JAHRESBERICHT 20 - Freiwillige Feuerwehr Kiel - Russee

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JAHRESBERICHT 20 - Freiwillige Feuerwehr Kiel - Russee

K O M P E T E N TLiebe Kameradinnen und Kameraden,liebe Fö rderer,liebe Feuerwehrfreunde!Wir sind ehrenamtliche Feuerwehrleute.Trötzdem mu ssen wir auf dem gleichen Ausbildungsstandwie die Berufsfeuerwehrleutesein, damit wir kömpetent helfen kö nnen.Ehrenamtlich bedeutet nicht unpröfessiönell.Die Rahmenbedingungen unserer Arbeit verandern sich sta ndig. Technische Neuerungenin der Fahrzeugentwicklung öder das Verhaltenneuer Baustöffe im Brandfall zu kennen,bedeutet fu r Feuerwehrleute schneller helfenzu kö nnen. Unsere Aufgabe ist, Sachwerte zubewahren und Menschenleben zu retten. Umauf verschiedene Szenarien vörbereitet zusein, bilden wir uns aus und weiter. BesuchenLehrga nge und Seminare öder u berarbeitenKönzepte.Blicken zufrieden auf 2011:Wehrführer Uwe Maaß (oben) mitStellvertreter Günter JahnsIm vergangenen Jahr haben wir den Schwerpunktdarauf gelegt, die Kenntnisse der Kameradinnenund Kameraden aufzufrischen.Atemschutzu bungen haben die Frauen undMa nner mit dem realen Einsatzgeschehenvertraut gemacht. Da hin und wieder Unsicherheitenbei den Maschinisten aufgetretenwaren, haben wir alle erneut geschult. AlleKlasse C-Fahrer mu ssen die neuen Fahrzeugekennen lernen. Wir haben die Gelegenheitgenutzt und auch die vörhandenen Aggregateund Fahrzeuge in die Schulungen einbezögen.Die Freiwillige Feuerwehr Russee hat denSönderbereich „Wasserfö rderung u ber langeWegstrecken“. Das dazu entwickelte neueKönzept wurde im Jahr 2011 immer wiedergeu bt.Wir kö nnen nur dazulernen. Auch im kömmendenJahr arbeiten wir, die Kameradinnenund Kameraden der Freiwilligen FeuerwehrRussee, gemeinsam daran, unseren Mitbu rgerinnenund Mitbu rgern kömpetent zu helfen.IhrUwe MaaßOrtswehrfu hrerTitelseite: Bei der Ausbildung:Philipp Heruth, Dominique Mahnund Günter Jahns (von links)2


MitgliederentwicklungDie Mitgliederzahlen der Freiwilligen Feuerwehr (FF) Russeehaben sich im Jahr 2011 nur leicht vera ndert. 70 Frauen undMa nner sind jetzt in Russee aktiv, das sind zwei Kameradenweniger als Anfang 2011. Trötzdem kann sich die Wehr nichtauf den Zahlen ausruhen.Zwei Kameraden weniger als im letzten Jahr sind nicht viel.Döch vör dem vör dem Hintergrund der Altersstruktur derWehr (siehe Grafik) mu ssen mehr neue junge Menschen fu r dieehrenamtliche Arbeit in der Feuerwehr begeistert werden.Auch tagsu ber ist es wichtig, genug Atemschutzgera tetra ger fu reinen Einsatz zu haben. Es freut uns deshalb besönders, dassalle neu Eingetretenen entweder schön atemschutztauglichsind öder es in diesem Jahr werden wöllen.Vier neue Kameraden sind im letzten Jahr in der FF Russeeaktiv gewörden. Niklas Alexander Wendt ist aus der Jugendfeuerwehru bergetreten. Dört war der 18-Ja hrige bereits stellvertretenderJugendgruppenleiter und Jugendgruppenleiter. Erist ausgebildeter Atemschutzgera tetra ger. Wendt hat sich sehrgut in die Gruppe eingefu gt. Ebenfalls aus der Jugendabteilungu bergetreten ist Florian Schlünß (19). Er ist seit 2003 Mitgliedin Russee und war wie Niklas Alexander Wendt stellvertretenderJugendgruppenleiter der Jugendfeuerwehr Russee.Sascha Dethlefsen ist ein Neueinsteiger. Der 26-Ja hrige hatsich gut in die Gemeinschaft eingelebt und ist immer tatkra ftigdabei. Seinen Truppmann hat Dethlefsen im letzten Jahr abgeschlössen,fu r den Sprechfunk- und Atemschutzgera tetra gerlehrgangist er angemeldet. Sascha Metz (22) ist vergangenesJahr nach Kiel gezögen und war bereits Mitglied einer anderenFeuerwehr, wö er zum Atemschutzgera tetra ger ausgebildetwörden ist.Sechs Kameraden haben die FF Russee 2011 aus unterschiedlichenGru nden verlassen. Fu r drei war die Feuerwehrarbeitletztlich nicht das Richtige. Zwei Kameraden und eine Kameradinsind verzögen. An ihrem neuen Wöhnört sind sie nicht wiederin die ö rtliche Feuerwehr eingetreten.Wir freuen uns ganz besönders, dass wir wieder neue fö rderndeMitglieder gewinnen könnten. Ohne die Spenden kö nntenwir viele Anschaffungen nicht bezahlen.Herzlich Willkommen!Seit 2011 in der Feuerwehr Russee aktiv (von oben):Sascha Metz, Niklas Alexander Wendt, Sascha DethlefsenAltersstruktur des Aktiven DienstesMännerFrauenMitgliederentwicklung in 2011Aktiver Dienst am 31.12.2010 72Austritte - 6Aus der Jugendfeuerwehr übernommen + 2Neueintritte + 2Aktiver Dienst am 31.12.2011 70222013618-30931-40 41-50 51-63Alter in JahrenDurchschnittsalter: 38,1 JahreMitgliederentwicklung 2006 - 2011Gesamt davon weiblich davon PA-Träger2006 2008 2010 2011 2006 2008 2010 2011 2010 2011Aktiver Dienst 68 71 72 70 3 4 7 6 31 34Ehrenmitglieder 12 13 13 13 0 0 0 0 - -Jugendfeuerwehr 26 22 33 35 10 9 8 7 - -Förderer 91 78 93 97 8 9 15 15 - -3


EhrungenDer VorstandFeuerwehrdezernent Gert Meyer (li.) gratuliert ThomasWohlwend für 25 Jahre aktive Dienstzeit.Fu r den Vörstand gab es 2011 zwei Wiederwahlen. HeikoHeinrich (47) wurde in seinem Amt als Gera tewart besta tigt.Als Schriftwart der Wehr wurde der Kamerad Detlef Willbrandt(55) wiedergewa hlt.Wehrfu hrer: Uwe Maaß (HBM3, 1997)Stellv. Wehrfu hrer: Gu nter Jahns (OBM, 1997)Zugfu hrer: Arne Beeck (BM, seit 2009)Kassenwart: Hans-Werner Langhein (LM, 1987)Schriftwart: Detlef Willbrandt (HFM3, 1999)Gera tewart: Heikö Heinrich (BM, 1999)Jugendwart: Jens Köck (HLM, 2009)Gruppenfu hrer: Hölger Jahns (HLM, 1990)Christöph Pries (BM, 1992)Gu nther Meier (OLM, 2001)Bjö rn Beeck (OLM, 2007)Henning Mö llers (OLM, 2007)Hanjö Bö ning (OLM, 2009)Christin Pries (HFF, 2010)Matthias Pietsch (FM, 2010)Weitere FunktionenBrandschutzerziehung: Michael Klemm (OLM, 2002)Sicherheitsbeauftragter: Gerd Prasse (BM, 1998)Leiter Lögistikgruppe: Ralf Seibel (OLM)O ffentlichkeitsarbeit: Bjö rn Beeck (OLM, 2006)Jahreszahl in Klammern entspricht dem Amtsantritt.25 Jahre im Einsatz für die Freiwillige Feuerwehr RusseeEhrenamtliches Engagement u ber Jahrzehnte ist eine besöndereLeistung. Lö schmeister Thomas Wohlwend (49) erhieltdeshalb auf der letzten Jahreshauptversammlung fu r 25 JahreMitgliedschaft in der Feuerwehr Russee das Brandschutzehrenzeichenin Silber am Bande. Schön 1990 bekam Wöhlwend fu rsein größes persö nliches Engagement das Traditiönsabzeichendes Stadtfeuerwehrverbandes. Als Mitglied der Lögistikgruppeist er Spezialist fu r schnelle und gute Kaffeebru hung, wenn esbeim Einsatz mal wieder la nger dauert. Egal, öb hungrige Ma u-ler rufen öder seine Manpöwer gefragt ist, „Kö chlein“ la sst allesstehen und liegen, wenn der Melder geht. Nicht selten sind dieKameraden der Lögistikgruppe söwöhl die ersten als auch dieletzten im Feuerwehrhaus, auch dies verdient besöndere Anerkennung.Seit 20 Jahren die Treue gehaltenDer Oberlö schmeister Günther Meier (50) ist 1991 in die FeuerwehrRussee eingetreten und engagiert sich damals wie heutein der Wehr. Im vergangen September ehrte ihn Ortswehrfuhrer Uwe Maaß fu r 20 Jahre aktive Dienstzeit. Bereits seit2001 ist er gewa hlter Gruppenfu hrer. Meier ist Atemschutzgeratetra ger und engagiert sich seit letztem Jahr im Festausschuss.Das halbe Leben in der FeuerwehrHenning Saalmüller (20) wurde im September fu r eineDienstzeit vön 10 Jahren geehrt. Wie sein Vater war er bereitsMitglied der Jugendfeuerwehr Russee und hat dört die Leistungsspangeder Deutschen Jugendfeuerwehr erhalten. Vördrei Jahren ist er in die Einsatzabteilung gewechselt und hatverschiedene Lehrga nge, wie den zum Atemschutzgera tetra ger,absölviert.Ebenfalls seit 10 Jahren in der Freiwilligen Feuerwehr ist derKamerad Christian Hapke (20). Er ist 2000 in die JugendfeuerwehrKiel-Dietrichsdörf eingetreten und ist nach seinem Umzugin die Russeer Wehr gewechselt. Hier hat er sich seitdemgut eingelebt und ist zugunsten der Feuerwehr aus der Einsatzabteilungdes Technischen Hilfswerkes ausgetreten. Er hat bereitsdiverse Lehrga nge absölviert und ist wie Saalmu llerAtemschutzgera tetra ger.Auch der Kamerad Nils Knoll (21) ist bereits seit 10 JahrenMitglied der Feuerwehr Russee und war vörher Mitglied derJugendabteilung, in der er die Leistungsspange erhalten hat.BeförderungenAusbildung mitdem neuenLF KatS4Feuerwehrmann (FM): Flörian Schlu nß (19)Niklas Alex. Wendt (18)Hauptfeuerwehrfrau (HFF): Christin Pries (26)Hauptfeuerwehrmann (HFM): Dennis Ma rtens (26)Martin Jungjöhann (35)Hauptfeuerwehrmann*** (HFM3): Detlef Willbrandt (55)Oberlö schmeister (OLM): Bjö rn Beeck (27)Hanjö Bö ning (28)Henning Mö llers (26)Hauptlö schmeister (HLM): Jens Köck (49)Hauptbrandmeister*** (HBM3): Uwe Maaß (54)


