Pfarrkurier - St. Michael, Ahe

stmichaelahe

Pfarrkurier - St. Michael, Ahe

Pfarrkurier

Gemeinden Ahe - Ichendorf - Quadrath

Weihnachten 2006

Mensch, wer du auch bist, neige dich

vor diesem großen Geheimnis ...


Seite

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Grusswort

Steigt herab von

den hohen Rössern!

Wer in Bethlehem die Stätte der Geburt Jesu betreten möchte,

der muss sich tief bücken: nur etwa einen Meter hoch ist

der Eingang in die Geburtskirche (Titelfoto). Der Grund dafür:

Im Mittelalter ritten die Herrscher hoch zu Pferd in diese

Kirche, ganz bewusst ohne abzusteigen. Um das zu unterbinden,

mauerte man den Kircheneingang einfach zu, bis auf diese

kleine Öffnung. Da mussten die Machthaber dieser Welt

wohl oder übel von ihrem hohen Ross hinuntersteigen und

sich bücken, wenn sie zur Geburtsgrotte kommen wollten.

Diesen niedrigen Eingang hat

man bis heute unverändert

gelassen. So, als wollte man jedem,

der den Geburtsort Jesu besuchen

will, sagen: „Mensch, wer du

auch bist, neige dich, bücke dich

vor diesem großen Geheimnis!“

Nur wer sich klein macht, kommt

dem Mensch gewordenen Gott

nahe. Nur wer vom hohen Ross

seiner Macht, seines Wissens, seiner

Einbildungen heruntersteigt,

der begreift das Geheimnis: Gott

ist Mensch geworden - für uns.

Ein großer Gelehrter kam zu

einem jüdischen Weisen. Er

diskutierte lange mir ihm über die

Frage, ob es Gott gibt oder nicht.

„Schau“, sagte der Gelehrte, „ich

habe so viele Bücher studiert und

gelesen. Aber in all den vielen Büchern

ist mir Gott nicht begegnet.“

Da gab ihm der Rabbi zur Antwort:

„Dann hast du dich noch nicht genug

gebückt!“

Was wollte der Rabbi mit dieser

eigenartigen Antwort

sagen? Vielleicht dies: Gott begegnet

man nicht oder kaum durch gescheite

Bücher, Gott begegnet man

nicht durch noch so viele Studien.

Gott muss man erfahren: durch das

Leben, mitten im Leben - in der

Haltung der Demut. Darum heißt

es in der Bibel: „Gott tritt den

Stolzen entgegen, den Demütigen

aber schenkt er seine Gnade“ (Spr.

, 4). Wer auf dem stolzen Ross

des Besserwissens daherreitet, der

findet in seinem Leben nicht zum

Geheimnis Gottes. Deshalb verstehen

es die Armen, die Leidenden,

die Kranken, überhaupt die „einfachen“

Menschen viel leichter, zu

Gott zu kommen.

Das ist keine „abgehobene“

theologische Aussage. Lassen

Sie mich eine Begebenheit

schildern: Im Sommer begleitete

ich eine Pilgergruppe nach Lourdes.

Gerade an den Gesichtern der

gebrechlichen und schwerkranken

Menschen konnte ich ablesen, wie

nahe Gott diesen von Leid geprüften

Menschen in Lourdes ist.

So war es auch damals, am Weihnachtsfest

im Stall zu Bethlehem:

Die armen Hirten waren die ersten,

die Gott begegneten. Die weisen

Schriftgelehrten waren sich zu gut

für einen Gott im Stall - der war

ihnen zu primitiv!

Heute spüren wir es wieder

mehr. Die Wissenschaften

bringen uns nicht das Heil. Die

Technik vermag unser Herz nicht

zu erfüllen. Der Lebensstandard ist

nicht alles... Nur wenn der Mensch

Seite

sich neigt vor Gott, nur wenn er

einen Größeren über sich erkennt

und anerkennt, nur dann leben wir

sinnvoll und gut. Wer keinen Herrgott

mehr kennt, wer keine Verantwortung

mehr spürt vor Gott,

der hat auch keine Achtung mehr

vor den Menschen. Wer kein Gewissen

mehr achtet, der setzt sich

selbst auf den Thron Gottes.

Weihnachten ist eine ernste

Anfrage an jeden von uns:

willst du herabsteigen vom hohen

Ross - deiner Gescheitheit, deines

Wissens, deiner Macht und deiner

Einbildungen? Bist du bereit, vor

Gott die Knie zu beugen, ihn anzubeten

und ihn im Leben als deinen

Herrn zu bekennen? Weihnachten

lädt uns ein: Habt den Mut, klein

zu sein - Gott macht es uns vor!

Ich wünsche Ihnen und Ihren

Familien, auch im Namen von

Pfarrer Schmelzer und Diakon

Schnitzler, ein frohes Fest der Geburt

Jesu Christi und für das bald

anbrechende Jahr 007 Gottes

Schutz und Segen.


Seite 4 Weihnachten

Das Weihnachts-Evangelium

Es begab sich zu der Zeit, dass

ein Befehl von Kaiser Augustus

ausging, dass alle Einwohner

unter römischer Herrschaft

gezählt würden. Diese Zählung war

die erste und wurde durchgeführt zu

einer Zeit, da Cyrenius Landpfleger

in Syrien war. Für diese Zählung

musste sich jeder in seine Heimatstadt

begeben.

Und es brach auch auf Joseph aus

Galiläa, aus der Stadt Nazareth, in

das jüdische Land zur Stadt Davids, die da heißt Bethlehem, weil er von dem Hause

und Geschlechte Davids war, auf dass er sich zählen ließe mit Maria, seinem angetrauten

Weibe. Die war schwanger. Und als sie in Bethlehem waren, kam die Zeit,

dass sie gebären sollte. Und sie gebar einen Sohn und wickelte ihn in Windeln und

legte ihn in eine Krippe. Denn sie hatten sonst keinen Raum in der Herberge und

mussten im Stall schlafen.

Und es waren Hirten in derselben Gegend auf dem Felde bei den Herden, die hüteten

Nachts ihre Herden. Und siehe: Des Herrn Engel trat zu ihnen, und die Klarheit des

Herrn leuchtete um sie, und sie fürchteten sich sehr. Und der Engel sprach zu ihnen:

„Fürchtet euch nicht! Siehe, ich verkünde euch große Freude, die allem Volk widerfahren

wird; denn euch ist heute der Heiland geboren, welcher ist Christus, der Herr, in

der Stadt Davids!

Und das habt zum Zeichen: ihr werdet finden das Kind in Windeln gewickelt und in

einer Krippe liegen.“

Und alsbald war da bei dem Engel die Menge der himmlischen Heerscharen, die

lobten Gott und sprachen: „Ehre sei Gott in der Höhe und Frieden auf Erden und

den Menschen ein Wohlgefallen!“

Und da die Engel von ihnen gen Himmel fuhren, sprachen die Hirten untereinander:

„Lasst uns nun gehen gen Bethlehem und die Geschichte sehen, die da geschehen ist,

die uns der Herr kundgetan hat.“

Und sie kamen eilend und fanden beide, Maria und Joseph, dazu das Kind in der

Krippe liegen. Da sie es aber gesehen hatten, bereiteten sie das Wort aus, welches

zu ihnen von diesem Kinde gesagt war. Und alle, vor die es kam, wunderten sich der

Rede, die Ihnen die Hirten gesagt hatten. Maria aber behielt alle diese Worte und

bewegte sie in ihrem Herzen. Und die Hirten kehrten wieder um, priesen und lobten

Gott um alles, was sie gehört und gesehen hatten, wie denn zu ihnen gesagt war.

Lukas 2, 1-20


Weihnachten

Wussten Sie schon, ...

... warum die ersten

Weihnachtsbäume mit

Äpfeln geschmückt wurden?

Als Erinnerung an die Tradition

des Paradiesbaumes hängte

man Äpfel an den Weihnachtsbaum.

Mit den Jahren kamen

auch Süßigkeiten, Plätzchen

und Nüsse dazu. Am 6. Januar

zum Dreikönigstag durfte

der Baum geplündert und alle

Leckereien heruntergeschüttelt

werden.

... warum es in vielen

Familien Brauch ist, einen

Stern auf den Weihnachtsbaum

zu stecken

oder in der Adventszeit

aufzuhängen?

Seite

Vom Warten oder erwarten

Es gibt ein Warten, das wohl

niemand mag. Jenes Warten, bei

dem man das Gefühl hat, seine

Zeit zu vertun, seine kostbare,

seine kurze Zeit. Oder dass sie

einem gestohlen wird. Warten erscheint

einem nutzlos, eine sinnlose

Unterbrechung des aktiven

Lebens, ein Eingriff in das selbst

bestimmte Zeitmanagement,

eine Zumutung. Am schwersten

fällt den meisten Menschen, auf

einen Zeitpunkt zu warten, den

sie nicht kennen. Die fünf Minuten

bis der Zug kommt, das

geht ja, aber wenn es sich zieht

und vielleicht doch acht oder elf

Minuten daraus werden... Oder

in einem Wartezimmer zu sitzen:

Minuten dehnen sich, Vier-

telstunden währen

Ewigkeiten. Da kann

Warten quälen.

Warten kann aber

auch die freudige

Erwartung meinen

- von angenehmem

Besuch etwa oder

von froh machenden

Ereignissen, von

Hochzeit oder Geburt,

von Ferien oder dem Ruhestand,

der Heimkehr von einer

langen Reise …

Im Kirchenjahr ist der Advent

die Zeit der Erwartung. Die

Christenheit erinnert sich an den

Anfang der Erlösung und an

die Vollendung. Sie wartet auf

Christus, der als Kind, als Men-

Der Adventsstern stellt den

Stern von Betlehem dar. Das

beliebte Stern-Motiv findet

sich in der Advents- und Weihnachszeit

fast überall.

... warum der traditionelle

Adventskranz

aus gebundenen Tannenzweigen

und vier

roten Kerzen besteht?

Die Adventskerzen sind traditionell

rot, als Zeichen für das

schensohn geboren wird, und auf

Christus, der wiederkommt am

Ende der Zeit: „… schon leuchtet

auf der Tag der Erlösung, und

nahe ist die Zeit unseres Heiles,

da der Retter kommt, unser Herr

Jesus Christus“ (Präfation vom

Advent).

Bernhard Riedl

Blut, das Christus für die Menschen

vergossen hat. Die Kerzen

stehen für das kommende

Licht, das an Weihnachten die

Welt erleuchtet und der Kreis

ist ein Symbol für die Ewigkeit

und die Auferstehung.

... dass das älteste Gebäck

zu Weihnachten

die Lebkuchen sind?

Die Lebkuchen wurden ursprünglich

als Heil- und Arzneimittel

verteilt. In vielen Gebäcken

werden auch Nüsse und

Mandeln zum Zeichen für Tod

und Auferstehung (Schale und

Kern) verbacken. Lebkuchen aus

Honigteig hat man früher auch

an Ostern und bei Hochzeiten

oder als Taufgabe verschenkt.


Seite 6 Advent

Vom Duft der Adventszeit

Trotz Kommerz: Weihnachten kann nicht verloren gehen

Ich erinnere mich genau,

wie Advent in

meiner Kindheit roch:

Nach selbst gebackenen

Weihnachtskeksen

in der Küche unseres

Reihenhauses und nach

dem ersten Schnee vor

der Tür, der unwiderstehlich

nach draußen

lockte.

Advent roch nach Thüringer

Bratwurst auf dem

Weihnachtsmarkt und nach der

feuchtkalten Abendluft beim

Nachhausekommen.

Advent als Zeit der Erwartung

ist die Zeit der Gerüche:

nach Weihnachtsgebäck,

Tannen, Kerzen und dem Glühwein-

und Bratwurstduft in den

weihnachtlichen Innenstädten.

Der Geruchssinn des Menschen

ist mit der Erinnerungskraft am

stärksten verbunden. Während

bildliche Erinnerung an prägende

Eindrücke verblasst und

der genaue Wortlaut von Gehörtem

oft nur bruchstückhaft

erinnert wird, bleiben manche

Gerüche Jahrzehnte unverloren

im Gedächtnis.

Gehen vorweihnachtliche

Gerüche in unserer kommerzialisierten

Welt ebenso

verloren wie der Sinn für Bedeutung

und Zauber des Advents?

Die vorweihnachtliche

Buß- und Besinnungszeit ist

in Gefahr, klagen alle Jahre

wieder besorgte Zeitgenossen.

Gleichwohl: Genau in unserer

technisierten und kommerzialisierten

Welt gehen wir auf

Weihnachten zu.

Mitten hinein in diese Welt

kommt Jesus; gerade

ihr, die keine „heiligen Zeiten“

mehr respektieren wollen, begegnen

Gott. So lange dies so

ist, können wir unbesorgt sein:

Weihnachten kann nicht verloren

gehen. Die Spiritualität

dieser Ankunft erzeugt keine

Idylle, sondern offenbart der

unheiligen Welt ihr Geheimnis:

Gott wird Mensch, auf

dass wir menschlich werden.

Ähnlich wie der Geruch des

Advents sich unauslöschlich

dem Gedächtnis einprägt, ist

Gottes adventliche Spur kräftig

genug, um selbst im Licht der

Neonreklamen noch einen Abglanz

seines Lichtes zu sehen:

„Das Volk, das im Finstern

wandelt, sieht ein großes Licht,

und über denen, die da wohnen

im finstern Lande, scheint

es hell.“ (Jes 9, 1) Auch dieses

Strahlen ist adventliches Licht

und predigt wie Geschenke und

Weihnachtsmärkte den inneren

Sinn aller Advents-Bräuche:

Die Ankunft Gottes in unseren

Herzen, die die Welt so nötig

braucht wie vor 000 Jahren.

Schöne Weihnachtsmärkte gehören wie selbstverständlich zum Fest.

Uwe Rieske


Advent

Gott nimmt uns unsere

Hilflosigkeit nicht übel

„Ach, die Tür des Glücks, sie

geht nicht nach innen auf“,

hat einmal Sören Kierkegaard

gesagt – ein ganz und

gar adventlicher, weihnachtlicher

Satz, der leider viel zu

wenig beherzigt wird. Denn

Weihnachten, das ist das

Fest, an dem die Menschen

versuchen, Glück, Frieden

und Harmonie geradezu herbeizuzwingen.

Wochen, ach, was sag ich,

Monate im Voraus wird geschmückt,

gekauft, gewirkt.

Man darf ja schon froh sein,

dass der 4 . Weltkongress der

„Weihnachtsmänner“ sich gegen

ein zweites Weihnachtsfest

im Juli ausgesprochen hat, das

die Arbeit am Jahresende erleichtern

sollte (kein Witz, so

geschehen im Juli 00 auf der

dänischen Insel Seeland).

„Ach, die Tür des Glücks, sie

geht nicht nach innen auf“

– und doch, welche Anstrengungen,

welcher Stress, damit

das Fest gelingt. Doch die

Tür des Glücks kann ich nicht

einhämmern, kann ich nicht

einrennen, selbst wenn ich

mich mit Macht dagegen werfe,

bleibt sie geschlossen. Vor

der Tür des Glücks kann ich

nur einen Schritt zurücktreten

und warten. Und genauso ist

es mit Weihnachten. Mag ich

noch so viele Adventskalendertürchen

geöffnet haben, die

Ölgemälde von Friedbert Simon

Tür zu Weihnachten geht nicht

nach innen auf. Ich muss einen

Schritt zurücktreten und warten,

dass mir die Tür geöffnet

wird.

Denn das Geschenk der

Menschwerdung Gottes können

wir uns nicht selbst machen.

Das mag für uns „Macher“ im

ersten Moment bedrückend

sein, doch welche Entlastung

erfahren wir dadurch in Wahrheit.

Mal nicht für alles verantwortlich

sein zu müssen, sich

beschenken lassen zu dürfen.

Ob wir Gott begegnen, liegt

nicht im menschlichen Ermessen.

Wir können uns für seine

Liebe und Gnade offen halten.

Unsere Hände bleiben leer,

wenn sich Gott nicht selbst in

sie hineinlegt, doch wenn sie

schon mit allerlei Tand und Fir-

Seite 7

lefanz gefüllt sind, wird er dort

keinen Platz finden.

