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Bureau de poste

A-9020 Klagenfurt

(Autriche)

Envoi à taxe reduite

S E K T I O N K L A G E N F U R T

Die Zeitung für die Jugend:

einfach herausnehmen!

Gipfel

unter dem

Äquator

Glocknerstreit

Marktübersicht

Kletterschuhe

office@alpenverein-klu.at

www.alpenverein-klu.at

P.b.b. / Erscheinungsort und Verlagspostamt 9020 Klagenfurt

Nachrichten 4/2003 / Alpenvereins-Nachrichten: GZ 02Z034051 M

Wegefreiheit


Aktuell

Inhaltsverzeichnis

4 Hotspots

6 Der Supercup

Drei Traditionsbewerbe für die ganze Sektionsfamilie

8 Alpintelegramm

9 Der Vorsitzende

10 Glocknerstreit

… oder wie sich eine Förderzusage in Luft auflöst.

Titelthema

12 Wegefreiheit

Der Alpenverein konnte langfristige Forderungen

im Gesetzesentwurf unterbringen.

Auf Tour

15 Länder, Menschen, Abenteuer …

16 Berge unter dem Äquator

Seppi Weiss berichtet vom Aufstieg auf den

Gunung Rinjani und der Gesellschaft einer

Affenherde

18 „Schneeschuhlaudatio”

Das Hirschegger Kreuz als Tourenvorschlag

19 Höhentauglich

Carving oder warum „geschnittene Schwünge”

nicht nur absoluten Könnern vorbehalten sind…

20 Tourenprogramm

Verein

25 Tag der offenen Tür

Alles über unser Jahresfest

26 Schüler helfen

27 Ortsgruppen

Neuigkeiten aus Maria Rain und Völkermarkt

28 Sportklettern

Die neuen Kurse im Überblick – schnell anmelden!

Marktübersicht

29 Kletterschuhe

Haben Sie schon Ihren „Idealen Schuh” gefunden?

Kultour

32 Nachlese Görtschitztal

und Carinthia-Linde

Service

34 Ratebild

34 Unsere neuen Mitglieder

35 Buchtipps

36 Allerlei

Wir gratulieren, Grüße aus aller Welt, Singen,

Sammelsurium …

38 Mitgliedschaft

39 Geröllheimer

IMPRESSUM: Herausgeber: Österreichischer Alpenverein, Sektion Klagenfurt, Völkermarkter Straße 9,

9020 Klagenfurt, Tel. 0463/513056, E-Mail: redaktion@alpenverein-klu.at

Für den Inhalt verantwortlich: Robert Straßer.

Redaktion: Leitung: Melanie Hoppe + Markus Malle – Mitarbeiter: Brigitte Bernegg, Reinhold Gasper,

Helga und Gerhard Glaser, Edwin Lautner, Othilde Rauter, Gerald Sagmeister, Edith Schadiner, Robert Straßer,

Ing. Walter Strausky, Seppi Weiss.

Druck: Satz- & Druck-Team Ges. m. b. H., Klagenfurt. Anzeigen: Erna Selden.

EDITORIAL

von Melanie & Markus

Ein herzliches

Grüß Gott

von uns beiden, das erste Mal auf

dieser Seite 3. Gemeinsam haben

wir die Aufgabe übernommen,

den Informationsfluss zwischen

Ihnen als Mitglied und dem Verein

zu betreuen und noch besser zu

gestalten.

Um die Lesequalität zu steigern,

das Wiederfinden von interessanten

Beiträgen zu erleichtern, haben

wir mit dieser Ausgabe dem Nachrichtenblatt

eine neue Struktur

und ein neues, farbiges Leitsystem

verpasst. Auch in den nächsten

Nummern werden wir noch mit

der (Schreib- und Grafik-) Feile

arbeiten, um inhaltlich und grafisch,

auf der guten, vorhandenen

Basis noch spannender und interessanter

zu werden.

Ein erster Beitrag dazu ist der

neue Bereich „Marktübersicht“,

der Ihnen in diesem Fall einen

Überblick über die im Raum

Klagenfurt erhältlichen Kletterpatschen

gibt. In Verbindung mit

einem Kletterkurs ein tolles

Weihnachtsgeschenk.

Wir freuen uns schon auf die

Tätigkeit und auf Ihr Feedback –

am einfachsten unter

redaktion@alpenverein-klu.at

Liebe Grüße

Melanie & Markus

KLAGENFURTER ALPENVEREIN 3


AKTUELL Hotspots

Hotspots:

Neu! 1. Rockmaster Bewerb

20.12.03 in Villach. Näheres siehe

young & free auf Seite 2!

4

♦♦♦

Manuela Mak klettert Grave

Tigger 1.SL (7c+) in Rauniak.

Sie bestätigt hiermit ihre super

Form, die trotz zweier kleiner Kinder

stark steigend ist. Am Fels ist

sie zurzeit Kärntens unbestrittene

Nummer 1 unter den Kletterinnen.

Dass sie auch gut im Vermitteln

ihres Kletterkönnens ist, zeigen

ihre immer beliebter werdenden

Frauenkletterkurse in der Sportkletterarena

in Klagenfurt

♦♦♦

Kletterhalle in Hermagor ausgebaut.

Die Kletterhalle in der

Volksschule in Hermagor wurde

von 6 auf 14 m erweitert, hat jetzt

eine Kletterfläche von 420m 2 und

ist somit die zweitgrößte Kletterhalle

Kärntens.

♦♦♦

Boulderraum in der Sportkletterarena

Klagenfurt umgebaut.

Ein steil überhängender

Bereich

wurde flacher

gemacht,

dadurch sind

jetzt mehr Platz

und mehr leichtere

Boulder. Foto Hannes Hausherr

♦♦♦

Kärntner Kletterkader. Auch

heuer wurde wieder ein Kärntner

Sportkletterkader aufgestellt. Es

wurden Kärntens beste

Kletterer/innen nominiert, die

Kärnten bei ÖMs und internationalen

Bewerben vertreten sollen.

Sechs davon stammen aus Klagenfurt.

A Kader (allg. Klasse): Nina

Herzog und Jasmin Kremser; B

Kader (Nachwuchskader): Manuela

Wieser, Lynnette Kaus, Philipp

Hasenöhrl und Christian Thullmann.

KLAGENFURTER ALPENVEREIN

Rock Master

Die junge Tirolerin Angela Eiter trägt den Titel „Rock

Master 2003“. Der in Arco am Gardasee vergebene

Rock Master Titel hält im Klettern den Stellenwert wie

der Wimbledon-Titel im Tennis. Angela bewies im

Bewerb eindrucksvoll ihre Nervenstärke und stellte sich

mit diesem Sieg auf die gleiche Stufe wie Lynn Hill,

Robyn Erbesfield, Martina Cufar und andere weibliche

„Kletterlegenden“.

Edwin Lautner

Kailash, der „heiligste Berg der Welt“

Foto: Ber Zedrosser

Speedklettern

Kärntner Landesmeisterschaft im Speedklettern in

Hermagor. Nina Herzog und Hannes Hausherr holen

zum ersten Mal einen Landesmeistertitel nach Klagenfurt.

Bei den Schülern 1 weiblich gewann Manuela

Wieser aus Klagenfurt.

Hannes Hausherr

Christian Stangl am Gipfel des Sajama, 6.542 m

Foto: Archiv Stangl

Kailash-Straße

„Um den Kailash wird eine Straße gebaut!“ Diese äußerst

beunruhigende Nachricht erreichte uns aus West-Tibet.

Chinesische Arbeiter haben auf dem Pilgerweg um den

heiligen Berg Kailash, 6.675 m, bereits rote Vermessungsmarkierungen

angebracht. Baubeginn soll das kommende

Frühjahr sein. Der Kailash gilt für Hindus, Buddhisten,

Jains und Bönpos als das Zentrum des Universums

und wird seit Jahrtausenden zu Fuß umrundet. Bitte besuchen

Sie unbedingt diese Internetseite: www.kailash.info

Edwin Lautner

Foto: Hans Jost

Skyrunner

Rock Master 2003:

Angela Eiter

Foto: Michael Larcher

Der steirische Extrembergsteiger und Skyrunner Christian

Stangl war wieder einmal im „Urlaub“. Diesmal in Bolivien,

wo er in 18 Tagen 11 Sechstausender hinauflief.

Unglaublich die Rekordzeiten: Huayna Potosi, 6.088 m - 2

h 28 min, Illimani, 6.439 m - 3 h 43 min, Sajama, 6.542 m -

3 h 18 min. Raimund Reiter hielt diese Aktionen im Film

„Jogging high – Skyrunning in den Anden“ fest, der beim

Grazer Bergfilmfestival seine Uraufführung erlebte.

Edwin Lautner


Diavortrag Habeler:

Am Dach der Welt

„Berg I“ lautet seine Nummertafel

auf seinem Subaru Turbo. Er ist wieder

in Kärnten unterwegs. Sein

Name: Peter Habeler, eigentlich

Professor Peter Habeler. Dieser Titel

wurde ihm aufgrund seiner außergewöhnlichen

Leistungen in

Sachen „Bergsteigen“ verliehen.

Eine dieser Leistungen war die Erstbesteigung

des höchsten Berges

dieses Planeten ohne Sauerstoffgerät

im Jahre 1978.

Diese Besteigung, die Habeler vor

25 Jahren mit Reinhold Messner

vollbrachte, stellt auch die Brücke

zu Tengsing Norgay,

Edmund Hillary

und Hermann

Buhl dar, die vor

genau 50 Jahren

den Mount Everest

bzw. den Nanga

Parbat erstbesteigen

konnten.

Ich freue mich sehr,

dass Peter Habeler

Stellenausschreibung - Der Österreichische Alpenverein

Sektion Klagenfurt – sucht für die AV-Kanzlei

eine(n) Büroangestellte(n).

Anforderungsprofil:

Liebe zur Natur und zu den Bergen

Umfangreiche Bergerfahrung

Kaufmännische Ausbildung und Praxis

Überdurchschnittliche EDV-Kenntnisse

Bereitschaft zur Weiterbildung

Bewerbungen bitten wir unter Beilage der üblichen Unterlagen (Lebenslauf,

Zeugnisse, Praxisnachweise etc.) bis spätestens 15. Dezember

2003 schriftlich an den Österreichischen Alpenverein Sektion Klagenfurt,

Völkermarkter Straße 9, 9020 Klagenfurt zu richten.

ÖAV-Hauptversammlung

Linz

Bei der heurigen Jahreshauptversammlung

des Gesamtvereins (ÖAV)

stimmten die Sektionsvertreter mit

großer Mehrheit erhöhter Bürokratie

bei der Vergabe von Hütten- und

Wegeförderungen zu.

Positiv ist von der JHV des ÖAV zu vermelden,

dass die großen Sektionen

beschlossen, sich regelmäßig zu treffen

um gemeinsame Probleme zu

besprechen und nach Lösungen zu

suchen. Robert Straßer

Waldkindergarten

Am 22.10.03 wurde der erste Waldkindergarten

Kärntens in Maria Saal

eröffnet. Die Kinder sind dabei täglich

bei jedem Wetter im Freien unterwegs,

was ihre Fitness und ihr Immunsystem

enorm stärkt. Sie sind wohl

zurzeit die jüngste Wandergruppe

Kärntens. Hannes Hausherr

neu

www.gottwald.co.at

Mi, 03.12.03

Prof. Peter Habeler

Am Dach der Welt

50 Jahre Everest &

Nanga Parbat

Casineum Velden, 19.30 Uhr

www.habeler.com

zu diesen Jubiläen bei uns in Kärnten

seinen Diavortrag „Am Dach

der Welt“ halten wird.

Ich werde Sie zu diesem Vortrag

nach Velden ins Casineum bitten

müssen, da wir das „Everest-Nanga

Parbat“ Jubiläum würdig feiern

wollen. Als Dankeschön, dass Sie die

Anreise nicht scheuen, dürfen wir

Sie nach dem Diavortrag ins Spielcasino

zu einem Everest-Cocktail einladen.

Sie müssen für den Eintritt ins

Casino nichts extra bezahlen, aber

einen gültigen Personalausweis mitbringen!

(siehe Seite 15)

Edwin Lautner

Fotos: Archiv Habeler

Hotspots

Hotspots:

AKTUELL

Kletterscheine Neu! Die Kletterscheine

von Sicher Klettern wurden

umgestaltet und heißen nun

„toprope“, „indoor“ und „outdoor

basic“

♦♦♦

Helmut Strasser absolvierte souverän

die Ausbildung zum Sportkletterlehrwart

Breitensport. Er leitet

zurzeit den Kletterkurs für

Jugend Fortgeschritten.

♦♦♦

Stör Anna (Tirol) wurde Jugend-

Weltmeisterin im Speedklettern

♦♦♦

Der neue Jugendraum, hinter

der AV-Kanzlei, wurde am 27. September

2003 mit großem Zuspruch

eröffnet. Ab sofort gibt es jede

Woche einen Jugendclub, je nach

Altersgruppe gestaffelt. Nähere

Informationen im young & free

auf Seite 5 oder in der AV-Kanzlei.

neu

neu

KLAGENFURTER ALPENVEREIN 5


AKTUELL Supercup

Institut für Sport und Gesundheit

6

Ordination Dr. Ernst Benischke

Arzt für Allgemeinmedizin • Sportarzt • Notarzt

Ass.-Arzt f. Physik. Medizin + Rehabil.-LKH Klgft.

• Sportmedizinische

Untersuchungsstelle

(Ergometer/Laufband, Lactattest,

Lungenfunktionstest

Wettkampfvorbereitung)

• Gesundenuntersuchungen

• Führerscheinuntersuchungen

gem. § 8 FÜG

• Rehabilitation

Ordination nach Vereinbarung

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Stauderplatz 5/3/308, 9020 Klagenfurt

Tel: 0463/599 190

Fax: 0463/599 190-4

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KLAGENFURTER ALPENVEREIN

Der Superc

Drei Traditionsbewerbe für

die ganze Sektionsfamilie!

Wer trifft am besten die

Mittelzeit? Das ist die entscheidende

Frage für Jung

und Alt.

Alle Veranstaltungen haben

eines gemeinsam: Jung und

Alt treffen sich an diesen Tagen

zum gemeinsamen Wandern, sei es

mit oder ohne Schiern, je nach Verhältnissen.

Die Bewerbe sind ja so

ausgelegt, dass jede Form von Teilnahme

erlaubt ist und auch in die

Wertung genommen wird.

So kann man sich auch gemütlich

unterhalten, Kontakte zu anderen

Sektionsmitgliedern wieder aufleben

lassen und hat am Ende doch

die Chance, einen der vielen interessanten

Sachpreise zu gewinnen.

Die Bewertung der

Bewerbe macht es möglich:

Schnell oder langsam ist nicht entscheidend:

Man trifft sich am Beginn des jewei-

ligen Bewerbes, findet sich zu einem

kleinen Team zusammen oder

geht alleine - alles ist möglich! Entscheidend

allein ist die so genannte

„Mittelzeit“. Deren Ermittlung nimmt

der Computer vor, wobei die

langsamste und die schnellste Zeit

erfasst und anschließend zu einer

Durchschnitts-Mittelzeit umgebaut

werden. Diejenigen, welche am

nächsten an diese Zeit herankommen,

liegen am Ende vorne, ob dies

nun ein Team ist oder ein „Einzelkämpfer“.

Die tollsten Ergebnisse

kommen dabei heraus und manche

„Kalkulierer“, die unterwegs sogar

Rastpausen einlegen, haben sich

schon ganz schön „geschnitten“.

„Glocknerhaus-Uhr“

Als besondere Attraktion und

Ansporn erhält jedes Mitglied

unsere wertvolle „Glocknerhaus-

Uhr“ bei Teilnahme an allen 3

Supercup-Bewerben in ununterbrochener

Folge. Diese Aktion startet

mit dem „Adi-Plattner-Gedächtnislauf“

am 8. Dezember 2003.

Gerhard Glaser


up

8. Dezember 2003 - Montag

Ulrichsberg-Cross

Adi-Plattner-Gedächtnislauf

Berglauf, Mountainbike, Wanderung

(bei ausreichender Schneelage auch

Langlauf oder Schitour)

Treffpunkt: Gasthaus Egger,

Zweikirchen

Startnummernausgabe:

ab 8.30 Uhr

Nennungsschluss: 9.00 Uhr

Start: 9.30 Uhr

Wanderer u. Tourengeher

10.15 Uhr Läufer und

Mountainbiker

Ziel: Kirche am Gipfel

Startgeld: 2 12,— (einschl. Mittagessen)

für Erwachsene

2 10,— für Jugendliche

unter 14 Jahren

Siegesfeier: Gasthof Kressnig,

Annabichl, Klgft.

Siegespreise: wertvolle Sachpreise für

jeden Teilnehmer

Organisation: HG Lindwürmler im

ÖAV-Klagenfurt

Otto Plattner

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Supercup

Sicherheit x 4. Der neue G3X Justy AWD. ab € 14.490,- inkl NoVa u. Mwst.

Verbrauch kombiniert 6,9l/100km, CO2-Ausstoß 166g/km

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AKTUELL

1

Sonntag, 7. März 2004 -

2

Sonntag,

3

Karawanken

18. April 2004 -

Zopp-Gedächtnislauf

Karawanken

Schi alpin, leicht, f. Einzelne,Familienteams etc.

Treffpunkt: Stouhütte/Bärental für die Rennklasse

Klagenfurter Hütte für Tourengeher,

die selbstständig zur Hütte aufsteigen

Startnummernausgabe:

Alpinklasse ab 8 Uhr, Stouhütte

Familienklasse bis 11 Uhr,

Klagenfurter Hütte

Start: Alpinklasse 10.00 Uhr ab Stouhütte

Familienklasse ab 12.00 Uhr

ab Klagenfurter Hütte

Startgeld: 2 8,— für Erwachsene

2 4,— für Jugendliche unter 18 Jahren

Durchführung: Alpinklasse. Aufstieg und Abfahrt

Stouhütte - Klagenfurter Hütte -

Kosiak - Stouhütte

Familienklasse: Abfahrt Klagenfurter Hütte zur

Stouhütte

Siegesfeier: Stouhütte, ca. 15.00 Uhr

Siegespreise: Rosentaler-Perchtenlarve als

Wanderpreis für das beste Alpinteam

wertvolle Sachpreise für jeden

Teilnehmer

Organisation: HG Lindwürmler im ÖAV-Klagenfurt,

Otto Plattner

Achtung: Am Samstag, 6. März besteht die Möglichkeit

für geführte Touren im Bereich

der Klagenfurter Hütte.

Kosiak, Bielschitza-Sattel ev. Hochstuhl

Übernachtung: Klagenfurter Hütte, bunter Hüttenabend

mit Musik

Anmeldung: bis Donnerstag, 4. März im Sektionsbüro,

Völkermarkter Str. 9,

Tel. 0463/513056-11

36. Vertatschakar-

Leistungslauf

Wilfried-Strausky-Gedächtnislauf

Schi alpin, mittelschwer, für Teams

oder Einzelne

Treffpunkt: Gasthaus Bodenbauer,

Bodental

Startnummernausgabe:

ab 6.30 Uhr

Start: ab 7.00 Uhr Bodenbauer

Ziel: bis 12.30 Bodenbauer

Startgeld: 2 5,—/Teilnehmer

Durchführung:

Aufstieg vom Bodenbauer

etwa 800 hm über die

Märchenwiese durch das

Vertatschakar zum

Bielschitza-Sattel.

Abfahrt mit Rucksack

(Männer 5 kg, Frauen 3 kg)

zum Bodenbauer

Siegesfeier: ca. 14.00 Uhr GH Boden

bauer, Bodental

Siegespreise: wertvolle Sachpreise für

jeden Teilnehmer

Organisation: Bergrettung OS

Klagenfurt

Wilfried Ertl und Helmut Poschinger

KLAGENFURTER ALPENVEREIN 7

Symbolfoto


AKTUELL Alpintelegramm

ALPINTELEGRAMM

Edwin Lautner

Das österreichische Team gewann

den erstmals in Seefeld ausgetragenen

Boulder-Vergleichskampf

gegen Deutschland +++ der Aufstieg

zum Vulkan Stromboli ist

momentan wegen hoher Aktivität

verboten +++ die bekannte Alpinautorin

Prof. Liselotte Buchenauer

verstarb im Alter von 80 Jahren in

ihrer Heimatstadt Graz +++ beim

Kletterweltcup in Lecco belegte

DESIGN © FREY WILLE 2003

8

KLAGENFURTER ALPENVEREIN

Bettina Schöpf den großartigen 3.

Platz hinter den Top-Athletinnen

Sarkany Muriel (Bel) und Martina

Cufar (Slo) +++ der Burgenländer

Johannes Leopold darf sich nach

der Premierenveranstaltung in

Saalbach Hinterglemm 1. Wander-

Weltmeister nennen +++ die

Reißeckhütte hat eine neue Telefonnummer:

0664-4128571 +++

die beiden „Huaba“ Brüder Alex

und Thomas legten einen famosen

Geschwindigkeitsrekord durch die

Route Zodiac am El Capitan im

Yosemite Valley: 2:31:20 +++ nach

seinem Gipfelerfolg am Broad

Peak, 8.047 m, zusammen mit J.C.

Lafaille, ist Ed Viesturs der erste

Nordamerikaner, der alle 14 Achttausender

besteigen konnte +++

Steve McClure kletterte in Malham

Cove „Raindogs Extension“ (9a)

+++ Harry Berger und Mauro

„Bubu“ Bole durchstiegen den

Extremklassiker „End of Silence“

(8b+) in den Berchtesgadener

Alpen +++ die zweimalige deutsche

Eiskletterweltmeisterin Ines

www.frey-wille.com

Papert kletterte mit „Basic

Instinct“ ihre erste 8a+ Route im

Fels +++ die Sieger der Sportkletter-WM

im Schwierigkeitsklettern

in Chamonix heißen Muriel Sarkany

(Bel) und Tomás Mrazek

(Cze) +++ am 15. Juli stürzten ca.

