Teen Days - Shopping-Intern

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SHOPPING | MARKTFORSCHUNG

Im Rahmen einer aktuellen Studie hat Österreichs führendes Online

Markt- und Meinungsforschungsinstitut Marketagent.com die österreichischen

Einkaufszentren und Outlet Center in und um Wien unter

die Lupe genommen und einem Image-Check unterzogen.

1.004 WienerInnen zwischen 14 und 59 Jahren wurden rund um Ihre

Einstellungen zu den bekanntesten Einkaufstempeln befragt.

Ergebnis: Während die Lugner City den größten Bekanntheitsgrad

und die beste Werbeerinnerung aufweist, ist die Shopping City Süd

(Vösendorf) das Lieblings-Einkaufszentrum der Wiener.

Die WienerInnen sind ein einkaufswütiges Volk. Aktuellen Studienergebnissen

des Online Markt- und Meinungsforschungsinstituts Marketagent.com

zufolge gehen drei von vier Wienern zumindest „eher gerne“

einkaufen. „Für 43,9 Prozent stellen dabei Einkaufszentren und Outlet

Center die bevorzugte Einkaufsmöglichkeit beim Shoppen dar, nur 21,2

Prozent ziehen einzelne Geschäfte oder Geschäftsstraßen vor.“, so

Thomas Schwabl, Geschäftsführer von Marketagent.com. „Grund genug

für uns, die bekanntesten österreichischen Einkaufszentren und Outlet

Center in und um Wien einem Image-Check zu unterziehen.“

Während die Lugner City den größten Bekanntheitsgrad (gestützte

Bekanntheit: 86,3%) und die beste Werbeerinnerung (33,9%) aufweist,

ist die Shopping City Süd (Vösendorf) das Lieblings-Einkaufszentrum der

Wiener (19,4%). Das Donauzentrum wird mit 17,4 Prozent auf den zweiten

Platz der bevorzugt besuchten Einkaufstempel verwiesen.

Das Kaufhaus Steffl besticht nach Meinung der Befragten in Punkto

Eleganz (63,9%) und Exklusivität (61,4%). Während dem Generali Center

ein jugendliches und cooles Image zugeschrieben wird („für junge Leute“:

64,3%), wird das Donauzentrum als familienfreundlich wahrgenommen

(74,0%). Das Stadioncenter befindet sich (mit 45,5%) an der Spitze, was

Modernität betrifft. Die größte Vielfalt an Geschäften bzw. Marken bietet

nach Meinung der Umfrage-Teilnehmer die Shopping City Süd (77,9%).

64,2 Prozent bewerten die Auswahl des Designer Outlet Centers Parndorf

als „sehr vielfältig“, das Donauzentrum liegt mit 60,7 Prozent auf dem

dritten Stockerlplatz. Bei der Frage nach der größten Auswahl an

modernen und angesagten Marken wird die Shopping City Süd mit 49,7

Prozent bewertet.

Im zweiten Teil der vorliegenden Studie nahm Marketagent.com das

Shopping-Verhalten der Wiener in den Einkaufs-Tempeln ins Visier,

spannende Ergebnisse blieben nicht aus:

Knapp 60 Prozent der Wiener nehmen eine Anfahrtsdauer von einer

Viertel- bis zu einer halben Stunde in Kauf, um in den Shopping Genuss

zu kommen (59,7%), rund ein Viertel sogar noch länger (27,7%). Beim

Besuch wird dann in erster Linie herumflaniert und nach Neuem Ausschau

gehalten, nur Stammgeschäfte werden selten aufgesucht (8,1%). Mode

und Bekleidung (72,1%), Elektrogeräte, TV, DVD (62,0%) sowie Schuhe

(58,0%) stehen dabei ganz oben auf der Liste der begehrtesten Objekte.

