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Prüfungsordnung für den Studiengang Soziale Arbeit an der ...

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Prüfungsordnung für den Studiengang Soziale Arbeitan der Katholischen Fachhochschule Mainz vom 09.09.2002Auf Grund des § 91 Abs. 1 und 2 und § 72 Abs. 2 Nr. 3 i.V. mit § 5 Abs. 2 Nr. 3 des Fachhochschulgesetzesvom 06.Februar 1996 (FHG, GVBl. S. 71), zuletzt geändert durch Artikel 35 des Gesetzesvom 06. Februar 2001 (GVBl. S. 29, BS 223-9), hat der Senat der Katholischen FachhochschuleMainz am 30.01.2002 die folgende Ordnung für die Diplomprüfung für den Studiengang Soziale Arbeitbeschlossen. Sie wurde von der Gesellschafterversammlung der Gemeinnützigen Gesellschaftzur Förderung von Wissenschaft und Bildung mbH Mainz am 04.09.2002 und vom Ministerium fürWissenschaft, Weiterbildung, Forschung und Kultur mit Schreiben vom 05.09.2002 Az.: 15203-1Tgb. Nr. 58/01 genehmigt. Sie wird hiermit bekannt gemacht.Inhaltsverzeichnis§ 1 Regelstudienzeit§ 2 Praktische Studiensemester§ 3 Prüfungsaufbau§ 4 Fristen§ 5 Allgemeine Zulassungsvoraussetzungen§ 6 Arten der Prüfungsleistungen§ 7 Mündliche Prüfungsleistungen§ 8 Klausurarbeiten und sonstige schriftliche Arbeiten§ 9 Projektarbeiten§ 10 Bewertung der Prüfungsleistungen und Bildung der Noten§ 11 Versäumnis, Rücktritt, Täuschung, Ordnungsverstoߧ 12 Bestehen und Nichtbestehen§ 13 Freiversuch§ 14 Wiederholung der Prüfungsleistungen§ 15 Anerkennung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen§ 16 Prüfungsausschuss§ 17 Prüferinnen oder Prüfer und Beisitzerinnen oder Beisitzer§ 18 Zweck und Durchführung der Diplom-Vorprüfung§ 19 Zweck der Diplomprüfung§ 20 Ausgabe, Abgabe, Bewertung und Wiederholung der Diplomarbeit§ 21 Zeugnis und Diplomurkunde§ 22 Ungültigkeit der Diplom-Vorprüfung und der Diplomprüfung§ 23 Einsicht in die Prüfungsakten§ 24 Studienaufbau und Stundenumfang§ 25 Fachliche Voraussetzungen für die Diplom-Vorprüfung§ 26 Gegenstand, Art und Umfang der Diplom-Vorprüfung§ 27 Fachliche Voraussetzungen für die Diplomprüfung- 1 -


§ 28 Gegenstand, Art und Umfang der Diplomprüfung§ 29 Bearbeitungszeit der Diplomarbeit§ 30 Diplomgrad§ 31 Staatliche Anerkennung§ 32 In-Kraft-Treten§ 33 Außer-Kraft-Treten der bisherigen Prüfungsordnung§ 34 Übergangsbestimmungen§ 1RegelstudienzeitDie Regelstudienzeit beträgt acht Semester. Sie umfasst die theoretischen Studiensemester, zweipraktische Studiensemester und die Prüfungen einschließlich der Diplomarbeit.§ 2Praktische Studiensemester(1) Praktische Studiensemester sind in das Studium integrierte, von der Fachhochschule geregelte,inhaltlich bestimmte, betreute und mit Lehrveranstaltungen begleitete Ausbildungsabschnitte,die in Einrichtungen der Berufspraxis in einem Umfang von jeweils 20 Wochen abgeleistet werdenmüssen.(2) Einzelheiten zu den praktischen Studiensemestern regeln die Studienordnung für den StudiengangSoziale Arbeit bzw. die Praxisordnung als Teilstudienordnung.§ 3PrüfungsaufbauDie Diplom-Vorprüfung besteht aus Fachprüfungen, die Diplomprüfung aus Fachprüfungen und derDiplomarbeit. Fachprüfungen setzen sich aus einer oder mehreren Prüfungsleistungen in einem Prüfungsfachoder in einem fachübergreifenden Prüfungsgebiet zusammen. Fachprüfungen werden inder Regel studienbegleitend im Anschluss an die jeweiligen Lehrveranstaltungen des Grund- bzw.des Hauptstudiums durchgeführt. § 25 und § 27 Abs. 2 bleiben unberührt.§ 4Fristen(1) Fachprüfungen der Diplom-Vorprüfung sind bis zum Ende des 3. Semesters oder zu Beginn desdarauffolgenden Semesters, Fachprüfungen der Diplomprüfung bis zum Ende des 8. Semestersabzulegen. Die Prüfungen können auch vor Ablauf der in Satz 1 genannten Fristen abgelegtwerden, sofern die erforderlichen Studienleistungen nachgewiesen sind.- 2 -