einzelnen Trupps das Vörgehen im Verband u ben. Die Einzelubungen fu r jedes Fahrzeug dienten dazu, die Aufgaben derGruppe besser zu schulen.Eine Beispielu bung: Das Hilfeleistungs-Lö schfahrzeug (HLF)trifft an der Einsatzstelle ein, ein Lastwagen ist verunfallt. Imverqualmten Innenraum befinden sich nöch bewusstlöse Persönen.Was ist zu tun? Die Einsatzstelle muss mit Blitzleuchtenund Verkehrsleitkegeln gegen den fließenden Verehr abgesichertwerden. Dann wird der Brandschutz mit Wasser und Feuerlöschern sichergestellt. Das Fahrzeug ist außerdem gegenWegröllen zu sichern und ein Trupp söll mit den Hebekissenarbeiten. Ein weiterer Trupp rettet die Persönen aus dem Innenraum,der Zugang ist teilweise versperrt. Anschließend gehtes weiter zur na chsten U bungs-Einsatzstelle. Lö schangriff mitSchaum.AusbildungDer Dauerbrenner: Die DienstabendeAußenstehende machen sich keine Gedanken daru ber, wöherdie Feuerwehrleute wissen, was sie zu tun haben. Die Kenntnisum gefa hrliche Gu ter öder das Verhalten eines Feuers wirdihnen nicht mit dem Eintritt geschenkt. Eingeweihte wissen,dass es viel Zeit erfördert, bis ein neu eingetretenes Mitglied inden Einsatz darf. Alle 70 Kameradinnen und Kameraden mu s-sen ja hrlich aus- und förtgebildet werden. Dazu treffen sie sichan den Dienstabenden fu r etwa drei Stunden. Sie lernen nichtnur das feuerwehrtechnische Grundwissen. Auch das Spezialwissen,beispielsweise fu r Maschinisten öder Atemschutzgera -tetra ger, mu ssen die Ausbilder vermitteln. Als Orientierungdient die Feuerwehrdienstvörschrift 2. Alle darin enthaltenenThemen werden abgedeckt. Dazu gehö ren die Brandbeka mpfung,Technische Hilfeleistung öder die Wasserfö rderung u berlange Wegstrecken. Damit jeder in jedem Bereich Bescheidweiß, wird in eine Liste eingetragen, wer an welchem Dienstabendanwesend war. Sö kann die Wehrfu hrung einzelne Kameradinnenund Kameraden gezielt nachschulen.Dies alles geschah im abgelaufenen Jahr an 19 regulären Ausbildungs-und Übungsabenden. Einbezogen in die Ausbildungwurden auch die Kameraden der Jugendabteilung, die imFölgejahr in die Einsatzabteilung wechseln kö nnen. Ihnen söllder U bertritt in die Erwachsenengruppe dadurch leichter fallen,dass sie dann schön einige Kameraden und Strukturen kennengelernt haben. Ziel ist es, dass diese Kameraden der Feuerwehrals gut ausgebildete Feuerwehrma nner und -frauen erhaltenbleiben.Bei der wehrinternen Ausbildung in den Wintermönaten wurdebesönderer Wert auf die Auffrischung der Grundkenntnisseund der Grundta tigkeiten gelegt. Neuerungen in der Brandbekampfung öder ersten Hilfe wurden ebensö vermittelt wie dieklassische Gera te- und Fahrzeugkunde. Vera nderte Beladungender Fahrzeuge, neue Gera te und das neue LF KatS machen diesbesönders nötwendig. Auch altgediente Kameraden werdenhier gefördert.Nach der Fröstperiöde ging es nach draußen. An den Ausbildungsabendensind die Kameradinnen und Kameraden mitallen sechs Fahrzeugen zu praktischen U bungen ausgeru ckt.Hierfu r hat der stellvertretende Wehrfu hrer Gu nter Jahns einenAusbildungsplan aufgestellt, der alle Themen umfasst unddie Kameraden in Gruppen auf die Fahrzeuge einteilt. In denU bungen mit allen Fahrzeugen könnten die Gruppenfu hrer undDas neue Konzept: Die lange WegstreckeDer U bungsschwerpunkt des Jahres 2011 war das neue Könzeptzur Wasserfö rderung u ber lange Wegstrecken. Im Jahr2010 stand noch die Ermittlung der Leistungsfa higkeit der vorhandenenPumpen im Vördergrund. Nun musste das auf denersten Blick recht kömplizierte Könzept, das maßgeblich vömZugfu hrer Arne Beeck entwickelt wurde, geu bt werden. Nahezujede U bung ging es fu r ein öder mehrere Fahrzeuge an den Aufbaueiner langen Wasserfö rderstrecke. Dabei wurde das Wassermal aus einem Hydranten entnömmen, mal musste es mitPumpen aus einem Teich gefö rdert werden. Mit dem Schlauchwagenwurden dafu r zuerst eine einfache Leitung fu r bis zu1000 Liter pro Minute gelegt, an einem anderen Dienstabendeine döppelte Leitung fu r bis zu 2000 Liter prö Minute. DieMannschaft muss in beiden Fa llen mehrere Pumpen, Druckbegrenzerund Verteiler zwischen die Schlauchabschnitte setzen,die Straße absichern und Reserveschla uche bereitlegen. Auchfu r den Gruppenfu hrer steht eine Menge Arbeit an. Er bestimmtden Aufbau: benö tigte Fahrzeuge, die Wasserentnahmestelle,die Standörte und Absta nde der Pumpen söwie das Fahrzeug,das ganz vörn am Feuer das Wasser abnimmt. Er nummeriertdie Pumpen der Reihe nach durch und u berwacht den richtigenFö rderdruck. Im Einsatz ist er auch dann fu r die Wasserfö rderungzusta ndig, wenn die Berufsfeuerwehr vör Ort ist. Fu r denEinsatzleiter ist er der Köntaktmann fu r die Wasserversörgung.Für die Realisten: Die AtemschutzübungenDer straffe Ausbildungsplan la sst nur wenig Zeit fu r aufwendigeAtemschutzu bungen und das Vörgehen unter realistischenBedingungen. Daher hat der Kamerad Bjö rn Beeck auf Wunschvieler Kameraden fu nf Sönderu bungen außerhalb des regula -ren Dienstes örganisiert.Das U bungsöbjekt hatte fu nf Etagen und böt viel Platz, um dieRa ume zu gestalten. Sie wurden mit diversen Gegensta nden,Atemschutzausbildung5


6Tischen und Ba nken ausgestattet. Zufa llig vör Ort gefundeneBetönblö cke söllten die Opfer darstellen, die dem Gruppenfu h-rer gemeldet öder gerettet werden mussten. Mit dem U bungsaufbauwurde den Kameraden einiges abverlangt. Unsere Nebelmaschine,die u brigens dank unserer Fö rderer angeschafftwerden könnte, war unentbehrlich, um dichten Rauch zu simulieren.Oftmals kann bei U bungen nicht mit Wasser am Strahlröhrvörgegangen werden, um das Geba ude nicht zu bescha digen.Hier jedöch wurde das Strahlröhr Wasserdicht verschlössenund die Trupps mussten sich mit dem völl gefu lltenSchlauch durch das enge Treppenhaus in das zweite bis vierteObergeschöss vörarbeiten. Nach Auslegen einer Reservela ngegingen sie in die verqualmten Wöhnungen. Wenn sie eine„Person“ gefunden hatten, ging es den ganzen Weg wieder zuruck.Teilgenömmen haben 15 Kameraden, einige mehrmals. Unterstutzung kam vön den Ausbildern und weiteren Kameraden.Die Ru ckmeldungen waren sehr pösitiv und eine Wiederhölungist garantiert. Alle Kameraden kö nnen Wu nsche fu r U bungena ußern.Übung macht den Meister: Das FahrertrainingSeit jeher wird den Kameraden angeböten, mittwöchs dieLö schfahrzeuge zu bewegen, um Fahrpraxis fu r den Einsatz zuerwerben, denn nur sö kömmen wir sicher an.Nun wurde das ganze in ein kleines Könzept zusammengefasst.Danach muss jeder Fahrermaschinist im ersten Durchlauf jedesFahrzeug mindestens einmal an einem zusa tzlichen Trainingsabendfahren und die Aggregate bedienen. Die Ausbildung wirdvön unseren erfahrensten Maschinisten und ehemaligen Ausbildernu bernömmen. Bei 31 Fahrermaschinisten und vierGrößfahrzeugen ist das eine echte Herausförderung. Die Ausbildunghat 2011 begönnen, im Jahr 2012 wird sich ein Fahrsicherheitstraininganschließen. Anregungen hierzu sind willkömmen.Wer bildet uns eigentlich aus?Auf Stadtebene gibt es speziell geschulte Ausbilder, die die Feuerwehrleuteunterweisen. Gefahrgut, Atemschutz, TechnischeHilfeleistung – dies ist nur eine Auswahl der Lehrga nge, die sieanbieten. Zum Größteil sind die Ausbilder Freiwillige Feuerwehrleute,die sich in ihrer Freizeit, etwa an der Landesfeuerwehrschulein Harrislee, weitergebildet haben. Die Erste Hilfewird vön Rettungsassistenten der Berufsfeuerwehr gelehrt.Dienstabende in der Ortswehr werden vön den Ausbildern dereigenen Feuerwehr gestaltet. Bei diesen Kameraden handelt essich um Gruppenfu hrer, die Wehrfu hrung öder einfach Kameraden,die sich in einem Themenbereich speziell weitergebildethaben. Sie vermitteln Grundkenntnisse vön der Fahrzeugkundebis zur Wasserfö rderung und wiederhölen das Gelernte. Hierist die Zeit, um Fragen zu stellen und Wissenslu cken zu schließen.AusbildertätigkeitenEinige unserer Kameraden sind als Ausbilder im Stadtfeuerwehrverbandta tig. Hierfu r haben sie 361 Stunden aufgewendet.Gerd Prasse, Michael Klemm:Christöph Pries, Dennis Marten:Matthias Thöde:Martin Jungjöhann:Dirk Bathel:Arne Beeck:Truppmann / Truppfu hrerAtemschutzTechnische HilfeleistungMaschinistSprechfunkBaukundeLehrgängeVön der Russeer Wehr haben 40 Kameraden an 19 Lehrgängeoder Fortbildungen in ihrer Freizeit teilgenommen. Hierfur bedurfte es eines Zeitaufwandes vön 985 Stunden (diesentspricht 128 Vollarbeitstagen).Die Lehrga nge Gruppen– und Zugfu hrung an der Landesfeuerwehrschulehaben eine Dauer vön einer Wöche und findenganztags statt. Die Lehrga nge auf Stadtebene dauern meist zweiWöchen und finden abends und ganztags am Samstag statt.Förtbildungen finden abends öder am Wöchenende statt.Fölgende Lehrga nge fanden 2011 auf Stadtebene statt und wurdenerfölgreich abgeschlössen:LehrgangZeit inStd.Atemschutzgeräteträger 27 1Fortbildung Wehrführung (MANV) 4 2Fortbildung Brandmeldeanlagen 4 2Jugendgruppenleitung Grundlehrgang 16 3Jugendgruppenleitung Aufbaulehrgang 16 2Maschinist TS 25 4Motorsägenführung 24 2Planspiel Übung Gruppenführung 4 2Planspiel Übung Zugführung 4 2Sprechfunk 26 5Truppführung 35 4Truppmann Teil 1 (A+B) 35 2LehrgangMit dem neuen LF KatS an der Kieler Hörn:Kameraden bei der MaschinistenausbildungFölgende Lehrga nge fanden 2011 u berö rtlich statt, meist ander Landesfeuerwehrschule:Zeit inStd.TeilnehmerTeilnehmerFortbildung KA Atemschutz 8 1Fortbildung KA Truppführung 8 1Gruppenführung Teil 1 40 1Jugendfeuerwehrwart 22 1Seminar für Pressewarte 12 1Zugführung Teil 2 40 1


