„Hilfen unter einem Dach“ Jahresbericht 2010 Geschäfts

kinderschutzbund.ammerland.de

„Hilfen unter einem Dach“ Jahresbericht 2010 Geschäfts

DEUTSCHER KINDERSCHUTZBUND

Kreisverband Ammerland e.V.

„Hilfen unter einem Dach“

Jahresbericht 2010

Geschäfts- und Beratungsstelle

Georgstraße 2

26160 Bad Zwischenahn

Tel. 04403 – 6 31 43, Fax 04403 – 6 31 44

E-mail: kinderschutzbund-ammerland@nwn.de

Internet: www.kinderschutzbund-ammerland.de

mit den Fachbereichen:

- Gewaltberatungsstelle Wendekreis (Tel. 04403 – 6 31 32)

- Familienberatung und Sozialpädagogische Familienhilfe

- Begleiteter Umgang

Kinderhaus BLAUER ELEFANT

Poststraße 19 und 20

26655 Westerstede

Tel. 04488 – 6116, Fax 04488 – 84 09 88

E-mail: kinderhaus-blauer-elefant@ewetel.net

Spendenkonto:

LzO Bad Zwischenahn

Kontonummer: 041350794

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Inhalt

Berichte des Vorstands

Seite 3 Danke

Seite 4-5 Vorstandsbericht

Seite 6 Jahreshauptversammlung und Wahlen

Seite 7-9 Finanzbericht

Berichte der MitarbeiterInnen

Seite 10-11 Geschäftsstelle

Seite 12-13 Kinderhaus BLAUER ELEFANT

Seite 14-15 Gewaltberatungsstelle Wendekreis

Seite 16-17 Sozialpädagogische Familienhilfe

Seite 18-19 Familienberatung

Seite 20-21 Begleiteter Umgang

Seite 22 Spielkreis in Rastede

Seite 23 Babytreff

Allgemeines

Seite 24 - 25 Fortbildungsveranstaltungen und Supervision

Seite 26 Personal

Seite 27 Beitrittserklärung

Ab Seite 28 Pressespiegel und Dank an die Presse


Danke

Unser Dank gilt allen, die die Arbeit des Kinderschutzbundes Ammerland

ideell, finanziell oder mit ihrem ehrenamtlichen Einsatz im Jahr

2010 unterstützten.

Wir danken:

• den vielen ehrenamtlichen MitarbeiterInnen

• dem Landkreis Ammerland

• der Stadt Westerstede

• den Gemeinden Bad Zwischenahn, Apen, Edewecht, Rastede

und Wiefelstede

• dem Niedersächsischen Landesjugendamt

• den Kindergärten in Oldenburg und im Landkreis Ammerland

für die Kooperation im Begleiteten Umgang

• den Mitgliedern des Rotary Clubs Westerstede

• den Service-Clubs Lions Club Ammerland, Lions Club

Inamorata und Lions Club Rastede

• der 3-C-Holding GmbH, Rheda-Wiedenbrück

• der Firma Möbel Eilers, Apen

• der Firma FSM, Bösel

• der Firma Torsten Brötje GmbH, Rastede

• Modehaus Ripken, Bad Zwischenahn

• den Kaufleuten der Bahnhofstraße in Bad Zwischenahn

• der Johann-Bünting-Stiftung, Leer

• den SchülerInnen und Lehrkräften der Grundschule Gießelhorst

• der Kopernikusapotheke, Westerstede

• der Rats-Apotheke, Bad Zwischenahn

• der Damianus Apotheke, Bad Zwischenahn

• der LzO Bad Zwischenahn und Westerstede

• allen Geschäften, die unsere Spendenhäuser aufstellen

Herzlich danken möchten wir auch den zahlreichen privaten Spendern,

die wir aus Datenschutzgründen nicht aufführen können.

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Vorstandsbericht

Neben dem umfangreichen Alltagsgeschäft war das Jahr 2010 für den Vorstand

bestimmt durch drei wichtige Punkte:

- die weitere Gestaltung des neuen Kinderhauses in Westerstede

- die Gestaltung des Fachbereiches „Begleiteter Umgang“ und

- das aktuelle Thema „Sicherheit in Institutionen“.

Ein neues Kinderhaus auf die Bedürfnisse der Kinder hin einzurichten,

erfordert zahlreiche Regelungen, sehr viel Einsatzbereitschaft, Zeit und

auch Geld. Dank der guten Kooperation mit der Leitung und den MitarbeiterInnen

des Kinderhauses konnten die anstehenden Aufgaben gut bewältigt

werden.

Der zweite Punkt betraf die Gestaltung unseres Fachbereiches „Begleiteter

Umgang“, zu dem wir Sie auf Seite 20 - 21 ausführlich informieren.

Das aktuelle und bundesweit diskutierte Thema „Sicherheit in Institutionen“

war ebenfalls ein wichtiger Punkt im Kinderschutzbund Ammerland.

Schutz und Sicherheit für die betreuten Kinder zu gewähren, das ist die eine

Seite. Aber auch den MitarbeiterInnen in der Institution Schutz und Sicherheit

gegenüber falschen Beschuldigungen zu bieten, ist eine andere Seite.

Beides erfordert ein umfangreiches Regelwerk, klare Strukturen, einen

entsprechenden Verhaltenskodex und vieles mehr.

Diese Punkte waren denn auch Thema unseres Internen Jahrestages, den

Vorstand und MitarbeiterInnen gemeinsam durchgeführt haben und deren

Ergebnisse in den Arbeitsgruppen weiter entwickelt wurden.

Einen weiteren Schwerpunkt der Arbeit bildeten die monatlichen Vorstandssitzungen,

bei denen neben der laufenden Geschäftsführung die finanzielle

Absicherung der Arbeit in den verschiedenen Fachbereichen und

die Weiterentwicklung der Arbeits- und Organisationsstrukturen des Vereins

die vorrangigen Themen waren.

Darüber hinaus nahmen die Bereiche der Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit

und des Fundraisings einen breiten Raum ein. In zahlreichen Gesprächen

mit Politikern, Spendern und Sponsoren sowie bei unseren Vorträgen und

Veranstaltungen konnten wir die Ziele und die Notwendigkeit des Kinderschutzes

darstellen und vielfältige Unterstützung gewinnen, für die wir uns

ganz herzlich bedanken.


Das Treffen der Vorstände in Hannover, das vom Landesverband initiiert

wurde, machte ein weiteres Mal deutlich, dass der DKSB Ammerland zu

den größten Kinderschutzverbänden in Niedersachsen gehört und sehr gute

Arbeit leistet.

Ein großer Dank gilt hier unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die

mit großer Kompetenz und Einsatzbereitschaft die schwierige und umfangreiche

Arbeit in den Fachbereichen leisten.

