Plus-Energie-Haus - Bauen Wohnen Immobilien

bauen.wohnen.immobilien.com

Plus-Energie-Haus - Bauen Wohnen Immobilien

NIEDERSACHSEN E.V.

KOOPERATIONSPARTNER DES

BWIBauen

Wohnen

Immobilien

Nr. 11 � 10. November 2010 � 9. Jahrgang www.bauen-wohnen-immobilien.com

Neutrale Beratung wichtig

❯❯ Seite 12

Der Partner für

Energieberatung

in Deutschland

Vielfalt im Hausbau

❯❯ Seite 18

Ziegel-Info-Thek

Oldenburger Allee 26 · Hannover

Plus

mit *

Plus

*Das Plus-Energie-Haus

erzeugt mehr Energie als es verbraucht

(zu besichtigen in Hannover, Georgsplatz) ❯❯ Seite 10

Grundstücke zu fairen Preisen

❯❯ Seite 5

Foto: SCHOTT Solar


BWI

2

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November 2010


Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

Die Wohnung ist unser Lebensmittelpunkt.

Als Fixpunkt

in einem immer öfter nomadischen

Alltag vermittelt sie uns

Sicherheit, schützt uns vor

Wind und Wetter. Doch gerade

diese Wetter schützende

Funktion von Wohnungen und

Gebäuden allgemein ist es,

die unser Klima ernsthaft gefährdet.

Denn sie erfordert einen

hohen Energieeinsatz:

rund 40 Prozent des deutschen

Endenergieverbrauchs

und ein Drittel der CO 2-Emissionen

sind durch Gebäude

hervorgerufen. Der Gebäudesektor

ist damit der größte

Energieverbraucher und stellt

in seiner heutigen Form das

größte Klimarisiko dar.

Wirksamer Klimaschutz beginnt

deshalb mit energieeffi-

zientem Bauen und Sanieren.

Wie konsequent dies möglich

ist, haben wir mit unseren

Plus-Energie-Gebäuden gezeigt.

Eine möglichst energiesparende

Bauweise ist Voraussetzung,

fein abgestimmt

in Bauform, Zonierung, Befensterung,

Lüftung, Dämmung

und Speicherung, Sonnenfallen

und Sonnenschutz.

Ist der Energiebedarf einmal

minimiert, kann man die erforderliche

Energie für den

Betrieb mit vertretbaren Mitteln

der Gebäudeumgebung

entlocken: Sonne, Wind, Biomasse

und Erdreich.

Als Architekten und mit unse-

Prof. Manfred Hegger

Technische Universität Darmstadt/

HHS PLANER + ARCHITEKTEN AG, Kassel

ren Studierenden an der Universität

haben wir darstellen

dürfen, wie dies geht. Wir

konnten neue Wege gehen:

mit prototypischen Wohnhäusern,

Ausstellungsgebäuden

für das energieeffiziente Bauen,

mit CO 2-neutralen Gebäuden

und autarken Häusern

dort, wo es Sinn macht. Die

Mittel hierzu sind vorhanden.

Nun geht es darum, sie auch

einzusetzen. Nicht nur zum

Klimaschutz; wir sparen und

koppeln uns von steigenden

Energiepreisen ab, wir machen

uns unabhängiger von

endlichen Energiequellen

und unsicheren Lieferanten.

Prof. Manfred Hegger

November 2010 3 BWI

Fotos: Technische Universität Darmstadt

Editorial

surPLUShome – das neue Plus-Energie-Haus der TU

Darmstadt, Nachfolger des Hauses, das gerade am

Georgsplatz in Hannover eröffnet wurde.


Inhalt

BWI

4

Energie sparen – Umwelt schonen

Hausbesitzer laden ein am Tag des Passivhauses vom 12. bis 14. November

Aus Schutt und Staub wird Wohnkomfort ...............................7

Plus-Energie-Haus öffnet seine Türen am Georgsplatz

Effizienzwunder macht Station in Hannover ............................10

Energieberatung im Fokus – Teil 1

Auf Unabhängigkeit setzen .........................................12

Robust und lange in Skandinavien erprobt: Plus-Energie-Häuser aus Holz

Die Schweden kommen!. ...........................................14

Multitalent, Klimaretter, Hightech-Werkstoff und vieles mehr

Holz–dasMaterialmitdenvielenStärken.............................16

Fertighäuser sind Effizienzhäuser

Winterfeste Holzbauweise spart Energie ...............................18

Energieeinsparung und Wohngesundheit

Den richtigen Grundstein legen ......................................22

Maurermeister Eckart-Rolf Hellmann: „Das ist ein logischer Schritt!“

Plus-Energie-Haus:GebauteRealität..................................23

Baugebiete und Immobilien

55 neue Baugrundstücke in Helmstedt – naturnah und zentral

Pachten statt kaufen ..............................................20

HERAUSGEBER/VERLAG

Werbestudio Varnay GmbH

Potsdamer Straße 3

30916 Isernhagen/Awb.

ISDN (05 11) 6 13 70 13

(LeonardoPro)

VERLAGSLEITUNG

Klaus Busse

POSTANSCHRIFT

Potsdamer Straße 3

30916 Isernhagen/Awb.

VERLAGSZENTRALE

Tel. (05 11) 9 20 86 01

Fax (05 11) 9 20 86 02

ANZEIGEN/OBJEKTLEITUNG

Media-Agentur Sievers

Tel. (05 11) 9 20 86 01

Fax (05 11) 9 20 86 02

Mobil (01 73) 2 08 23 92

E-Mail sievers@bauenwohnen-immobilien.com

REDAKTION

Regine Krüger

E-Mail krueger@bauenwohnen-immobilien.com

SATZ/GESTALTUNG

Werbestudio Varnay GmbH

30916 Isernhagen/Awb.

DRUCK

Druckconcept GmbH

Isernhagen

(Bogenoffset/80er Raster)

VERTRIEB

Deutsche Post AG

● Mitglieder des VWE

(Verband Wohneigentum

Niedersachsen e.V.)

● Umwelt- und Verbraucherschutzorganisationen

● Investoren und Meinungsbildner

der Energie- und

Bauwirtschaft in Deutschland

ERSCHEINUNGSWEISE

12 mal im Jahr

BEZUGSPREIS

Jahresabonnement

13,40 Euro plus Porto

Nachdruck nur mit schriftlicher

Genehmigung des Verlages. Für

unverlangt eingesandte Manuskripte

und Bildvorlagen wird keine

Haftung übernommen.

Das Leistungsangebot der inserierenden

Firmen wird weder

vom Herausgeber noch vom Verlag

überprüft oder empfohlen.

Zuschriften können auch ohne

ausdrückliche Genehmigung

ganz oder auszugsweise veröffentlicht

werden. Zuschriften

spiegeln nicht unbedingt die

Meinung der Redaktion wider.

November 2010


doppel

PUNKT

Wer ein Eigenheim kaufen oder bauen möchte, sollte das

besser noch vor Jahresende tun. Denn wie andere Bundesländer

auch plant das Land Niedersachsen ab dem 1. Januar

2011 eine Erhöhung der Grunderwerbsteuer um einen

ganzen Prozentpunkt, und zwar von 3,5 auf 4,5 Prozent.

Das mag sich zunächst nach nicht viel anhören, ist es aber

– gerade für Bauherren oder Käufer, die mit einem knappen

Budget ihr Eigentum finanzieren müssen.

Wer noch in 2010 Bauland erwirbt, spart Grunderwerbsteuer.

Politiker melken ahnungslose Bauherren

Bauland noch in 2010 erwerben

Wer in Niedersachsen eine

Immobilie für 250.000 Euro

erwirbt, zahlt ab Januar

2011 zusätzlich zu den üblichen

Nebenkosten für Notar

und Grundbucheintrag dafür

nun eine Grunderwerbsteuer

von 11.250 Euro statt 8750

Euro – das sind satte 2500

Euro mehr als bisher. Je teurer

die Immobilie ist, desto

mehr schnellen ab dem

nächsten Jahr also die Nebenkosten

in die Höhe. Wird

der Kaufvertrag jedoch noch

in diesem Jahr unterzeichnet

und notariell beglaubigt, so

zahlen Käufer noch den alten

Steuersatz von 3,5 Prozent

auf ihren Immobilienpreis.

Extrem kurzfristige

Erhöhung

Als besonders schlimm dürften

es die Bürger empfinden,

dass sich der Gesetzgeber

Wohnbaugebiete Hannover

IHR NEUES ZUHAUSE IN .......

Niedersächsische Landgesellschaft mbH

Geschäftsstelle Hannover

Foto:RainerSturm/PIXELIO

Ab 2011 greift der Fiskus dem

Bauherren tiefer in die Tasche.

mit den betreffenden Informationen

zurückhält und

nicht die Karten offen auf

den Tisch legt. So werden

viele Kaufwillige ab dem 1.

Januar 2011 hinterrücks von

dieser extrem kurzfristigen

■ Springe: Eldagsen oder Völksen ■ Hemmingen: Arnum oder Devese

■ Hannover: Wettbergen ■ Garbsen: Osterwald O.E.

■ Ronnenberg: Linderte oder Weetzen ■ Wennigsen: Bredenbeck

■ Bad Münder: Flegessen ■ Laatzen: Ingeln-Oesselse

■ Sarstedt: Hotteln ■ Söhlde ■ Elze ■ Holle: Holle und Derneburg

■ Harsum: Borsum, Rautenberg

■ In Planung: Pattensen: Jeinsen

Andrea Gremmer Cord Geweke

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Arndtstraße 19, 30167 Hannover

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Grundstücke zu fairen Preisen

Die NLG ist einer der führenden Entwicklungsträger im ländlichen Raum

Wer ein Haus bauen will, benötigt zunächst ein Grundstück.

Dieses stellt im wahrsten Sinne des Wortes das

Fundament des gesamten Bauprojekts dar. Und schließlich

will gut überlegt sein, wo gebaut wird. Soll der Blick

über weite Felder und Wälder gehen, das Grundstück

über eine gute Infrastruktur verfügen, oder lieber etwas

romantischer und einsamer liegen? Soll ein großer, verwunschener

Garten dabei sein oder lieber ein kleinerer,

den man einfach und bequem pflegen kann?

Die gemeinnützige Niedersächsische Landgesellschaft

mbH (NLG) ist seit mehr als 90 Jahren verlässlicher und

kompetenter Partner bei der Grundstückssuche und gibt

auf all diese Fragen Antworten. Die NLG hat es sich zur

Aufgabe gemacht, zeitgemäße und standorttypische

Lösungen und Konzepte zur Entwicklung der ländlichen

Räume zu entwickeln. Mit zehn Geschäftsstellen in ganz

Niedersachsen erfüllt die NLG diese Aufgabe kompetent,

zielorientiert und ist immer nah an den Wünschen der

Kunden. Die NLG ist heute mit mehr als 250 Entwicklungsprojekten

in mehr als 170 Städten und Gemeinden

in Niedersachsen zu einem der führenden Entwicklungsträger

geworden.

