Im Verleih von - Babylon Kino

babylon.kino.fuerth.de

Im Verleih von - Babylon Kino

Ab 17.Mai 2012 im Kino!

1


Im Verleih von

CONCORDE FILMVERLEIH

Luise-Ullrich-Str. 6

82031 Grünwald

Tel: 089/45 06 10 – 0

Fax: 089/45 06 10 – 10

www.concorde-film.de

Pressebetreuung:

Just Publicity GmbH

Kerstin Böck, Julia Winderlich & Brita Bertsch

Erhardtstraße 8

80469 München

Tel: 089-20 20 82-60

Fax: 089-20 20 82-89

E-mail: info@just-publicity.com

www.just-publicity.com

Pressematerial und Fotos finden Sie unter:

www.concorde-film.medianetworx.de

www.lachsfischen-im-jemen.de

Format: 1:2,35 / Länge: 112 Min. / Dolby SR

2


INHALT Seite

Pressenotiz 4

Kurzinhalt 4

Langinhalt 5

Zur Produktion 7

Besetzung

Ewan McGregor 14

Emily Blunt 15

Amr Waked 17

Kristin Scott Thomas 17

Tom Mison 18

Stab

Lasse Hallström (Regie) 20

Paul Webster (Produktion) 21

Terry Stacey (Kamera) 22

Lisa Gunning (Schnitt) 22

Simon Beaufoy (Drehbuch) 23

Michael Carlin (Produktionsdesign) 23

Julian Day (Kostüm) 24

Paul Torday (Romanvorlage) 24

Informationen zur deutschen Fassung 25

Buch und Hörspiel zum Film 26

3


PRESSENOTIZ

Was klingt wie ein Widerspruch in sich, hält einen jemenitischen Scheich nicht davon

ab, es trotzdem zu wagen. Basierend auf dem gleichnamigen Bestseller von Paul

Torday erzählt LACHSFISCHEN IM JEMEN die märchenhafte Geschichte von einem

Engländer (Ewan McGregor), der im Jemen Lachse ansiedeln soll.

Mit einer großen Portion an feinstem britischen Humor und einem herrlichen Sinn für

das Absurde, beweist dieser elegant zwischen Politsatire und Liebeskomödie

balancierende neue Spielfilm von Schwedens Meisterregisseur Lasse Hallström

(GOTTES WERK UND TEUFELS BEITRAG, GILBERT GRAPE – IRGENDWO IN

IOWA), dass das Unmögliche immer möglich ist und eine spät erblühende Liebe

manchmal die allerschönste Blüte hervorbringt.

Das pointierte Drehbuch zu LACHSFISCHEN IM JEMEN schrieb der mittlerweile

vielfach preisgekrönte Simon Beaufoy (GANZ ODER GAR NICHT, SLUMDOG

MILLIONÄR), die Hauptrollen sind mit Ewan McGregor (BEGINNERS, DER

GHOSTWRITER), Emily Blunt (DER TEUFEL TRÄGT PRADA, SUNSHINE

CLEANING), Kristin Scott Thomas (DER ENGLISCHE PATIENT, DIE AFFÄRE) und

Amr Waked (SYRIANA) exzellent besetzt.

KURZINHALT

Dr. Alfred Jones (Ewan McGregor) gilt als internationale Größe in Sachen Lachs- und

Forellenzucht. Eines Tages wird der verklemmte britische Fischerei-Experte von

einer gewissen Harriet Chetwode-Talbot (Emily Blunt) mit einem absurd klingenden

Angebot konfrontiert: Ihr Auftraggeber, Scheich Muhammad ibn Zaidi bani Tihama

(Amr Waked), ein passionierter Fliegenfischer aus dem Jemen, möchte zum Wohl

seines Heimatlandes nordeuropäische Lachse in den Wadis des Wüstenstaates

ansiedeln. Hierbei soll ihn der britische Wissenschaftler unterstützen. Kosten spielen

keine Rolle.

Anfangs verwirft Jones die Idee als komplett unlösbar. Aber die gewiefte Patricia

Maxwell (Kristin Scott Thomas), Pressesprecherin des profilneurotischen englischen

Premierministers, erfährt von dem aberwitzigen Vorhaben. Die mit allen Wassern

gewaschene PR-Strategin erkennt sofort die Möglichkeit, die Medien von den

aktuellen, äußerst unerfreulichen Nachrichten aus dem Nahen Osten abzulenken.

Schon bald muss Dr. Jones sich nun auf Befehl von höchster Stelle darüber den

Kopf zerbrechen, wie er zehntausend schottische Lachse lebend in die Wüste

bringen und dort in der sengenden Hitze die idealen Voraussetzungen zum Laichen

schaffen kann. Zudem muss Dr. Jones bemerken, dass die Lachse noch lange nicht

das größte Problem für ihn darstellen. Das nämlich sind die Frauen in seiner

Umgebung...

4


INHALT

Ein irrwitziges Ansinnen ist das, findet Dr. Alfred Jones (Ewan McGregor). Eine Frau

namens Harriet Chetwode-Talbot bittet ihn per Mail um ein Treffen. Sie arbeite für

einen reichen jemenitischen Scheich, der – selbst seit seiner Studienzeit in England

ein begeisterter Angler – den Sport des Lachsfischens in seiner Heimat etablieren

möchte. Dr. Jones, ausgewiesener Experte auf diesem Gebiet, lacht nur empört auf.

Der nordeuropäische Lachs benötigt eine ganz bestimmte, nicht zu hohe

Temperatur, Flüsse und vor allem – sehr viel Wasser. Davon ist im staubtrockenen

Jemen nicht allzu viel vorhanden.

Mit einer knappen Antwort ist für Dr. Alfred Jones der unsinnige Fall erledigt. Doch

der verklemmte Fischerei-Wissenschaftler hat nicht mit der Hartnäckigkeit von Mrs.

Chetwode-Talbot und ihrem Auftraggeber Scheich Muhammad ibn Zaidi bani Tihama

(Amr Waked) gerechnet. Sogar aus der Absage-Mail von Dr. Jones lesen sie noch

eine Ermutigung heraus, ihr Projekt doch weiter vorantreiben zu können.

Während Jones zuhause mit seiner Gattin Mary (Rachael Stirling) in einem ordentlich

eingerichteten Häuschen sitzt, das genügend Platz bietet, damit sich die beiden

bequem aus dem Weg gehen können, verläuft das Privatleben von Mrs. Chetwode-

Talbot (Emily Blunt) im Moment wesentlich glücklicher: Die junge Frau ist frisch

verliebt, in Captain Robert Mayers (Tom Mison), einen britischen Soldaten. Alles läuft

wunderbar, und so erträgt sie tagsüber die spitzen Bemerkungen von Dr. Jones, der

ihr ausführlich die Unmöglichkeit einer Lachszucht im Nahen Osten erklärt. Der

Scheich im fernen Jemen hält jedoch unbeirrt an seiner Idee fest.

Eine neue Dynamik erhält das ungewöhnliche Projekt der Fischzucht mitten in der

Wüste jedoch, als Patricia Maxwell (Kristin Scott Thomas), die findige PR-Strategin

und Pressesprecherin des britischen Premierministers, zufällig von den Plänen des

Scheichs und seiner Anfrage bei Dr. Jones erfährt. Maxwell sucht nämlich

händeringend eine positive Meldung aus dem Nahen Osten, um von den letzten,

massiven militärischen Schnitzern der Briten in Afghanistan abzulenken.

Und was bringt die Menschen schneller auf andere Gedanken als eine freundliche,

liebenswerte Nachricht aus dem Nahen Osten, wo man sich ganz offensichtlich in die

britische Lebensart und Kultur verliebt hat? Geschickt setzt Maxwell alle ihr zur

Verfügung stehenden Hebel in Bewegung – und schon sitzt Dr. Jones mit Harriet

Chetwode-Talbot im Hubschrauber, um den charismatischen Scheich zu treffen.

Die Begegnung mit dem sehr gewinnenden Mann überzeugt auch den bislang

abgeneigten Dr. Jones allmählich. Der Enthusiasmus des Scheichs steckt ihn an, die

Idee von der klassenlosen Gemeinschaft aller Angler ist schließlich auch absolut

bezwingend. Nachdem die meisten Details geklärt sind, scheint dem Vorhaben

tatsächlich immer weniger entgegen zu stehen.

Allein die Angler Großbritanniens machen Schwierigkeiten und weigern sich, 10000

Wildlachse freiwillig in den Jemen transportieren zu lassen. Aber sogar dieses

Problem kann Alfred Jones nach einigem Hin und Her auf erstaunliche Weise lösen.

Doch dann schlägt das Schicksal erbarmungslos zu: Harriets Freund Robert wird

nach Afghanistan eingezogen, und schon nach wenigen Tagen erhält sie die

5


schreckliche Nachricht, dass er nach einer Bombenexplosion als vermisst gilt. Die

junge Frau bricht vollständig zusammen, verkriecht sich verzweifelt in ihrer Wohnung,

während Alfred das Projekt mit dem Scheich alleine weiterplant. Alfred sorgt sich um

Harriet in dieser fürchterlichen Situation, und nachdem sie einige Tage von der

Bildfläche verschwindet, steht er schließlich vor ihrer Tür, um sie zum Weitermachen

zu ermuntern. Es ist das erste persönliche Gespräch der beiden, und entgegen aller

vorherigen Streitereien verstehen sich die beiden von nun an immer besser.

Zuhause läuft es dagegen bei Alfred immer schlechter. Der Sex ist längst zur

Pflichtübung verkommen. Jetzt aber packt seine Frau sogar die Koffer, um für die

nächsten Monate nach Genf zu gehen und hat ihm vorher nicht einmal davon erzählt.

Enttäuscht und verletzt ob dieses Vertrauensbruchs wendet sich Alfred immer mehr

seinem Lachsfisch-Projekt und dem Scheich zu – und damit automatisch auch

Harriet Chetwode-Talbot.

Zurück im Jemen angekommen, befindet sich der Bau der Wasserbecken für die

Lachszucht schon in vollem Gange, und als die Tiere in großen Tanks endlich

eingeflogen werden, sind alle glücklich und stolz. Mit der Zeit wächst die kleine

internationale Gemeinschaft in der Zeltstadt am Rande der Wadis immer mehr

zusammen. Doch mächtige und reiche Männer wie der Scheich haben nicht nur

Freunde im eigenen Land, und das bekommen alle Beteiligten sehr bald zu spüren.

Noch bevor die große Katastrophe eintritt, gibt es bereits eine kleinere: Patricia

Maxwell hat es geschafft, den tranigen Premierminister in den Jemen zu schleifen.

Es werden versöhnliche PR-Fotos mit dem Scheich beim Angeln geschossen,

gemeinsam mit dem wieder aufgetauchten britischen Soldaten Robert Mayers, der

dort wie aus dem Nichts plötzlich vor seiner Freundin Harriet auftaucht.

Roberts Erscheinen bringt nicht nur Harriet in Gewissensnöte, die sich allmählich

immer mehr zu dem gar nicht mehr so zugeknöpften Alfred hingezogen fühlt. Für

Alfred, der sich sogar schon von seiner ungeliebten Gattin Mary getrennt hatte, bricht

eine Welt zusammen. Plötzlich scheint alles wieder unsicher. Wie soll es

weitergehen? Mit dem Projekt? Mit Alfred? Und mit Harriet?

6


ZUR PRODUKTION

Angebissen: Vom Buch zum Film

Paul Tordays Romandebüt „Lachsfischen im Jemen“ erschien 2006, und

begeisterte die Literaturkritiker mit seiner geistreichen Mischung aus Komödie,

Drama, Liebesgeschichte und beißender politischer Satire. Als Produzent Paul

Webster das Buch las, wusste er sofort, dass es auch auf der Leinwand

funktionieren würde.

„Mir schien es, als ob ich den Film gleich nach der Lektüre des Romans drehen

könnte“, sagt Webster. „Dieses schrullige Englischsein und die Mischung aus

Romanze und knallharter politischer Satire begeisterte mich sofort. Außerdem

gefiel mir dieser unverfrorene Schreibstil.“

Wie in vielen Romandebüts, gibt es auch in diesem in der Figurenzeichnung des

Protagonisten mehr als nur einen Hinweis auf den Autor selbst.

„Als ich mich mit Paul Torday zum Mittagessen traf kam er direkt mit dem Zug aus

Northumberland. Plötzlich war er da und es schien, als wäre Fred Jones persönlich

in den Raum getreten“, fährt Webster fort. „Es war sehr entscheidend für mich und

besiegelte das Ganze endgültig. Man kann es als sehr persönliche Vision eines

Mannes sehen, als sehr skurrile britische Geschichte, und das dann

allgemeingültig erzählen. Ich glaube, das können wir Briten sehr gut.“

Doch trotz Websters Optimismus gab es noch einige Herausforderungen zu

bewältigen. Tordays Roman besteht ausschließlich aus E-Mails, Notizen und

Briefen. Es gibt keine Nebenfiguren, die sich miteinander austauschen, und

obwohl das Buch exzellent geschrieben ist, besteht die enorme Herausforderung

darin, es für die Leinwand umzuarbeiten. Webster wandte sich mit dieser Aufgabe

an Simon Beaufoy, Drehbuchautor von Spielfilmen wie GANZ ODER GAR NICHT

(„The Full Monty“), SLUMDOG MILLIONÄR („Slumdog Millionaire“) oder 127

HOURS („127 Hours“).

„Simon war als Drehbuchautor eine exzellente Wahl“, sagt Webster, „da die Story

mit Filmen wie „Ganz oder gar nicht“ verwandt ist. Simon hat ein gutes Händchen

für Komödien und ist außerdem ein Profi, wenn es um das Adaptieren eines

Buches geht. Seine größte Herausforderung bestand darin, den Handlungsfaden

der politischen Satire mit der romantischen Komödie, der Geschichte von Alfreds

und Harriets Reise zueinander, zu verknüpfen. Satire ist ein schwieriges Genre,

sie gehört eigentlich in die Zeitung, auf die Bühne oder ins Fernsehen, aber sie

funktioniert selten auf der Kinoleinwand.“

Die Essenz des politischen Handlungsfadens aus dem Roman bleibt unangetastet,

allerdings sind die Situationen und Umstände im Film nicht so eng an reale

politische Ereignisse und Personen gebunden. „Als sie am Drehbuch arbeiteten,

entschieden sie sich dafür, die Tagespolitik in ihrer Satire außen vor zu lassen, da

sie womöglich nicht sonderlich lange im Gedächtnis bleiben würde“, erklärt

Regisseur Lasse Hallström. „Sie entschieden sich dafür, bestimmte Themen zu

vermeiden und den Film dadurch für jedes Publikum zu jeder Zeit leichter

verständlich zu halten.“

7


Tatsächlich ist Hallström der Meinung, dass Beaufoys Skript eines der besten ist,

die er „seit vielen vielen Jahren“ gelesen hat. Er fügt an: „Es besitzt einen sehr

britischen Humor, den man nicht so oft findet. Ich liebte die Tonlage und den Witz.

Es ist eine mal märchenhafte, mal amüsante, mal gefühlvolle Reise, die von

wirklich emotionalen Augenblicken zu eher bizarren Elementen reicht, und ich liebe

es, solche Dinge dann zu vermischen. Ich fühle mich diesem sehr europäischen

Humor sehr verbunden und Simon Beaufoy lässt das Drehbuch zu einem echten

Genuss werden. Ich schätze seinen Stil wirklich sehr.“

Die Schauspielerin Emily Blunt, die im Film die Rolle der Harriet übernahm, war

ebenfalls hingerissen vom Drehbuch. „Ich habe mich wirklich in das Buch verliebt“,

sagt sie. „Es besitzt einen solchen Charme und Witz und fängt immer ein, wie

normale Menschen miteinander sprechen, und das ist sehr selten zu finden.

Meistens sind die Sachen vollkommen klischeehaft dargestellt, besonders wenn es

um eine Liebesgeschichte oder eine ungewöhnliche Beziehung zwischen zwei

Personen geht.“

Als die Eltern der Schauspielerin erfuhren, dass ihrer Tochter eine Rolle in diesem

Film angeboten wurde, brachen sie mit einer Familientradition und griffen zum

Telefonhörer. „Es ist das einzige Mal, dass sie mich anriefen und sagten ‚Das

musst du einfach spielen!’ Es war ihr absolutes Lieblingsbuch zu dieser Zeit“,

erinnert sich Blunt, „und sie hielten es für etwas ganz Besonderes. Das Drehbuch

hat ein anderes Flair als der Roman, und die Charaktere sind im Skript nun

vielleicht ein wenig farbiger. Die politischen Anspielungen sind immer noch

vorhanden, aber sie sind nicht mehr ganz so klar bestimmt.“

Kristin Scott Thomas, die die abgeklärte politische Manipulatorin Patricia Maxwell

spielt, stimmt zu. „Ich las das Buch vor ein paar Jahren und musste während der

Lektüre immer wieder laut auflachen“, sagt sie. „Aber das Drehbuch ist in einem

ganz anderen Stil geschrieben. Meine Rolle ist zum Beispiel im Buch ein Mann,

und der Roman ist insgesamt politischer. Aber die Essenz ist immer noch

vorhanden, und es ist immer noch extrem lustig.“

Der Humor des Drehbuchs hat auch Ewan McGregor sofort gereizt. „Ich mochte

den Ton des ganzen Buchs“, sagt er. „Ich fand diesen komödiantischen Ton sehr

spannend. Am Anfang ist er ganz stark vorhanden, dann wird er langsam etwas

weniger. Außerdem erinnerte es nicht an diese großen britischen Filme, die wir alle

schon kennen. Die Komödie hatte einen ganz eigenen, neuen Stellenwert, und das

hat mir sehr gefallen.“

Gegen den Strom schwimmen: Glaube und Märchen

Wie der Titel der Geschichte bereits zeigt, ist LACHSFISCHEN IM JEMEN ein

Märchen über den Glauben an das Unmögliche. Für den jemenitischen Scheich im

Mittelpunkt der Handlung ist der Lachs eine mystische Kreatur, dessen jährliche

Wanderung vom Ozean zu einem Fluss ist für ihn eine Allegorie der Reise des

Menschen zu spiritueller Vollkommenheit. Im Laufe der Geschichte wird die

Denkweise des Scheichs auch zu der von Alfred, der anfängt daran zu glauben,

8


dass das Unmögliche möglich werden kann. Und fast nebenbei entdeckt er auch

zum ersten Mal die Liebe.

„Es geht ums Glauben. Anfangs fehlt Alfred dieses Glauben vollkommen“, erklärt

McGregor. „Er ist ein ziemlich praktischer Typ. Alfred ist ein Fischerei-

Wissenschaftler, und außerdem ist er ein sehr verkrampfter, zurückhaltender

Mensch. Er hat ein College besucht, sich auf Meeresbiologie spezialisiert, und

landete plötzlich in einem Job, in dem er sich nur noch mit Fischen beschäftigt. Er

ist verheiratet, aber die beiden sind kein glückliches Paar. Seine Frau bezeichnet

es als „funktionierende Ehe“, und ihre Szenen gemeinsam sind entsprechend

traurig anzusehen.

