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Dieser Offene brief - Attendorn

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Hansestadt <strong>Attendorn</strong> | Postfach 420 | 57428 <strong>Attendorn</strong><br />

<strong>Offene</strong>r Brief an die <strong>Attendorn</strong>er Bürger<br />

DER BÜRGERMEISTER<br />

RATHAUS | Kölner Straße 12<br />

Öffnungszeiten:<br />

Mo<br />

Mi<br />

Di, Do, Fr<br />

Dienststelle: Bürgermeister<br />

Auskunft erteilt: Wolfgang Hilleke<br />

Zimmer: 107<br />

Telefon:<br />

Durchwahl:<br />

Telefax<br />

Gebäudeanschrift: m Kölner Straße 12, 57439 <strong>Attendorn</strong>, Internet: www.attendorn.de, E-Mail: stadt@attendorn.de<br />

h brs DB , Linie R62, L520, Haltestelle Bieketurm b Rathaus Seiteneingang Schüldernhof wb pb ab f<br />

7.30 - 12.30 u. 14.00 - 16.30 Uhr<br />

7.30 - 12.30 u. 14.00 - 17.30 Uhr<br />

8.30 - 12.00 Uhr<br />

(02722) 64-0<br />

64-200<br />

(02722) 64-421<br />

E-Mail: w.hilleke@attendorn.org<br />

Mein Zeichen <strong>Attendorn</strong>,<br />

Stellungnahme zur aktuellen Diskussion über die Aussichtsplattform<br />

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,<br />

BM/Ax 03.08.2012<br />

in den vergangenen Wochen musste man den Eindruck gewinnen, an der SGV-Hütte passiere etwas<br />

ganz Schlimmes, weil die schöne Aussicht mit einem Stahlmonster verbaut werde. Dabei wurde auch<br />

der Eindruck erweckt, der SGV sei von dieser Entwicklung vollkommen überrollt worden. Der Zeitpunkt<br />

dieser Diskussion sowie die Art und Weise der Auseinandersetzung sind irritierend. Die Aussichtsplattform<br />

ist ein Landschaftskunstobjekt, das sich in die Umgebung der SGV-Hütte und in die Natur einbettet.<br />

Dieses Projekt hat der Rat der Hansestadt <strong>Attendorn</strong> bereits am 14. Dezember des letzten Jahres<br />

nach vorheriger Beratung im Fachausschuss einstimmig beschlossen. Dies geschah im Rahmen des<br />

„Interkommunalen integrierten Handlungs- und Umsetzungskonzeptes zur Vitalisierung der Region<br />

Biggesee-Listersee“. Alle Unterlagen hierzu stehen seither auf der städtischen Homepage der Öffentlichkeit<br />

zur Verfügung. Bis zu den Sommerferien gab es von allen Seiten eine weitestgehende Zustimmung<br />

zu diesem Projekt. Eine grundsätzliche Ablehnung wurde von keiner Seite geäußert. Dass nun<br />

zur politischen Sitzungspause plötzlich eine derart destruktive Stimmung gemacht wird, ist überraschend<br />

und in keiner Weise nachvollziehbar.<br />

Nachfolgend möchte ich auf die wichtigsten Punkte eingehen, um Ihnen den aktuellen Sachstand über<br />

das Projekt zu geben.<br />

Vorwurf mangelnder Informationspolitik<br />

Als Eigentümer der Fläche war es der Hansestadt <strong>Attendorn</strong> wichtig, den SGV als Nutzer der angrenzenden<br />

Fläche so früh wie möglich über das Vorhaben zu informieren. Deshalb hat bereits im Juni<br />

2011 ein Gespräch vor Ort stattgefunden, bei dem auch erste Überlegungen zu einer möglichen Lage<br />

und Form der Plattform erörtert wurden. Weiterhin haben wir dem SGV unmittelbar nach dem Ratsbeschluss<br />

im Dezember 2011 die aktuellen Unterlagen zum Projekt zur Verfügung gestellt. Zudem haben<br />

wir angeboten, die Pläne zur Aussichtsplattform auf der Jahreshauptversammlung des SGV vorzustellen.<br />

Leider wurde dieses Angebot nicht angenommen. Da im Februar 2012 in der Presse zu lesen war,<br />

dass das Projekt bei vielen Mitgliedern auf Kritik stoße, habe ich bei einem Gespräch in anderer Sache<br />

Konten der Stadtkasse<br />

Sparkasse ALK Volksbank Bigge-Lenne eG Commerzbank <strong>Attendorn</strong> Postbank Dortmund<br />

