Senioren tanzen - Bundesverband Seniorentanz eV

seniorentanz

Senioren tanzen - Bundesverband Seniorentanz eV

2. Quartal 2006

Senioren tanzen

Senioren tanzen

Quartalszeitschrift des Bundesverbandes Seniorentanz e.V.

Ausbildung: aktualisiert und modernisiert

Rekord: 8322 Olympiameilen ertanzt


Inhalt

Aus dem Inhalt Vorstand

Exemplarische Wege 4

Tanzbeschreibung 6

Eine soziale Bewegung 7

Alter als Chance 8

Mit 8322 ertanzten Meilen 10

Auf gleicher Augenhöhe 11

Wahl in Berlin-Brandenburg 12

Einladung zum Tanzfest 12

Landesmutter war wie Dorflinde 13

Auf die Landesgartenschau 13

Neue Bücher: empfehlenswert 14

Seniorentanz hat Sonne gebracht 15

Tanzkalender 16

Wie schnell man miteinander kann 19

Trübe Gedanken vertreiben 19

Hamburg hat neuen Vorstand 20

Häppchenweise dazugelernt 20

Das Glück des ersten Veilchens 21

GEZ kennt keine Gnade 22

Mit Regen- und mit Sonnenschirm 22

Foyer wurde zum Tanzsaal 23

Lohnendes Ziel für Tanzgruppen 24

Mit der Sonne 24

Eine außergewöhnliche Erfahrung 24

Das neue Jahr mit Tanz begrüßt 25

Tägliches Gehirntraining 26

Seniorenfasnet als Lebenselixier 27

Stilblüten 27

Neuer Vorstand Saarland 27

Lust und Liebe zu einem Ding 28

Fitnessprogramm 29

Leserbrief 29

Auflösung Gehirntraining 30

Vorsitzende der Landesverbände 31

Redaktions- und Anzeigenschluss für die Ausgabe

III/2006 ist der 15. Mai 06. Einsendeschluss

für Seminare und Tanzfreizeiten, Arbeitskreis-

Termine und Termine des Tanzkalenders ist der

10. Mai 06.

Titelfoto: Frühlingserwachen auf der Mainau.

Die beliebte Blumeninsel im Bodensee ist am

10. Mai Veranstaltungsort des großen Tanzfestes,

mit dem der Landesverband Baden-Württemberg

sein 25-jähriges Bestehen begeht.

2 Senioren tanzen II/2006

Vorsitzende Flittarder Hauptstr. 100 · 51061 Köln

Anita Brunberg Tel: 02 21-966 17 31 · Fax: 02 21-966 17 34

e-mail: brunberg@seniorentanz.de

Stellvert. Vorsitzende Cervinusstraße 26 · 35321 Laubach

Heide Quandt Tel: 064 05-77 00 · Fax: 064 05-50 05 64

e-mail: quandt@seniorentanz.de

Schatzmeisterin An der Gete 69 · 28211 Bremen

Renate Scheidt Tel: 04 21-380 88 00 · Fax: 04 21-38 13 43

e-mail: scheidt@seniorentanz.de

Gisela Brückner Theodor-Fliedner-Str. 33 · 50374 Erftstadt

Tel: 022 35-55 27 · Fax: 022 35-98 78 95

e-mail: brueckner@seniorentanz.de

Elsbeth Melcher Neurieder Weg 6 · 86609 Donauwörth

Tel: 09 06-999 86 91 · Fax: 09 06-705 96 81

e-mail: melcher@seniorentanz.de

Susanne Tams Dürerstr. 15 · 26129 Oldenburg

Tel: 04 41-697 61 · Fax: 04 41-35 09 13 92

e-mail: tams@seniorentanz.de

Inge von Zahn Elbestr. 14 · 53127 Bonn

Tel: 02 28-2 89 76 72 · Fax: 02 28-9 28 98 79

e-mail: vonzahn@seniorentanz.de

Geschäftsstelle

Bundesverband Seniorentanz e. V.

Geschäftsführerin Insterburger Straße 25 · 28207 Bremen

Petra Morick Tel: 04 21-44 11 80 · Fax: 04 21-498 62 17

e-mail: Verband@seniorentanz.de

www.seniorentanz.de

Geschäftszeiten: Mo - Do 8.30 bis 12.00 Uhr

Freitags geschlossen

Konten des Bundesverbandes Seniorentanz e. V.

Volksbank Detmold eG · BLZ: 476 900 80 · Konto: 1020 222 000

Postbank Essen · BLZ: 360 100 43 · Konto: 291 665 438

Impressum

Herausgeber: Bundesverband Seniorentanz e. V.

Insterburger Straße 25 · 28207 Bremen

Heide Quandt (v.i.S.d.P.)

Redaktion: Christine Vary

Wilhelmsallee 10 · 56130 Bad Ems

Tel: 02603-936801 · Fax: 02603-936802

e-mail: WMVPR@aol.com

Druck: Raiffeisendruckerei GmbH · 56567 Neuwied

Nachdruck nur mit Genehmigung der Redaktion.

Für unverlangt eingesandte Manuskripte und

Druckfehler wird keine Haftung übernommen.


Editorial

Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

Editorial

alles neu macht der Mai, heißt es. Der Frühling tat sich schwer, zu

uns durchzubrechen. Schneller als er war der Bundesverband Seniorentanz

mit einer bahn brechenden Neuerung. Schon im April

können Sie sich in diesem Heft über die reformierte Ausbildung

zum Tanzleiter bzw. zur Tanzleiterin informieren. Sowohl der

Grundlehrgang als auch die Aufbaulehrgänge wurden aktualisiert

und modernisiert (S. 4).

Dass der Seniorentanz auch eine soziale Bewegung ist, darin sind sich

Insider einig. Wie entstand er? Wie soll er sich in Zukunft weiterentwickeln?

Das sind Fragen, denen das Theoriethema der diesjährigen

Weiterbildung nachgeht. Es lautet „Seniorentanz eine soziale

Bewegung – Wurzeln, Merkmale, Aufgaben“. Ausgearbeitet hat die

Weiterbildung 2006 der Landesverband Hessen. Den Referentinnen

wurde sie zusammen mit acht neuen Tänzen bereits vorgestellt (S.7).

In mehreren Arbeitskreisen und Landesverbänden sind die Leitungsteams und Vorstände für die

kommenden drei Jahre neu gewählt. Bundesvorsitzende Anita Brunberg dankt „allen, die bisher mitgearbeitet

haben, und allen, die sich für die kommenden drei Jahre für diese Aufgaben zur Verfügung

stellen, ganz herzlich für ihren engagierten ehrenamtlichen Einsatz“. Mancherorts können die Teams

unverändert ihre erfolgreiche Arbeit fortsetzen, woanders müssen sich die gewählten Kandidatinnen

und Kandidaten neu formieren, sich Ziele setzen und gemeinsam die anstehenden Aufgaben bewältigen.

„Leitungsteams können sich ja nicht nur mit dem Tanzen beschäftigen, es gehört immer auch die

‚Bürokratie´ dazu, damit wir bundesweit gemeinsam aktiv sein können. Kommunikation ist hier das

Schlüsselwort für ein erfolgreiches Arbeiten. Nur gemeinsam sind wir stark, aber: Ohne Sie, jede/n

Einzelnen von Ihnen, sind die Aufgaben und Vorhaben in unserem Verband nicht zu verwirklichen.

Ich wünsche uns allen viel Kraft und gute Ideen und Ihnen in Ihrem Amt viel Freude, Erfolg und gute

gemeinsame Erlebnisse“, schrieb sie jetzt den Ehrenamtsträgern im BVST.

Wenn wir auch noch nicht wissen, welches Wetter uns der „Wonnemonat“ Mai bescheren wird, so

steht doch eines fest: Er bringt den 8. Deutschen Seniorentag. Vom 16. bis 18. Mai wird sich dabei in

Köln auch der BVST präsentieren. Lassen Sie sich mit dem Frühlingserwachen zu fröhlichen Tänzen

verleiten. Es müssen ja nicht gleich 8322 Meilen sein, mit denen sich der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern

die „Olympiameile 2006“ ertanzte (S. 10).

Heitere Tanzstunden und frohe Ostern wünscht Ihnen

Ihre

Senioren tanzen II/2006

3


Senioren tanzen

Auf das Gelingen der gemeinsamen Arbeit und überzeugt, dass die Ausbildung für Lernende und Lehrende transparenter

wird, stießen die Referentinnen, Winfried Schimmel, Geschäftsführerin Petra Morick und der Bundesvorstand

mit einem Glas Sekt an.

Exemplarische Wege der Tanzvermittlung

Erneuert, aktualisiert, modernisiert: Ausbildung zur Seniorentanzleiterin/-tanzleiter

Im Jahr 2005 wurden die Inhalte der

Ausbildung aktualisiert und modernisiert.

Das betraf die Auswahl der Tänze

und die Bearbeitung des Merkstoffes.

Zwei Beiräte waren dabei neben

dem Bundesvorstand aktiv. Im „Beirat

Merkstoff“ arbeiteten die Vorstandsmitglieder

Anita Brunberg, Heide

Quandt und Susanne Tams sowie die

Referentin Uschi Curdt und die Arbeitskreisleiterin

Renate Paech miteinander.

Dem „Beirat für die Tanzauswahl“

gehörten die Vorstandsmitglieder Elsbeth

Melcher und Inge von Zahn, sowie die

Referentinnen Angela Neher und Helga

Schewe an.

Der bisherige Merkstoff zu den Lehrgängen

: Grundlehrgang, Aufbaulehrgänge

I und II wurde nicht nur überarbeitet,

sondern auch ergänzt durch Kapitel

wie „Methodische Hilfen für Tanzansagen“,

„Methodisch-didaktische Hilfen

zur Erstellung eines Stundenbildes“,

„Tanzen im Sitzen – Eine spezielle

Tanzform“ und andere. Da diese Themen

bisher zwar gelehrt wurden, aber

keinen schriftlichen Niederschlag im

Merkstoff gefunden hatten, konnten sie

nur unzureichend von den Lehrgangs-

Teilnehmerinnen und -Teilnehmern

nachgearbeitet werden.

4 Senioren tanzen II/2006

Die Tänze der Ausbildung wurden vom

Beirat unter verschiedenen Gesichtspunkten

erarbeitet: Was muss heute

den Bedürfnissen der Tanzleiter/innen

entsprechend in die Ausbildung? Welche

grundlegenden Schritte, Fassungen und

Figuren müssen im Ausbildungsprogramm

erlernt werden? Wie wählt man

die Tänze den Schwierigkeitsgraden

entsprechend aus, um ein stimmiges

Unterrichtskonzept aufzubauen?

Gassentänze wurden beispielsweise

bewusst vom Grundlehrgang an ins

Ausbildungsprogramm aufgenommen.

In der „Jolly Gasse“ gibt es keinen

Fortschritt, es wird paarweise gegenüberstehend

getanzt. Die Englische

Kette wird in diesem Tanz eingeführt.

Der Kontra mit Fortschritt bleibt im A I

der „Schlenderkontra“. Im A II gibt es

d a n n e i n e n Ko n t ra - K r e u z ü b e r :

„Howell's Break“. Der Entwicklung des

Verbandes Rechnung tragend sind

Rounds in die Ausbildung aufgenommen

worden, um den neuen Tanzleiterinnen

und Tanzleitern die Gelegenheit

zu geben, Grundlagen dieser Tanzform

kennen zu lernen. So können sie der

Menge an Rounds in unserem Weiterbildungsprogramm

eher gerecht

werden.

Außerdem lassen sich die Wechselschritte

hier gut einführen und in alle

Richtungen tanzen. Neue Figuren

werden immer im Original eingebracht

und kommen später in anderen Tänzen

erst in der Abwandlung vor. So wird

das Dosado im „Maine-Mixer“ bis vor

den Ausgangspartner getanzt und bei

der „Großen Nola“, die nun im A I

gelehrt wird, die Damenkette hin und

zurück.

Es sind mehr Kreistänze ohne Partner

in die Ausbildung hinein genommen

worden, um kleineren Gruppen zu helfen

und für die Stundenbilder im Zertifikat

eine angemessene Auswahl zur

Verfügung zu stellen. Der Tanz „Grand

Square“ wurde durch einen anderen

Square ersetzt. Die Anfangsfigur

Grand-Square blieb erhalten, aber die

vielen Drehungen durch die Englischen-

und Damen-Ketten entfallen.

Auch der „Langsame Walzer“ wurde

von Hilde Huyras vereinfacht. Zwei

neue Tanzspiele ersetzen im Grundlehrgang

den „Jägermarsch“ und die

„Paprika-Lady“: „Großer Atlantik“ und

„Fitsko“. Alle Tänze, die aus dem

Ausbildungsprogramm genommen

wurden, um anderen Platz zu machen,

werden sicher auch weiterhin in den


Der „Beirat für die Tanzauswahl“ (v.l.):Helga Schewe, Elsbeth Melcher,

Angela Neher, Inge von Zahn. Fotos: Anita Brunberg

Gruppen gern getanzt. Aber die Anzahl

der Tänze in den Lehrgängen durfte

sich nicht erhöhen, um eine Überfrachtung

zu vermeiden.

Die Referentinnen des Verbandes

und Winfried Schimmel haben bei der

Referententagung eine einheitliche

Vorstellungsweise für jeden der 24

Ausbildungstänze vereinbart. Das soll

den Lehrgangsteilnehmerinnen und

Teilnehmern die Arbeit erleichtern.

Durch die unterschiedlichen Tänze

werden exemplarisch Wege der Tanzvermittlung

angeboten, die dann

später bei einer Vielfalt von Tänzen

angewandt werden können. Ab diesem

Jahr 2006 werden alle Lehrgänge

mit dem neuen Material durchgeführt

werden.

Diejenigen, die sich in der Ausbildung

befinden, brauchen aber keine Sorge

vor dem Zertifikat zu haben. Sie werden

nicht benachteiligt sein, sondern ihren

Lehrgängen und gelernten Tänzen entsprechend

geprüft werden. In der

nächsten Zeit werden wir alle flexibel

sein müssen.

Heide Quandt

Der „Beirat Merkstoff“ (v.l.):Heide Quandt, Uschi Curdt, Anita Brunberg, Susanne

Tams. Renate Paech fehlt auf dem Foto.

Senioren tanzen

Tänze im Grundlehrgang

Am Anfang ( Round-Mixer)

Blues Korso

Ciro

Fitsko (Tanzspiel)

Fröhlicher Kreis /

Circassian Circel und Shoo Fly

Großer Atlantik (Tanzspiel)

I miss my Swiss

Jolly Gasse

Maine-Mixer

Pljeskavac Kolo

Rosestock-Holderblüh

Trias

Triolett

Vilma stomp

Tänze im Aufbaulehrgang I

Am Telefon

Amerikanische Promenade

Grosse Nola

Kleiner Figaro

Lubo-Rag

Schlenderkontra

Tzadik Katamar

Yossies Lied

Tänze im Aufbaulehrgang II

Fado Blanquita

Jakobsleiter

Städtische Tempete

Langsamer Walzer (abgeändert)

Pennsylvania Square

Howell's Break

Die neuen Tänze sind fett gedruckt.

