I. Erfordernisse von Graecum und Griechischkenntnissen 1. Das ...

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I. Erfordernisse von Graecum und Griechischkenntnissen 1. Das ...

Vorbemerkungen

Graecum und Griechischkenntnisse als Zulassungsvoraussetzung

für Studiengänge an der Universität Regensburg

1. Die Verweise auf die Prüfungsordnungen beziehen sich auf die derzeit (April 2012) gültigen Fassungen! Eine Gewähr

wird nicht übernommen. Bitte achten Sie stets auf die aktuellen Prüfungsordnungen.

Diese Prüfungsordnungen sind einzusehen unter:

http://www.uni-regensburg.de/studium/pruefungsordnungen/index.html

Die Modulkataloge finden sich unter:

http://www.uni-regensburg.de/studium/modulbeschreibungen/index.html

Zu vergleichen ist auch die jeweils aktuelle Broschüre des Bayerischen Staatsministeriums für Unterricht und Kultus

„Fremdsprachenkenntnisse nach der Lehramtsprüfungsordnung I“ sowie die Aushänge am Schwarzen Brett des Instituts

für Klassische Philologie.

2.1 Das Graecum (genannt auch ‚staatliches‘ oder ‚schulisches‘ Graecum) wird nachgewiesen:

- entweder durch einen entsprechenden Vermerk im Zeugnis der allgemeinen Hochschulreife (Abiturzeugnis)

- oder durch eine Ergänzungsprüfung zum Abitur an einem Gymnasium, über die ein entsprechendes Zeugnis aus-

gefertigt wird.

2.2 Griechischkenntnisse werden ebenfalls durch das Graecum nachgewiesen oder durch eine erfolgreiche Prüfung an

der Universität.

2.3 Für den Magister Theologiae ist das Graecum Studienvoraussetzung; ersatzweise können aber entsprechende

Sprachkenntnisse auch durch eine eigene Prüfung an der kath.-theolog. Fakultät nachgewiesen werden.

3. Dieses Merkblatt bezieht sich nicht auf das Studium des Faches Griechisch selbst (Lehramt Griechisch, Bachelor,

Master), sondern dokumentiert die in den Prüfungsordnungen anderer Studiengänge angegebenen Erfordernisse und die

diesbezüglichen Angebote des Institutes für Klassische Philologie. – Für das eigentliche Fachstudium des Griechischen

ist zwar das Graecum formell nicht Voraussetzung, doch ist die Aufnahme des Studiums ohne entsprechende

Altgriechischkenntnisse aus rein praktischen Gründen kaum sinnvoll. Eine Ausnahme stellt der B.A.-Studiengang

Klassikstudien im Schwerpunkt Griechische Philologie dar, für den das Nachholen der erforderlichen

Griechischkenntnisse im Studiengang selbst integriert ist. – In allen Zweifelsfällen wende man sich an die Fachstudienberatung

des Institutes.

I. Erfordernisse von Graecum und Griechischkenntnissen

1. Das Graecum ist erforderlich:

a. für das Lehramt an Gymnasien im Fach Latein

= Modul LAT - M 401 (Basismodul Griechische Sprache und Literatur, 10 LP)

Zeitpunkt: Vorzulegen bei der Anmeldung zum Ersten Staatsexamen sowie Voraussetzung für das ebenfalls obligatorische

Modul LAT - M 403.

b. für den Master (M.A.) in Lateinischer Literaturwissenschaft

In diesem konsekutiven Studiengang ist das Graecum Studienvoraussetzung.

c. für den Bachelor (B.A.) Klassikstudien im Schwerpunkt Griechische Philologie

Kann das Graecum zu Studienbeginn nicht nachgewiesen werden, ist das Graecum oder ersatzweise

„Griechischkenntnisse Stufe 2“ im Rahmen des Studienganges (Modul KS-M 24, zweisemestriger Graecumskurs mit

Abschlussklausur) nachzuholen. Näheres in der Studienordnung und im Modulkatalog.

d. für den Magister Theologiae (Katholische Theologie, früher Diplom) / Ersatz durch die

„Griechische Sprachprüfung“

Kann das Graecum zu Studienbeginn nicht nachgewiesen werden, sind die gemäß der „Prüfungsordnung für die Lateinische

und/oder Griechische Sprachprüfung (POS) an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Regensburg“

geforderten Sprachkenntnisse durch einen eigenen, zweisemestrigen Kurs „Griechisch I / II für Theologen“ mit

Abschlussprüfung „Griechische Sprachprüfung“ nachzuholen. Dieser Sprachnachweis entspricht nicht dem Schul-

/Abitur-Graecum, auch wenn er für gewöhnlich als „Graecum“ oder „Theologen-Graecum“ bezeichnet wird.

