wir feiern eucharistie

stkonradregensburg

wir feiern eucharistie

NR 47 28. SONNTAG IM JAHRESKREIS 14.10.2012


VERKAUFE, WAS DU HAST - MK 10,17-30

Viel haben, sich leisten können

und trotzdem nicht glücklich

sein: um dieses Problem geht es im

Evangelium. Ein Mann kommt zu

Jesus und fragt ihn nach dem „ewigen

Leben“. Der Mann ist reich, reich an

irdischen Gütern und reich an Tugenden.

Trotzdem scheint der Mann

unzufrieden zu sein. Offenbar hat er

den Eindruck, dass ihm bei all seinem

Reichtum noch etwas fehlt; dass er

nicht auf dem richtigen Weg zum

wahren, zum „ewigen“ Leben ist.

Alles haben und doch nicht glücklich

sein: Man hat gerade in

jüngster Zeit sich viele Gedanken gemacht

über den Unterschied von Haben

und Sein. Dabei hat man festgestellt,

dass wir alle fatalerweise dazu

neigen, dem Sprichwort zu glauben

“Hast du was, dann bist du was“! Da nun

aber die meisten Menschen, wenn sie

sich kritisch betrachten, den Eindruck

bekommen: „Ich bin eigentlich nichts,

ich bin ein sehr zufälliges, begrenztes,

sterbliches Wesen“, so versuchen sie,

ihr Minderwertigkeitsgefühl, ihre tief

sitzende Unsicherheit durch Haben, d.h.

Gütererwerb auszugleichen.

Sie fragen also nicht: Wie kann ich

mich mit meinen Daseinsbedingungen

auseinandersetzen, wie kann ich

an ihnen reifen? Nein, sie greifen nach

einer anderen Möglichkeit: Sie fangen

an nach der Devise „hast du was, dann

bist du was“, Güter zu sammeln und

sich das Leben komfortabel zu machen.

Indessen ist der Trost, den das schwache

Ich aus dem Haben empfängt, nur von

geringer Wirkung und muss ständig

verstärkt werden. Innere Leere läßt

sich nun einmal nicht mit materiellen

Gegenständen ausfüllen; und Daseinsangst

wird nicht beruhigt durch Dinge,


die selbst der Vergänglichkeit unterworfen

sind...

Je tiefer wir uns in solche Überlegungen

hineinbegeben, desto

mehr fühlen wir uns mit dem Mann

verwandt, der heute zu Jesus geht

und fragt: „Was kann ich denn tun,

um ein erfülltes Leben zu fi nden?

Auf dem Weg des Habens bin ich

nicht sehr weit gekommen.“

Jesus, so lesen wir, blickt den

Menschen, der ihn fragt, liebevoll

an. Mit diesem Blick will er ihn

einladen und ermutigen; er sagt:

„Vergiss doch einmal alles, was du

hast. Verkaufe es oder verschenke

es. Und dann komm und geh mit

mir meinen Weg: den Weg eines

bedingungslosen Gottvertrauens.

Lege dein Schicksal in die Hände des

himmlischen Vaters. Traue ihm zu, dass

er deine Angst nimmt, dass er dir einen

Trost gibt, den dir der irdische Komfort

nur vorgaukelt. Und ich verspreche dir:

Ohne etwas zu haben, wirst du glücklich

sein und jetzt schon teilnehmen am ewigen

Leben Gottes.“

Obwohl er in den Augen Jesu die

Wahrheit dieser Verheißung lesen

konnte, hat der reiche Mann des Evangeliums

diese Einladung ausgeschlagen.

Er ist auf dem Weg des Habens weitergegangen.

Was aber tun wir? Wo suchen wir

unseren Trost. Worauf setzen wir

unsere Hoffnung? - Jesus blickt auch uns

liebevoll an und wartet darauf, dass wir

die richtige Entscheidung treffen.