Ein Beispiel für einen abgeänderten Tanz,

zu dem Sie die Musik bereits haben:

Große Nola

(Tanzbeschreibung s. S. 6)

Ein Beispiel für einen neuen Tanz:

Jolly Gasse

(Tanzbeschreibung s. S. 6)

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Bundesverbandes

und biete 2 Mal pro

Woche in fröhlicher

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Senioren tanzen II/2006

5


Senioren tanzen

Schluss: 4 Schr zueinander, zum Zweipaarkreis durchfassen,

ohne die Fassung zu lösen 2 Schr rückw und Gruß.

6 Senioren tanzen II/2006

Takt

1-4 Reihen je 4 Schr zueinander – auseinander

5-8 wie Takt 1-4

9-12 8 Schr Englische Kette

13-16 8 Schr Englische Kette zurück

17-20 8 Schr Zweipaarkreis iU

21-24 8 Schr Stern li zurück zum Ausgangsplatz

Reihen durchfassen

25-26 je 1 Schwingschr re und li

27-28 wie Takt 25-26

29-32 8 Schr Paarkreis iU mit Partner

Takt

1 Paare 4 Schr zueinander, mit dem 4. Schr 1/4 Drehung,

Front zum Partner, Fassung lösen

offene Fassung mit Gegenpartner

2 4 Schr rückw

3-4 8 Schr den gleichen Weg zurück zum Ausgangsplatz

5-6 8 Schr Damenkette

7-8 8 Schr Damenkette zurück

9-10 8 Schr Dosado mit Gegenpartner

11-12 8 Schr Paarkreis iU mit Gegenpartner

offene Fassung mit Partner

13-14 je 4 Schr zueinander – auseinander

15-16 8 Schr Promenade re ausweichend

vor ein neues Gegenpaar

Beschreibung: Bundesverband Seniorentanz e.V. ©

Musik: CD VKJK 0531/1, Titel Nr. 15,

Melodie: The Jolly Coppersmith

Takt: 2/4. Vorspiel: Auftakt und 4 Takte

Aufstellung: Gasse zu Paaren nebeneinander,

Reihen in W-Fassung

Schritte: Gehschr, Schwingschr

Beschreibung: Bundesverband Seniorentanz e.V. ©

Musik: CD VKJK 0531/1, Titel Nr. 10, Melodie: Nola

Takt: 4/4. Vorspiel: Auftakt und 2 Takte

Aufstellung: Paare in Gegenüberstellung auf der Kreisbahn,

Front iTr – gTr, offene Fassung

Grundlehrgang

JOLLY GASSE

Aufbaulehrgang I

GROSSE NOLA


Eine soziale

Bewegung

der Zukunft

Weiterbildung 2006 –

Referententagung

Den Referentinnen und Winfried

Schimmel, die im Jahr 2006 eine Weiterbildung

leiten werden, wurde von

den hessischen Referentinnen, Helga

Schewe und Heide Quandt und der

Arbeitskreisleiterin Gisela Floss die von

ihnen ausgearbeiteten Inhalte für diese

Veranstaltungen vorgestellt. Bei den

acht ausgewählten Tänzen handelt es

sich um eine ausgewogene Mischung

zwischen Volkstänzen und Tänzen

nach Gesellschaftstanz-Musik. Es gibt

einen Blocktanz, Paartänze, einen Tanz

für fünf Teilnehmer/innen, einen für

sechs (Gasse zu drei Paaren) und einen

Square. Das theoretische Thema in

diesem Jahr heißt: Seniorentanz – eine

soziale Bewegung Wurzeln, Merkmale,

Aufgaben. Es erscheint uns „Hessen“

sinnvoll, zum jetzigen Zeitpunkt einen

Rückblick und einen Ausblick zu wagen.

Wie konnte diese Tanzform entstehen?

Welche Voraussetzungen waren notwendig,

und wie entwickelte sich der

Bundesverband Seniorentanz e.V.?

Welche Merkmale zeichnen Seniorentanz

aus? Was müssen wir tun, um

Seniorentanz als soziale Bewegung in

Zukunft noch weiter bekannt zu machen

und Multiplikatoren für die Verbreitung

zu finden? Wir hoffen, dass die Teilnehmer/innen

der Weiterbildungsveranstaltungen

genau so interessiert und

angeregt sein werden, wie die Leitungen

der Weiterbildungen. Heide Quandt

Gut erklärt? Ja finden die Referentinnen

Susanne Tams und Elsbeth Melcher.

Senioren tanzen

Das Hessenteam zeigt die theoretische Erarbeitung des Weiterbildungs-

themas 2006.

Die acht neuen Tänze wurden vorgestellt.

Ohne Theorie geht es nicht. Sie wurde bei der Referententagung noch einmal

durchgegangen.

Senioren tanzen II/2006

7


Senioren tanzen

„Alter als Chance“ – Neue Impulse für Generation „55plus“

BVST bewegt den 8. Deutschen Seniorentag in Köln – Schwungvoller Auftakt

Die gewonnenen Jahre bewusst und

selbst bestimmt gestalten, neue Facetten

des Lebens im Alter kennen lernen

und eigene Potenziale entdecken, auf

Jüngere zugehen, Verantwortung übernehmen

und Partner der Politik sein.

Dieses Themenspektrum greift der

8. Deutsche Seniorentag auf, der unter

dem Motto „Alter als Chance“ vom

16. bis 18. Mai im Congress Centrum

Ost der Koelnmesse stattfindet.

Der Seniorentag bietet vielfältige

Anregungen für die

Gestaltung des Lebens im

Alter und gibt auch denjenigen,

die in der Seniorenarbeit

tätig sind, neue Impulse.

Er ist außerdem eine Plattform

für den Austausch zwischen

Senioren und Verbänden aus

ganz Deutschland und

Europa, zwischen Alt und

Ju n g . D a r ü b e r h i n a u s

ermöglicht er Diskussionen

mit politischen und gesellschaftlichenEntscheidungsträgern.

Ganz klar, der Deutsche Seniorentag

ist auch dieses Mal

wieder eine Plattform, auf

der sich der Bundesverband

Seniorentanz mit seinen

Angeboten einem breiten

Publikum vorstellt. Schon zur Eröffnung

heißt es: „Mit Schwung empfängt Sie

der Bundesverband Seniorentanz vor

den Toren des Congress-Centrums Ost

der Koelnmesse“. Um 10 Uhr treten die

Seniorentänzer/innen auf der Bühne

unter dem Motto auf „Deutschland

bewegt sich!“.

In zwei Workshops präsentiert

der BVST, was er nicht nur älteren

Menschen zu bieten hat. Am 16. Mai

14.30 bis 16.00 Uhr laden Bundesvorsitzende

Anita Brunberg und Referentin

Waltraud Biermann zum Workshop 9

„Tanzen – Sich bewegen – Aktiv bleiben“

ein. In Workshop 37 am 18. Mai,

13.30 bis 15.00 Uhr bringen Annelie Kuß

8 Senioren tanzen II/2006

und Edith Borgmann den Besuchern

des 8. Deutschen Seniorentages „Tanzen

im Sitzen – Eine spezielle Tanzform“

näher.

Auf der Bühne in der ersten Etage laden

am 17. Mai um 9.30 Uhr der Bundesverband

Seniorentanz, der Deutsche

Sportbund und Kieser Training zu

einem Fitness-Programm ein. Außerdem

ist der BVST auf der Messe mit

einem Informationsstand vertreten.

„Auf dem Seniorentag treffen sich

Menschen, die sich einmischen, sich

politisch und sozial engagieren wollen“,

sagt Roswitha Verhülsdonk, Vorsitzende

der Bundesarbeitsgemeinschaft der

Senioren-Organisationen (BAGSO), die

über ihre 87 Mitgliedsverbände mehr

als 12 Millionen Ältere in Deutschland

vertritt.

Alle drei Jahre richtet die BAGSO den

Deutschen Seniorentag aus, der mit

seiner begleitenden Ausstellung Sen-

Nova der größte Senioren-Kongress

Deutschlands ist. Rund 10.000 Besucher

werden in Köln erwartet.

Im Mittelpunkt stehen die Chancen, die

mit dem Älterwerden für den Einzelnen,

aber auch für die Gesellschaft

verbunden sind.

„Der Seniorentag soll außerdem deutlich

machen, dass die demografischen

Herausforderungen nur in enger

Zusammenarbeit zwischen Alt und

Jung zu bewältigen sind“, so die

BAGSO-Vorsitzende.

Der Schirmherr der Veranstaltung,

Bundespräsident

Horst Köhler, wird den Seniorentag

eröffnen. Ursula von

der Leyen, Bundesministerin

für Familie, Senioren,

Frauen und Jugend hält eine

seniorenpolitische Grundsatzrede

zu „Chancen des

Alters in einer Gesellschaft

des langen Lebens“.

Die Besucher erwartet ein

interessantes und vielfältiges

Angebot mit 7 ganztägigen

Foren und über 40 Workshops,

die Querschnittsthemen zum

Älterwerden behandeln.

Viele interessante Informationen

und Aktionen bietet

auch die SenNova zu:

„Internet als Chance“,

„Wichtig im Alter: Fit und

gesund“ und „Kultur öffnet Horizonte“.

Am dritten Tag wird eine Podiumsdiskussion

der Frage nachgehen:

„Brauchen wir eine neue Kultur des

Alters?“

Das ausführliche Programmheft ist

als PDF-Datei im Internet unter

www.bagso.de

zu finden, es kann aber auch direkt

bezogen werden bei:

Bundesarbeitsgemeinschaft

der Senioren-Organisationen

Eifelstr. 9, 53119 Bonn

Tel.: 02 28 / 24 99 93 0,

Fax: 02 28 / 24 99 93 20

Mail: HYPERLINK

„mailto:dst@bagso.de“ dst@bagso.de


Senioren tanzen

Senioren tanzen II/2006

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Senioren tanzen

Stark, fit und schnell. Was der Seniorentanz so alles bewirkt. Sogar Olympiameilenkönig kann man damit werden, wenn

man gut trainiert. Das stellte der Landesverband Mecklenburg-Vorpommern unter Beweis. Foto: Rita Stern

Mit 8322 ertanzten Meilen auf Platz eins

Landesverband Mecklenburg-Vorpommern wurde souverän Meilenkönig – Glückwunsch!

Das wäre ja gelacht, wenn wir nicht

dabei wären und wenn wir nicht sogar

auch den Titel holen würden, sagten

sich die Verantwortlichen im Landesverband

Mecklenburg-Vorpommern, als sie

das erste Mal von der „Olympiameile

2006“ hörten, die die AOK Mecklenburg-Vorpommern

in Anlehnung an

die Olympischen Winterspiele in Turin

zusammen mit Radio Antenne Mecklenburg-Vorpommern

veranstaltete.

Zu ihrem Erstaunen fanden sie beim

Betrachten des Werbeflyers die verschiedensten

Sportarten aufgeführt, in

denen Olympiameilen gesammelt

werden konnten.

Die „Disziplin“ Seniorentanz allerdings

suchten sie vergebens. Dabei ist der

Seniorentanz doch auch eine sportliche

Betätigung, fanden sie und sprachen

mit der AOK. Die Überzeugungsarbeit

war von Erfolg gekrönt. Der Seniorentanz

wurde ebenfalls als Disziplin für

die Olypiameile anerkannt.

Nun wurde in den Tanzgruppen fleißig

trainiert, schließlich galt es 2006 Meter

für eine Olympiameile zu tanzen.

Es ging ans Zählen der Schritte, ans

Ermitteln von Durchschnittswerten.

Gleichzeitig wurde sofort die Werbetrommel

gerüht, auf dass sich möglichst

viele Tänzerinnen und Tänzer an dieser

Aktion beteiligten.

10 Senioren tanzen II/2006

Gesucht bei der Olympiameile wurde

der Meilenkönig zum Beispiel aus der

aktivsten Schule, einer Firma einer

Kommune oder dem meilenstärksten

Verein. Für den Landesverband Seniorentanz

stand fest: „Wir wollen mit unserem

Seniorentanz der stärkste Verein

werden“

Solcher Wettkampftgeist stachelte an.

Und siehe da, den sportlichen Tänzerinnen

und Tänzern gelang es tatsächlich,

das „Siegertreppchen“ zu erklimmen.

Mit genau 8322 Meilen holten sie

sich den ersten Platz.

Ende Februar konnte die Landesvorsitzende

Ilse Hevicke die Siegerurkunde

entgegennehmen. Die dazugehörigen

Gutscheine will die Landesvorsitzende

nun den einzelnen Arbeitskreisen übergeben,

damit sie von dem Geld weitere

Arbeitsmaterialien erwerben können.

Ilse Hevicke: „Das Olympiameilen-

Tanzen hat uns viel Freude bereitet.

Wir sind gewiss, bei einer nächsten

Aktion sind wir wieder dabei“. Bestimmt,

denn die zuerst von den Veranstaltern

übersehenen fitten Tänzerinnen und

Tänzer haben mächtig Eindruck

gemacht und für den Seniorentanz eine

gute Visitenkarte hinterlassen. Auch

die Redaktion von „Senioren tanzen

gratuliert zu diesem tollen Erfolg!

(vy)

Haus am Steinberg GmbH

„Tanzen, wo der Harz beginnt“

Tagungs- und Gästehaus in Goslar

Erholen und Tanzen, abseits von Hektik und

Lärm am Fuße des Steinbergs: Genießen Sie in

unserem Haus die beeindruckende Aussicht

auf Goslar und den Rammelsberg. Die Altstadt

von Goslar ist in 15 Minuten zu Fuß erreichbar.

Goslar als 100-jährige Kaiserstadt bietet ein

vielfältiges Rahmenprogramm.

Für Tanzgruppen bieten wir einen geeigneten

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Musikanlage. Der Raum ist für ca. 40 Personen

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Auf gleicher Augenhöhe

Ehrenamtsmessen in 15 Städten Schleswig-Holsteins

Landesweit fanden im Monat Februar

unter der Schirmherrschaft der Ministerin

für Soziales, Gesundheit, Familie,

Jugend und Senioren, Dr. Gitta Trauernicht,

EhrenamtsMessen in 15 Städten

Schleswig-Holsteins statt. Der Seniorentanz

präsentierte sich dort.

Unterstützt von Land, Gemeinden,

Diakonie, der Bürgerstiftung Ahrensburg,

der Landesinitiative Bürgergesellschaft,

der Sparkassenorganisation und

vielen anderen Förderern, erhielten

mehr als 1000 Vereine und Initiativen

die Möglichkeit, ihre Arbeit kostenlos

einem breiten Publikum vorzustellen

und für das Ehrenamt zu werben.