November 2010 5 BWI

Grafik: Renate Kalloch / PIXELIO

info-hannover@nlg.de

www.nlg.de

Als einer der größten Erschließungsträger vor Ort entwickelt

die Geschäftsstelle Hannover seit vielen Jahren

mit Partnerkommunen Wohnbaugebiete in der Region

Hannover sowie in den Landkreisen Hildesheim, Schaumburg

und Hameln-Pyrmont. So können interessierte Bauherren

aus mehr als 250 fertig erschlossenen Bauplätzen

in 20 Baugebieten wählen. Und dieses zu fairen Preisen –

bauträger- und courtagefrei.

Die attraktiven Baugebiete sind sofort bebaubar und haben

eine gute Verkehrsanbindung. Dem Traum von den

eigenen vier Wänden steht also nichts mehr im Wege.


BWI

Von wegen, bei Immobilienkäufern sitzt das Geld locker: Gerade junge

Familien müssen knapp kalkulieren und sich im Alltag einschränken,

wenn sie sich ein Eigenheim leisten möchten.

Erhöhung überrascht sein.

Diese soll laut Finanzminister

Hartmut Möllring mit dazu

beitragen, den niedersächsischen

Haushalt zu

entlasten: „Allein über Ausgabenkürzungen

ist der Landeshaushalt

nicht zu sanieren“,

stellte der Minister im

August fest. Außerdem erklärt

Möllring, dass es sich

Niedersachsen nicht leisten

6

könne, „eine geringere Grunderwerbsteuer

zu erheben

als zum Beispiel die Nachbarn

Hamburg und Sachsen-

Anhalt.“ Warum, das verrät

er nicht.

Derzeit befindet sich der Beschluss

der Landesregierung

noch in den parlamentarischen

Beratungen, deren Abschluss

Anfang bis Mitte Dezember

erwartet wird. Nur

Jetzt ist noch Zeit für

die volle Förderung.

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Noch bis 31.12. die

gesamte Förderung

für 2010 mitnehmen!

Wer jetzt nicht aufwacht, verschenkt bares Geld für das eigene

Zuhause. Sichern Sie sich noch bis zum 31.12. alle Förderungen

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Regionaldirektion Hannover, Telefon: 05 11/926-6428

Foto: Thorben Wengert / PIXELIO

zwei Wochen später erfolgt

dann die geplante Erhöhung,

ohne den Kaufwilligen Zeit

zu geben, Immobilien doch

schon in diesem Jahr zu erwerben.

Nach der Abschaffung der Eigenheimzulage

zum 1. Januar

2006 ist mit der Erhöhung

der Grunderwerbsteuer nun

ein weiteres Hindernis geschaffen

worden, das es den

Bürgern unnötig erschwert,

sich für Wohneigentum zu

entscheiden. Dabei ist es eine

immer wieder und vielbekundete

Absicht der Politiker

aus Bund und Ländern, die

Bürger beim Erwerb von Eigentum

zu unterstützen, weil

es nach wie vor als sicherste

Möglichkeit der Altersvorsorge

gilt. Die Rententöpfe sind

leer, und wer im Alter in seinen

eigenen vier Wänden

lebt, wird mehr von seiner

Rente übrig haben als derjenige,

der zur Miete wohnt.

Der Staat sollte also Bauund

Kaufwillige tatkräftig unterstützen

und ihnen nicht

noch weitere Steine in den

Weg legen.

Immobilienkäufer

werden geschröpft

Doch die Anhebung der

Wir suchen,

Sie haben ...

Grunderwerbsteuer verkehrt

diese Unterstützung beim Eigenheimkauf

nun in ihr Gegenteil:

Immobilienkäufer

werden geschröpft und sollen

indirekt für die notorischen

Haushaltslöcher ihrer

Kommunen und Länder geradestehen.

Und ganz offensichtlich hat

die Politik hier eine üppige

Quelle entdeckt: Dass hier

einiges Geld zu holen ist, erklärt

die Pressesprecherin

des Finanzministeriums Birgit

Diers: „Die Landesregierung

rechnet mit zusätzlichen

Einnahmen von 65 Millionen

Euro pro Jahr aus der

Erhöhung.“ Das ist eine

Summe, die sich durchaus

sehen lassen kann.

Seit der Föderalismusreform

von 2006 können die Bundesländer

über die Höhe der

Grunderwerbsteuer selbst

entscheiden; zuvor lag der

Satz bundeseinheitlich bei

Der Marktführer sucht in der Stadt und

Region Hannover:

�Mehrfamilienhäuser,

�freistehende Einfamilienhäuser,

�Doppelhaushälften,

�Reihenhäuser und

�Eigentumswohnungen

für vorgemerkte Interessenten.

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November 2010

Grafik: Stephan Bratek-Geralt / PIXELIO


3,5 Prozentpunkten. Einige

Bundesländer haben den Betrag

bereits auf 4,5 Prozent

angehoben, etwa Hamburg

und Berlin. Das eher strukturschwache

Brandenburg

plant eine Erhöhung des Satzes

auf fünf Prozent und

macht sich damit bundesweit

zum Spitzenreiter.

Teure Altersvorsorge

Letztlich basiert die Erhöhung

der Grunderwerbsteuer

auf der falschen Annahme,

dass Hausbesitzer

ohnehin über ausreichend

Geld verfügten, da sie ja in

der Lage sind, viel Geld für

eine Immobilie aufzubringen.

Doch die meisten Kaufwilligen

müssen sehr knapp kalkulieren,

um ihren Wunsch

nach einem Eigenheim in die

Realität umzusetzen.

Auch und gerade angesichts

der historisch niedrigen Zinsen

wird es jetzt Menschen

erschwert, Eigentum zu erwerben

und von diesen Zinsen

zu profitieren. Viele

Kaufvorhaben, die eng kalkuliert

wurden, geraten in Gefahr

zu scheitern. Gerade

junge Familien, die ein

großes Interesse an einem

Eigenheim hätten, aber mit

begrenztem Budget haushalten

müssen, sind dann gezwungen,

langfristig Mieter

zu bleiben statt sich in den

eigenen vier Wänden einzurichten.

Nebenwirkungen

nicht einkalkuliert

Eine weitere Nebenwirkung,

die von der Politik außer

Acht gelassen worden sein

dürfte, betrifft die Tatsache,

dass durch die Erhöhung der

Grunderwerbsteuer Häuser

und Wohnungen in ländlichen,

strukturschwachen

Gegenden – in Niedersachsen

etwa das Wendland, das

Weserbergland oder der Harz

– nachhaltig an Wert verlieren.

Hier ist es schon heute

schwierig, Häuser zu veräußern.

Das wissen nicht

nur Arbeitnehmer, die zum

Umzug gezwungen sind, sondern

auch Erben, denen es

nicht gelingt, den Grundbesitz

ihrer Eltern zu verkaufen.

Steigen nun die Nebenkosten

an, werden manche

Kaufinteressenten ihr Angebot

zurückziehen – oder die

Verkäufer auffordern, die Immobilie

für weniger Geld und

gegebenenfalls sogar unter

Wert zu verkaufen. Das kann

von der Politik nicht wirklich

so gewollt sein. Ganz offenbar

handelt es sich bei der

Erhöhung der Grunderwerbsteuer

um einen vorschnellen

Entschluss der Politik,

doch seine Umsetzung

scheint unaufhaltsam.

Grunderwerbsteuer wirksam einsparen

Kleiner Tipp am Rande: Der Fiskus

hat festgelegt, dass die

Grunderwerbsteuer auf den

Kaufpreis einer Eigentumswohnung

oder eines Hauses fällig

wird. Wer zugleich Haus und

Grundstück von einem Bauträger

kauft, zahlt die Grunderwerbsteuer

auf den gesamten

Preis – unter Umständen sogar

auf den Einbau des Bades, der

Küche oder der Wand- und Bo-

denbeläge. Wer hingegen nur

das Bauland bzw. das Grundstück

noch in 2010 kauft und

erst danach, in 2011, mit dem

Bauen beginnt, zahlt nur dafür

Steuern. Der Hausbau als solcher

fällt dann nicht unter die

Grunderwerbsteuer.

Noch besser ist es für Kaufund

Bauwillige, das Bauland

noch vor Jahresende zu erwerben!

Hausbesitzer laden ein am Tag des Passivhauses vom 12. bis 14. November

Aus Schutt und Staub wird Wohnkomfort

Dass in ihrem Traumhaus in der Nordstadt kaum ein Stein auf dem

anderen blieb, konnte man Ehepaar Votel während mancher Bauphase

ansehen. Doch der Aufwand hat sich gelohnt: Ihre Zielvorgabe,

die Modernisierungsvariante „EnEV 30“, hat das Paar mit ihrem

Haus erreicht.

Zukunftssicher bauen und

komfortabel leben – das ist

das Motto des diesjährigen

„Tag des Passivhauses“

vom 12. bis 14. November

2010 in der Region Hannover.

Planer und Bewohner laden

ein in Häuser, die so

hochwertig modernisiert wurden,

dass sie den Passiv-

haus-Standard erfüllen oder

aber durch ihren niedrigen

Energieverbrauch und hohen

Wohnkomfort Passivhäusern

sehr nahe kommen.

Die Bandbreite der zu besichtigenden

18 Gebäude

reicht vom großzügigen, neu

erbauten Einfamilienhaus

bis zum Mehrfamilienhaus.

Foto: Klimaschutzagentur

Die Klimaschutzagentur Region

Hannover organisiert

die regionale Veranstaltung

gemeinsam mit dem enercity-Fonds

proKlima. Initiator

des Passivhaustages, der

bundesweit bereits zum

siebten Mal stattfindet, ist

die Informations-Gemein-

1,5 LITER

… Heizöl pro Quadratmeter verbraucht ein

Passivhaus im Jahr. 90 Prozent weniger

als bei einem konventionellen Gebäude.

Fragen? Der enercity-Fonds proKlima unterstützt

Sie bei der Umsetzung und gibt

Informationen zu Fördermitteln.

www.proklima-hannover.de | (0511) 430-19 70

November 2010 7 BWI

rk

schaft Passivhaus Deutschland.

Ein Musterbeispiel befindet

in der hannoverschen Nordstadt.

„Nein“, „Weg“,

„Bleibt“ – mit diesen auf die

kahlen Wände gesprayten

Regieanweisungen begann

der gewaltige Umbruchpro-


BWI

zess für das alte Haus in der

Rehbockstraße 12. Mit unzähligen

Fotos haben die

neuen Eigentümer eindrucksvoll

die Zeit der Modernisierung

von Juni 2008

bis Juli 2009, vom Entker-

Das Haus in der Rehbockstraße

12 öffnet am „Tag des Passivhauses“

seine Türen für Interessenten

und Nachahmer. Es ist

am Sonnabend, 13. November

2010, von 13 bis 16 Uhr zu besichtigen.

8

Foto: Foto: Klimaschutzagentur

nen über den Wiederaufbau

bis hin zum fertigen Wohnwunder,

festgehalten.

Das 110 Jahre alte Haus mit

sechs kleinen Wohnungen

ohne Wärmedämmung, moderne

Heizung oder Fenster

war völlig verwohnt. Eigenarbeit

war angesagt, um das

Projekt finanzieren zu können.

„Man kann viel mehr,

als man denkt“, wissen Kathrin

und Stefan Votel heute.