„Durch den Scheich, der in seiner Heimat das Lachsfischen einführen möchte,

lernt Alfred dann Emilys Figur Harriet kennen, in die er sich verliebt“, fährt

McGregor fort. „Und durch die Begegnung mit dem Scheich und Harriet, kommt er

spirituell gesehen erst auf die Welt, was ich aber keinesfalls religiös meine. Er

beginnt einfach, an etwas zu glauben – dass der Fisch nun flussaufwärts in den

Jemen wandern wird, beispielsweise. Es gibt einen brillanten Bogen in seiner

Entwicklung, und für einen Schauspieler ist es immer schön, so etwas darstellen

zu dürfen.“

Alfreds zart knospende Beziehung zu Harriet bildet das Herz der Geschichte. „Sie

benehmen sich wie ein altes Ehepaar, und sie verlieben sich ineinander, wenn

auch unter sehr ungewöhnlichen Umständen“, sagt Blunt. „Meine Figur hat

anfangs sogar einen neuen Freund, in den sie sich sehr schnell verliebt hat. Er

geht nach Afghanistan und gilt dort bald als vermisst, deswegen ist er im Film die

meiste Zeit über nicht anwesend und Alfred und Harriet sind auf dieser seltsamen

Reise sich selbst überlassen.“

Die Rolle des Scheichs übernahm der ägyptische Superstar Amr Waked. Die Figur

bildet eine weitere unverwechselbare Stimme, den weisen und witzigen

Gentleman, dessen islamische Welt mehr mystisch als bösartig erscheint. Er

verhilft der Geschichte zu einem gelegentlich sehr märchenhaften Grundton.

„Es ist so ein clever angelegtes Drehbuch, dank der Unvorhersehbarkeit, in der die

Ereignisse stattfinden“, sagt Waked. „Man denkt, sie werden sich in eine

bestimmte Richtung entwickeln, aber das stimmt nicht. Das ist ziemlich schlau und

sehr unterhaltsam, besonders in unserer Branche, in der die meisten Geschichten

schon einmal erzählt wurden. Und meine Rolle war wirklich ein Traum. Er

betrachtet das Lachsfischen als eine Metapher für das Suchen nach Gott. Gegen

den Strom zu schwimmen erscheint ihm wie die Reise des Menschen zu Gott. Der

gute Gläubige ist jener, der aushält, und wenn er aushält, wird er in irgendeiner

Weise belohnt werden. Es ist eine Geschichte mit vielen Schichten.“

Um diese Schichten zusammen zu binden und um mit den vielfältigen und

ausgefallenen Elementen der Handlung jonglieren zu können, brauchten die

Produzenten einen Regisseur, der sowohl subtil als auch nuanciert arbeitet.

Produzent Paul Webster sagt, er konnte sein Glück gar nicht fassen, als sich der

schwedische Filmemacher Lasse Hallström für das Projekt interessierte. „Er war

eine fantastische Wahl“, bekräftigt Webster. „Wir waren sehr glücklich, dass er das

9


Drehbuch während unserer Regisseur-Suche gleich las und mich unmittelbar

danach sofort anrief und sagte, er fände es toll.

Einer meiner absoluten Lieblingsfilme ist MEIN LEBEN ALS HUND („Mitt liv som

hund“), und ich bin auch ein Riesenfan von GILBERT GRAPE – IRGENDWO IN

IOWA („What’s Eating Gilbert Grape?“), außerdem gefallen mir auch GOTTES

WERK UND TEUFELS BEITRAG („The Cider House Rules“) und

SCHIFFSMELDUNGEN („The Shipping News“) hervorragend. Ich wusste, dass wir

jemanden gefunden hatten, der die richtige Sensibilität mitbringt, mit Schauspielern

gut arbeiten kann und der beim Filmemachen so locker und in sich ruhend ist,

dass er den Kreativen um sich herum viel Freiheit zugestehen kann.“

Hallström sagt, dass er die Geschichte gleich als passend für sich empfand. „Es

gibt so viele Möglichkeiten, an die Story heranzugehen, das ist gerade das Tolle

daran“, sagt der Regisseur. „Man kann es gar nicht leicht definieren. Es ist das

echte Leben, das richtige Menschen ehrlich zeigt, und wenn man ehrlich sein

möchte, muss man im Film eben die komödiantischen und auch die dramatischen

Momente zeigen. Es ist keine Drama-Komödie, es ist eine Mischung aus

Liebesgeschichte, Märchen, Drama und Komödie.“

Der schwedische Regisseur ist mit Komödien durchaus vertraut – sein Film

„Casanova“ von 2006 hat einige sehr originelle Momente, und zu Beginn seiner

Karriere arbeitete er als Produzent von Fernsehkomödien. „Als ich 1966 als

Fernsehproduzent begann, habe ich viele Komödien entworfen, deswegen ist mir

das Genre also nicht fremd. Als ich anfing, diese Formate zu produzieren“, lacht

er, „sagte man mir, dass schwedische Komödien ein Widerspruch in sich wären.

Ich würde diesen Film vielleicht am ehesten mit CHOCOLAT – EIN KLEINER BISS

GENÜGT („Chocolat“) vergleichen, weil er ziemlich pointiert ist.“

„Genau genommen geht es heutzutage meistens um das Aufeinandertreffen

westlicher und östlicher Kulturen“, führt Hallström weiter aus, „und wie wir damit

zurechtkommen. Das hat mich wunderbarerweise dazu gebracht, einen Weg der

Integration und der Akzeptanz westlicher und orientalischer Kultur aufzuzeigen –

wenigstens im Kleinen. Das ist doch das Schöne an der Zeit, in der wir leben.“

Fliegen Fischen: Ein exzellenter Fang

Die Figur des Alfred in Tordays Roman ist ein Mann in den Fünfzigern, aber

Produzent Paul Webster hatte für seine filmische Adaption einen jüngeren Mann

im Kopf, und er wollte von Anfang an am liebsten Ewan McGregor für die Rolle.

„Auch im Drehbuch war Alfred anfangs noch beschrieben als ein etwas älterer

Mann. Aber wir wollten unbedingt Ewan McGregor haben“, sagt er. „Ewan ist

sicherlich noch nicht alt, aber er ist ein sehr erfahrener Schauspieler. Was gerade

mit ihm passiert, ist die Verwandlung und das Heranreifen vom glamourösen

Hollywood-Jungstar zu einem, der wirklich interessant ist.“

„Ich glaube, in den kommenden Jahren kann er unser nächster Harrison Ford

werden. Er besitzt alle Eigenschaften dafür, das Maskuline, den Charme, das gute

Aussehen. Er ist ein fabelhafter Darsteller, egal ob in einem Drama oder einer

10


Komödie und er besitzt ein untrügliches Gespür fürs Timing. Und ich finde, dies ist

die beste Leistung, die er jemals abgeliefert hat.“

Co-Produzentin Nicky Kentish-Barnes stimmt zu. „Alfred ist ein sehr introvertierter

Mensch und durchweg sehr liebenswert“, merkt sie an. „Es ist einfach eine tolle

Rolle für Ewan.“ McGregor stimmt zu und betont seine Freude, dem Charakter

eine ganz eigene Stimme zu geben. „Meine eigene Stimme ist für den Part des

Alfred ein wenig zu entspannt und locker“, sagt der Schauspieler. „Also haben wir

uns für ihn einen etwas zugeknöpfteren schottischen Akzent ausgedacht, der

wirklich ein großer Spaß war beim Spielen. Fred sollte nach Kelvinside klingen,

oder nach Morningside, wenn man eine Edinburgher Version möchte.“

Als Gegenüber zu McGregors hoch geschlossenem Fischerei-Wissenschaftler

suchten die Produzenten eine junge, lebhafte Schauspielerin, die sowohl im

Drama als auch in der Komödie zuhause ist. „Emily Blunt war eine sehr leichte

Entscheidung“, sagt Webster. „Sie passt perfekt in die Rolle der Harriet. Sie sollte

etwas jünger als Alfred sein und sie ist eine geborene Komödiantin. Man musste

sich wirklich anstrengen, Emily während der Dreharbeiten davon abzuhalten,

ständig Grimassen zu schneiden und Witze zu reißen während der Dreharbeiten.

„Sie spielt ein ziemliches sittenstrenges Mädchen“, fährt er fort, „aber sie hat dem

Ganzen einen bestimmten Schliff gegeben, wie es jeder gute Schauspieler tun

würde. Sie hat die Buchvorlage weiter ausgelegt und aus Harriet einen lockereren,

unkonventionelleren Charakter erschaffen als es im Original vorgesehen war. Ich

denke, die Geschichte wird dadurch umso besser. Sie ist ein Filmstar und bringt

ihre ganz eigene Ausstrahlung mit ein. Echte Filmstars gehen nicht immer

vollkommen in ihrer jeweiligen Rolle auf, sondern lassen ihre jeweilige Rolle

strahlen, und das ist genau das, was Emily macht.“

Es ist Harriets lebendige, positive Ausstrahlung, die Alfreds Herz wärmt. „Harriet ist

immer sehr überschwänglich und optimistisch. In dieser Hinsicht ist sie sehr

anders als Alfred, der anfangs ziemlich herrisch und hochnäsig auftritt“, sagt Blunt.