100 Kubikmeter Felsmaterial vom

Hörnligrat am Matterhorn +++ die

vor fast 63 Jahren am Umbalkees

notgelandetet JU 52 aperte aus

und konnte „entsorgt“ werden +++

zu Ehren des internationalen

„Jahr des Wassers“ wird der

Klockelefall im Pitztal nachts

beleuchtet +++ der Zentralalpenweg

02 wird in diesem Jahr 25

Jahre alt +++ das Dr.-Leopold-

Schiestlhaus am Hochschwab wird

abgerissen und durch einen Neubau

ersetzt +++ dem heurigen

heißen Sommer fielen die drei Eisfelder

der klassischen Heckmair-

Route in der Eiger-Nordwand zum

Opfer +++ zwei bekannte Bergzeitschriften

feiern heuer Geburtstag:

Bergsteiger 70 Jahre, Alpin 40

Jahre +++ ebenso 40 Jahre Beste-

hen feiert die Bergsteigerschule

des ÖAV, heute bekannt unter dem

Namen „Globetrek“ +++ die

Biwakschachtel in der Watzmann-

Ostwand wurde nach einem halben

Jahrhundert heuer durch eine

neue ersetzt +++ Ines Papert und

Hans Lochner gelang als erste die

Rotpunktbegehung der 27 Seillängen

Route „Symphonie de Liberté“

am Genfer Pfeiler in der Eiger

Nordwand an einem Tag +++ die

Italienerin Nives Meroi bestieg im

Sommer im Karakorum drei Achttausender

(Broad Peak, GI + GII)

+++ der Nachbarberg K2, 8.615 m,

blieb hingegen seit 2001 unbestiegen

+++ der Pinzgauer Herbert

Ranggetiner eröffnete eine Reihe

von Kletterrouten im X. Grad am

Roten Turm in den Lienzer Dolomiten

+++ die Tirolerin Anna Stöhr

wurde in Bulgarien Junioren-Weltmeisterin

im Geschwindigkeitsklettern

+++ nach neuesten Messungen

„verliert“ Deutschlands höchster

Berg, die Zugspitze, zwei Meter

und misst nun exakt 2.962 m.


DER VORSITZENDE

Robert Straßer

Liebe Freunde

im Alpenverein

In diesen Nachrichten stellt der

Klagenfurter AV wieder sein

umfangreiches, vielfältiges und

hochwertiges Tourenprogramm

vor. Dieses wird in der vorangehenden

Tourenführer-Besprechung

erarbeitet. Dabei haben die Führer

auch Gelegenheit, über ihre Erfahrungen

aus der abgelaufenen Saison

zu berichten.

Unwidersprochen führten einige

Führer darüber Klage, dass einzelne

Teilnehmer, offensichtlich unüberlegt,

die Höhe der vom AV eingehobenen

Führungsgebühren beanstandeten.

Dabei stünden auch vermutete

hohe Führerentgelte im

Raum.

Entgegen diesen Einzelmeinungen

stellten die Führer einhellig den

Antrag, die vom AV eingehobenen

Führungsgebühren zu erhöhen,

weil die derzeit verrechneten Gebühren

ihre Leistungen entwerten

würden und außerdem weit unter

denen anderer Sektionen mit ähnlichen

Programmen stünden.

Faktum ist, dass im vergangenen

Winter vom AV für alle Schiführungstouren

je Teilnehmer eine

Tages-Führungsgebühr von 2 5,—

eingehoben wurde. Jeder Führer

erhielt je Führungstag eine Auf-

wandsentschädigung von 2 16,—.

Mit den Führungsgebühren sind

die Aufwendungen des AV keinesfalls

gedeckt. Von den 2 5,—

bestreitet der AV natürlich nicht

nur die Entschädigungen der Führer,

sondern auch den Aufwand der

Kanzlei (Personal- und Sachaufwendungen

für Quartier und Bus,

Anfragen und Bestellungen für

Teilnahmevormerkungen, Inkassi,

persönliche oder telefonische

Anfragen, usw.) Veröffentlichun-

gen in Presse, Schaukästen, den

Vereinsmitteilungen usw. Eine Seite

in den Vereinsmitteilungen kostet

beispielsweise alleine für die Herstellung

2 250,–. Selbstverständlich

müssen von den 2 5,— auch Gerätschaften,

die die Führer nicht zur

Verfügung stellen (z. B. Seile), vom

Alpenverein angeschafft werden.

Die Führer meinten, dass sie ihre

Führungen auch als Arbeit zum

Wohle des AV verstünden. Sollte

sich also wider Erwarten aus ihren

Aktivitäten ein Überschuss ergeben,

würden sie sich sehr freuen,

wenn sie durch ihre ehrenamtliche

Tätigkeit beispielsweise auch einen

Beitrag für die Jugendarbeit, die

Erhaltung von Wegen oder die

Naturschutzarbeit des AV geleistet

hätten.

Es schmerzt mich, die den Führern

für ihre extrem verantwortungsvolle

Tätigkeit bezahlte Aufwandsentschädigung

von täglich 2 16,—

begründen zu müssen, aber ich

komme dem verständlichen

Wunsch der Führer nach.

Diese Aufwandsentschädigung soll

unter anderem den Verschleiß, dem

die persönliche Ausrüstung der

Führer bei den geführten Touren

unterliegt, entschädigen. Schier,

Bindungen, Felle, Stöcke, VS-Gerät,

Schaufel, Sonde, Apotheke, Biwaksack,

Rucksack, Stirnlampe, etc., etc.

repräsentieren je nach Qualität

einen Wert von durchschnittlich 2

1.300,—, die Kleidung von wohl

eben so viel. Man darf eine durchschnittliche

Lebensdauer dieser

Ausrüstung von 150 Tourentagen

annehmen. (30 Touren jährlich

durch 5 Jahre) Wert der Ausrüstung

2 2.600,—: 150 Schitourentage

ergibt einen Materialverschleiß von

ca. 2 17,— je Schitourentag.

Insbesondere bei anspruchsvolleren

Schitouren, bei geringer oder sehr

hoher Schneelage, unsicheren

Schneeverhältnissen besichtigen

die Führer solche Touren kurz vor

der Führung oder erkundigen sich

über die Verhältnisse vor Ort. Dafür

erhalten sie beispielsweise keinen

zusätzlichen Ersatz.

Bei der vorgenannten Führerbesprechung

wurden, nach langer

Diskussion, die Gebühren für Klettersteige

und leichte Schitouren mit

täglich 2 5,— belassen. Für

geführte Kletter- und Eistouren

sowie anspruchsvolle Schitouren

Vorsitzender

Von April bis Oktober zum Wandern, Baden, Bergsteigen, Radfahren und fröhlichem Beisammensein im naturnahen Feriendorf.

• Wöchentliche Flüge ab Friedrichshafen, München, Innsbruck, Salzburg und Wien direkt nach Calvi.

• Vielseitiges Aktivangebot, um die ganze Schönheit der Insel zu entdecken.

• Familienfreundliche Kinderermäßigung bis inkl. 15 Jahre.

AKTUELL

beträgt die Führungsgebühr künftig

pro Teilnehmer und Tag 2 15,–.

Um die Intentionen der Führer zu

unterstreichen, bleibt auf Wunsch

der Führer, die ihnen vom AV pro

Tag auszuzahlende Aufwandsentschädigung

mit 2 16,— unverändert.

Es würde nicht der Meinung der

Führer entsprechen, wenn unerwähnt

bliebe, dass die weit überwiegende

Mehrheit der Teilnehmer

an geführten Touren die Leistungen

der Vereinsführer sehr zu schätzen

wusste und mit den verrechneten

Gebühren einverstanden war.

Die Vereinsführung und mich auch

persönlich, weil ich ja auch Touren

führe, interessiert selbstverständlich

die Meinung aller Vereinsmitglieder

zu diesem Thema.

Ich erbitte daher Stellungnahmen

schriftlich, telefonisch aber auch

über E-Mail an die Geschäftsstelle

oder direkt an meine E-Mail

Adresse

strasser@alpenverein-klu.at .

Abschließend wünsche ich allen

Vereinsmitgliedern einen besonders

schönen, erlebnisreichen Tourenwinter

und ein gesundes und

erfolgreiches neues Jahr.

Euer Robert Straßer

KLAGENFURTER ALPENVEREIN 9


AKTUELL Förderabsage

Glocknerstreit

LH. Stv. Ing. Karl Pfeifenberger zieht schriftliche

Förderzusage zurück

Bereits in den letzten Vereinsnachrichten

habe ich darauf

hingewiesen, dass dem Klagenfurter

Alpenverein, weil er sich gegen

die Errichtung der Staumauer am

Sandersee und gegen die Seilbahn

zur Pasterze wendet, die schriftlich

zugesagte Förderung der Sanierung

des Glocknerhauses verweigert

wird.

Der Hüttenwart des Glocknerhauses,

Ing. Otto Resinger, auf dessen

Initiative die Förderzusage zurückgeht,

hat nach mehrmaligen zwischenzeitigen

Versuchen, die

zuständigen Politiker des Landes

dazu zu bewegen zu ihrem Verspechen

zu stehen, folgenden offenen

Brief an den Herrn Landeshauptmann,

Dr. Jörg Haider, gerichtet:

Sehr geehrter

Herr Landeshauptmann!

In den letzten beiden Jahren hat

die Sektion Klagenfurt ihr Stammhaus,

das Glocknerhaus, mit einem

Kostenaufwand von 2 1,2 Mio.

generalsaniert und so zum Leitbetrieb

am Großglockner gemacht.

Dank deiner persönlichen Zusage

einer Förderung in der Größenordnung

von, in damaliger Währung

ATS 6 Mio. (per Handschlag mit mir

auf der Salmhütte im Rahmen einer

von mir organisierten Glocknerbesteigung

mit Schülern), habe ich

den Vorstand des Klagenfurter

Alpenvereins von der Ernsthaftigkeit

deiner Zusage und der damit

verbundenen Finanzierbarkeit des

Projektes „Revitalisierung Glocknerhaus“

überzeugt.

Im Zuge unserer darauf folgenden

Förderungsbewerbung gab es eine

Absprache zwischen dem Finanzreferenten,

Landeshauptmann-Stv.

Ing. Pfeifenberger und Landesrat

Wurmitzer über die Abwicklung

aus beiden Ressorts.

Im Jahre 2002 erhielt der Klagenfurter

Alpenverein Kenntnis von

10

KLAGENFURTER ALPENVEREIN

der schriftlichen Genehmigung der

Förderung u. a. über einen Betrag

von 2 218.000.– aus dem Ressort

des Finanzreferenten und

einen Betrag von 2 145.000.–

aus den Mitteln von Landesrat

Wurmitzer.

Im Vertrauen auf die Integrität

der Förderungszusage des Landes,

hat der Vorstand des Klagenfurter

Alpenvereins, mit

mir als verantwortlichem Hüttenwart,

das Budget der Revitalisierung

des Glocknerhauses

beschlossen und die fast ausschließlich

Kärntner Unternehmen,

mit Aufträgen von insgesamt

2 1,2 Mio. betraut.

Nunmehr, nach Fertigstellung

der Arbeiten, hat Finanzreferent

Pfeifenberger heuer seine

Förderzusage schriftlich zurückgezogen.

In einem Gespräch

mit dem Büro Pfeifenberger

wurde mir erklärt, dass die

Förderung nicht möglich sei, weil sie

vom Gemeinderat der Gemeinde

Heiligenblut abgelehnt wurde.

Spätestens seit dem Eingang der

zugesagten Förderung durch das

Ressort Landesrat Wurmitzer auf

dem Kto. des Klagenfurter Alpenvereins

ist es ganz eindeutig, dass

dort, wo der Wille besteht, ein

gegebenes Wort zu halten, dies

auch möglich ist.

Ich bin mir sicher, dass aus diesen

Zeilen meine Enttäuschung darüber

deutlich wird, dass du und dein

Finanzreferent sich von der viel

zitierten Handschlagqualität verabschiedet

haben.

Foto: AV-Archiv

Diese Handlungsweise zerstört

nicht nur eure sondern auch meine

Reputation. Außerdem werde ich

persönlich für den Abgang von 2

218.000.– verantwortlich gemacht.

Da es für mich bis dato keine wie

immer gearteten Anzeichen gibt,

dass die schriftlich zugesagten

Förderungsgelder dem

Klagenfurter Alpenverein

doch noch zukommen, bleibt

mir keine andere Möglichkeit

der Rechtfertigung, als

unsere Mitglieder über eine

Aussendung zu informieren.

Es ist anzunehmen, dass es

dazu auch ein Echo in den

Kärntner Medien und im

Organ des Bundesalpenvereins

geben wird.

Sehr geehrter Herr Landeshauptmann,

die Kärntner Mitglieder des

Alpenvereins haben in den letzten

10 Jahren mit ihrer Arbeit und ihren

Mitgliedsbeiträgen alleine im

Bereich des oberen Mölltals Investitionen

für Hütten von über ATS 60

Millionen getätigt. Dass du und

dein Finanzreferent dem Klagenfurter

Alpenverein aus wahltaktischen

Gründen eine bereits zugesagte

Förderung verwehrst, werden

auch unsere braven und fleißigen

Mitglieder nicht verstehen.

Diese „Aufmerksamkeit“ für unsere

jahrelange ehrenamtliche

Tätigkeit im Interesse der Allgemeinheit

und ganz besonders im

Dienste des Tourismus haben wir

uns sicher nicht verdient.

Gerne hätte ich diese Sachverhalte

mit Herrn Landeshauptmann Stv.

Ing. Pfeifenberger persönlich besprochen.

Leider wurde mein Ersuchen

um ein Gespräch, statt mit

einem Termin, mit der Einladung

diesen Brief zu schreiben, beantwortet.

Es ist beabsichtigt, dieses Schreiben

als offenen Brief den 10.000 Mitgliedern

des Klagenfurter Alpen-

vereins in der ersten Novemberwoche

zur Kenntnis zu bringen.

Mit freundlichen Grüßen

Otto Resinger

Hüttenwart des Glocknerhauses

Nach mehreren persönlichen Gesprächen mit LH Dr. Jörg Haider hat dieser

Ing. Otto Resinger versichert, dass die von ihm zugesagte Förderung für

das Glocknerhaus über LR Georg Wurmitzer ausbezahlt werde. Eine Rückfrage

bei LR Wurmitzer ergab, dass er vom Landeshauptmann kurz vor

Redaktionsschluss wirklich die Freigabe der Mittel erhalten habe. Wenn es

tatsächlich zur Überweisung an den Alpenverein kommt, ist allen die dazu

beigetragen haben herzlich zu danken. Wir werden über das Ergebnis

selbstverständlich in den nächsten Vereinsnachrichten Ende Februar 2004

berichten. Robert Straßer


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KLAGENFURT

KLAGENFURTER ALPENVEREIN 11


TITELTHEMA Wegefreiheit

12

Freie Betretbarkeit

des Waldes

In den Vereinsnachrichten 2/2003

wies ich im Artikel „Der Wanderer

als Freiwild?“ darauf hin, dass eine

Novelle zum Kärntner Jagdgesetz

in Ausarbeitung sei, die wesentliche

Beschränkungen für den zahlenmäßig

größten Teil der Waldund

Bergbesucher vorsehe.

Am 17. 07. lud das Amt der Ktn.

Landesregierung den ÖAV ein, zum

KLAGENFURTER ALPENVEREIN

Foto Archiv AV

Entwurf dieser Novelle Stellung zu

nehmen. Der Referent des ÖAV für

Bergsport und Umwelt, DI Peter

Kapelari zeigte nach eingehendem

Studium des Entwurfes eine Vielzahl

von beabsichtigten Gesetzesänderungen

auf, die bestehende

Rechte von Wanderern und Bergsteigern

zu Gunsten der Jäger aufheben

oder beschränken. Diese

Stellungnahme versandte er, in der

Hoffnung auf Unterstützung, auch

an andere alpine Vereine und die

Wirtschaftskammer.

Zu folgenden Punkten äußerte der

ÖAV Bedenken (ein Auszug aus

dem vier Seiten langen Brief an die

Verfassungsabteilung beim Amt

der Ktn. Landesregierung):

Wildökologische

Raumplanung

Der ÖAV forderte, dass die Entscheidung

und Verantwortung für

die Verordnungserlassung im Rahmen

der wildökologischen Raumplanung

bei der Ktn. Landesregierung

bleiben müsse, weil nur so die

verfassungsrechtlich geforderte

rechtliche und politische Verantwortlichkeit

gewahrt werde. Diesbezügliche

Bedenken wurden auch

von Dr. Josef Stotter, Präsident des

Unabhängigen Verwaltungssenates

für Kärnten, erhoben.

Parteistellung oder zumindest

ein Anhörungsrecht

wurde nachdrücklich für den

Alpenverein oder einen anderen

alpinen Verein als Vertreter der

erholungssuchenden Bevölkerung

eingefordert.

Betretungseinschränkung im

Umkreis von 500 Metern um

Fütterungsanlagen

Die Bestimmung hat eine automatische

Sperre von über 78 ha zur

Folge. Die massive Einschränkung

für die Bevölkerung ist umso unverständlicher

als für diesen Bereich

kein Jagdverbot ausgesprochen

wurde.

Zuständigkeit der Landesregierung

für länger dauernde Sperren

Im ersten Entwurf wurde, dem

Wunsch des AV Rechnung tragend

die Zuständigkeit für länger dauernde

jagdliche Sperren von den

Bezirkshauptmannschaften auf die

Landesregierung übertragen. Nun

ist man wieder auf die Bezirkshauptmannschaftenzurückgegangen.

Auf Grund der katastrophalen

Erfahrungen des AV in den letzten

Jahren (z. B. Pöllatal) muss der AV

die Zuständigkeit von Bezirkshauptmannschaften

ablehnen.

Erfolge des Alpenvereins

Wenn auch nicht alle Forderungen

des AV erfüllt wurden, so

waren die jahrelangen Bemühungen

des AV gegen eine

übermächtige Jagdlobby in

Regierung und Verwaltung doch

von Erfolg für Wanderer, Bergsteiger,

die Kärntner Bevölkerung

und den Fremdenverkehr

gekrönt.

Schon der vorgelegte Entwurf

berücksichtigte ständige Forderungen

des AV.

In Hinkunft sind Hinweistafeln auf

jagdliche Sperrgebiete so zu gestalten,

dass klar zum Ausdruck

kommt, dass die Sperren nur abseits

von den zur allgemeinen Benützung

dienenden Straßen und Wege

einschließlich der örtlich üblichen

Wanderwege sowie abseits von zur

allgemeinen Benützung bestimmten

Schipisten, Schitourenrouten

und Loipen gelten.

Endlich wird auch normiert, dass in


Wildschutzgebieten Bejagungsverbot

besteht; außer es handelt sich

um verletzte, kranke oder seuchenverdächtige

Tiere. Leider wird eine

Kontrolle dieser Bestimmung sehr

schwierig sein.

Am 9. Oktober fand im Kleinen

Foto: Edwin Lautner

Wappensaal eine Sitzung des Ausschusses

für Gemeinden und ländlichen

Raum des Kärntner Landtages

statt, zu der der Vorsitzende des

Landesverbandes Kärnten des ÖAV,

DI Dr. Heinz Jungmeier als Auskunftsperson

eingeladen war.

Schließlich wurde zu den Beratun-

iINFOWegefreiheit

gen auch der Umweltreferent des

Landesverbandes Kärnten, Ing.

Björn Zedrosser, und der Referent

für Bergsport und Umwelt des ÖAV,

DI Peter Kapelari, zugezogen.

Wegefreiheit

Realisierte Forderungen des AV:

TITELTHEMA

• Hinweistafeln auf jagdliche Sperrgebiete sind neu zu gestalten

(Sperren gelten nur abseits der Wege, Pisten, Schitourenrouten

und Loipen).

• In Wildschutzgebieten besteht Bejagungsverbot; außer es handelt

sich um verletzte, kranke oder seuchenverdächtige Tiere.

Nicht berücksichtigte

Forderungen:

• Verringerung des Radius der Sperrzonen um Wildfütterungen.

• Gewährung eines Anhörungsrechtes des Alpenvereins für alle

die Wegefreiheit betreffenden Fragen.

• Die Betretungseinschränkungen im Umkreis von Fütterungsanlagen

gelten nur bei den von der Landesregierung zu bewilligenden

Rotwildfütterungen, die mit anderem Futter als Raufutter

beschickt werden.

Die Vertreter des Alpenvereins

konnten nochmals die Bedenken

zur beabsichtigten Novelle vortragen.

Die politischen Vertreter sagten

ihnen die Berücksichtigung fol-

KLAGENFURTER ALPENVEREIN 13


TITELTHEMA Wegefreiheit

gender wichtiger Anliegen zu:

Anhörungsrecht für AV

Gewährung eines Anhörungsrechtes

des Alpenvereins für alle die

Wegefreiheit betreffenden Fragen

(Habitatschutzgebiete, Fütterungen,

wildökologische Raumplanung)

Damit hätte der Alpenverein das

Recht auf Information und im Falle,

dass sein Standpunkt nicht berücksichtigt

würde, wäre das im

Bescheid zu begründen. Damit

wäre auch die inhaltliche Begründung

von Sperrgebieten einforderbar

und der Alpenverein würde

14

ELEKTRO

KLAGENFURTER ALPENVEREIN

Foto:

Edwin Lautner

zum Vertreter der erholungssuchenden

Menschen.

Die Betretungseinschränkungen im

Umkreis von Fütterungsanlagen

gelten nur bei den von der Landesregierung

zu bewilligenden Rotwildfütterungen,

die mit anderem

Futter als Raufutter beschickt werden.

Die übrigen Punkte wurden lediglich

protokolliert, weil eine weitere

Diskussion den Zeitrahmen

gesprengt hätte. Den Vertretern

des Alpenvereins wurde zugesichert,

dass sie über die weiteren

Schritte schriftlich informiert würden.

Die Sitzung dauerte von 14:15

bis 18:30 Uhr. Die AV-Vertreter

einigten sich darauf, das Ergebnis

der folgenden Beratungen abzuwarten

und dann die Bevölkerung

über die Presse zu informieren.

Bis zur Drucklegung erreichte den

Alpenverein trotz Nachfrage keinerlei

Information. Trotzdem wurde

die Novelle zum Kärntner Jagdgesetz

im Kärntner Landtag mit nur

einer Gegenstimme (SPÖ) beschlossen.

Das neue Gesetz liegt noch

nicht vor. Zu erfahren war aber, dass

keine der Forderungen des Alpenvereins

in die Novelle Eingang

gefunden hat. Alle Landespolitiker

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waren sich also in ihrer Entscheidung

für einen verschwindend kleinen

Teil der Bevölkerung, für die

Waldeigentümer und die Jägerschaft

aber gegen die Wanderer,

Erholungssuchenden, einig und

brachen ohne jede Schamröte die

dem Alpenverein gegebenen Versprechen.

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wurde die Bewegungsfreiheit in

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KLAGENFURTER ALPENVEREIN 15


AUF TOUR Lombok

BERGPOESIE

von Manke

KOSCHUTA

Von den Karawanken in da Mitten drin,

wem kummts denn heut‘ noch in den Sinn?

durt Umakraxln wie vor Zeiten,

vom Turm her bis zur Wånd der „Breiten“?

es lebe hoch die Nostalgie !

Sie füllt das Herz und zwickt im Knie.

Aber heute noch a Mål probiern,

da Schweiß der rinnt dir von da Stirn,

im stillen Kar dem einsamen Glück.

Zwa Schritte vor und an zurück.

Warum dem Gstell denn diese Pein ?

Auf Kameraden! – es muss sein.

In da Schlucht dånn drin wie eh und jeh,

ganz hårt und „cool“ a Patzl Schnee.

Lei schean zum Felsn ume spreizn,

die losn Stana nur nit reizn.

Jetzt siagst es wie sie ständig wåndern,

ka Klotz bleibt liegen auf dem åndern.

Und weiter obn, du meiner Seel,

kummt går a apre Viererstell.

Auf, frisch gewagt und nur nit bang,

is eh nur 250 cm lång !

De vier Kraxler låsst dås kålt,

seint a schon 250 (Jahrlan ålt)

Im Sattel obn ohne Drama,

schaust åbe in die Hudejama.

Die Schrofn aufe, nur ka Eil!

Wårn de denn früher a so steil?

Am Gipfl obn vom Lärchenberg,

stehst stolz als Mensch und klaner Zwerg.

Aussicht auf Steinerålpen, Hochobir,

wie fein wär jetzt a kühles Bier !

Nåch Süden åbe greane Wiesn

Und überall tuan Bleamlan spriesn.

Windhöhe - Kamm zur „Hohen“ Spitze,

a feins Lüftl kühlt die Junihitze.

Als Åbstieg is für heut gebucht,

a Steig vor der Skarbinaschlucht.

Durch Schrofn, Latschn, dürre Bam,

„Expedition“ so knapp daham!

A zweits Auto steht in Oberwinkl,

da Herrgott låcht: seint feine Pinkl.

16

Manke

KLAGENFURTER ALPENVEREIN

Berge unter dem

Äquator

Den Gunung Rinjani auf

Lombok zu erklimmen,

bedeutet 3000 Meter Aufstieg,

kochen am offenen

Feuer und die Gesellschaft

einer Affenherde inmitten

von Bananenstauden.

Morgendämmerung. Ein Blick

aus dem Fensterchen vermittelt

mir einerseits die Aussicht auf

das indonesische Meer mit dem

nördlichen Küstensaum Lomboks,

andererseits erblicke ich die hornförmige

Spitze eines Berges. Wasser

rauscht zwischen den Bananenstauden

talwärts. Die Luft ist hier auf

700 Meter am Morgen noch angenehm

kühl. Die Insel gehört dem

200 Millionen Menschen zählenden

Indonesien an und ist im Unterschied

zum benachbarten hinduistischen

Bali moslemisch. Seit drei Uhr

früh rumort unser Hauswirt

nebenan, denn es ist derzeit Ramadan,

der Fastenmonat, da wird nur

nachts gegessen und getrunken. Zu

zweit sind Gerald und ich mit Sommergepäck

und Kleinmotorrädern

für zwei Wochen auf den beiden

Sundainseln unterwegs. November-

Lichttherapie, bewährt seit vielen

Jahren. Wir sind gestern Abend

hier eingetroffen, haben nach langen

Verhandlungen zwei Einheimische

engagiert, um sechs Uhr früh

stehen die beiden mit Gepäck

parat. Mit Motorrädern, Begleitern

und Lasten wird erst einmal ein

Ortswechsel vollzogen. 30 Kilometer

auf und ab, steil und kurvig wie

eine Achterbahn. Senaru heißt der

Ausgangspunkt unserer Unternehmung

auf 700 Meter Höhe. Zwei

Tage hat mein Freund Gerald für

eine Bergtour bewilligt, die an sich

3 bis 4 Tage beansprucht.

3000 Meter im Aufstieg

Der Gipfel des Gunung Rinjani ist

3.726 Meter hoch, es gilt also mehr

als 3.000 Meter auf- und wieder

abzusteigen. Das Gebiet ist Nationalpark,

auf 2.000 Meter gibt’s

einen Kratersee mit 3 Kilometer

Breite und 250 Meter Tiefe. Jeder

unserer Begleiter trägt 15–20 kg

Last, dafür haben Gerald und ich

nur Wandergepäck. Das Schuhwerk

unserer Begleiter besteht aus Badeschlapfen,

ein Mann trägt seine Last

in Körben auf einer 1,5 Meter langen

Bambusstange, die hart auf seiner

Schulter aufliegt. Dass der Zustieg

lang ist, liegt auf der Hand.

Tropische Wärme begleitet uns am

Gunung Rinjani auf Lombok

Weg über flaches Grasland 2 bis 3

Stunden lang, während sich der

Berg mit Wolken umhüllt. Dann

setzt überfallsartig tropischer

Regen ein, der uns schließlich zu

einer längeren Rast nötigt. Ein

Unterstand gewährt uns Schutz

und beschert uns die Gesellschaft

eines deutschen Pärchens, das mit

zwei Begleitern zum gleichen Ziel

unterwegs ist.

Gekocht wird

am offenen Feuer

Ein offenes Feuer wird entfacht,

über dem für uns alle Tee und eine

Mahlzeit zubereitet wird, während

es rundherum wie aus Fässern

schüttet. Nebelschwaden schweben

über dem Bergwald, ein

Froschkonzert zeigt das Ende des

Regens an. Auf schlüpfrigem und

steilem Pfad wird der Anstieg fortgesetzt,

Stunde um Stunde im Wald

bergan. Spät nachmittags wird auf

2800 Meter das Camp errichtet.

Schutzhütte gibt es keine. Nach

und nach lichten sich die Nebel und

gestatten zunehmend mehr Einund

Ausblicke auf die bizarre Vulkanlandschaft.

Zelt aufbauen, Feuer

machen und kochen werden für

uns erledigt, wir können uns einer


eingehenden Landschaftsbetrachtung

widmen. Abends wird es

frisch, stelle ich aufgrund meiner

mangelhaften Ausrüstung fest. Ich

bin als Halbschuhtourist unterwegs,

nicht einmal einen Anorak habe ich

mit. Dafür wird uns heißer Tee

gereicht, danach gibt es ein prima

Menü.

Kalte Füße auf Tropenbergen

Unsere Betreuer sind überaus fürsorglich,

auch Schlafsäcke haben sie

für uns mit. Gerald hat schlauerweise

Reserveschuhe mit und erspart

sich am Abend die kalten

Füße in den durchnässten Schuhen.

Es gibt einen Prachtsonnenuntergang

und eindrucksvolle Tiefblicke

auf den von Steilstufen eingesäumten

Kratersee. Die Nacht ist klar,

aber kurz, denn bereits um halb

drei wecken uns die Stimmen unserer

Freunde, die sich schon wieder

ums Feuer bemühen. Also wieder

hinein in die nassen Schuhe und

hinaus in die kalte Nacht. Ein Masochist

bist du eigentlich schon, denk

ich mir. Trotz der immer wiederkehrenden

Strapazen und Unannehmlichkeiten

wird man des Entdeckens

und Erlebens nie müde. Neue

Abenteuer locken, solang die Füße

tragen, solang Herz und Lunge

belastbar sind. Als Entschädigung

hat man für uns sogar eine Taschenlampe

bereit, was in Anbetracht

der Finsternis unerlässlich ist.

Frank und Kirsten heißen unsere

beiden norddeutschen Mitbewerber,

sie sind weit besser ausgerüstet

als wir beide. Der steile Aufstieg

bringt unsere nachtsteifen Gestalten

bald zum Schwitzen, bis eine

kühle Brise am wieder flach verlau-

fenden Kraterrand empfindlich

kühlt.

Mühevoller Gipfelsturm

Letzten Endes führt ein ebenso langer

wie steiler Schutthang zum Gipfel,

den wir im Morgengrauen

bewältigen. Ein Schritt vor, zwei

zurück, unter der bekannten Devise

keuchen wir zum 3726m hohen

Gipfel des Rinjani hinauf. Es ist kurz

nach sechs Uhr morgens und kalt.

Mit einem kräftigen

Jauchzer gebe ich meiner

Freude Ausdruck,

trotz eisiger Hände und

Ohren. Das Erreichen

eines Zieles macht dich

zwar um eine Hoffnung

ärmer, aber auch um das

Erlebnis reicher. Der

Gunung (Berg) Rinjani

ist genauso wie der

Gunung Agung auf Bali

heilig. Auch der jetzt

tief unter uns schillernde

Kratersee wird von den Balinesen

und den Sasaks, so nennt sich

die Bevölkerung Lomboks, als heilig

verehrt. Ich kann die ganze Insel mit

dem Blick umfassen. Im Osten hebt

sich die Nachbarinsel Sumbawa mit

ihren Bergen aus der Weite des

Meeres, im Westen zeigt sich der

Agung von Bali, auch er ist über

3.000 Meter. Allein der Sonnenaufgang

vollzieht sich unsichtbar hinter

einer Wolkenbank. Ein junger

Krater im See schickt Rauchsignale,

er stammt vom letzten Ausbruch im

Jahre 1966. Die Vulkanlandschaft

mit ihren Gipfeln, Wänden und

Abbrüchen beherrscht den Norden

der Insel. Der kalte Wind verkürzt

unsere Gipfelrast, zurück geht es

dann herrlich über den langen

Schutthang, wie bei uns in den

Kalkalpen. Im Lager erwarten uns

die Freunde mit einem leckeren

Bananen-Pfannkuchen. Während

anschließend alles abgebaut wird,

liegen Gerald und ich am warmen

Fels, schauen hinunter zum sattgrünen

See und dösen.

Eine Affenherde am

Lagerplatz

Da erscheint unvermittelt ein Affe

auf der Felskante. Ihm folgt eine

Herde von 15–20 Tieren, die alle

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Lombok

AUF TOUR

mühelos über die Felswände heraufturnen.

Als Gerald dem Leittier

Bananenreste reicht, kommen die

anderen auch näher, werden aber

unsanft verjagt. Nachdem der Platz

von uns geräumt ist, machen sich

alle über die Essensreste an der Feuerstelle

her. Wir verabschieden uns

von Kirsten und Frank, die ihre

Wanderung dem See entlang fortsetzen.

Sie werden erst übermorgen

wieder den Tatort erreichen.

Wir steigen über den Anstiegsweg

wieder ab. Längst hat sich der Berg

wieder in Wolken gehüllt, aber

heute kommt der Regen nicht so

schnell. Eine Gruppe Einheimischer

begegnet uns, sie steigen die 2000

Meter zum See auf, um zu angeln!

Bei zunehmender Schwüle absolvieren

wir den endlos langen Rückweg.

Als wir nach vier Stunden am

Ausgangspunkt eintreffen, öffnen

sich die Schleusen des Himmels. Es

ist Beginn der Regenzeit.

Text und Fotos: Seppi Weiss

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KLAGENFURTER ALPENVEREIN 17


AUF TOUR Schneeschuhe

Ich liebe meine Schneeschuhe!

Winter in den Bergen,

weiß glänzende Berggipfel,

weites Panorama,

tief verschneite Wälder, dieses

eigentümlich klare

Licht. Besondere Farben des

Himmels, die nur der Winter

zaubern kann, dieses

Erlebnis verdanke ich als

Nichtschifahrer den Schneeschuhen.

Zum ersten Mal begegnete ich

ihnen in einer Berghütte, es

waren Modelle aus dem 19. Jahrhundert.

Sehr dekorativ hingen sie

an der Wand. Aber der eigentliche

(entscheidende) Impuls kam von

„Yukon“, dem Film, in dem Charles

Bronson seinen Verfolgern auf

Schneeschuhen durch die weiße

Wildnis davon lief (er hatte sicher

die besseren Modelle).

„Was der kann, kann ich vielleicht

auch“ und am nächsten Tag erwarb

ich im ehemaligen Sporthaus

„Glockner“ sogenannte Schneeteller.

Für Jäger und Förster konzipiert,

zum Gehen auf Forstwegen.

Eine gewisse Ähnlichkeit mit denen

aus dem 19. Jahrhundert war nicht

zu leugnen. Schnee stapfen bei

Wintertouren soll Kondition bringen,

aber mit diesen Geräten sicher

doppelt so viel. Eine Stunde im Tief-

18

KLAGENFURTER

ALPENVEREIN

„Schneeschuh-

Laudatio“

schnee und man ist in Schweiß

gebadet. Bei jedem Schritt waren

einige Kilogramm Schnee zu

heben. Doch eine Gaudi war`s.

Ein halbes Jahr später tauchten

dann schon verschiedene moderne

Schneeschuhe auf. Hübsche Dinger

aus Leichtmetall, mit Plastik verspannt,

mit Krallen auf der Unterseite.

Nur die Bindung machte

Was Sie nicht erreichen

– finden Sie nicht !

etwas Schwierigkeiten. Klamme

Finger! Außerdem benötigte frau

immer einen starken Mann auf

ihrer Seite, für einen kräftigen Zug.

Nun jedoch gibt es Schneeschuhe

mit „Ruckzuck“-Bindungen, aufs

Körpergewicht abgestimmt, mit

Steighilfen und leicht zu transportieren.

Nur ein bisserl teuer sind sie

halt noch.

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wenn ihr zum Schneeschuh-Wandern

Lust habt, erst einmal diese

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ausleihen, im Büro in der Völkermarkter

Straße. Wanderer, Nichtschifahrer,

können auf diese Weise

einen wunderbaren Winter in den

Bergen erleben. Für Schitourengeher

könnten die Schneeschuhe bei

FINDEN SIE SCHON –

ODER SUCHEN SIE NOCH?

Deshalb legt ORTOVOX bei seinen LVS-Geräten WERT auf große Reichweiten.

TYPISCH ORTOVOX ...die N° 1 weltweit !


Bruchharsch oder Sulz interessant

werden, auch für die „Extremen“

als Zustiegshilfe bei Kletter- oder

Eistouren im Winter. Empfehlenswert

für Snowboarder, um den Zauber

der unberührten Hänge zu entdecken.

Doch Achtung: In höheren Regionen

(alpin) muss man sich unbedingt

wie Schitourengeher verhal-

iINFOTourenvorschlag

Das Hirschegger Kreuz,

1.740 m, auf der Packalpe

ten, denn Lawinengefahr droht!

Dank der eingebauten Steigeisen

ist es möglich, Steilhänge direkt zu

überwinden. Riskante Querungen

sind auf alle Fälle zu vermeiden!

Am schönsten ist es wohl, durch

verschneite Wälder und über weiße

Almen zu gleiten und eine Doppelreihe

aus schuppigen Fischmustern

zu hinterlassen.

Text und Foto: Franz Kollmann

Anfahrt von Klagenfurt über die Südautobahn auf den Packsattel bis

zum Barbarahaus, 1.314 m (an Wochenenden geöffnet). Von hier aus

zur Knödelhütte (geschlossen). Meist ist dieser Weg gepflügt oder

ausgetreten. Dann geht es im Tiefschnee - so Schnee vorhanden - zur

Bernsteinhütte (geschlossen), mit Ausblick auf den Rappold Kogel. Es

folgt ein leichter Gipfelanstieg zum Hirschegger Kreuz, dem Tagesziel.

Von hier aus bietet sich dem „Gipfelstürmer“ ein herrliches Panorama:

Koralpe, im Süden die Steiner Alpen und Karawanken, auf der

gegenüberliegenden Seite die Gleinalpe.

Der Abstieg führt anschließend weglos hinunter zum Wildfütterungsplatz.

Ein guter Rastplatz. Warme Getränke sollten stets im Rucksack

sein. Nun folgt ein etwas anstrengenderer Aufstieg zurück zur Bernsteinhütte,

Knödelhütte und über das Almkreuz geht es wieder zum

Barbarahaus.

Für diese Rundtour benötigt man ca. 6 Stunden und, da diese teilweise

im weglosen Gelände verläuft, ist gute Sicht Bedingung.

Ca. 600 Höhenmeter sind dabei zu überwinden.

Wanderkarte: Nr. 132, 1:50.000, Freytag & Berndt

Gleinalpe - Leoben - Voitsberg

„Beim Training, Expeditionen aber auch in der

Freizeit setzte ich auf die Funktionswäsche von

ORTOVOX. Die angenehm weiche Schurwolle

hält meinen Körper warm bei Kälte oder

Nässe und reguliert meinen Temperaturhaushalt

auch bei extremer Hitze optimal.

Beim Langlauf-Weltcup Kiruna (Nordschweden,

November 2002) bewährte sich die hochwertige

Merinowolle schon bei der Besichtigung

der Loipe – Temperatur –34 °C.

Bei meiner Alaska Solodurchquerung 2000

und meiner Durchquerung Zentralasiens 2003

überzeugte ich mich von den besonderen

Dr. med. Hannes Lechner Eigenschaften der Wolle (hohes Warmhaltevermögen,

breites Temperaturspektrum, windund

wasserabweisend, große Feuchtigkeitsaufnahme,

geruchsneutralisierend verzögert die Laktatbildung). Mit nur

einer Garnitur war ich monatelang unterwegs ohne mich oder die Wäsche

waschen zu können – im Gegensatz zu Kunstfaser stinkt durchgeschwitzte

Wolle auch nach längerer Zeit nicht.“

Dr. med. Hannes Lechner / * Notarzt und Sportarzt / * hauptamtlicher Teamarzt

Austria Nordic-Ski Team Langlauf und Biathlon / * Bergrettungsarzt

HÖHENTAUGLICH

Gerald Sagmeister

Carving – oder warum

„geschnittene Schwünge“

nicht nur absoluten

Könnern vorbehalten sind

Parallelschwingen in jedem Schnee

zeichnet den universellen Geländefahrer

aus. Das Tempo ist schneller,

die Bewegung leicht und dynamisch.

Die Kurvenradien werden

dem Gelände und dem Schnee

angepasst. Kurzschwünge erfordern

durch den ständigen Rich-

Foto: Chris Figenshau

tungswechsel etwas mehr Kraft.

Diese Schwungform ist ideal im

herrlichen Pulver und im steilen

Gelände. Bist du einmal gut im

Rhythmus, wirst du von Schwung

zu Schwung katapultiert und das

alles ohne größeren Kraftaufwand.

Früher war dies alles absoluten

Könnern vorbehalten. Heute verhilft

die Technik einer immer größeren

Zahl von Menschen zu solch

traumhaften Erlebnissen. Mit dem

neuen Carving-Schi wird das

Schwingen durch die Taillierung

noch leichter. Versuchen Sie einfach,

beide Knie umzulegen und

lassen Sie die Schi eigenständig ihre

Radien fahren. Entspricht der Kurvenverlauf

exakt der Taillierung der

Schi, spricht man vom Kurvengleiten

oder Carven.

Carver

AUF TOUR

Mit der Hilfe von Touren-Carver

sind geschnittene Schwünge auch

im Gelände kein Problem.

Der Schi fährt dort eigenständige

Kurvenradien, wo man mit dem

Normalschi aktiv um die Kanten

drehen musste.

Tipps vom staatlich

geprüften Bergführer

Mag. Gerald Sagmeister:

„Carver ist nicht

gleich Carver:

Ein wesentliches Schlüsselmaß ist

neben dem gemäßigten Radius

(z.B. 22 m) das Verhältnis von Schi-

Ende zu Schaufel – die Schaufel

sollte um ca. 1cm breiter sein. Generell

kann man Carving-Schi etwas

kürzer fahren. Diese Schi haben sich

mittlerweile seit einigen Wintern in

allen erdenklichen Situationen

bewährt und Einsteigern wie Experten

höchste Freuden im Schnee

beschert.

Gibt es Nachteile beim Aufstieg mit

Fellen? Das Gerücht, dass man mit

Carvern im Aufstieg leichter

zurückrutscht hat keine Substanz.

Für alle Touren-Carver sind mittlerweile

exakt taillierte Steigfelle

erhältlich. Das garantiert maximale

Fell-Auflagefläche in allen denkbaren

Aufstiegs-Situationen, auch bei

heiklen Querungen.

Schuh und Bindung:

Einen Super-Schi zu fahren und

dabei nicht allerhöchsten Wert auf

Bindung und Schuh zu legen, hieße

runderneuerte Winterreifen auf

einen Ferrari zu montieren, denn:

auf die optimale Kraftübertragung

kommt es an. Der italienische

Schuhhersteller Scarpa liefert

Modelle mit komfortablen Aufstiegseigenschaften

und fast

unglaublichem Halt für die

Abfahrt. Unser Tipp: Ja nicht zu

groß kaufen!!! Von der Schweizer

Bindungsfirma Fritschi gibt es

neben der bewährten Diamir Titanal

III nun noch die Freeride, die sich

an den passionierten Variantenfahrer

und Steilhangkünstler wendet.

Es kommt also auf die Kombination

an.

Gerald Sagmeister

KLAGENFURTER ALPENVEREIN 19


AUF TOUR Programm

Oster-Tourenwoche

Ortler/

Cevedale-Region

Sonntag, 4. April –

Freitag, 9. April 2004

Santa Catarina, 1.738 m, in der Provinz

Sondrio, Italien, das Tor zum Ortler-

Cevedale-Gebiet und im Frühling

Heimat des alpinen Schi-Bergsteigens.

Fünf Kilometer von Santa Catarina

entfernt, im Stilfserjochnationalpark in

2.176 m Seehöhe, liegt das Berghotel

„Rifugio-Albergo Ghiacciaio di Forni“.

Das Haus wurde 1996 renoviert und bietet

20

Foto: Rifugio Ghiacciaio Di Forni

alle Annehmlichkeiten wie Zentralheizung,

Kalt- und Warmwasser, Duschen etc..