Die Damenschneiderin und

der Jurist, die beide am

Staatstheater Hannover

tätig sind, haben in ungezählten

Stunden Schnittmuster

und Gesetzbuch gegen

Baupläne und Handarbeit

getauscht. Auch Freunde haben

tatkräftig mit angepackt.

Dass diese jetzt ihre Mieter

geworden sind, habe sich

dann geradezu aufgedrängt.

Fachliche Unterstützung

vom Energieberater

Die Modernisierungsneulinge

hatten viele Ideen im

Kopf, waren gut vorinformiert,

aber ohne fachliche

Unterstützung ging es

selbstverständlich nicht. Energieberater

Frank Polzin aus

Hannover stellte die energetischen

Berechnungen an,

die nötig waren, um bei der

KfW-Förderbank, bei proKlima

und beim BAFA Förderanträge

für Modernisierungsdarlehen

und Zuschüsse

stellen zu können. Die Zielvorgabe

für die Bauherren

war die Modernisierungsvari-

ante „EnEV – 30“, mit der

die gesetzlichen Neubauanforderungen

um 30 Prozent

unterschritten werden, um

maximale Energieeinsparungen

zu erreichen. Auch bei

den Angeboten der einzelnen

Gewerke und bei der Erstellung

eines Energieausweises

stand der Fachmann

den Bauherren zur Seite.

Neue Aufteilung

vom Keller bis zum Dach

Wichtig war auch ein Statiker

für den umfangreichen Innenumbau,

denn die Votels

wollten ihr Haus nicht mehr

geschossweise teilen: „Wir

wollten die Vorteile des Erdgeschosses

und den Zugang

zum Garten genießen.

Gleichzeitig hatten wir aber

auch den Wunsch nach einem

weiten Dach, um viel

Licht einzufangen“, beschreibt

es Stefan Votel.

Deshalb wurde das Haus

vom Keller bis zum Dach in

der Mitte „durchgeschnitten“.

300 Kubikmeter Schutt

und anschließend 4,5 Tonnen

Stahl zeugten von der

Umsetzung dieses außergewöhnlichen

Planes.

Nach dem Entkernen und

Einbringen von Stahlträgern

folgten der Einbau von zum

Teil bodentiefen Drei-Scheiben-Wärmeschutzfenstern,

die Zwischen- und Aufsparrendämmung

sowie die Neueindeckung

des Daches, die

Dämmung der Rückfassade,

die Perimeterdämmung am

Keller, die Installation eines

neuen Trinkwassersystems

und neuer Heizungsrohre,

die Aufstellung eines Gasbrennwertkessels

inklusive

300-Liter-Wasserspeicher,

der Anschluss eines thermischen

Solarkollektors auf

dem Dach sowie die Installation

der Komfortlüftungslage

mit Wärmerückgewinnung.

Gleichmäßiges Wohnklima

dank Abwärmenutzung

Letztere freut besonders Kathrin

Votel: „Ich fand es

schon immer clever, Abwärme

zu nutzen. Wir haben ein

wunderbar gleichmäßiges

Raumklima, obwohl das

Haus bis unter den Spitzgiebel

offen ist!“ Die Hauswand

zur Straßenseite wurde aus

optischen Gründen mit einer

zehn Zentimeter dicken Innendämmung

aus Mineralschaum

versehen.

Schutt, Staub, Stahl und am

Ende ein Strahlen auf den

Gesichtern, das zeigen die

Bilder der Modernisierungsdokumentation

– und davon

werden die Besucher des

Passivhaustages ebenfalls

etwas zu sehen bekommen.

Besuchszeit in der Rehbockstraße

12 ist am 13. November

2010 von 13 bis 16

Uhr. Dem alten Haus wurde

neues Leben eingehaucht.

Neben den zeitgleich vis-àvis

gebauten Passivneubauten

des Schaufelder Hofes

macht es eine gute Figur:

fast genauso schlank in Bezug

auf Energieverbrauch

und CO 2-Ausstoß – und so

behaglich!

Einem alten Haus

neues Leben eingehaucht

Kompetente Beratung zum

energiesparenden Bauen

gibt es auch im Plus-Energie-

Haus. Das innovative Gebäude

erzeugt durch seine Bauweise

und -materialien mehr

Energie, als die Bewohner

zum Heizen oder durch Elektrizität

verbrauchen. Das Modellhaus

wird vom 2. November

2010 bis zum 13. Februar

2011 auf dem Georgsplatz

in Hannover stehen. Es

ist dienstags bis sonntags

von 11 bis 18 Uhr für Besucher

geöffnet, also auch an

den Passivhaustagen. Mehr

Informationen gibt es im Internet

unter www.peh-hannover.de.

Informationen und

Besuchszeiten der Projekte,

die im Raum Hannover am

Passivhaustag teilnehmen,

gibt es bei der Klimaschutzagentur

Region Hannover.

Information

Klimaschutzagentur

Region Hannover

Info-Tel.(0511)61623977

(Mo. und Do. 9 bis 17 Uhr)

beratung@

klimaschutzagentur.de

www.

klimaschutz-hannover.de

proKlima –

Der enercity-Fonds

Tel. (05 11) 4 30-19 70

proklima@enercity.de

www.proklima-hannover.de

November 2010


Standorte für praktische Beratung im Passivhaus vom 12. bis 14. November

November 2010 9 BWI


BWI

Plus-Energie-Haus öffnet seine Türen am Georgsplatz

Effizienzwunder macht Station in Hannover

Auf dem Georgsplatz in Hannover

lässt sich Energieeffizienz

ab sofort anschaulich

erleben: Das Plus-Energie-

Haus des Bundesministeriums

für Verkehr, Bau und

Stadtentwicklung lädt vom

2. November 2010 bis zum

13. Februar 2011 zum Besuch

ein. Das Ausstellungsgebäude

informiert über energieeffizientes

und nachhaltiges

Bauen und ist immer

dienstags bis sonntags von

11 bis 18 Uhr geöffnet.

Bei der Eröffnungsveranstaltung

am 1. November 2010

verdeutlichte der Parlamentarische

Staatssekretär

Enak Ferlemann, wie zukunftsweisend

das Modellhaus

ist: „Das Gebäude produziert

selbst im deutschen

Klima doppelt so viel Energie,

wie die Bewohner verbrauchen.

Es lädt zum Dialog

über das Bauen der Zukunft

im Zeitalter der Plus-

10

Energie-Häuser und der Elektromobilität

ein.“

Bürger für Klimaschutz

begeistern

Die Landeshauptstadt Hannover

hat das Vorzeigehaus

in die Leinestadt geholt.

Oberbürgermeister Stephan

Weil: „Beim energieeffizienten

Bauen setzt Hannover

mit zukunftsweisenden Projekten

bereits Maßstäbe.

Mit dem Plus-Energie-Haus

wollen wir noch mehr Bürgerinnen

und Bürger für innovativeKlimaschutz-Technologien

begeistern.“ Zuständig

für den Betrieb und die Organisation

des Veranstaltungsprogramms

ist die gemeinnützigeKlimaschutzagentur

Region Hannover.

Zahlreiche Förderer, vor allem

das Niedersächsische

Ministerium für Umwelt und

Klimaschutz, unterstützen

WirblickenindieZukunft

Mit dem Plus-Energie-Haus fördert

E.ON Avacon als Kooperationspartner ein

besonders ressourcenschonendes Konzept.

DasHausproduziertmehrEnergiealsseine

Bewohner verbrauchen und besticht durch

emissionsfreien Betrieb. Mit 100 Prozent

regenerativer Energieversorgung und

natürlichen Baustoffen steht es für das

Wohnen der Zukunft.

Besuchen Sie das Plus-Energie-Haus

underfahrenSiemehrdarüber:

2. November 2010 bis 13. Februar 2011

Georgsplatz, 30159 Hannover

dienstagsbissonntags11bis18Uhr,Eintrittfrei

kommuneplus@eon-avacon.com

www.kommuneplus.com

Wohnen der Zukunft zum Anfassen: Das Plus-Energie-Haus auf dem

Georgsplatz ist vom 2. November 2010 bis zum 13. Februar 2011

für Besucher geöffnet.

die Aktion. Der Staatssekretär

im niedersächsischen

Umweltministerium Dr. Stefan

Birkner erklärte bei der

Eröffnung: „Fest steht, Energie

und Klimaschutz sind

zwei eng miteinander ver-

Mit dem Plus-Energie-Haus informiert

die Bundesregierung

über zukunftsweisende Möglichkeiten

des energiesparenden

Bauens. Studenten der Technischen

Universität Darmstadt

entwickelten unter der Leitung

von Professor Manfred Hegger

und mit Forschungsmitteln des

Bundesministeriums für Verkehr,

Bau und Stadtentwicklung

(BMVBS) die innovative und zukunftsfähige

Bauweise. Das als

transportabler und vollfunktionstüchtiger

Leichtbau konzipierte

Haus gewann 2007 den

international renommierten Solar-Decathlon-Wettbewerb

in

Washington. Das BMVBS übernahm

seinerzeit die Schirmherrschaft

über den deutschen Beitrag

und unterstützte das Projekt

im Rahmen der Forschungsinitiative

„Zukunft Bau“. Das

Plus-Energie-Haus des BMVBS

ist ein vergrößerter Nachbau

des Siegerhauses.

Durch die Verwendung neuester

Technologien produziert das Gebäude

mehr Energie, als es verbraucht.

Alle Außenwände, das

Dach sowie die Fenster sind

knüpfte aktuelle Themen,

die uns alle betreffen. Und

hier zeigt das Plus-Energie-

Haus Lösungen mit Signalwirkung.

Eine gesicherte und

bezahlbare Energieversorgung

sowie Klimaschutzstra-

Über das Plus-Energie-Haus

hochwärmedämmend. Wärmespeicher

in Form von Phasenwechselmaterialien

(Phase

Change Materials/PCM) sorgen

für ein ausgeglichenes Raumklima

im Haus. Sie nehmen die

solar und intern gewonnene

Wärme auf und geben sie zeitversetzt

wieder ab. Moderne

Haustechnik minimiert den Energiebedarf.

Die Stromversorgung

erfolgt über Photovoltaik-

Module auf dem Dach. Der so

erzeugte und nicht vom Gebäude

genutzte Strom wird ins Netz

eingespeist. Zur Warmwassererzeugung

sind zusätzlich Flachkollektoren

in das Dach integriert.

Terminhinweis:

Professor Manfred Hegger vom

Institut Entwerfen und energieeffizientes

Bauen der Technischen

Universität Darmstadt

wird am 9. Dezember 2010 in

Hannover sein und im Rahmen

der jährlichen Vorlesungsreihe

in der Leibniz Universität (Hörsaal

B302 um 18 Uhr) einen

Vortrag zum Plus-Energie-Haus

halten.

November 2010


tegien, die auch den zukünftigen

Generationen eine lebenswerte

Zukunft ermöglichen,

sind die größten Herausforderungen,

vor denen

wir stehen.“

Finale mit zahlreichen

Veranstaltungen

Der Ausstellungspavillon war

bisher bei seiner Deutschlandtour

in Berlin, Düsseldorf,

Frankfurt, Hamburg und

München zu sehen. Zum Abschluss

macht das Effizienzwunder

in Hannover Station,

die Klimaschutzagentur organisiert

ein facettenreiches

Veranstaltungsprogramm

mit spannenden Themenwochen.

