Pfarrbrief Sommer 2009 - Pfarrgemeinde St. Mariä Himmelfahrt

stmarienahaus

Pfarrbrief Sommer 2009 - Pfarrgemeinde St. Mariä Himmelfahrt

4. Jahrgang, Ausgabe Juni 2009 Sommerpfarrbrief 2009

Ihre Stimme zählt!

Pfarrgemeinderats- und

Kirchenvorstandswahlen

2009

Pfarrbrief

Sommer 2009

Jesus sagte:

Wer in mir bleibt

und ich in ihm, der

bringt viel Frucht

Ich bin der

Weinstock,

Ihr

seid die Reben

St. Josef Graes * St. Josef Ahaus * St. Marien Ahaus


Juni 2009

Inhaltsverzeichnis

Editorial 2

Inhaltsverzeichnis 2

Impressum 2

Rede Bischof Dr. Genn 3

Kirchenvorstandswahlen 4

Vermögensverwaltung in der

Pfarrgemeinde 5

Georg Dües 6

Geschichte der Pfarrgemeinderatswahlen 6

72-Stunden-Aktion 7

Katharina von Siena 8

Messintentionen, Messstipendien,

Gebühren für Amtshandlungen 9

Veränderungen in der Liturgie 10

Seniorenmessdiener auf

großer Fahrt 11

Brunnenbau in Nigeria 12

30 Jahre aktiv für Menschen

mit Behinderung 13

„Uns schickt der Himmel“ 14

Ordensjubiläum Graes 15

Im Oktober geht‘s ins Sauerland 15

Zur Priesterweihe in die ewige Stadt 15

Vorstellung Marie Lausberg 16

Verabschiedung Dirk Müller 16

Pfarrer Homölle kommt nach Ahaus 17

Schönstatt-Mädchenjugend 17

Kinder-Kar-Tage 2009 18

Erstkommunionsvorbereitung 18

50 Jahre Kindergarten St. Josef Ahaus 19

Jubiläum Pater Bento 19

100 Jahre Kolping Ahaus 20

Pfarrgemeindebesinnungstage 2010 21

Israelaustausch 22

20 Jahre Partnerschaftsarbeit

mit Rosàrio 22

Austauschtreffen 23

Pfingstlager 2009 23

KFD St. Josef 24

Wallfahrt nach Eggerode 24

Editorial

Liebes Gemeindemitglied,

liebe Leserin, lieber Leser,

beim Besuch eines verwandten Erstkommunionkindes

warf ich auch einen

neugierigen Blick auf den „Gabentisch“.

Die „Bescherung“ war noch übersichtlich

ausgefallen.

Auffällig fand ich jedoch die Zahl

der Geschenke, die mit dem Thema

„Schutzengel“ zu tun hatten: Schutzengel-Figuren,

Schutzengel-Bücher, ein

Puzzle mit einem „Schutzengel-Schaf“,

ein „Schutzengel-Duschgel“…

Bei einigen Dingen war meine Reaktion:

„Also nee, muss das sein?“ Aber

inzwischen sehe ich den „Gabentisch“

differenzierter:

Die Hersteller von Artikeln wie dem

„Schutzengel-Schaf“ oder „Schutzengel-Duschgel“

mögen ihre Gewinne im

Blick haben. Der Schutzengel-Markt

boomt, also beliefern sie ihn mit immer

Pfarrgemeinde St. Mariä-Himmelfahrt,

Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit,

Marienstraße 5, 48683 Ahaus

3. Jahrgang

Redaktion: Ulrich Ruppert, Christoph

Almering, Dirk Müller, Helmut Wilp,

Josef Korthues

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IMPRESSUM

originelleren Produkten. Die aber, die

sich anlässlich einer Erstkommunion

dieser Produkte bedienen, denken möglicherweise

in anderen Kategorien:

„Liebes Kommunionkind, wir möchten

Dir ein Stück Geborgenheit, einen Zipfel

Himmel mit auf Deinen Lebensweg

geben. Wir möchten Dir mehr mitgeben,

als in unseren eigenen Händen

liegt.“

Das möchte ich an dieser Stelle auch

tun: Ihnen mehr mitgeben, als in meinen

Händen liegt.

Darum wünsche ich Ihnen nicht nur

schöne, sondern auch behütete und

gesegnete Sommermonate!

Ihr

Heinrich Plaßmann, Pfarrer

Fotos Titelseite: Helmut Wilp

Gestaltung:

ZeroSeven GmbH Communications,

Stadtlohn

Druck: Lensing, Ahaus


Bischof Dr. Felix Genn hielt am 28. April

2009, einen Monat nach der Einführung

in seinen Dienst als Bischof von Münster,

einen Vortrag am Tag der Seelsorger.

Dieser Tag sollte dem wechselseitigen

Kennenlernen, der Begegnung und dem

Gedankenaustausch dienen. In seinem

Vortrag beschäftigte sich unser Bischof mit

seinen pastoralen Perspektiven.

Viele Haupt- und Ehrenamtliche

in den Kirchengemeinden setzen

sich mit dem Problem auseinander:

Wie können unsere bislang

selbstständigen Kirchengemeinden

zusammenwachsen? Fragen,

die hiermit im Zusammenhang

stehen, lauten: Wo sind unsere

Schwerpunkte? Was können wir

gemeinsam tun? Wovon sollten

wir uns verabschieden?

Gerade auch zu diesen Herausforderungen

nimmt unser Bischof

unter dem Stichwort „Schwerpunkt

und Entlastung“ in seinem

Vortrag Stellung.

Durch einige Zitate aus diesem

Grundsatzreferat möchten wir

Ihr Interesse wecken. Vielleicht enthält

es doch auch für Sie die eine oder andere

Anregung, zumindest wird etwas von dem

Denken unseres Bischofs offengelegt.

Einige Exemplare des Vortrags liegen als

Kopie in unseren Kirchen für Sie zum

Mitnehmen bereit.

Struktur und Spiritualität

Unter diesem Aspekt setzt sich unser

Bischof mit dem Thema der Neuordnung

unserer kirchlichen Strukturen auseinander.

Er erläutert, dass ohne eine tiefe innere

Spiritualität Reformen nicht gelingen können.

„Durch ein Leben aus dem Evangelium

werde ich innerlich getrieben und bewegt,

diesem Evangelium im Heute Gestalt zu

geben, es in die Auseinandersetzung der

Gegenwart zu stellen und ihm zum Durchbruch

zu verhelfen, dass es auch das Heute

so prägen und gestalten kann, dass wieder

eine christliche Kultur möglich wird.“

Leben in Gemeinschaft

„Ich bin fest davon überzeugt, dass jegliche

Juni 2009

Viele Seelsorgerinnen und Seelsorger denken in und mit ihren Gremien immer wieder darüber nach denken, wie die Gemeindearbeit aussehen

muss, um die Menschen unserer Tage zu erreichen. Der neue Bischof von Münster hat dazu beim „Tag der Seelsorge“ Grundsätzliches

gesagt. Ulrich Ruppert, Redaktionsmitglied des Pfarrbriefs, schreibt:

„Wo sind unsere Schwerpunkte ?

Was können wir gemeinsam tun?“

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Strukturreform der Gegenwart steht und

fällt mit der Frage, ob diejenigen, die als

Hauptberufliche tätig sind, ganz gleich in

welchem Dienst der Kirche, bereit sind zur

Kooperation. Communio ist hier ein ganz

praktischer Begriff, nicht Ausdruck einer

Sehnsucht, nicht theologische Leitidee,

sondern Praxis. Die Zeit der Einzelkämpfer

und der Einzelkämpferin ist endgültig vorbei…Originale

und Kooperation

schließen sich nicht aus…

Die Frage lautet: Wie kommen

wir zu einem guten Wir? Wie öffnen

wir diesen Raum in unserer

Mitte, in dem Jesus sein und

wachsen kann?“

Herausforderung der Freiheit

...als Bewältigung der Ohnmacht,

mit der Freiheitsentscheidung

der Menschen angemessen umzugehen.

„Wir können uns bemühen, wir

können alles Mögliche tun, damit

sie (die Botschaft, das Evangelium

des Lebens) zu den Menschen

kommt, aber wir können es nicht

herstellen, dass der Einzelne ihr

von innen her zustimmt…. Unser

Bemühen kann nur darin bestehen, die

Menschen beständig im Hören zu schulen,

damit ihr Herz vom Herrn selbst geformt

wird.“

Schwerpunkte und Entlastung

…Kooperation vollzieht sich ganz praktisch:

geistlich gemeinsam zu suchen, Fan-


Juni 2009

tasie und Kreativität zu entwickeln und

unsere Ideen und Gedanken noch einmal

kritisch auf dem Hintergrund des Wortes

Gottes und des Geistes Jesu hinterfragen

zu lassen.“

„Ich habe mich entschieden, mich mit

Ihnen der Frage zu stellen: Wovon können

wir uns entlasten?

Wir können vieles tun, wir müssen vieles

tun, aber wir sind auch herausgefordert,

uns die Frage zu stellen: Was tun wir nicht?

Was tun wir jetzt nicht?

Ich habe darauf keine Antwort, vor allen

Kirchenvorstandswahlen

Der Kirchenvorstand ist in jeder Pfarrgemeinde

das maßgebliche Gremium für

Entscheidungen über Haushalts-, Vermögens-

und Personalangelegenheiten der

kirchlichen Einrichtungen der Pfarrei, in

St. Mariä Himmelfahrt, zum Beispiel auch

der Pfarr- und Jugendheime sowie unserer

5 Kindergärten.

Die Bildung von Kirchenvorständen geht

auf Vorschriften des preußischen Staates

zurück, der in einem Gesetzt vom 20. Juni

1875 entsprechende Regelungen traf.

Bei Kirchenvorstandswahlen wird jeweils

die Hälfte der Zahl seiner Mitglieder neu

gewählt. Da unsere jetzige Gemeinde

im Jahr 2006 durch die Fusion von drei

Gemeinden entstand, endet jetzt für die

Hälfte der Mitglieder die Amtsperiode.

Unser Kirchenvorstand hat 16 gewählte

Mitglieder, so dass jetzt acht Mitglieder

neu zu wählen sind. Aus dem Pfarrgemeinderat

kommt jeweils ein beratendes Mitglied

hinzu. Der Pfarrer ist der geborene

Vorsitzende des Kirchenvorstandes.

Die wirtschaftliche Entwicklung und die

abnehmende Zahl der Geburten bringen

Schwierigkeiten mit sich, jährlich für einen

Dingen keine kurzatmige. Sie kann nur

gesucht werden, erspürt werden unter der

Perspektive: Was verwehrt uns der Geist

Gottes?...