(2) Die Fachhochschule stellt durch die Studienordnung für den Studiengang Soziale Arbeit unddas Lehrangebot sicher, dass Studienleistungen und Fachprüfungen in den in dieser Ordnungfestgesetzten Zeiträumen abgelegt werden können. Zu diesem Zweck sollen die Studierendenrechtzeitig sowohl über Art und Zahl der zu erbringenden Studienleistungen und der zu absolvierendenFachprüfungen als auch über die Termine, zu denen sie zu erbringen sind, und ebensoüber den Aus- und Abgabezeitpunkt der Diplomarbeit informiert werden. Den Studierendensind für jede Fachprüfung auch die jeweiligen Wiederholungstermine bekannt zu geben.§ 5Allgemeine Zulassungsvoraussetzungen(1) Die Diplom-Vorprüfung und die Diplomprüfung kann nur ablegen, wer1. auf Grund eines Zeugnisses der allgemeinen Hochschulreife, der fachgebundenen Hochschulreifeoder der Fachhochschulreife oder auf Grund einer durch Rechtsvorschrift oder vonder zuständigen staatlichen Stelle als gleichwertig anerkannten Zugangsberechtigung fürden Diplomstudiengang an der Fachhochschule eingeschrieben ist,2. ein Vorpraktikum (§ 5 der Studienordnung für den Studiengang Soziale Arbeit) abgeleistethat und3. die Studienleistungen für die jeweiligen Fachprüfungen erbracht hat.(2) Die Zulassung zu einer Fachprüfung darf nur abgelehnt werden, wenn1. die in Absatz 1 genannten Voraussetzungen nicht erfüllt sind oder2. die Unterlagen unvollständig sind oder3. die Studierenden in demselben oder in einem verwandten Studiengang an einer Fachhochschulein der Bundesrepublik Deutschland entweder die Diplom-Vorprüfung bzw. die Diplomprüfungendgültig nicht bestanden haben oder sich in einem solchen Studiengang in einemPrüfungsverfahren befinden oder4. die Studierenden ihren Prüfungsanspruch durch Überschreiten der Fristen für die Meldungzu der jeweiligen Prüfung oder deren Ablegung verloren haben.(3) Ist es nicht möglich, die erforderlichen Unterlagen in der vorgeschriebenen Weise zu erbringen,kann der Prüfungsausschuss gestatten, den Nachweis auf andere Weise zu führen.§ 6Arten der Prüfungsleistungen(1) Prüfungsleistungen sind1. durch mündliche Prüfungen (§ 7) und/oder2. durch Klausurarbeiten und sonstige schriftliche Arbeiten (§ 8) und/oder3. durch Projektarbeiten (§ 9)- 3 -


zu erbringen. Schriftliche Prüfungen nach dem Multiple-Choice-Verfahren sind in der Regelausgeschlossen.(2) Machen die Studierenden glaubhaft, dass sie wegen länger andauernder oder ständiger körperlicherBehinderung nicht in der Lage sind, Studien- und Prüfungsleistungen ganz oder teilweisein der vorgesehenen Form abzulegen, so wird den Studierenden gestatten, die Studien- undPrüfungsleistungen innerhalb einer verlängerten Bearbeitungszeit oder gleichwertige Prüfungsleistungenin anderer Form zu erbringen. Zum Nachweis einer länger andauernden oder ständigenkörperlichen Behinderung ist ein ärztliches Attest vorzulegen.(3) Studienleistungen (Prüfungsvorleistungen) werden in Form von Hausarbeiten, Referaten, Klausuren,Kolloquien, Projektarbeiten, Praxisberichten, Durchführung didaktischer Einheiten oderanderen adäquaten Formen erbracht. Studienleistungen werden gem. § 10 Abs. 1 benotet bzw.mit “mit Erfolg erbracht” bzw. “ohne Erfolg erbracht” bewertet. Die Art der Bewertung, die Formsowie die Bearbeitungszeit der abzulegenden Studienleistungen legt die bzw. der jeweilige Lehrendevor Beginn der Lehrveranstaltungen, in der die Studienleistung erbracht werden soll, fest.Die Bewertungen der Studienleistungen gehen nicht in die Zeugnisse ein. Eine Studienleistunggilt als erbracht, wenn sie mindestens mit “ausreichend” benotet oder “mit Erfolg erbracht” bewertetwurde. Studienleistungen dürfen nur zweimal wiederholt werden. Dabei tritt die neue Bewertungan die Stelle der alten. Die Bewertungen sind den Studierenden spätestens bis zumVorlesungsbeginn des auf die Leistungserbringung folgenden Semesters bekannt zu geben. AufAnforderung der Studierenden ist bei erfolgreichem Erbringen eine Bescheinigung über die Bewertungauszustellen. Näheres regelt § 10 der Studienordnung für den Studiengang Soziale Arbeitder Katholischen Fachhochschule Mainz.§ 7Mündliche Prüfungsleistungen(1) Durch mündliche Prüfungsleistungen sollen die Studierenden nachweisen, dass sie die Zusammenhängedes Prüfungsgebietes erkennen und spezielle Fragestellungen in diese Zusammenhängeeinzuordnen vermögen. Ferner soll festgestellt werden, ob die Studierenden über einbreites Grundlagenwissen verfügen.(2) Mündliche Prüfungen werden in der Regel vor mindestens zwei Prüfenden (Kollegialprüfung) inGegenwart eines sachkundigen beisitzenden Mitglieds (§ 17) als Gruppenprüfung oder als Einzelprüfungabgelegt.(3) Die mündliche Prüfung soll je Studierender bzw. Studierendem und Fach 15 Minuten nicht unterschreitenund 25 Minuten nicht überschreiten.(4) Die wesentlichen Gegenstände und Ergebnisse der mündlichen Prüfungsleistungen sind in einemProtokoll (ggf. für die einzelnen Studierenden) festzuhalten. Das Ergebnis ist den Studierendenim Anschluss an die mündliche Prüfung bekannt zu geben.- 4 -