An der Veranstaltung im Kieler Rathaus,

die vom schleswig-holsteinischen

Ministerpräsidenten Peter Harry

Carstensen und der Kieler Oberbürgermeisterin

Angelika Volquart eröffnet

wurde, beteiligte sich auch der Arbeitskreis

Kiel unter der Leitung von Traude

Lipkow mit einem Stand und einem

Vortanz-Programm. Beides wurde zu

einem unerwartet großen Erfolg. Das

Interesse der Bürger an einem Ehrenamt

war überwältigend. Die Gänge

und Säle des Kieler Rathauses, gefüllt

mit Ständen der unterschiedlichsten

Initiativen, konnten die Besuchermassen

kaum aufnehmen. Überall

wurde eifrig gefragt und informiert –

auch bei uns! Konkret konnten wir

etliche Mittänzerinnen in unsere

Arbeitskreise vermitteln und eine Teilnehmerin

für unseren Grundlehrgang

in Ratzeburg gewinnen.

Während einer Podiumsdiskussion

wurde eindringlich dargestellt, dass

ehrenamtliches Engagement Pflichten

und Aufgaben der öffentlichen Hand

nicht ersetzten soll und darf, sie jedoch

vielfältig zum Wohl des Gemeinwesens

erweitern und vertiefen kann. Allerdings

ist dafür eine Verzahnung auf

gleicher Augenhöhe von Professionellen

und Ehrenamtlichen Voraussetzung...

Es wäre zu wünschen, dass die

schleswig-holsteinischen Ehrenamts-

Messen auch in anderen Bundesländern

Nachahmer fänden und zeigen könnten,

dass ein Ehrenamt nicht in erster Linie

Ehre einträgt, sondern Befriedigung

und Freude. Ohne Ehrenamt wären

unsere Gemeinwesen ärmer, denn „es

gibt genug zu tun in dieser unvollkommenen

Gesellschaft“(Ralf Dahrendorf).

Christel Weber

Senioren tanzen

Gesund und aktiv durch Seniorentanz.

Das interessierte viele Besucher bei

der Kieler EhrenamtsMesse. Am Informationsstand

wurden die Fragen

beantwortet. So manche Interessentin

konnte konkret vermittel werden.

Tanz in der Rotunde des Kieler Rathaus. Bei der EhrenamtsMesse war der Arbeitskreis Kiel mit einem Informationsstand

vertreten und zeigte verschiedene Tänze, hier die „Capri-Fischer“.

Senioren tanzen II/2006

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Senioren tanzen

Wahl in Berlin-Brandenburg

Jahreshauptversammlung bestätigte Eva-Maria Krasemann

Am 18. Februar fand in Berlin-

Brandenburg die Landesversammlung

zur Wahl eines neuen Vorstandes statt.

Im Rechenschaftsbericht über die letzte

Amtszeit konnte die Vorsitzende u.a

berichten, dass die beiden angekündigten

Vorhaben (s. „Senioren tanzen

III/2003) inzwischen erfolgt sind:

Eingliederung der Brandenburger Tanzkreise

und Umbenennung des Landesverbandes

Berlin in Berlin-Brandenburg,

sowie die Schaffung eines neuen

Arbeitskreises. Zur diesjährigen Wahl

war es ein besonderes Anliegen von

Eva-Maria Krasemann, angesichts eines

Durchschnittsalters des Vorstandes von

74 Jahren, jüngere Mitarbeiter zu

gewinnen, um die Kontinuität der Vorstandsarbeit

zu sichern.

12 Senioren tanzen II/2006

Das ist teilweise gelungen. Eva Maria

Krasemann wurde als Vorsitzende

einstimmig wiedergewählt. Helga

Steckmann, ihre Stellvertreterin kandidierte

für dieses Amt nicht mehr. An

ihre Stelle tritt Georg Jankowsky. Den

Platz der verstorbenen Eva Linde

als Schatzmeisterin besetzt Christel

Hübner. Rosemarie Munzel bleibt

Schriftführerin.

In der Hoffnung, dass sich für diese

Posten diesmal jüngere Mitglieder zur

Verfügung stellen, wurden drei Beisitzer

zur Kandidatur aufgerufen, obwohl es

sich in Berlin-Brandenburg nicht um

einen größeren Landkreis handelt.

Gewählt wurden Marianne Herrmann,

Helga Steckmann und Gertraud Wagner.

G. Wagner

Der neugewählte Landesvorstand von Berlin-Brandenburg (v.l., sitzend):

Christel Hübner, Eva-Maria Krasemann, Georg Jankowsky, (stehend): Marianne

Herrmann, Gertraud Wagner, Helga Steckmann, Rosemarie Munzel.

Foto: G. Wagner

Tanz-Seminare 2006

Die katholische Landvolkshochschule Hardehausen, herrlich gelegen am Fuße des Eggegebirges

in einer ehemaligen Klosteranlage, lädt im Verlauf des Jahres zum Tanz:

Gesellige Tänze

für jedes Alter –

orientiert am

Seniorentanz

29.5. - 2.6.2006

sowie

18. - 22.9.2006

Singen und Tanzen

„für Menschen,

die das Leben

lieben!“

8. - 10.5.2006

16. - 18. 10.20006

11. - 13.12.2006

Anmeldung und Auskunft:

Katholische Landvolkshochschule Hardehausen · Abt Overgaer-Str.1 · 34414 Warburg

Tel. 05642 98230 · www.landvolkshochschule-hardehausen.de

Einladung

zum Tanzfest

auf der Mainau

Landesverband Baden-

Württemberg feiert

25. Jubiläum am 10. Mai

In diesem Jahr feiert der älteste

Landesverband im Bundesverband

Seniorentanz e.V. bei verschiedenen

Gelegenheiten sein 25-jähriges

Bestehen. In Baden-Württemberg

fand 1981 unter dem Vorsitz von

Liselotte Grün die erste Landesversammlung

statt.

Dies ist ein ganz besonderer Grund,

in diesem Jahr mit den Tanzgruppen

auf der Mainau zu feiern und zu

tanzen. Alle Tanzleiterinnen und

Tanzleiter sind mit ihren Tanzkreisen

eingeladen.

Machen Sie am 10. Mai 06 einen Ausflug

auf die schöne Insel Mainau und

tanzen Sie mit uns! An verschiedenen

Plätzen werden zu verschiedenen

Zeiten Mitmachtänze angeboten.

Bequemes, geschlossenes Schuhwerk

ist anzuraten.

An den Eingängen und an weiteren

Orten werden auf Informationsschildern

die Tanz-Zeiten und die Plätze

(mit Nummern) bekannt gegeben.

Mit dem Mainau-Plan in der Hand

ist alles gut zu finden.

Die Mainau-Leitung hat den ermäßigten

Gruppentarif von 8,90 €

zugesagt. Falls eine Gruppe Führungen

über die Insel Mainau haben

möchte, sollte sie sich direkt dort

melden.

(Telefon 07531/303-109, E-Mail:

HYPERLINK „mailto:info@mainau.

de“ info@mainau.de)

Das große Tanzfest auf der Mainau

beginnt mit der Begrüßung um

11 Uhr auf dem großen Platz vor

dem Mainauer Schloss.


Hannover war Schauplatz der Versammlung

des Landesverbandes der

Niedersachsen, bei diesesmal auch

die Neuwahl des Landesvorstandes anstand.

Ein ganz besonderer Dank galt

Erika Plessen, die den Landesverband

Niedersachsen gründete und über

22 Jahre auch 1. Vorsitzende war.

Als „Landesmutter“, so hieß es anerkennend,

hat sie viele, viele Menschen

mit dem Seniorentanz „infiziert“. „Erika

Plessen ist vergleichbar mit einer

Dorflinde, die früher immer im Zentrum

stand, die ein Ort der Kommunikation

war, wo Menschen zusammenkommen,

um zu reden, zu feiern und zu tanzen.“

Das sagte Edith Kruse, die sich in ihrer

Laudatio auch im Namen des Vorstandes,

bei der langjährigen Vorsitzenden

für die geleistete Arbeit bedankte.

Mit herzlichen und anerkennenden

Worten für ihren engagierten Einsatz

rund um den Seniorentanz wurde Erika

Plessen in Dankesbriefen von der

Vorsitzenden des Bundesverbandes

Seniorentanz e. V. Anita Brunberg und

deren Vorgängerin Marie-Luise Nolting

bedacht.

Ein herzliches Dankeschön galt auch

den nun ausscheidenden Mitarbeiterinnen

Margarete Meiwald und Heide

Westermann für die gute Zusammenarbeit.

Senioren tanzen

„Landesmutter“ war wie eine Dorflinde

Dank an Erika Plessen – Niedersachsen wählte einen neuen Landesvorstand

Der neue Landesvorstand von Niedersachsen (v.l.):Hannelore Kulke, Helga

Rust, Erika Plessen, Rica Bachmann-Schütt, Ilona Rohrdanz, Astrid Behme,

Edith Kruse, Ursula Curdt.

Die Neuwahlen zum Vorstand im Landesverband

Niedersachsen hatten

folgendes Ergebnis: Ilona Rohrdanz

(Vorsitzende), Ursula Curdt (stellvertr.

Vorsitzende), Helga Rust (Schatzmeisterin),

Astrid Behme (Schriftführerin),

Rica Bachmann-Schütt, Edith Kruse

und Hannelore Kulke (Beisitzerinnen),

Jutta Linnemeyer und Antje Schwarze

(Kassenprüferinnen), Brigitte Nasemann

und Gertrude Schnug (stellvertr.

Kassenprüferinnen).

Der neuen Landesvorsitzenden Ilona

Rohrdanz wurde ein gutes Gelingen für

ihre neuen Aufgaben, viel Kraft und

Energie und eine gute Zusammenarbeit

mit dem Leitungsteam gewünscht.

Zusätzlicher Weiterbildungstermin an Tanzleiterinnen und Tanzleiter

Auf Grund der großen Nachfrage bieten wir einen weiteren Weiterbildungstermin an.

17.07. - 20.07.06 56179 Vallendar, Forum Vinzenz Palotti

Leitung: Heidemarie Geiselhart, Inge von Zahn

Anmeldung: BVST e.V., Geschäftsstelle Bremen

Mit einer Tanzansage wird bei dem Besuch der Weiterbildung das gültige Zertifikat verlängert.

www.seniorentanz.de

Auf die Landesgartenschau

Auch in diesem Jahr findet auf der

Landesgartenschau im baden-württembergischen

Heidenheim wieder Seniorentanz

statt. Getanzt wird ab dem

18. Mai bis zum 28. September in jeder

Woche donnerstags zu beschwingten

Melodien. Sie wollen Besucher zum

Tanz locken. Engagierte Tanzleiterinnen

des Landesverbandes bieten wieder

Mitmachtänze an. Interessierte Tanzleiterinnen,

die mit ihren Gruppen

anreisen wollen, sollten sich schnell

anmelden, so dass sie als „Aktive“ in

den Genuss von Freikarten kommen.

Anmeldungen sind über die eigene

AK-Leitung oder die LV-Vorsitzende

Angela Neher möglich.

Senioren tanzen II/2006

13


Senioren tanzen

Neue Bücher: empfehlenswert

von Prof. Dr. Siegfried Quandt

Ulrike Schweikert: Das Kreidekreuz.

Roman. Knaur Verlag, München 2004.

633 Seiten.

Die Schriftstellerin Ulrike Schweikert

wurde 1966 in Schwäbisch-Hall geboren.

Dort und im Raum zwischen Künzelsau,

Crailsheim und Schwäbisch-Gmünd

spielt auch ihr neuer Roman „Das Kreidekreuz“.

Er stellt vor allem die Geschichte

der Anne Katharina Seyboth dar. Sie ist

die Gattin des Ratsherrn Michel Seyboth,

hat drei muntere Kinder und ist

in ihrer Ehe und sozialen Rolle tief

unglücklich. Kein Wunder, dass sie sich

in den Landsknecht Rugger verliebt, dem

sie schon früher einmal begegnet ist.

Das Ganze spielt in der Zeit der Bauernkriege

zu Anfang des 16. Jahrhunderts.

Ulrike Schweikert kennt die

Geschichte ihrer Heimat und die des

Schwabenlandes in jener Zeit sehr gut.

Sie versteht es deshalb ausgezeichnet,

die Geschichte der Anne Katharina

überzeugend in das historische Geschehen

einzuordnen. Die Bauern empören

sich in Wort und Tat gegen die Adligen,

die Geistlichen und die Stadtherren.

Ihre „12 Artikel der christlichen Freiheit“

sind historisch authentisch wiedergegeben,

genauso wie typische Situationen

und Aktionen der empörten bäuerlichen

„Haufen“. Das Herz der Romanheldin

schlägt entgegen ihrer sozialen Stellung

14 Senioren tanzen II/2006

für die Bauern. Über den zuständigen

Prediger ihrer Heimatstadt ist sie mit

dem reformatorischen Gedankengut

vertraut. In ihrer Rolle als Frau und

Bürgerin wird sie hin- und hergerissen

zwischen der alten und der neuen Zeit,

zwischen Tradition und emanzipatorischem

Fortschritt.

Ulrike Schweikert weiß als erfolgreiche

Schriftstellerin alle Raffinessen des

Romanschreibens gestalterisch zu nutzen.

Gleichzeitig hat sie aber in fast

dokumentarischer Form ein eindruckvolles

Geschichtsbild entworfen. Es

zeigt uns die Dramatik und Dynamik

eines historisch-politischen Prozesses,

Verehrte TanzleiterInnen!

In unserem ganz frisch

renovierten Gästehaus

mit Tanzsaal finden Sie

optimale Bedingungen.

Und im Haupthaus

bieten wir Ihnen ganz

neu Wellness und Kosmetik,

sowie Massage

und Krankengymnastik

(auch nach ärztlicher

Verordnung).

„Haben Sie

schon mal bei

uns getanzt?!“

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S BURG TERNBERG

Bes. Fam. Richard

der von religiösen, sozialen und auch

ökonomischen Faktoren getrieben wird.

Das ist für unsere Zeit mit vielen ähnlichen

Vorgängen eine interessante Analogie.

Dass hier nicht einfach Fantasie am

Werk war, folgende Aussage der Autorin

am Ende des Buches: „Für diesen

Roman habe ich wieder Berge an

Büchern und Manuskripten durchgearbeitet,

bin tagelang im Internet gesurft

und hunderte Kilometer mit dem Auto

gefahren, um mir ein eigenes Bild von

den Schauplätzen zu machen.“ Das

Buch ist spannend, unterhaltsam und

lehrreich.

Nutzen Sie doch Ihren

Seminar-Aufenthalt, um

sich rundum verwöhnen

zu lassen. Auch von der

umgebenden, schönen

und besonders erholsamen

Natur!

Bitte fordern Sie unseren

Prospekt an, gern

beantworten wir am

Telefon Ihre Fragen!

Nutzen Sie die Gelegenheit

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Senioren tanzen

Ein riesiger Andrang herrschte beim Tanzfest in der Fuldarer Orangerie. Die Veranstaltung findet auch 2007 wieder statt.