EinsatzdienstFoto förderflüsterer (alko)Die Zahl der Alarmierungen ist 2011 leicht zuru ckgegangen. Esgab mehr Brandeinsa tze söwie mehr Einsa tze aufgrund vönWetterscha den. Seltener alarmiert wurde die LögistikgruppeVerpflegung und es gab weniger Bereitstellungen.Unvera ndert geblieben ist die Vielfalt der Einsa tze. SöwöhlKleinstbra nde als auch Größbra nde, wie beim REWE-Supermarkt, sind Teil unsere Einsatzgeschehens. Hinzu kömmenbesöndere Einsa tze wie die u bergelaufene Pumpstatiönam Heidenberger Teich.Ein paar Zahlen für die Statistiker unter unsAlarmierungszeit: 18 Alarmierungen erfolgten Mo - Fr von 6 bis 18 Uhr 16 Alarmierungen erfolgten Mo - Fr von 18 - 6 Uhr 25 Alarmierungen erfolgten am WochenendeWeitere Zahlen: 6,5 Minuten durchschnittliche Ausru ckezeit fu r das 1. Fahrzeugmit mindestens Staffelbesatzung und 4 PA-Tra gern Das 1. Autö war durchschnittlich mit 7,8 Mann besetzt. Das 2. Autö war durchschnittlich mit 7,3 Mann besetzt. Der la ngste Einsatz dauerte 6 Stunden und 48 Minuten. 17 von den 36 Bra nden haben sich in einem Mehrfamilienhausereignet. Die Feuerwehr Russee hat 1.208 Einsatzstundengeleistet.Alarmierungen nach Einsatzart12198 Brand61Technische HilfeSonstiger EinsatzFehlalarmWerte in ProzentAlarmierungen der Wehr 2011 2010Brand 36 30Entstehungsbrand 9 2Kleinbrände A (max. 1 Kleinlöschgerät) 4 4Kleinbrände B (max. 1 C-Rohr) 11 13Mittelbrände (2-3 C-Rohre) 8 7Großbrände (mehr als 3 C-Rohre) 3 4Explosion 1 0Technische Hilfe 11 5Gefahrguteinsatz 0 1Menschenbetreuung 0 2Wetterschäden 11 2Sonstiger Einsatz 7 19Bereitstellungen im Feuerwehrhaus 0 2Bereitstellungen bei Berufsfeuerwehr 1 4Logistikgruppe Verpflegung 2 7Sicherheitswachen 1 3ELW 2 - Fachberater FF 0 1Sonstige Einsätze 3 2Fehlalarm 5 10Gesamt 59 64Supermarkt brennt niederEine schwarze Rauchwölke zieht am 9. Mai vön derEckernfö rder Straße Richtung Innenstadt. Da steht der REWE-Supermarkt bereits völl in Flammen.Mitten im Feierabendverkehr mu ssen die Eckernfö rder Straßeund die Eichhöfstraße stadteinwa rts völl gesperrt werden, dadie Einsatzkra fte den Platz fu r die Feuerwehrfahrzeugebenö tigen.Acht Freiwillige Feuerwehren aus Kiel söwie dieBerufsfeuerwehr sind mit 120 Mann vör Ort. Vön der RusseerWehr sind 34 Kameraden fu r vier Stunden im Einsatz. IhreAufgaben sind vielfa ltig. Sie sind söwöhl zur Brandbeka mpfungunter Atemschutz eingesetzt, bauen aber auch eineWasserversörgung u ber lange Wegstrecke auf, unterstu tzen beiden Nachlö scharbeiten und die Lögistikgruppe verpflegt dieEinsatzkra fte mit Getra nken.Ausgebröchen war das Feuer in einem Papiermu llcöntainer ander Geba udeseite. Angestellte versuchten mit mehrerenFeuerlö schern das Feuer zu lö schen, döch der starke Windsörgte fu r ein U bergreifen der Flammen auf weitere Cöntainerund schließlich auf das Dach. Die Feuerwehr hat den Brand mitmehreren Strahlröhren vön allen Geba udeseiten söwie vönzwei Drehleitern aus beka mpft. Ein U bergreifen auf dieangrenzenden Wöhngeba ude und eine Kfz-Werkstatt könnte söverhindert werden. Döch der bö ige Wind fachte das Feuer söstark an, dass der Supermarkt selbst völlsta ndig niederbrannte.Ebensö brannte auf der Ru ckseite ein einstö ckiges Geba ude,das als Musik-Pröbenraum genutzt wurde, teilweise nieder.Glu cklicherweise ist niemand zu Schaden gekömmen.Alarmierungen 1998 - 2011199858199949200050200164200290200352200471200567 6459 616455200620072008200920102011597


Ausgewählte Einsätze 2011Datum Uhrzeit Einsatz01.01.11 00:21 Der erste Einsatz in der Silvesternacht. Angeblich ein Cöntainerbrand, vör Ort aber keine Feststellung. WenigeMinuten spa ter lö schen die Kameraden ein Carpört in der Rendsburger Landstraße. Zehn Minutenspa ter wird die Feuerwehr Russee in die Calvinstraße geschickt, ein Dachstuhl brennt. (siehe Artikelrechts)02.01.11 19:39 Wöhnungsbrand im fu nften Obergeschöss. Vör Ort wird die Wasserversörgung aufgebaut und ein Lu fter inStellung gebracht. Das Feuer ist bereits durch die Berufsfeuerwehr schnell gelö scht. HLF, LF 8/6 und dasLF 16TS sind besetzt.11.01.11 22:10 Hinter einem Geba ude brennt in der Rendsburger Landstraße ein Haufen mit Kaminhölz. Schnell sind dasHLF und LF 8/6 vör Ort, das LF 16TS ist zur Bereitstellung im Feuerwehrhaus.20.01.11 15:39 In einem Wöhngeba ude in der Rendsburger Landstraße werden verda chtige Sprengstöffe und Chemikaliengefunden. 23 Einsatzkra fte aus Russee sind in Bereitstellung, mu ssen aber nicht ta tig werden.16.02.11 7:15 In einer Lackierfirma in Hassee kömmt es zu einer Verpuffung beim Reinigen der Anlage. Bereits das HLFkann die Einsatzfahrt abbrechen.11.03.11 13:45 Die Lögistikgruppe versörgt etwa 70 Einsatzkra fte, die an einem Gefahrgutunfall eingesetzt sind.09.04.11 6:51 Zu einer brenndenden Gartenlaube im Bergenring ru cken zwei völlbesetzte Fahrzeuge aus. Die Kameradengehen unter Atemschutz zur Brandbeka mpfung vör. Nach einer Stunde ist der Einsatz zusammen mit derBerufsfeuerwehr beendet.15.04.11 19:01 Die Feuerwehr Russee wird zu einem Ku chenbrand in der Helsinkistraße alarmiert. Zwei Lö schgruppenfahrzeugekö nnen die Einsatzfahrt abbrechen. Es handelt sich um angebranntes Essen.04.05.11 03:06 Einen Gartenlaube in der Hasseer Straße brennt in völler Ausdehnung. Die Kameraden bauen die Wasserversörgungin das Gartengela nde auf und gehen mit Schaum zur Brandbeka mpfung vör.27.05.11 12:45 Wieder Feuer im Mu llbunker der Mu llverbrennungsanlage. Diesmal dauert der Einsatz nicht sö lange wie2009.25.07.11 18:55 Eigentlich zur Atemschutzu bung ausgeru ckt wird das LF 8/6 zum Lenzen angefördert. Im Schu tzenwallhaben Bagger eine Wasserleitung bescha digt. Etwa 90 Minuten wird das Wasser aus einem Versörgungsschachtgepumpt.29.07.11 16:10 In der Waldörfschule in Hasseldieksdamm kömmt es bei Dacharbeiten zu einem Brand. Mit dem neuen LFKatS wird eine Wasserversörgung vöm na chsten leistungsstarken Hydranten in der Höfhölzallee zur Schuleaufgebaut. Mit dem neuen Fahrzeug kann die Leitung wa hrend der Fahrt verlegt werden. Die Wasserversörgungist schnell hergestellt. Zwei Fahrzeuge sind fu r knapp drei Stunden im Einsatz.14.08.11 18:43 Der Starkregen sörgt bis 22.30 Uhr fu r neun Einsa tze der Russeer Wehr.04.10.11 15:02 Feuer im Sperrmu llbunker der Mu llverbrennungsanlag am Winterbeker Weg. Das HLF, das LF KatS undder Schlauchwagen ru cken aus. Russee baut die Wasserversörgung auf und unterstu tzt bei der Brandbekampfung mit Schaum. Die Lögistik versörgt die Kameraden mit Kaltgetra nken und Kaffee.13.10.11 03:57 Im Gartengela nde Aubröök brennt eine Gartenlaube. Dank der Ortskenntnis kö nnen wir den Einsatzörtschnell erreichen und beginnen mit der Brandbeka mpfung. Ein HLF der Berufsfeuerwehr liefert das Wasserim Pendelverkehr, das TLF der FF Möörsee wird nachalarmiert.812.11.11 11:06 Dachstuhlbrand am Kanal. Das HLF ist in Bereitstellung vör Ort, das LF 8/6 und der SW 2000Tr. bleiben imFeuerwehrhaus in Bereitschaft. Das HLF besetzt anschließend die Hauptwache der Berufsfeuerwehr. Einsatzdauerdrei Stunden.27.11.11 11:29 U ber der Ra ucherkammer des Russeer Schlachters kömmt es zu einer Rauchentwicklung. Der Einsatzörtliegt nur wenige Ha user neben dem Feuerwehrhaus. Die Russeer Kameraden sind schnell vör Ort, es dauertenur sieben Minuten seit der Alarmierung. Alle drei Lö schgruppenfahrzeuge der Russeer Wehr sind vörOrt. Außerdem ru ckt die Berufsfeuerwehr mit einem Lö schzug an und das Wechselladerfahrzeug ist alarmiert,um den Abröllbeha lter mit Schaum zu bringen. Es bleibt glu cklicherweise bei einem Kleinbrand.


Pumpstation unter WasserBereits am 14. August wurde die Russeer Wehr zu mehrerenLenzeinsa tzen aufgrund der starken Regenfa lle gerufen. In derfölgenden Nacht wurden die Kameraden zum HeidenbergerTeich gerufen. Dört befindet sich eine Pumpstatiön, die fast dasgesamte Abwasser aus Mettenhöf u ber eine Höchdruckleitungzum Kla rwerk befö rdert. Die starken Regenfa lle hatten denTeich extrem ansteigen lassen, sö dass das Wasser in die etwa10 Meter tiefe Pumpstation gelaufen ist. Die Abwasserpumpenwaren dadurch ausgefallen und das Wasser hat dieelektrischen Anlagen bedröht. Mit mehreren Pumpen wurdevön Mitternacht bis nachmittags der Wasserstand abgesenkt.Techniker der Stadtentwa sserung könnten dadurch dieAbwasserpumpen der Statiön wieder in Betrieb nehmen. ImEinsatz waren zu Anfang die Berufsfeuerwehr, dann dieFeuerwehr Suchsdörf, die Feuerwehr Russee und schließlichwurde nöch eine Pumpe des THW angefördert.Dachstuhlbrand in SilvesternachtEinsatz Calvinstraße(Foto Behling)Fu r den ersten Größeinsatz des Jahres 2011 hat in der Silvesternachtein ausgedehnter Dachstuhlbrand in der Calvinstraßegesörgt.Um 0:38 Uhr hatten Anrufer der Feuerwehrleitstelle eine Rauchentwicklunggemeldet. Bei Eintreffen der Feuerwehr schlugendie Flammen bereits aus dem Dachstuhl des viergeschössigenWöhnhauses. Neben einem Lö schzug der Berufsfeuerwehrwaren eine zweite Drehleiter söwie die Freiwillige FeuerwehrRussee mit zwei Lö schgruppenfahrzeugen vör Ort. Erga nzendwurden die Atemschutzlögistik und der ELW2 alarmiert. DieFeuerwehr beka mpfte das Feuer mit insgesamt 60 Einsatzkra f-ten. Der Dachstuhl brannte schnell auf einer La nge vön etwa 50Metern und könnte nicht mehr gerettet werden. Das Feuerwurde aber auf den Dachstuhl begrenzt und die Nachbargeba u-de wurden geschu tzt. Um 3:15 Uhr war das Feuer gelö scht.Die Russeer Kameraden wurden in der Neujahrsnacht nöch zuzwei weiteren Einsa tzen gerufen. Als erstes wurde ein Cöntainerbrandgemeldet, der jedöch nicht auffindbar war. Anschließendbrannte ein Carpört in der Rendsburger Landstraße.Zusammen mit einem Fahrzeug der Berufsfeuerwehr war dasFeuer in einer halben Stunde gelö scht.Die Feuerwehr in KielDie Freiwillige Feuerwehr Russee gehö rt wie neun weiterefreiwillige Wehren (FF) in Kiel zum StadtfeuerwehrverbandKiel (StFV). Der Verband za hlt insgesamt 492 Mitglieder. AlleFeuerwehrkameraden verrichten ihren Dienst freiwillig undehrenamtlich neben dem nörmalen Familienleben, der Freizeitund der Arbeit.Aufgrund der Grö ße besitzt Kiel eine Berufsfeuerwehr (BF) mitzwei Wachen, die 24 Stunden am Tag durch Beamte besetztsind. Auf jeder Wache ist ein Lö schzug statiöniert. Ein Lö schzugbesteht aus zwei Lö schgruppenfahrzeugen, einer Drehleiterund einem Fu hrungsfahrzeug. Besetzt sölch eine Einheit mit je16 Beamten.Die Alarmierung der Freiwilligen Feuerwehr (FF) wird in Kieldurch die Alarm– und Ausru ckeördnung geregelt. Dört ist festgeschrieben,ab welcher Einsatzgrö ße eine FF zusa tzlich zurBerufsfeuerwehr alarmiert wird. Außerdem besitzen die FF inKiel verschiedene Sönderkömpönenten, die im gesamten Stadtgebietzum Einsatz kömmen kö nnen. Sö z.B. der Lö schzug Gefahrgut,die Atemschutzlögistik, den Lö schwasserfö rderzugöder die Lögistikgruppe Versörgung. Die Alarmierung der Kameradenerfölgt u ber Funkmeldeempfa nger (Pieper), mit denenjeder Kamerad ausgestattet ist. Zusa tzlich erfölgt tagsu berzwischen 06.00 und 18.00 Uhr nöch die Auslö sung der Sirenen.Welche der zehn Freiwilligen Wehren alarmiert wird, ha ngtvöm Einsatzört ab. Hierzu ist das Stadtgebiet in zehn Ausru ckebezirkeaufgeteilt. Das Gebiet der Freiwilligen Feuerwehr Kiel-Russee umfasst neben Russee die Stadtteile Hassee, Hammer,Hasseldieksdamm, Su dfriedhöf, Mettenhöf und seit kurzemauch wieder Schreventeich. In diesem Bereich wöhnen etwa67.000 Menschen. Zusammen mit der Berufsfeuerwehr stellenwir sö den Brandschutz sicher.Söllte die FF alarmiert werden, fahren die Kameraden zu ihremFeuerwehrhaus und ziehen dört ihre persö nliche Schutzbekleidungan. Sie ru cken dann parallel zur Berufsfeuerwehr aus.Trötz dieser „Verzö gerung“ treffen die FFs aufgrund der ö rtlichenNa he öftmals zeitgleich an der Einsatzstelle ein und bleibeninnerhalb der Hilfsfristen.Seit 2011: Logo der Freiwilligen Feuerwehr KielDas Einsatzgebiet derFF Russee ist rothinterlegt9


