Wenn ich an Sommer denke ... - Herzlich Willkommen

stensen

Wenn ich an Sommer denke ... - Herzlich Willkommen

Wenn ich

an Sommer

denke ...

Die Weite von

Himmel und Erde

Katholische Pfarrgemeinde

Seliger Niels Stensen

Pfarrbrief Sommer 2012

weitet das Herz und die Seele

St. Margareta

Lengerich

St. Hedwig Leeden

Maria Frieden

Lienen

St. Franziskus

Kattenvenne

St. Christophorus

Ladbergen

St. Michael

Tecklenburg


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Liebe Leserinnen und Leser

mit dem Luftballon unbe-

schwert aufsteigen, von oben

die Welt ein wenig mit ande-

ren Augen sehen und erkennen,

was wichtig ist, das mag

auch ein guter Vorsatz für die

beginnende Urlaubszeit sein.

A uch der vorliegende Pfarrbrief

soll etwas von dieser Leichtigkeit

haben und die Begeisterung in

der Pfarrgemeinde für die Sache

Christi aufzeigen.

Aus dem Inhalt:

Dem Redaktionsteam ist es in

diesem Heft wichtig, über die

verschiedenen Aktivitäten in unserer

Pfarrei zu berichten und dabei

auch in einladender Weise

neue Wege im Gemeindeleben

aufzuzeigen. Uns erreichten viele

Beiträge, für die wir uns herzlich

bedanken. Manches haben wir

aus Platzgründen etwa gekürzt

oder nur beispielhaft dargestellt.

Wenn wir von den Firmvorbereitungen

in Ladbergen berichten,

so gibt es diese natürlich auch in

den anderen Teilgemeinden. Es

ist unser Bestreben, Inhalt und

Layout des Pfarrbriefs ständig zu

verbessern und sind daher auch

für Rückmeldungen dankbar.

Sollten Ihre Nachbarn vielleicht

Interesse an diesem Pfarrbrief

haben, so geben Sie ihn einfach

weiter oder fragen nach weiteren

Exemplaren.

Gute Erholung

und viel Freude beim Lesen!

Ihr Redaktionsteam

� Leitwort Pfr. Jasbinschek „Unser Leben sei ein Fest“..… Seite 4

� Der Dialogprozess in unserer Pfarrei……………………………. Seite 6

� Jugendliche auf dem Jakobsweg…………………………………… Seite 8

� Erstkommunion in Niels Stensen…………………………………… Seite 22

� Tecklenburger Gespräche gehen weiter……………………….. Seite 24

� Familienzentrum Lengerich—immer was los………………… Seite 17-19

� Osterzeit im Kindergarten St. Christophorus ………………. Seite 26

� Kirchliche Trauung ist auch ohne Standesamt möglich . Seite 28

� Firmung in Niels Stensen ……………………………………………… Seite 40-43

� Kreuzundquer—Jesus für dummis………………………………… Seite 44-45

� Und vieles mehr aus Gruppen– und Gemeindeleben


Neue Gottesdienstzeiten ab

1. Advent 2012

Neue Gottesdienstzeiten

Nach reiflichen Überlegungen

im Liturgieausschuss und Pfarrgemeinderat

wurde für die

Sonntagsmessen in Sel. Niels

Stensen ein Konzept entwickelt,

das den Einsatz von Priestern

und Organisten in den verschiedenen

Kirchen unserer Pfarrei

erleichtert. Die Zeiten wurden

in den Ortsausschüssen und im

Seelsorgeteam beraten und im

Pfarrgemeinderat einstimmig beschlossen. Die neuen Gottesdienstzeiten

werden zum 1. Advent eingeführt. Viele Gottesdienstzeiten

bleiben weiterhin unverändert. Die veränderten Gottesdienstzeiten

sind zur besseren Übersicht unterstrichen und die bisherigen Zeiten

stehen in Klammern dahinter.

samstagabends:

17.30 Uhr St. Margareta, Lengerich

17.30 Uhr ev. Dorfkirche, Ledde

sonntagmorgens:

8.00 Uhr St. Franziskus, Kattenvenne

(demnächst in der ev. Kirche Kattenvenne zur selben Zeit)

9.30 Uhr St. Michael, Tecklenburg (bisher 10 Uhr)

9.30 Uhr St. Christophorus, Ladbergen (bisher 10 Uhr)

11.00 Uhr St. Margareta, Lengerich (bisher 9 Uhr)

11.00 Uhr Maria Frieden, Lienen

Wir laden sie herzlich ein, sich auf die neuen Mess-Zeiten einzulassen.

Sie erleichtern damit den Einsatz von Priestern und Organisten,

da zwischen 9.30 Uhr und 11.00 Uhr genügend Zeit bleibt, einen

würdigen Gottesdienst zu feiern und anschließend ohne Raserei zur

11-Uhr-Gottesdienstgemeinde zu fahren. Wir wollen dieses Modell

nach etwa 2 Jahren prüfen und reflektieren, ob es die Erwartungen

erfüllen kann. Es ist uns bewusst, dass jede Gottesdienstzeitveränderung

eine nicht geringe Umstellung gerade für unsere treuen

und regelmäßigen Messbesucher bedeutet. Andererseits glauben

wir, dass sie unsere Gottesdienste weiterhin durch ihren Besuch und

ihr Gebet mittragen und fruchtbar machen.

Danke für Ihr Verständnis. Karl Jasbinschek, Pfarrer

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Unser Leben sei ein Fest, Jesu Geist in unserer Mitte

Liebe Mitchristen

von Sel. Niels Stensen,

rechtzeitig vor der Sommerferienzeit erhalten

sie nun diesen Pfarrbrief mit vielen Informationen,

Denkanstößen und Berichten.

Wir hoffen, guter Lesestoff für die kommenden

Tage. Gerade im Sommer nehmen wir

uns mehr Zeit für uns selbst, für die Leichtigkeit

des Lebens, mal die Seele baumeln

lassen oder mal einfach mit Freunden oder

den Nachbarn klönen.

Eigentlich schade, dass sich dieses Lebensgefühl

nicht ausdehnen und bewahren lässt.

Allzu oft stehen Aufgaben, Pflichten und Sorgen

dagegen. Wir möchten wohl mehr Leichtigkeit,

doch der Alltag holt uns oft ein.

Deshalb ist es gut, dass es die Sommerzeit

gibt. Ihre Wärme, die vor Kraft strotzende

Natur, die Urlaubszeit und damit auch die

Urlaubsreisen lassen uns aufleben. Der Horizont weitet sich und wir können uns

wieder an den kleinen Dingen freuen, die im Alltag schnell übersehen werden.

Es tut einfach gut, mal richtig auszuspannen – neue Eindrücke zu sammeln –

gute persönliche Gespräche zu führen – was zu unternehmen, was mir Freude

macht – die Sonne zu tanken und frische Luft zu atmen – kurz: lebendig zu

sein.

Auch im Glauben haben wir die Sehnsucht nach Lebendigkeit und neuen Erfahrungen.

Deshalb laden wir wieder zur Sommerkirche ein. Der besondere Gottesdienst

am Sonntag in jeweils einer anderen Kirche unserer Pfarrei Seliger

Niels Stensen. Mal den Ort wechseln, die Atmosphäre einer anderen Kirche erleben,

andere Gemeindemitglieder treffen. Nach dem Gottesdienst zusammen

essen, trinken, erzählen und fröhlich sein. Erst die gemeinsame Freude gibt uns

Mut und die innere Kraft, den Bewährungsproben des Lebens standzuhalten.

„Unser Leben sei ein Fest, Jesu Geist in unserer Mitte“, so drückt es ein modernes

geistliches Lied aus.

Ich wünsche uns in den kommenden Wochen Leichtigkeit und Freude, ob wir

daheim bleiben oder die Urlaubszeit genießen. Machen wir uns (neu) auf den

Weg, in die andere, uns unvertraute Kirche, um mit anderen Christen zu beten,

zu singen und einfach Danke zu sagen für das Leben.

Mit sonnigen Grüßen für das Seelsorgeteam

herzlich

Karl Jasbinschek, Pfarrer


In den großen Ferien wird

auch in diesem Jahr die

Sommerkirche stattfinden. Das Rah-

menthema lautet:

Begegnungen mit Jesus

Die Sommerkirche beginnt am 2. Feriensonntag

in St. Hedwig Leeden. In

Kattenvenne und Ledde wird es keine

Sommerkirche geben.

Im Übrigen wird die Gestaltung wie im

Vorjahr sein, so dass zusätzlich in der

Pfarrei an den Wochenenden drei Gottesdienste

angeboten werden.

Sommerkirche 2012

Die Sommerkirche in St. Margareta wird in besonderer Weise familienfreundlich

gestalten. Unmittelbar im Anschluss an den Gottes-

dienst wird es ein kleines Sommerfest geben.

Nähere Informationen sind dem in den Kirchen ausliegenden Falt-

blatt zu entnehmen. Alle Termine:

� 15.07.2012 St. Hedwig Leeden

� 22.07.2012 St. Margareta Lengerich (Familienfreundlich, als

Sommerfest gestaltet)

� 29.07.12 St. Christophorus Ladbergen (Patronatsfest auf

einem Bauernhof)

� 05.08.12 St. Michael Tecklenburg

� 12.08.12 St. Christophorus Ladbergen (in der Kirche)

� 19.08.12 Maria Frieden Lienen

Die Vorabendmesse wird um 17.30 Uhr in St. Margareta Lengerich

angeboten. Weiterhin finden samstags um 19.00 Uhr sowie sonntags

um 9.00 Uhr jeweils eine Messe in anderen Orten wechselnd statt.

Schöne Ferienzeit wünscht Ihnen der Pfarrgemeinderat

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Der Dialogprozess in unserer Pfarrei

Der von der Deutschen Bischofskonferenz im Sommer 2011 vor

dem Hintergrund der großen Vertrauenskrise in der Kirche unter

der Bezeichnung „Initiative Pfingstbrief“ angeregte Dialogprozess

hat in unserer Pfarrei Seliger Niels Stensen eine positive Resonanz

erfahren. Die ersten Gesprächsabende im Herbst des vergangenen

Jahres haben aufschlussreiche und durchaus zielführende Diskussionen

in Gang gesetzt.

Als Information und Anregung für alle Gemeindemitglieder möchte

ich versuchen, den bisherigen Prozess hinsichtlich des Verlaufs und

der ersten Ergebnisse ganz kurz zu skizzieren.

Im Sommer 2011 wurde die Idee des Dialogprozesses vom Diözesankomitee

im Bistum Münster aufgegriffen und konkretisiert.

Den Gläubigen in den Gemeinden wurde die Möglichkeit gegeben,

bis zum 1. Advent 2011 Kritik an den kirchlichen Strukturen aber

auch Hoffnungen und Anregungen vorzutragen und in schriftlicher

Form einzureichen.

Ergebnisse der Diskussionsabende und eine Befragung der Gemeindemitglieder

wurden termingerecht dem Diözesankomitee zugeleitet.

Erste Rückmeldungen aus Münster stimmen zuversichtlich

und lassen hoffen, dass der initiierte Dialogprozess zielführend

fortgesetzt wird und die Rückmeldungen aus den Gemeinden nicht

in den Schubläden verschwinden.

Aufgrund des guten Starts hat der Pfarrgemeinderat den Beschluss


Initiative Pfingstbrief

gefasst, den Dialogprozess kontinuierlich weiterzuführen. Es ist

beabsichtigt, interessierten Gemeindemitgliedern damit ein Forum

zu bieten, Meinungen, Stimmungen und Anregungen für eine Kirche

der Zukunft vorzutragen.

Bereits nach dem ersten Einstieg in den Dialogprozess lässt sich

sagen, dass der Leitspruch „Der Weg ist das Ziel“ hier wieder einmal

zutrifft. Die Atmosphäre der Gesprächsrunden hat gezeigt,

dass der Austausch der Meinungen über den Zustand der Kirche

und die Aktivitäten in den Gemeinden unserer Pfarrei dazu ermuntern,

den Dialogprozess fortzusetzen und den Gedankenaustausch

zu vertiefen.