(5) Studierende, die sich in einem späteren Prüfungstermin der gleichen Fachprüfung unterziehenwollen, sollen nach Maßgabe der räumlichen Verhältnisse als Zuhörer zugelassen werden, essei denn, die Studierenden, die sich der Prüfung unterziehen, widersprechen. Die Zulassung erstrecktsich jedoch nicht auf die Beratung und Bekanntgabe der Prüfungsergebnisse an die Studierenden.§ 8Klausurarbeiten und sonstige schriftliche Arbeiten(1) In den Klausurarbeiten und sonstigen schriftlichen Arbeiten sollen die Studierenden nachweisen,dass sie in begrenzter Zeit und mit begrenzten Hilfsmitteln mit den gängigen Methoden ihresFaches Aufgaben lösen und Themen bearbeiten können. In der Klausurarbeit soll fernerfestgestellt werden, ob die Studierenden über notwendiges Grundlagenwissen verfügen. DenStudierenden können bei Klausurarbeiten und sonstigen schriftlichen Arbeiten Themen zur Wahlgestellt werden.(2) Klausurarbeiten und sonstige schriftlichen Arbeiten in Abschlussprüfungen und in nicht studienbegleitendvorgenommenen Vorprüfungen werden in der Regel von mindestens zwei Prüfendenzu bewerten. Die Note ergibt sich aus dem arithmetischen Mittel der Einzelbewertungen.Das Bewertungsverfahren soll vier Wochen nicht überschreiten.(3) Sind Prüfungsleistungen als Klausurarbeiten zu erbringen, beträgt die Bearbeitungszeit mindestens90 Minuten, höchstens jedoch 240 Minuten. Die Bearbeitungszeit für sonstige schriftlicheArbeiten kann bis zu .90Tagen betragen.§ 9Projektarbeiten(1) Durch Projektarbeiten wird in der Regel die Fähigkeit zur Teamarbeit und insbesondere zurEntwicklung, Durchsetzung und Präsentation von Konzepten nachgewiesen. Hierbei sollen dieStudierenden nachweisen, dass sie an einer größeren Aufgabe Ziele definieren sowie interdisziplinäreLösungsansätze und Konzepte erarbeiten können.(2) Für Projektarbeiten gilt § 8 Absatz 2 entsprechend.(3) Die Bearbeitungszeit von Projektarbeiten darf ein Semester nicht unter- und zwei Semesternicht überschreiten.(4) Bei einer in Form einer Teamarbeit erbrachten Projektarbeit muss der Beitrag der bzw. des einzelnenStudierenden deutlich erkennbar und bewertbar sein und die Anforderungen nach Absatz1 erfüllen.- 5 -


§ 10Bewertung der Prüfungsleistungen und Bildung der Noten(1) Die Noten für die einzelnen Prüfungsleistungen werden von den jeweiligen Prüferinnen undPrüfern festgesetzt. Für die Bewertung der Prüfungsleistungen sind folgende Noten zu verwenden:1 = sehr gut = eine hervorragende Leistung;2 = gut = eine Leistung, die erheblich über den durchschnittlichen Anforderungenliegt;3 = befriedigend = eine Leistung, die durchschnittlichen Anforderungen entspricht;4 = ausreichend = eine Leistung, die trotz ihrer Mängel noch den Anforderungen genügt;5 = nicht ausreichend = eine Leistung, die wegen erheblicher Mängel den Anforderungennicht mehr genügt.Zur differenzierten Bewertung der Prüfungsleistungen können einzelne Noten um 0,3 auf Zwischenwerteangehoben oder abgesenkt werden; die Noten 0,7, 4,3, 4,7, und 5,3 sind dabeiausgeschlossen.(2) Besteht eine Fachprüfung aus mehreren Prüfungsleistungen wird die Fachnote nach der sichaus den Anlagen 1 und 2 ergebenden Gewichtungen der einzelnen Prüfungsleistungen gebildet.Dabei wird nur die erste Dezimalstelle hinter dem Komma berücksichtigt; alle weiteren Stellenwerden ohne Rundung gestrichen. Die Fachnote lautet:Bei einem Durchschnittbis einschließlich 1,5= sehr gutbei einem Durchschnitt von 1,6bis einschließlich 2,5 = gutbei einem Durchschnitt von 2,6bis einschließlich 3,5 = befriedigendbei einem Durchschnitt von 3,6bis einschließlich 4,0 = ausreichendbei einem Durchschnittab 4,1= nicht ausreichend(3) Die Bewertungsskala gemäß ECTS- Richtlinien (grading scale) sowie eine Vergleichstabelle fürECTS Grades, Notenbereich und Notenwert sind in der Anlagen 3a und 3b dieser Ordnung zuentnehmen.- 6 -


(4) Für die Diplom-Vorprüfung und für die Diplomprüfung muss jeweils eine Gesamtnote gebildetwerden. Die Gesamtnote der Diplom-Vorprüfung errechnet sich aus den Fachnoten, die der Diplomprüfungaus den Fachnoten und der Note der Diplomarbeit. Für die Bildung der Gesamtnotegilt Abs. 2 entsprechend. Die Note der Diplomarbeit geht mit einer Gewichtung von 25 Prozentin die Gesamtnote der Diplomprüfung ein. Bei überragenden Leistungen (Gesamtnote 1,0) kanndas Gesamturteil ”Mit Auszeichnung bestanden” erteilt werden.§ 11Versäumnis, Rücktritt, Täuschung, Ordnungsverstoß(1) Eine Prüfungsleistung gilt als mit "nicht ausreichend" (5,0) bewertet, wenn die Studierendeneinen für sie bindenden Prüfungstermin ohne triftigen Grund versäumt oder wenn sie von einerPrüfung, die sie angetreten haben, ohne triftigen Grund zurücktreten. Dasselbe gilt, wenn eineschriftliche Studien- und Prüfungsleistung nicht innerhalb der vorgegebenen Bearbeitungszeiterbracht wird.(2) Der für den Rücktritt oder das Versäumnis geltend gemachte Grund muss unverzüglich schriftlichangezeigt und glaubhaft gemacht werden. Bei Krankheit der Studierenden können die Vorlageeines ärztlichen Attestes und in Zweifelsfällen eines amtsärztlichen Attestes verlangt werden.Soweit die Einhaltung von Fristen für die erstmalige Meldung zur Prüfung, die Wiederholungvon Prüfungen, die Gründe für das Versäumnis von Prüfungen und die Einhaltung von Bearbeitungszeitenfür Prüfungsarbeiten betroffen sind, gilt § 13 Abs. 3 entsprechend. Wird derGrund anerkannt, so wird ein neuer Termin anberaumt. Die bereits vorliegenden Prüfungsergebnissesind in diesem Fall anzurechnen.(3) Versuchen die Studierenden, das Ergebnis ihrer Studien- und Prüfungsleistungen durch Täuschungoder Benutzung nicht zugelassener Hilfsmittel zu beeinflussen, wird die betreffendeLeistung mit "nicht ausreichend" (5,0) bewertet. Studierende, die den ordnungsgemäßen Ablaufdes Prüfungstermins stören, können von der jeweiligen Prüferin oder dem jeweiligen Prüfer oderAufsichtführenden von der Fortsetzung der Studien- und Prüfungsleistung ausgeschlossen werden;in diesem Fall wird die Studien- und Prüfungsleistung mit "nicht ausreichend" (5,0) bewertet.In schwerwiegenden Fällen kann der Prüfungsausschuss die Studierenden von der Erbringungweiterer Prüfungsleistungen ausschließen.(4) Die Studierenden können innerhalb eines Monats verlangen, dass die Entscheidungen nachAbsatz 3 Satz 1 und 2 vom Prüfungsausschuss überprüft werden. Belastende Entscheidungensind den Studierenden unverzüglich schriftlich mitzuteilen, zu begründen und mit einer Rechtsbehelfsbelehrungzu versehen.- 7 -