Katechese ist nämlich mehr als Information,

sondern sie ist Teilhabe an dieser

Selbstmitteilung Gottes, von der das Konzil

in der Konstitution über die Offenbarung

spricht. Katechese will den Wissenshorizont

zweifellos erweitern, vor allem aber

in die Praxis des christlichen Lebens einführen.

Deshalb halte ich die Katechese für

einen der wichtigsten Schwerpunkte der

Rudolf Elsebusch im Gespräch mit Eckhard Frehe, dem langjährigen Vorsitzenden des Vereins zur

Förderung der Familie und Jugendarbeit St. Josef Ahaus e.V..

ausgeglichenen Haushalt zu sorgen; das

bedeutet, die Ausgaben dürfen die Einnahmen

nicht übersteigen. Bei großen Investitionsmaßnahmen

ist es daher erforderlich,

besondere Sammlungen zu veranstalten,

damit neben den Zuschüssen vom Bistum

und/oder von der Stadt die notwendigen

Eigenmittel aufgebracht werden

können. Unsere neue Gemeinde war in

den vergangenen Jahren auch hinsichtlich

des Verwaltungshaushaltes auf zusätzliche

Mittel des Bistums angewiesen, um

den Haushaltsausgleich zu erreichen. Ein

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kommenden Jahre. Sie hat auch eine Entlastung

darin, dass wir in unseren Gemeinden

uns hier gegenseitig helfen können,

weil nicht mehr jede Gemeinde alles, gerade

auch auf diesem Sektor tun muss.“

Es besteht auch die Möglichkeit zum Lesen

des kompletten Vortragstextes: Download

unter www.bistum-muenster.de/ Manuskripte

Bischof Genn / 28.04.09 Tag der

Seelsorger ( Vortrag)

besonderes Augenmerk des Kirchenvorstandes

galt und gilt den stark gestiegenen

Energiekosten.

Die ersten großen Maßnahmen der neuen

Gemeinde waren Investitionen zur Energieeinsparung

durch Wärmedämmung

und Anschaffung neuer Heizungsanlagen

in den Kirchengebäuden und im Pfarrhaus.

In den Kindergärten/Kindertagesstätten,

stehen für die Betreuung der unter dreijährigen

Kinder und den Ausbau zu Familienzentren

größere Aufwendungen an. Aus


dieser Entwicklung ergeben sich auch neue

Aufgaben, die schon zu Erweiterungen

und Veränderungen im Personalbestand

geführt haben und noch führen werden.

Ein besonderes Augenmerk gilt auch der

Arbeit in den Pfarr- und Jugendheimen.

Einen Teil dieser Arbeit decken die drei

für den jeweiligen Pfarrbezirk bestehenden

Fördervereine ab.

Der Kirchenvorstand greift auch gern

Anregungen aus der Gemeinde auf und

hält nach, ob Beschlüsse umgesetzt werden.

Die Kirchenvorstandsmitglieder sind

aber nicht nur beratend und beschließend

tätig, sondern haben bei den verschiedenen

Investitionsmaßnahmen im Rahmen ihrer

Möglichkeiten dazu beigetragen, einen

Teil der Eigenleistung durch tätiges Zupacken

zu erbringen.

Wenn man auf die vergangenen Jahre

zurückblickt und sich vor Augen führt,

was sich in unserer Pfarrgemeinde getan

hat und welches Gemeindeleben auch

Der Kirchenvorstand (im niedersächsischen

Teil des Bistums heißt er

Kirchenausschuss) ist für die Vermögensverwaltung

in einer katholischen

Pfarrgemeinde zuständig und verantwortlich.

Grundlage für seine Arbeit ist

das „Gesetz über die Verwaltung des

katholischen Kirchenvermögens“ vom

24. Juli 1924. Dieses Gesetz gilt weiterhin

mit wenigen Änderungen auch

heute noch.

Der Kirchenvorstand besteht aus dem

örtlichen Pfarrer als dem Vorsitzenden

sowie einer je nach Größe der Gemeinde

unterschiedlichen Zahl von gewähl-

durch die vorhandenen Einrichtungen

ermöglicht wird, dann dürfen sowohl die

Gemeindemitglieder mit ihren Leistungen

als auch die Kirchenvorstandsmitglieder,

die sich in dieser Zeit engagiert haben, ein

wenig zufrieden mit dem Erreichten sein.

Damit auch für die Zukunft gute Voraussetzungen

für die Gemeindemitglieder aller

Altersschichten geschaffen werden können,

ist es wichtig, dass sich engagierte und

sachkundige Bürger bereitfinden, für den

Kirchenvorstand zu kandidieren, damit

unsere Gemeinde den nächsten Jahren

mit Zuversicht und Hoffnung auf Gottes

Segen vertrauensvoll entgegensehen kann.

In den nächsten Wochen werden wir vom

Seelsorgeteam und sicher die Damen

und Herren von Pfarrgemeinderat und

Kirchenvorstand mit einigen von Ihnen

darüber sprechen, ob und unter welchen

Voraussetzungen Sie sich eine Mitarbeit

in den genannten Gremien vorstellen können.

Natürlich sind Sie, falls Sie Interesse

haben und Näheres hören möchten ein-

ten Kirchenvorstehern. Zudem können

noch weitere Geistliche der Pfarrei dem

Gremium angehören.

Der Kirchenvorstand verwaltet das

Vermögen in der Gemeinde: Kirchengebäude,

Gemeindeeinrichtungen wie

etwa Pfarrheime, Grundstücke und

gegebenenfalls Stiftungen. Er hat ein

Vermögensverzeichnis zu führen, den

Haushaltsplan aufzustellen, die Kasse zu

prüfen und die Jahresrechnung entgegenzunehmen

§ 1 - Pfarrgemeinderat

Der Pfarrgemeinderat dient dem Aufbau

einer lebendigen Gemeinde und der

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Juni 2009

geladen, sich mit uns in Verbindung zu

setzen. Am besten melden Sie sich direkt

bei uns oder machen Sie einen Termin

über das Pfarrbüro.

Rudolf Elsebusch,

Haushaltsbeauftragter der Pfarrgemeinde

St. Mariä Himmelfahrt Ahaus

Kirchenvorstand

Vermögensverwaltung in der Pfarrgemeinde

Verwirklichung des Heils- und Weltauftrags

der Kirche. Er trägt so dazu bei,

dass die Communio, das Miteinander

in der Kirche gefördert wird. Er ist in

sinnvoller Anwendung des Dekrets über

die Hirtenaufgabe der Bischöfe (Nr. 27)

der vom Bischof eingesetzte Pastoralrat

der Gemeinde und zugleich das vom

Bischof anerkannte Organ im Sinne des

Konzilsdekrets über das Apostolat der

Laien (Nr. 26).

(Aus „Kirchensite“ - Internetportal der

Diözese Münster)


Juni 2009

Georg Dües kandidiert nicht erneut für den Pfarrgemeinderat

Gute Wünsche für die Neuwahlen

im November 2009

Georg Dües, hier auf dem Jugendheim-Gelände

St. Josef Ahaus, schreibt im Sommerpfarrbrief

über seine Amtszeit:

Sieben Jahre Pfarrgemeinderatsvorsitzender

in Ahaus und inzwischen auch

anderswo. Im biblischen Sinne weder fette

Unglaubliches passierte Anfang November

2009 in einer münsterländischen

Großgemeinde:

Die Wahlbeteiligung bei den Pfarrgemeinderats-

und Kirchenvorstandswahlen

erhöhte sich außerordentlich.

Waren es bisher immer zwischen 12 und

13 %, bei den Pfarrgemeinderatswahlen

immer ein bisschen mehr als bei den

Kirchenvorstandswahlen, gingen diesmal

42,5 % der Gemeindemitglieder zur

Wahl. Der Pfarrer und der Wahlausschuss

rätselten lange. Woher kam der

plötzliche Sinneswandel? Was mag die

noch magere Jahre, aber eine gute Zeit.

Vielen muss ich dankbar sein, vor allem

denen, die sich immer wieder für all das

zur Verfügung gestellt haben, was für das

Miteinander in der Gemeinde notwendig

ist: Kreativität, Solidarität und Verantwortung.

Ein ganz klein wenig ist der Pfarrgemeinderatsvorsitzende

auch so etwas wie

ein Manager. Dass sich die Zahl unserer

Gemeindemitglieder vor drei Jahren verdreifacht

hat, ist zwar ein Positivposten

in meiner Bilanz, aber Fusionen werden

nicht von Pfarrgemeinderäten beschlossen.

Wie in einer gut funktionierenden Demokratie

Legislative, Exekutive und Regierung

nur dann zum Wohle des Ganzen arbeiten

Leute dazu bewogen haben, plötzlich zur

Wahl zu gehen?

Überzeugende Antworten gab es nicht. Da

schaltete sich das Bischöfliche Generalvikariat

ein. In der Abteilung „Gemeinde /

Gemeindeentwicklung“ waren die Profis

auf die enorme Steigerung der Wahlbeteiligung

in dieser Gemeinde aufmerksam

geworden. Überzeugende Gründe

konnten auch in intensiven Beratungen

nicht gefunden werden. Plötzlich meldete

sich ein Facharbeiter aus dieser Gemeinde

zu Wort. Er erläuterte: „Gut war,

dass wir die Gottesdienstbesucher direkt

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können, wenn sie sich ihrer jeweiligen Verantwortung

bewusst sind, so auch in der

Kirche. Und ich danke den vier Pastören,

mit denen ich in den sieben Jahren zusammengearbeitet

habe, wie auch dem Kirchenvorstand

für ihr Vertrauen und ihren

Willen zur Kooperation.

Wenn im November der nächste Pfarrgemeinderat

gewählt wird, dann werden

hoffentlich viele neue Namen auf der

Liste erscheinen. Ich werde jedenfalls meinen

Platz für andere Kandidaten räumen.

Nicht das Farbenspiel der politischen

Parteien, sondern das Spektrum wahrer

Katholizität wird entscheiden, wohin sich

das religiöse, soziale und auch das ökumenische

Leben in unserer Gemeinde entwickeln

wird. Für die Arbeit des nächsten

Pfarrgemeinderates wünsche ich Gottes

Segen.

