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Schianbliamltol Nr. 2 - Juni 2012 Inhalt Juni 20124 8 4 Im Blickpunkt:Rollerbahn vor FertigstellungInhalt Juni 2012IMPRESSUM: Herausgeber: Bildungsausschuss Martell, Bürgerhaus 227, 39020 Martell; presserechtlich verantwortlich: Luis Mahlknecht; Koordination:Regionalentwicklungs-Genossenschaft Martell 3B, Meiern 96, 39020 Martell; Redaktion: Martin Stricker, Albin Pfitscher, Leander Regensburger,Waltraud Spechtenhauser, Brigitte Kuenz Fleischmann, Andrea Stricker; Druck: Kofel graphic&print GmbH, Vetzan/Schlanders; Auflage: 400 Stück6 Polnische Regionalentwicklerauf Studienreise in Martell7 Ökologische Schulean der Grundschule Martell8 Konzert und Erfolg derMusikkapelle Martell9 Bäuerin 2012Marlene Mair Maschler10 Frühlingsfahrten derSBO und der Senioren11 Rückblick Sektion FußballU-8, U-10, U-11, Sp.G, VSSPR-ArtikelVollversammlung der Raiffeisenkasse LatschDie Ortsbank präsentierte sich mit soliden Bilanzzahlenund viel Engagement für die Dorfgemeinschaft.Trotz Banken-, Staaten-, Liquiditätskrise unddem damit zusammenhängenden Wirtschaftsabschwungblickte die Raiffeisenkasse Latschbei ihrer diesjährigen Vollversammlung auf einerfolgreiches Geschäftsjahr 2011 zurück. Denzahlreich erschienenen Mitgliedern wurde einepositive Bilanz präsentiert. Das Kundengeschäftsvolumen,bestehend aus den HauptgeschäftsfeldernEinlagen und Kredite, hat sichgut entwickelt. Die verwalteten Mittel stiegenum 1,14% auf über 167 Mio. Euro. Die im Einzugsgebietvergebenen Kredite nahmen um6,36% zu und überschritten die 122 Mio EuroGrenze, was ein gesundes Investitionsverhältniszwischen Ein- und Ausleihungen darstellt.Die notleidenden Kredite lagen im Bilanzjahr2011 mit 0,018% weit unter dem des Landesdurchschnittes.Durch die ausgeglichene undnachhaltige Geschäftspolitik konnte die Eigenkapitalsausstattungauf über 33 Mio. Euroaufgestockt werden und dies schafft Sicherheit.Gerade in schwierigen Zeiten ist es wichtigeinen verlässlichen Partner zur Seite zu habendem man vertrauen kann, so der Obmannin seinen Worten. Hinter den positiven Bilanzzahlensteht auch der Mehrwert, der sich ausden vielen Aktivitäten des Jahres ergibt. DerBegriff Sozialbilanz des Unternehmens fasstdie Dinge zusammen, welche für die Gemeinschaftvon Bedeutung sind. Der Obmann unterstrichdabei besonders die rege SpendenundSponsoringtätigkeit der RaiffeisenkasseLatsch, welche im Bilanzjahr 2011 einen Gesamtbetragvon 354.000 Euro erreichte.Trotz des widrigen Wirtschaftsumfeldes, soder Geschäftsführer Josef Ortler, stimmen dieEckdaten und Kennzahlen der Bilanz optimistisch.Die Raiffeisenkasse wird auch in Zukunftein solider Partner sein, um gemeinsammit den Mitgliedern und Kunden die örtlicheWirtschaft zu gestalten.Besonders auffallend waren auch die vielenWortmeldungen der anwesenden Vertreterder diversen Vereine und Verbände in denendas positive Wirken der Raiffeisenkassefür die Dorfgemeinschaft zum Ausdruck kam.Anschließend an die Vollversammlung lud derObmann alle anwesenden Mitglieder zum gemeinsamenAbendessen ein. Ein Team derörtlichen Gastronomie stellte sowohl ihr organisatorisches,als auch kulinarisches Könnenunter Beweis und präsentierte den anwesendenMitgliedern ein abwechslungsreichesBuffett. Die vielen Helferinnen und Helfer derverschiedensten Vereine trugen mit dazu bei,dass die Vollversammlung 2012 wieder alsgelungenes Mitgliederfest endete.16%6%8% 3%18%14%Die Sozialbilanz der Raiffeisenkasse Latsch. Mit über 354.000 Euro(Spenden, Sponsoring- u. Werbeaufwendungen) förderte die RaiffeisenkasseLatsch die vielen aktiven Vereine, Wirtschaftsverbände undInstitutionen