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Newsletter No 2 April 2012WAB e.V. | Barkhausenstr. 2 | 27568 Bremerhaven | www.wab.netNEU: Berliner Büro: Schiffbauerdamm 19 | 10117 Berlinaktuell© TenneTwab-newsWindenergie-newsoffshoreaus dem Inhalt:§64g und §33 EEG:Kein Anschlussunter dieser NummerDas war schon ein dickes Ding, das da in der geplanten EEG-Novelle stand. DerEEG-Gesetzentwurf der Bundesregierung sah vor, die Förderung von ErneuerbarenEnergien zukünftig ohne die Zustimmung von Bundestag und Bundesratkürzen zu können. Wäre das so beschlossen worden, wäre die Investitionssicherheit,die ein Kernelement des EEG ist, nach der Änderung nicht mehr vorhandengewesen. Dies ist nun verhindert worden. Alle Windenergieverbände und vieleFirmen haben sich in Briefen, E-Mails und in direkten Gesprächen an die Bundestagsabgeordnetengewandt. Der gemeinsame Druck hat gewirkt!Erfolgreiche Arbeitsgruppe zur Beschleunigung des Netzanschlusses auf SeeDie WAB begrüßt die in Berlin vorgelegten Ergebnisse. Die guten Lösungsvorschlägemüssen nun auch schnell umgesetzt werden.Unsere Analysen zeigen: Wenn sich der Netzausbau noch weiter verzögert,werden die politischen Ziele für Offshore-Wind weit verfehlt.Das wäre katastrophal für die deutsche Offshore-Windindustrie.Ihr Ronny Meyer,Geschäftsführer WAB e. V.aktuellLösungen für Netzprobleme liegen auf dem TischWindenergie-NewsAnlagenpreise im SinkflugWAB-NewsOffshore-Studie belegt Wachstum und WertschöpfungOffshoreHochtief baut viertes ErrichterschiffWalney ist fertigThornton Bank setzt MaßstäbeAlstom ist einen Schritt weiterNeues Schiff für A2Seaund vieles mehr …Termine16.05. „Offshore Wind – Grid Connectivity in the UK and Germany“uk Trade and Invest in Kooperation mit WAB, Bremen16.05. WAB-Stammtisch, Bremen26. – 29.06. WINDFORCE2012 Offshore Conference &International Trade Fair, Bremen18. – 22.09. WAB-Gemeinschaftsstand HUSUM WindEnergy 2012Titelfoto WAB-Newsletter:Umspannplattform „alpha ventus“, Copyright: ALSTOM Grid GmbH10. + 11.10. WAB-Einsteigerseminar„Wie tickt die Windenergiebranche?“, Bremen14.11. WAB-Stammtisch, Bremenwww.wab.netSeite 2 / 21


aktuellNewsletter No 2 | April 2012WAB e.V.aktuellLösungen für Netzproblemeliegen auf dem Tisch5,5 Milliarden Euro hat Tennet bisher in die seeseitigen Netzanschlüsse investiert. Quelle: TenneTIm Rekordtempo hat die AG „Beschleunigung derNetzanbindung von Offshore-Windparks“ – kurzAG Beschleunigung genannt – Lösungsvorschlägefür die vielfältigen Probleme beim seeseitigen Netzanschlusserarbeitet. Das 39 Seiten starke Papier istweitestgehender Konsens unter allen Beteiligten.Gegründet wurde die AG auf Initiative von BundeswirtschaftsministerDr. Philipp Rösler am13. Januar 2012. Beteiligt waren unter Leitung derStiftung OFFSHORE-WINDENERGIE Versicherungen,Übertragungsnetzbetreiber (ÜNB), Hersteller vonUmspannplattformen sowie Verbände und Bundesbehörden.Konsens bestand vor allem darüber,dass die bisherigen Verfahren zur Netzanbindungüberdacht werden müssen und neue Weichenstellungenseitens Politik und Gesetzgeber notwendigsind. Klar ist zum Abschluss auch, dass die bisherigeRegelung, den Netzanschluss nach den Vorgabender Bundesnetzagentur innerhalb von 30 Monatenherzustellen, nicht zu halten ist. Stattdessendauert das Prozedere bis zu 50 Monaten. Aus dertechnischen Perspektive liegen die Verzögerungendarin begründet, dass sich die neue Hochspannungsgleichstromübertragung(HGÜ) als komplexeÜbertragungstechnik erweist, Standards für denBau der Umspannplattformen fehlen und personelleRessourcen bei Unternehmen und Behörden nichtausreichen. Zudem sind die Haftungs- und Finanzierungsfragenfür ÜNB, Banken und Versicherungenein Problem, sollten beispielsweise Kabel Defekteaufweisen oder die Übertragung aus anderenGründen nicht funktionieren. Als weiterer Punkt seilaut AG ein langfristiger Netzausbauplan notwendig.Dieser könnte die bisherige Praxis, die unbedingteNetzanschlusszusage und Realisierung an denZeitplan bestimmter Projekte zu binden, ersetzen.Sinnvoll sei stattdessen der strategische Aufbaueiner nachhaltigen Infrastruktur, die das großeGanze im Blick hat.Aktuell hat der in der Nordsee zuständige ÜNBTenneT Aufträge im Wert von 5,5 Milliarden Eurovergeben und aufgrund von Kapitalmangel undHaftungsrisiken mehrere Clusteranbindungen nichtausgeschrieben. Im Klartext heißt das, die 2012und 2013 notwendigen Investitionen würden dieLeistungsfähigkeit des ÜNB überschreiten. Zu denbetroffenen Projekten gehören DolWin 3, BorWin 3und 4 sowie SylWin 2 und weitere Clustererweiterungen.Zentrales Hemmnis seien neben denFinanzen die Haftungsrisiken im Falle von Netzausfällen.Wenn die Bundesregierung eine Haftungsbegrenzunggesetzlich verankert, will Tennet denAnschluss DolWin 3 ausschreiben. Die AG Beschleunigunghat hierzu den Vorschlag unterbreitet, wirtschaftlichnicht versicherbare Schadensszenarienzu sozialisieren. Zum Beispiel durch eine Wälzungauf die Netzentgelte oder über das EEG. Die AG Beschleunigungschlägt vor, die Finanzierung zudemtemporär über das Einspringen der Kreditanstaltfür Wiederaufbau sicherzustellen, im Falle einesVersagens der Anschlusspflicht durch den ÜNB eineAusschreibung für Dritte vorzunehmen oder eineAnbindungsumlage einzuführen. Letztere könne wieein Baukostenzuschuss wirken und dem ÜNB mehrliquide Mittel verschaffen. Um die Verbraucher nichtzu belasten, werden reduzierte Netzentgelte sowieeine stärkere