§ 12Bestehen und Nichtbestehen(1) Eine Fachprüfung ist bestanden, wenn die Fachnote mindestens "ausreichend" (4,0) ist und allePrüfungsleistungen mit mindestens “ausreichend” (4,0) bestanden wurden.(2) Die Diplom-Vorprüfung ist bestanden, wenn sämtliche Fachprüfungen der Diplom-Vorprüfungbestanden sind. Die Diplomprüfung ist bestanden, wenn die praktischen Studiensemester gem.der Praxisordnung für den Studiengang Soziale Arbeit anerkannt wurde, sämtliche Fachprüfungender Diplomprüfung bestanden sind und die Diplomarbeit mindestens mit "ausreichend" (4,0)bewertet wurde.(3) Haben die Studierenden eine Fachprüfung nicht bestanden oder wurde die Diplomarbeitschlechter als "ausreichend" (4,0) bewertet, werden die betroffenen Studierenden darüber informiert.Nicht bestandene Prüfungsleistungen sind spätestens im darauffolgenden Semesternachzuholen. Ist die Diplomarbeit nicht bestanden, kann unmittelbar nach Nichtbestehen eineweitere Diplomarbeit ausgegeben werden.(4) Haben die Studierenden die Diplom-Vorprüfung oder die Diplomprüfung nicht bestanden, wirdihnen eine Bescheinigung auf Antrag und gegen Vorlage der entsprechenden Nachweise sowieder Exmatrikulationsbescheinigung ausgestellt, die die erbrachten Prüfungsleistungen und derenNoten sowie die noch fehlenden Prüfungsleistungen enthält und erkennen lässt, dass dieDiplom-Vorprüfung bzw. die Diplomprüfung nicht bestanden ist.§ 13Freiversuch(1) Eine Prüfungsleistung der Diplomprüfung gilt im Falle des Nichtbestehens als nicht unternommen,wenn sie innerhalb der Regelstudienzeit abgelegt wurde und die weiteren Teile der Diplomprüfungbereits abgelegt sind oder noch innerhalb der Regelstudienzeit abgelegt werdenkönnen (Freiversuch). Für Diplomarbeiten sowie für vergleichbare Prüfungsarbeiten wird einFreiversuch nicht gewährt. Prüfungen, die wegen Täuschung oder eines sonstigen ordnungswidrigenVerhaltens für nicht bestanden erklärt wurden, sind vom Freiversuch ausgeschlossen.(2) Eine im Freiversuch bestandene Prüfungsleistung der Diplomprüfung kann einmal zur Notenverbesserungzum jeweils nächsten Prüfungstermin wiederholt werden. Wird eine Notenverbesserungnicht erreicht, bleibt die im ersten Prüfungsversuch erzielte Note gültig.(3) Hängt die Einhaltung einer für die Meldung oder Ablegung einer Prüfung oder ihrer Wiederholungvorgeschriebenen Frist von Studienzeiten ab, werden Verlängerungen und Unterbrechungennicht berücksichtigt, soweit sie1. durch die Mitwirkung in gesetzlich oder satzungsgemäß vorgesehenen Gremien einer Hochschule,einer Studentenschaft oder eines Studentenwerks,- 8 -


