Wirtschaftsblatt 5/11 - Wirtschaftsförderung Wuppertal

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Wirtschaftsblatt 5/11 - Wirtschaftsförderung Wuppertal

18 WuppertalBest Ager für den ArbeitsmarktDas Jobcenter Wuppertal hat ein neues Vermittlungsprojekt gestartet. Ältere arbeitsloseMenschen zu unterstützen und sie auf den Weg zurück in Arbeit zu begleiten – das ist das Zieldes bundesweiten Programms „Perspektive 50plus“.Menschen ab 50 gehören nochlange nicht zum „alten Eisen“,sondern sie zeichnen sichoft durch ein überdurchschnittlichesVerantwortungsbewusstsein, hohe Leistungsbereitschaftund langjährige Berufserfahrungaus. Vor dem Hintergrunddes steigenden Fachkräftebedarfs bildendiese Menschen ein großes Potential.In der Neuausrichtung bei der Vermittlungälterer Arbeitnehmer setzt auchdas Jobcenter Wuppertal auf genau diesesPotential. Hier werden die Kompetenzenvon ausgewählten Qualifizierungsträgernsowie des Jobcenters Wuppertalin einem ganzheitlichen AktivierungsundVermittlungskonzept gebündelt. Einfünfköpfiges „Team 50plus“ betreut imJobcenter die älteren Kunden und vermitteltsie bei Eignung und Interesse ineines der zwei innerstädtischen „Vermittlungszentren50plus“. Dort werdensie intensiver, individueller und umfassenderberaten, als dies vorher möglichwar. Und gleichzeitig werden Unternehmender Region mit der Vermittlung vonmotivierten und engagierten Bewerbernunterstützt.Intensive Betreuung vor OrtIn den Vermittlungszentren steht amAnfang ein Einzelgespräch, bei dem dieJobberater gemeinsam mit dem KundenZiele, Erwartungen und Möglichkeitenabstecken. Dabei werden auch Vermittlungshemmnisseaufgedeckt und an derBewältigung gearbeitet. Es steht ein breitesAktivierungsangebot zur Verfügung,das auf die Zielgruppe zugeschnitten ist.So werden Kurse zum Thema EDV, Kommunikationoder Gesundheit angeboten.„Wir haben durch Perspektive 50plusdie Möglichkeit, unsere Arbeit auf dieBedürfnisse älterer Arbeitsloser auszurichtenund einfach mehr Zeit für jedeneinzelnen“, so Birgit Soldin vom Vermittlungszentrumin Elberfeld. 3.290 Kundendes Jobcenters gehören dieser Zielgruppean. Sind sie bisher im Gros untergegangen,bekommen sie heute eine neueChance. 160 Plätze stehen in den Vermittlungszentrenin diesem Jahr zur Verfügung.Der Bedarf ist hoch, die Erfolgsaussichtenauch, wie die ersten erfolgreichenVermittlungen zeigen.Zusammenarbeit unerlässlichDabei ist der Kontakt zu den Arbeitgebernund deren Bewusstsein für diesesPotential ein wesentlicher Faktor für denErfolg. „Dieses Bewusstsein versuchenwir zu schärfen“, erklärt Timm Plenkersaus dem Team 50plus vom Jobcenter, dasauch eng mit dem hauseigenen Arbeitgeberservicezusammenarbeitet. Tatsächlichsei bereits eine Veränderung festzustellen:Vor dem Hintergrund der Folgendes demografischen Wandels wendensich immer mehr Arbeitgeber diesemThema zu.Kontakt Team50plus:Tel.: 02 02 / 74763-5 3550 plus PerspektiveDas Team 50plus führt die Fäden zusammenDie Vermittlungszentren 50plus gehenauf das Programm „Perspektive 50plus“zurück, das durch das Bundesministeriumfür Arbeit und Soziales unterstützt undgefördert wird. Es wurde 2005 zur beruflichenWiedereingliederung Älterer inden Arbeitsmarkt initiiert und befindetsich heute in der dritten Programmphase.Umgesetzt wird es inzwischen in 78regionalen Beschäftigungspakten. DasJobcenter Wuppertal ist in diesem Jahrdem Beschäftigungspakt West-Süd-West„Hand drauf“ beigetreten und betreutseither mit seinem Spezialteam „50plus“ältere Arbeitslose auf intensive Weise.Bergisches Wirtschaftsblatt 5/11-1/12


