pfarrgemeinderat - St. Jakobus Versbach

stjakobusversbach

pfarrgemeinderat - St. Jakobus Versbach

Pfarrbrief

Wende-Pfarrbrief der Pfarreiengemeinschaft St. Albert und St. Jakobus

Dezember 2011


Impressum:

Neunter Wende-

pfarrbrief der

Pfarreien-

gemeinschaft

St. Jakobus und

St. Albert

Weihnachten 2011

Herausgeber:

Pfarrgemeinde

St. Jakobus,

Heide 7

97078 Wü-Versbach

Tel. 0931/24801

Fax. 0931/24832

Redaktionsteam für

Versbach:

Jürgen Tripp

Michael Aust

und die Autorinnen der

Beiträge

Druck:

Vinzenz-Druckerei,

Würzburg

Impressum und Inhalt

2um Qeleit

Inhalt

jWonika Albert

Kirchenverwaltung

Sternsinger

Jirmung

Rochus- Bruderschaft

Adventliche jWusik

Bücherei

Kindergarten

Qebetskreis

termine

Kinderkirche

Vnfoseite

In eigener Sache

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Viele Wochen sind seit dem letzten Pfarrbrief ins Land

gegangen, und viel ist in der Gemeinde geschehen, von dem

nur das ganz Wesentliche hier im Pfarrbrief aufgegriffen

werden kann. Der nächste Pfarrbrief erscheint zur Fastenzeit,

das ist kein so langer Zeitraum wie der Sommer. Für

alle, die aber zwischendurch die Notwendigkeit sehen, auf

eine Veranstaltung aufmerksam machen zu wollen oder zu

berichten, sei auf den „Mainfrankenkalender" verwiesen,

der in Versbach und in der Lindleinsmühle kostenlos verteilt

wird. Er kommt in alle Haushalte und stellt dort ein gewisses

Informationsangebot vor.

Ihnen allen eine gesegnete Advents- und Weinhnachtszeit.

Allen Autoren und Austrägern ein herzlicher Dank für

Ihre zuverlässige und ausdauernde Tätigkeit.


Qeleit

Liebe Gemeinde!

„Was hat Gott nur mit uns vor? Wohin will er uns führen?" So höre ich

Josef und Maria miteinander reden, als sie nach dem anstrengenden

Weg nach Betlehem dort keine Bleibe finden und beständig abgewiesen

werden - eine Zumutung. „Was hat Gott nur mit uns vor, warum führt

er uns solche Wege?", so könnten wir fragen angesichts der schwierigen

Personalsituation in unserer Pfarreiengerneinscnaft und unserer Diözese.

Viele Priester, ehren- und hauptamtliche Mitarbeiterinnen sind (wie

viele andere Arbeitnehmer) längst an ihre Belastungsgrenze und darüber

hinaus geführt - eine Zumutung. Schnell bilden sich zwei Lager heraus,

die miteinander ringen. Argumente und gegenseitige Vorwürfe bezüglich

Priesteramt, Ordinierung von Frauen und Reformstau in der Katholischen

Kirche sind bekannt. In „Für und Wider" hat eben alles seine zwei Seitenn

und es kommt nur darauf an, wer sich durchsetzt.

In Asien wird diese Weisheit erzählt: „Alles hat drei Seiten: Eine Seite, die

ich sehe, aber du nicht. Eine andere Seite, die du siehst, aber ich nicht. Und

die dritte Seite? Das ist die, die wir beide nicht sehen." „Was hat Gott mit

uns vor, wohin will er uns führen?" Vielleicht haben wir noch gar nicht

erkannt, wohin uns Gott in und durch diese Krise führen will? Es könnte

sein, dass weder das eine noch das andere Lager über die Antwort verfügt.

Maria und Josef wurden in große Einfachheit geführt: ein Stall hält den

Regen ab, Tiere wärmen die Menschen. Eine überaus gesegnete Einfachheit,

wenn man an die Geburt des Erlösers denkt!

„Vielleicht werden wir einfach nur teilen, was wir haben und hoffen, dass

es für alle reicht!", drückte es jüngst eine Kollegin aus. Teilen, was wir

haben: unsere Zeit, Kraft und Fähigkeiten, unser Interesse aneinander,

unsere Suche nach etwas, das dem Leben Sinn verleiht, die Sehnsucht nach

Gott, nach menschlicher Gemeinschaft ohne große Ansprüche aneinander...

Was willst Du uns zeigen, Gott?

Gesegnete Einfachheit uns allen!

Jürgen Tripp


pfarrgemeinderat

Neues aus dem PGR

Das Jahr 2011 neigt sich nun fast dem Ende zu und damit auch ein weiteres Jahr in der

Amtsperiode des Pfarrgemeinderates. Wir schauen auf ein aufregendes Jahr, in dem sich

viel bewegt hat und bewegt wurde, zurück. Viele Projekte und Aktionen wurden angestoßen,

andere weiter- und fortgeführt. Leider haben wir dieses Jahr Verlust zu verschmerzen.

Mit einem weinenden und einem lachenden Auge mussten wir uns von unserer

Pastoral referentin Monika Albert trennen. Zum 01.11.2011 hat sich Frau Albert beruflich

umorientiert und wird fortan den Dialogprozess irn Bistum Würzburg koordinieren.

Einige Impressionen unser letzten Aktionen und Veranstaltungen sind in diesem Pfarrbrief

aufgeführt.

Herzliche Einladung ergeht zum Neujahrsempfang der Pfarrei St. Jakobus am Sonntag, den

20.01.2011! Beginnen wollen wir mit einem gemeinsamen Gottesdienst. Im Anschluss laden

wir alle herzlich ins Pfarrheim zum Empfang ein. Auch ein Mittagessen wird angeboten. Für

alle Kinder haben wir Spielmöglichkeiten während des Empfangs vorbereitet.

Wir möchten darauf hinweisen, dass unsere Sitzungen öffentlich sind. Wir laden jeden

Interessierten herzlich dazu ein. Gemeinde lebt davon, dass viele Menschen viele gute

Ideen einbringen und diese umsetzten. Wir würden uns freuen, wenn Sie Lust haben, uns

hin wieder zu unterstützen.

...weil unser Glaube uns trägt und verbindet.

Wir wünschen einen besinnlichen und ruhigen Advent.

Für den Pfarrgemeinderat St. Jakobus - Theresia Repp

Aktionstag Altes Pfarrheim

Das seit Jahren als Abstellmöglichkeit genutzte alte Pfarrheim wurde mit tatkräftiger

Unterstützung der Pfarrjugend mal wieder richtig entrümpelt. In einem vom

Pfarrgemeinderat initiierten Aktionssamstag wurde gemistet, gerückt, verschoben und

entsorgt. Dabei kamen auch ein paar echte Schmuckstücke aus der Geschichte Pfarrei

zum Vorschein.

Allen Helfern ein herzlichstes Vergelt's Gott!


pfarrgemeinderat

Treffen aller Gruppen und Kreise

Beim Blick auf die Gemeinde ist es doch bemerkenswert, wie viele Gruppierungen sich

um die unterschiedlichsten Aufgaben und Angebote in unserer Gemeinde kümmern.