Kto.-Nr.: 430 Kto.-Nr.: 2735000000 Kto.-Nr.: 8585853 Kto.-Nr.: 16502-460<br />

BLZ: 46251630 BLZ: 46062817 BLZ: 46040033 BLZ: 44010046<br />

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mit Vertretern des SGV im März 2012 die Gelegenheit genutzt, sie auf dieses Meinungsbild anzusprechen.<br />

Dabei wurde seitens des SGV vorgetragen, dass Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung<br />

von den Plänen der Plattform nicht begeistert wären bzw. Bedenken wegen des zu erwartenden Besucherstroms<br />

bei den sonntäglichen Öffnungszeiten bestünden. Eine grundsätzliche Ablehnung des Projektes<br />

wurde jedoch nicht geäußert.<br />

Vorwurf einer gegenüber der ursprünglichen Idee überdimensionierten Plattform<br />

Der Hansestadt <strong>Attendorn</strong> war es wichtig, den SGV frühzeitig zu informieren und einzubinden. Neben<br />

der grundsätzlichen Absicht, die Idee der Plattform vorzustellen, war uns der Hinweis an den Verein<br />

wichtig, dass mit dem Regionale-Projekt die Attraktivität des Standortes erhöht werden soll, um mehr<br />

Menschen den Anreiz zu geben, diesen Aussichtspunkt zu besuchen und dass daher auch höhere Besucherzahlen<br />

zu erwarten sind. Natürlich gab es zu diesem frühen Zeitpunkt noch keine konkreten<br />

Pläne zur Aussichtsplattform. Allen Beteiligten war im Gespräch klar, dass sich die endgültige Gestaltung<br />

der Plattform im Entwicklungsprozess ergeben wird. Das ist auch daran erkennbar, dass der 1.<br />

Vorsitzende Michael Heller im Juli 2011 per Mail der Hansestadt <strong>Attendorn</strong> mitgeteilt hat, dass der<br />

Vorstand des SGV der Errichtung einer Plattform zustimme.<br />

In den Wochen und Monaten nach dem Gespräch mit dem SGV haben wir bei der Planung erkannt,<br />

dass man mit den ursprünglich angedachten Maßen nicht die beabsichtigte Wirkung erzielen kann.<br />

Deshalb wurde die Idee zu der in der Ratsvorlage dargestellten Aussichtsplattform weiterentwickelt.<br />

Über die endgültige Version in ihrer Dimensionierung haben wir den SGV vor der Versendung der Sitzungsvorlage<br />

nicht noch einmal ausdrücklich informiert, weil uns die grundsätzliche Zustimmung des<br />

Vorstandes zu einer Plattform bereits vorlag.<br />

Aber nichtsdestotrotz: Wenn diese endgültige Version der Plattform nicht den Vorstellungen des SGV<br />

entspricht, so stellt sich die Frage, warum er bislang nie seine grundsätzliche ablehnende Haltung<br />

artikuliert hat, obwohl ihm die konkreten Pläne seit mehr als einem halben Jahr vorliegen. Bis zu den<br />

Sommerferien konnten wir also davon ausgehen, dass der SGV das Projekt mitträgt. Und zu Beginn<br />

der Sommerferien wurde dann deutlich, dass sich der Wind offensichtlich gedreht hat und die SGV-<br />

Fahne nun in eine andere Richtung weht. Und dies zu einem Zeitpunkt, in dem die Plattform fertig<br />

geplant, der Bauantrag gestellt und die Finanzierung gesichert ist.<br />

Zur Sorge der SGV-Mitglieder<br />

Man kann verstehen, dass es Unsicherheiten und Sorgen im SGV über die Entwicklung gibt. Die Aussichtsplattform<br />

wird Veränderungen bringen. Aber dennoch ist eine faire Diskussion wünschenswert,<br />

die nicht nur risiko- sondern auch chancenorientiert ist. Deshalb ist es irritierend, wie der SGV seit<br />

Beginn der Sommerferien wenig konstruktiv und vor allem einseitig über das Projekt spricht. So wurde<br />

beispielsweise die Verwaltung leider auch nicht zu der Informationsveranstaltung vor 14 Tagen an der<br />

SGV-Hütte eingeladen, um die Idee und Ziele des Projektes darzustellen und die Ausgestaltung der<br />

Plattform vorzustellen. Wie aber sollen sich die Bürger eine Meinung bilden können, wenn eben diese<br />