Ebenso herzlich bedanken wir uns auch für das großartige Engagement der

Gruppe der Ehrenamtlichen im DKSB. Durch die Arbeit dieser Gruppe

konnte der traditionelle Verkauf der Nikofanten auch im Jahr 2010 fortgeführt

werden und erreichte mit über 3000 verkauften Nikofanten eine absolute

Höchstgrenze.

Wir danken den PolitikerInnen und MitarbeiterInnen der Landkreisverwaltung,

der Stadt Westerstede und den übrigen Gemeinden im Ammerland

und unseren Mitgliedern, Spendern und Sponsoren für die gute Kooperation

und Unterstützung und hoffen auf eine weitere gute Zusammenarbeit

zum Wohl der Kinder.

gez. Magrit Loechel

Von links nach rechts: Marie-Luise Weber , Bärbel Will, Peter Schulze, Magrit

Loechel (Vorsitzende), Friederike Meiwald, Enno Warntjen, Anke Dierks

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Jahreshauptversammlung und Wahlen

Die Jahreshauptversammlung fand am 17.05.2010 im neuen Kinderhaus

BLAUER ELEFANT in Westerstede statt.

Nach der Durchführung der Regularien erfolgten der Vorstandsbericht, der

Kassenbericht, die Berichte aus den Fachbereichen und die Wahlen mit

folgenden Ergebnissen:

Vorsitzende: Magrit Loechel, Westerstede

Stellv. Vorsitzende: Marie-Luise Weber, Rastede

Friederike Meiwald, Westerstede

Kassenwartin: Bärbel Will, Edewecht

Schriftführerin: n.n.

Beisitzerin: Anke Dierks, Bad Zwischenahn

Beisitzer: Peter Schulze, Bad Zwischenahn

Beisitzer: Enno Warntjen, Westerstede

Als KassenprüferInnen wurden einstimmig wieder gewählt:

Martina Bischoff, Bad Zwischenahn und Arndt Henken, Westerstede

Heide-Marie Langkau, Bad Zwischenahn, kandidierte zu unserem Bedauern

aus persönlichen Gründen nicht mehr als Beisitzerin. Der Vorstand dankte

ihr sehr herzlich für die langjährige und erfolgreiche Arbeit im Vorstand.


Finanzbericht

Einnahmen

Die gesamten Einnahmen konnten im letzten Jahr nur um 0,75% gesteigert

werden. Einer erfreulichen Erhöhung der Einnahmen im Kinderhaus um

13% und einer Steigerung des Zuschusses des Landkreises Ammerland

zum Wendekreis um 30% für Aufgaben nach §8a stehen leider reduzierte

Einnahmen beim Begleiteten Umgang, der im Laufe des Jahres eingestellt

wurde, bei den sonstigen Einnahmen, den Honoraren und ein erneuter

Rückgang bei den Bußgeldern gegenüber. Erfreulicherweise konnten die

Spendeneinnahmen des letzten Jahres nahezu auf dem Niveau des Vorjahres

gehalten werden. Diese Einnahmen verdanken wir insbesondere dem

großen Engagement des Rotary Club Westerstede und der drei Lionsclubs

im Ammerland.

Zur Steigerung unserer Einnahmen trugen auch die vielen vom Vorstand

und von den Ehrenamtlichen betreuten Aktionen wie zum Beispiel der

Verkauf der Nikofanten bei.

An dieser Stelle nochmals herzlichen Dank für die Tätigkeit der MitarbeiterInnen,

der Ehrenamtlichen, den Organisatoren von Projekten und des

Vorstandes.

Ausgaben

Die Gehälter erhöhten sich um 2,8%, die Summe der Gehälter entspricht

insgesamt 81,4% der Einnahmen. Die Steigerung der Kfz-Kosten betrug

5,8%, was z. T. auf die Erhöhung der Rohstoffpreise zurückzuführen ist.

Die an die Mitarbeiter ausbezahlten Fahrtkosten betrugen 13.689,-- Euro,

ein fast identischer Betrag im Vergleich zu den Vorjahren.

Für das Kinderhaus wurden ein neuer Garderobenschrank, Spielgeräte für

draußen und ein neuer Rasenmäher angeschafft, die entsprechend dem Bilanzrecht

auf mehrere Jahre abgeschrieben werden.

Bedingt durch die um 1,5% höheren Ausgaben haben wir das letzte Jahr

mit einem Verlust von 16.548,99 Euro abgeschlossen.

Liquiditätsnachweis

Der Liquiditätsnachweis zeigt die geflossenen Geldbeträge im Jahr 2010

auf und weist den Bestand von 10.112,39 Euro am 31.12.2010 nach.

Zum Zeitpunkt des Druckes lag die durch den Steuerberater zu erstellende

Bilanz noch nicht vor. Abgrenzungen wie Verbindlichkeiten und Forderungen

wurden so weit wie möglich abgestimmt. Es können sich hier aber

noch Veränderungen ergeben.

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Einnahmen und Ausgaben 2008 bis 2010

