Publikation online - Freistaat Thüringen

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In ZukunftThüringen.


ZukunftWir haben den Mut,Mut zu machen!Wenn es eine Eigenschaft gibt, die Thüringen vorangebracht hat, dann ist es der Mut. Der Mutder Menschen hat aus Thüringen das gemacht, was es heute ist: ein modernes, weltoffenesLand mit erfindungsreichen und tatkräftigen Menschen voller Lebensfreude und Zuversicht.Entscheidend dabei: Wir Thüringerhaben nicht nur den Mut, Ziele inAngriff zu nehmen und Großes anzupacken.Wir haben auch den Mut,anderen Mut zu machen – zum BeispielMenschen aus allen Teilen derWelt. Vielen konnten wir schon Mutreichen Unternehmen der traditionsreichen IndustriezweigeOptik, Automobilbau, Medizintechnik oder Maschinenbauebenso wie die für Thüringen neuen Branchen Solarindustrie,Kunststoffindustrie oder Luftfahrttechnik.Der Mut, Neues zu wagen und anderen Mut zu machen,hat jedoch nicht nur Unternehmer und Wissenschaftler inThüringen überzeugt. Auch für Dichter, Theaterleute undKomponisten ist und war das Land ein Anziehungspunkt fürkreatives Schaffen. Entstanden ist dadurch eine Kulturlandschaft,die in ihrer Vielfalt auf engstem Raum einzigartig ist.Ich lade Sie ein, ein Land kennen zu lernen, in dem es eineFreude ist, zu leben und zu arbeiten. Kommen Sie nachThüringen. Und lassen Sie sich von uns Mut machen.machen, nach Thüringen zu kommen,um hier ihre Ideen zu verwirklichen.Es ist dieser Geist, der die ZukunftsfähigkeitThüringens ausmacht. Hierist Raum für unternehmerische Gestaltungskraftund für erfinderischenForscherdrang, für wirtschaftlicheDynamik, für fortschrittliche Technologien.Das beweisen die erfolg-Jürgen ReinholzThüringer Minister für Wirtschaft,Technologie und Arbeit[1]


ZentralDank unserer Verkehrswegesind Sie schnell in Thüringen – und schnellwieder weg. Aber wer will das schon?Wer nach Thüringen kommenmöchte, hat es besonders einfach.Schließlich liegt in unserem Landdie geografische Mitte Deutschlands.Egal wohin man will, egalwoher man kommt: von und nachThüringen sind die Wege kurzund schnell.Dazu steht ein dichtes Netz von Autobahnen, Straßen undEisenbahnstrecken zur Verfügung. Ein dringendes Treffen mitGeschäftspartnern? Transport von Gütern just in time? KeinProblem. Bis zu den Ballungsgebieten um München, Stuttgart,Frankfurt/Main, Düsseldorf, Hamburg oder Berlin ist es nichtweit. Strategisch günstig ist die Lage Thüringens auch mit Blickauf das erweiterte Europa: Die Wachstumsmärkte Osteuropasliegen direkt vor der Haustür.Allein das Autobahnnetz in Thüringen wuchs in den vergangenen15 Jahren um 195 auf 485 Kilometer Länge. Zu den gutausgebauten Trassen der A4 Frankfurt/Main – Dresden undder A9 Berlin – München sind in den letzten Jahren drei neueTrassen hinzugekommen: Die A38 verbindet Nordthüringen mitden Wirtschaftszentren Rhein-Ruhr und Halle/Leipzig. Mit derA71 und der A73 besteht eine schnelle Anbindung an Süd- undSüdwestdeutschland.Thüringen: Drehscheibe mit kurzen WegenInternationaler Flughafen Erfurt[2]