POS: http://www.uni-regensburg.de/Einrichtungen/Verwaltung/Abteilung-I/Abt.I-Kr/sonstige/pos.htm

Alle Informationen zu den hier erforderlichen Sprachkenntnissen finden sich unter:


http://www.uni-regensburg.de/theologie/medien/studienkoordination/sprachkenntnisse.pdf

Zeitpunkt: Spätestens bis zum 6. Fachsemester (Magister Theologiae, §4 Prüfungs- und Studienordnung).

Bemerkung: Für das Lehramt am Gymnasien im Fach Katholische Religionslehre sind „ausreichende

Griechischkenntnisse“ erforderlich (§ 84 LPO I), vorzulegen bei der Anmeldung zur Ersten Staatsprüfung. Sofern nicht

durch das Graecum nachgewiesen, ist an der kath.-theolog. Fakultät ein entsprechender Leistungsnachweis zu erbringen;

hierfür bietet die kath.-theolog. Fakultät selbst jedes Sommersemester einen eigenen dreistündigen Sprachkurs

„Griechisch für Lehramtskandidaten Gymnasium“ an. Dieser ist nicht identisch mit dem Sprachkurs „Griechisch I / II

für Theologen“ für die Magister-/Diplomkandidaten.

2. Griechischkenntnisse (Stufe 1 / Stufe 2) sind erforderlich:

a. für den Bachelor (B.A.) in Lateinischer Philologie/Literaturwissenschaft

1) bei Lateinischer Philologie/Literaturwiss. als Bachelorfach (= erstem Hauptfach) und als zweitem Hauptfach:

Modul LAT - M 402 (Basismodul Griechische Sprache und Literatur, 6 LP) = Griechischkenntnisse Stufe 2

2) bei Lateinischer Philologie/Literaturwiss. als Nebenfach:

nur die Lehrveranstaltung ‚Griechisch I für Philologen’ (s.u. unter IV) aus Modul LAT - M 402 (3 LP)

= Griechischkenntnisse Stufe 1

Alternativ ist in jedem dieser Fälle natürlich auch der Nachweis des Graecum, d.h. auch des Moduls LAT - M 401

möglich. Für eine Fortführung im M.A.-Studiengang ist der Nachweis des Graecum erforderlich.

Zeitpunkt:

Im Fall von 1) ist Modul LAT - M 402 eine gemäß §26 Prüfungs- und Studienordnung innerhalb des Studienganges zu

erbringende Studienleistung und zudem Voraussetzung für das ebenfalls obligatorische Modul LAT - M 403. Im Falle

von 2) ist die Lehrveranstaltung Graecum I ebenfalls eine innerhalb des Studienganges zu erbringende Studienleistung.

b. für den Bachelor (B.A.) in Klassischer Archäologie (Bachelor- / erstes Hauptfach)

= Griechischkenntnisse Stufe 1, gemäß § 46 BAO: „Ist Klassische Archäologie Bachelorfach, sind bis spätestens zur

Anmeldung der Bachelorarbeit Griechisch-Kenntnisse und das Latinum nachzuweisen. Ist Klassische Archäologie Nebenfach,

sind bis spätestens zur Anmeldung der Bachelorarbeit Lateinkenntnisse nachzuweisen.“

Näheres auf der Homepage des Institutes für Klassische Archäologie.

c. für den Bachelor (B.A.) Klassikstudien im Schwerpunkt Klassische Archäologie

= Griechischkenntnisse Stufe 1. Näheres auf der Homepage des Institutes für Klassische Archäologie.

d. für den Bachelor (B.A.) Klassikstudien im Schwerpunkt Griechische Philologie

= Griechischkenntnisse Stufe 2 als Ersatz für das Graecum; siehe oben I.1.c.

e. für den Master (M.A.) in Klassischer Archäologie

= Griechischkenntnisse Stufe 2 als Ersatz für das Graecum

Näheres auf der Homepage des Institutes für Klassische Archäologie: http://www.uni-regensburg.de/philosophie-kunstgeschichte-gesellschaft/klassische-archaeologie/index.html

Wünschenswert, obwohl nicht verpflichtend, sind Griechischkenntnisse / Graecum für das Studium der am Regensburger

‚Zentrum für Klassikstudien’ beteiligten Fächer, sowohl innerhalb des B.A.-Studienganges Klassikstudien als auch

in den separaten B.A.-, M.A.-, Magister- und Lehramtsstudiengängen: Alte Geschichte, Philosophie, Kunstgeschichte;

darüber hinaus Wissenschaftsgeschichte, Rechtsgeschichte, Katholische Theologie, Politikwissenschaft (Politische

Philosophie), Musikwissenschaft, Germanistik. Aber auch Studierende vieler weiterer Fächer können von Grundkenntnissen

des Altgriechischen profitieren, weil nur auf diese Weise ein vertieftes Verständnis der überlieferten Schriftzeugnisse

ermöglicht wird.