des Einzugsgebietes.Der Obmann Walter Rizzi (links) bei der Präsentationder Wirtschaftsdaten. Der Geschäftsführer JosefOrtler (rechts) bei seinen Ausführungen zur Bilanz.Er präsentierte zusammengefasst , kurz und verständlich,die Eckdaten und signifikanten Kennzahlenzur Bilanz.24%Der Damenfußballclub RedLions Tarsch, die Bäuerinnenund Senioren vonLatsch, der Latscher Sportvereinund die Mitarbeiterinnender Raiffeisenkassebemühten sich gemeinsamum das leibliche Wohl derMitglieder.11%SozialesKulturSportWirtschaft-VerbändeJugend und RaiffeisenWerbegeschenke KundenRaiffeisen WerbefondsAndere


Schianbliamltol Nr. 2 - Juni 2012Im Blickpunkt: RollerbahnRollerbahn steht vor der FertigstellungBereits seit einigen Jahren bestand in Martelldie Überlegung, das Biathlonzentrum durch dieErrichtung einer Skirollerbahn als Trainingsanlagezu komplettieren. Nach jahrelangenVorarbeiten, Projektierungsvorschlägen undFinanzierungsmodellen hat der Gemeinderatim Februar 2011 einen Grundsatzbeschluss zurErrichtung der Skirollerbahn gefasst.Im September 2011 begann die FirmaMarx aus Vetzan mit den Arbeiten für daserste Baulos. Im Frühjahr 2012 konntendie Arbeiten fortgesetzt werden. In Kürzeerfolgt die Asphaltierung der 1,4 kmSchleife und Mitte Juli soll die Skirollerbahndann in Betrieb gehen.Führung der AnlageDie Führung der Anlage wird durch dieRegionalentwicklungs-GenossenschaftMartell 3B erfolgen. Sie wird für den täglichenBetrieb sowie für die ordentlicheInstandhaltung sorgen und die entsprechendenKosten tragen. Bis auf weitereswerden die entsprechenden Arbeitenwie z.B. die Vorbereitung des Schießstandesoder die Reinigung der Streckemit dem verfügbaren Personal sowie mitfreiwilligen Mitarbeitern abgewickelt.Sollte sich die Auslastung der Anlage positiventwickeln, werden dafür zusätzlicheArbeitskräfte eingesetzt werdenmüssen. Die Öffnungszeiten werden inAbsprache mit der Alminteressentschaftfestgelegt.Verschiedene AngeboteDamit die gesamte Anlage auch ausgelastetist, sollen möglichst viele Interessiertedie Rollerstrecke nutzen können.Neben den eigenen Nachwuchsathletendes ASV Martell sowie jenen der SportoberschuleMals, welche in Zukunft regelmäßigauch im Sommer in Martell4trainieren werden, steht die Anlage auchden anderen Vereinen aus der Umgebungzur Verfügung. Jeder Interessiertekann die Strecke in Zukunft dann zum Inlineskatenoder Rollern nutzen. Auf Anfragekann die Strecke auch mit Fahrrädernbenutzt werden z.B. für Techniktrainingsoder Fahrsicherheitskurse.Für Gäste wird die Langlauf- und Biathlonschulevon Juli bis September jedenFreitag ein „Gästeschießen mit Gaudibiathlon“anbieten. Gruppen, Firmen undVereine können die Anlage auf Anfragejederzeit nutzen. Zudem werden einigeSkiroller angekauft, die dann vor Ortauch ausgeliehen werden können.Anfragen von TrainingsgruppenDer Hauptgrund für die Errichtung derSkirollerbahn war neben den besserenTrainingsmöglichkeiten für den eigenenBiathlonnachwuchs auch, zusätzlicheTrainingsgruppen nach Martell zu locken.Zwar ist die 1,4 km-Schleife für ei-


Schianbliamltol Nr. 2 - Juni 2012Polnische Regionalentwickler zu Gast / SVP Frauenausschuss,Polnische Regionalentwicklungsgruppeauf Studienreise im Leader4-Gebiet MartellBereits zum 4. Mal hat die Reiseorganisation„LeaderTeam“ aus Polengemeinsam mit der Regionalentwicklungsgenossenschaft3B Martelleine Studienreise nach Martellorganisiert.Inhalt dieser Lehrfahrt war es, den Teilnehmernaus den verschiedensten GemeindenPolens Einblicke in die EU-Projekteder Gemeinde Martell zu gewähren.Unter den Teilnehmern waren vorallem Bürgermeister von Städten mit einerEinwohnerzahl von 10.000-20.000Einwohnern, welche