Wer kennt Sie alle? Und vor allem: Wer steckt eigentlich dahinter?

Um ein wenig „Licht ins Dunkel" zu bringen, trafen sich am Freitag, den 14.10.2011, alle

Gruppen und Kreise St. Jakobus im Pfarrheim, um sich auszutauschen, über aktuelles

zu sprechen und die Vernetzung innerhalb der Gemeinde auszubauen.

Vielen Dank für die Rückmeldungen und gute Gespräche!

Das nächste Treffen ist für 2012 geplant. Eine Einladung mit näheren

Informationen folgt.

Austausch

über das

Pfarreileben

beim Treffen

der Gruppen,

Gremien

und Kreise

Gründungstagfeier

Der Gründungstag der Pfarreiengemeinschaft St. Albert & St. Jakobus wurde am 18.09.2011

mit ihrem zweijährigen Bestehen gefeiert. Stolz schauen wir auf das zurück, was wir bereits

erreicht haben und voller Zuversicht auf das was wir noch erreichen werden.

In der Predigt des Gründungsgottesdienstes der Pfarreiengemeinschaft verglich

Domkapitular Rambacher die Zusammenlegung der Gemeinden mit Fusionen in der

Wirtschaft.

Während es dort meistens um eine Steigerung des Gewinnes und der Effizienz gehe, der

Arbeitsplätze und Menschen zum Opfer fielen, solle eine Pfarreiengemeinschaft dazu

beitragen, dass sich die Gemeinden durch ihre Zusammenarbeit gegenseitig entlasten und

bereichern.


pfarrgemeinderat

Wie wichtig diese Entlastungen und Bereicherungen im alltäglichen Leben sind, können

wir alle aus eigener Erfahrung bestätigen, wenn wir bei all dem Stress kaum Zeit für Ruhe

finden.

Wir strampeln uns ab in der Tretmühle unserer Termine, Verpflichtungen, beruflichen

und außerberuflichen Engagements. Vergleichbar mit dem Hamster im Rad. Wir haben

Sehnsucht nach einer sinnhafteren Tiefe unseres Lebens, nach einer tiefer gehenden

Leichtigkeit als nur nach jener kleinen Fete, die wir uns ab und zu leisten, die aber auch

wieder organisiert werden muss. Wir haben den Wunsch nach einer „Ent-Schleunigung",

nach einer „Ent-Spannung" von den Zwängen des Alltags, wie von den Erwartungen auch

kirchlichen Engagements. Wir haben Verlangen nach etwas weniger Veränderungen, das

Verlangen nach mehr Konstantem.

Ich muss etwas tun, was zu meiner Entlastung beiträgt, aber ich weiß mich dabei

in Gottes Händen. Zeit zum Aufatmen, zur Stille, zum Lesen, zum Gespräch,

zum Gottesdienst. Aber weil ich mich in Gottes Händen weiß, werde ich das

Unverständnis der Menschen dafür gelassen zur Kenntnis nehmen und mich in

Gottes Gegenwart wiegen wie in einem Schaukelstuhl auf der Veranda. Oder

nochmal zum Hamster: Es wird uns dann gehen wie dem Hamster auf diesem

Bild, der sein Tretrad zu einem Drehsessel umgemünzt hat

Der Hamster - ein Sinnbild: Lieber so - oder lieber so!?

6

(Auszüge aus der Predigt von Dr. Heinz Geist)


Pfarrgemeinderat L-

i

STELLENANZEIGE

WIR SUCHEN: Gassi-Austräger

-für einen einmaligen Einsatz oder länger

WIR SIND: Aktive Mitarbeiter in unserer Gemeinde, offen für Menschen und

Ideen. Jeder soll sich bei uns wohl fühlen, gleich ob er der institutionellen Kirche

nah- oder fern steht.

WIR STEHEN FÜR: Gemeinschaft-Zusammenhalt-Geborgenheit -

Spiritualität und Spaß

IHRE AUFGABEN: Sie haben einen oder mehrere Hunde und eine feste

GASSI-ROUTE durch Versbach? Dann Sie Sie genau die/der Richtige/r für uns!

Um unsere Austrägerteams zu unterstützen suchen wir für den Pfarrbriefoder

gelegentlichen Einladungen dringend Austräger für feste Routen oder Straßenzüge

in Versbach.

WIR BIETEN:

• Frische Luft & Bewegung

• Erweiterung der Ortskenntnisse speziell Stra?nnamen

• Sozialer Anschluss in der Gemeinde

• Einen sicheren Arbeitsplatz

• Fortbildungs- und Aufstiegsm?lichkeiten

• Viel Spa?mit anderen Helfern

INTERESSIERT?

Teilen Sie uns Ihre feste Gassi-Route mit! Wir nehmen Sie

in unsere GASSI-LISTE auf und informieren Sie über Ihren

nächstmöglichen Einsatz.

KONTAKT:

Pfarrbüro St. Jakobus - Frau Ellinger & Frau Hopp - Heide 7, 97078 Wü-Versbach -

Telefon: 0931/24801

Pfarrgemeinderat - Judith Jörg, Theresa Repp & Johannes KrÖckel

infotajpqr-versbach.de


Bis bald, Monika Albert...

pfarrgememderat

Am Sonntag, den 23.10. verabschiedeten wir gemeinsam unsere Pastroalreferentin

Monika Albert.

Viele Gemeindemitglieder kamen im Anschluss an den Missions-Gottesdienst noch

mit ins Pfarrheim um sich von ihr persönlich Abschied zu nehmen. Einige Worte

sagten, Herr Hohnheiser (Rektor der Grundschule Versbach), Katharina Drechsler

(Leitung des Kindergartens St. Jakobus) Dr. Heinz Geist (Pfarradministrator St. Albert

und St. Jakobus) Irmgard Fehn (Kirchenvorstand der Hoffnungskirche) Jürgen Tripp

(Pastoralreferent St. Jakobus) und Theresa Repp (Pfarrgemeinderat St. Jakobus).

Musikalische Einlagen brachten der Sängerverein, Voice & Joice, die Kindergartenund

Schulkinder.

19 Jahre lang engagierte sich Monika Albert mit außergewöhnlichem Einsatz in

unserer Gemeinde und Pfarreiengemeinschaft in den unterschiedlichsten Bereichen.

Mit stets offenem Ohr auch für die kleinen Dinge und Gespür für Menschen hat Sie

auch als Seelsorgerin besonders gewirkt und ihre Spuren hinterlassen. Es ist ihr

gelungen, mit ihrer Begeisterungsfähigkeit vielen Menschen ihre eigenen Talente

aufzuzeigen und den Mut zu geben, diese zu nutzen und einzubringen.

Im Rahmen der feierlichen Verabschiedung wurde ein Erinnerungsbuch, sowie ein

Reisegutschein überreicht. Wir meinen - den Urlaub hat Sie sich verdient!

Monika Albert übernimmt zum 01. November 2011 die neu geschaffenen Stelle als

Koordinatorin des Gesprächsprozesses „Im Heute glauben" im Bistum Würzburg.