DAS LEBEN HAT EINEN SINN, WENN

DU ETWAS MACHST, WAS NICHT FÜR

DICH IST.

AUS STERN, NR. 52,2011


WIR FEIERN EUCHARISTIE

1.Les Weish 7,7-11

2.Les Hebr 4,12-13

Ev Mk 7,17-30

14.10.2012 28.SONNTAG IM JAHRESKREIS

9.00 PFARRGOTTESDIENST

für die ganze Pfarrgemeinde

15.10. MONTAG - HL. THERESIA VON AVILA, KIRCHENLEHRERIN

8.00 Eucharistie f + Franziska Schweiblmeier

16.30 Oktoberrosenkranz

16.10. DIENSTAG - HL. HEDWIG VON ANDECHS

7.00 Eucharistie Konradkapelle f + Maria Schiekofer

8.00 Eucharistie f + Franz Frohnauer

17.10. MITTWOCH - HL. MARGARETE MARIA ALACOQUE

9.00 Eucharistie Klaus Meier f + Hermann Meier

18.30 Oktoberrosenkranz

19.00 Eucharistie Herr Breu f + Johann Bayerl

18.10 DONNERSTAG - HL. LUKAS, EVANGELIST

8.00 Eucharistie f + Walter Essl

10.30 Eucharistie

Frau Maderer f + Vater Josef Maderer

MG Frau Köhler f + Vater Xaver Plank und

Schwiegervater Valentin Köhler

11.30 Taufe Robert David

17.30 ABENDLOB IN DER KONRADKAPELLE

18.00 ABENDMESSE

Kinder f + Vater Heinrich Lachner

MG f + Anneliese Gaida


19.10. FREITAG - HL. JOHANNES DE BRÉBNEUF; HL. PAUL V. KREUZ

8.00 Eucharistie Frau Hildegard Sigl f + Kreszenz Jobst

16.00 Schülergottesdienst

20.10. SAMSTAG - HL. WENDELIN, EINSIEDLER

8.00 Eucharistie Fam Hans Aumeier f + Maria Aumeier

17. 30 Rosenkranz

18.00 Abendmesse

Fam. Winker f + Angehörige; MG f + Josef Ferstl;

MG Fam Mauerer f + Monika Mauerer;

MG f + Eduard Hechtbauer jun zum Ehejubiläum;

MG Fam Strutz f + Hildegard Strutz

21.10.2012 29.SONNTAG - KIRCHWEIHSONNTAG

1.Les 1 Kön 8,22; 27-30

2.Les 1 Petr 2,4-9

Evang Lk 19,1-10

9.00 FESTGOTTESDIENST

ORGEL PLUS (KLARINETTE)

Werke von W.A.Mozart, E.Grieg und

D.Armitage

Ausführende: Eva-Maria Hackl, Klarinette

Christoph Schenk, Orgel

10.30 Familiengottesdienst mit Aufnahmefeier

der Ministranten

Neue Geistliche Lieder

Es singt der Offene Singkreis

Leitung: Michaela Pschorr

f + Kunigunde und Josef Sander

MG Fam Kamhuber f + Angehörige

17.30 ABENDLOB IN DER KONRADKAPELLE

18.00 ABENDMESSE

Frau Helga Leitner f + Eltern Amalie und

Johann Fleischmann


NACHRUF

Nach langem, mit großer Geduld ertragenem

Leiden verstarb am Montag,1. Oktober

2012 Franz Schlegl.

Mit ihm verliert die Konradsiedlung nicht

nur eine kompetente und loyale Persönlichkeit,

die sich in ihrer über Jahrzehnte

anhaltenden Unermüdlichkeit stets für die

Belange der Menschen im Stadtnorden,

insbesondere in Wutzlhofen, der Konradsiedlung

und des Brandberges einsetzte.