Kategoriebeschreibung 2008 2009 2010

Landesjugendamt 25.245,50 € 25.286,50 € 25.696,50 €

Landkreis Ammerland Wendekreis 16.683,56 € 16.683,56 € 21.683,56 €

Landkreis SPFH 121.000,00 € 167.800,00 € 167.799,96 €

Bußgelder 15.975,00 € 11.805,00 € 10.910,00 €

Tagessatz Kinderhaus 169.771,94 € 175.754,22 € 198.556,72 €

Honorare SPFH 34.009,09 € 7.600,45 € 6.592,39 €

Begleiteter Umgang 24.603,71 € 24.758,74 € 7.567,57 €

Sonstige Einnahmen incl. TN-Beiträge 24.525,04 € 17.312,16 € 14.646,99 €

Zuschüsse Stadt und Gemeinden 18.300,00 € 17.800,00 € 17.500,00 €

Mitglieds-/Förderbeitrag 8.128,06 € 7.934,63 € 6.101,81 €

Spenden 26.433,10 € 44.066,45 € 43.600,54 €

Gesamteinnahmen 484.675,00 € 516.801,71 € 520.656,04 €

Betriebliche Aufwendungen 33.685,35 € 43.398,14 € 41.560,71 €

Betriebskosten/Afa 36.868,22 € 45.418,93 € 45.059,63 €

Kfz-Kosten u. Versicherung 13.976,19 € 8.689,37 € 9.193,96 €

Personal 385.782,27 € 412.414,64 € 424.062,41 €

Fahrtkostenerstattung an MA 13.392,62 € 13.624,78 € 13.689,94 €

Verwaltung 6.936,71 € 5.737,12 € 3.638,38 €

Gesamtausgaben 490.641,36 € 529.282,98 € 537.205,03 €

Einnahmen minus Ausgaben -5.966,36 € -12.481,27 € -16.548,99 €

Zugang Anlagevermögen -3.037,73 € -8.801,62 € -3.746,80 €

Rücklagen / Umbuchungen 6.412,39 € 38.464,35 € 23.217,38 €

Gesamtumbuchungen 3.374,66 € 29.662,73 € 19.470,58 €

Über- bzw. Unterdeckung -9.341,02 € -12.508,27 € 2.921,59 €

Liquiditätsnachweis Bestände zum 31.12.2010

Anfangsbestand 01.01.2010 41.455,91 €

Einnahmen 520.656,04 €

Ausgaben -537.205,03 €

Abnahme Verbindlichkeiten 405,67 €

Abnahme Forderungen -4.285,20 €

RAP Aktiv -unverändert- 0,00 €

Rückstellungen -unverändert- 0,00 €

Afa Anlagevermögen u. Fuhrpark 8.181,27 €

Anschaffungen -3.746,80 €

Rücklagen Verminderung/Erhöhung -15.349,47 €

Bestand am 31.12.2010 10.112,39 €

Bestand wird wie folgt nachgewiesen:

OLB Bad Zwischenahn Konto 1463955300 945,47 €

LZO Bad Zwischenahn Konto 041350794 8.947,89 €

Kasse Kinderhaus 117,66 €

Kasse Geschäftsstelle 101,37 €

Bestand 31.12.2010 10.112,39 €


Einnahmen und Ausgaben 2010

GESAMT

Begleiteter

Umgang Projekte 2

SPFH

Famil.ber.

Wendekreis

+ §8a

Beratungen

Kinderhaus

Geschäftsstelle 1

EINNAHMEN

Landesjugendamt 0,00 0,00 25.696,50 0,00 0,00 0,00 25.696,50

Bußgelder 2.330,00 0,00 6.270,00 2.310,00 0,00 0,00 10.910,00

Komm. Zuwendung Gemeinden 492,43 13.000,00 854,65 1.552,92 800,00 800,00 17.500,00

Landkreis Ammerland 0,00 198.556,72 21.683,56 174.392,35 2.113,57 0,00 396.746,20

Mitgliedsbeiträge 4.091,87 184,07 250,00 1.061,27 514,60 0,00 6.101,81

Begleiteter Umgang Oldenburg 0,00 0,00 0,00 0,00 5.454,00 0,00 5.454,00

Sonstige Einnahmen 440,86 202,86 878,54 2.163,53 279,20 10.682,00 14.646,99

Spenden 5.943,48 10.082,63 14.458,26 7.719,62 4.040,00 1.356,55 43.600,54

GESAMT EINNAHMEN 13.298,64 222.026,28 70.091,51 189.199,69 13.201,37 12.838,55 520.656,04

AUSGABEN

Betr. Aufwendungen 3.751,74 17.292,85 2.151,75 6.291,00 486,43 779,89 30.753,66

Betriebskosten 4.177,38 20.549,98 4.518,96 7.557,04 795,00 0,00 37.598,36

Kraftfahrzeugkosten 0,00 9.193,96 0,00 0,00 0,00 0,00 9.193,96

Personal incl. Fahrtkosten 15.503,64 156.866,97 57.697,68 175.435,97 29.522,94 3.144,41 438.171,61

Sonstige Ausgaben 855,50 7.325,77 0 0 0 6.345,72 14.526,99

Versich.-Beiträge allg. 1.290,40 1.542,39 164,90 297,82 26,56 0,00 3.322,07

Verwaltungskosten 881,38 1.132,53 547,77 713,96 299,74 63,00 3.638,38

GESAMT AUSGABEN 26.460,04 213.904,45 65.081,06 190.295,79 31.130,67 10.333,02 537.205,03

GESAMT EINNAHMEN - AUSGABEN -13.161,40 8.121,83 5.010,45 -1.096,10 -17.929,30 2.505,53 -16.548,99

1

= Geschäftsstelle, Vorstand, Sozialkonto

2

=Aktionsnachmittage, Babytreff, Elternkurse, Familiencafé, Leseclub, Spielkreis Rastede

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Geschäftsstelle

Zu den Aufgaben der Geschäftsführerin Birgit Möllmann gehören die Leitung

der Fachbereiche des Vereins, die Personalführung, die Sicherung, Steuerung und

Verwaltung der Finanzen und das Initiieren und Durchführen von Projekten und

Aktionen. In enger Zusammenarbeit mit dem Vorstand wird die Öffentlichkeitsarbeit

gestaltet, für Vernetzung gesorgt und die Entwicklung des Vereins

vorangetrieben.

Der Geschäftsführerin Birgit Möllmann, aber auch den anderen MitarbeiterInnen,

zur Seite steht die Bankkauffrau Bettina Glück, die für die Verwaltung und die

Übernahme der Sprechzeiten zuständig ist. Als Abwesenheitsvertretung für Frau

Möllmann steht die Leiterin der Sozialpädagogischen Familienhilfe, Judith

Kraiker, zur Verfügung.

Im Jahr 2010 wurden folgende Schwerpunktaufgaben verfolgt:

Die Fachbereiche Kinderhaus BLAUER ELEFANT, Gewaltberatungsstelle

Wendekreis, Sozialpädagogische Familienhilfe und die Familienberatung

wurden konzeptionell begleitet und die Arbeit koordiniert. Leider musste im

Laufe des Jahres 2010 der Fachbereich Begleiteter Umgang eingestellt werden,

da keine ausreichende Refinanzierung erreicht werden konnte (mehr dazu auf der

Seite „Begleiteter Umgang“).

Ein Thema, das alle Fachbereiche des Kinderschutzbundes in besonderem Maße

betraf, war der Schutz vor sexualisierter Gewalt in unseren Einrichtungen.

Unter der Überschrift „Sichere Orte für Kinder und MitarbeiterInnen“ fand

eine vereinsinterne Fortbildung für alle MitarbeiterInnen statt. Es wurde ein

Verhaltenskodex erstellt und das Fallmanagement ergänzt. Als Querschnittaufgaben

bleiben das Erstellen eines Regelwerks für den Umgang zwischen

MitarbeiterInnen und Kindern und der Ausbau des Beschwerdemanagements,

Achtsamkeit bei der Personalauswahl und die fachliche Begleitung der

MitarbeiterInnen.

Wie in jedem Jahr war eine Schwerpunktaufgabe die finanzielle Absicherung

der Arbeit des Vereins beim Land Niedersachsen, dem Landkreis Ammerland,

den Kommunen und bei Sponsoren. Dazu waren zahlreiche Kooperationsgespräche

und Vorgänge notwendig.