Eine erste inhaltliche Bilanz der Gesprächsabende und der schriftlichen

Stellungnahmen in den Fragebögen zeigt ein breites Spektrum

und die Meinungsvielfalt darüber, in welcher Form Kirche der

Zukunft Bestand haben und wie sich Gemeinde verändern bzw.

entwickeln kann.

Direkt auf unsere Pfarrei bezogen, sind es die Erwartungen und

Anregungen, die sich konkret auf das Miteinander und das Zusammenwachsen

in unserer großen und noch recht jungen Pfarrei beziehen,

so zum Beispiel:

Aufbruch nach der Fusion und die Möglichkeiten der Großpfarrei

positiv nutzen, Ökumene vor Ort vertiefen, Ortsgemeinde als Heimat

im Glauben erfahrbar machen, Ideen des 2. Vatikanum auffrischen,

Anzahl und Form der Gottesdienste überdenken.

Bei den Vorschlägen werden verständlicherweise auch Unterschiede

zwischen den vier Gemeinden deutlich.

Eine Arbeitsgruppe aus dem Pfarrgemeinderat wird in den nächsten

Wochen gezielt inhaltliche Schwerpunkte aus den bisherigen

Rückmeldungen ableiten und die Gemeinde zu einer zweiten Gesprächsrunde

einladen.

Für Sie, liebe Gemeindemitglieder, gibt es zwischenzeitlich die

Möglichkeit, sich anhand einer stichwortartigen Zusammenfassung

der Ergebnisse der ersten Gesprächsrunde und Aussagen der Fragebögen

auf der Homepage unserer Pfarrei zu informieren.

www.stensen.de

Für diejenigen, die kein Internet nutzen, sind die Unterlagen in

gedruckter Form im Pfarrbüro erhältlich.

Alois Thomes, Vorsitzender im Pfarrgemeinderat

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Jugend pilgert

In den Herbstferien heißt es für 19 Jugendliche und junge Erwachsene

der Gemeinde Sel. Niels Stensen, Lengerich und

den Gemeinden in Ibbenbüren – „Ich bin dann mal weg“. Der bekannte

Entertainer Hape Kerkeling hat es vorgemacht, mal aus

dem Alltag auszusteigen und diesen uralten Pilgerweg zu gehen.

Die Jugendseelsorger Steffi Bockholt und Christoph Moormann, sowie

Pastor Karl Jasbinschek aus Lengerich haben junge Menschen

zwischen 14 und 22 Jahren eingeladen, den Pilgerweg und seine

Faszination kennen zu lernen. Die beiden Letztgenannten sind den

Pilgerweg schon gegangen und davon begeistert.

„Auf dem Weg nehmen wir die Anliegen von Menschen mit,

die uns anvertraut werden“.

Nach der Anreise mit dem Flieger startet die Pilgergruppe von Sarria

nach Santiago de Compostella. Santiago ist die Hauptstadt der

Region Galicien und birgt in der Kathedrale die Gebeine des Apostels

Jakobus. Diese sind nach alter Überlieferung um 830 n.Chr.

aufgefunden und dann in Santiago beigesetzt worden.


120 km von Sarria bis Santiago de Compostella

Daher auch der Name der Stadt „Santiago“ = Heiliger Jakobus „de

Compostella“ = am Sternenfeld.

Schon im Mittelalter hat der Jakobusweg eine enorme Anziehungskraft

auf Christen in ganz Europa gehabt und viele Wege führen

aus allen Richtungen nach Santiago. Auch Lengerich ist eine traditionelle

Wegstation des westfälischen Jakobusweges, der das Teilstück

des Pilgerweges von Osnabrück nach Wuppertal-Beyenburg

umfasst. Eine Gruppe von Lienener Männern ist diesen Weg im

vergangenen Jahr gepilgert und ich konnte sie eine Tagesetappe

begleiten. Die Pilger waren begeistert von freundlichen Begegnungen

und der Schönheit der Natur auf dem Weg. Aber auch die

zahlreichen Kirchen haben beeindruckt.

Der Pilgerweg durch Spanien ist für viele eine besondere Wegstrecke.

Hier begegnen sich junge und ältere Pilger aus allen Ländern

Europas und von allen Kontinenten. Auffällig waren recht viele Pilger

aus Südkorea, die vom Buch Hape Kerkelings zu diesem Weg

inspiriert worden sind. Der französische Pilgerweg, so heißt der Jakobusweg

durch das nördliche Spanien bietet im Sommer viel Sonne

und große Auf- und Abstiege. So geht es gleich an der französisch-spanischen

Grenze auf über 1.400 m hoch über den Passo

Lepoeder und das Cruz de Ferro (ca. 270 km vor Santiago) ist mit

über 1.500 m der höchste Punkt des Weges. Zahlreiche Kirchen

und Klöster zeugen von der reichhaltigen religiösen Kultur der Spanier.

Der Weg von Sarria nach Santiago ist etwa 120 km lang und

damit gut zu bewältigen. Die Tagesetappen sind zwischen 10 und

20 km lang, so dass genügend Zeit bleibt für eine Mischung aus

religiösen Impulsen, Kultur, Begegnungen mit anderen Nationen

und eine gute Gruppengemeinschaft. Am Ende des Weges erhalten

die jungen Teilnehmer eine Compostella, das ist eine Urkunde, die

bestätigt, dass der Pilger mindestens die letzten 100 km vor Santiago

zu Fuß oder 200 km mit dem Rad zurück gelegt hat. Wir werden

in den klassischen Refugios (Pilgerherbergen) übernachten

und das Gepäck, also den Rucksack, selbst tragen. Auf dem Weg

nehmen wir die Anliegen von Menschen mit, die uns anvertraut

werden. Wir freuen uns auf einen guten und intensiven Pilgerweg.

So grüße ich Sie herzlich mit dem spanischen Pilgergruß „buen

camino“

Karl Jasbinschek, Pfarrer

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Wir sind Aufregend

ungebremst

fröhlich

bezaubernd

rhythmisch

unglaublich

charmant

harmonisch

Erfahrungsbricht einer Sängerin:

Jugendband „Aufbruch“

Nachdem ich einige Jahre im Kinderchor „Cantolinos“ gesungen habe, der

hauptsächlich aus Grundschülern besteht, bin ich nun seit April ein Mit-

glied der Jugendband „ Aufbruch“. Ich wurde sofort gut von der Gruppe

aufgenommen. Zusammen mit Saskia Wiemann bin ich für den Gesang

verantwortlich. Unser Gesang wird von zahlreichen Instrumenten begleitet:

Lea Licher (Klavier), Eva Licher (Klarinette), Johannes „Jonny“ Hel-

mer (Bass), Christoph Hehmann, Martin Licher und Eugen Chrost (alle

Gitarre). Wir proben donnerstags von 19 – 20 Uhr im Pfarrheim Maria

Frieden in Lienen.

Nach nur drei Proben hatte ich bereits meinen ersten Auftritt in der Kirche

Maria Frieden. Die Gruppe hat den gesamten musikalischen Teil des Gottesdienstes

übernommen. Bevor es losging, machte ich mir schon Gedan-

ken, ob ich mit den Liedern, die für mich bei den Proben teilweise noch

unbekannt waren, klarkomme. Aber nach den ersten Tönen war die Auf-

regung vorbei und alles lief gut. Meine Sorgen waren völlig überflüssig.

Für unseren Auftritt bekamen wir am Ende der Messe viel Beifall. Der Ge-

meinde scheint es gefallen zu haben. Mir hat es viel Spaß gemacht, mit

Saskia und den Anderen gemeinsam die Leute zu begeistern, und ich

freue mich jetzt schon auf die nächsten Auftritte. Einige Termine stehen

auch schon fest (siehe: www.stensen.de – Maria Frieden – Aufbruch).

Luisa Niedenzu


Pray and Eat

B eten und Essen, das ist eine gelungene Kombination, an

der Jugendliche von den weiterführenden Schulen in Lengerich

Freude haben. Das frühe Aufstehen scheint dabei kein Hinderungsgrund

zu sein. Zum dritten Mal wurde nun schon diese

ökumenische Aktion in der Advents- und Fastenzeit durchgeführt

und die Resonanz war nach wie vor sehr positiv.

Viermal wird in der Fastenzeit oder Adventszeit um 7:20 Uhr gebetet

und viermal gefrühstückt. Jede Gebetszeit wird von Schülern

einer weiterführenden Schule sowie den derzeitigen Konfirmanden

der evangelischen Kirchengemeinde vorbereitet. Dabei ist die Art

der Gestaltung den Schülern überlassen. So finden sich in den Gebetszeiten

selbst formulierte Gedanken wieder, Bilder, die das Gesagte

noch mal ganz anders ins Gedächtnis rufen, eigene musikalische

Einlagen. Gleich wie es gestaltet wird, die Stimmung ist spürbar,

so dass in den Stillephasen das Fallen der berühmten Stecknadel

gehört werden kann.

Gleich nach der Gebetszeit geht es dann ins Pfarrheim zum Frühstück

an den gedeckten Tisch, den nette Damen und Herren vorbereitet

haben. Im Namen aller Kinder wollen wir dem 5-köpfigen

Frühstücksteam ein herzliches Dankeschön aussprechen.

Sina, Svenja, Miriam und Natascha

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Wenn jeder seine Fähigkeiten einbringt,

gelingt ein gedeihliches Miteinander in

der Gemeinde.

Ehrenamt

Wer ist bereit in St. Margareta

ehrenamtlich mitzuarbeiten?

Wer fährt mittwochs – im Wechsel mit anderen – das Pfarrmobil,

um Senioren gegen 14:30 Uhr zu den Veranstaltungen der Seniorengemeinschaft

und des „Mittwochs Treff „ abzuholen und gegen

18:00 Uhr wieder nach Haus zu bringen? Führerschein der Klasse 3

oder B erforderlich!

Wer hilft an einem Nachmittag oder Abend im Frühling und im

Herbst bei einem Hausputz im Gemeindehaus? Oder gibt es jemanden,

der die gesamte Reinigung (gegen Entgelt) übernehmen würde?

Wer würde zweimal im Jahr im Sommer und zu Weihnachten den

Pfarrbrief verteilen?

Wer hilft bei der Vor- und Nachbereitung von größeren Veranstaltungen

in der Küche des Gemeindehauses? (Schnittchen zubereiten,

Kaffee kochen, Kuchen schneiden, Tische decken, spülen, abtrocknen,

aufräumen pp)

Für den Auf- und Abbau beim Pfarrfest werden immer fleißige Hände

gesucht. Das gilt auch für die Besetzung der Spiel- und Verzehrstände

beim Fest.

Wer hat Interesse, die Jugendarbeit in der Gemeinde zu unterstützen.

Wer kann und möchte selber tätig werden?

Wer ist bereit, bei den Veranstaltungen der Seniorengemeinschaft

mitzuhelfen?

Wir suchen einen oder mehrere ehrenamtliche Helfer, die sich darum

kümmern, dass der Friedhof in gutem Zustand ist und bleibt.

Hier kann gegebenenfalls eine kleine Pauschale gezahlt werden.

Wer hat Lust, sich der Pflege der Anlagen rund um Kirche, Gemeindehaus,

Pfarrhaus, Haus Benedicta, Kindergarten und Friedhof zu

widmen?

Wer möchte als Seniorenmessdiener in der Gemeinde bei Beerdigungen

und anderen Werktagsgottesdiensten Dienst am Altar versehen?

Wer ist bereit für den Kirchenvorstand oder Pfarrgemeinderat zu

kandidieren?

Meldungen und Rückfragen bitte an das

Pfarrbüro – Telefon 05481/8461590 oder

an Werner Recker 05481/6172.

Werner Recker


Aus dem Gemeindeleben

Tecklenburg-Leeden. Da ja in der Kirchengemeinde Seliger Niels Stensen

nicht mehr an jedem Wochenende ein katholischer Gottesdienst in St.

Hedwig Leeden angeboten wird, war es erfreulich, dass zahlreiche Gläubige

den Weg in das Gotteshaus an der Elbinger Straße fanden und nach der

Eucharistiefeier am Fastenessen teilnahmen. Bei einer Buchausstellung

wurden Ideen für Erstkommuniongeschenke vorgestellt.

