Mit dem Girls' Day zu Ausbildung und Studium

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Mit dem Girls' Day zu Ausbildung und Studium

I n h a l tGrußworte 4Vorwort 5Einleitung 6Girls’ Day Portraitsn Britta Lange | IT-Systemkauffrau: Girls’ Day – mein Weg zur Technik 7n Juliane Hug | Werkzeugmechanikerin: Girls’ Day – mal was anderes ausprobieren 10nKathrina Heil | Studentin der Informations- und Kommunikationstechnik:Girls’ Dayund dann zum Studium 13n Lina Strack | Glasapparatebauerin: Girls’ Day – mit Feuer und Flamme! 16n Maria Rockstroh | Industriemechanikerin: Girls’ Day – mein Blick in die Technik 19nAnn-Kathrin Ostermeyer | Studentin der Umwelttechnik:Girls’ Day – weil Orientierung wichtig ist 22n Sandra Epperlein | Zerspanungsmechanikerin: Girls’ Day – bestärkt 25nStefanie Schuster | Elektronikerin für Automatisierungstechnik:Girls’ Day – einfach elektrisierend 28Girls’ Day – die Erfolgsgeschichte 32Zahlen | Daten | Fakten 33Impressum 35Zukunft gestalten


G r u ß w o r t eProf. Dr. Annette SchavanDr. Kristina Schröder4Mädchen und Jungen gleiche Chancen! Wer vorurteilsfreiin die Zukunft schaut, weiß: Mädchen könnenPhysikerin, Jungen können Erzieher. Neues auszuprobierenund die eigenen Stärken und Begabungenzu entdecken – dazu regt der Mädchen-ZukunftstagSchülerinnen erfolgreich an. Auch die beteiligtenUnternehmen und Organisationen profitieren: Jahrfür Jahr schafft der Girls’ Day Bewusstsein für eingleichstellungsbewusstes Personalmanagement.Fest steht: Wir brauchen mehr junge Frauen, die sich– wie die Interviewpartnerinnen in diesem Band – fürtechnische und naturwissenschaftliche Berufe entscheiden.Vor dem Hintergrund des demografischenWandels ist es für unser Land eine zukunftsentscheidendeHerausforderung, faire Berufs- und Lebenschancenfür Frauen und Männer zu ermöglichen.Gute Ideen setzen sich durch. Dazu gehört der Girls’ Day – Mädchen-Zukunftstag.Seit 2001 gelingt es an diesem bundesweitenAktionstag in beeindruckender Weise, Mädchen bessere Einblickein Berufsfelder zu geben, die sie für sich kaum in Betracht ziehen.Schülerinnen ab der Klasse 5 lernen, wie vielfältig die beruflichenMöglichkeiten als Handwerkerin, Technikerin, IT-Fachfrau oderNaturwissenschaftlerin sind. Das ist wichtig. Noch immer entscheidensich zu wenige Frauen für diese Berufsfelder. Wegen dessteigenden Bedarfs an hoch qualifizierten technischen Fach kräftenbieten sich hier besondere berufliche Chancen.Ich freue mich sehr, dass immer mehr junge Frauen am Girls’ Dayteilnehmen. In den vergangenen Jahren ist der Aktionstag zumgrößten Berufsorientierungsprojekt für Schülerinnen geworden.Die Erfolge von Teilnehmerinnen, die diese Broschüre dokumentiert,sind bemerkenswert. Daher ist es nur konsequent, dass derdeutsche Girls’ Day inzwischen einige europäische Nachahmerge funden hat. Gute Ideen setzen sich eben durch. Ich wünsche denLeserinnen und Lesern dieser Broschüre eine anregende Lektüreund dem Girls’ Day – Mädchen-Zukunftstag weiterhin viel Erfolg.Dr. Kristina Schröder | Bundesministerin für Familie,Senioren, Frauen und JugendProf. Dr. Annette Schavan | MdBBundesministerin für Bildung und Forschung


V o r w o r tProf. Dr. Hans Heinrich DriftmannDer Girls’ Day ist eine Erfolgsgeschichte. In den zehnJahren seines Bestehens hat er die Berufsentscheidungenvieler Mädchen wesentlich beeinflusst.Ein blicke in die Praxis erleichtern die Wahl einestechni schen oder naturwissenschaftlichen Berufeserheblich. Obwohl Frauen heute fast alle Berufswegeoffenstehen, ist ihre Berufswahl häufig traditionellgeprägt. Gerade in den Bereichen mit Zukunftsperspektivensind Frauen unterrepräsentiert, zum Beispielin Metall- und Elektroberufen. Nicht zuletzt dank desGirls’ Day gibt es aber hier eine steigende Tendenz.So ist auch die Zahl der Studienanfängerinnen in denIngenieurwissenschaften in den vergangenen Jahrengestiegen. Diesen Trend gilt es weiter auszubauen.Für die Unternehmen hat sich der Girls’ Day zu einemnachhaltigen Instrument des Personalmarketingsentwickelt. Mädchen und junge Frauen verfügen überausgezeichnete Qualifikationen. Dieses Potenzialversuchen die Unternehmen für sich zu erschließen– gerade in den technischen Berufen, in denen ihnenhäufig der Nachwuchs fehlt. Vor dem Hintergrundder demografischen Entwicklung und des schon jetztvorhandenen Fachkräftemangels brauchen wir diequalifizierten jungen Frauen umso mehr.Der Girls’ Day eignet sich hervorragend, um Mädchenund junge Frauen erstmalig über die vielfältigenBe rufs- und Studienmöglichkeiten in Technik und Naturwissenschaftenzu informieren und Berührungsängsteabzubauen. Deshalb haben auch die IndustrieundHandelskammern den Girls’ Day von Anfang anunterstützt. Die Jahr für Jahr hohe Beteiligung sowohlder Mädchen als auch der Unternehmen spricht eineklare Sprache: Der Girls’ Day ist ein Gewinn für alle!Prof. Dr. Hans Heinrich Driftmann | Präsident desDeutschen Industrie- und Handelskammertages(DIHK)5