Die Kassenführung des Vereins liegt in dem hauptamtlichen Verantwortungsbereich

von Birgit Möllmann und Bettina Glück. Die Aufsicht über die

Finanzen bleibt bei der ehrenamtlichen Kassenwartin Bärbel Will.


Die Elternkurse Starke Eltern – Starke Kinder ® werden weiterhin angeboten.

Sie finden zurzeit je nach Bedarf in Bad Zwischenahn, Westerstede und in

dezentralen Veranstaltungsorten statt. Leider war die Nachfrage im Jahr 2009

eher gering, sodass nur zwei Elternkurse durchgeführt werden konnten.

Im Rahmen der Vernetzungsarbeit gab es vielfältige Kontakte zum

Bundesverband und Landesverband des Kinderschutzbundes, zum Paritätischen

Niedersachsen und zu zahlreichen Institutionen vor Ort, z. B. Landkreis mit

Jugendamt, Gesundheitsamt und Beratungsstelle, Kommunen und zu

verschiedenen Beratungseinrichtungen. Es erfolgte eine aktive Mitarbeit in der

Steuerungsgruppe des Netzwerks „Frühe Hilfen“.

Der Kinderschutzbund Ammerland verwaltet die Kontoführung des „Täter-

Opfer-Ausgleichsfonds“. Ziel dieses Fonds, der auf Initiative der Jugendgerichtshilfe

eingerichtet wurde, ist es, Opfern von Straftaten einen finanziellen

Ausgleich für Schäden zukommen zu lassen.

Informationen über den Verein und seine Arbeit können unter der in einer neuen

Form aufgelegten Homepage www.kinderschutzbund-ammerland.de eingeholt

werden.

Birgit Möllmann (links) und Bettina Glück (rechts)

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Kinderhaus BLAUER ELEFANT

Das Kinderhaus BLAUER ELEFANT ist seit Jahren fester

Bestandteil des psychosozialen Hilfenetzwerkes im Landkreis

Ammerland. Mit seinen vielfältigen Angeboten werden

Kinder, Jugendliche, Eltern und Alleinerziehende ange-

sprochen.

Das Qualitätssiegel “BLAUER ELEFANT” bekommen

Einrichtungen des Kinderschutzbundes verliehen, die

nachprüfbar nach einem einheitlichen Konzept arbeiten, das

als zukunftsweisend für die Kinder- und Jugendhilfe in Deutschland gelten

kann. Bundesweit bieten 28 Kinderhäuser ihre Leistungen an.

Die Angebote des Kinderhauses BLAUER ELEFANT umfassen folgende

Bereiche:

Die Tagesgruppe hat im Jahr 2010 eine gute Auslastung erfahren. Im Herbst

2010 verbrachte die Tagesgruppe 4 angenehme Ferientage auf einem

Bauernhof in Friederikensiel an der Nordseeküste.

Eltern-Kind-Spielkreise finden an zwei Tagen in der Woche statt. Die

Altersgruppe umfasst hier den Bereich 0,5 - 3 Jahre. In diesen Gruppen

haben die Eltern die Möglichkeit, sich auszutauschen und mit ihren Kindern

zu spielen, zu basteln, zu singen etc. Die Kinder können 1,5 Stunden mit

Gleichaltrigen gemeinsames Spiel erleben.

Die Mädchengruppen bieten Raum für gemeinsame Spiel- und

Bastelaktionen, Back- und Kochaktivitäten. Kinobesuche oder Ausflüge

bereichern zudem das Angebot. Zurzeit sind beide Mädchengruppen mit je 8

Plätzen voll ausgelastet. Das Lebensalter der Mädchen reicht von 8 bis 14

Jahren. Die Gruppen sind altershomogen gestaltet. Die Mädchengruppen

treffen sich jeweils mittwochs bzw. donnerstags von 17 – 19 Uhr.

Die Jungengruppe trifft sich jeweils dienstags von 17 bis 19 Uhr. Auch dort

stehen den Jungen ähnliche inhaltliche Angebote zur Verfügung. Zum

Jahresende wurden 8 Jungen in der Jungengruppe regelmäßig betreut.

Im Leseclub, der von Claudia Stoffers seit September geleitet wird, soll

einer Gruppe von acht- bis zwölfjährigen Kindern aus bildungsfernen

Familien eine gute Lesesozialisation ermöglicht werden. Wichtiges Ziel ist,

bei den Kindern die Lust am Lesen zu fördern.


Das seit Ende 2008 neu angebotene Familiencafé findet jeweils am

2.Freitag im Monat in der Zeit von 15:00 – 17:00 Uhr in den Räumen des

Kinderhauses statt. Dieses offene Angebot wird von Kindern und Eltern

nach wie vor gut besucht.

Alle Gruppenaktivitäten werden weitgehend von der Stadt Westerstede

finanziert.

Die Tagesmütter „Sterntaler“ im Kinderschutzbund Ammerland arbeiten als

eigenständige Gruppe eng mit dem Kinderhaus zusammen. Im Kinderhaus

finden ihre monatlichen Gruppentreffen statt. Gemeinsam mit der Stadt

Westerstede führen sie eine Ferienbetreuung für Kinder durch.

Kinderschutzbund übergreifend werden nach Bedarf die Elternkurse Starke

Eltern - Starke Kinder ® in unseren Räumlichkeiten abgehalten. Die

MitarbeiterInnen des Fachbereiches Sozialpädagogische Familienhilfe

(SPFH) führen regelmäßig ein „Frauen-Frühstück“ mit einer Spielrunde für

die Kinder in den Räumen des Kinderhauses durch.

Im September 2010 hat Mario Zanella-Foritto seine Tätigkeit für das

Kinderhaus eingestellt. Herr Zanella-Foritto war über einen Zeitraum von

drei Jahren als Fahrer und Hausmeister für das Kinderhaus tätig. Auch Herrn

Zanella-Foritto gebührt ein besonderer Dank für seine jahrelange tatkräftige

Unterstützung.

Das Team des Kinderhauses BLAUER ELEFANT:

Von links nach rechts: Valeri Dietz, Sandra Hein, Claudia Stoffers,

Petra Willjes, Andrea Kranz, Jens Hudemann, Maik Hamjediers

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Gewaltberatungsstelle Wendekreis

Der Wendekreis hat sich 2010 intensiv mit dem Thema: „Institutionen – sichere

Orte für Kinder und MitarbeiterInnen“ beschäftigt. Auf einem Fachtag

für alle haupt-, neben- und ehrenamtlichen MitarbeiterInnen des Kinderschutzbundes

Ammerland informierte Herr C. Spoden von der Fachstelle für

Gewaltprävention in Bremen über Prävention vor Übergriffen und Gewalt in

Institutionen. Eine Kultur der Grenzachtung, die Beteiligung von Kindern und

Eltern und transparente Beschwerdemöglichkeiten sind Grundlagen unserer

Arbeit. Diese Grundlagen werden in allen Fachbereichen des Kinderschutzbundes

diskutiert und verschriftlicht. Der Prozess wird 2011 fortgeführt.

