MAGAZIN 3.12 - Menschen für Menschen

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MAGAZIN 3.12 - Menschen für Menschen

NACHRICHTEN WAS UNS BEWEGTWOHLSTANDDURCH WASSERIm Dorf Galemot im Projektgebiet Borena hat Menschenfür Menschen den Lege-Kora-Fluss mit einem Wehr aufgestaut.Ein gemauerter Kanal von 300 Metern Länge führtzu den Feldern, die nun auf rund 50 Hektar bewässertwerden können. Dadurch ist eine wichtige zusätzlicheErnährungs- und Einkommensquelle für rund 100 Familienmit insgesamt 500 Menschen gesichert. Auf den bewässertenFlächen bauen sie unter anderem Tomaten, RoteBeete, Salat, Karotten und Kartoffeln an. „Was wir nichtselbst brauchen, verkaufe ich auf dem lokalen Markt“,erzählt Bauer Aytenew Hussein, 45. „In diesem Jahr rechneich mit einem Erlös von 10.000 Birr“ – umgerechnet 450Euro und damit mehr als ein durchschnittliches Jahresgehalt.Er plane, diese Summe zurückzulegen und nach einigenweiteren Ernten zusammen mit zwei Bekannten einenalten Geländewagen zu kaufen, um dann als FuhrunternehmerMenschen und Waren zu transportieren: „Durch dieBewässerung ist plötzlich vieles möglich.“DAS ZITAT„Alles was wir heute tun, tun wirvor allem für die künftigen Ge -nerationen. Wir haben die Pflicht,der Zerstörung unseres Planeten entgegenzuwirkenund unseren Kindern undKindeskindern eine lebenswerte Welt zu hinterlassen.KARLHEINZ BÖHMGRÜNDER UND EHRENVORSITZENDER STIFTUNG MENSCHEN FÜR MENSCHENSARA NURU IM FOKUSBauer Aytenew Hussein blickt dank der Ernteerlöseauf seinem bewässerten Feld optimistisch in die Zukunft.Sara Nuru hat sich im Mai in Äthiopien über die Arbeit von Menschen fürMenschen informiert. Das deutsch-äthiopische Top-Model setzt sich als Botschafterinder Stiftung vor allem für „Generation ABC – 2015“ ein. Die Jugendinitiativewill mit Hilfe von Schülern in Deutschland Kindern in Äthiopien denZugang zu Bildung ermöglichen. Unser Foto zeigt Sara Nuru beim Besuch desAbebech-Gobena-Waisenhauses in Addis Abeba, das von der Äthiopienhilfefinanziell unterstützt wird. Dass Kameras auf sie gerichtet sind ist Sara Nurugewöhnt, seit sie 2009 bei der TV-Show „Germany’s Next Top Model“ gewonnenhat. „Wenn man es sich überlegt, habe ich dafür nichts Großartigesgeleistet“, sagt die 23-Jährige, „aber die Leute von Menschen für Menschenarbeiten wirklich sehr hart dafür, anderen zu helfen.“INTERNET-NUTZUNG DER GESAMTBEVÖLKERUNG82 %DEUTSCHLAND0,73 %ÄTHIOPIENQUELLE: WIKIPEDIASPENDENBAROMETER DAS HABEN SIE BISHER MÖGLICH GEMACHTWasserversorgungssysteme für 3 Kleinstädte – Alphabetisierungskurse für 230.796 Teilnehmer – 1.626 Pumpbrunnen und Quellfassungen –HIV-Tests für 670.677 Menschen – 2.516,4 km Straßen und Zufahrtswege – 116.491 Mio. verteilte Baumsetzlinge – 30 Veterinärstationen3