10Technische AusrüstungFahrzeugeGut ein Jahr betrug die Wartezeit fu r das neue Fahrzeug. ImSömmer 2011 wurde es in Dienst gestellt. Es handelt sich umein LF KatS, ein Lö schgruppenfahrzeug fu r den Kataströphenschutz.Platz machen musste, anders als geplant, das 24 Jahrealte LF 16TS, das zuvör fu r die Wasserfö rderung u ber langeWegstrecken genutzt wurde. Das alte LF16TS söll an die FreiwilligeFeuerwehr Meimersdörf gehen.Seit 2011 stehen der Russeer Wehr damit drei wasserfu hrendeFahrzeuge mit 800 Litern (LF 8/6), 1000 Litern (LF KatS) bzw.2000 Litern (HLF 20/16) zur Verfu gung. Alle haben Platz fu rneun Einsatzkra fte, vier Atemschutzgera te (zwei davön in derKabine), Lichtmast söwie Gera te zur Brandbeka mpfung undeinfachen Technische Hilfeleistung. Das Hilfeleistungs– undLö schgruppenfahrzeug (HLF) besitzt daru ber hinaus eine erweiterteBeladung zur Technische Hilfeleistung. Das beinhaltetbeispielsweise einen hydraulischen Rettungssatz. Das HLF istnahezu identisch mit den Fahrzeugen der Berufsfeuerwehr.Weiterhin kann mittels Schlauchwagen eine Wasserversörgungu ber eine Strecke vön bis zu zwei Kilömetern hergestellt werden.Das Mehrzweckfahrzeug, ein VW Bus vön 2005, wird alsTranspörtfahrzeug genutzt öder vön der Wehr– und Zugfu h-rung als Einsatzleitwagen (ELW). Die Jugendfeuerwehr kanndie vörhandenen Fahrzeuge ebensö zu Ausbildungszweckennutzen wie die Einsatzabteilung.AusrüstungDas LF 8/6 wurde in seiner Beladung erga nzt, um es als zweitesFahrzeug fu r die Wasserfö rderung einsetzen zu kö nnen.Hierzu za hlen extra Armaturen wie auch weitere Funkgera te.Fu r die verwendeten Atemschutzgera te wird es zuku nftig keineErsatzteilversörgung durch den Hersteller mehr geben. Daherhat sich die Berufsfeuerwehr fu r die Beschaffung neuerGera te entschieden. Wa hrend der Auswahlphase wurden auchKameraden der Freiwilligen Feuerwehr gebeten, neue Gera teverschiedener Hersteller zu testen. Die ersten Gera te des TypsDra ger PSS5000 wurden 2011 beschafft und auf den Lö schzu -gen der Berufsfeuerwehr verlastet.FahrzeugpflegeDie Fahrzeugpflege wird in Russee seit jeher größ geschrieben.Wieder wurden mittwöchs die Fahrzeuge und Gera te in Standgehalten und gepflegt. Zusa tzlich wurden an einem Samstagdas gesamte Feuerwehrhaus und alle Fahrzeuge gru ndlichstgeputzt. Insgesamt haben die Kameraden unserer Wehr 4.529Stunden fu r die Fahrzeugpflege und Bauunterhaltung geleistet.Das neue LF KatSLinks das LF 16TS von 1987. Rechtssein Nachfolger das LF KatSIn den vergangenen zwei Jahren wurde das neue Könzept fu rdie beiden Kieler Lö schwasserfö rderzu ge erarbeitet. Maßgeblichgestaltet hat es unser Kamerad Arne Beeck. Deutlich gewördenist dabei, dass neue Fahrzeuge und Gera te beschafftwerden mu ssen, um eine zuverla ssige Wasserversörgung herstellenzu kö nnen.Mit Mitteln aus dem Könjunkturpakt II könnte ein Lö schgruppenfahrzeugfu r den Kataströphenschutz (LF KatS) beschafftwerden, das diese Anförderungen erfu llt. Das LF KatS fu r dieRusseer Wehr wurde vön der Firma Schlingmann auf einemMercedes Benz Ategö-Fahrgestell aufgebaut. Das LF besitzt eineHeckpumpe mit einer Pumpenleistung vön 2000 Liter prö Minute(bei 10 bar) söwie einer möbilen Pumpe mit einer Fö rderleistungvön 1500 Liter prö Minute (bei 10 bar). Der Wassertankfasst 1000 Liter. Hinzu kömmt eine angepasste Beladungfu r den Lö schwasserfö rderzug. Als Besönderheit des neuenFahrzeugs ist die Mö glichkeit zu nennen, wa hrend der Fahrteine Wasserversörgung u ber 500 Meter aufzubauen. Dies hatsich bereits im Einsatz bei kurzen Fö rderstrecken als persönalundzeitsparend erwiesen.Mit viel Planungsarbeit und Detaillö sungen seitens der BerufsfeuerwehrKiel wurden die Förderungen u bertröffen und umdie Beladung gema ß des Kieler Könzeptes erga nzt. Hierzu za h-len ein Strömerzeuger mit 13 kVA, eine Chiemsee-Tauchpumpe,ein ausfahrbarer Lichtmast öder die Heckabsicherung mit Blitzleuchten.Dadurch ist das Fahrzeug nicht nur fu r die Zweckedes Bundes - na mlich den Kataströphenschutz - nutzbar, söndernauch fu r den nörmalen Einsatzdienst. Gema ß des Könzepteswird ein baugleiches Fahrzeug fu r den Lö schwasserfö rderzugder Feuerwehr Elmschenhagen beschafft werden.Langfristig gesehen muss auch das LF 8/6 durch ein leistungsstarkeres Fahrzeug ersetzt werden. Die Pumpenleistung betragt nur 800 Liter prö Minute (bei 8 bar) statt 2000 Liter pröMinute (bei 10 bar) wie beim neuen LF KatS. Die Beschaffungenwerden aber parallel zu den u brigen Fahrzeugbeschaffungenerfölgen. Auch fu r andere Kernaufgaben werden neue Gera -te benö tigt. Ursache hierfu r sind die gea nderten Rahmenbedingungen.Dazu gehö rt, dass die Stadtwerke die Anzahl der Hydrantenwegen der höhen Kösten verringern und das Trinkwassernetznicht mehr an jedem Ort fu r grö ßere Feuer als Wasserversörgungfu r die Feuerwehr ausreichend ist. Das neue Könzeptder Lö schwasserfö rderzu ge kann hier Lu cken schließen.


Was sonst noch warBesöndere Veranstaltungen 201104.02. Besuch der Partnerwehr in Kyritz/ Brandenburg12.02. Schulranzenfete vön Hugö Hamann05.03. Russeer Feuerwehrball im „Casinö“ der Stadtwerke11.03. Verabschiedung vön Willy Haltenhöf26.03. Fru hlingsball der Feuerwehr Wellsee23.04. Sicherheitswache Osterfeuer der Schu tzengilde07.05. Flörianstag der Feuerwehr Russee14.05. 150 Jahre Freiwillige Feuerwehr Kiel23.06. Seefest zur Kieler Wöche01.07. Fahrradtöur nach Stölpe13.08. Sömmerfest der CDU03.09. Familientag beim GKN16.09. Treffen mit der Schu tzengilde01.10. Oktöberfest der Feuerwehr Russee07.10. Fahrt nach Kempten im Allga u zur Partnerwehr28.10. Schinkenbrötessen der SPD29.10. Laternenumzug14.12. Treffen vön Feuerwehr und TSV Russee16.12. Weihnachtsfeier der FF RusseeIm Jahr 2011 fanden 31 Veranstaltungen statt, die die FeuerwehrRussee ausgerichtet öder daran teilgenömmen hat. Fu rdie Veranstaltungen haben unsere Kameraden immerhin6725,5 Stunden aufgewendet.FlorianstagEinmal im Jahr treffen alle Mitglieder der Feuerwehr Russeezusammen. Hierzu gehö ren die Kameraden der Ehren- undEinsatzabteilung, die Jugendfeuerwehr und insbesöndere unsereFö rderer. Der Flörianstag söll Gelegenheit bieten, bei Kaffeeund Kuchen miteinander ins Gespra ch zu kömmen und sichkennen zu lernen. Die Fö rderer kö nnen zudem ein Blick auf dieAusru stung der Wehr söwie die Fahrzeuge werfen.Bei strahlendem Sönnenschein ließ es sich die Jugendfeuerwehrnicht nehmen, eine kleine Lö schu bung vörzufu hren. DieU bung war nicht gepröbt wörden und auch nur die Ju ngerenhatten ihr Kö nnen bewiesen. Dann seien kleinere Schö nheitsfehlerverziehen. Wer sich Schutz vör der Sönne in der Fahrzeughallesuchte, könnte nöch ein paar Fötös des vörigen Jahressehen. Abends gab es traditiönell frische Ha hnchen vömGrillwagen. Ein schö ner Abschluss des Flörianstages.Feuerwehrball 2011Gutscheine für alleKinder mit LaterneLaternenumzugViele Kinder warten jedes Jahr sehnsu chtig auf das Laternelaufen.In Russee war es am 29. Oktöber sö weit. Kinderaugenleuchteten mit ihren Laternen um die Wette. Veranstaltet wurdeder Umzug vön Famila Russee söwie der Freiwilligen FeuerwehrRussee. Direkt auf dem Famila-Parkplatz war der Start–und Zielpunkt. Dört hatte die Feuerwehr mehrere Spiele fu r dieKinder aufgebaut und die größen Lö schfahrzeuge ausgestellt.Die Kleinen könnten dabei schön mal pröbesitzen. Fu r die Verpflegungwar gesörgt. Zudem bekamen alle Kinder mit einerLaterne eines Pömmes-Gutschein. Fu r die musikalische Begleitungdes 40-minu tigen Laternenumzugs sörgten zwei Spielmannszuge. Der Andrang war enörm und grö ßer als erwartet.Knapp 1.000 Leute dra ngten sich auf dem Parkplatz.Sönne, Mönd und Sterne kö nnen fu r 2012 aufbewahrt werden,denn es gibt am 27. Oktöber eine Neuauflage. Dann findet dieVeranstaltung auf dem Höf der Feuerwehr Russee mit finanziellerUnterstu tzung vön Privat– und Gescha ftspersönen statt.Auch Missversta ndnisse bezu glich der Startzeit des Umzugs sölles dann nicht mehr geben. Wir freuen uns auf Sie!FeuerwehrballNach einja hriger Pause haben die Russeer Kameraden 2011wieder einen Feuerwehrball veranstaltet. Als Saal könnte das„Casino“ der Stadtwerke Kiel gewonnen werden, da uns dieFirma preislich entgegengekömmen war. Der Raum bestachnicht nur durch die besönders schö ne Atmöspha re. Glu cklichscha tzen sich die Kameraden auch wegen des geringen Aufwandesfu r Auf– und Abbau. In den Vörjahren musste stets eineganz Spörthalle hergerichtet werden. Nun war der Saal lediglichnöch „schick“ zu machen. Traditiönell hat eine Band fu rLive-Musik gesörgt und den Ga sten reichlich Tanz-Gelegenheiten gegeben. Ihr Lösglu ck könnten die Ga ste an derTömböla versuchen, die 300 Gewinne bereithielt. Besönderserfreulich war, dass viele Kameraden aus anderen Feuerwehrenzu Gast waren.Neu war, dass der hö here Eintrittspreis die meisten Getra nkesöwie das Essen beinhaltet hat. Aufgrund der Ru ckmeldungenwird das ab 2012 nicht mehr der Fall sein. Der Feuerwehrballfindet am 03. Ma rz 2012 im Haus des Spörts statt. Die Kartensind nur im Vörverkauf fu r 7 Eurö direkt bei der FeuerwehrRussee erha ltlich. Eine Tömböla wird es ebensö geben wieTanzmusik fu r Jung und Alt, fu r die diesmal DJ Thömmy sörgt.11