Der Pfarrgemeinderat möchte sich an dieser Stelle nochmals im Namen der ganzen

Gemeinde für die vielen schönen Jahre bedanken und für die Zukunft alles, alles

Gute wünschen!


Pfarrgemeinderat

Danke

Unsagbar dankbar, tief beeindruckt, äußerst gerührt und berührt ging

ich von der Verabschiedung, mit der ihr und Sie mich vor drei Wochen

beschenkt, überrascht, aufgewühlt und ungemein beeindruckt habt bzw.

haben.

Danke sage ich für all die persönlich formulierten Worte, die abwechslungsreichen,

lebendigen Lieder, die genial-phantasievollen Geschenke,

die lockere und doch ungemein wertschätzende und herzliche Atmosphäre,

die meine Verabschiedung so ganz anders und deswegen so ganz besonders

werden ließen.

Auch wenn man es im Ordinariat nicht so gerne sieht, dass eine erst nach

so langer Zeit den Stellenwechsel angeht, steht bei mir aber Dankbarkeit

für diese Zeit im Vordergrund. Denn ich hatte die Gelegenheit, zu säen, zu

hegen, zu pflegen, ... und wachsen zu sehen! Auch wenn dieses Wachsen,

manchmal auch ein aus der Kirche oder Gemeinde Hinauswachsen, eingeschlossen

ein Verabschieden von Kirche und Gemeinde war, aber dann und

wann auch zu einem Wiederhineinwachsen wurde. Ich durfte teilhaben

am Leben, an Gefühlen, an Freude und Leichtigkeit, an Sorgen und Trauer

vieler. Für dieses große Vertrauen sage ich DANKE! Und ich selbst durfte,

Wegbegleitung, Rückenstärkung und Unterstützung erfahren, so wie es zu

einer lebendigen, aufbauenden Gemeinde passt: „Einer trage des anderen

Last, ..." DANKE für jede SMS, Mail, jeden Anruf zur rechten Zeit!

Manchmal war es sicherlich auch nicht einfach mit mir, denn ich hatte

schon immer so eine Vorstellung, wohin gewachsen werden sollte. Allen,

die dann frei heraus das offene Wort, die Auseinandersetzung und das

gemeinsame Ringen suchten, von denen ich manche schon am Klang ihres

Schrittes auf der Pfarrheimtreppe erkannt habe, will ich DANKE sagen.

Denen ich nicht gerecht werden konnte, die mehr oder anderes von mir

erwartet, erwünscht, gehofft haben, die will ich um Verzeihung bitten.

Meine Entscheidung vor 19 Jahren, in der Gemeinde zu arbeiten, war eher

pragmatisch und an vernünftigen Argumenten orientiert. Aber hier in Versbacn

habe ich mich, obwohl wir hier nie wohnten, einfach daheim , aufgehoben

gefühlt und Gemeindearbeit schätzen und lieben gelernt! Dafür ein

von Herzen kommendes DANKE!

Gottes Segen, der alle Wege mitgeht, egal wie der Weg auch immer aussehen

mag, begleite und beschütze Sie und euch!

Ihre und eure

Monika Albert


Kirchenverwaltung

Aus der Arbeit der Kirchenverwaltung

An den Gebäuden unserer Pfarrei waren auch heuer wieder allerlei

Reparaturen nötig. Manche mussten von Fachfirmen ausgeführt werden. Andere

wurden erfreulicherweise von freiwilligen Helfern übernommen. Sie haben z.B. im

Großen Saal den Boden abgeschliffen und gebohnert, sie haben den Pelletspeicher

gereinigt und dessen Wände verputzt.

An der Heizungsanlage selbst mussten verschiedene Elemente für den

Pelletbetrieb erneuert werden, was leider dazu zwang, auf den teureren Gasbetrieb

umzustellen, eine Belastung, die zu den Reparaturkosten und zu den allgemein

steigenden Gaspreisen hinzukommt. Aber wir hoffen, dass die Heizung im kommenden

Winter wieder gut funktioniert. Und wir hoffen natürlich auch auf Ihr Verständnis, wenn

wir - so wie in den Vorjahren - ab Januar wieder um Ihre Spenden für die Heizung

bitten. Für diejenigen, die etwas überweisen wollen, unsere Bankverbindung: Kath.

Kirchenstiftung St. Jakobus, Konto-Nr. 3039137 bei der Liga-Bank Würzburg BLZ

79090300, Kennwort „Pelletspende".

Auch am Kindergartengebäudewaren Baumaßnahmen notwendig, diesmal

nicht Reparaturen, sondern Maßnahmen zum Brandschutz, worauf seitens der Stadt

neuerdings sehr streng geachtet wird. An der Finanzierung beteiligen sich hierbei

gottlob in hohem Maß die Diözese, die Stadt Würzburg und der St.-Jakobus-Verein.

Über unser Altes Pfarrheim gibt es etwas Erfreuliches zu berichten: In einer großen

Räumaktion haben Mitglieder des Pfarrgemeinderats und der Pfarrjugend zusammen

mit Herrn Rüthlein das Gebäude entrümpelt.

Bezüglich des Grundstücks der Kirchenstiftung, auf dem die neue Halle des

Sportbunds steht, hatte die Kirchenverwaltung über eine Vertragsänderung zu entscheiden.

Auf Wunsch des Sportbundes wurde einer Verlängerung des Erbbaurechts

bis 2034 zugestimmt.

So viel zu dem, was wir beschlossen und in die Wege geleitet haben. Ohne

Ihr Mitdenken, ohne Ihre Mithilfe und ohne Ihre Spenden könnten wir nur wenig

ausrichten. Daher gilt unser herzlicher Dank all denen, die unsere Arbeit zum Wohl der

Pfarrgemeinde unterstützen.

Zum Schluss noch ein Wort zur Situation nach der Entscheidung unserer

Pastoralreferentin, Frau Albert, eine neue Aufgabe in der Diözese zu übernehmen.

So sehr wir uns mit Frau Albert darüber freuen, so sehr erfüllt uns ihr Weggang mit

Besorgnis, zumal verlautet, dass ihre Stelle in der Pfarreiengemeinschaft vorerst nicht

besetzt wird. Die Alltagsarbeit in der Verwaltung unserer Pfarrei wird darunter leiden. Es

ist abzusehen, dass für Herrn Tripp und für das Pfarrbüro die Arbeitsbelastung und die

Verantwortung in einem Maß zunehmen werden, das sich kaum mehr bewältigen lässt.

Allen Sorgen zum Trotz wollen wir zuversichtlich sein und auf Gottes Hilfe

vertrauen. Im Namen der Kirchenverwaltung wünsche ich Ihnen eine besinnliche

Adventszeit, ein frohes Weihnachtsfest und ein gesegnetes neues Jahr.

Helga Radecket; Schriftführerin

I7Ö


^Jugend

Frau Hetterich nahm sich der

Gewänder an und nahte wahre

Schmuckstücke.

Vielen Dank dafür'.