Beim Shoppen schätzen die Wiener vor allem Sauberkeit (67,3%), die

Möglichkeit einer kostenlosen Nutzung von Waschräumen bzw. Toilettenanlagen

(66,4%), leichte Erreichbarkeit (65,1%) und gute (59,5%),

aber vor allem gratis Parkmöglichkeiten (63,7%). Auch eine ausreichende

Belüftung (58,0%) sowie eine gute öffentliche Verkehrsanbindung (56,8%)

spielen eine wichtige Rolle. Ein Angebot an diversen Unterhaltungseinrichtungen

wie z.B. Kinos, Diskotheken oder Spielhallen (41,0%) sowie

wechselnde Events wie z.B. Modeschauen oder Flohmärkte (33,2%)

stellen durchaus einen Anreiz dar, österreichische Einkaufszentren

häufiger aufzusuchen, vor allem für die jüngeren Wiener.

16 | SHOPPING INTERN

Drei von vier WienerInnen

lieben Shopping

SCS-Boss Dr. Totta freut sich über das Ergebnis: „Die SCS

ist das beliebteste Einkaufszentrum der Wiener, dem zudem

die größte Geschäfts- und Markenvielfalt attestiert wird.“

Aktuelle Studien zum Thema Einkaufen

Innenstädte und Einkaufsstraßen

verlieren weiter an Zugkraft

SCS-Vorstandsvorsitzender

Dr. Maurizio Totta

(am Foto mit dem

Mödlinger Bürgermeister

Hans

Stefan Hintner)

freut sich über die

Beliebtheit der

Shopping City Süd

bei den Wienern.

Österreichs Einkaufszentren jagen Innenstädten und

Einkaufsstraßen weiter Umsatz ab

Österreichs Einkaufszentren erwirtschaften immer höhere Umsätze.

Gleichzeitig verlieren die alteingesessenen Einkaufsstraßen

und Shoppingzonen großteils noch weiter an Attraktivität. Die

Konsumtempel verzeichnen einer Studie zufolge weiterhin die

beste Entwicklung der relativen Standortqualität. Am schlechtesten

entwickeln sich demnach die Geschäftsstraßen und sonstige

gewachsene Geschäftsbereiche, geht aus dem kürzlich veröffentlichten

„S+M Standort-Index Einzelhandel Österreich“ hervor.

Die eindeutigen Gewinner im Standort-Wettlauf sind einmal mehr die

Einkaufszentren, deren Index bereits 166 beträgt. „Im Vergleich dazu

liegen die gewachsenen Geschäftsbereiche bei nur 94“, erklärte die

Generalsekretärin der Österreichischen Fachvereinigung für Einkaufszentren

(ACSC), Sabine Schober. Die schwächsten Werte erzielten hier die

Annenstraße in Graz, der Zentralbereich Floridsdorf sowie die Thaliastraße

(beide Wien). Das dez in Innsbruck, die Shopping City Seiersberg

(südlich von Graz) und der Fischapark in Wiener Neustadt wiesen in den

letzten beiden Jahren die größten Steigerungen auf.

Das Badener Beratungsunternehmen Standort + Markt (S+M) untersuchte

die relative Umsatzentwicklung von 80 heimischen Einkaufsorten

untereinander. Der Studie zufolge befinden sich die Innenstädte der

Landeshauptstädte auf neuem Tiefstwert, nachdem deren Standortqualität

im Vorjahr auf 96 Indexpunkte zurückgegangen ist. Eine positive

Entwicklung erzielten Innsbruck, Salzburg, Eisenstadt und Graz. Leicht

negativ waren demgegenüber Bregenz und Linz - stark negativ entwickelte

sich Klagenfurt mit einem Minus von 14 Prozentpunkten. Die

Innenstädte der Landeshauptstädte sind auf den neuen Tiefstwert von

86 abgesunken, der Index für Bekleidung stagniert hier seit 2002 bei 105.

Im Wiener Raum war die Entwicklung innerhalb der Hauptgeschäftsbereiche

zwar unterschiedlich, setzte aber die langfristigen Trends fort: DieFotolia

überregionalen Zentren - Wiener City, Mariahilfer Straße und Shopping

City Süd - konnten ihre Standortwertigkeit halten, die SCS sogar mit

einem positiven Trend.

Bimashofer,

Die regionalen Zentren verlieren seit 1993 deutlich an Standortwertig-

Pia

keit und nach einem „Zwischenhoch“ 2004 wurde jetzt mit 88 ein neuer

Tiefstwert erreicht. (APA) Fotos:

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