2. durch Krankheit oder andere von den Studierenden nicht zu vertretende Gründe oder3. durch Schwangerschaft oder Erziehung eines Kindesbedingt waren. Unberücksichtigt bleiben ferner ein ordnungsgemäßes einschlägiges Auslandsstudiumbis zu zwei Semestern, soweit es nicht an die Stelle eines Praxissemesters tritt.§ 14Wiederholung der Prüfungsleistungen(1) Nicht bestandene Prüfungsleistungen können höchstens zweimal wiederholt werden. Die Wiederholungeiner bestandenen Prüfungsleistung ist, abgesehen von dem in § 13 Abs. 2 geregeltenFall, nicht zulässig. Fehlversuche an anderen Fachhochschulen in der BundesrepublikDeutschland sind anzurechnen.(2) Die Wiederholungsprüfung soll spätestens im Rahmen der Prüfungstermine des jeweils folgendenSemesters abgelegt werden. Der Prüfungsanspruch erlischt bei Versäumnis der Wiederholungsfrist,es sei denn, die bzw. der Studierende hat das Versäumnis nicht zu vertreten.§ 15Anerkennung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen(1) Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen werden ohne Gleichwertigkeitsprüfungangerechnet, wenn sie an einer Fachhochschule in der Bundesrepublik Deutschland in einemDiplomstudiengang Soziale Arbeit oder in einem verwandten Studiengang erbracht wurden. DieDiplom-Vorprüfung wird ohne Gleichwertigkeitsprüfung anerkannt.(2) Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen in Studiengängen, die nicht unter Absatz1 fallen, werden angerechnet, soweit die Gleichwertigkeit gegeben ist. Studienzeiten, Studienleistungenund Prüfungsleistungen sind gleichwertig, wenn sie in Inhalt, Umfang und in denAnforderungen denjenigen des entsprechenden Studiums an der Katholischen FachhochschuleMainz im Wesentlichen entsprechen. Dabei ist kein schematischer Vergleich, sondern eine Gesamtbetrachtungund Gesamtbewertung vorzunehmen. Bei der Anrechnung von Studienzeiten,Studienleistungen und Prüfungsleistungen, die außerhalb der Bundesrepublik Deutschland erbrachtwurden, sind die von Kultusministerkonferenz und Hochschulrektorenkonferenz gebilligtenÄquivalenzvereinbarungen sowie Absprachen im Rahmen von Hochschulkooperationsvereinbarungenzu beachten.(3) Für Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen in staatlich anerkannten Fernstudiensowie für multimedial gestützte Studien- und Prüfungsleistungen gelten die Absätze 1 und2 entsprechend.(4) Einschlägige praktische Studiensemester (§ 2) und berufspraktische Tätigkeiten (§ 5 Abs. 1 Nr.2) werden angerechnet.- 9 -


(5) Werden Studien- und Prüfungsleistungen angerechnet, sind die Noten - soweit die Notensystemevergleichbar sind - zu übernehmen und in die Berechnung der Gesamtnote einzubeziehen.Bei unvergleichbaren Notensystemen wird der Vermerk "bestanden" aufgenommen. Eine Kennzeichnungder Anrechnung im Zeugnis ist zulässig.(6) Bei Vorliegen der Voraussetzungen der Absätze 1 bis 4 besteht ein Rechtsanspruch auf Anrechnung.Die Anrechnung von Studienzeiten, Studienleistungen und Prüfungsleistungen, die imGeltungsbereich des Hochschulrahmengesetzes erbracht wurden, erfolgt von Amts wegen. DieStudierenden haben die für die Anrechnung erforderlichen Unterlagen vorzulegen.§ 16Prüfungsausschuss(1) Die Fachbereichskonferenz bildet für die Organisation der Prüfungen und für Entscheidungen inPrüfungsangelegenheiten einen Prüfungsausschuss. Dem Prüfungsausschuss gehören an:1. die Dekanin bzw. der Dekan des Fachbereichs, als die vom zuständigen Ministerium beauftragtePrüfungsleitung gem. § 91 Absatz 2 Nr. 3 FHG als vorsitzendes Mitglied des Prüfungsausschusses,2. drei weitere Professorinnen und Professoren des Fachbereichs, die von der Fachbereichskonferenzfür die Dauer von drei Jahren zu wählen sind und von denen einer vom Prüfungsausschusszum ständigen Vertreter der bzw. des Vorsitzenden gewählt wird,3. die Rektorin bzw. der Rektor ,4. ein von der Gesellschafterversammlung des Trägers der Fachhochschule beauftragtes Mitglied,5. ein studentisches Mitglied, das von den Vertretern der Studierenden in der Fachbereichskonferenzfür die Dauer von einem Jahr gewählt wird,6. ein Mitglied aus der Gruppe gemäß § 28 Abs. 2 Nr. 3 FHG, das von der Fachbereichskonferenzfür die Dauer von drei Jahren zu wählen ist.(2) Der Prüfungsausschuss stellt die ordnungsgemäße Durchführung der Prüfungen sicher undachtet darauf, dass die Bestimmungen der Prüfungsordnung eingehalten werden. Er bestellt diePrüfenden und die Betreuenden der Diplomarbeiten. Er berichtet regelmäßig der Fachbereichskonferenzüber die Entwicklung der Prüfungen und gibt Anregungen zur Reform der StudienundPrüfungsordnung.(3) Der Prüfungsausschuss berät und beschließt in nichtöffentlicher Sitzung. Er entscheidet1. über die Folgen von Verstößen gegen Prüfungsvorschriften (§ 11)2. über das Bestehen und Nichtbestehen (§ 12)3. über Anrechnung von Prüfungs- und Studienleistungen (§ 15)4. die Berechtigung der Ausgabe der Diplomarbeit (§ 20)Der Prüfungsausschuss ist beschlussfähig, wenn das vorsitzende Mitglied und zwei weitere Mitgliederanwesend sind. Die Mitglieder des Prüfungsausschusses haben gleiches Stimmrecht.- 10 -