Sternsinger 2012

Neue Gewänder

für die

Sternsinger

Die Vorbereitungen für die Sternsingeraktion laufen schon auf Hochtouren. Was wir jetzt

noch brauchen, sind fleißige Sternsingerkinder. Mitmachen darf jeder, der schon in der

Schule ist (ca.6 Jahre) und Süßigkeiten liebt. Das erste Treffen findet am 03.12.2011 von

14:00 bis 16:00 Uhr in den Räumen der Pfarrjugend Versbach statt. Dort werdet ihr über das

diesjährige Ziel der Spenden informiert, über allgemeine Fragen aufgeklärt und viele lustige

Spiele gespielt. Am 05.01.2012 findet ein weiteres Vortreffen statt, die genaue Uhrzeit wird

erst noch bekannt gegeben. Wir freuen uns auf euch!

Bei Fragen; 0176/2554}438 Michaela und Linda

Firmung in St. Jakobus

Kein Firmvorbereitungskurs 2011/2012

Normalerweise wären in den vergangenen Wpchen alle Jugendliche, die spätestens im Juli

2012 ihren 16. Geburtstag feiern, zu einem Firmvorbereitungskurs eingeladen worden.

Durch den Stellenwechsel von Pastoralreferentin Monika Albert und eines/r fehlenden

Nachfolger/in kann in diesem Jahr kein Firmkurs stattfinden. So wird im nächsten Jahr

die in Versbach über Jahre hinweg bewährte Tradition in der Firmvorbereitung, zwei

Jahrgänge zusammenzufassen, wieder belebt. Alle Jugendlichen werden für den nächsten

Vorbereitungskurs persönlich angeschrieben und eingeladen! Wir hoffen und setzen auf

euer und Ihr Verständnis für diese Situation.

...Danke


fäochus-Bruderschaft

Rochus-Bruderschaft - 2011

Wie alljährlich versammelten sich im Oktober nach dem Gedenk-Gottesdienst für die

lebenden und verstorbenen Angehörigen die Mitglieder der Rochus-Bruderschaft 1742 Versbach

im Pfarrheim, um aus dem Alltag der Obmannschaft und den Aktivitäten der Bruderschaft

einiges zu erfahren.

Wie amtierender Obmannsprecher Erwin Rieß berichtete, war das Gremium im Benehmen

mit dem Leiter der Rochus-Blaskapelle, Rudi Küth, vor allem mit der Herausgabe eines

neuen 52 Seiten starken Wallfahrts-Büchleins beschäftigt, das für zwei Euro erworben

werden kann. Weitere Unternehmungen waren die Maiandacht und der Abend-Gottesdienst

am Namenstag des Ortspatrons an der St. Rochus-Kapelle, der Bittgang nach Rimpar, der

kirchliche Teil des Rochusfestes, die Fuß-und Buswallfahrt nach Dettelbach, der Tagesausflug

in die Oberpfalz und der Rosenkranzgang zum Dürrbacher Käppelle. Über den Ablauf

der Wallfahrten und Prozessionen gab Wallfahrtsführer Bruno Rüthlein erschöpfend Auskunft.

Dem Kassenbericht von Franz Steiniger zufolge wurden von den Beiträgen der 640

Mitglieder zählenden Bruderschaft auch in diesem Jahr wieder einige soziale und gemeinnützige

Einrichtungen mit Zuwendungen von insgesamt 1.400 Euro bedacht. Auf grund ihres

langjährigen Engagements wurden von Obmannsprecher Erwin Rieß die Verdienste von

drei Obleuten mit einem Weinpräsent gewürdigt. Gottfried Sauer hatte als Kassier bis zur

Neubelebung der Rochus-Bruderschaft 1992 die Fahne der am Ende nur noch 30 Mitglieder

zählenden Bruderschaft hochgehalten und deren Zusammenhalt gefördert. Auch danach

hatte er noch einige Zeit das Amt des Kassiers und später des Obmanns wahrgenommen.

Aus gesundheitlichen- und Altersgründen wurde Gottfried Sauer mit Dank und Anerkennung

aus dem Gremium verabschiedet. Des Weiteren wurden die jahrelangen Verdienste von

Wallfahrtsführer Bruno Rüthlein, welcher heuer seinen 80. Geburtstag feierte, gewürdigt.

In dieser Eigenschaft obliegt ihm die nicht leichte Aufgabe, die alljährlichen Wallfahrten,

Bittgänge und Prozessionen im Rahmen der Zugordnung zu organisieren. Letztendlich wurde

in Obmann Oskar Uhl, als einem Mann der ersten Stunde, gebührender Dank gesagt. Uhl

hat sich 1992 mit engagierten und kompetenten Verantwortlichen in der Pfarrei in Verbindung

gesetzt um einen Neubeginn der Rochus-Bruderschaf t einzuleiten, welche schließlich

auch in der Versammlung im Dezember des gleichen Jahres dokumentiert wurde. Dort

hatte Oskar Uhl auch sogleich die Funktion des stellvertretenden Obmannsprechers und

des 1. Wallfahrtsführers bis 2006 übernommen. Nach dem überraschenden Unfalltod des

langjährigen und verdienstvollen 1. Obmannsprechers Hugo Hartlieb 2007 hatte Uhl die

Leitung der Obmannschaft übernommen, die er jedoch im Januar 2010 aus gesundheitlichen

Gründen abgeben musste.

Eine Bilderschau über den diesjährigen gelungenen Tagesausflug in die Oberpfalz mit erläuternden

Worten von Reiseleiter Günter Gehr bildete den Abschluß der Zusammenkunft.

Als letzte Veranstaltung des Jahres führte die Rochus-Bruderschaft im November ihren

schon traditionellen Besinnungs-Nachmittag im Pfarrheim durch. Im Beisein von über 50

Teilnehmer sprach der bekannte Pfarrer Josef Treutlein unserer N ach bar-Pfarrei St. Josef

von Grombühl zu dem Thema: „Eine Pilgerreise durch mein Leben". Dieser mit Bildern untermauerte

Ausflug führte die aufmerksamen Zuhörer mystisch durch den freudenreichen

und schmerzhaften Rosenkranz zu den markantesten Gnadenorten des von dem glühenden

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Idventliches

Marienverehrer und Geistlichen Treutlein geschaffenen über 900 Kilometer langen Fränkischen

Marienweges. Bei dem anschließenden abendlichen Gottesdienst mit Pfarrer Treutlein

bat dieser alle Gruppierungen der Pfarrgemeinde, dass diese wie bisher, auch ohne

hauptamtlichen Pfarrer, lebendige Glieder der Gemeinde bleiben mögen. Eucharistiefeier

und die musikalische Gestaltung mit dem Versbacher Gospelchors „Voice & Joice" bildete

den würdigen Abschluß des eindrucksvollen und sinngebenden Einkehrtages der Bruderschaft.

Erwin Rieß

Adventliche Musik in St. Jakobus

für jeden Geschmack

Am 4. Dezember 2011, 18.00 Uhr spielt die

Band „Sternallee"

besinnliche, rockige und popmusikalische christliche

Lieder, handgemacht und selbst komponiert - mit engagierten

Texten und beeindruckender Stimme.

