Pfarrbrief 11/2010 - Kath. Kirchengemeinde St. Marien Neunkirchen

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Pfarrbrief 11/2010 - Kath. Kirchengemeinde St. Marien Neunkirchen

17sodass wir künftig diese Gebäudeallein unterhalten müssten. Unddazu fehlt uns das Geld.Im Immobilienausschuss unsererGemeinde, der sich aus Pfarrgemeinderats-und Verwaltungsratsmitgliedernder drei Bezirkezusammensetzt, herrscht Konsensdarüber, dass wir gezwungensind, uns von Immobilien zutrennen (Umnutzung, Verkauf,Leerstand, Abriss) und auf Dauerwohl nur noch eine Kirche genutztwerden kann. Nach Möglichkeitsoll in Nähe der Pfarrkircheein „neues“ Pfarrzentrumentstehen. Ebenso legen wirgrößten Wert darauf, dass wir alsGemeinde unbedingt in der Unterstadtund in Heinitz präsentbleiben; sei es durch Kindergarten,Gebets- und Versammlungsraum,Mitarbeiterbüro, … aufdiese Ziele hin sollen unsere Bemühungenlaufen.Bisher ist der Immobilienausschussnoch nicht offensiv nachaußen getreten, um Gebäude zumVerkauf auf den Immobilienmarktzu bringen. Allerdings istfür das Pfarrhaus Herz Jesu einInteressent auf uns zu gekommen,um das Haus und etwas Geländeum das Haus herum, zukaufen und dort Kinderkrippenplätzeeinzurichten. Dies hätte diepositive Folge, dass unser KindergartenHerz Jesu auf Dauergesichert wäre. Kaufverhandlungenzwischen unserem Verwaltungsratund dem potentiellenKäufer sind im Gange. HerrKlaus Müller, Herr WolfgangScheer, Herr Christoph Bertramund ich begleiten diese Verhandlungen.Was mit dem Marienstift unddem Marienheim geschieht istnoch offen. Angedacht ist ein Abrissbeider Gebäude um dorteventuell das neue Pfarrzentrumzu bauen. Auch was mit dem sanierungsbedürftigenTurm Heinitzgeschieht – ob kompletterAbriss oder Teilabriss – muss innächster Zeit entschieden werden.Schmerzhaft wird es vor allem,wenn bei der Reduzierung derZahl unserer Gebäude unsereKirchen betroffen sind. Auchwenn ich hoffe, dass wir sie nocheinige Jahre erhalten können, umdenen Heimat zu geben, die emotionalan ihre jeweilige Kirchegebunden sind, kann der Sparzwang- finanzieller wie personellerArt - kurzfristiges Handelnerforderlich machen und dieKonzentration auf die Pfarrkirchebeschleunigen.Dankbar wären wir auch für konstruktiveAnregungen und Ideenzur Zukunft unserer Immobilienseitens der Gemeinde. Bitte wendenSie sich diesbezüglichschriftlich oder telefonisch ansPfarrbüro.Michael Wilhelm, Pfr.

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