Die Gipfelmöglichkeiten vom Hotel aus in

der Region der Dreitausender sind

mannigfaltig und umfassen gleichermaßen

Foto: Edwin Lautner

Tourenziele für Anfänger und

Fortgeschrittene.

Tourenverantwortlicher:

Bergführer Sepp Szöke

Alpenvereinsführer:

F. Bäuchler, F. Hausharter,

E. Leitner, H. Schindler,

I. Stopper, R. Straßer

Vorbesprechung:

Donnerstag, 11. März 2004,

18.00 Uhr AV-Büro

Anmeldung:

Sofort möglich!

KLAGENFURTER ALPENVEREIN

Datum Route/Ziel Art Zeit Führer

SEKTION KLAGENFURT

Völkermarker Straße 9, Tel. 0463/513056, Termin für die Vorbesprechungen siehe bei den Touren

direkt und in den Tageszeitungen bzw. im Schaukasten.

Wegen der hohen Verantwortlichkeit der Führer ist die Anmeldung zu Führungstouren zum

Vorbesprechungstermin Pflicht!

Dezember 2003

Mi.03.12. Zelenica, 2.026 m, Karawanken BW 5,5 Kollmann

Sa.06.12. Schitechnik im Gelände für Anfänger A S. Szöke

bis und Fortgeschrittene, Heiligenblut mit Team

Mo.08.12. Stützpunkt: Wallackhaus, 2.350 m

VB: Donnerstag, 27. Nov., 18.00 Uhr

So.07.12. Stifterkogel W 5 Kosjek

So.07.12. Sechter, 1.449 m, Karawanken BW 6 Jesse

Mo.08.12. Adi-Plattner-Gedächtnislauf,

Ulrichsberg

siehe separate Ankündigung: Supercup

A/BW/MB HG Lindwürmler

Sa.13.12. Schiführungstour Koralpe A 3,5 G. Glaser

ca. 770 hm, unschwierig

FB: 2 5,—/Pers. -

VB: Do., 11. Dezember, 18.00 Uhr

R. Straßer

So.14.12. Klagenfurt - Falkenberg - Drasing -

Tuderschitz - Pirk - Krumpendorf

W 5 Jaritz

So.14.12. Rund um den Pyramidenkogel W Fürnkranz

Mi.17.12. Schiführungstour Stubeck, 2.370 m, A 3 R. Straßer

von der Kramerhütte aus (Maltaberg)

ca. 770 hm, unschwierig,

VB: Mo., 15. Dez., 18.00 Uhr

FB: 2 5,—/Pers.

G. Glaser

So.21.12. Jahresabschlusswanderung: Plöschenberg - W Kosjek

St.Gandolf (20.Jahr) - Hollenburg Kollmann

So.28.12. Tockneralm, 2.357 m, Niedere Tauern A 3 F. Bäuchler

ca. 1.100 hm, unschwierig

FB: 2 5,—/Pers. - VB: Di., 23. Dezember, 18.00 Uhr

G. Glaser

Jänner 2004

Do.01.01. Neujahrstour W Jaritz

So.04.01. Maria Saaler Berg W 5 Kosjek

So.04.01. Klagenfurter Hütte, Schneeschuhtour BW Kakl

Di.06.01. Dobratsch, 2.166 m, Schneeschuhtour

für Anfänger

BW 4 - 5 Kollmann

Mi.07.01. Gummer, 2.316 m, Schladminger Tauern A 3 - 4 R. Straßer

1.100 hm, unschwierig

VB: Mo., 05. Jänner, 18.00 Uhr FB: 2 5,—/Pers.

G. Glaser

Sa.10.01. Weiterbildungskurs für Tourenführer A M. Jerne

bis So.11.01. Stützpunkt: Sadnighaus, 1.880 m

So.11.01. Raum Diex - Hochfeistritz W Fürnkranz

Sa.17.01. Hochfeistritz - Mirnig W 4 Weiss

Sa.17.01. Wöllaner Nock, 2.145 m, Nockgebiet A 3 - 4 T. Kiechl

Ausgangspunkt: Feldpannalm

unschwierig, 600 - 1.200 hm in mehreren

Aufstiegs- und Abfahrtsvarianten - FB: 2 5,—/Pers.

VB: Do., 15. Jänner, 18.00 Uhr

R. Rebernig

Mi.21.01. Hirneck, 2.164 m, Hafner Gruppe A 3 G. Glaser

1.000 hm, unschwierig,

VB: Mo., 19. Jänner, 18.00 Uhr - FB: 2 5,—/Pers.

R. Straßer

Legende: A = Alpin-Bergsteigen

RF = Rad fahren

BW = Bergwandern

W = Wandern

VB = Vorbesprechung, FB = Führungsbeitrag

MB = Mountainbiken

SK = Sportklettern


Datum Route/Ziel Art Zeit Führer

Sa.24.01. Krn, 2.244 m, Julische Alpen, A 4 H. Schindler

von Koberit aus, mittel schwierig, U. Nothegger

1.400 hm - FB: 2 15,—/Pers.

VB: Do., 22. Jänner, 18.00 Uhr

H. Hundstorfer

So.25.01. Mariborski Razglednik, 1.147 m, (Cigelnica)

Pohorje Gebirge, 800 hm

BW 5 Kollmann

Fr.30.01. Alpenvereinsball

Feruar 2004

So.01.02. Rundwanderung: Schmelzhütte - Göltschach W 5 Kosjek

So.01.02. Schoberriegel, 2.288 m, Schneeschuh-Rundtour BW 4 - 5 Kakl

So.01.02. Eisenhut, 2.441 m, Gurktaler Alpen A 3 - 4 K. Müller

von der Turracher Höhe aus,

ca. 1.000 hm, unschwierig, - FB: 2 5,—/Pers.

VB: Do., 29. Jänner, 18.00 Uhr

E. Lautner

Mi.04.02. Gurgelitzen, 2.352 m, Tauern A 3 R. Straßer

1.050 hm, unschwierig, W. Sepperer

Fr.06.02. Einführung in das Schitourengehen A S. Szöke

bis siehe separate Ankündigung rechts unten M. Gasser

So.08.02. Stützpunkt: Sadnighaus, 1.880 m G. Glaser

M. Jerne

Sa.,07.02. Guttaring Ma.Waitschach W 5 Weiss

So.08.02. Grumethof - Jagerhansl W Fürnkranz

Sa.14.02. Deneck, 2.433 m, Schladminger Tauern A 4 F. Bäuchler

1.050 hm, mittel schwierig - FB: 2 15,—/Pers.

VB: Do., 12. Februar, 13.00 Uhr

H. Buxbaumer

So.15.02. Brandhöhe, 1.886 m - Moschkogel, 1.916 m - BW 5 - 6 Kollmann

Hühnerstütze, 1.988 m - Steinmandl, 1.835 m, Koralpe,

780 hm, anspruchsvolle Schneeschuhtour

Mi.18.02. Prapotnik, 1.727 m, Karawanken A 3 R. Straßer

1.060 hm, unschwierig,

VB: Mo., 16. Feber, 18.00 Uhr - FB: 2 5,—/Pers.

G. Glaser

Sa.21.02. Kleines Mosermandl, 2.538 m, A 4 R. Rebernig

Schitourengebiet Zedernhaus T. Kiechl

1.250 hm, mittel schwierig - FB: 2 15,—/Pers.

VB: Do., 19. Februar, 18.00 Uhr

A. Kauder

So.22.02. Zirbitzkogel, 2.396 m, Schneeschuhtour, 800 hm BW 5,5 Kürner

Sa.28.02. Tourenwochenende auf der Planneralm A M.Jerne jun.

bis Hochrettelstein, 2.217 m, Schreinl, 2.154 m H. Hundstorfer

So.29.02. Stützpunkt: Planneralmhütte (AV), 1.590 m

mittel schwierig, je ca. 800 hm

VB: Do., 19. Feber, 18.00 - FB: 2 20,— /Pers.

M. Jerne sen.

So.29.02. Rinsennock, 2.334 m, Schneeschuh- Rundtour BW 6 Kakl

März 2004

Mi.03.03. Wintertalernock, 2.394 m, Gurktaler Alpen A 3 G. Glaser

unschwierig, ca. 900 hm,

VB: Mo., 01. März, 18.00 Uhr - FB: 2 5,— Pers.

R. Straßer

Sa.06.03. Schiführungen - Bereich der Klagenfurter Hütte A HGLindwürmler

So.07.03. Zopplauf im Rahmen des Supercups

siehe separate Ankündigung in diesem Heft

So.07.03. Rundwanderung: Ebenthal - Schwarz - Ebenthal W 5 Kosjek

So.07.03. Terenzbachspitze, 1.734 m, Schneeschuhtour

Gleinalpe, 578 hm

BW 5 Kollmann

Do.11.03. Steinplan, 1.670 m, Schneeschuhtour, Gleinalpe BW 6 Kollmann

Fr.12.03. Schitourenwochenende im Großarltal, Szb. A W. Habernig

bis Kreuzeck, 2.204, 1.000 hm, unschwierig 4 E. Hofer

So.14.03. Gamskarkogel, 2.467 m, 1.300 hm, mittelschwierig,

VB: Do., 04. März, 18.00 Uhr - FB: 2 20,—/Pers.

6

So.14.03. Aichberg - Zechhütte - Reisberg

Lavanttaler Saualmflanke

W Fürnkranz

Mi.17.03. Hochstuhl, 2.237 m, Karawanken A 4 R. Straßer

1.200 hm, mittel schwierig

VB: Mo., 15. März, 18.00 Uhr - FB: 2 15,—/Pers.

G. Glaser

Programm

AUF TOUR

Schitechnik im Gelände

für Anfänger und

Fortgeschrittene:

Foto: Edwin Lautner

Heiligenblut

Stützpunkt:

Wallackhaus, 2.350 m,

Termin: Samstag, 06. bis

Montag 08. Dezember 2003

Vorbesprechungstermin:

Donnerstag, 27. Nov., 18.00 Uhr,

AV-Kanzlei

Teilnehmerhöchstanzahl:

40

Anmeldungen noch möglich

Ausgebildete Schilehrer geben euch die

neuesten Tipps und Tricks sowohl für das

Pistenschifahren als auch für die richtige

Schitechnik im Gelände.

Einführung ins Schitourengehen

für Anfänger

und Fortgeschrittene

Foto: Edwin Lautner

Goldberggruppe

Stützpunkt:

Sadnighaus, 1.880 m,

Termin: Freitag, 06.

bis Sonntag 08. Feber 2004

Vorbesprechungstermin:

Donnerstag, 15. Jänner 2004,

18.00 Uhr, AV-Kanzlei

Teilnehmerhöchstanzahl:

30

Anmeldungen sofort möglich

Unser Profi-Bergführer Sepp Szöke und

erfahrene Tourenführer der Sektion vermitteln

euch Grundkenntnisse für das

sichere Bewegen im Schitourengelände.

KLAGENFURTER ALPENVEREIN 21


AUF TOUR Programm

Sternwanderung

Christophberg

Am 13. Juli 2003 rief „Northland“ zur Sternwanderung

auf den Christophberg und sie

kamen, die Wanderer, Bergsteiger, Biker,

Weitwanderer, Naturfreunde, ÖAV-Mitglieder

und Spaziergänger. Sie strömten

aus allen Himmelsrichtungen herbei. Von

Timenitz, Brückl, St. Sebastian-Hochosterwitz,

St. Filippen, vom Magdalensberg her

und Pischeldorf.

Gesichtet wurde unter anderen, unser Geröllheimer,

als Feinspitz mit einem Sackerl

Schwammerln, der Beirat für die Kärntner

Weitwanderer, Franz Jesse mit seiner Gattin,

Frau Burgi. In dessen Begleitung befand

sich der Chef der Weitwanderer für Österreich,

Fritz Käfer und seine Frau Erika Käfer,

Redakteurin der ÖAV-Weitwanderermitteilungen.

Irene Stopper und Heini Singer

waren mit Bikes da und der Wanderreferent

Franz Kollmann wanderte vom Magdalensberg

an.

Die Fidelen Lavantaler spielten auf und die

Sonne lachte dazu. Um 11 Uhr zelebrierte

Pater Bergmans auf seine humorvolle und

doch besinnlich machende Art die Bergmesse.

Nach dieser seelischen Erquickung sorgten

die Wirtsleute des Gasthofes Messner großartig

für das leibliche Wohl aller Gäste.

S.L.

Sanftes Turnen

mit Mag. Margreth Wadl – jeden Freitag

von 17.30 Uhr bis 18.30 Uhr in der ASO-

Waidmannsdorf (Gymnastiksaal I), Eingang

Schubertstraße.

ANMELDUNG im AV-Büro.

Preis für Mitglieder Euro 45.—,

für Nichtmitglieder Euro 58.—.

Konditionsturnen -

AV-Gymnastik - Kalorienkiller

mit Mag. Herbert Lientschnig - jeden Mittwoch

von 20 Uhr bis 21.00 Uhr (danach auf

Wunsch Ballspiele bis 21.30 Uhr)in der HS-

Annabichl, (großer Saal) Weichselhofstr. 6.

ANMELDUNG im AV-Büro.

Preis für Mitglieder Euro 45,—,

für Nichtmitglieder Euro 58,—.

Nordic Walking

mit Heidi Joham (0650-3326264) - bis zu den

Semesterferien jeden Donnerstag um

15.30 Uhr, danach nach Absprache

Treffpunkt: Kreuzbergl, 1.Teich

(Fischerwirt).

ANMELDUNG im AV-Büro, Preis Euro 58,—

22

KLAGENFURTER ALPENVEREIN

Datum Route/Ziel Art Zeit Führer

Fr.19.03. Schitouren im hinteren Ahrntal, Südtirol A M. Gasser

bis Dreiherrnspitze, 3.499 m, ca. 1.650 hm 5 R. Hummer

So.21.03. Rötspitze, 3.495 m, ca. 1.950 hm 6 B. Zedrosser

schwierige, hochalpine Touren - Stützpunkt: Kasern

begrenzte Teilnehmerzahl (8 Personen)

VB: Do., 11. März, 18.00 Uhr - FB: 2 30,—/Pers.

So.21.03. Schneeglöckerltour W 5 Frühmann

So.21.03. Dom na Resevni, 682 m - Tolsti Vrh, 830 m,

Bergland v.Pasavje, 1.015 hm

BW 6 Kollmann

Sa.27.03. Schitourenwochende im Villgratental A H. Puxbaumer

bis Rotes Ginggele, 2.763 m, 1.000 hm 3 E. Lautner

So.28.03. mittel schwierig, Hochgrabe, 2.951 m, 1.200 hm,

schwierig und hoch alpin

Stützpunkt: GH „Bader“, Kalkstein

VB: Do., 18. März, 18.00 Uhr - FB: 2 30,—/Pers.

4

So.28.03. Mt. Vualt, 1.725 m, AP: Aupertal - Dorlla, 1.100 hm BW 6 Sepperer

Mi.31.03. Romaten, 2.696 m, Goldberg Gruppe A 3 G. Glaser

1.000 hm, unschwierig

VB: Mo., 29. März, 18.00 Uhr - FB: 2 5,—/Pers.

R. Straßer

„Kärntner Spaziergänge“ mit Karl Soudat werden laufend in den Schaukästen angekündigt.

Treffpunkt / Fahrgemeinschaften:

BW, W an Sonntagen: beim „Pumpe“, Lidmanskygasse 2

an Wochentagen: Parkplatz Herbertstraße, Ecke St.Veiter Ring / Villacher Ring

ORTSGRUPPE PISCHELDORF

ORTSGRUPPE PISCHELDORF

Anmeldung: Bernhard Staudacher, Tel. 04224/81011, Anni Patscheider, Tel. 04224/3390

Vereinsabende jeden 1. Donnerstag im Monat um 20 Uhr, Gasthof Wieser in Pischeldorf

Sa.06.12.

Dezember 2003

Weihnachtsfeier Christofberg W 1,5

So.28.12. Teilnahme „Eierspeisparty“ Klagenfurter Hütte

ev. Schitour

Jänner 2004

W 2

Sa.10.01. Lonzaköpfl, 2.317 m, Goldberggruppe, 1.050 hm A 3

Sa.07.02.

Feber 2004

Hochschwung, 2.169 m, Rottenmanner Tauern,

vom Bretsteingraben aus, 1.000 hm

März 2004

A 3

Mo.15.03. Schitouren vom Villgratental/Osttirol: A

bis Kreuzspitze, 2.624 m, Toblacher Pfannhorn, 2.663 m,

Mi.17.03. Marchkinkele, 2.546 m, ca. je 3

Genauere Angaben zu den Touren mit Abfahrtszeiten werden jeweils kurz vorher im Schaukasten

veröffentlicht. Witterungsbedingte Zieländerung vorbehalten!

Auch Nichtmitglieder sind zu einer Schnuppertour immer willkommen!

ORTSGRUPPE MARIA RAIN

ORTSGRUPPE MARIA RAIN

Info: Ing. F. Schifrer, Tel. 04227/84808, Ing. M. Slabe, Tel. 04227/84181

Ing. M. Streibl, Tel. 0699/10776381 - email: alpenvereins_jugend@hotmail.com

So.07.12.

Dezember 2003

Eingehschitour auf die Klagenfurter Hütte A Streibl, Slabe

Mo.08.12. Teilnahme am Adi-Plattner-Gedächtnislauf, Ulrichsberg

Sa.13.12. Weihnachtsfeier auf der Bayerhütte A

So.28.12. Teilnahme „Eierspeisparty“ Klagenfurter Hütte A Streibl, Slabe

Im Dezember je nach Schneelage diverse Schitouren.

Jänner 2004

Sa.10.01. Schitraining Bayerhütte

So.11.01. Dobratsch - Schitour A Ing. Schifrer

Sa.17.01. Schitraining Bayerhütte

Sa.24.01. Schitraining Bayerhütte


Datum Route/Ziel Art Zeit Führer

So.25.01. Gemeindeschirennen Bayerhütte

Feber 2004

So.08.02. Klommnock - Schitour A DI Pecenko

März 2004

So.07.03. Teilnahme am Zopplauf

So.14.03. Rosennock - Schitour A DI Pecenko

Turnen ab Herbst: Aerobic, jeweils Dienstag 20.00 - 21.00 Uhr

Freitag: 17.30 - 18.15 Uhr Kleinkinderturnen (3 - 6 J.)

18.15 - 19.00 Uhr Kinderturnen (7 - 10 J.)

19.00 - 20.00 Uhr Kinderturnen (11 - 14 J.)

20.00 - 21.00 Uhr Jugendl.u.Erwachsene

Ort: Volksschule Maria Rain

ORTSGRUPPE FRIESACH

ORTSGRUPPE FRIESACH

Obmann Robert Omann, Tel. 04268/2678. Jeden ersten Freitag im Monat AV-Stammtisch um

19.30 Uhr im Gasthof „Weißer Wolf“

Dezember 2003

Fr.05.12. Stammtisch

Mo.08.12. St. Salvator - Höllein (GH Panoramablick) W 6 R.Omann

leicht, Treffpunkt u. Abmarsch in St.Salvator Tel. 04268/2678

(Feuerwehr) um 8 Uhr oder 04268/2396

So.28.12. Wintertaler Nock, 2.394 m, Adolf-Auer- A 3 R.Omann

Gedächtnistour, Schitour, mittel, 950 hm, Abf. 8 Uhr s.o.

Fr.02.01.

Jänner 2004

Stammtisch - Diavortrag von Mag.Christine Ingrid Eisner

„Jahresrückblick 2003“

Sa.10.01. Gertrusk, 2.044 m, Saualpe, leicht, 650 hm A 2 A.Pirker

Abf. 8 Uhr Tel. 04263/355

Sa.24.01. Hochleitenspitze, 2.329 m, Triebener Tauern, A 3–3,5 N. Steiner

mittel, 1.000 hm, Abf. 7 Uhr

Feber 2004

Tel. 04267/782

Fr.06.02. Stammtisch - Diavortrag von Franz Sadjak

„Jahresrückblick mit Gran Paradiso“

So.08.02. Schüttnerkogel, 2.164 m, Rottenmanner Tauern, A 3 A. Pirker

mittel, 900 hm, Abf. 7 Uhr Tel. 04263/355

So.22.02. Monte Santo Luschari, 1.789 m, Julische Alpen,

mittel, 1.000 hm, Abf. 8 Uhr

März 2004

A 2,5 H. Kabon

Fr.05.03. Stammtisch

So.07.03. Grebenzenhöhe, 1.870 m, Teilnahme am A 2,5

So.14.03.

Grebenzenlauf St.Lambrecht, Touristischer Leistungslauf,

800 hm, Abf. 7.30 Uhr

St.Ulrich am Johannserberg - Wanderung, leicht W 4 - 5 G. Kogler

300 hm, Abf. 9 Uhr Tel. 0664/2318944

Sa.20.03. Zederhaus, Mosermandl, 2.680 m, Radstädter A 4 N. Steiner

bis So.21.03. Tauern, mittel - schwer, 1.200 hm, Abf. 7 Uhr Tel. 04267/782

So.28.03. Hoher Gallin, 1.045 m, Ossiacher Tauern, leicht, W 5 - 6 I. Gursch

500 hm, Abf. 8 Uhr Tel. 0676/7758995

Abfahrt erfolgt, wenn nicht anders angegeben, immer beim Sportplatz auf der Olsa in Friesach.

ORTSGRUPPE VÖLKERMARKT

ORTSGRUPPE VÖLKERMARKT

Obmann Erwin Maier, Tel. 04235/3076 Vereinsabend: Jeden ersten Freitag im Monat um 20

Uhr im Cafe Reinhard in Eberndorf

Dezember 2003

Fr.05.12. Klubabend und Jahresabschluss in Eberndorf, Beginn bereits um 19.00 Uhr.

Schitouren nach Schneelage.

Fr.02.01. Klubabend in Eberndorf

Jänner 2004

Programm

AUF TOUR

Damavand 5.761 m

Ski-Führungstour

Iran

Etwa 12. 04. - 26. 04. 2004

Firnabfahrten, Blumen und Kultur in Persien

– all das genießen kann man bei dieser

Auslandsfahrt von Michi Jerne.

Er bürgt für höchsten Erlebnisreichtum und

beste Qualität zu erschwinglichen Preisen.

Diese „Skitour“ wird wieder vielen

Ansprüchen gerecht, ein echter Knüller im

Programm 2004.