Die Band war bereits zum Pfarrfest im Gottesdienst

zu hören.

Am dritten Adventssonntag, 11. Dezember, 17.00 Uhr findet das traditionelle

Konzert des Sängervereins Versbach

wie gewohnt, klassisch und feierlich im Stil statt.

Am Samstag, den 17.Dezember gestaltet der

Gospelchor „ Voice & Joice66

die Vorabendmesse

um 18.00 Uhr mit.

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Bücherei

Neues aus der Bücherei

Schlechte Nachrichten zuerst:

Leider gibt es im neuen Schuljahr keine Leseförderung in der Bücherei mehr - Traudl Popp

nimmt sich eine „Oma- Auszeit". Wir danken ihr herzlich für ihr großes Engagement über

mehrere Jahre und es gibt bestimmt viele Leseclub-Kinder, die die Lesestunden in der

Bücherei in bester Erinnerung behalten werden.

Tag der offenen Tür in der Bücherei

Am 16. Oktober veranstaltete die Bücherei einen Tag der offenen Tür. Es wurde gebastelt,

vorgelesen, Kaffe und Kuchen verkauft, es gab einen Flohmarkt und es gab viel

Sonnenschein an diesem Sonntag. Vielleicht deshalb tröpfelten die Besucher an diesem

Nachmittag nur spärlich in die Bücherei, allerdings machten ein paar Neugierige trotzdem

eine erste Bekanntschaft mit uns.

Getänder in der Bücherei

Die Galerie in der Bücherei ist endlich kindersicher! Immer wieder haben sich unbemerkt

kleine Klettergeister auf und davon gemacht, gespielt und geturnt und weit über das

Geländer geschaut. Nun ist es deutlich erhöht worden und wir hoffen, daß wirklich nie

etwas passiert.

So bitte nicht.'

Diese Bücher wurden in einer Leinentasche vor

die Bücherei gestellt. Sie waren nicht ordentlic

entliehen, d.h. die Leserkarte lag noch im Buch

die Entleihung also nicht bei uns registriert. Wi

hatten das Buch von Natascha Kampusch schon

lange vermisst, ca. ein halbes Jahr. Außerdem

war das Buch „ Mein Tag ist deine Nacht" so

beschädigt (in den Kakao gefallen?), daß wir es

wegschmeißen rnussten. Dieses Buch war sehr

beliebt und hätte noch vielen Lesern Freude

bereiten können. Ein Schaden, auch ideeller

Natur, der uns ärgerlich macht.

Es sieht gut aus

Voraussichtlich können wir dieses Jahr erstmals über 3000 (dreitausend!) Entleihungen

verbuchen. Liebe Leser strengt Euch an!

Termine in der Bücherei

1. und 3. Advent: Basteln nach dem Gottesdienst

Bücherstammtisch: Montag, 28. November 20:00 Uhr

Montag, 13. Februar 20:00 Uhr

Eine erlesene Weihnachtzeit und ein gesundes Neues Jahr!

Wünscht Ihnen! Ihr Bücherei - Team


Alt und 'Jung

Dankgottesdienst des Gebetskreises

in St. Jakobus

Im Oktober dieses Jahres konnte der Gebetskreis in unserer Pfarrgemeinde auf 25

Jahre zurückblicken.

In einem Dankgottesdient gaben wir erneut Gott die Zusage, auch weiterhin

seiner Bitte treu zu bleiben: „Betet für die Stadt, in die ich euch gestellt habe,

denn in ihrem Wohl Liegt euer Wohl" (Jeremia 29,7).

Die ganzen Jahre über begleitete uns dieses Bibelwort schon.

Gott war uns in dieser langen Zeit oft sehr nahe und wir durften immer wieder

spüren, dass er sich finden lässt, wenn man ihn sucht.

Möge er aus unseren Gebeten Früchte wachsen lassen.

Danken möchten wir besonders Herrn Pater Stefan vom Claretinerkloster, der mit

uns den Gottedienst feierte und für die Gruppe einen besonderen Segen erbat.

An 10 Personen haben wir uns an diesem Abend in Liebe erinnert. Sie waren bei

uns und sind bereits zu Gott heimgegangen.

Jede Woche treffen wir uns im Pfarrheim zum Beten, Singen, Bibellesen und

Austausch.

Jeder ist uns herzlich willkommen!

Erni Hemberger

Kindergarten St. Jakobus

Heide 13, 97078 Würzburg, Telefon: 0931724554, Internet: www.kindergarten-sankt-jakobus.de

email: leitung@kindergarten-sankt-jakobus.de

Wir laden Sie herzlich ein, zu unserem Tag der offenen TÜr

in adventlicher Atmosphäre am 26. November 2011 von 13:00 bis 17:00 Uhr

vielfältige Angebote für Kinder und Eltern

Plätzchen, Punsch und Glühwein

Kuchen und Kaffee

gemütliches Beisammensein

kleiner Weihnachtsmarkt

zum Kennenlernen der Einrichtung und unseres offenen Konzepts!

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L §

Pfarradrriinistrator

Msgr. Dr. Heinz Geist

Tel.: 386 65820

Pastorajreferent

Jürgen Tripp

Tel.: 24801 u. 25090804

Mesner/Hausmeister

Oskar Brezina

Tel.: 24801

Pfarrbüro

Margret Hopp

Renate Ellinger

Tel.: 24801

Fax.: 24832

E-mail: pfarrei.versbach@

bisturn-wuerzburg.de

Internet: www.st-iakobusversbach.de

Öffnungszeiten:

Vormittag Mo, Mi, Fr

9.00 -12.00 Uhr

Nachmittag Di, Do

16.00- 18.00 Uhr

Bankverbindung

Kirche n Stiftung St. Jakobus

Liga Würzburg

Kto: 30391 37

BLZ: 75090300

Kirchenverwaltung

Jürgen Tripp

Tel.: 24801

Pfarrgemeinderat

Vorstand:

Theresa Repp

Tel.: 7809437

Johannes Kröckel

Tel.: 32906984

Judith Jörg

Tel.: 7847410

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Kindergarten

Heide 13

Leiterin:

Katharina Drechsler

Tel.: 24554

www.kindergarten-sanktjakobus.de

Pfarrbücherei

Susanne Bock

Tel.: 282450

Inge Schörnig

Tel.: 284377

Infoseite

Ausleihe:

1./3. So/Monat 11 -12 Uhr

Di 15 -17 Uhr

Do 17 -19 Uhr

E-mail: kb.stjakobus@gmail.

com

Gruppierungen

Kinderkirche u.