Ziele gar nicht bekannt sind?<br />

Bewertung der laufenden Diskussion<br />

Die Aussichtsplattform ist durch die einseitige Darstellung und die teilweise fehlerhaften Informationen<br />

in ein falsches Licht geraten. Bedauerlicherweise konnten wir bislang nicht offensiver über das Projekt<br />

informieren und die Aussichtsplattform frühzeitig der Öffentlichkeit präsentieren. Das liegt im Wesentlichen<br />

daran, dass es ein weiter Weg von der Konstruktion bis zur Detailausführung ist. Bislang lagen<br />

keine aussagekräftigen Bilder der fertigen Plattform vor. Da wir aber unbedingt etwas zeigen wollten,<br />

haben wir bisher Bilder veröffentlicht, die ausschließlich die statische Konstruktionsplanung zeigen.<br />

Dies war aus heutiger Sicht sicherlich nicht optimal. Denn die Bilder vermitteln eine falsche Wirkung.<br />

Durch sie konnte möglicherweise die Angst aufkommen, es entstünde ein riesiger Stahlklotz. Da die<br />

Detailplanungen der Plattform inzwischen abgeschlossen sind, können nun auch realistische Illustrati-<br />

Gebäudeanschrift: m Kölner Straße 12, 57439 <strong>Attendorn</strong>, Internet: www.attendorn.de, E-Mail: stadt@attendorn.de<br />

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Konten der Stadtkasse<br />

Sparkasse ALK Volksbank Bigge-Lenne eG Commerzbank <strong>Attendorn</strong> Postbank Dortmund<br />

Kto.-Nr.: 430 Kto.-Nr.: 2735000000 Kto.-Nr.: 8585853 Kto.-Nr.: 16502-460<br />

BLZ: 46251630 BLZ: 46062817 BLZ: 46040033 BLZ: 44010046<br />

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onen vorgestellt werden. Sie finden diese am Ende meines Schreibens, damit Sie sich ein eigenes Bild<br />

machen können.<br />

Ein Gewinn für unsere Stadt<br />

Die Plattform wird an einem Wanderweg oberhalb des Biggedamms errichtet. Sie stellt für Wanderer<br />

und Besucher aus Richtung Waldenburg oder Damm kommend, ein sichtbares und anzustrebendes<br />

Ziel mit dem „Versprechen“ dar, von hier oben aus die Landschaft und die Aussicht auf besondere<br />

Weise zu erleben. Wer den Anstieg genommen hat, kann auf der Plattform einen atemberaubenden<br />

Ausblick auf die Talsperre, die Gilberginsel, die Burgruine Waldenburg und die umliegenden Wälder<br />

genießen.<br />

Im Wandel der Zeit<br />

Die Erwartungshaltung des Wanderers und des Urlaubers hat sich im Laufe der Jahre verändert. Neben<br />

das traditionelle, ambitionierte und ausdauernde Wandern ist heute eine weitere Form des kürzeren<br />

und intensiven Erlebens des Wanderns getreten. Dabei suchen viele Menschen bewusst die Kunst<br />

im Landschaftsraum als qualitativen Bestandteil der Naturerfahrung. Sie wollen einen Mehrwert, nämlich<br />

das „außergewöhnliche“ Erlebnis.<br />

Ein außergewöhnliches Erlebnis<br />

Auf der Plattform wird man über den Baumkronen stehen und dadurch eine völlig andere Wahrnehmung<br />

der Natur und Umgebung erleben. Ähnlich der Vogelperspektive vermittelt der Gang über die<br />

Baumkronen ein Gefühl von Freiheit und Weite. Es sind gerade diese neuen und anderen Sichtweisen,<br />

die solche Plattformen in den Alpen oder am Grand Canyon so anziehend machen. Warum nicht eine<br />

Nummer kleiner bei uns in <strong>Attendorn</strong>? Wir schaffen damit ein neues und einmaliges Ausblick-Erlebnis<br />

aus über 90 Metern Höhe auf unseren Biggesee und seine Umgebung. Damit bekommen wir ein Alleinstellungsmerkmal,<br />

das Menschen von nah und fern anlocken wird. Und wir wollen doch ein größeres<br />

touristisches Potenzial erschließen und gleichzeitig unseren Bürgern etwas bieten!<br />

Kunst im Landschaftsraum<br />

Die Konstruktion der Aussichtsplattform stellt einen interessanten Kontrast zur bestehenden SGV-<br />

Hütte dar. Dies mag auf den ersten Blick fremd erscheinen, auf den zweiten bilden das Alte und das<br />

Neue eine wunderbare Symbiose. Die Aussichtsplattform ist eine optisch fast frei schwebende Konstruktion.<br />

Die Stützen haben bspw. lediglich einen Durchmesser von 9 Zentimetern! Das entspricht<br />

ungefähr der Seite einer quadratischen Milchtüte. Durch die zusätzlich geplante abendliche Beleuchtung<br />

wird die Wirkung dieser schwebenden Konstruktion verstärkt und gleichzeitig ein außergewöhnliches<br />