Im Kind in der Krippe, in

dem sich Gottes Größe ganz

klein macht, will er uns nahe

sein. Machen wir uns auch

klein, kommen wir ihm auf

Knien entgegen mit all unserer

Schwachheit, mit dem manchmal

schwankenden Glauben.

Wenn Gott sich nicht scheut,

in einem Kind hilflos zu sein,

wird er uns unsere eigene Hilflosigkeit

nicht übel nehmen,

er erwartet keine „Macher“. In

der abgeschiedenen Stille des

Stalles will er uns begegnen,

werden wir selber still, öffnen

wir uns ihm in der Einsamkeit

und im Gebet. Wenn wir guten

Willens sind, wird seine Liebe

und Gnade jede Distanz überwinden.

Ich kann diesen Schritt vor der

Weihnachtstür zurückgehen,

weil ich Gott vertraue: „Ich

verlasse mich auf Gott“ besagt,

dass ich mich verlasse, dass

ich nicht nur einen Schritt zurücktrete,

sondern ganz aus mir

herausgehe und mich ganz auf

ihn einlasse. Er wird die Tür

öffnen, ich darf mich beschenken

lassen.

Michael Tillmann


Seite Weihnachtsgedichte

Geboren ist das Kind zur Nacht

für dich und mich und alle,

drum haben wir uns aufgemacht

nach Bethlehem zum Stalle.

Sei ohne Furcht, der Stern geht mit,

der Königsstern der Güte,

dem darfst du trauen, Schritt für

Schritt,

dass er dich wohl behüte.

Und frage nicht und rate nicht,

was du dem Kind sollst schenken.

Mach nur dein Herz ein wenig licht,

ein wenig gut dein Denken,

mach deinen Stolz ein wenig klein,

und fröhlich mach dein Hoffen -

so trittst du mit den Hirten ein,

und sieh: die Tür steht offen.

URSULA WÖLFEL

Heut ist die wunderbare Nacht

da Christus uns geboren.

Nun freut euch alle, singt und lacht.

Denn niemand ist verloren.

Ihr ruhet in der Hand des Herrn.

So macht euch keine Sorgen.

Seid glücklich, habt einander gern.

Und liebt euch auch noch morgen.

GINA Ruck-Pauquèt


Seite 9


Seite 10 Zum Vorlesen

Stefan sucht das Christkind

Es war kurz vor Weihnachten.

Stefan saß in

seinem Bett. Er konnte

nicht einschlafen. Zu gerne

wollte er das Christkind finden.

„Am besten mache ich

mich sofort auf die Suche“,

rief er, sprang aus dem Bett,

kleidete sich an, und schon

schlüpfte er leise durch die

Haustüre nach draußen.

Die Turmuhr schlug gerade

Mitternacht, als er auf dem

Marktplatz ankam. Ein blau

funkelnder Bus stand mitten

auf dem Platz. „Fahrgäste in

den Himmel, bitte einsteigen“,

leuchtete über der Frontscheibe

hellrot auf. Schnell stieg Stefan

ein, sicher würde er das Christkind

im Himmel finden! Der

Bus fauchte und rüttelte, langsam

kletterte er die Wolken

empor. Stefan und die anderen

Fahrgäste schauten gebannt aus

den Fenstern.

Nach einer Weile hielt der

Bus an einer Regenbogenbrücke.

Stefan stieg aus und

ging auf ein goldenes Tor zu.

„Hier muß das Christkind

wohnen!“ Auf sein Läuten

öffnete ein freundlicher alter

Mann. „Ja, ja, das Christkind

wohnt hier, aber es ist

schon lange auf der Erde, du

musst es dort versuchen.“

Enttäuscht wandte sich der Junge

ab und lief mit hängenden

Schultern die Regenbogenbrücke

entlang. Plötzlich spürte er

ein Zwicken an seinem Zeigefinger.

Ein bunter Hahn stand

hinter ihm und knabberte sanft

am Finger. „Kikeriki“, rief er,

„ich heiße Knurrhähnchen und

möchte dir bei deiner Suche

nach dem Christkind helfen.

Steig auf meinen Rücken, wir

fliegen nach Amerika, vielleicht

ist dort das Christkind.“

Ist das Christkind

in New York?

Sie flogen durch den endlos

weiten Himmel, und als sie

sich der Erde näherten, lag

New York mit seinen riesigen

Wolkenkratzern vor ihnen.

In Manhattan, der Insel inmitten

der Großstadt, setzte

Knurrhähnchen den Jungen ab.

Stefan machte sich allein auf

die Suche. Ihm gefiel das bunte

Treiben in der großen Stadt.

Überall in den Straßen standen

Christbäume, und an den

Türen der Häuser hingen geschmückte

Weihnachtskränze.

Es begann schon zu dämmern,

als er einem dicken, freundlichen

Mann mit weißem Bart

und roter Jacke begegnete. Er

hatte schwarze Stiefel an und

auf seinem Kopf saß eine lustige,

rote Zipfelmütze.

„Hast du vielleicht das Christkind

gesehen?“ fragte Stefan

den Mann. Dieser schüttelte

den Kopf. „Nein“, sagte er,

„in Amerika bringe ich die

Gaben, man nennt mich hier

Santa Claus. Vielleicht fragst

du mal in England?“ Damit

wandte sich Santa Claus ab

und verteilte weiter seine

Päckchen.

Stefan sucht

in England

Ratlos blieb Stefan zurück.

Da spürte er ein wohlvertrautes

Picken an seiner Hand.

Knurrhähnchen war im rich-


Zum Vorlesen

tigen Augenblick gekommen.

„Nun, wo soll’s hingehen?“

Stefan nannte das Ziel, schon

stieg der Hahn in den Himmel

empor. Der Junge war von

den letzten Ereignissen so erschöpft,

dass er seinen Kopf

in das weiche Gefieder bettete

und sofort einschlief. Er

wachte erst wieder auf, als sie

bereits in England waren.

Ein kleines Mädchen beobachtete

ihn interessiert als

er herzhaft gähnte. „Kannst

du mir sagen, ob ich hier das

Christkind finde?“ Das Mädchen

lächelte: „Hier gibt es

gar kein Christkind, bei uns

kommt Father Christmas am

Weihnachtsmorgen und füllt

unsere Strümpfe, die wir am

Abend am Kamin aufgehängt

haben, mit Geschenken.“

Stefan bedankte sich und ging

enttäuscht weiter. An der nächsten

Ecke stand ein Mann, der

bunte Luftballons verkaufte.

„Hallo“, rief er Stefan zu,

„willst du meine Ballons einen

Augenblick halten? Ich möchte

nur schnell eine Tasse Tee

trinken und mich ein wenig

aufwärmen.“ „Gerne“, antwortete

Stefan. Doch kaum hielt

der die Luftballons in seinen

Händen, begannen sie langsam

aufzusteigen, höher, immer

höher, bis sie über London verschwunden

waren.

Das ist also

Schweden

Stefan war gespannt, wohin

ihn der Wind treiben würde.

Ab und zu schaute er sich nach

Knurrhähnchen um, aber der

segelte munter hinter den bun-

ten Ballonstrauß her. Nach langer

Zeit landeten sie im Hafen

von Stockholm.

„Das also ist Schweden“, dachte

er. Überall in den Fenstern

standen brennende Kerzen.

Stefan glaubte bestimmt,

hier werde er das Christkind

finden. Zitternd vor Kälte lief

er in das nächstbeste Haus.

Auch hier standen Kerzen:

auf der Treppe, in den Fensternischen

und in den rotlackierten

Holzleuchtern.

Plötzlich öffnete sich eine

Tür und ein Mädchen mit

einem Lichterkranz auf den

blonden Locken trat heraus.

„Christkind!“ rief Stefan

freudig und trat auf das Mädchen

zu. Doch es war auch

diesmal nicht das Christkind,

sondern die „Lucia Braut“,

mit der die Schweden das

Fest der Wintersonnenwende

begehen.

Da lief Stefan auf die Straße

und schluchzte: „Knurrhähnchen,

bitte bring mich nach

Hause!“ Der Hahn, der draußen

gewartet hatte, legte seine

ausgebreiteten Flügel um Stefans

Schultern. „Nur keine Sorge,

wir finden das Christkind.

Klettere auf meinen Rücken

und halte dich gut fest.“

Der Junge schlang die Arme

um den Hals des

Hahns, und sie stiegen

in die kalte Luft

empor. Lange Zeit

flogen sie über Seen

und Wälder.

Stefan beobachtete

interessiert die

L a n d s c h a f t .

„Sieh nur die

schönen bunten

Seite 11

Türme!“ rief er und zeigte dabei

in die Ferne.

„Laß uns dort nach dem

Christkind fragen.“

Knurrhähnchen landete auf

einem Platz in einer großen

Stadt. „Wo sind wir hier?“

fragte Stefan eine Frau. „Und

kannst du mir sagen, wo ich

das Christkind finde?“ „Langsam,

langsam“, antwortete

die Frau. „Du bist hier auf

dem Roten Platz in Moskau.

Das Christkind gibt es bei uns

nicht, hier kommt am Neujahrstag

Väterchen Frost und

bringt Geschenke!“

Stefan bedankte sich, und beide

machten sich nun endgültig

auf den Weg nach Hause.

Als Stefan von weitem das Haus

der Eltern sah, hörte er auch

die Weihnachtsglocken läuten.

Kaum gelandet, schlüpften die

beiden schnell durch die Haustüre

ins Warme. Im Wohnzimmer

war der Christbaum festlich

geschmückt und leuchtete.

Dann sah Stefan die Krippe,

in der das Christkind lag und

schlief.

Da war also das Christkind zu

ihm gekommen, während er es

überall gesucht hatte!

Lore Hummel


Seite 1 Gedichte

Ich hol dir

die Sterne vom Himmel...

Irgendwann wollten wir alle einmal für jemanden die Sterne vom Himmel holen, und haben‘s

dann im Grau des Alltags vergessen.

Der Himmel ist hoch, die Sterne sind fern, doch manchmal ist da jemand, der holt mir einen

Stern vom Himmel....

Wenn ich mutlos bin - und da ist einer der sagt, du schaffst es.

Wenn ich einen Fehler mache - und da ist einer der sagt, versuch‘s noch mal.

Wenn mein Herz voller Trauer ist - und da ist einer, der meine Trauer aushält.

Wenn ich alt bin - und da ist einer, der geduldig mit mir ist.

Wenn ich hasse - und da ist einer, der mir in Liebe begegnet.

Wenn ich behindert bin - und da ist einer, der nicht wegschaut.

Wenn ich im Regen stehe - und da ist einer, der mich unter seinen Schirm nimmt.

Wenn ich verletze - und da ist einer, der sagt, ich verzeihe dir.

Wenn meine Augen voller Tränen sind - und da ist einer, der mitfühlt.

Wenn ich Kummer habe - und da ist einer, der mir zuhört.

Wenn ich unausstehlich bin - und da ist einer, der mich trotzdem mag.

Jedes Mal, wenn das geschieht, kommt ein Stückchen Himmel auf unsere Erde, ein Stück vom

Stern von Bethlehem.

Weihnacht ist nah - immer wenn einer sagt, ich hol‘ dir die Sterne vom Himmel.

E I N L A D U N G

Liebe Mädchen und Jungen!

Die nächste Aktion Dreikönigssingen steht wieder bevor.

Wer möchte sich engagieren und mit dazu beitragen, vielen

Kindern in den Ländern der Not die Chance für eine menschenwürdige

Zukunft zu schenken?

Mach mit und meldet Euch bei:

Rosemarie Zewe, Telefon 799 000.

Danke!


Sternsinger

Jährlich können mit den Mitteln

aus der Aktion Dreikönigssingen

rund .000 Projekte für

Not leidende Kinder in Afrika,

Lateinamerika, Asien, Ozeanien

und Osteuropa unterstützt

werden.

In den Gemeinden Heilig

Kreuz und St. Laurentius finden

am 6. Dezember die Aussendungsgottesdienste

für die

Sternsinger statt.

Vom 27. Dezember bis 6. Ja-

Seite 1

Sternsinger aus unseren Pfarreien

unterwegs für Kinder in Not

So lautet das Motto der Aktion

Dreikönigssingen 007, die uns

ins Beispielland Madagaskar

führt. Dort leben viele Menschen

bewusster mit der Natur

– sind sie doch besonders auf

diese angewiesen und herausgefordert,

Alternativen im Umgang

mit Ressourcen zu finden.

Vor allem die junge Generation

hat dort die Aufgabe, Neues

zu lernen, auszuprobieren und

die Regierung, ihre Eltern und

Großeltern zu überzeugen, dass

z.B. das Abholzen der Wälder

zur Gewinnung von Brennholz/

Energie nicht der alleinige Weg

mit Blick in die Zukunft sein

kann.

Auch wir in Deutschland sind

nicht aus der Verantwortung

entlassen, für nachfolgende

Generationen mit den jetzt zur

Verfügung stehenden Ressourcen

sorgsam umzugehen und

„die Schöpfung für sie zu bewahren“.

Wir Menschen sind

die „Krone“ dieser Schöpfung

Gottes, dürfen diese gestalten

und in ihr leben.

Festlich gekleidet und mit

einem Stern vorneweg sind die

Sternsinger wieder in den Straßen

unterwegs. Mit dem Kreidezeichen

„ 0*C+M+B+07“

bringen sie als die Heiligen

Drei Könige den Segen „Christus

segne dieses Haus“ zu den

Menschen und sammeln für Not

leidende Kinder in aller Welt.

nuar sind sie unterwegs und

wünschen Ihnen Gottes Segen.

Falls die Sternsinger in Quadrath

während Ihrer Abwesenheit

an der Haustüre waren,

rufen Sie bitte im Pfarrbüro an.

Es kommen dann „Sonderbeauftragte

Sternsinger“ zu Ihnen

nach Hause.

In St. Michael, Ahe besuchen

die Kinder Sie am 6. Januar

mit gesegneter Kreide.


Seite 14 Messen, Andachten, Beichten

Heilig Kreuz St. Michael St. Laurentius

Mittwoch, 13.12.2006

1 .00 Bußandacht

Mittwoch, 20.12.2006

17.00 - 1 .00 Beichtgelegenheit

Heilig Abend

Sonntag, 24.12.2006

14. 0 Krippenfeier

16.00 Kinderchristmette

1.00 Christmette

1. Weihnachtstag

Montag, 25.12.2006

09.4 Festmesse

2. Weihnachtstag

Dienstag, 26.12.2006

09.4 Heilige Messe

Aussendung der

Sternsinger

Silvester

Sonntag, 31.12.2006

09.4 Heilige Messe

Neujahr

Montag, 01.01.2007

09.4 Heilige Messe

Dankeschön-Gottesdienst

Sternsingeraktion

Sonntag, 07.01.2007

9.4 Familien-Messe mit

Gemeindetreff

Freitag, 15.12.2006

1 .00 Bußandacht

Samstag, 23.12.2006

17. 0-1 . 0 Beichtgelegenheit

Heilig Abend

Sonntag, 24.12.2006

1 . 0 Ökumen. Wortgottes-

dienst besonders für

Kinder

1 . 0 Christmette

1. Weihnachtstag

Montag, 25.12.2006

10.00 Festmesse

2. Weihnachtstag

Dienstag, 26.12.2006

10.00 Heilige Messe

Donnerstag, 28.12.2006

1 .00 Heilige Messe

anschl. Segnung der

Kinder

Samstag, 30.12.2006

1 . 0 Heilige Messe

Neujahr

Montag, 01.01.2007

1 . 0 Heilige Messe

zum Jahresbeginn

Heilige Drei Könige

Samstag, 06.01.2007

1 . 0 Heilige Messe

anschl. Neujahrsempfang

Donnerstag, 21.12.2006

1 .00 Bußandacht

anschl. Heilige Messe

Samstag, 23.12.2006

16.00-17.00 Beichtgelegenheit

Heilig Abend

Sonntag, 24.12.2006

16.00 Kinderwortgottes-

dienst

.00 Christmette

1. Weihnachtstag

Montag, 25.12.2006

11.00 Festmesse

2. Weihnachtstag

Dienstag, 26.12.2006

11.00 Heilige Messe

Aussendung der

Sternsinger

Samstag, 30.12.2006

17.1 Heilige Messe

Silvester

Sonntag, 31.12.2006

1 .00 Jahresabschlussmesse

Wer dich durch das alte Jahr

geführt hat,

dem dankst du,

wenn das neue anbricht.