„Und ich denke, dass Harriet den Jemen als einen geradezu magischen Ort

empfindet. Es ist für alle eine vollkommen fremde Umgebung, und aus diesem

Grund werden die Charaktere sprunghafter und beginnen, Risiken einzugehen. In

einem regelrechten Wirbelwind des Daseins werden sie an diesen einzigartigen

Ort und zu diesem einzigartigen Vorhaben gefegt.“

Für die Rolle von Harriets Boss, des Lachs-verliebten Scheichs, suchte Webster

einen arabischen Schauspieler. „Wir wollten nicht diese typischen Hollywood-

Comedy-Besetzungen haben. Aber es stellte sich heraus, dass nur sehr wenige

der etwas älteren Darsteller aus dem arabischen Raum bisher auf Englisch

gedreht hatten, und wir brauchten unbedingt jemanden, der perfekt Englisch

sprechen konnte. Der klassische Stil der arabischen Schauspielkunst ist außerdem

sehr stark aufgetragen und ziemlich theatralisch, daher war es eine ziemliche

Herausforderung, das zu umgehen. Daher begannen wir uns irgendwann nach

jüngeren arabischen Schauspielern umzusehen.“

Schließlich entschieden sie sich für einen der momentan heißesten Stars in

Ägypten, Amr Waked. „Amr ist ein Riesenstar in Ägypten und auch hier wurde er

einfach hineingeworfen und war sofort schlichtweg brillant“, sagt Co-Produzentin

11


Nicky Kentish-Barnes. Tatsächlich haben die Filmemacher inzwischen erkannt,

dass viele der heute so erfolgreichen arabischen Geschäftsleute, die im Westen

investieren, noch eher junge Männer sind. „Scheich Mansour zum Beispiel, dem

Manchester City gehört, ist beispielsweise ein ganz junger Kerl“, fügt Webster

hinzu. „Deshalb haben wir uns schließlich dafür entschieden, dass Amr der

passende Mann ist.“ Außerdem ist Waked, ergänzt, Webster, „der George Clooney

des Orients“.

Als Veteran vieler englischsprachiger Produktionen wie etwa dem Hollywood-

Thriller SYRIANA („Syriana“) von 2005, nahm Waked die Chance sofort an, den

jemenitischen Scheich zu spielen. „Es ist eine der netten Rollen für einen Araber“,

bemerkt er. „Nicht wie der Terrorist, den ich in SYRIANA gespielt habe. Für diese

Art von Charakter bekommt man viele Anfragen. So eine Rolle wie diese hier gibt

es dagegen nur äußerst selten, eine alle paar Jahre einmal, wenn man Glück hat.“

Webster sagt, dass die Filmemacher sehr darauf bedacht waren, dass alle

arabischen Elemente im Film auch korrekt und genau dargestellt wurden. „So viele

Rollen wie möglich sollten außerdem von echten Arabern oder Jemeniten gespielt

werden.“ Alle Darsteller in Schottland zum Beispiel, die die Leibgarde und die

Bediensteten des Scheichs spielten, stammten aus der in Großbritannien sehr

kleinen jemenitischen Gemeinde.

Die letzte Hauptrolle, die zu besetzen war, war natürlich die jener Frau, die letztlich

bestimmt, dass der Plan des Scheichs überhaupt zur Ausführung kommt, Patricia

Maxwell. Webster war hocherfreut, dafür eine so gefeierte Schauspielerin wie

Kristin Scott Thomas gewinnen zu können. „Meine Figur ist die Verbindung zum

Premierminister, die Person, die Dinge bewegt, und sie ist diejenige, die den Stein

überhaupt erst ins Rollen bringt“, sagt Thomas.

„Sie steht am Ende einer Reihe von Entscheidungsträgern, und sie ist verbal

aggressiv und im Grunde einfach unangenehm. Es macht Spaß, das zu spielen,

aber man fühlt sich nicht sehr wohl dabei. Sie besitzt keinerlei ausgleichende,

versöhnliche Qualitäten. Leute, die in der PR-Branche tätig sind, wollen generell

immer auf der richtigen Seite stehen, und genau das will sie auch. Aber sie ist

dabei schon beängstigend. Sie kennt keine Gnade.“

Webster hält die Rolle der Patricia Maxwell für eine besondere Herausforderung

und genau genommen sogar für die Schlüsselrolle des Films. „Ich glaube, die

größte Herausforderung für Kristin war, dass diese Figur mit keinem anderen um

sich herum tatsächlich interagiert“, sagt er. „Genau genommen beachtet sie

niemanden. Sie wartet ständig auf die nächste Twitter-Nachricht, E-Mail oder SMS

– egal was. Sie ist ständig mit dem Multitasking beschäftigt. In Wirklichkeit gibt es

das heutzutage oft, diese ständige Besessenheit der Gesellschaft, wenn es um

moderne Kommunikationsmittel geht, eine echte Verständigung bleibt dabei jedoch

häufig auf der Strecke.“

Untergehen und Auftauchen: Dreharbeiten und Drehorte

Die Geschichte entfaltet sich an drei sehr unterschiedlichen Orten: London, den

schottischen Highlands und den Wadis im Jemen. Da eine Reise in den Jemen

12


nicht angeraten schien, suchte Webster Drehorte in Jordanien und Marokko und

legte sich später dort auf die Region um Ouarzazate fest, eine bergige Gegend,

die sehr „filmfreundlich“ war.

Webster erklärt: „Man sollte niemals mit Kindern oder Tieren arbeiten. Ich würde

jetzt hinzufügen ‚auch nicht mit Wasser’. Denn es gab sehr viel Wasser in diesem

Film. Dabei hatten wir in Schottland mit dem Wasser keinerlei Probleme. Da war

alles gut, und das Wasser benahm sich bestens.“

Die Schwierigkeiten der Produktion mit dem Wasser begannen erst in Marokko.

„Dort gab es gleich eine erste Sturzflut. Unerwarteter Regen in den Bergen des

Hohen Atlas führte zu einer Springflut, die unser ganzes Set wegriss“, führt der

Produzent weiter aus. „Anschließend wurde alles ordnungsgemäß wieder

aufgebaut – und von der nächsten Flut weggefegt. Glücklicherweise kamen die

Flutwellen immer mitten in der Nacht, so dass niemandem etwas zustieß.

Schließlich wurde sieben Tage, bevor die Schauspieler in Marokko eintreffen

sollten, noch einmal alles von einer vier Meter hohen Wasserwand weggespült.“

Als die Produktion in Marokko eintraf und sich für die Dreharbeiten rüstete, gab es

nirgendwo einen Tropfen Wasser. „Das ganze Wasser kam in den Fluten, aber es

kam an der falschen Stelle und zur falschen Zeit. Es spülte einfach nur alles weg

und ließ uns keine Zeit, unseren ursprünglichen Plan umzusetzen mit unserem

eigenen Wasser. Es gibt eine Szene mit Alfred und Harriet, die gemeinsam im

Fluss schwimmen. Tatsächlich schwimmen sie in einem Tümpel, der nur einen

halben Meter tief ist, mehr Wasser konnten wir nicht bekommen!“

Die Story beginnt in London und für Alfreds Haus fand Hallström in einem Vorort

von Hampstead „das perfekte Haus aus der Zeit Edwards, mit einer absolut

identischen, sauber gestutzten Hecke wie im Film“, sagt Webster. „Es war genau

das, was wir suchten, es vermittelte das Gefühl der ständigen Wiederholung für

einen Menschen und das Eingesperrtsein in einem hübschen, ordentlichen, sehr

komfortablen Gefängnis.“ Alfreds Arbeitsplatz, das Büro im Referat für Fischerei

und Landwirtschaft dagegen haben wir bewusst als „sehr grauen Ort“ gestaltet.

Um den Gegensatz noch zu verstärken haben wir die Beratungsfirma Harrison

Price, in der Harriet arbeitet, im Blue Fin Gebäude angesiedelt, einem großartigen

Haus in Southwark, mit einer fantastische Aussicht, viel Glas und Chrom. Es ist ein

wunderschöner Ort, ein toller Platz zum Arbeiten und er steht in einem großen

Kontrast zu Alfreds miserablen, kleinen Loch.“

Für den schottischen Landsitz des Scheichs haben die Filmemacher rund um das

Dorf Arrochar am Loch Long in Argyll und Bute in den schottischen Highlands

gedreht. „Die sehr in sich geschlossene, kleine Welt von Alfred wird ganz

allmählich größer und weiter, nachdem er in die Highlands kommt“, sagt Webster.

„Die Lage unseres Drehortes dort oben war atemberaubend, auch wenn man

irgendwann bemerken muss, dass man diese Orte zwar ihrer Schönheit und

Ästhetik wegen ausgesucht hat, am Ende aber die Hälfte der Zeit damit verbringt,

dort überhaupt hinzufahren. Die Entfernungen zwischen den einzelnen Orten in

Schottland sind groß. Die Dreharbeiten in Schottland waren daher wirklich

anstrengender als die in Marokko!“

13


BESETZUNG

Ewan McGregor (Dr. Alfred Jones)

Ewan McGregor ist für seine erfolgreiche Darstellung einer Reihe höchst

unterschiedlicher Charaktere bekannt. Angefangen bei seinem Durchbruch als

Heroin-abhängiger Mark Renton in Irvine Welshs TRAINSPOTTING („Trainspotting“)

über die Rolle des legendären Obi-Wan Kenobi in STAR WARS EPISODE 1 („Star

Wars Episode 1“) bis hin zu seinem Part als Christian neben Nicole Kidman in dem

Oscar®- und BAFTA-gekrönten Musical MOULIN ROUGE („Moulin Rouge“) von Baz

Luhrmann hat McGregor sich immer wieder als großartiger Schauspieler erwiesen.