Ambiente geschaffen. Das wird ein echter Hingucker, über den überregional berichtet werden<br />

wird und mit dem die Hansestadt <strong>Attendorn</strong> wunderbar werben kann.<br />

Aussichtsturm keine Alternative<br />

Bei dem Regionale-Projekt „Biggesee-Listersee“ geht es um die Inszenierung der Seen. Deshalb werden<br />

mit dieser Aussichtsplattform eine einzigartige Wahrnehmung des Biggesees und neue Blickbeziehungen<br />

ermöglicht. Das funktioniert mit einem Turm mit Blick auf die Hansestadt <strong>Attendorn</strong> und deren<br />

Umland nicht, der zudem einen wesentlich stärkeren Eingriff in die Landschaft darstellen würde. Zudem<br />

gibt es schon viele solcher Türme, z.B. im Homert und im Ebbegebirge, so dass es an der Einzigartigkeit<br />

und einem Alleinstellungsmerkmal fehlen würde. Letzten Endes würde ein solcher Turm<br />

mangels Barrierefreiheit aber auch Menschen mit Behinderung ausgrenzen.<br />

Steigerung der Attraktivität<br />

Dieses Projekt passt wunderbar in unsere Region und trägt zur überregionalen, positiven Wahrnehmung<br />

des Biggesees und der Hansestadt <strong>Attendorn</strong> bei. Im Rahmen der Regionale 2013 arbeitet die<br />

Hansestadt <strong>Attendorn</strong> eng mit den Städten Drolshagen, Meinerzhagen und Olpe sowie dem Kreis Olpe<br />

und dem Märkischen Kreis zusammen, um das Projekt „Naturerlebnisgebiet Biggesee-Listersee“ mit<br />

Gebäudeanschrift: m Kölner Straße 12, 57439 <strong>Attendorn</strong>, Internet: www.attendorn.de, E-Mail: stadt@attendorn.de<br />

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Konten der Stadtkasse<br />

Sparkasse ALK Volksbank Bigge-Lenne eG Commerzbank <strong>Attendorn</strong> Postbank Dortmund<br />

Kto.-Nr.: 430 Kto.-Nr.: 2735000000 Kto.-Nr.: 8585853 Kto.-Nr.: 16502-460<br />

BLZ: 46251630 BLZ: 46062817 BLZ: 46040033 BLZ: 44010046<br />

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aller Kraft voranzutreiben. Wir wollen unsere Region und unsere Stadt noch lebenswerter machen und<br />

sie auch für Touristen deutlich attraktiver gestalten. Dazu passt gerade auch ein solches Landschaftskunstobjekt<br />

als weiteres Highlight, das in seiner Einmaligkeit und Qualität den Anreiz erhöht, unsere<br />

Stadt zu besuchen. Es lockt Gäste und bringt zusätzliche Kaufkraft. Davon profitiert die ganze Stadt.<br />

Weiterentwicklung unserer Stadt<br />

Verständlicherweise gibt es die Ansicht, den sanften, ruhigen Tourismus, wie wir ihn heute an der<br />

SGV-Hütte vorfinden, so zu bewahren. Allerdings haben bislang lediglich die Mitglieder des SGV, seine<br />

Gäste, die Mieter der Hütte und Zufallsbesucher diesen wunderbaren Ort genossen. Auch viele <strong>Attendorn</strong>er<br />

waren schon lange nicht mehr dort oben, vielleicht sogar noch nie. Durch die Aussichtsplattform<br />

haben wir jetzt die einmalige Chance, diesen Ort neu zu beleben. Wir schaffen einen sichtbaren<br />

Anziehungspunkt, eine weitere Attraktivität und ein einmaliges Aussichtserlebnis. All das wird<br />

nicht nur Touristen, sondern auch <strong>Attendorn</strong>er reizen, die neu geschaffene Aussicht regelmäßig zu<br />

erleben.<br />

Erweiterung der Aussicht<br />

Heute sind die Blickbeziehungen von der Geländekante aus gesehen nach links und rechts durch<br />

Buschwerk und Bäume eingeschränkt. Durch die Aussichtsplattform wird der Blick auf den Biggesee<br />

und seine Umgebung deutlich erweitert. Sie schafft damit ganz neue und ungestörte Perspektiven.<br />