AFRIKA

Heilige Drei Könige

Samstag, 06.01.2007

17.1 Heilige Messe


Adventsfenster

„Wir sagen euch an …“

Adventsfenster in Ahe

MGKunst@aol.com

www.gutekunstanblumen.de

Öffnungszeiten:

Mo.-Fr. 0 . 0-1 . 0 & 14.00-1 . 0

Sa. . 0-14.00; So. 10.00-1 .00

Seite 1

„Alles hat seine Zeit…“ Nur wir haben oft so wenig Zeit. Daran kann auch die Adventszeit nichts

ändern. Die Adventsfenster, die wir in Ahe, Woche für Woche öffnen, können uns aber helfen wieder

nachzudenken, wieder neu zu entdecken, was uns im Advent - in der Vorbereitung auf Weihnachten

- wichtig ist.

Wir treffen uns immer donnerstags um 1 Uhr, um die Fenster zu öffnen, um zu singen und zuzuhören,

um zu erleben, dass wir nicht alleine sind - auf dem Weg zur Krippe.

Auch in diesem Jahr werden wieder viele bei der Gestaltung der Fenster aktiv werden. Wir freuen

uns auf die Zusammenarbeit mit den Kommunionkindern, Mitgliedern der Evangelischen Kirchengemeinde

und den Kindern der Offenen Ganztagsgrundschule.

Wo die Fenster geöffnet werden, entnehmen sie bitte den Plakaten, der Pfarrinformation, der Presse

oder der Homepage unserer Pfarrgemeinde (www.st-michael-ahe.de).

Annette Ullrich

Wir bieten Ihnen auch

Trauerfloristik und

Grabpflege an.


Seite 16

Glaubenskurs

Zehn Mitglieder unserer Gemeinden besuchten das Bild von Emmaus in der Benediktinerabtei Kornelimünster.

Im Glauben unterwegs

Wir sind eine Gruppe von

zehn Personen aus dem Pfarrverband,

die von Diakon Hermann-Josef

Schnitzler geleitet

wird. Einmal im Monat treffen

wir uns und reden über religiöse

Themen. Herr Schnitzler

wählt die Themen aus der Bibel

aus, über die wir sprechen.

Weitere Interessenten melden

sich bei Diakon Schnitzler.

Am Sonntag, . November,

unternahmen wir unsere erste

Tour. Es ging in die Benediktinerabtei

Kornelimünster nach

Aachen. Dieses Ziel wählten

wir aufgrund der Emmaus-

geschichte, die unser Thema

im Frühjahr war. In der Abtei

hängt ein Bild von dieser Geschichte,

welches wir uns anschauten.

Um 10. 0 Uhr besuchten wir

gemeinsam das feierliche

Hochamt. Nach einem Mittagessen

in der Abtei berichtete

Pater Oliver kurz aus dem Klosterleben.

Alle neun Mönche

treffen sich vor jeder Messe

vor dem Emmaus-Bild. Dort

kommen sie zur Ruhe und begeben

sich dann gemeinsam in

die Kirche. Nach dem Mittagsgebet

traten wir den Heimweg

an. Doris Achten

Bete und arbeite!

Wir glauben, dass der Mensch

zu sich selbst findet, wenn er

ein ganzes JA zur Erde und

ein ganzes JA zu Gott spricht.

In dieser positiven Spannung

findet der Mensch seine

Selbstverwirklichung. Gebet

und Arbeit - das benediktinische

»ora et labora« - sind

in diesem Sinn die Pole unseres

Selbstverständnisses als

Christen und Benediktiner.

Mehr Infos unter: www.

abtei-kornelimuenster.de


Sozialdienst

am anderen

Ende der Welt

Was Michaela Göwe (19) aus

Ichendorf 14.000 km von

Zuhause entfernt erlebte.

Am östlichen Rand

der Philippinen befindet

sich ein kleiner

Ort namens

Iriga. Dort werden

im katholischen

„Fatima-Center“

160 Kinder aus

Problemfamilien

betreut und erzogen.

Die Abiturientin

Michaela Göwe

aus unserer Heilig

Kreuz-Gemeinde

hat im Sommer vier

Wochen vor Ort

mitgeholfen.

weiter nächste Seite

Seite 17


Seite 1

Das „Fatima-Center“ in Iriga am östlichen Rand der Philippinen. Hier leben zehn Augustinerinnen mit etwa 160

ihnen anvertrauten Kindern.

Geld verdienen kann man

mit solchem Engagement

in den von Kolping organisierten

„work-camps“ nicht.

Im Gegenteil: ca. .000 Euro

kratzte Michaela mit Hilfe ihrer

Eltern zusammen, um – wie

sie sagt – eine andere Kultur

kennen zu lernen.

Es sind nicht vornehmlich Waisen,

die im „Fatima-Center“

leben, sondern Kinder aus zerrütteten

Verhältnissen. Manche

haben drogensüchtige Eltern,

die Mütter von anderen verkaufen

ihre Körper gegen Geld. In

den Kolping-„work-camps“ leben

und arbeiten jeweils zehn

Leute aus Deutschland für jeweils

einige Wochen, oft – wie

Michaela – angehende Abiturientinnen

und Studentinnen. Sie

helfen, wo immer sie können.

„Die Küche des ‚Fatima-Centers’

war durch Termiten und

Wirbelstürme vollkommen

zerstört. Wir haben beim Wiederaufbau

geholfen“, erzählt

Michaela Göwe, die Erde und

Steine geschleppt, Fenstergitter

gestrichen und Unkraut gejätet

hat.

Oberschwester Felicitas (6 ) ist

die Chefin der zehn Augustinerinnen,

die das Haus betreiben:

liebevoll und verständnisvoll

und doch mit einer gebotenen

Portion Strenge gegenüber ihren

Schutzbefohlenen. Michaela

und ihr Team unterstützten

die Schwestern, wo es ging.

Sie spielten mit den Kindern,

halfen bei den Hausaufgaben,

bastelten Styropor-Flieger und

einmal organisierten sie sogar

einen „deutschen Abend“ (es

gab Nudeln und Gulasch).

Und: Die jungen Leute aus

Deutschland konnten Ausflüge

machen, etwas von Land

und Leuten sehen. Michaela:

„Die Menschen waren superneugierig

und sehr gastfreundlich.“

Einmal waren sie sogar

bei einem reichen Nachbarn,

einem Kanadier, eingeladen. Er

lässt auch die Kinder bisweilen

in seinem Pool schwimmen.

Und der Glaube? Zweimal täglich

beteten die Schwestern je

eine halbe Stunde den Rosenkranz.

Die allabendliche Messe

besuchten Michaela und ihre

Mitstreiter regelmäßig. Michaela:

„Ich war erstaunt, wie ernst

schon diese kleinen Kinder unseren

Glauben nehmen. Eines

sagte zu mir: „Ich bete heute


für meine tote Mama.“

Und auch das hat die 19-Jährige

aus Ichendorf erfahren:

„Wie vielen Leuten auf der

Welt es richtig dreckig geht.

Und wie viel Halt unser Glaube

und die Kirche diesen Menschen

geben.“

Michaela ist wieder zu Haus

und bald macht sie ihr Abitur.

„Ich würde jederzeit sofort

wieder dort hin fliegen“, sagt

sie. Den Kontakt zum „Fatima-Center“

hält sie aufrecht

und versucht, von hier aus zu

helfen. „Geld wird immer benötigt“,

weiß sie und bittet um

jedwede Unterstützung, denn:

„Ich sorge dafür, dass alles

auch wirklich dort ankommt.“

Kontakt:

Michaela Göwe, Telefon

02271-97132, Handy 0173-

3172323 oder per e-mail:

mikky1810@web.de.

Klaus Kelle

Oben: Nicht zu fassen – das wird mal

eine Küche.

Seite 19

Kinder, die wieder die Perspektive

auf ein glückliches Leben haben.

unten: Die Helfer auf Freizeit-Tour.


Seite 0

„Komm, wir gehen

für unser Volk...“

Edith Stein um 1935

Edith Stein kam als

Kind jüdischer Eltern

zur Welt, ihr Vater

war ein wohlhabender Holzhändler.

Sie studierte Philosophie in

Göttingen und Breslau und

wurde Assistentin bei Edmund

Husserl in Freiburg. Das lange

Ringen um ihre persönliche

Entscheidung für den Glauben

an Jesus Christus fand erst

19 1 ein Ende, als sie bei einer

Freundin das autobiographische

„Leben der heiligen Teresa von

Avila“ zu lesen begann. Sie war

sofort gefangen und hörte nicht

mehr auf bis zum Ende: „Als

ich das Buch schloss, sagte ich

mir: Das ist die Wahrheit.“ Die

ganze Nacht hindurch hatte sie

gelesen bis zum Aufgang der

Sonne. In dieser Nacht hat sie

die Wahrheit gefunden, nicht

die Wahrheit der Philosophie,

sondern die Wahrheit in Per-

son, das liebende Du Gottes.

Edith Stein hatte die Wahrheit

gesucht und Gott gefunden. Sie

ließ sich unverzüglich taufen

und in die katholische Kirche

aufnehmen.

Der Empfang der Taufe bedeutete

für Edith Stein keineswegs

den Bruch mit ihrem jüdischen

Volk. Sie sagt im Gegenteil:

„Ich hatte die Praxis meiner jüdischen

Religion als Mädchen

von vierzehn Jahren aufgegeben

und fühlte mich erst nach

meiner Rückkehr zu Gott wieder

jüdisch.“ Sie ist sich stets

dessen bewusst, „nicht nur geistig,

sondern auch blutsmäßig

zu Christus zu gehören“.

Sie wollte Nonne werden, was

ihr aber verwehrt wurde. Nach

der Machtübernahme der Nationalsozialisten

wurde sie

19 von ihrem Lehrstuhl für

wissenschaftliche Pädagogik

verstoßen, wenig später konnte

sie doch noch in Köln in

den Karmeliterorden eintreten

und nahm den Ordensnamen

Benedicta vom Kreuz an. Im

Jahr der großen Judenpogrome

19 legte sie ihre Gelübde ab.

Mehrfach versuchte sie, Papst

Pius XI. zu einer Stellungnahme

gegen Antisemitismus und

Pogrome der Nazis zu bewegen.

Wegen ihrer jüdischen Abstammung

floh sie am 1. Januar 1939

vor den Nationalsozialisten nach

Holland ins Kloster von Echt.

Die Priorin ihres eigenen Klos-

Heilige

ters verriet den Nazis, dass Benedicta

jüdischer Abstammung

ist. Bei einer Polizeiaktion gegen

Juden, die zum Christentum

konvertiert waren, wurden

Benedicta und ihre nach dem

Tod der Mutter 19 6 ebenfalls

in den Karmeliterorden eingetretene

Schwester Rosa am .

August 194 in Echt verhaftet.

„Komm, wir gehen für unser

Volk“, sagte sie dabei zu Rosa.

Auf die zuvor mögliche Flucht

in die Schweiz hatte sie verzichtet,

weil diese nur ohne ihre

Schwester möglich gewesen

wäre. Schon am 7. August wurde

Benedicta vom Kreuz nach

Auschwitz verschleppt und dort

in der Gaskammer ermordet.

Edith Stein gilt als eine der

Patroninnen Europas. Sie ist

die erste katholische Märtyrerin

jüdischer Abstammung, die

kanonisiert (heilig sprechen, in

den Kanon aufnehmen) wurde.

Am 1. Mai 19 7 wurde sie von

Papst Johannes Paul II. selig

und am 11. Oktober 199 heilig

gesprochen.

Klaus Kelle

Edith Stein auf einer Vortragsreise

in Wien 1931.


Erbistum Köln

Papst Benedikt XVI. segnet die Statue der heiligen Ordensfrau Edith Stein

Edith-Stein-Statue

steht am Petersdom

Papst Benedikt XVI. hat

am 11. Oktober im Vatikan,

die aus dem Erzbistum

Köln gestiftete Statue

der heiligen Ordensfrau Edith

Stein, mit Ordensnamen Teresia

Benedicta a cruce, in Empfang

genommen und gesegnet.

Nach der Mittwochs-Audienz

fuhr der Papst zur Westfassade

der Peterskirche, wo die

Edith-Stein-Plastik nun neben

der von Theresa von Avila in

einer Nische steht. Erzbischof

Joachim Kardinal Meisner

übergab die Statue offiziell an

den Papst, der sie unter dem

Beifall des Stifterpaares Wolfgang

und Brigitte Hirsch, des

Künstlers Paul Nagel, vieler

Bischöfe und einer Gruppe von

rund 400 Pilgern einsegnete.

Bei der Zeremonie anwesend

waren auch jüdische Rabbiner

sowie Vertreter der Edith-

Stein-Gesellschaft. Während

der vorangegangenen Generalaudienz

hatte der Papst die

zur Übergabe nach Rom gereisten

Pilger eigens begrüßt.

Kardinal Meisner hatte tags

zuvor in einer Predigt auf dem

Campo Santo Teutonico darauf

hingewiesen, dass Edith Stein

die christliche Lebensregel des

Benedikt von Nursia „Bete und

arbeite“ um eine dritte Regel,

„die Passion zum Mitleid“,

erweitert habe. Zu einem Zeitpunkt,

da Moral und Ethik in

Deutschland in einem nie gekannten

Abgrund angekommen

seien, habe Edith Stein Zeugnis

für die Wahrheit abgelegt.

Knapp sechs Meter groß und

mehrere Tonnen schwer ist die

Statue, die in Carrara in der

Toskana gefertigt wurde. Edith

Stein stellt sie dar, erkennbar

an der Tora (hebräischer Bibelteil)

und dem Kreuz, die sie in

ihren Händen hält. Der Kölner

Künstler Paul Nagel hat fast

zwei Jahre an seinem Entwurf

gearbeitet.

Seite 1

Neuer Pressesprecher

des Erzbistums und

Chefredakteur der

Kirchenzeitung

Die Kölner Kirchenzeitung

hat einen neuen Chefredakteur.

Zum 1. November übernahm

Stephan Schmidt die

Leitung des Blattes (Auflage

67.000) von Prälat Erich

Läufer.

Für Aufsehen und Proteste

sorgte die Tatsache, dass

Schmidt überraschend auch

mit der Leitung des Erzbischöflichen

Presseamtes betraut

wurde.

Der bisherige Pressesprecher

Kardinal Meisners, Dr. Manfred

Becker-Huberti, wurde

offenbar von dieser Entscheidung

völlig überrascht. Von

seiner bevorstehenden Absetzung

erfuhr er aus einem

Zeitungsartikel..

Stephan Schmidt, 4 -jähriger

Journalist, war zuvor

Redakteur des in Düsseldorf

erscheinenden Magazins

„Wirtschaftswoche“ und

gehört der Personalprälatur

Opus Dei an.

Stephan Schmidt neuer Chefredakteur

der Kölner Kirchenzeitung


Seite

Die Kinder aus dem ersten und zweiten Schuljahr singen begeisternd Lieder, die Diakon Schnitzler auf der Gitarre

begleitet.

Kirche für Schulkinder

Kirche für Kids heißt gemeinsam

beten, singen,

basteln, Geschichten hören

und einfach Spaß haben.

Dazu lädt eine neue Gruppe

um Diakon Hermann-Josef

Schnitzler alle Kinder im ersten

und zweiten Schuljahr

ins Pfarrheim in Quadrath

ein.

Vier engagierte Mütter aus unseren

Gemeinden – Doris Ach-

Zum ausgewählten Thema wird gebastelt und gemalt.

ten, Monika Burger-Schmidt,

Yvonne Gietemann und Elke

Müller – unterstützen Diakon

Schnitzler bei diesen Treffen.

14 Kinder folgten der ersten

Einladung und feierten miteinander

einen fröhlichen Kindergottesdienst.

Schnell waren der

Altar von den Kindern selbst

aufgebaut und die Kerzen angezündet.

Warum feiern wir eigentlich

das Abendmahl?