Unglaubliches muß nicht unglaublich bleiben -

Bitte wählen gehen!

angesprochen und zur Wahl motiviert

haben.“ Damals haben wir gesagt: „Sonntag

für Sonntag besucht Ihr die Heilige

Messe. Darüber freuen wir uns. Noch

mehr würden wir uns darüber freuen,

wenn Sie alle auch die Chance wahrnehmen,

Ihre Stimme bei den Kirchenvorstands-

und Pfarrgemeinderatswahlen

abzugeben.“

Darüber hinaus haben alle, die bisher im

Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand

mitarbeiteten und nicht wieder kandidierten,

überall „in den Werktstätten,

Büros und in unseren Häusern“ (aus dem


KAB-Gebet) Werbung betrieben und

über ihrer eigenen Erfahrung im Pfarrgemeinderat

und Kirchenvorstand lebendig

und mit Begeisterung berichtet. Soweit

die Fakten.

Eine unglaubliche Geschichte, die mög-

licherweise nicht unglaublich bleiben

muss.

Niemand glaubt heute vermutlich,

dass in der münsterländischen Gemeinde

tatsächlich 42,5 % Wahlbeteiligung

erreicht werden können. Über 20 % aber

72-Stunden-Aktion

„Uns schickt der Himmel!“

Unter diesem Zeichen stand die 72-Stunden-Aktion,

an der sich sechs Gruppen aus

unseren Jugendverbänden mit über 200

Jugendlichen beteiligten. In drei Tagen

waren die Jugendlichen herausgefordert,

die ihnen gestellte Aufgabe zu meistern.

Für alle unsere Gruppen war es ein voller

Erfolg. So arbeitete die Landjugend in

Graes mit den Messdienern in Graes in der

Eindrücke aus den Kindergärten

Gaby Gericks, Leiterin des St. Hildegard-

Kindergartens schreibt unter anderem:

„Das gesamte Kindergartenteam sowie die

Eltern und vor allem die Kinder waren

schlichtweg sprachlos beim Anblick der

neuen Terrasse mit Sonnensegel, der Kräuterpyramide

und zwei weiterer gemütlichen

Sitzgelegenheiten mit Sprudelstein

und Bänken zum Verweilen.“

Hildegard Feldhaus, Leiterin des St.-

Pfarrwiese und am Dorfteich, die Pfadfinder

besserten Wege am Schweinesee aus

und renovierten eine Grillhütte, die Messdiener

von St. Josef in Ahaus brachten

mit vielen fleißigen Händen passend zum

50-jährigen Bestehen den Josefs-Kindergarten

auf Vordermann, im Hildegard-

Kindergarten pflasterten die Messdiener

von Marien eine Veranda mit Sonnensegel

Nikolaus-Kindergartens, lobt für das

Team die Aktion der 20 jungen Leute, die

der Himmel von der Wüllener Landjugend

schickte, und schreibt unter anderem:

„Es wurde der Beginn eines wundersamen

Wochenendes: Mit Trecker, Spaten, Harke,

Schüppe, Hammer, Säge und einem

„Weidemann“ wurde gearbeitet bis es dunkel

wurde. Damit keine Zeit vergeudet

wurde, schliefen alle Helfer vor Ort im

Kindergarten. Für Frühstück, Mittag- und

Abendessen sorgte der Lieferservice der

staunenden Eltern und Erzieherinnen.“

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Juni 2009

könnten es möglicherweise dann werden,

wenn die viele von Ihnen, die diesen

Pfarrbrief lesen, zur Wahl gehen und

auch andere überzeugen. Es geht wohl

nur von Angesicht zur Angesicht.

Josef Korthues

und legten eine Kräuter-Pyramide an, die

Ammelner Landjugend pflasterte rund um

die Ammelner Kapelle den Platz und säte

neuen Rasen ein. In den drei Tagen haben

unsere Jugendlichen viel bewegt. Allen, die

zum guten Gelingen dieser Aktion beigetragen

haben, an dieser Stelle herzlichen

Dank!

Kaplan Uwe Börner

Marita Leuders, Leiterin des St. Josef-

Kindergartens freut sich auch deshalb über

den Einsatz der jungen Leute, weil diese

rechtzeitig vor den Feierlichkeiten zum

50jährigen Jubiläum dafür sorgen, dass

draußen alles vorzüglich in Ordnung ist.

Jugendheim und Kindergarten arbeiten

seit jeher gut zusammen und nutzen die

Räumlichkeiten und Außenanlagen gegenseitig.

Davon profitieren z.B. die großen

Ferienspiele des Jugendheimes und ders-

Kindergartens, wenn z.B. Karneval im Saal

des Josef-Cardijn-Hauses gefeiert wird.


Juni 2009

Was Katharina von Siena mit den

Diakoninnen zu tun hat

Bereits zum zweiten Mal nach 2008 hatte

das Dekanatsteam der kfd am Tag der Heiligen

Katharina von Siena zu einem besonderen

Gottesdienst eingeladen. In diesem

Gottesdienst wurde das Anliegen vieler

Männer und Frauen in

der Kirche, Frauen zum

Amt der Diakonin zuzulassen,

aufgegriffen.

Dass dieser Gottesdienst

am Tag der Heiligen

Katharina von Siena

gefeiert wurde, hat einen

bestimmten Grund. Den

Tag der Hl. Katharina

von Siena, den 29. April,

hat der Katholische

Deutsche Frauenbund

1998 zum ‚Tag der Diakonin‘

ausgerufen. Dieser

Tag soll den Anliegen

und Berufungen der

Frauen in der Kirche

gewidmet sein. Außerdem

möchte er die sozial-karitativen

Aufgaben

in den Pfarrgemeinden,

die vor allem von Frauen

getragen werden, stärker

in das Bewusstsein der

Gemeinde- und Kirchenmitglieder

rufen.

Durch ihr Wirken ist

Katharina von Siena

Vorbild für viele Frauen,

die sich im Dienst der

Kirche engagieren und in vielen kirchlichen

Arbeitsbereichen tätig sind.

Katharina von Siena kümmerte sich Ende

des 14. Jahrhunderts mit Hingabe um Alte,

Kranke und Verstoßene. Sie war eine gläubige

und mystische Frau, lebte in strenger

Askese und führte ein kontemplatives

Leben. Immer wieder wies sie öffentlich

auf kirchliche, gesellschaftliche und politische

Missstände hin, äußerte Kritik am

Handeln der Verantwortlichen.

Neben ihrer sozialen und karitativen

Tätigkeit beriet sie Bischöfe und Päpste

und trat als Vermittlerin bei Friedensverhandlungen

auf. Im Jahr 1461 sprach Papst

Pius II. sie heilig, Papst Johannes Paul II.

ernannte sie 1999 zur Schutzheiligen Euro-

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pas. Im Gottesdienst am Tag der Diakonin

haben Frauen und Männer das Anliegen

dieses Tages im Gebet vor Gott gebracht,

in der Hoffnung darauf, dass Gottes Geist

in seiner Kirche bewegend und verändernd

wirken kann.

Nicht allein in Ahaus

wird an diesem Tag ein

spezieller Gottesdienst

gefeiert, auch in den

anderen Dekanaten im

Kreis Borken gab es Gottesdienste

zum Tag der

Diakonin genauso wie

in vielen Gemeinden in

ganz Deutschland.

In all diesen Gottesdiensten

bringen Männer

und Frauen das

Anliegen dieses Tages im

Gebet vor Gott, in der

Hoffnung darauf, dass

Gottes Geist in seiner

Kirche bewegend und

verändernd wirken wird,

sodass der Wunsch nach

einer geschwisterlichen

Kirche, in der Männer

und Frauen gemeinsam

am Reich Gottes mitarbeiten,

immer mehr

Wirklichkeit wird.

Wer mehr über das Thema

Diakonat der Frau

wissen will, findet Informationen

auf der Internetseite

des Netzwerks Diakonat der Frau:

www.diakonat.de

Ute Albrecht,

Pastoralreferentin


Messintentionen, Messstipendien,

Gebühren für Amtshandlungen

Pfarrer Plassmann informiert ausführlich

„Ich möchte eine Messe bestellen…“ – „Was

kostet die Messe?“ Wenn es um Messintentionen

und -stipendien geht, öffnet sich ein

weites Feld möglicher Missverständnisse.

Darum folgend ein Versuch der Klärung.

Messintentionen

Die Heilige Messe in Verbundenheit mit

Christus und der ganzen Kirche zu feiern,

ist für viele Menschen eine große Hilfe im

täglichen Leben. So beten wir zum Beispiel

im 3. Hochgebet ausdrücklich „für unseren

Papst, unseren Bischof und die Gemeinschaft

der Bischöfe, unsere Priester und

Diakone, alle, die zum Dienst in der Kirche

bestellt sind, und das ganze Volk deiner

Erlösten“.

Dass Menschen zudem auch ihrer Verstorbenen

gedenken und bitten, dass an

ihnen die Erlösungstat Christi in vollem

Maße wirksam sei, ist mehr als verständlich.

Es hat eine lange Tradition, dass Angehörige

in einer Messe besonders für eine

bestimmte Person (sei sie verstorben oder

noch lebend) beten lassen (= Intention).

Diese Intentionen werden bei uns entweder

zu Beginn der Messe oder in den

Fürbitten verlesen: „Wir beten heute auch

für…“ oder „Wir schließen besonders mit

in unsere Gebete ein…“

Einen wiederkehrenden Ort hat die fürbittende

Erinnerung an die Verstorbenen

zudem in den Hochgebeten: „Gedenke

(aller) unserer Brüder und Schwestern, die

entschlafen sind in der Hoffnung, dass sie

auferstehen“ (2. Hochgebet).

Ein Pfarrgemeinderatsbeschluss

(21.03.2007) besagt:

„In der Pfarrkirche St. Mariä

Himmelfahrt werden am

Sonntag keine Intentionen

verlesen. Als Filialkirchen

können in St. Josef Ahaus

und St. Josef Graes weiterhin

Intentionen am Sonntag verlesen

werden.“

Diesem Entschluss liegt

zugrunde, dass an Sonntagen die Heilige

Messe in der Pfarrkirche bewusst „für die

Gemeinde“ gefeiert werden soll, also in den

Anliegen aller.

Das „für alle“ gilt auch für die Feiern der

Christmette und der Osternacht. Darum

bleiben sie künftig in allen drei Kirchen frei

von Intentionen.

Natürlich wird aber immer der über Erden

stehenden Verstorbenen gedacht.

Messstipendien

Sie haben sich aus dem alten christlichen

Brauch entwickelt, dass die Gläubigen Brot

und Wein sowie andere Gaben für die

Feier der Eucharistie gestellt haben. Später

dienten sie auch als Spende zum Lebensunterhalt

der Priester, die die Messe feierten.