Degression nach dem EEG vorgeschlagen.Damit sich der Zeitraum zwischen der Zusagedes Netzanschlusses und dessen Fertigstellunggrundsätzlich verkürzt, schlagen die AkteureOptimierungen vor. Dazu zählt vor allem eineSynchronisation des Baus von Offshore-Windparksund dem Netzanschluss sowie ein gemeinsamerRealisierungsfahrplan mit allen Beteiligten, ummit der Ressource Kapazität volkswirtschaftlichsinnvoll umzugehen. Die langen Vorlaufzeiten fürden Bau der Plattformen und die Verhandlungenmit einzelnen Gewerken würden sich in Summe aufbis zu 60 Monate addieren und seien für Investorennicht darstellbar. Durch eine effektive Synchronisierungaller Prozesse sieht die AG Beschleunigungmittelfristig Chancen, wieder auf 30 Monate plus xzu kommen. Dafür müssten die Planungs- undGenehmigungsprozesse vorgezogen und die Netzanschlüssefrüher erteilt werden. Grundsätzlich solltenauch alle Kosten, die mit Planung und Genehmigungverbunden sind, umlagefähig sein.Fortsetzung nächste Seitewww.wab.netSeite 3 / 21


aktuellNewsletter No 2 | April 2012WAB e.V.Als auslösendes Kriterium für eine Netzanschlusszusageschlagen die Akteure bereits den Nachweiseiner finanziell abgesicherten Baugrunduntersuchungoder alternativ eine Kautionslösung vor.Ebenso wird in einer Standardisierung der zentralenUmspannplattformen erhebliches Beschleunigungspotenzialgesehen. Mechanismen der Kostenwälzungauf die Stromkunden werden zudem bei derBeschaffung von Personal und ausgewiesenen Spezialistensowie bei der Haftung von Verzögerungenvorgeschlagen. Sollte Unternehmen, die bereitsInvestitionsentscheidungen getroffen haben, durchVerzögerungen des ÜNB ein Schaden entstehen, solldieser umlagefähig sein und die Risiken des ÜNBminimieren. Konkret sieht das Papier dafür einejuristische und verschuldensunabhängige Lösungvor. So sollen Windparkbetreiber einen Anspruch auf95 Prozent der entgangenen Einnahmen gegenüberdem ÜNB haben, wenn dieser unplanmäßig keinenNetzanschluss stellen kann. Der Erstattungsanspruchgilt ab dem achten Tag der Verzögerungund bezieht sich auf Störungen sowie verspäteteAnschlüsse. Die sich daraus ergebenden Haftungskostensoll der ÜNB dann wälzen können.Ein ähnliches Prozedere schlagen die Akteure beiwirtschaftlichen Verlusten durch Abregelungenim Probebetrieb vor. Die Erfahrungen bei BardOffshore I, der bisher als einziger Windpark durchHGÜ-Technik mit dem Festland verbunden ist,hätten gezeigt, dass die Maschinen im Probebetriebhäufig gedrosselt oder ganz vom Netz genommenwerden müssen, was zu erheblichen Einnahmeverlustenführe. Die WAB begrüßt die Vorschlägeder AG Beschleunigung und mahnt eine schnelleUmsetzung durch alle Verantwortlichen aus Politik,Wirtschaft und Behörden an. „Wir dürfen keine Zeitmehr verlieren. Wenn sich der Netzausbau nochweiter verzögert, werden die politischen Ziele fürOffshore-Wind weit verfehlt. Das wäre katastrophalfür die deutsche Offshore-Windindustrie“, betonteRonny Meyer, Geschäftsführer der WAB, im Hinblickauf die bereits erfolgten Investitionen in Produktionsstättenund die Infrastruktur.WAB- Newsletter knackt Zahl von 5.000 AbonnentenInteresse findet sich auch in ÜberseeDer WAB-Newsletter hat die Marke von 5.000 Abonnenten gebrochen. Der Newsletterinformiert alle zwei Monate über Neuigkeiten aus der Windenergie-Branche,speziell aus der Offshore-Branche in deutscher und englischer Sprache. DerNewsletter erscheint als PDF und ist kostenlos.Auf der Website der Windenergie-Agentur WAB kann sich die Branche zudem tagesaktuellüber die wichtigsten Ereignisse zum Thema Windenergie informieren.Ergänzt wird das Informationsangebot der WAB durch eigene Video-Interviewsim Youtube-Kanal, ein Twitter-Angebot rundet es ab.“Unser WAB-Newsletter hat sich in den letzten Jahren zu dem Informationsmediumder Branche entwickelt. Das zeigen nicht nur die Abo-Zahlen, sondernauch die Qualität der Leser”, sagt Ronny Meyer, Geschäftsführer der Windenergie-AgenturWAB. Die Analyse der Abonnenten zeigt, dass die Leser aus allenBereichen der Branche stammen. Neben Mitarbeitern von allen Turbinenherstellern,abonnieren vor allem Mitarbeiter aus den großen Stromkonzernen denNewsletter. “Wir sehen aber auch, dass der Newsletter bei Banken und Versicherungen,sowie der Politik und Verwaltung gut ankommt”, so Meyer.Mit dem Newsletter informiert die WAB auch international. Rund 1.000 Abonnentenstammen aus dem Ausland. Das Interesse gerade aus Ländern wie denNiederlanden, Groß Britannien, Dänemark und Norwegen ist besonders hoch.Und auch in fernen Ländern wie Japan, Brasilien, Kanada und den USA wird derNewsletter gelesen.WABNeWsletternewsletter No 6 Dezember 2011Windenergie-Agentur Bremerhaven/Bremen e.V. (WAB) | Barkhausenstr. 