1. Beratung

Presse, Rundfunk und Fernsehen waren besonders im 1. Halbjahr 2010 bestimmt

von Meldungen über (sexuelle) Gewalt in Internaten, Heimen u. a.

Institutionen. Wie auch in vielen anderen Fachberatungsstellen hat sich im

Wendekreis die Nachfrage nach Beratungen dennoch nicht erhöht, sondern ist

im Gegenteil sogar gesunken. Beratung wird angeboten für betroffene Kinder

und Jugendliche, Familienangehörige und andere nahestehende Personen,

nicht für TäterInnen. Besonders in Fällen innerfamiliärer Gewalt sind der

Schutz für die Kinder, Therapie und möglicherweise Strafverfolgung nur in

einem gut kooperierenden Helfernetz herzustellen. Diese Fälle machen den

Hauptteil unserer Arbeit aus.

In 42 Fällen (von 106) war sexuelle Gewalt gegen Kinder der Beratungsanlass.

Zunehmend werden uns sexuelle Übergriffe unter Kindern, und auch

bereits unter Kindern im Kindergartenalter, bekannt.

Auszüge aus der Jahresstatistik des Wendekreises

Anzahl

der

Fälle

Kontakte Beratungen

Fachberatungen

Helfergespräche

Vernetzung

2009 114 548 277 120 108 59 7

2010 106 581 221 118 81 80 7

Altersstruktur der betroffenen Kinder und Jugendlichen

Anzahl der Kinder und Jugendlichen

Elternabende

Alter 0-5 6-10 11-14 15-18 über 18 Gesamt

Mädchen 24 28 19 27 7 105

Jungen 28 33 22 13 7 103


2. Prävention

Dank einer großzügigen Spende konnten wir 2010 drei Präventionsprojekte

zum Schutz der Kinder vor sexueller Gewalt durchführen, eines in der Grundschule

Metjendorf und zwei in der Grundschule Halsbek. Ein Projekt dauert

ca. 6 Wochen und richtet sich an Kinder, Eltern und das Kollegium. Bei Interesse

an dem Projekt empfiehlt sich eine frühzeitige Kontaktaufnahme mit

dem Wendekreis.

2010 gelang es, die Angebote im Präventionsbereich zu erweitern und neue

Formen der Präventionsarbeit zu entwickeln.

Erstmalig führte der Wendekreis in zwei 7. Klassen der Hauptschule Bad Zwischenahn

Workshops zum Thema häusliche Gewalt durch, die durch einen

Besuch in der Beratungsstelle abgerundet wurden. Im Rahmen des Präventionstages

„Respekt“ im Schulzentrum Bad Zwischenahn beteiligte sich der

Wendekreis mit einem Workshop für SchülerInnen der 8. Klassen mit dem

Thema: „Stopp! Keine Gewalt!“

3. Fachberatung und Fortbildung

Als insoweit erfahrene Fachkräfte nach § 8a SGB VIII bieten wir kostenfrei

Fachberatung in Fällen des Verdachts auf eine Kindeswohlgefährdung an.

Diese Fachberatung wird von Fachkräften aus Kindergärten und Schulen gut

nachgefragt. In manchen Fällen ist eine einzelne Fachberatung ausreichend, in

anderen Fällen entwickelt sich ein längerer Prozess fachlicher Beratung und

Begleitung.

Darüber hinaus beraten wir weiterhin Fachkräfte in allen Fragen rund um die

Themen Gewalt gegen Kinder und Prävention.

Heinrich Franke, Ursula Philipp

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Sozialpädagogische Familienhilfe

Im Mai 2000 wurde der Fachbereich der Sozialpädagogischen Familienhilfe

Eingerichtet. Im Jahr 2010 wurden in der Sozialpädagogischen Familienhilfe

durchschnittlich 23 Familien im Monat von mittlerweile sechs MitarbeiterInnen

betreut.

Unser 10jähriges Jubiläum haben wir zum Anlass genommen, mit den Familien,

Kooperationspartnern, Jugendamt, Vorstand und KollegInnen bei

einem großen Frühstücksbüffet mit vielen Spielangeboten für die Kinder im

Garten der ev. Kirchengemeinde Westerstede und des Kinderhauses

BLAUER ELEFANT zu feiern.

Wir möchten uns an dieser Stelle für die vertrauensvolle und gute Zusammenarbeit

mit dem Jugendamt, den betreuten Familien und Kooperationspartnern

herzlich bedanken. Der tatkräftigen Unterstützung bei unserem

Fest durch das Jugendzentrum Westerstede, den Mädchengruppen, den

Sponsoren, den Vorstandsmitgliedern und den KollegInnen des Kinderschutzbundes

gilt dabei unser besonderer Dank.

Die Aufgaben und Ziele der Sozialpädagogischen Familienhilfe

Schwerpunkte der Arbeit sind im Wesentlichen die Beratung der Eltern in

Erziehungsfragen sowie Hilfestellung bei der Organisation des Alltags.

Darüber hinaus wird Unterstützung bei der Lösung von Konflikten und

Krisen, bei Fragen zur schulischen Förderung oder bei der Freizeitgestaltung

angeboten. Begleitung im Kontakt mit Behörden und die

Beratung in finanziellen Angelegenheiten gehören ebenfalls zum Aufgabenbereich.

Die Basis der Familienberatung ist Wertschätzung für die Familien sowie

eine vertrauensvolle Zusammenarbeit mit ihnen und der Blick für vorhandene

Ressourcen. Die Familien werden dabei angeregt, neue Lösungsmöglichkeiten

für schwierige Lebenssituationen zu entwickeln und diese in der

Praxis zu erproben.


Vernetzung SPFH

Von links nach rechts: Ulrike Beverungen-Schmit, Petra Müller,

Gabi Engel-Kortlang, Peter Meiwald, Judith Kraiker, Sabine Deetjen.

17


18

Familienberatung

Im Rahmen der Familienberatung bietet der Kinderschutzbund Ammerland

neben der Sozialpädagogischen Familienhilfe auch eine allgemeine Familienberatung

an, die seit April 2000 von dem Diplom-Pädagogen Heinrich

Franke durchgeführt wird. Herr Franke ist auch in der Gewaltberatungsstelle

Wendekreis tätig.