REPORTAGE JUNGE ENTWICKLUNGSBERATERWer wissen will, wie die Arbeit von Menschenfür Menschen im Kern funktioniert, derist an diesem frühen Dienstagmorgen in Hudadam richtigen Ort. Die weit verstreuten Gehöftedes Dorfes klammern sich an steile Hänge. Aneinem der Hänge arbeiten zehn Dutzend sehnigerMänner am Bau von Feldterrassen. Sieschleppen Steine, schichten einen Feldrain auf.Mit eisernen Hacken ebnen sie den harten Boden,sie arbeiten zäh und still. Nichts ist zu hörenals das dumpfe Geräusch der in den Bodendringenden Hacken und das helle Klingen,wenn Eisen auf Stein trifft.Am Feldrain beobachtet sie ein schmächtigerjunger Mann, der mit seiner Umhängetascheund seinem Notizbuch aussieht wie ein Student.Doch er spricht mit der Autorität desFachmanns: „Je nachdem, wie steil der Hangist, zeige ich den Bauern, wie hoch und wie weitvoneinander entfernt die Feldraine sein müssen“,erklärt er nüchtern. „So verhindern wir,dass der Mutterboden abgeschwemmt wird.“Der junge Mann namens Habtamu Bacha arbeitetfür Menschen für Menschen im ProjektgebietAsagirt als sogenannter „DevelopmentAgent“, als „Agent für Entwicklung“. Im Deutschendenkt man bei dem Begriff „Agent“möglicherweise zuerst an James-Bond-Filme.Im Lateinischen jedoch bedeutet das Wort„Handelnder“, im Englischen „Bearbeiter“,„Vermittler“ und „Beauftragter“. All das istHabtamu Bacha für die Äthiopienhilfe in Hudad,so wie viele andere junge Experten es fürandere Dörfer sind: Rund ein Viertel der 761Mitarbeiter der Stiftung arbeiten als landwirtschaftlicheEntwicklungsberater in den abgeschiedenenBauernsiedlungen. Eine entbehrungsreicheAufgabe: In den Dörfern gibt eskeine Restaurants, keine Geschäfte, die Mitarbeiterschleppen ihr Wasser von teils weit entferntenQuellen zu ihren Hütten. Weil sie dasharte Leben der Bauern teilen, sind sie nahdran an ihren Bedürfnissen. Das Fehlen vonKomfort mache ihm nichts aus, sagt HabtamuBacha in Hudad: „Ich stamme selbst aus einerarmen Bauernfamilie mit sieben Kindern.“EROSION VON ACKERLANDGewöhnlich sind die Probleme der Familien sovielfältig, dass einzelne Hilfsmaßnahmen nichtausreichen, erklärt der 27-Jährige. In neuenProjektgebieten leiden die Kinder unter einseitigerErnährung und der mangelnden Gesund-„Bislang haben wir unser Trinkwasser aus einer offenen Quelle geholt,das Wasser war verschmutzt. Habtamu schlug uns vor, die Quellezu fassen und ein Reservoir zu bauen. Menschen für Menschen zahltZement und den Lohn für die Maurer. Wir aus dem Dorf leisten dieHilfsarbeit, graben das Fundament, schaffen Steine heran. Ich arbeitegerne mit: Ich bin froh, dass mein einjähriger Sohn Abusch mit sau -berem Wasser aufwachsen wird.“MAMITU MAMO,22, ÜBER DAS ENGAGEMENT DES LÄNDLICHEN ENTWICKLUNGSBERATERSHABTAMU BACHA VON MENSCHEN FÜR MENSCHEN IN IHREM DORF HUDADheitsversorgung, die Frauen krümmen sich unterder Last der täglichen Arbeit wie demSchleppen von Wasser oder dem Sammelnvon Brennholz: „Wir setzen darauf, die Situationder Menschen in allen Bereichen zu verbessern.“Das größte Problem in Hudad sei jedochdie Erosion für Ackerland: Aus purer Not hättendie Menschen auch steile Hänge gerodet undlandwirtschaftlich genutzt, mit der Folge, dassbei jedem Regenfall Boden abgeschwemmtwird. Habtamu Bacha deutet den Hang hinauf,der so steil ist wie eine Skipiste in den Alpen,aber von neuen Feldterrassen gequert wird:„Wir haben oben angefangen und arbeiten unsjetzt mit dem Terrassenbau bis hinunter insTal.“ Die Terrassen verhindern, dass die Wassermassennach Wolkenbrüchen den Bodenmitreißen. „Stattdessen speichern terrassierteHänge die Feuchtigkeit viel länger.