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sauer.zoe18

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1 .2007

Glücksache: In einem der neu gebauten Casinos in

Macau sind wie überall Hauptgewinne Glücksache,

bei der keramischen Ausstattung des Spas aber setzte

man mit deutschen Produkten auf Sicherheit (Seite 20)

Begegnungen: Die Box-Legende Muhammad

Ali hat sich mit einer Begegnungsstätte einen Traum

erfüllt, mit einer Fassade mit Szenen seiner Kämpfe

(Seite 16)Großzügig: Die Verlegung großformatiger

keramischer Platten ist nicht immer ohne Risiko und

das Ergebnis entspricht oft nicht den Erwartungen

(Seite 24) Traum-Bäder: Wenn Anfang März die ISH

ihre Tore öffnet, gibt sich die Branche alle Mühe zu beweisen,

wie schön ein Badezimmer sein kann(Seite 36)

Dies und mehr in dieser Ausgabe Titelfoto: PCI Augsburg GmbH

Ausgabe 1 - Jan./Febr. 2007 20. Jahrgang G10425


SteinKeramik_SpanFliesen_9_06 14.08.2006 14:47 Uhr Seite 1

MEINEMEINUNG

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Sind Messen Indikatoren des

wirtschaftlichen Aufschwungs?

Womöglich sogar Frühindikatoren,

wie hin und wieder mal

behauptet wurde? Wohl eher nicht, sie

profi tieren vielmehr, wie andere Wirtschaftsunternehmen

auch, von der allgemeinen

Marktbelebung. Darob konnten

die ersten Fachmesseveranstaltungen

dieses Jahres frohlocken. So meldete zum

Beispiel die Hannoveraner „Domotex“

ebenso regen Besucherandrang wie jüngst

die Münchener „BAU 2007“ (siehe Seite

28). Und selbst die im Verhältnis eher

regional strukturierte Schweizer Messe

„Swissbau“ freute sich über reichlichen

Besucherzuwachs. Und so kann sicher

auch die Frankfurter Branchenmesse „ISH

2007“ Anfang März (siehe Seite 36) ebenfalls

mit steigendem Interesse rechnen.

Dass demgegenüber eine als besonders

attraktiv eingestufte Publikums-Messe wie

die Düsseldorfer „Boot 2007“ in diesem

Jahr deutlich weniger Besucher anlockte,

macht zunächst einmal stutzig.

Aber was Fachmessen betrifft, bestätigt

sich halt doch die Einschätzung, dass

sie erst dann wirkliches Interesse fi nden,

wenn (wie in diesem Fall in der Bauwirtschaft)

wieder gut zu tun ist und der

Informationsbedarf entsprechend steigt.

Bezogen auf die Münchener „Bau“ bedeutet

dies allerdings, dass jene Besucher, die

(auch) wegen aktuellen Informationsbedarfs

bezüglich keramischer Fliesen und

Platten nach München gereist sind, nur

höchst unbefriedigend versorgt wurden.

Schon im Vorfeld der Messe gab es viele

Diskussionen darüber, weshalb einige der

namhaften deutschen Produzenten (von

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Anzeige GFK

BAU 2007:

Info-Serviceziffer [1701] Info-Serviceziffer [1702]

Die Suche nach der

deutschen Fliese

italienischen und spanischen Herstellern

einmal ganz abgesehen) einen großen

Bogen um die angestammte Heim-Messe

machten.

Möglicherweise war es auf Grund

einer zwei Jahre zurück liegenden Erfahrung.

Denn nachdem die „Bau 2005“

für diese Branche eher enttäuschend

verlaufen ist, machte man sich Gedanken

über andere Marketing-Maßnahmen.

Hausmessen bei einschlägig bekannten

Großhändlern werden in einem solchen

Fall gern genommen. Das sei effi zienter,

sagt man. Allerdings werden dort nur die

Kunden eingeladen, die sowieso schon

Kunden sind. Zufallsbekanntschaften wie

anlässlich einer gut frequentierten Messe

sind da wohl eher selten.

Leider lässt sich in der Messe-Statistik

nicht nachlesen, ob die messetreuen

Aussteller unserer Branche von der

Abstinenz der anderen nun profi tierten

oder eher nicht. Ich würde eher letzteres

vermuten. Denn die früheren attraktiven

Messehallen des Keramikangebots

mutierten in diesem Jahr zu einer Art

Gemischtwarenladen, dem trotz einiger

attraktiver Angebote nur schwerlich

besondere Anziehungskraft nachgesagt

werden konnte. Erschwerend kam hinzu,

dass auch die attraktiven italienischen und

spanischen Anbieter mit weitgehender

Abwesenheit glänzten, das indes eher aus

marktpolitischen Gründen.

Womöglich könnte aber angesichts

der allgemein positiven Messebilanz einiger

Aussteller bei dem einen oder anderen

die Einsicht gereift sein, dass es durchaus

Sinn machen könnte, ein breiteres Publikum

exakt dann anzusprechen, wenn

Bedarf besteht. Und wenn es dann noch

gelingt, die traditionell eher konservativ

präsentierenden Keramikhersteller zu

etwas mehr Show und Action auf ihren

Ständen zu bewegen (was in anderen

Messehallen zum Teil bis zum Überdruss

gepfl egt wird), dann dürften auf einer

so wichtigen Messe wie der „Bau“ auch

die „Keramik-Hallen“ wieder zu einem

Highlight der Veranstaltung werden. Ich

bin gespannt auf die „Bau 2009“.

gkoehler@stein-keramik-sanitaer.de

3

1 .2007

STEIN.KERAMIK.SANITÄR


SKS

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Objekte

16

Muhammad Ali Center,

Louisville (USA):

Keramische Fassade als

Abbild eines großen

Kämpfers (Foto)

12

Döhler Group Darmstadt:

Architektonisches Frischekonzept

für ein

Kommunikationszentrum

PANORAMA

AUSDEMINHALT

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STEIN.KERAMIK.SANITÄR

1 .2007

4

Technik

24

Großformate und Verlegetechnik:

Wenn die „Größen-Falle“

zuschnappt ...

... und außerdem

BAU

tra

2007

eXtra Xtra

28

Besucherrekord in München:

Viele Besucher sorgen für

gute Stimmung

Hansgrohe-Aquademie:

Erlebniszentrum rund um Bad und Wasser (6)

Bürogebäude in Duisburg:

Für mehr urbanes Leben im Duisburger Hafen (8)

Meisterschafts-Stadion:

Größtes überdachtes Schwimmbad für die Meisterschaft (18)

Engers/Vitra:

„Familiäres“ Beisammensein und neuer Marktauftritt (48)

Ströher/Schlüter:

Sicherheits-Allianz für die Terrasse (49)

Service/Impressum (42/47)

eXtra Xtra

Preview ISH

36

Erlebniswelt Bad:

Visualisierung des Traums

vom schönen Bad

Dyckerhoff weiss: Es kommt darauf an …

Imageposter von Toyo Ito

Es kommt darauf an …

… was man daraus

macht. Dieser vor Jahren

von der Betonindustrie

erdachte Ausspruch

zum Zwecke

der Imagewerbung ist

längst zum gefl ügelten

Wort geworden. Er

hat nach wie vor Gültigkeit,

in besonderem

Maße für Weissbeton.

Dyckerhoff kann

diesbezüglich unter

seinem Label „Dyckerhoff

weiss“ auf ansehnliche Referenzen verweisen. So zählen zu jüngsten

realisierten Objekten die Feuerwache in Köln, das begehbare Bodenrelief Dani

Karavans in Regensburg sowie die Terrazzobeläge im neuen Mercedes-Benz

Museum in Stuttgart. Und wenn es für ein ganzes Objekt nicht reicht, tut es

auch schon eine Badewanne. Vor allem, wenn sie so spektakulär ist, wie dieses

„Badeei“ von Michael Dorrer aus Regensburg. Er hat es aus geschliffenem

Weißbeton anlässlich seiner Meisterprüfung gefertigt.

Übrigens: der weiße Zement von Dyckerhoff feiert in diesem Jahr sein

75-jähriges Jubiläum. In dieser Zeit hat er sich unter Begriff Dyckerhoff

Weiss zu einem international bekannten Markenartikel entwickelt. Mehr

noch: Der Produktname Dyckerhoff Weiss wird heute als Synonym für

weißen Portlandzement verwendet.

Imageposter von Toyo Ito

nzeige Dural

„Das 20. Jahrhundert ist durch Gitternetze in allen Bereichen geprägt.

Die Städte in aller Welt sind mit gleichmäßigen Gitternetzen überzogen

worden. Ich habe das Gefühl, dass die Gitter sich in diesem Jahrhundert

aufl ösen, verformen und verändern und sich den natürlichen topographischen

Gegebenheiten anpassen. Mit anderen Worten, die Architektur nähert sich

den Natursystemen.“ Dieser Gedankengang lieferte Toyo Ito die Inspiration

für die Gestaltung des Posters für die Cersaie 2007.

Toyo Ito ist der achte international renommierte Architekt bzw.

Designer, der das Imageposter der Bologneser Messe entworfen hat. Seine

Vorgänger sind Antonio Citterio (Cersaie 2006), David Palterer (2005),

Hani Rashid (2004), Denis Santachiara (2003), Massimo Iosa Ghini (2002),

Alessandro Mendi- ni (2001) und Ettore Sottsass (2000).

Toyo Ito, Jahrgang 1941, arbeitete nach seinem Architekturstudium

an der Universität Tokio

von 1965 bis 1969 für den Metabolisten

Kiyonori Kikutake. 1971 eröffnet

er sein eigenes Architekturbüro,

Urban Robot (URBOT), das

1979 in Toyo Ito & Associates

umbenannt wird. Gegenläufig

zum damals vorherrschenden Architekturgedanken

vertritt Ito die These, dass Architektur

durch irrelevanten Symbolismus gestört wird.

PANORAMA PANORAMA

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5

1 .2007

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STEIN.KERAMIK.SANITÄR

Info-Serviceziffer [1703]


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PANORAMA

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Erlebniszentrum rund um Bad und Wasser _ Nach nur

einjähriger Bauzeit öffnete Mitte Januar 2007 die Hansgrohe Aquademie am Stammsitz der Hansgrohe

AG in Schiltach/Schwarzwald ihre Tore. Auf 4 500 Quadratmetern ist in dem ehemaligen Industriebau

des Armaturen- und Brausenherstellers ein modernes Kompetenzzentrum rund um die Themen Badezimmer

und Wasser entstanden.

Dort, wo lange Zeit die Rohrgrundfertigung

und der Wareneingang

des Unternehmens untergebracht

waren, befi nden sich heute

Schulungs- und Seminarräume, eine

Badausstellung mit den aktuellen

Produkten der Marken Axor, Hansgrohe

und Pharo, das Museum „Wasser

– Bad – Design“ und die visionäre

Installation „Axor WaterDream“, die

erstmals auf der Möbelmesse 2005

in Mailand zu sehen war. „Auch

insofern“, betont Marketingleiter

Joachim Huber, „ist die neue Hansgrohe

Aquademie mehr als nur ein

Kunden- und Schulungszentrum.

Wir begreifen sie vielmehr als eine

Plattform für den gegenseitigen Informationsaustausch“.

Neben Informationen

über Produktinnovationen

und neue Technologien kann man

zudem demnächst (ab Herbst 2007)

in der „Hansgrohe Showerworld“ die

Produkte des Hauses testen.

Bereits am vorherigen Sitz der

Aquademie im vierten Stock eines

Produktionsgebäudes am Stadtrand

wurden tausende von Handwerkern,

Architekten, Fachplanern, Gestaltern

und interessierten Laien mit

den Produkten des Unternehmens

und Themen rund ums Bad und

Wasser vertraut gemacht. Mehr als

Bilder einer

Ausstellung: Links

eine Szene aus

mittelalterlichen

Baderitualen

gemeinsam im

Zuber bei Speise

und Trank. Rechts

das Gegenteil:

ein utopischer

„Water Dream“ der

Künstlerin Patricia

Urquiola.

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STEIN.KERAMIK.SANITÄR

1 .2007

6

Erlebniszentrum rund um Bad und Wasser

25 000 waren es allein im

letzten Jahr. Doppelt so

viele sollen es bis 2011 mit

Hilfe der neuen Hansgrohe

Aquademie und einem veränderten

Konzept werden.

Dass es hier, wie der Name

schon sagt, vor allem auch

ums Wasser geht, wird schon

beim Betreten deutlich. Der

Zugang zu der neuen Aquademie

führt symbolisch über

eine kleine Brücke, die über

einen kleinen, mit dem Wasser

des benachbarten Flusses

Guttach gespeisten Wasserlauf führt,

der sich bis ins Gebäudeinnere

fortsetzt. Er symbolisiert ein Stück

Geschichte, nämlich dass frühere

amtliche Wasserentnahmerecht für

den Betrieb der Fertigung. Es besteht

bis heute und wird auf diese Weise

wieder in Erinnerung gerufen.

Der „Hansgrohe Spirit“ spiegelt

sich in der schnörkellosen

Geradlinigkeit und Offenheit der

Architektur wider. Förmlichkeit

und Etikette spielen dabei keine

entscheidende Rolle; Authentizität,

vielleicht mitunter sogar Hemdsärmeligkeit

sowie die Leidenschaft

für Produkte und Wasser sind die

Dominanten.

Planung/

Realisierung: Thomas Wüstenberg, Facilty

Management, Hansgrohe AG

Stollbert Architekten, Schramberg

Melanie Grünbacher, Design

Grünbacher, Haslach

Arkas Förstner, fön.design,

Schramberg

Konzept: Dieter Thiel, Basel

Ausstellung

Idee u. Konzept.: Dieter Thiel, Basel

Planung,

Gestaltung: Arkas Förstner, fön.design,

Schramberg

Öffnungszeiten

Montag – Freitag: 7:30 – 19:00 Uhr

Samstag: 8:00 – 18:00 Uhr

Sonn- und Feiertage: 11:00 – 17:00 Uhr

Der Eintritt ist frei.

In aller Kürze

IN ALLER KÜRZE:

Suche nach neuen Ideen

Unter dem Motto „Bauchemie - eine Idee

besser“ lädt der Wittener Bauchemiehersteller

Ardex zu einem offenen Ideenwettbe- werb

ein. Es ist der erste Ideenwettbewerb

seiner Art in der Bauchemie,

der sich nach

dem Prinzip der „Open

Innovation“ an ein sehr

breites Publikum

wendet. Eingeladen

sind Interessierte aus

Handwerk, Forschung,

Handel und Bauplanung,

aber auch jeder Bauherr.

Gesucht werden in dem vom

1. Januar bis zum 20. April 2007

(Einsendeschluss) laufenden

Innovationswettbewerb neue

Ideen, die Probleme in der Bauchemie

oder in der Verarbeitung bauchemischer

Produkte lösen. Eine Jury wertet die eingereichten

Ideen aus. Die Preisverleihung fi ndet

am 24. Mai 2007 statt. Insgesamt steht ein

Preisgeld von 15.000 EUR bereit.

www.ardex.de

Badprogramm im Museum

Für das Badprogramm „2nd fl oor“ hat das

Chicago Athenaeum der Duravit AG den

weltweit anerkannten Design-Preis für gute

Designleistungen „Good Design Award“

verliehen. Aus diesem Grund wurden einzelne

Produkte dieser Serie in die permanente Design-Ausstellung

des weltberühmten Chicago

Athenaeum, einem internationalen Museum für

Architektur und Design, aufgenommen.

www.duravit.de

Ärger nach Wohnungsabnahme

Jedes Jahr ziehen in Deutschland Tausende

von Mietern um, ebenso viele Eigentumswohnungen

wechseln den Besitzer. In den

meisten Fällen beschränken sich die Parteien

nach Vertragsabschluss auf die Schlüsselübergabe

und eine oft oberfl ächliche

unprotokollierte Inspektion in Form eines

Rundgangs. Zu Streit kommt es häufi g dann,

wenn der Wohnungszustand beim Einzug

von den Vertragsparteien unterschiedlich

beurteilt wird. Solchen Ärger und die damit

verbundenen Folgekosten können die Parteien

beim Mieter- und Eigentumswechsel jetzt

vermeiden, denn der neue DEKRA-Service

„Wohnungsabnahme24“ liefert eine detaillierte

Zustandsbeschreibung von Miet- und

Eigentumswohnungen aus neutraler Hand.

www.wohnungsabnahme24.de

Viele Wohnungen kleiner als

angegeben

Viele Immobilien in Deutschland sind kleiner

als in den Miet- und Kaufverträgen angegeben.

Bei der technischen Sorgfaltsprüfung

von Immobilien im Gesamtwert von

rund einer Milliarde Euro stellten die

Bausachverständigen der DEKRA Real

Estate Expertise im Jahr 2006 starke

Abweichungen zwischen Quadratmeterangaben

in Verträgen und der

realen Größe fest. „Bei etwa 80 Prozent

der untersuchten Immobilien wurden

Abweichungen von den tatsächlichen

Wohn- und Bürofl ächen um bis zu 10 Prozent

festgestellt“, so das Fazit von Pascal

Klein, Teamleiter Due Diligence des Unternehmens.

Diese Ergebnisse haben nicht

nur Auswirkungen für Millionen von Mietern,

die möglicherweise zu viel Miete bezahlen.

Betroffen sind aber auch Investoren, die ihr

Geld in Immobilien angelegt haben.

www.dekra.de

Weissenhofmuseum eröffnet

Im Herbst 2006 hat das Weissenhofmuseum

im von der Wüstenrotstiftung sanierten Haus

Le Corbusier in der Stuttgarter Weissenhofsiedlung

wieder seine Tore geöffnet. Betrieben

wird das Museum vom Verein Freunde der

Weissenhofsiedlung für die Stadt Stuttgart.

Das ursprüngliche architektonische Konzept

als Doppelhaus wird zum Konzept der

Szenografi e: In der einen Haushälfte, deren

Grundriss seit den 30er-Jahren tiefgreifend

verändert wurde, installierten space4 eine ganz

in Weiß und Glas gehaltene Ausstellung, die

andere Haushälfte zeigt die rekonstruierten

Wohnräume von 1927 und ist polychrom in

den Originalfarben ausgemalt und möbliert. In

den ersten drei Monaten zählte das Museum

bereits über 10 000 Besucher.

www.weissenhofmuseum.de

Denkmalgeschütze Immobilien

beliebt

88 Prozent aller Deutschen fordern bei Stadtsanierungen

die Restaurierung bestehender

Gebäude, lediglich 5 Prozent ziehen den

Bau neuer Häuser vor und 7 Prozent sind

in diese Frage unentschieden. Das hat eine

von dem Immobilienunternehmen Vivicon

AG in Zusammenarbeit mit dem Institut für

Demoskopie Allensbach in Auftrag gegebene

bundesweit repräsentative Studie ergeben.

Wie engagiert die Deutschen dabei für den Erhalt

historischer Immobilien eintreten, macht

Adressen und mehr Informationen ab Seite 44

PANORAMA

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ein weiteres Ergebnis aus der Befragung von

mehr als 2 000 Bundesbürgern ab 16 Jahren

deutlich. Mit 36 Prozent sind aktuell laut Studie

über ein Drittel aller Deutschen persönlich

dazu bereit, mehr Miete für die Wohnung

in einer restaurierten denkmalgeschützten

Immobilie gegenüber einer vergleichbaren

anderen Wohnung zu bezahlen. Mit 40 Prozent

ist dies im Bundesland Bayern am

stärksten der Fall, in deutschen Großstädten

mit mehr als 500 000 Einwohnern sogar zu

43 Prozent.

www.vivicon.de

Wohnen im „Medialen Haus“

Der „Traum“ vom ferngesteuerten Haus

rückt näher. Waren es bisher meist

Demonstrationsobjekte wie z.B. das „T-

COM-Haus“ Berlin, „in-Haus“ Duisburg

oder „Haus der Gegenwart“ München, die

mehr oder weniger sinnvoll mit integrierter

Technik ausgestattet sind, so gibt es jetzt

das erste Vollzeit bewohnte Haus dieser

Ausbaustufe. Es eröffnete im November

2006 seine Pforten in Rednitzhembach bei

Nürnberg. Dieses Haus entstand aufgrund

einer Initiative von Rüdiger Krug, Geschäftsführer

eines Nürnberger Systemhauses für

derartige Installationen. Integriert in dieses

Haus wurden Produkte und technisches

Know How zahlreicher Firmen, unter anderem

Crestron, NEC, Beyerdynamic, ML

Audio, Villeroy & Boch, WolfHaus, Liebherr,

Berker oder Holzmedia. Das Mediale Haus

verfügt über ein integriertes Bussystem, das

alle Technikbereiche des Hauses steuern

und regeln kann. Darüber hinaus werden

einzelne Funktionen zu übergeordneten

Makroabläufen zusammengefasst, die

entweder aktiv aufgerufen werden oder

als ereignisabhängige Abläufe ausgeführt

werden können.

www.das-mediale-haus.de

Naturstein sehr beliebt

Wie beliebt Naturstein ist, musste ein Händler

im niederrheinischen Hückelhoven erfahren.

Von seinem Gelände haben Diebe Natursteinplatten

im Gesamtgewicht von 2,5 Tonnen

entwendet. Dem Polizeibericht zufolge

hatten die Täter ein Zaunelement abmontiert,

um auf das Gelände zu kommen. Dann

verluden Sie fast 70 Quadratmeter Platten

des begehrten Materials auf einen LKW oder

Anhänger und entkamen unerkannt.

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1 .2007

STEIN.KERAMIK.SANITÄR


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PROJEKTE ....................................................................................................................................................................................................................................................................................................................... SKS...................................................................................................................

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STEIN.KERAMIK.SANITÄR

1 .2007

PRAXIS

8

UND

Für mehr urbanes Leben im Duisburger Hafen

FÜR MEHR

URBANES LEBEN IM DUISBURGER HAFEN

Das hier

beschriebene

und am

Nordufer des

Duisburger

Innenhafens von den Architekten Reichel + Stauth, Braunschweig, realisierte Objekt ist

ein weiterer Baustein innerhalb einer Kette ähnlicher Nutzungen im Rahmen der Vorga-

ben eines städtebaulichen Gesamtkonzeptes auf der Basis eines von Foster and Partners

entwickelten Masterplans. Ziel dabei war die Revitalisierung des innenstadtnahen Hafengeländes

mit seinen ehemaligen Speicher- und Mühlengebäuden, aber auch ungenutzter

Brachflächen, zu einem modernen Dienstleistungsstandort mit weiteren attraktiven Nutzungen

für die Öffentlichkeit.

d

azu gehören Museen, gastronomische

Einrichtungen sowie Freifl ächen zum

Flanieren, die das innerstädtische

Wohnen in unmittelbarer Nachbarschaft

südlich des Hafens ergänzen und

beleben. Die historische Hafenarchitektur wurde in

verschiedener Weise wieder aufgenommen. Die Architekten

Reichel + Stauth verwenden für ihre beiden

Gebäude neben viel Glas und den horizontal verlegten

Aluminium-Stehfalztafeln als prägendes Element eine

Ziegelfassade in der Farbe „oxydrot antik“, die speziell

für dieses Objekt entwickelt worden ist.

Das H-förmig konzipierte Bürogebäude öffnet sich über eine

dem Konferenzbereich vorgelagerte, breit angelegte begrünte

Terrasse zur Wasserseite im Süden.

Die historische Hafenkulisse wie Speichergebäude,

Verladetechnik prägen

die Materialität des neuen Ensembles

aus Bürohaus und Servicegebäude:

oxydrot antik-farbene vorgehängte

Ziegelfassaden sowie belüftungsoffene

Aluminium- Profi lwände beim

Parkhaus (Foto linke Seite)

Der Masterplan von Foster macht explizit keine

baustoffl ichen Vorgaben, wohl aber zur baukörperlichen

Gestalt. Die kubische Form des Servicegebäudes

und des Bürohauses folgt dieser Intention für die Neugestaltung

des Innenhafens. Einfache, quaderförmige

Baukörper, parallel zum Hafenbecken, ergänzen den

Bestand ehemaliger Gewerbebauten. Treppenanlagen

und begrünte Terrassen zwischen den beiden neuen

Gebäuden führen von der Zugangsseite (Schifferstraße)

zu der ca. 2,50 m tiefer liegenden Uferpromenade.

Die klar gegliederte Fassadensprache des Bürohauses

mit großzügig verglasten Abschnitten und geschlossenen

Flächen an den Giebeln der lärmbelasteten

Nordseite wurde unter weiterer Verwendung einer

„oxydrot antik“-farbenen, vorgehängten Ziegelfassade

in Analogie zur Materialität der Hafenarchitektur

entwickelt. Die Oberfl ächenstruktur der 25 x 45 cm

großen Ziegelplatten nimmt die bunten Brennfarben

Das Bürohaus:

Einbindung

in die bestehende

Backsteinarchitektur

Die hier verwendete Ziegelfassade wurde

speziell für dieses Ensemble aus Bürohaus

und Servicegebäude in Anlehnung an die

zum Teil noch bestehende Hafenarchitektur

entwickelt. Farbe und Oberfl äche

nehmen die unregelmäßigen Brennfarben

und Kohleeinschüsse des historischen

Klinkermauerwerks wieder auf.

und Kohleeinschlüsse der

Klinker des gegenüberliegenden

historischen

Speichergebäudes wieder

auf: bewusste Unregel-

PRAXIS

UND

mäßigkeiten, nichts wiederholt

sich, alles ist „unperfekt“. Auch

nichts Spektakuläres wünschten

sich die Architekten; allein der

Ausweis eines vernünftigen

Materials sollte wirken: „etwas

Selbständiges, das nicht marktschreierisch

daherkommt“. Vor

den 2,70 m auseinander liegenden

Pfeilern der Fensterfronten

des Bürohauses verspringt die

Ziegelfassade im Wechsel mit

blauen Delocolorplatten. Zur

Maximierung des Tageslichteinfalls

sind die dazwischen

liegenden Fenster durchgehend

bodentief und sturzlos verglast.

Der verbleibende Bereich der

Geschossdecken wurde ebenfalls

Das Parkhaus:

Wiederaufnahme

der Hafentechnik

Oben rechts:

Die Fassade des Bürohauses

mit großzügig

verglasten Fassadenabschnitten

und geschlossenen

Flächen an den

Giebeln der Nordseite

(Eingangsseite)

PROJEKTE

mit Ziegelplatten bekleidet.

Bei dem Servicegebäude,

das mit Ausnahme fl exibel

gestaltbarer urbaner Nutzun-

9

Zur Maximierung des Tageslichteinfalls

sind die Fenster durchgehend

bodentief und sturzlos verglast.

Der verbleibende Bereich

der Geschossdecken wurde mit

Ziegelplatten bekleidet.

1 .2007

STEIN.KERAMIK.SANITÄR


SKS

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Das Bürohaus wird

über eine zentrale

Halle im Erdgeschoß

von der Schifferstraße,

d.h. von der Wasserabgewandten

Seite her

erschlossen. Vor den

2,70 m auseinander

liegenden Pfeilern der

Fensterfront verspringt

die Ziegelfassade im

Wechsel mit blauen

Delocolor- Bekleidungen.

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PROJEKTE ....................................................................................................................................................................................................................................................................................................................... SKS...................................................................................................................

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STEIN.KERAMIK.SANITÄR

Fotos: Moeding Keramikfassaden (Fr. Krischer, Duisburg)

Zeichnungen:Reichel + Stauth, Braunschweig

1 .2007

PRAXIS

10

UND

gen in dem zum Wasser orientierten Sockelgeschoss

im übrigen ausschließlich als Parkhaus genutzt wird,

dominiert eine horizontal gegliederte Aluminiumfassade.

Schlitzartige Öffnungen, die mehr als ein Drittel

der Wandfl äche ausmachen, defi nieren das Gebäude

als „offenes Parkhaus“, das in dieser Form auf eine

mechanische Belüftung verzichten kann. Die Gie-

Ein Nutzungskonzept

mit zwei Gesichtern

Einfahrt ins Parkhaus. Die moderne

Technik ist eingebunden

in eine vorgehängte Ziegelfassade

als moderne Interpretation

des Klinkermauerwerks im

Kontext mit den benachbarten

Hafengebäuden.

Links der Erdgeschoß-Grundriss

des Bürogebäudes

belseiten sowie der Bereich

der Treppenhäuser sind

mit der gleichen Fassade

wie das Nachbargebäude bekleidet. Durch den Materialwechsel

erhält der Baukörper eine maßstäbliche

Gliederung. Gleichzeitig wird durch die Tonplatten

die Verwandtschaft zu dem Bürohaus signalisiert

und das Servicegebäude zum gleichwertigen Glied

in der Kette der Bürogebäude an der Nordseite des

Innenhafens. Diese, für ein Parkhaus recht aufwendige

Fassade, fi ndet ihre Legitimation in der angestrebten

gestalterischen Gesamtheit.

Die Ein- und Ausfahrten zu dem Parkhaus

sind zur Schifferstraße hin angeschlossen. Der

urbane Bereich im Sockelgeschoss - Gastronomie,

Läden, Fitnessstudio - ist dagegen zur tiefer liegenden

Uferpromenade am Hafenbecken ausgerichtet. Das

Bürohaus wurde als H-förmiger Baukörper konzipiert

und öffnet sich ebenfalls zur Wasserseite im Süden

als auch zur Eingangsseite, d.h. zur Schifferstraße

mit niveaugleichem Anschluss von Vorfahrt bzw.

Anlieferung. Es wird über eine zentrale Halle im

Erdgeschoss erreicht. Hier befi ndet sich neben dem

Empfang auch der Konferenzbereich, der sich über eine

vorgelagerte Terrasse zum Hafenbecken hin orientiert.

Der Ost- und Westfl ügel des H-förmigen Baukörpers

ist vom 2. bis 5. Obergeschoss ausschließlich mit

Büroräumen versehen. Die Bundtiefe von 13,50 m

und das Ausbauraster von 1,35 m erlauben die fl exible

Umsetzung aller Bürotypen, vom Kombibüro bis zum

Großraumbüro.

Das Ziel niedrigen Energieverbrauchs zieht

sich durch alle Bereiche: der Tageslichteinfall wurde

optimiert, verbunden mit einer außen liegenden

Sonnenschutzanlage. Eine natürliche Fensterlüftung

besteht für alle Räume. Die Betondecken werden als

Speichermasse genutzt. Die Verglasung der Fenster

hat einen U-Wert von 0,9 und die vorgehängte Ziegelfassade

wurde schließlich hoch-wärmegedämmt

ausgebildet mit einem 40 mm tiefen Hinterlüftungsspalt,

der für eine stets funktionsfähige und trockene

Wärmedämmung sorgt.

Das traditionelle Klinkermauerwerk der bestehenden

Hafengebäude wird durch eine speziell für

dieses Objekt entwickelte vorgehängte und hinterlüftete

Ziegelfassade zeitgemäß interpretiert; gleichzeitig

nimmt die Aluminium-Lamellenfassade des

Servicegebäudes die alte, noch erhaltene Hafentechnik

wieder auf: Bausteine, die Akzente setzen, dennoch

aber bewusst bescheiden ausgewählt worden sind. Die

harmonische städtebauliche Ensemblewirkung von

Bestandsbauten und Neubauten war übergeordnetes

Gestaltungsziel.

Fassadenverkleidung im Verhältnis 8:1

PRAXIS

UND

PROJEKTE

FASSADENVERKLEIDUNG IM VERHÄLTNIS 8:1

Die Fuge im Fassadenbau teilt nicht nur, sie

betont und strukturiert. Am Gebäude der

Nestlé Lebensmittelforschung GmbH in Singen

unterstützt das Fugenbild der Fassadenplatten

die gestreckte Architektur des Bauwerkes.

Die Schweizer Architekten Richter & Dahl Rocha

aus Lausanne wählten eine sehr schmale

grobkeramische Platte, um ihre Idee eines

lang gestreckten, wie aus einem Extruder vom

Strang gepressten Gebäudes zu betonen.

Die architektonische Idee fi ndet in

der Fassadenplatte selbst ihre Fortsetzung.

Die helle, sandfarbene Platte besitzt zwei

waagerecht verlaufende Scheinfugen, die sie

in drei schmale Streifen unterteilt. Basiert

die ursprüngliche Argeton-Keramikplatte auf

einem Seitenverhältnis von 2:1, so erreicht die

dreigeteilte Variante mit den zwei Scheinfugen

ein Seitenverhältnis von fast 8:1.

Mit der waagerechten Ziegelfassade

Adressen und mehr Informationen ab Seite 44

wirkt das Bauwerk geradlinig und profi liert.

Das horizontale Fensterband streckt das Gebäude

zusätzlich. Und obwohl es einerseits

mit seiner Leichtigkeit und Profi lierung einen

Kontrast zum traditionellen Umfeld darstellt,

ist es zugleich durch seine Materialverwandtschaft

zu den Ziegelbauten rundum integriert.

Die natürliche Scherbenfarbe Sand entsteht

durch ganz spezielle Tonmischungen und

Brenntemperaturen.

11

Das neue Gebäude der Nestlé Lebensmittelforschung

GmbH in Singen wirkt

mit seiner längst gestreckten Fassade

wie aus dem Extruder gepresst (Foto

ganz oben). Ein Kontrapunkt zur lang

gestreckten Fassade ist das markante

Vordach über dem Haupteingang. Ein fast

grafi sches Highlight ist die Kombination

der abstrakten Darstellung des Firmenlogos

auf dem linearen Hintergrund der

Fassadenverkleidung.

1 .2007

STEIN.KERAMIK.SANITÄR

Fotos: von Müller Dachziegel


SKS

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STEIN.KERAMIK.SANITÄR

1 .2007

PRAXIS

12

UND

ARCHITEKTONISCHES FRISCHEKONZEPT

FÜR EIN

KOMMUNIKATIONSZENTRUM

Das Darmstädter Unternehmen

Döhler Group, spezialisiert auf

die Herstellung von Fruchtsaftprodukten

für die Getränkeindustrie

und für Molkereierzeugnisse,

brauchte zusätzlichen

Platz. Ein Kunden- und Kommunikationszentrum sollte entstehen. Den Auftrag hierfür

erhielt das Darmstädter Architekturbüro Dierks Blume Nasedy, und zwar mit folgender

Aufgabenstellung: Schaffung zusätzlicher Räume für Kundenempfang, Besprechungen

und Seminare, für Labors und Büros, bei gleichzeitiger, deutlicher Verbesserung des Firmen-Erscheinungsbilds

durch eine völlig neue Fassade; dies alles unter Nutzung des bislang

als Grünanlage ausgestatteten Vorgartengeländes zwischen Altbau und Straße.

d Text: Wolfgang Toepfer;

Fotos: Michael Reisch,

Düsseldorf, Walter Vorjohann,

Frankfurt

Architektonisches Frischekonzept für ein Kommunikationszentrum

nenblenden

ie Verwirklichung des Vorhabens

geschah in zwei Bauabschnitten.

Unser Bericht bezieht sich auf den

Bauabschnitt II, der 2 700 m² Bruttonutzfläche

erbrachte, einschließlich einer im

Erdgeschoss eingerichteten neuen Kantine.

Lageplan und Grundriss des neuen Gebäudes

veranschaulichen das bauliche Konzept.

Das Architekturbüro ergänzt die Pläne mit einer

Beschreibung: „Die filigranen Kuben der beiden

Bauabschnitte geben der vormals gesichtslosen

Gewerbestraße eine klare räumliche Kontur und

Filigrane Kuben

als

neues Erscheinungsbild

ein einheitliches Gestaltungsthema“.

Dafür sorgen in erster

Linie die vom Sockel bis

zum Dach reichenden Son-

aus hell eloxiertem Aluminium. Die

eigentliche Fassade besteht aus Glas. Sie sorgt für

die gewünschte Transparenz, ist aber gleichzeitig

energetisch wirksamer Bestandteil des Heiz- und

Kühlsystems.

Betritt man den neuen Bau, so erreicht man

nach einigen Schritten das Foyer und erkennt

verblüfft, dass das Gebäude nur wenige Meter tief

ist. Zwischen seiner Innenfassade und der völlig

überarbeiteten früheren Außenfassade des Altbaus

entfaltet sich gebäudehoch ein Licht durchfluteter

Innenhof mit Glasdach. Hier, in der „Neuen Mitte“

kreuzen sich nicht alle

Wege, aber viele. Ein

gläserner Aufzug sorgt

für schnellen vertikalen

Die neue Mitte

als

zentrale Schnittstelle

Vom Sockel bis zum Dach reichen die Sonnenblenden aus

hell eloxiertem Aluminium, die dem Anbau das markante

Aussehen verleihen

Verkehr. In der Nähe von Besprechungszonen entstand

ein Treffpunkt, kurzwegige Verbindungen zu

den Labors und den Produktionsbereichen wurden

hergestellt. Vom Foyer aus erreicht man unmittelbar

einen anderen für Kunden und Mitarbeiter

wichtigen Bereich, die Kantine. Sie erfüllt auch die

Funktion einer Cafeteria. Eine Stahltreppe führt

von der Neuen Mitte direkt in das Untergeschoss, zu

einer Art Kommunikationssaal für vielerlei Zwecke.

Man erinnere sich: der Aus- und Umbau lief unter

dem Titel „Kunden- und Kommunikationszent-

Ein Material

mit

freundlichem Erscheinungsbild

rum“!

Was tun mit

hoch beans

p r u c h t e n

PRAXIS

UND

PROJEKTE

Böden in einem neuen Raum-Ensemble, das

besticht durch seine Helligkeit, seine Frische? Die

Überlegungen endeten bei „Mocca Sintra“, einem

Naturstein, der sowohl durch seine technischen

Werte als auch wegen seiner Farbe und Anmutung

besonders geeignet erschien. Er hat einen hellbeige/cremefarbenen

Grundfarbton mit bräunlichen

Einschlüssen und einem schwach rosafarbenen

Schimmer. Seine Raumwirkung ist elegant und

ausgleichend.

Verlegt wurde in unregelmäßigen Rechteckverbänden

mit Plattenlängen von 1,10 bis

1,80 Meter und Breiten zwischen 30 und 80

Zentimetern. Alle Platten sind 4 Zentimeter stark

und haben eine geschliffene Oberfläche. Die Ver-

13

Großer, saalartiger

Mehrzweckraum im

Untergeschoss. Naturstein

in unregelmäßigen

Rechteckbänden. Die

Bodenplatten sind bis

zu 1.80 Metern lang

und zwischen 30 und

80 Zentimetern breit,

bei einer durchgängigen

Stärke von 4 Zentimetern.

Schön gestaltete

Treppe mit interessantenLicht/Schatten-Effekten.

Der

Natursteinboden

wird als Treppenbelag

weitergeführt. Das

Foto unten zeigt ein

schönes Detail vom

Aufl ager der Edelstahlwange

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STEIN.KERAMIK.SANITÄR


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Anzeige Stone + Tec

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STEIN.KERAMIK.SANITÄR

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PRAXIS

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UND

Objektdaten

Bauherr: Döhler Group, Darmstadt

Architekten: Dierks Blume Nasedy Architekten BDA, Frankfurt und

Darmstadt

Bruttogrundfl äche: 10 750 m² Neubauten und Bestandsrenovierung,

davon 1. Bauabschnitt (Laboraufstockung) 2 500 m²

2. Bauabschnitt (Kunden- und Kommunikationszentrum)

2 700 m²

Baufl äche: 600 m²

Bruttorauminhalt: 50 000 m³ (einschließlich gebäudehoher Eingangshalle)

Natursteindaten

Gesteinsart: Kalkstein

Handelsname: Mocca Sintra

Ursprungsland: Portugal

Oberfl äche: Schliff C120

Formate: 60 unterschiedliche; Längen von 1,10 bis 1,80 m, Breiten

von 0,30 bis 0,80 m

Stärke: 4 cm

Fugenbreite: 4 mm

Verlegung: im Mörtelbett, auf Anhydrit-Heizestrich

Imprägnierung: Faceal oleo HD von PSS Interservice

Bearbeitung

und Verlegung: Naturstein Hofmann, Werbach-Gamberg

Ein Glasdach sorgt für einen lichtdurchfl utete Innenhof, der auch die angrenzenden Büros

mit reichlich Tageslicht versorgt

Der rot markierte Teil auf dem Lageplan oben kennzeichnet

den 2. Bauabschnitt. Die Zeichnung unten

zeigt den Grundriss im Untergeschoss

legung erfolgte im Mörtelbett auf einem

Anhydrit-Heizestrich. Für den besonders

hoch beanspruchten und täglich zu reinigenden

Kantinenboden wurde die ideale

Imprägnierung gesucht und schließlich

auch gefunden: „Faceal oleo HD“, nach

Meinung der Architekten ein sehr zuverlässiges

Produkt. Überhaupt sind Bauherr

und Architekten mit dem portugiesischen Kalkstein recht zufrieden. Dipl.-Ing.

Architektur Jörg Blume sagt dazu: „Das helle, freundliche Erscheinungsbild des

Steins erlaubte es uns, große, zusammenhängende Flächen zu erstellen. Seine

Materialeigenschaften machten ihn geeignet für so unterschiedliche Bereiche

wie die Treppenhäuser oder die Kantine“.

Konzept, Entwurf, Planung, Ausführung, Materialauswahl und –qualität

machen das Kunden- und Kommunikationszentrum Döhler des Architekturbüros

Dierks Blume Nasedy zu einem sehenswerten Beispiel zeitgenössischen

gewerblichen Bauens.

Wie überall im neuem

Anbau wurde auch in der

Kantine der „freundliche“

Naturstein aus Portugal

verlegt. Eine spezielle

Imprägnierung schützt ihn

vor Verschmutzung

Adressen und mehr Informationen ab Seite 44

Schimmel, Fogging und andere Innenraumprobleme

Neue Normen zur Schimmelproblematik

Neue Liste „NB“ erschienen

Schimmel, Fogging und andere Innenraumprobleme

Der Autor dieser IRB-Publikation gibt Antworten unter anderem

auf die Frage „Können Schadstoffe in der Innenraumluft Befi

ndlichkeitsstörungen und gesundheitliche Beeinträchtigungen

hervorrufen?“ und andere Fragen zum „gesunden“ Wohnen. Er

beschreibt, welchen Einfl uss das Gebäude auf die Raumluftqualität

und die Entstehung wohnhygienischer Schadensfälle wie Schimmelpilzbefall,

Fogging oder das Sick-Building-Syndrom hat. Wie

groß ist der Einfl uss des Nutzerverhaltens und wie lässt sich hier

Abhilfe schaffen, baulich und nutzerabhängig. Ein Überblick über

häufi g auftretende chemische und biologische Innenraumverunreinigungen

sowie Informationen zu deren Herkunft und Entstehung

machen das Buch zu einem hilfreichen Nachschlagewerk. Es

werden konkrete, praxisbezogene Tipps zur Vermeidung dieser

Schadstoffbelastungen an die Hand gegeben.

„Schimmel, Fogging und weitere Innenraumprobleme“ von

Heinz-Jörn Moriske; 2007; 200 Seiten; 52 farb. Abbildungen; 20

Tabellen; Gebunden; ISBN 978-3-8167-7169-2, erschienen im

Fraunhofer IRB Verlag (39,50 Euro/63,50 CHF)

Neue Normen zur Schimmelproblematik

Standardisierte Verfahren für Probenahme, Nachweis und Auszählung

von Schimmelpilzen sowie für die Probenahmestrategie sind

wichtig für eine vergleichende Bewertung und für die Sanierungsmaßnahmen

von Schimmelpilzschäden im Innenraumbereich.

Die neuen DIN-Normen geben Hilfestellungen zum Nachweis

und Auszählen von Schimmelpilzen in Innenräumen. E DIN ISO

16000-16 legt Anforderungen für Langzeitprobenahmen (0,5 h

bis zu mehreren Stunden) mit Hilfe der Filtration in der Innenraumluft

fest.

Nach der Probennahme werden die Schimmelpilzsporen kultiviert

und gezählt. Die Kultivierung wird in E DIN ISO 16000-17

beschrieben. Sie führt die Anforderungen für den Nachweis und

die Auszählung von Schimmelpilzen durch Kultivierung nach erfolgter

Probenahme mittels Filtration nach E DIN ISO 16000-16

oder Impaktion nach ISO 16000-18 (in Vorbereitung) auf. Die von

der Kommission Reinhaltung der Luft im VDI und DIN-Normenausschuss

KRdL herausgegebenen Entwürfe der Normen DIN

ISO 16000 Teil 16 und 17 sind zum Preis von jeweils 67,90 Euro

beim Beuth Verlag in Berlin erhältlich.

Neue Liste „NB“ erschienen

Auf Basis einer vom Kuratorium „Rutschhemmende Bodenbeläge in

nassbelasteten Barfußbereichen“ beschlossenen Gemeinschaftsuntersuchung

wurde wieder eine Aktualisierung der Liste „NB“ (Geprüfte

Bodenbeläge in nassbelasteten Barfußbereichen) durchgeführt. Die

29. Ausgabe (Stand Juli 2006) enthält Bewertungskriterien für 174

Materialtypen. 80 Materialien wurden gestrichen, 52 Neueintragungen

kamen hinzu. Sie erfasst Beläge aus Keramik, Naturwerkstein,

Betonwerkstein, Glas, Beschichtungen, Kunststoffe und Gummi,

Edelstahlbleche und -formteile sowie Holz und weist für die untersuchten

Materialien die in der Versuchsdurchführung nach DIN 51 097

ermittelten Bewertungsgruppen zur rutschhemmenden Eigenschaft

aus. Ferner sind darin allgemeine Hinweise für Anforderungen an

Bodenbeläge im Barfußbereich und zu deren Prüfung sowie eine

Kurzbeschreibung des Prüfverfahrens nach DIN 51 097 enthalten.

Die Liste kann gegen eine Schutzgebühr von EUR 20,65 (incl. MwSt.

und Versandkosten) bei der Säurefl iesner-Vereinigung e. V. bezogen

werden. Die Bestelladresse steht auf unserer Serviceseite.

PRAXIS

UND

PROJEKTE

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C M Y CM MY CY CMY K

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STEIN.KERAMIK.SANITÄR

Info-Serviceziffer [1704]


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Muhammad Ali

Center,

Louisville (USA)

Schemenhaft sind

auf der Fassade die

Figuren eines Boxers

zu erkennen

Der Blick über den Ohio in

Richtung MAC

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STEIN.KERAMIK.SANITÄR

1 .2007

PRAXIS

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UND

KERAMISCHE FASSADE

ALS

ABBILDEINES

d

Interaktiver Treffpunkt

statt klassisches Museum

aran nahmen unter anderem Ex-US-

Präsident Bill Clinton sowie Freunde

und Bewunderer aus aller Welt teil.

Die keramische Fassadenbekleidung

dieses außergewöhnlichen Projekts ist

„made in Germany“ und wurde in Schwarzenfeld in

Bayern hergestellt.

Die neue Einrichtung soll weit mehr sein

als ein Museum für die Boxlegende Muhammad

Ali. „Ich möchte, dass es nicht

nur ein Gebäude mit meinen persönlichen Andenken

wird, sondern ein Platz, der Menschen inspiriert, das

Beste aus sich herauszuholen, egal, was sie versuchen“

heißt es in einem Statement des Ex-Weltmeisters im

Schwergewicht. Dieses Ziel

wird durch eine breite Palette

von Maßnahmen umgesetzt.

„Distance learning“ per Internet

erlaubt Menschen rund um

den Globus die Teilnahme an

Ausbildungsprogrammen und

den Gedankenaustausch untereinander.

Vor Ort in Louisville

werden permanent Seminare,

Symposien, Ausstellungen,

Vorträge und Filme offeriert.

Hauptziele dieser Aktivitäten

Keramische Fassade als Abbildeinesgroßen Kämpfers

Muhammad Ali, eine

der bekanntesten

Persönlichkeiten der

GROSSEN KÄMPFERS

Welt, verwirklichte

seinen Lebenstraum:

Eine internationale

Begegnungsstätte,

die Menschen hilft,

individuelle Talente

zu entwickeln und

respektvoll miteinander

umzugehen. In seiner

Heimatstadt Louisville

im US-Bundesstaat

Kentucky wurde vor

einigen Monaten das

Muhammad Ali Center

(MAC) feierlich eröffnet.

sind z.B. Charakterbildung, Gewaltprävention oder

die Förderung persönlicher Fähigkeiten. Das MAC

kann aber auch für Veranstaltungen verschiedenster

Art gemietet werden. Räumlichkeiten mit moderner

technischer Ausstattung und ein leistungsfähiges

Catering bieten hierfür den passenden Rahmen.

Der hohe ethische Anspruch wird auch architek-

tonischeindrucksvoll untermauert.

Das 80-Millionen-

Markante Architektur,

außergewöhnliche Fassade

Dollar-Projekt besteht aus sechs Stockwerken und

befi ndet sich in exponierter Lage in Sichtweite zum

Ohio-River. Das Design erfolgte durch die Büros

Lee H. Skolnick Architecture + Design Partnership

bzw. Beyer Blinder Belle Architects & Planners LLP,

New York.

Ein prägendes Merkmal ist die Fassade. Dafür

wählte man Keramikfl iesen des deutschen Herstellers

Agrob Buchtal im Rastermaß 30 x 60 cm. Die

verschiedenen Glasuren wurden genau defi niert und

speziell für dieses Projekt gefertigt. Von den Planern

wurden die Farben dann so raffi niert angeordnet,

dass aus der Distanz das Konterfei bzw. typische

Kampfposen von Muhammad Ali erkennbar sind.

Die Befestigung der Keramikfl iesen erfolgte für

den Betrachter unsichtbar durch das patentierte

System „Quadro“, das optimal an die amerikanische

Der runde braune Kubus,

der eine der Gebäudeecken

markiert, nimmt die Farbe der

Fassadenfarbe wieder auf.

Die beiden Fotos rechts zeigen,

wie die Fassadenplatten zu

einem grob gerasterten Bild

zusammengefügt wurden

Bauweise angepasst werden

konnte. Die Montage wurde

vorgenommen durch die Firma

Precision Walls, Raleigh

(NC), einem überregional

tätigen Spezialunternehmen

für Fassadenbau.

Die Spezialglasuren

wurden mit der Oberfl ächenveredelung

Hydrotect ausgestattet,

die die Fliesen dank

hydrophiler Oberfl äche extrem reinigungsfreundlich

macht: Wasser perlt nicht ab, sondern bildet einen

dünnen Film, der Verschmutzungen unterwandert

und so zu einem selfwashing-Effekt

bei jedem

Regenschauer führt (siehe

Info-Kasten).

Ausschlaggebend für reibungslose Realisierung

Keramische Fliesen

mit besonderen

Eigenschaften

des komplizierten Farbkonzepts war der Unternehmenseigene

„Architektenservice“, der die Planer unter

INFO:

Foto: Deutsche Steinzeug Keramik

PRAXIS

UND

PROJEKTE

anderem bei der Mengenermittlung

und der

optimalen Anordnung

der einzelnen Fliesen

unterstützte. Dadurch konnten unschöne Anschnitte

im Randbereich vermieden werden. Das Ergebnis gefällt

nicht nur den Besuchern aus aller Herren Länder,

sondern auch den Mitarbeitern des

MAC. Zhalda Penn, Design and

Communication Associate zeigte

Lebenswerk eines

charismatischen

Kämpfers

sich begeistert: „The facade tiling

looks absolutely wonderful and fascinating”.

Obwohl seit geraumer Zeit unter der

Parkinson’schen Krankheit leidend, begeistert Mu-

Mohammad Ali, der einmal sagte, „Das Alter ist lediglich eine Aufzeichnung unseres gesamten Lebens“, wurde am 17. Januar

1942 als Cassius Marcellus Clay geboren. Seine Legende ist von Inspiration geprägt: Meisterathlet, Medienikone, Gesellschaftssymbol,

Friedensbotschafter der Vereinten Nationen und seit über vier Jahrzehnten ein Symbol der Hoffnung für die Menschen

in aller Welt. Nun erhält die Öffentlichkeit die Gelegenheit, Mohammad einen Teil der Motivation, der Freude und des Zaubers

zukommen zu lassen, mit der er die Öffentlichkeit während der vielen Jahre beglückt hat.