sich beeindrucktvon der vielseitigen Projektarbeit im Talvon „Berge-Beeren-Biathlon“ zeigten.Neben einem reichhaltigen Rahmenprogramm,welches die polnischen Gästeunter anderem ins TIS-Bozen, SchlossJuval sowie nach Venedig führte, wurdeneinige Regionalentwicklungsprojekte inUlten- und Martelltal besichtigt. Einblickein die vielseitige Projekttätigkeit erhieltendie wissenshungrigen Regionalentwicklerkürzlich bei einem Informationsabendim Hotel Waldheim. MartinStricker und Leander Regensburgerstellten im Rahmen dieses Abends bereitsrealisierte und noch zu realisierendeProjekte vor wie z.B. die neue Erdbeererlebniswelt,Slow Food oder das sichderzeit in Umsetzung befindende ESF-Projekt Wanderführerausbildung.Polnische Regionalentwickler gemeinsam mit Gastwirt Alexander Mair (2. v. l.) Leader4-Martell LeanderRegensburger (3.v.l.), Magda vom Reisebüro Leader-Team (4.v.l.), Leader4-Martell Martin Stricker (6.v.l.).Kulinarisches aus Martell gemeinsammit traditioneller Musik und Folkloregesangseinlagenaus Polen ließen denAbend zu einem multikulturellen Ereigniswerden. Am zweiten Tag ihres Zwischenstoppsin Martell konnten die Besucherdie Tätigkeit der ErzeugergenossenschaftMEG kennen lernen. Durch dieverschiedenen Aufenthaltsorte wurdedie Gruppe aus Polen von Thomas Egger,Regionalentwickler in verschiedenstenProjekten Südtirols, begleitet. Aufgrundder überaus guten Zusammenarbeitund der sehr positiven Erfahrungenzwischen der Reiseorganisation „LeaderTeam“ aus Polen und der Regionalentwicklungs-GenossenschaftMartell3B wurden bereits Gespräche für einenGegenbesuch im Norden Polens geführt,damit diese Art des Erfahrungsaustauschesin Zukunft noch intensiviert werdenkann.Marteller Frauenausschussneu bestelltVor kurzem wurde der Marteller Gemeindefrauenausschussder Südtiroler Volksparteineu bestellt. Bei der konstituierenden Sitzungwaren auch der Ortsobmann, Roland Gluderer,die Bezirksfrauenreferentin Anna Maria Thalerund die bisherige Ortsfrauenreferentin VerenaWallnöfer Ratschiller anwesend.Im Bild v.l.n.r: Florina Holzknecht Eberhöfer, Ida Holzknecht Altstätter, Hildegard AngererSpechtenhauser, Erika Eberhöfer, Anna Maria Thaler, Heidi Gamper Altstätter,Roland Gluderer, Renate Stricker (es fehlt Evelin Fischer Holzknecht).Anna Maria Thaler bedankte sich bei allen Frauenfür die Bereitschaft in diesem Gremium mitzuarbeiten.Sie dankte vor allem Verena Wallnöfer Ratschillerfür die 10-jährige Tätigkeit als Ortsfrauenreferentin.Erika Eberhöfer wurde einstimmig zurneuen Ortsfrauenreferentin gewählt. Ihr zur Seitesteht Hildegard Angerer Spechtenhauser als Stellvertreterin.Dem Gemeindefrauenausschuss gehörenweiters an: Florina Holzknecht Eberhöfer, IdaHolzknecht Altstätter, Heidi Gamper Altstätter, RenateStricker, Evelin Fischer Holzknecht und RolandGluderer. Gemeinsam wird man versuchen mit anderenOrganisationen vor Ort zusammenzuarbeitenund Veranstaltungen zu organisieren.6


Grundschule: Ökologische Schule / Richtigstellung TartscheSchianbliamltol Nr. 2 - Juni 2012Projekt: Ökologische Schuleim Schulsprengel Schlanders• Energie: Energieeinsparung durchReduzierung unnötiger Beleuchtung,durch Stoßlüftung anstatt Dauerlüften,durch Vermeidung überflüssigenLaufens von Projektoren, PCs, Radiosund Fernsehgeräten, durch Schließender Eingangstüren...Durchführung an der Grundschule MartellIm laufenden Schuljahr wurdenverschiedene Unterrichtseinheitenzu den Themen Klima und Energie,Abfallvermeidung und Abfalltrennung,Papierkreislauf und Recyclingpapierdurchgeführt.Einhergehend mit dem Wandel der Zeit,lassen sich zunehmend Veränderungenin der Umwelt verzeichnen, die einennachhaltigen