Der Richtpreis beträgt 2 2.000,—, das Programm

liegt im AV-Büro auf.

Anmeldungen bis spätestens 31.12.2003.

Fotos: Kostka, mit freundlicher Genehmigung

des Weishaupt Verlages

KLAGENFURTER ALPENVEREIN 23


AUF TOUR Programm

„Kraft getankt für

Körper, Geist und

Seele“

Vor der imposanten Kulisse des höchsten

Berges Österreichs präsentierten Mitglieder

des Österreichischen Falknerbundes der

Landesgruppe Kärnten ihre Greifvögel am

Glocknerhaus. Es war ein ganz besonderes

Erlebnis, dem auch der einsetzende Regen

keinen Abbruch tun konnte, diese gefiederten

Flugkünstler in einem solchen

Ambiente bei ihren Flügen bewundern zu

können.

Um auch dem Geist etwas besonders Anregendes

zu bieten, lud Blanka Straßer zur

Mittagsvernissage ihrer unglaublich

ansprechenden Aquarelle „Welten aus

Schnee und Eis“.

Im Jahr des Süßwassers setzte sie sich auf

künstlerische Weise mit dem „Wasser in

fester Form“ in ihren Bergbildern auseinander,

die sie einen Monat lang am Glocknerhaus

ausstellte.

Damit an diesem hohen Feiertag auch die

Seele eine ganz besonders beglückende

Impression erleben konnte, fand um 16:00

Uhr„Auf den Spuren der Bergpredigt...“

eine ungewöhnliche Jugendbergmesse auf

den Abhängen der Glocknerwiesen oberhalb

des Glocknerhauses statt.

Otto Resinger

24

Brigitte Bernegg

Foto: Blanka Straßer

Frau Brigitte Bernegg, tritt mit Jänner nächsten Jahres

ihren wohlverdienten Ruhestand an. Sie war durch 32

Jahre erfolgreich in der Kanzlei des Klagenfurter

Alpenvereins tätig und gestaltete während dieser Zeit

die positive Entwicklung unserer Sektion bedeutend

mit. Es gibt kaum ein Mitglied, dass die immer freundliche,

hilfsbereite, kompetente und allseits sehr

geschätzte Mitarbeiterin nicht kennen würde, dem sie

nicht einmal hilfreich zur Seite gestanden wäre.

KLAGENFURTER ALPENVEREIN

Datum Route/Ziel Art Zeit Führer

Sa.10.01. Schitour auf die Koralpe A Maier

Fr.06.02. Klubabend in Eberndorf

Feber 2004

Sa.14.02. Schitour auf den Dobratsch A Preinig

März 2004

Fr.05.03. Klubabend in Eberndorf

Sa.13.03. Schitour auf den Taferlnock A Maier

ORTSGRUPPE GÖRTSCHITZTAL

ORTSGRUPPE GÖRTSCHITZTAL

Dr. Wolfgang Eckert, Tel. 04264/8220 –

Vereinsabend am letzten Donnerstag im Monat um 19.30 Uhr im GH Dorfschmied

Informationen und Anmeldung spätestens drei Tage vorher beim Tourenführer

Dezember 2003

Sa.20.12. Eingehschitour mit Notfallübungen, Zirbitzkogel A alle Schitouren-

(Ziel nach Schneelage) führer

Mi.31.12. Jahresausklang Gertrusk

Schi - ev. Schneeschuhtour

A Gruber

Sa.10.01.

Jänner 2004

Schneeschuhwanderung auf der Saualpe, vom A

Klippitztörl bis zur Druckerhütte

Eckert

Sa.10.01. Schitour Rosennock - 2.434 m, 1.400 hm A 4 Taferner

Sa.14.02.

Feber 2004

Schitour Prebertörl - Hasenhöhe, 2.446 m A Petutschnig

Sa.28.02. Tonnerhütte - Zirbitzkogel - Martinerhütte -

Hohenpressen

März 2004

A Gruber

Sa.13.03. Schitour Lungauer Kalkspitze, 2.471 m A Petutschnig

Sa.20.03. Schitour Mala Mojstrovka, 2.332 m, 750 hm A 3 Taferner

WEITWANDERER

WEITWANDERER

Für die Sektion Weitwanderer Kärnten: Franz Jesse, Walddorf 73, 9020 Klagenfurt,

Tel.0463/439084,

Sa.29.11. Filmnachmittag Toscana Radtour, mit Beginn um 15 Uhr im Cafe Relax,

Klagenfurt, Mössingerstrasse 26 (neben Bundes-Real-Gymnasium).

Gleichzeitig wird auch die Radtour für das Jahr 2004 vorgestellt.

Alle Teilnehmer, aber auch Freunde des Radfahrens sind dazu herzlichst

eingeladen.

NORDIC WALKING

NORDIC WALKING

Treffpunkt: bis zu den Semesterferien jeden Donnerstag um 15.30 Uhr,

danach nach Absprache, beim Fischerwirt/Kreuzbergl

Leiterin: Heidi Joham, Tel. 0650/3326264

Als Vorsitzender des Klagenfurter Alpenvereins

bedanke ich mich bei dir, liebe Brigitte, sehr herzlich

für die gute Zusammenarbeit und wünsche dir im

Namen des Vorstandes, aller MittarbeiterInnen und

Mitglieder für deinen neuen Lebensabschnitt alles

erdenklich Gute.

Robert Straßer

Foto: Melanie Hoppe


Tag der offenen Tür

Zum 5. Mal lud der Klagenfurter

Alpenverein am 12. September

zum Tag der offenen Tür. Die

Anspannung war groß. Wie viele

Mitglieder und Interessierte würden

kommen? Tage zuvor regnete

es. Es war sehr frisch. Die Wettervorhersage

war nicht besonders

gut. Im vorigen Jahr lockte der

große Alpinist und Forscher Heinrich

Harrer viele Menschen an.

Wir gaben uns alle Mühe:

Die Bewohner der Völkermarkter

Straße 9 hielten den Hof von Pkws

frei.

Auf die Jugend wartete der vom

Alpinwart Michael Jerne bereitgestellte

AV-Kletterturm mit AV-

Jugend als Betreuer.

Prof. Ing. Hans M. Tuschar, großartige

Persönlichkeit des Südkärntner

Raumes und Franz Kollmann, Wanderreferent

und ausgezeichneter

Fotograf, waren für ihren Auftritt

bereit.

Unsere Freunde aus der Steiermark,

angeführt von Gottfried Pausch,

packten ihre Musikinstrumente

aus, der Singkreis der Sektion übte

unter der Leitung von Brigitte

Gritzner noch ein letztes Mal die

vorzutragenden Lieder.

Franz Traumüller verschaffte uns

gratis Murauer Bier und Würste der

Karnerta.

Und dann kamen die Besucher.

Zuerst vereinzelt, aber schließlich

war die Kletterwand bis spät am

Abend von Kindern umringt, die

Tische im Hof bis auf den letzten

Platz besetzt, Menschentrauben

standen an der Biertheke, vor den

Kuchentischen, an der Bar, in der

Kanzlei, und beim Lichtbildervortrag

von Franz Kollmann war für

die später Kommenden stehen

angesagt. Mit Aufmerksamkeit

lauschten die Gäste den Ausführungen

des Vorsitzenden, von Prof. Ing.

Hans M. Tuschar und den Darbietungen

der AV-Sänger.

Bis zum Einbruch der Dunkelheit

hielt das Wetter aus und es herrschte,

dank unserer Steirischen Musiker,

großartige Stimmung.

Selbstverständlich, dass es 2004

wieder einen Tag der offenen Tür

geben wird.

Robert Straßer

Herzlichen Dank an:

Sponsoring:

Obermurtaler Bauereigenossenschaft

„Murauer

Bier“ (Theke, Bänke,

Kühlschrank, Getränke,

Würstl)

Musik: Dir. Gottfried

Pausch mit „Steirerband

der Osterschitourenwoche“

Koordination: Robert

Straßer, Franz Traumüller,

Brigitte Bernegg, Mag.

Robert Schmauzer

Vor- und Nacharbeiten

im Hof (Bänke, Tische,

Flohmarktstand, Kuchenbar,

Theke, Kühlschrank,

Plakatierung, Grillstation,

Büchertisch, Lautsprecheranlage):

Helga und Gerhard Glaser,

Sebastian Sepperer,

Franz Traumüller, Familie

Huber, Herta Zlodej

VERSICHERUNG

KÄRNTNER WISSEN, WAS SIE WOLLEN

A-9020 Klagenfurt • Domgasse 21

Tel. 0463/5818-0 • Fax-DW 200

Wir präsentieren

Auf- und Abbau des

Kletterturms: Michael

Jerne, Peter Kampusch

Betreuung der einzelnen

Stationen während der

Veranstaltung:

Kletterturm: Wolfgang

Kuttnig und Jugendteam

Kuchen- und Sektbar:

Ella Frühmann,

Helga Glaser

Flohmarktstand:

Gerhard „Milan“ Kakl,

Toni Lube

Glocknerhausboutique:

Mag. Robert Schmauzer

Biertheke: Hildegard

und Bernhard Staudacher

Grillstation: Friedbert

Huber, Maria Kilzer, Josef

Teppan

VEREIN

Bücherstand-Heyn:

Klaus Eberhard

Cafeteria: Gerlinde Groß

Geschäftsstelle: Brigitte

Bernegg, Traudi Slabe,

Christine Widmann

Kuchen- und Tortenspender:

Ilse Alf, Frauke Bach,

Edith Cabalier, Marianne

Frank, Ella Frühmann,

Helga Glaser, Christine

Grabner, Cafe/Kerzen

Gasser - Völkermarkter

Str. 7, Erika Jaritz, Ilse

Kodera, Konditorei Korbelius

- Karfreitstraße 9,

Inge Munser, Blanka

Strasser, Anni Widmann,

Barbara Napetschnig,

Herta Zlodej.

KLAGENFURTER ALPENVEREIN 25

Fotos: Blanka Straßer


VEREIN Schüler helfen

Exkursion in die Glocknergruppe

Am Alpin- und Seminarzentrum

Glocknerhaus startet der Klagenfurter

Alpenverein gemeinsam

mit der 4A-Klasse des Villacher Perau-

Gymnasiums ein erlebnispädagogisches

Projekt unter dem Motto

„Gemeinsames Erleben und Arbeiten

am Berg schweißen SchülerInnen

und Klassenvorstand am Beginn des

Schuljahres zu einer (Klassen)Gemeinschaft

zusammen“.

Am Freitag, dem 26. September 2003

fuhr unsere Klasse mit Klassenvorstand

Frau Professor Zechmann,

unserer Chemie- und Biologielehrerin,

und zwei Elternteilen zum Glock-

26

Gesundheit aus

bestem Hause

A-9330 Althofen Kärnten Tel. 04262/2071-0 Fax 04262/2071-501

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KLAGENFURTER ALPENVEREIN

nerhaus. Es liegt 2100 Meter hoch, in

der Nähe von Heiligenblut, an der

Großglockner-Hochalpenstraße.

Dort angekommen, bot sich uns ein

herrlicher Ausblick auf den Großglockner.

Nachdem wir unser Gepäck im Dachboden

des Hauses verstaut hatten,

fanden wir uns mitten am Vormittag

auf dem Parkplatz des Glocknerhauses

ein, wo uns Herr Mariacher, einer

der Führer des Nationalparks Hohe

Tauern, einiges über Gletscher erzählte.

Nach dem Besuch des Stausees Margaritze

stiegen wir zum Elisabethfelsen

empor, was uns sehr viel Kraft

kostete. Dort hielten wir unsere Mittagsrast,

genossen den herrlichen

Ausblick auf die Glocknergruppe

und trugen unsere Namen in ein dort

aufliegendes Bergbuch ein.

Nach der Mittagspause machten wir

uns auf den Weg zum Sandersee. Er

ist gänzlich von Schlamm

bedeckt, nur ein kleiner

Bach fließt am Rand des

Sees. Da die Schlammschicht

zeitweise sehr hart

ist, konnten wir ihn mühelos

überqueren.

Schließlich erreichten wir die Pasterze,

die allein im letzten Jahr 30

Meter zurückgeschmolzen war und

an Mächtigkeit zwölf Meter eingebüßt

hatte. Nach der Überquerung

des Gletschers mit seinen gefährlichen

Gletscherspalten begann der

schweißtreibende Aufstieg zur Kaiser-Franz-Josef-Höhe.

Oben legten wir eine wohlverdiente

Pause ein, die alle auch für den

Besuch des Aussichtsturms nützten,

dann wurden wir mit einem Bus zum

Glocknerhaus zurückgebracht.

Das Abendessen ließen wir uns nach

dieser anstrengenden sechsstündigen

Tour besonders gut schmecken.

Hierauf konnten einige Schüler unserer

Klasse ihre Kletterkünste an einer

kleinen Klettermauer erproben.

Zwei Bergsteiger des Alpenvereins,

Herr Resinger und Herr Jerne, hielten

für uns an diesem Abend noch einen

interessanten Vortrag über Bergsteigen

und Bergausrüstung.

Nach einer ganz und gar nicht ruhigen

Nacht und einem ausgiebigen

Frühstück unternahmen wir gleich

am Morgen die nächste Bergtour auf

den „Spielmann“, den wir jedoch

nicht gänzlich erklommen. Wir hatten

Holzpfosten, Farben und allerlei

Werkzeug mitzuschleppen, denn ein

Aufstiegsweg sollte nach- bzw. neu

markiert werden. Dabei errichteten

Inmitten einer Naturlandschaft, nahe dem mittelalterlichen Markt Althofen, liegt

das Kur- und Rehabilitationszentrum Althofen, welches wegen seines

einzigartigen Heilschlamm- und Heilmoorvorkommens weit über die Grenzen

Österreichs bekannt ist. Das vielfältige therapeutische Angebot, welches neben

den balneologischen Behandlungen auch physikalische Therapien und elektrotherapeutische

Behandlungen nach neuesten Erkenntnissen umfasst, kommt

besonders bei Erkrankungen des Stütz- und Bewegungsapparates sowie bei

Erkrankungen des rheumatischen Formenkreises zur Anwendung. Das Kurbad

Althofen verwirklicht die Synthese von althergebrachten balneologischen

Behandlungsmethoden und moderner Medizin. Ein Team von 60 Therapeuten,

Ärzten (rund um die Uhr), Schwestern und Fachkräften ist um Ihr Wohl besorgt.

Konsequente Medizin und menschliches Wohlbefinden im Rahmen einer Kur

oder Rehabilitation – das ist das Kur- und Rehalbilitationszentrum Althofen.

Fotos: Zechmann


wir auch so genannte „steinerne

Männlein“ als eine Art Orientierungshilfe

für andere Bergsteiger.

Der Abstieg aus 2700 Meter Höhe

hatte wegen des hohen Druckunterschiedes

für einige Schüler unserer

Klasse unangenehmes Nasenbluten

zur Folge.

Mit einem späten, aber reichlichen

Bergtour Mittagskogel

Ortsgruppe Maria Rain:

Um 7 Uhr fuhren 13 bergbegeisterte

Maria Rainer und ein Liebenfelser

AV-Mitglied zum Parkplatz

unter der Bertahütte. Schon

beim steilen Aufstieg zur Bertahütte

jammerten und schimpften unsere

Mit der

Die Ortsgruppe Völkermarkt

besteht nun seit 17 Jahren. War

die Teilnahme an den ausgeschriebenen

Touren schon bisher zufriedenstellend,

so ist im heurigen Jahr ein

starker Aufwärtstrend festzustellen.

Bereits die Touren auf den Hochobir,

in die Nockberge und auf die Skrlatica

waren gut besucht. Für den 26.7.

war die Tour auf den Buinz ausgeschrieben.

Dazu meldeten sich 36

Personen und davon sehr viele Neueinsteiger.

Wir mussten die Gruppe

teilen und so bestiegen 19 Personen

den Buinz unter Führung von Peter

Ring und der Rest die Cima di Terra

Rossa. Unterwegs sahen wir sehr

viele Steinböcke und alle waren von

dieser Tour begeistert.

Die nächste Tour führte am 9./10.8. in

die Schladminger Tauern. Auch an

dieser Tour nahmen 17 Personen teil.

Am ersten Tag ging es von Untertal

zur Preintaler Hütte. Nach einer Mittagsrast

über den Klafferkessel auf

den Greifenberg. Wunderbar war

der Blick in den Klafferkessel und die

übrige Bergwelt. Nach einer kurzen

Rast erfolgte der Abstieg zur Gollinghütte.

Zum Glück hatten wir das

Quartier bereits bestellt, denn die

Hütte war mehr als übervoll. Am

zweiten Tag wurde der Hochgolling

bestiegen. Nach einer Gipfelrast erfolgte

ein Abstieg von 2.000 Höhen-

Mittagessen wurden wir belohnt,

bevor es wieder in Richtung Heimat,

nach Villach, ging.

Die auf dieser Exkursion gewonnenen

Eindrücke werden wir wohl nie

wieder vergessen.

Bericht der 4.A-Klasse BG und BRG

Villach, Peraustr. 10

beiden Jüngsten, Maxi und Philipp

über den „uninteressanten Weg“.

Sie hatten auch zu dieser frühmorgendlichen

Stunde kein „Thema“

um sich zu unterhalten. Nach einer

kurzen Trinkpause bei der Bertahütte

war dann aber endlich der

metern zum Ausgangspunkt in

Untertal.

Es ist bei unserer Ortsgruppe bereits

zur Tradition geworden, dass bei der

Heimreise von Bergtouren in der

Autobahnkirche in Dolina eingekehrt

wird. Dr. Peter Ring dankte für

die zwei schönen Tage und erfreute

Unter der Planung von Adi Plattner

und Hans Schindler durfte

ich für die Ausführung und Errichtung

des Weges, von der Karkurve

bis zum Einstieg des neuen Klettersteiges

Hochstuhl, verantwortlich

zeichnen. Unter dem Motto „Erholt

zum Einstieg” sollte der Weg sanft

ansteigend und relativ sicher auch

durch die Latschen zum Ziel führen.

Dieser Gedanke konnte leider nicht

ganz umgesetzt werden. Man

hatte dem Faktor Mensch einen

falschen Wert verliehen. Der Weg

wurde rasch unserer Schnelllebigkeit

angepasst und abgekürzt. Nix

mit sanft und Naturgenuss, denn

zwischen den Steinen könnte man

ja auf Leben stoßen. Eine Kreuzotter

z. B. am Weg auf den Biel-

passende Gesprächsstoff

gefunden und die beiden

plapperten mit Sophie

während des ganzen steilen

Aufstieges bis zum Gipfel.

Dort trafen wir kurz mit

Mathias und Florian zusammen,

die den Aufstieg über

den Ostgrad bevorzugt hatten.

Leider war es beim Gipfelkreuz

stürmisch und die

Sicht nicht sehr weitreichend. Aus

diesem Grund wurde auch erst in

einer windgeschützten Mulde

während des Abstieges gejausnet.

Auf der Bertahütte trafen wir mit

Heinz und weiteren 7 Wanderern,

unter ihnen der 5-jährige Lukas, die

alle später zu Hause weggefahren

waren um über den Forstweg zur

Hütte zu kommen. So wurde aus der

Bergtour eine Berg-Familien-Tour

alle Teilnehmer mit seiner wunderbaren

Stimme.

Durch das starke Interesse im heurigen

Jahr wurden noch zusätzliche

Touren eingeschoben. Diese führten

auf die Petzen, den Koschutnikturm,

Hochstuhl, Mangart, Canin und Cellon.

Weiters gab es noch Kletter-

Ortsgruppen

VEREIN

und wir konnten gemeinsam auf

unser Geburtstagskind, Otto (61),

der sich als rüstiger Gipfelstürmer

erwies, anstoßen. Tante Berta gratulierte

mit einem Bauernkrapfen,

einer ihrer Spezialitäten. Gestärkt

und ausgeruht verließen wir die

gemütliche Hütte und marschierten

über den Forstweg zu unseren Fahrzeugen.

Doris Eisner

Ortsgruppe Völkermarkt /Bleiburg geht es steil aufwärts:

Stana schupf’n - Kreuz varenk’n

dem Wåndara a schöans Wegle schenkn

abende im Klettergarten Eisenkappel

und eine Klettertour auf den

Trogkofel unter Leitung von Christian

Hanscho.

Wir hoffen, dass sich dieser positive

Trend auch in Zukunft fortsetzt.

Erwin Maier

schitzasattel am 11.07.03.

unserem Weg geschehen, er ist auf

Nach vielen Stunden (auch zwi- ca. 150 bis 200 m von einer Mure

schendurch) der Mühe ist der Weg

von der Karkurve an jetzt doch

verschüttet worden.

schon recht gut gelegt. Die Schä- „Die Wanderer nicht fad, stapften

den, die durch die Natur entstanden,

waren bis vor kurzem noch

sich einen neuen Pfad.“

recht klein und mit relativ wenig Die Reparatur des Wegs wird näch-

Aufwand zu beheben. „Bis vor

kurzem!“ Nach den starken Regenstes

Jahr in Angriff genommen.

fällen war es auch um ein Stück von Text und Foto: Eberhard Robitsch

KLAGENFURTER ALPENVEREIN 27

Foto: Hans Klanschek


VEREIN Sportklettern

Neuigkeiten!!

Kooperation mit anderen

Kletterhallen:

Besitzer von Jahreskarten der

Sportkletterarena bekommen in

Judenburg, Bruck/Mur und Linz-

Auwiesen Ermäßigungen auf

Tageskarten

Klettergruppen:

Für alle Kinder und Jugendlichen

die bereits einen Fortgeschrittenenkurs

besucht haben, gibt es ab

sofort eine Kinder- und eine

Jugendgruppe. Diese Gruppen

trainieren jeden Freitag (außer in

den Ferien) das ganze Jahr über.

Zudem erhalten sie eine Jahresoder

Saisonkarte für die Sportkletterarena.

Ziel ist ein regelmäßiges

Training für alle, die schon klettern

können.

Verbilligte Jahres- und Saisonkarten

für Kursteilnehmer:

Ermäßigung für

Kursteilnehmer:

Alle Teilnehmer von Kletterkursen

der ÖAV Sektion Klagenfurt können

im Laufe oder am Ende des

Kurses eine Saison- oder Jahreskarte

um 2 40.– (Kinder/Jugend)

bzw. 2 60.– (Erwachsene) billiger

erwerben. Vor oder zu Kursbeginn

gibt eine zusätzliche Ermäßigung

von 2 20.–.