Bei diesen stehen die

Themen Passivhaus, Kraft-

Wärme-Kopplung, Erneuerbare

Energien und Klimaschutz

auf der Agenda. Auch

für Kinder ist etwas dabei:

Bei der Themenwoche „KlimaKinder“

gibt es spannende

Experimente und Bastelaktionen

rund um die Elemente

Wasser, Sonne, Wind

und Feuer. Energieberatungen

des enercity-Fonds pro-

Klima und regelmäßige

Führungen runden das Programm

ab. „Es ist uns gelungen,

viele Partner der Klimaschutzregion

Hannover in

die Präsentation des Plus-

Energie-Hauses einzubeziehen.

Gemeinsam werden wir

das Haus in den kommenden

Monaten zum Stadtgespräch

machen“, so Udo

Sahling, Geschäftsführer der

Klimaschutzagentur.

Internationales

Publikum am

Georgsplatz

Das Interesse am Plus-Energie-Haus

ist schon jetzt

groß. Zahlreiche Besucher-

Der nächste Winter kommt bestimmt!

Dämmen Sie

jetzt die Fassade Ihres

Hauses mit dem

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www.haacke-isolierklinker.de

gruppen haben sich bereits

zu Führungen angemeldet,

darunter auch internationale

Gäste, zum Beispiel aus

Südkorea. Das Veranstaltungsprogramm

und weitere

Informationen zum Plus-

Energie-Haus finden sich im

Internet unter www.peh-han-

Foto: rk

Das Gebäude produziert selbst im deutschen Klima doppelt so viel

Energie, wie es selbst braucht.

nover.de und auf www.plusenergie-haus.bmvbs.de.

Neben vielen bundesweiten

Sponsoren und dem Niedersächsischen

Ministerium für

Umwelt und Klimaschutz unterstützen

auch lokale Partner

wie E.ON Avacon AG, die

Hannover Region Grundstücksgesellschaft

GmbH &

Co. KG (HRG), proKlima –

Der enercity-Fonds sowie

Sparkasse Hannover die

Ausstellung in Hannover.

Das Plus-Energie-Haus ist

geöffnet vom 2. November

2010 bis zum 13. Februar

2011, dienstags bis sonntags

von 11 bis 18 Uhr. Der

Eintritt ist frei. In der Zeit

vom 20. Dezember bis zum

2. Januar 2011 ist das Haus

geschlossen.

Information

Klimaschutzagentur

Region Hannover

Info-Tel.(0511)61623977

(Mo. und Do. 9 bis 17 Uhr)

beratung@

klimaschutzagentur.de

www.

klimaschutz-hannover.de

November 2010 11 BWI


BWI

Energieberatung im Fokus – Teil 1

Auf Unabhängigkeit setzen

Durch die Verknappung der

fossilen Energieträger Erdöl

und Kohle werden die Preise

für Energie in den nächsten

Jahren deutlich steigen – so

lautet der allgemeine Konsens

internationaler Experten

und Wissenschaftler,

aber auch von Vertretern aus

Industrie und Wirtschaft.

Die größten Energieverbraucher

sind europaweit die Gebäude:

Wohnhäuser und

Bürogebäude ebenso wie

Werkhallen, Läden oder

Schulen.

Aus diesem Grund setzt die

europäische Politik seit Anfang

des Jahrtausends darauf,

die Energieeffizienz im

Gebäudesektor umfassend

zu verbessern. Mit verschiedenen

gesetzlichen Regelungen

wie dem Erneuerbare-

Energien-Gesetz (EEG), dem

Erneuerbare-Energien-

Wärmegesetz (EEWärmeG)

sowie der Energieeinsparverordnung

(EnEV) hat der Bund

festgelegt, dass zur Unter-

Wer einen hohen Energieverbrauch

hat, Modernisierungsmaßnahmen

plant

oder seine Heizungsanlage

austauschen will, braucht

fachliche Unterstützung. In

12

stützung von energieffizientem

Bauen und Sanieren

staatliche Fördermittel bereitgestellt

werden.

Gerade für Wohneigentümer

gibt es vielfältige Möglichkeiten,

den steigenden Energiekosten

entgegenzuwirken, in

dem zum Beispiel das Haus

gedämmt wird, effiziente

Brennwerttechnik in Heizungsanlagen

zum Einsatz

kommt oder aber alte Fenster

durch moderne, dreifach

verglaste Modelle ausgetauscht

werden.

Doch Hausbesitzer und angehende

Häuslebauer wissen

aufgrund der Vielfalt ihrer

Möglichkeiten oft nicht, welchen

Schritt sie zuerst angehen

sollen und finden sich im

Dschungel aus Förderprogrammen,Energieberatungen

oder Effizienzlabeln

kaum zurecht. Wirksame Abhilfe

schaffen hier qualifizierte

Energieberater, die Hausund

Wohnungseigentümer

umfassend und vor allem un-

Deutschland sind derzeit

rund 12.000 qualifizierte Energieberater

tätig. Da der Begriff

Energieberater“ bislang

nicht geschützt ist, sollten

Wohneigentümer, die

abhängig beraten können.

Bauen Wohnen Immobilien

berichtet in Zusammenarbeit

mit der Kölner energetrium

AG im Rahmen der vierteiligen

Serie „Energieberatung

im Fokus“ über Inhalte und

Schwerpunkte von Vor-Ort-

Energieberatungen und wie

Haus- und Wohnungseigentümer

davon profitieren können.

Teil 1 der Serie beschäftigt

sich mit dem Leistungsspektrum

einer Energieberatung

und warum Eigentümer vor

allem auf unabhängige Experten

setzen sollten, die keine

wirtschaftlichen Interessen

verfolgen. Thematisiert

werden unter anderem zudem

Fördermöglichkeiten

und Zuschüsse.

Teil 2 der Serie erläutert einzelne

Leistungen, die Eigentümer

und Bauherren zusätzlich

zu einer Energieberatung

erhalten können. Dazu

sich beraten lassen wollen,

darauf achten, dass der Experte

ihrer Wahl über einen

staatlich anerkannten Abschluss

verfügt. Dieser berechtigt

ihn auch zu staatlich

Das „Etrium“, der Firmensitz der energetrium AG, wurde im Passivhausstandard errichtet. Die kompakte

Gebäudeform, eine hochdämmende Gebäudehülle, Luftdichtheit und eine mechanische Lüftungsanlage

führen zu einem geringen Primärenergie- und Heizwärmebedarf.

Foto: energetrium

zählen beispielsweise die

Nutzung der Thermografie,

der Blower-Door-Text sowie eine

Stromberatung. Welche

Zuschüsse und Förderungen

es für diese Leistungen vom

Staat gibt, lesen Sie in der

Dezember-Ausgabe.

Teil 3 setzt sich mit dem

Schwerpunkt erneuerbare

Energien auseinander, vergleicht

diese mit herkömmlichen

Heizsystemen auf fossiler

Basis und zeigt die Vorund

Nachteile der einzelnen

Techniken auf.

Teil 4, der dann im Februar

2011 die Serie abschließt,

beleuchtet eine häufige energetische

Schwachstelle von

Gebäuden: die thermische

Hülle. Wir berichten zudem

über die Möglichkeit einer

Sanierungsbegleitung und

wie Bauherren von einem Energieberater

als Qualitätsmanager

bei Neubau und Sanierung

profitieren können.

geförderten Beratungsleistungen,

was die Kosten für

die Eigentümer senkt. Energieberater

sind beispielsweise

- Ingenieure und Architekten,

die durch ihre bisherige berufliche

Tätigkeit oder Fortbildungsmaßnahmen

die

notwendigen Fachkenntnisse

erworben haben,

- Absolventen der Lehrgänge

der Handwerkskammern

zum/zur geprüften „Gebäudeenergieberaterin/Gebäudeenergieberater

(HWK)“

oder

- andere Experten, die eine

Fortbildung nach den Kriterien

des Bundesamts für

Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle

(BAFA) nachweisen

können.

Eine Liste mit staatlich anerkannten

Energieberatern finden

Eigentümer nach Postleitzahlen

sortiert zum Beispiel

auf den Webseiten des

Bundesamtes für Wirtschaft

und Ausfuhrkontrolle (BAFA)

sowie des Deutschen Energieberaternetzwerkes

e.V.

oder direkt bei der bundes-

November 2010


Der energetrium-Berater beleuchtet alle energetischen Schwachstellen

eines Gebäudes und gibt dem Eigentümer Handlungsanweisungen

für sinnvolle Modernisierungsmaßnahmen.

weit tätigen energetrium AG

(www.energetrium.de).

Was gehört

zu einer qualifizierten

Energieberatung?

Bei einer Vor-Ort-Energieberatung

wird ein Gebäude genauestens

in Augenschein

genommen. „Dabei werden

sämtliche Verbrauchsfaktoren

einbezogen, die die thermische

Hülle aller beheizten

Räume des Gebäudes –

Dach, Fassade, Fenster und

Kellerdecke – betreffen, sowie

die Anlagentechnik.

Auf diese Weise können

Schwachstellen aufgezeigt

und Vorschläge für sinnvolle

Sanierungsmaßnahmen benannt

werden“, erklärt Walter

Willach von der energetrium

AG. „Auf Basis dieses

Ist-Zustandes ermittelt der

Energieberater den Energieverbrauch,

erstellt den Beratungsbericht

und ein Konzept,

wie der Energieverbrauch

gesenkt werden

kann. Der Eigentümer erhält

Walter Willach, Vorstand und

Gründer der energetrium AG.

einen Beratungsbericht, der

bis zu 100 Seiten umfasst

und der in einem abschließendenBeratungsgespräch

ausführlich erklärt

wird. energetrium Kunden erhalten

zusätzlich eine genaueWirtschaftlichkeitsbetrachtung

sowie Wertsteigerungsermittlung

ihrer Immobilie.“

Beratung ohne

Akquiseabsichten

Kennzeichnend ist, so Willach,

dass ein Energieberater

die Hauseigentümer neutral

und ohne eigene wirtschaftliche

Interessen berät.

Zwar verfügen immer mehr

Fachhandwerker über Zusatzausbildungen,

die in den

energetischen Bereich greifen.

Doch hier ist vielfach

Vorsicht geboten, weil ihre

Aussagen in den meisten

Fällen nur auf einen Teilaspekt

des Hauses bezogen

sind – etwa auf die Heizungsanlage,

die Fenster

oder die Fassade. Vielfach

sind solche Aussagen auch

von wirtschaftlichen Absichten

getrieben: „Ein Dachdecker

wird zur Erneuerung

und Dämmung des Daches

eher raten als zur Isolierung

der Kellerdecke, während ein

Maurer eine Fassadendämmung

als wichtiger einstuft

denn einen Austausch der

Fenster, dabei ist bei Sanierungsabsichten

gerade eine

Gesamteinschätzung wichtig“,

betont der Energieexperte.