Freizeitfahrten 2011Mit allen Sinnen genießenWer einen sönnigen Urlaub im Nörden machen will, söllte sichan den Fahrten der Feuerwehr Russee örientieren. Davör unddanach ist der ideale Zeitpunkt, um seinen Strandurlaub an derNörd- öder Ostsee anzutreten. Döch selbst bei Sönnenscheinha tte die Stimmung auf der Fahrt ins Blaue und der Fahrradtöurnicht besser sein kö nnen.Vön der Fahrt ins Blaue war uns vörher nur bekannt, dass es andie Westku ste geht und dass wir Gummistiefel mitnehmen söllten.Mit einem Döppeldecker-Omnibus sind die Mitglieder derFeuerwehr Russee samt Partnern Richtung Kröpp aufgebröchen.Die Fahrt haben die Kameradinnen und Kameraden auseigener Tasche bezahlt. In der Pensiön Wikingerhöf angekömmenverteilten wir uns auf die Zimmer. Da wir fast die ganzeUnterkunft belegt hatten, wurden auch die Suiten an uns ausgegeben.Zur Freude zweier Kameraden samt Begleitung. DJ Siggyhatte die Pensiön fu r die Abendunterhaltung gebucht. Na chstesMal verlassen wir uns nicht blind auf den Vörschlag eines Hötels.Unser Besuch auf der Hallig Langeness war sehr nörddeutsch:kalt und windig. Zum Wöhl unserer Gesundheit habenwir auf die Wattwanderung verzichtet. Trötzdem fielen wirhungrig in die ö rtliche Gaststa tte ein. Mit knapp 60 Feuerwehrleutenhatte der Wirt nicht gerechnet. Die letzten könnten sichgerade nöch einen Pharisa er sichern, bevör die Fa hre wiederablegte. Friedrichstadt haben wir auf unserer Reise vön seinerschö nsten Seite aus bewundert: wa hrend einer Fahrt durch dieGrachten. Es regnete, das Wasser war unruhig, aber die Stimmunggut. Insgesamt eine schö ne Töur, die der Festausschussausgearbeitet hatte.Ganz neue Erkenntnisse könnten wir dank der Testreihe vönFrau E. gewinnen. „Was lö st bei mir das sta rkste Unwöhlseinaus?“ wurde eindeutig zugunsten der Schifffahrt in den Grachtenentschieden. Und dass man in Döppeldeckerbussen seekrankwerden kann, wussten wir auch nicht.Der Hallig-ExpressAnfang Juli erwarteten wir besseres Wetter und machten unsmit dem Fahrrad auf den Weg nach Stölpe. Die Köntakte zurFreiwilligen Feuerwehr Stölpe hatte unser verstörbener KameradEckard Höffmann aufgebaut. Wir wurden zumindest aufden fu nf Stunden der Hinfahrt nicht vöm Wetter entta uscht undkamen tröcken an. Das Material machte teilweise schlapp undauch die Fahrra der mussten einiges aushalten. Einen Platten,der keiner war und Rentner, die einen unfreiwilligen Zwischen-stöpp in die Bötanik gemacht haben.Wir wurden freundlich vön den Stölper Kameraden aufgenömmen.Nur nachts um vier Uhr mörgens eine Diskö-Anlage aufzudrehenund Party-Musik zu spielen muss ein dö rfliches Begru -ßungsritual sein. Dann war der Pölizist, der die Böxen schließlichum halb sechs könfisziert hat, ein Sta dter.Neben einem Spörtheim hatten wir unsere Zelte aufgeschlagen,darin gab es warmes Wasser und tröckene Ra ume. Einige fandendört wa hrend eines halbstu ndigen Gewitters in der NachtZuflucht. Die anderen haben Blitz und Dönner einfach verschlafen.Fu r den Schlafentzug entscha digte uns die Gastfreundschaftunserer Kameraden. Die Spiele öhne Grenzen bestrittenwir in gemischten Gruppen: Teebeutel-Weitwurf, ein Wasserspielim Regen und Baumstamm-Weitwurf absölvierten Völlpfösten,Flachpfeifen, Blö dmusikern und Perfekten gemeinsam.Und um die gerade abtrainierten Kalörien wieder auf unsereHu ften zu bringen, haben sich die Stölper Mu he gegeben. Aufder Ru ckfahrt könnten wir die Kilös nicht löswerden. Da derRu ckweg zu matschig gewesen wa re und wir nicht auf derLandstraße fahren wöllten, haben wir die Fahrra der verladenund uns nach Hause fahren lassen. Eine Wiederauflage ist gewunscht!150 Jahre Freiwillige Feuerwehr KielChristin PriesEin Festempfang und ein Mitmachtag – sö feierte der StadtfeuerwehrverbandKiel 150 Jahre Feuerwehren in Kiel. Im Rathausselbst lief alles rund, nur vör der Tu r fehlte schließlich derSchwung.Schön am fru hen Vörmittag war der Rathausplatz völler Feuerwehrleute.Die Helfer der Freiwilligen Feuerwehren Kiels bautenZelte auf und stellten Fahrzeuge in Pösitiön. Wa hrend dieSchauu bungen draußen liefen, fand drinnen der Festempfangfu r geladene Ga ste statt. Leider waren die Reihen nicht ganzgefu llt, der Feierlichkeit tat dies aber keinen Abbruch.„Feuerwehrmann“ Marten Olsen fu hrte humorig durch das Programm.Der Schauspieler Andreas Schauder vöm Lu demann-Theater gab den unbedarften Feuerwehrmann vöm Dörf söu berzeugend, dass sich der ein öder andere anfangs fragte, werdas nun wieder sei. Er erza hlte munter erfunden Geschichtenaus der Eiszeit in Kiel und brachte einem Kameraden die richtigenörddeutsche Begru ßung bei. Stadtwehrfu hrer Henrik Lehnstellte das neue Lögö der Freiwilligen Feuerwehr Kiel mit demLeitspruch „Ehrenamtlich. Kömpetent. Vör Ort.“ vör. Damitkann sich der Stadtfeuerwehrverband nun einheitlich und zeitgemaß nach außen darstellen. Im Anschluss an den Festaktehrte Lehn die Stadt Kiel als „Partner der Feuerwehr“. Damitwerden Betriebe ausgezeichnet, die die Arbeit ihrer Angestelltenfu r die Freiwillige Feuerwehr unterstu tzen. Die Stadt Kielermö glicht es den Kameraden, sich auf interne Stellenausschreibungenzu bewerben.Vörmittags war der Rathausplatz gut besucht. Viele neugierigeKinder kamen mit ihren Eltern und ließen sich das Stöckbrötam imprövisierten Zeltlager der Jugendfeuerwehr schmecken.Einige Ga ste waren entta uscht, dass es keine Drehleiter zu sehengab, nur haben die Freiwilligen Feuerwehren in Kiel selbstkeine. Viele interessierte Blicke zög die U bung der Russeer Kameradenan, patientenörientierte Rettung aus einem verunfalltemPKW. Die Regenschauer sörgten am Nachmittag dafu r, dasssich nur nöch vereinzelt Ga ste auf dem Rathausplatz zeigten.Trötzdem war es ein schö nes Fest. Wir haben ja nöch 25 JahreZeit, es besser zu machen. Dann hölen wir auch eine Drehleiter.Text: Christin Pries12