SCHWEDENFINNLANDNORWEGENHelsinkiOsloStockholmTallinnRUSSLANDESTLANDRigaDÄNEMARKKopenhagenLETTLANDLITAUENVilniusMinskIRLANDPORTUGALDublinMadridGROSS-BRITANNIENLondonParisFRANKREICHNIEDER-LANDEAmsterdamBrüsselBELGIENDEUTSCHLANDBerlinBernSCHWEIZPOLENPragTSCHECHIENSLOWAKEIBratislavaWienÖSTERREICHBudapestUNGARNLjubljanaSLOWENIEN ZagrebBelgradKROATIEN BOSNIEN UNDHERZEGOWINASERBIENSarajevoRomITALIENALBANIENWarschauTiranaSofiaSkopjeMAZEDONIENWEISSRUSSLANDRUMÄNIENGRIECHENLANDBULGARIENUKRAINEMOLDAWIENBukarestKiewTÜRKEILissabonSPANIENAthenEng verknüpft ist das AutobahnundStraßennetz mit der Eisenbahn.Unternehmer in Thüringen habendie Wahl, ob sie ihren Frachtverkehrauf der Straße oder auf der Schieneabwickeln – oder beides kombinieren.Dreimal die Woche verbindetdas Containerzugsystem NeCoSSdas Güterverkehrszentrum Erfurtdirekt mit den deutschen Seehäfen.Vom dichten, über 1.500 Kilometerlangen Schienennetz profitierenauch Geschäfts- und Privatreisende:Auf vielen Strecken ist die Bahn eineattraktive Alternative zum PKW.Wenn es auf eine zentrale Lage ankommt, ist Thüringen ersteWahl in Europa. Das belegen nicht zuletzt erfolgreiche Ansiedlungenaus der Logistikbranche: Der IKEA-Konzern errichteteauf dem Gelände des Güterverkehrszentrums Erfurt eines seinergrößten Warenverteilzentren. FIEGE versorgt namhafte Handelsunternehmenvon einem modernen Umschlagplatz in Thüringenaus. Dachser expandiert mit modernsten Anlagen für Lebensmittel-Logistikam Autobahnkreuz Erfurt. Überhaupt liest sich dieListe der in Thüringen ansässigen Logistikunternehmen mittlerweilewie ein Who`s who der Branche. TNT Express entschlosssich sogar, seine Frachttransporte per LKW und Flugzeug ineinem neuen modernen Zentrum am Erfurter Flughafen zu verknüpfen,dem bislang einzigen Air-Road-Hub in Deutschland.[3]


QualifiziertBeim Thema Bildung hat sich bei uns seitGenerationen nicht viel verändert: Damals kamendie großen Denker Europasaus Thüringen. Und heute auch.In Thüringen finden Unternehmer Menschen, die hoch motiviert mit großem Wissen undKönnen in ihren Unternehmen wirken. Nun gut, nicht alle sind große Denker, die ganzeEpochen beeinflussen – aber 65 Prozent der Beschäftigten in Thüringen sind Facharbeiter,16 Prozent haben erfolgreich eine Fachhochschule oder eine Universität absolviert. 18 Prozentkönnen einen Fachschul- oder Technikerabschluss vorweisen.Schon während der Schulausbildungwird im Freistaat an die Zukunftgedacht. Mit dem Berufswahlpassunterstützen Schulen, Landesbehörden,Wirtschaftsverbände undUnternehmen die Schüler frühzeitigbei der Entscheidung für den richtigenBeruf. Und auch im Unterrichtselbst wird keine Zeit verschenkt:Seit jeher erreichen die ThüringerSchüler bereits nach zwölf Jahrendas Abitur – ohne Abstriche bei derQualität, wie Leistungsvergleichebelegen.Thüringen setzt auf Qualifikation: Junge Fachkräfte erhalteneine fundierte theoretische und praktische Ausbildung. Wo dieduale Ausbildung nicht ausreicht, ergreifen Branchennetzwerkeselbst die Initiative. Beispiel Kunststoffindustrie: Unternehmenbauten in Weimar ein eigenes Kunststofftechnikum auf. In demAusbildungszentrum erhalten Fachkräfte das Spezialwissen, dasdie Branche verlangt. Dementsprechend liegt die Vermittlungsquotebei fast 100 Prozent.Fachhochschule ErfurtFriedrich-Schiller-Universität Jena[4]


Bauhaus-Universität WeimarFür den akademischen Nachwuchssorgen die Universitäten und Fachhochschulenmit insgesamt mehr als50.000 Studienplätzen. Zudem verfügtThüringen über eine Berufsakademie.Ein Vorteil für Investoren:In keiner anderen Region lernenso viele junge Menschen in betriebs-,natur- und ingenieurwissenschaftlichenFachrichtungen.Doch mit dem Abschluss in der Tasche hört für die Thüringer dasLernen nicht auf. Die Universitäten und Hochschulen des Landeshaben vielfältige Fortbildungsprogramme aufgelegt. So könnensich Berufstätige jederzeit weiterbilden und jene zusätzlichenQualifikationen aneignen, die sie für ihre Tätigkeit am Arbeitsplatzbrauchen.Die Thüringer reagieren schnell und flexibel auf neue Trendsund die Herausforderungen modernster Technologien. DamitUnternehmen immer das passende Personal finden, arbeitenLand und Arbeitsagenturen eng zusammen. Nur so gelang es,in kürzester Zeit die Fachkräfte auszubilden, die beispielsweisefür die Erweiterung der Solarindustrie im Raum Erfurt und fürdie Ansiedlung einer für Thüringen neuen Industriebranche –der Luftfahrttechnik – gebraucht wurden.Vorlesung im Audimax der Technischen Universität Ilmenau[5]