B r i t ta L a n g eGirls’ Day – mein Wegzur Technik»Den Girls’ Day finde ich super und ich würde jedemMädchen empfehlen, daran teilzunehmen. Man entdecktvielleicht eine neue Seite an sich und merkt,IT-SystemkauffrauDeutsche Telekom AG | Aachendass Technik gar nicht so fremd ist, wie sie scheint.«8Britta, Sie haben 2004 am Girls’ Day – Mädchen-Zukunftstag teilgenommen. Wo waren Sie und washaben Sie dort gemacht?Ich besuchte den Girls’ Day bei der Deutschen Telekomam Standort Aachen. Die Veranstaltung fand imLern büro der IT-Systemelektronikerinnen und -kaufleutestatt. Es war super interessant, vor allem denprakti schen Teil fand ich spannend – wir durftenselber Leitungen nach einem Schaltplan zusammensteckenund so eine Telefonverbindung herstellen.Auch haben wir, gemeinsam mit einem Ausbilder,das Fernmeldemuseum besucht.Hat der Girls’ Day Ihre Berufswahl nachhaltigbeeinflusst?Beim Girls’ Day habe ich festgestellt, dass Technikspannend und vielseitig sein kann. Zudem wurde mirklar, dass es eine Menge Berufe gibt, in denen technischesWissen eine Art Mehrwert darstellt und einenüblichen Bürojob vielseitiger und abwechslungsreichermacht.


Britta LangeFür welche Ausbildung haben Sie sich letztendlichentschieden?Ich habe nach dem Girls’ Day erst so richtig angefangen,mir Gedanken über meine Berufswahl zu machen.Ich habe etwas gesucht, was den Beruf der Kauffrauum eine technische Komponente bereichert. Da kammir der Beruf IT-Systemkauffrau genau richtig. Da esmir beim Girls’ Day schon gut bei der Deutschen Telekomgefallen hat, habe ich mich direkt dort beworbenund bin dann auch genommen worden.Und heute?Meine Ausbildung habe ich 2009 erfolgreich abgeschlossenund arbeite seitdem bei der DeutschenTelekom Netzproduktion GmbH, wo ich auch schonden Großteil meiner Ausbildung absolviert habe. Anmeinem Beruf mag ich besonders die Abwechslung –Kundenkontakte, aber auch der Umgang mit Zahlen,Daten und Fakten gehören zu meinen alltäglichenAufgaben.Sa b i n e K l e n zBeauftragte für Chancengleichheit und Diversity |Deutsche Telekom AG»Als der größte Ausbildungsbetrieb Deutschlands mit rund 12.000Aus zubildenden nutzt die Deutsche Telekom beim Girls’ Day – Mäd -chen-Zukunftstag die Gelegenheit, Mädchen als mögliche Mitarbeiterinnenvon morgen anzusprechen. An bundesweit über 50 Standortenbieten wir jedes Jahr zum Girls’ Day Veranstaltungen an, mitdenen wir Mädchen ermutigen, Berufe in der Informations- undTelekommunikationsbranche für sich zu erobern.«9


J u l i a n e H u gGirls’ Day – mal wasanderes ausprobieren»Oft kommen Mädchen gar nicht auf die Idee, sichberuflich im Bereich Technik umzusehen, da sie sichvielfach an typisch weiblichen Berufen wie Friseurin,Floristin oder Verkäuferin orientieren. Auch mir haterst der Girls’ Day die Augen für technische Berufegeöffnet.«WerkzeugmechanikerinProgress-Werk Oberkirch AGJuliane, Sie sagen, der Girls’ Day hat Ihnen dieAugen geöffnet. Was konkret meinen Sie damit?In der Schule hatte ich Technik als Wahlfach. Das Fachhat mir Spaß gemacht und ich hatte darin immergute Noten. Trotzdem habe ich dann ein Praktikumals Floristin gemacht. Erst beim Girls’ Day wurde mirklar, dass ich mich auch für einen technischen Berufbewerben könnte.Was finden Sie an Ihrem Beruf interessant?Ich finde es interessant zu sehen, wie es von einemeinfachen Blech zu einem total komplizierten Produktionsteilkommt und wie man dazu die Werkzeugeanfertigen muss. Auch finde ich toll, dass viel im Teamgearbeitet wird, da man meistens gemeinsam einWerkzeug herstellt.11