“ HabtamuBacha winkt den arbeitenden Bauern zu, ermuss weiter. In den vergangenen Wochen hater den Menschen erklärt, wie wichtig „GreenStoves“ sind. Das sind einfache Herde, die sichaus sechs Betonteilen zusammenfügen lassen:„Man verringert den Brennholzbedarf um mehrals die Hälfte im Vergleich zu offenen Feuern.So wird die Natur geschont, und die Frauenbrauchen nicht mehr so viel Holz sammeln.“Jetzt hat ein geländegängiger Lastwagen dieTeile aus einer Menschen für Menschen-Werkstattgeliefert. Der Entwicklungsberater überprüft,ob jede Frau einen kompletten Herd erhältund geht ihnen beim Beladen der Esel zurHand. „Meine Nachbarn haben schon so einenHerd und loben die Holzersparnis“, sagt BäuerinMamit Mitiku, 35. „Und künftig brauche ich5


Table of Contents+CSQ Signal Quality ........................................................................................................................136+CSSN Supplementary Service Notifications ..................................................................................136+CSTA Select Type of Address ........................................................................................................138+CUSD Unstructured Supplementary Service Data.........................................................................138D V.25 Dial Command ......................................................................................................................139Appendix A – Test Frequencies / Channel Lists ....................................................................................140Appendix B – HSDPA / HSUPA Categories ............................................................................................142Appendix C – ASCII Table ........................................................................................................................143Index ...........................................................................................................................................................144High Speed HSPA-H4 AT Commands Reference Guide (Document S000483A) 6


MIT IHRER HILFE BEKÄMPFEN WIR DIE ARMUTGemeinsam mit der Landbevölkerung setzen unsereEntwicklungsberater ein Bündel an landwirtschaftlichenund ökologischen Maßnahmen um. Ihre Spende hilft.SO EINFACH IST ES ZU HELFEN!Äthiopien, das aufgrund seiner satten Grün- und Weideflächen und einesriesigen Baumbestands einst als Kornspeicher Afrikas galt, ist nurmehr zu rund drei Prozent bewaldet. Die langfristigen Konsequenzenvon Abholzung, Überweidung und der damit verbundenen Erosion sindschwindende Wasservorkommen und unregelmäßige Niederschläge,die in den betroffenen Gebieten zur Bedrohung für das Überleben derBauern und ihrer Familien werden. Deshalb gehört in allen Projektregionenvon Menschen für Menschen die Erhaltung, Regeneration undStabilisierung des Mutterbodens zur Basisarbeit – sei es durch Feldterrassenbauzum Schutz vor Abtragung und Abschwemmung landwirtschaftlicherFlächen oder durch großflächige Aufforstungsgebiete,die den Bestand an Bäumen, Sträuchern und Nutzpflanzen erhöhen.„Grüne Öfen“, helfen effizient, den Brennholzverbrauch beim Kochenzu verringern. Bitte helfen Sie mit, die Lebensgrundlagen für die Menschenin ihren Heimatregionen im ländlichen Äthiopien zu schützenund unterstützen Sie unsere Vorhaben mit Ihrer Spende.Zugang zu sauberem Trinkwasserfür einen Menschen10 Euro10 holzsparende „Grüne Öfen“ 60 Euro4.000 Setzlinge für Aufforstungund ErosionsschutzEin Pumpbrunnen / eineQuellfassung (durchschn.)100 Euro1.500 EuroSpendenkonto: 18 18 00 18Stadtsparkasse München BLZ 701 500 00Bequem online spenden:www.menschenfuermenschen.deAlmaz und Karlheinz Böhm7


ÄTHIOPIEN LAND UND LEUTEHAUPTSACHE EIN DACHÜBER DEM KOPFNiemand braucht unbedingt Luxus, aber jedermannist auf Schutz vor der Witterung angewiesen.In Äthiopien sollen Dächer vor allemvor der sengenden Sonne schützen – undmanchmal auch vor Blicken. Unser Schnappschusszeigt einen Bauern unter seinemselbst gebauten Sonnenschutz: Ursprünglichhatte Abaye Negussalu, 35, dieses Strohdachfür einen Unterstand bei seinen Viehweidenim Tal gebaut. Jetzt aber hat er auf seinemHof, der zwei Stunden Weges die Berghängehinauf liegt, eine Latrine gegraben, so wie eres im Hygiene-Kurs von Menschen für Menschengelernt hat. „Das Dach soll mein neuesToilettenhäuschen bedecken“, erklärt Abayeund wischt sich die Schweißperlen von derStirn. Er nimmt einen Schluck Wasser ausseinem ausgehöhlten Kürbis, verschwindetwieder unter seiner schweren Last und trägtsie weiter den Hügel hinauf.ZWISCHEN DEN KULTURENWAS ALMAZ BÖHM AUFFÄLLT, ODER ......warum sich die Kinder in Äthiopienauf den ersten Schultag freuen!Ähnlich wie in Europa beginnt das neue Schuljahrin Äthiopien im September. Anders als hier markiertder Schulanfang aber nicht das Ende derSommerferien, in denen man Sonne und Wärmegenießen kann, sondern das Ende der großen Regenzeit,in der die schwierigen Wetterverhältnissegerade auf dem Land den täglichen Weg zur Schuleunmöglich machen.Die Tatsache, dass zum Schulanfang das Wetter wieder freundlicherwird, das Land grün ist und die nächste Ernte bevor steht,ist aber nicht der einzige Grund, warum äthiopische Kinder ihremersten Schultag freudig entgegensehen. Unmittelbar vor Schulbeginnfindet in meiner Heimat das Neujahrsfest statt. Da dieäthiopische Zeitrechnung am julianischen Kalender orientiertist und das Jahr in 13 Monate aufgeteilt wird, fällt der Neujahrstagbei uns immer auf den 11. oder 12. September. Zu den andiesem Tag gepflegten Traditionen gehört es auch, dass jedesKind neue Kleidung bekommt. Gerade für die Mädchen und Jungenaus den ärmeren Bauernfamilien ist dies ein besonderesEreignis! Wenn man sich dann am nächsten Tag auf den Wegzum Unterricht macht, versüßen die neuen Kleider, Hosen undJacken den Start in den Schulalltag fast so wie in Europa der bunteInhalt einer Schultüte. Dank der über 300 Schulen, die Menschenfür Menschen mit Ihrer Unterstützung bereits bauen konnte,dürfen sich immer mehr Kinder in Äthiopien auf ihren erstenSchultag freuen!10