Das studentische Mitglied hat bei Entscheidungen des Prüfungsausschusses über die Bewertungund Anrechnung von Prüfungs- und Studienleistungen kein Stimmrecht. Beschlüsse werdenmit einfacher Mehrheit gefasst. Wird kein Einvernehmen hergestellt, zählt die Stimme desvorsitzenden Mitgliedes doppelt. In unaufschiebbaren Angelegenheiten entscheidet das vorsitzendeMitglied allein und hat die Mitglieder des Prüfungsausschusses unverzüglich zu unterrichten.(4) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses haben das Recht, allen Prüfungen beizuwohnen.(5) Die Mitglieder des Prüfungsausschusses und deren Stellvertreterinnen und Stellvertreter unterliegender Amtsverschwiegenheit. Sofern sie nicht im Dienst der Katholischen Fachhochschulestehen, sind sie durch das vorsitzende Mitglied zur Verschwiegenheit zu verpflichten.§ 17Prüfende und Beisitzende(1) Zu Prüfenden können nur Professorinnen und Professoren, sonstige hauptamtlich Lehrende,Honorarprofessorinnen und Honorarprofessoren, Lehrbeauftragte, Lehrkräfte für besondereAufgaben und Mitarbeiter im Praxisreferat sowie in der beruflichen Praxis erfahrene Personen,die die Anforderungen gemäß § 19 Abs. 4 FHG erfüllen, bestellt werden. Zum Beisitz kann nurbestellt werden, wer die entsprechende Diplomprüfung oder eine vergleichbare Prüfung abgelegthat.(2) Für Prüfende und Beisitzende gilt § 16 Abs. 5 entsprechend.§ 18Zweck und Durchführung der Diplom-Vorprüfung(1)(2)Durch die Diplom-Vorprüfung sollen die Studierenden nachweisen, dass sie das Studium mitAussicht auf Erfolg fortsetzen können und dass sie die inhaltlichen Grundlagen ihres Faches,ein methodisches Instrumentarium und eine systematische Orientierung erworben haben.Die Diplom-Vorprüfung wird in der Regel studienbegleitend im Anschluss an die jeweiligenLehrveranstaltungen des Grundstudiums durchgeführt. Sie ist so auszugestalten, dass sie vorBeginn der Vorlesungszeit des auf das Grundstudium folgenden Semesters abgeschlossenwerden kann.§ 19Zweck der DiplomprüfungDie Diplomprüfung bildet den berufsqualifizierenden Abschluss des Diplomstudienganges. Durch dieDiplomprüfung wird festgestellt, ob die Studierenden die Zusammenhänge ihres Faches überblicken,die Fähigkeit besitzen, wissenschaftliche Methoden und Erkenntnisse anzuwenden und die für denÜbergang in die Berufspraxis notwendigen gründlichen Fachkenntnisse erworben haben.- 11 -


§ 20Ausgabe, Abgabe, Bewertung und Wiederholung der Diplomarbeit(1) Die Diplomarbeit ist eine Prüfungsarbeit. Sie soll zeigen, dass die Studierenden in der Lagesind, innerhalb einer vorgegebenen Frist ein Problem aus ihrem Fach selbständig nach wissenschaftlichenMethoden zu bearbeiten.(2) Die Diplomarbeit kann von einer oder einem hauptamtlich Lehrenden ausgegeben und betreutwerden. Lehrbeauftragte können mit Zustimmung des Prüfungsausschusses ebenfalls ein Themafür die Diplomarbeit ausgeben und eine Diplomarbeit betreuen. Soll die Diplomarbeit an einerEinrichtung außerhalb der Hochschule durchgeführt werden, bedarf es hierzu der Zustimmungdes vorsitzenden Mitglieds des Prüfungsausschusses. Durchführung und Betreuung derDiplomarbeit müssen in diesem Fall gesichert sein.(3) Die Ausgabe der Diplomarbeit erfolgt über den Prüfungsausschuss. Thema und Zeitpunkt sindaktenkundig zu machen. Die Studierenden können Themenwünsche äußern. Auf Antrag derStudierenden wird vom Prüfungsausschuss die rechtzeitige Ausgabe der Diplomarbeit veranlasst.Das Thema kann nur einmal und nur innerhalb von zwei Monaten nach Ausgabe zurückgegebenwerden. Die Ausgabe des Themas der Diplomarbeit erfolgt frühestens im zweiten Semesterdes Hauptstudiums, spätestens eine Woche vor Abschluss der letzten Fachprüfung.(4) Die Diplomarbeit kann auch in Form einer Gruppenarbeit erbracht werden, wenn der als Prüfungsleistungzu bewertende Beitrag der einzelnen Studierenden auf Grund der Angabe vonAbschnitten, Seitenzahlen oder anderen objektiven Kriterien, die eine eindeutige Abgrenzungermöglichen, deutlich unterscheidbar und bewertbar ist und die Anforderungen nach Abs. 1 erfüllt.(5) Die Diplomarbeit ist fristgemäß bei dem Prüfungsamt abzuliefern; der Abgabezeitpunkt ist aktenkundigzu machen. Bei der Abgabe haben die Studierenden schriftlich zu versichern, dasssie ihre Arbeit - bei einer Gruppenarbeit seinen entsprechend gekennzeichneten Anteil der Arbeit- selbständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzthaben. Wird die Diplomarbeit nicht fristgemäß abgeliefert, so gilt sie als ”nicht ausreichend”bewertet.(6) Die Diplomarbeit ist in der Regel von mindestens zwei Prüfenden zu bewerten. Eine der beidenPersonen soll die Arbeit betreut haben. Bei nicht übereinstimmender Beurteilung findet § 10Abs. 2 entsprechende Anwendung. Bei einer Abweichung im Umfang von zwei und mehr Notenwird vom Vorsitzenden des Prüfungsausschusses ein dritter Prüfer oder eine dritte Prüferin bestellt;§ 10 Abs. 2 ist entsprechend anzuwenden.(7) Die Diplomarbeit kann bei einer Bewertung, die schlechter als "ausreichend" (4,0) ist, nur einmalwiederholt werden. Eine Rückgabe des Themas der Diplomarbeit in der in Abs. 3 genanntenFrist ist jedoch nur zulässig, wenn die Studierenden bei der Anfertigung ihrer ersten Arbeit vondieser Möglichkeit keinen Gebrauch gemacht haben.- 12 -