Die Familienberatung steht Familien, Alleinerziehenden oder Paaren zur

Verfügung. Häufig kommen die Mütter zunächst alleine, um einen Ausweg zu

finden aus einer häuslichen Situation, die alle Beteiligten schon länger

überfordert und in der alles bisher Ausprobierte nicht geholfen hat. In der

Beratung finden sie Gehör und Zuspruch für ihre spezielle Situation. Gemeinsam

mit Eltern und Kindern werden Lösungen gefunden, die das Zusammenleben

wieder leichter machen - das ist das Hauptziel der Familienberatung.

Insgesamt nahmen 24 Familien und 18 Alleinerziehende das Beratungsangebot

an. Die Gesamtzahl der Fälle lag im Jahr 2010 bei 42. Es wurden 108

Beratungsgespräche und 11 Helfergespräche geführt. 31 Beratungsprozesse

wurden erfolgreich abgeschlossen. Die Beratungen führten zu insgesamt 26

Anschlussmaßnahmen: Psychotherapie (7) / Jugendamt (6) / Schulwechsel (1) /

Andere Beratungsstellen (3) / Psychiatrie (2) / SPZ OL (1) / Medizinische

Diagnostik (1) / Kindergartenwechsel (1) / Hausaufgabenbetreuung (2) /

Wechsel zum anderen Elternteil (2). In 7 Fällen wurde der Beratungsprozess

durch die Klienten abgebrochen, 4 Fälle werden im Jahr 2011 fortgeführt.

Beratungsdauer Fälle Beratungen Städte und Gemeinden Fälle

2010 2010 2010

2010

2010

bis 2 Wochen 11 11 Bad Zwischenahn 24

2 Wo. - 2 Mon. 10 27 Edewecht 6

2 Mon. - 4 Mon. 7 27 Rastede 1

4 Mon. - 6 Mon. 7 21 Wiefelstede 3

6 Mon. - 8 Mon. 4 12 Apen 3

8 Mon. - länger 3 10 Westerstede 5

Gesamtsumme 42 108 Gesamt 42

Anzahl Gesamt

0 - 5 J. 6 - 10 J. 11 - 14 J. 15 - 18 J. über 18 J. 73

Mädchen 11 9 9 5 0 34

Jungen 6 19 7 6 1 39


Die Liste der Beratungsthemen ist vielfältig und lang. Hauptsächlich ging es

um folgende Themen: Überforderung in der Erziehung (Erziehungsstil,

Grenzen u.a.), Soziale Verhaltensauffälligkeiten (Aggressionen, Zerstörungswut

u.a.), Schulprobleme (z.B. Lernschwierigkeiten, der Schule fern bleiben

u.a.), Paarkonflikte und deren Folgen für die Familie, psychosomatische

Symptomatiken (z.B. Einnässen, Essstörungen u.a.), Gewalt in der Familie,

Fragen zur kindlichen Entwicklung, Medienkompetenz (Internet, Handy, TV,

PC-Spiele), Drogen und Alkohol,. Oft gibt es eine Kombination von

verschiedenen Themen und Auffälligkeiten.

Viele Eltern kommen aus eigenem Antrieb oder auf Empfehlung der jeweiligen

Kindergärten/Schulen der Kinder und Jugendlichen. Ein großer Teil der

KlientInnen hat ihren Wohnsitz in der Gemeinde Bad Zwischenahn (24 von

42), gefolgt von Edewecht (6) und Westerstede (5). Die geringe Zahl an

Abbrüchen und die hohe Zahl an Anschlussmaßnahmen zeigen deutlich, dass

die Familienberatung angenommen wird. Aufgrund der guten Vernetzung kann

weitergehende Hilfe zumeist kurzfristig organisiert werden. So gibt es u. a.

eine gute Zusammenarbeit, z. B. mit Schulen und Kindergärten, Kinder- und

JugendlichenpsychotherapeutInnen, SchulsozialarbeiterInnen mit anderen

Fachberatungsstellen, den Familienhebammen, mit dem Jugendamt und

natürlich den anderen Fachbereichen des Kinderschutzbundes Ammerland.

Heinrich Franke

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20

Begleiteter Umgang

Der Fachbereich Begleiteter Umgang wurde gemeinsam mit der Trennungsund

Scheidungsberatung im Jahr 1999 eingerichtet. Im Jahr 2010 gehörten

zum Team neben den Fachkäften Hilke Dierks, Eva Volpert und Volker

Barth auch 9 geschulte UmgangsbegleiterInnen. Gemeinsam betreuten die

Fachkräfte die von den Jugendämtern Ammerland und Oldenburg zugewiesenen

Fälle.

Im Sommer 2010 hat sich der Kinderschutzbund entschieden, dieses Angebot

einzustellen. Diese Entscheidung ist im Einvernehmen mit allen MitarbeiterInnen

des Fachbereiches getroffen worden und hat viele Gründe. Der

wichtigste ist, dass durch die festgelegten Finanzierungsregelungen der beteiligten

Jugendämter leider nicht die Rahmenbedingungen geschaffen werden

konnten, die in den deutschen Standards und in den Standards des Deutschen

Kinderschutzbundes für den Begleiteten Umgang formuliert sind und

die wir auch für notwendig erachten. Obwohl wir über 10 Jahre hinweg intensiv

daran gearbeitet haben, den Fachbereich finanziell und inhaltlich zu

sichern, ist uns das nicht ausreichend gelungen.

Der Kinderschutzbund hat daher aus Verantwortung den Kindern, Eltern,

MitarbeiterInnen und UmgangsbegleiterInnen gegenüber die Konsequenzen

gezogen. Für die gute Unterstützung, die intensive Zusammenarbeit und das

Vertrauen der vergangenen Jahre bedanken wir uns bei allen Beteiligten

ausdrücklich.

Ein sehr herzlicher Dank geht selbstverständlich auch an die Fachkräfte Eva

Volpert, Volker Barth und Hilke Dierks und die UmgangsbegleiterInnen für

den Aufbau dieses Fachbereichs und ihre engagierte und kompetente Arbeit

über viele Jahre!

Rückblick 1999 – 2010

Pädagogische MitarbeiterInnen

Eva Volpert, Dipl. Sozialpädagogin 1999 – 2010

Hilke Dierks, Dipl. Pädagogin 1999 – 2005

Volker Barth, Dipl. Pädagoge 2006 – 2010

UmgangsbegleiterInnen

Als UmgangsbegleiterInnen waren 2010 eingesetzt: Monika Gröhser, Karin

Redlich, Hildburg Schreyer, Heike van Geuns, Hartmut Engelke, Ulrike

Langanke, Brigitte Heinecke, Barbara Phung und Tanja Ingmann. Von diesen

9 (von insgesamt in den Jahren 15) eingesetzten UmgangsbegleiterInnen


sind 7 MitarbeiterInnen in ihrem Grundberuf als Erzieherinnen oder Pädagoginnen

tätig. Die UmgangsbegleiterInnen wurden in drei Ausbildungskursen

geschult und in ca. 8 Praxistreffen pro Jahr fachlich begleitet.