MENSCHEN FÜR MENSCHE SINNVOLL SCHENKENIM BLICKFELD IHRER KUNDEN:MOTIVKALENDER 2013Die Online-Druckerei flyeralarm konzipierte bereits im dritten Jahr einenBenefiz-Kalender mit Bildern aus den Projekten von Menschen für Menschen.Setzen Sie ein Zeichen der Hilfsbereitschaft, indem Sie ihn fürIhr Unternehmen oder als Präsent für Kunden nutzen. Der Erlös ausdem Verkauf unterstützt die Projekte in Äthiopien.Kalender DIN A3, 14 Blatt, Wire-O-BindungPreis: 14,95 € zzgl. VersandkostenFotos: Rainer Kwiotek, Layout: Ludwig AbacheBestellung: www.proethiopia.deFirmeneindruck: Ab einer Bestellmenge von 100 Stück gibt es die Möglichkeiteines Firmeneindrucks, der – platziert auf der verlängertenRückpappe – immer sichtbar ist. Wenden Sie sich hierfür bitte an Menschenfür Menschen:E-Mail: juergen.wacker@menschenfuermenschen.orgTel.: 089-383979-64WEIHNACHTSKARTENGeburtstag, Jubiläum, Verabschiedung oder Weihnachten:Es gibt viele Anlässe, sich zu bedankenund kleine Präsente an Mitarbeiter und Geschäfts -partner zu geben. Zwei Grußkarten-Verlage arbeitenmit unserer Stiftung zusammen und bietenWeihnachtskarten an:Papier Fenzl: www.fextra.deDruckerei Kurt Schröder: www.filigran-laser.dePROETHIOPIA SHOPSchöne Dinge kaufen und gleichzeitig helfen: Der gesamte Erlös vonProEthiopia e.V. fließt direkt in unsere Hilfsprojekte.Zum Beispiel: Begena TedjTedj – eine äthiopische Weinspezialität auf Honigbasis – ist das ältestebekannte alkoholische Getränk. Die Sorte Begena Tedj wurde hauptsächlichin den Palästen der Kaiser Äthiopiens hergestellt und ist auchin seinem Ursprungsland eine Rarität. ProEthiopa bietet drei Sortenzum Preis von je 12,95 € zzgl. Versandkosten an.Bestellung: www.proethiopia.de12


MENSCHEN FÜR MENSCHEN PARTNERBILD HILFT E.V.„EIN HERZ FÜR KINDER“Die Gesundheitsstation im Ort Kabae im Menschen für Menschen-InfrastrukturprojektWore Ilu ist einzige Anlaufstelle für 25.000 Menschen– etwa 18.000 sind Kinder und Jugendliche. Dort sind zwar gutemedizinische Geräte vorhanden, doch zwei der drei Gebäude ausHolz und Lehm waren in so desolatem Zustand, dass sie abgerissenwerden mussten. Bild hilft e.V. „Ein Herz für Kinder“ unterstützte denNeubau einer Gesundheitsstation mit einer Spende von 185.000 Euro.Es entstanden eine Entbindungs- und Mutter-Kind-Station, ein Raumfür die stationäre Unterbringung von Patienten, Behandlungszimmer,eine kleine Apotheke sowie ein überdachter Wartebereich, ein Wärter-und ein Generatorhaus, zwei Latrinen, ein Hochbehälter fürFrischwasser und ein Abwassertank. Dank „Ein Herz für Kinder“ kannhier bald eine gute medizinische Betreuung gewährleistet werden.GEMEINSAM VIEL BEWIRKEN...... so der Grundgedanke der Aktion „Spitzenköche für Afrika“. „Denenhelfen, die uns am wichtigsten sind“, heißt es ergänzend bei der HotelketteFamilotel. Gemeint sind die Kinder. Seit 2008 engagieren sichTop-Gastronomen und Spitzenköche in Deutschland mit Benefiz-Aktionen dafür, die Bildungssituation in Äthiopien zu verbessern. „Vieleswird hier als Selbstverständlichkeit hingenommen. In Afrika habenlange nicht alle Kinder Zugang zu Bildung”, so Schirmherrin VéroniqueWitzigmann, die ihren Vater Eckart Witzigmann bei der guten Sacheunterstützt. Im Jahr2008 hatte der Jahrhundertkochdie Initiative„Spitzenköchefür Afrika“ mit DelikatesshändlerRalf Bosins Leben gerufen.Fünf Schulen wurdenseitdem finanziert.Seit 2011 ziehen auch die rund 50 Mitgliedhotels der Familotel Gruppean diesem Strang und sammeln Spenden: Pro Buchung wandert1 Euro in die Spendenkasse, außerdem sind die Gäste aufgerufen, sichzu beteiligen. 