Pfarrer Günter Witthake feierte diesen Gottesdienst, in dem Pfarrer Karl

Jasbinschek die Predigt hielt. Neben mehreren anderen Kindern wirkten

auch die diesjährigen Erstkommunionkinder mit. Anschließend lud die Kirchengemeinde

im hinteren Gruppenraum zum Fastenessen ein, bei dem

sich viele Gemeindemitglieder Pellkartoffeln, Gemüse und Dips schmecken

ließen. Über neue Medien informierte die katholische öffentliche Bücherei

aus Lengerich. Björn Igelbrink

Tecklenburg-Leeden. Ein langer Basteltisch

stand im Gruppenraum der katholischen Kirche

St. Hedwig, als Eltern und Großmütter sich mit

Kindern trafen, um Palmstöcke zu basteln.

An der Tischreihe konnten die Mädchen und

Jungen nach ihrem Geschmack mit Buchsbaum,

Draht, Heißklebepistole und Krepppapier

Stöcke bewickeln und sie mit Blümchen verzieren.

Besonders schwierig war das Anfertigen

und Drehen der Röschen, die als Blüten die

Baumkronen der Stöcke zierten. Zu Palmsonntag

sollen sie an den Einzug Jesu in Jerusalem

erinnern. Björn Igelbrink

Lengerich. Am Anfang stand die Idee, ältere Menschen zusammenzuführen,

ihnen Gelegenheit zu geben für Unterhaltung und Abwechslung. Somit

gründeten Josefine und Theo Holtmann und Gertrud Anielski im Jahre

2003 den „Mittwochs-Treff“. Zusätzlich zum einmal im Monat veranstalteten

„Seniorennachmittag“ war jetzt mittwochs das Gemeindehaus St. Margareta

Treffpunkt für alle über 60-Jährigen, die einige Zeit in froher Runde

verbringen wollten. Nach dem Kaffeetrinken beginnt immer der unterhaltsame

Teil des Nachmittags. Es wird gesungen, Geburtstagskindern Ständchen

gebracht und mit Karten- und Brettspielen die Zeit verbracht, gebastelt

und gehandarbeitet. So wurden einmal die Bügel für die Messdiener-

Roben umhäkelt. Aber die Besucher dieses „kleinen Senioren-

Nachmittags“, wie er anfangs hieß, unternehmen auch Ausflüge in die Umgebung.

Heute betreuen Roswitha Weber und Eckhard Tobergte die Gruppe.

(red.)

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Schwestern im Haus St. Benedicta

„Alles zur größeren Ehre Gottes“

– mit diesem Wahlspruch des hl. Ignatius von Loyola begannen am

12. August 1997 die Schwestern M. Heriburg, M. Melania, M. Theodora

und Regina Maria in der Pfarrgemeinde St. Margareta Lengerich

ihre Tätigkeit. So berichtet nach Angaben von Schwester

Marietheres die Chronik des Hauses Benedicta.

Schwester Consolata

Schwester Marietheres

Schwester Theodora

Viele Gespräche führte danach

der damalige Pfarrer

Klaus Martin Niesmann mit

der Ordensleitung der Thuiner

Franziskanerinnen, bis

nach Monaten des Wartens

und Hoffens die Zusage ge-


Seit 1997

geben wurde, dass in Lengerich ein Konvent eingerichtet werden

könne. Niesmann hatte sich besonders eine Schwester als Leiterin

des Kindergartens St. Margareta gewünscht. So begann Schwester

Regina Maria nach ihrer ersten Profess mit der Arbeit in Lengerich,

früher als ihre Mitschwestern. Zwei Jahre gehörte Regina Maria

zum Konvent des St. Annastiftes in Hagen und fuhr jeden Tag nach

Lengerich. Nachdem Niesmann die Zusage für einen Konvent mit

vier Schwestern bekommen hatte, wurde die ehemalige Kaplanei

von St. Margareta an der Kolpingstraße entsprechend renoviert

und hergerichtet. Wichtig war auch die Kapelle im Haus für die

täglichen Gebetszeiten der Schwestern.

Die Schwestern entlasteten den Pfarrer, indem sie die seelsorgliche

Betreuung von alten und kranken Gemeindemitgliedern übernahmen,

ihnen die Hauskommunion brachten, aber auch Senioren

an ihren Geburtstagen besuchten. Zu ihren Aufgaben gehörte

auch, für Kirchenwäsche und Kirchenschmuck zu sorgen, gelegentlich

den Küsterdienst zu übernehmen und auch in der Katechese

mitzuwirken.

Schwester Melania und Schwester Heriburg verbringen schon seit

einigen Jahren ihren Lebensabend im Schwesternaltenheim St. Josef

Thuine und sind noch heute durch den Pfarrdialog mit der Gemeinde

verbunden. Schwester Regina Maria leitet inzwischen seit 7

Jahren den Kindergarten in Heede.

Zweieinhalb Jahre lang waren die Schwestern Marietheres, die

Nachfolgerin von Schwester Heriburg, und Schwester Theodora

allein im Haus Benedicta. Für einige Zeit kam Schwester Gerhardi

nach Lengerich, um im Konvent den Haushalt zu führen, bis sie im

November 2011 aus gesundheitlichen Gründen zurück nach Thuine

musste.

Wie geht es weiter mit dem Konvent in Lengerich? So die bange

Frage zu diesem Zeitpunkt, da immer mehr Konvente aus Mangel

an Schwestern aufgelöst werden mussten. Erleichterung, als im

Januar 2012 die Mitteilung aus Thuine kam, dass Schwester Consolata

als vorstehende Schwester ins Haus Benedicta einziehen

werde. Sie kam Mitte Februar und hat sich gut eingelebt. Sie und

ihre Mitschwestern Marietheres und M. Theodora betonen, dass sie

von der Gemeinde gut aufgenommen wurden und man ihnen sehr

herzlich begegnet.

Und so verrichten wir unsere Arbeit in der Gemeinde auch weiterhin

getreu dem Motto „Alles zur größeren Ehre Gottes“.

Schwester Marietheres

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Lengericher Kolpingsfamilie spendet für Projekte in Afrika

Adolph Kolping war wachsam und sah die Not seiner Zeit. Dazu rief

der „Gesellenvater“ auch die Kolpingschwestern und –brüder späterer

Generationen auf. Die Kolpingsfamilie Lengerich hat diese

Forderung zur praktizierten Nächstenliebe seit ihrer Gründung im

Jahr 1955 realisiert. Die zahlreichen Hilfsaktionen und die Unterstützung

vieler Projekte von Kolping International sind ein Zeichen

dafür, dass die Lengericher Kolpingsfamilie den Aufruf des Gründers

ihrer Bewegung befolgte.

Kolping Lengerich unterstützte schon früh den Verkauf

von „TransFair“-Produkten und den Gewürzverkauf für

die Dritte Welt. Seit Jahren ist der Spendenerlös des

Fastenessens für den Brunnenbau und die Aktion „Kuh

für Uganda“ bestimmt.

Patenkind

„Adolf“ in Afrika

wurde unterstützt

und alte Bücher wurden für Projekte

in der Dritten Welt verkauft,

so für „Bienen für

Caraiba“. Kolping Lengerich

sammelte aber auch gebrauchte

Maschinen, die dann in Papenburg

für die Dritte Welt überholt

wurden, und führte Gebrauchtkleidersammlungen

durch für die

Caritas, für Afrika, Litauen und

Bethel. Mit einem Erlös vom

Pfarrfest wurde „Ein Container

für Chile“ unterstützt. Man verzichtete

auf Jubiläumsgeschenke

und bat um Spenden, um ein Gesellenausbildungs-Projekt in Brasilien

finanzieren zu können. Mit einem Teil des Spendenaufkommens

unterstützte Kolping Lengerich auch eine Familienferienstätte

in Salem.

Doch auch bei Hilfeaufrufen für europäische Länder engagierten

sich die Kolpingmitglieder. Sie packten Nikolauspakete für polnische

Familien, sammelten Medikamente für das vom Krieg erschütterte

frühere Jugoslawien und sammelten auch für die Russlandhilfe.

Natürlich wurde die Kolpingsfamilie auch in der Gemeinde aktiv. So

waren die Männer beim Spielplatzbau für den Kindergarten St.

Margareta aktiv und starteten auch eine Schrottsammlung zugunsten

der Jugendarbeit. (red.)


Familienzentrum St. Margareta Lengerich

Interkulturelle Kochbegegnungen

Gefüllte Weinblätter, Grieskuchen, Gyrossalat oder gekochte Bananen

standen bei internationalen Treffen im Familienzentrum St.

Margareta Lengerich auf der Speiseliste. Viermal lud die Einrichtung

zu interkulturell ausgerichteten Kochbegegnungen ein.

An zwei Nachmittagen, jeweils mit Kinderbetreuung, und zwei

Abenden hatten jeweils Kindergartenmütter die Leitung übernommen.

Jede Zusammenkunft hatte somit einen anderen kulinarischen

Schwerpunkt und lud zum Kosten unterschiedlicher Gaumenfreuden

ein. So bereiteten die Teilnehmer türkische Spezialitäten

mit Hatice Alcibuga zu und probierten beispielsweise gefüllte

Weinblätter, Gebäck oder eine Gemüsepfanne.

Mit Despina Montanari kochten sie griechische Gerichte. Neben einem

Auflauf gab es eingelegte Paprika und Grieskuchen. Unter Anleitung

von Tatjana Gerlitz entstanden russische Leckerbissen wie

Pelimeni, gekochte und gefüllte Teigtaschen. Ernestina Beckmann

lud ein, afrikanische Kost, gekochte Bananen, Bohnen mit Reis und

afrikanische Kartoffeln, zuzubereiten und zu verzehren.

Als Vertreterin des Familienzentrums hat Martina Christoph an allen

vier Terminen teilgenommen. Die Erzieherin freute sich, wie

viel Mühe sich die vier Frauen gegeben hatten. Ihr mundeten die

"vielen verschiedenen Gerichte" und alle haben die vier Treffen als

"sehr gesellige Runden" erlebt. Björn Igelbrink

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Familienzentrum St. Margareta Lengerich

Ein Hotel für Biene Maja

Insektenhotels entstanden im Gemeindezentrum St. Margareta

Lengerich. Dort haben 15 Väter, Großväter und Mütter mit ihren

Sprösslingen eifrig gebaut und gebastelt. Das katholische Familienzentrum

St. Margareta und die Kolpingsfamilie Lengerich hatten

dazu eingeladen.

Unter fachkundiger Anleitung von Reinhard Worbs und mit Unterstützung

von Rainer Fischer und Helmut Geretzki gingen die Teilnehmer

an die Arbeit. Dank vorgefertigter Teile und bereitgelegter

Schablonen machten sich die großen und kleinen Hände an die Ar-

beit, so dass Hotels entstanden, die Insekten eine Heimat bieten.

Zum Schluss gab Reinhard Worbs noch wichtige Tipps für den richtigen

Standort, bevor alle mit ihren kleinen Kunstwerken nach

Hause gehen konnten. Diese wertvollen Nist- und Überwinterungshilfen

für nützliche Insekten wie Wildbienen, Marienkäfer oder

Schmetterlinge kommen nun im heimischen Garten, auf Terrassen

oder Balkons zum Einsatz. Björn Igelbrink

Spielerisch die Welt des Tanzes kennen lernen

Die natürliche Lust am Tanz zu fördern, den Körper bewusst erleben,

Spaß an der Bewegung entwickeln - das sind einige der

Hauptanliegen des Kindertanzes. Daher bietet das Familienzentrum


Familienzentrum St. Margareta Lengerich

St. Margareta Lengerich in Kooperation mit der Volkshochschule

den Kurs „Kreativer Kindertanz“ an.

"Im Kindertanz geht es unter anderem darum", so die Leiterin des

Familienzentrums, Christiane Gerbert, "Freude am körperlichen

Ausdruck zu wecken." Mädchen und Jungen im Alter von vier bis

sechs Jahren sollen spielerisch die Welt des Tanzes kennen lernen.

Tanz- und Improvisationsspiele bildeten dabei den Schwerpunkt.