Begleitete Umgänge 1999 – 2010

Anzahl der Maßnahmen 155

Anzahl der Begleiteten Kontakte 1.297

Anzahl der Elterngespräche 1.589

15 Umgangsorte dezentral im Ammerland und in der Stadt Oldenburg

� ausgewählt je nach Alter und Wohnort der Kinder, überwiegend

Kindergärten.

Sonstige Aktivitäten

� Organisation und Durchführung einer Fachtagung 2001 und 2003

� Teilnahme an der Astrid-Lindgren-Ausstellung Oldenburg „Kinder-

rechte heute“ 2005

� Organisation und Leitung des Arbeitskreises Kindschaftsrecht im

Ammerland 2002 – 2008

� Durchführung von Fortbildungen für ErzieherInnen

� Teilnahme am Arbeitskreis Kindschaftsrecht in Oldenburg

Trennungs- und Scheidungsberatung / Mediation 2000 – 2009

im Ammerland

Anzahl der Ratsuchenden 671

Anzahl der Beratungsgespräche 1.705

Volker Barth, Eva Volpert, Hilke Dierks

Von links nach rechts: Monika Gröhser, Hildburg

Schreyer, Karin Redlich, Tanja Ingmann, Barbara Phung,

Brigitte Heinecke, Hartmut Engelke, Ulrike Langanke

21


22

Spielkreis in Rastede

Auch im Jahr 2010 wurde in den Räumen der ev. Kirchengemeinde in

Rastede wöchentlich ein Eltern-Kind-Spielkreis angeboten. Die Leitung

wurde wieder von der Kinderpflegerin Claudia Stern übernommen.

Die Ziele der Eltern-Kind-Spielkreise sind

� soziales Lernen

� Vernetzung und Kontakt für die Mütter / Väter

� eine altersgemäße Entwicklungsförderung der Kinder

� spielerisches Erlernen von Regeln und Grenzen

� Erörterung von Erziehungsfragen

� Weitervermittlung bei Problemen in entsprechende Beratungsangebote.

Bewährt hat sich bei den Treffen ein offener Teil, in dem die Mütter und

Väter bei einer Tasse Tee oder Kaffee Zeit für ein Gespräch finden und die

Kinder erste Kontakte untereinander aufbauen.

Im zweiten Teil werden gemeinsam Bewegungsspiele gemacht, Lieder

gesungen, Bilder gemalt, Laternen o. ä. gebastelt und verschiedene Ideen

kreativ umgesetzt. „Highlights“ sind das Laternelaufen und Fasching feiern

mit den Kleinen, bei denen auch oft beide Elternteile dabei sein können.

Eine Besonderheit des vergangenen Jahres war das Angebot eines Erste-

Hilfe-Kurses „Erste Hilfe am Kind“, der gemeinsam mit den Müttern der

Spielkreise aus Westerstede im Kinderhaus BLAUER ELEFANT vom DRK

durchgeführt wurde.

Anfang 2011 hat der Kinderschutzbund Ammerland den Spielkreis in

Rastede bis auf weiteres eingestellt, um das Angebot konzeptionell zu

überdenken.


Babytreff

Ziel des Babytreffs ist es, jungen Eltern und deren Kindern den Start ins

gemeinsame Leben zu erleichtern. Mit Unterstützung eines Teams aus einer

Sozialpädagogin und einer Hebamme treffen sich inzwischen 13 Mütter mit

ihren Säuglingen ab der 6. Lebenswoche. Die offene Gruppe erlaubt es den

Frauen, unverbindlich vorbeizuschauen. Das Angebot ist kostenfrei, damit

insbesondere Mütter teilnehmen können, denen eine Teilnahme an kostenpflichtigen

Angeboten nicht möglich ist.

Bei den gemeinsamen Treffen werden Erfahrungen ausgetauscht, Babysachen

weiterverschenkt, es wird gesungen, gelacht und auch mal geschimpft.

Zu folgenden Themen haben wir gearbeitet:

• Bedeutung und Einführung von Ritualen

• wichtige Entwicklungsschritte

• Unfallverhütung

• Impfungen

• Ernährung (Organisation eines Kochkurses)

• Hausapotheke (Informationen durch eine Apothekerin)

Aber auch Themen wie:

• Ausbildungsmöglichkeiten für Mütter mit Kind

• Schulabschluss nachholen

• Leben mit Harz IV / Unterhaltsregelungen wurden bearbeitet.

Gemeinsam besuchten wir ein Freibad, einen Spielplatz, backten Kekse und

kochten im Kinderhaus in Westerstede.

Der Treff findet jeden Dienstag von 10.00 – 11.30 Uhr in der Hebammenpra-

xis von Claudia Müller am Seggenweg 9, in Bad Zwischenahn statt.