123.630 Euro haben die Hotels bereits für die BildungsinitiativeABC-2015 gesammelt, mit der Menschen für Menschendie Alphabetisierungsrate in Äthiopien drastisch erhöhen will. Dennbis heute können in dem ostäthiopischen Land 6 von 10 Mädchen undJungen keine Schule besuchen.BAUM FÜR BAUMNEUE HOFFNUNGDer Münchner Kaffeeröster Dallmayr setzt sich in Äthiopien für bessereLebensbedingungen ein. Das Unternehmen spendet Baumsetzlinge,die vor Ort gezogen und gepflanzt werden. Bäume und ihreWurzeln verbessern die Böden, schützen vor Erosion und bringenwertvolles Grundwasserzurück. Hilfe ist dringendnötig: Jedes Jahr schwindetin Äthiopien die Vegetation.In der Folge tragenWind und Regen fruchtbarenBoden ab. So verlierendie Bauern und ihreFamilien nach und nachihre Existenzgrundlage. Menschen für Menschen arbeitet gegen diesenTeufelskreis: Jährlich werden bis zu sieben Millionen Setzlingealler Art gezogen und verteilt. Die Alois Dallmayr Kaffee oHG unterstütztdiese Aktivitäten mit drei Kaffeesorten, die zu 100% aus äthiopischenBohnen be stehen. Pro verkaufter Packung „Dallmayr Ethiopia“,„Dallmayr GRAND CRU Yirgacheffe“ und „Dallmayr EthiopianCrown“ spendet das Unternehmen Baumsetzlinge. Seit Beginn derInitiative im April 2008 kamen so rund 18 Millionen Pflanzen in dieErde. Das Engagement ist eine Herzensangelegenheit: In den 1950erJahren brachten die Münchner als Erste äthiopische Kaffees nachDeutschland und bis heute ist Dallmayr der weltweit größte Abnehmergewaschener äthiopischer Arabicas. Diese enge Verbundenheit mitdem Ursprungsland von Kaffee und die Motivation, genau dort zu helfen,sind groß.ÄTHIOPIEN BRAUCHTSTARKE PARTNEREs gibt vielfältige Möglichkeiten,Menschen für Menschen zu unterstützen.Die Broschüre „Verantwortungübernehmen“ informiert, wieSie als Unternehmenspartner aktivwerden können.Wir beraten Sie gerne, umgemeinsam eine individuelleKooperation zu vereinbaren:089-383979-78Bestellung:info@menschenfuermenschen.org13


MITARBEITERENGAGIEREN SICHDie Unternehmenskultur der Firma Bürkert endet nicht dort, wodas Kerngeschäft aufhört. Auch soziales Engagement wird großgeschrieben. Seit 25 Jahren unterstützen Geschäftsführungund Betriebsrat des Herstellers von Fluid Control Systemenmit Sitz in Ingelfingen die Arbeit von Menschen für Menschen.Jedes Jahr sammelt der Bertriebsrat des Unternehmens vorWeihnachten Spenden bei allen Beschäftigten. 712.000 Eurokamen in 25 Jahren zusammen, um der jungen Generation inÄthiopien Zukunftschancen zu eröffnen.Schenken SieMenschlichkeit!PAYROLLGIVINGSchon in der Geschichte von Menschen für Menschen spielteein kleines Geldstück eine bedeutende Rolle. 1981 bat KarlheinzBöhm die „Wetten, dass..?