Familiengottesdienste:

Monika Albert

Tel.: 24801

Ministrantinnen

JulianThurn

Tel.: 25836

Jugend-PJV

Jürgen Tripp

www.pjv-online.de

Nachbarschaftshilfe

„Eine Stunde Zeit"

Barbara Jeck

Tel.: 25278

Besuchskreis

Elisabeth Boltz

Tel.: 26128

Seniorenkreis

Veronika Hofmann

Tel.: 23524

Gesprächskreis zur Bibel

Frithjof Ringler

Tel.: 21110

Glaubensweckergruppe

Claudia Aust

Tel.: 23181

Gebets kreis

Ernie Hemberger

Tel.: 23948

St. Jakobus -Verein

Thomas Voigt

Tel.: 286795

Sozialstation St. Franziskus

Gutenbergstr. 1 1

Tel.: 24935

KAB

Erwin Rieß

Versbacher Str. 253

Tel.: 246 13

Rochus-Bruderschaft

Erwin Rieß

Tel.: 246 13

Voice & Joice/Gospelchor

GabiThurn

Tel.: 25836

Sängerverein und Schola

Oswald Scheller

Tel.: 283605

Georg Viering

Tel.: 23821

SB Versbach

Rudi Hußlein


arreiengemeinschaft;

Gleich ein „dreifaltiger" Abschied?

Die gesamte Pfarreiengemeinschaft

bedauert, dass wir mit

Pastoralreferentin Monika

Alben, Pfarrer Erwin Kühn und

Pfarrer Adalbert Benker verloren

haben. Dazu kommt der Ärger:

Jetzt nimmt man uns anscheinend

alle weg!

Mehr als verständlich, doch wollen

wir ein wenig genauer hinschauen:

Frau Monika Albert hat sich wirklich

über 19 Jahre für die Pfarrei St. Jakobus

verdient gemacht. Sie war so

etwas wie die "Mutter der Kompanie".

Sie war nicht nur Inspiratorin

und Moderatorin in zahlreichen Initiativen

wie den Familiengottesdiensten

oder der Kinderkirche.

Schule und Kindergarten mit der

Gemeinde in Kontakt zu halten, ist

ihr zu danken. Und was an seelsorgerlichen

Einzelkontakten geschehen

ist, wissen ihr ihre Gesprächspartner

wohl am besten zu danken.

Ich habe nicht nur Frau Alberts Entscheidung,

die ihr angebotene Aufgabe

anzunehmen, darum auch unterstützt.

Man muss ja auch die Eignung

für bestimmte Aufgaben wie

die Entwicklungsmöglichkeiten von

Mitarbeitern im Auge behalten. Es

ist ihr schwer genug gefallen, von

Versbach Abschied zu nehmen. Wir

können nur hoffen, dass die Stelle

von Frau Albert möglichst bald neu

besetzt wird. Es laufen ja auch

entsprechende Gespräche im BÖ.

Wenn Pfarrer Erwin Kühn aufgrund

seines Alters sich von den regelmäßigen

Diensten in St. Albert bis auf

St. Jakobus

das AWO-Heim zurückzieht, wird

ebenfalls jeder verstehen.

Dennoch hinterlässt er eine sehr

bemerkbare Lücke.

Er hat in der Pfarrei St. Albert in

vielfältigerweise mitgeholfen, eine

Reihe von seelsorgerüchen Kontakten

wahrgenommen. Seine

sensible und freundliche Art wie

seine Zuverlässigkeit werden viele

sehr vermissen. Einen so festen

Mitarbeiter werden wir aus dem

kleiner werdenden Kreis der Pensionisten

nicht wiedergewinnen

können. Darum auch die ungeliebte,

aber notwendige Neuregelung

der Vorabend m esse.

Auch Pfarrer Adalbert ßenker hat

sich in der kurzen Zeit, in derer

meist für Versbach zur Verfügung

stand, viel Sympathie erworben.

Dass er zunächst seine Mithilfe für

Versbach aufgegeben hat und

lieber anderswo aushilft, war sein

von Anfang an erklärter Entschluss,

um auf den Personalmangel

in Versbach aufmerksam

zu machen.

Dank besteht sowohl in schönen

Worten wie im Respekt vor Entscheidungen

der Betroffenen, die

für uns zumindest im Moment

unangenehm sind. Statt

„jemanden verabschieden" kann

man auch „jemandem Lebewohl"

oder „adieu" sagen. So wünsche

ich in Ihrer aller Namen den dreien

Freude am Leben und sage ihnen

darum „Adieu" - „Gott befohlen".

Heinz Geist


Warrcicngemeinschaft

Ökumene

Die Ökumenische Nachbarschaftshilfe

„Eine Stunde Zeit"

ist jetzt im November 2011 seit vier Jahren

in Versbach und der Lindleinsmühle

für Sie da.

St. Jakobus

EINE

STUNDE

ZEIT ..Aron und für Manschen

in. Versbach*

l, und Undieiri%nühle

Wenn Sie Fragen dazu haben, Hilfe brauchen oder selbst mithelfen möchten, wenden Sie

sich bitte an die Pfarrämter oder eine der Kontaktadressen:

Barbara Jeck Tel. 0931 -2 52 78

Helmtrud Prasser Tel. 0931-2 51 33

Almut Ringler Tel. 0931-2 11 10.

Besonders wichtig ist es uns heute, hilfsbereite Menschen und an sozialen Belangen

Interessierte aus unserer Pfarreicngemeinschaft zu ermuntern, in unserem Kreise ehrenamtlich

mitzutun.

So ist z.B. die Hilfe bei Einkäufen, die Begleitung zur Kirche, bei einem Spaziergang oder

einem Arztbesuch für so manchen Menschen eine große Erleichterung und Freude. Auch ein

Besuch und ein persönliches Gespräch - überhaupt Aufmerksamkeit und Interesse - kann

Sonne in das Leben eines hilfsbedürftigen Menschen bringen, kann Lebensgeister wecken.

Aber „hilfsbedürftig" ist ja nicht nur ein älterer oder kranker Mensch mit körperlicher

Einschränkung! Jeder, dem „alles über den Kopf wächst", egal aus welchem Grund, brauchte

ein Ohr, das zuhört, und eine Hand, die zupackt und hilft. So würde z.B. auch manche(r)

Alleinstchende(r) oder auch eine Familie erleichtert sein und sich freuen, wenn bei Bedarf für

die Kinder mal jemand ansprechbar wäre, unproblematisch etwa bei dringenden Terminen

helfend einspringen würde.

Auch handwerklich könnte in kleincrem Rahmen mit Rat und Tat geholfen werden.

Unser Hilferuf: es werden für unsere Nachbarschaftshilfe „Eine Stunde Zeit füreinander'4

dringend noch Helferinnen gesucht: Helferinnen, die regelmäßig eine Aufgabe übernehmen

würden und auch andere, die einspringen könnten für kurzfristige Hilfen.

Unser Hilfsangebot: Melden Sie sich, rufen Sie uns einfach an, wenn Sie Hilfe brauchen !!

Wir werden bemüht sein, Ihnen sobald wie möglich zu helfen !!

Sprechen Sie mit uns - zusammen finden wir d i e Hilfe, die allen Freude macht!

Unsere nächsten Termine:

Montag, 21. Nov. 2011:

Montag, 12. Dez. 2011:

Helfertreffen im Gemeindehaus der Hoffnungskirche (19 Uhr)

Weihnachts-Helfertreffen, Gemeindehaus der HoffnK (19 Uhr)

Im Namen des Leitungsteams: Barbara Jeck


Ökumenische Friedensgebete 2011

Ob sie sich lohnen, ist eigentlich nicht die Frage, denn

sie sind angesichts des Zustands unserer Welt dringend

notwendig. Deshalb gab es sie auch in diesem Jahr,

durchgeführt von verschiedenen Personen und Gruppen

der Pfarreiengemeinschaft St. Albert und St. Jakobus

und der Hoffnungskirche.