2 | 27568 Bremerhaven | neu: Berliner Büro: Schiffbauerdamm 19 | 10117 BerlinaktuellQuelle: Technip O fshore Wind Limitedwab-newsNo 1Februar 2012WABNeWsletterAktuell mehr als 5.000leserinnen und leser!No 2April 2012windenergie-news20112011 war ein wichtiges Jahr für die Windenergieindustrie.Nach dem Atomunfall in Fukushima wurden fürunsere Branche maßgebliche Gesetze, wie das Erneuerbare-Energien-Gesetz(EEG) und das Energiewirtschaftsgesetz(EnWG), novelliert. Die WAB hat sich in derRegion und in Berlin aktiv in die Diskussionen eingebracht. Mit Stellungnahmen,Papieren und zahlreichen Interviews haben wir auf die Themen und Problemeaufmerksam gemacht, die für die Branche von großer Bedeutung sind – vieleunserer Vorschläge und Anregungen wurden aufgegriffen und umgesetzt. EinigePunkte blieben allerdings auch offen und bei manchen Entscheidungen hättenwir uns mehr gewünscht. Die Windenergie braucht aber nicht nur die richtigeEinspeisevergütung, sondern auch eine ausreichende Infrastruktur. Wir habenuns deshalb im Jahr 2011 verstärkt dem Thema Häfen, Schiffe und Logistikgewidmet. In der Geschäftsstelle und in unseren Arbeitskreisen haben wir Positionenerarbeitet und in die Debatten eingebracht. Zusammen mit der KommunikationsplattformOffshore-Stiftung sowie den Industrienetzwerken ErneuerbareEnergien Hamburg (EEHH) und Wind Energy Network Rostock e.V. (WEN) werdenwir 2012 unsere Arbeit in Berlin intensivieren.Und: Die Energiewende wird nur gelingen, wenn wir bei der Forschung nichtnachlassen! Die Offshore-Branche ist höchst innovativ. So hat die germanwindGmbH, die WAB-Tochter für Innovation, zusammen mit ForWind, dem Zentrumfür Windenergieforschung, und dem Fraunhofer-Institut für Windenergie undEnergiesystemtechnik (IWES) die Spitzencluster-Bewerbung ausgearbeitet.Am 19. Januar 2012 gibt die Jury bekannt, welche Spitzencluster ausgewähltwurden. Für alle heißt es also: Daumen drücken!Unsere Konferenz „WINDSTÄRKE11 – KURS OFFSHORE“ war auch in diesem Jahrwieder ein großer Erfolg, den wir 2012 noch übertreffen wollen. Unter demNamen „WINDFORCE 2012“ werden wir im nächsten Jahr in Bremen zum erstenMal in Deutschland eine Offshore-Konferenz und -Messe veranstalten!www.wab.netaus dem Inhalt:aktuellIm Namen des Vorstandes und der Mitglieder der WAB wünsche ich Ihnen erholsameTage und einen guten Start ins neue Jahr 2012.Ihr Ronny Meyer,Geschäftsführer WAB e. V.Kapazitätsengpässe zeigen das enorme Marktpotenzialder Offshore-WindenergieWIndenergIe-neWsSiemens in den USA auf Rang 2 vorgerücktWaB-neWsNeuauflage des WAB-Offshore-Magazins erschienenOffshOreWeltweit erster Volllastprüfstand für 5-MW-Anlagen bei AREVA Windin BetriebInstallation der Fundamente von Thornton Bank 2 abgeschlossenVestas und DONG erproben Offshore-WindenergieanlageStapellauf des Schwerlast-Hubschiffes NeptuneCOSCO liefert WEA-Installationsschiff ausund vIeles mehr …offshoretermIne11.01.12 WaB-stammtisch, Bremen09. + 10.03.12 WaB-gemeinschaftsstand Job- und Bildungsmesse„zukunftsenergien nordwest“, Oldenburg14.03.12 WaB-stammtisch, Bremen14. + 15.03.12 WaB-einsteigerseminar, Bremen16.05.12 WaB-stammtisch, Bremen26. – 29.06.12 WIndfOrCe 2012 –WaB-konferenz und Offshore-messe, Bremenwww.wab.netSeite 1 / 19Seite 1 / 20www.wab.netwww.wab.netSeite 4 / 21


WAB-newsNewsletter No 2 | April 2012WAB e.V.Die Messe war rund – viel Betrieb auf WAB-GemeinschaftsstandRund 4.000 Besucher fanden am 9. und 10. März den Weg in die OldenburgerEWE-Arena zur „zukunftsenergien nordwest 2012“. Mit 96 Ausstellern – 39davon WAB-Mitglieder – und über 700 Jobangeboten ist die Veranstaltung mitAbstand Deutschlands größte Job- und Bildungsmesse für erneuerbare Energien.Als Branchentreff bot die zweitägige Messe mit Workshops, Fachvorträgenund Exkursionen Informationen zum Berufseinstieg und stellte Karrierewegein der Branche vor. Die Stellenangebote aus dem gesamten Bundesgebietstanden nach Messeschluss noch 14 Tage online zur Verfügung. „Die Messe istder Treffpunkt für Jobsuchende und Arbeitgeber in den erneuerbaren Energienund die Branchenplattform in der Region“, fasst Organisatorin Corinna Wermkeden erfolgreichen Verlauf der Messe zusammen. Im kommenden Jahr findet diezukunftsenergien nordwest am 1. und 2. März 2013 wieder in Bremen statt. DieWAB als Sponsor und Projektpartner der Messe war mit einem 36 Quadratmetergroßen Gemeinschaftsstand vertreten, auf dem sich acht WAB-Mitgliedsunternehmenpräsentierten. „Das Feedback der Mitaussteller war positiv, es wurdenviele Gespräche geführt und es sind auch schon einige der Bewerber von derMesse bei unseren Unternehmen eingestellt worden “, sagt Urs Wahl von derWAB. „Wir freuen uns schon auf Bremen. Viele Unternehmen haben ihre Teilnahmeim nächsten Jahr bereits jetzt zugesagt.“mehr …Viele gute Gespräche mit interessierten Bewerbern gab es auch auf demGemeinschaftsstand der WAB in Oldenburg. Quelle: Torsten ThomasElektrotechnikEinsteigerseminar zum sechsten Mal in Folge ausgebuchtWie tickt die Windenergiebranche? Diese Frage stellen sich Zulieferer und Branchenneulingeund bekommen im Einsteigerseminar Antworten von der WAB. AmQuelle: WAB14. März ging es, moderiert von Key Wind Energy, erneut um die Grundlagen derWindenergienutzung von A bis Z, die technischen Konzepte von Windenergieanlagenund Komponenten sowie einen Ausblick auf die Entwicklungen in derBranche. Anschließend hatten die Teilnehmer noch bei dem WAB-Stammtischdie Möglichkeit, gleich in der Branche zu netzwerken. Das optional angeboteneAufbauseminar vertieft dann ein ausgewähltes Thema: Am 15. März referiertenunter dem Motto „Einstieg in die Offshore-Windenergie“ mit Dr. Bernd Horstmann(EnBW) und Bernd Köhler (wpd) zwei ausgewiesene Offshore-Experten.„Die Grundlagen am ersten Tag und das Fallbeispiel am zweiten Tag haben einensehr guten Überblick über die Windenergie vermittelt“, fand anschließend einTeilnehmer in der anonymen Online-Evaluation. 94 Prozent der Teilnehmerwürden unser Seminar weiterempfehlen. Das nächste Einsteigerseminar der WABfindet am 10. und 11. Oktober 2012 statt.AnkündigungNächster Stammtisch im MaiDer WAB-Stammtisch ist mit über 300 Gästen einer der Branchentreffsüberhaupt. Am 16. Mai lädt die WAB zum nächsten Stammtisch in dasHudson Eventloft in Bremen ein. Lernen Sie unser Netzwerk kennen undschauen Sie einfach mal vorbei.mehr …Aus organisatorischen Gründen bitten wir um eine Anmeldungmit dem Online-Formular.anmelden …Für die freundliche Unterstützung des Abends bedanken wir uns bei: www.blg.de www.falck-nutec.de www.schema.dewww.wab.netSeite 10 / 21