Die Antwort gab

Diakon Schnitzler

durch eine

Geschichte aus

der Kinderbibel.

Diese wurde in

einem kleinen

Bilderbuch von

den Kindern

selbst gestaltet.

Kirche für Kids

Nach vielem Schneiden, Kleben,

Falten und Bemalen durfte

so jedes Kind am Schluss sein

eigenes Bilderbuch mit nach

Hause nehmen. Dabei wurden

begeistert Lieder gesungen, die

die Kinder schon aus dem Kindergarten

kannten - begleitet

von Diakon Schnitzlers Gitarrenspiel.

Die „großen“ Zweitklässler

bewiesen uns ihren

Lese-Lernerfolg durch das Vortragen

der Fürbitten. Es war für

alle ein wunderbarer Vormittag.

Übrigens: Unser nächstes Treffen

findet am 2. Dezember

um 10. 0 Uhr im Pfarrheim in

Quadrath statt. Alle Kinder des

ersten und zweiten Schuljahres

sind herzlich eingeladen.

Wir freuen uns auf euch!

Monika Burger-Schmidt


Ab 1.09. in neuen

Geschäftsräumen

Seite

Hubertusplatz 4 50126 Bergheim-Kenten


Seite 4 Caritaskreis - Ichendorf

Liebevoll gedeckte

Frühstückstische

Zur zweiten Auflage unseres

Seniorenfrühstücks luden

wir am 14. Oktober zur Heiligen

Messe und anschließend

ins Pfarrheim Ichendorf ein.

An den liebevoll herbstlich geschmückten

Tischen nahmen

zwar nur wenige Platz, aber

denjenigen hat es sehr gut gefallen.

Man genoß das Zusammensein.

Da dies unser Ziel ist,

werden wir in 007 noch einmal

zu einem Nachmittag bei

Kaffee und Kuchen einladen.

Den Termin und die Einla- ren mit dem Oster-Pfarrkurier. schusses für den liebevollen

dungen erhalten unsere Senio- Herzlichen Dank an alle Mit- Einsatz!

rinnen und Senioren ab 7 Jah- glieder des Caritas-Sachaus-

Rosemarie Zewe

„Chance Mensch“ lautet

das Motto der diesjährigen

Sammlung von Caritas

und Diakonie.

In den Einrichtungen und Beratungsstellen von

Caritas und Diakonie ist niemand ohne Chance.

Wir geben auch denen eine Chance, denen

andere vielleicht schon keine Chancen mehr

einräumen wollen: alten oder behinderten Menschen,

Wohnungslosen, Langzeitarbeitslosen,

Straffälligen oder Suchtkranken.

Die diesjährige Haussammlung in der Pfarrgemeinde

Heilig Kreuz, Ichendorf wird bis

zum 16. Dezember durchgeführt. Sie ist für

unsere Pfarrgemeinde verlängert worden.

Wir bedanken uns jetzt schon für Ihre Spende!

Spendenquittungen werden ab 50 Euro ausgestellt.

Rosemarie Zewe


Caritaskreis - Ichendorf

Seite

Wellness für die Seele

„Der Mensch bringt täglich

seine Haare in Ordnung

- weshalb nicht auch sein

Herz?“ lautet eine alte Weisheit.

Leicht gesagt - aber wo

ist der „Kamm“ für das Herz

zu finden? Vielleicht an einem

Ort, wie das Kloster der Salvatorianerinnen

in Horrem.

Eine kleine Gruppe aus der Gemeinde

Ichendorf machte sich

am Freitagabend, . Juni, auf

zu einem Besinnungswochenende.

Was heißt besinnen in einem

Kloster? Wie stelle ich mir das

vor? Auf was lasse ich mich da

ein? Viele dieser Fragen gingen

mir durch den Kopf.

Menschen, denen ich erzählte,

dass ich in ein Kloster für ein

Wochenende fahre, lächelten

- ach ja ins Kloster, da wird ja

sicher nur gebetet.

Unsere kleine Gruppe aus Ichendorf

traf dort auf weitere

kleinere Gruppen aus vielen

verschiedenen Gemeinden,

junge Leute und ältere Menschen.

Nach dem Abendessen lernten

sich die 1 Teilnehmer

kennen. Schwester Uta und

Siegfried Rosenow stellten uns

das Thema des Wochenendes

vor: „Verzage nicht, wenn

dein leitender und führender

Stern verschwindet“ von Pater

Jordan.

Mit Meditation und Liedern

von Marianne Haas wurden wir

auf das Thema eingestimmt.

Wir alle hatten Gelegenheit uns

auszutauschen, miteinander zu

beten und zu singen. Jeder hatte

aber auch die Möglichkeit

,sich zurück zu ziehen, sei es

im Park spazieren zu gehen,

in der Kapelle zu sitzen oder

in dem nett eingerichteten Einzelzimmer

einmal ohne Lärm,

Radio oder Fernseher zur Ruhe

zu finden.

Es tut gut einmal wieder in sein

Herz zu hören, Kraft zu tanken

und seine Seele ruhen lassen.

Alle aus der Gruppe haben

einen Stern mit nach Hause

genommen. Einen Stern für

unseren Weg. Vielleicht haben

auch Sie das Bedürfnis Ihrer

Seele ein Wellness-Wochenende

zu gönnen.

Der Caritaskreis Ichendorf

lädt Sie dazu ein. Im nächsten

Jahr vom 22. bis 24. Juni

2007.

„Die Tür zum Glück ist oft verschlossen.

Manchmal liegt der

Schlüssel unter der Matte.

(von Anne Steinwart)“

Regina Scholl

Bild und

Text:

Marianne

Haas

Mein lieber Gott!

Ganz unter uns,

eins muss ich Dir heute

einfach einmal sagen:

Der Weg zu Dir

ist manchmal ganz schön

anstrengend.

Die dauernden Hindernisse

lassen sich nicht umgehen.

Mühsam ist das, sag ich Dir.

Einbahnstraßen, Umwege,

Begrenzungen, und immer wieder

einmal liegt ein ordentlicher Klotz

mitten auf dem Weg!

Muss das sein?

Ich schaffe das schon, meinst Du?

Na gut. Wie Du meinst.

Aber bei den ganz dicken Klätzen

werde ich meine Hand nach Dir

ausstrecken, und dann ziehst Du

mich ein bisschen, ja?

v. l.: Regina Scholl, Rosemarie Zewe, Fred Schreiber, Maria Kartali und

Maria Heyna vor dem voll bunter Blumen blühenden Garten im Kloster

Salatoris, Horrem.


Seite 6

Caritas-Nachrichten

Caritassonntag

Der diesjährige Caritassonntag fand am 17. September statt. Um

11 Uhr zelebrierte Pfarrer König die Heilige Messe und ab 14. 0

gab es dann Kaffee und Kuchen im Pfarrheim. Auf die Besucher

wartete dort nicht nur ein tolles Kuchenbüfett, sondern auch Tifanny-Arbeiten,

selbstgefertigter Schmuck und die herbst- und

weihnachtlichen Accessoires der Handarbeitsgruppe.

Außerdem gab es einen Büchertisch und viele hübsche Kleinigkeiten.

Gegen 17 Uhr wurde dann ein herzhafter Imbiss serviert.

Ein gelungener Caritassonntag!

Damit auch in Zukunft die Arbeit der Quadrather Caritas gesichert

ist, brauchen wir dringend Verstärkung.

Vor allem suchen wir eine junge Frau oder jungen Mann mit etwas

Zeit, die/der dann die Aufgaben - nach gründlicher Einarbeitung

und tatkräftiger Unterstützung aller Mitarbeiter/Mitarbeiterinnen

von Frau Rogel übernimmt.

Bei allen, die zum Gelingen des Caritassonntages durch Kuchen-

und Geldspenden beigetragen haben, bedanken wir uns ganz

herzlich.

Für die Caritas-Gruppe Quadrath- D. Störmann

Spendenkonto

Kath. Pfarrgemeinde St. Laurentius, Bergheim-Quadrath

Kreissparkasse Köln

Konto-Nr.: 015 300 10 66

BLZ: 370 502 99

Caritas - Quadrath

Ein Pfarrer hat‘s

auch nicht leicht…

Wenn ein Pfarrer bei der

Predigt laut spricht, dann

schreit er.

Wenn er normal spricht,

dann versteht man ihn nicht.

Wenn er Hausbesuche macht,

dann ist er nie zu Hause.

Wenn er zu Hause ist, dann

geht er nicht unter die Leute.

Wenn er mit der Zeit

geht, dann ist er weltlich

eingestellt.

Wenn er es nicht tut, ist er

altmodisch.

Wenn er Pfarrangehörige

besucht, dann schnüffelt er

überall herum.

Wenn er um Spenden bittet,

dann ist er geldgierig.

Wenn er auf des einen

Meinung eingeht, dann ist

der andere beleidigt.

Wenn er den Gottesdienst

pünktlich beginnt, dann geht

seine Uhr vor.

Wenn er später beginnt, dann

hält er die ganze Gemeinde

auf.

Wenn er sich im Beichtstuhl

Zeit lässt, dann macht er zu

lange.

Wenn er es kurz macht,

nimmt er sich keine Zeit für

die Menschen.

Wenn er etwas in der Kirche

verschönert, wirft er unnötig

Geld hinaus.

Wenn er nichts unternimmt,

lässt er alles verkommen.

Wenn er jung ist, hat er keine

Erfahrung.

Wenn er alt ist, dann sollte

er sich endlich pensionieren

lassen.


Kommunionkinder St. Laurentius

Kräutermesse

Am 19. August trafen sich einige

Katechetinnen und 14 Kommunionkinder

auf der Kippe

zum Kräutersammeln.

Nachdem die Kräuter bestimmt

und zu kleinen Sträußchen gebunden

in den Körben verstaut

waren, stärkten sich alle mit

Hefegebäck und Getränken.

Die Heilige Messe am Sonntag

wurde von den Kindern mit gestaltet.

Nach der Messe verteilten

die Kinder die gesegneten

Kräutersträußchen an die Kirchenbesucher.

Dagmar Störmann

Einführungsmesse der

Kommunionkinder 2007

Am 4. September fand unter

dem Thema: „Spielend leben“

die Einführungsmesse für die

Kommunionkinder 007 statt.

Einige Kinder hatten bereits

mit ihren Katechetinnen ein

Spiel eingeübt. Am Samstag,

. September, fand die Generalprobe

statt und am Sonntag

um 11 Uhr ging es los.

Insgesamt 9 Kinder gestalteten

die Messe. Zur Erinnerung

an diese Einführungsmesse erhielten

die Kinder ein originelles

Faltblatt.

Dagmar Störmann

Seite 7

Rosenkranzandacht

am 18. Oktober

Herr Pfarrer König hatte die

Kommunionkinder, Eltern

und Geschwister zum Rosenkranzgebet

eingeladen. Die

Kinder fanden es besonders

toll, dass sie im Altarraum

aus Teelichtern und Rosen

einen riesigen Rosenkranz

legen durften.

Dagmar Störmann


Seite

Seit Ende August treffen

sich unsere Kommunionkinder

in sieben

Gruppen, um als „Fische“ im

Schwarm durch die Vorbereitungszeit

auf ihre Heilige Erstkommunion

am 1 . April 007

zu schwimmen.

Kommunionkinder Heilig Kreuz

Gemeinsam mit Jesus auf dem Weg

27 Kinder bereiten sich auf Ihre Erstkommunion in 2007 vor.

Jedes Kind hat seinen Fisch mit Bild und Unterschrift bunt gestaltet.

Im Oktober stellten wir dann unser

selbstgebautes Schiff in der

Familienmesse vor und nutzten

anschließend den Sonntag, um

uns, unsere Kirche und unser

Thema besser kennen zu lernen.

Wir besuchten die Petri-Kirche

(evangelische Kirche in Quadrath-Ichendorf),

um das schöne

Seitenfenster aus der Nähe zu

betrachten. Eigentlich heißt die

Kirche Petrus-Kirche. Pfarrer

Jürgen Manderla erklärte den

Kindern noch viele Dinge, die


Kommunionkinder Heilig Kreuz

Diese Fisch-Aufkleber können

Sie für 2 Euro im Pfarrbüro

Ichendorf erwerben.

Der Fisch ist ein beliebtes

Geheimzeichen

der Christen, bis heute.

Das griechische Wort

„Ichthys“ für „Fisch“

läßt sich zusammensetzen

aus diesem Mini-

Glaubensbekenntnis:

„Iesus Christos The-u

Hyios Sotär“.

In deutsch bedeutet es:

„Jesus Christus, Gottes

Sohn, Retter“.

etwas anders sind als in unserer

Kirche. Wir bedankten uns mit

einer riesigen Fisch-Grußkarte.

Auch unsere Pfarrgemeinde gehört

zu unserer Vorbereitungszeit!

7 Gemeindemitglieder

sind unserer Bitte nachgekommen,

sich jeweils einen gebastelten

Fisch, der ein Kommunionkind

darstellen soll, mit nach

Hause zu nehmen, für das Kind

zu beten, an es zu denken. Schön

zu wissen, dass alle Kommunionkinder

jetzt in unserer Gemeinde

„verteilt“ sind.

Rosemarie Zewe

Zu viele

Seite 9

Seesterne?

In der Nacht gab es einen heftigen Sturm.

Nun hat die Ebbe eingesetzt.

Das zurückweichende Wasser

hinterlässt Tausende kleiner Seesterne.

Hilflos winden sie sich im heißen Sand

und versuchen vergeblich,

ins rettende Meer zurückzukriechen.

Ein Festessen für die Möwen.

Ein Kind läuft am Strand entlang.

Es sammelt Seestern um Seestern

in sein Sandeimerchen

und watet dann bauchtief ins Wasser,

um die kleinen Tiere freizulassen.

Wieder und wieder ...

Das Kind ist ganz vertieft in seine Arbeit.

Es weiß, dass es sich beeilen muss.

Ein Erwachsener sieht ihm eine Weile

kopfschüttelnd zu und meint dann:

„Hör doch auf mit diesem Unsinn.

Das schaffst du nie!

Es liegen zu viele Seesterne hier im Sand.

Da macht es keinen Unterschied,

ob du ein paar davon zurückbringst oder nicht.“

Das Kind hebt erneut einen kleinen Seestern auf,

hält ihn kurz in der Hand

und lässt ihn dann behutsam ins Wasser gleiten.

„Doch“, sagt das Kind. „Für diesen Stern

macht es einen Unterschied.“

Brigitte Weninger


Seite 0 Messdiener Quadrath-Ichendorf

Eine Menge Spaß und eine M

Die Messdiener aus St. Laurentius und Heilige Kreuz verbrachten wieder eine tolle W

60 Messdiener machten den Wald rund um Bergneustadt unsicher.

Unsere diesjährige

M e s s d i e n e r f a h r t

führte uns nach Bergneustadt,

genauer gesagt

nach Hackenberg. Eine Woche

verbrachten wir dort und

hatten eine Menge Spaß. Mit

knapp 60 Leuten, darunter

Diakon Schnitzler und die

Super-Köchin Monika Graham,

warteten wir am 6. Oktober

abfahrbereit am Quadrather

Pfarrheim.

Nachdem wir die zweistündige

Fahrt überstanden hatten,

bezogen wir die Zimmer, aßen

zusammen und begannen den

Abend mit einem Kennenlernspiel.

Danach folgte das Unterschriftensammeln,

bei dem

sich Leiter im Wald versteckten

und falls sie gefunden wurden,

gaben sie den Gruppen ihre

Unterschrift. Zurück im Haus,

schliefen die Kinder, da sie

fürs Erste ausgepowert waren,

besonders schnell ein.

„Wer, wie, was, warum - wer

nicht fragt, bleibt dumm!“

Am Samstag feierten wir gemeinsam

wie jeden Morgen die

„Religiöse Einheit“, die dieses

Jahr das Thema war: „Wer, wie,

was, warum - wer nicht fragt,

bleibt dumm!“ Hierbei schrieben

wir alle möglichen Fragen,

die sich mit Kirche und Messdienern

befassten, auf Zettel

und immer zwei oder mehrere

Leute erarbeiteten dann ein

paar Fragen und trugen ihr Ergebnis

der Gruppe vor.