Juliane Hug12Wie viele Auszubildende gibt es in Ihrem Betrieb undwie viele davon sind Frauen? Gibt es Vorteile/Nachteile?In meinem Betrieb gibt es 110 Auszubildende; jedochsind darunter nur sieben Mädchen. Bisher sind mirnoch keine Nachteile aufgefallen, aber es wäre schön,wenn sich in Zukunft mehr Mädchen für eine solcheAusbildung entscheiden würden.Was muss sich Ihrer Meinung nach ändern, damitmehr junge Frauen Berufe in Technik, Naturwissenschaften,IT oder Handwerk wählen?Es sollte mehr Angebote wie den Girls’ Day geben, sodasssich die Mädchen einen Eindruck verschaffen können.Wichtig ist, dass die Mädchen an solchen An gebotenteilnehmen, bevor sie sich zwischen technischenund pädagogischen Wahlfächern in der Schule ent -scheiden müssen. Viele Mädchen wissen gar nicht, wasman alles unter Technik versteht, und so würden sichwahrscheinlich viel mehr Mädchen für ein technischesWahlfach entscheiden und später vielleicht auch füreinen technischen Beruf.Was wünschen Sie sich für die Zukunft?Ich wünsche mir, dass ich meine Ausbildung erfolgreichabschließe und anschließend in eine Abteilungmit interessanten Aufgaben komme. In meinemBe trieb möchte ich mich engagieren. Deshalb bin ichauch jetzt schon im Betriebsrat als Jugend- undAuszubildendenvertretung.M a n f r e d M e i e rAusbilder | Progress-Werk Oberkirch AG»Die Progress-Werk Oberkirch AG ist einer der weltweit führendenEntwickler und Hersteller von High-Tech-Komponenten für Automobile.Jedes Jahr zum Girls’ Day bietet sich uns die Gelegenheit,den Teilnehmerinnen die interessanten Ausbildungsmöglichkeitenin unserem Unternehmen vorzustellen. Das Beispiel von JulianeHug macht deutlich, dass wir mit dieser gezielten Ansprache jungerFrauen motivierte weibliche Auszubildende gewinnen können.«


Studentinder Informations- undKommunikationstechnikKathrina HeilTeilnahme am Girls’ Day:2002 und 2003Studium: 2006 – 201013


K at h r i n a H e i lGirls’ Dayunddann zum Studium»Ich finde den Girls’ Day gut, weil er Gelegenheit bie tet,in Berufe reinzuschnuppern, an die man sich als Mädchensonst eventuell gar nicht ranwagen würde.«14Studentin der Informations- undKommunikationstechnikFachhochschule Gießen-FriedbergKathrina, wie sind Sie darauf gekommen, Informations-und Kommunikationstechnik zu studieren?Ich wollte schon immer verstehen, wie die Welt ummich herum funktioniert. Zudem wollte ich etwasstudieren, wo viel Mathe drinsteckt und eine logischeStruktur erkennbar ist. Gute Berufsaussichten undEmpfehlungen gaben letztendlich den Ausschlag fürdiese Studienfachwahl.Hat der Girls’ Day Ihnen die Entscheidung leichtergemacht?Ich habe mich schon vor dem Girls’ Day für ein mathematischesbeziehungsweise technisches Studiuminteressiert. Der Girls’ Day hat mich in dieser Hinsichtnoch einmal bestärkt, weil ich an dem Tag praktischerlebt habe, wie viel Spaß mir Technik macht. An derFachhochschule Fulda, wo ich den Girls’ Day mitgemachthabe, haben wir mehrere Bereiche kennengelerntund Einblick in die Labore bekommen. Wir ha bensogar einen eigenen Lügendetektor gebaut.Wie hoch ist der Frauenanteil in Ihrem Studiengang?Wie sieht es bei den Lehrenden aus? WelcheVor- und Nachteile hat das?


Kathrina HeilDer Frauenanteil liegt zwischen zwei und zehn Pro zent.Der Prozentsatz variiert je nach Semester. In den hö -heren Semestern sind es deutlich weniger Frauen.Un ter den Lehrenden ist mir keine Frau bekannt. DerVorteil ist, dass man auffällt bei den Professoren. Einwesentlicher Nachteil ist, dass man kaum andereMädchen hat, mit denen man sich zusammentunund lernen kann.Würden Sie jungen Frauen empfehlen, ein technischesStudium oder einen technischen Beruf zu wählen?Ich bin mit meinem theoretischen Studium an derFach hochschule in Friedberg fertig. Von August bisDezember 2009 habe ich in England mein betriebs -praktisches Semester absolviert und werde voraussichtlichab April 2010 meine Diplomarbeit bei einemUnternehmen in München beginnen. Ich möchte gernenach Abschluss meines Diploms einen Vertie fungsstudiengang in Form eines Masters in Australien machen,um weitere Auslandserfahrung zu sammeln und daskomplexe Thema meines Studiums noch weiter zuvertiefen und zu erforschen.Auf jeden Fall würde ich einen technischen Berufempfehlen. Es ist ein interessantes, breit gefächer tesBerufsfeld mit großem Bedarf an Nachwuchs kräf ten.Ob Frau oder Mann: Wenn das Interesse besteht, isteine technische Ausbildung oder ein Studium einegute, zukunftssichere Wahl.Was muss sich ändern, damit mehr junge Frauen sichfür technische Berufe oder technische Studiengängeentscheiden?Ich würde sagen, dass sich die Grundeinstellung derGesellschaft ändern müsste und es mehr Informationenüber erfolgreiche Frauen und ihren Werdeganggeben sollte. Frauen aus technischen Berufen könntenSchulklassen besuchen und Informationsnachmittageoder Diskussionsforen anbieten.Wie sehen Ihre Zukunftspläne aus?D i p l . - I n g . S u sa n n e H e i st e r m a n nLeiterin des Labors Automatisierungstechnik | Hochschule Fulda»Der Girls’ Day bietet Mädchen die Möglichkeit, positive Erfahrungenim Bereich Technik und Naturwissenschaften zu machen. Dashier gewonnene Selbstvertrauen sorgt später hoffentlich dafür,dass technische Studienfächer bei der Berufswahl nicht von vornhereinausgeschlossen, sondern als echte Alternative wahrgenommenwerden.«15


GlasapparatebauerinLina StrackTeilnahme am Girls’ Day: 2003Ausbildung: 2006 – 200916


L i n a St r a c kGirls’ Day – mitFeuer und Flamme!»Der Girls’ Day ist eine gute Sache. An dem Tag kannman sich Berufe anschauen, bei denen sonst kaumMöglichkeiten bestehen, einen lebendigen Einblickzu bekommen.«Glasapparatebauerin ist ein eher ungewöhnlicherBeruf. Wie sind Sie darauf gekommen,diesen Beruf zu wählen?Ich habe diesen Beruf beim Girls’ Day kennengelernt.Vorher wusste ich gar nicht, dass Glasapparatebauerinein moderner Ausbildungsberuf ist. Die Arbeit mitGlas hat mir sehr viel Spaß gemacht; deshalb habeich mich nach der Schule für diesen Ausbildungsplatzbeworben und bin zum Glück auch genommenworden.GlasapparatebauerinHeraeus | KleinostheimWas wurde am Girls’ Day konkret angeboten?Wir durften am Brenner arbeiten. Als Erstes versuchtenwir, aus einem Glasstab einen Vogel zu formen,was gar nicht so einfach ist. Das Ergebnis war meistensmit viel Fantasie zu betrachten. Danach durftenwir noch einen Bären in einer speziellen Form blasen.Alles, was wir selber gemacht hatten, durften wirdann auch mit nach Hause nehmen.17


IndustriemechanikerinMaria RockstrohTeilnahme am Girls’ Day: 2006Ausbildung: seit 200719


M a r i a Ro c kst r o hGirls’ Day – mein Blickin die Technik»So ein konkreter Einblick in einen technischen Berufist einfach klasse. Ich denke, der Girls’ Day bringt vieleMädchen bei der Berufswahlentscheidung weiter. «20IndustriemechanikerinRolls-Royce | OberurselMaria, Sie haben sich für eine Ausbildungzur Industriemechanikerin entschieden. Wiekam es dazu?2006 habe ich am Girls’ Day bei Rolls-Royce teil -genommen und festgestellt, dass mir prakti-sches Arbeiten, Werkeln und Teilezusammenbauenviel Spaß macht. Da ich den Betrieb durch den Girls’Day bereits kannte und es mir dort so gut gefallenhat, habe ich mich dann nach der Schule direkt beiRolls-Royce beworben.Was haben Sie am Girls’ Day erlebt?Wir haben eine Werksführung gemacht, bekameneine Präsentation im Werksmuseum zu sehen, durftenSchlüsselanhänger selbst herstellen und führtenVideo-Interviews mit verschiedenen Mitarbeiterinnenund Mitarbeitern. Wir erhielten zudem viele Informationenüber die Berufsfelder und einen genauen Überblicküber die Firma.


Maria RockstrohHaben Sie Unterstützung bei der Ausbildungswahlbekommen?Ich wurde von meinen Eltern bei der Wahl unterstützt.Von meinen Mit-Azubis habe ich ebenfalls ein positi vesFeedback erhalten.Welche Voraussetzungen muss man Ihrer Meinungnach für den Beruf mitbringen?Man benötigt handwerkliches Geschick, technischesVerständnis und Freude an der Arbeit. Außerdem sollteman nicht pingelig sein, denn Gerüche und Dreck gehörenzum Alltag. Englischkenntnisse sind wegen derInternationalität des Unternehmens ebenfalls sehrwichtig.Was muss sich Ihrer Meinung nach ändern, damitmehr junge Frauen technische Berufe wählen?In der Schule müsste sich die Einstellung der Lehrendenverändern. Das Gleiche gilt für Erzieherinnen undErzieher im Kindergarten. Denn schon dort wird einemdas typisch männliche und typisch weibliche Verhaltenbeigebracht.M e r l e Wi e m a n nKollegin von Maria Rockstroh und ebenfalls im 3. Ausbildungsjahrzur Industriemechanikerin bei Rolls-Royce»In unserem Ausbildungsjahrgang sind wir drei Frauen von insgesamt17 Auszubildenden im technischen Bereich. Es sind also nachwie vor hauptsächlich Männer, die sich für diese Berufe entscheiden.Der Girls’ Day bietet Mädchen die Gelegenheit, einfach mal zuschauen, ob das nicht auch etwas für sie wäre – bei Maria und mirwar dieser Tag auf jeden Fall ein wichtiger Schritt auf dem Weg zurBewerbung.«21


Studentin derUmwelttechnikAnn-KathrinOstermeyerTeilnahme am Girls’ Day: 2004Studium: seit 200622


A n n - K at h r i n O st e r m e y e rGirls’ Day – weilOrientierung wichtigist»Es sollte viel mehr Orientierungsangebote wie denGirls’ Day an Schulen geben. Das Angebot an Berufenund Studiengängen ist einfach unüberschaubar undmeistens hat man keine Vorstellung davon, was sichhinter den Bezeichnungen verbirgt.«Ann-Kathrin, welche Erfahrungen haben Siebei der Berufs- und Studienfachwahl gemacht?Ehrlich gesagt habe ich schulische Angebote zur Berufsorientierungsehr vermisst. Ich habe mir letztendlichalle Informationen selber zusammengesucht. Beivielen Berufen konnte ich mir nicht vorstellen, wie siein der Praxis aussehen, und habe sie, glaube ich, des -halb gar nicht weiter in Betracht gezogen. Auf jedenFall wollte ich etwas machen, wo Chemie und Biologiedrin vorkommen. Bei der Agentur für Arbeit wurdenStudentin der UmwelttechnikFachbereich Bau ingenieurwesenHochschule Bremenmir die Studiengänge Pharmazieund Veterinärmedizinempfohlen. Ich habe dannsogar mein Schulpraktikumin einer Apotheke gemacht,stellte aber fest, dass ich lieberetwas Handfesteres machenmöchte. Mein Girls’ Day beider Vereinigten Kes sel- undApparatebau GmbH Hannoverhat mich darin bestätigtund mich auf den Beruf derIngenieurin gebracht.Wie kamen Sie dann konkretauf den StudiengangUmwelttechnik?Durch Zufall. Irgendwo hatte ich gelesen, dass dieserStudiengang neben Bio und Chemie auch mathematisch-technischeGrundlagen beinhaltet. Diese Kombinationerschien mir passend für mich. Umwelttechnikan der Hochschule Bremen habe ich dann wegender internationalen Ausrichtung gewählt.Hatten Sie manchmal Zweifel, dass Sie dasStudium erfolgreich absolvieren werden?23


ZerspanungsmechanikerinSandra EpperleinTeilnahme am Girls’ Day: 2006Ausbildung: seit 200725


Sa n d r a E p p e r l e i nGirls’ Day – bestärkt»Auch bei vorhandenem Interesse bewerben sichdie meisten Mädchen nicht für eine gewerblicheAusbildung. Mit dem Girls’ Day überwinden sie dieerste Hürde und manche stellen dabei fest, dass siefür einen solchen Beruf gut geeignet sind.«26ZerspanungsmechanikerinLeonhardt Group GmbH | AueSandra, wie sind Sie auf den Beruf der Zer spanungsmechanikeringekommen?Ich habe mich von klein auf für Technik interessiert.Beim Girls’ Day hatte ich dann die Gelegenheit, beider Leonhardt Group einen Einblick in die dortigengewerblichen Ausbildungsberufe zu erhalten. Michhat dieser Tag in meiner Entscheidung bestärkt, einetechnische Richtung einzuschlagen. Den Beruf derZerspanungsmechanikerin finde ich spannend, weilman an Maschinen arbeitet und mit diesen komplizierteBauteile anfertigt.Haben Sie Unterstützung bei Ihrer Wahl erfahren?Gab es auch kritische Stimmen?Die größte Unterstützung habe ich von meinen Elternbekommen. Sie standen immer hinter mir und habenimmer an mich geglaubt. Kritische Stimmen kamenvor allem von den Mädchen aus meiner Klasse. Siekonnten oder wollten einfach nicht verstehen, warum


Sandra Epperleinich mich für diesen Weg entschieden habe. Viele sagten,dass sie das niemals machen würden.Woher kommt es Ihrer Meinung nach, dass so wenigjunge Frauen eine Ausbildung im technischen Bereichin Erwägung ziehen?Ich denke, viele wollen in das gängige Klischee passen»Frauen machen dies, Männer machen das« und wäh -len deshalb einen typischen Frauenberuf wie Erzieherinoder Verkäuferin. Außerdem trauen sich viele Mäd -chen auch nicht, obwohl sie interessiert sind, weilihnen von allen Seiten gesagt wird, dass sie das nichtschaffen und nicht dafür geeignet sind.Welche Voraussetzungen muss man nach IhrerEinschätzung für den Beruf mitbringen?Man benötigt ein gewisses Maß an handwerklichemGeschick. Außerdem muss man sich durchsetzen können.Vor allem aber muss man an sich selber glaubenund daran, dass man den Anforderungen gewachsenist.Was muss sich Ihrer Meinung nach ändern, damitmehr junge Frauen Berufe im Bereich Technik, Naturwissenschaften,IT oder Handwerk wählen?Es müsste mehr Projekte wie den Girls’ Day geben undauch in der Schule sollte viel mehr über solche Berufeinformiert werden. Ich denke, nur wenn Mädchen bessereInformationen und praktische Einblicke in dieseBerufe erhalten, werden auch mehr von ihnen dieseBerufe wählen.H a rtmut Petzo l dAusbilder | Leonhardt Group GmbH»Es ist unser Ziel, das Interesse junger Frauen für einen technischenoder traditionell typisch männlichen Beruf zu wecken. Der Frauenanteilwirkt sich sehr positiv aus. Der Girls’ Day leistet dafür immerwieder einen guten Beitrag.«K atja E p p e r l e i n | Mutter von Sandra»Gut, dass es heutzutage solche Angebote wie den Girls‘ Day gibt.Wie sonst sollen junge Frauen herausfinden, ob nicht vielleicht eintechnischer Beruf etwas für sie ist? Meiner Tochter hat dieser Tag dieEntscheidung für ihren jetzigen Beruf jedenfalls sehr erleichtert.«27


Elektronikerin fürAutomatisierungstechnikStefanie SchusterTeilnahme am Girls’ Day:2004 und 2005Ausbildung: 2006-200928


St e fa n i e S c h u st e rGirls’ Day – einfachelektrisierend»Der Girls’ Day bietet die ideale Gelegenheit, einfachmal in einen technischen Beruf reinzuschnuppern. Ichhätte mich nicht direkt für ein Praktikum beworbenund ich glaube, vielen anderen Mädchen geht esähnlich.«Stefanie, 2005 haben Sie am Girls’ Day bei derRobert Bosch GmbH in Bamberg teilgenommen. Washaben Sie da konkret gemacht?Wir wurden durch das Werk geführt und die einzelnenProdukte und die verschiedenen Ausbildungsberufewurden uns vorgestellt. Wir durften auch selberHand anlegen und ein paar Drahtbiegeübungenmachen, etwas löten und an der Maschine Bauteileplan drehen.Wie ging es dann weiter mit Ihrer Berufswahl?Elektronikerin fürAuto matisierungs technikRobert Bosch GmbH | BambergNach dem Girls’ Day dachte ich irgendwie, ein technischerBeruf ist vielleicht was für mich. Ich habe deshalbdann noch ein Praktikum im technischen Bereichabsolviert. Nach dem Praktikum habe ich mich dannbei drei verschiedenen Firmen für einen Ausbildungsplatzin den Bereichen Mechanik und Elektronik be -wor ben. Bei Bosch in Bamberg habe ich dann 2006meine Ausbildung angefangen.29


Stefanie SchusterSie haben mittlerweile Ihre Ausbildung erfolgreichabgeschlossen. Was machen Sie heute?werden und ihr technisches Können nicht in Fragegestellt wird.30Ich arbeite weiterhin bei Bosch in Bamberg. Zurzeitbin ich als Serviceelektronikerin in der Düsenfertigungtätig.Wenn Sie noch einmal vor der Entscheidung füreine Ausbildung stehen würden, würden Sie sich wiederfür den Beruf der Elektronikerin entscheiden?Ich würde die Ausbildung auf jeden Fall wieder machen,da sie viele Weiterbildungs- und Aufstiegsmöglichkeitenbietet. Zudem macht es mir nach wie voreinfach viel Spaß, mit den Händen zu arbeiten.Welche Voraussetzungen muss man Ihrer Meinungnach für den Beruf mitbringen?Eigentlich braucht man keine besonderen Voraussetzungen.Aber Durchsetzungsvermögen und Selbstvertrauengegenüber den männlichen Arbeitskollegen istvon Vorteil. Zudem sollte man natürlich Spaß daranhaben, mit Strom zu arbeiten.Was wünschen Sie sich für die Zukunft?Dass Frauen in Männerberufen nicht mehr fremd sind,dass sie von den männlichen Kollegen respektiertSa b i n e Kö b r i c hAusbilderin | Robert Bosch GmbH»Der Girls’ Day ist ein wichtiger Tag für unser Unternehmen, umzu zeigen, dass wir großes Interesse an weiblichen Auszubildendenhaben. Wir laden jährlich ca. 180 Mädels ein, die an diesem Tag ihretechnischen Begabun gen ausprobieren können. Bosch Bambergist stolz darauf, über 30 Prozent Frauen an teil in der technisch-gewerblichenAusbildung zu haben. Hierzu hat der Girls’ Day einenerheblichen Beitrag geleistet. Unser Ziel ist es, diesen Frauenanteilzu halten beziehungsweise zu steigern, da er sich auf die betrieblicheEntwicklung positiv auswirkt.«


Die Erfolgsgeschichte


Girls’ Day – die ErfolgsgeschichteAlljährlich im April öffnen vor allem technische Un -ternehmen, Betriebe mit technischen Abteilungenund Ausbildungen, Hochschulen und Forschungszentrenin ganz Deutschland am Girls’ Day – Mädchen-Zukunftstag ihre Türen für Schülerinnen. Die Mädchenlernen am Girls’ Day Ausbildungsberufe und Studiengängein Technik, IT, Handwerk und Naturwissenschaftenkennen, in denen Frauen bisher eher seltenvertreten sind, oder begegnen weiblichen Vorbildernin Führungspositionen aus Wirtschaft oder Politik.Seit dem Start der Aktion im Jahr 2001 haben beieiner stetig steigenden Veranstaltungszahl insgesamtüber eine Million Mädchen teilgenommen. Etwa60.000 Veranstaltungen in Unternehmen und Orga -nisationen wurden vom Beginn der Initiative bis 2010bereits auf der Aktionslandkarte eingetragen.Was passiert am Girls’ Day?Technische Unternehmen und Abteilungen sowieHochschulen, Forschungszentren und ähnliche Ein -richtungen bieten am Girls’ Day Veranstaltungen fürMädchen an und tragen diese im Vorfeld auf der Aktionslandkarteunter www.girls-day.de ein. Unter -nehmen und Organisationen öffnen am Aktionstagalle Bereiche, in denen Frauen bislang unterrepräsentiertsind. Die Teilnehmerinnen erleben z. B. inLaboren, Büros und Werkstätten, wie interessant undspannend diese Arbeit sein kann. In Workshops undbei Aktionen gewinnen die Mädchen Einblick in diePraxis verschiedenster Bereiche der Arbeitswelt underproben praktisch ihre Fähigkeiten im technischenBereich. Sie erhalten direkte Antworten auf ihreFragen und können erste Kontakte knüpfen.Warum ein Zukunftstag für Mädchen?Trendwende mit dem Girls’ Day32Die junge Frauengeneration in Deutschland verfügtüber eine besonders gute Schulbildung. Dennochentscheiden sich Mädchen im Rahmen ihrer Ausbildungs-und Studienwahl noch immer überproportionalhäufig für »typisch weibliche« Berufsfelder oderStudienfächer. Damit schöpfen sie ihre Berufsmöglichkeitennicht voll aus, den Betrieben aber fehltgerade in technischen und techniknahen Bereichenzunehmend qualifizierter Nachwuchs.In den letzten Jahren hat mit dem Girls’ Day undanderen Aktivitäten eine Trendwende eingesetzt.Von Jahr zu Jahr – wenn auch noch auf geringemNiveau – steigt der Anteil junger Frauen unter denAuszu bildenden in den Metall- und Elektroberufensowie in einigen Handwerksberufen. Sehr erfreulich:Mit über 21.000 Studienanfängerinnen in den Inge -nieurwissenschaften begannen zuletzt so vieleFrauen wie noch nie ein Technikstudium.32


Wissenschaftliche Begleitforschung: Veränderungen in UnternehmenZahlen | Daten | FaktenGirls’ Day überzeugt: Die Begeisterung der Teilnehmerinnenfür den Girls’ Day ist enorm. Über 90 Pro zentder Teilnehmerinnen beurteilen den Tag mit »sehr gut«und »gut«. 46 Prozent haben Berufe in Technik, Naturwissenschaften,IT und Handwerk kennengelernt, diesie interessieren. 51 Pro zent der Teilnehmerinnen wür -den sich gerne durch ein Praktikum genauer überBerufe informieren.Zukunft schaffen: In fast 10 Prozent der Unternehmensind mittlerweile junge Frauen eingestellt worden, diein den Vorjahren das jeweilige Unternehmen am Girls’Day kennenlern ten – angesichts des jungen Alters dermeisten Teilneh merinnen ist dieser Anteil beträchtlich.Für immer mehr junge Frauen beginnt die beruflicheZukunft als Auszubildende in einem technischen Beruf.Weitere Portraits sind zu finden auf www.girls-day.de.Teilnahme sensibilisiert: Die Evaluation des Aktionstagszeigt, dass die Sensibilität für das Thema »ge schlechtsspezifischeBerufsorientierung« wächst, beson derswenn Schulen und Betriebe wiederholt am Girls’ Dayteilnehmen. Eine wiederholte Teilnahme am Girls’ Dayhat auch positiven Einfluss auf die gesamte Unternehmenskulturund führt zu mehr Gleichstellungsbewusstsein.Individuell fördern: Die letzte Befragung der Schulenzum Girls’ Day zeigte, dass die teilnehmenden Schulensich im Zeitverlauf zu nehmend für die Unterstützungder Schülerinnen bei ihrer Berufsorientierung engagieren.So gaben zuletzt über ein Drittel der befragtenSchulen an, ihr Schulpro fil enthalte mittlerweile einenSchwerpunkt zur Berufs orientierung mit besondererBerücksichtigung genderspezifischer Aspekte.Technik gewinnt: Der Girls’ Day verbessert das Imageder technischen Berufe bei den Mädchen und führt zurealitätsnahen Einschätzungen in Bezug auf Arbeitsmarktchancen,berufliche Inhalte und Rahmenbedingungen.Über 50 Prozent der Teilnehmerinnen wissen:Teamarbeit ist in technischen Berufen besonders ge -fragt. Girls’ Day-Teil nehmerinnen sehen technischnaturwissenschaftlicheBerufe heute häufiger als abwechslungsreichan als noch vor fünf Jahren, bestätigteine Lang zeitstudie zum Aktionstag.3 312,7 %14,3 %18,6 %32,4 %Je häufiger Unternehmen sich am Girls’ Day beteiligen, desto eher sprechensie junge Frauen gezielt für Bewerbungen an.nnnnN = 2.728 Quelle: Girls’ Day Evaluationsbefragung,Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit 2008Erste TeilnahmeZweite TeilnahmeDritte bzw. vierte TeilnahmeFünfte Teilnahme und häufiger33


34Erfolgsrezept: Der Girls’ Day ist die weltweit größteund vielfältig ste Berufsorientierungsinitiative fürMädchen. Nachhaltig erzeugt und unterstützt erpositive Trends. Geheimnis des Erfolgs ist die spezi -fi sche Ansprache von Mädchen, die ihr technischesTalent praktisch erproben können.Starkes Netz: Ein stetig wachsendes Netzwerk regionalerBündnis se engagiert sich für den Mädchen-Zukunftstag. Die Anzahl der Girls’ Day-Arbeitskreisemit Aktiven aus Kammern, Arbeitgeberverbänden,Gewerkschaften, Gleichstellungsstellen, Arbeitsagenturenund vielen weiteren Einrichtungen hat sich seit2002 mehr als vervierfacht. Mit mehr als 360 regionalenArbeitskreisen, Länderkoordinierungsstellen undOrganisationen ist der Girls’ Day einzigartig in seinerVernetzung aller wichtigen Partner von Wirtschaftund Gewerkschaften über Politik und Öffentlichkeitbis zu Bildungs wesen und Familien.Mediale Reichweite: Jährlich werden durchschnittlichetwa 8.000 ausführ liche Berichte in Print- undOn linemedien, über 250 Fernseh- und mehr als200 Hörfunk beiträge über den Girls’ Day gezählt.Die Website www.girls-day.de erreicht jährlich über30 Millionen Seitenaufrufe.Nachhaltige Bildung: Der Girls’ Day – Mädchen-Zukunftstagist im Nationalen Aktionsplan der UNESCOals offizielle Maßnahme der Weltdekade »Bildung fürnachhaltige Entwicklung« 2005 – 2014 ausgezeichnet.KölnKielHamburgBremerhavenRostockBremenBerlinPotsdamHannoverMagdeburgKoblenzFrankfurt (Main)MainzTrierLudwigshafen (Rhein)StuttgartHalle (Saale)LeipzigErfurtDresdenJena ChemnitzMünchenDer Girls’ Day – ein internationaler TagMittlerweile finden der Girls’ Day oder ähnlicheAktionen in zehn weiteren Ländern Europas statt:neben Deutschland in Luxemburg, den Niederlanden,Österreich, Tschechien, Belgien, Kosovo, Polen undSpanien. In der Schweiz und in Liechtenstein werdenTöchtertage veranstaltet. GrenzüberschreitendeAktionen gibt es mit Österreich, Luxemburg, Belgien,Polen, Tschechien und der Schweiz.Girls‘DayDas gemeinsame Ziel: Mädchen sollen sich über dieganze Bandbreite ihrer Berufsmög lichkeiten informieren undjenseits traditioneller Rollenbilder ihre Berufsentscheidungtreffen können.


ImpressumDiese Broschüre gibt den Sachstand von August 2010 wieder.Aufgrund der schnellen Entwicklungen im Bildungswesen,in Gesellschaft, Wirtschaft und Tech nik kann keine Haftungfür die Richtigkeit und Vollständigkeit der Informationenübernommen werden.Herausgeber_KompetenzzentrumTechnik-Diversity-Chancengleichheit e.V.Bundesweite KoordinierungsstelleGirls’ Day – Mädchen-ZukunftstagWilhelm-Bertelsmann-Straße 10 | 33602 BielefeldTelefon 0521 106-73 57 | Fax 0521 106-71 77info@girls-day.deKonzeption, Redaktion, Text_Ines Großkopf,Carmen Ruffer, KompetenzzentrumTechnik-Diversity-ChancengleichheitGestaltung_Dipl. Des. Katrin Berkenkamp,Designwerkstatt 12, BielefeldFotoproduktion_Alexander Quaet-Faslem, BielefeldDruck_ORO DRUCK, WertherIhr Tag –ihre Zukunft!Auflage_30.000Fotos_Deutscher Industrie- und Handelskammertag (S. 4)Deutsche Telekom (S. 8)Bundesweite KoordinierungsstelleGirls’ Day – Mädchen-Zukunftstag (S. 6, 7, 9 – 29)Evonik Stockhausen GmbH (S. 31)Karl Storz GmbH & Co.KG (S. 35)Vielen herzlichen Dank an alle, die uns für die Interviewsin dieser Publikation freundlicherweise Rede und Antwortstanden!


Diese Broschüre wurde ermöglicht mit freundlicher Unterstützung vonHerausgeberDas Projekt Girls’ Day – Mädchen-Zukunftstag wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung,vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend sowie aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.© 2010 | Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit e.V.www.girls-day.deGEFÖRDERT VONAKTIONSPARTNER

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