Seit der Eröffnung im November 2005 besteht die Mission des „Mohammad Ali Center“ in der weltweiten Verbreitung der Werte

Mohammeds bezüglich Respekt, Vertrauen, Einsatz, Großzügigkeit, Hoffnung und Verständnis und der Förderung des kulturübergreifenden

Dialogs, des Friedens und des Konfl iktmanagements und gleichzeitig alle Menschen dazu zu inspirieren, so

großartig zu sein, wie es ihnen möglich ist. Weitere Informationen unter www.alicenter.org.

Adressen und mehr Informationen ab Seite 44

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STEIN.KERAMIK.SANITÄR


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INFO:

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PROJEKTE ....................................................................................................................................................................................................................................................................................................................... SKS...................................................................................................................

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STEIN.KERAMIK.SANITÄR

1 .2007

PRAXIS

18

UND

Neben der Reinigungsfreundlichkeit verweist der Hersteller auf einige weitere

besondere Eigenschaften dieser Oberfl äche. So würde diese Veredelung

Hydrotect Mikroorganismen wie Pilze, Algen oder Moose zersetzen, wodurch

dem zunehmenden Problem der Veralgung von Fassaden dauerhaft und

ohne Chemie begegnet werden könne. Außerdem werden Industrie- und

Autoabgase abgebaut: Wissenschaftliche Untersuchungen hätten belegt,

dass 1 000 qm Fassadenfl äche mit Hydrotect-Fliesen die Luft so wirkungsvoll

reinigten wie 70 mittelgroße Laubbäume.

4000 Quadratmeter Spaltplatten

und Schwimmbadformsteine

wurden für die Auskleidung der

Becken benötigt. Einige Farben

wurden speziell für dieses Projekt

angefertigt

hammad Ali immer noch durch seine charismatische

Aura. Nach dem Gewinn der olympischen Goldmedaille

im Halbschwergewicht 1960 in Rom startete

d

ie Europäischen Schwimmmeisterschaften

starten im Februar 2008 im

niederländischen Eindhoven. Die

Stadt mit der langen Bädertradition ist

mittlerweile bestens darauf vorbereitet,

denn im April 2007 wird hier das neue nationale

Schwimmzentrum feierlich eröffnet. Insgesamt rund

12 000 Quadratmeter Fliesen, Platten und Schwimmbadformsteine

wurden in dem Neubau verlegt, der

bereits seit Oktober 2006 genutzt wird.

Das bestehende Badeparadies Tongelreep, das

jetzt mit einem Investitionsvolumen von rund 24 Millionen

Euro erweitert wurde, stammt aus den 1960er

Jahren. Heute bietet sich Bewohnern und Besuchern

der Stadt ein moderner Schwimmbadkomplex, der

Breiten- und Wettkampfsporteinrichtungen kombi-

Europas größtes überdachtes Schwimmbad für die Meisterschaft

„The Greatest“ eine beispiellose Box-Karriere. Er

widerlegte das Gesetz von „they’ll never come back“

und eroberte insgesamt dreimal den Weltmeistertitel

im Schwergewicht, ein Novum in der Historie dieser

Sportart. Noch heute schwärmen die Fans von seinen

legendären Kämpfen gegen George Foreman, Joe Smokin’

Frazier, Sonny Liston oder Leon Spinks. Ali zeigte

sich aber auch außerhalb des Boxrings stets engagiert

und politisch interessiert. Ein jüngeres Beispiel dafür ist

die Ernennung zum Friedensbotschafter der Vereinten

Nationen, die 2001 durch Generalsekretär Kofi Annan

erfolgte. Lebenswerk und Ideale von Muhammad Ali

werden nun weiter getragen durch das MAC - eine

Institution, die weit mehr ist als ein Museum.

Meisterschafts-Stadion:

EUROPAS

GRÖSSTES ÜBERDACHTES

SCHWIMMBAD

FÜR DIE MEISTERSCHAFT

niert. 5 800 Quadratmeter Wasserfl äche stehen nach

dem Umbau für Spaß und Sport zur Verfügung.

Das Architekturbüro Koppert + Koenis aus dem

niederländischen Ijsselstein zeichnet für den Entwurf

und die Realisation des Neubaus mit einer Fläche von

15 000 Quadratmetern verantwortlich. Eine harmonische

Einheit aus alt und neu zu schaffen, zählte zu

den wichtigsten gestalterischen Aufgaben.

Ein schmaler Verbindungsbau, der im Grundriss

des Gesamtkomplexes wie ein Rückgrat wirkt, verknüpft

das bestehende Badeparadies mit dem neuen

Schwimmzentrum. Indem der lange Verbindungsgang

durch Fensterfl ächen den Blick auf die Außenanlagen

mit Becken und Liegewiese freigibt, stellt er eine, für

den Badegast sicht- und begehbare Verschmelzung

aus alten und neuen Baukörpern her.

Adressen und mehr Informationen ab Seite 44

Fotos: Gail Architekturkeramik

Wie ein „Rückgrat“ verbindet der Übergang das alte mit dem

neuen Badeparadies

Im Neubau erwarten den Besucher modernste Anlagen auf technisch

höchstem Niveau: ein 50-Meter-Becken mit zehn Bahnen und zwei Tribünen,

auf denen bis zu 3 000 Zuschauer Platz fi nden, ein 50-Meter-Trainingsbecken

mit vier Bahnen und Unterwasserkameras, eine Sprungturmanlage sowie

ein 25-Meter-Becken mit beweglichem Beckenboden.

Mit dem höhenverstellbaren Beckenboden ist die Beckentiefe

zwischen null und fünf Metern stufenlos variierbar. So kann dieses

Becken mit einer Breite von 21,5 Metern auch von Schwimmanfängern

genutzt werden. Diesen Komfort bietet kein anderes Bad in den

Niederlanden.

Fast 4 000 Quadratmeter Spaltplatten und Schwimmbadformsteine

wurden für die Auskleidung der Becken benötigt. Die Beckenumgänge,

Duschen und Umkleiden erhielten Beläge aus Steinzeugfl iesen, deren

Farbe „Sand“ eigens für dieses Projekt angefertigt wurde. Den unterschiedlichen

Funktionsbereichen sind verschiedene Wandgestaltungen

zugeordnet. Sie „spielen“ mit den Farbfamilien der Fliesenserien. Die

Böden in den Fluren und Verbindungsbereichen sind mit glasierten

rutschhemmenden Steinzeugfl iesen ausgestattet. In den repräsentativen

Eingangsbereichen schaffen großformatige und unglasierte Feinsteinzeugfl

iesen ansprechende und widerstandsfähige Flächen am Boden.

INFO:

Anzeige Protektorwerk

Anlagen auf Weltklasseniveau

Das vor vierzig Jahren erbaute Publikumsbad Tongelreep verfügt heute

über ein Wellenbad, ein 25-Meter-Becken, zwei Lehrbecken sowie

mehrere Außenbecken. Schwimmen, Wasserpolo, Turmspringen,

Synchronschwimmen und Rettungsschwimmvorführungen sind in Europas

größtem überdachten Bad möglich. Nationale und internationale

Spitzensportler trainieren hier und tragen ihre Wettkämpfe aus.

PRAXIS

UND

PROJEKTE

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1 .2007

STEIN.KERAMIK.SANITÄR

Info-Serviceziffer [1705]


SKS

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Fernöstliche Farbenpracht:

Das Kamel als asiatische

Symbolfi gur taucht an

vielen Stellen des Ressorts

auf. Diese beiden reich

verzierten Exemplare

„bewachen“ den Eingang

zur Lobby des 20stöckigen

Glaspalastes

TRAUM-RESSORT FÜR DIE TRÄUME VOM GLÜCK

Bisher galt Las Vegas als das ultimative Mekka der Glücksspieler aus aller Welt.

Doch die Spiel-Stadt in der Wüste bekommt zunehmend Konkurrenz. Ganz

vorn rangiert dabei die ehemalige portugiesische Kolonie Macau, seitdem auch

internationale Investoren ihre Träume vom großen Geld wahr machen dürfen

Die schweren Pfl anzenbehälter, die dieses

Becken umgeben, erforderten eine besonders

stabile Unterkonstruktion

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STEIN.KERAMIK.SANITÄR

1 .2007

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Traum-Resort für die Träume vom Glück

Fotos: PCI-Augsburg GmbH / Carmo Correia

Das Glücksspiel zieht alljährlich Millionen von Menschen nach Macau.

Und immer größer, immer exklusiver wachsen neue Hotel- und Casino-

Ressorts in den Himmel, seit die chinesische Regierung im Jahr 2000

das einheimische Monopol aufhob. Unter ihnen fällt ein

20-stöckiger Baukörper besonders ins Auge, dessen imposante

Glasfassade Luxus und Großzügigkeit ausstrahlt.

Das Gebäude ist inzwischen zum Anziehungspunkt für

Glücksritter aus aller Welt geworden. An 220 Spieltischen

und 380 Glücksspielautomaten wird der Tanz ums Goldene

Kalb zelebriert. Angeschlossen ist ein 5-Sterne-Hotel

mit 600 Zimmern und Suiten. Dem Wohlbefi nden der

Gäste dienen unter anderem sieben Gourmet-Restaurants,

diverse Bars und eine Auswahl exklusiver Boutiquen.

Hotelgäste entspannen stilvoll im hauseigenen Spa. An

dessen Erstellung war der deutsche Bauchemiehersteller

PCI Augsburg GmbH, ein Unternehmen der BASF, mit

speziellen Produkt-Systemen beteiligt.

Konkret ging es dabei um die Abdichtung verschiedener

Untergründe und Oberfl ächen sowie um die

Verlegung von Fliesen und

Naturwerkstein innerhalb

der Swimmingpool-Land-

Synergien mit BASF

als Basis fürs Geschäft

schaft des Ressorts. Die Entstehungsgeschichte und

die spätere Abwicklung dieses Auftrages liefern ein

probates Beispiel für die gute Zusammenarbeit zwischen

den lokalen Landesgesellschaften der BASF und

der PCI Augsburg.

Denn es war Vincent Tsang, Construction Systems

Sales Manager der BASF Hong Kong Co. Ltd.,

der das Renommier-Objekt akquirierte. Wichtig für

den Erfolg war zudem, dass mit dem Handelsunternehmen

Techlink ein Vertriebspartner in Hong Kong

vor Ort aktiv war und in die Abwicklung maßgeblich

mit einbezogen werden konnte. Über Vincent Tsang

erfolgte die Verbindung zur Exportabteilung der PCI

in Deutschland. Um die potenziellen Auftraggeber

von den Qualitäten der PCI-Produkte zu überzeugen,

entstanden zunächst aufwändige Muster für den

geplanten Systemaufbau bei Boden und Wänden im

Schwimmbecken, für die Detailausbildung der Abdichtungen

sowie für ein komplettes System vom Un-

Muster vom Systemaufbau

und Prüfzeugnisse

Ruhe und Gelassenheit strahlen die üppig

gegrünten Innenhöfe des Ressorts aus.

Die changierenden Blautöne der Beckenauskleidung

lassen das Wasser in kühler

Frische erscheinen

tergrundausgleich

mit Haftbrücke bis

zur Verfugung.

Damit war ein wesentlicher Grundstein auf dem

Weg zur Realisierung vorhanden. Zweites

wichtiges Kriterium für die Verantwortlichen

vor Ort stellte das Vorhandensein der Prüfzeugnisse

analog der ASTM-Standards dar (ASTM – American

Society for Testing and Materials), die auf internationalem

Parkett unabdingbar gefordert sind. Die

Präsentation der PCI-Systeme bei den Investoren und

Planern des Projektes mit detaillierten Erklärungen zur

Funktionsweise und zu den technischen Eigenschaften

der einzelnen Produkte überzeugte am Ende: Um

den Erfolg des Auftrages zu sichern, war mit Markus

Scherler, PCI Project Manager Tiling Systems, zum

Start der Bauphase ein Fachmann vor Ort, der nicht

nur den regionalen Markt kennt, sondern vor allem

auch technische Detailberatung bei den Ausführungsarbeiten

leisten konnte.

Im Bereich des Swimmingpools, des Jacuzzi und

des Fußbades, welche mit Mosaikfl iesen im Format

50x50x10 mm belegt sind,

kam von der Mörtelhaftbrücke

über Ausgleichsmörtel und

Ruhe nach dem aufregenden Glücksspiel: umgeben

von tropischen Pfl anzen kann man bequem

relaxen oder im sprudelnden Wasser des Whirlpools

über die Einsätze der nächsten Spielrunde

nachdenken

Überzeugende

Systemlösungen

21

Wo europäische Normen

nicht mehr greifen, sind

Prüfzeugnise des ASTM-

Standards eine wichtige

Voraussetzung für den

Einsatz der Produkte

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SKS

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STEIN.KERAMIK.SANITÄR

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Sicherheitsdichtschlämme bis hin zu einem Reaktionsharzsystem,

speziell zum Verlegen und Verfugen

von Keramikbelägen, die Chemikalien ausgesetzt

sind, ein exakt aufeinander

abgestimmtes

Objekt-Infos:

Investitionssumme

Gesamtprojekt: 1,2 Milliarden USD

Fläche des Casinos: 10.000 m².

Produkte der

PCI Augsburg GmbH: Swimmingpools und Water Feature

auf rund 3.000 m² Fläche

Fertigstellung: Juni 2006

Die komplizierten Formen des Pools mit unterschiedlichen Rundungen, Versprüngen und Absätzen erforderte viel Sorgfalt bei

der Untergrundvorbereitung und anschließenden Verlegearbeit. Als Vorteil erwies sich dabei die Verwendung von keramischem

Mosaik, das sich gut den unregelmäßigen Beckenformen anpassen ließ.

22

Produktsystem zum

Einsatz (siehe Info-

Kasten)

Sicherheit war

auch bei den

Duschen und

Fußwaschbecken gefordert.

Auch hier

Vergnügen in Milliardenhöhe

Macau liegt im Mündungsdelta des Perlfl usses an der Südostküste der Volksrepublik China auf einer Fläche von 25,4 Quadratkilometern.

Es umfasst die gleichnamige Halbinsel, die Inseln Taipa und Coloane sowie das durch Aufschüttung entstandene Neulandgebiet

Cotai und wird von rund einer halben Million Menschen bewohnt. Den Alltag Macaus prägt seit dem Dezember 1999 das Prinzip

„Ein Land, zwei Systeme“, denn es genießt als zweite Sonderverwaltungszone Chinas weitgehende Autonomie mit Ausnahme

der Verteidigungs- und Außenpolitik. Seine Kultur ist wesentlich durch die rund 450 Jahre dauernde Anwesenheit der Portugiesen

in Macau geprägt, so dass fernöstliche und europäische Architektur sowie deren Lebensstil und Küche reizvolle Verbindungen

eingingen. Seit dem Jahr 1847 ist in Macau, anders als im nahe gelegenen Hongkong, das Glücksspiel legal. Kasinoeinkünfte

stellen daher einen Großteil des Bruttoinlandsprodukts. Und dieser Bereich boomt, so dass Las Vegas, Spiel-Stadt in der Wüste

und bislang das ultimative Mekka der Glücksspieler aus aller Welt, zunehmend Konkurrenz

bekommt. Die chinesische Sonderverwaltungszone überholte sogar das US-amerikanische

Las Vegas als umsatzstärkste Glücksspielmetropole. Und das scheint erst der Anfang. So

plant unter anderem Richard Branson, britischer Milliardär und Virgin-Chef, ein 20 Hektar

großes Areal zu kaufen und zum

Vergnügungsparadies mit Casino

umzubauen. Die Verhandlungen

stünden kurz vor dem Abschluss,

berichtet die „Financial Times“. Bransons

möchte sein Casino im Jahr 2010

eröffnen. Auch drei Hotels sollen zu

dem Komplex gehören. Zu Bransons

Geschäftsimperium zählen bereits

Fluggesellschaften, Musikunternehmen,

Mobilfunk-Firmen und mehr.

Links: Macau aus der Satelliten-Perspektive

(Foto: NASA), ganz unten rechts die Insel Taipeh

und der Flughafen von Macau im Meer.

Rechts ein Blick über die Dächer von Macau

setzten die Planer auf die von der Untergrund-Vorbereitung

bis zur Verfugung aufeinander abgestimmten

Systemkomponenten. Wichtig war dies vor allen

Dingen bei der Verlegung der Natursteinbeläge,

um zum Beispiel das Risiko späterer Verfärbungen

auszuschalten. Dies gilt sowohl für den verwendeten

weißen Mittelbett- und Ansetzmörtel wie auch

für die Fugenmörtel und Silikon-Dichtstoffe (siehe

Info-Kasten).

Diese Materialien kamen auch beim Bau der

so genannten „water feature“ zum Einsatz. Hierbei

handelt es sich um große Pfl anzgefäße im und am

Swimmingpool mit Oberfl ächen aus Solnhofener

INFO:

Produkte für die Mosaik-Verlegung

im Bereich des Swimmingpools, des

Jacuzzi und des Fußbades:

PCI Repahaft (Mörtelhaftbrücke), PCI

Pericret (Ausgleichsmörtel für Boden,

Wand und Decke), PDI Seccoral (Sicherheitsdichtschlämme),

PCI Nanolight

(Variabler Flexmörtel für alle Untergründe

und keramischen Beläge), PCI Durapox

NT plus (Reaktionsharzsystem, speziell

zum Verlegen und Verfugen von Keramikbelägen,

die Chemikalien ausgesetzt

Platten bzw. aus verschiedenen Graniten. Die

Bereiche, welche die Last dieser Water Feature

aufnehmen, erforderten besondere Vorkehrungen.

Hier wurde mit einer Dichtschlämme sowie

Reparatur- und Schnellestrichmörteln ein sicherer

Untergrund geschaffen.

Im Container

in den Fernen Osten

Acht Wochen vor dem

Start der Bauarbeiten

bestellte Vincent Tsang

die Produkte bei der PCI in Deutschland. Von

hier aus wurde das Material in einen 20-Fuß-Container

verladen und nach Hongkong verschifft.

Techlink als Vertriebspartner vor Ort komplettierte

das Sortiment mit am Lager vorrätiger Ware

der PCI und schickte alles per Schiff weiter nach

Macau. Lastkraftwagen übernahmen schließlich

den Transport vom Schiff zur Baustelle. Der

Versand der Produkte von Hong Kong bis zur

Baustelle verlief zügig und reibungslos innerhalb

von drei Tagen.

Kleber für alle Fälle

Bei den Verlegearbeiten im Schwimmbadbereich

des Spas spielte der

flexible Klebemörtel „PCI-Nanolight“

eine im wahrsten Sinne tragende

Rolle. Insbesondere seine nahezu

universelle Einsetzbarkeit macht Arbeit

auch in Problembereich zu einer

sicheren Sache. Neben den guten

Verarbeitungseigenschaften weist er

eine hohe Standfestigkeit auf. Sie ist

verbrieft durch das „T“ in der Klassifizierung

C2FTE nach DIN EN 12004

(„C“ für zementäre Fliesenkleber, „2“

für Haftzugfestigkeiten von mehr als

1 N/mm²). „E“ steht für eine verlängerte

offene Zeit und „F“ für schnell

abbindend.

Adressen und mehr Informationen ab Seite 44

sind) und PCI Silcofug E (elastische Fugendichtmasse).

Produkte für den Systemaufbau an

Duschen und Fußwaschbecken:

PCI Repahaft/PCI Pericret/PCI Seccoral

(Untergrundvorbereitung); PCI Carrament

(weißer Mittelbett- und Ansetzmörtel für

Naturwerksteinbeläge); PCI Flexfug bzw.

alternativ dazu: PCI Carrafug (Fugenmörtel

für Naturwerksteinfl ächen); PCI Carraferm

(Silikon-Dichtstoff für Naturwerksteine und

Degussa Masterseal 355.

Für den Bereich „Water features“:

PCI Seccoral (fl exible Dichtschlämme);

PCI Peciment 50 (Reparaturmörtel); PCI

Novoment M3 plus bzw. alternativ dazu

PCI Novoment M1 plus (Schnellestrich

-Fertigmörtel). Die Schutzplatten für

Übertöpfe wurden mit Hilfe von PCI Repahaft

(Mörtelhaftbrücke), PCI Pericret

(Ausgleichsmörtel) und PCI Seccoral

(Dichtschlämme) hergestellt.

Fernöstliche Farbenpracht: Durch die große Glasfassade der in traditionellen Farben

gestalteten Hotellobby schweift der Blick hinaus in das üppige Grün des Gartens

Chronologie von PCI Nanolight:

05/2002 Start Entwicklung, F&E PCI Augsburg GmbH

03/2003 Produktionsstart

05/2003 Markteinführung

04/2004 Goldmedaille f. innovative bauchemische Produkte, CONECO, Bratislawa

01/2005 Goldmedaille für innovative bauchemische Produkte, BUDMA, Posen

Bisher mit PCI Nanolight verlegte Fläche: über 30 Millionen m²

Produkt-Steckbrief:

- Variabler Flexmörtel für alle keramischen Beläge und alle Untergründe, auch als

Reparaturmörtel bis 15 mm Schichtdicke einsetzbar.

- Ausgezeichnete Verarbeitungseigenschaften durch Einsatz der Leichtmörtel-

Technologie,

- dadurch geringes Gebindegewicht mit hohem Tragekomfort (15-kg-Sack mit Tragegriff)

- Hervorragende technische Performance aufgrund der Ausbildung von Nanostrukturen

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STEIN.KERAMIK.SANITÄR


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Schönheit mit Risiko - Teil 2

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TECHNIK ....................................................................................................................................................................................................................................................................................................................... PRODUKT SKS...................................................................................................................

UND

Das TECHNIK ist sicher. .

Großformate und Verlegetechnik: Wenn die „Größen-Falle zuschnappt

...

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I N N O V A T I O N E N M I T P R O F I L

STEIN.KERAMIK.SANITÄR

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PRODUKT

UND

Großformatige Fliesen oder auch Natursteinplatten erfreuen sich

bei Architekten und Bauherren zunehmender Beliebtheit, zumal

die Industrie mittlerweile ein höchst attraktives Produktangebot bereithält.

Insbesondere die Hersteller von Feinsteinzeug forcieren dieses

Produktsegment. Nicht Schritt gehalten hat damit allerdings die Ver-

legetechnik.

In der

letzten

Ausgabe

haben wir

dargelegt, welche Wechselwirkung Untergrund und Belagsmaterial bei

solchen neuen „Größenordnungen“ entsteht und dass selbst ein DINgerechter

Untergrund keine guten Voraussetzungen für die Verlegung

groformatiger Platten schafft. Jetzt geht es um besondere Verlegearten

und ein Beispiel aus der Praxis, das zeigt, dass selbst versierte Fliesenleger

unversehens in die „Größen-Falle“ tappen können.

Großformate und Verlegetechnik:

Wenn die „Größen-Falle“ zuschnappt ...

Fachleute warnen regelmäßig vor

dem erhöhten Risiko von Rissbildungen

bei versetzt angeordneten

Belagsfugen

Äußerster Beliebtheit erfreuen sich seit vielen

Jahren großformatige Platten mit recheckigen

Außenabmessungen. Ob als Keramik,

Natur- oder Kunstwerkstein bilden vor allem

Platten mit dem Format 30/60 cm einen Trend, der aus

der Palette der gestalterischen Möglichkeiten offenbar

nicht mehr wegzudenken ist. Und wehe, wenn ein

solches Format nicht im Verband verlegt wird.

Der Kunde oder Auftraggeber ahnt jedoch nicht,

dass er von seinem ausgewählten Fliesenfachbetrieb

unter Umständen eine recht riskante Ausführung

verlangt, wenn er das in einer Ausstellung anhand von

Mustern oder Schautafeln gesehene Erscheinungsbild

eines „verzahnten Belages“ etwa in seinem Wohnzimmer

unbedingt wieder fi nden möchte.

Neben den schon erläuterten Auswirkungen

eines abnehmenden Fugennetzes bei größer werdenden

Plattenformaten, erfährt ein Belag einen weiteren,

versteifenden Effekt, wenn seine Fugen, zumindest

in einer Richtung, nicht durchlaufen.

Fachleute warnen regelmäßig vor dem erhöhten

Risiko von Rissbildungen bei versetzt angeordneten

Belagsfugen. Natürlich hängt das tatsächliche Risiko

auch hier wieder von den Randbedingungen ab. Ein

Belag, der durch geradlinig verlaufende Bewegungsfugen

in kleinere Felder eingeteilt ist, wird ein geringeres

Rissrisiko aufweisen als ein entsprechender Belag mit

großen Feldern.

Das Merkblatt des ZDB „Keramische Fliesen

und Platten, Naturwerkstein und Betonwerkstein auf

beheizten zementgebundenen Fußbodenkonstruktionen

mit Dämmung“, empfi ehl in diesem Zusammenhang

unter Punkt 6.5 „Verlegung von großformatigen

24

Platten“, die Verlegung großformatiger Fliesen und

Platten ≥ 0,1 m² mit geradlinig durchlaufenden Fugen

(Fugenschnitt) und nicht mit versetzten Fugen

(Verband) vorzunehmen. Es liegt auf der Hand, dass

dieser Rat auch auf nicht beheizte Bodenkonstruktionen

ausgedehnt werden kann, wenn sie sich im

Außenbereich befi nden oder in Innenräumen hinter

großen, sonnenbeschienen Fensterfronten.