In letzter Zeit sah man McGregor als ehrbaren Autor, der die Memoiren des heftig

umstrittenen, früheren britischen Ministerpräsidenten Adam Lang (Pierce Brosnan)

verfassen sollte, in Roman Polanskis DER GHOSTWRITER („The Ghost Writer“,

2010). Zeitgleich war er auch der von Jim Carrey umschwärmte Titelheld in der

Komödie I LOVE YOU PHILLIP MORRIS („I Love You Phillip Morris“). Im Herbst

2011 kam BEGINNERS („Beginners“) in die Kinos, in dem Ewan McGregor den Sohn

von Christopher Plummer spielt und seit Februar 2012 konnte man ihn in Steven

Soderberghs neuem Film HAYWIRE („Haywire“) auf der Leinwand erleben.

Zuletzt dreht er JACK THE GIANT KILLER („Jack the Giant Killer“), eine moderne

Variante der bekannten Fabel „Jack und die Bohnenstange“. Direkt im Anschluss an

„Lachsfischen im Jemen“ stand er neben Naomi Watts für THE IMPOSSIBLE („The

Impossible“) vor der Kamera, einem Drama, das auf einer wahren Begebenheit

während des Tsunamis im Indischen Ozean 2004 basiert.

In der BAFTA-ausgezeichneten Produktion SHALLOW GRAVE - KLEINE MORDE

UNTER FREUNDEN („Shallow Grave“) spielte er den Part des Alex Law. SHALLOW

GRAVE wurde 1994 als Bester Film auf dem Dinard Film Festival geehrt und gewann

sowohl den BAFTA Alexander Korda Award für den Außergewöhnlichsten Britischen

Film des Jahres als auch den BAFTA Scotland Award in der Kategorie Bester

Spielfilm. McGregors Porträt des Alex Law brachte ihm den Hitchcock D’Argent Best

Actor Award ein sowie eine Nominierung als Bester Schauspieler für den BAFTA

Scotland Award. Der Film bildete gleichzeitig den Grundstein für eine lange und

höchst erfolgreiche Freundschaft mit dem Regisseur Danny Boyle. McGregor spielte

anschließend den Drogendealer Dean Raymond, an der Seite der gerade berühmt

werdenden Catherine Zeta-Jones. Anschließend gab ihm Peter Greenaway in dem

Arthaus-Erotikfilm DIE BETTLEKTÜRE („The Pillow Book“, 1996) seine erste

Hauptrolle.

Für LEBE LIEBER UNGEWÖHNLICH („A Life Less Ordinary“) arbeitete McGregor

wieder mit Danny Boyle zusammen. Seine Partnerin hieß diesmal Cameron Diaz. Für

seine Rolle gewann er den Best British Actor Award 1997. Im selben Jahr erhielt er

einen Emmy als Außergewöhnlicher Gaststar für seinen Auftritt in der Emergency

Room-Folge „The Long Way Round“. Kurz danach spielte er mit Michael Stipe in

dem Glam Rock-Film VELVET GOLDMINE („Velvet Goldmine“, 1998) mit.

Herauszuheben in den vielen nachfolgenden Produktionen McGregors ist

beispielsweise noch der Golden Globe-prämierte Film DIE STIMME IHRES LEBENS

(„Little Voice“, 1999) von Mark Herman, mit dem er bereits BRASSED OFF – MIT

PAUKEN UND TROMPETEN („Brassed Off“, 1996) zusammen gedreht hatte.

14


Erwähnenswert in McGregors Filmographie sind außerdem DOWN WITH LOVE

(„Down with Love”, 2002) mit Reneé Zellweger und Tim Burtons BIG FISH („Big

Fish“, 2003) mit Albert Finney, Billy Crudup, Alison Lohman, Jessica Lange und

Danny DeVito. Außerdem Marc Fosters übernatürlicher Thriller STAY („Stay“, 2006)

neben Naomi Watts und Ryan Gosling sowie Michael Bays DIE INSEL („The Island“,

2005) neben Scarlett Johansson und Steve Buscemi (2005), MISS POTTER (Miss

Potter, 2006) von Chris Noonan, Woody Allens CASSANDRAS TRAUM

(„Cassandra’s Dream“, 2008), ILLUMINATI („Angels & Demons“) und AMELIA

(„Amelia“, beide 2009).

Ferner gehört auch Ridley Scotts BLACK HAWK DOWN („Black Hawk Down“, 2001)

zu McGregors wichtigeren Produktionen sowie YOUNG ADAM – DUNKLE

LEIDENSCHAFT („Young Adam“, 2003) mit Peter Mullan und Tilda Swinton, für den

er eine Nominierung für den London Film Critics Circle Award erhielt.

Ewan McGregor wurde im schottischen Perth geboren. Momentan lebt er mit seiner

Frau und seinen vier Kindern in Los Angeles.

Emily Blunt (Harriet)

Emily Blunt gelangte dank ihrer Hauptrolle in dem vielfach preisgekrönten britischen

Spielfilm MY SUMMER OF LOVE („My Summer of Love“) über Nacht zu

internationaler Berühmtheit. In dem Film, der im Sommer 2003 gedreht wurde,

spielte Blunt die mysteriöse, aus wohlhabenden Verhältnissen stammende Tamsin,

die sich anfangs mit einem gleichaltrigen Mädchen aus ihrem Ort anfreundet. Doch

die von Pawel Pawlikowski inszenierte Geschichte erhält rasch eine verhängnisvolle

Eigendynamik, die sich in obsessiver Zuneigung und gegenseitiger Abhängigkeit

äußert. Emily Blunt gewann 2004 für ihre Leistung den vom Evening Standard

verliehenen Most Promising Newcomer Award und war in der Kategorie Beste

Newcomerin bei den British Independent Film Awards im selben Jahr nominiert.

Die von den Kritikern gefeierte TV-Produktion „Gideons Daughter“, in dem Blunt

neben Bill Nighy und Miranda Richardson zu sehen war, wurde im Oktober 2004

gedreht. Darin spielt sie Natascha, die Tochter eines Geschäftsmannes, der sich

mehr seiner Karriere und seinen wechselnden Freundinnen widmet als dem eigenen

Kind. Das Drama, das in dem außergewöhnlichen Sommer 1997 angesiedelt ist, in

dem die Labour Party siegte und Prinzessin Diana starb, stammt von Stephen

Poliakoff. Hierfür gewann sie 2007 für ihre Darstellung einen Golden Globe als

Beste Nebendarstellerin in einem Fernsehfilm.

2005 flog Emily Blunt dann nach New York und begann mit den Dreharbeiten zu

DER TEUFEL TRÄGT PRADA („The Devil Wears Prada“), einer Adaption des

äußerst erfolgreichen, gleichnamigen Romans von Lauren Weisberger. Der Film

zeigt Blunt als die hochgradig neurotische Emily Charlton, Assistentin beim Runway

Magazine, die sich ständig am Rande des Nervenzusammenbruchs befindet.

Inszeniert von David Frankel und gespielt von Anne Hathaway, Meryl Streep und

Stanley Tucci, wurde der Film nach seiner Premiere im Juni 2006 schnell zu einem

großen Kassenerfolg und spielte über 125 Millionen Dollar ein.

Hierfür wurde sie für ihre Darstellung bei den Teen Choice Awards 2006 in der

Kategorie „Weiblicher Durchbruch“ nominiert und im selben Jahr bei den Movieline

15


Young Hollywood Awards mit dem Newcomer-Preis ausgezeichnet. Sie wurde für

diese Rolle außerdem noch als Beste Nebendarstellerin bei den Golden Globes und

den BAFTA nominiert. Der Film kam im Oktober 2006 in Großbritannien und dem

Rest der Welt ins Kino und erzielte schließlich über 320 Millionen Dollar weltweit. Bei

der BAFTA-Verleihung 2007 war Emily Blunt für den Rising Star Award nominiert.

Im August 2006 begann die Schauspielerin mit den Dreharbeiten zu DER GROSSE

BUCK HOWARD („The Great Buck Howard“). Geschrieben und inszeniert wurde der

Film von Sean Mc Ginly mit Tom Hanks, John Malkovich und Colin Hanks. Emily

Blunt spielte darin Valerie, eine selbstbewusste Publizistin, die von einem

erfolglosen Zauberkünstler angeheuert wird, um seine Karriere wieder auf

Vordermann zu bringen. Der Film feierte auf dem Sundance Festival 2008 seine

Premiere und kam im März 2009 in die amerikanischen Kinos. Im Anschluss drehte

sie in DAN – MITTEN IM LEBEN! („Dan in Real Life“, 2007) mit Steve Carell, Juliette

Binoche und Dane Cook. Noch im selben Jahr spielte sie in DER JANE AUSTEN

CLUB („The Jane Austen Book Club“) die Rolle der romantischen Prudie, einer

verhärmten, unglücklichen Sekretärin, die sich mehr vom Leben erwartet als sie

bisher erreicht hat. Weitere Mitglied des Buchclubs in diesem Film waren Maria

Bello, Frances McDormand, Kevin Zegers und Hugh Dancy.

Die folgenden zwei Monate verbrachte Emily Blunt in Albuquerque, New Mexico und

stand dort für SUNSHINE CLEANING (Sunshine Cleaning“) vor der Kamera. Der

Film von Christine Jeffs erzählt von zwei Schwestern, die eine höchst erfolgreiche

Geschäftsidee umsetzen – das Reinigen der Tatorte von Verbrechen. Mit ihren

Filmpartnern Amy Adams und Alan Arkin war Blunt daher 2008 schon wieder beim

Sundance Festival zu Gast. Emily wurde als Beste Nebendarstellerin für den Critic’s

Choice Award nominiert.