Nach der Religiösen Einheit

konnten sich die Kinder für

einen Workshop entscheiden.

Entweder sie bastelten eine

„Fahne“, sangen in einem kleinen

Chor, bereiteten eine Messe

vor, machten beim Bootcamp

mit oder werkelten mit Gips.

Nach dem Mittagessen war das

Chaosspiel an der Reihe. Hierbei

werden Zettel mit Zahlen,

denen Wörter zugeordnet sind,

im ganzen Haus verteilt und

die Kinder in Gruppen eingeteilt.

Die Gruppen kommen

dann durch Würfeln im Spiel-


Messdiener Quadrath-Ichendorf

Seite 1

utprobe mit Spezialeffekten

oche mit vielen Spielen und religiösen Stunden in Hackenberg bei Bergneustadt.

feld voran und müssen immer

die Zahl finden, auf der sie gelandet

sind. Das Chaosspiel gewann

Bastis Gruppe und durfte

sich mit einer Tüte Gummibärchen

den Tag versüßen.

Am Sonntag wurde unser

Highlight-Spiel „Wir-baueneine-Stadt“

gespielt. Bei diesem

Spiel gibt es verschiedene

Stände, bei denen sich jeder

alleine 0-100 Punkte erkämpfen

kann. So testeten wir in der

Oper die Gesangskunst unserer

Messdiener oder man wurde

zum Hund in der Hundeschule.

Am Montag bekamen wir Besuch

von Pfarrer König, der

mit uns zusammen die Heilige

Messe feierte, die von einer

kleinen Gruppe während der

Workshops vorbereitet wurde.

Sie stand unter dem Thema

„Mensch sein“.

Dienstag Abend kam es zum

wohl spannendsten Programmpunkt:

der Nachtwanderung.

Wenige Leiter hatten sie seit

Monaten vorbereitet und in

Diakon Schnitzler und Monika Graham bei der

Essensausgabe für 60 Leute.

Viele Spiele fanden auch draußen im Wald statt.

Hackenberg einen geeigneten

Weg gefunden. Mit angsteinflößenden

Spezialeffekten war

die ganze Wanderung eine

Mutprobe, die manch ein Kind

zum Weinen brachte.

Bei der Lagerolympiade am

Mittwoch kämpfte

wieder jeder für sich.

Nachmittags spielten

wir Stratego. Jeder bekam

einen guten oder

eher schlechten Rang

zugeteilt, mit denen

er Gegner besiegen

konnte.

Donnerstag verkleideten

sich Leiter, um

in einem bestimmten

Gebiet in Bergneustadt

herumzugeistern

und die Aufgabe der Gruppen

bestand darin, die Leiter zu

identifizieren und ihnen eine

Unterschrift zu entlocken.

Den restlichen Tag bereiteten

die Kinder den Bunten Abend

vor. Dieser begann um 0 Uhr.

Ein zweieinhalbstündiges Programm

ließ unsere ohnehin

überanstrengten Lachmuskeln

nochmals in Aktion treten und

als Abschluss gab es eine Disko.

Freitag wurde das ganze Haus

aufgeräumt, geputzt und poliert

und um 14 Uhr fuhren wir heil

und erschöpft nach Hause.

Stephanie Labisch


Seite Kreuzchor - Ichendorf

Eine tolle Gemeinschaft

Der Oktobermarkt war auch in diesem Jahr am Sonntag gut besucht. Der Kreuzchor bot Kuchen nach Hausfrauen-

Nart, Waffeln und Kuchen an.

icht nur, dass wir - gere

musikalische Leistung zu

meint ist der Kreuzchor -

schätzen und unterstützen uns

viel Engagement beim gemein-

als fördernde Mitglieder:

samen Proben und unseren

Aufführungen an den Tag legen,

sondern auch bei gemeinsamen

Aktivitäten sind alle bereit,

ihr Bestes zu geben.

Auf dem Herbstmarkt am 7./ .

Oktober in Quadrath-Ichendorf

waren wir mit einem Kuchenund

Waffelstand vertreten. Un-

Günter Krott u. Helmut Tillmann behalten

den Überblick auf dem Oktobermarkt.

sere Produkte fanden reißenden

Absatz und wurden allgemein

gelobt, weil sie so gut schmeckten.

Ein schönes Sümmchen

kam in unsere Chorkasse. Es

hilft, unser Adventskonzert am

. Adventssonntag, dem 10.1 .,

zu finanzieren. Allen, die gebacken,

verkauft, auf- und abgebaut

und nicht zuletzt denen,

die unsere Köstlichkeiten genossen

haben ein ganz herzliches

Dankeschön.

Wir üben schon fleißig für unser

Adventskonzert. Und zwar

werden Sie die Missa in G von

Franz Schubert, die Missa brevis

in B von Wolfgang Amadeus

Mozart und den Chorsatz

„Du bist’s, dem Ruhm

und Ehre gebühret“ von Josef

Haydn hören.

Immer mehr Personen wissen

unser Engagement und unse-

Daubner Johannes

Frielingsdorf Hans-Dieter

Koch Kurt

Mammel Marlene

Martick Michael

Matuschewski Katharina

Meiser Lothar

Meusch Marlene

Neunzig Josi

Robertz Marianne

Schuch Odilia

Wirtz Andreas

Vielleicht fühlen auch Sie sich,

wenn Sie das lesen, angesprochen,

dabei zu sein. Nach wie

vor freuen wir uns über jeden,

der mit uns singen will.

Gerlind Jungbluth


Kreuzchor Ichendorf

Musik

im

Advent

Sonntag

10. Dezember 2006

Heilig-Kreuz-Kirche

Ichendorf

Beginn: 19.30 Uhr

Einlass: 19.00 Uhr

Seite

Franz Schubert (1797-1828):

Missa in G-Dur D 167

Joseph Haydn (1732-1809):

Motette

„Du bist‘s, dem Ruhm und

Ehre gebühret“

Wolfgang Amadeus Mozart

(1756-1791):

Kirchensonate C-Dur KV 336

Missa brevis in B-Dur KV 275

Mitwirkende:

Gudrun Moroder, Sopran

Franziska Hösli, Alt

Johannes Ellerich, Tenor

Burkhard Zass, Bass

Carbo-Quartett

Milivoy Plavcik, Kontrabass

Michael Jüttendonk, Orgel

Kreuzchor Ichendorf

Leitung:

Christoph Maria Wagner

Eintritt: 10,- EUR

Karten sind erhältlich bei:

- Schreibwaren Kelleter, Quadrath

- bei allen Chormitgliedern

- an der Abendkasse


Seite 4 Wallfahrt Maria Rast

wohl fühlen,

- in bestimmten Kirchen, Kapellen,

an heiligen Gedenkstätten,

Orte, die für uns persönlich

eine Bedeutung haben.

Wallfahrtstag - Einkehrtag

Es ist Nebel und leichter Nieselregen

an diesem 1 . September.

Um 7.4 Uhr wartet an

der St. Michaels Kirche in Ahe

ein Bus, der nach und nach die

1 Pilger nach „Maria Rast“

aufnimmt.

Pünktlich um acht Uhr geht die

Fahrt los, über die Autobahn

der Voreifel zu.

Mit Rosenkranzgebeten und

Marien-Liedern auf den Lippen

sind wir bald in Antweiler vor

Bad Münstereifel und fahren

bergan zu unserem Tagesziel.

Am Eingang des Klosterparks

erwartete und begrüßte uns

Schwester Marie-Birgit, die

uns den Tag über begleitete.

Zuerst gingen wir alle in die

kleine Marienkapelle am

Parkeingang und verharrten

dort im stillen Gebet.

Nach einer Tasse Kaffee bzw.

Tee erklärte uns Schwester Marie-Birgit

im Vortragsraum des

Bildungscenters das von ihr

für uns vorbereitete Tagesprogramm

und begann mit ihrem

ersten Vortrag.

Tagesthema : „Da berühren

sich Himmel und Erde“.

Augenblicke zum Festhalten:

( Beispiele)

- Sonnenaufgang auf einem

Berggipfel,

- Sonnenuntergang am Meer,

- das Kind, das den Regenbogen

sieht, über das Feld läuft

und ihn am Horizont festhalten

möchte,

- die Jugendliche, die am Weltjugendtag

nicht nahe genug am

Weg des Papstes stand, aber

glücklich war, ihm mit den Augen

begegnet zu sein,

- der Zwölfjährige, der mit seiner

Mutter nachts auf dem Marienfeld

war und zu ihr sagte:

die Nacht möge nie zu Ende

gehen,

- WM - auf einmal zeigen

Deutsche wieder Flagge, an

Häusern und Fahrzeugen.

Orte zum Dableiben:

(Beispiele)

- Orte, wo wir überirdische Energie

empfinden, wo wir den

Himmel spüren, wo wir uns

Menschen, wie Du und ich:

- Menschen in deren Begegnung

mit uns der Himmel

durchscheint, in deren Beisein

wir uns wohl und glücklich

fühlen,

- Heilige unter uns,

- kleine Kinder,

- in der Not - Dich hat der Himmel

geschickt!

- nach einer Hilfe, nach einem

lieben Wort

- Du bist ein Engel!

- Gott wohnt da, wo man ihn

herein läßt!

Zwischen den Vorträgen feierten

wir mit Pfarrer Schmelzer

die Heilige Messe in der Hauskapelle

und hielten Mittagspause

nach einem guten Essen

im Speisesaal. Da der Regen

nachgelassen hatte, lohnte sich

ein kleiner Spaziergang im

Park und angrenzendem Wald.

Nach dem letzten Vortrag und

dem anschließend angebotenen

Kaffee mit Kuchen, setzten wir

uns noch in die Runde zur Aussprache

und beschlossen unsere

Einkehr im Mutter-Gottes-

Kapellchen.

Mit herzlichem Dank an

Schwester Marie-Birgit, an

ihre Mitschwestern und Helferinnen,

die uns einen so schönen

Tag beschert hatten, verabschiedeten

wir uns und fuhren

beglückt wieder der Heimat

zu.

Hermann Jagfeld


Seite


Seite 6

Jeder Zentimeter zählt beim Boule.

Dem Schweinchen sehr nahe

An den letzten schönen Sonnentagen

des Jahres veranstaltete

die KjG ihr traditionelles

Bouleturnier. Bereits zum dritten

Mal trafen sich alle Verantwortlichen

der Pfarrgemeinde

St. Laurentius, um bei Brot,

Käse und Wein einen gemütlichen

Nachmittag beim Boulespiel

zu verbringen.

Ein ganz besonderer Gast in

diesem Jahr war das Team der

Ärzte, die diese Veranstaltung

gleich mit der ganzen Familie

besuchten. Weitere Teams

stellte der Kirchenvorstand,

der Pfarrgemeinderat sowie

die Messdiener. Alle mussten

sich in Gruppenspielen für die

Finalspiele qualifizieren, um

eine Chance auf den begehrten

Wanderpokal zu erhalten. Die

Vorjahressieger aus den Reihen

des Pfarrgemeinderats konnten

ihren 1. Platz nicht verteidigen.

Als „schlechter“ Gastgeber

holte sich in diesem Jahr

die KjG den Wanderpokal in

die eigenen vier Wände. Anja

Ronshausen und Anne Ruland

setzten sich im Finalspiel gegen

die männliche KjG-Fraktion

mit einem klaren Sieg

durch.

Die Teams:

Die Ärzte: Michael Kings,

Thomas Stahl

KjG I: Tim Larsen, Christian

Watzke

KjG II: Anja Ronshausen,

Anne Ruland

KV: Renate und Rüdiger

Schönhofen

Messdiener: Michaela Göwe,

Julia Knossalla, Christian

Weingarten

PGR: Amando Capapé, Marga

Kneschke, Christian Placzek

Die Ergebnisse:

Spiel um Platz

Messdiener : 7 Die Ärzte

Spiel um Platz

KV 4 : 7 PGR

Finale

KjG I 4 : 7 KjG II

KjG - Quadrath

Somit gewann der Pfarrgemeinderat

den neuen Boule-

Wanderpokal. An dieser Stelle

nochmals Glückwunsch an das

ganze Team.

Nicht nur der Wanderpokal

zeigt, dass diese Veranstaltung

im nächsten wiederholt werden

muss. Bei Käse und Wein stand

auch der Austausch und das

gemütliche Beisammensein im

Mittelpunkt.

Wir freuen uns schon auf das

nächste Jahr.

Weitere Bilder auch auf unserer

Webseite http://www.kjgquadrath.de/.

Daniel Bäck

Immer wieder Montag…

ab 18 Uhr findet im neuen

Pfarrheim St. Laurentius der

offene Treff der KjG Quadrath

statt. Eine kühle Erfrischung

an der Theke, das

gemeinsame Spielen, der

Kicker und der Mini-Billiard

laden zu einem netten Abend

mit Wiedersehensgarantie

ein.

Kommst auch Du vorbei?

KjG Mädchengruppe

Du bist zwischen und 10

Jahren und würdest gerne

mit vielen Freundinnen einen

schönen Nachmittag erleben?

Anja, Anne, Steffi und ihre

KjG Gruppenstunde erwarten

Dich jeden Montag von 17

bis 1 Uhr im neuen Pfarrheim

St. Laurentius.


KjG - Quadrath

Grillmaster 2006

Der besonders gute Draht

der KjG zu Petrus zeigte

sich wieder am Samstag, 2.

September, als der alljährlicheGrillmeister-Wettbewerb

stattfand, der feurigheiße

Wettkampf um die

goldene Grillzange.

Bei warmen Temperaturen und

ohne Regen konnte die bestechliche

weibliche Jury, bestehend

aus Anne und den Jahn-Sisters,

die Grillkünste der vier Kandidaten

bewundern und kosten.

Auch das Publikum genoss

den Auftritt der Kandidaten

und konnte solange der Wettbewerb

noch lief und für sie

nicht gegrillt wurde, sich von

den leckeren Salaten aus dem

Salatbüffet satt essen.

Gemäß dem Motto: „Die Show

ist das Ziel“ war auch das Auftreten

der Kandidaten:

Titelverteidiger Christian W.

trat im klassischen Hawaii-

Grill-Outfit an, ebenfalls klassisch

puristisch trat Tobi auf,

und beide verblassten etwas neben

dem ins Auge stechenden

Outfit des Agent Orange (Petie)

aus Frankreich wie auch neben

dem urtümlichen Auftreten des

Grill-Schorschs (Roland), die

beide mit ausländischen Akzenten

charmant unterhielten.

Die Kategorien der Meisterschaft

waren: Aufbau des mitgebrachten

Grills, Anzünden

der Kohle, Grillen vom Würstchen,

Kotelett, Bauchspeck und

der Vegetarierkategorie „Gemüse“,

in der die Kandidaten

sehr viel Phantasie bewiesen!!

Das Grillen an sich wurde bewertet

in der A- und B-Note,

wobei in der A-Note der Geschmack

des Grillguts beurteilt

wurde, in der B-Note

die Präsentation (das Auge

isst auch mit!) und Show des

Kandidaten, also Umgang mit

der Jury, die für jede Schmeichelei

(von manchen auch als

„Schleimerei“ bezeichnet)

empfänglich war, aber auch der

Umgang mit dem Publikum!

Der Sieger der goldenen Grillzange

wurde äußerst knapp ermittel,

aber schließlich gewann

der Grill-Schorsch, dessen

Grillkünste überzeugten und

der die Jury mit gut gemeinten

Grill-Tipps bespaßte wie auch

zum Ende hin ein Verdauungsschnäpschen

spendierte.

Grillmaster der Herzen wurde

Tobi, der sich sehr lieb um

das (leider spärliche) Publikum

kümmerte und viel Eifer

zeigte.

Die Jury konnte zwar anschließend

nach Hause gerollt werden,

aber es hat sehr viel Spaß

gemacht und wir freuen uns

auf nächstes Jahr!

Anschließend saßen Jury,

Kandidaten und das Publikum

gemütlich zusammen bei

Bauchspeck und Bierchen.

Johanna Jahn

Seite 7

Klick dich durch den Wochenzettel

St. Laurentius:

Jetzt online!

In unserer heutigen Zeit nimmt

das Internet, als Informationsportal,

eine immer wichtigere

Rolle ein. Auch die Pfarrgemeinde

St. Laurentius präsentiert

sich in ihrem neuen Internetauftritt

unter der Adresse

http://www.st-laurentius-quadrath.de/.