InnovativIn Thüringen pflegen Wissenschaftlerund Forscher eine gute Tradition:mit Traditionen brechen.Bekannte Unternehmer wieErnst Abbe oder Carl Zeiß tatenes. Und unsere heutigen Wissenschaftlertun es auch: mit Traditionenbrechen, um Neues zuentwickeln und Grenzen zu überschreiten.Dabei verlieren siejedoch nie den Praxisbezug ausden Augen. Denn was nützt diebeste Erfindung oder das tollsteVerfahren, wenn kein Unternehmerdaraus ein verkaufbaresProdukt machen kann?Thüringen ansässigen Branchen. Kurze Wege zwischen Theorieund Praxis sind damit garantiert.Exemplarisch stehen dafür die Technische Universität Ilmenauund die technisch ausgerichtete Fachhochschule Schmalkalden,die auf das Engste mit Unternehmen des Maschinen- undWerkzeugbaus kooperieren.Genau dieses Zusammenwirkenvon Forschern, Entwicklern undProduzenten zeichnet Thüringenheute aus. Wo eine Idee ist, findensich ohne große Umwege auchimmer die passenden Partner ausWirtschaft und Wissenschaft.Elf Universitäten und Fachhochschulen,renommierte Einrichtungender Max-Planck- und der Fraunhofer-Gesellschaft,Leibniz-Institutesowie zahlreiche wirtschaftsnaheForschungseinrichtungen gehörenzur Forschungslandschaft Thüringens.Ihr wichtigster Vorzug: DieStudien- und Forschungsprofilepassen hervorragend zu den inDyomics GmbH, Jena[6]


Elektrophysiologisches Labor, Technische Universität IlmenauDie in Thüringen starke Automobilzulieferindustrieprofitiert vomLehrstuhl für Kraftfahrzeugtechnikan der Technischen UniversitätIlmenau. Oder Jena, Stadt derWissenschaft 2008: Hier sind diealtehrwürdige Friedrich-Schiller-Universität, die 2008 ihr 450-jähriges Bestehen feiert, und dieFachhochschule Jena zu Hause.Hinzugekommen ist binnen einesJahrzehnts der WissenschaftscampusBeutenberg mit einer Vielzahlvon Forschungsinstituten, die inihren Disziplinen Optik, Lasertechnik,Medizintechnik oder Lebenswissenschaftenbereits internationaleAnerkennung gefundenhaben. Sie alle arbeiten eng mitden Unternehmen der Regionzusammen.Nicht nur in Jena entstehen erfolgreiche Verbünde: So entwickelnWissenschaftler des Thüringischen Instituts für Textil- und Kunststoff-Forschungin Rudolstadt gemeinsam mit der smartfiber AGaußergewöhnliche Fasern mit Eigenschaften wie hervorragendeKlimaregulation, Bakterienreduktion oder elektrische Leitfähigkeit.Beispiel „SeaCell active“: Die Faser enthält hautpflegende Algenund wurde von der Universitäts-Hautklinik Jena auf ihre Verträglichkeitgetestet. Katrin Röhner, eine Absolventin der Bauhaus-UniversitätWeimar, nutzte die Faser wiederum für eine innovativeModekollektion.Das Land fördert mit Nachdruck Wachstums- und Schlüsseltechnologienin Kompetenzzentren und international konkurrenzfähigenNetzwerken. Ziel ist es dabei, anwendungsreife Produkte und Verfahrenschneller zu entwickeln und zu vermarkten. Davon profitierenalle innovativen Institute und Unternehmen in Thüringen.[7]