Mit Franz Schlegl verlieren wir hier in der

Gemeinde auch einen Menschen, der im

Grunde seines Selbstverständnisses den

Grundgedanken der christlichen Caritas, der tätigen Nächstenliebe, insbesondere

der Kranken- und Altenpfl ege, aber auch der Sorge um die Familien in sein

Wirken einbezog und sich damit bleibende Verdienste erwarb. Oft war der Weg

dabei nicht leicht, und auch er machte es sich nicht immer leicht mit seinen

Entscheidungen; stets wägte er den Weg und das Ziel ab. Und doch durften

wir, die ihn auf diesem Weg begleiteten, erfahren: Für ihn stand das Wohl der

Gemeinschaft, der Familie und des Einzelnen im Mittelpunkt seines Interesses

und seines Wirkens, diesem Wohl diente seine Arbeit. Seiner Vorstellung von

einem menschenwürdigen Leben und seiner Beharrlichkeit und Zielstrebigkeit

in der Umsetzung dieses Vorsatzes haben wir den Förderverein der Ambulanten

Krankenpfl ege St. Konrad/Schwabelweis, hier war er Gründungsvorsitzender,

und auch die Stiftung Gemeinschaftshilfe zu verdanken. Mit Erfolg, fördern

doch beide Einrichtungen seit mehr als 12 Jahren bzw. 5 Jahren die Menschen

in unserer Gemeinschaft, sei es durch die Unterstützung von Vereinen und

gemeinnützigen Institutionen, sei es durch die Schaffung von Wohnraum oder

der Förderung der Pfl ege mit dem hohen Anspruch auf einen Lebensabend in

Würde im eigenen Heim. Dabei hat Franz Schlegl stets darauf geachtet, dass

dieses Engagement nicht nur eine einmalige Zeiterscheinung bleibt, sondern

weit darüber hinaus über viele Jahrzehnte in die Zukunft wirkt, und damit sehr

lange über seinen Tod hinaus. Lieber Franz, dieses Ziel hast du erreicht. Du

wirst weiterleben in unserer Erinnerung. Und das, was du getan hast, wird weiterleben,

wenn wir in den kommenden Jahren in deinem Sinne weiterarbeiten.

Karl Kefes, 1. Vorsitzender

im Namen der Vorstands- und Stiftungsratsmitglieder des

Fördervereins für die ambulante Krankenpfl ege St. Konrad/Schwabelweis

und der Stiftung Gemeinschaftshilfe eG


Wir beten für die Entwicklung

und den Fortschritt der Neuevangelisierung

in Ländern mit

alter christlicher Tradition.

Wir beten, dass die Feier des

Weltmissionssonntags der Evangelisierung

neue Impulse schenkt.

Kirchweih - Brauchtum

Der Brauch, den -Festtag eines rel. Gebäudes

alljährlich zu begehen, ist bereits

im Alten und Neuen Testament als Jahresgedächtnis

der Weihe des Tempels von

Jerusalem bezeugt.

In Rom ist das Kirchweihfest ab dem 5.

Jahrhundert nachweisbar. Zum Kirchweihfest

eines Ortes wurde den Gläubigen

nach vorgeschriebenen Riten und Gebeten

die Gewinnung von Ablässen ermöglicht,

die meist für Verstorbene „aufgeopfert“

wurden. Die Meßfeier des Kirchweihfestes

hat den großen Jahrmärkten die

Bezeichnung „Messe“ gegeben, so dass

heute noch von der „Buchmesse“ oder

von der „Automobilmesse“, von der

„Handwerksmesse“ gesprochen wird.

Das Kirchweihfest hat seit dem Ende

des Mittelalters eine immer größere

Bedeutung im kirchlichen wie vor allem

im weltlichen Bereich erlangt. Dass das

kirchliche Fest da und dort recht unreligiös

ausartete, belegen die in Bayern

gebrauchten Ausdrücke „Ess-,Fress-.