wab-newsNewsletter No 2 | April 2012WAB e.V.Neue WAB-MitgliederCTS GmbHCTS Composites ist ein führender europäischerSystemlieferant für Faserverbundwerkstoffe(Composites). Für den Offshore-Bereich erarbeitetCTS Problemlösungen, optimiert Anwendungenund ermöglicht die Substituierung traditionellerWerkstoffe. Zum Portfolio gehören Gitterroste,Profile, Laminate, Konstruktionen sowie Service undWartung.www.ctscom.deEOPS – Evers GmbHDas Unternehmen mit Sitz in Bremerhaven bietetErfahrungen aus fast allen deutschen Offshore-Projekten sowie internationale Expertise. Dazuzählen unter anderem eine langjährige Erfahrungin den Bereichen On- und Offshore-Windenergiesowie dem Kraftwerksbau. Das Leistungsangebot fürOffshore-Windenergieprojekte umfasst Projektmanagement,Bauleitung und Bauüberwachung,Material-Management, Inbetriebnahmekoordinationund Servicekoordination.www.eops.euGRAALMANN GmbHAls Sicherheits- und Gesundheitsschutzkoordinator(kurz: SiGeKo) übernimmt die GRAALMANN GmbHdie Koordination, wenn Beschäftigte mehrererArbeitgeber auf einer Baustelle tätig sind. DasUnternehmen berät über Maßnahmen während derPlanung und bei der Ausführung der Bauvorhaben.Eine eigene Baggergutaufbereitungs- und Bodenentsorgungsanlagesowie ein Umschlagbetrieb amEms-Anleger in Leer rundet das Angebot ab. WeitereProdukte und Dienstleistungen: Immis sionsschutzund Umweltmanagement, Hochbau- und Infrastrukturplanung/-projektierung,Altlasten- und Bodenmanagement,allgemeines Entsorgungsmanagementund Schadstoffsanierung/Flächenrecycling.www.graalmann-gmbh.deHAWART Sondermaschinenbau GmbHMit Sitz in Ganderkesee, circa 20 Kilometer westlichvon Bremen, ist HAWART vor allem in den BereichenEntwicklung, Konstruktion, Fertigung und Montagevon Fertigungsmitteln für Rotorblätter und Logistikkomponententätig. Die Produktpalette umfasstzudem Maschinen und Ausrüstungen für zahlreicheandere Industriebranchen oder Transportsystemefür Windenergieanlagenkomponenten. Zudem verfügtHAWART über einen eigenen Fuhrpark.www.hawart.dehuman lead GmbHDie zeitraubende Suche nach gutem Personal willdas 2011 in Bremen gegründete BeratungsunternehmenHuman Lead verkürzen. Das Bremer Unternehmenmit umfangreicher Referenzliste empfiehltsich als langjähriger Partner, wenn Mandanten ihrePersonalsuche in kompetente Hände geben wollen.Da Human Lead auch international tätig ist, gibt eskeine Sprachbarrieren. Alle Beratungsprojekte sindin deutscher, englischer oder französischer Sprachemöglich.www.humanlead.deImtech Marine Germany GmbHDie Imtech Marine Germany GmbH ist an Standortenin Kiel, Hamburg und Bremerhaven präsentund seit 2009 Teil der international arbeitendenImtech Marine Group. Im Offshore-Segment liefertdas Unternehmen maßgeschneiderte Lösungen fürKunden. Dazu zählen Engineering und Beratung,die technische Koordination, die Bauleitung oderProjektleitung. Im elektrischen Bereich kommendie Energieerzeugung und Verteilung auf AC- oderHVDC-Plattformen, die Seeraumüberwachung oderdie Inbetriebnahme und Service und Wartung anelektrischen Anlagen hinzu.www.imtechmarine.comHEINRICH HIRDESEOD Services GmbHESG Elektroniksystem- und Logistik-GmbHESG ist ein international operierendes System- undSoftwarehaus für Entwicklungs- und Serviceprozessesoftwareintensiver, komplexer, technologischhochwertiger und sicherheitsrelevanter Produkte.Für die Windenergiebranche bietet die ESG alsDienstleister unter anderem technische und logistischeBeratung, Product-Lifecycle-Management,Servicelogistik-Konzepte, Kommunikationskonzepteeinschließlich BSH-Genehmigung sowie die Gefährdungsbeurteilungund Arbeitssicherheit an.www.esg.deHeinrich Hirdes EOD-Services GmbHSeit 1978 kümmern sich die Fachleute der HeinrichHirdes Kampfmittelräumung GmbH EOD Services umdie Hinterlassenschaften kriegerischer Auseinandersetzungenauf dem Land und in den Meeren. Zuden Leistungen gehören die Untersuchungen vonBauflächen nach magnetischen Anomalien sowiedas Aufspüren und Beseitigen von konventionellerund chemischer Munition. Nach den Arbeitenerhalten die Auftraggeber Zertifikate, mit denen diemunitionsfreien Bauflächen bescheinigt werden.www.hirdes-kampfmittelraeumung.deJOKE Event AGDie JOKE Event AG ist eine inhabergeführte Full-Service-Agentur im Bereich Live-Kommunikationmit Hauptsitz in Bremen. Neben ideenreichenKonzepten und Inszenierungen bietet das Unternehmenhanseatischen Qualitätsanspruch sowiedas exakte Hand-in-Hand-Arbeiten aller Gewerke.Weitere Geschäftsstellen befinden sich in Hamburg,Düsseldorf, Berlin, Frankfurt/Main, Stuttgart undMünchen.www.joke-event.dewww.wab.netSeite 11 / 21