Schnupperklettern:

Jeden ersten Samstag im Monat

findet ein Schnupperklettern statt.

Information und Anmeldung im

AV Büro.

Seniorenkurs:

Für alle Bewegungsfreudigen

ab 40

28

KLAGENFURTER ALPENVEREIN

Neue Kletterkurse ab Ende Februar 2004

Kurs Termin Kursbeitrag Kursbeginn Kursleiter

Kinder Anfänger 1 Mo 14:30–16:30 2 110.– 23.2.04 Iris Banko

Kinder Anfänger 2 Do 14:30–16:30 2 110.– 26.2.04 Wolfgang Kuttnig

Kinder Fortg. Mi 14:30–16 2 110.– 25.2.04 Wolfgang Kuttnig

Jugend Anfänger Mi 16:30–18 2 110.– 25.2.04 Wolfgang Kuttnig

Jugend Fortg. Mo 18–20 2 110.– 23.2.04 Helmut Strasser

Eltern Kind Do 16:30–18 2 170.– /Paar 26.2.04 Peter Kampusch

Erwachsene Anfänger 1 Mi 20–22 Uhr 2 160.– 25.2.04 Raimund Napetschnig

Erwachsene Anfänger 2 2 Wochenenden

je 10–15 Uhr

2 160.– 28.2.04 Mario Stuhlpfarrer

Erwachsene Fortgeschritten 1 Mo 20–22 Uhr 2 160.– 23.2.04 Raimund Kosir

Erwachsene Fortgeschritten 2 Mi 19.30–21.30 Uhr 2 160.– 07.1.04 Martin Kroisenbacher

Technik-Perfektionskurs Fels Do 20–22 Uhr 2 160.– 26.2.04 Valentin Mak

Frauenkurs Anfänger Fr 18–20 Uhr 2 160.– 27.2.04 Manuela Mak

Frauenkurs Fortgeschritten Fr 20–22 Uhr 2 160.– 27.2.04 Manuela Mak

Seniorenkurs NEU!! Sa 14 Uhr 2 130.– 06.3.03 Otto Plattner

Kinderklettergruppe NEU!! Fr 14–16 Uhr 2 100.– laufend Mak/Kuttnig/

Hausherr/Banko

Jugendklettergruppe NEU!! Fr 16–18 Uhr 2 100.– laufend Kremser/Herzog

Wettkampfteam Mo 16–18 Uhr

Mi 18–20 Uhr

Fr wie

Klettergruppen

2 300.– laufend Hausherr und Team

Schnupperklettern Jeden ersten 2 10.–/Einheit 10.1.04 Hausherr und Team

(Nur bei genügend

Anmeldungen)

Sa im Monat

iINFOKlettern

Kurszeiten und Betreuer können sich ändern

Max. 10 Teilnehmer pro Kurs!

Im Kurspreis von Anfängerkursen ist Leihgebühr für

Seil, Gurt und Sicherungsgerät enthalten. Schuhe

sind nicht im Kurspreis enthalten, können jedoch

zum Preis von 2 2.– pro Kurseinheit ausgeliehen

werden.

Zur Absolvierung der Kurse (Ausnahme Schnupperklettern)

ist die Mitgliedschaft beim Alpenverein

Voraussetzung.

T. Lechner

Rechtzeitige Anmeldung für alle Kletterkurse

erforderlich!!

Kursdauer: 10 mal 2 h oder 14 mal 1,5 h

(ausgenommen Klettergruppen, Wettkampfteam

und Schnupperkurse)

Anmeldung und Infos im ÖAV Büro, Völkermarkter

Str. 9, 9020 Klagenfurt, Tel: 0463-513056,

e-mail: office@alpenverein-klu.at

www.alpenverein-klu.at/klettern

Hannes Hausherr

Orthopädie Grübler

Orthopädieschuhtechnik – Einlagenerzeugung

Alle Schuh- und Einlagenreparaturen – Diabetesversorgung

Ein heißer Tip für neuen Grip

Specialservice für Bergschuhe

KLAGENFURT · ST. VEITER STRASSE 183 · TELEFON (0463) 41577


Marktübersicht

Kletterschuhe

Für Ihre Übersicht vor der

Kaufentscheidung bringen

wir ab sofort in jeder Ausgabe

einen Vergleich des

hier in Klagenfurt erhältlichen

Sortiments zur jeweiligen

Produktgruppe. Den

Anfang machen die Kletterschuhe.

Unsere Profis

Hannes Hausherr und

Helmut Strasser haben

8 Kletterschuhe für Sie

unter die Lupe genommen.

U

Die Hallenklettersaison hat

schon wieder voll eingesetzt.

Ob Anfänger oder Fortgeschrittener,

irgendwann begibt sich jeder

auf die Suche nach einem neuen

geeigneten Schuhwerk. Mittlerweile

gibt es in Klagenfurt ein paar

Sportgeschäfte, die auch im Winter

einige Kletterschuhe verschiedenster

Art im Angebot haben. Nun ist

guter Rat teuer. Welchen Schuh soll

man kaufen und wo bekommt man

ihn? Ist doch der Kletterschuh der

für die Kletterleistung wichtigste

Ausrüstungsgegenstand.

Aus diesem Grund haben wir vom

ÖAV Sektion Klagenfurt die gängigsten

Kletterschuhe, die auch in

einem einigermaßen vollständigen

Kletterschuhe

Sortiment in Klagenfurt vorhanden

sind, verglichen. Da Anforderungen,

Voraussetzung und Vorlieben

sehr unterschiedlich sind, war das

Ziel des Tests, eine möglichst objektive

Beschreibung der verschiedenen

Kletterschuhe als Entscheidungshilfe

zu geben. In manchen

Kletterzeitschriften sind oft Tests

von Kletterschuhen abgebildet. Leider

wird oft nur für eine Kategorie

MARKTÜBERSICHT

nsere Luft ist Euer Bier.

Dort wo Wasser und Luft klar und rein sind,

brauen wir das einzigartige Murauer Bier.

Seit über 500 Jahren. Rein das Beste!

(z.B. Schnürer, Schlüpfer, ...) und nur

hinsichtlich der bestmöglichen Leistung

getestet. Es ist jedoch nur ein

kleiner Teil davon in Klagenfurt

erhältlich und für Hobbykletterer

gelten meist andere Kriterien

als für Leistungssportler.

Ü B E R 5 0 0 J A H R E B R A U T R A D I T I O N

Seit 1495

B I E R

Rein das Beste

Die Schuhe wurden hinsichtlich

folgender Kriterien

getestet:

• Passform: Wie passt

sich der Schuh dem Fuß

an, wie ist er geschnitten?

Fühlt er sich wie

eine zweite Haut an

oder drückt er an allen Ecken und

Enden? Füße sind bekanntlich

sehr verschieden, daher kommt

man nicht umhin die Schuhe

selbst zu probieren. Druckstellen

durch engen Schnitt oder durch

Nähte oder Hohlräume an Ferse

und im Zehenbereich sind Hinweise,

die bei der Kaufentscheidung

beachtet werden sollen.

Zum Glück passen sich vor allem

KLAGENFURTER ALPENVEREIN 29


MARKTÜBERSICHT Kletterschuhe

Mammut

Tusk slipper:

(Kastner & Öhler)

Der Tusk ist der billigste Kletterschuh

unter den getesteten. Leider

spürt man das auch. Ein

Schlüpfer sollte für ein rasches

Ein- und Aussteigen gedacht

sein. Beim ersten Anziehversuch

(bzw. -kampf) wird man jedoch

eines Besseren belehrt und man

überlegt, wieder auf Schnürung

umzusteigen. Er ist auch der einzige

Schuh, der nicht rundherum

gummiert ist, d.h. der Schuh

dehnt sich mit der Zeit im hinteren

Bereich aus und verliert

zusätzlich an Stabilität.

die Lederschuhe etwas an den

Fuß an, sodass manche Druckstellen

mit der Zeit verschwinden.

•Stabilität: Beim Stehen auf kleinen

Tritten lastet das gesamte

Körpergewicht auf den Zehenspitzen,

d. h. es wirkt eine

enorme Kraft auf die Zehen. Bei

Schuhen mit geringer Stabilität

muss der Körper mit viel Muskelkraft

der Zehen gehalten werden.

Ist die Muskelkraft zu gering

rutscht man ab oder man hängt

mehr an den Armen. Stabilere

Schuhe erleichtern das Halten

der Zehen und ermöglichen

dadurch einen höheren Druck

auf den Tritt. Die Stabilität

ändert sich jedoch mit der Größe

des Schuhs. Ist ein Schuh sehr

eng, ist er stabiler als ein weiter

Schuh.

•Sensibilität: Gute Kletterer

fühlen mit den Zehen genauso

wie mit den Fingern. Hohe Sensibilität

ermöglicht exaktes Steigen,

da man die Form und die

Qualität des Trittes genau erfühlen

kann und man spürt, ob

der Schuh gut sitzt oder nicht. Bei

30

KLAGENFURTER ALPENVEREIN

Mammut

Extrem:

(Kastner & Öhler)

Der Extrem zeichnet sich durch

eine gute Passform und angenehmes

Material aus, lediglich im

Bereich der kleinen Zehe gibt es

eine Druckstelle. Der Gummi im

oberen Zehenbereich verhindert

ein Aufstellen der Zehen,

wodurch der Schuh sehr lang

wird. Um die Stabilität im Zehenbereich

zu erhöhen, ist die Sohle

vorne im Randbereich verstärkt.

Dies führt dazu, dass die Sohle

sehr steif und unsensibel ist.

Außerdem werden auch bei

großen Tritten nur die Zehenspitzen

belastet. Die Schuhspitze ist

nach innen versetzt. Der Schuh

ist daher sehr stabil auf der

Außenkante. Spitze und Innenkante

sind schwer zu steigen.

Auch bei Löchern hat man

wegen der verschobenen Spitze

Probleme. Die Ferse ist gut, die 2

Schlaufen an der Ferse erleichtern

das Anziehen. Für Einsteiger

und Bequeme ist der Schuh zu

empfehlen.

Reibungstritten ermöglicht es

einen besseren Formschluss zwischen

Sohle und Trittoberfläche.

•Kantenstabilität: Bei kleinen Tritten

steht man nur auf der Kante

des Schuhs. Hier ist entscheidend,

ob man auf der Kante gut steht,

oder ob die Kante sich nach oben

biegt und man abrutscht. Weite

Schuhe neigen eher zum Abrutschen

als enge Schuhe.

•Lochsteigen: Hier spielt die

Schuhspitze eine wichtige Rolle.

Schuhe mit schmalen, langen

Spitzen ragen weiter in engere

Löcher als breite, klobige Spitzen

•Anziehen: Beim Klettern und vor

Rock Pilla

Snake:

Tipp Preis!

(Kastner & Öhler)

Anfänglich mit Skepsis betrachtet,

sorgte der Snake für eine

Überraschung. Er ist zwar kein

Spitzenschuh, aber er hat doch

einiges zu bieten. Weiches

bequemes Obermaterial, leichter

Einstieg, gute Passform (keine

Druckstellen) und gute Sensibilität

zeichnen ihn aus. Nur beim

Hooken (Hohlraum in der Ferse)

und bei der Kantenstabilität

bleibt er etwas zurück. Für Kletterer

mit breitem Vorderfuß wohl

der angenehmste Schuh. Zudem

ist der Preis mehr als attraktiv.

allem beim Bouldern muss man

die Schuhe oft an- und ausziehen.

Hier ist es von Vorteil, einen

Schuh zu haben, der dies rasch

und leicht ermöglicht.

•Verschluss: Hier spielen Halt (wie

fest kann ich ihn verschließen),

Komfort und Haltbarkeit (gibt er

nach oder ist er stabil?) eine Rolle

•Ferse Hook: An Dachkanten

kommen oft die Fersen zum Einsatz.

Auch hier sollte der Schuh

gut halten. Je nach Modell gibt

es auch hier große Unterschiede.

Zu harte Fersen und Luft im Fersenbereich

sind hier meist ein

Nachteil.

•Reibung: Beschreibt den Halt auf

Reibungstritten

•Material: Hier spielen Art, Verarbeitung

und Tragekomfort eine

wichtige Rolle. Ist der Schuh

angenehm weich gebettet oder

hart gelagert.

•Größe: Die Größenangaben der

verschiedenen Kletterschuhhersteller

sind sehr unterschiedlich.

La Sportiva

Cobra:

(Sports Experts)

Dass Qualität nicht immer teuer

sein muss zeigt der Cobra. Im

Bereich Sensibilität, Lochsteigen,

Reibung, Passform und Anziehen

ist er Spitzenreiter. Das rasche

An- und Ausziehen macht ihn

vor allem fürs Bouldern attraktiv.

Die lange schmale Spitze passt in

fast jedes Loch und aufgrund seines

weichen Materials und der

weichen Sohle ist er wirklich wie

eine zweite Haut. Seine hohe

Sensibilität geht leider auf

Kosten der Stabilität. Das Klettern

auf kleinen Leisten ist sehr

kraftaufwändig. Sein großes

Manko liegt jedoch beim Hooken.

Die harte Ferse und der

nachgebende Gummiverschluss

führen dazu, dass man beim

Hooken leicht den Schuh verliert.

Trotzdem ist er zur Zeit vor allem

bei Wettkampfkletterern sehr

beliebt und sicher der Schuh mit

dem besten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Er ist für alle Leistungsklassen

zu empfehlen.

Die getesteten Schuhe der gleichen

Größe reichen von 40 (La

Sportiva Mythos) bis 42,5 (Rock

Pillar und Mammut extrem). Hier

heißt die Devise „vorher probieren“.

Die Schuhe sollten eng

gekauft werden, jedoch nicht

schmerzen. Man soll dabei

berücksichtigen, dass sich die

Schuhe dem Fuß etwas anpassen.

Anbieter Modell Größe

Mammut Tusk 41,5

Mammut Extrem 42,5

Rock Pilla Snake 42,5

La Sportiva Cobra 40,5

La Sportiva Mythos 40

La Sportiva Miura 40,5

Five Ten Anasazi Velcro 42

Five Ten X-Ray 42


La Sportiva

Mythos:

Tipp Komfort!

(Sports Experts)

Der Mythos ist wirklich schon ein

Mythos. Er ist wohl der Schuh,

der schon am längsten auf dem

Markt ist, und das nicht ohne

Grund. Er vereinigt Tragekomfort

mit Sensibilität und Stabilität.

Das weiche, angenehme

Obermaterial ist vor allem bei

Hobbykletterern beliebt. Mit der

Schnürung, die sehr weit in die

Spitze ragt, wird eine gute Passform

erreicht. Lediglich die symmetrische

Spitze und ein Falz im

Zungenansatzbereich verursachen

vor allem bei sehr engen

Schuhen Druckstellen im Bereich

der großen und kleinen Zehe.

Der Schuh passt sich jedoch mit

der Zeit dem Fuß an und die

Druckstellen werden geringer.

Mankos sind die etwas klobige

Spitze, was Nachteile beim Lochsteigen

bringt und die niedrige

Ferse, die nicht optimal fürs Ferse

Hooken geeignet ist. Zusammen

mit dem attraktiven Preis ist der

Mythos für Einsteiger und Hobbykletterer

zu empfehlen.

Zu große Schuhe gehen auf

Kosten der Stabilität, man hat

dann immer das Gefühl, dass der

Schuh rutscht. Man hat den

Schuh eh nur max. 10 min an,

denn in den Kletterpausen soll

man die Schuhe ausziehen und

den Füßen Erholung gönnen.

La Sportiva

Miura:

(Sports Experts)

Das harte Material fühlt sich

anfänglich unangenehm an,

passt sich jedoch mit der Zeit

dem Fuß gut an. Stärken des

Miura sind Stabilität und Kantenstabilität.

Er ist der härteste

Schuh der Testserie, was aber auf

Kosten der Sensibilität geht. Der

schmale Schnitt verursacht leicht

Druckstellen im Bereich der kleinen

Zehen. Der Verschluss ist

auch gewöhnungsbedürftig. Für

einen Hallenschuh ist der Miura

zu steif, seine Stärken liegen im

Felsbereich.

Fazit:

Beim Vergleich haben sich die Stärken,

bzw. Schwächen der einzelnen

Kletterschuhe gut gezeigt. Die

Qualitätsunterschiede sind groß

stimmen aber mit den Preisunterschieden

oft nicht überein. Es empfiehlt

sich, genauer zu schauen zu

vergleichen und nicht den Erstbesten

zu kaufen. Denn für die Kletterleistung

ist der Schuh von größter

Bedeutung. Natürlich führen

die Händler auch vereinzelt andere

Schuhe und es kommen immer wieder

neue und verbesserte Modelle

auf den Markt. Als Regel gilt auch

hier probieren und Schuhe, die

Druckstellen haben (vor allem

Nähte und Zungenfalz) und nicht

gut passen, sollen vermieden werden.

Auch die Stabilität im Kanten-

Tipp Leistung!

Five Ten Anasazi

Velcro:

(High Life)

Der Anasazi Velcro ist der Einzige

der in allen Bereichen top ist. Die

Stabilität und Passform sind gut

und trotzdem ist er sehr sensibel.

Die Kantenstabilität, das Lochsteigen,

und die Reibung sind bestens.

Ein absoluter Hit ist die

Ferse. Der Anasazi hat mit Abstand

die beste Ferse zum Hooken.

Der Klettverschluss ermöglicht

ein rasches Aus- und Einsteigen

mit gutem Halt. Lediglich der

schmale Schnitt kann bei manchen

Druckstellen am kleinen Zeh

verursachen. Kurz, der Anasazi ist

ein absolutes High-End-Gerät, das

überall top ist und sowohl für

Anfänger als auch für Profis

bestens geeignet ist. Der relativ

hohe Preis ist demnach durchaus

angemessen.

bereich und die Sensibilität sind

wichtige Kriterien. Zu harte klobige

Spitzen führen meist zu einer

schlechten Steigtechnik.

Für weitere Fragen und Infos ste-

Das Testerteam:

Kletterschuhe

Five Ten

X-Ray:

MARKTÜBERSICHT

(High Life)

Der X-Ray hatte sich, obwohl erst

sehr kurz auf dem Markt, als komfortabler

Hallenkletterschuh sehr

beliebt gemacht. Leider wurde

der Schnitt beim neuen Modell

stark verändert, sodass der Tragekomfort

wie im alten Modell trotz

weichen Obermaterials nicht

mehr gegeben ist. Auch wurde

das Obermaterial weiter geschnitten,

sodass der Schuh, obwohl er

bei den Zehen eng ist, einen

schlechten Halt gewährt. Die Sensibilität

ist zwar gut, aber deutlich

schlechter als beim alten Modell.

Der X-Ray ist der Schuh mit der

geringsten Stabilität im Testfeld.

Da die Firma HighLife von der

Änderung des X-Rays nicht informiert

worden war, wurde der X-

Ray aufgrund des Tests aus dem

Sortiment genommen.

hen wir gerne täglich in der Sportkletterarena

Klagenfurt oder unter

kletterarena@alpenverein-klu.at

zur Verfügung.

Hannes Hausherr

Hannes Hausherr (35): klettert seit 18 Jahren auch wettkampfmäßig,

Trainer und Sportkletterlehrwart, Nationaler Routensetzer, trainiert seit 5

Jahren das Klagenfurter Wettkampfteam und seit 2 Jahren den Kärntner

Kletterkader, seit 2 1/2 Jahren leitet er die Sportkletterarena in Klagenfurt.

Helmut Strasser (35): klettert seit 8 Jahren, Sportkletterlehrwart, hat

viele Routen im mittleren bis oberen Schwierigkeitsgrad im Raume Klagenfurt

(Sattnitz) erschlossen und geklettert.

Leiter von Kletterkursen in der Sportkletterarena Klagenfurt.

Passform Stabilität Ferse Hook Kanten- Verschluß Anziehen Lochsteigen Reibung Preis Händler

stabilität

*** ** ** * ** ** *** * ** 49,– Kastner & Öhler

*** **** ** **** *** *** **** *** *** 94.– Kastner & Öhler

**** *** **** *** *** **** **** **** **** 59,95 Kastner & Öhler

***** *** ***** *** **** *** ***** ***** ***** 69,99 Sports Experts

**** ***** ***** **** ***** **** *** *** ***** 79,99 Sports Experts

**** ***** *** *** ***** *** *** **** *** 89,99 Sports Experts

***** ***** ***** ***** ***** ***** **** ***** ***** 99,90 High Life

*** ** **** *** *** **** **** ** **** aus Sortiment High Life

genommen

KLAGENFURTER ALPENVEREIN 31

Alle Fotos: Wolfgang Kuttnig


KULTOUR Görtschitztal

32

Nachlese

Görtschitztal

Sonntag,

14. September 2003

Talmuseum - Bugofen -

Steinbruch Fuchsofen -

Galgentratte - Felsentor -

Schalenstein - Kugelfichte

KLAGENFURTER ALPENVEREIN

Im geschichtsträchtigen Görtschitztal,

dem Herz der Eisen- und

Stahlerzeugung der Kelten und

Römer, sind auch zahlreiche sehenswerte

Naturgebilde zu finden. Als

profunder Kenner des Tales, weil

dort geboren und aufgewachsen,

Café Jäger

Zeitgeist bis ins liebevolle Detail:

Sie kommen garantiert auf den Geschmack.

Ein Cafe, das Wein kredenzt und mit

ausgezeichneten Sorten glänzt:

perfekt temperiert, in schönen Gläsern gereicht, in ständig

wechselnder, internationaler Sortierung dargeboten,

das Kostglas um 3 1,10

Ein Treff für manche kleine Runde,

die sich dazu exquisite Brötchen von Delikatessen Jäger

nebenan servieren läßt.

Aprospos Feinkost Jäger:

Jetzt alle Wild- und Geflügel-Angebote (Indianer, Gänse, Fasane)

in gewohnter ausgesuchter Qualität für Ihren Festtagstisch.

Wer seinem

Leben

Bedeutung

gibt

kostet

jede

Stunde aus.

Jäger

Cafe – Vinothek Jäger

K LAGENFURT – KREUZBERGL

übernahm ich natürlich gerne die

Führung.