DynamischDa sind sich die Wirtschaftsexperten einig:In Thüringen haben Unternehmeneine große Zukunft vor sich.Die Dynamik der Thüringer Wirtschaft kann sich sehen lassen. Gemessen an 1991 verzeichnetder Freistaat heute das höchste Wachstum des Bruttoinlandsproduktes der neuen Bundesländer.Mit viel Ausdauer und Fleiß ist eine wettbewerbsfähige, mittelständisch geprägteIndustrie entstanden, die zu den leistungsfähigsten in Deutschland zählt und munter weiterwächst.In Thüringen sind Unternehmenganz unterschiedlicher Branchenerfolgreich. Darunter viele, die aufeine lange Geschichte zurückblicken.Doch auch viele neue Unternehmenwurden gegründet oder haben sichangesiedelt.Einer der wichtigsten Industriezweigein Thüringen ist die optische Industrie.Ende des 19. Jahrhunderts begründetenCarl Zeiß und Ernst Abbein Jena die industrielle Fertigungvon Linsen und Mikroskopen. Heutegibt es in Thüringen rund 160 Optik-Unternehmen mit fast 12.000 Mitarbeitern.Ihre Stärke liegt darin, denWerkstoff Glas mit Hochtechnologiezu verbinden. So wurde aus dem Anfangdes vergangenen Jahrhundertsin Jena entwickelten Planetariuminzwischen ein komplexes Hightech-Produkt. Ingenieure von Carl ZeissJena und der Jenoptik-Tochter LTDschufen ein weltweit einzigartiges,auf Laser beruhendes Projektionssystemfür Planetarien, das atemberaubendeBilder erzeugt.Auf der Grundlage der optischen Industrie hat sich in Thüringenzudem eine leistungsfähige Medizintechnik entwickelt.Das Spektrum reicht von der Analytik über die Lasertechnik undOptik, die Pharmaindustrie, den medizinischen InstrumentenundGerätebau bis hin zu Implantat-Technologien. Sechs derzwölf börsennotierten Unternehmen Thüringens sind ganz oderteilweise in der Medizintechnik tätig. So gehört die Carl ZeissMeditec AG in der Entwicklung und Herstellung von Gerätenfür die Augenheilkunde, bei Operationsmikroskopen für dieNeuro-, Hals-, Nasen- und Ohrenchirurgie sowie in der intraoperativenStrahlentherapie zu den weltweit führendenUnternehmen.CiS Institut für Mikrosensorik GmbH Erfurt[8]


CyBio AG, JenaOpel Eisenach GmbHStark ist in Thüringen auch dieAutomobilindustrie. Ende des19. Jahrhunderts entstand in Eisenacheines der ersten Automobilwerkein Deutschland. Der legendäreDixi wurde hier gebaut undder Wartburg. Heute setzt Opel miteinem seiner modernsten Werke inEuropa die Tradition fort. Rund umdas Werk haben sich im RaumEisenach, aber nicht nur dort, zahlreicheZulieferbetriebe angesiedelt.Ihre Produktpalette reicht aus, umein komplettes Auto zu bauen.Auch das Motorenwerk von Daimlerin Kölleda, wo einer der weltweitumweltfreundlichsten Motorentypenmontiert wird, hat sich inzwischenfest am Markt etabliert. Mit rund400 Unternehmen und etwa 40.000Beschäftigten ist die Automobilindustriegrößter Arbeitgeber in Thüringen.[9]


VielseitigIn Thüringen können Unternehmen das tun, wassie am besten können: etwas unternehmen.Auf eine lange Geschichte kann in Thüringen auch der Maschinenbauzurückblicken. Bereits im Mittelalter genoss Werkzeug ausThüringen einen guten Ruf. Heute liegen die Stärken der Branchein der Herstellung von Automatisierungstechnik, von Mikrosystemtechnikund von Werkzeugmaschinen für den Präzisionsteilebau.So ist der Hersteller von CNC-Universalfräsmaschinen Deckel MahoSeebach GmbH mittlerweile einer der größten Werkzeugmaschinenherstellerin den neuen Bundesländern. Die Branche profitiertinsbesondere von der engen Kooperation mit der TechnischenUniversität Ilmenau und der Fachhochschule Schmalkalden.Deckel Maho Seebach GmbH[10]


August Storck KG, OhrdrufEbenfalls zu den wachstumsstarkenBranchen in Thüringen zählt dieInformations- und Kommunikationstechnologie.Einen Schwerpunktbildet heute die Computerproduktionwie bei Fujitsu Siemensin Sömmerda. Zudem gibt es vielekleine und mittlere Softwareunternehmensowie Hersteller von Mikroelektronikwie die X-Fab SemiconductorFoundries AG aus Erfurt.Einen exzellenten Ruf genießt Thüringens Ernährungswirtschaft.Altenburger Senf und Ziegenkäse, Salami aus Greußen,Schwarzbier aus Köstritz, Nordhäuser Doppelkorn – dieSpezialitäten aus Thüringen sind in aller Munde. Griesson deBeukelaer produziert jährlich mehr als 32.000 Tonnen Keksein Europas modernster Keksfabrik in Kahla. Brandt backt seinenbekannten Zwieback in Ohrdruf. Hier baute auch derSüßwarenhersteller Storck seine Präsenz zur zentralen Produktionsstätteinnerhalb der Unternehmensgruppe aus. DenSchinkenhersteller Sauels lockten optimale Bedingungen indas boomende Industriegebiet „Erfurter Kreuz“. Keine Frage– Thüringen macht Appetit.Fujitsu Siemens Computers, Sömmerda[11]


WegweisendWer unsere innovativsten Unternehmen sucht,findet sie nicht nur im Branchenbuch.Sondern auch an der Weltspitze.ersol Solar Energy AG, ErfurtAsola Advanced and Automotive Solar Systems GmbH, IsserodaThüringen geht auch neue Wege. Innerhalb weniger Jahrewurde es zu einem der wichtigsten Standorte der Solarindustriein Deutschland. Hergestellt werden alle Komponentenfür die Energiegewinnung aus Sonnenstrahlen – angefangenvon den Trägermaterialien aus Silizium bis hin zu komplettenPhotovoltaikerzeugnissen. Schätzungsweise 15 bis 20 Prozentder deutschen Solarindustrie konzentrieren sich in Thüringen,vornehmlich im Raum Erfurt und Arnstadt sowie in Jena.Unternehmen wie ersol Solar Energy, Sunways, Schott Solaroder PV Crystalox investieren im Freistaat, um ihre Kapazitätenauszubauen und die weltweit rasant wachsende Nachfrage zubedienen.[12]


GRAFE Advanced Polymers GmbH, BlankenhainÜberaus dynamisch hat sich dieKunststoffindustrie entwickelt.War die Branche 1990 praktischnicht vorhanden, gibt es derzeit fast200 Unternehmen mit 13.000 Mitarbeitern.Das Produktionsspektrumreicht von Trägern für Kreditkartenüber Verpackungsmaterialien undFenster bis zu Kunststoffteilen fürdie Medizintechnik oder die Luftfahrtindustrie.Ebenfalls in Thüringen heimischgeworden ist die Luftfahrttechnik.Zum Flaggschiff zählt das Triebwerk-Wartungswerk von Lufthansa Technikund Rolls-Royce, N3, in Arnstadt. In kurzer Zeit errichtet,gehört es heute zu den großen Arbeitgebern im Hightech-Bereich. Aber auch Flugzeugmotoren und Teile der Innenverkleidungdes Airbus werden in Thüringen hergestellt.Zukunftsträchtig zeigt sich Thüringen als Medienstandort. Hierist der erfolgreiche Kinderkanal von ARD und ZDF zu Hause, hierhat das Kinder-Medien-Festival „Goldener Spatz“ seine Heimat,hier konzentrieren sich bundesweit die meisten Medienunternehmen,die für Kinder und Jugendliche produzieren. Zu ihnen gehörenbekannte Namen wie Trickompany oder Saxonia Media.Das in Deutschland einzigartige KinderMedienZentrum in Erfurtbietet zudem beste technische Voraussetzungen dafür, dass sichThüringen zum führenden Kindermedienstandort in Deutschlandentwickelt.KI.KA, Erfurt[13]


Zwiebelmarkt, WeimarZum wohlgehüteten Erbe gehörenauch die Theater und Orchester.Bühnen wie das Deutsche Nationaltheaterin Weimar, das Theater Meiningenoder die Oper Erfurt sindüber die Grenzen Thüringens hinausbekannt. Das Kunstfest in Weimar,die Kulturarena in Jena, die DomStufen-Festspielein Erfurt, das Tanz- &Folkfestival in Rudolstadt – der ThüringerVeranstaltungskalender hältfür jeden Geschmack etwas bereit.Doch Kultur ist nicht alles. Auch in punkto Sport bleiben keineWünsche offen: Mountainbiking, Gleitschirmfliegen, Segelflug,Skispringen, Langlauf, Segeln, Kanuwandern, Golfen oder Reiten– das Angebot umfasst alles, was das Herz begehrt. AlsWintersportzentrum und Biathlon-Hochburg hat sich Oberhoflängst einen Namen gemacht. Zum Wandern laden 16.000 Kilometerausgewiesene Wege ein – darunter Deutschlands längsterWanderweg, der 168 Kilometer lange Rennsteig durch den ThüringerWald. Einzigartige Naturerlebnisse bietet auch Deutschlandsgrößter zusammenhängender Laubwald, der NationalparkHainich, mit seinem Baumkronenpfad.DomStufen-Festspiele, ErfurtMittagspause auf dem Domplatz in Erfurt[15]


EinfachWer den Service des Landes nutzenmöchte, muss nicht viel investieren. Außervielleicht die Zeit, uns kennen zu lernen.Der Freistaat Thüringen bietet mit der Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen mbHansiedlungswilligen Unternehmen Full Service aus einer Hand:Die LEG wählt gemeinsam mit demInvestor aus allen Thüringer Industrie-und Gewerbeflächen die passendenStandorte aus; sie vermitteltKontakte zu Gebietskörperschaften,übernimmt das Behördenmanagement,vermittelt Kooperationspartnerund begleitet Firmen bei derRekrutierung und Qualifizierungvon Arbeitskräften. Zudem berät sieindividuell in punkto Finanzierungund Fördermöglichkeiten.Die LEG unterstützt zudem Unternehmen beim Auf- und Ausbauihrer Auslandsaktivitäten. Sie organisiert Delegationsreisenin wirtschaftlich interessante Auslandsregionen und hilft beider Vermittlung von Auslandskontakten.Die LEG Thüringen ist jederzeit für Sie da – überzeugen Siesich selbst!Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen mbHMainzerhofstraße 12 | 99084 ErfurtTelefon: +49 (0)361/ 5603450 | Telefax: +49 (0)361/ 5603328E-Mail: invest@leg-thueringen.de | Internet: www.standort-thueringen.de[16]


Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen mbH, Erfurt


Freistaat ThüringenMinisterium für Wirtschaft, Technologie und ArbeitMax-Reger-Straße 4–8 | 99096 ErfurtTelefon: +49 (0)361/ 3797999 | Telefax: +49 (0)361/ 3797990E-Mail: presse@tmwta.thueringen.de | Internet: www.thueringen.de/de/tmwtaLandesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen mbHMainzerhofstraße 12 | 99084 ErfurtTelefon: +49 (0)361/ 5603450 | Telefax: +49 (0)361/ 5603328E-Mail: invest@leg-thueringen.de | Internet: www.standort-thueringen.deBildnachweisTitelbild:Map Resources (Verlag)Zweite Umschlagseite: Thüringer Tourismus GmbH / Bildarchiv/Barbara Neumann (Goethe-Schiller-Denkmal)Thüringer Tourismus GmbH / Bildarchiv / Maik Schuck / weimar GmbH (Goethe-Haus)Thüringer Tourismus GmbH / Bildarchiv / Toma Babovic (Wartburg)Friedrich-Schiller-Universität Jena / Günther (Campus Ernst-Abbe-Platz)Seite 4:Seite 5:Seite 7:Seite 9:Seite 10:Seite 11:Seite 12:Seite 13:Seite 14:Seite 15:Alle weiteren:Fachhochschule ErfurtFriedrich-Schiller-Universität Jena / GüntherBauhaus-Universität WeimarTechnische Universität Ilmenau / Ingo HerzogTechnische Universität Ilmenau / Ingo HerzogOpel Eisenach GmbHDeckel Maho Seebach GmbHAugust Storck KGAsola Advanced and Automotive Solar System GmbHKI.KA / FeskeThüringer Tourismus GmbH / Bildarchiv / Matthias Kaiser (Köstritzer Schwarzbierhaus)Thüringer Tourismus GmbH / Bildarchiv / Barbara Neumann (Thüringer Wald)Thüringer Tourismus GmbH / Bildarchiv / Matthias Kaiser (Zwiebelmarkt)Theater Erfurt / Lutz Edelhoff (DomStufen-Festspiele)Thüringer Tourismus GmbH / Bildarchiv / Guido Werner (Domplatz Erfurt)Landesentwicklungsgesellschaft (LEG) Thüringen mbHRedaktionsschluss: Januar 2008

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