§ 21Zeugnis und Diplomurkunde(1) Über die bestandene Diplom-Vorprüfung und die Diplomprüfung erhalten die Studierenden jeweilsunverzüglich, möglichst innerhalb von 4 Wochen, ein Zeugnis. In das Zeugnis der Diplom-Vorprüfungsind die Fachnoten und die Gesamtnote aufzunehmen. In das Zeugnis der Diplomprüfungsind die Fachnoten, das Thema der Diplomarbeit und deren Note sowie die Gesamtnoteaufzunehmen. Ferner können die Studienrichtung und die Studienschwerpunkte aufgenommenwerden.(2) Die Hochschule stellt ein Diploma Supplement (DS) entsprechend dem "Diploma SupplementModell" von Europäischer Union/Europarat/Unesco aus. Als Darstellung des nationalen Bildungssystems(DS-Abschnitt 8) ist der zwischen Kultusministerkonferenz und Hochschulrektorenkonferenzabgestimmte Text in der jeweils geltenden Fassung zu verwenden ∗ . Auf Antragder Studierenden soll ihnen die Hochschule zusätzlich zur Ausstellung des Diploma SupplementsÜbersetzungen der Urkunden und Zeugnisse in englischer Sprache aushändigen.(3) Gleichzeitig mit dem Zeugnis der Diplomprüfung erhalten die Studierenden die Diplomurkundemit dem Datum des Zeugnisses. Darin wird die Verleihung des Diplomgrades beurkundet. DieDiplomurkunde wird unterzeichnet und mit dem Siegel der Fachhochschule versehen.(4) Das Zeugnis trägt das Datum des Tages, an dem das Gesamtergebnis festgesetzt wurde.§ 22Ungültigkeit der Diplom-Vorprüfung und der Diplomprüfung(1) Haben die Studierenden bei einer Prüfungsleistung getäuscht und wird diese Tatsache erstnach Aushändigung des Zeugnisses bekannt, so kann die Note der Prüfungsleistung entsprechend§ 10 Abs. 3 berichtigt werden. Gegebenenfalls kann die Fachprüfung für "nicht ausreichend"und die Diplom-Vorprüfung oder die Diplomprüfung für "nicht bestanden" erklärt werden.Entsprechendes gilt für die Diplomarbeit.(2) Waren die Voraussetzungen für die Abnahme einer Fachprüfung nicht erfüllt, ohne dass dieStudierenden hierüber täuschen wollten, und wird diese Tatsache erst nach Aushändigung desZeugnisses bekannt, so wird dieser Mangel durch das Bestehen der Fachprüfung geheilt. Habendie Studierenden vorsätzlich zu Unrecht erwirkt, dass sie die Fachprüfung ablegen konnten,so kann die Fachprüfung für "nicht ausreichend" und die Diplom-Vorprüfung und die Diplomprüfungfür "nicht bestanden" erklärt werden.(3) Den Studierenden ist vor einer Entscheidung Gelegenheit zur Äußerung zu geben.(4) Das unrichtige Zeugnis ist einzuziehen und gegebenenfalls ein neues zu erteilen. Mit dem unrichtigenZeugnis ist auch die Diplomurkunde einzuziehen, wenn die Diplomprüfung auf Grund- 13 -


einer Täuschung für "nicht bestanden" erklärt wurde. Eine Entscheidung nach Abs. 1 und Abs. 2Satz 2 ist nach einer Frist von fünf Jahren ab dem Datum des Zeugnisses ausgeschlossen.§ 23Einsicht in die PrüfungsaktenInnerhalb eines Jahres nach Abschluss des Prüfungsverfahrens wird den Studierenden und Absolventenauf Antrag in angemessener Frist Einsicht in ihre schriftlichen Prüfungsarbeiten, die daraufbezogenen Gutachten und in die Prüfungsprotokolle gewährt.§ 24Studienaufbau und Stundenumfang(1) Das Studium gliedert sich in das Grundstudium, das nach drei theoretischen Studiensemesternmit der Diplom-Vorprüfung abschließt, und das Hauptstudium, das mit der Diplomprüfung abschließt.In das Studium sind zwei praktische Studiensemester in einem Praxisfeld der SozialenArbeit bzw. Praxisprojekte gemäß § 2 Abs. 2 integriert.(2) Das Lehrangebot erstreckt sich über acht Semester. Der zeitliche Gesamtumfang der für denerfolgreichen Abschluss des Studiums erforderlichen Lehrveranstaltungen im Pflicht- und Wahlpflichtbereichdes Grund- und Hauptstudiums beträgt insgesamt höchstens 150 Semesterwochenstunden(SWS). Einzelheiten regelt die Studienordnung für den Studiengang Soziale Arbeit.§ 25Fachliche Voraussetzungen für die Diplom-VorprüfungZu den einzelnen Prüfungsleistungen wird zugelassen, wer die jeweils vorgeschriebenen Studienleistungennach Anlage 1 mit mindestens “ausreichend” (4,0) oder “mit Erfolg” erbracht hat.§ 26Gegenstand, Art und Umfang der Diplom-Vorprüfung(1) Folgende Prüfungsgebiete sind Gegenstand von Fachprüfungen:Prüfungsgebiet 1: Grundlagen der Wissenschaft Soziale ArbeitPrüfungsgebiet 2: Rechtliche Grundlagen der Sozialen ArbeitPrüfungsgebiet 3: Human- und gesundheitswissenschaftliche Grundlagen der Sozialen ArbeitPrüfungsgebiet 4: Gesellschaftswissenschaftliche und sozialpolitische Grundlagen der SozialenArbeitPrüfungsgebiet 5: Philosophisch-theologische Grundlagen der Sozialen Arbeit∗ Die jeweils geltende Fassung ergibt sich aus: http://www.hrk.de (Stichwort: Diploma Supplement)- 14 -