Durch die Kirchensteuer ist in unserem

Land dieser Aspekt in den Hintergrund

getreten. In vielen, gerade ärmeren Ländern

leben die Priester jedoch nach wie vor von

Messstipendien. Da ein Priester nur ein

Messstipendium pro Tag annehmen darf,

werden die zusätzlichen Stipendien von

hier aus an bedürftige Priester in den Missionsländern

weitergeleitet. Dort werden

dann die entsprechenden heilige Messen

gefeiert und mit dem Geld Gutes getan.

Das Messstipendium ist ein Zeichen der

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Juni 2009

Solidarität der Christen. Die Messe selbst

ist und bleibt – als Geschenk und besondere

Zuwendung Gottes – „unbezahlbar”.

Laut Pfarrgemeinderatsbeschluss (16. Januar

2007) betragen die Messstipendien für

die Intentionen in unserer Pfarrgemeinde

2,50 €. Dies ist kein willkürlicher Betrag,

sondern orientiert sich an Vorgaben des

Bistums. Dass es sich trotz dieser Festlegung

bei den Messstipendien letztlich um

eine freiwillige Spende handelt, verdeutlicht

das Kirchenrecht mit der Forderung,

jeden Anschein von Handel oder Geschäft

zu vermeiden

Gebühren für Amtshandlungen

Neben den Messstipendien gibt es noch

die Gebühren, die für eine Hochzeit oder

eine Silberhochzeit zu entrichten sind. Sie

betragen 10 €.

Kostet die Messe also doch etwas?

Es gilt auch hier die obige Aussage: Die

Messe – als Gottes Geschenk an die Menschen

– ist unbezahlbar.

Die Gebühren für Amtshandlungen fließen

in den allgemeinen Haushalt der Kirchengemeinde.

Eine spezielle Verwendung

gibt es nach der Bistumsverordnung nicht.

Sie dienen somit dem Ausgleich des Verwaltungshaushaltes.


Juni 2009

„Lassen Sie den Gottesdienst schon mit dem Eintreten

in die Kirche beginnen“

Veränderungen in der Liturgie

Die Liturgie ist die Quelle und der Höhepunkt

unseres Glaubens und Lebens. So führt die

Heilige Messe beziehungsweise Eucharistiefeier

die feiernde Gemeinde zur Begegnung mit

Jesus Christus – eine nicht nur zeichenhafte,

sondern tatsächliche Begegnung.

Aber das Tatsächliche drückt sich eben auch

im Zeichenhaften aus:

• zum Beispiel im Kreuzzeichen beim Eintreten

in die Kirche, beim Bekreuzigen mit

dem Weihwasser und bei der Kniebeuge

zum Tabernakel hin, dem Ort der Aufbewahrung

des Allerheiligsten.

• zum Beispiel in der Versammlung von Menschen,

die nicht „einfach so“ zusammenkommen,

sondern als Gemeinde, die ihren

Glauben miteinander teilt und feiert.

Durch einige Veränderungen, die kurz nach

Ostern in Kraft getreten sind, wollen wir

deutlich(er) Zeichen setzen:

• Die Hostien werden durch die Messbesucher/-innen

beim Betreten der Kirche

selbst eingelegt.

• Zur Gabenbereitung holen die Messdiener

die Hostienschalen aus dem Eingangsbereich

zum Altar.

• In der sonntäglichen Messfeier um 18 Uhr

in St. Marien wird die Kommunion unter

beiderlei Gestalt (Leib und Blut Christi)

angeboten.

Diese Veränderungen durchbrechen den

Gang des Gewohnten. Sie haben zu Fragen,

zu Irritationen, vereinzelt vielleicht auch zu

Verärgerung geführt. Darum einige vertiefende

Gedanken:

• Lassen Sie den Gottesdienst schon mit dem

Eintreten in die Kirche beginnen! Begegnen

Sie einander mit Ruhe und Wohlwollen,

auch wenn das Einlegen der Hostien etwas

länger dauert. Schenken Sie einander ein

freundliches Lächeln, das den Druck nimmt!

Helfen Sie sich gegenseitig!

• Sie können das Einlegen der Hostie mit

einem Gebet verbinden: Ich lege mich und

mein Leben mit diesem Stückchen Brot in

die Schale, damit ich wie dieses Brot gewandelt

werde in den Leib Christi. Amen.

• Bei der Gabenbereitung tragen wir bewusst

unsere Welt vor Gott: Herr, wir bringen in

Brot und Wein unsere Welt zu dir…

• In der Kommunion empfangen wir die

gewandelten Gaben zurück: Was wir zum

Altar gebracht haben, wird uns – gewandelt

– zurückgeschenkt.

• Das Trinken aus dem Kelch (Kelchkommunion)

drückt u. a. den freudigen Charakter

der Eucharistie aus: Gott erfüllt uns mit dem

Geschmack der Liebe.

Der Tabernakel dient vorrangig zur Aufbewahrung

der Kommunion für die Gläubigen,

denen die Kommunion daheim gereicht wird,

und zur Anbetung des Allerheiligsten.

Immer wieder werden – gerade bei der Kelchkommunion

– hygienische Vorbehalte laut.

Sie sollten Untersuchungen zufolge aber nicht

überwertet werden. Vielmehr laden uns die

genannten Veränderungen ein, uns bewusster

und stimmiger auf die Begegnung mit Jesus

Christus einzulassen.

Heinrich Plaßmann, Pfarrer

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Alle Gläubigen, die kommunizieren möchten,

legen beim Betreten der Kirche die

Hostie in die Schale


Seniorenmessdiener auf großer Fahrt

„Nach dem Spiel ist sogleich wieder vor dem

Spiel“, so sagt man oft, um sich auf eine nächste

Aufgabe vorzubereiten. Bei den Seniorenmessdienern

von St. Marien heißt das, dass

in jedem Jahr viele anstehende und wiederkehrende

Aufgaben gern angenommen und

erfüllt werden. So ist es zum Beispiel auch mit

dem „Messwein-holen“. Als er im vergangenen

Jahr im September zur Neige gehen wollte,

machten sich die Seniorenmessdiener von St.

Mariä Himmelfahrt mit ihren Frauen, dem

Küster Gregor Frankemölle und Father John

Nwaogaidu auf den Weg zur Mittelmosel

nach Pünderich. Auf dem Weg dorthin wurde

erstmals in Bonn an dem Ufer des Rheins

Rast eingelegt. Aus unserem „Versorgungsanhänger“

wurden Tische und Bänke geholt und

aufgestellt. Danach begann man den langen

Frühstückstisch zu decken, frischen Kaffee

aufzubrühen und goldgelbes Rührei herzuzaubern.

Bei strahlendem Sonnenschein am

Ufer des Rheins so zu frühstücken, einfach

herrlich und unvergesslich.

Nach einer Kurzbesichtigung beim Goldbärchenhersteller

Haribo ging die Fahrt dann

weiter zum Kloster Maria Engelport, einem

Exerzitien- und Tagungshaus im Flaumbachtal,

einem Seitental der Mosel, wo ein-

gekehrt wurde. Anschließend suchte man das

Hotel St. Aldegundishof in St. Aldegund auf,

in dem übernachtet wurde.

Am nächsten Tag ging die Fahrt mit dem

Reisebus nach Trier. Nach einer Stadtführung

von Hermann Volmer durch Kaiserthermen,

Konstantinbasilika und Trierer Dom hatte

das Organisationstalent Gregor Frankemölle

alles fürs das Mittagessen parat. Einige Frauen

der Seniorenmessdiener schälten im kurfürstlichen

Park von Trier Kartoffeln, und kurz

darauf wurden für alle leckere Reibeplätzchen

an Ort und Stelle gebacken. Vorbeigehende

Trierer hatten so etwas zuvor noch nicht

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Juni 2009

gesehen und staunten, was wir fertig brachten.

Danach wurden beim Winzer Markus Busch

in Pünderich am Nachmittag in seinem Weinberg

verschiedene Rebsorten begutachtet, und

man konnte manches Neue über Trauben

und ihre Verarbeitung erfahren, bevor seine

erlesenen Weine in froher Runde in der

geräumigen Feuerwehrhütte mit Moselblick

gekostet wurden. Schnell verflogen hier die

Stunden.

Nach dem Frühstück am nächsten Tag machten

wir eine Moselfahrt, für Father John ein

besonderes Erlebnis, da er bisher noch nie auf

einem Schiff gewesen war und er hier für ein

kurzes Stück noch Steuermann sein durfte.

Der Höhepunkt des Tages war jedoch die

Feier der Heiligen Messe in den neuen Gebäuden

des Weingutes Busch, die anschließend

gesegnet wurden.

Einen ebenso guten Anklang fand die Seniorenmessdienerfahrt

nach Nordfriesland, die

von Hanni Weiß organisiert worden war. Am

24. Mai 2009 ging es zunächst nach Hamburg,

wo eine ortskundige, recht beredte Reiseleiterin

für eine zweistündige Stadtrundfahrt in

unseren Bus stieg und uns auf der Fahrt durch

Hamburg viel Neues erzählte.


Juni 2009

Anschließend setzten wir unsere Fahrt zum

Hotel Neuwarft in Dagebüll fort, wo wir am

späten Nachmittag eintrafen.

Am nächsten Tag brachten Bus und Fähre

uns auf die Insel Sylt, ein Urlaubsparadies in

der Nordsee. Eine recht ortskundige Reiseleiterin

vermochte es in einer lockeren Weise,

uns die Eigentümlichkeiten und Besonderheiten

dieser Insel zu zeigen und darüber zu

erzählen. Spätnachmittags ging es dann voller

Eindrücke auf einem Autoreisezug zum Festland

zurück.

Eine Hallig zu besichtigen, das hat schon

seinen besonderen Reiz. Als wir am nächsten

Morgen die Fähre in Dagebüll betreten hatten,

dachten wir, schnell auf die Hallig Hooge

zu kommen. Doch nach kurzer Zeit ging es

nicht mehr weiter, die Fähre saß im engen

Priel auf Grund und musste etwa 45 Minuten

warten, bis die auflaufende Flut wieder genug

Wasser unter ihren Kiel gebracht hatte und

die Überfahrt zur Hallig fortgesetzt werden

konnte.

Nach dem Betreten von Hallig Hooge fuhren

wir in einem Planwagen dann über die Hallig

und besuchten die kleine, einladende Halligkirche.

Beeindruckend war es, anschließend in einer

Filmdokumentation zu Gesicht zu bekommen,

wie schnell eine Hallig bei einer Sturmflut

überschwemmt werden kann und was das

für Mensch und Tier bedeutet.

Am Abend dieses Tages, als man sich gemeinsam

im Gastzimmer des Hotels in Dagebüll

traf, wurde bei „Spiel und Spaß“ noch viel

gelacht.

Die Insel Föhr war das nächste Kennenlernziel.