"Seit Mitte Januar nehmen elf Kinder mit großer Begeisterung an

diesem Kurs teil," berichtet die Erzieherin. Auch die Musikwünsche

der Kleinen würden hierbei berücksichtigt und die Kinder können

ihre Lieblingslieder von daheim in Form von CDs mitbringen. Daher

hätten die Teilnehmer bisher zu unterschiedlichen Bewegungsliedern

von Volker Rosin, Detlev Jöcker, Kinderdisco-Hits oder Peter

Pan getanzt. Dabei kommen auch verschiedene Hilfsmittel wie

Chiffontücher, Rhythmikbänder und Luftballons zum Einsatz. (B.I.)

"Doch frag nur die Tiere, die Vögel des Himmels, sie künden es dir.

Rede zur Erde, sie wird dich lehren; die Fische des Meeres erzählen es dir.

Wer wüsste nicht bei alledem, dass die Hand des Herrn dies gemacht hat?

In seiner Hand ruht die Seele allen Lebens und jeden Menschenleibes Geist."

Hiob 12,7-12

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Freundeskreis unterstützt Projekte in Indien

K lein aber oho! Dieser Satz drückt aus, was der kleine Verein

„Freundeskreis Indien“, der nur 35 Mitglieder zählt, verdient:

Respekt!! Respekt für geleistete Hilfen für mehrere

Projekte in Indien, in denen Waisenkinder, Behinderte und Alte, die von

der Gesellschaft „Vergessenen“, betreut werden. 87 000 Euro wurden

seit dem Jahr 2006 an die bedürftigen Einrichtungen überwiesen.

Allein im Jahr 2011 unterstützte der Freundeskreis sieben Einrichtungen

mit insgesamt 24000 Euro. Harald Schepers, Kassenwart des Freundeskreises,

nannte 2011 „ein erfreuliches Jahr mit vielen Spenden“.

Pfarrer Antony Kottackal, vielen von seiner Tätigkeit in St. Margareta

noch in guter Erinnerung, pflegt die Kontakte mit den Einrichtungen in

Indien, die sich immer wieder herzlich bedanken für die Unterstützung.

Cäcilia Konermann, die Vorsitzende des Freundeskreises, und andere

Mitglieder waren bereits einige Male in Indien und haben sich angese-

hen, was mit den Spendengeldern erreicht wurde. Der Vorstand und

auch Pfarrer Antony Kottackal garantieren, dass das Motto des Vereins,

„Jede Spende kommt direkt bei den Zielgruppen an“, erfüllt wird. (red.)


Weltgebetstag 2012

D er Weltgebetstag stand in diesem Jahr unter dem Thema:

Steht auf für Gerechtigkeit. Die Leseordnung kam

aus Malaysia. Auch Frauen aus den evangelischen und

katholischen Gemeinden in Tecklenburg, Ledde und Leeden fanden

sich in diesem Jahr in der katholischen Kirche St. Hedwig Leeden

zum gemeinsamen Gebet ein. Eindrucksvoll war die Kirche gestaltet,

die etwas von der Geographie, Kultur und den Religionen des

Landes wiederspiegelte. Mit der Kollekte wurde die Frauenrechtsorganisation

„Tenaganita“ unterstützt. Von Frau Irene Fernandez im

Jahre 1991 gegründet, setzt sich diese Organisation für menschenwürdige

Arbeitsbedingungen von Hausangestellten ein. Etwa

300.000 Frauen und Mädchen arbeiten in Malaysia unter menschenunwürdigen

Bedingungen.

Die Kollekte brachte 382,20 Euro.

Es gibt in Malaysia eine neue Konvention der Internationalen Arbeitsorganisation

von Juli 2011, wonach Hausangestellte gleiche

Arbeitsrechte haben wie andere Arbeitnehmer. Davon hat die Regierung

noch nichts umgesetzt. Mit einer Unterschriftenaktion wird

Tenaganita unterstützt, damit sie diese Listen ihrer Regierung vorlegen

kann.

Im Anschluss des Gottesdienstes fand ein gemeinsames Essen im

Stiftshof statt. Ein reichliches Buffet, zusammengetragen von allen

Gemeinden mit malaysischen Köstlichkeiten, ließ diesen Abend bei

angeregter Unterhaltung ausklingen. Maria Beumer

21


22

Neue Wege gehen

Kurz vor Pfingsten haben rund 80 Kinder in den Gemeinden

die Erstkommunion empfangen.

Seit den Herbstferien im vergangenen Jahr haben sich die Kinder

Wichtig ist uns bei der Vorberei-

tung, dass nicht nur die Kinder vorbereitet,

sondern auch die Eltern

auf dem Weg zur Erstkommunion

mitgenommen werden.

mit ihren Familien auf

den Empfang der Erstkommunion

vorbereitet.

Dies war eine Zeit, in der

die Familien viele neue

Erfahrungen mit der Kir-

che und Gemeinde machen

konnten. Zum einen

trafen sich die Kinder regelmäßig in den Gruppenstunden vor Ort.

Dort besprachen Eltern mit den Kindern christliche Themen. Dazu

wurden kreative Gestaltungsmöglichkeiten genutzt. Neben den regelmäßigen

Sonntagsgottesdiensten trafen sich die Erstkommuni-

onfamilien zu sogenannten Weggottesdiensten, in denen der Ablauf

des Gottesdienstes sowie die Haltungen und Antworten den

Kindern nähergebracht wurden.

Gemeinsames Wochenende in Thuine


Erstkommunion in Niels Stensen

Elternabende, die spezielle christliche Themen behandelten, wur-

den monatlich in der Vorbereitungszeit angeboten. Auch Schwester

Marie-Theres konnte sich über viele Anfragen freuen: Einige

Gruppen hatten sie gebeten, zusammen mit ihnen Rosenkränze zu

basteln. Diese Aufgabe hat sie mit Begeisterung ausgeführt, denn

gerade hier konnte sie ihr handarbeitliches Geschick und ihre

Glaubens- und Gebetsüberzeugung den Kindern verdeutlichen.

Pfarrer Jasbinschek segnete später diese Rosenkränze.

Ein besonderer Höhepunkt war das Familienwochenende, wo El-

tern, Erstkommunionkinder und Geschwisterkinder untereinander

im Austausch über den Glauben waren. Gemeinsame Programm-

punkte, wie zum Beispiel das Gestalten der Familienkerze, waren

ebenso wichtig wie die Arbeit in separaten Kinder- und Erwachse-

nengruppen, in denen dann der Altersstufe entsprechend gearbeitet

wurde. Die insgesamt positive Resonanz der Wochenenden in

den letzten beiden Jahren machte uns Mut und vor allem Freude,

auch in Zukunft mit dem bestehenden Team weiter zu planen.

Eugen Chrost

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24

Die „Tecklenburger Gespräche“ werden fortgesetzt

Es war ein Versuch, einige meinten sogar, es sei ein Wagnis,

eine Gesprächsreihe anzubieten, in der auf hohem, aber

dennoch verständlichem Niveau, über aktuelle und grundsätzliche

Fragen aus Gesellschaft, Kirche, Kultur, Wirtschaft

sowie Politik und Familie nachgedacht wird.

Katholische Gemeinde, die die Initiative ergriff, und evangelische

Gemeinde, die wechselseitig einluden, konnten sich

über eine engagierte, interessierte und zahlreiche Zuhörerschaft

freuen.

Einsamer Rufer ist man heutzutage nicht mehr, wenn man ein Zusammenwirken

von Wirtschaft und Verantwortung fordert, dem

grenzenlosen und bedenkenlosen Wachstum nicht mehr die Zukunft

kommender Generationen opfern will.

Der frühere Superintendent Hans Werner Schneider nimmt

sich am 20. Sept. 2012 dieser Problematik an.

Nicht erst seit der denkwürdigen

Ansprache des ehemaligen

Bundespräsidenten

Christian Wulff wird über

die Frage diskutiert, ob der

Islam zu Deutschland gehört,

wo sein Platz in der

Gesellschaft ist, wie Christen

und Muslime miteinander

in unserem Land leben

können. Der Vortrag des

Islamwissenschaftlers

Markus Gerhold befasst

sich am 18. Okt. 2012 mit

theologischen und sozialen

Fragen des Zusammenlebens

verschieden gläubiger

Menschen aus islamischer

Sicht.

Unser Beitrag zum „Totenmonat November“ ist am 15.11.2012 das

Thema „Abschied in der Musik“. Prof. Dr. Joachim Dorfmüller

hat schon häufiger in Tecklenburg nicht nur seine fachliche Kompetenz

bewiesen, er kann auch Nichtmusikern manches nahebringen

und verständlich machen. Günter Witthake, Pfarrer


18.10.2012

Markus Gerhold, M.A.:

Der Islam gehört zu Deutschland

17.01.2013

Dr. Jan Loffeld:

Das andere Volk Gottes.

Wer gehört eigentlich zur Kirche?

Termine und Themen 2012 / 2013

20.09.2012

Superintendent a.D.

Hans Werner Schneider:

Ist Geld alles?

Wirtschaft in Verantwortung

15.11.2012

Prof. Dr. Joachim Dorfmüller:

Vom Abschied in der Musik

21.02.2013

Prof. Dr. Thomas Söding:

Jesus von Nazareth.

Was wir von ihm wissen können.

21.03.2013

Prof. Dr. Hermann Josef Pottmeyer:

Das Papsttum. Einheit der Christen mit dem Papst?

Die ersten drei Veranstaltungen finden im evangelischen

Gemeindehaus, Tecklenburg statt, die anderen drei im

Treffpunkt St. Michael, Tecklenburg – jeweils am dritten

Donnerstag eines Monats um 19.30 Uhr. Zwar erscheint im

Sommer ein Faltblatt, aber notieren Sie doch bitte schon

jetzt die Termine!

Vielleicht lohnt sich der Weg nach Tecklenburg!

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26

„Für die Kinder begann die österliche Zeit am Aschermittwoch,

wo sich Kinder, Eltern und Großeltern mit Pfarrer Karl

Jasbinschek und Pastoralreferent Norbert Brockmann in der

Christophorus-Kirche zu einem Gottesdienst trafen und das

Aschekreuz erhielten“, so Brigitte Achnitz, die Leiterin des Ladberger

Kindergartens St. Christophorus. Wöchentlich erlebten die

Kinder eine Jesusgeschichte, mal als Rollenspiel, mal als gelegtes

Bild, mal als Erzähltheater. Die Botschaft von Ostern spiegelte sich

im „Ostergarten“ wider, der täglich ergänzt wurde.

Eine Woche lang kam Norbert Brockmann, der religiö-

se Erziehung und Seelsorge in unserem Kindergarten

mitträgt, um Kindern aus dem Buch „Felicitas, Herr

Riese und das Vaterunser“ vorzulesen.

Das Vaterunser, begleitet mit Gesten, ist

den Großen inzwischen sehr vertraut und

wird von ihnen mitgesprochen, hat Brigitte

Achnitz beobachtet.

Fast alle Kinder bastelten einen Palmstock

und feierten am Palmsonntag mit

der Gemeinde den Einzug Jesu in Jerusalem.

Und so konnte es durchaus auch

passieren, dass man auf dem Spielplatz

von einem Kind auf der Schaukel ein

weithin tönendes „Hosianna“ hören konnte!


Osterzeit im Kindergarten St. Christophorus Ladbergen

In der Karwoche erzählte

Norbert Brockmann bei

einem seiner regelmäßigen

Besuche die Geschichte

vom letzten

Abendmahl. Besonders

anschaulich wurde die

Erzählung durch die Darstellung

mit den Egli-

Figuren, die eine Erzieherin

selbst angefertigt hat

und zur Verfügung stellte.

„Der Gründonnerstag begann mit einem gemeinsamen

Frühstück, wo wir in Erinnerung an das letzte Abendmahl

selbst gebackenes Brot teilten und zusammen aßen“, erinnert

sich Brigitte Achnitz. In einem Gottesdienst mit Pfarrer Karl

Jasbinschek, an dem auch einige Eltern und Großeltern teilnahmen,

erfuhren die Kinder darüber hinaus von der Liebe Gottes zu

uns Menschen.

Die Ostergeschichte von der Auferstehung Jesu lernten die Kinder

in einem Erzähltheater (Kamishibai) kennen. Dabei werden kurze

Texte zu wechselnden Bildern, die in einen bühnenähnlichen Rahmen

geschoben werden,

erzählt.