Vorsicht

beim Verlegen

im Verband

Text: Dipl.-Ing. Andreas Poitz

Fotos: Mapei GmbH

Nun können derartige, letztendlich

nicht bindende, Empfehlungen

den Auftraggeber von seinem

festen gestalterischen Vorhaben

kaum abbringen. Bei objektiver Betrachtung muss

man auch eingestehen, dass eine Rechteckplatte im

Fugenschnitt verlegt, tatsächlich ein wenig gewöhnungsbedürftig

aussieht. Das Risiko trägt am Ende

der Fachbetrieb. Da wäre es zu begrüßen, wenn sich

der Kunde zumindest davon überzeugen ließe, in

Risiko minimierende Maßnahmen bei der Verlegung

zu investieren.

So liegen im geschilderten Fall durchaus gute

Erfahrungen mit entkoppelnden Zwischenschichten

vor. Der Markt bietet in diesem Zusammenhang

eine Reihe an Platten (z.B. Mapei Unireno), Matten

oder Vliesen (z.B. Mapei Mapetex) an, die zunächst

mit speziellen Klebesystemen am Untergrund fi xiert

werden, bevor dann hierauf die Verlegung des Belages

erfolgt. Durch die energiezehrenden Eigenschaften

dieser Produkte, werden sich aufbauende Spannungen

zwischen Untergrund und Belag reduziert. Aufgrund

der vielfältigen, objektspezifi schen Einfl üsse auf die

Wirksamkeit der beschriebenen Maßnahme, empfi ehlt

sich jedoch stets eine sachkundige und verbindliche

Besonders bei polierten Platten ist jede Unregelmäßigkeit auf den ersten

Blick zu erkennen

Beratung durch den jeweiligen Hersteller der Entkopplungsschicht

vor Ort.

Eines können aber auch die verschiedenen Varianten der erwähnten

Entkopplungslösung im Zusammenhang mit der Verlegung

großformatiger Rechteckplatten nicht vermeiden, nämlich, dass der

Verband, beim Anlegung der notwendigen, selbstverständlich geradlinig

verlaufenden Bewegungsfugen, gebrochen werden muss.

Doppelböden

mit begrenzter

Kantenlänge

Hersteller von Trockenestrichen, Doppel- oder

Hohlraumböden begrenzen im Falle einer Bekleidung

ihrer Erzeugnisse mit harten Belagswerkstoffen

die Kantenlängen auf maximal ca. 300

mm. Den wesentlichen Grund hierfür fi ndet man darin, dass, auch

bei einer steifen Ausbildung der Konstruktion, die Nachgiebigkeit

des Bodens im Vergleich zu harten Nutzbelägen relativ groß ausfällt.

Bei einer entsprechenden mechanischen Belastung aus der jeweiligen

Nutzung steigt dann naturgemäß mit zunehmenden Kantenlängen

der Belagsmaterialien die Gefahr von Rissbildungen. Eine Verlegung

von wirklich großformatigen Platten ist demnach auf derartigen

Untergründen zunächst nicht möglich.

Eine weitere Besonderheit ist bei Doppelbodenkonstruktionen

zu beachten. Infolge einer hier vorliegenden Verbindung der

einzelnen Bodenkonstruktionselemente untereinander mittels Verklebung,

kommt es bei mechanischen Belastungen aus der Nutzung

zu einer so genannten „Durchlaufwirkung“. Hierdurch entstehen

Zugbeanspruchungen an den Oberseiten der Böden, die wiederum

zu Rissen in Belagsmaterialien führen können, wenn der Belag über

die Zwischenaufl agerpunkte hinweglaufend verlegt wird.

Die Hersteller von Doppelböden bieten teilweise bereits werksseitig

mit Belagsmaterialien versehene Konstruktionselemente an.

Bei der Installation derartiger Elemente ergibt es sich zwangsläufi g,

dass die Belagsmaterialien nicht über die Zwischenaufl agerpunkte

hinweglaufen, sondern hier mit einer Fuge aneinander stoßen. Damit

sind Rissbildungen im Belag infolge der angesprochenen Durchlaufwirkung

ausgeschlossen.

Bei der Anwendung der genannten Konstruktionsarten können

auch die zuvor erwähnten Entkopplungsmaßnahmen nicht immer

Abhilfe schaffen. Hierzu müssten sie nämlich, neben ihrer spannungsabbauenden

Wirkung in der Ebene, insbesondere auch senkrecht zu

ihrer Ebene nachweislich einen deutlichen Beitrag zur Reduzierung der

Entkopplungsmaßnahmen

helfen nicht in jedem Fall

Durchbiegungen unter Last bzw.

zur Versteifung der Konstruktion

leisten. Entkoppelnde Maßnah-

Info-Serviceziffer [1706] ➜

Wegen ihrer hohen Funktionalität setzen Fliesenprofis auf Schlüter ® -DITRA

– die Entkopplungsmatte, die mehr kann. Ob im Außenbereich auf Balkonen

und Terrassen oder innen auf kritischen Untergründen wie frischen Estrich-

und Betonflächen, Heizestrichen, Holzwerkstoffen oder Gussasphalt:

Auf der DITRA-Matte liegen Fliesen und Naturstein dauerhaft sicher und

rissfrei. Und das seit 1987.

Schlüter ® -DITRA

Die Entkopplungsmatte

Entkoppelt den Belag vom Untergrund

Gleicht unterseitigen Dampfdruck aus

Abdichtung im Verbund mit dem Belag

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Optimale Wärmeverteilung auf Heizestrichen

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®

STEIN.KERAMIK.SANITÄR

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SKS

....................................................................................................................

Die Feuchtigkeitsempfi ndlichkeit

von Calciumsulfatfl ießestrichen

schließt Außenanwendungen und

Innenanwendungen bei entsprechendenFeuchtigkeitsbeaufschlagungen

aus

DIN-Taschenbuch 190 als CD-Rom

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TECHNIK ....................................................................................................................................................................................................................................................................................................................... SKS...................................................................................................................

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STEIN.KERAMIK.SANITÄR

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PRODUKT

UND

Ein Fall aus der

täglichen Praxis

men, die dies leisten können, erscheinen jedoch nur

im Einzelfalle sinnvoll, wenn etwa vor der Bekleidung

einer bereits eingebauten Konstruktion ihre fehlende

Stabilität nachträglich offenkundig wird.

Sofern die Planung einer Bodenkonstruktion

dies noch zulässt, sind versteifende oder Durchbiegung

beschränkende Maßnahmen, wie etwa dickere

Konstruktionselemente oder zusätzliche Unterstüt-

zungspunkte wirtschaftlicher.

Ein Fliesenfachbetrieb erhält den Auftrag,

Feinsteinzeug im Format 60 x 60

cm in einem anspruchsvollen Umfeld auf einem

Calciumsulfatfl ießestrich zu verlegen. Bei nachträglich

durchgeführten Korrekturarbeiten, im Rahmen

derer Platten ausgetauscht werden mussten, wird

eine unbefriedigende Anhaftung des eingesetzten

Klebemörtels am Untergrund festgestellt. Sämtliche,

bei dem vorliegenden Untergrund zu beachtenden

Parameter, Einhalten der erforderlichen Restfeuchte,

Anschleifen mit anschließendem Absaugen und fl ächendeckende

Grundierung, wurden eingehalten. Als

Verlegemörtel kam ein schneller, kunststoffvergüteter

Mittelbettklebemörtel der Klassifi zierung C2F gem.

EN 12004 zur Anwendung.

Beunruhigend an dem bis hierhin geschilderten

Fall ist, dass weder hinsichtlich des Untergrundes noch

der Auswahl des Klebemörtels Fehler oder Mängel

ausgemacht werden können.

Klarheit brachte schließlich eine sachkundige

Begutachtung. Calciumsulfatfl ießestriche besitzen

beneidenswert gute Verarbeitungseigenschaften und

zeichnen sich überdies durch nur geringe Verformungen

während der Erhärtung aus. Zu beachten ist lediglich

die Feuchtigkeitsempfi ndlichkeit des Bindemittels,

weshalb Außenanwendungen und Innenanwendungen

bei entsprechenden Feuchtigkeitsbeaufschlagungen

ausgeschlossen sind.

Tatsächlich wurde die unzureichende Anhaftung

des Klebemörtels am Untergrund auch auf die-

26

Schnell erhärtend

bedeutet nicht

schnell trocknend

se Feuchtigkeitssensibilität

zurückgeführt, was zunächst

überrascht, da es sich bei den

bekleideten Flächen nicht um

feuchtigkeitsbeaufschlagte Flächen handelte.

Der eingesetzte Klebemörtel darf als durchaus

haftstark (C2-Kleber) bezeichnet werden. Aufgrund

der großen Kantenlängen der Feinsteinzeugplatten

musste er, im Hinblick auf eine handwerklich saubere

Platzierung der Platten, in einer größeren Verlegedicke

von durchschnittlich ca. 10 mm angewandt

werden. Bei dem eingesetzten Klebemörtel handelte

es sich zwar um ein schnell erhärtendes Produkt

(Zusatzkennzeichnung „F“ gem. EN 12004), jedoch

nicht um ein schnell trocknendes Produkt.

Im Verlegemörtel enthaltenes Überschusswasser,

das aufgrund des dickeren Klebebettes und

der ungünstigen Trocknungsbedingungen unterhalb

der großen Platten, bei gleichzeitig sehr schmalen

Belagsfugen, deutlich länger als üblich auf den

Untergrund eingewirkt hat, führte letztendlich zu

einer Herabsetzung der Festigkeit in der Randzone

des Calciumsulfatfl ießestrichs, mit den geschilderten

Folgen. Die eingesetzte Acrylatgrundierung,

obwohl auf derartigen Untergründen üblich und in

Normalfällen auch ausreichend, konnte hier keinen

genügenden Schutz bieten. Für die Sicherstellung

eines ausreichenden Haftverbundes wären in Fällen

wie dem hier geschilderten folgende Varianten

denkbar.

Verwendung einer Epoxidharzgrundierung,

2-maliger Auftrag, in Verbindung mit einer Absandung

des 2. Auftrages im Überschuss mit feuergetrocknetem

Quarzsand der Körnung 0,7-1,2 mm

(nicht fest eingebundenen Quarzsandkörner nach

dem Erhärten des Harzes restlos absaugen). Die

Epoxidharzgrundierung sollte einen ausreichenden

Schutz vor der einwirkenden Feuchtigkeit bieten.

Da wir an dieser Stelle keine Verallgemeinerung von

Epoxidharzgrundierungen vornehmen möchten, ist

die ausreichende Schutzwirkung durch den jeweiligen

Hersteller bestätigen zu lassen.

Einsatz eines haftstarken Klebemörtels, der,

neben einer schnellen Erhärtung, als zusätzliche

Eigenschaft auch ein schnelles Trocknungsverhalten

besitzt. Derartige Eigenschaftsprofi le werden teilweise

von Produkten erreicht, die für die Verlegung von

verfärbungs- und verformungssensiblen Naturwerksteinen

ausgelobt werden. Da es sich bei der schnellen

Trocknung nicht um eine genormte Eigenschaft handelt,

sollte auch dieses Merkmal durch den jeweiligen

Hersteller bestätigt werden.

Die

Im Laufe der Zeit ständig

Zusammenfassung verbesserte Herstellungsverfahren

bescheren öffentlichen, kommerziellen

und privaten Gestaltungsbedürfnissen heute eine

Vielzahl attraktiver und technisch hochwertiger, d.h.

insbesondere maß- und formgenauer, großformatiger

Plattenelemente aus keramischen Materialien, Natur-

Adressen und mehr Informationen ab Seite 44

Europäischer Sanierungskalender 2007

Feuchtigkeitsschutz ohne zusätzliche Abdichtung

und Kunstwerksteinen.

Für die sichere Verlegung dieser Produkte stehen

technisch nicht minder ausgereifte Verlege- und

sonstige Hilfswerkstoffe zur Verfügung, die auch bei

Aufgabenstellungen die sich aus modernen Entwicklungen

und Trends bei Verlegeuntergründen ergeben,

angemessene Lösungen bieten.

Allein die Abhängigkeit der sachgerechten

Platzierung großformatiger Elemente von der geometrischen

Beschaffenheit der Untergründe, bildet

nach wie vor eine Aufgabenstellung, die neben einem

entsprechenden Materialaufwand bei den Verlegewerkstoffen,

vor allem einen erhöhten Aufwand an Zeit und

Europäischer Sanierungskalender 2007

Die Bereiche der Sanierung, Instandsetzung und -haltung von

Baubestand gewinnen für das Baugeschehen insgesamt mehr

und mehr an Bedeutung. Die neue - und jetzt erstmals beim

Beuth Verlag erschienene - Ausgabe des „Europäischen Sanierungskalenders

2007“ erörtert anhand konkreter Beispiele

aus der Sanierungspraxis aktuelle restauratorische, denkmalpfl

egerische und ingenieurtechnische Probleme und fachliche

Herausforderungen. Themen sind unter anderem Hygrothermie

von Holzbalkenköpfen in sanierten Außenwänden, erneuerbare

Energien und Altbausanierung, echter Hausschwamm - Verwandtschaften

und Verwechslungen oder Sanierungsbeispiele

aus dem UNESCO-Weltkulturerbe.

Unter den angesprochenen Sanierungsobjekten finden

Feuchtigkeitsschutz ohne zusätzliche Abdichtung

Gemäß Bauordnung der Bundesländer sind durch Feuchtigkeit

beanspruchte bauliche Anlagen, wie Bäder, Duschen, Terrassen

und Balkone gegen Durchfeuchtung zu schützen. Das Merkblatt

„Verbundabdichtungen“ des Fachverbandes Deutsches Fliesengewerbe

regelt dabei die Notwendigkeit einer Abdichtung

je nach Beanspruchungsklasse und Untergründen.

In bestimmten Fällen geht es aber auch ohne den zusätzlichen

Aufwand einer solchen Abdichtung. Darauf weist der Bauplattenhersteller

Wedi hin. So sei die Wedi-Bauplatte gemäß dieses

Merkblattes in der Feuchtigkeitsbeanspruchungsklasse 0 und

A01 auch ohne Verbundabdichtung freigegeben. Baurechtlich

habe diese Bauplatte in der Feuchtigkeitsbeanspruchungs-

DIN-Taschenbuch 190 als CD-Rom

Das DIN-Taschenbuch 190 „Rohre, Rohrleitungsteile und

Rohrverbindungen aus thermoplastischen Kunststoffen“ hat der

Beuth-Verlag jetzt als CD-ROM publiziert. Wie in der gedruckten

Version des Taschenbuchs fi nden sich insgesamt 30 national

und international gültige Normen (Originaltexte): Es geht um

technische Regeln für Rohrleitungs-Dichtungen, Rohrleitungssysteme

für Fußbodenheizungen, Rohre für raumlufttechnische

Anlagen, die Rohrpost, Schutzrohrleitungen, Rohrleitungssysteme

für die Gasversorgung sowie Rohrleitungssysteme für

industrielle Anwendungen; im Wesentlichen werden jeweils die

PRODUKT

UND

TECHNIK

handwerklichen Fertigkeiten des Verlegefachbetriebs

erfordert.

Es wäre wünschenswert, wenn der naturgemäß

höhere Aufwand an Material und handwerklicher

Leistung auch schon im Rahmen von Ausschreibungen

und Leistungsbeschreibungen jeglicher Form gesondert

berücksichtigt würde, damit die Gestaltung von

Lebensraum mit großformatigen Belagsmaterialien zu

einem Genuss wird, der für alle Beteiligten zumindest

annähernd faire Rahmenbedingungen bietet. Und das

würde letztlich auch die Bereitschaft des Handwerks,

diese Gestaltungsmöglichkeiten in die Praxis umzusetzen,

deutlich erhöhen.

sich zum Beispiel die Steinerne Brücke in Regensburg, die

Albrechtburg in Meißen, die Schlösser in Schleißheim und

Neuschwanstein, die Matthias-Kirche in Budapest sowie einige

UNESCO-Weltkulturerbe-Objekte in Stralsund und Wismar. Für

das fachlich hohe Niveau und die repräsentative Auswahl der

Themen steht ein kompetenter Beirat unter der Leitung von

Prof. Helmut Venzmer.

„Europäischer Sanierungskalender 2007“ - Holzschutz, Bautenschutz,

Bauwerkserhaltung, Restaurierung und Denkmalpfl ege;

Herausgeber: DIN Deutsches Institut für Normung e. V. Beuth

Verlag GmbH (Berlin, Wien, Zürich); 1. Aufl age 2006; 400 S.;

24 x 17 cm; gebunden 98,00 EUR (157,80 CHF); ISBN 978-

3-410-16391-6

klasse A1 demnach sogar eine Alleinstellung. Denn im Bereich

höherer Beanspruchung seien feuchtigkeitsempfi ndliche

Untergründe wie Gipskarton und Gipsfaserplatten selbst mit

einer Verbundabdichtung nicht freigegeben. Um Unsicherheiten

und Fehler zu vermeiden, hat das Unternehmen gemeinsam

mit dem Fachverband des Deutschen Fliesengewerbes eine

Infobroschüre entwickelt. Hier werden die drei Feuchtigkeitsbeanspruchungsklassen

und die damit fachgerechte Wahl

von Untergrund und Abdichtung unter Fliesen beschrieben.

Zu beziehen ist das Originalmerkblatt beim Fachverband des

Deutschen Fliesengewerbes. Die Adresse steht auf unserer

Serviceseite.

sicherheitstechnischen Anforderungen, Prüfungsparameter,

Berechnungsverfahren sowie Lieferbedingungen für die einzelnen

Bereiche festgelegt. Vor allem Planer, Hersteller, Bauleiter,

Handwerker und Verarbeiter erhalten mit dieser Sammlung

wichtige Grundlagendokumente für ihre berufl iche Praxis.

„DIN-Taschenbuch 190 - Rohre, Rohrleitungsteile und Rohrverbindungen

aus thermoplastischen Kunststoffen“; Herausgeber:

DIN Deutsches Institut für Normung e.V.; ersch. im

Beuth Verlag GmbH: Berlin, Wien, Zürich; 3. Aufl age 2006; 1

CD-ROM; Einzelplatzversion; 99,00 EUR (176,00 CHF); ISBN

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STEIN.KERAMIK.SANITÄR


SKS

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BAU 2007

BAU SKS 2007

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MESSEEXTRA XTRA TRA SKS...................................................................................................................

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MESSEEXTRA

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X BAU 2007

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Schon im Vorfeld hatte die

Münchener Messegesellschaft und

die Aussteller darauf gehofft: Und

in der Tat hat die BAU 2007 einen

neuen Besucherrekord erzielt. An

sechs Messetagen kamen mehr als

206 000 Besucher nach München,

um sich über das Angebot der

2 046 Aussteller aus 44 Ländern zu

informieren. Damit wurde erstmals in

der mehr als 40jährigen Geschichte

der BAU die „200 000er Marke“

BAU 2007:

überschritten.

Viele Besucher sorgten für gute Stimmung

Showprogramme, wie diese

„Modenschau“ auf dem Stand

der Sopro Bauchemie sorgten für

Abwechslung

Besonders freute man sich über das Interesse

des Auslandes. Laut Messestatistik kamen

mehr als 36 000 Fachbesucher, so viele wie

nie zuvor, aus dem Ausland. Damit hat sich

der Anteil der internationalen Besucher überproportional

um 20 Prozent erhöht. Die Besucher kamen aus

143 Ländern, auch das ist Rekord. Besonders starke

Zuwächse gab es bei den ost- und südosteuropäischen

Ländern. Aus Slowenien, Lettland und dem neuen

EU-Mitglied Rumänien seien rund dreimal so viele

Die BAU

auf dem Weg

zur internationalen Messe?

Besucher zur BAU gekommen

wie 2005. Auch Polen, Russland,

Türkei, Griechenland und

das ebenfalls neue EU-Mitglied

Bulgarien trugen zur Verbesserung des internationalen

Flairs der Messe bei, zur Freude nicht nur des Veranstalters,

sondern auch der Aussteller, von denen sich

- wie berichtet - im Vorfeld besonders jene aus dem

Sektor keramische Fliesen und Trockenbau überaus

skeptisch zeigten und

auf eine Teilnahme

verzichteten.

Bei denen, die

trotzdem kamen,

schien die Messe-

Welt durchaus in

Ordnung. So berichtete

Dieter Schäfer,

Vorstandsvorsitzender

der Deutschen

Steinzeug Cremer &

Breuer AG, sogar von

Verkaufsabschlüssen:

„Es wurde nicht

nur beraten, sondern

auch verkauft beziehungsweise vorverkauft. Die

Atmosphäre bestätigte

Es wurde nicht nur

beraten, sondern auch

verkauft

DIETER SCHÄFER, VORSTANDSVORSITZENDER

DSCG AG

eindrucksvoll die positiven

baukonjunkturellen

Frühindikatoren. Quer

durch die Gewerke wurde

von einer Aufbruchstimmung

berichtet.“

Auch Roger Görg von

Thyssen Krupp bestätigte diese Stimmung: „Teilweise

hatten die Kunden Pläne für konkrete Projekte dabei,

die sie ausbreiteten und mit unseren Verkäufern besprachen“.

Auch bei Profi l-Hersteller Dural war man

guter Dinge angesichts der Messe-Bilanz: „Unser

Konzept, sich am Jahresanfang ausschließlich auf die

Messe-Präsentation auf der BAU zu konzentrieren und

dafür auf den Auftritt auf der Domotex in Hannover

zu verzichten, ist angesichts der überaus positiven

Resonanz in München bestätigt worden“, betonte

Marketingleiterin Karina Kluger in ihrem Resümee.

Inwieweit die BAU eine Architekten-Messe

geworden ist, dürfte demgegenüber nach wie vor

kontrovers diskutiert werden. Zwar registrierten die

Messe-Statistiker einen prozentual gestiegnen Anteil

von Besuchern aus den Berufsgruppen Architekten,

Planer und Bauingenieure (von 15 Prozent in 2005

auf jetzt 18 Prozent, entsprechend 36 000 Besuchern),

angesichts der insgesamt gestiegenen Besucherzahl

ist dieser Zuwachs dann doch nicht so marginal wie

von manchen Ausstellern, die sich ernsthaft mit ihren

„ArchitectCorners“ um diese Zielgruppe bemühten,

erhofft wurde. Darüber, ob und wie diese an sich

löbliche Einrichtung genutzt wurde, gab es bis Redaktionsschluss

seitens der Veranstalter leider keine

Informationen. Die teilnehmenden Aussteller sollten

hier einen besonderen Bereich schaffen,

um Architekten eine individuelle Beratung

zu ermöglichen.

Dafür wurde in der Messestatistik

ausdrücklich darauf hingewiesen, dass

sich 88 Prozent der Besucher Branchen

übergreifend als „Entscheider“

bezeichneten. Deutlich angewachsen sei die Zahl der

Erstbesucher (41 Prozent / 2005: 31 Prozent) und der

Mehrfachbesucher (von 23 Prozent

2005 auf 32 Prozent). Etwa ein

Drittel der Besucher hätten in

diesem Jahr mehrere Tage auf der

BAU verbracht.

Angesichts der positiven

Bilanz zeigte sich auch Messechef

Norbert Bargmann zufrieden:

„Mehr Besucher, größere Internationalität

und damit gestiegene

Reichweite, das Ergebnis übertrifft

unsere Erwartungen. Es geht weltweit

wieder aufwärts mit der Bauwirtschaft.

Mich freuen vor allem

die deutlichen Besucherzuwächse

aus dem nahen und fernen Osten,

insbesondere aus dem Iran, den

Emiraten und aus Korea“.

Die positiven Eindrücke der

Aussteller schlagen sich auch in der Befragung nieder,

die vom Meinungsforschungsinstitut tns infratest

durchgeführt wurde. Danach lag die BAU 2007 in

praktisch allen Kategorien noch einmal über dem

ohnehin schon hohen Niveau der BAU 2005. 93 Prozent

(2005: 89 Prozent) der Aussteller und 92 Prozent

(89 Prozent) der Besucher bewerteten die Messe mit

„ausgezeichnet bis gut“.

Wir haben mit unserer

Präsentation sehr gut

ansprechen können

DR. JÖRG VOGELSANG, BASF

XBAU

2007

Angesichts dieser Bewertungen

rechnet sich die Münchener Messegesellschaft

gute Chancen für die Veranstaltung

in zwei Jahren aus. So hofft man auf

eine hohe Quote von „Altausstellern“.

83 Prozent der Aussteller wollen „bestimmt

oder wahrscheinlich“ auch an der

BAU 2009 teilnehmen. Von den Besuchern erklärten

75 Prozent, ganz sicher oder mit hoher Wahrschein-

Großes Interesse fanden die Objekte, die im Mittelgang Halle A6 für Aufmerksamkeit

sorgten: Aus Hartschaumstoff geformte Elemente zum Sitzen oder

Liegen, die mit Keramik verschiedener Austeller bekleidet worden sind

lichkeit auch in zwei Jahren zur

BAU kommen

zu wollen. Ein

Spiegelbild des

Messeverlaufs ist

die Beurteilung

der gegenwärtigenwirtschaftlichenSituation.

Hier ergab

sich gegenüber

2005 geradezu

eine Umkehr des

Stimmungsbilds.

86 Prozent der

Aussteller beurteilen die gegenwärtige

Marktlage mit „ausgezeichnet

bis gut“, vor zwei Jahren waren es

nur 38 Prozent. Ein ähnliches Bild

ergibt sich bei den Besuchern, von

denen 73 Prozent (35 Prozent) die

wirtschaftliche Lage mit „ausgezeichnet

bis gut“ beurteilen.

Auch auf der BAU 2007 wurde weder die Fliese neu erfunden, noch wurden Wunderdinge

präsentiert.Aber es gab doch viel Interessantes, über das zu berichten sich

lohnt. Auf den folgenden Seiten wollen wir Ihnen einen ersten Überblick geben

Sopro Bauchemie

Mehr Resonanz auf Baumessen

Fliesenkleber mit eingebautem Trittschallschutz

Der typische Fall bei der Boden-Renovierung im Altbau: Keine

ausreichende Konstruktionshöhe für den neuen Belag. Der

Verzicht auf die Trittschalldämmung ist wohl der schlechteste

Kompromiss. Seit neuestem hilft hier die Bauchemie zumindest teilweise

aus der Klemme. So bietet jetzt die Sopro Bauchemie einen flexiblen

Fliesenkleber an, der ohne zusätzliche Vorkehrungen den Trittschallschutz

um bis zu 9 db verbessert. Möglich wird dies durch eine so

genannte Micro-Gum-Technologie, die dem Sopro MG-Flex MicroGum

Flexkleber S2 laut Prüfung nach DIN EN 20140 Eigenschaften verleiht,

die normalerweise nur durch zusätzliche Trittschallschutzmaßnahmen

erreicht werden.