Nach der Überfahrt stand ein Bus für

unsere Inselrundfahrt bereit, und ein Reiseleiter

zeigte uns voller Begeisterung seine grüne

Der Traum ist erreicht

- der Brunnenbau beginnt!

Kaplan John Chidubem Nwaogaidu freut

sich über alle Maßen. Gerade kam die

Nachricht aus seiner Pfarrei St. Michael

in Obimo (Nigeria) im Pfarrhaus von St.

Josef Ahaus an: Mit dem Brunnenbau

wird begonnen. Kaplan John dankt allen,

die durch ihre großherzige Spende von

14.365 Euro diese so wichtige Baumaßnahme

ermöglichten. Viele erinnern sich

noch gerne an den 33. Geburtstag von

Kaplan John. Damals verzichetete der

nigerianische Priester auf Geschenke und

bat um finanzielle Hilfe für den Bau des

Brunnens. Für die nächste Zukunft hofft

die Gemeinde darauf, dass ein Wasserspeicher

und ein Wasserturm gebaut werden

können Wer dabei helfen möchte,

setzt sich mit Kaplan John in Verbindung.

Diese Maßnahme ist deshalb notwendig,

weil dann für eine einwandfreie Verteilung

des Wassers gesorgt werden kann.

Kaplan John bestellt die besten Grüße

seiner Heimatgemeinde und informiert

gerne darüber, dass sie für uns in Ahaus

voller Dankbarkeit gebetet hat.

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Insel mit ihren vielen kleinen Ortschaften.

Föhr ist anders geartet als Sylt, aber recht

nett, sie mit ihrem Hauptort Wyk kennen

zu lernen.

Nicht nur solche längeren Fahrten festigen

den inneren Zusammenhalt der Seniorenmessdiener

untereinander, sondern auch andere

gemeinsame Unternehmungen wie Frühstücken,

Halbtagsfahrten mit dem Rad, Kränze

binden, Gartenarbeiten im Pfarrgarten und

auch vieles andere, das hier nicht alles aufgezählt

werden kann.

Die Seniorenmessdiener-Fahrten stehen auch

anderen Interessierten zur Teilnahme offen,

weil man hier Gemeinschaft und Gemeinde

besonders nah erleben kann, weil man Neues

erfährt und sieht und sich auch an der anders

erlebten Natur in anderen Gegenden erfreuen

kann.


30 Jahre aktiv für Menschen mit Behinderungen

Als Pfarrer Ludwig Bringemeier vor 30

Jahren die Frage stellte: „Was wird in

Ahaus für Menschen mit Behinderungen

getan?“ lautete die Antwort – Eigentlich

nichts! Die Menschen mit Behinderungen

wurden von ihren Familien betreut – in

die Öffentlichkeit wagten sie sich nicht.

Die behinderten Menschen, die in eine

spezielle Schule oder Werkstatt gingen,

mussten weite Fahrstrecken oder eine

Unterbringung in einem speziellen Internat

in Kauf nehmen.

Um dieser Situation zu begegnen, bildete

der Sozialausschuss des Pfarrgemeinderates

St. Mariä Himmelfahrt Ende 1978

eine Gruppierung, die sich um die Interessen

der Menschen mit Behinderungen

kümmern wollte.

Nachdem es gelungen war, viele Eltern

und Angehörige dazu zu motivieren, mit

ihren Problemen in die Öffentlichkeit zu

gehen, wurde schnell klar, wo die drängendsten

Probleme lagen. Die Ansiedlung

einer Werkstatt und eines Wohnheimes

in Ahaus sollten dafür sorgen, dass die

Menschen mit Behinderungen familiennah

untergebracht werden konnten.

Diese Ziele konnte man als lose Interessenvertretung

aber kaum erreichen. So

wurde im Jahre 1981 der „Eltern- und

Freundeskreis der körperlich und geistig

Behinderten zu Ahaus e. V.“ gegründet.

Mit viel Engagement und Hartnäckigkeit

gelang es dem Verein, die Ansiedlung

einer Werkstatt an der Industriestraße

und eines Wohnheimes an der Hindenburgallee

zu verwirklichen.

Damit aber nicht genug. Um die Eltern

der Menschen mit Behinderungen zu entlasten,

wurden regelmäßige Bastel- und

Spielnachmittage, Tagesfahrten, Feiern

und vieles mehr organisiert. Dies alles war

nur durch das ehrenamtliche Egagement

vieler Helferinnen und Helfer möglich.

Weitere wichtige Angebote des Vereins

wurden die regelmäßigen Elternabende.

Hier konnten die Eltern ihre Erfahrungen

austauschen und wichtige Informationen

erhalten. Auch gemeinsame Familienfreizeiten,

die unter anderem nach Lindlar

und Rom führten, wurden angeboten.

Neben der Errichtung der Werkstatt und

des Wohnheimes, das inzwischen durch

weitere Außenwohngruppen erweitert

wurde, hat der Verein in den vergangenen

30 Jahren dazu beigetragen, dass die Menschen

mit Behinderungen heute selbstverständlich

zum Stadtbild von Ahaus

gehören.

Schon seit Ende der 80er-Jahre bemühte

sich der Eltern- und Freundeskreis um

die Integration der Kinder mit Behinderungen

in Kindergärten und Schulen.

Schon Anfang der 90er-Jahre konnte ein

erster Erfolg mit der gemeinsamen Erziehung

behinderter und nicht behinderter

Kinder im Nikolauskindergarten erreicht

werden. Der vom Eltern- und Freundes-

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Juni 2009

kreis und der VHS angeregte Arbeitskreis

zur Integration Behinderter bemüht sich

noch heute um die Verbesserung der schulischen

Integration.

Im Laufe der Jahre sind in Zusammenarbeit

mit der Behindertensportgemeinschaft

auch Angebote wie therapeutisches

Reiten, Schwimmen, Turnen, Fußball und

Kegeln entstanden.

Auch heute finden verteilt über das Jahr

noch viele Angebote und Aktivitäten des

„Eltern- und Freundeskreises der Menschen

mit Behinderungen“ statt:

• Informationsabende für Eltern und

Angehörige

• Spiel- und Bastelnachmittage

• Vertretung der Interessen der Menschen

mit Behinderungen in Arbeitskreisen,

Angehörigenvertretungen, gegenüber

Behörden und so weiter

• jährliches Sommerfest auf dem Ferienhof

Eilers, Barle

• Fahrten und Ausflüge

Über 120 Mitglieder und weitere 100

Helferinnen und Helfer, die sich zum

Beispiel im Werkstattladen Haus Hall

und bei den vielen Veranstaltungen ehrenamtlich

engagieren, zeigen, wie groß auch

heute die Unterstützung für die Arbeit

des Eltern- und Freundeskreises ist.


Juni 2009

„Uns schickt der Himmel“

Das erste Halbjahr 2009 bei den Messdienern St. Marien

Im zurückliegenden Halbjahr war bei den

Messdienern von St. Marien wieder viel los.

Der Start ins neue Jahr war die alljährliche

Tannenbaumaktion. Der Erlös aus diesem

Jahr wurde an die Gemeinde von Dr. Uche

Obodoechina in Nigeria gespendet.

Darauf folgte die Schlittschuhaktion, die

wieder auf großes Interesse stieß. Neben

diesen Spaßaktionen steht aber natürlich

auch der religiöse Aspekt im Vordergrund.

Eine der Frühschichten in der Fastenzeit

bereiteten jeweils die Leiterrunde und die

Kadettenrunde selbst vor. Da ist auch das

frühe Aufstehen kein Problem, denn mit

dem anschließendem Frühstück im Karl-

Leisner-Haus ist es ein sehr schöner Start in

den Morgen.

Sportlichkeit ist den Messdienern aber auch

nicht fremd: Am 22. März veranstalteten

sie ein Fußballturnier. Leiter und „Koten“

kickten gegeneinander, angefeuert von den

Eltern. Mit Kuchen und Getränken wurden

die Spieler gestärkt.

Der Gemeinschaftsgeist und das Engagement

in der Kirche sind wichtige Punkte für

die Messdiener-Leiterrunde. Um das Miteinander

zu stärken und zu erfahren, wer wir

als Leiterrunde sind und was wir wollen,

fand ein Wochenende auf der Jugendburg

Gemen statt. Die gesamte Leiterrunde

stellte sich motiviert den ihnen gestellten

Aufgaben und Hindernissen. So mussten

sie zum Beispiel ein auf mittlerer Türhöhe

befestigtes Band überwinden, ohne es zu

berühren. Kein Problem für sie!

Das traditionelle Osternachtsdienen fehlte

natürlich auch in diesem Jahr nicht. Die

Leiterrunde diente in der 21-Uhr-Messe

mit voller Motivation. Damit auch in diesem

Jahr das Sommerlager wieder ein voller

Erfolg wird, ist die Leiterrunde vom 17. bis

19. April in eine Jugendherberge in Recklinghausen

untergekommen, um das Lager

zu organisieren und zu gestalten. Dort wurden

auch wieder die rechtlichen Aspekte für

die Gruppenstunde und das Lager von den

jüngsten Leitern vorgestellt. Diese wurden

ihnen während des Gruppenleitergrundkurses

auf der Jugendburg in Gemen nähergebracht.

In diesem Jahr fand erstmalig ein

Messdienertag statt. Um 11 Uhr begann

die Messe, die von der Leiterrunde vorbereitet

wurde, zahlreiche Messdiener durften

zum Messedienen natürlich auch nicht

fehlen. Anschließend präsentierten sie sich

vor der Kirche, für Speis und Trank wurde

natürlich gesorgt, Spiel und Spaß durften

auch nicht fehlen. Über die verschiedenen

Stände, unter anderem zum Beispiel ein

Weihrauch-, Lager- und Gewänderstand,

wurde für die Kinder auch ein Stationsspiel

angeboten. Unter dem Thema : „Uns

schickt der Himmel“ stand die 72-Stunden-

Aktion, an der auch die Leiterrunde St.

Marien teilnahm. Sie schufen in diesen

72 Stunden aus einem alten Blumenbeet

eine neue Terrasse mit Sonnensegel und

Sitzgelegenheiten. Außerdem wurde eine

Geruchspyramide mit verschiedenen Kräu-

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tern, Gewächsen und ein Brunnen im Hildegard-Kindergarten

erbaut.

Am darauf folgenden Samstag hieß es für

einige Koten und Leiter: Ab in den Zoo

nach Gelsenkirchen. Dort erkundigten die

Kinder die verschiedenen Bereiche, unter

anderem Afrika.