Umgang mit Ressourcenfordern. Für die Schule sind somitneue Bildungsaufgaben aufgetreten, diees gilt im Sinne eines ganzheitlichenund exemplarischen Lernens darzubieten.Somit nimmt die BildungsinstitutionSchule eine Vorbildfunktion ein, die dasVerhalten der SchülerInnen und in derFolge derer Familien grundlegend beeinflussenkann.Tartsche, nicht HachelIn der letzten Ausgabe ist uns beim Beitragdes Kindergartens auf Seite 10 ein Fehlerunterlaufen. Das Gerät, mit dem die Wolleausgemacht oder getartscht wird, heißt„Tartsche“, nicht Hachel. Die Hachel wurdezum Ausfilzen von Flachs (Hoor) gebraucht.Sie ist ein rundes Brett mit ungefähr15 cm langen, spitzen Nägeln, durchdie der entrindete Flachs büschelweise gezogenwurde. NB: Eine Redewendung dazu:Eine Person durch die Hachel ziehenbedeutet, über sie schlecht reden.Das Projekt stützt sich aufdrei Schwerpunkte:Der Unterricht - Lehrpersonalund SchülerInnen:Über das Schuljahr verteilt und je nachSchulstufe mit unterschiedlich komplexenInhalten wurden die Umweltthemen,die auch an der Schule umgesetztwerden, im Unterricht behandelt:• Abfall: Jause ohne Verpackung, Getränkein Mehrwegflaschen, Mülltrennung...• Recyclingpapier: Hefte und Kopierpapier,mit Papier sparsam umgehenund wieder verwerten• Wasser: Sensibilisierung zum sorgsamenUmgang mit der Ressource Wasser:Wasserhähne schließen, tropfendeWasserhähne reparieren, duschenanstatt baden.Die SchülerInnen helfen, Defizite an derSchule aufzudecken und erwünschte Änderungenherbeizuführen. Sie sind – gemeinsammit ihren LehrerInnen – aktiveGestalter. Dadurch soll auch ihr Verantwortungsgefühlund ihr Engagementgesteigert werden. Erlernte umweltfreundlicheVerhaltensweisen sollen zurGewohnheit und Selbstverständlichkeitwerden. Diskussionen, Fragen und verschiedeneAnregungen zu Umweltthemensollen durch didaktische Aktionenangestoßen und gefördert werden.Der Verwaltungsbereich:Sekretariat, Direktion, Hausmeisterund Putzpersonal werden ebenfalls indas Projekt mit einbezogen. Ihre Mitarbeitist grundlegend, um gemeinsam beschlosseneVeränderungen (z.B. NutzungRecyclingpapier, umweltfreundliche Reinigungsmittel,sparsamer Umgang mitHeizung und Beleuchtung, usw.) konsequentumzusetzen.Das Schulgebäude:Es werden Einsparpotentiale bzw. umweltrelevantestrukturelle Gegebenheitenerhoben und mittel- bis langfristigeVeränderungen vorgeschlagen. Hier istauch die Zusammenarbeit mit der Gemeindeals Ansprechpartner für Umbauarbeitenwichtig, sowie für Ent- und Versorgung(z.B. Abfall).Projekt PapiertigerReges Interesse zeigten die Schüler imRahmen dieses Projektes vor allem beimWiederverwerten von Altpapier. Mit vielEngagement wurde neues Papier geschöpft.Aus alten, farbigen Kalendernund Prospekten bastelten die SchülerInnenoriginelle Briefkuverts.7


Schianbliamltol Nr. 2 - Juni 2012Musikkapelle: Frühjahrskonzert und WertungsspielKonzert der Musikkapelle MartellAm Samstag, den 17. März lud dieMusikkapelle Martell zu ihremdiesjährigen Frühjahrskonzert ein.Frau Gerlinde Götsch führte wieder gekonntdurch den Abend. Vor Beginn desKonzertes stellte sie die neuen Musikantinnenvor, die heuer das erste Mal mitspielten:Miriam Eberhöfer – Oboe, KatharinaFleischmann – Querflöte und JuliaGluderer – Flügelhorn.Götsch wünschte ihnen im Namen derKapelle viel Freude und Erfolg und äußerteden Wunsch, dass sie dem Vereinlange treu bleiben mögen.Der erste Teil des Konzertes war dannvon Musikstücken mittelalterlicher Prägungbeherrscht. Nach der Pause konnteder Obmann Reinhard Tscholl eineEhrung vornehmen. Der KapellmeisterManfred Horrer leitet nun seit zehn Jahrendie Musikkapelle Martell. Nach denDankesworten für