Seniorentanz hat wieder Sonne in mein Leben gebracht!“

Fuldarer Bürgermeister lobte beim Tanzfest den Seniorentanz als wichtige Institution

Alle zwei Jahre richtet der Bundesverband

Seniorentanz e.V., Arbeitskreis Fulda,

unter der Schirmherrschaft des Oberbürgermeisters

der Stadt, Gerhard Möller,

für alle Tanzgruppen, die dem AK Fulda

angehören, ein Tanzfest aus. Im festlich

geschmückten Festsaal der Fuldaer

Orangerie trafen sich 21 Tanzgruppen.

Sie kamen aus Rotenburg an der Fulda,

Wanfried an der Werra, aus der Rhön,

aus Bad Soden - Salmünster, Bad Orb

und aus dem Raum Fulda. Das barocke

Ambiente des Stadtsaals stimmte die

über 230 Tänzerinnen und Tänzer

schnell in gute Tanzlaune ein.

Die AK-Leiterin, Irmtraud Zander,

begrüßte die Tanzgruppen und dankte

allen für ihr Engagement und die Treue,

die sie dem Seniorentanz entgegenbringen.

Sie ermunterte die Tänzerinnen

und Tänzer weiterhin das sehr kommunikative

Hobby „Tanz“ zu pflegen. Den

Tanzleiterinnen dankte Ilse Zander für

die Mühe, Geduld und Fürsorge, mit

der sie ihre Tanzgruppen über die Tanznachmittage

hinaus das ganz Jahr über

begleiten. Der Bürgermeister der Stadt

Fulda, Dr. Wolfgang Dippel, bedankte

sich in einem Grußwort für die Einladung

zum Tanzfest. Er lobte die für

Fulda inzwischen etablierte Institution

Seniorentanz“ und versprach, auch

weiterhin diese anspruchsvolle Seniorenarbeit

zu unterstützen. Als Gast

konnte zum Tanzfest auch die Landes-

vorsitzende Hessens, Helga Schewe,

begrüßt werden. Sie bedankte sich für

die Einladung mit einer Rarität, dem

„Brevier der Tanzfreude“.

Nach den Ansprachen gab es kein

Halten mehr. Mit dem Maine-Mixer

und dem Lage Vuursche Mixer wurde

der Tanznachmittag eröffnet. Wenn

auch die Aufstellung zu den Tänzen bei

so vielen tanzfreudigen Frauen und Männern

anfänglich sich etwas problematisch

gestaltete, klappte die gegenseitige

Verständigung sehr gut, nachdem

sich die erste Aufregung gelegt hatte,

und der Nachmittag verlief harmonisch.

Ob Muntere Polka, Kleiner Flirt,

Golden Fourposter oder Tango im

Block, die Freude am gemeinsamen

Tun war überall zu spüren.

Ein besonderer Höhepunkt des Nachmittags

war die Vorführung der

Alexandrine-Quadrille aus Dänemark.

Die Tanzleiterinnen und Tanzleiter des

AK Fulda hatten in nur kurzer Vorbereitungszeit

die vier Touren der Quadrille

eingeübt. Schon mit dem festlichen

Einzug in den Stadtsaal erweckten

die 24 Tänzerinnen und Tänzer die

volle Aufmerksamkeit. Beim Auszug

waren den Paaren die Erleichterung

und die Freude über die gelungene

Darbietung deutlich anzusehen. Mit

dem Koce Berberot und dem Blues

Corso ging ein sehr lebendiger Tanz-

nachmittag zu Ende. „Der Seniorentanz

hat wieder Sonne in mein Leben

gebracht!“ Mit diesen Worten verabschiedete

sich eine begeisterte Tänzerin

nach dem Tanzfest. Es ist versprochen,

2007 wird es wieder ein Tanzfest geben.

Irmtraud Zander

Wanderparadies

Pfälzer Wald

vom 14. - 20. August 2006

zwei Freizeiten in einer:

Tanzen

Wandern

je nach Neigung –

oder beides mit

Tanzen am Abend

Für gemeinsame

Unternehmungen

bleibt auch genügend Zeit,

z.B. für Ausflüge

ins nahe Elsaß

Nähere Informationen:

Edith Kruse

Wöhlerstr. 16 · 30163 Hannover

Tel. und Fax: 0511/661760

Marlies Erb

EMail: m.g.erbfreenet.de

Senioren tanzen II/2006

15


Senioren tanzen

Termine der Arbeitskreise in den Landesverbänden

(weitere Termine unter der Rubrik ‚aus den Landesverbänden‘)

Baden-Württemberg

Ellwangen

Achtung Terminänderung!

21.10.2006 von 10 – 16 h

statt 14.10.2006

Ort: DRK-Heim Ellwangen,

Dalkinger Str. 24

Leitung und Anmeldung: Klara Kögel,

Heinrich-Rieger-Str. 9, 73430 Aalen,

Tel. 07361/64909

Mannheim

Achtung Terminänderung!

20.05.2006 von 10 – 16 h

statt 08.04.2006

Ort: Gemeindesaal der Unionskirche,

Unionsstr., Mannheim-Käfertal,

Straßenbahnlinie 4 oder 5 bis OEG-

Bahnhof, Verpflegung bitte mitbringen!

Leitung und schriftl. Anmeldung:

Marianne Bräunling,

Am Wahrbühl 28, 74930 Ittlingen

Pforzheim

Achtung Terminänderung!

28.10.2006 von 10 – 16 h

statt 21.10.2006

Ort: Martin-Luther-Gemeindehaus

neben der EV. Kirche Birkenfeld,

Bus ab Hbf. Pforzheim ZOB Mitte

bis Haltestelle Birkenfeld Kirchplatz

Leitung und Anmeldung: Jutta Arnoldi,

Lärchenweg 90, 71665 Vaihingen/Enz,

Tel. 07042/98169

Sigmaringen

Achtung geänderte Zeit!

29.04.2006 von 9 – 12.15 h

Der Tanztag am 01.07.2006 fällt aus!

Ort: Bildungszentrum Gorheim,

Sigmaringen

Leitung und Anmeldung: Carmen Seifert,

Bubenburgstr. 11, 72505 Krauchenwies,

Tel. 07576/7643,

e-Mail: Seifert.krauchenwies@freenet.de

Bayern

Aschaffenburg

08.04.2006 von 9 – 15 h

Ort: Badergasse, Aschaffenburg

22.07. und 11.11.2006 von 9 – 15 h

Ort: Bürgerhaus Aschaffenburg-

Nilkheim, Mergenbaumplatz 3

16 Senioren tanzen II/2006

Leitung und Anmeldung:

Gabriele Breunig,

Fabrikstr. 18,

63739 Aschaffenburg,

Tel. 06021/23981

Bayreuth

Achtung Terminänderung!

06.05.2006 statt 27.05.2006

Ort: Bayreuth, Brunnenstr. 4

Leitung und Anmeldung:

Erika Richter, Frankenwaldstr. 98,

95448 Bayreuth, Tel. 0921/98283

Bayreuth

AK Tanzen im Sitzen

08.04. und 07.10.2006 von 10 – 16 h

Ort: Bayreuth, Brunnenstr. 4

Leitung und Anmeldung:

Karin Herrmann, Bernstein 84,

95632 Wunsiedel, Tel. 09232/3858

Eichenau/München

AK Tanzen im Sitzen

28.10.2006 von 10 – 15.30 h

Ort: Seniorenbegegnungsstätte

Kolpingweg 2, 82223 Eichenau

Leitung und Anmeldung:

Antonie Rahn, Tettnanger Str. 3,

81243 München, Tel. 089-873087

München/Umland

Geänderte Zeiten!

Die AK-Zeiten gehen jeweils

von 10 – 15.30 h

(Nur das Frühlingsfest geht bis 18 h!)

Vilshofen

Neuer AK!

29.04., 08.07. und 21.10.2006

von 10 – 15.30 h

Ort: Pfarrheim Vilshofen,

An der Donaugasse 2, 94474 Vilshofen

Leitung u. Anmeldung: Gertraud Mader,

Schönbrunn am Lusen 245,

94545 Hohenau, Tel. 08558/1859

Würzburg

15.07. und 14.10.2006 von 9 – 16 h

Ort: Schützenhaus Eibelstadt

(Neuer Veranstaltungsort!)

Leitung und Anmeldung:

Christina Gräf, Seestr. 6 a,

91443 Scheinfeld, Tel. 09162/7006

Hessen

Offenbach

10.06. (10 – 17 h) – 11.06.2006

(10 – 14 h) mit AK Frankfurt

Kontratänze nach Anne Wolff

Ort: Begegnungsstätte Ginnheim,

Ginnheimer Landstr. 174,

Frankfurt-Ginnheim (U-Bahn U1,

Endhaltestelle Ginnheim)

Referentin: Herta Happich

19.08.2006 von 9.30 – 15 h

Sommertreffen

Ort: Gemeindezentrum St. Konrad,

Waldstr. 259, 63071 Offenbach

(Buslinie 101/104/OF 30,

Haltestelle Stadthalle)

11.11.2006 ab 9.30 h

Ort: Seniorenclub Lauterborn

Leitung und Anmeldung:

Annegret Orlob,

Elsawaweg 7,

63071Offenbach, Tel. 069/854881

Niedersachsen

Oldenburg

Änderung der Zeiten: von 11 – 17 h

Nordrhein-Westfalen

Bielefeld

29.04., 16.09. und 18.11.2006

von 9.30 – 14 h

Ort: Markus Luther Gemeindehaus,

Otto-Brenner-Str., Bielefeld

Sondertermin: 21.10.2006

von 14 – 18 h Tanzfest

Ort: Freizeitzentrum Stieghorst,

Glatzer Str.

Anmeldung erforderlich bei AK-Leitung:

Gabriele Hustedt,

Uhlandstr. 33 a, 33617 Bielefeld,

Tel. 0521/150082, Fax 0521/1438952

Bottrop

08.04., 12.08. und 28.10.2006

geänderte Zeit: von 9.30 – 15 h

Ort: Bernhard-Poether-Haus,

Im Flaßviertel 10, Bottrop

Leitung: Eva Gehne,

In der Schanze 72, 46242 Bottrop,

Tel.-Nr.-Änderung: 02041/25769,

Fax 02041/7094-444,

e-Mail: EGehne@aol.com


Dortmund

Sondertermin: 11.05.2006

Seniorentanz für Damen u. Herren

plus/minus 50

Ort: Dietrich Keuning Haus,

Leopoldstr. 50-58, 44122 Dortmund

Leitung: Marianne Schaper,

Untere Pekingstr. 5 b, 44269 Dortmund,

Tel. 0231/456329

Düsseldorf

Zusatztermin: 23.09.2006 von 10 – 15 h

„Englische Kontratänze“ mit

Britta und Ronald Harriers

(Tanzansage deutsch)

Ort: Ev. Gemeindezentrum

‚Haus am Turm‘,

Angerstr. 11, Ratingen-Mitte

Tel. Anmeldung erforderlich:

Anita Vorwerk,

Tel. 0171/2866745

Münster

17.06., 12.08. und 23.09.2006

Ort: Gemeindehaus der

St. Gottfried-Pfarre,

Duesbergweg 133, 48153 Münster

Leitung: Almut Meier,

Hogenbergstr. 140, 48153 Münster,

Tel. 0251/787553,

e-Mail: AlmutMeierACAT@AOL.com

Sauerland-Süd

Terminänderung!

21.10.2006 statt 11.11.2006

von 9.30 – 15.30 h

Ort: Kolpinghaus,

Kolpingstr. 14, 57462 Olpe

Leitung: Anita Görg,

Lindenstr. 44, 57368 Lennestadt 1,

Tel. 02723/5557

Saarland

Nord-Saar-Lor-Lux

10.06.2006 geänderte Zeit: 15 – 18 h

Ort: Kath. Pfarrheim Nunkirchen

Anmeldung: Wilma Zimnoch,

Lortzingstr. 7, 66780 Rehlingen,

Tel. 06835/8199

Saar-Ost

01.07.2006 geänderte Zeit: 15 – 18 h

Ort: Ev. Gemeindehaus,

Am Bühl, 66564 Mainzweiler

Anmeldung: Dorothee Scherer,

Wellesweilerstr. 316,

66538 Neunkirchen, Tel. 06821/22389

Saar-Süd

08.04.2006 von 15 – 18 h

Ort: Saal 4,

VHS-Zentrum,

Schlossplatz, 66117 Saarbrücken

Anmeldung: Jutta Brauers,

Vorstadtstr. 17, 66117 Saarbrücken,

Tel. 0681/9544144

Saar-West

24.06.2006

geänderte Zeit: 15 – 18 h

Ort: Kath. Pfarrzentrum

Wadgassen-Schaffhausen

Anmeldung: Irene Greiner,

Karlstr. 134,

66127 Saarbrücken-Klarenthal,

Tel. 06898/37127

Sachsen-Anhalt

Halberstadt

10.06., 09.09. und 18.11.2006

Ort: Musikschule, Südstr.

Leitung: Regina Schröder,

Hessener Str. 104, 38835 Deersheim,

Tel. 039421/74548

Halle

10.06., 09.09. und 18.11.2006

Ort: Halle, Beesen

Leitung: Siglinde Saar, Bodestr. 7,

06122 Halle, Tel. 0345/8042193

Magdeburg

06.05., 26.08. und 21.10.2006

Ort: Katharinen-Haus, Leibnitzstr. 4

Leitung: Wolfgang Mertens,

Westernplan 10 a, 39108 Magdeburg,

Tel. 0391/7311867

Schleswig-Holstein

Kiel

13.05., 02.09. und 11.11.2006

von 9.30 – 14 h

Ort: Gemeindehaus Jakobi-West,

Eckernförder Str. 63, 24116 Kiel

Nord

06.05.2006 von 10 – 15 h

Ort: Klintum, Turnhalle

23.09.2006 von 10 – 15 h

Ort: Jarplund-Weding,

Freizeitheim Schulstr.

02.12.2006 von 10 – 15 h

Ort: Tondern,

Ludwig-Andresen-Schule

Senioren tanzen

Thüringen

Erfurt

20.05., 12.08. und 28.10.2006

von 9.30 – 14 h

(Veröffentlichung gilt als Einladung)

Ort: Kath. Gemeindehaus,

Schulzenweg 5, Erfurt-Melchendorf

Leitung: Martina Lippold,

Tel. 0361/4210755

Hermsdorf

22.04., 11.11.2006 von 9 – 13 h

(Veröffentlichung gilt als Einladung)

Ort: Gemeinderaum der Ev.-Luth.