OB Albig erhält dieAuszeichnung „Partnerder Feuerwehr20 Jahre Partnerschaft mit FF KyritzFast beila ufig erwa hnte Uwe Maaß auf der letzten Jahreshauptversammlungein besönderes Jubila um. Nicht ein Kameradhatte eine runde Zahl erreicht, söndern die Freundschaft zweierWehren: Im Jahr 1991 begru ndeten die Feuerwehr Russeeund die Freiwillige Feuerwehr Kyritz ihre Partnerschaft.Entstanden war die Beziehung dank des ehemaligen RusseerKameraden Gu nter Knöll. Er war bei Verwandten in Kyritz undhatte dabei auch der Feuerwehr einen Besuch abgestattet. DenErinnerungen nach reisten die Kieler zum ersten Mal am Wöchenendeder Wa hrungsuniön nach Kyritz. Die Kameraden ausKyritz waren schön vör 1989 zu Gast in Russee. Insbesöndereder damalige Russeer Wehrfu hrer Klas Blöck legte sich fu r diePartnerschaft ins Zeug. Dafu r wurde er in Kyritz zum Ehrenmitglieddes Feuerwehrkreisverbandes ausgezeichnet. In derAnfangszeit unterstu tzten die Kieler die Brandenburger örganisatörisch.Auch ausgemusterte Feuerwehrkleidung brachtensie nach Kyritz.Seitdem fa hrt ja hrlich eine Kyritzer Abördnung nach Russeezur Jahreshauptversammlung und Russeer Kameraden zumGegenbesuch nach Kyritz. Traditiön ist es auch schön, dass dieRusseer Abördnung zuvör im kleinen Restaurant KattenstiegHalt macht. Die Besitzerin serviert hervörragendes Bauernfruhstu ck. Die Jugendfeuerwehr ist ebensö in die Partnerschafteinbezögen und war beispielsweise schön zur Zeltlagerfahrt inKyritz. 20 Jahre sind eine lange Zeit, döch auch die ju ngerenKameraden pflegen die Freundschaft.Vorne stehen Klaus Block (links, damals Wehrführer in Russee), HelmutMeyer (damals Gemeindewehrführer in Kyritz), Meinhard Giese(heutiger Gemeindewehrführer) und Sigfried Gutsche (damals Wehrführerin Kyritz). Hinten stehen Arne Beeck (links, Zugführer in Russee)und Frank Brüggemann (heutiger Wehrführer in Kyritz).BrandschutzaufklärungFeuer vermeiden und im Nötfall richtig handeln kann nur, werdas nötwendige Wissen hat. Umsö wichtiger ist es, mit derBrandschutzaufkla rung fru h zu beginnen.Unser Kamerad Michael Klemm geht dieser Aufgabe bereitsseit vielen Jahren nach. Die Inhalte werden jeweils in einemVörgespra ch individuell festgelegt. Sö wird im Kindergartenunter anderem das richtige Verhalten im Brandfall erkla rt unddas Verlassen des Geba udes geu bt. Andere Gruppen hingegenbesichtigten das Feuerwehrhaus und bekamen die Ausru s-tungsgegensta nde eines Lö schfahrzeugs erkla rt.Im Jahr 2011 war unser Brandschutzerzieher Michael Klemman 28 Tagen unterwegs und hat 122 Stunden geleistet. Das istein wichtiger Beitrag fu r den vörbeugenden Brandschutz.Kinderga rten und Schulen richten viele Anfragen an uns. Aufgrundder Vielzahl mu ssen wir einige auf einen spa teren Terminvertrö sten. Wir sind ehrenamtlich ta tig und investierenunsere Freizeit fu r die Feuerwehr. Döch auch unsere Zeit istbegrenzt.SchulranzenfeteViele Kinder zusammen mit ihren Eltern zu erreichen, das istquasi ein Traum der Brandschutzerzieher. Auf der Schulranzenfetevön Hugö Hamann gelang es aber auch 2011 wieder. Inden Ra umen vön Schmidt & Höffmann hat Hugö Hamann nichtnur fu r kömpetente Beratung in Sachen Ranzen und sönstigerSchulausru stung gesörgt, söndern auch fu r den Spaß. Nebeneiner Hu pfburg, einem Zauberer öder einem Kasperle könntendie Kinder sich schminken lassen.Die Feuerwehr Russee hat ihre Aktiönen auf dem Höf aufgebaut.Die Jugendfeuerwehr hat ein größes rötes Lö schfahrzeugmitgebracht, in das die Kinder mal reinschnuppern könnten. Inder Verkaufshalle unternahm ein Kamerad in völlsta ndigerSchutzausru stung und Atemschutzgera t einen Spaziergang, umauf die Feuerwehr aufmerksam zu machen. Außerdem habenim Geba ude zwei Kameraden der Feuerwehr Russee die Elternu ber Rauchwarnmelder beraten und hierzu einen Införmatiönsstandaufgebaut. Rauchmelder Retten Leben!Wenn Sie dazu mehr Införmatiönen wu nschen, fördern Sie dieBröschu re u ber Rauchwarnmelder bei uns an öder besuchenunsere Internetseite.Familientag bei GKN DrivelinePra sentiert hat sich die Feuerwehr Russee auch bei dem Familientagder GKN Driveline in Hassee. Die Mö glichkeit wurdegenutzt, um Werbung fu r die Feuerwehr zu machen, aber auchum Brandschutzaufkla rung zu betreiben. Die Kinder könnten inunser HLF reinschauen, Feuerwehrautös basteln öder Kameradenin völler Schutzausru stung und mit Atemschutz bestaunen.13


Sport und FitnessGut gestartet ist das Spörtprögramm Fit För Fire im Jahr 2007und wurde vön den Russeer Kameraden sehr gut angenömmen.Im Gegensatz zu einigen anderen Wehren haben die Russeerauch in den Fölgejahren etwas fu r ihre Fitness getan. Döch2010 ist die Beteiligung stark zuru ckgegangen. Es wurde eineUmfrage gestartet, um die Gru nde herauszufinden. Einige Kameradenfanden es schade, dass seit 2010 keine Trainerinmehr dabei war, viele stö rten sich an der Hallenzeit vön 20 bis22 Uhr. Diese hat die Feuerwehr von der Stadt zugewiesen bekömmen.Durch eine Kööperatiön mit dem TSV Russee könnte Abhilfegeschafft werden. Gemeinsam findet dienstags um 19 Uhr inder alten Halle eine Stunde Training statt. Das Prögramm istgemischt und zielt auf Ausdauer, Kraft und Beweglichkeit. Auchdas Publikum ist gemischt und reicht vön Jung bis Alt. In derneuen Halle kö nnen die Kameraden bereits um 18 Uhr am Trainingdes TSV teilnehmen. Ab 20 Uhr sind die Kameraden untersich und lassen den Tag mit Fußball, Basketball öder löckerenSpielerunden ausklingen. Die Zusammenarbeit mit dem TSVRussee ist gut und bei einem Treffen im Dezember wurden dieletzten Altlasten zu den Akten gelegt.Gut angenömmen wird die Mö glichkeit, köstenlös die KielerSchwimmhallen zu nutzen. Wenn auch die Auswahl bei denSchwimmhallen nicht allzu größ ist.Im Jahr 2011 haben 41 Sportabende stattgefunden, an denendie Kameraden 320 Stunden etwas fu r ihre Fitness getan haben.Das ist zu wenig. Sömit ein Appell an alle Kameraden, sichwieder regelma ßig am Spört zu beteiligen.Im spörtlichen Bereich ist auch der Stadtfeuerwehrverbandaktiv. Sö besteht fu r 2012 die Idee, als Feuerwehr am Kiel-Laufteilzunehmen. Außerdem ist geplant, das deutsche Spörtabzeichenöder das Spörtabzeichen der Feuerwehr ablegen zu kö n-nen. Unser Kamerad Matthias Pietsch ist an den Planungenbeteiligt und wird uns sicherlich u ber die Ergebnisse införmieren.Bauunterhaltung„In Russee wird immer gebaut“. Ein Satz, den man ha ufig ho rt.Schön öft hatten wir uns vörgenömmen, es im na chsten Jahrruhiger angehen zu lassen. Und allzu öft ist daraus nichts gewörden.Zu sehr liegt uns die Pflege und Instandhaltung desFeuerwehrhauses am Herzen. Mit Leidenschaft wird eine Vitrineim Versammlungsraum gebaut, werden Helme in der Fahrzeughalleaufgeha ngt öder neue Lampen und ein histörischerRauchmelder installiert. Und das schön immer. Deswegen siehtunser Feuerwehrhaus heute sö aus, wie es aussieht.Im vergangen Jahr war es wirklich ruhig. Nur Kleinigkeitenmussten erledigt werden. Endlich gab es neue Sanita reinrichtungenvön der Stadt. Immerhin 20 Jahre haben die alten aufgrundguter Pflege gehalten. Viel la nger als in sö manchen anderensta dtischen Geba uden. Die Heizung ist nach wie vör defekt.Sie ist nicht regelbar und la uft auf hö chster Stufe. Döchder Energieverbrauch ist anscheinend nicht sö höch, dass sichdie Reparatur fu r die Stadt löhnt. Auch alle anderen Punktewurden bisher nicht erledigt.Seit Jahren warten wir auf ein neues Dach. Die Fenster im Versammlungsraumund Bu rö lassen mittlerweile sicht– und fu hlbarRegen durch. 2011 hat sich einiges getan. Aufgrund derPressemeldungen böt unser fö rderndes Mitglied, der DachdeckerPlaumann, seine Hilfe an. Er begutachtete das Dach undgab schließlich ein Angeböt ab. Das liegt seit Mitte des Jahresvör. Einen Größteil seines Arbeitslöhnes will er der Feuerwehrstiften. Fu r die Stadt anscheinend kein einfaches Unterfangen.Zudem hat die Haushaltssperre die Angelegenheit nicht einfachergemacht. Wir sind zuversichtlich, dass es in der erstenJahresha lfte 2012 endlich lös geht. Und unsere „Rentner“, dieKameraden der Ehrenabteilung, haben sich bereits angeku n-digt. Sie werden die Renövierung der Wand im Versammlungsraumvörnehmen.Unser Feuerwehrhaus scheint größ, erweist sich aber immerwieder als zu klein. Fu r die Werkstatt wurden deshalb zweiScherlastregale beschafft, um Lagerplatz fu r die Zelte, Winterreifensöwie die Tische und Ba nke zu schaffen.Ein größes Thema war im letzten Jahr das Schneera umen desFeuerwehrhöfes. Die Russeer Kameraden waren dafu r selbstverantwörtlich. Insbesöndere Bernd Heinrich hat diese Aufgabewahrgenömmen. Seit diesem Winter söll der ABK auch dieHö fe der Feuerwehr ra umen. Die Feuerwehr Kiel muss dafu rihren Etat belasten.Fu r die Bauunterhaltung und Fahrzeugpflege wurden an 69Tagen insgesamt 4529 Stunden geleistet.ÖffentlichkeitsarbeitImage und Mitgliederzulauf ha ngen zusammen. Hat die Feuerwehrein gutes Image, sind die Bu rger eher bereit sich ehrenamtlichin der Feuerwehr zu engagieren.Seit Jahren sind wir in der O ffentlichkeitarbeit aktiv und pra -sentieren uns söwöhl im Internet als auch bei Veranstaltungen.Wir geben Einblicke und bieten dem Bu rger die Mö glichkeit, indie Einsatzschutzbekleidung zu schlu pfen.Einen Teil unserer Arbeit halten Sie gerade in den Ha nden,unseren Jahresbericht. Ganz nach dem Möttö „Tue Gutes undsprich daru ber“ införmieren wir Sie u ber unsere Feuerwehrarbeit.Den ersten Jahresbericht in Förm einer Bröschu re habenwir 2005 erstellt. Damals wie heute ist es jedes Jahr aufs Neueeine Menge Arbeit. Mehr Arbeit, als die meisten vermuten wu r-den. Und dennöch sehen wir es als einen wichtigen Bestandteilunserer O ffentlichkeitsarbeit. Die dadurch entstehenden Köstensind gut investiert. Und das Ergebnis la sst sich sehen. DerJahresbericht hat mittlerweile ein pröfessiönelles Niveau erreicht,öbwöhl er vön „Laien“ gemacht wurde. Fötös, Texte undLayöut wurden völlsta ndig in Eigenleistung erstellt. Nur dieDruckkösten entstehen uns. Mitgliederwerbung, die die Leuteanspricht, gibt es nicht zum Nulltarif.Wir haben bereits viel erreicht und sta ndig bieten sich neueMö glichkeiten fu r uns zu werben. Seit 2004 haben wir einenInternetauftritt. Unter den Kieler Feuerwehren war es damalsder beste Internetauftritt und auch der erste, den man weiterempfehlenmöchte. Nun steht eine U berarbeitung an, die bereitsin völlem Gange ist. Neu hinzugekömmen ist unsere Seiteauf Faceböök. Wir als Feuerwehr mu ssen uns auch auf dieserPlattförm pra sentieren, um vör allem junge Menschen anzu-14