Prüfungsgebiet 6: Kommunikationswissenschaftliche und medienpädagogische Grundlagen derSozialen Arbeit(2) Es sind sechs Fachprüfungen zu erbringen. Gegenstand, Art und Ausgestaltungen dieser Prüfungergeben sich aus Anlage 1 dieser Ordnung.§ 27Fachliche Voraussetzungen für die Diplomprüfung(1) Die Diplomprüfung kann nur ablegen, wer im Studiengang Soziale Arbeit oder in einem vergleichbarenStudiengang die Diplom-Vorprüfung an einer Fachhochschule in der BundesrepublikDeutschland bestanden oder eine gemäß § 15 Abs. 2 und 3 als gleichwertig angerechnetePrüfungsleistung erbracht hat.(2) Die für die Zulassung zur Diplomprüfung zu erbringenden Studienleistungen ergeben sich ausAnlage 2 sowie dem Nachweis über die erfolgreich abgeleisteten praktischen Studiensemesterund der erfolgreichen Teilnahme am Fachgespräch gemäß § 5 Praxisordnung.(3) Zuzulassen ist nur, wer im jeweiligen Semester an der Katholischen Fachhochschule Mainz imStudiengang Soziale Arbeit eingeschrieben ist.§ 28Gegenstand, Art und Umfang der Diplomprüfung(1) Folgende Prüfungsgebiete sind Gegenstand der Diplomprüfung:Prüfungsgebiet 7: Wissenschaft der Sozialen ArbeitTheorien und EntwicklungslinienOrganisation und Wirtschaft der Sozialen ArbeitProfessionelles HandelnZielgruppenorientierte VertiefungsgebietePhilosophie/Theologie und EthikPrüfungsgebiet 8: Recht Sozialer ArbeitPrüfungsgebiet 9. Studienschwerpunkte(2) Es sind drei Fachprüfungen zu erbringen. Gegenstand, Art und Ausgestaltung dieser Prüfungenergeben sich aus Anlage 2 dieser Ordnung.§ 29Bearbeitungszeit der DiplomarbeitDie Bearbeitungszeit der Diplomarbeit beträgt drei Monate. Thema, Aufgabenstellung und Umfangder Diplomarbeit sind von der Betreuerin oder von dem Betreuer so zu begrenzen, dass die Frist zur- 15 -


Bearbeitung der Diplomarbeit eingehalten werden kann. Die Bearbeitungszeit kann auf Antrag derStudierenden aus Gründen, die sie nicht zu vertreten haben, um höchstens zwei Monate verlängertwerden. Wird die Diplomarbeit in einer Einrichtung außerhalb der Fachhochschule durchgeführt,kann die Bearbeitungszeit entsprechend verlängert werden, höchstens jedoch auf insgesamt sechsMonate.§ 30DiplomgradAuf Grund der bestandenen Diplomprüfung wird der akademische Grad ”Diplom-Sozialarbeiterin/Diplom-Sozialpädagogin (FH)” bzw. ”Diplom-Sozialarbeiter/Diplom-Sozialpädagoge(FH)” verliehen.§ 31Staatliche AnerkennungIst die Diplomprüfung bestanden, wird von der Katholischen Fachhochschule Mainz die staatlicheAnerkennung aufgrund § 16 Abs. 5 des Landesgesetzes über die staatliche Anerkennung von Sozialarbeiterinnenund Sozialarbeitern sowie Sozialpädagoginnen und Sozialpädagogen vom 7. November2000 (GVBl. S. 437) erteilt.§ 32In-Kraft-TretenDiese Prüfungsordnung tritt am Tag nach Veröffentlichung im Staatsanzeiger Rheinland-Pfalz inKraft. Sie gilt erstmals für Studierende, die ihr Studium an der Katholischen Fachhochschule Mainzzum Wintersemester 2002/2003 aufgenommen haben.§ 33Außerkrafttreten der bisherigen PrüfungsordnungMit dem In-Kraft-Treten dieser Prüfungsordnung tritt die Ordnung für die Vorprüfung in den StudiengängenSozialarbeit und Sozialpädagogik an der Katholischen Fachhochschule für Sozialarbeit, Sozialpädagogikund Praktische Theologie Mainz vom 8. Dezember 1983 (StAnz. 1983 Nr. 50, S.1056)zuletzt geändert am 17. August 1988 (StAnz. 1988 Nr. 31, S.869) außer Kraft, soweit sie nicht alsÜbergangsregelung weitergilt.- 16 -


§ 34Übergangsbestimmungen(1) Studierende, die das Studium in den Diplomstudiengängen Sozialarbeit oder Sozialpädagogikan der Katholischen Fachhochschule Mainz vor In-Kraft-Treten dieser Prüfungsordnung aufgenommenhaben, beenden ihr Studium nach der in § 33 bezeichneten Prüfungsordnung.Mainz, den 09.09.2002Katholische Fachhochschule MainzDie Rektorin / der RektorAnlagenAnlage 1Anlage 2Anlage 3aAnlage 3bStudienleistungen, Prüfungsleistungen und Fachprüfungen im GrundstudiumStudienleistungen, Prüfungsleistungen und Fachprüfungen im HauptstudiumBewertungsskala gemäß ECTS- Richtlinien (grading scale)Vergleichstabelle ECTS Grade, Notenbereich und Notenwert- 17 -


Anlage 3a: Bewertungsskala gemäß ECTS- Richtlinien (grading scale)ABCDEFXFExcellentVery GoodGoodFairPassedFailFailAnlage 3b: Vergleichstabelle ECTS Grade, Notenbereich und NotenwertECTS GradeNotenbereich(ECTS Grade Bestimmung ausNoten)Notenwert(Notenbestimmung aus ECTSGrades)A bis 1,5 1,0B 1,6 bis 2,3 1,7C 2,4 bis 3,3 2,4D 3,4 bis 3,7 3,4E 3,8 bis 4,0 4,0F/FX über 4,0 5,0- 20 -

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