Hierin liegt der Grund, warum

Eigentümer einen unabhängigen

Experten wählen

sollten: Zertifizierte Energie-

Fotos: energetrium

berater kennen alle energetisch

relevanten Aspekte eines

Gebäudes und können

eine neutrale Einschätzung

formulieren, die frei von Akquiseabsichten

ist.

Vielfältige Zuschüsse

von Bund und Ländern

Eine so detaillierte und arbeitsaufwändigeEnergieberatung

hat natürlich ihren

Preis. Da aber auch der

Bund Interesse an einer

sparsamen Energieverwendung

hat, beteiligt sie sich

mit einem Zuschuss an den

Beratungskosten. Fördermittel

für die Energieberatung

gibt es in den Bereichen Vor-

Ort-Beratung, Thermografie

und Stromberatung. Auch für

eventuell spätere Sanierungsmaßnahmen

an der

Fassade, an Fenstern, Türen,

am Dach oder an der Heizung

gibt es weitere Förderformen.

Die Konditionen

sind dabei teilweise verblüffend

günstig.

Dieser beträgt derzeit 50

Prozent der Kosten bzw. maximal

300 Euro für Ein- und

Zweifamilienhäuser (360 Euro

für Mehrfamilienhäuser).

Ein Bonus von 50 Euro

kommt hinzu, wenn in der

Beratung Hinweise zur Stromeinsparung

integriert sind,

bis zu weitere 100 Euro für

eine thermografische Untersuchung.

Auch eine spätere Sanierungsbegleitung

durch einen

Energieberatung wird staatlich

gefördert (maximal

2.000 Euro).

Förderbedingung ist, dass

die Baugenehmigung für ein

Wohngebäude bis zum

31.12.1994 erteilt wurde

und das Wohngebäude überwiegend

zu Wohnzwecken genutzt

wird. Die Beantragung

des Zuschusses übernimmt

dann der Energieberater. rk

Information

energetrium AG

Im Etrium

Am Wassermann 36

50829 Köln

Hotline (0800) 8 88 45 88

Fax (0221) 88845300

kontakt@energetrium.de

www.energetrium.de

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November 2010 13 BWI


BWI

Robust und lange in Skandinavien erprobt: Niedrig-Energie-Häuser aus Holz

Die Schweden kommen!

Die Holzhäuser des schwedischen Herstellers Trivselhus halten dem rauen Klima im hohen Norden

Europas stand – und die Wärme im Haus. Dieses Niedrig-Energie-Haus hat seinen Standort in Jönköping

in Schweden.

Keine Angst, einen gewalttätigen

Einmarsch wie zu

Zeiten des 30-jährigen Krieges

muss man nicht befürchten,

aber kurios ist es

schon, dass ganz nahe der

Stelle, an der der schwedische

König Gustav Adolf

1632 in der Schlacht bei

Lützen südwestlich von Leipzig

fiel, heute ein zukunftsweisendes

Plus-Energie-

Haus aus Schweden steht.

14

Bereit zu sein, für die Zukunft

zu bauen und zu einem

energieautarken Haus zu gelangen,

ist das heutige Ziel

vieler Hausentwickler. In

Schweden hat man bereits

vor 20 Jahren die Häuser mit

einer Isolierung versehen,

von der so mancher Massiv-

hausbauer heute nur träumen

kann. Und so fällt es

den nordischen Nachbarn

ganz und gar nicht schwer,

mit ihren Häusern die Verschärfungen

der Energie-

Einspar-Verordnungen lediglich

mit einem Lächeln zur

Kenntnis zu nehmen.

Durch die Einspeisevergütung

ist es heutzutage möglich,

ein Haus zu bauen, das

dem Bauherrn laufende Ein-

Laufende Einnahmen statt hohe Energiekosten: Die Photovoltaikmodule auf dem Dach bringen der

Eigentümerin einen solaren Ertrag von 9.330 Kilowattstunden im Jahr – ungefähr sechsmal soviel wie

insgesamt an Energie benötigt wird. Das Plus-Energie-Haus wurde Anfang 2010 in Grosslehna bei

Leipzig bezogen.

nahmen ermöglicht, anstatt

Energiekosten zu verursachen.

Neben Solarzellen, die

den Strom produzieren, sor-

Foto: Trivselhus

Foto: Jan Dahlgrün

gen Wärmepumpen dafür,

auch bei kalten Temperaturen

noch Energie aus dem

Erdreich ins Haus zu transportieren.

Auch diese Energie

ist ja letztendlich gespeicherte

Sonnenenergie.

Nordisches Design

und beste Effizienz

Trivselhus ist ein Hausanbieter

aus dem Süden von

Schweden und führender Lieferant

von fabrikgefertigten

Holzhäusern auf dem schwedischen

Markt. Das Unternehmen

blickt auf eine lange

Geschichte zurück und hat

dabei ein umfassendes Wissen

bei der Herstellung von

Holzhäusern aufgebaut. Das

Stammwerk befindet sich 15

Kilometer südlich von Vetlanda

in dem Ort Korsberga.

Ein Schwedenhaus muss

nicht zwangsläufig aussehen

wie die Villa Kunterbunt. Das

Plus-Energie-Haus der Firma

Trivselhus, das jetzt im sächsischen

Grosslehna erbaut

wurde, hat der Leipziger Architekt

Torsten Markurt entworfen.

Es gibt sich in einem

sehr modernen Design:

schwarz, schlicht, kubistisch.

Als Kontraste wurden

weiße Fenster- und Türeinfassungen

gewählt. Das

weiße Bullauge in der Eingangstür,

die schwarze Holzpaneele

sowie die eigenwillige

Form des Flachdaches

dürften sich zu einem echten

Hingucker in der Siedlung

mausern.

Große Fensterflächen geben

dem Inneren eine helle, luftige

Atmosphäre. Der Wohnraum

und Küche sind als

amerikanische Küche offen

und sehr großzügig geplant.

Im Inneren des Hauses dominiert

weiß als Grundton

von Küche, Wänden und

Lampen. Das Schlafzimmer

mit Wellnessbereich liegt geschützt

auf der anderen Seite

des zentral gelegenen Eingangsflures.

Warm und gemütlich,

aber ohne Energiekosten

Die Wände sind mit einer

November 2010


335 Millimeter starken Mineralwolle

gedämmt, die

Fenster haben die Standard-

Dreifach-Verglasung mit einem

U-Wert von 1,2. Die Berechnungen,

die im Vorfeld

für das Haus erstellt worden

sind, zeigten, dass hier keine

passivhaustauglichen

Fenster nötig waren, um eine

hervorragende Energiebilanz

zu erreichen. Bei einer

Wohnfläche von 80 Quadratmetern

und einem Wärmebedarf

von 1620 Kilowatt-

stunden ergab die Berechnung

einen jährlichen Heizwärmebedarf

von 20,25 Kilowattstunden

pro Quadratmeter

und Jahr. Da die Solaranlage

mit einem prognostizierten

Ertrag von 9.330 Kilowattstunden

pro Jahr ausgelegt

ist, liegt dieser Wert

sechsmal höher als die für

Heizung und Warmwasser

benötigte Energie – ein echtes

Plus-Energie-Haus also.

Die Bauherrin, die seit dem

Frühjahr 2010 ihr Haus be-

wohnt, ist glücklich über ihre

Wahl und genießt das Gefühl,

stets ein warmes und

gemütliches Zuhause zu ha-

ben – ganz ohne Energiekos-

ten, dafür aber mit einem aktiven

Beitrag zur Verringerung

des CO 2-Ausstoßes.

Auf dem Lkw

nach Deutschland

Bei einer Werksbesichtigung

können Interessenten genau

mit verfolgen, wie bei Trivsel-

Viel Platz auf 80 Quadratmetern: Küche und Wohnbereich gehen

ineinander über, während auf der anderen Seite des Hauses noch

genügend Raum für Wellness und Schlafzimmer zur Verfügung steht.

hus ein Traumhaus von

Grund auf entsteht. Die Produktion

der Häuser erfolgt in

witterungsgeschützten Hallen

mit neuesten Techniken

wie computergesteuerten

Sägen oder lasergesteuerten

Messgeräten. Die Wandelemente

und Dachbinder

werden jedoch noch von erfahrenen

Mitarbeitern handwerklich

zusammengebaut.

Die Produktion ist auf Flexibilität

und eine schnelle Anpassungsfähigkeit

an vielfäl-

Große Fensterflächen geben dem Inneren eine helle, luftige Atmosphäre.

Im Haus dominiert weiß als Grundton, sodass sich auch hier

das skandinavische Lebensgefühl fortsetzt.

Foto: Jan Dahlgrün

Foto: Torsten Markurt

Natürliche Materialien und schlichte Eleganz in schwarz und weiß:

Das Haus setzt sich von den Nachbarhäusern in Grosslehna durch

seine klare Struktur und sein ungewöhnliches Design ab.

tigeAusführungsmöglichkeiten ausgelegt.

Die einzelnen Wände werden

nach den individuellen Wünschen

der Kunden gefertigt,

fachgerecht verpackt und

dann mit LKWs auf die Reise

nach Deutschland geschickt.

Hier werden die vorgefertigten

Bauteile exakt montiert.

Die regendichte Montage

des Haues erfolgt in der Regel

innerhalb von ein bis

zwei Tagen. Das Montageteam

besteht aus qualifizierten

Mitarbeitern, die sich

schon bei vielen Häusern bewährt

haben. Eine termingerechte

Anlieferung und eine

schnellstmögliche Montage

des Rohbaus sind daher der

Standard.

Der Hauptmarkt des Unternehmens

liegt in Schweden,

wo Trivselhus über 25 Verkaufsbüros

von Malmö im

Süden bis in den Norden in

Umeå unterhält. Exportiert

werden die Häuser nicht nur

nach Deutschland, sondern

auch nach England, Dänemark,

Norwegen, Holland

und in die Schweiz.

Über die Jahre hat man bei

dem schwedischen Holzhausspezialisten

gelernt, lo-

kale Traditionen mit modernem

Design zu verbinden

und heimische Materialien in

die Häuser zu integrieren. Alle

Häuser werden detailliert

geplant mit dem Ziel, gute

Architektur mit einem Höchstmaß

an Qualität zu verbinden.

Durch genaue Details

und beste Wirkungsgrade

werden eine hohe Energieeffizienz

und Nachhaltigkeit

erzielt. Qualität ohne Kompromisse

– nur so wird ein

Schwedenhaus allen Witterungen

trotzen. Die Liebe

zum Detail ist für den

deutsch-schwedischen Architekten

Jan Dahlgrün ein Garant

für Passgenauigkeit und

ein langes Leben jedes Hauses.

Im Jahr 2009 lieferte Trivselhus

rund 400 Häuser und

beschäftigt etwa 250 Mitarbeiter.

Information

Trivselhus

Dipl.- Ing. Jan Dahlgrün

S-57010 Korsberga

++46-708-11 57 51

info@trivselhus.de

www.trivselhus.de

November 2010 15 BWI


BWI

Multitalent, Klimaretter, Hightech-Werkstoff und vieles mehr

Holz – das Material mit den vielen Stärken

Immer mehr Bauherren, Architekten

und Handwerker

bauen mittlerweile mit dem

ökologischen und heimischen

Produkt Holz. Holz als

Baustoff gewinnt zunehmend

an Anerkennung, denn

heute wissen wir: mit Holz

ist fast alles möglich.