Kirchengemeinde Hermsdorf,

Alte Regensburger Str. 18,

07629 Hermsdorf

Leitung: Annelies Merker,

Tel./Fax 036601/41051

Steuerratgeber

Damit ältere Menschen nicht in die

„Steuerfalle“ tappen, hat der Bund

der Steuerzahler eine aktualisierte

Ausgabe des Ratgebers „Senioren

und Steuern“ herausgegeben. Ob

erwerbstätig oder in Rente, die Einkommenssteuer

bleibt ein Thema,

erst recht nachdem 2005 eine höhere

Besteuerung der Renten gilt. Allerdings

gibt es für Senioren eine ganze

Reihe von Sonderregelungen und

Vergünstigungen. Neben der Besteuerung

der einzelnen Einkunftsarten,

insbesondere der Alterseinkünfte,

erläutert die Broschüre auch die

Grundzüge der Erbschafts- und

Schenkungssteuer. Bezugsquelle:

Bund der Steuerzahler e.V., Französische

Str. 9-12, 10117 Berlin.

Senioren tanzen II/2006

17


Senioren tanzen

Anzeigen: Auf den Inhalt und die Ausführung

der unter der Rubrik „Seminare“ und „Tanzfreizeiten“

veröffentlichten Veranstaltungen hat

der Bundesverband keinen Einfluss. Dafür sind

ausschließlich die Leiterinnen und Leiter dieser

Seminare und Freizeiten verantwortlich.

SEMINARE

05.05.2006

von 17 h bis 07.05.2006 bis 13 h

26180 Rastede, Ev. HVHS

Kontratänze u. Square Dance

für TanzleiterInnen u. Interessierte

mit u. ohne Vorkenntnisse

Leitung: Edith Kruse, Elvira Leise

Anmeldung: Mühlenstr. 126,

26180 Rastede,

Tel. 04402/92840

20. – 24.08.2006

76437 Rastatt,

Bildungshaus St. Bernhard

Schwerpunkt Rounds: Twostep, Walzer,

Cha-Cha, Rumba (Phase II+III)

Auflockerung mit anderen Tänzen

Anmeldung ab sofort bei Leitung:

Marianne Dietz,

Hauptstr. 58, 76461 Muggensturm,

Tel. 07222/830431, Fax 07222/830432

Aus den Landesverbänden

Baden-Württemberg

18.05. – 28.09.2006

Seniorentanz auf der

Landesgartenschau in Heidenheim

Auch in diesem Jahr werden in der

vorgenannten Zeit jeweils am

Donnerstag beschwingte Melodien

Besucher zum Tanz locken.

Engagierte Tanzleiterinnen des LV

bieten wieder Mitmachtänze auf

der Landesgartenschau an.

Interessierte Tanzleiterinnen, die

mit ihren Gruppen anreisen wollen,

sollten sich schnell anmelden, sodass

sie als „Aktive“ in den Genuss von

Freikarten kommen. Anmeldung über

die eigene AK-Leitung oder die LV-

Vorsitzende Angela Neher.

18 Senioren tanzen II/2006

04. – 08.09.2006

91541 Rothenburg o.d.T.,

Ev. Tagungsstätte Wildbad

Schwerpunkt Rounds: Walzer, Cha-Cha,

Rumba, Slowfox... (Phase III+IV)

Auflockerung mit anderen Tänzen

Anmeldung ab sofort bei Leitung:

Marianne Dietz,

Hauptstr. 58, 76461 Muggensturm,

Tel. 07222/830431, Fax 07222/830432

23.10.2006 von 14.30 h bis

27.10.2006 ca. 13 h

54655 Kyllburg, KLVS „St. Thomas“,

Auf dem Stift 6

Anspruchsvolle Tänze: Mixer, Gasse,

Square, Round und besinnliche Tänze

für TanzleiterInnen

Leitung: Elisabeth Jonas, 54295 Trier,

Anneliese Degenhardt, 44651 Herne

Anmeldung: KEB Fachstelle Prüm im

Bistum Trier, Wolfgang Vierbuchen,

Kalvarienbergstr. 1, 54595 Prüm,

Tel. 06551/96556-0, Fax 06551/96556-32

TANZFREIZEITEN

Aufgeführt nach PLZ der Veranstaltungsorte

– Tanz und Erholung –

Teilnehmer je nach Ausschreibung.

Bei Anfragen bitte adressierten und

frankierten Umschlag beifügen.

Bayern

Ab 2006 gibt es in Bayern TIS-Arbeitskreise

in Bayreuth, Eichenau/München

und Nürnberg. Aktuelle Termine sind

unter der Rubrik ‚Arbeitskreise‘ zu finden.

Hessen

10.06.2006 von 10 – 17 h und

11.06.2006 von 10 – 14 h

Der AK Frankfurt veranstaltet für die

Mitglieder des BVST e.V. ein zusammenhängendes

Wochenende: ‚Kontratänze

nach Anne Wolff und Engl. Kontras‘

Referentin: Herta Happich, Bielefeld

Ort: Begegnungsstätte Frankfurt

Ginnheim, Ginnheimer Landstr. 174

Preis: 25,00 €

Anmeldung bis 20.05.2006 bei:

Gudrun Then, Tel. 069/364675,

Helma Steinig, 06195/4713

79283 Bollschweil (bei Freiburg),

Kath. LVHS St. Ulrich

12.06. – 16.06.2006

Tanz- und Bildungsfreizeit im

Schwarzwald. Buntes Tanzprogramm,

Halbtagesausflug

Leitung: Lioba Kübler, Karin Schmid

Anmeldung: Kath. LVHS St. Ulrich,

79283 Bollschweil, Tel. 07602/91010,

e-Mail: info@St-Ulrich-LVHS.de

79283 Bollschweil (bei Freiburg),

Kath. LVHS St. Ulrich,

Tel. 07602-91010,

e-Mail: Info@St-Ulrich-LVHS.de

22.09. – 24.09.2006

Flöten, Tanzen, Wandern im Schwarzwald.

Sommerausklang mit Blockflötenmusik

Leitung und Anmeldung:

N.N., Karin Schmid,

Oberboihinger Str. 43, 73230 Kirchheim,

e-Mail: kaes.lindorf@freenet.de

88090 Immenstaad/Bodensee

17.07. – 27.07.2006

Mittelschwere Tänze aus dem

Seniorentanzprogramm mit

Jutta Brauers und Marlies Erb

Anmeldung: Jutta Brauers,

Vorstadt 17, 66117 Saarbrücken,

Tel. 0681-9544144

Niedersachsen

Achtung!

Geänderte Anfangszeiten

im Arbeitskreis Oldenburg

11 – 17 h


Überrascht, wie

schnell man

miteinander kann

6. Mitmachtanzfest im

Kurort Bad Bevensen

Das 6. Mitmachtanzfest in Bad Bevensen

im Landkreis Uelzen in der Lüneburger

Heide machte seinem Namen alle Ehre.

Das Programm bestand überwiegend

aus Mitmachtänzen der leichteren

Kategorie, was der Veranstaltung sehr

zugute kam.

Denn an diesem Fest im Kurort nehmen

auch immer wieder sehr viele Gäste

ohne jegliche (Senioren-) Tanzerfahrung

teil, die alle sehr begeistert möglichst

jeden Tanz mitmachen. Mit ihnen und

den Tänzer/innen aus den Tanzgruppen

des Kreises und den Gastgruppen aus

Müden und Hamburg kamen über 200

Personen zusammen. Die Erfahrenen

kamen mit den Unerfahrenen sehr

schnell zum Tanzen und letztere staunten,

wie schnell und erfolgreich das

Mitmachen geht. Abgerundet wurde

das Programm durch Tänze im Sitzen,

um auch den nicht mehr ganz so

Mobilen eine aktive Teilnahme zu

ermöglichen – besonders den vielen

Rollstuhlfahrern aus Einrichtungen der

Gemeinde, die immer wieder gerne

diese Veranstaltung besuchen.

Die Seniorentanzgruppen zeigten dann

noch zwei anspruchsvollere Gassentänze,

sozusagen als Augenschmaus

und zur eigenen Freude der Geübten.

Seniorentanz ist Training für Körper

und Geist verbunden mit der Freude an

der Musik und darum sind wir alle so

fit“, brachte Ruth Elenberg es auf den

Punkt. Sie hatte diese Veranstaltung

federführend zusammen mit den anderen

Tanzleiterinnen des Landkreises auf die

Beine gestellt. Wie gut der Seniorentanz

tut, davon konnten sich schließlich

auch die Ehrengäste aus Ämtern und

Einrichtungen am eigenen Leib überzeugen

und bestätigten dies lobend

und beeindruckt in ihren Grußworten.

Auch das Echo der örtlichen Presse

war sehr positiv, so dass das 6. Mitmachtanzfest

wieder einmal eine gute

Werbung für den Seniorentanz war.

Senioren tanzen

Die hesssische Landesvorsitzende Helga Schewe (2.r) und Bürgermeister Franz

Kahle führten beim großen Tanzfest in Marburg die Eröffnungspolonaise an.

Foto: Rebekka Schrimpf

Gemeinschaft vertreibt trübe Gedanken

Großes Tanzfest in Marburg kam gut an

Auch im Alter noch körperlich und

geistig fit sein: Dies war das Ziel des

sechsten mehrstündigen Tanzfestes

des Bundesverbandes Seniorentanz...

Die Georg-Gaßmann-Halle in Marburg

verwandelte sich am Samstagnachmittag

in eine riesige Tanzfläche. 350 gut

gelaunte Seniorinnen und Senioren aus

dem ganzen Landkreis stellten sich in

einer langen Schlange zu einer Polonaise

auf, die von der Landesvorsitzenden

Helga Schewe und Bürgermeister

Franz Kahle angeführt wurde.

Doch damit nicht genug. Ein schwungvoller

Tanz reiht sich an den nächsten.

Sei es der im wahrsten Sinne des Wortes

„Fröhliche Kreis“, der Tanz „Walking

in Wintertime“, die Amerikanische

Promenade, der Cha Cha Flair oder der

Schwarzerdner: die Senioren hatten

ihren Spaß dabei und wurden vom

Publikum mit Applaus belohnt. Die

bunte Mischung aus Folklore, Kontras,

Squares, Kreistänzen und Gesellschaftstänzen

machte die gute Stimmung und

die Lust nach mehr aus.

Dass auch Tänze im Sitzen möglich

sind, demonstrierte Helga Schewe

ihrem großen Publikum beispielsweise

mit „Der Klopfer“ oder dem „Morgengruß“.

Begeistert ahmten die tanzfreudigen

ältern Mitbürger die einfachen,

aber effektiven Bewegungen nach.

„Koordination, Konzentration und Ausdauer

können so gezielt trainiert werden.

Jede Gehirnhälfte ist dabei beansprucht“,

stellte die Tanzleiterin dar,

die nach dem Motto „wer rastet, der

rostet“ lebt.

„Tanzen ist die beste Therapie für

Körper und Geist“, meinte sie weiter.

Positive Nebeneffekte seien neben der

Herz-Kreislaufverbesserung auch das

Gemeinschaftsgefühl, das jegliche

Einsamkeit oder trübe Gedanken vertreiben

würde. Das Bewegen nach der

Musik sei dabei ganz einfach. Komplizierte

Schritte wären gar nicht nötig, so

dass jeder bequem mitmachen könnte.

„Wir haben die Tänze so aufgebaut,

dass ein fester Partner gar nicht notwendig

ist. Jeder tanzt hier mit jedem.

Es soll einfach eine gesellige Veranstaltung

sein“, so Schewe. Zudem ist die

92-jährige Johanna Schewe geehrt worden,

die 1974 die Seniorentanzgruppe

Marburg gründete, damals die erste in

ganz Deutschland.

Rebekka Schrimpf

Senioren tanzen II/2006

19


Senioren tanzen

Der neue Hamburger Vorstand (v.l. sitzend):Anne Plöger, Margrit Koll, Monika

Bott, (stehend) Doris Ramsel, Regina Wagner, Maria Rothe.

23 Tanzleiterinnen und zwei Referentinnen

des Bundesverbandes, Ulrike

Bohnenkämper und Ingrid Brune,

trafen sich im „Haus Mariengrund“ in

Münster zur Weiterbildung unter dem

Thema „Lebenslanges Lernen“. Der Ort

war gut gewählt: ein angenehmer Tanzraum,

vorzügliche Unterbringung und

Versorgung. Die Arbeit nahm die Teilnehmerinnen

voll in Anspruch, wozu die

fachlich kompetenten Referentinnen

geschickt und einfühlsam zu motivieren

verstanden.

20 Senioren tanzen II/2006

Der Einfallsreichtum der Kursleiterinnen,

in spielerischer Form theoretische

Kenntnisse und praktische Übungen zu

vermitteln und umzusetzen, erstaunte

immer wieder, motivierte und gelang

ausgezeichnet. Diszipliniert und lernfreudig

ging die Gruppe mit. Neue Tänze

wurden sozusagen „häppchenweise“

gelernt.15 Tanzleiterinnen konnten ihr

Zertifikat verlängern. Durch deren

Tanz ansagen kamen alle in den Genuss,

Tänze neu kennen zu lernen oder an

bekannte Tänze erinnert zu werden.

Hamburg hat

neuen Vorstand

Auch der Landesverband Hamburg hat

einen neuen Vorstand gewählt. Die

Abstimmung bei der Jahreshauptversammlung

am 11. Februar hatte

folgendes Ergebnis: Anne Plöger bleibt

Vorsitzende. Stellvertretende Vorsitzende

ist Doris Ramsel. Regina Wagner

bekleidet das Amt der Schatzmeisterin

und Margrit Koll wurde zur Schriftführerin

bestimmt. Beisitzerinnen sind

Monika Bott und Maria Rothe.

Anne Plöger bedankte sich sehr herzlich

für die gute Zusammenarbeit in

den vergangenen drei Jahren und

bedachte die ausscheidenden Vorstandmitglieder

mit einem Blumenstrauß.

„Häppchenweise“ dazugelernt und Zertifikat verlängert

In Münster stand „Lebenslanges Lernen“ auf dem Programm der Weiterbildung

Nach Stunden der Arbeit gab es

am Abend entspannendes Spielen in

Gruppen – zugleich eine schöne Übung

in Gemeinschaft.

In einer etwas verlängerten Mittagspause

war Gelegenheit, sich von einer

Kursteilnehmerin die Stadt Münster mit

ihrem wunderbaren Ambiente zeigen

zu lassen, was einen nachhaltigen

Eindruck hinterließ.

Sieglinde Braasch

In einer verlängerten Mittagspause machten die Teilnehmerinnen der Weiterbildung einen Rundgang durch Münster.

Foto: Sieglinde Braasch


Senioren tanzen

Das Glück des ersten Veilchens

Sage aus Wien erzählt vom Brauch des „Veilchenfestes“ und der Moral der Geschichte

Oft fragen „Senioren tanzen“-Leser

nach Geschichten zum Vorlesen. Heute

wollen wir ihnen einmal eine solche

vorlegen. Sie trägt, passend zum Frühjahr,

den Titel „Das Veilchenfest“. Eingeschickt

hat sie Anke Balling aus

Ebershausen. Sie schreibt dazu: „Ich

freue mich immer sehr, wenn in unserem

Heft etwas über alte Tänze, Sitten

und Gebräuche steht. Heute kann ich

eine Geschichte beisteuern. Viel Freude

beim Lesen!“. Die wünscht Ihnen auch

die Redaktion.