Um Sicherheit im Lager und allgemein

bei allen Aktionen zu gewährleisten, fand

für die Leiterrunde ein Erste-Hilfe-Kurs

statt, bei dem die Fähigkeiten aufgefrischt

wurden. Auch ein Fahrsicherheitstraining

fand statt.

In diesem Jahr fahren 141 Koten, fünf

Kochfrauen und ca. 22 Leiter mit, worüber

wir uns sehr freuen.

Insgesamt sind bei der Messdienerschaft

St. Marien 150 Mädchen, 118 Jungen und

38 Leiter aktiv, eine schöne und große

Gemeinschaft!


Ordensjubiläum Graes

Kennen Sie die

Nebensakramente des Münsterlandes?

„Es sind der Blasiussegen, die Lichtmesskerze

und die Tante oder der Onkel

im Kloster!“ Mit diesen Worten eröffnete

Kaplan Börner die Dankmesse zum Goldenen

Ordensjubiläum von Schwester M.

Ursa und Schwester M. Gundhilde. Vor

50 Jahren traten die beiden gebürtigen

Graeserinnen Maria und Agnes Böcker

in den Orden der Clemensschwestern

ein. Schwester Ursa war über 30 Jahre

in Duisburg in der Krankenpflege aktiv

und Schwester Gundhilde als Küsterin in

Recken. Für beide Ordensschwestern war

es sehr bewegend, in der Familienmesse

mit ihrer Heimatgemeinde

Graes dieses

besondere Fest zu

feiern. Am Ende der

Messe haben beide

noch ein paar persönliche

Worte an die

Gemeinde gerichtet

und sind mit vielen

Blumen von den

Kindern beschenkt

worden. Beide Schwestern haben versprochen,

unsere Pfarrgemeinde im Gebet mitzutragen,

um damit weiter die Verbindung

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mit der Heimat zu behalten.

Kaplan Uwe Börner

Im Oktober geht’s ins Sauerland

Nach Halverde, Wachtendonk am Niederrhein,

geht es nun für die Messdiener

in Graes vom 12. bis 16. Oktober 2009 ins

Herbstlager ins Sauerland. In der Nähe von

Arnsberg ist eine Schützenhalle gemietet

und ein super Programm von der Leiter-

Am 10. Oktober 2009 wird in Rom aus

unserer Pfarrei Jörg Niemeyer in San

Ignazio zum Priester geweiht. Aus diesem

besonderen Anlass fliegt die Pfarrgemeinde

mit 44 Leuten unter der Begleitung von

Kaplan Uwe Börner in die Ewige Stadt.

Neben der Priesterweihe durch Erzbischof

Zollitsch in San Ignazio und der Primiz-

runde und dem Kaplan erarbeitet worden.

Alle Messdiener sind herzlich dazu eingeladen

mitzufahren! Wir werden uns auch

in diesem Jahr wieder bemühen, so viele

Ministranten mitzunehmen wie möglich

und danken nochmals für die Spende der

Zur Priesterweihe in die Ewige Stadt

messe in Sant Giorgio in Velabro ist eine

Heilige Messe am Grab des hl. Petrus im

Petersdom sowie ein Besuch der Generalaudienz

beim Heiligen Vater geplant.

Jörg Niemeyer wird die Heimatprimiz

(die erste Heilige Messe in der Heimatkirche)

in St. Marien am 25. Oktober um 11

Uhr feiern. Das genauere Programm wird

Juni 2009

Landfrauen und das gute Spendenergebnis

bei der Eiersammelaktion vor Ostern.

noch bekanntgegeben. Als Kind unserer

Pfarrgemeinde, würde sich Jörg Niemeyer

sehr freuen, wenn viele seinen geistlichen

Weg im Gebet mit begleiten würden.

Kaplan Uwe Börner


Juni 2009

„Hallo, mein Name ist Marie Lausberg,

ich bin die neue Pastoralassistentin“

Diesen Satz werde ich ab dem 1. August

2009 bestimmt sehr häufig sagen. Und

damit Ihnen nicht plötzlich eine wildfremde

Person gegenübersteht, möchte

ich den Sommerpfarrbief nutzen, um

mich Ihnen kurz vorzustellen:

Vor 23 Jahren wurde ich in Gronau geboren.

Gemeinsam mit meiner Schwester

(21) und mit meinem Bruder (18) bin ich

in Rheine-Mesum aufgewachsen. In der

dortigen Pfarrei engagierte ich mich in

der Jugendarbeit als Messdienerin, Gruppenleiterin,

im Vorstand der Messdiener

und als Betreuerin im Zeltlager. In meiner

Freizeit lese ich gerne, fahre Fahrrad

und treffe mich mit Freunden.

Nachdem ich 2004 die Höhere Handels-

schule abgeschlossen hatte, absolvierte

ich eine Ausbildung zur Kauffrau für

Bürokommunikation in der Zentralrendantur

in Rheine. Im Anschluss an die

Sonntag, 23. August 2009, 10.00 Uhr:

Unsere Pfarrgemeinde verabschiedet

Pastoralassistent Dirk Müller

2006 kam Dirk Müller nach

Ahaus, um nach seinem Theologiestudium

in der gerade

fusionierten Gemeinde St.

Mariä Himmelfahrt Ahaus

in unterschiedlicher Weise

Seelsorge konkret zu erfahren

und zu gestalten. Das gelang

ihm auch deshalb so vorzüglich,

weil er in seiner bescheidenden

und zurückhaltenden

Art schnell Kontakt zu Menschen

jeden Alters fand, die

Ihn in sehr unterschiedlicher Weise in

der Jugendarbeit, besonders im Jugendheim

St. Josef Ahaus und beim DPSG-

Stamm Ahaus, in Bibelgesprächskreisen

(zum Beispiel in Graes), bei den Predigten

in den Gottesdiensten und überall dort

erlebten, wo er gebraucht wurde. Nicht

zu vergessen, dass Dirk Müller in seiner

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Ausbildung begann ich 2006 mein Religionspädagogik-Studium

in Paderborn.

Nach Bestehen aller Prüfungen im Juli

und mit dem Eintritt in den kirchlichen

Dienst habe ich nun erstmalig die Möglichkeit,

offiziell im „Auftrag des Herrn

unterwegs zu sein“.

Sie wissen nun schon, wer auf Sie

zukommt. Ich freue mich auf die Arbeit

in der Gemeinde und auf die vielen Menschen,

die mir in Ahaus und Graes begegnen

werden.

Bis dahin

Marie Lausberg

dreijährigen Ausbildungszeit

eine ganze Menge Prüfungen

zu absolvieren hatte, zuletzt

die Schulprüfung in der Anne-

Frank-Realschule.

Am Sonntag, 23. August 2009

verabschieden wir Dirk Müller

in der heiligen Messe um

10 Uhr in der Josefskirche.

Anschließend sind alle, die

ihm gute Wünsche mit auf

den Weg nach Epe St. Agatha

geben möchten, zur Begegnung

auf dem Kirchplatz der Josefskirche

eingeladen.

Bei schlechtem Wetter findet die Veranstaltung

im Josef-Cardijn-Haus statt. jk


Pfarrer Homölle

kommt nach Ahaus

Auf Wunsch des Bischofs von Münster werde

ich Ende Oktober als „Vicarius Cooperator“

in die Pfarrgemeinde St. Mariä Himmelfahrt

in Ahaus kommen.

Gern möchte ich auch weiterhin als Seelsorger

wirken, aber nicht mehr als Leiter der

Pfarrgemeinde.

Geboren wurde ich am 12. September 1942

in Heek-Ahle. Mit acht Geschwistern bin

ich dort auf dem elterlichen Hof aufgewachsen.

Nach der Volksschulzeit begann ich eine

Lehre als Schlosser in Nienborg, und nach

deren Abschluss besuchte ich das Erzbischöfliche

Abendgymnasium in Neuss. Nach dem

Abitur studierte ich in Münster und München

Theologie.

Im Jahre 1969 wurde ich zum Diakon

geweiht und war für ein Jahr lang im Diakonat

in Herten-Langenbochum St. Marien.

Am 11. Juli 1970 wurde ich dann von

Bischof Heinrich Tenhumberg im Dom in

Münster zum Priester geweiht.

Spielen, basteln, singen und entdecken,

dass jeder Mensch etwas ganz Besonderes

ist, das erleben wir in der Gruppe der

Schönstatt-Mädchenjugend. Seit einem

Jahr treffen wir uns einmal monatlich im

Jugendheim St. Josef Ahaus zur Gruppenstunde

mit Andrea und Monika.

Zurzeit sind wir 12 Mädchen zwischen 10

und 12 Jahren.

Gemeinsam entdecken wir, dass Jesus und

die Gottesmutter uns jeden Tag begleiten

und dass wir diese Liebe jeden Tag entdecken

können, wenn wir sie suchen. Wir

haben uns überlegt, dass die Gottesmutter

für uns eine Freundin sein kann und

dass sie immer zu uns hält. So haben wir

Es folgte dann die Zeit als Kaplan in Waltrop

St. Marien (70 - 74) und anschließend in

Weeze St. Cyriakus bei Kevelaer.

Im Jahre 1978 wurde ich als Kaplan in Drensteinfurt

St. Regina und am 12. August 1984

in Ascheberg St. Lambertus als Pfarrer eingeführt.

Gern bin ich seit 25 Jahren als Pastor in St.

Lambertus tätig und Ascheberg ist mir zur

Heimat geworden.

Der Abschied aus der Pfarrgemeinde fällt

mir sicherlich nicht leicht, aber die Perspektive,

weiter als Seelsorger arbeiten zu können,

weniger Verantwortung tragen zu müssen,

ließen in mir den Entschluss reifen, als Leiter

der Pfarrgemeinde zurückzutreten.

Sicherlich freue ich mich, in meine alte

Heimat zu kommen, in Ahaus bin ich zur

Berufsschule gegangen, und ich freue mich,

mit Pastor Heinrich Plassmann und im Seelsorgeteam

als Seelsorger wirken zu können.

zum Beispiel ein Freundschaftsband für

unser Gruppenbild gebastelt. Dieses Bild

„wandert“ zwischen uns Mädchen und

„besucht“ uns im Alltag.

„Mir gefällt an der Gruppe, dass wir

immer unterschiedliche Sachen machen.

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Juni 2009

Mein Primizspruch lautet: „Wir sind nicht

Herren eures Glaubens, sondern Diener

Eurer Freude.“ 2.Kor.1,24

Für das herzliche Willkommen in der Vorankündigung

der Pfarrgemeinde möchte ich

mich bedanken.