Zudem handelt es sich hier um einen Fliesenkleber der S2-

Klasse, der speziell für kritische Anwendungen konzipiert ist. Dazu

Adressen und mehr Informationen ab Seite 44

Mehr Resonanz auf Baumessen

Wie schon die BAU in München, so bestätigte

sich auch in der Schweiz der Trend

zu mehr Interesse an Fachmessen. So

registrierte die Swissbau 07, die Ende

Januar in Basel zu Ende ging, mit 120 000

Besuchern einen Zuwachs von 9 Prozent

gegenüber der vorhergehenden Veranstaltung.

Besucher aus der Schweiz und dem

angrenzenden Ausland informierten sich

über die Produkte und Dienstleistungen

von rund 1 400 Ausstellern. Der Besucherzuwachs

spiegelt die derzeit viel versprechende

konjunkturelle Lage der Schweizer

Bauwirtschaft wider. Die meisten Aussteller

schätzten die damit wirtschaftlichen Aussichten

als äußerst positiv ein. Allgemein

wurde die hohe Qualität und die „Investitionsabsichten“

der Besucher gelobt.

zählen beispielsweise die Verlegung von keramischen Fliesen und

Platten auf Holzspanplatten und jungen Estrichen oder die Verlegung

von Feinsteinzeug auf kritischen Untergründen. Bisher konnten nur

2-komponentige Produkte die hohen S2 Anforderung nach EN 12002

(Flexibilitätsnachweis mit einem Biegeweg von mehr als 5 mm) erfüllen.

Der neue Sopro-Kleber aber soll auch als 1-komponentiges Produkt laut

Herstellerangaben die S2 Anforderungen nicht nur erfüllen, sondern

sogar noch übertreffen. Diese Leistungsfähigkeit verdankt er ebenfalls

der Micro-Gum-Technologie, bei der die eingesetzten Hochleistungs-

Elastomere die hohe Flexibilität des Klebers ermöglichen. Den Kleber

gibt es außerdem in einer schnell erhärtenden Variante. Die verlegten

Beläge sind dann schon nach ca. 4 Stunden begeh- und verfugbar.

29

1 .2007

STEIN.KERAMIK.SANITÄR


SKS

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Fliesenverlegung im Trockenen

Jubiläum mit neuer Produkt-Generation

X

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BAU 2007

XBAU

SKS

Leichte Ausgleichsmasse

Entwässerungs-System

BAU 2007

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STEIN.KERAMIK.SANITÄR

1 .2007

MESSEEXTRA

Stufenprofi le für mehr Sicherheit

Ein neues Treppenstufen-Profi lprogramm von Dural soll für sicheren

Auftritt und Abschluss von Treppenstufen sorgen. Seine spezielle Einlage

(„Diamondtred“) bietet dank seiner Oberfl ächenstruktur Rutschfestigkeit

und damit Trittsicherheit. Die Profi le sind für alle Bodenbeläge

einsetzbar. Tredsafe-Profi le sind besonders belastbare Treppenstufenprofi le

und eignen sich überall dort, wo nicht nur Rutschfestigkeit, sondern hohe

INFO:

Stufenprofi le für mehr Sicherheit

Dural Belastbarkeit und Widerstandsfähigkeit gefordert sind, und

Die Verbesserung der rutschhemmenden Eigenschaften von

Bodenbelägen, speziell von Treppenstufen, ist laut Statistik

dringend notwendig. Jeder fünfte Arbeitsunfall, der den

Berufsgenossenschaften gemeldet wird, ist ein Stolper-,

Rutsch- oder Sturzunfall, insgesamt mehr als 220 000 jährlich

oder: im Durchschnitt mehr als 600 täglich. Die Folgen

derartiger Unfälle sind dabei oft erheblich schwerwiegender

als allgemein angenommen. Bei etwa 5 600 Fällen jedes Jahr

sind die Unfallfolgen so schwer, dass die Betroffenen nach

Abschluss der Heilbehandlung wegen dauernder Schäden

eine Unfallrente erhalten.

Mapei

Jubiläum mit neuer Produkt-Generation

In Feierlaune präsentierte sich die deutsche Tochter des italienischen

Bauchemieherstellers Mapei. Man feierte das 70-Jährige

Jubiläum des Unternehmens, das sich von einem kleinen italienischen

Familienbetrieb zu einem führenden multinationalen Hersteller

bauchemischer Produkte entwickelt hat. Es ist zugleich die Geschichte

einer Unternehmerfamilie, der Familie Squinzi, die das Unternehmen

zu diesem Erfolg geführt hat. Am 12. Februar 1937, gründet Rodolfo

Squinzi, neuntes Kind von elf Geschwistern, am Stadtrand Mailands

die Firma Mapei. Der Name steht für „Materiali Ausiliari Per l’Edilizia

e l’Industria“, also „Hilfsmaterialien für Bauwesen und Industrie“. Mit

nur drei Angestellten beginnt man farbige Putze und Materialien für die

Innenverkleidung von Wohngebäuden, Krankenhäuser und Flughäfen

herzustellen. Aktuell umfasst der Mapei-Konzern heute 53 verschiedene

Unternehmen mit 46 Betriebsstätten in 23 Ländern, darunter auch eine

deutsche Produktion und die deutsche Tochter Mapei GmbH.

Zur Feier des Unternehmens gehörten auch neue Produkte, von

denen „Ultrafl ex S2 Mono“ und „Ultrafl ex S2 Quick“ aus Sicht des

Unternehmens eine neue Generation von Leichtklebemörteln repräsentieren.

Beide Produkte basieren auf der speziellen Gummi-Granulat-For-

PCI Augsburg

Leichte Ausgleichsmasse

Wenn enn bei Renovierungsvorhaben aus statischen Gründen Gewicht gespart

werden muss, kann man bei der Untergrundvorbereitung schon bei

der Ausgleichsmasse damit anfangen. „PCI Periplan extra light“ vermindert

dank Faserarmierung die Rissbildung, der Einsatz von Leichtfüllstoffen

reduziert zugleich das Flächengewicht. Mit dem Ausgleichsmörtel lassen sich

glatte und ebene Flächen herstellen, auf die anschließend beispielsweise

Keramik- und Naturwerksteinbeläge, textile oder elastische Bodenbeläge,

Parkett oder Laminat verlegt werden können. Das Produkt wird eingesetzt

30

zwar sowohl im Innen- wie auch im Außenbereich.

Ihre rutschhemmenden

Eigenschaften

erhalten sie durch

eine Diamantstruk- tur-Sicherheitseinlage

(genannte

„Diamondt- red“). Sowohl im

trockenen als auch im nassen Zustand

werden damit sogar die geforderten

Standards übertrof- fen. Die Einlagen bestehen

aus einer speziellen Mischung von PVC, Siliziumdioxyd-

Quarz und polymeri- schem Kunststoff.

Einsatzberei- che sind alle öffentlichen Anlagen, wie zum

Beispiel Flughäfen, Schwimmbäder, Kinos, Treppenstufen in öffentlichen

Verkehrsmitteln wie Bussen, aber auch den privaten Wohnbereich. Die

vorgebohrten Profi le werden zur Befestigung mit versenkten Schrauben

montiert. Die Einlage hat eine selbstklebende Rückseite und wird in die

Vertiefungen der Metallprofi le gesetzt. Die Profi le gibt es in verschiedenen

Ausführungen, passend für jeden Einsatz und sind in mehreren Breiten in

poliertem Messing, verschiedenen PVC-Farben und in eloxiertem Aluminium

erhältlich. Die Einlage steht in einer großen Farbpalette von Signalfarben

bis hin zu gedeckten Farbtönen zur Auswahl.

mel und zeichnen

sich daher durch

eine extrem starke

Verformbarkeit

aus. Dazu kommt

eine im Vergleich

zu konventionellen

Klebemörteln

um deutlich höhere

Ergiebigkeit

und damit eine

deutlich höhere

Bei Mapei wurde nicht nur gefeiert, sondern auch gearbeitet,

wie hier bei der Produktvorführung

Flächenleistung. Bei Ultrafl ex S2 Quick kommt noch die äußerst

schnelle Aushärtung des Materials hinzu. Und als „USP“ bieten beide

Produkte auch noch eine signifi kante Verbesserung der trittschalldämmenden

Eigenschaften der Belagskonstruktion. Geprüfte Messungen

ergaben, dass diese trittschalldämmende Wirkung ohne zusätzliche

Maßnahmen bis zu 9 dB beträgt.

zum Ausgleichen von Holzdielenböden, Spanplatten, mineralischen und nicht

saugenden Untergründen sowie Gussasphaltfl ächen.

Wichtigster Vorteil dieses Produkts ist das durch die Zugabe von

Leichtfüllstoffen erzielte geringe Flächengewicht, besonders wichtig bei

Arbeiten, bei denen der Fußbodenaufbau nicht zu schwer werden darf, wie

zum Beispiel auf Holzbalkendecken in Altbauten. Vorteilhaft ist auch die

kurze Erhärtungszeit: die Flächen sind bereits nach rund 3 Stunden begehbar

Nach etwa einem Tag lassen sich z.B. keramische Beläge verlegen.

Adressen und mehr Informationen ab Seite 44

RAK Ceramics

Fliesenverlegung im Trockenen

Viele iele haben es schon versucht, ein Erfolg wurde es in den seltensten Fällen: Fliesenverlegung

ohne Kleber und Fugenmörtel. Einen neuen Anlauf startete jetzt der von Kronprinz und

stellvertretendem Herrscher des Emirats Ras Al Kaimah (Vereinigte Arabische Emirate),

Scheich Saud bin Saqr al Quasimi gegründete und inzwischen weltweit operierende Keramik-Hersteller

RAK Ceramics. Auf Basis der Fliesenserie „Gems“ entstand die „Fliese zum

Einklicken“. „Click and tile“ lässt sich lose und ohne Hilfsmittel wie Kleber oder Fugenmörtel

nur durch die Verbindung mit einem Kunststoffprofi l verlegen. Die mindestens 13 mm dicke

Fliese besitzt eine umlaufende Nut, der Abstandshalter wirkt wie eine Feder und verbindet so

die Fliesen miteinander. Die Konstruktion funktioniert wie „schwimmend“ verlegtes Laminat

oder Fertigparkett und ist bereits gleich nach der Verlegung begehbar.

Wichtig für die Verarbeitung ist allerdings ein fester und ebener Untergrund. Die

Verlegung der Fliesen erfolgt schwimmend auf einem Polypropylenvlies oder einer 3 mm

starken Trittschalldämm-Matte. Risse in einem vorhandenen Estrich müssen nicht gespachtelt

werden. Das Profi l füllt die Fugen vollständig aus, so dass die Fliesen bündig und wasserdicht

abschließen.

Prädestiniert ist dieses System besonders bei temporären Bodenbelägen, wie zum

Beispiel beim Messebau, im Ladenbau, aber auch in der Renovierung. Hier dürften gerade

Mieter davon profi tieren, da der vorhandene Boden weder bei der Verlegung, noch beim

späteren Entfernen beschädigt wird. Fliesenleger, aufgepasst: Zwar betonte RAK Ceramics,

man wolle das System nur über den Fachhandel vermarkten. Da für die Verarbeitung weder

Spezialwerkzeug noch besondere Fachkenntnisse erforderlich sind, könnten sich sehr schnell

auch Fachfremde bis hin zum Heimwerker dafür interessieren.

Serienmäßig erhältlich sind die Formate 50x50 cm sowie 60x60 cm. RAK Ceramics

fertigt allerdings ab einer bestimmten Abnahmemenge auf Wunsch auch jedes andere Fliesenformat

in diesem System.

Schlüter Systems

Entwässerungs-System

Ein neues Balkonrandprofi l von Schlüter Systems

sorgt nicht nur für einen optisch sauberen Abschluss

des Balkonrandes, sondern stellt durch Entwässerungs-Lochungen

die Ableitung der im Drainageraum

des Balkonbelages anfallenden Feuchtigkeit sicher. Die

Lochungen sind auf den 4 mm hohen Drainageraum

des Verbunddrainage- und Entkoppelungssystem Ditra-

Drain angepasst. Schlüter-Bara-RTKE verfügt zudem

über eine Aufnahmevorrichtung zur Befestigung des

Entwässerungsrinnensystems Schlüter-BARIN, in welches

sowohl das Oberfl ächen- als auch das Sickerwasser

über den Traufschenkel des Profi ls eingeleitet wird.

Lösungen für Modernes Bauen

z. B. CONCEPT – die Produktgruppe für individuelle Konzepte

und Bauteile für den Kur- und Freizeitbereich.

Wir fertigen nach den Vorgaben des Kunden oder entwickeln

mit ihnen kunden- bzw. objektbezogene Lösungen als Einzeloder

Serienfertigung. Auch für den Nassbereich.

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31

1 .2007

Individuelle Objekte:

Dampfbäder

Sitze und Bänke

Fussbecken

Wandkonstruktionen,

rund oder gerade

Säulenverkleidungen,

Brunnen, Podeste

Whirlpools

Kneipp-Becken

Schwimmbadverkleidungen

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Treppen in

Schwimmbädern

Wir stellen aus

6.–10. 3. 2007

Messe Frankfurt

Halle 3.0,

Stand D91

STEIN.KERAMIK.SANITÄR

Info-Serviceziffer [1707]


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MESSEEXTRA

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Deutsche Steinzeug Keramik

Dialog zwischen drinnen und draußen

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Ablauf mit geringer Aufbauhöhe

BAU 2007

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BAU 2007

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XTRA TRA

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Info-Serviceziffer [1708]

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STEIN.KERAMIK.SANITÄR

Dialog zwischen drinnen und draußen

Schlüter Systems

Dampfsperre für die Wand

Die boomende Wellness-Kultur bietet viele neue attraktive Anwendungen

für Fliesen und Naturstein. Doch Dampfbad und Kaldarium stellen

wie auch manche Industrieanlagen (z. B. Brauereien, Großküchen

oder Autowaschstraßen) hohe Anforderungen an die Belagskonstruktion,

da in diesen Bereichen hohe Raumtemperaturen in Verbindung mit hoher

Luftfeuchtigkeit herrschen. Deshalb gilt es, die Bausubstanz vor Schäden

durch das Eindringen von Feuchtigkeit in dampfförmigem Aggregatzustand

zu schützen. Eine neue Verbund-Abdichtungsbahn für Fliesenbeläge fungiert

zugleich als wirkungsvolle Dampfsperre und kann im Gegensatz zu üblichen

Dampfsperrbahnen direkt belegt werden.

Die Schlüter-Kerdi-DS weist als Verbundabdichtung einen SD-Wert von

>100 m. Hierbei handelt es sich eine Weiterentwicklung der seit 1987 in der

Praxis bewährten bahnenförmigen Verbundabdichtung Schlüter-Kerdi, deren

bauamtliche Zulassung für alle Belastungsbereiche durch ein allgemeines bauaufsichtliches

Prüfzeugnis belegt ist. Auch bei der neuen Abdichtungsbahn, die

Wedi

Ablauf mit geringer Aufbauhöhe

Für ür bodengleiche Duschen ist die Gesamtaufbauhöhe ein kritisches Pla- Planungsdetail.

Bei zu großer Aufbauhöhe von der Unterkante des Ablauftopfes

bis zur Oberkante der Dusche ist speziell in der Renovierung ein

bodengleicher Einbau häufi g nicht möglich. Ein neues, besonders niedriges

Einbauelement soll hier Abhilfe schaffen. Für den neuen „wedi Fundo Ablauf

Mini Max“ reichen bereits zehn Zentimetern für den Einbau aus. Das macht den

Einbau der bodengleichen Dusche schon bei geringen Einbautiefen möglich.

Mit einer kleinen zusätzlichen runden Aussparung unter dem Topf mit circa 7,5

Zentimeter Durchmesser und 7 Millimetern Tiefe lässt sich die Einbautiefe noch

einmal verringern. Allerdings sollte das Fallrohr nicht zu weit entfernt liegen,

um ausreichendes Gefälle einhalten zu können. Mit dem DN 40 Anschluss

erreicht die Dusche nach Herstellerangaben eine Schluckleistung von einem

1 .2007

32

Dampfsperre für die Wand

Feinsteinzeugfl iesen erfreuen sich seit Jahren in repräsentativen öffentlichen Bereichen unter anderem

wegen ihrer Produktvorteile stark wachsender Beliebtheit. Nachdem lange Zeit Natursteinoptiken die Szene

beherrschten, ist es jetzt der Minimalismus. Eine gute Gelegenheit für Feinsteinzeug-Dekorateure, sich

neuen Oberfl ächen zuzuwenden. Diese neue Serie (Construct von Agrob Buchtal Architekturkeramik) erinnert

optisch an Sichtbeton, soll jedoch keine

direkte Imitation sein, sondern eher eine

keramische Interpretation dieses Trend-

Themas. Zumindest der für Sichtbeton

typische „Verschlusspfropfen“ wirkt wie

echt. Neben diesen Ausführungen für

Wand und Boden ist die Serie auch für

alle Fassadensysteme des Herstellers

erhältlich. Damit bieten sich ganz

neue Möglichkeiten: Die stilistischen

Merkmale des Innenbereichs können

an der Fassade oder die Merkmale der

Fassade im Innenbereich fortgesetzt

werden. Wer es besonders edel mag,

kann die Fliesen mit Swarovski-Kristallen

in unterschiedlichen Platzierungen

und Größen „verzaubern“ lassen (Dekor

„Stars“).

die bauaufsichtliche Zulassung

für die Belastungsklassen A

und C besitzt (und somit auch

für den Einsatz im gewerblichen

Bereich mit chemischer

Belastung zugelassen ist),

handelt es sich um eine Polyethylen-Bahnenware,

die zur

Verankerung im Fliesenkleber

beidseitig mit einem Vlies

versehen ist. Sie ist jedoch

etwa doppelt so stark und mit

speziellen Additiven ausgerüstet,

die eine dampfsperrende

Wirkung sicherstellen.

halben Liter pro Sekunde. Das entspricht den gängigen Abfl ussleistungen von

Duschwannen. Für private und gewerbliche Zwecke ist der neue Ablauf damit

überall dort geeignet, wo die Zufl ussmengen von 30 Litern pro Minute nicht

überschritten würden.

Fliesen in Augenhöhe zu aktuellen Trends

Engers Keramik

Fliesen in Augenhöhe zu aktuellen Trends

Die Engers Keramik GmbH gehörte zu wenigen Fliesenherstellern, die der

diesjährigen BAU treu geblieben sind, eine aus Sicht des Unternehmens

richtige Entscheidung. Auf einem gemeinsamen Messestand mit ihrem

neuen Schwesterunternehmen Vitra (Engers Keramik GmbH gehört seit 2006

ebenfalls zu 100 Prozent zu dem türkischen Konzern Ezsacibasi), demonstrierte

der Keramikhersteller mit seiner neuen Kollektion 2007, dass man die in den

vergangenen Jahren erfolgreich verwirklichte Produktphilosophie trendorientierter

Produkte mit innovativem und pfi ffi gem Design auch unter dem neuen Konzerndach

konsequent fortsetzten will.

Fliesen fürs Impuls-gesteuerte Bad

Man nehme die beiden Trend-Materialien Keramik und Glas und kombiniere

sie mit den aktuellen Wohnthemen Schwarz-weiß und Rosen: Das Ergebnis ist

„Baccara“, eine der Engers-Neuheiten im 25 x 40 Zentimeter-Format. Dabei

zeigen sich die beiden Grundfl iesen der Serie mit weiß-matter beziehungsweise

schwarz-matter Glasur und mit reliefi ertem Linienmuster bedruckt.

Eine der Dekorationen von „Baccara“ zeigt schwarz-weiß gedruckte

Rosenmotive auf einer schmalen und einer breiten Keramikbordüre.

In der zweiten Variante

sind genau die gleichen

Motive als Vollglasdekore

umgesetzt. Die Glasdekore

sind rückseitig gummiert.

Das sorgt für verbesserte

Verlege- und Schneideigenschaften

sowie für

Spannungsausgleich.

Verlegt man drei breite

Bordüren übereinander, so

entsteht ein Volldekor mit

passenden Abschlüssen,

mit dem man in einzelnen

Raumbereichen gezielt

Akzente setzen kann.

Dolce Vita für Wand und Boden

passenden Bodenfl iesen gleich

mit. Die Serie setzt mit 30 x 50

Zentimetern auf Großzügigkeit

und besteht aus drei Grundfl

iesen, zwei Streuern und vier

Bordüren. Die Grundfliesen

sind matt glasiert und zeigen

in Creme, Kitt und Rot-braun

dezente Textil- und Kringeldrucke.

Für Akzente sorgt zudem

das Blätterdekor. Die stilisierten

Motive gibt es in den Farben

orange-rotbraun-schwarz beziehungsweisebeige-kitt-aubergine.

Die Uni-Fliesen und

Dekore greifen die aktuellen

Trendfarben im Wohnbereich

auf. Das schätzen vor allem

impulse-orientierte Bauherren

und Renovierer. Dazu gibt

es drei farblich abgestimmte

Feinsteinzeugbodenfl iesen in

Creme, Rotbraun und Kitt.

Die Wandfliesenserie

„Dolce Vita“ bringt die

Adressen und mehr Informationen ab Seite 44

XBAU

2007

Natur im heimischen Bad

Bambusmotive und -materialien sind ein hochaktuelles Trendthema und

begegnen uns in allen Wohnbereichen. Die Fliesenserie „Bambus“ öffnet

der „natürlichen“ Badgestaltung Tür und Tor: Im großzügigen Format

30 x 50 Zentimeter lässt

„Bambus“ Natur pur in

unsere Bäder einziehen.

Die Grundfl iesen in weißmatter

beziehungsweise

grün-matter Glasur sind

mit einem seidenmatten

Walzendruck in Blätteroptik

versehen. Zur

Dekoration zählen eine

Glasbordüre in 10 x 50

Zentimetern und eine

netzverklebte Bordüre

mit Glaseinleger in 7 x

30 Zentimetern.

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33

1 .2007

STEIN.KERAMIK.SANITÄR


SKS

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Vitra

Blüten in Platin

Agrob Buchtal: Wegweiser

X

Jasba: Vitales Mosaik und emotionale Dekore

BAU 2007

XBAU

SKS

Lux Elemets: Schmuckteile für viele Möglichkeiten

PCI Augsburg: Auf leisen Sohlen

BAU 2007

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XTRA TRA

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STEIN.KERAMIK.SANITÄR

1 .2007

MESSEEXTRA

34

Vitra: Blüten in Platin

Eine romantisch moderne Fliesen-Kollektion mit Platinoptik und

schimmernden Farben, auffällige Blüten und verspielte Streifen

sorgt für ein fröhliches Badambiente. Die Steinzeug-

Wandfliesen wirken durch irisierendes

Orange, Blau und Grün. Zwei verschiedene

Glasbordüren setzen zusätzlich optische

Highlights: Auf der Vorder- und

Rückseite der transparenten Dahlien-Bordüre

(12,5 x 40 cm) erzeugen

Platin-farbene Abdrucke in Blütenform

den Eindruck räumlicher Tiefe.

Die lebhaften Linien auf der zweiten

Bordüre (12,5 x 40 cm) erinnern an

Blütenstiele. Auch hier sorgen Platin-

Elemente für elegante Effekte.

Schattenspiele

Gegensätze wie Tag und Nacht: Spannungsvolle

Farbkontraste aus Weiß

und Schwarz bestimmen die Day

& Night-Kollektion von Vitra. Besonders

elegant wirkt sie durch ihre refl ektierenden

Oberfl ächen und metallischen Glanz. Die

Steinzeug-Wandfl iesen in den klassischen

Farben Schwarz und Weiß zaubern ein

elegant luxuriöses Badambiente. Die Dekor-Fliesen

mit Rosenranken verleihen der

Kollektion einen geheimnisvollen Anstrich.

Die Silhouetten der Blütenzweige wirken

wie Schatten auf den Fliesen und bilden

interessante Kontraste: Es gibt sie in Schwarz

auf Weiß oder, wie ein Negativ, in Weiß

auf Schwarz

Lux Elements

Schmuckteile für viele Möglichkeiten

Manchmal sind es die kleinen Dinge, die eine große Wirkung

haben. Mit Accessoires und Schmuckteilen lassen

sich Grundelemente einfach variieren oder verzieren.

Hartschaum-Trägermaterial ist auch für solche Anwendungen

prädestiniert, weil sie anschließend mit individueller Oberflächenbehandlung

dem jeweiligen Interieur angepasst werden

können. Mit solchen Schmuckteilen lassen sich auch andere

Einrichtungen sowie Räume, Wände oder Ecken ausstatten,

verkleiden oder ergänzen. Ein solches Sortiment hat Lux

Elements ins Programm genommen. Es umfasst Säulen im

runden, halbrunden und Viertelkreisformat, die freistehend,

vor Wänden oder in Ecken eingesetzt werden können. Mit

speziellen Rundungs-Elementen in verschiedenen Größen

können Kanten (z.B. bei Rund- und Schneckenduschen) und

Ecken nach außen abgerundet werden. Daneben werden

standardisierte Hohlkehlen angeboten, um Ecken abzurunden

oder spitzwinklige Zwischenräume zu überdecken. Angeboten

werden aber auch ganze Bauteile, wie zum Beispiel der abgebildete

und vor Ort mit Mosaik bekleidete Brunnen.

Agrob Buchtal Architekturkeramik

Wegweiser

Im Brandfall steigt Rauch nach oben und versperrt

oftmals die Sicht auf Notausgangsschilder, die meist

in Augenhöhe angebracht sind. Daher ist ein bodennahes

Sicherheitsleitsystem notwendig, um Menschen in

einem brennenden, verrauchten Gebäude die Orientierung

zu erleichtern und eine schnelle Flucht zu ermöglichen.

Ein solches Sicherheitsleitsystem bietet Agrob Buchtal

Architekturkeramik mit den Licht speichernden und

nachleuchtenden Indikatoren. Der Vorteil: Sie kommen

ohne elektrische Energie aus. Tageslicht oder die normale

Innenraumbeleuchtung reichen aus, um die Indikatoren

für den Ernstfall aufzuladen und zu aktivieren. Bei einem

Stromausfall oder in den entscheidenden zwei bis zehn

Minuten nach Einsetzen eines Gebäudebrandes weisen sie

sicher den Weg zum Notausgang. Ihre Leuchtstärke wurde

gemäß DIN 67510 Teil 1 gemessen und übertrifft die in der

einschlägigen BGR (Berufsgenossenschaftliche Regel) 216

geforderten Werte. Die Lösung basiert auf Treppenfl iesen

der Serie Geo und Leuchtstreifen in den Formaten 10x30

cm und 10x60 cm, die auch als Sockelleiste eingesetzt

werden können. Projektspezifi sch sind aber auch andere

Serien, Formate und Indikatoren-Ausschnitte möglich.

Alape/Brüderle: Kooperation für schönere Sanitärräume

Alape/Brüderl

Kooperation für schönere Sanitärräume

Ein Kooperationsmodell zur Gestaltung öffentlicher

Sanitärräume präsentierten das Traunreuter Unternehmen

Brüderl und Badaustatter Alape anlässlich

der BAU. Diese Kooperation soll Architekten und Planern

die Umsetzung individueller Entwürfe ermöglichen und

gleichzeitig den Planungsaufwand reduzieren helfen. In

der Vergangenheit wurden öffentliche Sanitärräume oftmals

aus der Gebäudearchitektur ausgegrenzt und in separate,

zumeist auch anspruchslos gestaltete Räume verbannt.

Derzeit entwickelt sich der Sanitärbereich, insbesondere

der Vorraum, jedoch zu einem imagebildenden Raum

innerhalb der Architektur. Die Realisierung eines derart

anspruchsvollen Sanitärraums, der die Erlebniswelt der

Architektur fortführt, erfordert allerdings hinsichtlich

Planung und Ausführung einen großen Aufwand. Das

Kooperationsmodell soll hier für Architekten und Planer

einen Weg ebnen.

Ein Komponenten-System ermöglicht die Gestaltung

individueller Waschplatzsituationen, die sich dem Raumkonzept unterordnen. Im Rahmen des Innenausbaus werden diese industriell vorgefertigten

Lösungen in ein ganzheitliches Raumkonzept integriert. Dadurch erhalten Architekten und Planer eine hohe Prozess- und Planungssicherheit.

Der Planungsaufwand wird wesentlich reduziert. Das Leistungsspektrum umfasst dabei nicht nur die Realisierung des geplanten Entwurfs. Auf

Wunsch und in enger Abstimmung mit Architekten und Planern übernimmt das Unternehmen auch die Entwurfsplanung.

Jasba

Vitales Mosaik und emotionale Dekore

PCI Augsburg

Auf leisen Sohlen

Trittschall ist speziell bei Keramik- oder Natursteinbelägen ein ständiges

Thema und ein nicht in jedem Fall gelöstes Problem. Speziell bei

Renovierungen lassen sich wegen einer fehlenden Konstruktionshöhe

klassische Konstruktionen oft nicht realisieren. Auf der BAU gab es diesmal

einige Produktideen für Lösungsmöglichkeiten. Eine davon ist PCI Nanosilent,

eine leichtverlaufende Entkopplungsmasse zum trittschallmindernden

Ausgleichen und Entkoppeln von Untergründen. Sie ergänzt die Nano-

Produktlinie der PCI- Augsburg GmbH.

Das Produkt erfüllt praktisch drei Aufgaben: Es ist einsetzbar zum

Ausgleichen von unebenen, rissigen oder rissgefährdeten Untergründen,

gleichzeitig eignet es sich zur Entkopplung von Keramik- und Naturwerk-

Adressen und mehr Informationen ab Seite 44

Lebendige, ausdrucksstarke und warme Farben einer neuen Mosaikserie sollen

Bad und Küche emotionalisieren. Die Farbwelt von Jasba-Lavita spiegelt dabei

den Tagesablauf wider: den Morgen mit sanften und belebenden Tönen in

Perlweiß und leichtem Wolkenblau. Vanille leitet sanft zu den hellen, sonnigen

Mittagstönen Sonnenorange und Kristalltürkis über, die Raum und Gemüt gleichermaßen

aufhellen. Die sinkende Sonne und das sanfte Flackern eines Kaminfeuers

fi nden sich in der Farbe Abendrot wieder, die geheimnisvolle Stimmung eines

Sternenhimmels bei Nacht in Indigoblau und Graphitschwarz. Für individuelle

Akzente sorgen edle Matt-Glanz-Effekte. Die Vielfalt an Formaten und Farben dieser

Serie bietet zahlreiche weitere Möglichkeiten für kreative Dekorationsideen. Die

Basis dafür bilden Unifl iesen in drei verschiedenen Mosaikgrößen und variierenden

Farbstellungen, eine Unifl iese in Perlmuttweiß (30x40 cm) und die dazu passende

Ausschnittfl iese. Die Auswahl an Dekoren reicht von romantischen fl oralen Motiven

bis hin zu Glaseinlegern in klarer Formensprache. Eine besondere Atmosphäre

erzeugt der 1x1 cm großen Swarovski Kristalleinleger. Das Einzeldekor Piccolini

mit passender Bordüre, Giardino – als Einzeldekor in vier Kräutermotiven oder als

Großmotiv – und Patchwork interpretieren klassische Motive auf eine zeitgenössische

Art neu und verleihen der Küche einen unverwechselbaren Charakter.

steinbelägen vom Untergrund und dient außerdem zur Minderung des

Trittschalls. Die Ausgleichsmasse wird in Schichtdicken von 5 mm bis 15

mm (partiell bis 20 mm) aufgetragen und erreicht damit ein Trittschallverbesserungsmaß

von ca. 10 dB (bei 10 mm Schichtdicke). Das entspricht

in etwa einer Halbierung des wahrgenommenen Trittschalls. Sowohl für

die Entkopplung wie für die Trittschalldämmung liegen entsprechende

Prüfzeugnisse vor. Erreicht werden diese Effekte durch die Nanostruktur

des Mörtels und das eingebettete Gummigranulat. Durch die Kombination

der drei Aufgaben in einem Arbeitsgang lässt sich auf der Baustelle viel

Zeit sparen. Dies gilt ganz besonders in verwinkelten Räumen, weil so das

aufwändige Zuschneiden von Entkopplungsplatten entfällt.

35

1 .2007

STEIN.KERAMIK.SANITÄR


SKS

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ISH 2007

BAU SKS 2007

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XTRA TRA

MESSEEXTRA XTRA TRA SKS...................................................................................................................

Info-Serviceziffer [1709]

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STEIN.KERAMIK.SANITÄR

X ISH 2007

MESSEEXTRA

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Wenn am 7. März in Frankfurt

die ISH 2007 zur Mammut-

Schau für das Bad, Gebäude-,

Energie-, Klimatechnik und erneuerbare

Energien ihre Tore

öffnet, wird ein Sektor wieder

uneingeschränkter Blickfang

sein: Das Badezimmer und seine

Ausstattung. Keine Branchen-

Umfrage geht ins Land, die nicht

nachweist, dass des Deutschen

dringlichster Wunsch ein schönes,

wohnliches Bad ist. Wer keines

hat - und das sind noch die weitaus

meisten - hat jetzt wieder

Gelegenheit, wenigstens schon mal in Gedanken sein Wunschbad zu gestalten.

„Erlebniswelt Bad“:

Visualisierung des Traums vom schönen Bad

Die Vorzeichen stehen günstig:

nach einem umsatzstarken Jahr

2006 hofft die Sanitärbranche auf

einen noch regeren Besuch ihrer

wichtigsten Messe (das Foto zeigt

einen Blick in Festhalle während

der ISH 2005)

1 .2007

Die Messehallen 1 bis 4 sind zumindest optisch

das Highlight dieser Veranstaltung,

die ansonsten in weiten Bereichen von

eher spröder (aber notwendiger) Technik

beherrscht wird.

Hersteller wie Messeveranstalter schwelgen

denn auch in Superlativen, von denen allerdings vieles

noch Utopie ist. Der Trend geht derzeit immer noch

nur äußerst zögerlich zu größeren Badezimmern (die

Durchschnittsgröße liegt immer noch bei nur knapp

über 6 Quadratmetern), aber die Industrie hat immerhin

gelernt, nicht mehr nur teure Designobjekte zu

kreieren und anzubieten. Vermehrt kümmert man sich

heute auch um die schönere Gestaltung im preiswerten

Ausstattungsbereich.

Das tut der Überschwänglichkeit aber keinen

Abbruch. Im Pressetext

der Veranstalter

liest sich das unter

anderem so: „Das

Badezimmer ist zum

Kultobjekt einer neuen

Generation von

Bauherren geworden.

Hier werden Träume

ausgelebt, denn hier

treffen ein neues Körperbewusstsein,

die

Faszination am Medium

Wasser und der

Wunsch nach einer

36

Erlebniswelt Bad; Visualisierung des Traums vom schönen Bad Anzeige Wedi

Kultivierung von Körperpfl ege, -lust und Schönheit

zusammen. Der neue Luxus, das ist die Zeit und

die Sorgfalt, die der Mensch für sich selbst und sein

körperliches wie seelisches Wohlbefi nden aufwendet.

Das Bad wird immer mehr zum Ausdruck einer neuen

Genusskultur, bei der weder die Ästhetik noch die

Sinnlichkeit zu kurz kommen: Regenhimmel und

Badeblock, Lichteffekte und Farbharmonien, puristische

Klarheit und Objekte, die wie Skulpturen wirken,

machen das Bad zu einem Erlebnis.“

In der Tat hat es das Badezimmer aber auch

verdient, dass man sich mit etwas mehr Fürsorge

darum kümmert. Und das nicht erst bei der Einrichtung,

sondern schon bei der Planung. Immerhin

Der schwierige Weg

von den

Hochglanzbildern

zur Praxis

glauben viele Bauherren

immer noch, dass schöne,

geräumige Bäder hauptsächlich

nur in den Hochglanz-Veröffentlichungen

von Industrie und Medien vorkommen. Und wer

darauf vertraut, dass ein Installateur sich besonders

große Mühe macht, die hier gesehenen raffi nierten

Gestaltungen in die heimische Praxis zu übertragen,

kommt höchst selten zum Ziel. Ungeachtet dessen

glaubt die einschlägige Industrie nach wie vor unbeirrt

an die Kraft des Handwerks, weil sie es seit jeher so

getan hat.

Ein „Schönes Bad“ aber fängt schon viel früher

an, ein solches zu werden. Im Neubau nämlich bei

der Grundriss-Gestaltung, in der Renovierung bei

der Bewertung vorhandener Raumstrukturen. Wenn

Adressen und mehr Informationen ab Seite 44

nämlich eine bodengleiche Dusche im

Altbaubad daran zu scheitern droht, dass

auf den ersten Blick kein ausreichendes

Gefälle in der Abfl ussleitung erreicht

werden kann, ist der Installateur der

erste, der davon abraten wird. Mit ein

wenig Mühe und den richtigen Informationen

aber dürften sich nicht für

dieses Beispiel, sondern auch für andere

mehr oder weniger große Probleme und

Ideen Lösungen fi nden.

Informationen und Ideen sind

denn auch das wichtigste Thema der

Frankfurter Messe, die im Bereich

„Erlebniswelt Bad“ mit dem früher so gern benutzten

Begriff „Inter-Klo“ heute kaum noch etwas gemeinsam

hat. Hier geht es in der Tat um das „Schöne Bad“

mit seinen vielen Facetten. Nur ist es den Messeveranstaltern

bislang nicht gelungen, über den Schatten

der Handwerks- und Handelsveranstaltung hinaus zu

Sanoasa Home Modell 7

Massagedusche Dampfbad Lichtbad

Sanoasa Home

Modell 8

Die Dampfdusche im

asiatischen Pagodenstil.

Infos unter Telefon: 02572 156-0

www.wedi.de oder info@wedi.de

XBAU

2007

Ausgefallene Ideen gibt es auch auf der ISH

immer wieder, so wie dieses Waschbecken

in Jeans, das es vor zwei Jahren zu sehen

gab. Ob es allerdings jemels in Serie ging, ist

nicht bekannt

auch die Aussteller selbst sich sehr

viel lieber in der überschwänglichen

Resonanz im Kreise ihres dreistufi gen

Vertriebswegs sonnen möchten. So ist

es denn wenig erquicklich, wenn ein

Architekt auf einem Messestand an

einen der vorherrschend vertretenen

Verkäufer gerät, der seine Zeit lieber bei einem Plausch

mit seinen Kunden verbringt, von dem er bald wieder

mal einen Auftrag erwarten kann.

Hier gibt es sicherlich noch viel Handlungsbedarf

in einer Branche, die sich mehr den je raffi nierte

Gestaltung der „Erlebniswelt Bad“ auf die Fahne

kommen. Die Bemühun- geschrieben hat. Informationsmöglichkeiten dazu,

Der besonders

gen, die ISH für Planer und auch in Form von Rahmenprogrammen, gibt es in

schwierige Weg Innenarchitektur attraktiv Frankfurt reichlich. Einige Themen haben wir hier

von der Handwerks- zu machen, erschienen bis- zusammen gefasst. Außerdem geben wir einen kleinen

zur Wedi_sano_privat_190x133.qxd Planer-Messe lang eher halbherzig, 06.12.2006 zumal 13:16 Vorgeschmack Uhr Seite auf ausgewählte 1 Messeneuheiten.

Von der Dusche zur

Wohlfühl-Oase –

Dampfduschen von wedi!

Sanoasa Home

Modell 9

Das Wellness-Türmchen,

das in jeden Winkel passt.

Lasst Farben sprechen! Die Art und Farbe

der Fliesen bestimmen Sie selbst!

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1 .2007

Sanoasa Home

Modell 10

Runde Formen schaffen

perfekte Harmonie.

STEIN.KERAMIK.SANITÄR


Die ISH und ihr Programm:

Wenn die Brause zum Wasserfall wird

Duravit: Eine runde Sache fürs Baden

Kuhfuss Sanitär: Power-WC aus Edelstahl

Keramag: Preiswertes Komplettbad

SKS

Anzeige Artweger

Duravit: Badserie mit Designambitionen

ISH 2007

BAU SKS 2007

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XTRA TRA

MESSEEXTRA XTRA TRA SKS...................................................................................................................

Die „WATER LOUNGE“ (Halle 3.1),

organisiert von der Vereinigung Deutsche

Sanitärwirtschaft (VDS), bietet einen

Treffpunkt für den vertiefenden Austausch

und für ausführliche Hintergrundgespräche

unter (wie es heißt) Branchenexperten. Der

Bundesverband Schwimmbad & Wellness

e.V. (BSW) informiert im BSW-Forum über

die neuesten Trends und Entwicklungen der

Branche (Halle 1.1).

Das ISH Technologie- und Energieforum

„ENERGIEEFFIZIENTE SYSTEME UND

ERNEUERBARE ENERGIEN“ in der Galleria 1

Nord bietet Informationen rund um dieses

Schwerpunktthema der Messe. Vorgesehen

sind Fachvorträge und Demonstrationen.

Organisiert wird das Forum vom Bundesindustrieverband

Deutschland Haus-, Energie-

und Umwelttechnik (BDH) in Kooperation

mit der Messe Frankfurt.

Die Sonderschau „OUTLOOK – ENERGIE

UND ARCHITEKTUR“ (Halle 4.0, Saal Europa)

visualisiert die zunehmende Verzahnung von

Architektur und Energie- und Gebäudetech-

WELTNEUHEIT!

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STEIN.KERAMIK.SANITÄR

1 .2007

Artweger TWINLINE: Das 2x1 im Bad!

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X ISH 2007

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DIE ISH UND IHR PROGRAMM:

DER ISH-PREVIEW:

Axor/Hansgrohe

nik. Die Messe organisiert die Sonderschau

in Zusammenarbeit mit der Vereinigung der

deutschen Zentralheizungswirtschaft e.V.

(VdZ), dem Fachinstitut Gebäude-Klima e.V.

(FGK), dem Bund Deutscher Architekten

(BDA) und dem Zentralverband Sanitär

Heizung Klima (ZVSHK).

Informationen zu den neuesten

Entwicklungen und Design-Trends in der

deutschen Kachelofenwirtschaft liefert der

„TREFFPUNKT KACHELOFENWELTEN“ (Halle 9.2).

Im Vortragsforum werden aktuelle Themen

der Branche diskutiert. Das Schornsteinfeger-

Handwerk ist mit einem Informationsstand

vertreten.

Auf rund 800 Quadratmetern präsentiert

das „KLIMA-FORUM“ (Halle 5.1) Komponenten

und Systeme sowie Anlagen und

moderne Dienstleistungen aus dem gesamten

Spektrum der Klima- und Lüftungstechnik.

Im Mittelpunkt des Klima-Forums stehen

die Themen Marktplatz Raumklimageräte,

Energie-Effi zienz in der Klima-, Lüftungs-

und Kältetechnik, Hygiene in der Klima- und

Lüftungstechnik sowie architektonische Lösungen

mit zentraler Klimatechnik. Zudem

fi ndet die Sonderschau „Wohnungslüftung“

(Halle 6.2) statt.

Im Congress Center Messe Frankfurt

fi ndet am 7. und 8. März 2007 das XI.

BAURECHT & BRANDSCHUTZ-SYMPOSIUM der Ziller

ASS Sachverständigen GmbH Brandschutz

statt. Experten referieren über die Themen

„Wiederkehrende Prüfungen von Sonderbauten“,

„Aspekte bei der Erstellung und Prüfung

von Brandschutzkonzepten“ sowie „Lüftung

und Entrauchung im Fokus von Fireprotec

und ISH“. Am 8. März widmet sich die

Veranstaltung internationalen Themen.

Der DESIGN PLUS PREIS der Messe Frankfurt,

organisiert vom Rat für Formgebung,

prämiert das harmonische Miteinander von

Ästhetik und Funktionalität von Produkten.

Prämiert werden Objekte in den Kategorien

Erlebniswelt Bad und Gebäude- und Energietechnik.

Die ausgezeichneten Produkte sind

in einer Ausstellung im Foyer 4.2 zu sehen.

Wenn die Brause zum Wasserfall wird

Wohl nirgends wird die natürliche Kraft und Lebendigkeit des Wassers besser erlebbar als unter

einem Wasserfall. Dieses ursprüngliche Gefühl eines Bads unter tropischen Wasserkaskaden soll

die neue Hansgrohe Kopfbrause Raindance Rainfall ins heimische Badezimmer holen. Entstanden

ist dabei in Zusammenarbeit mit Phoenix Design (Stuttgart/Tokio) das erste horizontale, multifunktionale

Duschpaneel mit Schwallstrahl als völlig neuer Archetypus einer Kopfbrause. Bündig und ohne den für

konventionelle Kopfbrausen typischen Brausearm an der Wand montiert, ragt das flache, rechteckige

Paneel in den Raum.

Für den „Wasserfall“ sorgt der 170 mm breite, ergiebige Schwallstrahl „Rain Splash“, der wie

ein Wassersturz in der Natur aus der Brause sprudelt und sich (ausreichende Wasserzufuhr voraus gesetzt)

mit reichlich Wasser über den Duschenden ergießt. Für ausgiebigen tropischen Regen sorgt der

belüftete, voluminöse Rain Air-Brauseregen aus der 240 mm großen Strahlscheibe im vorderen Teil der

Brause. Der weite Abstand zur Wand sorgt für ausreichende Bewegungsfreiheit, um den Regen optimal

SI_Keramik_210x75 08.02.2007 14:22 Uhr auskosten Seite zu 1können.

Vier rotierende Whirl-Massagestrahlen, die, in Funktion gesetzt, automatisch nach

vorn schwenken und den Körper auf breiter Fläche wie ein kräftiger Platzregen intensiv massieren.

DER ERFINDER DER TWINLINE ...

Kuhfuss Sanitär

Power-WC aus Edelstahl

Duravit

Das neue, von Geberit entwickelte WC-Spülsystem „UPpowerfl ush“ fi ndet immer neue Freunde

(wir berichteten in Ausgabe 4.2006 darüber). Zur ISH in Frankfurt präsentiert jetzt auch Kuhfuss

Sanitär ein eigens für dieses Spülsystem entwickeltes WC für öffentliche und halböffentliche

Sanitäranlagen. Besonderes Merkmal der neuen WC-Linie ist die Kombination aus Ringspülsystem, das

bereits von Hause aus eine höhere Spülleistung mitbringt, mit einem zusätzlichen Power-Spülstrahl.

Die Technologie des neuen WCs basiert auf einen Hochleistungs-Druckspülkasten UPpowerfl ush von

Geberit, das mit einem speziellen Druckluftsystem arbeitet. Die Wasserführung des Jetstroms erfolgt

über einen integrierten Einlaufstutzen direkt in den Siphon.

Das neue WC ist eine Weiterentwicklung des Ringspül-WCs. In der Kombination aus Ringspülung

und Power-Strahl bietet das System deutliche Hygienevorteile. Durch gleichmäßige, intensive

Spülung der gesamten WC-Innenfl äche wird dabei eine hohe Reinigungsleistung ohne zusätzlichen

Wassereinsatz erreicht. Der Power-Strahl in den Siphon erhöht die Reinigungseffi zienz der Spülung

nachhaltig. Das System arbeitet mit klassischer 6 l Spülmenge optimal, kann jedoch auf 4 l zurückgestellt

werden. Der neue wandhängende Tiefspüler ist in der Edelstahl-Rostfrei-Ausführung in

matt-gebürstet erhältlich. Eine erhöhte Vandalensicherheit gewährt eine 3-Punkte-Befestigung. Das

Power-WC besitzt keine scharfen Kanten oder Ecken, ist allseitig gerundet, und hat keine Trennlinien

in der Oberfl äche. Die bequeme Sitzfl äche ist glatt und ausgeprägt.

Duravit Keramag

Mit der Badserie „D-Code“ rundet die Duravit AG ihr Sortiment im unteren

Preissegment ab, ohne auf das Attribut „Design“ verzichten zu wollen.

Das Programm weist klare Formen ohne Ecken und Kanten auf. Wer sein

Badezimmer oder ein Objekt preiswert einrichten möchte, dem bietet sich

hier ein durchaus ansehnliches, vor allem aber vielseitiges Sortiment. Es

SI_Keramik_210x75 umfasst Waschtische 08.02.2007 in 15 verschiedene 14:22 Größen, Uhr elf Seite Toiletten, 2drei

Bidets,

ein Urinal und ein komplettes Wannen- und Möbel-Programm.

XBAU

2007

Eine runde Sache fürs Baden

Eine neue Poolwanne soll nach Willen des Designers Jochen

Schmiddem und der Duravit AG Blickfang im Badezimmer werden.

Rund wie der Vollmond (aber deswegen nannte man sie vermutlich

nicht „Blue moon“) wird sie von einem quadratischen Grundkörper

umgeben. Mit einer Eintauchtiefe von 53 cm steht dem Badenden

das Wasser gern auch mal bis zum Hals. Praktische Aussparungen

sorgen dabei für Halt. Dank der breiten Wannenumrandung und

der Einstiegshöhe von 70 cm scheint der Ein- und Ausstieg auch für

ältere Menschen problemlos möglich. Dazu gibt es eine wannenbreite

Bank, an der sich ein „Kleiderbaum“ und ein Edelstahl-Haltegriff als

Einstiegshilfe befestigen lassen. Als Verkleidung steht eine weiße Acryl-

Schürze zur Verfügung. Für mehr Wohnlichkeit sorgen verschiedene

Möbelverkleidungen.

Badserie mit Designambitionen Preiswertes Komplettbad

Als Messeneuheit für die ISH kündigt Keramag unter anderem

eine Komplettbadserie im unteren Preisbereich an. Mit zeitlos-moderner

Formensprache soll sie eine möglichst breite Zielgruppe ansprechen. Exklusiver

ist dagegen die Serie „Era“, die an das luxuriöse Design aus dem

ersten Drittel des 20. Jahrhunderts erinnern soll. Außerdem wird erstmals

nach dem Relaunch im letzten Herbst die Serie „Renova Nr. 1“ auf einer

Messe zu sehen sein.

Info-Serviceziffer [1710]

... LÜFTET AUF DER ISH

DAS NEUESTE GEHEIMNIS!


STEIN.KERAMIK.SANITÄR

39 1 .2007

Die ISH 2007 wird wieder spannend. Denn aus verlässlicher Quelle

weiß man: Artweger plant den neuesten Coup. Die Spekulationen

blühen, denn vor zwei Jahren sorgte Artweger mit der neuen TWINLINE

für Überraschung und Beifall. Was wird es diesmal sein? Ist die

TWINLINE noch zu toppen? Die Antwort gibt's live für Sie auf der

ISH! Es zahlt sich aus - lassen Sie sich überraschen! Besuchen Sie

uns auf der ISH in Frankfurt, 6.-10.März 2007, Halle 3.0, Gang B23.

Artweger GmbH. & Co. KG, D-83402 Ainring, Telefon: 0800 111 444-0, www.artweger.de, e-mail: info@artweger.de


SKS

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STEIN.KERAMIK.SANITÄR

1 .2007

40

X ISH 2007

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MESSEEXTRA XTRA TRA

Dallmer

Ablaufsysteme für bodengleiche Duschen

Dass nicht nur Armaturen oder Waschbecken einen Designpreis

wert sein können, bewies jetzt der Badausstatter Dallmer. Den „iF design

award“ (International Forum Design Hannover) erhielt das Arnsberger

Unternehmen für zwei neue Duschrinnenserien.

Die Ceraline-Duschrinnen

sind gewissermaßen

eine „echte“

Linienentwässerung. Sie

bestehen aus einer fl achenEntwässerungs-Rinne

mit einer nur 40 mm

schmalen Abdeckung aus

Edelstahl, sowie einem

hocheffi zienten Bodenablauf.

Die sichtbare Oberfl

äche ist auf das Wesentliche reduziert. Auf einen umlaufenden Rahmen

mit eingelegtem Ablaufrost wurde dabei verzichtet. Das Duschwasser

entschwindet in der schmalen Linie zwischen Abdeckung und angrenzendem

Bodenbelag. Die geschliffene, nicht durch Schlitze oder Einlassöffnungen

unterbrochene Abdeckung wirkt puristisch und kann gut mit den unterschiedlichsten

Fliesen oder Natursteinbelägen kombiniert werden.

Hohe Ablaufl eistungen, niedrige Bauhöhe, stufenlose Höhenverstellung,

sichere Einbindung in die Verbundabdichtung, Schallschutz sind

Pharo/Hansgrohe

Dusche - inkognito

Wenn eine Dusche ihr wahres Ich nicht preis geben soll, ist

dieses Produkt genau richtig. Hinter der „Skyline“ verbirgt

sich ein technisches Meisterwerk, das erst bei Betrieb seine

vier verschiedenen Brausenfunktionen offenbart. Ein sanfter Druck

auf das Paneel genügt, um die Akteure des Systems per Push-open

Klappmechanismus zum Vorschein zu bringen. Über dem Kopf klappt

eine große Kopfbrause aus und auf Schulterhöhe ermöglicht eine

weitere klappbare Brause Duschvergnügen ohne dass dabei die Haare

nass werden. Gleichzeitig massiert die Schulterbrause mit effektiven

Massagestrahlen bei Bedarf den Schulter- und Nackenbereich.

Kopf- und Schulterbrause sind

mit der Raindance Air Technologie

ausgestattet. Für das

ultimative Duschvergnügen

können fünf extrem fl ache

Seitenbrausen als weitere

Massageeinheiten zugeschaltet

werden.

Die Bedienelemente

sind seitlich angeordnet.

Eine gute Idee, weil sie

so die Bewegungsfreiheit

beim Duschen nicht einschränken. Die

Fuß- und Beinpfl ege wird durch eine

klappbare Fußstütze im unteren Bereich

des Paneels erleichtert, auf der das Bein

bequem abgestellt werden kann. Sowohl

die Kopf- und Schulterbrause als auch

die Fußstütze lassen sich auf Wunsch

schließen und verschwinden in der leicht

zu reinigenden, planen Oberfl äche.

Dallmer: Ablaufsysteme für bodengleiche Duschen

Pharo/Hansgrohe: Dusche - inkognito

Stadur: Anschluss ohne Abzweig

weitere technische

Features dieses

Produkts. Der Rinnenkörper

ist innen

winklig geformt, so

dass keine Seifen-

oder Schmutzreste

stehen bleiben, zur

Reinigung des Ablaufs

kann der Geruchverschluss

ohne

Werkzeug leicht herausgenommen werden. Das Kugelgelenk ermöglicht

einen spannungsfreien Anschluss des Ablaufs an das Abwasserrohr. Für den

Einbau an der Wand ist ein Teil des Flansches rechtwinklig aufgestellt, so

dass die Duschrinne unmittelbar an der Wand platziert werden kann.

Bei dem zweiten prämierten Systems des Herstellers handelt es sich

um die Duschablaufserie „Ceraniveau“, ebenfalls ein Entwässerungssystem

für bodengleiche Duschen. Nähere Informationen gab es allerdings noch

nicht. In der Jurybewertung heißt es dazu unter anderem lediglich: „Fein

gezeichnete, streng geometrische Strukturen sprechen für sich und eröffnen

vollkommen neue Wege für die ideenreiche Gestaltung von bodengleichen

Duschbereichen mit attraktiven Ablaufstellen“. Die Serie soll erst anlässlich

der ISH in Frankfurt vorgestellt werden.

Stadur

Anschluss ohne Abzweig

Soll bei einer Badrenovierung eine zusätzliche Dusche eingebaut

oder eine bodengleiche Dusche installiert werden, für

die der vorhandene Fallrohranschluss zu hoch angebracht

ist, kann dieser Anschlussverbinder Abhilfe schaffen. Ohne

nachträgliches Trennen des vorhandenen DN 100-Fallrohres kann

an beliebiger, auch schwer zugänglicher Stelle ein zusätzlicher

DN 50-Anschluss hergestellt werden. Erforderlich ist dafür eine

Lochbohrung, die in Kunststoff-Abfl ussrohren (z. B. HT- oder

PE-HD-Rohr) mit einem handelsüblichen Kranzlochschneider

(60 mm Durchmesser) hergestellt werden kann. In die Bohrung

wird das Unterteil des Anschlussverbinders eingesetzt. Das anzuschließende

Abfl ussrohr wird zusammen mit der Manschette

und der Überwurfmutter aufgeschoben. Nach dem Andrehen

der Überwurfmutter ist der nachträglich hergestellte Anschluss

zuverlässig dicht.

Adressen und mehr Informationen ab Seite 44

Villeroy & Boch: Das verborgene WC

Duravit: Bade-Dusch-Kompromiss mit viel Platz

Villeroy & Boch: Whirl-Wanne ohne „Pocken“

Villeroy & Boch

Das verborgene WC

Bade-Dusch-Kompromiss mit viel Platz

Die standardmäßig nach wie vor viel zu kleinen bundesdeutschen

Badezimmer stellen ihre Besitzer immer

wieder vor die Frage: Wie kann ich komfortabel Duschen

und gemütlich baden. Diese neue Wanne ist sicher nicht der

erste Antwortversuch der Industrie. Aber sie signalisiert schon

optisch, dass beide Wünsche möglichst optimal erfüllt werden

können. Die L-förmige Geometrie von „Seadream“ schafft

auf sparsamen 163,5 x 110 cm Außenmaß ausreichenden

Bewegungsraum. Dank der Wannentiefe von 57 cm sind auch

die Schultern vom warmen Wasser bedeckt. Die Duschabtrennung

aus klarem Sicherheitsglas ist um ganze 180 Grad

schwenkbar, lässt sich an die Wand klappen und ist deshalb

beim Baden nicht im Weg. Dass sie bei ausgiebigem Duschvergnügen

das Badezimmer nicht ganz trocken hält, ist Teil

des Kompromisses. Eine wannenbreite Stufe als Einstiegshilfe

und Ablagefl äche bildet die L-Form der Wanne zum Rechteck

um. Duravit verzichtet gern auf gefl ieste Wannenverkleidungen.

So gibt es auch für dieses Modell Möbelverkleidungen mit

unterschiedlichen Echtholzfurnieren und Dekoren.

X BAU X 2007 BAU 2007

MESSEEXTRA

XTRA TRA

Es ist mehr als ein Überraschungseffekt, den die

neue WC-Bank der Sanitärserie City Life bietet.

Die City Life WC Bank beinhaltet sämtliche

Funktionen der Toilette einschließlich Toilettenrollen

und Bürste unsichtbar innerhalb einer Bank. Sie ist

durch ein Holz-Element mit Soft Closing Technik

leicht verschließbar, so dass in Sekundenschnelle die

komplette Sanitärfunktion verschwindet und sich in

ein Sitzmöbel mit Echtholzfurnier verwandelt. Dieses

Holz, das auch beim Waschtischunterschrank und

Hochschrank dominiert, unterstreicht Wertigkeit und

Wohnlichkeit dieser Badkollektion. Indirektes Licht

im Bereich der Glasablagen sorgt zusätzlich für Atmosphäre. Diese optische Aufwertung des WCs gestattet neue

Planungsmöglichkeiten des Bades als Regenerations- und vor allem als Fitnessraum.

Duravit

Villeroy & Boch

Whirl-Wanne

ohne „Pocken“

Der Fokus der ISH-Neuheiten von Villeroy & Boch

liegt 2007 im Bereich Wellness. Hier fällt vor allem

eine Whirlwanne ins Auge, der man die bis heute

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Wassersprudler besitzt diese Wanne nahezu unsichtbare

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damit sie ihre Arbeit verrichten können. Bei Nichtgebrauch

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So können Sie diese Firmendruckschriften bestellen:

Übertragen Sie die darunter stehenden Kennziffer auf eine der Service-Karten

(SEITE 45) und schicken Sie per Fax an: 02166-984185;

oder per Post an:

Verlag G. Köhler, Postfach 20 07 34

41207 Mönchengladbach

ODER

schicken Sie ein Email mit den Kennziffern an

service.sks@stein-keramik-sanitaer.de Bitte Absender

und ggfls. Lesernummer (s: Adress-Etikett) nicht vergessen

ODER

besuchen Sie uns im Internet:

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Wegweiser zu Adressen, Telefonnummern und

Websites (Diese Liste gibt es auch im Internet mit Links zum

Anklicken unter www.stein-keramik-sanitaer.de)

Seite 5

Der weiße Zement wird in diesem Jahr 75 Jahre

alt. Genau genommen wurden bereits 1870, sechs

Jahre nach Gründung des Unternehmens, bei

Dyckerhoff erste Versuche zur Herstellung von

weißem Zement unternommen. Damals galt jedoch

die ganze Aufmerksamkeit dem jungen, sich

vehement entwickelnden Baustoffes Grauzement.

1925 griff Dr. Walter Dyckerhoff, ein Enkelsohn

des Gründers, das Thema Weisszement wieder auf.

Nach einer angemessenen Erprobungsphase war

der weiße Zement Mitte 1931 fester Bestandteil des

Dyckerhoff-Produktprogramms. Analog zu den

Sortennamen Dyckerhoff Normal und Dyckerhoff

Doppel wählte man die Bezeichnung Dyckerhoff

Weiss. Mehr darüber:

Dyckerhoff AG, Produktmarketing und Weiss-

Vertrieb, 65203 Wiesbaden, Biebricher Str. 68, Tel.:

0611-6090 91, Fax: 0611-6090 92, Internet: www.

dyckerhoff-weiss.de

Mehr Informationen über die Bologneser Sanitär-

und Fliesenmesse gibt es unter www.cersaie.it

Seite 6

Die Kontaktadresse der Hansgrohe Aquademie:

Hansgrohe AG Aquademie, Auestr. 9, 77761

Schiltach, Tel.: 07836-51 3272, Fax: 07836-51 1505.

Email: aquademie@hansgrohe.com, Internet:

www.hansgrohe.com

Seite 8

Informationen über das Projekt im Duisburger

Innenhafen gibt es bei

Architekten Reichel + Stauth, Frankfurter Str. 4,

38122 Braunschweig

Über die Fassade aus Ziegelplatten informiert

Moeding Keramikfassaden GmbH, Ludwig-

Girnghuber-Straße 1, 84163 Marklkofen, Tel.:

08732-2460 0, Fax: 08732-24669, Internet: www.

moeding.de

Seite 11

Die Fassadenverkleidung für das Gebäude der

Nestlé Lebensmittelforschung GmbH in Singen

lieferte

F.v.Müller Dachziegelwerke GmbH Co. KG,

Postfach 1360, 67300 Eisenberg/Pfalz, Tel.: 06351-

499 0, Internet: www.argeton-fassade.com

Seite 12

Die Döhler Gruppe wurde vor rund 165 Jahren

gegründet. Seit 1957 ist der Hauptsitz des Unternehmens

(einer der international führenden

Hersteller von Fruchtsaftkonzentraten, Grundstoffen,

Pürees, Aromen, Emulsionen und Farben

für die Getränke-, Milch- und Eiskremindustrie)

in Darmstadt (www.doehler.com)

Informationen über die Architekten des beschriebenen

Anbaus gibt es unter www.dbn-architekten.

de/

Mehr über die Natursteinarbeiten:

Hofmann GmbH + Co.KG, Anton-Hofmann-

Allee, 97956 Gamburg, Tel.: 09348-81 0,Fax:

09348-81 48, eMail: info@hofmann-naturstein.

com, Internet: www.hofmann-naturstein.com

Die Bezugsquelle für die Imprägnierung:

PSS Interservice GmbH, Saalmannstr. 11, 13404

Berlin, Tel.: 030-414089 0, Fax: 030-414089 79,

E-mail: zentrale@pss-technology.de, Internet:

www.pss-technology.de

Weiter auf Seite 46! ☛

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Unterschrift

45

1 .2007

STEIN.KERAMIK.SANITÄR


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Seite 15

Über die Normen zur Schimmelproblematik informiert der

Verein Deutscher Ingenieure e.V., Graf-Recke-Straße 84, 40239

Düsseldorf, Tel.: 0211-6214 0, Fax: 0211-6214 575, Internet: www.

vdi.de

Die Bestelladresse für die Normenblätter:

Beuth Verlag GmbH, Burggrafenstraße 6, 10787 Berlin, Tel.: 030-

2601 0, Fax: 030-2601 1260, E-Mail: postmaster@beuth.de, Internet:

www.beuth.de

Die Bestelladresse für die „Liste NB“:

Untersuchungs- und Beratungsinstitut für Wand- und Bodenbeläge

- Säurefliesner-Vereinigung e. V., Postfach 1254, 30928 Burgwedel. Die

Schutzgebühr beträgt 20,65 EUR (incl. MwSt. und Versandkosten).

Für Bezieher aus dem europäischen Ausland beträgt die Gebühr für

ein Exemplar 21,50 EUR. Bei einer Bestellung von mehreren Exemplaren,

Gebühr auf Anfrage.

Seite 16

Alle Informationen über das Muhammad Ali Center, Louisville (USA)

und die Aktionen und Veranstaltungen unter www.alicenter.org/

Die Fassadenkonstruktion:

Deutsche Steinzeug Keramik GmbH, Postfach 49, 92515 Schwarzenfeld,

Tel.: 09435-391 0, Fax: 09435-391 3452, e-mail: architekturkera

mik@deutsche-steinzeug.de, Internet: deutsche-steinzeug.de

Seite 18

Ein virtueller Besuch im „Schwimmparadies Tongelreep“ ist hier

möglich: www.tongelreep.nl/

Die Schwimmbadkeramik für den Neubau lieferte

Gail Architektur-Keramik GmbH, Erdkauter Weg 40-50, 35392 Giessen,

Tel.: 0641-703 363, Fax: 0641-703 509, Internet: www.gail.de

Seite 20

Deutsche bauchemische Produkte sorgten im Zentrum des Glücksspiels

von Macau für Sicherheit. Informationen darüber gibt es

hier:

PCI Augsburg GmbH, Piccardstr. 11, 86159 Augsburg, Tel.: 0821-

5901 0, Fax: 0821-5901 372, Internet: www.pci-augsburg.de

Wer mehr über Macau und sein touristisches Angebot wissen möchte,

findet im Internet sogar eine deutschsprachige Website: http://www.

macau-info.de/

Seite 24

Tipps und Informationen zum Thema Verlegung von großformatigen

Platten aus Keramik und Naturstein gibt es bei den anwendungstechnischen

Beratungsstellen der Bauchemiehersteller. Unser Beitrag

basiert auf Informationen der

Mapei GmbH, Bahnhofplatz 10, 63906 Erlenbach, Tel.: 09372-9895 0,

Fax: 09372-9895 48, Internet: www.mapei.de

oder direkt bei der Anwendungstechnik

Mapei Anwendungstechnisches Büro, Friedrich-Ebert-Straße 140,

46236 Bottrop, Tel.: 02041-77208 0, Fax: 02041-77208 28, e-mail:

awt.bottrop@mapei.de

Falls Ihnen der erste Teil des Beitrages fehlt, den können Sie hier

bestellen:

www.stein-keramik-sanitaer.de

Seite 27

Die Bestelladresse für die Informationsbroschüre über die Feuchtigkeitsbeanspruchungsklassen:

Verlagsgesellschaft Rudolf Müller GmbH & Co. KG, Postfach 41 09

49, 50869 Köln, www.rudolf-mueller.de

Info-Serviceziffer [1739]

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STEIN.KERAMIK.SANITÄR

1 .2007

46

Seite 28

Allgemeine Informationen über die BAU 2007, wie zum Beispiel das

Ausstellerverzeichnis oder das Rahmenprogramm im Internet

www.bau-muenchen.de

Seite 29

Auf den Seiten 29 bis 35 haben wir einige Beiträge über neue Produkte

zusammengestellt. Hier die Kontaktadressen der jeweiligen

Hersteller für weitergehende Informationen:

PCI Augsburg GmbH, Piccardstr. 11, 86159 Augsburg, Tel.: 0821-

5901 0, Fax: 0821-5901 372, Internet: www.pci-augsburg.de („Auf

leisen Sohlen“)

Dural GmbH & Co. KG, Postfach 1348, 56403 Montabaur, Tel.:

02602-9261 0, Fax: 02602-9261 50, www.dural.de (Stufelprofile)

Mapei GmbH, Bahnhofplatz 10, 63906 Erlenbach, Tel.: 09372-9895 0,

Fax: 09372-9895 48, Internet: www.mapei.de (Jubiläum mit neuer

Produkt-Generation)

PCI Augsburg GmbH, Piccardstr. 11, 86159 Augsburg, Tel.: 0821-

5901 0, Fax: 0821-5901 372, Internet: www.pci-augsburg.de (Leichte

Ausgleichsmasse)

RAK Ceramics Deutschland GmbH, Gewerbegebiet im Brühl, 55743

Kirschweiler, Tel.: 06781-36000, Fax: 06781-360079, Internet: www.

rakceramics.de (Fliesenverlegung im Trockenen)

Schlüter Systems KG, Schmölestr. 7, 58640 Iserlohn, Tel.: 02371-971 0,

Fax: 02371-971 111, Internet: www.schlueter.de (Entwässerungs-

System und Dampfsperre für die Wand)

Deutsche Steinzeug Keramik GmbH, Postfach 49, 92515 Schwarzenfeld,

Tel.: 09435-391 0, Fax: 09435-391 3452, e-mail: architektu

rkeramik@deutsche-steinzeug.de, Internet: deutsche-steinzeug.de

(Fliesenserie „Construct“)

wedi GmbH, Postfach 1139, 48269 Emsdetten, Tel.: 02572-1560,

Internet: www.wedi.de (Ablauf mit geringer Aufbauhöhe)

Engers Keramik GmbH, Brucknerstr. 43, 56566 Neuwied, Tel.:

02622-7007 0, Fax 02622-7007 77, Internet: www.engerskeramik.

de (Fliesen in Augenhöhe zu aktuellen Trends)

VitrA Bad GmbH, Agrippinawerft 24, 50678 Köln, Tel.: 0221-

2773680, Fax: 02622-8895500, Internet: www.vitra-bad.de („Blüten

in Platin“)

Lux Elements GmbH & Co. KG, An der Schusterinsel 7, 51379

Leverkusen, Tel.: 02171-7212 0, Fax: 02171-7212 40, Internet: www.

luxelements.de (Schmuckteile für viele Möglichkeiten)

Alape GmbH, Am Gräbicht 1 – 9, 38644 Goslar, Tel.: 05321-558 0,

Fax: 05321-558 400, Internet: www.alape.com

Brüderl Concept GmbH, Trostberger Str. 13-22, 83301 Traunreut,

Tel.: 08669-8589 22, Fax: 08669-8589 74, Internet: www.bruederl.

de („Kooperation für schönere Sanitärräume“)

Deutsche Steinzeug Keramik GmbH, Im Petersborn 2, 56244 Ötzingen,

Tel.: 02602-682 0, Fax: 02602-682 1506, Internet: www.jasba.

de („Vitales Mosaik und emotionale Dekore“)

PCI Augsburg GmbH, Piccardstr. 11, 86159 Augsburg, Tel.: 0821-

5901 0, Fax: 0821-5901 372, Internet: www.pci-augsburg.de („Auf

leisen Sohlen“)

Seite 36

Die „Weltmesse“ der Sanitär-, Heizungs- und Klimabranche lädt vom

06. bis 10. März 2007 zur einer Mammutveranstaltung ein, die das

gesamte Frankfurter Messegelände umfasst und zur größten Veranstaltung

dieser Art zählt. Lediglich „Mostra convegno expocomfort“,

die in den geraden Jahren (das nächste Mal:11. bis 15. März 2008, www.

mcexpocomfort.it) in Mailand stattfindet, ist hinsichtlich Vielfalt und

Messeprogramm vergleichbar. Alles über die Frankfurter Veranstaltung,

das Angebot und das Rahmenprogramm:

http://ish.messefrankfurt.com/

Seite 38

In unserem „ISH-Preview“ stellen wir einiges von dem vor, was

Aussteller angekündigt haben. Wenn Sie schon vorab mehr darüber

erfahren wollen, haben wir hier die Kontaktadressen zusammen

gestellt.

Hansgrohe AG, Auestraße 5−9, D−77761 Schiltach, Tel.: 07836-

51 1215, Fax: 07836-51 1170, Internet: www.hansgrohe.com („Wenn

die Brause zum Wasserfall wird“)

Duravit AG, Postfach 240, 78128 Hornberg, Tel.: 07833-70 360,

Fax: 07833-8585, Internet: www.duravit.de („Eine runde Sache fürs

Baden“ und „Badserie mit Designambitionen“)

Kuhfuss Sanitär GmbH, Untere Wiesenstraße 17, 32120 Hiddenhausen-Sundern,

Tel.: 05221-6839 0, Fax: 05221-6839 35, Internet: www.

kuhfuss-sanitaer.de („Power-WC aus Edelstahl“)

Keramag Keramische Werke AG, Kreuzerkamp 11, 40878 Ratingen,

Tel.: 02102-916 0, Fax: 02102-916 245, Internet: www.keramag.de

(„Preiswertes Komplettbad“)

Dallmer Sanitärtechnik GmbH, Wiebelsheidestr. 25, 59757 Arnsberg,

Tel.: 02932-9616 191,

Fax: 02932-9616222,

Internet: www.dallmer.de(„Ablaufsysteme

für bodengleiche

Duschen“)

H a n sg r ohe AG ,

Auestraß e 5−9,

D−77761 Schiltach,

Tel.: 07836-51 1215,

Fax: 07836-51 1170,

Info-Serviceziffer [1740)

Internet: www.hansgrohe.com („Dusche – inkognito“)

Stadur Produktions GmbH & Co. KG, 21714 Hammah, Tel.: 04144-

234 0, Fax: 04144-234 100, Internet: www.stadur.com („Anschluss

ohne Abzweig“)

Villeroy & Boch AG, Postfach 1120, 66688 Mettlach, Tel.: 06864-81

1293, Fax: 06864-81 2692, Internet: www.villeroy-boch.com („Das

verborgene WC“ und „Whirl-Wanne ohne Pocken“)

Duravit AG, Postfach 240, 78128 Hornberg, Tel.: 07833-70 360, Fax:

07833-8585, Internet: www.duravit.de („Bade-Dusch-Kompromiss

mit viel Platz“)

Seite 48

Mehr über die Firmen bzw. Marken Engers und Vitra:

Engers Keramik GmbH, Brucknerstr. 43, 56566 Neuwied, Tel.: 02622-

7007 0, Fax 02622-7007 77, Internet: www.engerskeramik.de

VitrA Bad GmbH, Agrippinawerft 24, 50678 Köln, Tel.: 0221-2773680,

Fax: 02622-8895500, Internet: www.vitra-bad.de

Seite 49

Nähere Erläuterungen über die

„Sicherheits-Allianz“ und ähnliche

Kooperationen von Schlüter

Systems:

Schlüter Systems KG, Schmölestr.

7, 58640 Iserlohn, Tel.: 02371-971 0,

Fax: 02371-971 111, Internet: www.

schlueter.de

Ströher GmbH, Kasseler Straße

41, 35683 Dillenburg, 02771-391 0,

Fax: 02771-391 340, Internet:

www.stroeher.de

w w w . p r d i r e k t . d e

Info-Serviceziffer [1742] Info-Serviceziffer [1743]

Info-Serviceziffer [1744]

Naturstein, Keramik,

Bad & Sanitär

Informationsdienst für Marketing, Planung und Entschei-

REDAKTION:

dung

Gerhard Köhler (verantw.)

Ingrid Bork

Postanschrift der Redaktion:

Postfach 20 07 34

41207 Mönchengladbach

Hausanschrift:

Meerkamp 120

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Tel.: 02166-984 183

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PVO Presse- u. Verlagsbüro Ott e.K.

Postfach 11 34

65516 Bad Camberg

Telefon (0 64 34) 907 917

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anzeigen.sks@stein-keramik-sanitaer.de

Ansprechpartner: Daniel Ott

VERLAG / HERAUSGEBER:

Verlag G. Köhler

Meerkamp 120

41238 Mönchengladbach

Tel.: 02166-984 183

Fax: 02166-984 185

info@stein-keramik-sanitaer.de

47

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STEIN.KERAMIK.SANITÄR

1 .2007

MARKT

UND

Engers/Vitra:

„Familiäres“ Beisammensein und neuer Marktauftritt

Seit gut einem Jahr gehört der deutsche Fliesenhersteller Engers als 100 prozentige Tochter

zum türkischen Multi-Konzern Eczacibasi. Die BAU in München bot jetzt erstmals Gelegenheit,

die angepeilte Mehrmarken-Strategie im Sektor keramische Fliesen des türkischen Konzerns

auf dem deutschen Markt in Augenschein zu nehmen.

Mit neuem

Logo und neuer

Hausfarbe präsentierte

sich

Engers erstmals

auf der BAU

Hier präsentierten sich die Konzerntöchter Vitra

und Engers einträglich auf einem Messestand,

jedoch erkennbar von einander getrennt. Dabei

signalisierte insbesondere das „Engers-Terrain“

deutlich die neue Konzernzugehörigkeit mit einem- im Ver-

gleich zu früheren Auftritten - prägnant neu gestalteten Logo

und geänderten Farbspektrum. Vorbei die Zeit der roten

Marginalien mit dem in fl otter Handschrift angefügten „…

viel Freude mit Fliesen“. Letzteres soll natürlich auch künftig

gelten, allerdings prononciert in klaren Buchstaben, unterlegt

von der Eczacibaçi Hausfarbe.

Daneben machte insbesondere das auf der Messe gezeigte

Engers-Neuheiten-Portfolio deutlich, wie ernst es dem Konzern

mit der künftigen Mehr-Markenstrategie in Deutschland ist.

So bleibt zu hoffen, dass Engers seine in der Vergangenheit

oftmals unkonventionellen und frischen Produktideen weiterhin

fortschreiben kann.

Über Engers:

Das Unternehmen ist seit knapp 100 Jahren in

Deutschland aktiv. Mit einer Produktionskapazität

von 2,4 Mio. qm Wandfl iesen hat sich Engers im

Markt etabliert und gehört zu einer festen Bestandsgröße

des deutschen Fliesenmarktes. Durch

Trendanalysen und die Ausrichtung der Kollektionen

an verschiedenen Trendwelten seit Anfang der 90er

Jahre schaffte Engers eine klare Differenzierung

zum Wettbewerb. Mit der Übernahme durch den

Eczacibasi Konzern begann Engers mit der Einführung

von integrierten Wand/Bodenkonzepten für die

Engers Trendwelten.

48

„Familiäres“ Beisammensein und neuer Marktauftritt

Für den türkischen Konzern aber geht es in erster Linie

um eine Stärkung seiner Präsenz in Deutschland, die nach

dem Willen von Dr. Erdal Karamercan, CEO der Eczacibaçi

Holding, zu einer deutlichen Verbesserung des Marktanteils im

Sektor Fliesen führen soll. Nach dem Erwerb des Neuwieder

Keramikunternehmens Ende 2005 mit seiner Produktionskapazität

von seinerzeit 2,4 Millionen Quadratmeter Fliesen

bezifferte Karamercan den Marktanteil in Deutschland auf

jetzt 5 Prozent. Vorbild für die weitere Entwicklung ist für

den Eczacibaçi-Manager allerdings die Sanitärsparte des Konzerns:

Deren Marktanteil in Deutschland beziffert er aktuell

auf 13 Prozent.

Wie verlautet, wird die Grundlage für die neue Fliesen-Offensive

nicht nur die Erhaltung der Marke Engers sein, sondern

auch das Bekenntnis zum Standort Deutschland. Inzwischen

sind die anlässlich der Übernahme gegebenen Versprechungen

zum Teil deutlich sichtbar geworden. So wird derzeit am

Standort Neuwied nicht nur in Produktion und Verwaltung

investiert, sondern auch ein Logistikzentrum gebaut, das für

Mitteleuropa zuständig sein soll. Außerdem entstand in Köln

ein großer Showroom im vornehmen Kölner Rheinauhafen.

Hier wird - anstelle vom bisherigen Kerpen - auch der künftige

Vitra-Firmenstandort sein.

Vorausgegangen war eine Neuorganisation der mitteleuropäischen

Aktivitäten des türkischen Mutterkonzerns

Eczacibasi. Unter deutscher Leitung wird die Organisation

zukünftig seine Mehr-Markenstrategie für Vitra und Engers

in Mitteleuropa verfolgen. Zur Berücksichtigung der unterschiedlichen

Zielgruppenbedürfnisse und Marktanforderungen

bleiben die Vertriebsorganisationen den einzelnen Marken

zugeordnet. Gespannt dürfte man in diesem Zusammenhang

darauf sein, welche Rolle die derzeit verhandelte, aber noch

nicht entschiedene Übernahme der Villeroy & Boch Fliesen

GmbH durch Eczacibaçi spielen wird (SKS-Information in

Ausgabe 6.2006). Anlässlich der Messe gab es dazu keine neuen

Informationen.

Über Vitra:

Vitra ist eine der erfolgreichsten Marken des weltweit tätigen Eczacibasi-

Konzerns. Innerhalb der Baumaterialien-Sparte werden Fliesen für die unterschiedlichsten

Anforderungen im Privat- und Objektbereich hergestellt.

Insgesamt umfasst das Sortiment 4 000 verschiedene Produkte in Größen

zwischen 1 x 1 cm und 60 x 120 cm. Speziell für Architekten und Planer wurde

eine Farbkollektion mit 60 Farben auf Basis anerkannter Farbsysteme (RAL)

entwickelt. Der Fliesenbereich der Eczacibasi Gruppe produziert nicht nur

in seinen beiden türkischen Werken in Bozüyük und Tuzla, sondern auch im

irischen Arklow. Durch die Übernahme von Engers Keramik, Neuwied, Anfang

2006 ist die Produktionskapazität auf insgesamt ca. 25 Mio. Quadratmeter

Fliesen pro Jahr gewachsen. Weltweit erzielt die Baumaterialien-Sparte einen

Umsatz von über 530 Mio. US-Dollar.

Ströher/Schlüter: Sicherheits-Allianz für die Terrasse

„Ofen III“ für Nordceram

Angesichts einer ganzen Reihe von zuverlässigen Systemaufbauten

dürften derartige Schäden eigentlich

kein Thema mehr sein. Um den bei vielen Bauherren

dennoch bestehenden Vorurteilen Einhalt zu bieten,

haben sich der Fliesenhersteller Ströher als Produzent stranggepresster

Keramik und die Schlüter Systems als Hersteller von

Belagsunterkonstruktionen zu einer Systemallianz zusammen

gefunden. Sie soll vor allem das absichern, worauf Produzenten

bisher kaum Einfl uss hatten: den Belagsaufbau.

Kern dieser Systemkooperation ist eine Haftungsallianz,

die eine Haftungsvereinbarung ausschließlich für Fachverleger

enthält. Sie tritt gemäß genau festgelegter Richtlinien nach

Einsendung eines Abnahmeprotokolls der fertig gestellten

Belagsfl äche in Kraft. Auf diese Weise wollen beide Hersteller

doppelte Sicherheit bieten: Zum Einen in Form professioneller

Verlegung, und andererseits durch die dabei erforderliche Verwendung

der Systemkomponenten von Ströher und Schlüter

Systems.

Für Schlüter ist diese Art der Kooperation nicht neu.

Unter dem Motto „Mehr Sicherheit für qualifi zierte, sach-

und fachgerechte Verarbeitung durch Fachbetriebe bei der

Fliesenverlegung auf Terrassen und Balkonen“ bestehen bereits

weitere System- und Haftungsallianzen mit Herstellern aus

den Bereichen Bauchemie und Verlegewerkstoffe, die indirekt

MARKT

UND

Sicherheits-Allianz für die Terrasse

auch in der Allianz zwischen Ströher und Schlüter Systems zur

Geltung kommen.

Ströher Geschäftsführer und Gesellschafter Gerhard Albert:

„Wir verstehen uns als ein anwendungsorientierter Outdoor-Keramik

Spezialist. Diese Systemallianz ist, wenn man so will, die

logische Konsequenz dieses Selbstverständnisses“. Für Schlüter

Systems Vertriebsleiter Günter Broeks ging es vor allem darum,

dass „wir einen verlässlichen Partner für unsere Pro Keramik Idee

‚Mehr Spaß mit

Fliesen’ gewinnen

konnten“.

Denn die Praxis

habe gezeigt,

dass der Handwerker

ein

Höchstmaß an

garantierter Sicherheit

bei der

Verlegung im

Außenbereich

braucht.

Neuer Deutschland-Standort für Kerakoll

„Ofen III“ für Nordceram

Im Herbst vergangenen Jahres wurde im Bremerhavener Werk NordCeram der dritte Schnellbrandofen in Betrieb genommen.

Der neue Rollenofen ist für Feinsteinzeug ausgelegt und hat eine Länge von 120 m. In weniger als einer Stunde werden hier

Großformatfl iesen bei 1 200°C gebrannt. Die überschüssige Abwärme der Kühlung wird für die Vorwärmung des Sprühturmes

genutzt, um Energie zu sparen. Im Zuge der Investition von 10 Millionen Euro wurden bereits im Vorfeld zwei neue Pressen mit

einer Presskraft von 3 600 to, zwei neue Glasierlinien und eine Polier- und Rektifi zierungsanlage angeschafft. In Bremerhaven

ist man damit in der Lage, Feinsteinzeugfl iesen bis zum Format 60x60cm zu produzieren. Nordceram ist ein Unternehmen der

deutschen Steuler-Gruppe.

Neuer Deutschland-Standort für Kerakoll

Im Zuge des Gesamtkonzeptes für den Auftritt und die Marktbearbeitung in Deutschland zieht die Kerakoll GmbH mit der

deutschen Firmenzentrale um. Neuer Standort ist Obernburg in der Nähe von Frankfurt, wo „die neuen Räumlichkeiten ausreichend

Entwicklungsmöglichkeiten bieten, um dem Wachstum der Gesellschaft Rechnung zu tragen“, wie Hans-Dieter Albreit,

Geschäftsführer der Kerakoll GmbH in einer Presseerklärung den Umzug begründete. Geplant ist hier auch die Einrichtung

eines Technikums und Schulungszentrums. Derzeit beschäftigt die deutsche Tochter des italienischen Familienunternehmens

in Deutschland 25 Mitarbeiter. 2006 erzielte die Gruppe, die 14 Gesellschaften und 9 Werke umfasst, nach eigenen Angaben

einen Umsatz von über 270 Mio. Euro.

49

Ströher/Schlüter Systems:

Es gibt – so sagen Fachleute – keinen keramischen Belag für Balkon oder Terrasse, der ein

größeres Sicherheitspotential aufweist als stranggepresste Fliesen, ehemals bekannt auch

unter dem Begriff „Spaltplatte“. Voraussetzung dazu ist selbstverständlich eine handwerklich

fachgerechte Verarbeitung und ein systematischer Belagsaufbau. Damit haben sich oftmals

selbst lang gediente Fliesenleger schwer getan. So verwundert es nicht, dass keramische

„Outdoor-Beläge“ zu den schadensanfälligsten Bauteilen gehören.

INFO:

Das Geheimnis der Frostsicherheit liegt in der strukstrukturierten Rückseitenbeschaffenheit stranggezogener,

also extrudierter Keramik. Denn entgegen der durch

das Pressen fast verglasten Oberfl äche des Feinsteinzeugscherbens

bietet extrudierte Keramik beim Verlegen

optimale Verzahnungseigenschaften. Doch die Gefahr

lauert wie bei jeder fest verlegten Keramik an einer

anderen Stelle, und das ist die Verlegung selbst. Gerade

im Außenbereich gilt als besondere Schwachstelle

ein unprofessioneller Belagsaufbau. Die Partnerschaft

mit Schlüter Systems und seinen Entkopplungs- und

Drainagesystemen soll dem Fliesenleger in puncto

durchdachtem Belagsaufbau und innovativer Verbundabdichtung

vor Reklamationen schützen.

1 .2007

STEIN.KERAMIK.SANITÄR


SKS

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UND

Armaturenindustrie mit Rekordumsatz

UNTERNEHMEN

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STEIN.KERAMIK.SANITÄR

1 .2007

Kartellamt ermittelt gegen Baustoffhersteller Entscheidung über Schulte-Verkauf gefallen

MARKT

UND

Kartellamt ermittelt gegen Baustoffhersteller

Das Bundeskartellamt ermittelt wegen angeblicher verbotener Preisabsprachen gegen diverse Hersteller

von Baumaterialien. Konkret geht es um den

Vorwurf, die Industrieunternehmen hätten sich

solche angebliche Absprache der Industrie nicht bekannt und

sie habe an einer solchen nicht mitgewirkt. Vielmehr wurde

der Hagebau im Jahr 2005 von verschiedenen Herstellern die

Absicht mitgeteilt, eine Silo-Aufstellgebühr einführen zu wollen.

verbotswidrig für das Anfahren und Aufstellen von Mörtelsilos Daraufhin hat die Unternehmensgruppe im Interesse ihrer

auf eine einheitliche Gebühr von 100 Euro verständigt. Um Gesellschafter Gespräche mit diesen Lieferanten aufgenommen.

Beweismittel in dem Verfahren gegen die Hersteller zu sammeln, Ziel war es, für den Fall einer tatsächlichen Einführung einer

wurden unter anderen auch einige Geschäftsräume der Baustoff- Aufstellgebühr eine Rabattierung und Skontierung zu erreichen.

händler-Kooperation Hagebau in Soltau durchsucht. In einer Man habe somit im Sinne ihrer Kernaufgabe nicht über Preise,

Presseerklärung heißt es dazu, dass das Ermittlungsverfahren

nicht die Hagebau betrifft. Zudem sei der Kooperation eine

sondern lediglich über Konditionen verhandelt.

Entscheidung über Schulte-Verkauf gefallen

Nach dem Ende November erfolgten Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens der Schulte

GmbH und die SHT Logistik GmbH & Co.

KG wurden jetzt erste Weichen für die Zukunft

Bei der Richter + Frenzel GmbH handelt es sich um einen

der führenden Großhändler für die Bereiche Sanitär, Haustechnik

und Tiefbau mit 65 Standorten in Deutschland und 22 Standorten

in Tschechien. Auch für die Mitarbeiter und Standorte der

gestellt. Nachdem kurz vor Weihnachten die mit der Bremer Schulte GmbH bzw. der SHT Logistik GmbH & Co. KG, die

GC-Gruppe in den Eckpunkten bereits vereinbarte Übernahme nicht Bestandteil der Verhandlungen mit Richter + Frenzel sind,

aufgrund kartellrechtlicher Aufl agen nicht zustande gekommen wird eine Lösung mit anderen regionalen Interessenten angestrebt.

ist, konnte Anfang Januar mit der Augsburger Richter + Frenzel Die Schulte GmbH mit Sitz in Essen war mit bundesweit 1 290

GmbH vereinbart werden, dass eine Vielzahl von Standorten und Mitarbeitern eines der führenden Großhandelsunternehmen

Vertriebsmitarbeitern der Schulte GmbH nach der Eröffnung des

Insolvenzverfahrens übernommen und fortgeführt werden.

Deutschlands im Bereich Sanitär und Heizung.

Rekordprämie für Hansgrohe-Mitarbeiter

Mit einer Rekordprämie in Höhe von insgesamt

1,2 Millionen Euro hat sich die Hansgrohe AG

2006 bei ihren Mitarbeitern an den deutschen

Standorten bedankt. „Wir haben ein überaus

in der Pressemeldung heißt, verzeichnete das familiengeführte

Unternehmen im laufenden Jahr neue Höchstmarken sowohl

beim Auftragseingang als auch bei der Produktionsleistung.

Im laufenden Jahr hat das Unternehmen mehr als 300

erfolgreiches Jahr hinter uns“, begründet Siegfried Gänßlen, neue Arbeitsplätze geschaffen, davon allein 140 in Deutschland.

stellvertretender Vorstandsvorsitzender beim Schiltacher Ar- „Dass wir unsere Mitarbeiter über Sonderprämien am Untermaturen-

und Brausenhersteller, die Sonderzahlungen. Das nehmenserfolg teilhaben lassen, hat Tradition, erläuterte CFO

Unternehmen rechnet damit, dass 2006 ein neues Rekordjahr Gänßlen. Das halte man für wirksamer als das zurzeit diskutierte

seiner 105jährigen Unternehmensgeschichte sein wird. Wie es Modell eines gesetzlich geregelten Investivlohns.

Armaturenindustrie mit Rekordumsatz

Die deutschen Hersteller von Gebäudearmaturen

erzielten im Jahr 2006 ein nominales Umsatzplus

von insgesamt 20 Prozent im Vergleich zum

Vorjahr. Damit hat die Konjunktur 2006 für die

rund 90 überwiegend mittelständischen Hersteller deutlich an

Fahrt gewonnen. Dies meldet der VDMA-Fachverband Armaturen.

Erfreulich war insbesondere die Wiederbelebung des

Inlandsgeschäfts. Der Inlandsumsatz stieg 2006 um 14 Prozent.

Fachverbandsgeschäftsführer Wolfgang Burchard sieht den deutlichen

Anstieg aber nicht nur als das Ergebnis einer verbesserten

Baukonjunktur mit entsprechenden positiven Impulsen für das

Modernisierungs- und Renovierungsgeschäft: „Wir hatten es

2006 auch mit Sondereinfl ussfaktoren zu tun,“ so Burchard

„Vorzieheffekte bedingt durch die Mehrwertsteuererhöhung

und notwendige Preisanpassungen aufgrund rasant ansteigender

Materialkosten seien in das Ergebnis mit eingefl ossen.“

Unverständnis zeigt der Verbandsgeschäftsführer in diesem

50

Rekordprämie für Hansgrohe-Mitarbeiter

Zusammenhang für die aktuelle Forderung nach Preissenkungen,

nachdem sich die Kupferpreisentwicklung im Januar 2007

etwas entspannt hat. Der durchschnittliche Kupferpreis, erinnert

Burchard, sei bekanntlich um 76 Prozent auf rund 547 Euro/100

kg in 2006 gestiegen. Diese Kosten hätte die Industrie nur zum

geringen Teil an den Markt weitergeben können. In den einzelnen

Produktgruppen schnitten die Hersteller von Sanitärarmaturen

mit einem Anstieg des Gesamtumsatzes von 23 Prozent am

besten ab. Aber auch die Hersteller von Heizungs- und anderen

Technischen Gebäudearmaturen verzeichneten einen kräftigen

Anstieg des Gesamtumsatzes von 16 bzw. 13 Prozent.

Die positive Umsatzentwicklung wird sich nach Ansicht

des VDMA-Fachverbandes Armaturen mit geringerem Tempo

auch 2007 fortsetzen. Im Inland erwartet der Fachverband

ein Umsatzplus von nominal 5 Prozent. Bei einem Anstieg

des Auslandsumsatzes um 11 Prozent wird der Gesamtumsatz

voraussichtlich um 8 Prozent zulegen können.

SHKG Leipzig mit Zuversicht

Die SHK-Branche sieht die konjunkturelle Entwicklung ihres Wirtschaftsbereichs derzeit mit viel Optimismus. Das stimmt auch

die Leipziger Messegesellschaft als Veranstalter der SHKG Leipzig (24. bis 27. Oktober 2007) zuversichtlich. Der Konjunkturoptimismus

der Branche spiegelt sich im bisherigen Anmeldestand der Messe wider, erklärte Messegeschäftsführer Wolfgang

Marzin. Er sieht die SHKG Leipzig als wichtigen Informations- und Handelsplatz im ostdeutschen Markt und in den angrenzenden

Wachstumsregionen Polens und der Tschechischen Republik. Parallel zur SHKG fi ndet die „baufach“ und fast zeitgleich

die von der FBT GmbH veranstaltete „efa“ (Fachmesse für Gebäude- und Elektrotechnik, Klima und Automation vom 24. bis 26.

Oktober 2007) statt.

Mit den Imagewandel und die erweiterte

Sortimentsgestaltung, insbesondere durch

die Investition in Produktionsmöglichkeiten

für Großformate, wurde bei dem norddeutschen

Traditionsunternehmen aus Bremen

der neue Bereich Produktmanagement

geschaffen, der

Zur

Person

Zur Person

von André Steiner

(34) verantwortet

wird. Steiner

verfügt über

mehr als 15 Jahre

Erfahrung mit

keramischen Fliesen und war unter anderem

bei der Lasselsberger Gruppe für das Architektursortiment

und zuletzt für Marketing in

der Konzernzentrale in Pöchlarn/Österreich

verantwortlich.

Zum Jahreswechsel hat Thomas Jeltsch

(41) seine Position als Leiter des strategischen

Geschäftsfelds Pontos aufgegeben.

Der studierte Ingenieur hat seit 2001 die

Pontos GmbH, ein Tochterunternehmen

der Hansgrohe AG (Schiltach/Schwarzwald),

aufgebaut. Wie Otto Schinle, im Vorstand

der Hansgrohe AG für das Geschäftsfeld

Grauwasserrecycling zuständig, betonte,

habe Jeltsch wesentlich dazu beigetragen,

dass die Pontos GmbH die schwierige Start

up-Phase gut überstanden habe. So habe das

Unternehmen nicht nur im deutschen Markt

Fuß gefasst, sondern ist auch auf gutem Weg,

sich in ausgesuchten Auslandsmärkten wie

Spanien und Südafrika zu etablieren. Bis ein

Nachfolger gefunden ist, leitet Otto Schinle

das Geschäftsfeld kommissarisch.

Heribert Gondert (50) ist mit Wirkung

vom 1. Januar 2007 zum Sprecher

der Hagebau Handelsgesellschaft für Baustoffe

GmbH & Co. KG, Soltau, ernannt

worden. Gondert ist 1991 in die Hagebau

eingetreten und seit 1993 in der Funktion

als Geschäftsführer tätig. In dieser Position

verantwortet er die Bereiche Finanz- und

Rechnungswesen, Personal, Beteiligungen

sowie Gesellschafterentwicklung. Der aus

Trier stammende Diplom-Kaufmann ist

zudem Geschäftsführer des Joint Ventures

Hagebau Österreich, dem rund 40 Gesellschafter

angeschlossen sind.

Der Aufsichtsrat der Grohe AG hat

Thorsten Knopp zum neuen Vorstand Finanzen

ernannt. Der bisherige Finanzvorstand

David Kodde hat sein Amt aus persönlichen

Gründen Ende Januar 2007 nieder gelegt. Der

gebürtige Niederländer war seit Mai 2005

Finanzvorstand von Grohe. Thorsten Knopp

war zuletzt Chief Financial Offi cer bei Diageo

Plc, einem weltweit führenden Anbieter von

Premium-Getränken. Dort unterstanden

ihm die Bereiche Finanzen, Beschaffung,

Geschäftsentwicklung und Strategie.

Auf seiner letzten Sitzung hat der

Raab Karcher Aufsichtsrat Dieter Babiel

und Frank Bielfeld zu Geschäftsführern der

Raab Karcher Baustoffe GmbH, Frankfurt,

bestellt. Beide bleiben in ihren bisherigen

Funktionen im Unternehmen tätig. Dieter

Babiel verantwortet als Arbeitsdirektor weiterhin

die Bereiche Personalentwicklung und

Personalwirtschaft. Frank Bielfeld zeichnet für

den Geschäftsbereich Nordost und die Sparte

Heavy Building Material (Rohbau/Ausbau)

verantwortlich.

Armin Nowak (41) wird neuer Vertriebsleiter

bei Sanitärausstatter Keramag AG.

Er tritt diese Aufgabe am 1. April 2007 an.

Nowak verfügt über langjährige Berufserfahrungen

in der Sanitärbranche. So war er seit

1993 in verschiedenen Vertriebsfunktionen,

zuletzt als Vertriebsleiter Deutschland, bei der

Grohe AG tätig. Armin Nowak wird Nachfolger

des in eine andere Branche gewechselten

Kajo Mondorf.

Bernd Michaelis (49) ist ab sofort

als Exportleiter Mittel- und Ost-Europa

für die komplette Vitra-Produktpalette für

das Bad (Keramik, Acryl, Armaturen und

Möbel) zuständig. Nach seiner Ausbildung

beim Sanitär Großhändler Thyssen Schulte

und anschließend immer stärkerer exportorientierter

Tätigkeit, war er zuletzt 12 Jahre

als Geschäftsbereichsleiter Nord-Europa für

das englische Unternehmen Hepworth im

Bereich Rohrsysteme für Sanitär und Heizung

zuständig.

Dipl.-Ing. Volker Aderhold hat die

Leitung des Vertriebsbereiches Ost der

Sopro Bauchemie GmbH übernommen.

Der 53-jährige Diplom-Ingenieur für Ver-

Info-Serviceziffer [1745]

für die Anzeige auf der Rückseite

fahrenstechnik leitete seit 1999 die Anwendungstechnik

in der Wiesbadener Zentrale

des Bauchemie-Herstellers. Volker Aderhold

war u. a. in den Zementwerken Deuna als

Abteilungs- und Bereichsleiter tätig. Nach der

Übernahme der Zementwerke Deuna durch

die Dyckerhoff AG wechselte er 1991 zur

damaligen Dyckerhoff Sopro GmbH nach

Wiesbaden. Die Nachfolge von Aderhold

übernimmt Dipl.-Ing. Mario Sommer (42),

seit 2004 Leiter der Sopro Architekten- und

Objektberatung. Die bisherigen Abteilungen

Anwendungstechnik und Architekten- und

Objektberatung werden dabei künftig als

„Abteilung Anwendungstechnik/Architekten-

und Objektberatung“ geführt.

Im Dezember 2006 ist Gerald Rohoff

bei Emco-Bad Verkaufsleiter Deutschland

Süd. Rohoff, zuletzt Area Sales Manager East

Europe beim Lingener Hersteller von Bad-

Accessoires und Bad-Ausstattungskonzepte,

folgt damit Dieter Lüßling, der nach mehr

als 40 Jahren Firmenzugehörigkeit in die Altersteilzeit

wechselt. Rohoff absolvierte seine

Ausbildung beim ortsansässigen Großhandelsunternehmen

Mosecker und wechselte

als Ausstellungsleiter nach Rheine zur Schulte

GmbH & Co. KG. 1993 stieß er zum Emco-

Vertriebsteam, für das er zuletzt den Verkauf

in Osteuropa verantwortete.

Ende Dezember 2006 ist Wolfgang

F. Heck (62), Leiter der deutschen Profi -

Handwerkergeschäfte der Henkel KGaA,

aus dem Unternehmen ausgeschieden.

Hecks 32-jährige Laufbahn endet damit

vertragsgerecht, da Henkel Mitarbeiter der

höheren Management-Ebene generell mit

Vollendung des 62. Lebensjahres in den Ruhestand

entlässt. Seine Nachfolge trat Steffen

Rüdiger (41) an. Rüdiger, zuletzt tätig bei

der internationalen Managementberatung

Arthur D. Little, übernahm zum 1.1.2007

die Position des Leiters der PRO Geschäfte

im Geschäftsbereich Klebstoffe der Henkel

KGaA. Er verantwortet damit die Aktivitäten

all jener Teams, die sich um Produktion und

Vermarktung von Sortimenten kümmern,

die für Profi -Handwerker in Deutschland

entwickelt werden.

51

1 .2007

STEIN.KERAMIK.SANITÄR


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