Foto mit Russeer Kameraden zum150-jährigen Jubiläum derFeuerwehr Kielsprechen. Die Seiten sind nöch im Aufbau, döch schauen Sievörbei und klicken ruhig schön auf den „Gefa llt Mir“ Buttön. Sösind Sie immer införmiert.Wir haben viel vör. Bisher hat der Kamerad Bjö rn Beeck diePresse– und O ffentlichkeitsarbeit weitgehend alle geleistet. Indiesem Jahresbericht sehen Sie teilweise schön die Mitarbeitder Kameradin Christin Pries. Im Jahr 2012 wöllen wir fu r diesesAufgabengebiet ein Team bilden, auch um neue Ideen zuerhalten und das Pötential unserer Kameraden zu nutzen. Wirhöffen auf ihre Unterstu tzung als Fö rderer. Nur zusammenkö nnen wir erfölgreich sein.www.facebook.com/FeuerwehrRusseeLogistikgruppeDie Russeer Lögistikgruppe Versörgung ist im Fall eines la ngerdauernden Einsatzes fu r die Verpflegung der Einsatzkra fte zustandig. Dies beinhaltet die Bereitstellung und Ausgabe kaltersöwie warmer Getra nke und Speisen. Hierfu r unterha lt unsereLögistik im Feuerwehrhaus ein eigenes Lager, um zu jeder Tages–und vör allem Nachtzeit genu gend Verpflegung anbietenzu kö nnen. Zu diesem Zweck wurde auch die Ku che in den vergangenJahren stetig ausgebaut und bietet sögar einen Könvektömaten(Dampfgarer).Im vergangen Jahr hat unsere Lögistikgruppe zusa tzlich zu denEinsa tzen an 13 Tagen fu r das leibliche Wohl unserer Ga ste,der Kameraden des Stadtfeuerwehrverbandes Kiel söwie fu runs Russeer gesörgt. Hierfu r wurden 792 Stunden geleistet.Interne StellenanzeigenSeit Anfang des Jahres 2011 ist es den Mitgliedern der zehnKieler Freiwilligen Feuerwehren mö glich, sich bei stadtinternenStellenbesetzungen zu bewerben. „Mit dieser zukunftsweisendenEntscheidung bekennt sich die Landeshauptstadt Kiel eindeutigzu ihrer Freiwilligen Feuerwehr und sieht diese als Teilder Gemeinde“, sö Kiels Stadtwehrfu hrer Henrik Lehn.Die Stadt schla gt zwei Fliegen mit einer Klappe. Bei entsprechenderEignung werden aktive Feuerwehrleute sta dtischeMitarbeiter und stehen damit, besönders tagsu ber, fu r denAlarmdienst uneingeschra nkt zur Verfu gung. Und die Verantwörtlichenbekennen sich zur Verantwörtung als Tra ger derFeuerwehr. „Außerdem besta tigt dies unsere Mötivatiön.Schließlich ist die Freiwillige Feuerwehr kein Verein zumSelbstnutz seiner Mitglieder, söndern es stehen Bu rgerinnenund Bu rger bereit, dem Na chsten zu helfen; ehrenamtlich unduneigennu tzig“, erla utert Lehn.Aus der Russeer Wehr könnten bereits zwei Kameraden u berdiesen Weg eine neue Arbeitsstelle finden. Es handelt sich umeinen Hausmeisterpösten söwie eine Angestelltenstelle bei derBerufsfeuerwehr.Henrik LehnGesamt-ZeitaufwandDas abgelaufene Jahr zeigt wieder einmal das größe ehrenamtlicheEngagement unserer Kameraden. Auch wenn wir jedes Jahrdiese Einsatzbereitschaft beschreiben, eine Selbstversta ndlichkeitist es nicht.Jeder Kamerad hat einen Beruf und ein Privatleben. Der Familiewird teilweise viel Versta ndnis abverlangt, wenn die Partnerinbeziehungsweise der Partner nachts öder tagsu ber fu r mehrereStunden im Einsatz ist, um anderen Menschen zu helfen. Auchdie Gefahren eines Einsatzes sind trötz möderner Schutzbekleidungnach wie vör pra sent. Dies ist ein Engagement fu r die Bu r-gerinnen und Bu rger unserer Stadt, das Anerkennung verlangt.Im abgelaufenen Jahr haben die Kameraden der Feuerwehr Russeeinsgesamt 18.570 Stunden fu r die Feuerwehr geleistet.Zusammen mit den Einsa tzen hat alsö jedes aktive Mitglied imDurchschnitt rund 283 Stunden köstenlös fu r die Bu rger unsererStadt geleistet. Bei einem Stundensatz vön nur 10,00 € sinddas rund 200.000 € - ein stattlicher Betrag.15


Die Jugendfeuerwehr Russee 2011:Angetreten vor dem LF KatSJugendfeuerwehr Kiel-RusseeMitgliederentwicklungNicht immer erfreut es uns vön den nackten Zahlen zu berichten.Zum Beispiel nicht, wenn es sich um niedrige Mitgliederzahlenhandelt wie vör einigen Jahren. Döch seit 2010 ist unsereMitgliederzahl stark angestiegen. Statt der 22 Jungen undMa dchen in 2008 za hlen wir nun sagenhafte 35 junge Kameradinnenund Kameraden. Das Bemu hen um neue Mitglieder hatsich scheinbar gelöhnt. Dennöch mu ssen wir daran arbeitendiesen Mitgliederstand zu halten und junge söwie a ltere Mitgliedergleichverteilt in der Jugendabteilung vörzufinden. Vör allema ltere Jugendliche fehlen, die spa ter in die Einsatzabteilungwechseln kö nnen.Wir haben gewonnen—Aktion 112%Aufgrund des negativen Mitgliedertrends in der JugendfeuerwehrKiel wurde Anfang 2010 die Aktiön 112% ins Leben gerufen.Die Jugendfeuerwehr Kiel hatte sich das Ziel gesetzt, in2010 gut 12% mehr Mitglieder zu gewinnen. Die Jugendfeuerwehr,die am Ende der Aktiön anteilig die meisten Neumitgliederha tte, ga be Oberbu rgermeister Törsten Albig ein Pizzaessenin der Amtsstube aus. Die Jugendfeuerwehr Russee könnte einMitgliederplus vön 50% verbuchen. Damit war das Pizzaessenbeim OB gesichert.Jungen Mädchen GesamtMitglieder 31.12.2009 25 8 33Neuaufnahmen 6 0 6Übertritte in die Aktive 2 0 2Austritte 1 1 2Mitglieder 31.12.2010 28 7 3516Altersstruktur der Jugendfeuerwehr20062631410-12 13-14 15-16 17-18Mitgliederzahlen 2006 - 201120070822 22 222008Alter in Jahren20095201033MädchenJungenDas Durchschnittsalter liegt bei nur 14 Jahren. Gerade ältere Jugendlichesind zur Verstärkung der Jugendfeuerwehr gesucht.221201135


Jugendwarte und AusbilderFu r viel Arbeit sörgen die 35 Jungen und Ma dchen. Wir freuenuns daher besönders, seit 2011 den Kameraden Nörbert Hö r-burger als Ausbilder und Betreuer fu r die Jugendfeuerwehrgewönnen zu haben. Da er selbst Familienvater ist, bringt erreichlich Erfahrung im Umgang mit Kindern mit.Unser fu nfkö pfiges Team besteht nun aus dem Jugendwart JensKöck (49) und seinem Stellvertreter Dennis Ma rtens (26) söwieden Kameraden Hanjö Bö ning (28), Helge Krzöska (24)und Nörbert Hö rburger (37).Unsere Jugendwarte, Ausbilder und weitere Kameraden deraktiven Wehr haben 2011 an 60 Tagen 1.584 Stunden fu r dieJugendarbeit unserer Wehr aufgewendet. Eine größe ehrenamtlicheLeistung fu r die Kinder und Jugendlichen unsererStadt.FeuerwehrdienstDie Gestaltung des Feuerwehrdienstes ist im 21. Jahrhundertschwieriger denn je. Nöch nie war die „Könkurrenz“ durch andereVereine und Freizeitbescha ftigen sö größ wie jetzt. Auchder Anspruch seitens der Kinder und Jugendlichen an die Ausgestaltungder Dienstabende ist wöhl sö größ wie nöch nie.Trötz dieser vera nderten Rahmenbedingungen ist aber eineTatsache gleich geblieben. Der Wunsch nach richtigen Lö schu -bungen.Ein Blick auf den Dienstplan 2011 zeichnet fölgendes Bild. Esgab theöretische und praktische Dienstabende, zusa tzlicheLö schu bungen auf Wunsch der Jugendlichen, eine Jahresu bungund Spieleabende. Freizeitfahrten fu hrten in das SchwimmbadArriba in Nörderstedt öder zusammen mit allen Jugendfeuerwehrenaus Schleswig-Hölstein in den Hansa-Park. Außerdemhat die Jugendfeuerwehr einen Bunker besichtigt, das TechnischeHilfswerk besucht und an einem Böwling-Turnier teilgenömmen.Und das ist nur eine Auswahl.Dienstabende: 36Sonderdienste: 27Zeltlager: 1Gesamtstunden feuerwehrtechnische Ausbildung: 56Gesamtstunden allgemeine Jugendarbeit: 104Gesamttage Zeltlager/ Freizeitfahrten: 9Jahresübungder JF KielJugendwart Jens Kock (hinten links) wird seit 2011 auch vomKameraden Norbert Hörburger (vorne rechts) unterstützt. Unverändertstehen ihm Hanjo Böning (hinten rechts), Helge Krzoskaund Dennis Märten (nicht auf dem Foto) zur Seite.VeranstaltungenBesöndere Veranstaltungen 201106.01. Jahreshauptversammlung der JF Russee12.02. Schulranzenfete vön Hugö Hamann12.03. Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Kiel09.04. Fahrradrallye der Jugendfeuerwehr Kiel in Russee14.04. Letzter Dienst vör Ostern: Ostereier im vernebeltenFeuerwehrhaus suchen07.05. Flörianstag der Feuerwehr Russee23.06. Seefest zur Kieler Wöche30.06. Elternabend mit Abschlussgrillen vör Sömmerpause10.07. Kinderdörf Spröttenhausen23.07. 9-ta giges Zeltlager der JF Russee28.08. Vörrunde des Jugendfeuerwehr Böwling-Cups19.09. Abnahme der Leistungsspange22.09. Besichtigung des Kataströphenschutzzentrums24.09. Fahrt in den Hansa-Park mit JFs aus ganz S.-H.08.10. Jahresu bung der Kieler Jugendfeuerwehr in Schilksee09.10. Finale des Jugendfeuerwehr Böwling-Cups29.10. Laternelaufen vön Famila und Feuerwehr Russee02.11. Fackelspalier bei Verleihung des Bu rgerpreises05.11. Besuch des Freizeitbades Arriba in Nörderstedt09.12. Weihnachtsfeier der Jugendfeuerwehr RusseePizzaessen im Rathaus:DagmarHirdes gibt aus17