Ich hoffe auf eine gute und schöne Zusammenarbeit

und wünsche weiterhin Freude

im Glauben und Gottes Segen für die ganze

Pfarrgemeinde in St. Mariä Himmelfahrt in

Ahaus.

Mit frohen Grüßen

Ihr

Alfons Homölle

Schon entdeckt, was in Dir steckt?!

Besonders gefiel mir das Chaosspiel, das

Theaterspielen und dass wir einen eigenen

Kreuzweg gestaltet haben. Die eine kann

gut rätseln oder Geschichten vorlesen und

die andere kann vielleicht gut rennen. Ich

merke einfach, dass jede bei uns wichtig ist

und jede sich einbringt, so wie sie ist.“

Wenn Du Lust hast, bist Du herzlich eingeladen,

unsere Gruppe kennenzulernen;

für Mädchen des dritten und vierten Jahrgangs

startet nach den Sommerferien eine

neue Gruppe!

Kontakt:

Andrea Mergler 95 99 81

Monika Terhaar-Blommel 44 88 54


Juni 2009

Zum dritten Mal:

Kinder-Kar-Tage in unserer Gemeinde

Bereits zum dritten Mal trafen sich etwa

50 Kinder aus unserer Gemeinde zu den

Kinder-Kar-Tagen, die auch in diesem

Jahr von einem engagierten Team vorbereitet

wurden.. Den Gründonnerstag und

den Karfreitag bewusst, gemeinsam und

Kaum sind die Erstkommunionfeiern

2009 vorbei, da beginnen schon die

Überlegungen und Planungen für die

Feiern 2010. Auch in 2010 bleiben die

Termine so wie in den beiden letzten Jahren.

Für die Kinder der Josefschule findet

die Kommunion am 11. April (Klassen

a u. b) und am 18. April (Klasse c)

statt. Die Kinder der Aabach- und Bernsmannskampschule

feiern ihre Erstkommunion

am 9. Mai. In Graes findet die

Erstkommunion wieder am Fest Christi

Himmelfahrt statt. Die Kinder der Pestalozzi-

und der Don-Bosco-Schule feiern

den Erstkommuniongottesdienst am 16.

Mai. Neu ist die Uhrzeit für die Erstkommuniongottesdienste

in der Marienkirche.

Diese beginnen im kommenden Jahr

bereits um 9.00 Uhr.

Alle Familien, deren Kind katholisch ist

kindgerecht begehen, darum ging es auch

dieses Jahr.

Von den Erfahrungen und Erlebnissen der

Kinder sprechen die Bilder dieser Tage

besser als viele Worte:

Erstkommunionvorbereitung 2010

beginnt nach den Sommerferien

Einige Kommunionkinder in der Marienkirche

und eine der genannten Schulen besucht,

erhalten nach den Sommerferien ein

Schreiben und werden zu einem ersten

Elternabend eingeladen. Dort finden die

Anmeldungen statt und es gibt Informationen

zum Ablauf der Vorbereitung und

zu den Terminen. Wenn Ihr Kind eine

andere Schule besucht oder noch nicht

getauft ist, entnehmen Sie den Termin

für den Elternabend bitte der Tagespresse

oder melden sie sich bis zum Ende der

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Sommerferien im Pfarrbüro, Tel.: 2726.

Die Vorbereitung der Kinder erfolgt in

kleinen Kommuniongruppen, die von

Gruppenmüttern und -vätern betreut

werden. Gruppenmütter und -väter werden

ebenfalls noch gesucht. Die Gruppen

werden dann beim ersten Treffen dieser

Gruppenmütter und -väter in Absprache

mit diesen eingeteilt.

Am Ende der Vorbereitungszeit steht im

Frühjahr 2010 die Feier der Erstkommunion,

bei der die Kinder dann hoffentlich

genauso strahlen wie die 177 Kommunionkinder

des Jahres 2009.

Ute Albrecht,

Pastoralreferentin


50 Jahre Kindergarten St. Josef Ahaus

Die Kindergartenkinder, ihre Eltern und

die Erzieherinnen strahlten um die Wette,

als pünktlich zum 50-jährigen Jubiläum

selbst der „Wettergott“ einlenkte und für

trockenes Wetter sorgte. Schließlich hatten

alle gemeinsam ein tolles Programm

vorbereitet: Ein festlich geschmückter

Kindergarten, eine toll dekorierte Kirche

(und Kirchplatz natürlich), ein festlicher

Gottesdienst und ganz viel Programm auf

dem Kindergartengelände und im nahegelegenen

Josef-Cardijn-Haus, dem Jugend-

Jubiläum Pater Bento

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Juni 2009

heim des Pfarrbezirkes St. Josef. So kam

es zu einer Vielzahl von Begegnungen

aller Altersgruppen und so manche Erfahrungen

aus alten Kindergartenzeiten wurde

ausgetauscht.

jk

St. Mariä Himmelfahrt Ahaus hat Grund zu feiern: Pater Bento Letschert, Franziskanermönch in Brasilien, ist 50 Jahre Priester. Die Münsterlandzeitung

berichtete ausführlich. Nach dem Festhochamt in der Pfarrkirche traf sich die Gemeinde im Pfarrgarten St. Marien. Viele

Weggefährten gratulierten und freuten sich mit dem allseits beliebten Pater, der unmittelbar nach dem Jubiläum wieder nach Brasilien

fuhr. (Von links nach rechts: Bischof Lammers, Pater Letschert, Pfarrer Plassmann, Pater Beda)


Juni 2009

Kolpingsfamilie Ahaus

feiert 100-jähriges Bestehen

Am 7. Oktober 1909 begann der lange

Weg der Kolpingsfamilie Ahaus. Das ehrbare

Handwerk, das in Ahaus das Leben

prägte, wünschte sich schon um 1900

einen Gesellenverein. Doch die Voraussetzungen

dafür waren schlecht. Nach mehreren

missglückten Versuchen schafften es

nach vielen Verhandlungen Handwerksmeister,

Gesellen und Pfarrer Storp mit

über 50 jungen Leuten in der Gaststätte

Feldhues den Gesellenverein zu gründen.

Dem ersten Vorstand gehörten an: Senior

August Steingrube, Schriftführer Peter

Pilger sowie Karl Diehl, Jakob Wiegers,

August Rawe, Gerhard Vortkamp und

Hermann Rotz. Das Präsesamt übernahm

Pfarrer Fleuter. Fachliche Fortbildung der

Meister und Gesellen war die vorrangige

Aufgabe. Großes Ansehen in der Bevölkerung

erlangte der Verein durch seine Theateraufführungen.

Doch Weltkriege und

das 3. Reich gingen nicht spurlos an dem

Verband vorbei. Erst im September 1947

konnte Kolpingbruder Anton Pomberg die

heimgekehrten Mitglieder erneut im Hotel

zur Post versammeln. Das Vereinsleben

kam langsam wieder in Gang, wozu auch

Präses Vikar Reckers erheblich beigetragen

hat.

Die alte Fahne, die im Jahr 1910 erstellt

wurde und die Gründung des Gesellenvereins

besiegelte, hängt in einer Vitrine im

Kolpingraum in dem Gebäude der alten

Feuerwehr an der Schlossstraße.

Aus dem damaligen Gesellenverein ist heute

die Kolpingsfamilie geworden. Alt und

Jung können hier Heimat finden. Für Adolph

Kolping war das Familienleben das Zentrum

der Gesellschaft. „Das Familienleben

aber ist der Höhenmesser des Volkslebens,

ist es immer gewesen und wird es immer

bleiben. Denn der eigentliche Halt für den

Menschen im gesellschaftlichen Leben

überhaupt, für die Jugend insbesondere,

ist das Familienleben.“ Diesem Gedanken

möchte die Kolpingsfamilie Rechnung tragen.

Projekte wie Kleider-, Fahrrad- und

Kommunionbörsen, Vater-Kind-Zelten,

Betriebsbesichtigungen, Vorträge, religiöse

Veranstaltungen wie Maiandacht oder

Kreuzweg laden ein, die Kolpingsfamilie

Ahaus kennen zu lernen. Natürlich kommt

auch der Spaßfaktor nicht zu kurz. Bosseln,

Karneval, Weihnachtsmarktsbesuch

und ein Kochabend der Männer sind sehr

beliebt.

Das Jubiläumsprogramm

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Am 30. August 2009 ist es dann soweit.

An diesem Tag wird das Jubiläum gefeiert.

Zum Auftakt findet ein Gottesdienst um

10.15 Uhr in der Pfarrkirche St.Mariä-

Himmelfahrt statt, zu dem alle Gemeindemitglieder

herzlich eingeladen sind.

Musikalisch gestaltet wird er von dem

„Once-again“-Chor. Anschließend lädt

die Kolpingfamilie in der Stadthalle zum

Festakt mit Talkrunde und musikalischem

Frühschoppen unter Beteiligung der Städtischen

Kapelle ein. Besonders auch zu

dem für den Nachmittag geplanten Stationsspiel

ist die Bevölkerung recht herzlich

eingeladen.

Kolping-Foto-Ausstellung in der Sparkasse

Westmünsterland

Die geschichtliche Entwicklung der Kolpingfamilie,

eingebunden in die Entwicklung

der Stadt Ahaus, hat Kolpingbruder

Helmut Wilp in einer Fotoausstellung festgehalten,

die in der Zeit vom 25. August

bis 7. September 2009 in den Geschäftsräumen

der Sparkasse zu sehen ist.

Generalvikar Norbert Kleyboldt weiht

die neue Betkapelle auf dem Friedhof ein

Das 100-jährige Bestehen hat die Kolpingsfamilie

Ahaus auch zum Anlass genommen,

ein Zeichen zu setzen. Und dieses Zeichen

hat jeder schon gesehen, der den Ahauser

Friedhof besucht. Eine kleine Betkapelle

soll allen Besuchern Raum zur Besinnung,

zum Gebet und zum stillen Verweilen

bieten. Der Bau macht gute Fortschritte.

Am 15. August wird Generalvikar Norbert


Kleyboldt die Kapelle einweihen. Diesen

Festakt wird der Männerchor Cäcilia musikalisch

mitgestalten.

Natürlich ist jeder auch hierzu recht herzlich

eingeladen.

Der Kapellenbau ist natürlich auch mit

Kosten verbunden, die ein Verband schwer

alleine tragen kann. Die Kolpingsfamilie

würde sich deshalb über finanzielle Unterstützung

sehr freuen. Spenden können auf

folgende Konten erfolgen: 605 929 001

bei der Volksbank Gronau-Ahaus (BLZ

40164024) oder 35 954 247 bei der Sparkasse

Westmünsterland (BLZ 40154530)

Pfarrgemeinde-Besinnungstage

auf der Jugendburg Gemen

Die Pfarrgemeinde-Besinnungstage 2010

finden vom 10.-12. Dezember 2010 auf

der Jugendburg Gemen statt. Der Pfarrgemeinderat,

der sich mehrheitlich für

diesen Termin aussprach, lädt schon

heute alle Verbände, Gruppen und Initiativen

herzlich ein und bittet darum,

den Termin bei den eigenen Planungen

freizuhalten.