Ausgangspunkt Klein St. Paul Talmuseum

mit den originalen alten

keltisch-römischen Schmelzöfen,

römischen Fundstücken, und den

Modellen des Hochofens in der Urtl

(Guttaring), der Hornburg und

Grünburg sowie der originalgetreue

Deutschhammer - exzellente

Führung von Kustos Ing. Otto Leitgeb.

Oberhalb von Klein St. Paul

steht der in der Fachwelt unbekannte

Bugofen - der gebogene

Fels - einzigartiges Felsentor mit

Rückwand, 6 - 7 Meter hoch und

mehr als 30 Meter lang (keine Wegmarkierung).

Von dort ging die Wanderung

durch den riesigen Steinbruch

(abgetragener Fuchsofen) des Wietersdorfer

Kalkbruches. Imponierend

ist die natürliche Wiederbesiedelung

der Fläche mit Blumen,

Sträuchern, und sogar Schilf ist zu

finden. Von dort zum alten Gutshof

Pemberg – im Mittelalter hielt

Benno von Pemberg ca. 30

Schweinehirten, die in den damaligen

Eichenwäldern (das Klima war

viel wärmer) die Schweine hüteten,

deshalb auch der Name Saualpe.

Übrigens wurde hinter Pemberg in

den 20er Jahren ein römischer Gutshof

ausgegraben. Am Weg zum

Pemberg mehrere Bäume mit

picksüßen Weinkriecherln, deren

Verzehr durchreißende Wirkung

zeigte.

Fahrt nach Eberstein (Bahnhof),

Wanderung über die Galgentratte

zum imposanten Ebersteiner Felsentor

(gut markierter Weg).

Die letzte Hinrichtung fand 1747

statt - der Viehdieb Phillip Lackner

(er stahl zwei Ochsen und ver-


kaufte sie am St. Veiter Wiesenmarkt),

wurde am 23. Mai 1747

erhängt und nachdem er von selbst

(weil verfault) vom Galgen fiel, wie

damals üblich, an Ort und Stelle verscharrt.

1782 wurde von Kaiser Josef II die

Todesstrafe, außer dem Standrecht

beim Militär, abgeschafft und alle

Galgen mussten abgetragen werden.

Einige blieben aber, weil der

Befehl ignoriert wurde, stehen.

Fahrt zur Druckerhütte, gleich

60–70 Meter oberhalb links von der

Brücke beim Bach mehrere Felsblöcke.

Der zuoberst liegende, ein

sog. Schalenstein, war vermutlich

der Mittelpunkt eines uralten Kult-

platzes. Ca. 10–15 Minuten von der

Druckerhütte entfernt (keine Markierung),

geht man entlang unterhalb

der Starkstromleitung bis über

das Bächlein, das beim Kupplerbrunn

entspringt und schon ist

rechtsseitig das Naturdenkmal - die

Kugelfichte - zu sehen. Ein unbeschreiblich

imposanter, ca. 250 - 300

Jahre alter Baum (Umfang 360 cm),

mit hunderten nach oben strebenden

Ästen. Gleich daneben steht

ein zweiter, zwar nicht so schön und

ausgeprägt, es wäre jedoch wert

auch diesen zum Naturdenkmal zu

erklären. Die Ursache für diesen

seltsamen Wuchs dürften wohl

starke Erdstrahlen sein, was untersucht

werden müsste.

Text und Fotos: Reinhold Gasper

Carinthialinde

Nachlese

Carinthialinde

KULTOUR

Aufgrund der enormen Hitze an diesem Tag glaubte ich,

dass niemand teilnehmen wird. Trotzdem kamen sechs

mit Hitzeschild ausgestattete Interessierte und wurden nicht

enttäuscht. Die geschichtsträchtige Gegend, in der wahrscheinlich

Noreia zu finden ist, die wunderschöne Aussicht von

Pulst, BurgLiebenfels, Sörg und Zojach-Kreuth, faszinierte alle.

Höhepunkte waren die Kirche von Pulst, der Grabstein des

Horusknaben, eines Angehörigen des Isis Noreiakultes, der in

der Fachwelt unbekannte Wasserfall am Harter Bach und

natürlich die umfangreiche (13 Meter) Carinthialinde, beim

Zemroßer in Zojach- Kreuth. Erwähnenswert noch die gute

Bewirtung im geschichtsträchtigen Gasthaus Wegscheider, in

dem der berüchtigte Räuberhauptmann Simon Kramer –

Krapfenbäck Simmerl – 1809 erschossen wurde.

iINFOKultour

Text und Foto: Reinhold Gasper

Vorschau Kultour Görtschitztal

Teil 1 - wird 2004 wiederholt

Teil 2 - Wietersdorf-Museum Zementwerk - Wieting Noreiastatue -

Grünberg Naturdenkmal Vier Linden und Mammutbaum -

Schmiedemuseum Lölling

Teil 3 - Hörfeld-Wanderung und Mühlenmuseum - Heft Hochofen -

Fuchsofen - Hütte Plagwitz - Kandelaberfichte

Vorschau Kultour Jauntal u. Klagenfurt

Jauntal - Globasnitz Museum und Ausgrabungen - Linde am Teufelsoder

Hexenzahn - Hemmaberg - Naturdenkmal Linden und Rosaliengrotte

mit Augenwasser

Klagenfurt - Radtour - Lendkanal - Loretto - Viktring Kloster und

Park mit schönem Baumbestand - Quellenstraße - Stollen - Ebenthaler

Wasserfall, Naturdenkmal 300-jährige Linden - Steinbrücke

KLAGENFURTER ALPENVEREIN 33


SERVICE Neue Mitglieder

Unser Ratebild

Großglockner

Das Losglück entschied unter zahlreichen Einsendungen

für

Cilli Köffel, 9020 Klagenfurt

Wir gratulieren. Ein Einkaufsgutschein im Wert

von 2 40,– der Firma Kastner+Öhler ist bereits

unterwegs.

34

HERZLICH willkommen

Unsere neuen Mitglieder

Adlassnig Renate, Aichinger Elisa, Aichinger Isabell,

Alagic Sanjin, Almberger Siegrid, Angerer Manfred,

Anwald Wolfgang, Armbruster Jonathan, Aspernig Andreas,

Berger Peter, Bergmann Gerlinde Mag., Biasio

Alexander, Biasio Belinda, Biasio Gerald, Blassnig Johannes

D.I., Bogner Walter, Bradatsch Alexander, Brinza

Janos, Brunner Esther Dr., Bukowski Artur, Bukowski Grazyna,

Bukowski Maciej, Domes Barbara, Dröscher Alois

Ing., Dröscher Hildegard, Ebner Renate, Einöder Andrea,

Feigelbinder Markus, Fessl Karlheinz, Fischer Barbara,

Fleißner Barbara, Fleißner Helmuth; Fleißner Maria,

Fleißner Simon, Fresner Elisabeth, Fritz Stefan, Fröschl

Esen, Fröschl Nepomuk, Fröschl Nikolas, Fugger Christine,

Fülöp Harald, Furjan Michael MMag., Gaggl Bernhard

Ing., Gatti Nicole, Gatti Stefan, Gierlinger Frederic,

Gitschthaler Brigitte, Glawischnig Waltraud, Görgl Michael,

Grabner iris, Grabner Thomas, Grausgruber Klaus,

Greyer Ingeborg, Grillitsch Werner Mag., Gruber Claudia

Mag., Gruber Markus, Grünberg Avner, Grünberg Noam,

Haberfellner Norbert, Habernig Alois, Habernig Regina,

Hafner Alexander, Haiderer Otto Univ.Prof.Dr., Hanus

Robin, Happenhofer Mathias, Haslauer Hans-Peter, Hattenberger

Gerhard, Hatzenbichler Hermine, Hauptmann

Carmen, Hauptmann Dieter, Hauptmann Laura, Hauptmann

Teresa, Heintel Valentin, Herzog Urban, Hilberger

Manfred, Hobisch Anna, Höfferer Erika, Höfferer Hein-

KLAGENFURTER ALPENVEREIN

Südlich von Kranjska Gora erhebt sich einer der höchsten Gipfel der Slowenischen Julier, der auch

durch seine beiden imposanten Fenster erstiegen werden kann. Wie heißt dieser Gipfel?

Die richtige Lösung ist mit etwas Glück wieder einen

Einkaufsgutschein der Firma Kastner+Öhler über 3 40,–

wert. Einsendungen unter RATEBILD an den

Österreichischen Alpenverein, Sektion Klagenfurt, Völkermarkter Str. 9

oder per e.mail unter office@alpenverein-klu.at

Viel Glück beim Raten!!

rich, Holl Andreas, Holl Bernhard, Horn Ulrike, Hreniuk

Klaus D.I., Huck Christopher, Jank Roland, Javorfi Zoltan

Dr., Jellen Christina, Jellen Harald, ost Peppo, Juan Stefan,

Kadiunik Niklas, Kadiunik Waltraud, Kaiser Udo,

Kampl Günter, Kandolf Andreas, Kandolf Martin, Kaps

Karl, Karner Claudia, Karner Natascha, Kassin Valentin,

Kautz Elisabeth, Kautz Helmut, Kellerer Sonja, Keppeln

Michael, Keuschnig Barbara, Kienzl Klaus D.I., Kirchberg

Fiona, Kirchberg Ines Mag., Kirchberg Philipp, Kömetter

Thomas, König Erika, Kopf Helga, Kopf Lukas, Kopf

Otto, Krasser Helmuth, Krasser Markus, Kraßnig Josef,

Kraxner Markus, Krenn Elisabeth, Kreutzer Robert, Kronsteiner

Christoph, Kronsteiner Eva-Maria, Kronsteiner

Josef Mag., Kronsteiner Klaudia Mag., Kumalic Nikolas,

Kunater Nikolaus, Kunater Susanne, Kunz Kuno Ing.,

Kurasch Thomas Mag., Lach Yvonne, Landsmann Harald,

Liendl Martin, Liepold Mira, Liepold Sophie, Löscher

Günther, Löscher Inge, Marko Felix, Martin Eva Maria,

Martinek Erika, Martinek Rainer Ing., Mathes Christof,

Mathes Reinhard Dr., Matitz Dietmar, Matschnig Michaela,

Mattitsch Ingeborg, Matzer Susanne, Mayerhofer

Andreas, Mayr Clemens D.I., Mayr David, Messmer

Rudolf, Meisterl Cornelia, Michelitsch Katarina, Michelitsch

Konstantin, Michelitsch Sonja, Mohrherr Astrid

Mag., Mörtlitz Elisabeth, Mörtlitz Margit, Mory Gerhild,

Mory Marion, Moschitz Eva, Moser Erich Ing., Müller

Waltraud, Neidhart Martin, Nin-Zechner Andrea, Novak

Lara, Novak Ruth, Nummer Martina, Olschnig Christine,

Orel Nicola, Otti Adrian Gabriel, Otti Alwina, Otti Antonia,

Pabel Florian, Petschnig Miriam, Petschnig Ulrike,

Pettauer Daniel, Pietsch Florian, Pietsch Hanna, Pietsch

Lukas, Pietsch Werner Mag., Pipp Michael Mag., Pirker

Christian, Pitter Andrea, Plankenauer Olivia, Podlesnik

Gerald Mag., Polanjar Günter BGDR., Polzer Christian,

Pölzl Peter, Prause Wolfgang, Pressl Signe, Pretterebner

Caroline, Prodinger Ulrike, Ramusch Hannes, Raunjak

Jochaim, Reichel Brigitte, Reichel Nicole, Reiser Albert,

Resei Annelies, Ress Luigi, Ress Monika, Rissi-Pietsch

Dorothea Dr., Rohrenbäck Niko, Rohrenbäck Renate,

Rösner Patrick, Ruys Patrick, Sallinger Michaela, Sauer

Sebastian, Seebacher Daniel, Seifried Anna, Seifried

Gerald, Seifried Manfred, Setz Ernestine, Singer Walter,

Smolak Theres Mag., Sorz Rudolf GF., Soos Katharina,

Spitaler Andreas, Spöck Helga, Szabados Szilvia, Scheriau

Helene Mag. Dr., Schiller Rudolf, Schlager Andreas,

Schmauzer Robert Mag., Schmidt Wendelin, Schmied

Mario DI. Dr., Schofnegger Alfred Ing., Schönweitz

Manuela, Schröcker Manfred, Schweiger Martin, Steinberger

Nikolaus, Steiniger Jeremia, Stojec Herbert,

Strauss Johann, Strauss Rene, Strauss Werner, Strebenitzer

Stefan, Stromberger Robert, Thun-Hohenstein Peter,

Thurner Barbara, Troll Dagmar, Troll Paul, Tschaudi Adrienne,

Tschaudi Andreas, Unger Bianca, Unterköfler-Klatzer

Dagmar Mag., Vavti Niko, Waich Maria, Wakonig

Michael D.I., Walzer Anita, Wedenig Walpurga, Wernig

Andrea Mag., Wernig Magdalena, Winberg Nils, Winkler-Einetter

Helene, Wobik Eva, Wollinger Midas, Wrienz

Anna Mag., Wutte Britta, Zach Marina, Zechner Sylvana,

Zechner Willi, Zenkl Peter Mag., Ziegler Marion, Zifko

Matthias, Znidar Patrick, Zotter Roman.

Foto: Robert Straßer


BUCHTIPPS

Edwin Lautner

Weitwanderweg

08

Erika und

Fritz Käfer, 78

Seiten, 2003,

4 4,40. OeAV-

Sektion Weitwanderer.

Der gegenständliche Wanderführer

behandelt den Streckenverlauf des

„Eisenwurzenweges 08“ von Rottal im

Waldviertel bis zum Seebergpass an

der slowenischen Grenze. Die Wegbeschreibungen

sind sehr ausführlich,

die abgebildeten Kartenausschnitte

leider zum Vergessen. Das Heftchen

ist aber gut einzustecken und glänzt

mit viel Information.

Grande Traversata

delle Alpi (GTA)

Teil 2: Der Süden

1 Werner Bätzing, 288 Seiten,

Rotpunktverlag, 4 23.20

Der GTA-Weitwanderweg durch die

Bergwelt des Piemont verläuft stets

auf alten Wegen. Übernachten kann

man ausschließlich bei Einheimischen,

und der Wanderer erlebt eine touristisch

kaum erschlossene Alpenregion.

Dominanter Gipfel dieser Region ist

der 3.841m hohe Monviso, der 2006

über den Bewerben der Olympischen

Spiele thronen wird. Die Bildqualität

könnte man manchmal kritisieren,

aber sonst erhält man einen sehr

guten Führer, in dem man haufenweise

das findet, was es bei uns fast

nicht mehr gibt: Bergeinsamkeit.

Klettersteig-Guide

Österreich

Csaba Szépfalusi, 336 Seiten,

Verlagsanstalt Tyrolia 2003,

4 28,70

Wussten Sie, dass es in den Nockbergen

den schwierigsten Klettersteig

Kärntens gibt? Nein, dann haben Sie

auch noch nicht diesen neuen Klettersteigführer

gelesen. Als Klettersteig-

Fan habe ich persönlich immer schon

auf so ein Buch gewartet. Autor

Szépfalusi hat alle im Hauptteil

beschriebenen Steige zwischen 2000

und 2003 selbst begangen und

beschrieben. Bis auf den nigelnagelneuen

Klettersteig auf das Reißeck

sollten wirklich alle Eisenwege Österreichs

beschrieben sein, auch die

neuen wie der „Königsjodler“ auf den

Hochkönig oder der „City Wall“ mitten

in der Salzburger Innenstadt. Die

Informationen des Führers sind genau

Die Top Bergbücher

(lt. Bergsteiger 11/03)

1. Ulrich Stanciu

Traumtouren Transalp

2. Herbert Mayr

Allgäuer Wanderberge

3. Rolf Geser

Die schönsten Alpenpässe

mit dem Rennrad

und sehr gut gegliedert. Sogar die

Gesteinsart und Exposition wird angegeben.

Auch die Bilder und Kartenausschnitte

sind wirklich gut. Alles

dran, alles drin! Ärgerlich, dass nichts

zu kritisieren ist. Ach doch: einstecken

ist schwierig, aber kleiner hätte ich

ihn auch nicht gemacht.

Faszination

Karakorum

Die Wilden Berge Asiens

Rollo Steffens, 158 Seiten,

Bruckmann Verlag 2000,

4 41,10

Zugegeben, ich bin „vorbelastet“, da

ich schon in der wilden Bergwelt des

Karakorum unterwegs war, aber der

großformatige Bildband von Rollo

Steffens ließ eine „pack den Rucksack

und steig ins Flugzeug“ - Stimmung in

mir hochkommen. Steffens mischt

gekonnt eigene Erlebnisse mit der

aufregenden Erschließungsgeschichte

des Gebietes und den teils dramatischen

Besteigungsberichten der vier

Achttausender. Toll fand ich die persönlichen

„Gschichtln“ über seine Probleme,

die er als Reise- oder Expediti-

onsleiter in Pakistan erlebte. Mit Kurt

Diemberger durchstreifte Rollo Steffens

auch die Nordseite des Karakorum

und brachte eindrucksvolle Bilder

von den Nordwänden von K2,

Broad Peak, den Gasherbrums und

anderen Berggiganten mit. Bilder aus

Sinkiang, die nur wenige Menschen

vor Ort zu Gesicht bekommen. Bei der

Bildqualität des Buches gibt´s nichts

Spirits of Adventure

Abenteuer • Reisen • Geschichten

MALIK VERLAG

Joe Simpson:

Im Banne

des

Giganten

Der lange Weg

zum Eiger

MALIK,

4 23,60

Rüdiger

Nehberg:

Echt

verrückt

Erlebte

Geschichten

MALIK,

4 19,50

…für Sie gelesen

SERVICE

zu meckern. Der Autor fotografierte

ausschließlich im Mittelformat. Dementsprechend

hervorragend ist die

Qualität. Historische Aufnahmen runden

die Sache ab. Für die Bergfexen

hat Rollo dann noch einiges über die

„Pakistan Mountaineering Rules and

Regulations“ und eine Liste der höchten

Berge im Karakorum angehängt.

Karakorum, ich komme wieder, das ist

keine Frage! Edwin Lautner

Die Turracher Höhe.

Auf den Spuren der Zeit.

Georg Sterk, Friedrich H. Ucik

Verlag Johannes Heyn,

Klagenfurt 2003

ISBN 3-7084-0039-9

4 23,00

273 Seiten

mit zahlreichenAbbildungen

und

Farbfotos

Ein nicht alltägliches

Buch erzählt

die

Geschichte

einer außergewöhnlichen

Landschaft. Namhafte Historiker

und Naturwissenschaftler haben in

penibler Arbeit das gleichermaßen

prächtige wie wissenschaftlich-informative

Buch geformt. Freunde und Liebhaber

der Turrach werden sich besonders

über die eigens dafür erstellten

Erlebnisrouten freuen. Diesen folgend,

kann man Geschichte und Tradition,

Besonderheiten der Natur und die Ausprägung

menschlicher Arbeit über

Jahrhunderte selbst entdecken.

Karl Selden

Alle hier vorstellten Neuerscheinungen

hat die

Buchhandlung Heyn,

Klagenfurt, Kramergasse 2–4,

für Sie vorbereitet.

BÜCHER und

FACHBÜCHER bei

e-mail: buch@heyn.at • http://www.heyn.at

HEYN

A-9020 KLAGENFURT

KRAMERGASSE 2–4

TEL. 0463-54249 • FAX DW 41

KLAGENFURTER ALPENVEREIN 35


SERVICE Allerlei

Singen im

Alpenverein

Ein Jahr mit gut besuchten Singabenden

geht dem Ende zu.

Ein herzliches Dankeschön an

unsere liebe Chorleiterin Brigitte

Gritzner und Mithelferin Doris Eisner

mit ihrer Gitarre für die harmonischen,

mit viel Schwung und

guter Laune geführten „offenen

Singveranstaltungen“.

Die letzten Termine dieses Jahres

sind noch am

Dienstag, dem 2. Dezember

und Advent-Singabend am Dienstag,

dem 16. Dezember, jeweils

um 18.30 Uhr im Veranstaltungsraum

der AV-Sektion, Völkermarkter

Str. 9.

Im nächsten Jahr geht es fröhlich

und munter weiter. Jeder, der gerne

singt und mitmachen will, ist herzlich

willkommen. Verständigungen

über die folgenden Termine werden

zugeschickt.

Ein frohes Weihnachtsfest und ein

gesundes, glückliches Neues Jahr

wünschen allen Sängern

Brigitte, Doris und Edith

Volkstanz-

Kreis

Kathrein stellt den Tanz ein, und so

gibt es erst wieder ab 7.Jänner 2004

unsere laufenden „Offenen Volkstanzen“.

Auch Anfänger und Wiedereinsteiger

sind herzlich willkommen. Wir

tanzen die verschiedensten Paartänze,

wie Polka, Walzer, boarisch

Polka, die österreichweit bekannten

Volkstänze (ca. 30 Tänze) und

diverse Tanzformen aus Kärnten.

Wann: Jeden Mittwoch um 19.30

Uhr ab 7. 1. 2004

Wo: im großen Pfarrsaal der Herz-

Jesu-Pfarrkirche in der Steingasse in

Welzenegg

Tanzleitung: Theresia Lentsch

Musikant: Valentin Meschnigg

Kostenbeitrag: 2 30,— für 10

Abende (Schnupperabend jederzeit

möglich)

Bitte Zweitschuhe zum Tanzen mitbringen.

Auskunft: Heidi & Gerold Höchtl

(Tel. 0463/49596)

36

KLAGENFURTER ALPENVEREIN

WIR

GRATULIEREN…

… zum 50iger

Christa Streibl

Kassier-Stellvertreterin der Ortsgruppe

Maria Rain

… zum 60iger

Ann Christine Preininger

Wegebetreuerin des Kärntner

Grenzweges

Dorli Zimpermann

Kassierin der ehem. Ortsgruppe

Wölfnitz

Karl Soudat

GRÜSSE AUS

ALLER WELT…

Herzliche Grüße von einer herrlichen

Woche am River Shannon (Irland)

sendet uns unser Schatzmeister

Hans Martinak mit Renate.