Mit diesem Angebot soll allen

Internetnutzern der Wochenzettel

zur Verfügung gestellt

werden. Darüber hinaus sind

alle wichtigen AnsprechpartnerInnen

auf einen Blick aufgelistet.

Vorschläge zur Verbesserung

des Angebots sind gerne gesehen.

Unter dem Punkt „Kontakt“

besteht die Möglichkeit,

eigene Ideen anzubringen.

Auf diesem Weg erhoffen wir

uns die aktuellen Informationen

breiter verteilen zu können.

Klick doch mal vorbei!

Daniel Bäck


Seite

Marga Steifers

ist Weinkönigin

Im September feierte der Seniorentreff

60 plus sein alljährliches

Weinfest.

Willi Leßmann brachte wie

gewohnt mit seiner „Quetsch“

Schwung und Stimmung in

den Saal. Wein- und Rheinlieder

wurden getrillert. Und

die Freude bei Marga Steifers

( 7) war besonders groß, denn

sie ist unsere diesjährige Weinkönigin.

Für das leibliche Wohl war bestens

gesorgt, wir labten uns an

süffigem Wein, Quiche, Lauch-

und Zwiebelkuchen.

Im Oktober führte uns unser

Ausflug durch die wunderschö-

ne, herbstliche Eifel nach Altenahr.

Im Café angekommen,

waren wir überrascht über das

Angebot. Im Spiegelsaal gab

nicht nur ein leckeres Kuchenbuffet

und guten Kaffee; Live-

Musik sollte uns erfreuen.

Nun konnte jeder entscheiden -

das Wetter war prächtig - einen

Bummel durchs Städtchen zu

machen oder das Tanzbein zu

schwingen.

Nach einem kleinen Abendessen

gings fröhlich nach Ichendorf

zurück.

Barbara Gehrmann

Treff 60 plus - Ichendorf

Da war die Freude riesengroß:

Weinkönigin Marga

und Barbara Gehrmann.

In eigener Sache

Margret Göwe hat über fünf

Jahre jeden Diensttagnachmittag

unsere Senioren zur

Kirche gefahren. Aus beruflichen

Gründen gab sie den

Dienst auf. Ein herzliches

Dankeschön von uns allen,

liebe Margret.

Erfreut sind wir, dass Frau

Walisch-Vetter diesen Dienst

übernommen hat. Bedanken

möchten wir uns auch bei

Herrn Birwe, Frau Machuj,

Herrn Merker, Frau Ortmann

und Frau Zewe, die dafür sorgen,

dass unsere Senioren gut

und sicher nach Hause kommen.

Ein ganz besonderer Dank

geht an Frau Auras, Frau Plag

und Frau Teichert, die mir mit

Rat und Tat zur Seite stehen.

Barbara Gehrmann


Seite 9


Seite 40

Ritter und Mägde ließen sich

vom Regen nicht vertreiben

Mittelalterliches Pfarrfest am 20.08.2006 in Quadrath

Kartoffelspalten, Gerstensaft und Ritterfleisch – seltsame Namen hatte das Angebot des Pfarrfestes

006, zu dem der Pfarrgemeinderat St. Laurentius im August einlud. Lagerfeuer und

Stockbrot - statt Hüpfburg für die Kleinen, Met für die Großen. Klein und gemütlich sollte

das Fest werden, doch der Regen zu Beginn des Pfarrfestes schien zunächst einen Strich durch die

Rechnung zu machen. Dies konnte der guten Laune jedoch keinen Abbruch tun und als sich dann

im Laufe des Tages auch noch die Sonne gelegentlich blicken ließ, wurde es für alle Beteiligten ein

gelungenes Fest, wenn auch mit kleinen Hindernissen.

Judith Weyermann

Leckere Waffeln vom Kirchenchor

Tapferer kleiner Ritter

Pfarrfest St. Laurentius - Quadrath

„Die drei Ritter vom Grill“

Mutige Ritter beim Schaukampf


Pfarrfest St. Laurentius - Quadrath

Ritterliches Mahl

Filz-Workshop für Kinder

Seite 41

„Thekengespräche....“

KjG-Schänke zum durstigen Ritter Lagerfeuer und Stockbrot kamen gut

an.

Bei den

Messdienern

konnten

Kronen

und

Schwerter

gebastelt

werden.

Julia trägt

stolz ihre

Krone.


Seite 4 Pfarrfest Heilig Kreuz - Ichendorf

Zu Gast bei Freunden

Dies war das Motto unseres diesjährigen Pfarrfestes. Fleißige Helfer und schönes Wetter waren

die Voraussetzung für ein gelungenes Fest. Wie in jedem Jahr wurde durch ein buntes Programm

viel Unterhaltung geboten. Auch das leibliche Wohl kam nicht zu kurz. Wegen der vielen Besucher

mussten Getränke und Fleisch nachgeordert werden. Sogar die Kreuzer gingen zeitweise aus. Die

Messdiener boten mit Ihren selbstgemachten Pizzen eine schmackhafte Alternative zu den anderen

leckeren Gerichten.

Von Herrn Gutekunst wurden uns der ehemalige Pfarrgarten sowie ein Zelt zur Verfügung gestellt,

damit wir Karussell und Spiele für die Kinder anbieten konnten.

Besucher und Helfer feierten ein Fest, wie es bei Freunden üblich ist.

Heinz Merker

Den Tombola-Hauptgewinn,

„ein Mountain-Bike“,

gewann

Martin Broehl.

Pfarrer König überreichte

ihm seinen

Preis. Gestiftet

wurde der Gewinn

von der Firma Scholl-

Sicherheit+Komfort

aus Ichendorf.

Überglücklich drehte

Martin Broehl direkt

eine Proberunde.

Bei herrlichem Sonnenschein genossen die Pfarrfest-Besucher

das leckere Essen und die kühlen Getränke.

Mit einem tollen Kuchenbuffet

und großen Einsatz

unterstützt die Frauengemeinschaft

jedes Jahr die

Cafeteria des Pfarrfestes.


Pfarrfest Heilig Kreuz - Ichendorf

Endlich stand

mal wieder

ein kleines

Kettenkarussel

im Pfarrgarten,

was

den Kleinen

besonders viel

Spass machte.

Bild u.l.: Das Fanfarencorps Blau-Weiss eröffnete

den musikalischen Teil des Programms.

Bild u.m.: Kindertanzgruppe der KG Fidele

15 stimmte auf Karneval ein.

Seite 4

Gerade für Kinder wurde viel geboten. Die

Handpuppengruppe des Kindergartens Andersenstraße

erfreute nicht nur die Kleinen.

Bei „Hau

den Lukas“

probierten die

Kinder ihre

Kräfte aus.

Bild unten:

Die Erftelfen

sorgten wieder

für grandiose

Stimmung.

Bild links: Die Mädchen der Jazzdancegruppen machten fetzige Stimmung. Bild mitte: Die

Powergirls der Tierparkschule animierten alle zum Mittanzen. Bild links: DJ Fritz sorgt wie

jedes Jahr für super Musik.


Seite 44

Im Zeichen der Sonnenblume

Thema des Festgottesdienstes zum Pfarrfest

Wenn wir an einem Sonnenblumenfeld

vorbeifahren,

machen wir uns gegenseitig

darauf aufmerksam: Schaut

mal, wie schön! Sie sind außergewöhnlich

schöne Boten

der Schönheit, Harmonie und

Freude. So anziehend sollte

auch eine Gemeinschaft der

Christen sein.

Aber ist unsere Gemeinde hier

in Ahe so ansprechend?

Mit dieser Frage beschäftigten

wir uns im Festgottesdienst

am . September, als sich die

Gemeinde zusammenfand, um

unser Pfarrfest zu feiern.

Der Messkreis gestaltete zusammen

mit dem Chorprojekt

Stimmenspiel“ diese Festmesse,

in der wir uns an den

starken Seiten unserer Gemeinde

erfreuten und unsere

Schwächen überdachten.

Nach der Festmesse gab es für

die Kinder etliche Angebote. So

lud die farbige Knete vor allem

die jüngeren Kinder ein, ihrer

Fantasie freien Lauf zu lassen,

ebenso die Vorstellungen der

Puppenbühne und die Singspiele

von Uta und Stefan.

Spannend wurde es beim Papierflieger-Wettbewerb,

bei

dem der Flieger von Nils Stritt

am weitesten flog und Nils

damit einen Segelflug über

den Erftkreis gewann. Jonas

Gerken dagegen startete den

Luftballon, der am weitesten

flog, nämlich 165 km, bis nach

Gladenbach-Diedenshausen.

Er gewann einen Gutschein für

einen schönen Kinonachmittag

mit einem Freund. Lisa Stritt

(1 7, km) gewann eine Reitstunde

im Haus Wiedenau bei

Familie Neßelrath. Leon Gregor

darf sich über eine Kinderbibel

freuen. Je eine Einladung

als Ehrengäste bei der Kinderkarnevalssitzung

der „Oher

Heinzelmännchen“ erhalten:

Pfarrfest St. Michael - Ahe

Nils Stritt, Jana Jacobs, Julian

Jacobs, Dorina Fink und Elena

Hecker.

Viel Freude hatten die Mädchen

und Jungen auch, als sie

mit der Kutsche der Familie

Neßelrath (Foto links) singend

durch und um Ahe fuhren. Geschick

und Ballgefühl zeigte

unsere Jugend beim Torwandschießen

der Messdiener.

Ein ganz herzliches Dankeschön

allen Helfern und

Günter Thomas, Familie Karl

und Karin Neßelrath, den

„Gartenbauverein Ahe“ und

die „Oher Heinzelmännchen“,

die die Aktionen unterstützt

haben und damit auch unsere

Bemühungen um die Kinder in

der Gemeinde.

Der Tag hat mir gezeigt, dass

unsere Gemeinde schon etwas

Anziehendes hat. Wir müssen

sicher an manchem arbeiten,

aber der Tag hat gezeigt, dass

man sich wohl fühlen kann, bei

uns in St. Michael.

Annette Ullrich


Pfarrfest St. Michael - Ahe

Rückblick auf

das Pfarrfest

St. Michael

Frohen Mutes kamen am Sonntag,

. September um . 0 Uhr,

die ersten Helfer zum Michaelsplatz,

um alles für das

Pfarrfest aufzubauen. Pfarrer

Schmelzer hatte am Tag vorher

schon mit seinen drei fleißigen

Helfern die Zelte auf dem Michaelsplatz

aufgestellt, da es so

aussah, als würde unser Pfarrfest

mit reichlich Regen gesegnet

werden. Aber es blieb wider

Erwarten erst einmal trocken,

so dass alles in Ruhe aufgebaut

werden konnte.

Um 10 Uhr begann die Messe,

die unter dem Motto der Sonnenblume

stand und gestaltet

wurde vom Messkreis und vom

Stimmenspiel.

Kaum hatten die ersten Messbesucher

die Kirche verlassen,

kam der große Regen.

Nach einem kräftigen Schauer

ließ sich die Sonne aber wieder

blicken und so konnten auch

die Kinderspiele, wie Papier-

fliegerwettbewerb,Ballonweitfliegen und Torwandschießen

unter freiem Himmel stattfinden.

Auch die Tanzgruppe

„Phantasy“ und eine Bauchtanzgruppe

konnten auf dem

Michaelsplatz auftreten. Ab 14

Seite 4

Uhr wurde eine Kutschfahrt für

die Kinder angeboten.

Viele ließen sich am Getränke-

und Grillstand verwöhnen und

machten am Nachmittag einen

Abstecher in die Cafeteria.

Die Tombola war so gut besucht,

dass ab 1 . 0 Uhr alle

Lose verkauft waren und auch

die beiden Hauptpreise ( x

Karten für Veranstaltungen in

der KölnArena) fanden glückliche

Gewinner.

Da am Ende des Pfarrfestes

viele helfende Hände mit anfassten,

war unser Kirchenvorplatz

gegen 0 Uhr wieder

besenrein.

Allen, die durch ihren Besuch

die Mühen der Organisatoren

belohnt haben und auch allen

Spendern und Helfern sagen

wir vom Pfarrgemeinderat ein

ganz herzliches Dankeschön.

Wir hoffen, in zwei Jahren wieder

ein so tolles Pfarrfest haben

zu können und vielleicht ist das

Wetter dann gnädig mit uns

und lässt die Sonne den ganzen

Tag über Ahe verweilen.

Alwine Vianden

(für den Pfarrgemeinderat,

Ahe)


Seite 46 Kindergärten Heilig Kreuz

Stabile Seitenlage...

verschiedene Verbände, stabile

Seitenlagerung und Wiederbelebung.

Zudem erhielten wir

wichtige Informationen, die

uns befähigen, im Falle einer

Verletzung oder Erkrankung

bei den Kindern die richtigen

Maßnahmen einzuleiten.

Wiederbelebungsmaßnahmen sind ganz schön anstrengend.

Unfälle passieren im Kindergarten.

Gott sei Dank geht

es meistens glimpflich aus.

Platzwunden und Schürfwunden

müssen versorgt werden.

Daher ist es wichtig, dass die

Mitarbeiterinnen in Erster Hilfe

ausgebildet sind. Alle zwei

Jahre machen wir gemeinsam

einen Auffrischungskurs mit.

In diesem Jahr wurde dieser

von Silke Welter durchgeführt,

die für den Malteser Hilfsdienst

tätig ist.

An einem Samstag trafen sich

die Mitarbeiter unserer beiden

Kindergärten in der Andersenstraße.

Wir frischten unsere

Kenntnisse auf. Unter fachkundiger

Anleitung übten wir

Auch bei großen Schmerzen trösten wir die Kleinen und versorgen die Wunden.

Helga Kujau

Gretel Mehlhose-Gröne

Sogar an einem Wochenende sind

wir bereit, uns zum Wohl Ihrer Kinder

weiterzubilden. Auch ohne Hilfsmittel

können wir Verletzte bergen.

Großes Dankeschön

an alle Anwohner rund

um den Kindergarten

Andersenstraße und

allen Eltern für die

großzügigen Spenden

zum Martinszug.

Der Kindergarten „Andersenstraße“

ist dabei!

Sie finden uns im Kigaa

Kindergartenportal unter

www.kigaa.de.


Kindergärten Heilig Kreuz

Am 1. Oktober wurden im

Kindergarten Andersenstraße

die Haustiere der Kinder gesegnet.

Die Eltern brachten die

Tiere zu uns.

Im Außengelände feierten

wir am Vormittag einen kleinen

Wortgottesdienst. Diakon

Schnitzler erzählte aus dem

Leben des Heiligen Franziskus,

der die Tiere und die Natur

liebte. Die Kinder sangen

Lieder, die davon handelten,

dass alles Leben von Gott gegeben

und beschützt wird.

Während der Feier segnete Diakon

Schnitzler die Haustiere.

Dabei waren: Katzen, Hunde,

Meerschweinchen und ein großer,

weißer Hase.

Helga Kujau

Seite 47

Tiersegnung im Kindergarten


Seite 4 Frauengemeinschaft - Ichendorf

Buffets geplündert

Unser diesjähriger Tagesausflug

führte uns am 16. August

bei allerschönstem Reisewetter

mit drei Bussen an den Niederrhein

nach Xanten. Man

Jahr für Jahr erinnert uns die

Ernte im Herbst an die Fülle,

die wir unserem Schöpfer verdanken.

Dass wir die Gaben so

reichlich, ja sogar im Übermaß

erhalten, sollten wir nicht als

selbstverständlich ansehen,

zumal die Medien uns ständig

sollte meinen,

dass fast jeder

schon einmal

in Xanten

war. Deshalb

überraschte

die große Resonanz

mit

146 Teilnehmerinnen,

die

die Planung

nicht ganz

leicht machte. Jedoch schienen

alle mit dem angebotenen

Programm zufrieden gewesen

zu sein: Stadtführung, Domführung,

Besuch des Archäo-

Erntedankfeier: „Herr,

alles kommt von dir...“

vor Augen führen, wie viele

Menschen auf der Welt Hunger

leiden und sogar an Unterernährung

sterben.