Ansprechpartnerinnen sind

Gabriele Engel-Kortlang, Sozialpädagogin, Tel.: 01520 6671148

Claudia Müller, Hebamme, Tel.: 04403 – 816016

23


24

Fortbildungsveranstaltungen und Tagungen

Eltern-Medien-Trainer Schwerpunkt „Migration“

Landesstelle Jugendschutz Niedersachsen,

4 Module von 08.09. bis 01.10, Hannover und Springe

„Systemische Familienberaterin (VHS)“

KVHS Ammerland, von 08.09. bis 04.10, Westerstede

„Umgang mit dem Bösen in der Psychosozialen Arbeit“

Centrum GmbH, 16.02.2010, Jever

„Wenn wir Familien im Auftrag Dritter beraten“

DKSB Landesverband Niedersachsen, 09.02.2010, Hannover

„Kindesmisshandlung: Diagnostik und Interpretation“

Netzwerk Frühe Hilfen Ammerland, 20.02.10, Westerstede

Regionaltreffen Eltern-Medien-Trainer, „Happy Slapping“

Niedersächsisches Landesjugendamt, 07.04.10, Oldenburg

„Selfcare und Burnoutprophylaxe“

NIK Bremen, 27. – 28.05.10, Bremen

„Trennung und Scheidung – Kinder im Spannungsfeld

elterlicher Konflikte“

BAg der Kinderschutzzentren, 10. – 11.05.10, Oldenburg

Vortrag: „Sexueller Missbrauch an Kindern“

VPG Oldenburg, 19.05.10, Oldenburg

„ALG II“

Arbeitsloseninitiative Oldenburg, 14.06.2010, Oldenburg

„Qualitätsentwicklung in der Fachberatung §8a SGB VIII“

BAg der Kinderschutzzentren, 27.08.2010, Hannover

„Verstehen; aber nicht einverstanden sein“

Hist.-Ökol. Bildungsstätte, 22.09. – 24.09., Papenburg


3. Niedersächsischer Fachtag „Starke Eltern – Starke Kinder®“

DKSB Landesverband Niedersachsen, 29.09.2010, Hannover

„Förderung der Finanzkompetenz bei jungen Menschen“

Niedersächsisches Landesjugendamt, 09. – 10.11.2010, Rehburg-Loccum

Supervisionen

Um die hohe Qualität der Arbeit sicherzustellen, arbeiten alle hauptamtlichen

MitarbeiterInnen unter Supervision. Die Supervision erfolgte in zwei

Gruppen. Eine Gruppe bestand aus den MitarbeiterInnen der Sozialpädagogischen

Familienhilfe und die andere aus allen in der Beratungsarbeit

tätigen MitarbeiterInnen und den MitarbeiterInnen des Kinderhauses

BLAUER ELEFANT. Beide Supervisionsgruppen wurden von dem Supervisor

und Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten Michael Rohmann

geleitet.

Im Jahr 2010 fanden Supervisionssitzungen statt am:

28.01.; 25.02.; 15.04.; 20.05.; 17.06.; 19.08.; 16.09.; 28.10.; 18.11.; 09.12.

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Personal

Volker Barth, Dipl.-Pädagoge, Verfahrenspfleger, Szenische Beratungs- und Trainingsverfahren,

11 Std., Schwerpunkt: Trennungs- und Scheidungsberatung, Begleiteter Umgang

Ulrike Beverungen-Schmit, Sozialpädagogin, syst. Familienberaterin (VHS), 20,75 Std.,

Schwerpunkt: SPFH

Olga Bruns, Reinigungskraft , 10 Stunden, Kinderhaus

Michael Büsing, Fahrdienst, hausmeisterliche Tätigkeiten, 30 Std., Kinderhaus

Sabine Deetjen, Sozialpädagogin, Fachwirtin für Kindertagesstätten, syst. Beraterin (VHS),

20,75 Std., Schwerpunkt: SPFH

Hilke Dierks, Dipl.-Pädagogin, Mediatorin, Verfahrenspflegerin, 2 Std., Schwerpunkte:

Trennungs- und Scheidungsberatung, Mediation

Valeri Dietz, Erzieher, systemischer Berater (VHS), 38,5 Std., Schwerpunkte: Betreuung in

der Tagesgruppe, Jungengruppe

Gabi Engel-Kortlang, Sozialpädagogin, Psychomotorik, systemische Beraterin (VHS),

22,75 Std., Schwerpunkte: SPFH, Babytreff

Heinrich Franke, Dipl.-Pädagoge, Gewaltberater, Supervisor, systemischer Familienberater,

23,5 Std., Schwerpunkte: Gewalt- und Familienberatung, Fachberatung, Prävention

Bettina Glück, Bankfachwirtin, 19,25 Std., Schwerpunkte: Verwaltung und Organisation,

Sprechzeit

Maik Hamjediers, Zivildienstleistender (ab 02.11.10), 38,5 Std., Kinderhaus

Sandra Hein, Erzieherin, systemische Beraterin (VHS), 35 Std., Schwerpunkte: Betreuung in

der Tagesgruppe, Mädchengruppen, Eltern-Kind-Spielkreise, Familiencafé

Jens Hudemann, Dipl. Pädagoge, Systemischer Familientherapeut (SG), Elternberater, 31,5

Std., Schwerpunkte: Leitung des Kinderhauses, Elternberatung

Judith Kraiker, Dipl.-Pädagogin, systemische Beraterin, systemische Videotrainerin, 29 Std.,

Schwerpunkt: SPFH (Leitung)

Andrea Kranz, Hauswirtschafterin, 11 Std., Schwerpunkt: Kochen im Kinderhaus

Peter Meiwald, Dipl.-Sozialpädagoge, 4 Std., Schwerpunkt: SPFH

Birgit Möllmann, Dipl.-Pädagogin, Sozialmanagement, Supervisorin DGSv, syst. Beraterin,

„Starke Eltern – Starke Kinder®“-Trainerin, 19,25 Std., Schwerpunkt: Geschäftsführung

Petra Müller, Dipl.-Pädagogin, systemische Beraterin, systemische Videotrainerin, 15,75

Std., Schwerpunkt: SPFH

Ursula Philipp, Sozialpädagogin, Fachkraft §8a SGB, Integrative Gestaltberaterin, 23,25

Std., Schwerpunkte: Gewaltberatung, Fachberatung, Prävention

Claudia Stern, Kinderpflegerin, 2 Std., Spielkreis Rastede

Tanja Stölting, Reinigungskraft, 3 Std., Geschäfts- u. Beratungsstelle

Claudia Stoffers, Studentin, 2,5 Std., Leseclub

Matthias Thomssen, Zivildienstleistender (bis 30.04.10), 38,5 Std., Kinderhaus

Eva Volpert, Sozialpädagogin, Mediatorin, Systemische Familienberaterin, Verfahrenspflegerin,

12 Std., Schwerpunkt: Trennungs- und Scheidungsberatung, Begleiteter Umgang

Petra Willjes, 2 Std., Spielkreis Kinderhaus, Familiencafé

Mario Zanella-Foritto, Fahrdienst, hausmeisterliche Tätigkeiten, (bis 30.09.10), 20 Std.,

Kinderhaus


Beitrittserklärung

Hiermit erkläre ich zum ........................ meinen Beitritt zum Deutschen

Kinderschutzbund, Kreisverband Ammerland e.V.

Ich bin bereit, einen Jahresbeitrag von mindestens 25,- Euro zu zahlen.

Beitrag und Spenden sind steuerabzugsfähig. Bescheinigungen hierfür

werden zugesandt.

Mein Jahresbeitrag von ……… € soll widerruflich von meinem

Konto Nr. ...................................bei der Bank.........................................

(BLZ..........................................) durch Lastschrift eingezogen werden.

Vorname/Name:........................................................................................

Straße:.......................................................................................................

PLZ, Ort:...................................................................................................

Telefon:....................................................................................….............

E-mail:.......................................................................................................

Ort, Datum:....................................Unterschrift:.......................................

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Pressespiegel

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Zeitungen und JournalistInnen für die positive

Berichterstattung!

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MitarbeiterInnen des Kinderschutzbundes Ammerland beim Jahrestag 2008

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