Liebe Grüße aus Korsika sendet uns

unsere Ella mit Freunden, wo sie

den Monte Cinto bei großer Hitze

mit viel Schweiß erkämpft haben.

Von der erfolgreichen Westalpentour

im Engadin mit bestem Wetter

grüßen uns von den Gipfeln

DOM, PALÜ und BERNINA - Karl

Selden mit Kameraden und Teilnehmern.

… zum 70iger

Franz Kampl

Wanderführer der Sektion

Ing. Franz Locher

ehem. Tourenführer

… zum 75iger

Dir. Herbert Pirmann

Obmann der Gruppe „U“ - Die

Unentwegten - ehem. Tourenführer,

Initiative Gipfelmesse am

Kosiak/Geisberg

… zum 80iger

Dr. Wunibald Lexer

ehem. Jugend- und Tourenführer

Mit seinen Wanderfreunden und -

freundinnen feierte Karl Soudat bei

einer geführten Wanderung am 26.

10. sehr stimmungsvoll seinen 85.

Geburtstag und seine 500. geführte

Wanderung mit über 6.000 Teilneh-

Foto: Laufer

mern. Außerdem ist er seit heuer 40

Jahre Mitlied des Alpenvereins.

In dieser Zeit war er durch 12 Jahre Mitglied des Vorstandes

als Wanderreferent, 19 Jahre Führer der Bergwandergruppe

und führt seit 1994 bis heute die Wandergruppe und

betreut die 1997 von ihm ins Leben gerufenen „Kärntner

Spaziergänge“. Dass die vielen Führungen immer unfallfrei

verlaufen sind, ist der vorbildlichen Tourenvorbereitung und

seiner guten Betreuung zuzuschreiben.

Wir alle hoffen, dass du, lieber Karl, deine wertvolle Tätigkeit

für unsere Gemeinschaft noch recht lange ausübst und

wünschen dir weiterhin Gesundheit und mit deinen anvertrauten

Wanderfreunden und -freundinnen viel Freude in

der Natur.

Robert Straßer

Liebe Grüße vom Kletter-Trainingslager

in der Ardeche-Frankreich

sendet uns Hannes Hausherr mit

Teilnehmern. Die Felsen perfekt

und das Wasser warm – echt toll ist

es für alle!

Von der Wanderung am Voralpenweg

04 (Rieder Hütte)grüßt uns

Franz Jesse mit Teilnehmern.

Sonnige Grüße aus der heißen Türkei

(42°, Sonne, Sonne Sonne - und

alles was das Herz begehrt...) senden

uns Melanie Hoppe und Markus

Malle.

Liebe Bergfreunde,

ich schicke Euch liebe Grüße vom

Lago di Fusini (Nähe von Tarvis)

Ich freue mich schon auf unsere

der Ortsgruppe Pischeldorf

David Kelz

ehem. Tourenführer der ersten

Stunde nach 1945,

BRD Hundeführer und Ausbildner

… zum 85iger

Karl Soudat

aktiver, beliebter Wanderführer

der Sektion

ehem. Wanderreferent

Walter Ernst

ehem. Wegebetreuer

Helfer bei Versendung des Nachrichtenheftes

Ein ÖAV-

Panda

wird 80!

Herzlichen Glückwunsch

zum 80. Geburtstag unserem

Tierarzt Dr. Wunibald

Lexer. Wir, die Ortsgruppe ÖAV – Panda Pischeldorf,

bedanken uns bei dir für die vielen Wander-,

Berg- und Klettertouren, die du mit uns unternommen

und geführt hast. Auch den Pandabären

als Maskottchen in den Verein zu bringen war

deine Idee, um die Jugend in den Verein zu holen.

Bei den vielen Jugendzeltlagern warst du mit deinen

Bergabenteuererzählungen immer im Mittelpunkt

der ÖAV-Panda Jugend. Du bist heute noch

immer ein Idol und Vorbild für uns. Wir wünschen

dir zum 80er alles, alles Gute und noch viele Jahre

von der ganzen Ortsgruppe ÖAV-Panda Pischeldorf.

Text und Foto: Bernhard Staudacher

erste gemeinsame Wanderung.

Bis bald Robert Schmauzer.

Liebe Grüße von der erfolgreichen

Besteigung des Kilimanjaro mit

anschließender Safaritour sendet

uns Waltraud Fischer mit Freunden.

Urlaub in Kreta ist ein „Full Time

Shop“ - findet Walter Strausky,

der uns ein Berg Heil und viele

Grüße der restlichen Teilnehmer

schickt.

Von den Felsen Meteoras - die

den Kletterern luftige Erlebnisse mit

einzigartiger Kulisse bieten - senden

uns liebe Grüße Stefan und Iris.

Auch Emil Schauer schickt uns

herzliche Grüße nach erfolgreicher

Besteigung des Kibo mit Freunden.


IN MEMORIAM…

Maria Wodoscheg

Eine liebe Bergfreundin hat uns

im August kurz vor ihrem 87.

Geburtstag für immer verlassen.

Maria, seit 1968 Mitglied beim

AV, war eine ausgezeichnete

Bergsteigerin, Schifahrerin, Turnerin

und mit unseren Wandergruppen

viel unterwegs.

Wir danken Maria für die gute

Bergkameradschaft, unvergessen

bleibt ihr fröhliches und hilfsbereites

Wesen.

Paul Fugger, Föderlach

Ein fleißiger Mitwanderer und

Teilnehmer bei unseren Wanderwochen

ist im September mit 91

Jahren gestorben.

Unseren guten und humorvollen

Bergkameraden werden wir in

lieber Erinnerung behalten.

Die FührerInnen und TeilnehmerInnen

der Gruppe „WANDERN“

Edith Schadiner

Paul Klausner

Ein Mann mit Energie, Ausdauer,

Einsatzfreude, Pflichtbewusst-

SAMMEL-

SURIUM…

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bis 19.30 Uhr)

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Matic, Zwölfzacker,

sein, Fleiß

Können und

viel Humor

musste sein

Leben im 86.

Lebensjahr,

im hohen

Lebensalter

immer noch

rüstig, durch

einen tragischen Verkehrsunfall

beenden.

Paul war erfolgreicher Schiläufer,

konsequenter Turner und ausdauernder

Tourengeher - auch

die 30 Gipfel der Freundschaft

erklomm er, für den Alpenverein

führte er 240 Bergfahrten und

betreute vorbildlich die Wege

der Ortsgruppe Görtschitztal…

Pauli war für uns ein großes Vorbild.

Sein Lebenslauf hätte einen

spannenden Buchinhalt ergeben.

Mit seiner Gattin und den Kindern

trauert die ÖAV Sektion

Klagenfurt und besonders die

Ortsgruppe Görtschitztal.

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VP: Euro 45,—

Tel. 0463/513056 (Hans Martinak)

Gefunden:

2 Schlüssel (Autoschlüssel + Fahrradschloss

?) sind am 2.9.03 im AV-

Büro gefunden worden.

Allerlei

SERVICE

Liebe FM-Freimitglieder-

Jubilare!

In der letzten Jahreshauptversammlung des Hauptverbandes wurde für

eure Gruppe beschlossen, dass der Versicherungsbeitrag von 2 5,00 eingehoben

wird. Bisher hat die Sektion von euch 2 2,50 eingehoben.

Um die Unkosten für die Drucksorten, das Porto sowie den Versand des Mitteilungsblattes

der Sektion abzudecken, hat der Vorstand der Sektion in seiner

letzten Sitzung beschlossen, von euch einen Beitrag von 2 10,00 (davon

gehen 2 5,00 für die Versicherung nach Innsbruck) einzuheben.

Wir hoffen, dass ihr diese Maßnahme billigt und danken für euer Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen

Hans Martinak (Schatzmeister).

Von der Planung über die Fertigung bis

zur Montage –

alles aus einer Hand

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9061 Klagenfurt-Wölfnitz

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oder im Internet

unverbindlich an.

KLAGENFURTER ALPENVEREIN 37


SERVICE Mitgliedschaft

MITGLIEDSBEITRÄGE 2004

A-Mitglieder (26–60 Jahre) 4 45,50

B-Mitglieder (Ehepartner) 4 33,50

SEN-Senioren (ab 61 Jahre) 4 33,50

JUN-Junioren (19–25 Jahre) 4 33,50

JGD-Jugendliche ( 7–18 Jahre) 4 16,50

KD-Kinder (bis 6 Jahre) 4 16,50

FM-Freimitglieder-Jubilare

(ab 60 Jahren mit mindestens 50 AV-Mitgliedsjahren)

4 10,00

Zeitungsbezieher 4 14,50

FAMILIENERMÄSSIGUNGS-BEITRAG 4 79,––

ALLEINERZIEHER-BEITRAG 4 45,50

AUFNAHMEGEBÜHR je 4 3,––

AUSLANDSZUSCHLAG Zeitungsbezieher 4 15,––

Beitragserhöhung ab

2004

Abgesehen von geringen Eurorundungen

wurden die Mitgliedsbeiträge seit

2001 nicht mehr erhöht. Die nunmehrige

Erhöhung des Beitrages entspricht

im Wesentlichen der Abgeltung der

Inflation.

Stark gestiegen ist der Anteil für die

Versicherungsprämie. Im Bereich des

Alpenverein Weltweit Service, der Versicherungsschutz

in den Bereichen Bergungs-,

Rückhol- und Heilbehandlungskosten

sowie Haftpflicht und Rechts-

BEITRITTSERKLÄRUNG:

NAME, VORNAME, TITEL:

………………………………………………………………………………………………

STRASSE:

………………………………………………………………………………………………

NAT., PLZ., ORT:

………………………………………………………………………………………………

GEBURTSDATUM:

………………………………………………………………………………………………

TELEFON E-Mail

………………………………………………………………………………………………

DATUM: ………………………… UNTERSCHRIFT: …………………………………

Durch meine Unterschrift verpflichte ich mich, im Falle meines Austritts

den Mitgliedsbeitrag für das laufende Jahr zu entrichten (§ 6 der Satzungen).

Austrittserklärungen sind – für das Folgejahr – eingeschrieben bis

längstens 31. Oktober vorzunehmen.

38

KLAGENFURTER ALPENVEREIN

schutz gewährt, sind in den vergangenen

Jahren die Schadenszahlungen

extrem angestiegen - vor allem durch

verstärkten Hubschraubereinsatz.

Familienermäßigungen:

Für unversorgte Kinder bis zum

25.Lebensjahr (Jahrgang 1979), Studenten

bis zum 27.Lebensjahr (Jahrgang

1977), deren Eltern Alpenvereinsmitglieder

sind, ist die Mitgliedschaft mit

vollem Versicherungsschutz kostenlos.

Dies gilt auch für Kinder von alleinerziehenden

Eltern.

Voraussetzung ist, dass alle Familienmitglieder

derselben Alpenvereinssektion

angehören.

Für Kinder bzw. Jugendliche über 18

Jahre ist als Nachweis die Mitteilung

über den Bezug der Familienbeihilfe

ihres Finanzamtes oder eine Schulbesuchsbestätigung

zu übermitteln

(Kopie genügt).

Unsere in Deutschland

lebenden Mitglieder

erhalten den gültigen Jahresausweis

direkt - mit einem Zahlschein, der in

Deutschland eingezahlt oder überwiesen

werden kann.

Im „sonstigen“ Ausland - z .B. Ch, F, GB,

SLO u.s.w. - lebende Mitglieder erhalten

ihren Ausweis wie bisher mit der

Bitte um Überweisung auf unser Konto

bei der

Kärntner Sparkasse AG, BIC: KSPKAT 2

K, IBAN: AT642070600000009035.

Um ihren Versicherungsschutz

„ALPENVEREIN -

WELTWEIT - SERVICE“

nicht zu verlieren, achten Sie bitte darauf,

dass Ihr Jahresbeitrag bis längstens

31.1.2004 bezahlt ist.

Am 1. Feber erlischt der jahresübergreifende

Versicherungsschutz bei nicht

bezahltem Mitgliedsbeitrag und

beginnt erst wieder einen Tag nach

Einzahlung Ihres Mitgliedsbeitrages!

Durch eine rechtzeitige Einzahlung

ersparen Sie sich außerdem Mahnspesen

und uns zusätzliche Kosten und

Arbeit.

ADRESSÄNDERUNGEN

bitten wir Sie uns umgehend mitzuteilen,

damit Sie ihre Zuschriften rechtzeitig

erhalten.

Preisermäßigungen auf

Schutzhütten - bis zu 50%!

Auf allen Hütten des ÖAV, DAV, AVS

(Österr., Deutscher und Südtiroler

Alpenverein), sowie auf Hütten des

SAC (Schweiz), in Frankreich (CAF), Italien

(CAI), Spanien(FEM) und Alpin-

Stützpunkte anderer, der UIAA

(Int.Verband Alpiner Vereine) angeschlossener

Bergsteigervereine.

Schlafsackpflicht

auf allen AV-Hütten!

Hüttenschlafsäcke erhalten sie im AV-

Büro um Euro 11.50, Euro 12,—, Euro

12,50.

Ausrüstungsverleih:

Unsere Mitglieder erhalten gegen eine

geringe Leihgebühr im AV-Büro: Verschüttetensuchgeräte,

Schneeschuhe,

Lawinenschaufeln, Pickel, Steigeisen,

Klettergarnituren, Klettersteigset,

Helme, Wanderkarten und Tourenführer

für Schitouren, Bergsteigen, Klettern,

Sportklettern und Wandern zu

ihrer persönlichen Tourenplanung.

AV-Schlüsselverleih:

Allgemein zugängliche Selbstversorgerhütten

des ÖAV und des DAV sind

in der Regel nur mit einem einheitlichen

AV-Schloss versperrt. Der Alpenverein

stellt den Sektionen und den

Zweigvereinen Schlüssel zur Verfügung,

die von Mitgliedern im AV-Büro

gegen eine Kaution entlehnt werden

können.

Bücherei:

Ist während der Bürozeiten (Mo-Do:

10-12 u. 16-19 Uhr, Fr: 10-14 Uhr)

immer zu Ihrer Verfügung!

Hütten & Häuser

Fraganter Hütte: (Telefon: 04785/396)

Winterbewirtschaftung vom

25. 12. 2003 bis 10. 1. 2004 und Anfang

Feber bis eine Woche nach Ostern.

Information: Anton Unterweger,

9831 Flattach, Kurierdorf 5,

Tel.: 04785/445, Fax 04785/20739,

E-Mail: fraganter.huette@aon.at

Klagenfurter Hütte: (kein Telefon)

November geschlossen! Ab Dezember

an den Wochenenden einfach bewirtschaftet.

Weihnachtsferien und Osterwoche

durchgehend voll bewirtschaftet.

Information: Heinz Schüttelkopf,

A-9183 Rosenbach, Schlatten 45,

Tel./Fax: 04253/8556, 0664-2202929

oder 0664-4915044.

E-Mail: schuette1@utanet.at

Das AV-Büro:

Am Mittwoch, dem 24. Dez. 2003

und

am Mittwoch, dem 31. Dez. 2003

bleibt das AV-Büro geschlossen.

Geschäftszeiten:

Mo-Do: 10-12 u. 16-19 Uhr,

Fr: 10-14 Uhr.

Ihre zentrale Service-Stelle:

9020 KLAGENFURT,

VÖLKERMARKTER STRASSE 9,

Telefon: 0463/51 30 56,

Fax: 0463/51 30 56-11

E-Mail: office@alpenverein-klu.at

Hompage: www.alpenverein-klu.at

Brigitte Bernegg, Christine Widmann,

Traudi Slabe und Mag. Robert Schmauzer

freuen sich auf Ihren Anruf!


GERÖLLHEIMER

Walter Strausky

Da fliegt er hin; und niemals

kehrt er wieder …??

Greifvogelflugvorführung am 15.

August am Glocknerhaus … Ein junger

Habicht fliegt im Rahmen einer

Vorführung hoch, erwischt eine

wunderbare Brise Glockner-Bergwindes

und ist davon so begeistert,

dass er sich ohne jeden Flügelschlag

einfach (davon)tragen lässt. – So

innerhalb von 2 Minuten drei Kilometer

Tal auswärts. Das ganze

Schauspiel, bei dem gegen Ende als

zweiter Hauptdarsteller noch ein

„eingeborener“ Falke mitspielt,

dauert kaum fünf Minuten; dann

ist der Habicht den Blicken entschwunden.

Bis der Falkner seinen Vogel wieder

hat - 1 1/2 Stunden harte Falknerarbeit

mit viel Feingefühl, Fernglas,

Federspiel und Peilempfänger.

Otto Resinger

Anrufe an den

Wetterdienst …:

„Ihre gestern angekündigte leichte

Bewölkung wird gerade von der

Feuerwehr aus meinem Keller

gepumpt!!!“

– – –

Bergsteiger zum Meteorologen:

„Sie haben für gestern Regen

angekündigt, der auch tatsächlich

eingetroffen ist. Haben Sie diese

Prognose über Satellitentelefon

erhalten?“.

Antwort: „Nein, ich habe vorge-

stern mein Auto gewaschen und

immer dann regnet es sicher.“

Kultour

Interessante Führung im Görtschitztal.

Schon einige Stunden im Sonnenschein

unterwegs, die Kehlen

ausgedörrt, der Hunger nagt bereits.

Endlich Jausenpause, mit – der Jahreszeit

entsprechend – herrlichen

Zwetschken- und Weinkriecherln-

Genüssen. Wir schlagen uns die

Bäuche voll.

Zwei Stunden später auf der Saualm

verstummt ein Teilnehmer nach

dem anderen und die Schritte zu

der nächstgelegenen Hütte werden

immer schneller. Beziehungsvoller

Name: Druckerhütte!

Helga und Gerhard Glaser

Kreta ist eine Reise wert!

Viel zu erleben gibt es auf dieser

schönen Insel beim Bergsteigen -

Schluchten wandern - Baden - beim

Essen und Kultur genießen.

Schreie im Nebel

Beim Abstieg vom Psiloritis, 2.456 m,

leider im dichten Nebel, hörten wir

plötzlich fürchterliche, durchdringende

Schreie. Wir befürchteten

das Schlimmste und eilten hinunter.

Da saß mitten in einem Talboden

auf einem erhöhten Stein ein Hirte

und rief seine Herde zum Almabtrieb,

es war ja schon Ende September.

Ohne sich zu rühren, so alle 5

Minuten, stieß er einen Schrei aus

und von allen Hängen und Gräben

kamen Schafe und Ziegen zu hunderten

zu ihm. Später wanderte er

geruhsamen Schrittes zu Tal und

alles ohne Hunde.

Die große Enttäuschung

Bei der Hinfahrt zur Samaria-

Schlucht erzählte der Reiseleiter

von den seltenen Bergziegen den

Kri-Kri’s. Beim Abstieg spähte ich

vergebens zu den Hängen und

Karen hinauf. Bald wäre ich beim

Stolpern auf die Nase gefallen. Bei

einem Rastplatz lagen hinter Ruinen

einige schwarze Ziegen faul in

der Sonne. Ich ging vorbei um in die

Umgebung zu schauen – nichts.

Nach der Rückkehr fragte Manfred:

„Hast gute Bilder gemacht?“ Ich:

„Keine gesehen.“ Er: „Da liegen eh

ein Dutzend.“

Die Bergretter

An einigen Stellen der Schlucht sind

Männer mit Mulis stationiert, um

marode Touristen zu versorgen. Mit

einen großen feschen Kraftpepperl

kam ich ins Gespräch und er bemängelte

meinen, nach seiner Ansicht

zu mickrigen Bart. Er hatte einen

gewaltigen Pinsel an der Oberlippe,

den er ständig zwirbelte und

meinte: „Ist gut für Lady’s.“

Die Leihautos

Eine Glückssache sind diese Nuckelpinnen.

Bei der Anfahrt zum Berg

ist uns immer die Angst im Nacken

gesessen. Der Wagen brauchte

neben dem Sprit noch 7 Liter Wasser.

Dank unserer Wasserflaschen

hielt er durch. Der Kühler wird sich

gewundert haben über die Saft und

Weinzugabe.

Ein andermal hatten wir weniger

Glück, bei der Fahrt zur Südküste

war bald das Getriebe kaputt. Gott

sei Dank war ein Telefon in der

Nähe - eine freundliche Dame flötete:

in einer 1/4 Stunde kommt der

Abschleppdienst. In Kreta dauerte

die 1/4 Stunde 2 1/2 Stunden, doch er

kam und mit einem Taxi konnten

wir die Heimreise antreten.

Einheimische Küche

Ein Gast wollte einen Ziegenbraten,

doch es gab Verständigungsschwierigkeiten.

Er sagte immer Ziege

oder Zicke – Ah, meinte der Wirt –

Zicken! Der Gast bekam ein Hühnerbeugel.

Eine blutige Sache

Die Tsikitas-Schlucht, über einem

Staudamm, ist wenig bekannt ob

ihrer alpinen Stellen. Beim Eingang

ist eine Höhle mit Kapelle, dort

drängten sich die Badeschlapfen-

GERÖLLHEIMER

Touristen und belächelten unsere

Rucksäcke und Bergschuhe, dann

waren wir allein. Die am Anfang

sehr steile Schlucht ist durch gewaltige

Felsblöcke gekennzeichnet. Es

gibt auch eine Gurgel zum Hinunterrutschen.

Vor uns muss aber ein

Hirte ein abgestürztes Tier durchgezogen

haben und so war es schon

eine Überwindung, durch den blutverschmierten

Schlund zu rutschen.

Lefka Ori - Weiße Berge

Spielte uns das Wetter im Idagebirge

einen Streich, so konnten wir

den Pahnes, 2.453 m, voll bewundern.

Schon die über 20 km lange,

neue Bergstraße ist eine großartige

Sache. Was die Ziegen und Schafe

in dieser Mondlandschaft fressen ist

ein Rätsel. Nach dieser Tour übt

man sich in Bescheidenheit.

Walter Strausky

Gipfeleinsamkeit

Das Schönste auf den Bergeshöh’n

ist Einsamkeit und Stille!

Doch zählt auch hier, wie anderswo,

noch vor dem Werk der Wille!

Aus „Besser als ein Stein am Schädel“, mit freundlicher

Genehmigung des Autors Ing. Hans M. Tuschar (Verlag

Johannes Heyn, Klagenfurt)

KLAGENFURTER ALPENVEREIN 39


Blendfrei.

Kontrastreich.

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