Wuppertal19ProfilAlfons Schönauen, GeschäftsführerMercedes-Benz AlfonsSchönauen GmbH & Co. KGDie Preisträger des Wuppertaler Wirtschaftspreises freuensich mit Oberbürgermeister Jung (2. v. l.)Mit Schall gegen LärmAlljährlich im Herbst wird der Wuppertaler Wirtschaftspreis an dreiUnternehmen der Stadt vergeben. Auch 2011 sind die Preisträgerwieder überzeugende Beispiele für den Fortschrittsgeist derbergischen Betriebe.KitaConcept, Preisträger des vergangenenJahres, zählte alsmittlerweile etabliertes Unternehmenzu den Ehrengästen, als am13. Oktober in der Glashalle der Stadtsparkasseerneut der Wuppertaler Wirtschaftspreisder Wuppertal MarketingGmbH vergeben wurde. KitaConceptreichte die Stafette weiter an Wave-Scape Technologies, das „Jungunternehmendes Jahres 2011“. WaveScape hat dieFachjury mit einer bahnbrechenden Ideezur Lärmbekämpfung überzeugt: DasVerfahren begegnet Lärm mit der Gegenfrequenz,so dass sich die Schallwellengegenseitig eliminieren und damit nahezuunhörbar werden. Zukünftig wolleman aus diesem Verfahren zahlreicheProduktanwendungen entwickeln.Als Jungunternehmen kann die FirmaLey + Wiegandt besten Gewissensnicht mehr bezeichnet werden. Ins Jahr1913 reicht die Gründung der Druckereizurück, die nun den Preis in der Kategorie„Unternehmen des Jahres“ erhielt.Foto: Günter LintlDer Familienbetrieb habe sich mit bergischerBeständigkeit behaupten können,dabei aber nie die Innovation außer achtgelassen, so die Jury. In einem bewegendenMoment verwies Silke Jungmann,geschäftsführende Gesellschafterin vonLey + Wiegandt, auf die soliden Grundlagendes Geschäfts, die der älteren Generationdes Hauses zu verdanken seien.Mit der großen Monet-Ausstellunghatte das Von der Heydt-Museum 2009Wuppertal einen enormen Zuwachs imReiseverkehr beschert. Weitere erfolgreicheAusstellungen zum Impressionismusfolgten. Für das gelungene Konzept nahmMuseumsleiter Dr. Gerhard Finckh nunden „Stadtmarketingpreis 2011“ in Empfang.2012 wolle er mit Rubens zwar dieEpoche wechseln, aber den Besucherrekordhalten, wenn nicht steigern.Weitere Informationenschuberth@wuppertal-marketing.dewww.wuppertal-marketing.de/projekte/wuppertaler-wirtschaftspreis/Das Autohaus mit zwei Standorten inWuppertal hat den Bergischen Ausbildungspreis2011 gewonnen, dennseit 1989 wurden hier bereits 265junge Menschen ausgebildet. Derzeitsind 52 Mitarbeiter beschäftigt, davon15 in Ausbildung. Außerdem wurdeund wird kräftig investiert. Auf 1.500Quadratmetern Grundfläche ist einehochmoderne Werkstatt und eineBio-Soft-Autowaschanlage entstanden.Weitere Präsentationsflächensind geplant.Mit Wuppertal verbindet mich……unser Unternehmen, unsere Mitarbeiterund Freunde – es ist unserezweite Heimat geworden.Mein Lieblingsort in Wuppertal ist……die Historische Stadthalle mit ihremtraumhaften Ambiente.Unternehmen oder Produkte, die ichmit Wuppertal verbinde……die Unternehmen sind kreativ, innovativ,bodenständig, fair und sehrzuverlässig; ihre Produkte qualitativhochwertig und weltbekannt.Der Standort hat anderen Städten voraus,dass……wir mit der Schwebebahn ein funktionierendesund unabhängiges Verkehrsmittelhaben, großzügige Grünflächenund ein vielfältiges Kulturangebot.Der Wirtschaftsraum „BergischesLand“ ist für NRW wichtig, weil……die Schneidwaren- und Werkzeugindustriefür Wirtschaftswachstum undBeschäftigung sorgen.Ich wünsche mir für Wuppertal,dass……viel mehr Wuppertaler Bürger dieschönen Seiten der Stadt sehen.www.schoenauen.orgBergisches Wirtschaftsblatt 5/11-1/12

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