Verlegeanleitung - bei Interface

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Verlegeanleitung - bei Interface

PlanungVerlegung3.3 Haftbrücke (Antirutsch)Produkte mit den Rückenkonstruktionen Graphlex ® ,ReCushion ® oder Glasbac ® sind für die stuhlrollengeeigneteInstallation mittels des AntirutschesGraphlokk TM von Interface - bei Bedarf mit oder ohnezusätzlicher ableitfähiger Komponente - innerhalbeines zwei mal zwei Meter großen Stabilisierungsgitters(siehe Abb. 4) konzipiert. Für dieses Gitter muss ein vonInterface zugelassenes Antirutsch verwendet werden,das entsprechend Herstellerangaben mit einer Rolleaufzutragen ist. Von Interface freigegebene alternativeHaftbrücken können unter der technischen Hotline(02151-3718-51) angefragt werden. Bitte beachten Siegegebenenfalls bestehende nationale Bauvorschriften fürdie Verlegung von Teppichfliesen. Das Antirutsch sollteinnerhalb des zwei mal zwei Meter großen Verlegegittersmit einer Bandbreite von 100 mm aufgetragenwerden und zur leichten Wiederaufnehmbarkeit der loseaufliegenden Teppichfliesen vollständig vor Beginn derVerlegung abgetrocknet sein (vgl. Herstellerangaben).Die in dieser Anleitung dargelegten Verlegehinweisesind insbesondere auf einen möglichst nachhaltigen,umweltschonenden und sparsamen Gebrauch vonKlebemitteln ausgerichtet. Die leichte Rückbaubarkeitunserer Beläge steht auch aus Gründen derGebäudezertifizierung (Green Building) im Fokus.Gitter aus Antirutsch(A)Kreidelinie(B)KreidelinieAbbildung 42m2mZur Erzielung einer ableitfähigen Verlegung der mitComputerguard ® ausgerüsteten Teppichfliesen vonInterface in Computerräumen sollte das Antirutsch nacherfolgter Grundierung mit einer ableitfähigen Zusatzkomponenteableitfähig gemacht und sparsam, jedochvollflächig aufgebracht werden. Kupferbandfahnensind alle 40 m 2 bzw. alle 15 laufende Meter anzulegenund vom Elektriker bauseits zu erden, um eineschnellstmögliche Ableitung von Stromschlägenzu gewährleisten.3.3.1 TacTiles TMAlternativ kann die Verlegung auch im Hinblickauf eine Gebäudezertifizierung mittels TacTiles TM kleberlosund schwimmend und ebenfalls stuhlrollengeeignetausgeführt werden. Die Unterbodenvorbereitung bei derVerlegung mit TacTiles TM entspricht den bei der Verlegungmit Haftbrücken durchzuführenden Vorarbeiten. WeitereInformationen zu TacTiles TM und ihrer Anwendung findenSie in der TacTiles TM -Verlegeanleitung.3.3.2 Doppelböden (siehe Abb. 5)Bitte beachten Sie insbesondere folgende Punkte:- Vermeiden Sie die Verwendung von zuviel Antirutsch,um sicherzustellen, dass dieses nicht zwischen dieDoppelbodenplatten gerät. Andernfalls kann es zuVerklebungen zwischen den Doppelbodenplatten kommen.- Antirutsch darf keinesfalls verdünnt oder direkt auf dieDoppelbodenplatten aufgetragen werden.- Antirutsch sollte mit einer Rolle aufgebracht werden, umeinen gleichmäßigen Auftrag zu gewährleisten.- Antirutsch vor der Verlegung der Teppichfliesen unbedingtvollständig trocknen lassen.Alternativ kann auch von Interface zugelassenes,weichmacherfreies, doppelseitiges Klebeband zum Einsatzkommen.Abbildung 53.3.3 Haftung der RandelementeDie letzte ganze Teppichfliese, die am nächsten zurWand liegt, und alle zugeschnittenen Randstücke solltenrutschsicher auf Antirutsch liegen (Abb. 6). Randzuschnittesollten nicht stramm entlang der Wände eingepasstwerden, damit der Verbund aus Teppichfliesen beiBauwerksbewegungen nicht unter Spannung gerät.Bei offenen Verlegekonzepten muss auf dem Bodenein Befestigungsstreifen angebracht werden, um dieverlegtenTeppichelemente fest miteinander zu verbinden.Bei schwimmenden