“- Zuschauer um je 1 D-Mark für dieHungernden in der Sahelzone. Dass am Ende 1,2 Millionen zusammenkamen, zeigt: wenn Viele mithelfen, können kleine BeträgeGroßes bewirken. Ähnlich ist es beim Payroll-Giving, mitdem Firmen und Kommunen die Äthiopienhilfe unterstützen:Durchschnittlich ein Drittel ihrer Beschäftigten verzichten aufdie Euro-Cents, die auf der Gehaltsabrechnung rechts vomKomma stehen. Die Abteilung für Lohn- und Gehaltsabrechnungführt die Beträge monatlich direkt als Spende ab. Menschenfür Menschen freut sich über jeden Cent.BIKEN FÜR BILDUNGSPENDEN-MATCHINGMöchten Sie das gemeinnützige Engagement Ihrer Mitarbeiterfördern? Dann ist Spenden-Matching eine gute Möglichkeit: Jedeprivate Spende wird aufgestockt. Ein gutes Beispiel ist das„Gift Matching-Programm“ der UniCredit Foundation. Häufigwird im Kollegenkreis der HypoVereinsbank anlässlich von Geburtstagenoder Verabschiedungen an selbst gewählte Organisation– darunter auch Menschen für Menschen – gespendet.Auf Antrag werden die Beträge gematched. Alleine im Jahr2011 nahmen über 1.500 Mitarbeiter an dem Programm teilund spendeten knapp 140.500 € an verschiedenste Hilfsorganisationen.Egal, ob die Matching-Zusage einmalig – etwa zueiner Veranstaltung – erfolgt, oder kontinuierlich als fester Bestandteildes gemeinnützigen Engagements: Immer zeigt siedie Bereitschaft des Unternehmens, selbst etwas beizutragen.Zum 25-jährigen Jubiläum rief der internationale Entwicklerund Anbieter von Engineering-Lösungen CAD Schroer GmbHzu einer ungewöhnlichen Aktion auf: An 25 Tagen sollten dieMitarbeiter mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen. Die Firmenleitunghonorierte jeden zurückgelegten Kilometer auf demWeg zum Job und zurück mit einer Spende von 0,50 Euro fürdie Bildungsprojekte von Menschen für Menschen. Die Initiativesollte Kindern eine Grundschulbildung ermöglichen,„denn Bildung ist der Schlüssel zu persönlicher und gesellschaftlicherEntwicklung“, so Michael Schroer, Geschäftsführerdes Unternehmens. Die Mitarbeiter traten kräftig in diePedale. Beendet wurde „Biken für Bildung“ mit einem erfreulichenErgebnis: 4.726,10 Euro wurden eingefahren und ermöglichen157 Kindern eine Grundschulbildung.14


Häufig führen keine Straßen zu den abgelegenen Dörfern. Hilfeist aber erst möglich, wenn es Pisten gibt, über die Saatgut,Baumaterial und ländliche Entwicklungsberater zu den Menschenkommen. Meine Aufgabe ist es, diese Wege zu schaffen.Von Sonnenaufgang bis zur Abenddämmerung sitze icham Steuer des Bulldozers, den uns die deutsche BaumaschinenfirmaZeppelin gespendet hat. Zwar helfen die Einheimischenbeim Wegebau, aber ohne den Dozer wären sie verloren:Hier im neuen Projektgebiet Borena wechseln steile Talhängemit Hochebenen. Auf den Ebenen kann ich an gutenTagen drei Kilometer Piste planieren, aber an den Abhängenkomme ich pro Tag lediglich 200 Meter voran. Ich habe einenSchlafsack dabei und übernachte bei den Bauern. Ein Plätzchenam Boden einer Hütte findet sich immer. Die Menschenladen mich ein, mitzuessen, sie geben mir Fladenbrot, Honigund abends selbstgebrautes Bier. „Diese Maschine ist starkMein TagDESALEGN LEMESA, 28,BULLDOZER-FAHRER VON MENSCHEN FÜR MENSCHEN„Stark wie ein Löwe“wie ein Löwe“, sagen sie staunend. Sie freuen sich so sehrüber die neue Straße! Das ist jeden Tag schön für mich.Der Straßenbau ist nur eine von verschiedensten Initiativenvon Menschen für Menschen, die Infrastruktur in den abgelegenenProjektgebieten zu verbessern. Sehen Sie dazu eineFotogalerie auf der Homepage der Äthiopienhilfe:www.menschenfuermenschen.de

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