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Neubau des Pfarrzentrums Anna-Katharina in Coesfeld 300162

Nordansicht M 1:200

Lageplan M 1:500

Schnitt A-A M 1:200

Meditation

Am Tüskenbach

Gruppenraum

Südansicht M 1:200

A

Grundriss M 1:200

Fahrräder

Te ek.

Ab.

Heizung

HAR

WC D

WC H

Abst.

Kü.

Gruppenraum

Jugend

Gruppenraum

Küche

Büro

WC B

Gruppenraum

Jugend

Abst.

Du.

Pu.

Abst.

Ga.

Saal

C

C

B

±0,00 ±0,00

Atrium

Foyer

B

Gemeindebaum

±0,00

Bücherei

Sakristei

Messdiener

Gruppengottesdienst

Meditation

Kirchhof

Gefälle

Gefälle

Müll

A

ca. -0,75

1


Neubau des Pfarrzentrums Anna-Katharina in Coesfeld 300162

Konzept

Der Neubau des Pfarrzentrums Anna-Katharina soll neben der Kirche zu einem neuen Zuhause

für die Aktivitäten der vier zusammengefügten Kirchengemeinden werden. Die Kirche soll sich

mit dem Pfarrzentrum verbinden.

Der Kirchhof mit seinem neuen Gemeindebaum liegt der Kirche und dem Pfarrzentrum nach

Norden gleichberechtigt vor und wird durch den Baukörper des Pfarrzentrums auf der Westseite

gerahmt.

Das Café des Jugendbereiches ist zu diesem Platz geöffnet. Wir durchschreiten einen

überdachten Gang zwischen Kirchenseiteneingang und Jugendbereich und gelangen in einen

zweiten, geschützten Hof, der uns wie ein nach Norden offenes Atrium empfängt.

Das Foyer ist als Mittelpunkt des Hauses den Sälen vorgelagert und verbindet das Pfarrzentrum

direkt mit der Kirche. Hier befinden sich auch die mobilen Bücherregale, die bei Bedarf

zusammengeschoben werden können.

Der Saalbereich ist mit akustisch hochwertigen Trennwandanlagen flexibel aufzuteilen und

separat zu nutzen. Die Säle sind mit einer größeren Raumhöhe ausgestattet so dass ein

Oberlichtband zur zusätzlichen Belichtung und Belüftung über der Wand zum Foyer nach

Norden ausgebildet wird. Der Große Saal ist unmittelbar an die Küche angebunden, die auch

das Foyer über eine Durchreiche bedienen kann. Der Jugendbereich ist separat erschlossen

und inkl. der gemeinsamen Toilettenanlagen abtrennbar. Das gesamte Gebäude und nun auch

die Kirche sind barrierefrei zu nutzen. Die Messdiener erhalten im Süden vor der Sakristei einen

eigenen Vorbereitungsraum mit separatem Zugang und behindertengerechtem WC. Die durch

den Wegfall des Obergeschosses notwendige Treppe in den Kirchturm wird in die Sakristei

integriert.

Das für die Gottesdienste nicht mehr genutzte Seitenschiff der Kirche wird umgenutzt zum

Meditationsraum und Gruppengottesdienstraum. Es wird durch eine bei Bedarf zu öffnende

Glaswand hinter der Stützenreihe getrennt. Die Sichtverbindung zum Kirchenraum kann durch

einen Vorhang gesteuert werden. Die 3 neuen Kirchengemeinden erhalten als Erinnerung an

die aufgegebenen Gemeindekirchen je eine der Nischen in der Außenfassade zur Gestaltung,

z.B mit mitgebrachten Kirchenfenstern.

Konstruktion, Materialien

Das Konzept wird getragen durch den Leitgedanken mit robusten, einfachen und bekannten

Materialien ein dauerhaftes und gut nutzbares Pfarrzentrum mit einer hohen Aufenthaltsqualität

zu schaffen. Das Gebäude soll das vorhandene wie selbstverständlich ergänzen, jedoch mit

einer aktuellen Architektursprache und sorgfältigen Verarbeitung die Bedeutung seiner Nutzung

gegenüber den Profanbauten der Umgebung unterstreichen.

Es wird als Massivkonstruktion mit Stahlbetonsohle und -Decken und zweischaligem

Mauerwerk erstellt.

Das sichtbare Ziegelmauerwerk wird aus einem handwerklich bearbeiteten und grau

gedämpften Vollmaterial mit grober, flächenbündiger Fuge gearbeitet. Die Fensteröffnungen,

Pfeiler und Stürze werden mit Sichtbetonelementen eingerahmt, die auf den Sonnenseiten auch

den Sonnenschutz integrieren lassen.

Die bestehende Fassade des Seitenschiffes der Kirche wird gedämmt und mit dem gleichen

Mauerwerk und den Sichtbetonelementen des Pfarrzentrums verkleidet.

Die Dachkonstruktion kann hier, nach erfolgten Dämmmaßnahmen erhalten werden. Das

Flachdach der Massivdecken wird als begrüntes Warmdach ausgeführt und kann neben einer

Solarthermie auch mit einer PV Anlage ausgestattet werden.

Die Innenräume erhalten in den Fluren Sichtmauerwerk, in allen anderen Räumen einen weißen

Kalkputz. Die Decken werden als GK-Akustikdecken ausgeführt. Die Bodenbeläge der

öffentlichen Bereiche werden, wie in Kirche, aus Anröchter Dolomit ausgeführt, die der Säle und

der Gruppenräume mit Eichenindustrieparkett.

Westansicht M 1:200

Schnitt B-B M 1:200

Ostansicht M 1:200

Pfarrzentrum Anna - Katharina

Pfarrzentrum Anna - Katharina

Gruppenraum Foyer

Schnitt C-C M 1:200 2

Foyer

Gruppenraum

Pfarrzentrum Anna - Katharina

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