„Aus ihrem Erleben

heraus soll nach

Ostern mit unseren

großen Kindern ein

neues Kreuz aus

Ton für unseren

Eingangsbereich

entstehen“, beschreibt

die Leiterin

der Tageseinrichtung

St. Christophorus die

Aufarbeitung der Osterzeit.

Björn Igelbrink

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28

Kirchliche Trauung

F ast unbemerkt gibt es seit dem 1. Januar 2009 in Deutschland

die Möglichkeit, ohne staatliche Eheschließung kirchlich zu heiraten.

Gerade für Witwer oder Witwen, die einen Rentenanspruch

von ihrem verstorbenen Ehepartner erworben haben und eine neue

Ehe schließen möchten, ist dies eine wichtige Information.

Bisher war es so, dass der kirchlichen Trauung zunächst die staatliche

Zivilehe vorausgehen musste. Falls eine verwitwete Person

Auch ohne Standesamt

kirchlich trauen

aber die Zivilehe eingeht, erlischt der Rentenanspruch, der vom

verstorbenen Ehepartner erworben wurde. Deshalb haben einige

ältere Christen zwar mit einem neuen Partner zusammengelebt,

aber nicht kirchlich geheiratet, um nicht auf Rentenansprüche verzichten

zu müssen. Dabei waren es gerade kirchlich engagierte

Christen, die darunter gelitten haben, ihre Partnerschaft nicht auch

sakramental mit dem Segen Gottes zu verbinden.

Einige sind dann in die Niederlande oder nach Österreich gereist,


ohne staatliche Heirat auf dem Standesamt

um dort kirchlich (sozusagen an der staatlichen Eheschließung vorbei)

sich trauen zu lassen.

Diese Umwege bzw. die Gewissensnöte sind seit dem 1. Januar

2009 nicht mehr nötig. Die sakramentale Trauung in der Kirche,

ohne vorherige staatliche Eheschließung, belässt die erworbenen

Rentenansprüche aus der vorhergehenden Ehe bei der Witwe bzw.

dem Witwer.

Eine erste kirchliche Trauung ohne staatliche Eheschließung haben

wir bereits in der Pfarrei Sel. Niels Stensen geschlossen. Für die

jetzigen Ehepartner war diese Möglichkeit nicht bekannt gewesen.

Beim Geburtstagsbesuch kamen wir auf dieses Thema und die beiden

Partner meldeten sich später bei mir, um ohne standesamtliche

Trauung kirchlich zu heiraten.

Natürlich bleibt die Eheschließung beim Standesamt vor einer

kirchlichen Trauung grundsätzlich sinnvoll, da sie für beide Ehepartner

eine rechtliche Grundlage schafft, die in vielen Lebensbereichen

Sicherheit gibt.

Bei einer kirchlichen Trauung ohne Zivilehe gibt es keinen Unterhalt,

kein Erbrecht, keinen Steuerfreibetrag, keine Schutzvorschriften

für den Schwächeren beim Scheitern der Ehe und auch keinen

Zugewinnausgleich. Falls ein Ehepartner schwer erkrankt in einer

Klinik liegt, ist der Arzt zu einer vertieften Auskunft nicht befugt.

Natürlich kann man manches auch notariell regeln, aber das muss

gut durchdacht sein.

Sollten Sie in dieser Hinsicht Fragen haben oder ein Gespräch wünschen,

melden Sie sich bitte im Pfarrbüro oder direkt bei Pastor

Jasbinschek. Gern bin ich bereit, persönlich zu informieren und

Fragen zu beantworten.

Karl Jasbinschek, Pfarrer

Herzlich willkommen, Sr. Consolata!

Seit dem 13. Februar ist Sr. Consolata in das Schwesternhaus St.

Benedikt eingezogen. Damit ist der Schwesternkonvent wieder

vollzählig. Sr. Consolata ist vor 41 Jahren dem Orden der Franziskanerinnen

von Thuine beigetreten und hat zuletzt in der Gemeinde

St. Johannes d.T. in Bad Bentheim gewirkt. Sie freut sich auf

die Begegnungen in unserer Gemeinde. Wir wünschen Sr. Consolata

ein schnelles Einleben in Sel. Niels Stensen, viele gute Begegnungen

und Gottes Segen in der Seelsorge. Im Mai hat sie bereits

ihren Geburtstag in St. Margareta gefeiert.

Karl Jasbinschek, Pfarrer

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Das St. Franziskus—

Gemeindehaus schließt

im Herbst 2012

Aus dem Gemeindeleben

Als 1994 das 25-jährige Bestehen des Franziskus-Gemeindehauses mit

gleichzeitiger Einweihung des Glockenturms gefeiert wurde, ahnte keiner,

dass es im Herbst dieses Jahres wohl geschlossen wird. Mängel in der Bau-

substanz und Rückgang der Kirchenbesucher sind wohl die entscheidende

Kriterien. Das Gebäude steht mitten in einem Neubaugebiet und dürfte

wohl abgerissen werden, um weiteren Neubauten Platz zu machen. Bis

dahin muss geklärt werden, was mit dem stählernen Glockenturm ge-

schieht, wo das Kircheninventar verbleibt und wie der Abschiedsgottesdienst

gestaltet wird. In der evangelischen Kirche in Kattenvenne wird

dann sonntags ein kath. Gottesdienst stattfinden und die Seniorengemeinschaft

hofft, dass sie auch einen neuen Raum findet, um sich mitt-

wochs zu treffen. (red.)

Regelmäßig treffen sich im St.

Franziskus-Gemeindehaus die

Senioren, um gemeinsam Gottesdienst

zu feiern. Anschließend

wird dann zur Kaffeetafel gebeten,

um ein wenig zu plaudern.

Wenn jemand Geburtstag gehabt

hat, gibt es einen Grund zum

Gratulieren. Wie Frau Edeltraud

Suhre mitteilte, umfasst die

Gruppe etwa 16 bis 20 Personen .

Die Gottesdienste in Kattenvenne fanden

von 1945 bis 1961 auf dem Hof

Schlingermann statt, von 1961 bis

1969 in der Grundschule - erst in der

Aula und dann auf dem Flur.

Pfarrer Georg Schneider hat mit dem

Kirchenvorstand und dem Pfarrgemeinderat

die Planung des Gemeindehauses

in Kattenvenne angeregt und

die Einweihung begleitet, die im Oktober

1969 erfolgte.


Die katholische öffentliche Bücherei

„Seliger Niels Stensen“ hat ihr Domizil

neben der Kirche St. Margareta

und ist wie folgt geöffnet:

Samstag: von 18:30 Uhr bis 19.00 Uhr

Sonntag: von 10.00 bis 10.30 Uhr

Dienstag: bei Veranstaltungen

der Kfd, wahlweise

Mittwoch: Senioren 17.00 h – 17.30 h

Donnerstag: Kirchenchorprobe 19.30 h – 20.00 h

Die Bücherei - Damit das Wort lebendig bleibt !

Auch wenn die PISA Studie von der mangelnden

Lesefähigkeit deutscher Schüler

berichtete, nimmt der Lesehunger in unserer

Katholischen öffentlichen Bücherei

(KÖB) „Seliger Niels Stensen“ stetig zu.

Die KÖB wurde im letzten Jahr mit Unterstützung des Bischöflichen Generalvikariats

Münster, Referat Büchereien, erneuert. So haben wir den kompletten Buchbestand

aktualisiert und erweitert. Das jetzige Buchangebot umfasst Bücher mit christlichem

Profil, historische Romane, Krimis, Hörbücher, Biografien, moderne Romanliteratur

und ein breites Spektrum an Kinder- und Bilderbüchern. Besonderer Beliebtheit

erfreuen sich Bücher mit christlichem Inhalt sowie die Bilderbuchausleihe in unserem

Kindergarten. Schwerpunkte der Büchereiarbeit des letzten Jahres bildeten

verschiedene Veranstaltungen: So wurden beim Pfarrfest wieder das Bilderbuchkino

und der Büchereiflohmarkt angeboten. Die viel geforderte Lesekompetenz wurde

vermittelt, indem der Umgang mit dem geschriebenen Wort von den Kindern spannend

und bereichernd erlebt wurde. Lesen, der stumme Dialog mit einer anderen

Gedankenwelt, führt oft zu Fragen und Antworten, über die man mit anderen Menschen

sprechen möchte. Die Möglichkeit besteht im Montags-Lesekreis. Dieser erfreute

sich 2011 wachsender Beliebtheit, die sicherlich auf das neue Buchangebot

zurückzuführen ist. Es gab viele Gespräche, die Gemeinschaft stifteten, und Brücken

zu Glaubenserfahrungen sowie die Möglichkeit, im Reden und Vortragen zu

erfahren, was in Einem steckt. Auch für 2012 hat sich die Bücherei wieder viel vorgenommen.

So hat das Büchereiteam die Erstkommunionbuchausstellung im März/

April in 5 Teilgemeinden angeboten. Die Aktion hatte ein positives Echo. In Zusammenarbeit

mit unserem Kindergarten planen wir die Möglichkeit des Erwerbs eines

Büchereiführerscheins für Schulanfänger (Bibfit). Im Montags-Lesekreis ist vorgesehen

eine Autorenlesung durchzuführen. Im Winter soll ein Vorlesenachmittag mit

Senioren stattfinden.

Unsere Bücherei trägt dazu bei, dass die Botschaft der Kirche und ihr Menschenbild

auch in der heutigen Gesellschaft hörbar und sichtbar bleiben. Damit das Wort lebendig

bleibt! Ulrike Menne

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Mehrtagesfahrt der KFD

Frauengemeinschaft - St. Margareta Lengerich / St. Hedwig

Leeden - in Mecklenburg Vorpommern unterwegs

Zunächst ging es nach Wismar mit dem Marktplatz,

dem Rathaus und der imposanten Nikolai

Kühlungsborn

Kirche, über die Schweinebrücke dann zur Georgskirche.

Am nächsten Tag erkundeten wir nach dem

Morgenlob am Strand mit Pfarrer Hermann Roling

das ehemalige DDR Seebad Kühlungsborn mit seinen

vielen Mütter-Kind-Kurhäusern und einem der

längsten Sandstrände in der Region. Nachmittags ging es mit der alten

Schmalspurbahn „Molli“ von Heiligendamm nach Bad Doberan zum Zisterzienserklosterkirche

„Doberaner Münster“, einem Meisterwerk der norddeutschen

Backsteingotik mit Kreuzaltar und Triumphkreuz. In Rostock

besichtigten wir die in Renovierung befindliche St. Marienkirche mit gewaltiger

Barockorgel und astronomischer Uhr. Mit dem Boot erreichten

wir das Seebad Warnemünde. In der Kirche „Maria Meeresstern“ feierten

wir mit unserem Pfarrer Hermann Roling einen Gottesdienst unter dem

Thema: “Gönne dich dir selbst“.

Auf der Rückreise machten wir Rast in Lübeck, dem Geburtsort von

Thomas Mann und Willi Brandt. Beim Rundgang sahen wir auch Holstentor

und Rathaus.

Maria Beumer

Meinungen:

„Ein Morgenlob am Strand ist beeindruckend“ „Den Alltag mal vergessen“

„Im nächsten Jahr fahre ich wieder mit“

„Die Reise war von Frau Gisela Becker gut geplant“


Frauengemeinschaft Maria Frieden Lienen

besteht seit 30 Jahren

Oft unterwegs

und sozial engagiert

30 Jahre KFD Maria Frieden Lienen

Vor 30 Jahren hat Margot Bruns

die Gruppe in Lienen ins Leben

gerufen. Am 5. Mai 2012 gab es

unter dem Thema „Frauen auf dem Weg“ einen Festgottesdienst in

der Pfarrkirche Maria Frieden mit anschließendem Zusammensein

mit der Gemeinde im Pfarrheim.

Außer den regelmäßig wiederkehrenden Veranstaltungen wie Gottesdienste,

Gesprächskreise, Besinnungstage, Vorträge finden

auch viele unterhaltsame und gesellige Treffen statt. Ausflüge, Besichtigungen

und Besuche sozialer Einrichtungen sowie Begegnungen

mit kfd-Gruppen anderer Pfarrgemeinden sind beliebte Programmpunkte.

Wenn es dir möglich ist, nur mit

einem kleinen Funken die Liebe in

der Welt zu bereichern, dann hast

du nicht umsonst gelebt.