Unmittelbar danach folgten die Dreharbeiten zu Mike Nichols’ DER KRIEG DES

CHARLIE WILSON („Charlie Wilson’ War“) mit Tom Hanks, Julia Roberts und Philip

Seymour Hoffman. In der von Martin Scorsese produzierten Film-Biografie YOUNG

VICTORIA („Young Victoria“ 2009) verkörperte Emily Blunt die britische Königin in

ihren Jugendjahren. Das Drehbuch verfasste Julian Fellowes, Regie führte Jean-

Marc Vallee. Der Film bildete den krönenden Abschluss des Toronto Film Festivals

2009 und kam im Januar 2010 in die Kinos. Die junge Britin erhielt für ihre

Interpretation der Titelrolle eine Nominierung bei den Golden Globes 2010 in der

Kategorie Beste Schauspielerin und den Critic’s Choice Awards im gleichen Jahr.

In ihrem nächsten Film, dem historischen Thriller THE WOLFMAN („The Wolfman“)

von Joe Johnston konnte die vielseitige Emily Blunt als trauernde Witwe Gwen

Conliffe an der Seite von Benicio del Toro und Anthony Hopkins wieder ganz neue

Facetten von sich zeigen. Im Februar 2010 sprach sie die weibliche Titelrolle in dem

Disney 3D-Animationsfilm GNOMEO UND JULIA („Gnomeo & Juliet“), dem

Gartenzwerg Gnomeo lieh James McAvoy seine Stimme. Der Soundtrack des Films

stammte von Elton John.

Noch im Dezember desselben Jahres überzeugte Emily Blunt dann als Prinzessin

Lilliputia neben Jack Black und Jason Segel in der modernen Adaption von

Jonathan Swifts GULLIVERS REISEN – DA KOMMT WAS GROSSES AUF UNS

ZU („Gulliver’s Travels“). Im März 2011 wirkte sie in dem Thriller DER PLAN („The

Adjustement Bureau“) unter der Regie von George Nolfi mit. Kürzlich erst war Blunt

16


in der großen filmischen Wiedervereinigung der legendären Muppets mit von der

Partie. Gemeinsam mit Ricky Gervais, Alan Arkin, Jack Black, Billy Crystal, Zach

Galifianakis und Jean-Claude Van Damme lieh sie den Disney-Puppen für DIE

MUPPETS („The Muppets“, 2011) von James Bobin ihre Stimme.

Dieses Jahr werden wir die gefragte Schauspielerin noch im Zeitreise-Thriller

LOOPER („Looper“) von Rian Johnston sehen können, in dem Blunt neben Bruce

Willis und Joseph Gordon-Levitt die weibliche Hauptrolle spielt. Dasselbe gilt für

„The Five Year Engagement“ von Nicholas Stoller, für den sie gerade an der Seite

von Jason Segel, Alison Brie, Rhys Ifans und Chris Pratt vor der Kamera stand.

Ebenfalls bereits abgedreht ist Dante Ariolas Komödie ARTHUR NEWMAN, GOLF-

PRO, in der Emily Blunt Colin Firth den Kopf verdreht.

Amr Waked (Der Scheich)

Der vielfach ausgezeichnete Amr Waked kann bereits auf eine sehr große und

langjährige Film-Karriere im Nahen Osten und Europa zurückblicken. 2005 gab er als

Scheich Mohamed Agiza in Stephen Gaghans SYRIANA (“Syriana“) sein Hollywood-

Debüt. Für seine Darstellung wurde der Ägypter von der Jury des Filmfestivals in

Kairo mit dem Preis für Besondere Leistungen geehrt. Seitdem sieht man Amr immer

öfter auch in internationalen Produktionen in Hauptrollen, beispielsweise in Rowan

Jaffes TV-Spiel „The Shooting of Thomas Hurndall“ (2008) oder in der Rolle des

Hussein Kamil Almajid in der aufsehenerregenden HBO-Miniserie „Die Husseins – im

Zentrum der Macht“ („House of Saddam“) von 2008.

Zuletzt spielte er in Ricky Tognazzis THE FATHER AND THE FOREIGNER („Il padre

e lo straniero“) und Stephen Soderberghs prominent besetzter Hollywood-Produktion

CONTAGION („Contagion“, 2011) mit. Demnächst sieht man ihn im Kino in Sacha

Baron Cohens neuem Film DER DIKTATOR („The Dictator“).

Kristin Scott Thomas (Patricia Maxwell)

Die preisgekrönte Schauspielerin Kristin Scott Thomas ist international bekannt für

ihr Talent, ihre Eleganz und ihr Engagement. Ohne Furcht vor anspruchsvollen

Rollen und stets auf der Suche nach neuen Herausforderungen ist ihr bisheriges

Schaffen eine eindrucksvolle Reihe gefeierter und hoch gelobter Film-, Fernseh- und

Theaterarbeiten.

Im Kino war Scott Thomas kürzlich erst in SARAHS SCHLÜSSEL („Elle S’appelait

Sarah“, 2010) zu sehen. Angelehnt an den Weltbestseller von Tatiana de Rosnay

erzählt der bewegende Film zwei unterschiedliche Geschichten, von denen die eine

während des Zweiten Weltkriegs in Paris angesiedelt ist und die andere in der

Gegenwart spielt. Kristin Scott Thomas wurde für ihre intensive Darstellung für den

César nominiert. Im Anschluss drehte sie mit Alain Corneau das Fernsehspiel „Liebe

und Intrigen“ („Crime d’amour“).

Demnächst kann man die vielseitige Actrice gleich in mehreren Spielfilmen

gleichzeitig bewundern: Neben LACHSFISCHEN IM JEMEN auch an der Seite von

Uma Thurman, Christina Ricci und Robert Pattinson in BEL AMI („Bel Ami“), dazu in

17


Pawel Pawlikowskis THE WOMAN IN THE FIFTH („La femme du Veme“) sowie in

Lola Doillons CONTRE TOI und Alain Corneaus UNE FEMME PARFAITE. Francois

Ozons DANS LA MAISON befindet sich in der Postproduktionsphase, Pascal

Bonitzers CHERCHEZ HORTENSE ebenfalls.

2010 wirkte Scott Thomas in Sam Taylor-Woods Regiedebüt NOWHERE BOY

(„Nowhere Boy“) mit. Der Film folgt den Teenagerjahren von John Lennon und

begleitet seine ersten Schritte zum Starruhm, Scott Thomas war Lennons Tante

Mimi. Für ihre Darstellung wurde sie in der Kategorie Beste Nebenrolle für den British

Academy of Film and Television Arts Award sowie für den British Film Independent

Award nominiert. Im selben Jahr gab sie in Catherine Corsinis DIE AFFÄRE („Partir“)

die Rolle der reichen Ehefrau, die angesichts der leidenschaftlichen Liebe zu einem

Anderen mit ihrem gesamten früheren Leben bricht. Für ihr eindringliches Spiel

erhielt sie eine César-Nominierung als „Beste Schauspielerin“.

2008 spielte Kristin Scott Thomas in Phillipe Claudels von der Kritik hoch gelobtem

Familiendrama SO VIELE JAHRE LIEBE ICH DICH („Il y a longtemps que je t'aime“)

die Hauptrolle, für die sie eine Golden Globe, César- und BAFTA-Nominierung

erhielt. In „Die Möwe“ gab sie unlängst ihr überall gefeiertes Broadway-Debüt. Variety

nannte sie „faszinierend“ und die New York Times „herausragend“. Während des

Gastspiels in London mit dem Stück gewann sie den Olivier Award als „Beste

Darstellerin“.

2001 war Scott Thomas Teil des Ensembles von Robert Altmans umjubelten,

Oscar®-dotierten GOSFORD PARK. Zu der erlesenen Darstellerriege zählten unter

anderem Maggie Smith, Helen Mirren, Michael Gambon, Ryan Phillippe, Derek

Jacobi, Alan Bates, Emily Watson und Bob Balaban. Erstmals riss Kristin Scott

Thomas die Zuschauer wie Kritiker gleichermaßen zu Begeisterungsstürmen hin, als

sie neben Ralph Fiennes und Juliette Binoche in Anthony Minghellas DER

ENGLISCHE PATIENT („The English Patient“) zu sehen war. Für ihre großartige

Interpretation der Rolle wurde sie vielfach ausgezeichnet und wurde für Golden

Globe, BAFTA und den Screen Actors Guild Award nominiert.

Ihr US-Filmdebüt gab die britisch-französische Schauspielerin in Princes UNDER

THE CHERRYMOON („Under the Cherrymoon“ 1986). Bekannter wurde sie aber erst

durch Produktionen wie etwa Richard Loncraines RICHARD III. (1995), Brian de

Palmas MISSION IMPOSSIBLE, Robert Redfords DER PFERDEFLÜSTERER („The

Horse Whisperer“, 1998), Sydney Pollacks BEGEGNUNG DES SCHICKSALS

(„Random Hearts“, 1999) und Roman Polanskis BITTER MOON (1992) sowie Mike

Newells VIER HOCHZEITEN UND EIN TODESFALL („Four Weddings and a

Funeral“, 1994). Für ihren Part als von der Liebe immer wieder enttäuschte Freundin

gewann sie einen BAFTA als Beste Darstellerin.

Tom Mison (Robert Mayers)

Der britische Schauspieler Tom Mison, Gewinner des Sir Gielgud Awards 2003,

arbeitet bereits seit Jahren für Film, Fernsehen und Theater.

Zu seinen Fernsehproduktionen zählen Rollen in bekannten Filmreihen wie „Lewis“

und „Poirot“. In der ITV-Miniserie „Lost in Austen“ spielte er 2008 den Mr. Bingley.

18


Auf der Bühne stand er unter anderem in Carrie Cracknells „Elektra“ am Young Vic,

in Trevor Nunns „Hamlet“ am Old Vic und Peter Halls Inszenierung von „Henry IV.“

am Theatre Royal in Bath.