St. lakobus

Die Hoffnungsgemeinde stellte dankenswerterweise wieder ihre zentral

gelegene Kirche zu Verfügung.

Wie auch schon gewohnt, folgten die Gebete dem bundesweiten Thema, das

dieses Jahr die Schlagworte: Gier - Macht - Krieg in den Vordergrund stellte.

Schon das Plakatmotiv unterstreicht den nicht unwesentlichen Anteil der

Profitgier an den Konflikten dieser Welt. Und Geld wird vor allem mit den so

genannten kleinen Waffen, Pistolen, Gewehren, Minen oder Handgranaten als

Massenartikel verdient. Ein Wirtschafts kreis lauf, an dem auch Deutschland

nicht unerheblich beteiligt ist. Überhaupt ist unser aller Beteiligung an

Wirtschaftskreisläufen, dem wir eigentlich gar nicht entgehen können,

kriegstreibend: Unser Streben nach günstigen Angeboten oder unser

überdimensionaler Anteil am Verbrauch der der ganzen Welt gehörenden

Ressourcen. Schreiten nicht die Staaten des Westens besonders dort ein, wo

sie ihre Interessen an Machtstrukturen und Bodenschätzen berührt sehen?

Ob von den „Wünschen von Jugendlichen" in der Dritten Welt im Vergleich zu

hier oder der Möglichkeit des „Teilens" die Rede war, ob die „Versuchungen

Jesu" durchmeditiert wurden oder darüber nachgedacht, was es heißt,

„Macht" zu haben, immer wieder führten die sehr abwechslungsreichen und

engagiert vorbereiteten Andachten vor Augen, dass wir beim Frieden nicht von

einer Sache weit weg, sondern von einer Lebensqualität sprechen, die uns

Menschen alle angeht, jeden einzelnen, hier und jetzt.

Natürlich kamen aber die zwei bis dreißig Besucher der Abende nicht, um sich

ein schlechtes Gewissen machen zu lassen, sondern in der Hoffnung, dass

wir Gott in den Fragen des Friedens bestürmen müssen und können, wenn

sich die Welt in dieser Hinsicht bessern soll.

Allen, die sich in diesem Anliegen eingesetzt haben, besonders auch den

Gemeindeleitungen der Hoffnungskirche, Pfarrer Fischer, und von St. Albert,

Brigitte Hofstätter, sei von Herzen dafür gedankt.

Michael Aust


Gottesdienste Musik Feiern

Weihnachtszeit feiern in St. Jakobus

Fest der Geburt des Herrn

Mittwoch, 24.12.2011

15.30 Uhr Kinderkrippenfeier

17.00 Uhr Messfeier für alle

22.00 Uhr Christmette

1. Weihnachtsfeiertag

Donnerstag, 25.12.2011

10.00 Uhr Festgottesdienst

2. Weihnachtsfeiertag

Freitag, 26.12.2011

10.00 Uhr Messfeier mit Lateinischen Gesängen

Silvester / Neujahr

Samstag, 31.12.2011

18.00 Uhr Eucharistiefeier zum Jahresschluss

Sonntag, 1.1.2012

18.00 Uhr Neujahres-Messfeier

Erscheinung des Herrn - Dreikönig

Freitag, 6.1.2012

10.00 Uhr Festgottesdienst

mit Aussendung der Sternsinger

Fest der Taufe des Herrn

Sonntag, 8.1.2012

10.00 Uhr Messfeier

Sonntag, 22.1.2012

10.00 Uhr Familiengottesdienst,

anschließend Neujahrsempfang der Pfarrgemeinde


ert

Pfarrcicngcmcinscha

St. Jakobus

„Es begab sich aber in jenen Tagen, dass von Kaiser

Augustus ein Dekret ausging, den ganzen Erdkreis

einzuschreiben..." (Lk 2,1)

Die sogenannte „Weihnachtsgeschichte"

ist weit über den Bereich

der Christenheit hinaus bekannt

und geschätzt. Sie wird zu

Weihnachten sehr vielmehr gelesen

und vorgelesen, als wir annehmen -

allerdings mehr als eine idyllische,

vor allem unser Gemüt und sicher

auch verborgene Sehnsüchte in

uns ansprechende Geschichte.

Weniger bekannt ist, was der

Evangelist zu allererst darstellen

wollte. Ihm ging es vor allem darum,

den Gegensatz zwischen der

ärmlichen Geburt Jesu in einem

Stall und dem mächtigen römischen

Imperium darzustellen,

verkörpert in seinem kaiserlichen

Repräsentanten und demonstriert

an der Zählung bzw. Schätzung

der gesamten Reichsbevölkerung.

Die Bedeutung des sogenannten

„Zensus" des ganzen Reiches

Seit 435 v. Chr. gibt es eine immer

wieder vorgenommene Registrierung

alter römischen Bürger, die

vor allem der Musterung und den

steuerlichen Abgaben diente.

27 v. Chr. dehnte

G. Caesar Oktavius,

der im gleichen

Jahr den Ehrentitel

„Augustus" (= der

Erhabene) erhielt

und dann so genannt

wurde, jenen

Zensus auch auf die nichtrömischen

Bürger in den Provinzen aus.

Den Machtanspruch, der sich hinter

einer solchen Zählung und

Schätzung in der Antike verbirgt,

darf man nicht verkennen.

Für den in der Weihnachtserzählung

erwähnten Zensus in der Provinz

Syrien zur Zeit der Geburt Jesu

(etwa 7/6 vor der Zeitenwende)

unter dem kaiserlichen Legaten

P. Sulpicius Quirinius und gar für

einen weltweiten Zensus gibt es

keinen historischen Beleg.

Jedoch überliefert der jüdische

Geschichtsschreiber Josephus

Flavius einen Zensus des Quirinius

kurz nach 6 n. Chr., also etwa zehn

Jahre nach dem mutmaßlichen

Geburtsdatum Jesu. Ob Lukas eine

genaue Kenntnis über die Amtszeit


des Quirinius gehabt hat oder nicht,

entzieht sich unserer Kenntnis,

Aber es ist deutlich erkennbar, dass

er diesen Zensus des Quirinius benutzt,

um die Macht des römischen

Imperiums seinen Lesern vor Augen

zu führen.

Die Bedeutung des Oktavianus

Augustus

Gleichzeitig hat der Evangelist

großen Wert darauf gelegt, dass

in dieser Weihnachtserzählung

der Name des großen Augustus

genannt wird, der seit 31 v. Chr.

Alleinherrscher war, sich „Sohn

des göttlichen Cäsar" nannte und

in zeitgenössischen Texten als

„Herr", „Heiland", „Retter" der

Menschheit gepriesen wird. In diesem

hoch angesehenen Kaiser ist

die Machtfülle römischer Herrschaft

personifiziert. Er hatte das von

Kriegen überforderte Rom befriedet

und die Provinzen gesichert.