Selbstverständlich wird man aber auch weiterhin links und rechts neben dem Auftritt zur Plattform auf<br />

den Biggesee und die umliegende Landschaft schauen können.<br />

Die Bezeichnung<br />

Der Anglizismus Skywalk hat sich aus der Berichterstattung ergeben. Innerhalb der Verwaltung wird<br />

von einer Aussichtsplattform gesprochen.<br />

Großer Besucherstrom erwartet<br />

Die Befürchtung des SGV, die Besuchermassen nicht mehr ehrenamtlich mit eigenen Vereinsmitgliedern<br />

bewirten zu können, bestätigt den erwarteten Erfolg des Vorhabens. Sie bekräftigt aber auch die<br />

Weitsicht der Stadtverordneten bei ihrer Entscheidung für das Projekt. Aber eine solche Bewirtung<br />

wird seitens Politik und Verwaltung gar nicht erwartet, selbst wenn sich andere Vereine über eine<br />

solche Chance sicher freuen würden. Zudem ist die Hütte an 6 Tagen der Woche gar nicht bewirtet.<br />

Kosten der Aussichtsplattform<br />

Bisher war geplant, die zunächst veranschlagten 175.000 Euro mit einer 80% Förderung durch die<br />

Regionale und 35.000 Euro Eigenanteil zu finanzieren. So wurde es in der Ratssitzung am 14. Dezember<br />

2011 beschlossen. Die Gesamtkosten der Plattform belaufen sich nach abgeschlossener Planung<br />

ohne Stromversorgung nun auf rund 215.000 Euro und überschreiten somit die beantragte Förderung.<br />

Zudem ist die Bewilligung der Regionale-Mittel zeitlich und in ihrer Höhe ungewiss. Daher haben wir<br />

im Rathaus in den vergangenen Monaten nach einer alternativen Finanzierung gesucht. Mit der Stiftung<br />

der Sparkasse <strong>Attendorn</strong>-Lennestadt-Kirchhundem haben wir einen starken Partner gefunden.<br />

Ich danke an dieser Stelle dem Kuratorium der Stiftung für die Unterstützung dieses besonderen<br />

Landschaftskunstobjektes. Andere Städte wären froh über solche Möglichkeiten!<br />

So geht es weiter<br />

Nachdem der Rat das Projekt bereits am 14. Dezember 2011 beschlossen hat, wird in der kommenden<br />

Sitzung am 19. September 2012 darüber entschieden, ob das Angebot der Stiftung der Sparkasse<br />

<strong>Attendorn</strong>-Lennestadt-Kirchhundem angenommen wird. Damit wären wir unabhängig von Fördermitteln<br />

in der Lage, dieses Projekt noch in diesem Jahr zu realisieren und pünktlich zur Regionale 2013<br />

ein weiteres touristisches Markenzeichen für unsere Hansestadt zu schaffen. Denn die Aussichtsplattform<br />

ist das Highlight in diesem gesamten Projekt und damit ein entscheidender Baustein in unserem<br />

Antrag, für den wir inzwischen auch den 3. Stern im Regionale 2013-Projekt erhalten haben. Damit<br />

Gebäudeanschrift: m Kölner Straße 12, 57439 <strong>Attendorn</strong>, Internet: www.attendorn.de, E-Mail: stadt@attendorn.de<br />

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Konten der Stadtkasse<br />

Sparkasse ALK Volksbank Bigge-Lenne eG Commerzbank <strong>Attendorn</strong> Postbank Dortmund<br />

Kto.-Nr.: 430 Kto.-Nr.: 2735000000 Kto.-Nr.: 8585853 Kto.-Nr.: 16502-460<br />

BLZ: 46251630 BLZ: 46062817 BLZ: 46040033 BLZ: 44010046<br />

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verbunden ist ebenso die Erwartung des Fördergebers auf die Realisierung der Kernprojekte im Gesamtprojekt.<br />

Und ein solches Kernprojekt ist die Plattform für das Themenfeld Wandern.<br />

Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger. Die Aussichtsplattform ist eine einmalige Chance mit der wir<br />

ein außergewöhnliches Erlebnis schaffen und so die Attraktivität unserer Stadt weiter steigern. Machen<br />

Sie sich anhand der Illustrationen ein eigenes Bild von der nun fertig geplanten Aussichtsplattform.<br />

Lassen Sie uns mit Mut und Weitblick <strong>Attendorn</strong> weiter nach vorne bringen.<br />

Es grüßt Sie herzlichst<br />

Ihr<br />

(Wolfgang Hilleke)<br />

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Konten der Stadtkasse<br />

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Kto.-Nr.: 430 Kto.-Nr.: 2735000000 Kto.-Nr.: 8585853 Kto.-Nr.: 16502-460<br />

BLZ: 46251630 BLZ: 46062817 BLZ: 46040033 BLZ: 44010046<br />

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