2009 war er an der Seite von Keira Knightley und Rupert Friend in „The Suicide

Brothers“ zu sehen. Tom Mison schrieb gemeinsam mit Rupert Friend auch das

Drehbuch für den Film. Vor Kurzem erst sah man Mison in Lone Scherfigs ZWEI AN

EINEM TAG (“One Day“) neben Anne Hathaway und Jim Sturgess.

19


STAB

Lasse Hallström (Regie)

Lasse Hallström ist einer der bekanntesten schwedischen Regisseure und zählt zu

den einzigartigsten Geschichtenerzähler unserer Zeit. Mit pointierten Filmen über das

Erwachsenwerden, wie beispielsweise MEIN LEBEN ALS HUND („My Life as a Dog“)

und GILBERT GRAPE – IRGENDWO IN IOWA („What’s Eating Gilbert Grape“)

wurde er international bekannt. Als Sohn eines Amateur-Filmers wurde er am 2. Juni

1946 in Stockholm geboren. Seine Berufskarriere startete noch während der

Schulzeit, als er mit Hilfe einiger Freunde, einen Film über ein paar Mitschüler drehte,

die gerade eine Band gegründet hatten.

Sein Kinodebüt gab Hallström 1975 mit der Romanze A GUY AND A GAL („En Kille

och en tjej“). Zwei Jahre später richtete er für ABBA – DER FILM („Abba – The

Movie“ seine Kamera auf einen der berühmtesten Exportartikeln Schwedens. Es

folgten ein paar Liebeskomödien, ehe er 1985 mit MEIN LEBEN ALS HUND („My Life

as a Dog“) seinen internationalen Durchbruch feiern konnte. Der Film über einen

kleinen Jungen, der nicht mehr bei seiner schwer kranken Mutter leben kann und

deswegen zu Verwandten ziehen muss, war ein großartiger Auftakt. Der Schwede

wurde mit einer Oscar®-Nominierung als bester Regisseur und einer Nominierung für

das beste Drehbuch bedacht. Auf dem hart umkämpften, amerikanischen Filmmarkt

standen ihm nun die Türen offen. Dennoch blieb Hallström erst einmal in Schweden

und drehte überwiegend Kinderfilme.

Erst 1991 folgte mit dem Film EIN CHARMANTES EKEL („Once Around“) dann sein

erster US-Streifen, mit Richard Dreyfuss und Holly Hunter in den Hauptrollen. Zwei

Jahre später festigte Hallström sein großes weltweites Ansehen mit dem Drama

GILBERT GRAPE – IRGENDWO IN IOWA, einem weiteren zu Herzen gehenden,

aber nicht rührseligen Spielfilm über das Erwachsenwerden, mit Johnny Depp und

Leonardo DiCaprio in den Hauptrollen.

Hallströms nächste Produktion POWER OF LOVE („Something to Talk About“, 1995)

war wieder eine Liebeskomödie, diesmal mit Julia Roberts, Dennis Quaid, Robert

Duvall und Gena Rowlands hervorragend besetzt. Die folgenden vier Jahre drehte

Hallström nicht. Erst die Adaption von John Irvings gleichnamigem Roman reizte ihn

wieder: In GOTTES WERK UND TEUFELS BEITRAG („The Cider House Rules“),

nach einem vom Autor selbst angefertigten Drehbuch, spielten Tobey Maguire,

Charlize Theron und Michael Caine die Hauptrollen. Der nächste Film, die

romantische Komödie CHOCOLAT, erzählt das Märchen einer Kleinstadt im

Süßwarenrausch. Hallström wurde vielfach geehrt und nominiert, so unter anderem

mit vier Golden Globe-Nominierungen und fünf Oscar@-Nominierungen.

Seine nächste Roman-Adaption, das hoch gelobte und auch an den Kinokassen sehr

erfolgreiche Drama SCHIFFSMELDUNGEN („The Shipping News“, 2001) mit Kevin

Spacey belegte eindrucksvoll, dass Hallström es nach wie vor vermochte die

Zuschauer in seinen Bann zu ziehen. Weitere wichtige Meilensteine seiner

beachtlichen Karriere sind unter anderem EIN UNGEZÄHMTES LEBEN („An

Unfinished Life“, 2005), CASANOVA („Casanova“, 2005) und DAS LEUCHTEN DER

STILLE („Dear John“, 2010) nach dem Roman von Nicholas Sparks. Der Liebesfilm

20


mit den Newcomern Channing Tatum und Amanda Seyfried verdrängte AVIATOR

nach sieben Wochenenden von Platz Eins der Box Office-Listen.

Paul Webster (Produktion)

Paul Webster begann seine Karriere in der Filmbranche vor über dreißig Jahren. Und

zwar im wahrsten Sinne des Wortes ganz unten, im Keller des Gate Cinemas in

London. Dort arbeitete er als Kassierer. Anschließend verbrachte er zehn Jahre in

verschiedenen anderen Bereichen rund um den Film, bevor er sich Mitte der

Achtziger für die Produktion entschied. Sein erster Spielfilm DREAM DEMON – DER

TRAUM DÄMON („Dream Demon“) für Palace Pictures folgte ein Fünfjahresvertrag

mit Working Title Films. In dieser Zeit produzierte er fünf Spielfilme für die Firma und

gründete das Büro in Los Angeles, das er auch selbst leitete. Anschließend arbeitete

er als unabhängiger Produzent und drehte die bei Kritikern überaus wohlwollend

beachteten Spielfilme LITTLE ODESSA – EISKALT WIE DER TOD (“Little Odessa“,

1994), DER ZUFALLSLOVER („The Pallbearer“, 1996) oder THE YARDS – IM

HINTERHOF DER MACHT („The Yards“, 1999).

Von 1995 bis 1997 war Paul Webster Produktionschef von Miramax Films, für die er

viele Filmprojekte betreute, angefangen beim Oscar®-Gewinner 1996 DER

ENGLISCHE PATIENT („The English Patient“) über die Oscar®-Gewinner DER

GUTE WILL HUNTING („Good Will Hunting“, 1997) und SHAKESPEARE IN LOVE

(1998). 1998 ging er zu Channel 4 Television und gründete FilmFour Ltd., die in

binnen der noch recht kurzen Jahre seit ihrer Entstehung inzwischen schon über 50

Spielfilme und eine große Zahl an Kurzfilmen gedreht haben und dabei über 100

internationale Preise und sechs Oscar®-Nominierungen einheimsen konnten. Zu den

Highlights des Programms gehören zweifellos DIE REISE DES JUNGEN CHE („The

Motorcycle Diaries“, 2004), EAST IS EAST („East is East“, 1999), SEXY BEAST

(„Sexy Beast“, 2000) und STURZ INS LEERE („Touching the Void“, 2003).

Paul war als Produzent oder Ausführender Produzent an vielen der erfolgreichsten

Spielfilme der vergangenen Jahre beteiligt. Mehr als 100 Preise, darunter drei

BAFTAs für den besten britischen Film und acht Oscar®-Nominierungen befinden

sich darunter. 2004 produzierte er den Erfolg STOLZ & VORURTEIL („Pride &

Prejudice“) mit Keira Knightley und Matthew MacFadyen für Working Title. Danach

den mit Golden Globe und BAFTA gekrönten ABBITTE („Atonement“), den Joe

Wright mit Keira Knightley und James McAvoy inszenierte.

Mit Stephen Garrett und Jane Featherstone gründete Paul Webster 2004 Kudos

Pictures, eine neue Abteilung bei Kudos Film & TV, eine aufstrebende junge

Fernsehproduktionsfirma, die unter anderem hinter so innovativen Formaten wie

„Spooks“, „Hustle“ oder „Life on Mars“ steht. Der erste Spielfilm von Kudos war der

von David Cronenberg in Szene gesetzte TÖDLICHE VERSPRECHEN („Eastern

Promises“), ein brutaler, düsterer London-Thriller mit Viggo Mortensen und Naomi

Watts. Der Film fand überall große Anerkennung und gewann den Publikumspreis

beim Toronto Film Festival. 2007 war Paul Webster als Ausführender Produzent an

MISS PETTIGREWS GROSSER TAG („Miss Petttigrew Lives for a Day“) mit Frances

McDormand und Amy Adams beteiligt. Parallel entstand der abendfüllende Naturfilm

AUF PURPURNEN SCHWINGEN – DAS GEHEIMNIS DER FLAMINGOS („The

Crimson Wing“) für die neue Disney-Sparte Disney Nature.

21


Mit seinem langjährigen Partner, dem Regisseur Joe Wright, und Produzent Guy

Heeley zusammen hat Webster inzwischen ein neues Abenteuer namens Shoobox

Films in Angriff genommen. Die erste Produktion der Firma wird ANNA KARENINA

für Working Title sein sowie Steve Knights Regiedebüt HUMMINGBIRD.

Terry Stacey (Kamera)

Zu Terry Staceys letzten Arbeiten gehört unter anderem 50/50 (50/50 – I’m With

Cancer“) von Jonathan Levine mit Joseph Gordon-Levitt, Seth Rogen, Anna Kendrick

und Bryce Dallas Howard. Zu seinen früheren Produktionen zählen beispielsweise

Lasse Hallströms DAS LEUCHTEN DER STILLE (“Dear John“), Greg Mottolas

ADVENTURELAND (2009), Michael Custas DAS SCHWARZE HERZ („Tell-Tale“,

2009) oder Richard LaGravaneses P.S. ICH LIEBE DICH („P.S. I Love You“, 2007)

mit Hilary Swank sowie Curtis Hansons IN DEN SCHUHEN MEINER SCHWESTER

(“In Her Shoes“, 2005). Ferner zählen zu Staceys herausragendsten Filmen Adam

Rapps EIN WINTER IN MICHIGAN („Winter Passing“, 2005), Tod Williams DIE TÜR

DER VERSUCHUNG („The Door In The Floor“, 2004), Fisher Stevens’ JUST A KISS

(2002), Alison Anders’ THINGS BEHIND THE SUN (2001), Brad Andersons HAPPY

ACCIDENTS (2000) und Edward Radtkes THE DREAM CATCHER – AUF DER

SPUR DER TRÄUME („The Dream Catcher“, 1999), das ihm eine Besondere

Erwähnung beim Thessaloniki Film Festival einbrachte.