seine gut geleisteteArbeit in diesen zehn Jahren äußerteTscholl den Wunsch, dass er die Musikkapellenoch möglichst lange leiten möge.Auch dem scheidenden Obmann AndreasFuchs dankte er für seine Arbeit inden letzten Jahren. Beiden überreichteer ein Geschenk als Anerkennung.Mit schwungvolleren Melodien ging esdann weiter, wofür die Musikkapelle mitgroßem Applaus bedacht wurde. Nachdem Konzert unterhielten sich die Beteiligtenbei einem kleinen Imbiss.Großer Erfolg für die Musikkapelle MartellDie Musikkapelle Martell hat amSamstag, den 12.5.2012 bei denKonzertwertungsspielen des VerbandesSüdtiroler Musikkapellen inSchlanders teilgenommen und inder Stufe A eine hervorragendeLeistung erzielt.8Von den insgesamt 8 angetretenen Musikkapellenin der Unter- und Mittelstufeaus ganz Südtirol konnte mit 88,08Punkten die dritthöchste Punktezahl erreichtwerden.Diesen großartigen Erfolg hat man derMusikkapelle Martell im Vorhinein nichtzugetraut, umso größer war dann fürdie Musikanten und Musikantinnen dieFreude nach der Bekanntgabe der Ergebnisse.Mit viel Lob und Anerkennung wurdediese große Leistung von den Wertungsrichternin einem Jurygespräch honoriertund mit sogenannten Wertungssplitterndie Stärken und Schwächen derMusikkapelle aufgezeigt.Sämtliche bei den Wertungsspielen inSchlanders anwesenden Südtiroler Blasmusikexpertenwaren von der dargebotenenLeistung begeistert und gratuliertender Musikkapelle zu diesem großenErfolg. Der Kapellmeister Manfred Horrernahm bei der Musikprobe diesen Erfolgzum Anlass, den Musikanten undMusikantinnen für ihren erbrachten Einsatzrund um das Wertungsspiel zu dankenund wies auf die Wichtigkeit solcherWertungsspiele für die musikalischeEntwicklung einer Musikkapelle hin.Er hofft, dass dies in der Bevölkerungvon Martell, vor allem bei den jungenMenschen einen neuen Impuls hervorruftund dieser großartige Erfolg sich positivauf den Verein auswirkt. Die MusikkapelleMartell braucht unbedingt Nachwuchsmusikanten,um den Fortbestandgarantieren zu können. Solche Leistungensollten junge Menschen, aber auchdie Eltern überzeugen, dass sie bei derMusikkapelle Martell gut aufgehobensind. Unser Kapellmeister erklärt sichgerne bereit, auf diesen Erfolg aufbauend,mit der Musikkapelle Martell weiterzuarbeiten,wenn die Bevölkerungvon Martell die Musikkapelle weiterhinunterstützt und sich neue Mitglieder fürdie Blasmusik und den Forstbestand derMusikkapelle begeistern lassen.Die Musikkapelle Martell


Bäuerin des Jahres / Gratulation BäuerinnenSchianbliamltol Nr. 2 - Juni 2012Bäuerin 2012: Marlene Mair Maschlervom „Niederhof“ aus MartellZum fünften Mal konnte Dank derStiftung Südtiroler Sparkasse dieAuszeichnung „Bäuerin des Jahres“vergeben werden. Die Auszeichnungwird als Wanderpreis von derBäuerin des Jahres 2011, PriskaEtzthaler Weger, an die Bäuerin desJahres 2012 weitergegeben.Marlene Maschler geb. Mair ist 44 Jahrealt und in Kortsch aufgewachsen. Siehat die dreijährige Handelsoberschulebesucht und viel auf dem elterlichen Hofmitgearbeitet. Nach dem Schulabschlussarbeitete sie als Bürokraft in der Bauernbundbezirkskanzleiund im E-Werk derGemeinde Schlanders. Anschließend besuchtesie die Fachschule für Hauswirtschaftin Kortsch.1991 heiratete sie Josef Maschler undlebt seitdem auf dem steil gelegenen Niederhof(ein Urlaub auf dem Bauernhof –Betrieb) auf 1650 m im Martelltal. ZurFamilie gehören vier Söhne im Alter von20,16,15 und 6 Jahren. Der älteste SohnBenjamin ist nach erfolgreichem Besuchder Oberschule für Landwirtschaftin Auer nun auf dem elterlichen Hof tätig.Die beiden jüngeren Brüder besuchenzurzeit noch die Oberschule in Auer.Der jüngste Sohn ist mit