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Die Formenvielfalt des langage SMS


139Herausgegeben vonPaul Goetsch und Wolfgang Raible


Anja ReinkemeyerDie Formenvielfalt des langage SMSim Wechselspiel zwischen Effizienz,Expertise und ExpressivitätEine Untersuchung der innovativen Schreibweisein französischen SMS


Bibliografische Information der Deutschen NationalbibliothekDie Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie;detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar.Gedruckt mit Unterstützung des Förderungs- und Beihilfefonds Wissenschaft der VG WORT.© 2013 · Narr Francke Attempto Verlag GmbH + Co. KGDischingerweg 5 · D-72070 TübingenDas Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwer tungaußerhalb der engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmung des Verlagesunzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungenund die Ein spei che rung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.Gedruckt auf säurefreiem und alterungsbeständigem Werkdruckpapier.Internet: http://www.narr.deE-Mail: info@narr.deDruck und Bindung: Laupp & Göbel, NehrenPrinted in GermanyISSN 0940-0303ISBN 978-3-8233-6743-7


Schreibweisen wie „dsl g pa 2 rézo“ (désolé(e) j(e n)’aipas de réseau) sind in französischen SMS-Texten weitverbreitet und überraschen den geübten französischenSMS-Leser nur wenig. Sie bilden den Kern des langageSMS, der sich neben einer Reihe von innovativen graphostilistischenVerfahren durch einen beachtlichenVariantenreichtum auszeichnet. Allein für das Wortdemain lassen sich zehn unterschiedliche graphischeVarianten nachweisen: 2m1, 2min, 2main, demin,dmain, dem1, dem, dmin, 2Main, dm1.Dieser Variantenreichtum steht im Zentrum der Untersuchung.Mittels einer komplexen kommunikationstheoretischenCharakterisierung der SMS-Kommu -nikation sowie einer qualitativen und quantitativenAnalyse des langage SMS auf der Basis eines umfangreichenKorpus werden konkrete Einflussfaktorenherauskristallisiert, die das Auftreten bestimmterSchreibweisen tendenziell wahrscheinlicher werdenlassen. Hierbei wird neben den medial-technischen Bedingungenzur Textproduktion und den persönlichenVorlieben der Verfasser auch die kommunikativ-funktionaleNutzung eine entscheidende Rolle spielen.

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