Jack London

Herzlichen

Glückwunsch !

Ohne aktive Frauen ist eine

Kirchengemeinde heute nicht

mehr vorstellbar. Sie engagieren

sich, zeigen sich kooperativ,

kreativ, sind da, wo Hilfe

benötigt wird und tragen somit

entscheidend zu einem guten

Gemeindeleben bei.

Herzlichen Dank

für 30 Jahre ehrenamtliche

Tätigkeit zum Wohl der

Gemeinde !

Die kfd-Frauen engagieren

sich auch in der Ökumene.

Jedes Jahr am ersten Freitag

im März findet der

Weltgebetstag der Frauen

statt, der gemeinsam mit

den Frauen der evangeli-

schen Kirchengemeinde vorbereitet wird. (red.)

Das Jahresprogramm unter:

www.stensen.de/Maria Frieden/Aktuelles

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Großes Dankeschön an die Sternsinger

Der Erlös der diesjährigen ökumenischen Sternsingeraktionen in

Ledde, Leeden und Tecklenburg beläuft sich insgesamt auf fast

zehntausend Euro. Die Organisatoren der jeweiligen Aktionen freuen

sich über alle Aktiven, die sich auf den Weg gemacht haben,

und über alle, die so bereitwillig die Spendendosen gefüllt haben.

Sammelaktion ergibt 9.912,40 €

Nach dem Sammeln steigt die Spannung

beim „Dosenöffnen“ und Auszählen.

Jeweils zur Hälfte kommt dieser Betrag zwei Projekten

zu, die beim Kindermissionswerk „Die

Sternsinger“ zertifiziert sind: Die Fundación para

la Asistencia Educativa am Rande von Mexiko-Stadt

AUGUST

Samstag

25

Dankeschö nnachtreffen

kümmert sich um Kinder, deren Familien auf der Müllhalde von

Bordo Xochiaca leben müssen.

Details auf der Homepage: www.hans-peter-briegel.de.

Zudem erhält das Kinderdorf „Filhos de Céu“ (Kinder des Himmels)

der früheren Leedenerin Stefanie Langkamp in Brasilien einen Teil.

Sie schreibt: „Das Projekt Himmelskinder richtet sich an Kinder

und Jugendliche von der Straße und aus Problemfamilien. Ein

wichtiges Ziel ist, dass die Kinder regelmäßig zur Schule gehen


Kinder engagieren sich für Kinder

und dadurch ihre Zukunftschancen verbessern. In Kursen wie

Capoeira, Kunsthandwerk, Gitarre, Trommeln, Nähen oder Hausaufgabenhilfe

entfalten die Kinder ihre Fähigkeiten und Selbstbewusstsein.

Wichtige Themen wie Drogen, Familie, Sexualität oder

Gewalt werden thematisiert, Werte definieren sich neu. Vor allem

zielt das Projekt auf einen Wandel in den Köpfen. Die Kinder sollen

spüren, dass sie etwas wert sind und ihre Chancen im Leben

aktiv wahrnehmen.

Ausführliche Informationen unter:

http://www.betterplace.org/de/projects/5310.

Um den Kindern und Jugendlichen in Ledde,

Leeden und Tecklenburg für ihr Engagement

bei der Sternsingeraktion zu danken,

planen die Organisatoren nun ein

Dankeschönnachtreffen. Das findet am

Samstag, 25. August 2012, in Leeden

statt. Nachmittags wird geboßelt, ehe der

Abschluss mit einem Imbiss auf dem Gelände

der evangelischen Kirchengemeinde

folgt.

Bei schlechtem Wetter

kann der Seminarraum

im Stiftshaus

genutzt werden.

An der Tür dieses Geldinstituts in Leeden

waren die Sternsinger schon öfters.

Die Organisatoren hoffen wieder auf zahlreiche Sternsinger, die

am dem Nachmittag teilnehmen. Björn Igelbrink

Steffi Langkamp besuchte kfd

Einen Bericht über ihre Hilfsprojekte in Brasilien präsentierte Steffi Langkamp Mitte Juni den

Mitgliedern der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschland (kfd) St. Margareta Lengerich

und St. Hedwig Leeden. Die ehemalige Leedenerin ist schon öfters von Gruppen der katholischen

Kirchengemeinde Seliger Niels Stensen unterstützt worden. Beispielsweise bastelten die

kfd-Frauen Mäuse, deren Verkaufserlös nach Brasilien floss, oder die Erlöse der Sternsinger

unterstützten diese Initiative.

Aktuell kommen Spenden dem Projekt „Himmelskinder“ zu. Das Gebäude dieses Projektes

gehört einer Holländerin, die ihr Haus verkaufen möchte. Anfangs hatte sie es umsonst zur

Verfügung gestellt. Im letzten Jahr hat das Projekt schon eine Anzahlung von 4300 € (Miete)

gezahlt. Das Haus soll 40.000 € kosten, die Hälfte steht schon bereit. Durch die Spenden in

2012 hofft das Projekt, mit der Holländerin auf eine neue Verhandlungsbasis zu kommen. Das

Gebäude eignet sich sehr gut für soziale Zwecke, da es im ärmsten Viertel Arraials liegt und

somit Nähe zum sozialen Brennpunkt hat. Björn Igelbrink

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36

Der Kirchenchor St. Margareta Lengerich stellt sich vor

Jeden Donnerstag

20.00 Uhr

Im Gemeindehaus

St.Margareta Lengerich

Gegründet im Nachkriegsjahr 1949,

hat sich der Kirchenchor mit seinen zur

Zeit 31 aktiven und 21 passiven Mitgliedern

einen festen Platz in der Gemeinde

erobert. Besonders zu den

Hochfesten des Kirchenjahres bereichern

wir die Gottesdienste mit unserem

Gesang. Allein im Vorjahr waren

es 12 Auftritte, aber auch die gute Gemeinschaft innerhalb des

Chores wird intensiv gepflegt. Regelmäßig kommt es zu Begegnungen

und dem gemeinsamen Singen mit befreundeten Chören.

Musikalisch beschränkt sich der Chor nicht auf die Pflege klassi-

scher Kirchenchormusik.

Sangesfreudige Damen und Herren jeden

Alters sind herzlich willkommen

Unverbindlicher Schnupperbesuch erwünscht!

Neben Ausflügen in die Welt des Gospels und des Neuen Geistlichen

Liedes auch anderer Länder und Kulturen sowie dem Liedschaffen

von Huub Oosterhuis beschäftigt sich der Chor immer

wieder auch mit Chorwerken moderner und zeitgenössischer Komponisten

wie Laszlo Halmos, John Rutter, Michael Schmoll, Trond

Kverno, Thomas Gabriel und Zoltán Kodály. Stefan Rauch

Im Januar 2002 hat Stefan Rauch das Amt des Chorleiters übernommen

und gerade in Sachen Stimmbildung und Stimmpflege hat

der Chor mit ihm neue Wege beschritten. Er ist auch als Organist

in unserer Kirchengemeinde tätig.

Vorsitzender ist Hans Büter, Stellvertreterin Wiltrud Spellbring, das

Amt des Präses hat Pater Benny Kurian Valloor inne.

Stefan Rauch 05481 - 82099— Hans Büter 05481 - 81003

Wiltrud Spellbring 05481 - 37407


Ikonenmalerei

Seit März 2012 trifft sich

ein Ikonenkurs

von 4 Frauen

im Lienener Pfarrheim

am Montag oder Donnerstag

von 9 bis 12 Uhr.

Weitere Teilnehmer/innen haben

ihr Interesse bekundet.

Auch Sie können teilnehmen!

Für die Erstausstattung müssen

Sie mit 100 Euro rechnen.

Es wird keine Teilnehmergebühr

erhoben. Ikonenschreiben bereitet den Teilnehmer/

innen viel Freude und Begeisterung und vertieft den eigenen

Glauben. Ikonen sind gemaltes Evange-

„Ikonenmalerei belium

und Fenster zur Ewigkeit. (red.)

ansprucht sehr viel

Gebet vor der Arbeit

Zeit. Dabei finde ich

meine innere Ruhe

und schöpfe neue

Kraft für den Alltag!“

Herr Gott dich zu loben, beginne ich mein Tun und mit mir loben Dich Deine

Werke: Holz, Leim, Leinen, Kreide, Pinsel, Farben; Ei Gold … Alle diese Deine

Werke loben Dich mit mir, in der Ikone, die wir gemeinsam zu formen versuchen

durch das Bild von Dir, das Du dem Menschen und der ganzen Schöpfung

gabst in Jesus Christus, aus der Kraft des Heiligen Geistes.

Weitere Informationen: Pfarrer Hermann Roling

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Glauben und verstehen

Dass die Welt nicht in sieben Tagen

entstand, lernen unsere Kinder heute in

der Schule. Wie aber ist dann der biblische

Schöpfungsbericht zu verstehen,

der Jahrtausende die Menschen begleitet

hat und Antwort auf ihre Frage nach

dem Woher und Wohin gab? Nur eine

alte überholte Märchengeschichte?

Viele Texte der Bibel muten uns fremd

und unverständlich zu, verlangen nach

einer Auslegung, die für heutige Menschen

nachvollziehbar und zugleich methodisch

sachgemäß ist.

Ausgehend von den Fragen der Teilnehmer

wollen wir in diesem Seminar versuchen,

Grundlagentexte unseres Glaubens

verstehen zu lernen, Methoden und

Zugänge kennenlernen, die die moderne Schriftauslegung zur Verfügung

stellt. Den eigenen Glauben besser zu verstehen, ihn auch

angesichts kritischer Nachfragen zu rechtfertigen, ist Ziel dieses Seminars,

das sich an alle richtet, die fragend und neugierig sind, die

mit Herz, Seele, Kopf und Verstand glauben wollen. Die Seminare

finden statt im Gemeindehaus St. Margareta Lengerich und werden

von mir vorbereitet und geleitet.

Jeweils dienstags um 19.30 Uhr am:

11. Sept. / 25. Sept. / 02. Okt. / 23. Okt./ 06. Nov.

Der im Entwurf vorliegende Pastoralplan unseres Bistums schlägt

vor, wenigstens einmal im Jahr die Gemeindemitglieder zur Vertiefung

ihres Glaubenswissens einzuladen. Günter Witthake

Seien Sie herzlich willkommen.

Interessante Internetadressen:

Pastoralplan: www.dioezesankomitee.de

Kirchenzeitung: www.kirchensite.de

Bistum: www.bistum-muenster.de

Deutsche Bischofskonferenz: www.dbk.de

Caritas Münster: www.caritas-muenster.de


MISEREOR-Motto 2012

„Menschenwürdig leben. Kindern Zukunft geben!“

„Gewalt verdoppelt Gewalt“ - diese Erkenntnis brachte Pater David

Blanchard Schülern nahe, indem er von seinen Erfahrungen und

seiner Arbeit in El Salvador berichtete. Der Karmelitermönch, ein

Gast der bischöflichen Aktion „Misereor“, fesselte mit seinem Vortrag

in englischer Sprache die Jugendlichen am Graf-Adolf-

Gymnasium Tecklenburg und am Hannah-Arendt-Gymnasium Lengerich

und verdeutlichte Horror und Schrecken, den dort vorherrschende

Gewalt verbreitet.

„Was wäre, wenn ihr das Kino

nach einer Vorstellung nicht

verlassen könnt und in einem

Horrorfilm bleibt?“

„Was wäre, wenn ihr das

Kino nach einer Vorstellung

nicht verlassen könnt und

in einem Horrorfilm

bleibt?“, leitete der US-

Amerikaner Blanchard zur

Situation in El Salvador

über. Dort verbreiteten

Straßengangs, die „Maras“,

Angst und gehen wahl- und

skrupellos mit ihren Opfern

um. So seien seit dem Ende des Bürgerkrieges 1992 noch immer

durchschnittlich etwa 16 Mordtaten pro Tag in dem Land zu verzeichnen.

Unter dem Motto „Menschenwürdig leben. Kindern Zukunft geben!“

stand die Fastenzeit beim kirchlichen Hilfswerk „Misereor“ und über

Missstände informierte Pater Hans-Michael Hürter als Referent für

Weltkirche beim Bistum Münster mit seinem Gast Pater David

Blanchard. Björn Igelbrink

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40

Firmlinge beziehen Stellung

Am 6. Oktober wird ihr großer Tag sein: Dann wird Weihbischof

Dr. Christoph Hegge unseren jugendlichen Firmbewerbern

das Sakrament der Firmung spenden. Seit dem 18. Januar bereiten

sich 9 Mädchen und 8 Jungen auf diesen Tag vor. Begleitet

werden sie dabei von 6 Jugendlichen, die vor zwei Jahren gefirmt

wurden und von zwei erwachsenen Katecheten. Regelmäßige Treffen

finden alle 14 Tage mittwochs von 19 bis 21 Uhr im Christophorus-Pfarrzentrum

statt. Zusätzlich trifft sich die Gruppe immer

wieder zu Sonderterminen. Der erste Sondertermin war gleich ein

Höhepunkt der Firmvorbereitung: Vom 10. bis zum 12. Februar

war die Gruppe zu Gast auf der Jugendburg Gemen bei Borken.

Das Programm dieses Kennenlern-Wochenendes ließ kaum Zeit

zum Eislaufen auf der zugefrorenen Burggräfte. Spannende Interviews

mit Passanten zum Thema „Was ist Ihnen heilig?“ standen

ebenso auf dem Programm wie Stegreiftheater zur biblischen Geschichte

vom verlorenen Sohn, ein Filmabend und verschiedene

Gesprächsrunden. Am Samstagnachmittag besuchte Pfarrer Karl

Jasbinschek die Gruppe, um von seinen Erfahrungen auf dem Jakobsweg

in Spanien zu berichten. Am Abend kam die Gruppe zur

Eucharistiefeier in der kleinen Turmkapelle der Burg zusammen.

Hier bekam jeder durch ein anderes Gruppenmitglied ein kleines

Holzkreuz mit einem Lederbändchen umgehängt. Diese Holzkreuze

werden die Gruppe während der ganzen Firmvorbereitung (und

hoffentlich auch danach) begleiten. Nach dem gemeinsamen Sonntagsfrühstück

fuhr die Gruppe mit ihren drei Bullis in den ca. 30

Kilometer entfernten Ort Hünxe in das Museum des Malers Otto

Pankok, um sich vor allem den berühmten Holzschnitt „Christus


Größtes Gemälde Ladbergens

zerbricht das Gewehr“ anzusehen. Dies Bild war die Antwort des

Künstlers Otto Pankok auf die Wiederbewaffnung der Bundesrepublik

in den 1950er Jahren. Die inzwischen 87jährige Tochter des

Malers berichtete in sehr eindrucksvoller Erzählweise weit über eine

Stunde lang aus dem Leben ihres Vaters. Dabei kam sie auf die

Reisen in das damalige Jugoslawien zu sprechen, die Otto Pankok

auch nach Ulcinj, der Nachbarstadt unserer Partnergemeinde

Klezna in Montenegro, führte. Dort sind mehrere Werke entstanden,

die in der umfangreichen Sammlung des Museums gezeigt

werden.

Warum besucht eine Firmgruppe aus St. Christophorus das Museum

des Malers Otto Pankok? Der Grund ist schnell erklärt: Die zur

Christophorus-Gemeinde gehörende Künstlerin Gisela Paul hatte

der Firmgruppe angeboten, unter ihrer Anleitung zwei Wände im

Pfarrzentrum künstlerisch zu gestalten und dabei das Thema

„Frieden“ in den Blick zu nehmen, auch, um für alle Besucher

sichtbar das Pfarrzentrum als ausgewiesenen Ort des Friedens zu

deklarieren. „Stellung beziehen“ zum Frieden, dies Thema arbeitete

die Gruppe während eines Vorbereitungsabends im Atelier von

Frau Paul heraus. Um das Christus-Bild von Otto Pankok und um

das berühmte Kind mit Taube von Pablo Picasso positionieren sich

die jugendlichen Firmbewerber und ihre Firmbegleiter. Einen Freitagabend

und einen ganzen Samstag im Februar malten die Jugendlichen

an dem größten Gemälde Ladbergens. Stolz konnten

sie am 18. März im Rahmen eines Sonntagstreffs ihr Werk der Gemeinde

übergeben. Nach einem Gottesdienst, der sich ebenfalls

um das Thema „Frieden“ rankte, zeigte die ganze Gemeinde, dass

sie es ernst meint mit dem Frieden. Im Spendenkörbchen fanden

sich fast 800 Euro, die die Firmgruppe dem Friedenscamp des palästinensischen

Christen Daoud Nassar in Bethlehem zum Kauf von

100 Olivenbaumsetzlingen zur Verfügung stellen möchte. Die Erträge

aus der Landwirtschaft werden dann zur Finanzierung des

Friedenscamps verwendet. Die evangelische Pfarrerin Annette

Bethlehem aus Lienen hat (nicht nur wegen ihres Nachnamens)

gute Kontakte zu Daoud Nassar und wird den Geldbetrag auf einer

Reise im Mai an ihn übergeben. Sie hat versprochen, nach ihrer

Rückkehr aus Israel in der Firmgruppe von ihrer Reise zu berichten.

Daoud Nassar wird übrigens am 6. Oktober in Ladbergen sein.

Da war es naheliegend, dass die Gruppe ihn eingeladen hat, beim

Firmgottesdienst dabei zu sein.

So wechseln sich „gewöhnliche“ Gruppenabende mit besonderen

Aktionen ab, so dass die gemeinsame Zeit schnell dahinfliegt. Bis

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„Wir wollen hoch hinaus!“

zur Firmung gibt es noch viel zu besprechen, viel zu verstehen und

viel zu erleben, damit sich dann am Ende der Vorbereitungszeit

jeder einzelne Teilnehmer ganz bewusst für oder gegen die Firmung

entscheiden kann. Die Vorbereitung kann nur versuchen,

deutlich zu machen, wie Glaube und Alltag verzahnt werden können

und was Glauben in Gemeinschaft und Gemeinde bedeutet.

Die Entscheidung trifft dann jeder für sich. Die Firmgruppe bittet

die ganze Gemeinde um das fürbittende Gebet. Alexander Fenker

Wir wollen hoch hinaus! Was damit gemeint ist, wissen bisher nur

wenige. Aber versprochen, diese Firmgruppe ist für Überraschun-

gen gut.

Sonntag, 26. August 2012

Telgter Wallfahrt


Moin moin,

wir sind Johannes,

Paul und Katrin!

Wir besuchen alle drei

die Qualifikationsphase

(11) des Gymnasiums

und wurden 2010 ge-

firmt.

Als wir gefragt wurden,

ob wir die Firmvorbereitung

mitgestalten möch-

Kirche braucht Begeisterte

ten, waren wir sofort bereit.

Wir wollen gerne unsere positiven und negativen Erfahrungen

in diese Vorbereitung mit einbringen. Wir hoffen auf ein reges Interesse

und auf eine gute Zusammenarbeit im Team und mit den

Firmbewerbern. Natürlich sollen Lockerheit und Spaß dabei nicht zu

kurz kommen, damit wir zusammen eine schöne gemeinschaftliche

Zeit bis zur Firmung am 6. Oktober 2012 verbringen.

Die Firmbewerber dürfen sich auf zwei Wochenenden, eine praktisch

angelegte Vorbereitung und Kooperation mit den Bewerbern

aus Tecklenburg/Ledde freuen.

Das traditionelle

Sommercafe in Holperdorp

findet in diesem Jahr

am 1. Juli statt.

Dazu laden die Jugendlichen von Maria

Frieden in der Zeit von 14.00 bis

18.00 Uhr auf das Hofgelände der

Fam. Kaufmann in Lienen/Holperdorp

59 ein. Der Weg dorthin wird wie immer

gut ausgeschildert. Alle sind herzlich willkommen. Natürlich

freuen wir uns auch über Kuchenspenden. Der Erlös ist für die

Schulausbildung von Kindern in Nigeria bestimmt. (red.)

„Da geh ich immer wieder gerne hin!“

43


44

Kreuzundquer—Jesus für dummies

Im November 2011 traf sich der

Pfarrgemeinderat zu einer Klausurtagung

in Thuine. Unter anderem

wurden Ideen gesucht für ein

Projekt, das sich in 2012 realistisch

umsetzen lassen sollte.

Schnell war die Idee geboren, sich

um Gottesdienste zu kümmern,

die vom Gewohnten abweichen

mit dem Ziel, vor allem diejenigen

Gemeindemitglieder anzusprechen,

die nicht zum Kreis der regelmäßigen

Gottesdienstbesucher

zählen. Ein Titel war schnell gefunden.

„Kreuzundquer“ soll Verschiedenes

deutlich machen: Es

geht – natürlich – um das Kreuz,

also um Gott und um seine Beziehung

zu uns Menschen, es geht

aber auch mal quer, quer zu den

gewohnten Strukturen und Ritualen, ohne ins Entertainment abzugleiten.

Wer sich darauf einlässt, soll etwas Anderes, Neues, Ungewohntes

erwarten dürfen, nur nicht das, was immer kommt. Allein

schon die ungewohnte Schreibweise soll deutlich machen, dass

ausgetretene Pfade verlassen werden sollen, um Neues zu wagen.

Drei bis vier Termine im Jahr 2012 wurden angepeilt, um Erfahrungen

zu sammeln und dann über die weitere Fortsetzung zu entscheiden.

Die Kreuzundquer-Gottesdienste sollten Eucharistiefeiern

sein, das war schnell klar, allerdings weniger ritualisiert und wo

nötig mit Erläuterungen für den „ungeübten“ Teilnehmer versehen.

Die Uhrzeit sonntags 18 Uhr sollte ebenfalls vom Gewohnten abweichen

und neue Möglichkeiten eröffnen.

In diesem Sinne wurde dann konkret ein erster Kreuzundquer-

Gottesdienst für den 25. März geplant. Zusammen mit Alois Thomes,

Alexandra Pax und Alexander Fenker wagte sich Pfarrer Karl

Jasbinschek an das Thema „Jesus für dummies“ heran. Vorbild war

dabei die bekannte Buchserie, die vielfältige Themen für

„dummies“ aufbereitet und dabei den Begriff „dummies“ nicht abwertend

im Sinne von „Dummkopf“ verstanden haben will, sondern

im Gegenteil denjenigen im Auge hat, der weiß, dass er nichts (zu

diesem Thema) weiß und aus dieser Position heraus einen großen

Wissensdurst entwickelt. Im Zentrum des ersten Kreuzundquer-


Experimentelle Gottesdienstformen

Gottesdienstes stand das Evangelium, in dem Jesus seine Jünger

zu Menschenfischern macht. Daraus ergaben sich die drei Themenblöcke

„seine Masche durchschauen“, „sein Wirken begreifen“,

„seine Nachfolge antreten“. Eine Predigt gab es nicht, dafür aber

drei Geprächsgruppen, in denen jeweils eins der Themen besprochen

wurde. Wer sich lieber im Stillen und für sich allein mit dem

Thema auseinandersetzen wollte, für den war ein Multiple-Choice-

Fragebogen vorbereitet, in dem diese drei Themenbereiche ebenfalls

aufgegriffen wurden. Nach der Beantwortung von 15 Fragen

konnte jeder seine individuelle Punktzahl ermitteln, um dann zu

Hause unter www.stensen.de/kreuzundquer nachzulesen, welcher

„Jesus-Typ“ er denn ist. Für Interessierte, die nicht am ersten

Kreuzundquer-Gottesdienst teilnehmen konnten, ist jetzt unter

dieser Adresse sowohl der Fragebogen als auch das Ergebnis nachzulesen.

Die Zahl der Teilnehmer war für die Planungsgruppe sehr ermutigend,

auch wenn bei weitem nicht alle Teilnehmer aus der angepeilten

Zielgruppe kamen. Alexander Fenker

Der nächste Kreuzundquer-Gottesdienst soll am Sonntag, dem 8.

Juli 2012 in St. Margareta Lengerich stattfinden.

Wer rechtzeitig zu weiteren Kreuzundquer-Gottesdiensten eingeladen

werden möchte, kann diesen Wunsch dem Team unter der

Emailadresse kreuzundquer@stensen.de mitteilen.

Caritas steht für Wohltätigkeit

und Menschenliebe.

So haben sich auch die Helferinnen

und Helfer der Caritas-

Gruppen in der Kirchengemeinde

Seliger Niels Stensen

diesen Zielen verschrieben.

Um Bedürftigen helfen zu können

sammeln zweimal im Jahr engagierte Mitglieder der Gemeinde,

gehen von Tür zu Tür und bitten um eine Spende. Mit

diesem Geld können dann Bedürftige der Gemeinde, sozial

benachteiligte Kinder, Familien und Alleinerziehende in Not

Hilfe erfahren. Elke Geretzki, Vorsitzende

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46

Der Diakon – ein Servicemitarbeiter!?

Wenn wir die Eingangshalle eines Bahnhofs betreten, kommen wir

am „Service-Point“ nicht vorbei. In vielen Unternehmen gibt es

heute „Service-Mitarbeiter“, die sich gewissenhaft um die Kunden

kümmern. Manch einer von uns hat schon die mitunter nervenaufreibende

Warterei in einer „Service-Hotline“ erlebt. „Service“

umgibt uns überall. Im Deutschen könnten wir das Wort am besten

mit Dienstleistung übersetzen. Schon phonetisch drängt sich hier

das Wort „dienen“ an unser Ohr – ein Begriff, der eher negativ konnotiert

ist, da wir mit „Dienen“ schnell etwas Unfreies und Niederes

verbinden. Dennoch, so scheint es, kommen wir ohne den

„Service“, ohne das „Dienen“ nicht aus.

Mit der sakramentalen Weihe verpflichtet sich der Diakon zu einer

einmaligen „Diakonia“, die sich vor allem im Dienst am Evangelium

äußert. Im Laufe des Weiheritus spricht der weihende Bischof diese

Worte: „Empfange das Evangelium Christi: Zu seiner Verkündigung

bist du bestellt. Was du liest, ergreife im Glauben; was du glaubst,

das verkünde, und was du verkündest, erfülle im Leben“. Darin

kommt die ganze Sendung des Diakons zum Ausdruck: Das Evangelium

aufzunehmen, seine Botschaft im Glauben zu vertiefen, es

zu lieben und in Worten und Werken zu bezeugen.

Das Dienen ist nun auch für mich in den nächsten Monaten eine

besondere Aufgabe und Herausforderung, da der Bischof von

Münster mich am 22. April 2012 zum Diakon geweiht hat. Der Weg

zu dieser Weihe war sehr lang. Meine Kinder- und Jugendtage verbrachte

ich in der Pfarrei St. Margareta Lengerich, der ich bis heute

sehr verbunden bin. Die Grundlage für meine Entscheidung,

Priester zu werden, wurde in meinem Elternhaus an der Schlesierstraße

gelegt. Meine Eltern erzogen mich in Freiheit und ermöglichten

mir damit, mein Herz für den Ruf Gottes zu öffnen. Die katholische

Sozialisierung erfolgte aber auch im Gemeindealltag. Besonders

prägend waren für mich die Gottesdienste, an denen ich

als Messdiener teilnehmen durfte. Selbst wenn die Messen damals

noch häufig morgens um 7 Uhr waren und das Aufstehen dann

schwerfiel, haben sich die vielen positiven Erfahrungen eingeprägt.

Für meine Berufung war weiterhin die persönliche Ansprache wichtig.

In einer Zeit, wo es ungewöhnlich ist, Priester zu werden, ist

es umso wichtiger, dass junge Menschen auf ihre Berufung angesprochen

werden. So kann man die „Scheu“ überwinden, sich mit

seinen Zweifeln und Fragen auseinanderzusetzen. Anfang der 90er

Jahre half mir der damalige Pfarrer Klaus Martin Niesmann, diese


Oliver Rothe zum Diakon geweiht

Hürde zu überwinden und über meine Berufung auch mit anderen

nachzudenken. Dass es dann noch fast zwanzig Jahre gedauert

hat, bis ich meine Diakonweihe empfangen habe, ist einfach begründet.

Gott hatte erst noch etwas Anderes mit mir vor. Mit Freude

und Enthusiasmus habe ich Jura studiert, die Welt bereist, als

Rechtsanwalt spannende Fälle bearbeitet und mit vielen Menschen

meinen Glauben gelebt. Erst als ich spürte, dass es in meinem Leben

noch mehr geben muss, nämlich ein Leben, in dem Gott einen

noch größeren Platz einnimmt, habe ich mich entschieden, neu

aufzubrechen. Nach meinem Theologiestudium habe ich ein Jahr

als Praktikant in der Propsteigemeinde St. Stephanus, Beckum gearbeitet.

Als Diakon habe ich in eben dieser Gemeinde nun viele

Aufgaben, die mich vor neue Herausforderungen stellen: Taufen,

Beerdigungen, Assistenz bei Trauungen, Schulunterricht, Firmkatechese

u.v.m.. (Dr. Oliver Rothe)

Ich freue mich auf die Begegnungen mit vielen Menschen,

denke aber auch immer wieder dankbar an meine Prägung

zurück, die ich in meinem Elternhaus und in St. Margareta

erhalten habe und die mich bis heute trägt.

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„Pray & Bike“ - der etwas andere Gottesdienst

meinde Niels Stensen teilzunehmen.

Alles war bestens organisiert,

nur das Wetter

spielte nicht so

richtig mit. Doch 100

Biker und viele Zuschauer

ließen sich

nicht davon abhalten,

am ökumenischen Gottesdienst

der evangelischenKirchengemein-

„Es war schön und hat Spaß gemacht!“

Pfarrerin Annette Bethlehem

de Lienen und der katholischenKirchenge-

Motorräder der bekannten Marken, von BMW bis Harley Davidson, sorgfältig

auf Glanz gebracht, in Leder gekleidete Fahrer und Fahrerinnen, gelbe

und blaue Luftballons, ein Altar, geschützt durch ein Zeltdach, dazu die

musikalische Begleitung

der Abi-Band

(HAG) gaben dem Geschehen

auf dem

Kirchplatz ein bisher

ungewohntes Gesicht.

Pfarrerin Annette Betlehem

und Pastoralreferent

Norbert Brock-

„Seid gut und macht die Welt besser!“

Norbert Brockmann in humorvoller Weise zu

den Bikern.

mann führten durch den Gottesdienst, wünschten den Bikern in Zukunft

eine gute Fahrt und erteilten den Segen. Danach luden die Landfrauen zur

Stärkung in den Pfarrsaal ein. Die abschließende Ausfahrt über 32 km in

Richtung Serpentinen durch das Lienener Land dürfte für alle Motoradfans

ein besonderes Erlebnis gewesen sein. (red.)


Die Aktivgruppe hatte

auch in diesem

Jahr jeden Monat

eine Aktion für Menschen

im Pensions-

und Rentenalter aber

auch für alle nach

der täglichen Arbeit

angeboten.

Aktivgruppe „Nach der Arbeit“

So erlebten 18 Teilnehmer

im Boulevard

Münster, ein kleines

Theater in der Königspassage,

die turbulente

Komödie

"Der Gast" von David Pharao. Es ging um den 50-jährigen Gérard, dem

nach 3 Jahren Arbeitslosigkeit der Job seines Lebens winkt. Mit viel Witz

und Tempo brachten vier ausdruckstarke Darsteller die Geschichte über

die Bühne und hielten das Publikum über fast zwei Stunden in Atem. Es

war nicht eine Minute langweilig und am Ende waren alle froh, dass

Gérard trotz aller Verwicklungen und Missverständlichkeiten den Job bekommen

hatte.

Weitere Programmpunkte waren im Januar eine Winterwanderung zum

Holperstübchen im Teutoburger Wald, Karneval im Februar, und eine Maiwanderung

mit Grillen zur Alex-Schotte-Hütte.

Im März stellte Eugen Chrost sein Buch „Dem Tun eine Seele geben“ vor

und diskutierte mit den interessierten Zuhörern. (red.)

Auch in diesem Jahr waren Anfang Mai 2012 wieder Jakobspilger

aus unserer Gemeinde auf dem Jakobsweg von Bremen nach Osnabrück.

Sie legten in sieben

Tagen ca. 140 km bis Damme

zurück. Die restlichen 2 Etappen,

etwa 55 km bis Osnabrück,

werden im Herbst 2012

nachgeholt. Die Pilgergruppe

meisterte den Weg und den

Tag mit dem Wenigen im Rucksack

und freute sich über die

vielen schönen Begegnungen

und Gespräche unterwegs. (red.)

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50

Im Büro der Kirchengemeinde

für Sie ansprechbar

Agnes Kaufmann

Veronika Gruber

Kolpingstr. 14, 49525 Lengerich

Im Büro der Kirchengemeinde

� 05481/ 846 15 90 Fax: 05481/ 846 15 95

Geöffnet: montags von 08.30 bis 09.30 Uhr, donnerstags und

freitags von 09:30 bis 12:00 Uhr, dienstags von 10:00 bis 15:00

Uhr, mittwochs von 11.00 bis 13.00 Uhr, donnerstags zusätzlich

von 16:00 Uhr bis 19:00 Uhr.

Email: selnielsstensen-lengerich@bistum-muenster.de

Kirche Maria Frieden

Bergstr. 4, 49536 Lienen

Büro: � 05483/ 225 Fax: 05483/9333

Geöffnet: mittwochs von 16.00 bis 18.00 Uhr

Email: maria.frieden.lienen@osnanet.de

Kirche St. Christophorus

Linnenkamp 32, 49549 Ladbergen

Büro: � 05485/2111 Fax: 05485/3697

Geöffnet: mittwochs von 09.00 – 10.00 Uhr

Kirche St. Michael

Brauerstr. 5, 49545 Tecklenburg

Büro � 05482/382, Fax: 05482/925 958,

Geöffnet: montags 10.00 bis 13.00 Uhr

Treffpunkt: Saal � 05482/925464


Wir sind für Sie da:

Pfarrer Karl Jasbinschek, Tel. 05481 / 846 15 92

e-Mail: jasbinschek@bistum-muenster.de

Pater Hans-Michael Hürter, Tel. 05485 / 83 48 16

e-Mail: hans-michael.huerter@stensen.de

Pater Benny Kurian Valloor, Tel. 05481 / 874 93 08

e-Mail: pater.benny@stensen.de

Pfarrer Günter Witthake, Tel. 05482 / 92 907 81

e-Mail: witthake@bistum-muenster.de

Pfarrer em. Hermann Roling, Tel. 05481 / 846 15 93

oder 846 15 96

Diakon Eugen Chrost, Tel. 05481 / 99 124 61

e-Mail: eugen.chrost@stensen.de

Schwester Marietheres, Tel. 05481 / 1650

Pastoralreferent Norbert Brockmann, Tel. 05483 / 74 97 41

e-Mail: norbert.brockmann@stensen.de

Impressum

Herausgeberin

Katholische Pfarrgemeinde Seliger Niels Stensen

Pfarrgemeinderat—Öffentlichkeitsausschuss

Kolpingstr. 14, 49525 Lengerich

Redaktion

Paul Lohmeyer, Heino Paulisch,

Dieter Fahrenhorst, Günter Witthake (V.i.S.d.P. )

Redaktionsschluss: 02. Mai 2012

Auflage 6000 Stück

Druck: Gemeindebriefdruckerei, Martin-Luther-Weg 1,

29393 Groß Oesingen

Bildernachweis

www.pfarrbriefservice.de

Seite 2,3,6,12,13,16,24,25,28,36 oben,38,39 unten,44

Redaktion Pfarrbrief Sommer 2012

Seite 1,4,8,10,11,14,16-23,26,27,30-37,39 oben, 40,42,43,46,49,50,52

WN-Wilhelm Schmitte

Seite 48

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Über den Wolken

muss die Freiheit wohl grenzenlos sein.

Alle Ängste, alle Sorgen,

sagt man,

blieben darunter verborgen

und dann

würde, was uns groß und wichtig erscheint,

plötzlich nichtig und klein.

(Liedermacher Reinhard Mey)

...freue

ich mich

auf den

Urlaub...

… um den Alltagssorgen zu

entschweben,

die Natur in ihrer Schönheit

zu erkennen,

manche Dingen mit anderen

Augen zu sehen,

Menschen zu begegnen

52

und sich ganz einfach

zu freuen.


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