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Juni 2009

Der Vorstand und die Mitglieder der Kolpingsfamilie

Ahaus freuen sich auf ein schönes

Jubiläumsfest und laden alle Gemeindemitglieder

recht herzlich ein, mitzufeiern.

Wer Näheres erfahren möchte, kann sich

gerne an eines der Vorstandsmitglieder

wenden.


Juni 2009

13 junge Israelis werden am

2. August 2009 in Ahaus erwartet

2004 begann in der damaligen Pfarrgemeinde

der deutsch-israelische Jugendaustausch.

Die Verantwortlichen des

Vereins zur Förderung der Jugend- und

Familienarbeit St. Josef Ahaus e.V. freuen

sich auf die 5. Begegnung in Ahaus und

Anfang Dezember 2008 feierten Vertreter

alle Gruppen im Pfarrbezirk St. Josef

Ahaus die 20jährige Partnerschaft mit dem

brasilianischen Rosàrio. Im März 2009

reisten Herbert Kemmerling und Klaus

Häming in „offizieller Mission“ in die

Partnergemeinde und erlebten gemeinsam

mit dem dort sehr engagierte Pater Beda,

Umgebung, die am 02. August 2009 in

Ahas beginnt. In mehreren Vorbereitungstreffen

stellten die jungen Leute das

Programm zusammen und setzten sich

mit Israel auseinander. In den Herbstferien

2009 erfolgt dann der Gegenbesuch

20 Jahre Partnerschaftsarbeit:

St. Josef Ahaus mit der Pfarrei „Unserer lieben

Frau vom Rosenkranz“ Rosàrio / Brasilien

eindrucksvolle Tage. Beide berichteten in

der Münsterlandzeitung und in den Gottesdiensten

in der Josefskirche darüber

und luden zur Mitarbeit im Arbeitskreis

ein. In diesen Wochen erreichen dem

Arbeitskreis neue Meldungen über die

nicht enden wollende Hochwasserkatastrophe

(siehe Bilder). Eine erste

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im israelischen Shoham, eine (fast) neue

Stadt im Großraum von Tel Aviv.

Zur gleichen Zeit fahren dann 45 Männer

und Frauen, um die Freundschaft mit

Israel zu festigen und auszubauen.

jk

Spende von 450 Euro aus einer Sonntagskollekte

und einer weiteren Zuwendung

konnte nach Rosàrio weitergeleitet

werden. Wer auch helfen möchte, setzt

sich am besten mit Herbert Kemmerling,

Klaus Häming oder Diakon Korthues in

Verbindung.


Austauschtreffen

Präsenz zur Marktzeit zeigen

Samstagnachmittag im Josef-Cardijn-

Haus an der Fuistingstraße: Über 50

Vertreter vieler Verbände, Gruppen und

Initiativen aus allen drei Pfarrbezirken

der Pfarrgemeinde St. Mariä Himmelfahrt

treffen sich im Saal des Jugendheimes an

der Fuistingstraße und werden vom Pfarrgemeinderatsvorsitzenden

Georg Dües

willkommen geheißen. Viele Stehtische

helfen, sofort miteinander ins Gespräch

zu kommen, schließlich, so ein Mitglied

der Vorbereitungsgruppe, ist „keine langweilige

Konferenz geplant, sondern ein

intensiver, von den Lebenserfahrungen

der Menschen ausgehender Gedanken-

und Informationsaustausch“. Bevor

dieser in unterschiedlich thematischer

Pfingstlager 2009

Ahaus. Völlig übermüdet, aber glücklich

und zufrieden kehrten am Pfingstmontag,

beziehungsweise am Dienstagnachmittag

fast 160 junge Leute aus den vier Zeltlagern

zum Jugendheim-Gelände in St. Josef

Ahaus zurück. Unterwegs waren die Messdienerinnen,

die Messdiener, die Jugendgruppe

„Ragazzi“ und die vor einigen

Monaten neu gegründete Gruppe junger

Weise in Kleingruppen beginnt, sorgen

Pfarrer Plassmann und Diakon Korthues

mit ihrem Auftritt als Vertreter des

„THÜV“ (Theologischer Überwachungsverein)

für eine angenehm lockere, aber

auch nachdenkliche Atmosphäre. Diese

führt problemlos dazu, dass in den Räumen

des Jugendheimes eine Vielzahl von

Erfahrungen aufgeschrieben, Wünsche

formuliert, Empfehlungen ausgesprochen

werden, bevor sich eine Gesprächsrunde

unter Leitung von Christoph Almering

im Saal des Jugendheimes gekonnt damit

auseinandersetzt, wie die gerade drei Jahre

alte Gemeindefusion gediehen ist und

wie die Pfarrgemeinde möglicherweise

in 15 Jahren aussieht. Bevor die meisten

Erwachsener „High life“. Zusätzlich organisierten

ehemalige Pfingst-Lager-Fans

aus den Messdiener-Leiterrunden zwei

Überfaller-Lager. Von dort aus sorgten

sie dafür, dass die Nachtwachen ausreichend

zu tun hatten. Die Kadettenrunde

und die beiden Messdiener-Leiterrunden

sorgten über Tag mit Lagerrunden, Spielen

aller Art, Wetten dass und so weiter

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Juni 2009

der über 50 Teilnehmer zum Abschluss

der Veranstaltung die Heilige Messe in

der Josefskirche besuchen, hören sie von

Georg Dües und Pfarrer Plassmann, wie

es weitergeht: Der Pfarrgemeinderat setzt

sich bereits in seiner nächsten Besprechung

mit den Anregungen auseinander

und stellt sie zur Verfügung. Am 6., 13.

und 20. Juli suchen die Verantwortlichen

das Gespräch mit den Menschen in der

Fußgängerzone in Ahaus und später beim

Graser Pferdemarkt. Am Samstag, 05.

September 2009, findet der so genannte

„Kleine Katholikentag“ rund um das Karl-

Leisner-Haus statt.

jk

für ein abwechselungsreiches Programm.

Am Freitagabend wurden die Pfingstlager

im Jugendheim von St. Josef reflektiert.

Schon jetzt freuen sich die meisten der

„Kids“ auf die Pfingstlager 2010. jk


Juni 2009

KFD St. Josef Ahaus besucht

Dormitorium Legden-Asbeck

Nach einem aktiven ersten Halbjahr hat

die kfd St. Josef auch für das 2. Halbjahr

ein attraktives Programm gestaltet:

• Großer Beliebtheit erfreuen sich nach

wie vor die Turn- und Schwimmkurse.

• An jedem 1. Donnerstag im Monat

feiern wir um 8.45 Uhr unsere Frauenmesse

in der Pfarrkirche St. Josef mit

anschließendem Kaffeetrinken im Josef-

Cardijn-Haus. Hierzu sind natürlich alle

Frauen aus der gesamten Pfarrgemeinde

herzlich eingeladen.

• Vom 26.08. bis 30.08. fahren interessierte

Frauen nach Stralsund, Rügen,

Usedom usw.

• Am 19. und 20. 09. fahren wir mit den

Fahrrädern in Richtung Schöppingen.

Dort besichtigen wir u.a. die Kornbrennerei

Sasse, verbringen den Abend in

Sie alle sind erneut zur gemeinsamen Wallfahrt unserer Gemeinde

nach Eggerode eingeladen.

Es gibt verschiedene Angebote für den Pilgerweg nach Eggerode:

Treffpunkt:

Fußgänger/innen: 6.00 Uhr an der Kirche St. Marien

Radfahrer/innen: 7.45 Uhr an der Kirche St. Marien

Busfahrer/innen: 9.15 Uhr am Pfarrhaus St. Marien

gemütlicher Runde am Herdfeuer und

besuchen am Sonntag das Dormitorium

in Asbeck.

• Am Freitag, dem 6.11.09 schildern uns

Herbert Kemmerling und Klaus Häming

anhand von Bildern und Berichten ihre

Reiseeindrücke aus Brasilien, wo sie im

Februar die Partnergemeinde Rosario

besucht haben.

• Im November 2009 findet der alljährliche

Basar der Handarbeitsgruppe

Josefa statt.

• Die Theatergruppe „Maria und Josef“

gibt am 25.11.09 wieder ihr Bestes

und erheitert uns mit Sketchen und

Gesangsdarbietungen.

• Den 2.12.09 sollten sich die Frauen

der kfd St. Josef unbedingt vormerken.

Hier findet unsere diesjährige Mitglie-

Sonntag, 30.08.2009:

Gemeinsam nach Eggerode wallfahren

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Programm in Eggerode:

Gemeinsamer Kreuzweg: 10.00 Uhr

Eucharistiefeier (draußen): 11.30 Uhr

Schlussandacht: 13.30 Uhr

Rückfahrt gegen: 14.00 Uhr

derversammlung statt. Wir haben u.a.

die Diözesanreferentin Frau Andrea

Kleine-Büning eingeladen, die uns über

die Strukturen innerhalb der kfd informieren

wird.

Weitere Informationen können Sie dem

neuen Halbjahresprogramm entnehmen,

das Ende Juni erscheint.

Das Team der kfd wünscht allen Gemeindemitgliedern

eine schöne Sommerzeit

mit viel Sonne und Erholung. Wir freuen

uns sehr, wenn wir Sie zu unseren Veranstaltungen

zahlreich begrüßen dürfen.

Bei Interesse oder Rückfragen zu unserem

Programm stehen wir Ihnen gern auch

telefonisch zur Verfügung. Ansprechpartnerin

ist hier Cornelia Peters, Tel. 41376.

(mittags wird auf dem nahe gelegenen Schulhof ein Imbiss angeboten,

der von der KAB vorbereitet wird)

In St. Mariä-Himmelfahrt gibt es eine Vielzahl von Verbänden, Initiativen und Gruppen, die alle über ein ausgezeichnetes Programm

verfügen. Der Platz des Pfarrbriefes ist - wie immer - beschränkt. Deshalb der Hinweis auf die Homepage der Gemeinde

www.st-marien-ahaus.de und auf die Veröffentlichungen in der Münsterlandzeitung, in den Pfarrnachrichten und so weiter. Wer

mehr wissen will, setzt sich mit der Redaktion oder einfach auch mit dem Pfarrbüro in Verbindung.

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