„Zurzeit als die Babenbergerherzöge in

unserem Land regierten (976-1246),

gab es eine tanz- und sangesfrohe Hofgesellschaft,

die so manches glänzende

Fest mit Musikanten und fröhlichen

Reigen beging. Besonderer Beliebtheit

erfreute sich das Veilchenfest. Es kündigte

nach langer entbehrungsreicher

Winterzeit den kommenden Frühling

an und wurde inmitten der knospenden

Natur gefeiert. Wer nämlich das erste

Veilchen auf grüner Wiese gefunden

hatte, deckte es sorgsam mit seinem

Hute zu und meldete seinen Fund dem

Herzog. Dieser ließ sich mit seiner Frau

und dem ganzen Hofstaat, mit Spielleuten

und vielen Bürgern zu dem Platze

geleiten, wo der Finder den kleinen

duftenden Frühlingskünder unter seinem

Hute verborgen hatte. Die Leute

umschritten dann im Kreis den Hut und

sangen ein Frühlingslied dazu. Die

Jugend aber tanzte nach der Melodie

einen Reigen und leitete damit die heitere

Jahreszeit ein, in der die Menschen

sich wieder an Wiesenblumen, an grünenden

Bäumen und an dem Jubilieren

der Vögel erfreuen konnten.

Nun geschah es einmal, dass an einem

Vorfrühlingstag ein Ritter mit gesenktem

Kopf durch das Wiesengrün streifte

und eifrig schaute, ob ihm vielleicht

das Glück des ersten Veilchens hold

wäre. Und siehe da, der Rittersmann, es

war Herr Neidhart von Reuenthal, entdeckte

ein lila Köpfchen, das be scheiden

zwischen den Gräsern hervorlugte.

Innerlich jubelte der Ritter, er durfte ja

nicht laut rufen, damit kein anderer

ihm die Freude streitig machte. Hurtig

deckte er seinen Hut über das Veilchen

und machte sich auf den Weg zum

Herzog. Hinter einem Gesträuch verborgen,

hatten zwei Bauernburschen

den Rittersmann belauscht. Sie waren

ihm nicht gut gesinnt, denn Neidhart

hatte ihnen oft beim Tanz die Mädchen

abspenstig gemacht und auch mit den

Dorfbewohnern Händel angefangen

und ihr unbeholfenes täppisches Wesen

in einem Sethgreiflied verspottet. Jetzt

wollten sie ihm eins auswischen. Sie

hoben den Hut auf, pflückten das duftende

Veilchen, und legten an seine

Stelle übel riechenden Unrat, den sie

wieder mit Neidharts Hut zudeckten.

Mit Freude hörte der Herzog die Einladung

zum Veilchenfest. Und bald

formierte sich ein Zug mit Musikanten,

jubelnden und singenden Gruppen,

festlich gekleideten Mädchen und vielen

froh gestimmten Bürgern, der sich,

vom Herzog und seiner Gemahlin und

den Hofleuten angeführt, durch das

Bürgertor in Richtung Kahlenberg

bewegte. Auf der grünen Wiese hielten

die Scharen an. Ritter Neidhart trat vor,

um die Festteilnehmer im Kreise um

die Stelle des zugedeckten Veilchens

zu ordnen. Er trug zuerst ein fröhliches,

von ihm selbst verfasstes Frühlingslied

vor. Dann hielt der Herzog eine festliche

Ansprache; Kinder führten einen

anmutigen Tanz vor. Danach trat Neidhart

vor seinen Herzog, verbeugte sich

ehrfurchtsvoll und bat ihn, den Hut

abzuziehen und das Veilchen, das liebliche

Sinnbild des beginnenden Frühlings,

zu pflücken und seiner Frau zu

überreichen.

Keiner ahnte, welch furchtbarer Anblick

bevorstand. Der Herzog trat frohgemut

in die Mitte, bückte sich und hob den

Hut auf. Beim nächsten Atemzug taumelte

er entsetzt zurück, seine Züge verfärbten

sich, der Hut fiel ihm aus der Hand.

Starr und wutentbrannt blickte er auf

Neidhart. Aber dieser war genauso

fassungslos wie der Herzog und außerstande,

ein Wort der Entschuldigung

vorzubringen. Der erboste Herzog aber

führte sofort seine Frau zu den Pferden,

sie saßen auf und ritten, ohne nochmals

den Blick zu wenden, zur Burg

zurück, gefolgt von ihren Hofleuten.

Sobald das Fürstenpaar den Platz verlassen

hatte, stimmten die Bauern ein

dröhnendes, Zwerchfell erschütterndes

Gelächter über den derben Streich und

die verblüfften Gesichter der vornehmen

Gesellschaft an. Alle waren sich klar,

dass diese boshafte Flegelei Neidhart

gegolten hatte. Die ganze Schar zog

nun, singend und immer wieder in

Lachen ausbrechend zu einem nahen

Wirtshaus. Siehe da, in der Stubenmitte

stand eine Stange und daran gebunden

das vermisste Veilchen. Lustig tanzten

die Kinder im Reigen um das Blümchen.

Nun ließen sich die Dorfbewohner an

den Tischen nieder, sprachen eifrig dem

Bier und dem Wein zu und kicherten

und lachten immer wieder über den

gelungenen Streich. Neidhart hatte

inzwischen erfahren, dass der faule

Witz auf ihn gemünzt war. Die Bauern

hatten ihm auf ihre Art heimzahlen

wollen, dass er sie so manches Mal

gereizt und geärgert hatte. Sein Herz

wurde weich und versöhnlich, und er

verzieh ihnen die ihm angetane

Schmach. So schilderte er den Vorfall

dem Herzog mit beschwichtigenden

Worten. Über dessen Gesicht zog ein

leises Lächeln, als er sagte: „Wollen

wir alles verzeihen und vergessen. Und

der nächste Frühling möge uns wieder

in alt gewohnter Weise ein sanges- und

tanzfrohes Veilchenfest bringen!“

Quelle: „Das Veilchenfest“ aus dem Buch „Sagen

aus Wien“ hrsg. von Emil Nack. Copyright © 1973

by Verlag Carl Ueberreuter, Wien.

Bundesversammlung

mit Neuwahl

Schon sind seit der letzten Bundesversammlung

drei Jahre vergangen. Eine

neue Bundesversammlung steht an. Sie

findet am 26. und 27. Mai im Tagungszentrum

des Gustav-Stresemann-Instituts

in Bonn-Bad Godesberg, Langer

Grabenweg 68, statt. 70 Delegierte aus

allen Landesverbänden werden den

neuen Bundesvorstand wählen.

Senioren tanzen II/2006

21


Senioren tanzen

Gebühreneinzieher kennen keine Gnade

Bei der Benutzung von Rundfunkgeräten immer auch an die GEZ denken

Ebenso wie die Gema für das Abspielen

von Musiken ihren Tribut fordert,

erhebt die Gebühreneinzugszentrale

(GEZ) für die entsprechenden Geräte

Gebühren. Sie anzumelden, daran sollten

auch Tanzleiter/innen denken.

Denn eines Tages kann der Kontrolleur

vor der Türe stehen und findet er nicht

angemeldete Geräte, kann es teuer

werden. Bußgeld und Nachforderungen

können drohen.

Daher sei an dieser Stelle darauf hingewiesen,

was zu beachten ist, will

man sich GEZ-Konform verhalten.

Jedes Rundfunkgerät, das zu anderen

als zu privaten Zwecken genutzt wird,

ist bei der GEZ anzumelden. Rundfunkgeräte

sind alle Geräte, mit denen

Sie Radio- oder Fernsehprogramm

empfangen oder aufzeichnen können.

Im Falle von Musik gilt dies also auch

für Kassettenrekorder und CD-Player,

wenn sie gewerbsmäßig eingesetzt

werden. Zuwiderhandlungen, daran

lässt die GEZ keinen Zweifel, sind Ordnungswidrigkeiten,

die mit einem Bußgeld

bis 1000 Euro geahndet werden

können. Zusätzlich kann es zu Nachforderungen

von mehreren hundert

Euro kommen. Hier die Bestimmungen

im Einzelnen:

22 Senioren tanzen II/2006

1. Radios in Firmenwagen müssen vom

Unternehmer angemeldet werden.

Dies gilt auch dann, wenn Mitarbeiter

eigene Autoradios in die Geschäfts-

fahrzeuge einbauen lassen.

2. Autoradios in Privatwagen müssen

angemeldet werden, wenn die Fahr-

zeuge auch nur geringfügig für andere

als private Zwecke genutzt werden.

Verantwortlich für die Anmeldung ist

derjenige, auf den das Fahrzeug

zugelassen ist.

3. Radios, Fernsehgeräte, DVD-/

Videorekorder und PCs mit Radio-

und/oder TV-Karte sind einzeln

gebührenpflichtig, unabhängig, ob

der in welchem Umfang die Geräte

für den Rundfunkempfang genutzt

werden. Ausschlaggebend für die

Gebührenpflicht sind die Rundfunk-

empfangsstellen.

4. Lautsprecher als zusätzliche Hörstelle

sind als Radios anzumelden, Moni-

tore als zusätzliche Sehstelle müssen

als Fernsehgeräte angemeldet werden.

Mehrere Geräte gelten nur dann als

ein einziges Empfangsgerät, wenn

sie zur Verbesserung oder Verstär-

kung des Empfängers einander zuge-

ordnet sind.

5. Rundfunkgeräte am Arbeitsplatz

von Mitarbeitern sind vom Unter-

nehmen anzumelden, wenn die

Geräte zur Verfügung gestellt werden.

Bringen Mitarbeiter eigene Geräte mit,

müssen sie selbst eine Anmeldung

vornehmen. Dies gilt auch dann,

wenn das Gerät jeden Tag wieder mit

nach Hause genommen wird.

6. Rundfunkgeräte im Arbeitszimmer

der Privatwohnung: Alle unter Punkt 3

genannten Geräte müssen auch dann

angemeldet werden, wenn Sie von

zu Hause aus einer selbstständigen

Erwerbstätigkeit nachgehen, unab-

hängig von den Geräten im privaten

Bereich.

7. Rundfunkgebühren pro Monat

seit dem 1.April 2005:

5,25 € für ein Radio

17,03 € für ein Radio und ein

Fernsehgerät

17,03 € für ein Fernsehgerät

DVD/Videorekorder und PCs mit

TV-Karte sind als Fernsehgeräte

anzumelden.

PCs nur mit Radiokarte sind als

Radio anzumelden.

8. Der Rundfunkgebühren-Außendienst

prüft nach und nach alle nicht oder

nicht vollständig angemeldeten

Rundfunkgebühren-Sachverhalte.

Bei Filialbetrieben betrifft dies auch

einzelne Niederlassungen.

Mit Regen- und mit Sonnenschirm

Treffen des Ausbildungsjahrgangs 2001 im Saarland – Besuch in der Porzellan-Manufaktur

Heidemarie Geiselhart hatte die Absolventen

der Referentenausbildung 2001

im August ins schöne Saarland eingeladen.

Das gemeinsame Kaffeetrinken

in Völklingen musste zwar des Regens

wegen von der Terrasse ins Wohnzimmer

verlegt werden und auch der

Waldspaziergang erforderte noch die

Schirme, aber schon beim abendlichen

Plaudern und Tanzen in Lebach störte

das Wetter nicht mehr.Am nächsten Tag

kam der Sommer zurück! Alles stieg

vergnügt in den gemieteten Kleinbus,

um das Land zu erkunden. Die Gastgeberin

hatte nicht nur vieles aus der

turbulenten Geschichte des kleinen

Bundeslandes zu erzählen, sondern

führte uns zu dem berühmten Aussichtspunkt

oberhalb der Saarschleife

und natürlich auch nach Mettlach, wo

wir Villeroy und Boch einen Besuch

abstatteten. Wir konnten einkaufen und

im urigen Brauhaus eine „Saarschleife“

Bier trinken. Danach ging es zur heimlichen

Hauptstadt Saarlouis. Im Eiscafé

suchten wir schon den Schatten spendenden

Sonnenschirm. Der Abend

klang vergnügt mit Erzählen und Tanzen

aus. Alle freuen sich auf ein Treffen im

nächsten Jahr – natürlich in einem

anderen Bundesland.

Heide Quandt

Der Ausbildungsjahrgang 2001 feierte

Wiedersehen. Foto: Heide Quandt


Senioren tanzen

Mitglieder des Landesverbandes Berlin-Brandenburg auf der Seniorenmesse „Aktiv im Alter 50 +“.

Foyer der Messe wurde zum Tanzsaal

Berlin & Brandenburg bei „Aktiv im Alter 50+“ und bei Tegeler Tanzfesten – Seminare

Der Landesverband Berlin & Brandenburg

war auf der Messe „Aktiv im Alter

50 +“ mit einem Infostand und Mitmachtänzen

vertreten. Für 2 1⁄2 Stunden

verwandelte sich das Foyer der

Messe in einen Tanzsaal, und das Angebot

zum Mitmachen wurde freudig

angenommen.

Es gibt inzwischen Rückmeldungen

aus Tanzkreisen, dass nach der Messe

bzw. durch die Messe neue Mitglieder

gewonnen werden konnten. Außerdem

fanden wieder die drei „Tegeler Tanzfeste“

statt. Es gibt dieses im Jahreslauf

Großes Interesse fanden die Tänze im Sitzen.

der Seniorentänzer/innen wichtige

Ereignis an drei aufeinander folgenden

Donnerstagen im November. Nicht nur

für die Berliner, inzwischen auch für

die Brandenburger sind diese Feste alljährlich

ein beliebter Treffpunkt, ein

Ort des Wiedersehens mit Gleichgesinnten

aus ferneren Tanzkreisen.

Im vergangenen Jahr standen 27 Tänze

auf dem Programm, von denen 23 mit

viel Schwung und Freude bewältigt

wurden. Schließlich gab es dank der

Initiative von zwei Tanzleiterinnen

noch drei Seminare: Tänze vom IST

2004 in Dänemark mit Regine Ziolko,

die als Teilnehmerin am IST 2004 einige

Tänze aus diesem Programm mit interessierten

Tanzleitern und -leiterinnen

erarbeite. Antonie Rahn leitete ein

Seminar Tänze im Sitzen zur CD IST

2004 und zur CD „Tanzt einfach mit“

außerdem ein weiteres Seminar Tänze

zu Fuß zur CD IST 2001 sowie leichte

Tänze im Block zum Mitmachen.

Die Resonanz auf die Seminare war

gut, über Wiederholungen wird nachgedacht.

Erstaunlich war besonders das

Interesse an Tänzen im Sitzen.