Saufkirwa“. Vom Jahrmarkt, der mit

17. Oktober – 100. Geburtstag

von Albano Luciani: Der spätere

Papst Johannes Paul I. wurde

im norditalienischen Forno

die Canale geboren. Schon das

Knabenseminar führte ihn auf

den Weg zum Priesteramt. Nach

dem Tod Papst Pauls VI. wurde

er am 26. August 1978 zum

Papst gewählt. Kaum im Amt,

verstarb er nach nur 33 Tagen am

28. September 1978 völlig unerwartet.

In die Geschichte ging

er ein als „der lächelnde Papst“.

dem Kirchsweihfest verbunden

war, erhielt dieser Festtag unterschiedliche

Bezeichnungen:

Kirmes,Kirba,Kirta. Es wurde

unter großer Beteiligung der

Dorfgemeinschaft der Kírtabaum

aufgestellt und die weißgelbe

Kirmesfahne am Kirtchturm gehißt.

Der Kirchweihtanz lockte

jung und alt. Wer das Kirchweihbrauchtum

erhalten will,

wird Kirche und Wirtshaus nicht

auseinanderreißen. Er wird aber

um die christlichen Prioritäten

Sorge tragen.


WAS - WANN - WO IN ST. KONRAD

FRAUENBUND ST.KONRAD ERSTKOMMUNION

Dienstag, 16.10.2012

Gesprächstreff mit Prälat Strunz

mit Kaffeeepause

Themen:

Heiligsprechung - Warum?

Kirchenaustritt und die Folgen

Bischofsbestellung, wie geht das?

Beginn: 14.00 Uhr im Chorsaal

Freitag 19.10.2012- 14-19 Uhr

„Dem Alter vielfältig begegnen“

mit Workshops (Gedächtnistraining,

Digitalfotografi e, Tanz, geistl.

Impulse)

Diözesanzentrum Obermünster

KOLPING ST. KONRAD

Samstag, 20. Oktober 2012

Altkleidersammlung

8.30 Uhr Kirchplatz

Geburts -

tage

Hetzenecker Emil (80 ) Eichinger Therese (75)

Schmalzl Hedwig (70) Frank Johann (91)

Winzer Franziska (85) Stopf Karolina (85)

Precupas Ecaterina (85)

Ehe

jubiläen

Dienstag, 16.10.2012

Elternabend zur Erstkommunion

Pfarrsaal, Meranerstr.

Beginn 1930 Uhr

Wir bitten die Eltern zu diesem 1. Informationsabend

. Bei Verhinderung

bitten wir um Meldung Tel. 69542 0

KINDERGARTEN

Dienstag, 16.10.2012

1. Elternabend im Kindergarten

St. Konrad. Meranerstr.

Bei dieser Gelegenheit werden auch

die Wahlen zum Elternbeirat durchgeführt.

Wir bitten um zahlreiche

Teilnahme

Schmidbauer Ingeborg und Rudolf (60)

Sonnensperger Erna und Erwin (50)

Winker Franz und Irmagard (50)

Hännl Ingrid und Werner (40)

Herzlichen Glückwunsch den Jubilaren

Herausgeber: Kath. Stadtpfarramt St. Konrad, St. Konradplatz 5,93057 Rgbg.

Kontakt: Tel. 69 542-0; Fax 69 542-18; E-mail: pfarramt@st-konrad-regensburg.de

Bürozeiten: Mo.-Mi. 8:30 -11:30; Mi. 13:30 - 16:00; Do. geschl.; Fr. 8:30 - 13:30

Seelsorgsteam:

Stadtpfarrer Prälat Hans Strunz ,St.-Konrad-Platz 7, 93057 Regensburg,T 695420

Kaplan Magnus Forster, Meranerstr. 2b , Tel.: 298 44 994

Schwester Christa Andrich, Helenenstr. 4, Tel.: E-mail: christa.andrich@web.de

Ambulante Krankenpfl ege: Tel. 6 40 89 11 - Kindergarten: Tel.600 19 88

Bankverbindung: Liga Regensburg, Kto.-Nr. 1 100 521, BLZ 750 90300 000

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