Schaut man sich einmal in

seiner Umgebung genau um,

so stellt man schnell fest,

Holz ist überall und ein echtes

Multitalent!

Holz gilt im Allgemeinen als

Synonym für behagliche und

angenehme Wohnatmosphäre.

Doch neben diesem

Wohlfühlcharakter ist heimisches

Holz auch vor allem

ein Klimaretter und ein technologisch

ausgereifter Hightech-Werkstoff,

der moderne

Akzente setzt.

Holzbau zum Schutz

unseres Klimas

Um Holz herzustellen

benötigt ein Baum Wasser,

Nährstoffe, Energie in Form

von Sonnenlicht und Kohlenstoffdioxid

(CO 2) aus der

Luft. Bei der sogenannten

Photosynthese entsteht Sauerstoff,

der an die Atmosphäre

abgegeben wird. Den

Kohlenstoff aus dem CO 2

speichert der Baum im Holz,

mit jedem Jahr Wachstum lagert

er mehr von diesem ein,

so lange, bis das Holz verrottet

oder beispielsweise

verbrannt wird. Wird Holz zu

16

Häusern, Möbeln, oder anderen

Bau- und Werkstoffen

verarbeitet, so bleibt das

CO 2 über die gesamte Verwendungszeit

gebunden und

gespeichert. Aber die große

CO 2-Senke entsteht dann vor

allem, wenn Holz anstatt anderer

Baumaterialien wie

Stahl oder Beton eingesetzt

wird. Mit der Nutzung eines

Kubikmeter Holz werden der

Atmosphäre knapp eine Tonne

CO 2 entzogen. Holznutzung

und nachhaltige Forstwirtschaft

sind wichtige Faktoren

für den Klimaschutz

und den Kampf gegen die

globale Erwärmung.

Unschlagbare Ökobilanz

und Wohlfühlklima

Heimisches Holz verfügt als

nachwachsender Rohstoff

gegenüber anderen Bau- und

Werkstoffen über eine hervorragende

Ökobilanz. Kurze

Transportwege, ein niedriges

Gewicht und eine mühelose

Verarbeitung halten den Verbrauch

von Energie bei der

weiteren Ver- und Bearbeitung

von Holz gering. Auch

beim Hausbau verbraucht

ein Holzhausbau viel weniger

Energie als konventionelle

Als nachwachsender Rohstoff verfügt niedersächsisches Holz gegenüber

anderen Baustoffen über eine hervorragende Ökobilanz.

Baumethoden. Das Isolierwunder

Holz verhindert im

Sommer das Eindringen von

Wärme und im Winter das

Eindringen von Kälte. Heute

geltende Energierichtlinien

werden von Holzhäusern

Fotos: Niedersächsische Landesforsten

mühelos erreicht. Die Kombination

aus Holz und weiteren

Dämmungen garantieren

höchste Energieeffizienz!

Verbautes Holz gibt dem

Menschen ein Gefühl von

Wärme, Wohlbehagen und

Geborgenheit. Holzbaukon-

struktionen können in Räumen

hervorragend Feuchtigkeit

aufnehmen, aber auch

gleichzeitig bei trockener

Raumluft diese wieder abgeben.

Holz gewährleistet somit

ein optimales Raumklima.

Hightech-Werkstoff Holz

Holz ist ein Werkstoff der Zukunft:

es verfügt über ein geringes

Eigengewicht, hat

aber gleichzeitig eine hohe

Festigkeit kombiniert mit hoher

Druck-, Biege- und Tragfähigkeit

und guten Dämmeigenschaften.Eigenschaften,

die kaum ein anderer

Baustoff in sich vereint. Die

verschiedenen Holzarten

verfügen über unterschiedlichste

physikalische Eigenschaften,

die die Verwendung

von Holz so vielfältig

machen. Ob als Balken, Bohle,

Dachlatte, Zierleiste, Fußboden,

Span- oder Dämmplatte

– Holz kennt unzählige

Anwendungsbereiche!

Holz aus nachhaltiger

Forstwirtschaft

In nachhaltig bewirtschafteten

Wäldern wächst deutlich

mehr Holz als genutzt wird.

Das Unternehmen Niedersächsische

Landesforsten

bewirtschaftet beispielsweise

330.000 Hektar Wald in

Niedersachsen. Auf dieser

Fläche wachsen jährlich 2,2

Millionen Kubikmeter Holz

Ein Kubikmeter Holz entzieht der Atmosphäre knapp eine Tonne CO 2 –

Grund genug, es verstärkt als Rohstoff einzusetzen.

zu, davon werden aber nur

rund 1,7 Millionen Kubikmeter

genutzt. Mit der nachhaltigen

Bewirtschaftung der

Wälder stellen die Förster sicher,

dass auch zukünftige

Generationen über den nachwachsenden

Rohstoff Holz

verfügen können.

Die Niedersächsischen Landesforsten

sind nach den

Kriterien von PEFC, das

führende Zertifizierungssystem

für eine nachhaltige

Forst- und Holzwirtschaft in

Europa, zertifiziert. Kunden

sollten beim Kauf von Holz

auf dieses Gütesiegel achten.

Verbraucher, die Holzprodukte

mit dem PEFC- Gütesiegel

kaufen, können sicher

sein, dass das Holz aus

einer verantwortungsvollen

und nachhaltigen Waldwirtschaft

stammt.

Information

Niedersächsische

Landesforsten

Husarenstraße 75

38102 Braunschweig

Tel. (05 31) 12 98-0

Fax (05 31) 12 98-55

poststelle@

nlf.niedersachsen.de

www.nlf.niedersachsen.de

November 2010


November 2010 17 BWI


BWI

Fertighäuser sind Effizienzhäuser

Winterfeste Holzbauweise spart Energie

Mit sinkenden Temperaturen

steigen die Heizkosten stark

an. Da zeigt sich, wie gut ein

Haus gebaut ist und wie gut

es in der Lage ist, die Kälte

draußen und die Wärme drin-

Im hohen Norden Europas ist

Holz mit großem Abstand der

beliebteste Baustoff. Dort haben

sich Häuser in Holzbauweise als

besonders winterfest erwiesen.

18

Foto: BDF

nen zu halten. Das beste

Vorbild bietet Skandinavien,

wo gerade in der Winterzeit

hohe Minusgrade herrschen.

Dort haben sich Häuser in

Holzbauweise als besonders

winterfest erwiesen. „Auch

in Deutschland steigt das Interesse

an Holzfertighäusern,

weil sie für energiesparendes

Bauen und Wohnen

stehen“, erklärt der Hauptgeschäftsführer

des Bundesverbandes

Deutscher Fertigbau,

Dirk-Uwe Klaas.

Skandinavisches Prinzip

auch hierzulande nutzen

Im hohen Norden ist Holz

mit großem Abstand der beliebteste

Baustoff. In Grönland

beispielsweise bestehen

rund 80 Prozent aller

Einfamilienhäuser aus dem

Naturmaterial. Obwohl die

Temperaturen im Winter in

der Regel zwischen minus

10 und minus 30 Grad Celsius

liegen, bieten die hervorragendwärmedämmenden

Eigenschaften der Holzkonstruktion

ihrer Häuser

ausreichend Wärme. Eine

dichte Haushülle und ein extrem

niedriger Wärmeverlust

durch die Bauteile des Hauses

hindurch schützen die

Skandinavier vor Frost und

Zugluft.

Dieses Prinzip machen sich

auch in Deutschland die Hersteller

von Holz-Fertighäusern

zu Eigen. Denn die günstigen

bauphysikalischen Eigenschaften

von Holz, eine

intelligente Gebäudekonstruktion

und die maßgenaue

Vorfertigung der Bauelemente

ermöglichen ein

hohes Energiesparpotenzial.

Durch innovative Wandaufbauten

können die führenden

deutschen Hersteller

von Holz-Fertighäusern den

Wärmeverlust immer weiter

senken – und der Bauherr

spart bei den Heizkosten.

„Holzfertighäuser bieten mit

dem mehrschaligen Wandaufbau

beste Voraussetzungen

für eine dichte Gebäudehülle”,

weiß der Hauptgeschäftsführer.

Die Wände

werden unter strengen Qualitätskontrollen

in einem

Werk mit allen Installationskanälen

vorgefertigt. Durch

die industrielle Vorfertigung

sind die Bauelemente passgenau

und das Haus „hält

dicht”. So müssen auch

beim Innenausbau keine

weiteren Eingriffe in die

Außenwände vorgenommen

werden.

Naturmaterial Holz als

Baumaterial der Zukunft

Ebenso spielt das Verhältnis

zwischen der Außenfläche,

die Energie abgibt, und dem

Rauminhalt, der beheizt wird,

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November 2010


eine wichtige Rolle. Am

meisten Energie spart das

Haus mit der kleinsten

Außenfläche bei möglichst

großem Volumen. In der

Haus-Architektur löst man

diese Rechnung mit annähernd

würfelförmigen „kubischen“

Gebäuden ohne

große Vorsprünge.

„Der natürliche Baustoff

Holz verleiht einem Fertighaus

eine hervorragende

Wärmedämmung”, erläutert

Klaas. Das liege einerseits

Weil auch langfristig mit weiter steigenden Energiepreisen zu rechnen

ist, lohnt es sich für Bauinteressierte, über die Holzbauweise

nachzudenken.

an den günstigen physikalischen

Eigenschaften von

Holz, andererseits an der intelligenten

Konstruktion.

Denn in die Wände sind

HAUS ATLAS

2010

Der Leitfaden für Bauherren

Sie erhalten dieses informative Nachschlagewerk

kostenlos bei Kreditinstituten, Bausparkassen,

Grundstücksgesellschaften, Baumessen etc.

Darüber hinaus per Post: HAUS ATLAS,

Potsdamer Str. 3, 30916 Isernhagen,

per Fax: 0511- 9 20 86 02, per E-Mail:

hausatlas@email.de. Außerdem steht er

unter www.bauen-wohnen-immobilen.com

zum Download zur Verfügung.

Foto: BDF

mehrere Schichten hoch

wirksamer Dämmstoffe eingebaut.

„Eine gute Dämmung

ist die wichtigste Investition

– sie hält im Gegensatz

zur Anlagentechnik ein Gebäudeleben

lang“, so Klaas.

Bei gut gedämmten Häusern

ist der Einbau einer kontrollierten

Lüftungsanlage empfehlenswert,

denn mit Wärmerückgewinnung

spart sie

noch mehr Heizenergie.

Grenzwerte spielend

unterschreiten

Damit unterschreiten Effizienzhäuser

in Holz-Fertigbauweise

die Grenzwerte der Energieeinsparverordnung

spielend: Das so genannte

Drei-Liter-Haus hat einen

jährlichen Heizwärmebedarf

von weniger als drei Litern

Heizöl beziehungsweise drei

Kubikmetern Gas pro Quadratmeter

Nutzfläche. Ein

Passivhaus benötigt oft gar

keine herkömmliche Heizung

mehr.

Weil auch langfristig mit weiter

steigenden Energiepreisen

zu rechnen ist, lohnt es

sich für Bauinteressierte,

über die Holzbauweise nachzudenken.