Senioren tanzen II/2006

23


Senioren tanzen

Neue Landesgartenschau ist lohnendes

Ziel für Tanzgruppen

In Bad Wildungen öffnet sie am 15. April ihre Pforten –

Tanzfest und Tanznachmittage

In Bad Wildungen tut sich Großes. Die

Stadt bereitet sich auf die Landesgartenschau

vor. Im Augenblick wird das

Stadtbild noch von Großbaustellen

beherrscht. Bald aber soll alles fertig

sein, denn am 15. April 2006 wird die

Landesgartenschau eröffnet – nicht

ohne Seniorentänzer/innen.

Neben immer wieder wechselnden

Ausstellungen in den Hallen und

Bepflanzungen wird auch ein breit

gefächertes Kulturprogramm angeboten,

so dass es sich lohnt, Bad Wildungen

mehrmals in diesem Jahr zu besuchen,

ehe die Landesgartenschau am

3. Oktober 2006 ihre Türen schließt. In

dieser Zeit wird Bad Wildungen auch

für Seniorentanzgruppen ein lohnendes

Ziel sein. Zur Eröffnung der Landesgartenschau

bietet der Landesverband

Hessen ein Tanzfest an. Im Kurhaus

wird von 14 bis 17 Uhr getanzt. Tanzleiterinnen

aus ganz Hessen können

Wenn das kein Grund zum Strahlen ist!

Nach bestandener Lehrprobe lachten

12 neue Tanzleiterinnen am Ende ihrer

Ausbildung mit der Sonne um die

Wette. Im mittelalterlichen Soest unterstützten

sie Tanzgruppen aus Lippstadt

und dem Umkreis von Soest, die

Prüfung zu meistern. Anja Riechert-

Karadamur, eine Teilnehmerin berichtet:

„Die ausstrahlende Ruhe von Anita

24 Senioren tanzen II/2006

sich mit ihren Gruppen zum gemeinsamen

Tanzen treffen.

Interessierte sollten sich bald anmelden

(möglichst schriftlich), da die Zahl der

Plätze begrenzt ist. Das Tanzprogramm

und nähere Informationen sind erhältlich

beim Landesverband Hessen,

Helga Schewe, Richard-Hamann-Weg 1,

35039 Marburg.

Darüber hinaus gibt es weitere Tanztreffen:

Einer Anregung der Wildunger

Tanzleiterinnen folgend wird in den

Monaten Mai bis September an jedem

ersten Freitag von 14 bis 17 Uhr auf

dem Gelände der Landesgartenschau

getanzt und zwar am 5. Mai, 2. Juni,

7. Juli, 4. August und 8. September. Die

Leitung übernehmen unterschiedliche

Teams. Um koordinieren zu können,

ist es erforderlich, dass sich interessierte

Gruppen unter oben genannter Adresse

anmelden.

Mit der Sonne strahlten die neuen

Tanzleiterinnen

Brunberg, Inge von Zahn und Annelie

Kuß halfen, die angespannte und

nervöse Stimmung einzudämmen.

Erleichtert und entspannt stellten wir

uns dann am Samstag zum Abschlussfoto

auf, nachdem wir am Vormittag

noch in den Genuss kamen, neue Tänze

mit Annelie Kuß tanzen zu können –

ein schöner Abschluss für die Ausbildung

und die Anspannung der letzten Tage.

Auch im Rollstuhl macht Tanzen Spaß.

Insbesondere auch für Menschen mit

Handycap wurde diese Tanzform

entwickelt, die auch bei jungen und

gesunden Menschen beliebt ist.

Eine außergewöhnliche

Erfahrung

Landfrauen Liederbach

tanzten mit Behinderten

Der Dank war enthusiastisch. Mit solch

einer Überraschung hatten die Mitglieder

der Fraternität Frankfurt, einer Selbsthilfegruppe

für Behinderte, bei ihrem

Fest nicht gerechnet. Und dass sie dabei

selbst mittun durften, verdoppelte die

Freude.

Für das außergewöhnliche Erlebnis

sorgte die Tanzgruppe der Landfrauen

Liederbach aus der Nähe von Frankfurt.

Sie war als Überraschungspunkt eingeladen,

das Programm mitzugestalten.

Vorgesehen waren Tanzvorführungen

für etwa eine Stunde. „Dies schien mir

etwas zu lang. So schlug ich vor, die

Anwesenden in das Programm aktiv mit

einzubeziehen“, berichtet Tanzleiterin

Helma Steinig. Also war auch Tanzen

im Sitzen – in vereinfachter Form –

angesagt. „Die Veranstalter konnten sich

nicht richtig vorstellen, wie das gehen

sollte, ließen mir aber freie Hand“,

erzählt Helma Steinig. Die Begeisterung

aller Anwesenden war groß. Die

Liederbacher Landfrauen tanzten vor

und dann hieß es: Alle mitmachen.


„Jung und Alt“ tanzend vereint beim Neujahrsempfang der Stadt Horb a.N.

Senioren tanzen

Das neue Jahr mit Tanz begrüßt

Seniorentanz beim „Markt der Möglichkeiten“ in Horb a.N. vorgestellt

Beim diesjährigen Neujahrsempfang

mit einem „Markt der Möglichkeiten“

nahm Tanzleiterin Claudia Bronner die

Gelegenheit wahr, in ihrer Heimatstadt

Horb a.N., Seniorentanz vorzustellen.

Mit Informationsmaterial bestens

ausgerüstet, betreute sie zusammen mit

ihrer Familie und Tanzleiterin Renate

Seidel den Stand. Das Video des BVST

„Wir stellen uns vor“ zeigte sich als

sehr hilfreich, denn dadurch blieben

viele Besucher interessiert am Stand

stehen. Als Höhepunkt des Tages

erwies sich jedoch das Projekt „Senioren

tanzen mit Grundschülern“. Der

„Fröhliche Kreis“ wurde direkt nach der

Neujahrsansprache des Oberbürgermeisters

aufgeführt. Dadurch fand dieser

Programmpunkt sehr viel Aufmerksamkeit

und wurde mit großem Beifall

bedacht.

Der Informationsstand beim „Markt der Möglichkeiten!“ der großen Kreisstadt

Horb a.N. hatte regen Zulauf.

Tanzleiterin Claudia Bronner hat

mit ihren Senioren und den Kindern

nur positive Erfahrungen gemacht.

„Jung und Alt“ plus Publikum waren

begeistert.

Es war ein anstrengender, doch sehr

interessanter Tag an dem viele Gespräche

geführt wurden. Für die Tanzleiterinnen

steht heute schon fest: „In zwei

Jahren sind wir wieder dabei“.

Beliebtes Ziel für Seniorentanzgruppen:

LANDHAUS

FEILBINGERT

Rheingrafensteinregion Bad Münster

am Stein-Ebernburg

(ca. 15 km von Bingen am Rhein entfernt)

Komfortable Zimmer,

alle mit Dusche/WC, TV-Anschluss,

gute Pfälzer Küche, Tanzsaal (Parkettboden).

Wir planen mit Ihnen Ihre gesamte Tanzfreizeit.

Abholung und Rückreise sowie Ausflugsfahrten

mit unserem Reisebus sind möglich. Vielfältige

Ausflugsmöglichkeiten an Rhein, Mosel, Nahe.

Für nähere Informationen wenden Sie

sich bitte an:

Landhaus Feilbingert,

Auf der Fels 1 · 67824 Feilbingert,

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Senioren tanzen II/2006

25


Senioren tanzen

5 bis 10 Minuten tägliches Gehirntraining...

... für gestärkte Konzentration, erhöhtes Denkvermögen und ein verbessertes Gedächtnis

In dem vom Landesverband Bayern

vorgestellten Weiterbildungsthema

2005 spielte neben den Tänzen auch

das Theoriethema „Lebenslanges Lernen“

eine große Rolle. Ergänzend hierzu

macht Helga Schewe, Vorsitzende

des Landesverbandes Hessen, auf die

Aufgabensammlung 2004 der Gesellschaft

Gehirntraining e.V. aufmerksam.

Ein Beispiel aus dieser Sammlung ist

26 Senioren tanzen II/2006

gleichzeitig die „Denksportaufgabe“ in

dieser Ausgabe von „Senioren tanzen“.

Schon das tägliche Training von 5 - 10

Minuten sorgt für gestärkte Konzentration,

erhöhtes Denkvermögen und ein

verbessertes Gedächtnis.

Alle Aufgaben der zusammengefassten,

zuvor in der Zeitschrift „Geistig fit“

erschienen, wurden auf der Basis des

MentalenAktivierungsTrainings entwickelt

und eignen sich gut für das

persönliche Training des Gedächtnisses.

Für GedächtnistrainerInnen sind

die Übungen eine gute Ergänzung zur

Vorbereitung ihrer Übungsstunden.

Und nun geht's los. Können Sie den

unten stehenden Text lesen? Die Auflösung

finden Sie auf Seite 30

Trinken – trinken – trinken...

Täglich sollte man mindestens zwei Liter trinken. Am besten Mineralwasser, Saftschorle,

Früchte- oder Kräutertees. Viel Trinken ist ein wirksames Mittel gegen die Vergesslichkeit.

Aber was tun, wenn man das Trinken vergisst? Stellen Sie in der Wohnung oder am

Arbeitsplatz an verschiedenen Stellen Gläser gefüllt mit einem Getränk auf. Möglichst

dort, wo Sie öfter vorbeigehen müssen. An Plätzen, die nicht zu übersehen sind. Immer,

wenn Sie an einem gefüllten Glas vorbeikommen, nehmen Sie einen großen Schluck.

So trinken Sie im Vorübergehen leicht zwei Liter weg. Aber das Nachfüllen sollten Sie

natürlich auch nicht vergessen!! Wenn Sie sich zum Trinken sehr überwinden müssen,

mixen Sie sich immer wieder mal verlockende neue Getränke zusammen. Aber natürlich

möglichst ohne Alkohol! Probieren Sie doch mal das folgende leckere Rezept für einen

kühlen Sommerdrink aus.

6 cl Apfel- oder Orangensaft

2 cl Grenadine

0,4 l Mineralwasser

ein paar Eiswürferl dazu

und mit frischen Früchten garnieren.


Senioren tanzen

Seniorenfasnet mit Tanz als Lebenselixier

Narretei kennt keine Altersgrenzen – Sechs Gruppen feierten in Biberach

Humor hat, wer über sich lachen kann. Viel Spaß hatten die Seniorentanzgruppen

bei ihrem Treffen in Rißegg.

Fröhlichkeit und närrischer Schwung

waren Begleiter beim Fasnetstreffen

von sechs Seniorentanzgruppen aus

der Region im Rißegger Reiterstüble in

Biberach.

Für die Mitglieder der Tanzgruppen

vom Stadtteilhaus Gaisental und der

Dreifaltigkeits-Gemeinde in Biberach,

aus Schemmerhofen, Ingoldingen-

Muttensweiler, Hochdorf- Schweinhausen

und Bad Waldsee war das

Treffen erneut eine willkommene Gelegenheit,

vergnügte Stunden zu erleben

und über die Zeit seit der letzten

großen gemeinsamen Tanzrunde zu

plaudern.

Stilblüten

Die schräge Dame

Beim Seniorentanz muss man vor allem

als Anfänger genau auf die Ansagen der

Tanzleiterin achten. Wer sehr genau

hinhört, kann im Eifer des Gefechtes

manch schöne Stilblüte aufschnappen.

Zum Beispiel: „Paar 1 lässt die Fassung

zuerst nicht los, dann kann es nicht

passieren, dass Sie neben raus gehen“

oder „Der 4. Fuß macht tipp“, „Mit

dem letzten Fuß drehen die Herren

rückwärts“ oder gar: „Nehmen Sie

rechts die schräge Dame!“ Wenn Sie,

liebe Leserinnen und Leser, auch schon

derartig Köstliches vernommen haben,

senden Sie die Stilblüten ein an die

Redaktion von „Senioren tanzen“.

Tanzen kann ein Lebenselixier sein,

gerade auch im Alter, das zeigte sich

erneut angesichts der Heiterkeit und

Lebensfreude. Die Tanzleiterinnen Roswitha

Gimple und Christa Engelberg

nahmen die Senioren mit auf eine närrische

Reise. Polonaise und Tänze im Sitzen

gehörten ebenso zum vielfältigen

Programm wie Sketche, Büttenreden

und spontane Beiträge aus der Runde.

Sie war ebenso bunt gemischt. Manches

rote Näschen sah man, und ob als

Prinzessin, Kapitän, Dame von Welt

oder neckischer Clown gekleidet, Kindheitsträume

scheinen sich zu wiederholen,

nämlich einmal in eine andere

Rolle zu schlüpfen.

Humor hat, wer auch über sich lachen

kann, wurde deutlich bei Themen, die

nun einmal Ältere beschäftigen: die

Sorge um die Figur etwa oder der Rat,

bei welchen Wehwehchen der richtige

Experte helfen könnte. Gut umsorgt mit

Kaffee und Kuchen, Speis und Trank

verging leider zu schnell die Zeit bis

zum Abschied und dem Versprechen,

sehr rasch ein Wiedersehen im Kreis

fröhlicher Tänzer zu planen.

Tanzen in der Gemeinschaft ist ein

wichtiger Bestandteil der Fröhlichkeit,

erst recht, wenn man einmal in

eine andere Rolle schlüpfen kann.

Fotos: Engelbert

Neuer Vorstand Landesverbandes Saarland

Die Landesversammlung des Landesverbandes Saarland einen neuen Vorstand.

Er setzt sich wie folgt zusammen: Jutta Brauers (Vorsitzende), Hiltrud Steier

(stellvertretende Vorsitzende), Brigitte Fickinger (Schatzmeisterin), Brigitte Lauer

(Schriftführerin), Mariette Thies (Beisitzerin). Mit Mariette Thies ist erstmalig eine

Luxemburgerin im Vorstand des Landesverbandes Saarland.

Senioren tanzen II/2006

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Senioren tanzen

Lust und Liebe zu einem Ding…

Weiterbildung in Urlaubsstimmung in Bad Waldsee – Das Lernen machte Spaß

In der wunderbar gelegenen schwäbischen

Bauernschule, die mit ihrem

holzverkleideten, hellen Tanzsaal die

Teilnehmer/innen begeisterte, fand in

Bad Waldsee unter Leitung von Antonie

Rahn und Karin Schmid in Bad Waldsee

eine Weiterbildung des Bundesverbandes

Seniorentanz für Tanzleiter/

innen statt.

Barbara Sütterle-Matschnez, Rainbow

Dill und Edith Brandt berichten: Gleich

zu Beginn des Seminares kamen wir

uns näher durch das Zusammenfügen

von in zwei Teile getrennten Sprichwörtern

und Weisheiten. Mit dem

Sprichwort „Lust und Liebe an einem

Ding, macht die schwerste Arbeit

gering“ befanden wir uns schon mitten

im diesjährigen Theoriethema „Lebenslanges

Lernen“. Mit der Vorstellungsrunde

und den Begrüßungstänzen von

Karin Schmid und Antonie Rahn war

die vertrauensvolle Basis in unserer

Gruppe geschaffen, die uns die Woche

über begleitete. Mit Tanzansagen zur

Zertifikatsverlängerung, dem ersten

Weiterbildungstanz 2005 und Vorübungen

zur Rumba ging unser erster

Tag zu ende. Besonders schön waren

immer die Einstimmungen in den Tag.