Er steht im Gegensatz zur ausgegrenzten,

ärmlichen Geburt Jesu

in einem Stall, im ebenso armseligen

Milieu von Hirten.

Die Bedeutung Jesu

Dennoch will der Evangelist die

eigene Überzeugung vermitteln,

dass das wahre Zentrum der

Menschheit nicht in Rom, sondern

Pfarreiengemeinschaf

in Betlehem zu finden ist, dass die

wirklich Menschen verändernde

Kraft nicht in der mächtigen Hand

des großen Mannes in Rom liegt,

sondern in der scheinbaren Ohnmacht

des Kindes von Betlehem,

das später den entscheidenden

Weg der Menschen zu Frieden und

Zufriedenheit der Menschen aufzeigen

wird, den Weg der Liebe

und des Vertrauens in den Einen,

der jegliches Menschenschicksal

in seinen Händen hält.

Mit der Benennung der profangeschichtlich

bekannten Gestalten

des Imperators Augustus wie seines

Legaten Sulpicius Quirinius hat

Lukas Jesus aus Nazaret zugleich

einen Platz im Koordinatensystem

der Menschheitsgeschichte zugewiesen

und jede mythologische

Deutung seiner Person und der

mit seinem Namen aufs engste

verknüpften Glaubensbewegung

verwehrt.

So bleibt auch uns nur das

„Transeamus" der Hirten -

„Lasst uns nach Betlehem gehen

und das Ereignis sehen, das uns

der Herr hat wissen lassen."

(Lk2,15)

Heinz Geist


t

farrcicngcmcinschaft

Projekt Würzburger Netzwerk

für pflegende Angehörige von Demenzkranken

jetzt in Versbach / Lindleinsmühle

Die Begleitung und Versorgung

Demenzkranker stellt pflegende Angehörige

täglich vor neue Herausforderungen.

Problematische Verhaltensweisen

und das „Fremdwerden" des

Partners oder des Elternteils sind oftmals

schwer auszuhalten.

Um diese Angehörigen zu entlasten,

setzt sich HALMA e.V. dafür ein, gemeinsam

mit den Einrichtungen und

Anbietern der Alten- und Gesundheitshilfe

in den Würzburger Stadtteilen ein

„Würzburger Netzwerk für pflegende

Angehörige von Demenzkranken"

aufzubauen. Dieses Projekt wird möglich

durch Fördergelder der Würzburger

Medienunternehmen.

Angehörige sollen so die Möglichkeit

haben, wohnortnahe und unbürokratische

Unterstützung zu bekommen.

Es werden insbesondere die Bewohner

von Versbach, Lindleinsmühle und angrenzenden

Stadtteilen angesprochen,

um weitere gewünschte Entlastungsangebote

in Würzburg-Nord zu etablieren.

Um das Thema Demenz in den

Familien zu enttabuisieren, ist im

Frühjahr 2012 eine Vortragsreihe und

ein Oasentag für pflegende Angehörige

geplant.

10

HALMA e.V. möchte durch die

Angehörigenarbeit:

• Psychische und körperliche

Gesundheit des unterstützenden

Angehörigen erhalten/verbessern

• Häusliche Versorgung stärken

- durch seelische, körperliche und

alltagspraktische Entlastung

- durch Beratung zum Umgang

mit Demenzpatienten

- durch Information, Beratung

und Vermittlung

HALMA e.V. bietet und zeigt folgende

Entlastungsmöglichkeiten auf:

• Psychosoziale Angehörigenberatung

• Seminare zum Umgang

mit Demenzkranken

• Angehörigengruppen /

Gesprächskreise

• Alltagshelfer

• Betreuungsgruppen

Ansprechpartnerin:

Maria-Lynn Strömsdörfer

HALMA e.V.

Bahnhofstraße 11, 97070 Würzburg

Telefon 0931728 43 57

www.halmawuerzburg.de


Pfarreiengemeinschaft

Änderung der Gottesdienstordnung

am Wochenende

Es wird immer schwieriger,

Priester für einen oder

zwei der vier Gottesdienste

am Wo-chenende in den beiden

Pfarreien St. Albert und St.

Jakobus zu finden, da dies mit

einem Priester nicht zu bestreiten

ist. Außerdem werden die

dabei ehrenamtlich tätigen Laien

stark gefordert. Eine kleine Entlastung

ist nötig.

Der gegenwärtige Pfarradministrator

hat deshalb in der gemeinsamen

PGR-Sitzung am 6. Oktober

vorgeschlagen, nur eine Vorabendmesse

alternativ in einer

der beiden Pfarreien zu feiern.

Die beiden PGR haben diesen

Vorschlag nach längerer Diskussion

aufgrund der gegebenen

Situation gebilligt und tragen ihn

mit.

Das bedeutet natürlich, dass die

bisherigen Besucher der jeweiligen

Vorabendmesse gebeten

sind, entweder den Gottesdienst

am Sonntag um 10.00 Uhr oder

14-täglich die Vorabendmesse in

der jeweils anderen Gemeinde

bzw. andere Gottesdienstmöglichkeiten

in der Stadt zu nutzen.

Die Gottesdienstzeitfür die Vor-

abendmesse könnnte man

dann mit dem Busfahrplan besser

abstimmen, d.h. die Vorabendmesse

würde dann in

Versbach wie bisher um 18.00

Uhr, in der Lindleinsmühle jedoch

erst um 18.15 Uhr stattfinden.

Die Neuregelung soll mit

dem 1. Januar, bzw. mit dem

Sonntag darauf beginnen, da

für Silvester und Neujahr sowie

eine eigene Regelung gilt.

Den beiden Pfarrgemeinderäten

ist sehr bewusst, dass diese

Regelung für manche, vor

allem für die ältere Generation,

eine gewisse Zumutung und für

viele eine Umstellung im privaten

Zeitplan darstellt. Die Pfarrgemeindräte

bitten Sie jedoch

sehr um Verständnis für diese

Änderung.

Vermutlich verstehen Sie diese

Änderung als einen Verlust und

als eine negative Folge der

Pfarreiengemeinschaft. Man

kann das aber auch als eine

Chance betrachten,

Mitchristen aus der anderen

Pfarrei kennen zu lernen und

mit ihnen gemeinsam

Gottesdienst zu feiern.

11


12

it farrcicngcmcinschaft

Sozialstatiors St. Franziskus

Gutenbergstraße 11

97080 Würzburg

Tel. 0931/24935

sst.st-franziskus@caritas-wuerzburg.org

Caritas Würzburg

alstation St. Franziskus

Bei Fragen zu

- ambulanter Pflege

stationärer Pflege

Kurzzeitpflege

Tagespfiege

Betreutes'Wohnen

_ Beratung für

pflegende Angehörige

« Essen auf Rädern

• Hausnotruf

Caritas Pflegehotlin

• Festnelzpreis 6 ct. /Anruf. Mobiipreisemaximat 42 cl/min

Montag bis Freitag von 8 bis 17 Uhr

www.pfiege-unterfranken.de

hr Ansprechpartner

Burkhard Halbig

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