Down-Syndromzur Welt gekommen und ist zumMittelpunkt in Marlenes Leben geworden.Er hat ihren Tagesablauf stark verändert,denn sie verbringt sehr viel Zeitfür die Betreuung und mit den wöchentlichenFahrten zu den Therapien nachSchlanders.Die Schwiegermutter Rosa Maschler betreuteseit 1980 bereits Gäste am Hof(mit Halbpension) und sie führte diesbis zum Jahr 2006 gemeinsam mit Marleneweiter; es war ein großer Arbeitsaufwand.Auch durch die Geburt von Joachimmusste etwas geändert werden:Man hat so die Zimmer zu neuen und gemütlichenFerienwohnungen umgebaut.Jetzt bietet Marlene ihren Gästen Frühstückaus vorwiegend hofeigenen Produktenan. Zudem hat der Niederhofeinen Hofschank, sowie einen Ab-Hof-Verkauf von Frischfleisch und bäuerlichenProdukten. Es werden Schweine,Almochsen und Schafe gehalten, derenFleisch zu köstlichen Produktenwie Speck, Wurst, Salami oder Bündnerfleischverarbeitet wird. Marlene istauch tüchtig bei der Herstellung vonKäse, Marmeladen, Kräutersalz, SäftenVon links: Gerhard Brandstätter (Präsident der Stiftung Südtiroler Sparkasse), Bäuerin des Jahres 2011 PriskaEtzthaler Weger, Bäuerin des Jahres 2012 Marlene Mair Maschler, Landesbäuerin Hiltraud Erschbamerund vielem mehr, womit sie die Hausgästeund die eigene Familie gern verwöhnt.Im Hausgarten werden Kartoffeln,Gemüse und Mohn angebaut. ZumNiederhof gehört auch der „Unterstadelhof“,den der Schwiegervater in den 60-er Jahren dazugekauft hat. Mit viel Liebezum Detail und großer Geduld ist dortein Bauernhofmuseum entstanden. Wöchentlichkönnen Hausgäste bei FührungenEinblick in das harte Leben der Bergbauernvon früher und heute gewinnen.Marlene war vier Jahre im Ortsbäuerinnenratder SBO - Ortsgruppe von Martelltätig. Durch die viele Arbeit am entlegenenHof, die Gäste und Kinder war dasnicht immer so einfach.Marlene Mair Maschler vom Niederhofin Martell wurde zur „Bäuerin desJahres 2012“ gewählt, weil sie ihr Lebenin der Landwirtschaft aktiv, innovativund vorbildlich meistert. Auf einementlegenen, steilen Hof auf 1650Metern hat sie mit viel Fleiß und Freudean der harten Arbeit ihre Ideenumgesetzt und ein kleines Urlaubsparadiesverwirklicht.Gratulation zur Bäuerin des JahresDie Südtiroler Bäuerinnenorganisation- Martell freut sich sehr, dass heuer der Titel der„Bäuerin des Jahres“ nach Martell gegangen ist. Aus dem ganzen Land bekamen wir sehrpositive Rückmeldungen. Marlene Maschler ist eine sehr verdiente Bäuerin. Sie meistertdie Arbeit am Hof aber auch die Familienarbeit vorbildlich. Der Preis ist somit eine großeWertschätzung für Marlenes Arbeit und steht stellvertretend für viele Bäuerinnen auf ihrenHöfen. Dieser Preis ist auch eine Aufwertung für die SBO-Martell. Diese gratuliert hiermitMarlene zu ihrer Auszeichnung.9


Schianbliamltol Nr. 2 - Juni 2012Frühlingsfahrt der Bäuerinnen und der SeniorenFrühlingsfahrt SBO Martell und MorterIn diesem Jahr wurde die Frühlingsfahrtvon der SBO-OrtsgruppeMartell geplant und die OrtsgruppeMorter wurde zum Mitfahreneingeladen.Bei wunderschönem Wetter machtenwir uns am 31. März auf den Weg in dasSarntal. Eine Reiseleiterin wies uns aufdie verschiedenen Burgen und Sehenswürdigkeitenim Sarntal hin. In Sarntheinangekommen, überraschten uns dieMarteller Bäuerinnen mit selbstgemachtenKrapfen und Kaffee. Nach diesem Imbissspazierten wir zum Rohrerhaus, wowir freundlich empfangen wurden.Ein Mitglied von „Ollerhond Selbergmochts“berichtete uns vom Werdegangder Gruppe. Frau Mariedl Kröss vom Rohrerhaus-Vereinerklärte uns den Zweckdes Vereins. Während der Führung durchdas Haus lernten wir viel über die damaligenZustände und erfuhren viel Neuesüber die Tracht und das