Hierfür bieten

sich nicht nur die warmen,

sondern auch die kalten Monate

an.

Der Umzug in die eigenen

vier Wände kann bei jeder

Witterung geplant werden,

denn Holz-Fertighäuser werden

unabhängig vom Wetter

in geschützten Werkhallen

ganz individuell vorgefertigt

und innerhalb von höchstens

zwei Tagen auf der Baustelle

montiert.

Weitere Informationen rund

um die Holz-Fertigbauweise

sowie die Broschüre „Holz-

Fertighäuser sind Effizienzhäuser“

sind unter www.fertighauswelt.de

erhältlich.

Information

Bundesverband Deutscher

Fertigbau e.V. (BDF)

Flutgraben 2

53604 Bad Honnef

Tel. (0 22 24) 93 77 0

Fax (0 22 24) 93 77 77

info@bdf-ev.de

www.bdf-ev.de

November 2010 19 BWI


BWI

55 neue Baugrundstücke in Helmstedt – naturnah und zentral

Pachten statt kaufen

Das angrenzende Naherholungsgebiet steht unter Landschaftsschutz

– ideal für Fitness und Erholung direkt vor der Haustür.

Der Helmstedter Johannes

Dieckmann ist Diplomlandwirt

und bewirtschaftet den

väterlichen Betrieb in dritter

Generation. Vor rund zwei

Jahren entschloss sich Dieckmann,

sein Land am

Schwarzen Berg zwischen

20

Emmerstedt und Helmstedt

für die Bebauung freizugeben

– allerdings nicht, in dem die

Grundstücke verkauft werden,

sondern über das so genannte

Erbbaurecht. Das

sieht vor, dass die Grundstücke

an die Besitzer ver-

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die passende Lösung. Rufen Sie uns einfach an und vereinbaren Sie

einen Termin mit einem unserer Fachberater. Tel.: 05171-7009-0.

Foto: Johannes Dieckmann

pachtet werden, was den

Bauherren einen Großteil der

Kapitalkosten erspart.

Warum haben Sie sich entschieden,

die Grundstücke

in Form des Erbbaurechts zu

verpachten statt sie direkt

zu verkaufen?

In Helmstedt bewirtschaftet

meine Familie seit mehreren

Generationen stadtnah einen

landwirtschaftlichen Betrieb.

Eine Teilfläche liegt

zwischen der Helmstedter

Kernstadt und dem Ortsteil

Emmerstedt. Diese Teilfläche

habe ich in Abstimmung

mit der Stadt Helmstedt erschlossen

und vermarkte

die Bauplätze selbst.

Aus steuerlichen Gründen

habe ich mich jedoch dazu

entschieden, die Bauplätze

im Erbbaurecht zu vergeben.

Dies ermöglicht vielen Familien

ein preiswertes Bauen

und Wohnen. Mein Betrieb

ist so aufgestellt, dass er

auch in der vierten Generati-

Wer bauen möchte, aber nicht

über viel Kapital verfügt, kann

ein Grundstück auch dauerhaft

pachten, anstatt es zu kaufen.

In diesem Falle spricht man

vom Erbbaurecht oder auch umgangssprachlich

von der Erbpacht.

Die Einführung des Erbbaurechts,

das auf ein Gesetz

von 1919 zurückgeht und erst

2007 aktualisiert wurde, sollte

Wohneigentum für alle ermöglichen.

Bauherren sparen den

Grundstückskaufpreis und zahlen

stattdessen so genannte

Erbbauzinsen.

Der Erbbauzins wird ca. alle

fünf Jahre an die allgemeine Inflation

angepasst. Laut Klosterkammer

Hannover ist der Maßstab

der Verbraucherpreisindex

für Deutschland.

Die Höhe des Erbbauzinses ist

jedoch abhängig vom Grundstückswert,

und auch Bodenpreissteigerungen

bleiben während

der gesamten Vertragslaufzeit

– die in der Regel zwischen

75 und 99 Jahren beträgt

– unberücksichtigt.

Erbbaurechte werden häufig von

Gemeinden, Stiftungen, Kirchen

oder auch von Eigentümern mit

viel Land vergeben. Die Grundstückseigentümer

haben durch

das Erbbaurecht die Möglich-

on als Haupterwerbsbetrieb

bewirtschaftet werden kann.

Der Nachfolger ist ausgebildet

und steht bereit, so dass

die abgeschlossenen Erbbauverträge

auch in der

nächsten Generation von

„Dieckmännern“ gehalten

werden.

Wie hoch ist die Erbpacht

und wie lange laufen die

Verträge?

Die Verträge laufen 99 Jahre

und können verlängert werden.

Der Pachtpreis beträgt

zwischen 2,25 bis 3,00 Euro

pro Quadratmeter und Jahr

und ist abhängig von der Lage

des Bauplatzes.

Haben Sie viel Zuspruch?

Kommen insbesondere Familien?

Als Bauherren kommen Familien,

für die wir eine Art

„Familienförderung“ in Form

von ermäßigten Pachtzahlungen

über zehn Jahre anbieten.

Bei Familien mit drei

Was versteht man unter Erbbaurecht?

keit, die Bebauung vorzugeben

– wie etwa der Helmstedter Johannes

Dieckmann es im Baugebiet

Am Schwarzen Berg zur

Bedingung macht, dass die

rund 55 Grundstücke mit Einoder

Zweifamilienhäusern bebaut

werden müssen.

Da mit dem Erbbaurecht die

Pächter bzw. „Erbbauberechtigten“

zur Bebauung der Grundstücke

verpflichtet werden, ist

diese Rechtsform zugleich ein

wirksames Mittel gegen Bodenspekulationen.

Das auf dem gepachteten

Grundstück errichtete Gebäude

gehört dem Erbbauberechtigten,

also dem Pächter, und ist

damit Bestandteil des Erbbaurechts.

Nach Ablauf des Vertrages

besteht normalerweise die

Möglichkeit, das Erbbaurecht zu

erneuern. Wird das nicht gewünscht,

geht das Gebäude auf

den Eigentümer des Grundstücks

über, der den Erben des

Erbbaurechtnehmers in der Regel

das Gebäude vergütet.

Sollte es dazu kommen, dass

der Eigentümer sein Grundstück

während der Laufzeit des

Vertrages verkaufen möchte, so

steht dem Pächter ein Vorkaufsrecht

zu, das per Grundbuch

gesichert ist.

November 2010


Der zentral gelegene Spielplatz wird von Kindern und Eltern gut angenommen.

Kindern halbiert sich die

Pachtzahlung. Das ist ein

sinnvoller Anreiz, der vielfach

und gern von unseren Pächtern

in Anspruch genommen

wird.

Desweiteren kommen ältere

Bauherren zum Schwarzen

Berg, die ihre angestammten

Häuser und Wohnungen

verlassen und noch einmal

altersgerecht, das heißt auf

einer Ebene, bauen.

Wie viele Grundstücke sind

derzeit noch frei?

Große Aktion zum Firmenjubiläum

15 Jahre Aktuell Bau

Wer in der Region zwischen

Hannover, Wolfsburg und

Braunschweig ein Haus bauen

möchte und sich in den

verschiedenen Baugebieten

umsieht, wird immer wieder

auf Schilder der Aktuell Bau

GmbH stoßen. Seit nunmehr

15 Jahren ist das Familienunternehmen,

das schon mit

dem „Großen Preis des Mittelstandes“

ausgezeichnet

wurde, erfolgreich am Markt.

Dabei setzt das Unternehmen

auf Kontinuität, sowohl

in der Firmenleitung, bei der

Bauqualität als auch bei innovativen

Lösungen.

Aus einem Reservoir von

Hunderten von Bauherren-

Varianten und über 80 Grundrissvorschlägen

aus den Katalogen

können die Interessenten

Ideen schöpfen, um

so ihr eigenes, individuelles

Haus zusammen mit den erfahrenen

Planern der Aktuell

Bau GmbH zu verwirklichen.

An der bewährten Ziegelbauweise

wird jedoch nach wie

vor festgehalten. Wertbeständigkeit,energiesparende

und innovative Anlagen-

techniken und normgerechte

Materialien sind nur einige

der Schlagworte, die ein Aktuell

Bau-Haus beschreiben.

Vielfältige Ideen für

individuelles Zuhause

Für innovative Lösungen ist

der Name „Aktuell Bau“ Programm.

Es gibt kaum technische

Errungenschaften

oder Ausstattungsmerkmale,

die nicht nach entsprechender

Prüfung den Bauinteressenten

angeboten werden,

um ihr künftiges Heim

attraktiver, wohnlicher und

wirtschaftlicher zu machen.

Fest in das Unternehmen integrierte

Handwerksfirmen

sorgen seit Jahren für eine

gleichbleibend hohe Bauqualität,

hohe Flexibilität bei der

Bauausführung und maximale

Kosteneinsparung durch

routinierte technologische

Abläufe.

An den beiden Standorten in

Großburgwedel und in Helmstedt

werden Kunden von erfahrenen

Teams beraten und

informiert. Ergebnis ist ein

Foto: Johannes Dieckmann

Das Baugebiet ist inzwischen

zu einem Drittel bebaut.

Es ist voll erschlossen,

der Endausbau erfolgt in

2011. Die gute Infrastruktur

zum Einkaufen oder zu allen

Schulen von Grundschule

bis Gymnasium, zu Sportvereinen

sowie Naherholung

sind zu Fuß oder per Fahrrad

bequem erreichbar.

Besteht für die Pächter

auch die Möglichkeit, die

Grundstücke nachträglich

doch zu kaufen?

Eine Kaufoption gibt es zwar

nicht, aber es wird im Vertrag

ein gegenseitiges Vorkaufsrecht

eingeräumt. Das

Kapital für den Grund und

Boden braucht der Bauherr

nicht zu investieren. Er erhält

quasi ein Darlehen über

99 Jahre, das nicht getilgt,

sondern nur verzinst wird.

Die Grundstücke mit Häusern

können beliehen, verkauft

und vererbt werden.

Die Wertsteigerung des Hau-

individuell auf die künftigen

Bewohner zugeschnittenes

Hauskonzept, zu dem jeder

Kunde ein kostenfreies Angebot

erhält. Die Vertriebsstandorte

sind regelmäßig

geöffnet, vorhergehende Terminvereinbarung

jedoch

Ohne Öl und Gas „Wärmepumpe“

Sie sparen 70 % Energiekosten

Bauherrenvariante

ses bleibt beim Bauherrn

und steht somit einer Immobilie

im Eigentum nicht nach.

Wie sehen Sie die Zukunft

des Erbbaurechts - wird es

für Bauherren künftig attraktiv

bleiben?

Solange die Hypothekenzinsen

zwischen drei und fünf

Prozent liegen, hat das Erbbaurecht

einen schwierigen

Stand. Wer Erbbaurechte

vergibt, denkt langfristig –

und langfristig werden die

Zinsen wieder steigen. Bei

einem Zinsniveau von sechs

bis acht Prozent hat das Erbbaurecht

immer eine Chance.

rk

Information

Johannes Dieckmann

Vorsfelder Str. 1

38350 Helmstedt

Tel. (0 53 51) 3 72 81

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Öffnungszeiten: Montag bis Freitag und Sonntag von 13 bis 17 Uhr,

Samstag geschlossen und nach Vereinbarung

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November 2010 21 BWI


BWI

Energieeinsparung und Wohngesundheit

Den richtigen Grundstein legen

Seit Jahrtausenden leben

Menschen auf der ganzen

Welt in Häusern aus Ziegeln.