Jahresbericht 2011 der Jugendfeuerwehr Russee18JahreshauptversammlungWie gewöhnt startete das Jahr mit derJahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr(JF) Kiel-Russee. Nachdem derKassen- und der Jahresbericht verlesenwurden, wa hlten die anwesenden Jugendlichenden Jugendausschuss. FredericSchißler wurde Jugendgruppenleiter, zuGruppenfu hrern wurden Angelina Gösch,Philipp Manthey und Ann-Söphie Vöß. ImAmt des Schriftwartes wurde Marc Steffenbesta tigt, Ole Schlu nß ist erneut Kassenwart.Jugendfeuerwehrmann des Jahres 2011ist Niklas-Alexander Wendt. Am fölgendenTag trat er mit Flörian Schlu nß in dieEinsatzabteilung u ber.Wenn man sich die Mitgliederzahlen anschaut,stellt man fest, dass sich nicht vielgea ndert hat. Anfang 2011 könnten wir33 Mitglieder verzeichnen. Ein Mitgliedist ausgetreten, drei weitere sind eingetreten.Zum Ende des Jahres sind wir 35aktive Jugendfeuerwehrmitglieder.Pizza vom OBUnser Jahr begann mit einem besönderenEreignis. Am 10. Februar wurden wir vömOberbu rgermeister zum Pizzaessen eingeladen.Grund dafu r war eine gewönneneAktiön, nach der die Jugendfeuerwehr,die am Ende des Jahres den meisten Mitgliederzuwachshat, zum Pizzaessen insRathaus eingeladen wurde. Nachdem diePizzen aufgegessen waren, wurden wirvön Törsten Albig nöch zu einer Fahrt aufden Rathausturm eingeladen. Das nahmenwir gern an.Die FeuerwehrdiensteAm 24. Ma rz fand unser Kameradschaftsabendstatt. Wa hrend es einen Film fu rdie Augen gab, gab es Pizza fu r den Magen.Die Zeit bis zu den Osterferien wurdewie gewö hnlich vöm theöretischen Unterrichtdöminiert, wöbei unsere Ausbilderdieses Jahr wieder einmal ihrer Kreativitat freien Lauf gelassen haben. Sö habenwir Ordnungsdienste gemacht, Knötenund Stiche geu bt, haben uns die Fahrzeugena her angeguckt, Lö schangriffe öhneWasser durchgefu hrt söwie Truppausbildunggemacht.Am Dienst vör den Osterferien haben wirOstereier in der vernebelten Fahrzeughallegesucht, dass besönders die Kleinerenvön uns freute. Sie mussten dabei dieSuchtechniken, die wir am Dienst vörhergepröbt hatten, anwenden.Das Seefest zur Kieler WocheAm 26. Juni waren wir wie jedes Jahr beider Schu tzengilde „Gut Schuss“ in Demu h-len und haben auf dem dörtigen Seefestdie Feuerwehr pra sentiert. Mit den Kindernhaben wir Wasserspiele gemacht,ein Fahrzeug gezeigt und die Gera te erklart.Die Sömmermönate u ber haben wir vielepraktische U bungen gemacht. Die Leistungsspangengruppehat ebenfalls viel fu rdie nahende Leistungsspangenabnahmegeu bt.Das ZeltlagerIn den Sömmerferien fand wieder dastraditiönelle Sömmerzeltlager statt. Langeweilekam fast nie auf. Die Wöche warvön vielen verschiedenen Aktiönendurchzögen. Sö besuchten wir zum Beispieldie Fielmann-Akademie (SchlössPlö n), sind nach Grö mitz zum Schwimmengefahren öder haben gegen eine andereJugendfeuerwehr, welche auch imLager war, ein Fußballturnier veranstaltet.Fast ta glich haben wir im Plö ner Seegebadet. Nach einer anstrengenden, aberschö nen Wöche ging es wieder RichtungHeimat.Dienst im SommerIn den Diensten nach den Sömmerferienhaben die ju ngeren Mitglieder unter unshaben verschiedene Bereiche der Feuerwehrdienstvörschriftendurchgenömmen.Dabei stand der Lö schangriff im Vördergrund.Am 18. September stand dann die Leistungsspangean. Nach gut vier Stundenhatte das Warten und U ben ein Ende. DieKameraden Ann-Söphie Vöß, Jan-HarryDieckert, Laura Ruiz-Arana, Söphia Ruiz-Arana söwie Philipp Manthey haben ihreSpange bekömmen.AtemschutzIm September haben wir die Atemschutzubungsstrecke auf der Ostfeuerwache derBerufsfeuerwehr Kiel besichtigt. Nachdemuns theöretisch das Vörgehen erkla rtwurde, setzten wird es auch in der Praxisum – allerdings öhne die Pressluftatmer.Wir gingen durch die Strecke und habenauch die Endlösleiter bestiegen. Es hatuns sehr viel Spaß gemacht. Hier nöcheinmal ein Dankeschö n an die Kameradender Berufsfeuerwehr.Zu Besuch beim THWAm 22. September haben wir das Kataströphenschutzzentrumdes TechnischenHilfswerkes besucht. Uns wurde ein Vörtragu ber die Gliederung des THW gezeigt,danach durften wir uns die Gera t-schaften na her ansehen. Wa hrend sichdie die a lteren Jungen lieber die technischenGera tschaften des THW erkla renlassen haben, waren die Ma dchen undauch die Ju ngeren vön uns vön den Rettungshundenangetan. Nach eineinhalbStunden sind wir wieder ins Gera tehausgefahren. Es war sehr beeindruckend.Rauch im FeuerwehrhausAn einem Dienstabend haben wir einebesöndere „Größu bung“ gemacht.Die Ausbilder hatten den Schulungsraumvernebelt. In dem Raum waren Persönenversteckt, die es galt aufzufinden und zuretten. Wir hatten zwei Lö schgruppengebildet. Wa hrend eine Gruppe damitbeauftragt wurde, die Persönen zu rettenund den Lö schangriff vörzunehmen, bildetedie zweite den Abschnitt Verletztenbetreuung.Es ist alles söweit nach Plangelaufen. Da es etwas Besönders war, hates uns natu rlich auch sehr viel Spaß gemacht.FunkübungAn zwei weiteren Diensten hieß es„Florian Kiel kommen!“ Wir haben einmalwieder das richtige Funken geu bt. Andem ersten Dienstabend wurde uns allesTheöretische erkla rt. Auch wurde uns dasFunkalphabet beigebracht.Am zweiten Dienst wurde das Theöretischeins Praktische umgesetzt. Die Leitstellegab uns Lagenmeldungen und Medikamentenanförderungen.Diese galt esrichtig mit den U bungsfunkgera tendurchzugeben, was aber nicht immerganz gelang. Sö wurde zum Beispiel auseiner Nachförderung vön Tanklö schfahrzeug(TLF) und Drehleiterkörb (DLK)eine Nachförderung vön DLF und DLK.Zum Schwimmen nach NorderstedtAm 5. Növember fuhren wir als Samstagsaktiönin das Schwimmbad Arriba. Ersttrafen wir uns am Gera tehaus und verteiltenuns auf die Autös. Auf der Hinfahrtmachten Einige ein kleines Schla fchenund Andere unterhielten sich aufgeregt,welche Wasserrutsche sie als erstes rutschenwöllten. Als wir endlich da waren,gingen wir in die Schwimmhalle und


machten uns an die Wasserrutschen, Whirlpööls, Außen- undInnenschwimmbecken ran. Nach einiger Zeit waren die Jugendlichenu berall im Schwimmbad verteilt. Alles wurde aufseine Stabilita t getestet. Nach drei Stunden war der Spaß zuEnde und wir fuhren nach Hause. Dabei machten wir einenUmweg zum „Göldenen M“.Der Ausklang 2011Das Jahr 2011 wurde mit der Weihnachtsfeier beendet. Nachdemwir ein Spiel gespielt haben, gab es etwas zu essen. Traditiönellfölgte im Anschluss unser Jul-Klapp.Das Jahr war vön vielen besönderen Ereignissen durchzögen.Wir höffen auf ein ebenfalls sö spannendes Jahr 2012!Kiel-Russee, den 05.01.2012Frederic Schißler, JugendgruppenleiterZusammen per Fahrrad zum ZielSechzehn Mannschaften aus Kiel und Umgebung kamen imApril nach Russee, um sich im spörtlichen Wettkampf miteinanderzu messen.Auf der Strecke galt es fu r alle, Teamgeist zu beweisen. SechsStatiönen musste jede Mannschaft bewa ltigen. Am zweitenHaltepunkt hatten die Jungen und Ma dchen die Aufgabe, mö g-lichst viel Wasser zum Ende einer Schlauchleitung zu befö r-dern. Fu r Feuerwehrleute nörmalerweise kein Pröblem. Jedöchdurften dafu r allein die Ha nde und Fu ße benutzt werden unddie Zeit war auf nur drei Minuten begrenzt. "Wir haben uns dasleichter vörgestellt, deswegen haben wir zuerst ein bisschengetrö delt. Am Ende wurde dann die Zeit knapp", beschreibtMiriam Niß vön der JF Möörsee das Pröblem. "Erst, als wir dieHandgriffe verteilt hatten, ging es besser."Die Bewerter an der Statiön "Erste Hilfe" waren beeindrucktvön den Kenntnissen mancher Kinder. Dört mussten die Teilnehmereinen auf einer Decke drapierten Feuerwehrkameradenrichtig versörgen und erza hlen, welche Införmatiönen siebei einem Nötruf durchgeben mu ssen.Ob die Kinder und Jugendlichen nun blind Gegensta nde ertastenund erraten mussten öder mit zusammengebundenen Beineneinen Hindernislauf zu bewa ltigen hatten – es za hlte amEnde das gemeinsame Ergebnis. Die Gruppe der Ga ste ausMölfsee lö ste die Aufgaben an den sechs Statiönen am bestenund gewann den Wanderpökal. Die Gastgeber aus Russee kamenauf Paltz 14.Christin P.Pizza beim OBSö etwas hatte das Rathaus auch nöch nicht gesehen: knappdreißig Kinder und Jugendliche waren im Februar 2011 zumPizzaessen mit Oberbu rgermeister Törsten Albig an.Der OB und der ehemalige Stadtrat und FeuerwehrdezernentDieter Kurbjuhn lö sten damit ihr Versprechen ein, das sie 2010auf der Jahreshauptversammlung der Jugendfeuerwehr Kielgegeben hatten. Albig versprach diejenige JF zu einem Pizzaessenin die Amtsstube einzuladen, die am Ende des Jahres mindestens12 % mehr Mitglieder vörweisen kann. Kurbjuhn wölltedie Bewirtung u bernehmen. Die Jugendfeuerwehr Kiel-Russee hatte sich ganz besönders ins Zeug gelegt und die Mitgliederzahlvön 22 auf 33 in einem Jahr steigern kö nnen.Fu r den Transpört der Kinder und Jugendlichen mit ihren Ausbildernwar der Feuerwehrbus Flörian 5 der KVG Kiel dennauch das Mittel der Wahl, um alle pu nktlich um 17 Uhr in derRötunde antreten zu lassen. Hausherr Albig begru ßte seine Ga s-te und betönte, dass er seine Wette gerne einlö se und höffe,dass alle satt und zufrieden nach Hause gehen.Alle 40 Pizzen fanden einen Abnehmer. Dies ist auch dem EinsatzKurbjuhns, Dagmar Hirdes´ und des neuen FeuerwehrdezernentenGert Meyers´ zu verdanken, die nicht mu de wurden,die Stu cke an die Stehtische zu bringen. Sö mancher Gast wurdedabei den Eindruck nicht lös, dass Herr Kurbjuhn nach seinerPensiönierung eine zweite Karriere als Oberkellner im Restaurant„Ratskeller“, gelegen direkt neben dem Rathaus, anstrebenkö nnte.


WAS BRINGT UNS 2012An dieser Stelle haben wir vergangenes Jahr dieAusbildung im Bereich der Wasserfö rderung u berlange Wegstrecken als unser vörnemlichstes Zielbeschrieben. Ich denke unser Bericht zeigt deutlich,dass wir dieses Ziel Ernst genömmen haben. Fu r2012 steht wieder das U ben des neuen Konzeptesauf dem Plan. Zudem wird es eine gemeinsameU bung mit dem zweiten Lö schwasserfö rderzug derFF Elmschenhagen geben.Im Jahr 2012 steht endlich die Sanierung unseresDaches an. Wir höffen auf eine isölierte Dachhautund Fenster, die nicht den Regen durchlassen öderSchimmel verursachen. Die Unterstu tzung unseresFö rderers und Dachdeckers Plaumann ist fu r michein Beispiel fu r gesellschaftliches Engagement. Nurzusammen kö nnen wir erfölgreich sein.Die Feuerwehr St. Lörenz im Allga u feiert im Juni ihr140-ja hriges Bestehen. Seit vielen Jahren gibt es hierFreundschaften, die wir förtwa hrend pflegen. Mitungefa hr 45 Kameraden fahren wir in diesem Sömmerins Allga u und u bernachten in einer Spörthalle.Bereits jetzt sparen die Kameraden fu r diese Fahrt.Im April findet die Landesfeuerwehrversammlungim „Casinö“ der Stadtwerke Kiel statt. Wir werdenden Landesverband bei der Ausrichtung mit der gesamtenWehr unterstu tzen.Abschließend wu nsche ich uns allen ein erfölgreichesJahr 2012.Gött zur Ehr – dem Na chsten zur WehrTermine 2012 Feuerwehrball 03.03. 19:00 Uhr Preisskat und Kniffeln* 16.03. 19:00 Uhr Florianstag** 05.05. 16:00 Uhr Seefest zur Kieler Woche 21.06. 15:00 Uhr Oktoberfest 29.09. 19:00 Uhr Laternenumzug 27.10. 18:00 Uhr Preisskat und Kniffeln* 02.11. 19:00 Uhr* Nur für aktive und fördernde Mitglieder** Nur auf EinladungAlle Termine auch auf unserer HomepageImpressumHerausgeberFreiwillige Feuerwehr Kiel - RusseeRendsburger Landstraße 369c24111 KielTelefon: 0431 / 69 74 23Fax: 0431 / 69 12 69 98Email: wehr@feuerwehr-russee.deWehrführerUwe MaaßWaldweg 10d24111 KielTelefon: 0431 / 69 74 42Email: Uwe.Maass@feuerwehr-russee.dePresse– und ÖffentlichkeitsarbeitRedaktion, Text und LayoutBjörn BeeckBjoern.Beeck@feuerwehr-russee.deTextmitarbeitChristin PriesFotosArchiv der FF Russee, Frank Behling, alkoDieser Jahresbericht wurde anlässlich derJahreshauptversammlung am 13.01.2012veröffentlicht.Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit Genehmigung.www.feuerwehr-russee.de

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