bäuerliche Lebendes Sarntals. Nach einem Mittagessen imRohrerhaus ging es weiter zu einer Federkielstickerei,wo uns dieses Handwerkvorgestellt wurde.Am späteren Nachmittag fuhren wir weiterzur Latschenkieferbrennerei Eschgfäller,wo uns die Herstellung des Latschenkieferölserklärt wurde. Bei einemRundgang erfuhren wir viel Wissenswertesüber das Latschenkieferöl. Im hauseigenenGeschäft konnten wir uns noch mitein paar Produkten versorgen. Der Ausflugklang am späten Abend beim Pizzaessenaus. Wir möchten uns auf diesemWeg bei der Ortsbäuerin von Sarntheinbedanken, die uns fast den ganzen Tagbegleitete. Danke auch der OrtsgruppeMartell für die gelungene Organisationund der Reiseleiterin Martina Plörer fürdie interessanten Erzählungen und Erklärungenüber das Sarntal. Durch diesenAusflug wurde die Zusammenarbeitzwischen den beiden Ortsgruppen gefördert.Ein Dank geht auch an die RaiffeisenkasseLatsch für die finanzielle Unterstützung. SBO-Ortsgruppe MorterFrühlingsfahrt der SeniorenAm 8. Mai war Ausflugtag für dieSenioren von Martell. ReginaGardetto hat aus ihrem reichenRepertoire an Wander- und Ausflugszielenden WallfahrtsortMadonna della Corona ausgewählt.Um 7.30 Uhr startete der Bus in MartellDorf. Regina hatte dafür gesorgt, dassder Bus voll belegt war. Unter den Mitfahrendenwaren auch einige der Jahrgänger1941 und 1942, die diese Fahrtals Jahrgangsausflug mitmachten. Nacheiner kurzen Kaffeepause bei Ala/Avioerreichten wir gegen 11 Uhr den OrtSpiazzi, der oberhalb des Wallfahrtsortesliegt. Entlang der Zufahrtsstraße,der Via Crucis, die wir zu Fuß bewältigten,konnten wir die in Bronze gegossenenStationen bewundern, die vom VeroneserArchitekten Raffaele Bonente geschaffenwurden.Madonna della Corona kann auch vonBrentino in der Talsohle aus über 1.438Stufen erreicht werden. Der Ort ist einemAdlerhorst gleich in die Felsen des zumMonte Baldo gehörenden Bergmassivsgebaut. Bereits um die 1. Jahrtausendwendelebten in den Grotten der UmgebungEremiten (Einsiedler), die demBenediktinerorden angehörten. Im 13.Jahrhundert bestand dann bereits einKloster mit einer Kapelle. Der Ort erlebte10dann eine bewegte Geschichte die Jahrhunderteherauf. Ludovico Castelbarco,der einer Adelsfamilie aus Rovereto entstammte,ließ eine Pieta`(Maria mit demvom Kreuz genommenen Jesus) anfertigen,die er 1432 der Kirche schenkte. Sieziert den Hochaltar und wird als Madonnadella Corona verehrt. Die Statue bestehtaus bemalenem, aus der Gegendstammendem Stein und ist 70 cm hoch,56 cm breit und 25 cm tief.Das Heiligtum besteht aus drei Kirchen,die übereinander gebaut sind. Im untersten,dem ältesten Teil, stehen drei Glassärgemit den Gebeinen dreier Eremiten.Wie in allen Wallfahrtsorten zierenauch hier in allen Bereichen viele Votivtafelndie Wände. Von der mittleren Kircheaus, die 1625 erbaut wurde, führt eineSteintreppe nach oben, die von vielenPilgern kniend und betend überwundenwird. Die Treppe ist der heiligen Treppein Rom nachgebaut. Die dritte Kirchewurde zwischen 1975 und 1978 abgebrochenund neu aufgebaut. Am 4. Juni1978 wurde sie von Bischof GiuseppeCarraro geweiht und 1982 zur „Basilicaminore“ erhoben. Am 17. April 1988 besuchtePapst Johannes Paul II den Wallfahrtsort.Nach der Andacht mit Gebeten, Fürbittenund Liedern machte sich unsere Pilgergruppewieder auf den Rückweg. ImHotel „Stella Alpina“ in Spiazzi wurde zuMittag gegessen. Gegen 15 Uhr beganndie Rückfahrt. Nach einem einstündigenZwischenstopp in Garda am Gardaseewurde die Heimfahrt angetreten.Im Biergarten in Forst stärkten wir unsnoch etwas, bevor uns die ersten Mitfahrendenverließen. Dieser Ausflug bleibtsicher allen eine schöne Erinnerung.


ASV Martell: Rückblick Sektion FußballSchianbliamltol Nr. 2 - Juni 2012Abschluss der Saison 2011/12Die Saison 2011/12 ist für dieMarteller Fußballer vor kurzem zuEnde gegangen. Spieler aus Martellhaben insgesamt bei 6 verschiedenenMannschaften in verschiedenenAlters- und Leistungsklassengespielt. Hier nun ein kurzer Rückblickauf die abgelaufene Saison:U-8: Sehr erfolgreich war die vergangeneSaison für unsere Jüngsten. DieU8 hat wieder regen Zulauf von jungenMädchen und Buben erfahren, welchemit dem Fußball angefangen haben unddie letztjährige Mannschaft noch weiterverstärken konnten. Die Spieler der U-8haben wieder sehr fleißig am Trainingund an den Spielen teilgenommen und eskonnten bei durchwegs guten Leistungengar einige Spiele gewonnen werden.U-10: Ihre Feuertaufe zu bestehen hattenin dieser Saison die Spieler der U –10. Nachdem die meisten Spieler derletztjährigen Mannschaft in die KategorieU-11 wechseln mussten, gab es mitAndreas Stricker, Roman Perkmann undFelix Ratschiller nur drei Spieler, welchebereits eine U-10 Meisterschaft bestrittenhatten. Der Rest der Mannschaftspielte letztes Jahr noch komplett in derKategorie U-8. Wie Trainer Martin Strickerjedoch bestätigte, haben sich dieJungs und Mädchen gegen die großteilsälteren Gegenspieler aber „gut gewehrt“und können deshalb sehr zuversichtlichin die nächste Saison gehen. Beimletzten Meisterschaftsspiel, welches alsHeimspiel in Martell ausgetragen wurde,konnte die Mannschaft mit einer sehrguten Leistung, ausgerechnet gegen denTabellenführer, noch den ersten Saisonsiegfeiern.U-11: In der abgelaufenen Saison2011/12 konnte als Spielgemeinschaftebenfalls eine U-11 Mannschaft gestelltwerden. Die Mannschaft setzte sich ausSpielern der letztjährigen U-10 des ASVMartell bzw. ASV Morter zusammen. Obwohlauch diese Mannschaft die jüngsteim Kreis Vinschgau war, wurden vonder Mannschaft gute Leistungen gezeigtund die Meisterschaft konnte auf Platz 6abgeschlossen werden. Ein Lob an dieserStelle an alle Spieler für die fleißigeTeilnahme am Training und den Spielen.Sp.G.: Hervorzuheben sind an dieserStelle auch die Leistungen, welche dieMarteller Fußballer in den Mannschaftender Spielgemeinschaft Latsch / Goldrain/ Morter / Martell / Kastelbell erbrachten.Unsere U - 10 mit Trainer Martin StrickerUnsere U – 11 mit Trainer Otto Pegger und Betreuer Michael StrickerVorankündigung GemeindeturnierAndrik Stricker spielte mit der Sp.G. C– Jugend wieder eine herausragendeSaison und die Mannschaft konnte denMeisterschaftskreis A klar gewinnen.Auch die Sp.G. Junioren spielten mit denMartellern Manuel Schwienbacher und,seit der Winterpause auch wieder CristianKathrein, eine sehr starke Saisonund gewannen ebenfalls den MeisterschaftskreisA. Beide Mannschaften habensich somit für die Finalspiele um dieLandesmeisterschaft qualifiziert, welcheAnfang Juni stattgefunden habenund gewonnen wurden. Zu diesem Erfolgmöchten wir herzlich gratulieren.VSS Kleinfeld: Die Kleinfeldmannschaftder Erwachsenen hat die Saison ebenfallsabgeschlossen. Die mittlerweile 4.Saison, welche die Mannschaft bestrittenhat, kann als recht durchwachsen beschriebenwerden. Positiv hervorzuhebenist, dass wieder junge Spieler in dieMannschaft integriert werden konnten.Die Stimmung in der Mannschaft vonCoach Albin Asper ist nach wie vor gut.Die Mannschaft möchte sich an dieserStelle recht herzlich bei den treuen älterenund ganz jungen Zuschauern bedanken,welche die Mannschaft bei denHeimspielen immer tatkräftig und lautstarkunterstützt haben.Die Sektion Fußball möchte sich auch beiallen Eltern, Betreuern, Unterstützernund natürlich den Kindern für ihren Einsatzbedanken. Ein besonderer Dank giltden Trainern Martin Stricker, Otto Peggerund Albin Asper für ihre Arbeit.ASV Martell – Sektion FußballDas diesjährige Gemeindeturnier findet voraussichtlich Ende August statt. Dabei werdenwieder Spieler für die einzelnen Fraktionsmannschaften gesucht. Es können auch VereinsoderFreizeitmannschaften am Gemeindeturnier teilnehmen. Jeder der daran teilnehmenmöchte, egal ob Junge oder Mädchen, Alt od. Jung, ist eingeladen sich bereits jetzt Gedankenzu machen. Nähere Info´s gibt es aber noch frühzeitig.ASV Martell - Sektion Fußball11


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