Der liebevoll mit Blumen geschmückte

Kreis, der Spruch in den Tag und die

stimmungsvolle Musik ließen uns vergessen,

dass Anstrengung und Arbeit

auf uns warteten. Ganz im Sinne des

obrigen Spruchs wurde hier die „Lust

und Liebe zu einem Ding“ für uns

erfahrbar. Bewegungsübungen und

bewusste Körperhaltung begleiteten

uns die fünf Weiterbildungstage; zwei

Elemente, die besonders die Ästhetik

der „Allgemeinen Francaise“ ausmachen.

Karin Schmid erläuterte an Hand von

Folien die neuronalen Verknüpfungen,

die sich unabhängig vom Alter immer

wieder neu formieren lassen. Was

unterscheidet jedoch das Lernen in

jungen Jahren von dem im Alter?

Eindrucksvoll war dabei der Vergleich

des Gehirns mit einer Wachsplatte. Zu

Beginn des Lebens kann das Gelernte

28 Senioren tanzen II/2006

in eine weiche, noch kaum beschriebene

Fläche eingeprägt werden. Im

Laufe des Lebens haben verschiedenste

Lernprozesse und Erfahrungen bereits

tiefe Spuren hinterlassen. Dadurch ist

es einerseits nicht mehr so einfach

Neues aufzunehmen, andererseits bietet

es sich an, neu Gelerntes mit bereits

vorhandenem Wissen zu verbinden, so

dass Lerninhalte und Kontext länger

haften bleiben als bei jungen Menschen.

Diese Unterschiede wurden

besonders in der Gruppenarbeit noch

mal für uns fassbar.

Gemeinsam machten wir uns die

körperlichen, psychischen und geistigen

Veränderungen im Laufe des Lebens

bewusst, um so angemessen in unseren

Tanzgruppen auf die Tänzer/innen eingehen

zu können. Unterbrochen wurde

unsere Weiterbildung durch den freien

Abend am Mittwoch, den einige Teilnehmer/innen

nutzten, um an einer

Führung durch Bad Waldsee teilzunehmen.

Diese wurde von Herrn

Bitterwolf, dem Hausleiter der schwäbischen

Bauernschule, durchgeführt.

Mit Charme und Humor ließ er uns an

seinem breiten Wissen zur Geschichte

und Gegenwart von Bad Waldsee

teilhaben. So erhielten wir sogar Gelegenheit,

das „Allerheiligste“ im Rathaus

zu besichtigen: die Amtstube des

Bürgermeisters und den Sitzungssaal

im original erhaltenen Renaissance-Stil.

Die Freude, das Wohlfühlen und die

Zufriedenheit mit der Weiterbildung

wurden in den morgendlichen Blitzlichtern

deutlich. Immer wieder wurden

die verschiedenen Elemente des Kurses

wie die morgendlichen Bewegungsübungen,

die gut durchführbaren Weiterbildungstänze,

die äußerst präzisen

und vorbildhaften Ansagen der Referentinnen,

die Gruppenarbeit und die

positive Atmosphäre in der Gruppe

genannt, die nicht zuletzt auf das spitze

harmonisch zusammenarbeitende

Referentinnenteam zurückzuführen ist.

Während der Weiterbildungswoche: Pause und Feierabendstimmung im Strandcafe

Bad Waldsee.

Wir nahmen eine Fülle neuer Tänze,

Tänze im Sitzen, Lieder und Eindrücke

mit nach Hause. Als besonders schön

empfanden es die Teilnehmer/innen,

einmal dem Alltag entfliehen und sich

eine Woche auf das Tanzen einlassen zu

dürfen. Freudig wurden alte Bekanntschaften

aufgefrischt und neue Leute

kennen gelernt, so dass auch Entspannung

und Urlaubsstimmung aufkamen.

Im Gespräch untereinander wurde uns

wieder bewusst, welch qualitativ hochwertige

Aus- und Weiterbildung der

Bundesverband zur Verfügung stellt.

Für ihre fachliche, aber auch sehr persönliche,

eben „Liebe zu den Dingen

und Menschen“, hervorragende Weiterbildungswoche

bedanken wir uns

nochmals ganz herzlich bei unseren

Referentinnen.


In besonderer Tanz- und Feierlaune zeigten sich die Mitglieder des Seniorentanzkreises

anlässlich des 25-jährigen Bestehens ihrer Gruppe.

Fitnessprogramm für Körper und Seele

Seniorentanzkreis Everswinkel beging 25-jähriges Bestehen

Über das Lob des Bürgermeisters freuten

sich die Geburtstagskinder besonders.

„Man sieht in dieser frohen und geselligen

Runde, dass Tanzen Freude macht.

Tanzen ist sozusagen ein Fitnessprogramm

für Körper und Seele“, sagte er

bei der Feier zum 25-jährigen Bestehen

des Seniorentanzkreises Everswinkel.

In dem Ort, der in der herrlichen Parklandschaft

des Münsterlandes liegt, wird

schon seit einem Vierteljahrhundert

dem Seniorentanz gefrönt. Dieses Jubiläum

feierte der Tanzkreis mit seinen

über 30 aktiven und einer Reihe ehemaliger

Tänzerinnen. An den gezeigten Tänzen

erfreuten sich neben dem Bürgermeister

auch eine Reihe von Ehrengästen.

Umzug? Namensänderung?

In ihrer Berichterstattung über das Fest

titelte die örtliche Tageszeitung „Von

Polka bis Pretty Belinda“.

Der Tanzkreis, der am 26. Januar 1981

von der pensionierten Lehrerin Katharina

Lambernd gegründet worden ist,

trifft sich jeden Montag unter der

Leitung von Brigitte Burmeister im

schönen Saal des Katholischen Pfarrheims

Everswinkel, um zu schwungvollen

Melodien aus dem Programm

des BVST und dem Welttanzprogramm

zu tanzen. Zum Repertoire gehören

auch Volkstänze und Tänze im Sitzen.

Bei vielen örtlichen Veranstaltungen ist

die Gruppe ein gern gesehener Gast.

Senioren tanzen

Leserbrief

Wenn nicht heute

Die Tänze der Weiterbildung 2005

vermitteln auch den lebensfrohen

israelischen Tanz „Machar“ (Morgen).

Der Text spricht von Friedenssehnsucht

und Hoffnung auf Lebenserfüllung.

Bemerkenswert, diesen Text mit

aufzunehmen. So kann er in hunderten

von Gruppen vorgetragen und in

über Tausend Herzen aufgenommen

werden. Jeder Vers beginnt mit „Morgen“.

Damit ist der Anbruch einer

Zukunft voller Segen und Lebensglück

gemeint. Im Refrain findet sich

die Formulierung: „...wenn nicht

heute.“ Heute! Das ist der Tag, an

dem wir entscheiden und handeln.

Heute werden unsere Handlungsschritte

in eine bestimmte Richtung

gesetzt. Wie wollen wir die Zukunft

mitgestalten? Tanzen wir eben nur im

Kreis oder im Block „auf der Stelle“?

Bewegen wir uns um uns selbst? Mit

welchen Möglichkeiten bringen wir

uns ein, die Zukunft unseres Planeten

Erde mit zu gestalten? Der israelische

Text bezieht sich klar auf die besondere

Situation in Palestina. Das Lied

auf Seite 13 im neuen Weiterbildungsheft

kann aber auch uns anstoßen,

bewusst mitzuwirken an der

Vorbereitung der Zukunft.

Heinrich Bartels, Bad Pyrmont

Mitglieder des BVST e.V. deren Anschrift oder Namen sich geändert hat, werden gebeten, dies so schnell wie

möglich der Geschäftsstelle des Bundesverband Seniorentanz e.V. mitzuteilen.

Mitgliedsnummer

Alte Anschrift – Bankverbindung

Name /Vorname

Straße/Hausnummer

PLZ/Wohnort

Telefon/Fax/EMail

Kontoführendes Kreditinstitut

Kontonummer BLZ

Neue Anschrift – Bankverbindung

Name /Vorname

Straße/Hausnummer

PLZ/Wohnort

Telefon/Fax/EMail

Kontoführendes Kreditinstitut

Kontonummer BLZ

Senioren tanzen II/2006

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Senioren tanzen

Auflösung 5 bis 10 Minuten tägliches Gehirntraining...

Es war nicht ganz einfach, den Text auf Seite 32 zu erfassen. Lesen Sie zunächst alles noch mal in Ruhe durch.

Vielleicht gönnen Sie sich erst mal einen Schluck und beantworten dann die Fragen.

Trinken – trinken – trinken...

Täglich sollte man mindestens zwei Liter trinken. Am besten Mineralwasser, Saftschorle,

Früchte- oder Kräutertees. Viel Trinken ist ein wirksames Mittel gegen die Vergesslichkeit.

Aber was tun, wenn man das Trinken vergisst? Stellen Sie in der Wohnung oder am

Arbeitsplatz an verschiedenen Stellen Gläser gefüllt mit einem Getränk auf. Möglichst

dort, wo Sie öfter vorbeigehen müssen. An Plätzen, die nicht zu übersehen sind. Immer,

wenn Sie an einem gefüllten Glas vorbeikommen, nehmen Sie einen großen Schluck.

So trinken Sie im Vorübergehen leicht zwei Liter weg. Aber das Nachfüllen sollten Sie

natürlich auch nicht vergessen!! Wenn Sie sich zum Trinken sehr überwinden müssen,

mixen Sie sich immer wieder mal verlockende neue Getränke zusammen. Aber natürlich

möglichst ohne Alkohol! Probieren Sie doch mal das folgende leckere Rezept für einen

kühlen Sommerdrink aus.

6 cl Apfel- oder Orangensaft

2 cl Grenadine

0,4 l Mineralwasser

ein paar Eiswürferl dazu

und mit frischen Früchten garnieren.

Die folgenden Silben/Buchstaben

sollten Sie möglichst schnell anstreichen!

1. Wie oft steckt im Text me ? mal

2. Wie oft finden Sie die Silbe en ? mal

3. Wie häufig können Sie mm entdecken? mal

4. Und wie oft finden Sie er ? mal

War Ihnen die Buchstabensuche zu einfach?

Sie können sich mehr fordern, wenn Sie die gefragten Buchstabenkombinationen

auf Seite 26, beim gespiegelten Text suchen.

Aber vorher das Trinken nicht vergessen!

30 Senioren tanzen II/2006


Senioren tanzen

Vorsitzende unserer Landesverbände

Die Anschriften der Arbeitskreise erfahren Sie direkt von den Landesverbänden.

Baden-

Württemberg

Angela Neher

Kaspar-Koler-Weg 12

88348 Bad Saulgau

Tel: 075 81-63 64

Fax: 075 81-52 83 58

baden-wuerttemberg@seniorentanz.de

Bayern

Karin Herrmann

Bernstein 84

95632 Wunsiedel

Tel.: 0 92 32-38 58

Fax: 09232-88 02 15

bayern@seniorentanz.de

Berlin-

Brandenburg

Eva-Maria Krasemann

Eschershauser Weg 27 L

14163 Berlin

Tel: 030-813 39 34

Ansprechpartner e-mail:

Gertraud Wagner

berlin-brandenburg@seniorentanz.de

Bremen

Udo Bernshausen

Prinzhornsheide 4

27619 Schiffdorf

Tel: 047 49-12 56

Fax: 047 49-93 02 42

bremen@seniorentanz.de

Hamburg

Anne Plöger

Ohmoorring 46

22455 Hamburg

Tel/Fax: 040-55 24 02 69

hamburg@seniorentanz.de

Hessen

Helga Schewe

Richard-Hamann-Weg 1

35039 Marburg

Tel: 064 21-653 62

hessen@seniorentanz.de

Mecklenburg-

Vorpommern

Ilse Hevicke

Galileo-Galilei-Str. 22

19063 Schwerin

Tel/Fax: 03 85-200 23 99

mecklenburg-vorpommern@seniorentanz.de

Niedersachsen

Ilona Rohrdanz

Steinpaul 17

38176 Wendeburg

Tel.: 0 53 02-17 76

Fax: 0 53 02-80 41 38

niedersachsen@seniorentanz.de

Nordrhein-Westfalen

Annelie Kuß

Rosenstr. 32

50374 Erftstadt

Tel: 022 35-38 86

nordrhein-westfalen@seniorentanz.de

Rheinland-Pfalz

Ingrid Steinhäuser

Bienhornhöhe 18

56076 Koblenz

Tel: 02 61-745 27

Fax: 02 61-973 76 55

rheinland-pfalz@seniorentanz.de

Saarland

Jutta Brauers

Vorstadtstr. 17

66117 Saarbrücken

Tel.: 06 81-9 54 41 44

saarland@seniorentanz.de

Sachsen

Winfried Schimmel

Lessingstr. 7

04109 Leipzig

Tel: 03 41-960 21 18

sachsen@seniorentanz.de

Sachsen-Anhalt

Uta Hrncirik

Am Teich 2 / Forsthaus

38838 Röderhof

Tel: 03 94 25-20 55

Schleswig-Holstein

Christel Weber

Goethestr. 7

24116 Kiel

Tel/Fax: 04 31-987 73 10

schleswig-holstein@seniorentanz.de

Thüringen

Annelies Merker

Bachgasse 1

07629 Hermsdorf

Tel: 03 66 01-410 51

thueringen@seniorentanz.de

Senioren tanzen II/2006

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Besuchen Sie unsere

neue Internetseite unter:

www.seniorentanz.de

Endlich ist es soweit!

Bundesverband Seniorentanz e.V. · Insterburger Straße 25 · 28207 Bremen

Postvertriebstück H 7834 · Deutsche Post AG · Entgelt bezahlt

Anstecknadel

nur für Mitglieder

In diesen Tagen erhalten alle Mitglieder des

Bundesverbandes Seniorentanz e. V. einen

Brief von der Bundesvorsitzenden Anita

Brunberg. Es befindet sich außer einem

persönlichen Anschreiben etwas Besonderes

darin: die erste und funkelnagelneue

Anstecknadel des BVST. Sie zeigt das

stilisierte Logo des Verbandes und ist ausschließlich

den Mitgliedern vorbehalten.

„Mit dem Tragen dieses Abzeichens können

wir nun auch nach außen unsere Zusammengehörigkeit

zeigen und uns gleichzeitig

überall als Mitglied des Bundesverbandes

Seniorentanz erkennen. Seniorentanz – das

sind Sie und ich, das sind wir alle, immer

wieder durch fröhliches Tanzen miteinander

verbunden“.

Foto: Christine Vary

Unsere Zeitschrift Senioren tanzen erscheint 4x im Jahr.

Weiteres ausführliches Informations- und Schulungsmaterial erhalten Sie beim:

Bundesverband Seniorentanz e.V., Telefon: (0421)441180

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