Wir können also gar nicht dankbar

genug sein. Deshalb hatte

das Leitungsteam zu einem

Erntedankgottesdienst eingeladen,

den Pfarrer Schmelzer

auf dem Hof der Familie Abels

hielt. Hier trafen sich mehr als

1 0 Gäste in der herbstlich geschmückten

Scheune, feierten

mit und probierten als Stärkung

für den Heimweg diverse

Früchte der Saison und frisches

Brot, das die Frauen des Vorstands

selbst gebacken hatten.

Hoffentlich können wir noch

logischen Parks oder „Stadterforschung“

auf eigene Faust.

Gerade für die persönliche Gestaltung

des Tages war durch

die Organisatorinnen der Fahrt

genügend Freizeit eingeplant

worden.

Für das körperliche Wohl war

bereits morgens mit einem gemeinsamen

Frühstück in Form

eines Buffets am Krickenberger

See bei Venlo gesorgt. Abends

in Xanten wurde ebenfalls ein

Buffet geplündert, damit niemand

mit knurrenden Magen

die Busfahrt Richtung Heimat

antreten musste. Ich denke, jeder

kam auf seine Kosten.

Termine:

C. Peperle

lange beten: „Herr, alles

kommt von dir: Erde, Sonne,

Regen; dass wir davon leben,

dafür danken wir.“

Anneliese Ziesemann-Kreutz

Mi 13. Dezember, 18 Uhr:

Rorate-Messe in verdunkelter

Kirche

So 7. Januar, 15-16 Uhr:

Kartenverkauf im Pfarrheim

Ichendorf für die Karnevalssitzung

Sa 3. Februar, 19.11 Uhr:

Karnevalssitzung

Heilige Messe der Frauengemeinschaft:

Jeden letzten

Mittwoch im Monat


Frauengemeinschaft - Ichendorf

„Kommt und Ihr werdet sehen!“

- unter diesem Leitwort

lud Kevelaer in diesem Jahr zur

Wallfahrt ein. Am 11. Oktober

folgten ca. 110 Mitglieder der

Frauengemeinschaft in Begleitung

ihres Präses diesem Aufruf.

Nachdem Pfarrer Schmelzer ihnen

in der Kirche Heilig Kreuz

den Reisesegen erteilt hatte,

machten sie sich auf den Weg

zum Gnadenbild der „Trösterin

der Betrübten“. Bereits im Bus

stellten sie sich mit Beten und

Singen auf den Tag der Besinnung

ein. Am Ziel feierten sie

- nach persönlicher Begrüßung

als Pilgergruppe aus Ichendorf

aus dem Erzbistum Köln - um

10 Uhr in der Marienbasilika

gemeinsam mit zahlreichen anderen

Gläubigen, die aus nah

und fern angereist waren, die

Heilige Messe. Im Anschluss

daran konnte man im „Forum

Pax Christi“ den „kleinen

Kreuzweg“ beten. Als Alternative

bestand das Angebot, unter

der Leitung von Christa Peperle

und Anneliese Ziesemann-

Kreutz den „großen Kreuzweg“

am Stadtrand durch eine

Seite 49

Eine schöne Spende

für Kinder in Not

Am 1. September überreichte das Vorstandsteam

der Frauengemeinschaft Ichendorf den Erlös der

diesjährigen Karnevalssitzung an den Förderverein

für krebskranke Kinder und an die Kinder-Dialyse-

Station der Uni-Kliniken Köln.

Allen, die dazu beigetragen haben, die Spende zu

ermöglichen, ein herzliches Dankeschön.

„Kommt und Ihr werdet sehen!“

schöne Parkanlage zu gehen.

Hier schlossen sich den ca. 60

Ichendorferinnen und ihrem

Pastor mehrere Einzelpilger

aus anderen Orten an.

Nach der Pilgerandacht am

Nachmittag verweilten noch

viele Besucher in der Marienbasilika,

ließen die Mystik, die

von diesem Gotteshaus ausgeht,

auf sich wirken, während

der Organist ihnen eine Kostprobe

seines meisterhaften Orgelspiels

bescherte.

Auch die Gnadenkapelle sowie

die Kerzenkapelle wurden zum

Gebet aufgesucht. Nicht nur

für diejenigen, die Kevelaer

zum ersten Mal kennen lernten,

auch für die „Wallfahrtserfahrenen“

war die Begegnung an

den heiligen Stätten und das

Gefühl der Gemeinschaft

-

nicht allein zu

sein mit seinen

Empfindungen,

Problemen und

Sorgen - ein

bereicherndes

Erlebnis.

Möge der Segen

Gottes sie

weiterhin auf

ihrem Weg begleiten!

A n n e l i e s e

Z i e s e m a n n -

Kreutz


Seite 0 Blick nach Rom

Papst Benedikt: Die Würde

der Immigranten achten!

Der Einsatz für Frieden, den

Dialog zwischen den Nationen

und Entwicklung ist die

wichtigste Aufgabe der Europäischen

Gemeinschaft. Das

sagte Papst Benedikt XVI.

beim Empfang des neuen

belgischen Botschafters beim

Heiligen Stuhl, Frank De Coninck.

Angesichts der Globalisierung

müsse Europa auch Aufgaben

auf „den großen Baustellen

des Planeten“ übernehmen. An

oberster Stelle stehe die Friedens-

und Sicherheitspolitik,

sagte der Papst und verwies auf

die „dramatische Situation“ im

Heiligen Land, im Libanon, im

Irak, aber auch in Afrika und

Asien.

Der Papst forderte außerdem

eine neue Immigrationspolitik,

die sowohl den Interessen des

Einwanderungslandes gerecht

werde, als auch die wirtschaftliche

Entwicklung der ärmeren

Herkunftsländer vorantreibe:

„eine Politik, die von einem Integrationswillen

getragen wird,

der Situationen von Abweisen

und Rechtelosigkeit, wie sie

die Dramen der Papierlosen

zeigen, gar nicht erst entstehen

lassen“.

Die stetig wachsende Zahl

von Einwanderern verlange

Äußerte sich zu Fragen der internationalen Politik aus katholischer Sicht:

Papst Benedikt XVI.

einen Dialog der Religionen

und Kulturen, fügte der Papst

hinzu. Er erinnerte an seinen

Appell bei der Bayernreise

und betonte, man müsse das

Wissen umeinander vertiefen,

„im Respekt vor den religiösen

Überzeugungen des Einzelnen

sowie den legitimen Bedürfnissen

des sozialen Lebens und

im Einklang mit den geltenden

Gesetzen“. Immigranten müssten

so aufgenommen werden,

dass ihre Würde immer geachtet

werde. „Man vermeidet so

die Risiken erbitterten Nationalismus

und von Ausländerfeindlichkeit.“

Mit Blick auf die Debatten um

Embryonenschutz oder Sterbehilfe

„in einer bestimmten

Zahl von Ländern“ sagte Benedikt

XVI.: Die neuen Gesetze

stellten den Respekt

vor dem menschlichen Leben

„von seiner Entstehung bis zu

seinem natürlichen Ende“ in

Frage. Es bestehe das Risiko,

so der Papst, das menschliche

Leben als Forschungsobjekt

zu gebrauchen - zum Schaden

der fundamentalen Würde des

Menschen. Die politisch Verantwortlichen

sollten Gesetze

durchsetzen, die dem Wohl

aller dienten. Sie sollten sich

ihrer Verantwortung und dessen,

was in diesen humanitären

Fragen auf dem Spiel steht bewusst

werden.“


Personalien Heilig Kreuz

Namen & Nachrichten

In der Kirchengemeinde Heilig

Kreuz, Ichendorf gibt es einige

personelle Veränderungen,

über die ich Sie informieren

möchte:

Neben ihrer Tätigkeit als Pfarramtssekretärin

in St. Michael,

Ahe übernimmt Petra Illner

diese Aufgabe auch in Ichendorf.

Bitte beachten Sie die geänderten

Öffnungszeiten für das

Pfarrbüro in Ichendorf:

Dienstag von 1 – 1 Uhr und

Donnerstag von 10 – 1 Uhr.

Monika Graham bleibt unseren

Gemeinden weiterhin

als kompetente ehrenamtliche

Mitarbeiterin erhalten.

Als Küstervertretung stellte der

Kirchenvorstand Heilig Kreuz

Karin Gleitz und Birgit Kranz

(Küsterin in Ahe) ein.

Sascha Heinen

Ausführung von:

Maler– u. Lackierarbeiten

Wärmedämmung

Betonsanierung

Spachteltechnik

Margret Groß wurde ab dem

1 . November 006 als Reinigungskraft

in der Pfarrkirche

Heilig Kreuz angestellt. Über

0 Jahre nahm Elfriede Kunze

diesen Dienst in unserer Kirche

wahr.

Im Kindergarten Hl. Kreuz/

Fischbachstrasse freut sich Annemie

Urbach auf ihre neue

Tätigkeit als Reinigungskraft.

Sie übernimmt die Stelle von

Christine Groeger, die ebenfalls

0 Jahre im Kindergarten

beschäftigt war.

Arnold Groeger ist seit Mai als

Gärtner in Heilig Kreuz angestellt

und übernimmt damit die

Stelle von Bob Graham.

Zum Jahreswechsel 006/ 007

müssen laut Sparprojekt „Zukunft

heute“ auch in unseren

Tel.: 0 71/9 7 6 und 0 71/99 01 7

Fax: 0 71/9 0 69

01 7 Bergheim-Quadrath

Seite 1

Gemeinden Beschäftigungsstunden

von Küsterinnen,

Chorleitern und Kirchenmusikern

gekürzt werden. Die betroffenen

Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter wurden bereits

darüber informiert. Besonders

bedauere ich, dass die Chorleiterstelle

von Hans-Joachim

Jung in St. Michael, Ahe ab

dem 01. Januar ersatzlos gestrichen

werden muss.

An dieser Stelle möchte ich

mich bei allen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern ganz herzlich

bedanken, die ihren Dienst in

unseren Pfarreien stets zuverlässig

und mit großem Engagement

versahen und wünsche

ihnen für die Zukunft vor allem

Gesundheit. Den neuen Mitarbeiterinnen

und Mitarbeitern

wünsche ich einen guten Start

und viele positive Begegnungen

in unseren Gemeinden.

Michael König, Pfr.


Seite

Heilig Kreuz

St. Sebastianus

Schützenbruderschaft

Die Bruderschaft feierte am 1.

Oktober ihr Erntedankfest.

Der Tag begann mit der Heiligen

Messe unter Mitwirkung

des Bläserchors des Hegerings

Bergheim. Anschließend traf

man sich zum gemütlichen

Beisammensein im Schützenheim.

Termine:

0 .1 . Seniorenkaffee

0.1 . Brezelschießen

1.01. Sebastianustag

Wir richten dieses Jahr den

Diözesan-Jugendwallfahrttag

aus. Termin: 25.11.2006

Monika de Vries

Jugend- und Kindergruppe

Treffpunkt der Jugendgruppe

ab 13 Jahren ist immer freitags

von 19 bis Uhr hinter

der Kirche Heilig Kreuz im

Jugendraum. Kommt einfach

vorbei, wir freuen uns auf jeden,

der mitmachen möchte.

Jeden Mittwoch von 1 bis

16. 0 Uhr treffen sich Kinder

im Grundschulalter aus allen

drei Pfarrgemeinden im Pfarrheim

in Ichendorf.

Jeder ist willkommen beim

Spielen, Basteln und Malen

mitzumachen. Wer Lust hat,

kommt einfach vorbei.

Heide Ningel

C A R T I A S -

Stellen

Die Telefon-Nummer unserer

CARITAS-Beratungsstelle in

Bergheim, Kirchstraße 1 A,

hat sich geändert.

Karin Ronge ist ab sofort

montags und freitags unter

02271 / 99 25 76

und per Fax unter

02271 / 99 25 77

zu erreichen.

Unter der bisherigen Telefon-

Nummer 0 71 / 49 7 0 erreichen

Sie ab sofort den SKF

(Sozialdienst Katholischer

Frauen) in Bergheim, Kirchstraße

1 A.

Bitte Änderung in der CARI-

TAS-Broschüre vornehmen!

St. Michael

E l t e r n - K i n d -

Gruppe

„Wo sind denn die Kinder?

... seid herzlich willkommen“

Viele Jahre war die Gruppe

selbstverständlicher Teil unserer

Pfarrgemeinde und soll

es auch wieder werden. Wir Eltern

brauchen die Möglichkeit,

mit anderen Müttern, Vätern

und Kindern zusammenzukommen,

um uns im Spiel und

im Gespräch zu begegnen.

Die Kinder brauchen einen

Freiraum, mit Gleichaltrigen

zu spielen. Wir Eltern haben

das Bedürfnis, uns über unse-

Kurz berichtet

re Rolle als Mutter oder Vater

auszutauschen. Diese Möglichkeiten

bietet eine Eltern-Kind-

Gruppe. Sie richtet sich an

Eltern mit Kindern ab 1 Monaten

bis zur Kindergartenzeit.

In der Gruppe erhalten wir

eine Vielzahl an Anregungen

für das Zusammenleben mit

unseren Kindern. So wird bei

uns viel gesungen und gebastelt.

Wir machen Fingerspiele,

feiern Feste, kneten, malen

und matschen, machen Erfahrungen

mit neuen Materialien

und Klängen. Wir lachen und

spielen, tanzen, springen und

bewegen uns. Und manchmal

entstehen auch Freundschaften,

denn die Gruppe bietet den jungen

Familien die Möglichkeit,

Kontakt zu anderen Eltern und

Familien zu knüpfen.

An Elternabenden findet Erfahrungsaustausch

über unseren

Alltag als Erziehende

und auch über das Geschehen

in unserer Gruppe statt. Dabei

werden auch Erziehung- und

Entwicklungsfragen diskutiert.

Zu einer Eltern-Kind-Gruppe

zu gehören ist für Eltern und

Kinder ein Gewinn und macht

allen Beteiligten viel Spaß.

Unsere Gruppe wird organisiert

durch die Katholische Familienbildungsstätte

„Anton-

Heinen-Haus“, Kirchstr. 1 in

Bergheim, Tel. 47900.

Wer Interesse hat, kann sich

auch dort über Termine und

Kursgebühren informieren

oder direkt bei Annette Ullrich,

Wiedenaustr. 17, Ahe (Tel.

9 606).

Annette Ullrich


Termine

Heilig Kreuz

Schützenbruderschaft:

Sa 0 .1 . Seniorenkaffee

Sa 0.1 . Brezelschießen

So 1.01.Sebastianustag

Frauengemeinschaft:

Mi 1 .1 . Rorate-Messe

(bei Kerzenschein in

verdunkelter Kirche)

So 07.01. Kartenverkauf für

Karnevalssitzung

1 -16 Uhr im Pfarrheim

Sa 0 .0 . Karnevalssitzung

19.11 Uhr

Kreuzchor:

So 10.1 . Adventskonzert

19. 0 Uhr

Frühschichten im Advent in Ahe

und Ichendorf:

jeweils mittwochs, 9.11., 06.1 .,

1 .1 . um 6 Uhr anschließend ist gemeinsames

Frühstück im Pfarrheim.

Weltgebetstag der Frauen 2007:

Fr 02.03. im Pfarrheim der Petri-Kirche

Thema: „Unter Gottes Zelt vereint“

St. Michael

Adventsfeier Senioren:

Mi 1 .1 . 14 Uhr

Nach einem gemeinsamen

Gottesdienst in der Pfarrkirche

findet die Adventsfeier im

Pfarrheim statt.

Blutspenden:

Mo 16.1 . 16 bis 0 Uhr

Das „Deutsche Rote Kreuz“

bittet um Blutspenden im

Pfarrheim.

Heiligabendfeier in der Petri-Gemeinde:

So 24.12. im Pfarrheim der Petri-Gemeinde, Lutherstr.,

von 19 bis Uhr.

Dies ist eine Einladung an Alle, die an Heilig

Abend nicht alleine sein möchten.

Falls Sie sich anmelden möchten, Geld geben

sowie Gaben für das Buffet spenden möchten,

melden Sie sich bitte bei Sigrid Bradtke, Tel.

