Pressemitteilung Abwechslungsreiches Rahmenprogramm mit ...

overbeck.museum.de

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lyrische Variante des Musicals, mit dem sie in der ganzen Republik erfolgreich auf Tourgehen.Darüber hinaus laden zwei Künstlergespräche die Museumsbesucher zum Dialog ein:„Sehnsuchtsorte“ lautet der Titel der Ausstellung, die im Vorderhaus ganz moderneVideo- und Textinstallationen, Computerprints und Diasecs vereint. Kuratorin MarikkeHeinz-Hoek präsentiert in der speziell für das Overbeck-Museum konzipierten Schauneben eigenen Arbeiten außerdem Werke von Christine Prinz, Michael Wendt, EdithPundt, Isolde Loock, Thomas Behling, Claus Haensel und Herwig Gillerke. Einige derKünstler werden am 1. November 2009 und am 10. Januar 2010 um 16 Uhr imOverbeck-Museum selbst durch die Ausstellung führen und die Besucher zum Gesprächeinladen. Das Thema der Schau kann dabei sehr frei interpretiert werde: KleineTuschezeichnungen von Paris laden ebenso zum Träumen ein wie ein Video, das an dieversunkenen Dörfer Torum, Fletum und Okkeweer in Ostfriesland erinnert, oder aber derSchwellenmann (ein Bildobjekt mit Sound), der sich auf den Weg zu seinem persönlichenSehnsuchtsort macht. Zusätzlich bietet die Kunsthistorikerin Regina Gramse am 29.November 2009 um 15 Uhr, am 13. Dezember 2009 um 11.30 Uhr sowie am 3. Januar2010 um 15 Uhr Rundgänge durch den modernen Ausstellungsteil an.Auch das Worpswede, das Fritz und Hermine Overbeck auf ihren Gemälden in Szenesetzen, ist ein Sehnsuchtsort, steht es doch im Zeitalter der um sich greifendenIndustrialisierung für ein Stück unberührte Natur, in der Mensch und Umgebung noch ineinem ungebrochenen Zusammenhang miteinander zu leben scheinen. NachSehnsuchtsthemen gegliedert bietet die Dauerschau des Overbeck-Museums damit einereizvolle Korrespondenzausstellung zu der zeitgenössischen Kunst im Vorderhaus. DieSehnsuchtsorte der Overbecks erläutert Museumsleiterin Dr. Friederike Daugelat beizwei Führungen am 8. November und am 6. Dezember 2009 um 11.30 Uhr. In dieserKonstellation sind die Werke des Malerpaars bisher noch nie präsentiert worden, und siewollen Lust machen, eigene verborgene Sehnsüchte zu entdecken.


Ein zweiter Ausstellungssaal schließlich zeigt rund 50 Radierungen Fritz Overbecks.Dieser Teil der Schau greift die vielen Wünsche der Besucher aus der Sommerausstellungauf, in der nur ein kleiner Teil des grafischen Werks von Overbeck präsentiert wurde.Aufgrund des großen Interesses ist diesem wichtigen Teil seines Schaffens nun ein eigenerRaum gewidmet. Die Radiertechnik ist während seiner gesamten Schaffenszeit von großerBedeutung für Fritz Overbeck gewesen. Erste Radierversuche stammen bereits aus seinerDüsseldorfer Studienzeit Anfang der 1890er Jahre. Der größte Teil seines grafischenWerks entstand jedoch in den frühen Worpsweder Jahren 1894 – 1900. ZurInternationalen Kunstausstellung im Münchner Glaspalast 1895, die den Durchbruch derWorpsweder Künstler markiert, schickte Fritz Overbeck drei Gemälde und sechsRadierungen. An dieser Auswahl wird der Stellenwert deutlich, den er selbst seinengrafischen Arbeiten beimaß.Auf der Internationalen Kunstausstellung 1897 in München schließlich wurde FritzOverbeck nicht nur mit einer Großen Goldenen Medaille für sein Gemälde „Im Moor“geehrt, sondern erhielt auch eine Kleine Goldene Medaille für seine – auch in derAusstellung gezeigte – Radierung „An der Landstraße“. Die Druckplatten aus dem WerkFritz Overbecks sind nicht erhalten: Bei einem Bombenangriff im Jahr 1944 wurde dieKunstdruckerei Felsing in Berlin zerstört, wo die Platten verwahrt wurden. Erst bei einerNachlasssichtung im Jahr 1990 wurde der sensationelle Fund von zwei Platten gemacht.Alle übrigen Vorlagen sind vernichtet, so dass die letzten erhaltenen RadierungenOverbecks ebenfalls zu Sehnsuchtsorten werden können.Termine:Neue Öffnungszeiten: Das Overbeck-Museum ist täglich von 11 bis 18 Uhr geöffnetaußer montags. Heiligabend, am 1. Weihnachtstag, Silvester und Neujahr bleibt dasMuseum geschlossen, am 2. Weihnachtstag ist von 11 bis 18 Uhr geöffnet.


Begleitprogramm:Künstlergespräche zur Sonderausstellung „Sehnsuchtsorte“ am:Sonntag, 1. November 2009 um 16 UhrSonntag, 10. Januar 2010 (Finissage) um 16 UhrDie Kunsthistorikerin Regina Gramse führt durch die Sonderausstellung am:Sonntag, 29. November 2009 um 15 UhrSonntag, 13. Dezember 2009 um 11.30 UhrSonntag, 3. Januar 2010 um 15 UhrDurch die Dauerschau mit Werken von Fritz und Hermine Overbeck führtMuseumsleiterin Dr. Friederike Daugelat am:Sonntag, 8. November 2009 um 11.30 UhrSonntag, 6. Dezember 2009 um 11.30 UhrDie Sonntagsführungen um 11.30 Uhr sind auf Wunsch auch kombinierbar mit einemBrunch im „Bolero“ gegenüber dem Overbeck-Museum.„Geh bis an deiner Sehnsucht Rand“ (Rainer Maria Rilke)Lesung mit Hans Kemner (Rezitation) und Jan Christoph (musikalische Improvisation)Sonntag, 15. November 2009 um 19 UhrFührungen für Schulklassen auf Anfrage20. Oktober 2009

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