Schon 5.000 vor Christus

schätzten Ägypter die Steine

aus gebranntem Ton als

langlebiges Baumaterial.

Auch heute noch entscheiden

sich Bauherren und Planer

gern für Tonziegel. Kein

Wunder, denn der natürliche

Baustoff überzeugt mit bemerkenswertenEigenschaften:

Die hervorragende Formbeständigkeit,

erstaunliche

Haltbarkeit und problemlose

Recycelbarkeit machen den

Werkstoff ökologisch wertvoll.

Durch und durch natürlich,

ist gebrannter Ton antiallergisch,

ungiftig und ausdünstungsfrei.

Zudem gleichen Tonziegel

Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen

aus und

schaffen so im Sommer wie

im Winter ein angenehmes,

gesundes Raumklima.

Während die Grundsubstanzen

Feuer, Wasser, Erde und

22

Ziegel-

Info-Thek

Sie planen ein Haus, wollen sanieren

oder Ihren Garten mit neuen Wegen

verschönern? Alles, was Sie über die

Vielfalt und die Vorteile von Ziegeln für

Dach, Wand, Terrasse oder Gartenweg

wissen wollen, finden Sie in unserer

Ausstellung auf einen Blick.

Über 200 Modelle zum Anfassen

und Begreifen warten auf Sie.

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Luft gleichgeblieben sind,

hat der Ziegelhersteller

Wienerberger aus dem traditionellen

Baustoff einen

Hightech-Werkstoff

Zukunft entwickelt.

für die

Bei der neuesten Generation

der hochwärmedämmenden

Poroton-Ziegel wurde ein wei-

teres Element aus der Natur

hinzugefügt: Eine Füllung

aus Perlit, ein Mineralgestein

vulkanischen Ursprungs,

lässt die Tonziegel

noch bessere Werte bei der

Wärmedämmung erfüllen.

Das ökologische Granulat

aus mineralischem Vulkangestein

sorgt für eine besonders

gute Speicherung der

Wärme und gibt diese zeitversetzt

wieder ab.

Moderne Öko-Baustoffe wie

Poroton-Ziegel enthalten keine

künstlichen Zusatzstoffe

und sind gesundheitlich absolut

unbedenklich. Bei der

Herstellung kommt keinerlei

Chemie zum Einsatz. Auch

mit der neuartigen Perlitfül-

Durchgehend geöffnet:

Mo.–Fr. 8.00 –17.30 Uhr

Sa. 9.00 –14.00 Uhr

Wienerberger GmbH

Oldenburger Allee 26

30659 Hannover

Tel. (0511) 610 70-0

www.wienerberger.de

Foto: Wienerberger

lung punktet der von unabhängigen

Instituten als baubiologisch

und ökologisch

bestens bewertete Hightech-

Baustoff. Sowohl der Ziegel

als auch das verwendete

Perlit sind frei von Formaldehyd,

Weichmachern sowie

Schwermetallen und Bioziden.

Sie sind weder Allergieauslöser,

noch anfällig für

Schimmel, Fäulnis oder Ungeziefer.

Poroton-Ziegel sind

also ökologisch empfehlenswert.

Energiesparziegel

in vielen Größen

und Formen

Um den Energiebedarf eines

Eigenheims gering zu halten,

ist eine hochdämmende,

luftdichte Gebäudehülle unerlässlich.

Deshalb lohnt es

sich, vom Keller bis zum

Dach auf die Ziegel-Bauweise

zu setzen. Das Poroton-Ziegelsystem

steht für

Spitzenwerte bei der Wärmedämmung.

Der massive

Wandbaustoff übertrifft die

Anforderungen der neuen

Energieeinsparverordnung

(EnEV) von 2009 – und zwar

ganz ohne Zusatzdämmung.

Mit einer Wärmeleitfähigkeit

von bis zu 0,07 W/(mK) nehmen

Poroton-Ziegel Spitzen-

positionen unter den Wandbaustoffen

ein.

Eine zusätzliche Außendämmung

ist bei diesem mono-

Das homogene Mauerwerk aus gebranntem Ton ist, einseitig verputzt,

dauerhaft luftdicht und bleibt für ein optimales Raumklima

diffusionsoffen.

lithischen Ziegelmauerwerk

nicht notwendig: Erzielt werden

die optimalen Dämmwerte

durch die intelligente

Kombination der natürlichen

Baustoffe Ziegel und Perlit.

Die Energiesparziegel überzeugen

dabei durch ein umfangreiches,

aufeinander abgestimmtes

Bausystem. Elemente

in vielen Größen und

Formen – vom Kellerziegel

bis zur Innenwand, vom Winkelziegel

bis zum Ziegel-Rollladenkasten

– erleichtern

die Bauarbeiten, minimieren

potenzielle Wärmebrücken

und stehen für eine Energieeinsparung

auf höchstem Niveau.

Gute Raumqualität

bei guter Dämmung

Seit der ersten Energieeinsparverordnung

werden Häuser

immer luftdichter gebaut.

Das hat zur Folge,

dass verbrauchte oder gar

belastete Raumluft langsamer

ausgetauscht wird. Diskussionen

über moderne,

energiesparende Bauweisen,

die die Anreicherung

von chemischen Stoffen und

November 2010


Feuchtigkeit begünstigen

können, häufen sich. Dass

eine gute Raumluftqualität

und eine hohe Wärmedämmung

vereinbar sind, beweisen

Objekte aus Poroton-Ziegeln

– errichtet nach dem

Sentinel-Haus-Konzept des

gleichnamigen Instituts

(SHI).

Basis für die Qualitätssicherung

sind ausdünstungsarme

Baustoffe. Poroton-Ziegel,

vom eco-Institut in Köln

nach strengsten Standards

geprüft, sind unter anderem

frei von Formaldehyd oder

flüchtigen organischen Verbindungen

(VOC). Als diffusionsoffenes

Baumaterial neh-

men sie dank feiner Luftporen-

und Kapillarstruktur

Feuchtigkeit auf und geben

sie schnell wieder ab. So

bleiben Wandoberflächen zu

jeder Jahreszeit trocken.

Dies bietet nicht nur Sicherheit

gegen Schimmelpilzbildung

und sonstige Bauschäden,

sondern wirkt sich auch

positiv auf die Wärmedämmwirkung

und die Qualität der

Innenraumluft aus.

Auch Modernisierer müssen

auf die Vorteile des hochwertigen

Tonbaustoffs nicht

verzichten. Wer den Heizenergiebedarf

seines Hauses

nachhaltig senken möchte,

kann sich für eine nachträg-

lich angebrachte Fassade

aus Terca-Vormauerziegeln

entscheiden. Wie eine Schale

schützt und ziert sie nach

dem Vorbild der Natur das

dahinterliegende Mauerwerk

– sicher und zuverlässig

über Generationen.

Maurermeister Eckart-Rolf Hellmann: „Das ist ein logischer Schritt!“

Plus-Energie-Haus: Gebaute Realität

Die EU will im Neubaubereich

ab 50 Quadratmetern

Wohnfläche von 2019 an nur

noch Null-Energie-Häuser zulassen.

Die Bundesregierung

hat ihr ehrgeiziges Ziel, den

gesamten Immobilienbestand

der Bundesrepublik

bis 2050 energieneutral zu

gestalten, zwar verworfen,

setzt aber hohe Maßstäbe

für den Neubaubereich. Eckart-Rolf

Hellmann aus Winsen

an der Aller sieht darin

einen richtigen Schritt, aber:

„Er kommt reichlich spät.

Was heute gefordert wird,

lässt sich bereits seit vielen

Jahren realisieren.“ Selbst

ein Plus-Energie-Haus sei

nach den Worten des Experten

für Selbstbaupassivhäuser

keine Zauberei mehr,

sondern lediglich die konsequente

Umsetzung aktueller

Möglichkeiten. „Wir selber

haben bereits diverse Plus-

Energie-Häuser in Gebrauch.

Das ist gebaute Realität“,

sagt Hellmann.

Alle Möglichkeiten nutzen

Die baulichen Voraussetzungen

eines Plus-Energie-

Hauses entsprechen in etwa

denen eines Passivhauses.

Angefangen bei der rundherum

dichten Gebäudehülle

über Wärmeschutzverglasung

und der Öffnung des

Gebäudes mit großen Fensterflächen

nach Süden und

Westen hin bis zur Haustechnik

setzt man den Gedanken

des energiebewussten

Bauens sowohl bei einem

Passivhaus als auch

bei einem Plus-Energie-Haus

um.

Energiebedarf

nachhaltig senken

„Voraussetzung ist natürlich

ein funktionierendes Haus,

in unserem Fall also ein echtes

Passivhaus, das die geforderten

Werte nicht nur

rechnerisch, sondern praktisch

erfüllt und nach Möglichkeit

unterbietet“, führt

Hellmann aus. Setzt man

dieses Konzept logisch fort,

kommt es nun auf die Senkung

des Gesamtenergiebedarfs

des Haues an. „Das

erreicht man zum Beispiel

über den Einsatz von Erdwärmetauschern,

wie wir es bereits

seit Jahren tun. Wir

steigern so die Effektivität

der Anlage zur Be- und Entlüftung

mit Wärmerückgewinnung

und senken deren

Stromverbrauch“, nennt der

Maurermeister einen Teil der

Lösung.

Mit dem Haus

Strom erzeugen

Ein weiterer Aspekt sei die

Gewinnung elektrischer

Energie über regenerative

Quellen. „Wir setzen das

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Wienerberger

Ziegelindustrie GmbH

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Fax (05 11) 61 44 03

info@wzi.de

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zum Beispiel über Photovoltaik-

und Kleinstwindkraftanlagen

um“, erklärt Hellmann

und kündigt an: „Wir haben

viele realisierbare Ideen.

Das PLUS-Energie-Haus

der besonderen Art.

Sie können es selber bauen! Mit unserem

verblüffend logischen Selbstbausystem

schaffen Sie eine dichte und

supergedämmte Gebäudehülle. Mit unserer

Philosophie setzen Sie energetisches

Bauen konsequent um! Über

600 Menschen haben es bereits getan.

Der Ziegel enthält eine hochwärmedämmende

Füllung als Perlit,

die für noch bessere Dämmeigenschaften

sorgt.

Und die wollen wir Ihnen in

den nächsten Ausgaben dieses

Fachmagazins anhand

praktischer Beispiele vorstellen.“

Maurermeister

Eckart-Rolf Hellmann

Seit mehr als 50 Jahren

baue ich Häuser.

Ich folge dabei einer

Tradition meiner

Familie: Denke immer

über Deine Zeit hinaus,

bevor Du baust.

Hellmann varioform-haus – Lönsweg 13 – 29308 Winsen/Aller

Telefon. 05143 65 61 – Telefax. 05143 912 892 – e-r.hellmann@t-online.de

November 2010 23 BWI

Foto: Wienerberger


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