wab-newsNewsletter No 2 | April 2012WAB e.V.Neue WAB-MitgliederMitsubishi Power Systems Europe Ltd.Mitsubishi Power Systems Europe Ltd. (MPSE)mit Sitz in London wurde 2007 gegründet. DerWindenergieanlagenhersteller arbeitet zurzeit aneiner Offshore-Turbine mit einer Nennleistung vonsieben Megawatt und will unter anderem in UK aktivwerden. Im Fokus ist der Vertrieb samt Lieferkettenin Europa, dem Mittleren Osten und in Nordafrika.Dazu gehört neben der Offshore-Sparte auch dasGeschäft an Land, für das MPSE unter anderem eineAnlage mit 2,4 Megawatt Nennleistung im Angebothat. Die erste Windenergieanlage mit 250 KilowattNennleistung wurde bereits 1985 entwickelt underfolgreich vertrieben.www.mhipse.comOffshore-Kompetenzzentrum Cuxhaven GmbHDas Offshore-Kompetenzzentrum Cuxhaven ist einAnbieter von BOSIET-Safety-Trainings, die sich insbesonderean die Mitarbeiter und Unternehmen ausder Windenergie richten. Durch eine realitätsnaheAusbildung (On-/Offshore) versteht sich das Kompetenzzentrumals Ansprechpartner im Bereich derAus-, Fort- und Weiterbildung von Mitarbeiterinnenund Mitarbeitern von Betrieben, die direkt oder indirektin der Offshore-Windenergiebranche tätig sindoder es werden wollen.www.offshorekompetenz.dere:cas GmbHDie re:cas GmbH ist eine 2007 gegründete ProjektundDienstleistungsgesellschaft. Im Vordergrundder geschäftlichen Tätigkeit stehen erneuerbareEnergien. Beraten werden Kunden aus der Energiewirtschaftund der energieintensiven Industrie. ImMittelpunkt steht dabei die Planung regenerativerEnergieerzeugungsanlagen. Beraten werden aberauch Kunden, die in die Windenergiebranche einsteigenoder sich dort etablieren möchten.www.re-cas.de^momac GmbH & Co. KGMit dem weltweit patentierten momac-Offshore-Transfer-System (MOTS) hat die momac GmbH & Co.KG 2011 für Furore in der Branche gesorgt. Unter denstrengen Augen einer mit Fachleuten besetzten Jurygewann Momac in der Kategorie „Zugangssystemzu Offshore Anlagen“ den ersten Preis. Die Systemesollen neue Maßstäbe beim sicheren Personentransferauf und von Offshore-Anlagen setzen und sind inunterschiedlichen Varianten auf kleinen und größerenServiceschiffen montierbar. Zudem übernimmtdie Momac-Gruppe im Portfolio Instandsetzungauch die Überholung von Windenergiegetrieben undGeneratoren.www.offshore-access-system.comOFORNY GmbHWie man komplexe Aufgabenstellungen simplifiziertund welche Instrumente notwendig sind, um dieFaktoren Zeit, Budget und Ressourcen immer imBlick zu haben, will die Oforny GmbH mit Sitz inBremerhaven aufzeigen. In Fragen des Projektmanagementsarbeitet das Unternehmen beispielsweisenach den anerkannten Regeln der InternationalProject Management Association (IPMA). Ebensogehören die Integration von Softwarelösungen oderdie Bereitstellung von fachkundigem Personal durchArbeitnehmerüberlassung oder Personalvermittlungenzu den Dienstleistungen.www.oforny.comTIP Technische Industrie-Produkt-Vertriebs GmbHDie TIP GmbH macht mit ihren Hebe- und Zurrsystemenseit über 25 Jahren schwere Lasten transportabel.Wenn es um die Verladung und Sicherungvon Windenergiekomponenten geht, bietet siesich sowohl On- als auch Offshore als zuverlässigerPartner an. Dafür hat das Unternehmen eine eigeneGrummet- und Hebebandherstellung, liefert Spezialdrahtseile,Anschlagmittel oder Hebegurte ausPolyester, die aus der eigenen Näherei kommen undbis zu 200 Tonnen Gewicht aushalten.www.tip-drahtseile.dewww.wab.netSeite 12 / 21


Offshore DeutschlandNewsletter No 2 | April 2012WAB e.V.OffshoreGrünes Licht für Strabag-SchwerkraftfundamenteHochtief bautviertes ErrichterschiffEinen Teilerfolg hat der STRABAG-Konzern erzielt, der mit sogenannten Schwerkraftfundamentenim Offshore-Geschäft punkten will. Das zuständige Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie(BSH) genehmigte zehn dieser Fundamente für den Hochseewindpark Albatros 1. Strabag plant inCuxhaven eine Fabrik für die Serienproduktion von Schwerlastfundamenten.mehr …Siag Schaaf Industrie vor der PleiteDie SIAG Schaaf Industrie AG ist zahlungsunfähig und hat am 19. März den Antrag auf die Eröffnungeines Insolvenzverfahrens gestellt. Nach Unternehmensangaben sei die Hälfte des Grundkapitalsaufgebraucht. Ursächlich seien Projektverzögerungen. Indirekt betroffen sind auch die Siag Nordseewerkein Emden, welche der Mittelständler erst 2010 von Thyssen übernommen hatte. Auf der ehemaligenWerft bauen 700 Mitarbeiter Stahlfundamente für Offshore-Windenergieanlagen sowie fürUmspannplattformen. Nach Gewerkschaftsangaben seien die Auftragsbücher bis 2013 gefüllt. Wenndie NORD/LB zugesagte Darlehen auszahle, könne weitergearbeitet werden. Das Land Niedersachsenwill notfalls mit einer Bürgschaft einspringen. Sorge bereiten allerdings die Verzögerungen bei denNetzanschlüssen, vor allem in der Nordsee.mehr …2010 hatte Siag die alten Emder Nordseewerke übernommen und dank derOffshore-Windenergie volle Auftragsbücher. Quelle: Torsten Thomaswww.wab.netDie Hubinsel Thor bekommt Gesellschaft, denn Hochtief lässtein viertes Schiff bauen. Quelle: HOCHTIEF Solutions AGDie HOCHTIEF Solutions AG positioniert sich weiter alsSpieler im Errichtungsgeschäft von Offshore-Windparksund hat den Bau eines vierten Spezialschiffes bei derpolnischen Christ-Werft in Danzig in Auftrag gegeben. Dasmarine Großgerät mit dem Namen Vidar soll 2013 in Dienstgestellt werden. Mit der Odin, der Thor sowie der Innovationverfügt Hochtief bereits über drei Hubinseln. DieInnovation wird zurzeit auf der Christ-Werft ausgerüstetund soll ab Mitte 2012 für den Aufbau des Windparks GlobalTech I eingesetzt werden. Im Offshore-Geschäft rechnetsich der Bauriese in den kommenden Jahren einen Umsatzim dreistelligen Millionenbereich aus.mehr …Seite 13 / 21