02271/91524

Firmung 2007

Seite

Alle katholischen Jugendlichen,

die in der Zeit vom

01.07.19 9 bis 0.06.1991

geboren sind, wurden von den

Pfarrbüros angeschrieben,

sich zur Firmung anzumelden.

Die Firmung findet im

Herbst 007 statt. Wer darüber

hinaus die Firmung empfangen

möchte, soll sich mit

dem Pfarrbüro in St. Laurentius,

Quadrath (Tel. 79 0 )

in Verbindung setzen.

Kirche für Kids:

Sa 0 .1 . Pfarrheim Quadrath

10. 0 Uhr

Weihnachtsmarkt in Bergheim

vom 08. bis 15. Dezember

Der Dekanatsrat Bergheim ist auf dem Weihnachtsmarkt

mit einem Stand vertreten, um die Kirche allgemein und

die Pfarreien des Dekanats Bergheim vorzustellen.

www.kjg-quadrath.de

13 – 17 Jahre

30 Teilnehmer

475 KjG’ler

499 Nicht KjG’ler

Anmeldungen & Info

Peter Wirth

02271 - 838 591

Juff2007@gmx.de

St. Laurentius

Quadrath

15.07 - 30.07.2007

Frankreich

Atlantik

Moliets - Plage


Seite 4 Hochzeiten und Taufen

Hochzeiten

Heilig Kreuz - Ichendorf:

Johannes Valentin Haus und Fabienne Roden

(in St. Andreas, Köln)

Stephan Sporrer und Andriana Korpetinon

(in St. Remigius, Bergheim)

Guido Zöller und Kathrin Gröne

St. Laurentius-Quadrath:

Jörg Gehse und Monica Reiff

Fridtjof Beuth und Heike Limberg

Markus Jonetzko und Annette Gumpertz

Thomas Drehmel und Birte Sörensen

Taufen

Heilig Kreuz - Ichendorf:

Elio Carmelo Callea

Lara Marie Moers

Tanja Urbach

Ylenia Francesca Günther

Luca Ciro Serluca

St. Laurentius-Quadrath:

Luciana Krug de Magalhaes

Simon Jakob Witzki

Robin Peter Rainer Laumanns

Paula_Emely Hoch

Hanna Rockenbach

Tim Heller

Nele Kemmerling

Florian Heiß

Fynn Krystian Rodrigo

Sophia Anna Maria Boeser

Emma Målin Kings

Felix Feldewerth

Melissa Enkel

Niklas Tochtenhagen

St. Michael - Ahe:

Alice Götte

Lars Benedikt Hinz

Jason Schreinemachers

St. Michael - Ahe:

Roy Schloesser und Andrea Schloesser

Wilhelm Rottkirchen und Marion

Rottkirchen, geb. Fries ( in Abtei

Mehrerau, Bregenz)

Wer feierte die goldene

Hochzeit?

St. Laurentius-Quadrath:

Toni v.d. Linden und Margarete v.d.

Linden, geb. Berg

Hinweis zum Datenschutz

Wir sind dazu verpflichtet, darauf hinzuweisen, dass derjenige, der personenbezogene Daten nicht

veröffentlich sehen möchte, hiergegen Einspruch erheben kann. In den Pfarrbüros werden derartige

Meldungen entgegen genommen.


Jubiläen und Geburtstage ab 1.08. bis 30.11.2006

Wer ist 70 Jahre

geworden?

St. Michael - Ahe:

Erna Bähr, Amalia Nienholdt,

Klaus Niesen

Heilig Kreuz - Ichendorf:

Regina Britz ,Theodora Brings,

Henry Förster, Ivan Glavina,

Christian Graf, Johann Kirsch,

Adolf Mommertz, Erich Plötz,

Gertrud Schmitz, Norbert Weber,

Anton Widderich

St. Laurentius-Quadrath:

Josef Brabender, Anna Corba,

Lucilia da Silva Correia Ferreira,

Wilhelm Frings, Agnes

Fußwinkel, Hilde Haas, Kurt

Koch, Elisabeth Krebs, Richard

Krug, Albrecht Menges, Walter

Mertl, Magdalena Meusch,

Karl-Heinz Paffenholz, Else

Pelzer, Gertrud Schmitz,

Richard Schuck, Rudolf Seifert,

Sophia Stumm

Wer ist 75 Jahre

geworden?

St. Michael - Ahe:

Helena Ahren, Ottilie Zehnpfennig

Heilig Kreuz - Ichendorf:

Heinrich Baumüller, Johann

David, Johanna Demgensky,

Maximiliane Eberle, Luise

Hoß, Peter Kleinhans, Elfriede

Kunze, Joseph Mallaerts, Johann

Rosenzweig, Josef Schlo-

emer, Johann Schugt, Rosemarie

Ziesemann

St. Laurentius-Quadrath:

Mechthildis Augel, Robert

Bobak, Anna Chauchet, Klara

Domagala, Anton Kutschreiter,

Maria Morena, Theodor Potes,

Johann Rolfes, Maria Schiefer,

Apollonia Smogro, Helene

Spenrath, Erwin Spiegel,

Emmi Theis

Wer ist 80 Jahre und

älter geworden?

St. Michael - Ahe:

Johanna Weeg ( 0), Ferdinand

Kalscheuer ( ), Katharina

Rixen (82), Josefine Hoffman

( 4), Helga Vaaßen ( ), Maria

Brand ( 6), Heinrich Rottkirchen

( 7)

Heilig Kreuz - Ichendorf:

Johann Haas ( 0), Annemarie

Heindl ( 0), Agnes Neumann

( 0), Anna Pace ( 0), Elisabeth

Radmer ( 0),

Gertrud Bauerfeind ( 1), Ursula

Esser ( 1), Werner Süptitz ( 1),

Margarata Bebber ( ), Odilia

Graf ( ), Irmgard Gumpertz

( ), Peter Haas ( ), Maria

Heller ( ), Josef Hündgen ( ),

Paul Neumann ( ), Lieselotte

Theobald ( ), Ludwig Breuer

( ), Maria Haas ( ), Elise

Meißner ( ), Gertrud Mück ( ),

Irma Ortmann ( ), Johann Bekker

( 4), Maria Feuer ( 4), Franziska

Köhler ( 4), Anna Baginski

( ), Christina Gneist ( ),

Peter Holz ( ), Elisabeth Johnen

( ), Elsbeth Kluthe ( ),

Helmut Lützeler ( 6), Maria Oblonczek

( 6), Wilhelm Reisinger

( 6), Frieda Rödger ( 6), Emma

Baumgartl ( 7), Katharina Bujok

Seite

( 7), Elisabeth Heller ( 7), Peter

Herll ( 7), Berta Nossol ( 7),

Anna Maria Teigeler ( 7), Adam

Glehn ( ), Emund Lenhart ( ),

Margaretha Frank ( 9), Maria

Hanauer ( 9), Gertrud Henrichs

( 9), Margareta Kampmann ( 9),

Klara Kentnich (90), Christine

Otten (90), Maria Dick (9 ), Dr.

Maria Röhrl (9 ), Helene Schillings

(9 ), Katharina Schulte

(9 ), Hedwig Mohry (94), Maria

Schönherr (94), Emilie Körfgen

(97), Lucia Passon (97), Maria

Gertzen (9 ), Katharina Koszecsek

(100)

St. Laurentius-Quadrath:

Elisabeth Esser ( 0), Gertrud

Hoffmann ( 0), Gertrud Link ( 0),

Charlotte Rödder ( 0), Johann

Schäfer ( 0), Gertrud Schmottermeier

( 0), Anna Braun ( 1), Karl-

Heinz Esch ( 1), Gertrud Fischer

( 1), Wilhelm Germund ( 1), Ida

Gladen ( 1), Johanna Haas ( 1),

Johann Jungbluth ( 1), Friedrich

Kordeuter ( 1), Erna Mahlberg

( 1), Anna van den Bossche ( 1),

Johann Zimmermann ( 1), Ruth

Grzanka ( ), Barbara Herrmann

( ), Peter Schumacher ( ),

Horst Burzlaff ( ), Margarethe

Herzner ( ), Goerd Konrad

( ), Karoline Arndt ( 4), Maria

Bezuchancz ( 4), Johann Dickes

( 4), Wolfgang Fonfara ( 4), Alfred

Köster ( 4), Katharina Breuer

( ), Gustav Klein ( ), Ferdinande

Kurth ( ), Maria Pütz ( ),

Maria Wendland ( ), Elisabeth

Dumberg ( 6), Reinhold Kolodzinski

( 6), Anna Bühr ( 7), Peter

Schneider ( 7), Elisabeth Schneider

( 7), Berta Heinen (90), Maria

Staniczek (9 ), Katharina Billen

(96), Wilhelm Scollick (9 )


Seite 6 Beerdigungen

Wir trauern um

unsere Verstorbenen

Pfarrgemeinde Heilig Kreuz-Ichendorf:

Wilhelm Neukirchen

Petra Helene Ostmann-Heeg

Gundula Berg geb. Delonge

Sofia Tochtenhagen, geb. Grote

Jakob Pütz

Matthias Sieger

Pfarrgemeinde St. Michael-Ahe:

Johannes Kühne

Wir

begleiten

Sie

Pfarrgemeinde St. Laurentius-

Quadrath:

Erd-, Feuer-, Anonym- und Seebeisetzung

Trauerfloristik, Grabsteine und Grabeinfassungen

Im Rauland 1, 01 7 Bergheim – Quadrath

Tel.: 02271/ 6 31 51 Mobil: 0174/ 99 50 614

Katharina Hüsgen, geb.

Laufenberg

Christine Helene Placzek

Gertrud Burtscheidt, geb. Brandt

Augustin Gutierrez-Mata

Anton Heinrich Böllert

Maria Haas, geb. Hinterberg

Tag und Nacht


Impressum

Pfarrkurier des Pfarrverbandes

Bergheim-Süd

Herausgeber:

Pfarrverband Bergheim-Süd

Redaktion und Layout:

Pfarrgemeindemitglieder der Pfarreien

St. Michael, St. Laurentius und Heilig

Kreuz

Druck:

Gemeindebriefdruckerei,

Martin-Luther-Weg 1, 9 9 Oesingen

Anzeigen/Werbung:

Regina Scholl, Tel. 67 0

Möwenweg , Quadrath-Ichendorf

Bitte geben Sie Ihre Berichte und Druckunter-

Seite 7

lagen auf oder Diskette den angegebenen Stellen

ab oder senden Sie eine E-Mail. (In Word mit

Times geschrieben in 10 Punkt, Fotos als jpg).

Gerne nehmen wir auch weiterhin handgeschriebene

Texte und normale Fotos.

Abgabe in den Pfarrbüros

oder Möwenweg 3, Quadrath-Ichendorf

oder als e-mail an

Regina@scholl-sicherheit-komfort.de

Nächster Anzeigenschluss für den

Osternpfarrkurier:

Freitag, den 23. Februar

Der Pfarrkurier ist auf der Internet-Seite

als pdf-Datei zu lesen:

www.scholl-sicherheit-komfort.de/

privat/pfarrkurier.pdf

Ralf Petitjean + Lothar Richert GbR

Kopernikuststr.7 - 01 6 Bergheim

info@petitjean-richert.de

Tel.: 0 71/ 00 -77 Fax.: 0 71/ 00 -79


Seite Ansprechpartner

Pfarrer Michael König, Graf-Otto-Str. , 01 7 Bergheim, Tel. 79 0

Pfarrer Berthold Schmelzer, Laacher Str. 1, 01 7 Bergheim-Ahe, Tel. 91 7

Diakon Hermann-Josef Schnitzler, Tel. 67 47 oder 017 / 666 6

Handy-Nr. nur für seelsorgliche, dringende Notfälle z.B. Terminvergabe für Beisetzung o. einer Krankensalbung

Pfarrer König 0171/ 4 1 , Pfarrer Schmelzer 017 /70 6740, Diakon Schnitzler 017 / 666 6

Pfarrbüro St. Michael:

Petra Illner

Tel. 91357 Fax 985068

E-mail: St-Michael-Ahe@

t-online.de und weitere Infos:

www.St-Michael-Ahe.de

Laacher Str. 1

01 7 Bergheim-Ahe

Öffnungszeiten:

Dienstag: 10 Uhr - 1 Uhr

Donnerstag: 16 Uhr - 1 Uhr

Kirchenvorstand 2. Vorsitz.

Küsterin

Birgit Kranz Tel. 9 01 4

Pfarrgemeinderat Vorsitz.

Marlies Schneider Tel. 9 497

Lektorenkreis

Hermann Jagdfeld Tel. 9 6 9

Messkreis

Marlene Frey Tel. 91 44

Messdiener

Ehel. Vianden Tel. 9

Singkreis

Stefan Spengler Tel. 96791

Gesangverein

Reiner Ahren Tel. 9 04

Kath. Frauengemeinschaft

Helga Wiegand Tel. 949

Pfarrbesuchsdienst

Marlies Schneider Tel. 9 497

Seniorenkreis

Christel Lieberum Tel. 911 1

Gerda Jäger Tel. 9 006

Eltern-Kind-Gruppe

Annette Ullrich Tel. 9 606

Jugendgruppe 9-13 Jahre

Andreas Vianden Tel. 9

E-mail Jugend-/Messdiener:

jugendarbeit@St-Michael-ahe.de

St.Sebastianus Schützenbr.

Willi Roßkamp Tel. 9 4

Pfarrbüro St. Laurentius:

Renate Schönhofen

Ursula Voltemar

Tel. 798503 Fax 798504

E-mail: St.Laurentius-

Quadrath@t-online.de

Graf-Otto-Str.

01 7 Bergheim-Quadrath

Öffnungszeiten:

Mo-Fr: 10 - 1 Uhr

Mo, Di, Do: 14 - 16 Uhr

Kirchenvorstand 2. Vorsitz.

Küsterin

Elke Wessels Tel. 79 111

Pfarrgemeinderat Vorsitz.

Judith Weyermann

Tel. 0 7 /990 0

Kommunionskatechese u.

Kindermesskreis

Dagmar Störmann Tel. 9 61

Messdiener

Dominik Woczcyn Tel. 9704

Kath. Junge Gemeinde (KjG)

Daniel Bäck Tel. 7 17

Familienausschuss

Monika Graham Tel. 79 1

Kirchenchor

Doris Rohr Tel. 66 99

Seniorenkreis

Maria Braun Tel. 941

Caritas-Gruppe

Rita Rogel Tel. 9490

Kultur für Jedermann

Renate Schönhofen Tel. 79 4 4

Renate Hein Tel. 91044

Krankenhausbesuchsdienst

Renate Hein Tel. 91044

Kindergarten

Marlene Rüttgers Tel. 9 0

Kirchenmusikerin

für alle drei Pfarreien

Doris Rohr Tel. 66 99

Pfarrbüro Heilig Kreuz:

Petra Illner

Tel. 94994 Fax 755503

E-mail: Hl.Kreuz-

Ichendorf@t-online.de

Fischbachstr. 19

01 7 Bergheim-Ichendorf

Öffnungszeiten:

Dienstag: 1 - 1 Uhr

Donnerstag: 10 - 1 Uhr

Kirchenvorstand 2. Vorsitz.

Veröffentlichung nach den K i r c h e n v o r s t a n d s w a h l e n

Küsterin

Ursula Voltemar Tel. 9196

Pfarrgemeinderat Vorsitz.

Heinz Merker Tel. 9746

Bibelkreis

Dorothee Daubner Tel. 9 66

Messdiener

Thomas Labisch Tel. 799 1

Kreuzchor

Gerlind Jungbluth Tel. 9 9

Kath. Frauengemeinschaft

Hildegard Esser Tel. 94 4

Pfarrbesuchsdienst AWO

Hildegard Möring Tel. 79 141

Senioren Treff 60 plus

Barbara Gehrmann Tel. 9 0

Caritas-Kreis

Rosemarie Zewe Tel. 799000

Kinder- u. Jugendgruppe

Heide Ningel Tel. 9 0

Handarbeitskreis

Maria Patten Tel. 9464

St. Sebastanus Schützenbruderschaft

Reinhard de Vries Tel. 9 9

Kindergarten Andersenstr.

Helga Kujau Tel. 940 0

Kindergarten Fischbachstr.

Gretl Mehlhose-Gröne Tel. 9 79


Seite 9


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