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Jugendschach - Kompletter Schachkurs für Jugendliche, Lektion 4

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Weitere Schachlektionen kostenlos zum Download auf www.scdillingen.deJugendschach, Lektion 42. Live­Übertragungen aus der Praxis2.1. Die Eröffnung„Anfangs wollt ich fast verzagen, und ich glaubt, ich trüg es nie; und ich hab es dochgetragen. Aber fragt mich nur nicht, wie?"“ (Heinrich Heine)Vor gut 100 Jahren war es wesentlich leichter, Schach zu unterrichten. Größen wie Dr.Tarrasch und Aaron Nimzowitsch hatten in ihren Büchern sehr einfache, dogmatischeLehrsätze postuliert, die als allgemeine Wahrheiten angesehen wurden. „Ziehe nichtmehrmals mit der selben Figur“, oder „Entwickle zuerst die Springer, dann die Läufer“ standdort zu lesen und niemand stellte es in Frage. Heute hat sich das Schach gewandelt, und esstellte sich heraus, dass selbst für die logischsten Grundsätze Stellungen gibt, in denen sieungültig sind. Kürzlich etwa schaute ich mir eine Variante im Nimzo­Indisch an, in der Weißnoch keine einzige Figur entwickelt hat, dessen ungeachtet aber plötzlich den a­Turm nach g2überführt(!) und einen Bauernsturm am Königsflügel initiiert. Am Ende dann hat er eine klarbessere Stellung, und ich muss gestehen, dass diese Art von Schach auch mein Verständnisübersteigt.Trotzdem ist es gerade für fortgeschrittene Anfänger wichtig, sich an Regeln festzuhalten, umnicht die Übersicht zu verlieren. Und es gibt sie immer noch, nur eben nicht mehr in derForm, wie sie uns früher vordoziert wurden.2.1.1. Nur keine HemmungenMit der Eröffnung werden die Weichen für die spätere Partie gestellt. Figuren, die zu Anfangschon „weggesperrt“ wurden (also etwa Läufer, die in der eigenen Bauernkette gefangen sindoder Springer, denen man ein Plätzchen in der Besenkammer zugedacht hat), werden Euchwahrscheinlich die ganze Partie über als „lebende Gespenster“ verfolgen. Es ist daher enormwichtig, keine Züge zu machen, die eine eigene Figur irgendwie „hemmen“ oder deplatzieren(es sei denn, man ist dazu gezwungen, was v.a. mit den schwarzen Steinen durchaus passierenkann, aber dazu später mehr).Genug der abstrakten Vorrede, schauen wir uns mal ein Beispiel an (siehe Diagramm nächsteSeite):Autor: Marc LangQuelle: http://www.scdillingen.de/schachlektionen.php

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