Offshore DeutschlandNewsletter No 2 | April 2012WAB e.V.Vattenfall startet mit Dan TyskDan TyskQuelle: WAB-Offshore-Projektkarte DeutschlandDie ersten Baumaßnahmen für den Nordseewindpark Dan Tysk sind angelaufen.Die Eigentümer Vattenfall und die Stadtwerke München lassen die parkinterneUmspannplattform von einem Joint Venture in den Niederlanden bauen. In derNähe von Rotterdam haben die beauftragten Unternehmen Strukton und Hollandiajetzt mit den Arbeiten an der Konstruktion begonnen. 2013 soll die Plattformin das Windfeld 70 Kilometer vor Sylt geschleppt und installiert werden.mehr …Der Bau der parkinternen Umspannplattform von Dan Tysk hat in denNiederlanden begonnen. Quelle: © 2012 Vattenfall Europe AGAreva Wind liefert die ersten20 WindturbinenDer in Bremerhaven ansässige Hersteller AREVA Wind liefert die ersten 20 Windenergieanlagenan den Stadtwerkeverbund Trianel für deren Windpark BorkumWest II, der aus 40 Maschinen der M5000 mit fünf Megawatt Nennleistung bestehenwird. Alle Maschinenhäuser werden vor der Auslieferung auf dem kürzlich inBremerhaven eingeweihten Gondelteststand unter Volllast auf Herz und Nierengeprüft.mehr …Bei der Gondelübergabe waren Jean Huby, Geschäftsführer von Areva Wind,Bremens Senator für Wirtschaft, Arbeit und Häfen, Martin Günthner, der Geschäftsführerdes Trianel Windparks Borkum, Klaus Horstick, und der Geschäftsführerder BIS, Nils Schnorrenberger, anwesend (v.l.). Quelle: AREVA WindDong macht halbe-halbeDer dänische Energieversorger DONG Energy A/S fährt bei der Kapitalbeschaffungfür den Bau und Betrieb von Offshore-Windparks weiter ein überauserfolgreiches Modell. Nachdem bereits mehrere Pensionsfonds in fertigeWindparks eingestiegen sind, konnte jetzt zum ersten Mal die Privatwirtschaftüberzeugt werden. Für 627 Millionen Euro hat Dong die Hälfte seiner Anteilean dem deutschen Windpark Borkum Riffgrund 1 verkauft. 400 Millionen Euroschießt die Muttergesellschaft von LEGO, die KIRKBI A/S, in das Projekt. Weitere227 Millionen Euro legt die Oticon-Stiftung auf den Tisch. Vereinbart wurde dieZahlung in vier Raten bis 2015.mehr …Chinesischer Investorsteigt in Wilhelmshaven einDie chinesische Jiangsu Hantong Heavy Industry Group wird in Wilhelmshaven eineFertigungslinie für Offshore-Gründungsstrukturen errichten. Der Baubeginn für dieProduktionshalle soll noch in diesem Sommer erfolgen. Das teilte Chenjuun Meng,Präsident des chinesischen Konzerns, bei einem Ortstermin in der Hafenstadt mit.Investiert werden rund 50 Millionen Euro. Dass dafür gegründete Unternehmen JadeWerke GmbH ist Teil einer internationalen Supply-Chain-Kette, um die Nachfragenach Stahlfundamenten in Nord- und Ostsee zu decken. Ab 2013 sollen jährlich80 Fundamente produziert werden.mehr …www.wab.netSeite 15 / 21


Offshore DeutschlandNewsletter No 2 | April 2012WAB e.V.WeserWind und BLGarbeiten Hand in HandFür den Transport ihrer stählernen Gründungsstrukturen und Umspannplattformenhat die WeserWind GmbH Offshore Construction Georgsmarienhütteeinen Logistikvertrag mit dem Spezialisten BLG LOGISTICS GROUP AG & Co. KGgeschlossen. Der Logistiker ist für die Lagerung und den Transport der bis zu800 Tonnen schweren Stahlkolosse verantwortlich. Dafür wurde unter anderemder Spezialponton „OFFSHORE BHV I“ im Auftrag der OLB Offshore LogisticsBremerhaven GmbH gebaut.mehr …Wenn es um den Transport geht, sind 900 Tonnen kein Pappenstil.Quelle: BLG LOGISTICS GROUP AG & Co. KGFino 1 hat neuen BetreiberDie Forschungsplattform 56 Kilometer nördlich von Borkum wird für die nächstenfünf Jahre vom Forschungs- und Entwicklungszentrum der FachhochschuleKiel betreut. Das Institut hatte die europaweite Ausschreibung des Bundesumweltministeriumsfür sich entschieden. Zuvor hatte der Germanische Lloyd denBetrieb verantwortet.mehr …Anflug auf Fino 1. Quelle: WABStarkes Interesse an Baltic 2Offensichtlich wollen diverse Stadtwerke, Unternehmen und private Kapitalgesellschaftenin den Offshore-Windpark Baltic 2 in der Ostsee einsteigen. Aufmehreren Versammlungen verzeichnete die EnBW AG als Bauherr und Eigentümerein starkes Interesse an ihrem Beteiligungsangebot. Sie will 50 Prozent derAnteile an dem Windpark mit 288 Megawatt veräußern. Dieses Finanzierungsmodellwar bereits bei Baltic 1 erfolgreich praktiziert worden.mehr …Baltic 2Quelle: WAB-Offshore-Projektkarte DeutschlandMeteoGroup liefert WetterdatenDer private Wetterdienst MeteoGroup liefert Wetterdaten für die BLG LOGISTICSGROUP AG & Co. KG. Der Vertrag bezieht sich auf die standortgenauen Vorhersagenfür den Transport von Stahlfundamenten in die Windfelder der deutschenNordsee, welche die BLG mit Material anfährt. Dafür sind sehr präzise und räumlichzugeschnittene Wetterangaben und Alarmmeldungen erforderlich.mehr …Tennet und Mitsubishivereinbaren PartnerschaftDie Mitsubishi Corporation will sich finanziell an deutschen Offshore-Netzanbindungenbeteiligen. Zur Bekräftigung der Pläne unterzeichnete der japanischeKonzern Absichtserklärungen über eine entsprechende Kapitalbeteiligung mitdem Netzbetreiber TenneT. Der niederländische Staatskonzern ist seit der Übernahmedes Höchstspannungsnetzes von E.ON für die deutschen Netzanschlüssezuständig und hat Finanzierungsprobleme. Die gemeinsamen Erklärungenbeziehen sich auf die Umspannplattformen BorWin 1 und 2 sowie HelWin 2 undDolWin 2.mehr …www.wab.netSeite 16 / 21


Offshore groSSbritannienNewsletter No 2 | April 2012WAB e.V.Walney ist fertigVor der Westküste Englands drehen sich in der Irischen See 102 Windenergieanlagen im bis dato weltweitgrößten Offshore-Windpark Walney. Ein Grund mehr, um sich zu freuen. „England kann stolz aufseine wachsende Offshore-Windindustrie sein“, fand Edward Davey, britischer Minister für Energie aufder Insel, anlässlich der Einweihung. Aufgeteilt ist die neue Windfarm in Walney 1, die bereits im Juli2011 fertig errichtet wurde und in Walney 2. Beide Bauabschnitte bestehen jeweils aus 51 Anlagenvon Siemens mit 3,6 Megawatt Leistung. Eigentümer sind DONG Energy, Scottish and Southern Energysowie ein dänischer Pensionsfonds und ein Kapitalfonds.mehr …Edward Davey, Staatssekrtär für Energie und Klimawandel, und Anders Eldrup,Geschäftsführer von DONG Energy (v.l.). Quelle: DONG EnergySamsung will nach SchottlandDer südkoreanische Stahlgigant Samsung Heavy Industries (SHI) hat sich fürsein erstes europäisches Offshore-Projekt Schottland ausgesucht. Das gabSHI am Rande einer Konferenz in Aberdeen bekannt. Die Südkoreaner wollen100 Millionen britische Pfund in den Standort Methil stecken und 500 neueArbeitsplätze schaffen. In einem ersten Schritt plant Samsung, seine Getriebemaschinein dem Offshore-Projekt Fife Energy Park zu testen und dann Fabrikenfür die Produktion in Schottland zu bauen. Die Turbine soll eine Leistung vonsieben Megawatt haben und den europäischen Markt aufmischen.mehr …Teilnehmer der Konferenz waren Alex Salmond, Schottlands Ministerpräsident (3.v.l.),und In-Sik Roh, Geschäftsführer von Samsung Heavy Industries Ltd. (4.v.l.). Quelle: Samsung villageWiederverwendbarerMessmastDas britische Unternehmen Offshore Marine Management(OMM) hat sich etwas Neues ausgedacht, um die Kosten fürmeteorologische Messmasten im Offshore-Bereich zu reduzieren.Kern der Idee ist eine Konstruktion, die auf einemGravitationsfundament beruht. So kann der kompletteMessmast in einem Hafen konstruiert, an den Haken genommenund anschließend im Windfeld abgesetzt werden.OMM geht davon aus, dass sich der Mast auf diese Weisemindestens viermal umrüsten und wiederverwenden lässt.Gängige Praxis sind bislang fest verankerte Messmastenmit einer Jacket-Struktur. Die sind teuer und ortsfest.Obwohl die Tüftler noch in der Testphase sind, glaubtOMM, dass im Vergleich zur herkömmlichen Installation40 Prozent des Aufwands wegfallen könnten.mehr …Seajacks International geht anjapanische KäuferDer japanische Handelskonzern MarubeniCorporation sowie die japanischeInnovation Network Corporation ofJapan schicken sich an, den Offshore-Dienstleister Seajacks Internationalzu übernehmen. Der Verkauf sollvoraussichtlich Ende April 2012 überdie Bühne gehen. Seajacks ist miteiner großen Flotte an Spezialschiffen,zu der zwei Hubplattformen gehören,gut im europäischen Offshore-Windgeschäftunterwegs. Voraussichtlich im Seajacks-Errichterschiff „Leviathan“ at Greater Gabbard.Mai dieses Jahres ist mit der Zaratan Quelle: Seajaksdann das dritte Errichterschiff fertig.Seine Stützpunkte hat Seajacks in England, dieses Jahr will das Unternehmen ein Hauptquartierim englischen Hafen Great Yarmouth bauen. Die Finanzspritzen für das Wachstum kamen bisher ausdem privaten Kapitalstock der Riverstone Holdings, dem der maritime Dienstleister seit 2010 gehört.Auch mit den neuen japanischen Eigentümern will Seajacks laut dessen Geschäftsführer Blair Ainslieweiter auf Wachstumskurs bleiben. Bisher kann er auf 200 errichtete Offshore-Turbinen verweisen.Das nächste Projekt ist Meerwind Süd/Ost in der deutschen Nordsee.mehr …www.wab.netSeite 17 / 21


OffshoreNewsletter No 2 | April 2012WAB e.V.groSSbritannienGeld fürneuen KabellegerFür einen neuen Kabelleger leiht sich die Global MarineSystems Ltd. Geld bei der Bank of London and The MiddleEast, der größten islamischen Bank in Europa. Vereinbartwurde ein Leasinggeschäft in Höhe von 14 Millionen britischenPfund. Das Schiff mit dem Namen Cable Enterprisesoll vielseitig einsetzbar sein und hat ein Mooringsystemmit sechs Ankern.mehr …BelgienThornton Bank setztMaßstäbeABB schließtHumber Gateway anQuelle: RECHARGEDer Kabelhersteller ABB hat von E.ON UK den Zuschlag erhalten,die Exportkabel für den Windpark Humber Gatewayzu liefern. Die notwendigen Drehstromkabel sind jeweils14 Kilometer lang. Der Windpark mit 73 Turbinen soll 2015ans Netz gehen. Der Auftrag hat ein Volumen von 15 Millionenbritischen Pfund.mehr …FrankreichAlstom ist einen Schritt weiterHornsea nimmtKonturen anFür das Windprojekt Hornsea, dasTeil der dritten Offshore-Runde inEngland ist, laufen die Konsultationsverfahrenfür die Umwelteingriffeund Infrastrukturplanungen. In demsogenannten Scoping Process wurdenfür einen Teil des Windfeldes ein favorisierterStandort für die landseitigeKonverterstation und Planungen fürdie landseitigen Kabelrouten undExportkabeltechnologien vorgestellt.Im November sollen die finalenPlanungen vorliegen, zu denen alleAnlagenstandorte und Kabelroutengehören. Das Windfeld von Hornseaist 4.735 Quadratkilometer groß undwird in mehreren Stufen auf bis zuvier Gigawatt ausgebaut. Die Projektentwickler,zu denen MainstreamRenewable Power und Siemens ProjectVentures gehören, haben sich in demKonsortium Smart Wind zusammengeschlossen.mehr …Die erste 6M wurde in Belgien auf die Hubinsel geladenund vor der Küste aufgebaut. Quelle: C-PowerIm belgischen Offshore-Windpark Thornton Bank hatREpower die zurzeit leistungsstärkste Offshore-Turbineinstalliert. Die REpower 6M kommt auf eine Nennleistungvon 6,15 Megawatt. In der zweiten und dritten Ausbaustufedes belgischen Projektes werden insgesamt 48 dieser Kraftpaketeauf Jacket-Fundamenten errichtet und in Betriebgenommen.mehr …Noch nicht drin, aber ganz dichtdran ist Alstom am salzigen Atlantik.Am 19. März hat der französischeKonzern den ersten Prototyp einerdirektgetriebenen Offshore-Maschinemit einer Nennleistung von sechs Megawattin der Nähe von Saint-Nazaiream Atlantik in Betrieb genommen. DieAnlage wurde auf einem Jacket direktan der Küste errichtet und soll dieMaschine für die erste Offshore-Rundein Frankreich werden, an der sichAlstom mit Partnern beteiligt hat. ImFalle von positiven Ergebnissen hatder Konzern angekündigt, bei Saint-Nazaire Fabriken zu bauen.mehr …www.wab.netSeite 18 / 21


OffshoreNewsletter No 2 | April 2012WAB e.V.dänemarkKabel gesichertDer dänische Energieversorger DONG Energy A/S hat sich vertraglich langfristigeKabelkapazitäten bei Nexans Deutschland gesichert. Für die Innerparkverkabelungder nächsten Projekte in Deutschland und UK nimmt Dong bis 2015 jährlich150 Kilometer Kabel ab und hat sich eine Option bis 2017 gesichert.mehr …Neues Schiff für A2SeaA2SEA hat sich ein weiteres Errichterschiff bestellt. Gebaut wird die neueJack-up-Plattform von der chinesischen COSCO Shipyard Group. Die Baukostenbelaufen sich auf umgerechnet 155 Millionen US-Dollar. Das Spezialschiff kannin Wassertiefen von bis zu 45 Metern arbeiten und soll 2014 an A2Sea ausgeliefertwerden.mehr …NorwegenGroße KaliberGrund zur Freude hat der norwegische Offshore-Spezialist Fred. Olsen Windcarrier.Das erste von zwei Errichterschiffen hat das Trockendock verlassen undschwimmt. Es soll im zweiten Quartal 2012 an Fred Olsen ausgeliefert werden.Die Brave Tern wird von Lamprell mit Sitz in den Vereinigten Arabischen Emiratengebaut. Der Koloss ist mit einem Gesamtgewicht von 14.800 Tonnen ein echtesKaliber und eines der schwersten Schiffe in dieser Klasse. Bei einer Länge von137 Metern misst die Deckfläche 3.200 Quadratmeter. Bestellt wurden beideSchiffe 2010.mehr …Jack-up „Brave Tern“. Quelle: Fred. Olsen WindcarriermaltaSpannende Entscheidungim MittelmeerVor dem Inselstaat Malta will die schwedische Firma Hexicon mit einemausgefallenen Offshore-Projekt Furore machen. Die Schweden planen miteiner schwimmenden Konstruktion in Form eines Sechsecks. Darauf sollen36 Windenergieanlagen montiert werden und schwimmend bis zu 54 MegawattStrom produzieren. Wenn die Träume wahr werden, soll der Windpark ab 2014in Wassertiefen zwischen 100 und 150 Metern verankert werden. Davor stehenallerdings mögliche Einsprüche. Die Frist dafür lief Ende März ab. Danach prüftdas Umweltministerium die Stellungnahmen.mehr …Quelle: Hexiconwww.wab.netSeite 19 / 21


OffshoreNewsletter No 2 | April 2012WAB e.V.NiederlandeÜbernahme vergrößert FlotteDie niederländische Offshore Wind Services BV, ein Spezialist für Personaltransporteper Schiff, hat die englische Offshore Wind Power Marine Servicesin Nordwales übernommen. OWS kann Kunden durch den Deal 20 spezielleSchiffe für den Einsatz in Offshore-Windparks und den Personaltransportanbieten. Im nächsten Schritt soll eine Flotte von großen Transferschiffenhinzukommen.mehr …Die Offshore Wind Services BV übernimmt OWPMS. Quelle: Offshore Wind Services B.V.IndienErste Ideen aufdem SubkontinentEin indisches Gespann aus Suzlon, Bharat Light and Power Pvt Ltd. und GreenshoreEnergy Pvt Ltd. denkt darüber nach, auf eigene Kosten Offshore-Windparksam Südzipfel des Subkontinentes zu errichten. Nach aktuellen Meldungen liegender Provinzregierung in Tamil Nadu vier Anträge über jeweils 500 Megawatt vor.mehr …Quelle: SuzlonJapan ÖsterreichSchwimmendesExperimentVor der Küste der von der Reaktorkatastrophebetroffenen StadtFukushima will ein japanischesKonsortium schwimmende Windenergieanlagentesten. Das Experimentsieht zunächst drei schwimmendeAnlagen mit jeweils zwei MegawattLeistung sowie eine schwimmendeUmspannplattform vor. Die Akteure,zu denen die Universität Tokio sowieMitsubishi gehören, wollen noch indiesem Jahr die erste Windturbinetesten. Wenn das Experiment erfolgreichverläuft, sollen ab 2013 mehreregroße Maschinen folgen.mehr …Palfinger Wind Cranes mit vollen AuftragsbüchernÖsterreich hat zwar keine eigeneKüste, aber die Palfinger AG mit Sitzin Salzburg. Deren Kransparte, diePALFINGER WIND Cranes, konnteim Jahr 2011 eine ganze Reihe vonGroßaufträgen für die Lieferungvon Offshore-Kränen verbuchen.Dazu gehören Vertragsabschlüsseund Liefervereinbarungen. So hatDONG Energy 111 Kräne geordertund AREVA Wind 300 Kraneinheitenfür die Gondeln und Plattformen vonWindenergieanlagen. Für REpowerrüstet Palfinger die zweite Stufe vonThornton Bank aus.mehr …Vorstandsvorsitzender Herbert Ortner verordnete dem Kranbauer 2011ein zweistelliges Wachstum. Quelle: Palfinger Marinewww.wab.netSeite 20 / 21


uchen sie jetztihren messestand!© Norddeutsche Seekabelwerke GmbHWindforce 2012Ihr Schlüssel zur Offshore-Windenergie!Die Nordwest-Region Deutschlands bildet weltweit einen einmaligen Schwerpunkt in der Offshore-Branche. Projektierer, Hersteller, Zulieferer, Schiffbau und maritime Dienstleistungen, Logistik,Service, Aus- und Weiterbildung – Präsentieren Sie sich dort, wo die Branche zu Hause ist.deutschlands erste Offshore-messe – kommen sie nach Bremen!Mit freundlicher Unterstützung von:Medienpartner:RECHARGEThe globalsource forrenewableenergy newsDVV MARITIME JOURNALSAussteller-Infos und Buchung:www.windforce2012.com

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