II. Prüfungen

Graecum nach I. a., b., c.:

- schriftliche und mündliche Prüfungen an einem Regensburger Gymnasium

- Termin: jeweils zum Ende der Vorlesungszeit in jedem Sommer- und Wintersemester. In der Praxis meist Ende Februar

bis Anfang/Mitte März bzw. Anfang/Mitte Oktober

Für Näheres siehe den jeweils aktuellen Aushang im Institut für Klassische Philologie.


Griechische Sprachprüfung Magister Theologie nach I. d.:

- schriftliche und mündliche Prüfungen an der kath.-theolog. Fakultät

- Termine: i.d.R. zwischen Ende März und Mitte April (und zusätzlicher Wiederholungstermin bei Nichtbestehen)

Vgl. die oben genannte Prüfungsordnung POS:

http://www.uni-regensburg.de/Einrichtungen/Verwaltung/Abteilung-I/Abt.I-Kr/sonstige/pos.htm

Griechischkenntnisse Stufe 1 / Stufe 2 nach I. 2.: Schriftliche Prüfungen im Rahmen der Graecumskurse an der Universität.

III. Vorbereitungskurse am Institut für Klassische Philologie

Graecum nach I. 1. a., b., c.,: Teilnahme an den Sprachkursen I und II „Griechisch für Philologen“.

Griechische Sprachprüfung Mag. Theol. nach I 1. d.:

Teilnahme an den Sprachkursen I und II „Griechisch für Theologen“.

Griechischkenntnisse nach I. 2.:

Stufe 1 (B.A. Latein. Philologie Nebenfach, B.A. Klass. Archäologie als Bachelorfach, B.A. Klassikstudien im

Schwerpunkt Klass. Archäologie): Teilnahme am Sprachkurs I „Griechisch für Philologen“

Stufe 2 (B.A. Latein. Philologie als Bachelor- und zweites Hauptfach, B.A. Klassikstudien im Schwerpunkt Grie-

chische Philologie, M.A. Klass. Archäologie):

Teilnahme an den Sprachkursen I und II „Griechisch für Philologen“

Griechisch I und II für Philologen

IV. Art und Pensum dieser Kurse

- Griechisch I: Beginn nur im Sommersemester, 6 Semesterwochenstunden (SWS):

Blockveranstaltungen vor u. nach der Vorlesungszeit, Kursbeginn etwa Ende März;

während der Vorlesungszeit in der Regel an drei Tagen (Mo, Mi, Fr jeweils 12s.t.-13) zu je 60 Minuten

Pensum: Kantharos. Griechisches Unterrichtswerk. Leipzig u.a., Verlag: Klett, 1992ff., ISBN: 3-12-670100-0

dazu als Grammatik: F. MAIER (Hg.), Hellas. Grammatik. Bamberg, Verlag: C.C. Buchners, 1998ff.,

ISBN 3-7661-5821-X [das Lehrbuch ‚Hellas’ wird nicht benötigt!]

- Griechisch II: Fortsetzung von Griechisch I; Beginn nur im Wintersemester, ebenfalls 6 SWS:

Blockveranstaltungen vor u. nach der Vorlesungszeit, Kursbeginn etwa Ende September, während der

Vorlesungszeit in der Regel an drei Tagen zu je 60 Min.

Pensum: Lektüre von Originaltexten v.a. aus Platon und Xenophon

Bemerkung: Wegen des doppelten Abiturjahrganges werden im SoSe 2012 zwei Parallelkurse „Griechisch I für Philologen“

zu unterschiedlichen Zeiten angeboten; bitte achten Sie auf Ankündigungen und Aushänge.

Griechisch I und II für Theologen

- Griechisch I: Beginn nur im Wintersemester, 6 SWS (i.d.R. täglich Mo-Fr 60 Minuten)

Pensum: Kantharos. Griechisches Unterrichtswerk. Leipzig u.a., Verlag: Klett, 1992ff., ISBN: 3-12-670100-0

dazu als Grammatik: F. MAIER (Hg.), Hellas. Grammatik. Bamberg, Verlag: C.C. Buchners, 1998ff.,

ISBN 3-7661-5821-X [das Lehrbuch ‚Hellas’ wird nicht benötigt!]

- Griechisch II: Fortsetzung von Griechisch I, 6 SWS, Blocksitzungen im Februar (unmittelbar im

Anschluss an das Vorlesungsende) und im März

Pensum: gem. Prüfungsordnung „Lektüre ausgewählter Partien des Neuen Testaments u. aus einem frühchristl. Autor“

Die genauen Termine und Räume aller dieser Sprachkurse werden rechtzeitig im Institut für Klassische Philologie

durch Aushang sowie auf der Homepage des Lehrstuhls Griechisch bekanntgegeben.

Für Fragen stehen die jeweiligen Dozenten dieser Sprachkurse zur Verfügung.

Ansprechpartner:

Akad. Rat. Dr. Markus A. Gruber, Tel. 0941-943-3392, Sprechstunde (Vorlesungszeit) Mi 10-11

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