Verlegekonzepten, die nicht mitTacTiles TM ausgeführt werden, muss auf dem Boden allezwei laufende Meter ein Befestigungsstreifen angebrachtwerden, um die losen Teppichelemente in einem festenVerbund zu halten..Randstück (E) - letzte ganze Teppichfliese (F)Antirutsch(G)Abbildung 6Doppelbodenplatte(C)Teppichfliese(D)4.1 VorgehensweiseVerlegen Sie vom gewählten Ausgangspunktaus (oftmals Türausschnitt) jeweils eine ReiheTeppichichfliesen entlang des zuvor angezeichnetenrechwinkligen Kreidelinien-Kreuzes und vermeidenSie dabei Poleinklemmungen, indem Sie die Fliesenvon vorn an die zuletzt verlegte Teppichflieseheranziehen. Füllen Sie anschließend dieerzielten Quadranten mit Fliesen unter Beachtungdes Kontrollgittters auf (siehe Abb. 7).Abbildung 7Teppichfliesen entlangder Kreidelinien(H)Gitter aus Antirutsch(I)4.2 VerlegerichtungEntsprechend ihrer Produktionsrichtung tragenalle Interface-Produkte rückseitig Pfeile, die zurUmsetzung der Verlegeempfehlungen genutztwerden. Es gibt eine Vielzahl von Verlegemethoden:richtungsfrei, monolithisch (in eine Richtung),schachbrettartig, ziegelsteinartig, quadersteinartig unddualistisch. Mit Skinny Planks können fischgrätartigesowie quadersteinartige Verlegemuster erzeugtwerden (siehe Anleitung Spezialformate). Alle auf derWebsite von Interface verfügbaren Spezifikationendes Produktkatalogs enthalten produktspezifischeVerlegeempfehlungen, die es zu beachten gilt. Beider sog. richtungsfreien Verlegung ist jedoch keineKontrolle der Pfeilrichtung notwendig, da die Verlegungnach dem Zufallsprinzip abläuft und die Einhaltungeiner bestimmten Richtung nicht erforderlich ist.Quadersteinartig : Alle Pfeile zeigen indieselbe Richtung, wobei das Muster um einehalbe Fliesenlänge auf der Vertikalen versetztwird.Ziegelsteinartig : Alle Pfeile zeigen indieselbe Richtung, wobei das Muster umeine halbe Fliesenbreite auf der Horizontalenversetzt wird.Schachbrettartig : Die Teppichfliesen liegenin einem 90-Grad-Winkel zueinander –auch bekannt als “Schachbrettmuster” oder“Vierteldrehung”.Monolithisch (in eine Richtung) : Alle Pfeilezeigen in dieselbe Richtung – damit wird einebahnenwarenähnliche Optik erzeugt.Richtungsfrei : Die Teppichfliesen werden ohnevorgegebene Richtung oder Ausrichtung verlegt.Dualistisch : Alle Pfeile auf den Teppichfliesenzeigen in unterschiedliche Richtungen. Aufdiese Weise wird ein bahnenwarenähnlicherEffekt erzielt.Teppichfliesen im Planks-Format(25 x 100 cm)Planks quadersteinartig : Alle Pfeile zeigen indieselbe Richtung, wobei das Muster um einehalbe Teppichfliese in Längsrichtung versetzt ist.Planks fischgrätartig : Das fischgrätartigeMuster wird durch die L-förmige Verlegungerzeugt. Die Pfeile zeigen voneinander weg.4.3 AusrichtungUm sicherzustellen, dass die Teppichfliesen dichtaneinander liegen bzw. die Elemente korrektausgerichtet sind, fahren Sie regelmäßig mit den Fingernan den Fugen entlang.4.4 KantenschlussWährend der gesamten Verlegung ist insbesonderedarauf zu achten, dass alle Teppichfliesen enganeinander liegen und sich die Rückenkonstruktionenangrenzender Elemente berühren. Der Oberflächenflorist zurückzubürsten. Die Teppichfliesen sind so auf denBoden zu legen, dass kein Flor zwischen den Elementeneingeklemmt wird.Lockere Fugen/Anschlüsse führen dazu, dass sichdie Teppichfliesen bewegen und beeinträchtigendie Leistungsstärke des Bodenbelags. VermeidenSie übermäßige Druckbelastung auf angrenzendenTeppichfliesen. Dies führt zu Spannungen im erzieltenVerlegeverbund und später zu Verformungen der Platten.Abbildung 845

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