Stacey drehte außerdem einige Folgen von Fernsehserien wie „Wonderland“,

„Dexter“ oder „Sex and the City“.

Nach dem College-Abschluss zog Stacey von Manchester nach New York, wo er für

„Living Cinema“ arbeitete, für die er 8mm- und 16mm-Kurzfilme drehte. 1987 kehrte

er nach England zurück und filmte die kommenden drei Jahre Dokumentationen für

die BBC und Channel Four. In den Neunzigern arbeitete er vielfach als Kameramann

für Musikvideos, unter anderem für Rod Stewart, Toni Braxton und Dwight Yoakam.

Terry Stacey lebt in New York.

Lisa Gunning (Schnitt)

Lisa Gunning begann ihre Karriere in den späten Neunzigern, als sie für eine

Postproduktionsfirma für Werbefilme den Schnitt verantwortete. 1998 arbeitete sie

mit Anthony Minghella an einem Comic, was den Beginn einer langjährigen

Zusammenarbeit markierte. So zeichnete sie auch bei Minghellas BREAKING &

ENTERING – EINBRUCH UND DIEBSTAHL (2006) erstmals für den Schnitt bei

einem Spielfilm verantwortlich. Anschließend vertraute ihr Minghella auch den Schnitt

für die ersten Folgen seiner Krimi-Reihe „Eine Detektivin für Botswana“ („The No. 1

Ladies' Detective Agency“, 2008) an. Im selben Jahr arbeitete sie mit John Madden

zusammen an seinem Thriller KILLSHOT.

Eine sehr enge Zusammenarbeit verbindet Lisa Gunning auch mit dem Künstler und

Filmemacher Sam Taylor-Wood, vom ersten, BAFTA-prämierten Kurzfilm „Love You

More“ an bis hin zu dem vielfach gelobten, BAFTA und BIFA-nominierten NOWHERE

BOY (2009).

22


Simon Beaufoy (Drehbuch)

Simon Beaufoys 127 HOURS (2010) errang acht BAFTA-Nominierungen, darunter

die fürs das Beste Drehbuch und den Besten britischen Film, ebenso eine

Nominierung für das Beste adaptierte Drehbuch bei den Golden Globes und der

Oscar®-Verleihung. Sein SLUMDOG MILLIONÄR („Slumdog Millionaire“) wurde

2008 mit acht Oscars® bedacht, darunter auch der für das Beste adaptierte

Drehbuch, für die Beste Regie und den Besten Film.

2009 schrieb Beaufoy zwei Folgen für die TV-Serie „Burn Up“ über den Klimawandel

für Kudos / BBC, daneben MISS PETTIGREWS GROSSER TAG („Miss Pettigrew

Lives For a Day“) mit Frances McDormand und Amy Adams.

Zu Simon Beaufoys früheren Werken zählen unter anderem das Skript zu GANZ

ODER GAR NICHT („The Full Monty“, 1996), das für den Oscar für das Beste

Drehbuch nominiert war, für den Writer’s Guild of America Award für das Beste

Originaldrehbuch und für den Drehbuchpreis der Golden Globes sowie der Golden

Satellite und insgesamt 11 BAFTAs ebenfalls.

Ferner hat Beaufoy, Absolvent der Bournemouth Film School, das Drehbuch für

AMONG GIANTS – ZWISCHEN HIMMEL UND ERDE (1998) geschrieben, für THE

DARKEST LIGHT (1998) und YASMIN (2004). Sein Low Budget-DV-Film THIS IS

NOT A LOVE SONG wurde 2004 in Schottland gedreht und erntete ebenfalls überall

großen Kritikerjubel.

Im Augenblick entwirft er neben anderen Projekten und Adaptionen eine

Fernsehserie für HBO, die von Russell Crowe und Maria Bello als Ausführenden

Produzenten betreut wird und inspiriert sein wird von dem Buch „Emergency Sex and

Other Desperate Measures: A True Story From Hell on Earth“ von Kenneth Cain,

Heidi Postlewait und Andrew Thomson.

Michael Carlin (Produktionsdesign)

Michael Carlin studierte Bildhauerei in Perth und Sidney und betätigte sich einige Zeit

als bildender Künstler, bevor er nach London umzog und in den späten Achtziger

Jahren eine Karriere beim Film anfing.

Er arbeitete in verschiedenen Bereichen bei diversen Independent-Filmen wie

beispielsweise Peter Greenaways DER KOCH, DER DIEB, SEINE FRAU UND IHR

LIEBHABER („The Cook, the Thief, his Wife and her Lover“), Richard Stanleys DUST

DEVIL oder Iain Softleys BACKBEAT. Außerdem entwarf er das Design für

zahlreiche Werbefilme.

Der erste Spielfilm, für den er als Produktionsdesigner angestellt wurde, war David

Evans’ FEVER PITCH, eine Romanadaption von Nick Hornby mit Colin Firth in der

Hauptrolle. Es folgten viele weitere Produktionen, darunter beispielsweise Kevin

Macdonalds DER LETZTE KÖNIG VON SCHOTTLAND („The Last King of Scotland“,

2006) oder BRÜGGE SEHEN... UND STERBEN? („In Bruges“ , 2008) von Martin

McDonagh mit Colin Farrell und Ralph Fiennes, DER ADLER DER NEUNTEN

LEGION („The Eagle“, 2011) oder Saul Dibbs DIE HERZOGIN („The Duchess“) mit

23


Keira Knightley und Ralph Fiennes. Für diese Arbeit erhielt Michael Carlin eine

Oscar®-Nominierung.

Julian Day (Kostüm)

Julian Day absolvierte ein Studium der Theaterwissenschaften an der Universität von

Birmingham. Anschließend bewarb er sich um eine für ein Jahr ausgeschrieben

Stelle bei dem legendären Kostümbildner Morris Angel. Das förderte Julians

Interesse und ließ seine Begeisterung für Kostüme wachsen. Er begann seine

eigenen Entwürfe zu erstellen und stattete nach ersten Anfängen für TV-Reihen wie

„Hautnah – Die Methode Hill“ 2004 unter anderem MY SUMMER OF LOVE aus. Es

folgten Spielfilme wie CONTROL (2007), BOY A (2007), NOWHERE BOY (2009)

oder BRIGHTON ROCK (2010).

Paul Torday (Romanvorlage)

Paul Torday wurde 1946 geboren und studierte Englisch am Pembroke College in

Oxford. Bis zum Alter von 59 Jahren arbeitete er in der Industrie. Dann schrieb er

seinen Debütroman, „Lachsfischen im Jemen“, der sich zu einem Bestseller

entwickelte und mittlerweile in 23 Sprachen übersetzt wurde. Seitdem betreibt er die

Schriftstellerei hauptberuflich und hat mittlerweile noch weitere Romane verfasst, auf

Deutsch sind bereits „Bordeaux. Ein Roman in vier Jahrgängen“ sowie „Charlie

Summers“ erschienen. Weitere Titel sind „The Irresistible Inheritance of Wilberforce“

(2008), „Girl On The Landing“ (2009), „More Than You Can Say“ (2011). Sein

jüngster Roman „The Legacy of Hartlepool Hall“ ist im November 2011 erschienen.

Paul Torday ist verheiratet, er hat zwei Söhne aus einer früheren Ehe und zwei

Stiefsöhne. Er lebt und arbeitet in Northumberland, im North Tyne Valley – und ist ein

begeisterter Angler.

24


Informationen zur deutschen Fassung

Deutsche Fassung hergestellt von

Berliner Synchron AG

Buch und Regie: Hilke Flickenschildt

Übersetzung: Markus Jütte

Tonmeister Aufnahme: Christian Voigt

Schnitt: Claudia Sonnenburg

Tonmeister Mischung: Uwe Kemter

Rolle Schauspieler Sprecher

Fred Jones Ewan McGregor Philipp Moog

Harriet Chetwode-Talbot Emily Blunt Bianca Krahl

Sheikh Muhammed Amr Waked Jaron Löwenberg

Patricia Maxwell Kristin Scott Thomas Christin Marquitan

Capt. Robert Mayers Tom Mison Peter Lontzek

Mary Jones Rachael Sterling Katrin Zimmermann

Bernard Sugden Conleth Hill Frank Röth

Tom Price-Williams Clive Wood Christian Gaul

Brian Fleet Hugh Simon Helmut Gauß

25


Das Buch und das Hörspiel zum Film

- Jetzt überall im Handel! -

Lachsfischen im Jemen

von Paul Torday

Mit Joachim Król, Lena Stolze u.v.a.

2 CDs/ 105 Min.

erschienen bei Der Audio Verlag

€ 19,99 (D)

Weitere Infos unter www.der-audio-verlag.de

Hier reinhören:

Lachsfischen im Jemen

von Paul Torday

aus dem Englischen von Thomas Stegers

erschienen bei Bloomsbury Taschenbuch

320 Seiten,

€ 9,95 (D)

Weitere Infos unter

www.bloomsbury-verlag.de

26

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine