„Audiovisuelle Artikulationen des Verhältnisses ... - Wolfgang B. Ruge

wolfgang.ruge.name
  • Keine Tags gefunden...

„Audiovisuelle Artikulationen des Verhältnisses ... - Wolfgang B. Ruge

Gliederung• Fragestellung und Forschungskontext• Methodik• Muster und Genealogie• Theoretische Anschlüsse


Fragestellung und Forschungskontext


Forschungskontext:Das Verhältnis zwischen Mensch und Technikhttp://www.flickr.com/photos/missturner/2483332624/


BildungstheoretischeRelevanz1. Technik ist wesentlicher Bestandteil der Selbst-und Weltreferenzen vermittelnden Gesellschaftund bestimmt so die vom Individuumnotwendigen Reflexionsleistungen mit.2. Technik berührt das bildungsrelevanteVerhältnis von Bestimmtheit undUnbestimmtheit und betrifft alleOrientierungsdimensionen.http://www.flickr.com/photos/computix/263318323/3. Technik ist Bestanteil des handelndenSelbst.


Methodik


MethodentriangulationEinzelfallanalyse:NeoformalistischeFilmanalyseSampling,Musterbildung:Grounded Theory


Kodieren nachStrauss1. Offenes KodierenBenennung von KonzeptenHerausarbeiten von Kategorien2. Axiales KodierenHerausarbeiten von Achsenkategorienund deren Beziehungen3. Selektives KodierenFinden der KernkategorieAufstellen einer Theoriehttp://www.flickr.com/photos/thewildrover/91686146/


Kodieren nachStraussMusterbildung nach demPrinzip der minimalen undmaximalen Kontrastierung1. Offenes KodierenBenennung von KonzeptenHerausarbeiten von Kategorien2. Axiales KodierenHerausarbeiten von Achsenkategorienund deren Beziehungen3. Selektives KodierenFinden der KernkategorieAufstellen einer Theoriehttp://www.flickr.com/photos/thewildrover/91686146/


Forschungsdesign(1) Filmauswahl durch theoretisches Sampling(2) Offenes Codieren- Angelehnt an Grounded Theory- Unterstützt durch das Inventar der neoformalistischen Filmanalyse(3) Musterbildung- Anordnung zu einer Genealogie der Roboterdarstellunghttp://www.flickr.com/photos/jonasholmstrom/239121185/


Muster und Genealogie


Das Kategoriensystem


Das Kategoriensystem


Genealogie derRoboterdarstellung


Dienende Einzelstücke


Unterlegene Kopien sensationeller Alltäglichkeit


Sozial eingebundene Lerne kindlichen Bewusstseins


Gefährliche Einzelgänger


Begehren entwickelnde Massenproduktionen


Bedrohliche Massen


Theoretische Anschlüsse


Genelogie als …Fortführung desromantischenDiskurses umRationalität undEmotionalität,visuelle Artikulationder Träume der KI-Optimisten,Ausdruck vonTechnikangst.


Fortführung des romantischen DiskursesGenealogien scheiden sich in den typischromantischen Kategorien „visuelleÄhnlichkeit“ und „Emotionalität“http://www.flickr.com/photos/ittybittiesforyou/54900905http://www.flickr.com/photos/ittybittiesforyou/514674572


visuelle Artikulation der Träume der KI-OptimistenKurzweil: Technische Entwicklung mitevolutionärer Eigenlogik => KI wirdMenschheit überholenZlatev: Soziale Einbettung von Roboternist konstitutiv für Bewusstseinsentwicklung


Ausdruck von TechnikangstJoy: Menschheit wird Begegnung mit derüberlegenen Spezies „Roboter“ nicht überleben.http://www.flickr.com/photos/stuant63/2255781557/


http://www.flickr.com/photos/gi/304120801/


Typische ZeitBedrohliche Massen Unterlegene Kopiensensationeller AlltäglichkeitSozial eingebundeneLerner kindlichenBewusstseinsBegehren entwickelndeMassenproduktionenGefährlicheEinzelgängerBedrohliche Massen1950 – 1970er1970er 1980er Ab 1999 1980er Ab 1999In Variationen bis heuteMenschenähnlichkeitBewusstsein Kein Bewusstsein Unterlegen Kindlich Gleichwertig Unterlegen GleichwertigLernfähigkeit Nein Nein Ja Ja Nein JaWillensstatusDer Programmierung Der Programmierung Freier individueller Wille Freier individueller Wille Der ProgrammierungKollektivintelligenzunterworfenunterworfenunterworfenVisuelle Ähnlichkeit Keine , anatomischähnlichEmotional ähnlichEmotional-ähnlich,ununterscheidbarununterscheidbarAnatomisch(Ununterscheidbarkeit wirdKeine, anatomischähnlichdemaskiert)Emotionalität Keine Keine Vorhanden Vorhanden Keine KeineInteraktionsqualitätAnerkennung Keine Anerkennung Keine Anerkennung Emotionale Zuwendung Emotionale Zuwendung, sozialeWertschätzung, (kognitive Achtung)Keine AnerkennungKeine AnerkennungDienend Funktion Ja Ja Wird überwunden Wird überwunden, nein Nein NeinIntimitätsgrad sozialerBeziehungenKeine sozialenBeziehungenInstrumentelleSexualitätFreundschaft, Familie,LiebesbeziehungFreundschaft, Familie,LiebesbeziehungenKeine sozialenBeziehungenKeine sozialenBeziehungenRahmenbedingungenFriedensstatus Friedliche Koexistenz Friedliche Koexistenz Friedliche Koexistenz Friedliche Koexistenz Krieg KriegAlltäglichkeit Sensation SensationelleSensation Ubiquitär Sensation UbiquitärAlltäglichkeitProduktionsm. Einzelstück/ Prototyp Manufaktur Einzelstück / Prototyp Industrielle Massenfertigung Einzelstück / Prototyp IndustrielleMassenfertigung


Zitierte Quellen• Rammert, Werner (2008): Technik und Innovation. In:Maurer, Andrea (Hg.) (2008): Handbuch derWirtschaftssoziologie. Wiesbaden: VS Verlag fürSozialwissenschaften, S. 291–319.• Schulz-Schaeffer, Ingo (2008): Technik. In: Baur,Nina/Korte, Hermann/Löw, Martina/Schroer, Markus (Hg.)(2008): Handbuch Soziologie. 1. Aufl. Wiesbaden: VS Verlagfür Sozialwissenschaften / GWV Fachverlage GmbHWiesbaden, S. 445–463.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine