Die Glocke Katholische Kirchengemeinde St. Nikolaus Wolbeck ...

stnikolauswolbeck

Die Glocke Katholische Kirchengemeinde St. Nikolaus Wolbeck ...

Die Glocke

Katholische Kirchengemeinde St. Nikolaus Wolbeck

Glaubst Du noch

an die Ökumene?

Seite 6

Interview mit dem

PGR-Vorsitzendenen

Roland Vorholt

Seite 8

ÖWK-Nepal-Projekt

Seite 14

Die Betenden in

Haus Wolbeck

Seite 20

Fusion und viele

Fragen

Seite 24

Ostern 2010

1


2 Die Inhalt Glocke von St. Nikolaus

3 Vorwort

4 Ökumenisches Jubiläumsjahr

6 Glaubst Du noch an die Ökumene?

8 Interview mit Roland Vorholt

11 Ökumenische Passionszeit SüdOst

12 Der Kindergarten informiert

13 Kinderseite

14 ÖWK-Nepal-Bericht

16 „7 Wochen anders“

17 Fastenzeitangebote

18 Gottesdienstübersicht Kar- und Ostertage

20 Die Betenden in Haus Wolbeck

22 Osterkerzen

23 Messdiener-Romwallfahrt

24 Fusionsinformationen

27 Kirchenmusik

28 Ferien für Kinder und Jugendliche

29 Pilgerfahrten

30 KÖB-Buchtipp

31 Gedicht

32 Erfolgsgeschichte Hungertuch

33 Lob und Dank

34 Service

Impressum: Die Glocke von St. Nikolaus Wolbeck – Ostern 2010 – Jahrgang 35

• Herausgeber: Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit der Pfarrgemeinde St. Nikolaus Wolbeck

• Druck: Gemeindebriefdruckerei, Martin-Luther-Weg 1, 29393 Groß Oesingen

• Auflage: 3.800 Exemplare, gedruckt auf umweltfreundlichem Papier

• Redaktion: Andreas Glahn, Friedhelm Hoppe, Reinhard Kantner, Klaus Nelißen, Maria Ritter,

Richard Schu-Schätter

Die in namentlich gekennzeichneten Artikeln ausgedrückte Meinung stellt nicht unbedingt die Meinung

der Redaktion dar

• Dateibearbeitung: Friedhelm Hoppe; Lektorat: Dorothee Kempken, Ingrid Sieverding

• Bildnachweis: Titelseite: Andreas Glahn, Rückseite: Andreas Glahn, Richard Schu-Schätter

Anregungen, Ideen und Artikel bitte direkt an die Redaktion: glocke@st-nikolaus-wolbeck.de

Redaktionsschluss für die nächste Ausgabe: 27. August 2010


Liebe Gemeindemitglieder von St. Nikolaus,

liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger in Wolbeck!

„Ich sehe was, was du nicht siehst und das

ist ...“ – Das bekannte Kinderspiel ist mehr

als nur ein lustiger Zeitvertreib. Es leitet

dazu an, genau hinzusehen, den eigenen

Blickwinkel zu ändern, sich in die Sichtweise

der Mitspieler hineinzuversetzen. Es

erstaunt mich immer wieder, welche Gegenstände

im Raum plötzlich in das Blickfeld

geraten: Dinge, die ich vorher vielleicht

gesehen, aber nicht wahrgenommen habe.

Unser Gehirn sortiert nämlich eine gewaltige

Menge an Informationen aus, noch

bevor sie in unser Bewusstsein gelangen.

So behalten wir den Überblick und stehen

gleichzeitig in der Gefahr, wichtige Dinge

zu übersehen.

Zwei Wochen vor Ostern wird in unserer

Kirche das Kreuz abgehängt und verhüllt.

Das, was wir bei jedem Besuch unserer

Kirche sehen können, gerät in unser Bewusstsein,

weil es unserem Blick entzogen

wird! Mit dem verhüllten Kreuz geraten der

Schmerz, das Leid, der Tod Jesu in den Blick

und mit ihm das Leid, der Schmerz und der

Tod in unserem Leben. Aber mehr noch:

Das verhüllte Kreuz lenkt unseren Blick

auch auf das, was die Kreuzesdarstellung

nicht zeigt: Gottes Liebe hat das Kreuz Jesu

überwunden, und Gott will auch die Kreuze

unseres Lebens überwinden. Das kann für

uns Menschen erst dann sichtbar werden,

wenn wir unseren Blickwinkel ändern, wenn

wir uns trauen, den selbstgefälligen Überblick

zu verlieren, um einen genaueren Blick

auf unser Leben zu riskieren.

„Ich sehe was, was du nicht siehst“ lehrt

uns, nicht allein auf unseren eigenen Blickwinkel

zu vertrauen, sondern unseren Blick

zu weiten für die verschiedensten Farben,

die das Leben bereithält. Die Fastenzeit lädt

uns dazu ein, unsere gewohnten Ansichten

in Frage zu stellen und mit einem neugierigen

und staunenden Blick das Leben mit

den Augen Gottes zu betrachten.

Das Leitwort der Wolbecker Kirchengemeinden

zum Wigbold-Jubiläum „Was

glaubst denn du . . .“ ermutigt dazu, sich auf

die Ansichten anderer Menschen einzulassen

und über Glaube, Hoffnung und Liebe

ins Gespräch zu kommen. Es ermutigt dazu,

sich Zeit zu nehmen für sich selbst, für andere

und für Gott. Anregungen dazu will

auch das diesjährige ökumenische Fastenzeitthema

„(K)eine Zeit für . . .“ geben.

Ich wünsche Ihnen, dass Sie beim Lesen

dieser Glocke-Ausgabe und in der Vorbereitungszeit

auf das Osterfest bereichernde

Sichtweisen für sich entdecken. Und dass

Sie mit Freude und Hoffnung im Herzen die

Auferstehung Jesu feiern können.

Richard Schu-Schätter

(Pastoralreferent)

Inhalt

3


4 Die Glocke von St. Nikolaus

Wolbeck wird 700 Jahre

und die Kirchen feiern mit!

Unter dem Motto „Was gaubst denn Du . . .“ feiern wir 700 Jahre Wolbeck. Der Glaube gehört

zum Ortskern von Wolbeck. Mit den Veranstaltungen zum Jubiläumsmotto wollen wir über unseren

Glauben ins Gespräch kommen und den Faden aufnehmen, der sich durch die 700-jährige

Geschichte Wolbecks zieht. Hier die bislang geplanten Termine für das erste Halbjahr 2010:

20. – 21. Februar

in der Christuskirche

„Credoweg“ – Eine Installation

Eine Einladung von Konfirmand(inn)en

zur Auseinandersetzung mit Glauben.

Montag, 22. Februar

19.00 Uhr in St. Nikolaus

„Glauben finden mit Kolping“

Wort, Bild und Klang laden zur Meditation

ein.

Ab 23. Februar 19.15 Uhr in St. Nikolaus

Dienstagsimpulse in der Fastenzeit

An den Dienstagabenden in der Fastenzeit bereichern bekannte Münsteranerinnen und

Münsteraner die Gottesdienste mit ihren Gedanken zu „Was glaubst denn du …“

Unter anderem beteiligen sich …

Steffi Stephan Carsten Höfer Meinhard Zanger Sandra Lüpkes

Rockmusiker Kabarettist Regisseur u. Intendant Autorin u. Sängerin

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Tagespresse und den Plakaten oder schauen

im Internet nach: www.st-nikolaus-wolbeck.de

Sonntag, 28. Februar 20.00 Uhr in St. Nikolaus

Witold Grohs und Till M. Mendler: „Wasser in 100 Momenten“

Fotografien und Instrumentalmusik

„Wasser in 100 Momenten“ ist eine Collage, die eine Überblendpräsentation digitalisierter Fotografien

mit instrumentaler, größtenteils improvisierter Musik für Saxophon und Klavier zu

einer meditativen Reise für den Zuhörer und Betrachter verbindet. Mit Witold Grohs, einem

überregional bekannten Saxophonisten aus Münster, werden die beeindruckenden Bilder von

Till M. Mendler musikalisch zum Leben erweckt.


Mittwoch, 7. März

19.30 Uhr in der Christuskirche

Wolbecks himmlisches Jerusalem“

Wie sich die Theologie der Christuskirche im

Gebäude widerspiegelt, zeigt und erklärt der

Kunsthistoriker Dr. Ulrich Althöfer. Gottesdienstreihe

„Das Himmlische Jerusalem“ in

der Christuskirche (Gottesdienste: 28.03./

23.05./26.09./31.10./21.11.)

26. – 28. März

Evangelisches Gemeindezentrum

Tanz- und Bewegungsworkshop

mit abschließendem Gottesdienst

Donnerstag, 15. April

20.00 Uhr im Drostenhof

„Was glaubten denn die Täufer?“

Der renommierte Kirchenhistoriker und

Theologe Prof. Hubertus Lutterbach berichtet

über ein bewegendes Kapitel der

Geschichte zwischen Münster und Wolbeck.

Ausgehend von seiner jüngsten Publikation

über die Täuferbewegung in Münster fragt

er, ob der Glaube der Täufer modern war

oder eher ein Rückschritt ins Mittelalter.

Mittwoch 21. April

„Im Glauben zusammen“

Glaubensbekenntnis in der Begegnung von

Jung und Alt – mehr als nur Nachbarschaft

von Kindergarten u. Achatiushaus

Was glaubst denn Du . . .

Jubiläum

Samstag, 8. Mai

16.00 Uhr in der Christuskirche

„Geh aus mein Herz und suche Freud...“

Konzert des Projektchors der Evangelischen

Gemeinde

12. – 16. Mai

Fahrt zum 2. Ökumenischen Kirchentag

Dienstag, 25. Mai

20.00 Uhr im Pfarrheim St. Nikolaus

Dienen statt herrschen“ –

Unternehmenskultur im Orden

Impulse von Abt Dr. Johannes Eckert aus

der berühmten Benediktinerabtei St. Bonifaz

München, zu der auch das Wirtschaftsgut

Kloster Andechs gehört.

Dienstag, 29. Juni

20.00 Uhr im Pfarrheim St. Nikolaus

„Wie Jesus glauben lernte“

Dr. Wilhelm Bruners, Theologe und Autor

des gleichnamigen Buchs, regt zum Nachdenken

an: Der Glaube des Gottessohnes

„fiel nicht vom Himmel“.

Sonntag, 11. Juli 11.00 Uhr im Drostenhof

Ökumenischer Freiluftgottesdienst zum Wolbeck-Jubiläum

Danach: Begegnung

Ich glaube, dass das Leben ein Geschenk ist und dass wir aufgefordert

sind, uns selbst und anderen Achtsamkeit und Wertschätzung entgegen

zu bringen. Als Christ fühle ich mich immer wieder dazu ermutigt und

daran erinnert, gerade wenn es schwerfällt.

Beate Schmedding

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6 Die Glocke von St. Nikolaus

Glaubst Du noch an die Ökumene?

Zwischenruf eines Ökumenikers vor dem Ökumenischen Kirchentag in München

Heinz-Willi Kehren ist seit 1972 international, national und vor Ort ökumenisch aktiv. Für „Die

Glocke“ stellt Kehren seine Thesen zum Stand der Ökumene zusammen und fordert Vertiefung

und Wiederentdeckung statt Vermehrung der ökumenischen Gruppen.

„Glaubst Du noch an die Ökumene?“ –

„Na, was glaubst denn DU ?“ Was könnte

man auf dieses Wortspiel alles antworten!

Ich glaube, dass wir die Ökumene mehr

denn je und intensiver denn je brauchen

Ökumenische Münchenfahrt

Zum 2. Ökumenischen Kirchentag in München

vom 12. bis 16. Mai fahren die sechs

Gemeinden von Münster SüdOst gemeinsam.

Interessenten finden mehr Informationen

unter www.st-nikolaus-wolbeck.de

oder unter oekt.de

– aber um des Glaubens willen; um der

Verkündigung der Frohen Botschaft willen,

mit einer Stimme; durch die wirklich

gemeinsamen Taten, durch das gemeinsame

Eintreten für Mitmenschen, die unsere

Gesellschaft und durchaus auch hier und da

unsere Kirche eher links liegen lässt.

Wir müssen gerade in der Ökumene

neu entdecken, wie sehr wir durch die gemeinsamen

Dienste, Aktivitäten und nicht

zuletzt durch die gemeinsame Sprache verkündigen

– und nicht nur etwas tun.

Was glaubst denn Du . . .

Vielleicht glaube ich nicht mehr an die

Notwendigkeit einer weiteren Vermehrung

von Gruppen und Aktivitäten, wohl

aber an die Notwendigkeit einer Vertiefung

und Wiederentdeckung der gemeinsamen

Grundlagen des Glaubens, der Bibel.

Kann es wirklich sein, dass:

- so manche ökumenische Aktivität sich

nicht gemeinsam aus der Bibel speist?

- hier lieber gemeinsam Vorlagen bearbeitet

werden, statt gemeinsame Aussagen,

Botschaften und Gebete zu erarbeiten,

die erst die inneren Positionen deutlich

machen?

Nur so werden wir wohl an die wirklich

noch trennenden Linien und Punkte herankommen,

die in den individuell gelernten

biographischen Glaubensprägungen, in den

gelernten Riten und Ritualen, in den unterschiedlichen

Traditionen und verinnerlichten

Bildern liegen.

Wir haben aus den vergangenen Jahrzehnten

eine große Zahl von ökumenischen

Konsens- und Konvergenzdokumenten auf

Ich glaube, dass so manche Spur von Jesus für mich drei Nummern

zu groß ist, ich aber mit jedem Schritt in die gleiche

Richtung Begegnung, Zufriedenheit und Liebe erfahre. Das macht mir

Mut.

Martin Wendt


den Weg gebracht. Hier könnten Christen

heute so manches Mal wieder Staunen lernen,

hätten wir uns damit beschäftigt – würden

wir uns dafür Zeit, Geduld und die nötige

Begeisterung nehmen. Dazu brauchen

wir den Austausch in Gruppen. Die Sprache

dieser Dokumente ist oft so, dass wir sie

besser in den eigenen Glauben integrieren

können, wenn wir darüber ins Gespräch

kommen.

Ich erinnere mich gerne an ein solches

Glaubensgespräch 1983. Wir wollten uns das

damals bahnbrechende LIMA-Dokument

erarbeiten und die darauf basierende Lima-

Liturgie. Die wirklichen Schwierigkeiten, die

deutlich wurden, lagen darin, dass wir die

Texte mit so verschiedenen „Ohren“, mit so

verschiedenen Glaubenstraditionen Nordoder

Süddeutschlands, als Reformierter oder

Calvinist, als westfälischer Katholik oder als

Traditionskatholik, als Konvertit oder, oder,

oder . . . hörten.

Und wie abhängig sind wir dabei von

unserer vertrauten Bibelübersetzung! Gera-

Menschen und Berichte

de in der letztlich spärlichen ökumenischen

Bibelarbeit ist zu erleben, dass es schon fast

als „böse“ erlebt wird, wenn wir einmal eine

andere Übersetzung neben die vertraute

Übersetzung legen.

Hier sehe ich in der nächsten Zukunft

unsere primären, ökumenischen Aufgaben,

damit der Glaube an die Ökumene zu einem

gemeinsamen Glauben an den einen Gott

und dessen Verkündigung durch Wort und

Tat in die verschiedenen Alltagssituationen

hinein weiter wächst. Sonst wird Ökumene

bald vor allem nur noch mit ökonomischen

Augen gesehen – gerade unter Hauptamtlichen

in den Kirchen.

Diese Ökumene in Gemeinschaft gelebt,

bringt Gemeinschaft, Taten und Worte, zu

denen einzelne Christen kaum fähig sind.

Das werden sicherlich viele Mitchristen

wieder ganz intensiv erleben und erfahren,

wenn sie die Chancen des Ökumenischen

Kirchentages in München nutzen.

Heinz-Willi Kehren

7


8 Die Glocke von St. Nikolaus

„Ich bin ein Mensch, der auf die Chancen schaut“

Was macht Wolbeck aus? Und was glaubt der neue PGR-Vorsitzende von St. Nikolaus?

Roland Vorholt stellt sich im Gespräch mit der „Glocke“ vor und spricht über Gott, die

Dorfgemeinschaft und selbstgemachte Pizza.

Glocke: Was

ist Roland Vorholt

für ein

Mensch?

Roland Vorholt:

Ich bin ein absoluterFamilienmensch

– in

dem Maße, wie

es mein Job im

Polizeipräsidium

Münster

zulässt. Dort

arbeite ich nun schon annähernd 30 meiner

insgesamt 52 Lebensjahre in unterschiedlichen

Funktionen.

Glocke: Ein paar kurze Geschmacksfragen:

Was ist das Lieblingsgericht?

Vorholt: Die selbstgemachte Pizza.

Glocke: Lieblingslied im Gotteslob?

Vorholt: Da gibt es viele gute Lieder – aber

„Von guten Mächten“, das packt mich immer

wieder.

Glocke: Was für ein Buch können Sie empfehlen?

- Jetzt sagen Sie nicht, die Bibel.

Vorholt: Warum nicht? Die Bibel ist doch lesenswert!

Ansonsten habe ich zugegebenermaßen

in jüngster Zeit wenig Begeisterndes

gelesen. Aber richtig gut war „Der Schatten

des Windes“ – Eine Liebeserklärung an das

Lesen. Es geht um Bücher, das Lesen und

die Fantasien, die dem Lesen entspringen.

Glocke: Welche Jahreszeit ist Ihnen die

liebste in Wolbeck?

Vorholt: Ich bin einfach zu gern Wolbecker,

als dass ich mich da festlegen könnte. Jede

Zeit hat ihr Highlight, sei es ZiBoMo, die

Ostertage, die Schützenfeste, der Gemeindeball

oder der Wolbecker Weihnachtsmarkt.

Für mich ist Wolbeck immer reizvoll.

Glocke: Was macht denn die Wolbecker

aus?

Vorholt: Wolbecker haben einen starken Sinn

für Gemeinschaft. Das kommt nicht zuletzt

von den christlichen Werten, die hier noch

etwas gelten. Ich sehe das nicht nur in den

Bruderschaften – in den vielen Gliederungen

von Wolbeck herrscht ein guter Geist.

Die Wolbecker sind hilfsbereit und offen für

Gespräche.

Glocke: Und St. Nikolaus? Was schätzen Sie

an der Gemeinde?

Vorholt: St. Nikolaus ist im Grunde ein Abbild

der Dorfgemeinschaft. Das gelebte

Christsein ist hier besonders ausgeprägt, und

die Vielfalt der Gemeinde in den Verbänden

und Gruppen spricht von ihrer Lebendigkeit.

Natürlich wünsche ich mir auch, dass es

an der einen oder anderen Stelle sichtbarer

wird, dass wir als Gemeinschaft Christsein

leben und feiern. Dazu zähle ich auch die

Gottesdienstbesuche, um die ich mich ein

wenig sorge.

Glocke: Was war es für ein Gefühl, als Ihnen

klar wurde, dass Sie der letzte gewählte

Pfarrgemeinderatsvorsitzende der eigenständigen

Pfarre St. Nikolaus sein würden?


Vorholt: Es war ein gutes Gefühl. Ich vertraue

den Menschen und freute mich über

das Vertrauen, gewählt zu werden. Dabei

fiel natürlich der Blick auf die anstehende

Gemeindezusammenlegung. Das wird ein

wesentlicher Teil unserer Arbeit im PGR

sein, aber nicht nur das! Es wäre fatal, wenn

wir jetzt nur noch ängstlich auf die Fusion

schielen würden. Ich bin ein Mensch, der

auf die Chancen schaut.

Glocke: Die da für die Fusion sind?

Vorholt: Unsere Gemeinschaft wird noch

ausgeprägter sein. Nicht nur ökonomisch

lassen sich viele Nutzen aus einer Fusion

ziehen. Synergieeffekte, wie zum Beispiel

die Zusammenarbeit in der Kleiderkammer,

Menschen und Berichte

sind durchaus schon vorhanden. Doppelstrukturen

können wir uns heute nur noch

schwerlich leisten. Daher müssen wir unsere

Kräfte an gezielter Stelle einsetzen.

Glocke: Ihre bisherigen Erfahrungen in

Süd-Ost?

Vorholt: Aus meiner Arbeit in der Pfarreiengemeinschaft

kenne ich viele Christen aus

Angelmodde und Gremmendorf: Das sind

alles verlässliche und freundliche Menschen,

mit denen wir ganz unkompliziert schon

viele tolle Veranstaltungen auf die Beine

gestellt haben. Ich denke an das jährliche

Erntedankfest oder die Aktionswoche zur

Generationengerechtigkeit. Ich bin guter

Hoffnung, dass wir da gut zusammenarbeiten.

Der neue Pfarrgemeinderat

Im November letzten Jahres hat unsere Gemeinde einen neuen Pfarrgemeinderat gewählt:

(v.l.n.r.) Johannes Gröger (Diakon), Ingrid Bockhoff, Roland Vorholt (Vorsitzender), Klaus Puke,

Benedikt Ringkamp, Claudia Lange, Reinhard Kisfeld, Maria Ritter, Edith Wortmann (Vorstand), Andrea

Karrengarn (Vorstand), Andreas Glahn, Marlies Cadura, Reinhard Kantner (Vorstand) Alice Schwab,

Barthel Schmelting, Richard Schu-Schätter (Pastoralreferent).

Das Foto wurde bei der PGR-Sitzung am 26. Januar aufgenommen. Nicht auf dem Bild sind Annegret

Richter, Agnes Wulfers, Martin Peitzmeier, Franz Westerkamp (Pfarrer) und Klaus Nelißen (Pastoralassistent

und beratendes Mitglied)

9


10 Die Glocke von St. Nikolaus

Glocke: Also keine Scheu vorm Fusionstag?

Vorholt: Ganz ehrlich: Es gibt bei einer Fusion

ja nicht den Tag X, wo per Knopfdruck

alles auf den Kopf gestellt wird. Gewachsene

Strukturen in den Gemeinden lassen sich

nicht von heute auf morgen ändern. Eine

Fusion wird Zeit brauchen und mit der Zeit

wird sich dann auch manches ändern. Wir

werden da hineinwachsen. Die Wolbecker

Stärken werden bleiben, ohne Zweifel.

Glocke: Was ist dabei die Aufgabe dieses

PGR’s?

Vorholt: Wir müssen die Sorgen, Ängste und

Nöte der Wolbecker beim Thema Fusion

ernst nehmen, bewusst zu Wort kommen

lassen, aber auch zum Teil entkräften. Erforderlich

sind Transparenz und Informationen

zur aktuellen Entwicklung. Schreckgespenste

von abgesagten Sonntagsmessen

oder liegen gebliebenen Beerdigungen sind

unhaltbar. Ich kann die Sorgen der Wolbecker

verstehen. Aber wir können jetzt handeln

und uns auf das Neue einstellen.

Glocke: Wie sehen Sie da Ihre Arbeit als

PGR-Vorsitzender?

Vorholt: Ich alleine bewege gar nichts. Es gilt:

PGR-Arbeit ist Teamarbeit. Unser neuer

PGR hat eine gute Mischung, was das Alter

und die Erfahrung in Gremienarbeit anbelangt.

Wir müssen uns jetzt erst mal finden.

Zu den Schwerpunkten

unserer

Arbeit könnten

wir wohl erst

in der nächsten

Glocke etwas sagen.

Aber wenn

ich auf den Vorstand

schaue, auf

Edith Wortmann,

Andrea Karrengarn,

Reinhard

Kantner und

Pfarrer Franz Westerkamp, dann kann ich

sagen, dass wir da schon sehr gut zusammenarbeiten

und uns prima verstehen.

Glocke: Das ökumenische Wigbold-Jubiläumsmotto

ist „Was glaubst denn Du?“. Was

glaubt unser neuer PGR-Vorsitzender?

Vorholt: Der Mensch Roland Vorholt glaubt

an Gott, und das ist die Hauptsache. Gott ist

für mich greifbar, ich kann mit ihm im Gebet

sprechen. Er nimmt meine Dankbarkeit

ebenso wie die Sorgen und Nöte auf, auch

meine Zweifel haben bei ihm Platz. Und

ich zweifle gerade an vielem: Wie gehen wir

in der Welt miteinander um? Was wird mit

unserer Umwelt? Wohin geht die ökonomische

Reise? Mein Eindruck ist, die Zahl der

Menschen, die Hilfe brauchen, wird immer

größer.

Glocke: Ist es heute schwerer, junge Menschen

an den Glauben heranzubringen?

Vorholt: Als Vater kann ich sagen, dass es in

Sachen Gottesdienst ein hartes Geschäft ist.

Aber wenn es um christliche Werte geht, ist

die Aufgabe relativ einfach – wenn man die

Werte lebt, die einem wichtig sind. Dazu zählen

für mich: Offenheit, Hilfsbereitschaft,

die Fähigkeit zu verzeihen, die Fähigkeit zu

lieben und den Anderen zu sehen.

Glocke: Wer war die prägendste Person für

Ihren Glauben?

Vorholt: Glauben entwickelt sich ständig. Es

gibt deshalb viele prägende Personen, angefangen

von meinen Eltern, über Menschen

in meiner Messdiener- und Pfadfinderschaft

– bis heute. Ich hatte immer das große

Glück, Menschen zu treffen, die ein Stück

ihres Glaubens an mich weitergegeben haben.

Das macht es heute für mich einfach,

mich zu meinem Christsein deutlich und öffentlich

zu bekennen.


„(K)eine Zeit für. . .“

Ökumenische Passionszeit in SüdOst

Auch in diesem Jahr steht die ökumenische

Passionszeit im Südosten von Münster unter

einem besonderen Leitwort: Es geht um

das Thema „Zeit“. In der Vorbereitungszeit

auf das Osterfest beleuchten die sechs Gemeinden

in Gremmendorf, Angelmodde

und Wolbeck verschiedene Aspekte zum

diesjährigen Thema „(K)eine Zeit für …“

Jede katholische und evangelische Gemeinde

hat einen besonderen Schwerpunkt:

(K)eine Zeit für mich St. Ida

-------------------------------------

(K)eine Zeit für Begegnung Friedenskirche

-------------------------------------

(K)eine Zeit für Gott St. Nikolaus

-------------------------------------

(K)eine Zeit für Engagement Christuskirche

-------------------------------------

Verlorene Zeit St.Bernhard

---------------------------------------

(K)eine Zeit für Visionen St.Agatha

-------------------------------------

An je einem Wochenende werden in den

Gemeinden Gottesdienste mit dem jeweiligen

Schwerpunktthema gefeiert:

20./21. Februar

(K)eine Zeit für mich St. Ida

-------------------------------------

27./28. Februar

(K)eine Zeit für Begegnung Friedenskirche

-------------------------------------

6./7. März

(K)eine Zeit für Gott Christuskirche

---------------------------------------

13./14. März

(K)eine Zeit für Engagement St. Nikolaus

-------------------------------------

20./21. März

Verlorene Zeit St. Bernhard

-------------------------------------

27./28. März

(K)eine Zeit für Visionen St. Agatha

-------------------------------------

Ökumene

Ein begleitendes Heft mit Überlegungen

von Gemeindemitgliedern zu den verschiedenen

Aspekten der Zeit wurde auch in diesem

Jahr wieder für Sie vorbereitet. Es mag

Sie persönlich über diese Zeit begleiten. Das

Fastenbrevier ist bei den Kirchengemeinden

bzw. in den Kirchen zum Beginn der Fastenzeit

erhältlich.

Der Auftakt-Gottesdienst für die ökumenische

Fastenaktion findet am 19. Februar

2010 um 19:00 Uhr in der St.-Ida-Pfarrkirche

statt.

Sie sind ganz herzlich dazu eingeladen

. . . das älteste Uhrwerk Wolbecks:

die Turmuhr von St. Nikolaus

11


12 Die Glocke von St. Nikolaus

Kindergarten St. Nikolaus legt Informationsbroschüre vor

Können Anmeldegespräche für die Einrichtung

ganzjährig oder nur zu bestimmten

Zeiten vereinbart werden? Was ist der

pädagogische Schwerpunkt der Tageseinrichtung

für Kinder von St. Nikolaus? Sind

unterschiedliche Betreuungszeiten aus-

wählbar? Nimmt die Tageseinrichtung St.

Nikolaus am Qualitätsmanagement-Projekt

„QualiCa Ms“ (System zur Qualitätssicherung

und Entwicklung in Einrichtungen

und Diensten der Caritas im Stadtdekanat

Münster) teil?

Diese Fragen werden in der 25-seitigen

Broschüre der Tageseinrichtung St.

Nikolaus beantwortet, die ihre Leiterin,

Mechthild Lödding nach umfangreichen

Recherchen erstellt hat und die nun für Interessenten

zur Verfügung steht. Lödding,

die seit Eröffnung der Einrichtung im Jahr

1995 diese leitet, hat vor dem Hintergrund

Segnungsfeier für werdende Eltern

ihrer langjährigen Erfahrungen zahlreiche

Antworten auf Fragen in die Broschüre

mit einfließen lassen, die im Laufe der Zeit

immer wieder von Eltern gestellt wurden.

Angefangen vom „Anmeldeverfahren“ bis

hin zum Stichwort „Zahnpflege“ hält die

Broschüre nunmehr zahlreiche Stichworte

bereit, die über das Arbeiten und Zusammenleben

in der Tageseinrichtung informieren.

Um dem Leser das Suchen nach gezielten

Informationen zu vereinfachen, sind die

Themen rund um die Einrichtung in alphabetischer

Reihenfolge aufgelistet.

Wer die Broschüre aufmerksam liest, wird

dabei schnell erkennen, dass als Adressaten

nicht nur die Eltern der Kinder der Tageseinrichtung

angesprochen sind. Vielmehr

versteht sich die Broschüre als Informationsangebot

für alle, die ein Interesse an der

Arbeit der Einrichtung haben. Der Untertitel

„Wir stellen uns vor“ ist somit als offenes

Angebot zu verstehen.

Diakon Johannes Gröger begrüßt als

Vertreter der St.-Nikolaus-Gemeinde, und

damit des Trägers der Einrichtung, dieses

mit sehr viel Mühen zusammengetragene

Nachschlagewerk. Es dokumentiere zugleich,

mit welcher großen Sensibilität und

Wachsamkeit in der zweigruppigen Einrichtung

gearbeitet wird. Zur Zeit besuchen 52

Kinder im Alter zwischen drei und sechs

Jahren die Einrichtung.

Am Sonntag, 7. März lädt der Taufkatechesekreis der St.-Nikolaus-Gemeinde um 16.00

Uhr zu einer Segensfeier für werdende Eltern in die St.-Nikolaus-Kirche. In der Erteilung

des Einzelsegens soll die Nähe Gottes für die jungen Familien in besonderer Weise erfahrbar

werden. Alle werdenden Eltern sind herzlich eingeladen!


Was glaubst denn du ~ macht der Osterhase?

wer schaut da aus dem gras hervor,

und wackelt schon mit langem ohr,

schlägt flinke haken wie der wind,

sage mir: „wer ist es, kind?“

wer hat schönes dichtes fell,

und mümmelt mit der nase,

hat einen weissen stummelschwanz,

ist es schon der osterhase?

darum sei schön auf der hut,

wenn wir spazieren gehen,

vielleicht ja hat der hase lust,

und lässt sich einmal sehen.

der hase hat jetzt viel zu tun,

muss viele nester bauen,

wird ganz bestimmt auch ab und zu,

ins kinderzimmer schauen.

er muss viele eier bunt bemalen,

und darf sich nicht erschrecken,

sonst lässt er alle eier fallen,

kann sie nicht mehr verstecken.

Das Mini Gottesdienst Team wünscht allen

eine schöne Osterzeit!

und

„Was glaubst denn du“

macht der Osterhase?

der osterhase

wer schaut da aus dem gras hervor,

und wackelt schon mit langem ohr,

schlägt flinke haken wie der wind,

sage mir,:wer ist es kind?"

und ostersonntag kannst du dann,

nach dem frühstückskuchen,

hinaus in unseren garten gehen,

und bunte eier suchen.

wer hat schönes dichtes fell,

und mümmelt mit der nase,

hat einen weissen stummelschwanz,

ist es schon der osterhase?

darum sei schön auf der hut,

wenn wir spazieren gehen,

vielleicht ja hat der hase lust,

und lässt sich einmal sehen.

danach hat der hase ruh,

und kann ein jahr entspannen,

er kümmert sich um seine frau,

und spielt mit seinen rangen.

Das Mini-

Gottesdienst-Team

wünscht allen eine

schöne Osterzeit!

Das Gedicht kommt von

http://www.trendmile.de/gedichte/ostern1.

Quelle: www.trendmile.de/

php aus der Rubrik kostenlose Gedichte

gedichte/ostern1.php

Kinderseite

der hase hat jetzt viel zu tun,

muss viele nester bauen,

wird ganz bestimmt auch ab und zu,

ins kinderzimmer schauen.

er muss viele eier bunt bemalen,

und darf sich nicht erschrecken,

sonst lässt er alle eier fallen,

kann sie nicht mehr verstecken.

und ostersonntag kannst du dann,

nach dem frühstückskuchen,

hinaus in unseren garten gehen,

und bunte eier suchen.

danach hat der hase ruh,

und kann ein jahr entspannen,

er kümmert sich um seine frau,

und spielt mit seinen fangen.

Was glaubst denn Du . . .

Ich glaube, dass Gott nicht kleinkariert ist.

Kurt Pölling

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14 Die Glocke von St. Nikolaus

Namasté − „Ich verbeuge mich vor dir“

ÖWK-Mitglied Christoph Roer schreibt über seine Reise im Dezember nach Nepal,

wo er das ambitionierte Biogas-Projekt des Wolbecker Eine-Welt-Kreises betreut.

Bilder und Text: Christoph Roer

Namasté – Dieses Grußwort, das einem

allerorten in Nepal begegnet, drückt viel über

den gemeinsamen Umgang der Menschen in

diesem Land aus. Heimgekehrt von der Reise

in das Land am Himalaya, auf der ich mich

über den Stand des ÖWK-Projekts zum Bau

von 335 Biogasanlagen im Bergland um den

Ort Bela informierte, wurde ich immer wieder

gefragt: „Was hat dich besonders beeindruckt?“

Unweigerlich fallen mir die prachtvollen

Paläste und Tempelanlagen der Königsstäd-

Der Betrieb der Biogasanlagen wird schon von

den Kindern beherrscht

te, die Vielfältigkeit der Landschaften und die

majestätischen Berge ein, die einen in Bann

ziehen und deren Anblick man nicht vergessen

wird. Den intensivsten Eindruck jedoch

haben die Menschen in Nepal bei mir hinterlassen.

Der gegenseitige Respekt vor einander,

den „Namasté“ ausdrückt, wird gelebt. Man

erfährt ihn selbst, aber auch beim Umgang

der Nepalesen untereinander.

Verblüffend sind die Friedfertigkeit und

die Gelassenheit der unzähligen Menschen in

einer Millionenstadt wie Kathmandu. Keine

Straße, kein Platz, kein noch so enges Gässchen

auch abseits des Zentrums, das nicht

übervoll mit Menschen, Autos, Fahr- und

Motorrädern wäre. Doch noch im engsten

Gewirr, bei ohrenbetäubendem Lärm und

großstädtischem Dreck, begegnen sich die

Menschen ohne Hast und Aggressivität. Ganz

im Gegenteil: Immer ist Zeit für einen verbeugenden

Gruß, ein kurzes Gespräch oder

die Ausübung eines religiösen Rituales vor

einem der unzähligen Schreine und Tempel

inmitten des Gewirrs ist immer.

Berührende Gastfreundschaft

Bei unseren Tageswanderungen zu den

Baustellen der Biogasanlagen auf dem Land

berührte mich die Gastfreundschaft, mit der

wir begrüßt wurden. Die Menschen leben in

einfachsten Verhältnissen. Ihr Hab und Gut

besteht aus einem kleinen Stück Land, einem

einfachen Lehmhaus und zwei oder drei

Stück Vieh. Die Landwirtschaft gibt Nahrung

für den Eigenbedarf der Großfamilie, die unter

einem Dach wohnt. Landwirtschaftliche

Überschüsse, die verkauft werden können,


sind gering. Die Eigenbeteiligung einer Familie

an dem Bau einer Biogasanlage beträgt

etwa sieben Euro: Für viele Familien ist das

der Erlös eines ganzen Monats und mehr. An

jeder Hofstelle, zu der wir kamen, wurden wir

herzlich empfangen und zum Verbleib eingeladen

– auch dort, wo keine Biogasanlage im

Bau oder in der Planung ist.

Die Motivation der Familien bei der Mitwirkung

zum Bau ihrer Biogasanlage ist groß.

Für den Materialtransport von den Lagerplätzen

an den wenigen Straßen in dem Gebiet,

eineinhalb Autostunden östlich der Haupt-

ÖWK-Info Nepal

Aktuelle Projekte:

- Mai 2008 – Oktober 2010:

Bau von 335 Biogasanlagen

Geplant:

- Ab November 2010:

Bau weiterer 336 Biogasanlagen

- Ab Herbst 2010 / Frühjahr 2011:

Erweiterungsbau der Secondary School

in Bela mit 6 Klassenräumen für die

Jahrgangsstufen 11 und 12

stadt Kathmandu, tragen die Familien das

Material teilweise kilometerweit zu ihrem

Hof. Kaum eine der Baustellen ist motorisiert

zu erreichen. Beeindruckend, dass trotz der

Bedürftigkeit Vieler kein Material gestohlen

wird, wie die Brüder Haribol und Ganesh Adhikari

berichten. Sie koordinieren die Arbeiten

für die ÖWK-Partnerorganisation HEFA

in Nepal mit großem Engagement.

Die Natur erholt sich

Der Erfolg kann sich sehen lassen: Mehr

als die Hälfte der 335 Anlagen ist bereits in

Betrieb. Die ersten nachhaltigen Erfolge der

Biogasanlagen sind inzwischen sichtbar. Das

Biogas ersetzt das bisher zum Kochen verwandte

Feuerholz. Die Natur beginnt sich

Ökumenischer Eine-Welt-Kreis

langsam zu erholen, die Berghänge werden

wieder grün. Die Familien profitieren davon,

dass die zeitaufwändige und körperlich

schwere Suche nach Feuerholz ein Ende hat

und dass die „saubere“ Verbrennung des ent-

Die neue Kochstelle, betrieben mit selbst

produziertem Biogas

stehenden Methangases, gewonnen aus dem

Dung des Viehs, die fensterlosen Häuser frei

von gesundheitsschädlichem Qualm hält.

Quasi nebenbei reduziert jede Biogasanlage

den CO 2 -Ausstoß um ca. 4,5 Tonnen

CO 2 -Äquivalent pro Jahr, da bei der Verbrennung

des äußerst klimaschädlichen Methangases

das deutlich weniger schädliche CO 2

entsteht. Mit einer Anzahl von geschätzt

200.000 Biogasanlagen, die aktuell allein in

Nepal bereits existieren, ist dies ein ermutigendes

Beispiel dafür, dass an vielen Stellen

auf der Welt durch engagierte Menschen bereits

heute verantwortungsvoller mit unserer

Schöpfung umgegangen wird, als es die internationale

Politik in der Lage zu sein scheint.

Mitte März werde ich einen ausführlichen

Vortrag über die Projektbetreuungsreise nach

Nepal halten. Informationen über den Termin

finden Sie unter www.ewk-wolbeck.de.

Allen Unterstützern der Arbeit des ÖWK

einen herzlichen Dank – Namasté!

15


16 Die Glocke von St. Nikolaus

„7 Wochen anders“

Warum mittwochs abends in der Alten Sakristei noch Licht brennt.

„Ich habe mein Fastenvorhaben nicht

durchgehalten, aber ich fühle mich gut dabei.“

Mittwochs abends in der Alten Sakristei

geht es ehrlich zu – und heiter. Die Menschen,

die hier zusammenkommen, haben

ein gemeinsames Anliegen: Die 7 Wochen

zwischen Aschermittwoch und Ostern bewusst

zu gestalten. Dazu gehört, sich vorzunehmen

etwas anders zu machen. Für viele

heißt das, auf etwas zu verzichten: Schokolade,

Chips, Alkohol, ... oder aber sich

etwas zu gönnen. „Ich nehme mir vor, in

den nächsten Wochen nicht nach 23:00 Uhr

ins Bett zu gehen“; „Ich werde jede Woche

Kontakt zu einem Bekannten aufnehmen,

den ich aus den Augen verloren habe.“ Der

Austausch in der Gruppe über die „Fastenvorhaben“

und über die Erfolgserlebnisse

und Hindernisse, die damit verbunden sind,

ist wohltuend, genauso wie die Impulse

und Gespräche über

Themen des Lebens

und des Glaubens.

Die Alte Sakristei

als Treffpunkt jeden

Mittwoch um 20:15

Uhr wird zum Ort

der Begegnung: mit

der Gruppe, mit Gott

und mit sich selbst.

Ein roter Faden bildet

das Leitwort, unter

das die wöchentlichen

Treffen gestellt

sind. Im letzten Jahr

war es das ökumenische

Fastenzeitthema

„Mut tut gut“. In diesem

wird das Leitwort

„Was glaubst denn du...“ aufgegriffen. Nach

einem meist intensiven Abend verbringen

die TeilnehmerInnen die letzten zehn Minuten

des Treffens schweigend. Jeder sucht

sich (s)einen Platz in der Kirche, um in Stille

mit sich selbst und mit Gott ins Gespräch

zu kommen.

Für manchen ist die „7-Wochen-anders-

Gruppe“ zum festen Ritual in der Fastenzeit

geworden. Und jedes Jahr tauchen neue Gesichter

auf. Willkommen ist hier jeder.

Wenn Sie noch in die 7-Wochen-anders-

Gruppe einsteigen wollen, melden Sie sich

bitte bei Richard Schu-Schätter, Tel.: 02506

- 8101112, Email schu-schaetter@st-nikolaus-wolbeck.de.

Und wenn es in diesem Jahr nicht passt,

auch im nächsten Jahr wird es voraussichtlich

eine Gruppe geben, die sich für die Fastenzeit

vornimmt: „7 Wochen anders“.


Palmstockbasteln für die Kinder

Die Messdienerleiterrunde lädt alle Kinder der Gemeinde zum Palmstockbasteln ins Pfarrheim

ein. Für Buchsbaum, Holzstäbe und Deko-Material ist gesorgt. Wer mitbasteln möchte,

bringt einfach seine eigene Schere mit.

Zeitpunkt: Samstag, 27. März von 15.00 bis 18.00 Uhr im Pfarrheim.

Alle sind herzlich eingeladen zur Segnung der Palmstöcke und -zweige am Palmsonntag, dem

28. März um 10.30 Uhr vor dem Achatius-Haus. Von dort geht es dann in einer Prozession

zur Kirche.

Der etwas andere Start in den Tag

Jugend-Frühschichten in der Fastenzeit

Draußen ist alles dunkel. Auch die Kirche

„schläft“ noch. Doch durch die Fenster der

Alten Sakristei ist ein schwacher Lichtschein

zu sehen. Er rührt von einer Kerze her, die

mitten in einem Kreis von Jugendlichen

steht. Es herrscht andächtige Stille. Neuankömmlinge

werden leise begrüßt. Nach und

nach schließt sich der Kreis.

Blickt man in die Gesichter der Jugendlichen,

sehen sie doch alle etwas müde aus. Hier und

da wird ein Gähnen unterdrückt. Und doch

haben sie sich alle so früh am Morgen auf den

Weg zur Frühschicht gemacht.

Vorbereitet werden die Frühschichten von

den Jugendlichen selbst. Zu Themen, die sie

interessieren, bereiten sie in kleinen Gruppen

einen Impuls mit Meditation, Gebeten und

Liedern vor. Oft beschäftigt das Thema des

Jugendkartage

Kinder • Jugend

Impulses die Teilnehmer noch den ganzen

Tag.

Abgerundet wird die Frühschicht mit einem

gemeinsamen Frühstück im Pfarrheim. Danach

geht jeder gestärkt seinen eigenen Weg

in den Tag: zur Schule, zum Arbeitsplatz, zur

Uni.

Ankommen. Innehalten. Durchstarten. Alle

Jugendlichen sind herzlich eingeladen, montags

in der Fastenzeit den Tag einmal anders

zu beginnen.

Frühschichten

Montags in der Fastenzeit finden um

6.45 Uhr Frühschichten für Jugendliche

und junge Erwachsene in der Alten

Sakristei statt.

Der Jugendausschuss bietet auch in diesem Jahr wieder die Jugendkartage an. Sie laden dazu ein,

die Tage der Karwoche mit anderen Jugendlichen zu verleben und sich mit ihnen auszutauschen:

bei Gesprächsrunden und Diskussionen sowie beim gemütlichen Beisammensein.

Besonderes Highlight der letzten Jahre war die Agape-Feier am Gründonnerstag mit der anschließenden

Andacht in der Kirche. Am Karsamstag haben die Jugendlichen die Osterkerze der

Gemeinde gestaltet.

Weitere Informationen werden im Publikandum und durch Plakate bekannt gegeben.

17


18 Die Glocke von St. Nikolaus

Regelmäßige Angebote in der Fastenzeit

montags 6.45 Uhr Frühschicht für Jugendliche in der „Alten Sakristei“

dienstags 19.15 Uhr Eucharistiefeier mit Glaubenszeugnis

mittwochs 20.15 Uhr Fastenaktion „7 Wochen anders“ in der „Alten Sakristei“

Sakrament der Versöhnung

Zur Feier der Umkehr und Versöhnung besteht die Möglichkeit beim Bußgottesdienst am

Palmsonntag um 18.00 Uhr.

Die Möglichkeit zur persönlichen Beichte besteht am Karsamstag, dem 3. April in der

„Alten Sakristei“.

Gottesdienste in der Karwoche

Palmsonntag

Samstag 18.00 Uhr Vorabendmesse

8.30 Uhr Eucharistiefeier

10.30 Uhr Palmweihe vor dem Achatius-Haus, Palmprozession

zur Kirche und Familiengottesdienst

mit JuBaCho

18.00 Uhr Bußgottesdienst

Montag der Karwoche 6.45 Uhr Frühschicht für Jugendliche

8.15 Uhr Messe

Dienstag der Karwoche 19.15 Uhr Messe

Mittwoch der Karwoche 9.30 Uhr Achatius-Haus

Gründonnerstag Start der Jugendkartage

20.00 Uhr Gedächtnisfeier des Letzten Abendmahles

Festlicher Gottesdienst mit Kommunion

unter den Gestalten von Brot und Wein,

mitgestaltet vom Chor St. Nikolaus

Es ist in St. Nikolaus Brauch, zu dieser Messfeier Lebensmittel für die Schwestern der hl.

Klara in Senden mitzubringen und in die bereitgestellten Körbe zu legen. Wir bitten Sie,

auch in diesem Jahr den Klarissen eine Ostergabe zu schenken.


Besondere Gottesdienste in der Fastenzeit, der Karwoche und zu Ostern

Betstunden vor dem Allerheiligsten

21.15 – 21.45 Uhr für alle Anwohner zwischen Angel und Bahn:

Am Berler Kamp, Meinhövelstr., Dirk-von-Merveldt-Str., Franz-von-

Waldeck-Str., Jochen-Klepper-Str., Am Steintor, Am Wigbold,

Juffernkamp, Hofstr., Herrenstr., Drostenhofstr., Wallstr.

21.45 – 22.15 Uhr für alle Anwohner der Straßen nördlich der Angel: Am Borggarten,

Marienfeldweg, Von-Steinbeke-Weg, Von-Krekenbeck-Weg,

Von-Ascheberg-Weg, Von-Grüter-Weg, Von-Walsen-Weg, Achatiusweg,

Nikolausweg, Conradusweg, Bredewieske, Tönskamp, Janskamp,

Haugenkamp, Pferdekamp, Dabeckskamp, Lackmannweg, Telgter Str.,

Berdel, Kreuzbach, Im Bilskamp, Am Tiergarten, Zur Walbeke,

Goldbrink, Silberbrink, Kupferbrink, Lerschmehr, In der Brinke,

Eschstr., Tönne-Vormann-Weg, Wolbecker Windmühle

22.15 – 22.45 Uhr für alle Anwohner südlich der Bahnlinie:

Hiltruper Str., Von-Holte-Str., An der Vogelrute, Petersheide,

Anton-Aulke-Str., Dieninckstr., Zumbuschstr., Bermestr., Bürenstr.,

Buxtrup, Grüner Weg, Pewostr.

23.00 – 23.30 Uhr Anbetungsstunde der Jugend mit JuBaCho

Karfreitag 11.00 Uhr Kreuzwegandacht für Kinder

15.00 Uhr Feier vom Leiden und Sterben Christi

Karsamstag 15.00 Uhr Beichtgelegenheit „Alte Sakristei“

21.30 Uhr Feier der Osternacht mit Lichtfeier, Wortgottesdienst

und Eucharistie, mitgestaltet von der Choralschola

Ostersonntag 7.00 Uhr Ökumenische Auferstehungsfeier auf dem Friedhof

8.30 Uhr Festhochamt, mitgestaltet vom Chor St. Nikolaus

in Kooperation mit dem Chor St. Ida/Gremmendorf:

Alan Wilsons „Mass of all Saints“

11.00 Uhr Eucharistiefeier besonders für Familien mit Kindern,

anschließend Ostereiersuchen im Pfarrhausgarten

13.30 Uhr Reisesegen für die Messdiener-Romwallfahrt

Ostermontag 8.30 Uhr Eucharistiefeier

11.00 Uhr Eucharistiefeier

19


20 Die Glocke von St. Nikolaus

Die Betenden in Haus Wolbeck

Was glauben die Bewohner von Haus Wolbeck? Angeregt vom ökumenischen Jubiläumsmotto,

sprach „Die Glocke“ mit Wohnstättenleiter Bert Sperling und besuchte die Ältesten-Gruppe in

Wolbecks Wohnhaus für Menschen mit Behinderungen.

Von Klaus Nelißen

Gerd Seidenstücker ist der Zeremonienmeister:

Mit Freude schwingt er den Klöppel und

entlockt der Klangschale einen tiefen Ton.

„Wie eine Kirchenglocke“, sagt er und lacht

auf. Neben ihm entdeckt Monika Patzek die

kleine Klangschale und tippt diese zuerst

mit dem Teelöffel an, dann reicht ihr der

Betreuer einen Klangklöppel. Ein feiner, leiser

Ton mischt sich zum tiefen Gong von

Gerd Seidenstückers Klangschale. In der

Runde kommt ein ruhiges Murmeln auf.

Es ist Kaffeepause im Haus Wolbeck: Die

„Rentnergruppe“ des Hauses trifft sich zu

einem neuen Angebot, das die Behinderteneinrichtung

für ihre älteren Bewohner

geschaffen hat. Von den 14 Männern und

Frauen sitzen drei im Rollstuhl, einige sitzen

still hinter ihrer Kaffeetasse und verfolgen

das Treiben, andere lieben es zu reden – eine

heitere Runde. Die Betreuer lachen oft mit

den Bewohnern.

Heute reden sie mit der „Glocke“ über

ihren Glauben – passend zum ökumenischen

Jubiläumsmotto. Besinnliches gehört

auch zu der neu geschaffenen

„Tagesstruktur“. Dort machen

die Bewohner neuerdings

neben Kreativaufgaben,

Koch- und Musikprojekten

auch jede Woche Entspannungsübungen

– wie gerade

eben vor der Kaffeepause.

„Wir haben meditiert“, erklärt

Hans-Wilhelm Wittfeld.

Er ist der beständigste Bewohner

von Haus Wolbeck.

Seit 1976 lebt er hier. Hier

lernte er seine Frau kennen

und hält ihr die Treue und

manches Mal die Hand. Die

Meditation hat es ihm angetan:

„Das war wie eine Reise,

nur mit Augen zu“, erklärt

Wittfeld und schließt seine Augen, als klänge

die Reise ein wenig nach. Kirchräume betritt

Wittfeld dagegen nicht so gerne: „Ich habe

Platzangst“, gesteht er. Ganz anders hält es

Ursula Osterhoff.

Nikolaus im Blick

Frau Osterhoff ist 81 Jahre alt und die

wohl treueste katholische Kirchgängerin im

Heim. Wenn es ihre Beine und das Wetter


zulassen, sitzt sie während der 11-Uhr-Messe

am Sonntag in der Kirchbank von St. Nikolaus,

mit Blick auf die Sakristei. „Da habe

ich den Nikolaus immer im Auge“, verrät

sie. In der Rentnerrunde von Haus Wolbeck

kommen auch fleißige evangelische Kirchgänger

zusammen.

Gerd Seidenstücker ist Pfarrerssohn und

fühlt sich in der Christuskirche ebenso wohl

wie Doris Senff. Die 76-Jährige ist sehr agil,

täglich ist sie unterwegs und tanzt für ihr Leben

gern.

Wohnstättenleiter Bert Sperling sieht

immer wieder, dass Religion gerade bei den

älteren Heimbewohnern eine Rolle spielt.

Haus Wolbeck sucht . . .

. . . Wolbeckerinnen und Wolbecker, die

bei der neugeschaffenen Tagesstruktur

mithelfen. Wer sich einmal in der Woche

oder einmal im Monat mit einem Kreativprogramm

(z.B. Töpfern, Musizieren)

oder in der Tagesbegleitung gegen Honorar

engagieren will, kann sich melden

bei Heimleiter Bert Sperling (02506

8302-600) oder unter bert.sperling@

westfalenfleiss.de.

Auch wenn das Haus in konfessionsneutraler

Trägerschaft liege, gehöre es zum Auftrag,

auch den religiösen Bedürfnissen der

Bewohner entgegenzukommen. „Spiritualität

ist in unserem Haus eine ganz spannende

Frage“, sagt Sperling.

Auch Bewohner, die sich durch ihre

schwere geistige Behinderung kaum mitteilen

könnten, bekämen etwas von der besonderen

Atmosphäre mit, wenn im Raum

eine Kerze angezündet oder ein Gebet gesprochen

wird. „Das ist eine andere Art

der Sprache. Das nehmen sie sehr sensibel

wahr“, sagt Sperling. Besonders Musik und

Singen seien Zugänge, die den Bewohnern

ins Herz sprächen.

Menschen und Berichte

Engel am Rollator

Auch das Thema Tod und das, was danach

kommt, hat in einer Einrichtung wie

Haus Wolbeck Platz. Die Bewohner reden

darüber – einige

mehr oder weniger

gerne.Hans-Wilhelm

Wittfeld möchte vom

Tod noch nichts wissen.

Sein Gesichtsausdruck

verfinstert

sich: „Das soll mich

jetzt nicht beschäftigen.“

Aber dann

will er sich doch

noch äußern – denn

eines weiß er sicher:

dass er einmal neben

seiner Frau beerdigt

werden will. Das konnte Herr Wittfeld in

Haus Wolbeck testamentarisch hinterlegen.

Auch Frau Osterhoff hat schon einen

Wunsch für die letzte Reise: Sie will einmal

in ihrem Wolbeck begraben sein. Aber derzeit

betet sie erstmal, dass ihre Knie wieder

besser mitmachen. Frau Osterhoff ist nicht

nur die älteste Heimbewohnerin, sie ist auch

eine der fleißigsten Beterinnen im Haus.

Als Betreuerin Hanna Blumenau kürzlich

ihr Handy verlor, sprang Frau Osterhoff

ein. Sie betete zum Heiligen Antonius, dem

Fürsprecher bei verlorenen Gegenständen.

Leider konnte „Klüngelanton“ scheinbar

nicht helfen, Frau Blumenaus Handy bleibt

vermisst.

Dennoch: Frau Osterhoff glaubt fest an

die Hilfe der Heiligen und Engel. Immer dabei

in ihrem Rollator ist ein Engelbild, das

ihr Glück bringen soll. Zurzeit trägt sie auch

immer das Buch „Einen Engel schenk ich

Dir“ mit sich, das sie zu Weihnachten geschenkt

bekam.

21


22 Die Glocke von St. Nikolaus

Frau Osterhoff ist KFD-Mitglied und

hat schon so manche Pilgerfahrt in ihrem

langen Leben gemacht, sei es nach Kevelaer,

Herzfeld oder Telgte. Ihr religiöses Ge-

Osterkerzen-Verkauf

Auch in diesem Jahr bieten Hedwig Horstrup und Hedwig Thomalla ein großes Sortiment

verschieden dekorierter Osterkerzen an. Sie werden im Eine-Weltladen, im Gemüsehof Rohlmann,

in der Gärtnerei Runtenberg, in der Gärtnerei Schmitz, bei Deko-Flair Schapmann, im

Hofladen Wortmann, in der Fußpflegepraxis Heithoff,

im Modehaus Ulli B., in der Kirche und im Pfarrbüro

zum Preis von 6,00 Euro verkauft.

Am Palmsonntag werden nach den Gottesdiensten

die Kerzen in der Kirche zum Verkauf angeboten. Ab

Gründonnerstag sind die Kerzen auch am Schriftenstand

in der Kirche erhältlich. Der Erlös kommt verschiedenen

karitativen Zwecken zugute.

Was glaubst denn Du . . .

dächtnis ist ihr Gebetbuch. Auch das liegt

im Netz ihres Rollators und es ist eine wahre

Schatztruhe. Mühsam öffnet sie den Reißverschluss

des Ledereinbandes und blättert

durch die Seiten. In nahezu jeder

Seite liegt ein Andachtsbildchen von

Wallfahrtsorten aus der ganzen Region.

Zielsicher blättert sie zu einer

Seite mit dem Gedenkbild der Weihe

von Bischof Lettmann und auch

Bilder von Kardinal von Galen trägt

sie in ihrem Gebetbuch immer mit

sich. Auf die Frage in die Runde, wie

Gott denn aussehe, zückt Frau Osterhoff

ihr Engel-Buch: „So“, sagt

sie, schlägt eine Seite auf und lugt

über die Buchkante. Das Bild zeigt

einen strahlend blauen Engel mit

Heiligenschein – einige ihrer Mitbewohner

murmeln zustimmend.

„Ich glaube, dass Gott mich durch seine Engel führt. Sie sind seine Sendboten

und ich vertraue mich ihnen an, um durch sie zu Gott zu kommen.

Engel können in allem stecken, in Personen und auch in einer Kraft, sie

sind vom Geist geleitet.“

Peter Zacher


Messedienen in der Ewigen Stadt

Die erste Wolbecker Messdiener-Romwallfahrt startet Ostern

Rom verändert. Roms antikes Erbe verzaubert,

und das pulsierende Leben begeistert

Jung und Alt. Mehr noch: Eine Reise in die

„Ewige Stadt“ ist für Katholiken immer

auch eine Wallfahrt zur Herzkammer der

Kirche. Hier spürt man lebendige Tradition,

die Vielfalt der Weltkirche und Freude

am Glauben. Während St. Peter mit seiner

marmornen Überlebensgröße beeindruckt,

reißen die „Benedetto“-Rufe bei der mittwöchlichen

Papst-Audienz mit und zeigen:

Die Kirche ist bunt und noch längst nicht

erstarrt.

Am Mittwoch nach Ostern werden die

Wolbecker Messdiener mit dabei sein. Die

Papst-Audienz ist fest eingeplant im Programm

der ersten Wolbecker Messdiener-

Wallfahrt nach Rom. Knapp zwei Drittel der

Messdienerschaft wird sich am Ostersonntag

auf den Weg machen und im Bus über

die Alpen nach Rom fahren. Dafür haben

sie einiges auf sich genommen. Von Anfang

an war klar, dass die Messdiener sich die

Messdiener

Reise mit-verdienen sollten. Es wurde auf

dem Münsteraner Weihnachtsmarkt gesungen,

in den Heiligabend-Messen gesammelt,

Waffeln gebacken und Tannenbäume gesammelt.

Dank der großen Spendenfreudigkeit

der Wolbecker können die

Fahrtkosten für alle Beteiligten

auf einem sozial verträglichen

Niveau gehalten werden.

„Buch der Bitten“ soll mit

Für die Messdienerleiterrunde,

die die Fahrt gemeinsam mit

Pfarrer Franz Westerkamp und

Pastoralassistent Klaus Nelißen

organisiert, ist es wichtig,

dass die Reisegruppe den Wolbeckern

auch etwas zurückgibt.

Bei den Gottesdiensten,

die die Gruppe in Roms Kirchen

feiern wird, sollen daher

die Bitten der Wolbecker vorgetragen werden.

Mit Beginn der Fastenzeit wird in der

St.-Nikolaus-Kirche ein „Buch der Bitten“

ausliegen, in dem Gebets-Anliegen eingetragen

werden können. Dieses Buch wird dann

während der Messen auf den Altären liegen

und im Fürbittgebet eingebunden sein.

Und da die Fahrten-Kasse aber immer

noch Unterstützung braucht, bieten die

Messdiener für die Daheimgebliebenen einen

speziellen Karten-Schreibservice an.

Für 3,50 Euro schreiben die Messdiener eine

eigens gestaltete Karte aus Rom und versehen

sie mit einer der seltenen Briefmarken

aus dem Vatikan samt Poststempel. Wer eine

solche Postkarte haben möchte, kann diese

im Pfarrbüro bestellen, oder unter nelissen@st-nikolaus-wolbeck.de.

23


24 Die Glocke von St. Nikolaus

Wer? Wie? Was?

Für die Fusion gibt es noch viele offene Fragen

Seit dem 18. Juni letzten Jahres ist es amtlich:

Die vier katholischen Kirchengemeinden in Angelmodde, Gremmendorf und Wolbeck werden im

Jahr 2012 zu einer neuen Pfarrgemeinde zusammengeschlossen.

Klar ist: die neue Gemeinde mit den vier

ehemals selbstständigen Gemeindeteilen mit

ihren Verbänden, Gruppen und zahlreichen

Schwerpunkten braucht eine andere Struktur,

als wir sie aus den vier Gemeinden kennen.

Dazu, wie wir zu dieser neuen Struktur

gelangen, gibt es zahlreiche Ideen und Meinungen

und einige wenige Vorgaben der Bistumsleitung.

Einen Masterplan gibt es nicht.

Mit der Ankündigung der Fusion sprach

der damalige Weihbischof Overbeck die

Empfehlung aus, für die Gestaltung des Fusionsprozesses

eine Steuerungsgruppe einzurichten

und den Prozess durch die Fachstelle

Gemeindeberatung begleiten zu lassen.

Aus diesem Grund nahmen die Pfarrer und

Pastoralreferenten der vier Gemeinden, die

sich ca. alle sechs bis acht Wochen zum regionalen

Dienstgespräch treffen, Kontakt mit

der Fachstelle Gemeindeberatung auf. Mittlerweile

haben drei Treffen mit Mitarbeitern

der Gemeindeberatung stattgefunden, bei

denen es vornehmlich um die Frage ging,

welche ersten Schritte notwendig sind, wie

der Fusionsprozess begleitet werden kann

und welche Vorgaben es von Seiten der Bistumsleitung

gibt.

Ein großes Einvernehmen besteht im regionalen

Dienstgespräch darüber, dass die

von den Gemeindemitgliedern gewählten

Vertreter in den Pfarrgemeinderäten und

Kirchenvorständen eine wichtige Rolle in

den Entscheidungsprozessen spielen sollen

und müssen; – und dass für die Vorbereitung


der Fusion ein hohes Maß an Transparenz

notwendig ist.

Daher sollen an dieser Stelle anhand

von Stichpunkten offene Fragen und feststehende

Rahmenbedingungen für die

nächsten Monate zusammengefasst werden:

Moderator

Pfarrer Robert Mensinck (St. Ida) wurde

zum Moderator des Fusionsprozesses ernannt.

Er hat die Aufgabe, die Fäden im Fusionsprozess

innerhalb der Pfarreiengemeinschaft

zu bündeln und als Ansprechpartner

für die Bistumsleitung zur Verfügung zu stehen.

Die Rolle des Moderators ist ausdrücklich

keine Vorentscheidung über das Amt des

künftigen Pfarrers der neuen Gemeinde.

Steuerungsgruppe

Dreh- und Angelpunkt des Fusionsprozesses

wird die Steuerungsgruppe sein. Ihre

Aufgabe ist es, den Prozess der Zusammenführung

am Laufen zu halten. Aus jedem

Menschen und Berichte

Pfarrgemeinderat und Kirchenvorstand wird

jeweils ein Vertreter in die Steuerungsgruppe

entsandt. Dazu kommen ein Vertreter

der Zentralrendantur, Pfarrer Robert Mensinck

als Moderator des Fusionsprozesses

und Pastoralreferent Richard Schu-Schätter

als Vertreter der Pastoralreferenten. Die

Steuerungsgruppe trifft keine endgültigen

Entscheidungen. Sie erarbeitet jedoch Vorschläge,

die sie an die Kirchenvorstände und

Pfarrgemeinderäte weiterleitet. Die Fachstelle

Gemeindeberatung hat zugesagt, die Steuerungsgruppe

durch zwei Mitarbeiter zu begleiten

und zu beraten. Ein erstes Treffen der

Steuerungsgruppe ist für den 15. März 2010

terminiert.

Pfarrgemeinderäte und Kirchenvorstände

Die gewählten Vertreter der vier Gemeinden

sollen das Heft des Handelns in der

Hand behalten. Die Steuerungsgruppe erarbeitet

Vorschläge, über die in den gewählten

Gremien diskutiert und abgestimmt werden

25


26 Die Glocke von St. Nikolaus

kann. Um eine möglichst zeitgleiche Beratung

der anstehenden Themen zu gewährleisten,

wurden die Sitzungstermine für die Pfarrgemeinderäte

zeitlich aufeinander abgestimmt.

Regionales Dienstgespräch

Im regionalen Dienstgespräch treffen sich

wie gewohnt die Pfarrer und Pastoralreferenten

der vier Gemeinden, um pastorale (Alltags-)

Fragen zu erörtern. Mit Blick auf den

Fusionsprozess versteht sich das regionale

Dienstgespräch als Zuarbeiter für die Steuerungsgruppe.

Vorgaben des Bistums

Die neue Pfarrgemeinde wird einen gemeinsamen

Kirchenvorstand, einen Pfarrgemeinderat,

einen leitenden Pfarrer und eine

Pfarrkirche haben. Die Fachstelle Gemeindeberatung

rät (aufgrund der Erfahrungen

in anderen Fusionsprozessen) dazu, die (kirchen-)

rechtlich notwendigen Schritte für die

Fusion nicht früher als ein Jahr vor dem Fusionstermin

in Angriff zu nehmen.

Patronat / Pfarrkirche

Eine der vier jetzigen Pfarrkirchen wird

Pfarrkirche, die anderen Pfarrkirchen werden

zu Filialkirchen der neuen Pfarrgemeinde. Bischof

Genn hat zur Wahl der Pfarrkirche und

zur Namensgebung im letzten Jahr Kriterien

erlassen. Zum einen soll zur besseren Orientierung

der Name der Gemeinde mit dem

Patrozinium der neuen Pfarrkirche identisch

sein. Zum anderen soll die Wahl der Pfarrkirche

und des Namens sowohl der Geschichte

als auch der Zukunft der neuen Gemeinde

gerecht werden. In keinem Fall soll die Namenswahl

eine Kompromisslösung aus einer

aktuellen Konfliktlage heraus sein. Aus diesem

Grund nimmt der Bischof Vorschläge

der Gemeinden entgegen, behält sich aber

vor, die Entscheidung persönlich zu fällen.

Einrichtungen und Personal

Von Seiten des Bistums gibt es die Auskunft,

dass in der neuen Gemeinde mittelfristig

zwei Pfarrer und zwei PastoralreferentInnen

eingesetzt sein könnten. Allerdings ist

diese Zahl keine endgültige Festlegung. Mit

Blick auf die verschiedenen Einrichtungen,

Immobilien und Angestellten der Kirchengemeinden

gibt es zur Zeit noch keinerlei

Vorgaben, Entscheidungen oder Vorüberlegungen

für die neue Gemeinde.

Eine Gemeinde an verschiedenen Orten

Das Zusammenwachsen der vier Gemeinden

ist ein Einschnitt, der manches

verändern wird, aber nicht alles. In den kommenden

Monaten und Jahren wird es darum

gehen, Ideen und Visionen zu entwickeln,

wie die katholischen Christen in Angelmodde,

Gremmendorf und Wolbeck zu einer

Gemeinde zusammenwachsen können ohne

ihr lebendiges Profil vor Ort zu verlieren.

Bei der Ankündigung der Fusion sprach der

damalige Weihbischof Overbeck davon, dass

die Gemeinden St. Agatha, St. Bernhard, St.

Ida und St. Nikolaus hinsichtlich ihrer Tradition,

Herkunft und Sozialstruktur sehr unterschiedlich

seien. Für Münster Süd-Ost könne

er sich vorstellen, dass die jetzt vier Gemeinden

eine neue Gemeinde mit unterschiedlichen

Schwerpunkten bilden. Dafür sei aber

das Bewusstsein notwendig, dass man auch

auf diese Weise Gemeinde sein kann.

Für die Fusion gibt es viele offene Fragen

in den nächsten Monaten und Jahren zu klären.

Die hier zusammengestellten Informationen

sind sicher nicht vollständig, und im

laufenden Prozess wird sich manches noch

ändern. Wir hoffen, dass die anstehenden Beratungen

und Entscheidungen von möglichst

vielen Gemeindemitgliedern mitgetragen

werden und vertrauen darauf, dass Gottes

Geist uns auf unserem Weg begleitet.


Kirchenmusik in St. Nikolaus

So. 14. März 8.30 Uhr

Choralamt mit der Schola zu „Laetare“

So. 14. März 18.00 Uhr

„Der verlorene Sohn“ - ein geistliches Musical

für Kinder, Kinder- und Jugendchor der

Martinuskirche Greven.

Leitung: Renate Bacher

So. 25. April 18.00 Uhr

Konzert mit der Trommelgruppe der Musikschule

Wolbeck.

Leitung: Benedikt Bönniger

So. 20. Juni 18.00 Uhr

„walls came tumbling down“, Konzert mit

dem Gospelchor God‘s black sheep.

Leitung: Gerrit Tepe

Das nächste Kirchenmusikalische Halbjahresprogramm

erscheint voraussichtlich

am 20. März

Kirchenmusik

Vorschau

So. 5. September 18.00 Uhr

Konzert mit dem Debussy-Trio, Cornelia Toaspern - Flöte, Claudia Benkert - Harfe,

Annette Richter-Westermann - Sopran

So. 24. Oktober 18.00 Uhr

„Lord, you have my heart“, Konzert mit Lagika - Jugendchor St. Ida-Gremmendorf und

JuBaCho - Jugendchor St. Nikolaus-Wolbeck, Leitung: Thorsten Schwarte

So. 7. November 18.00 Uhr

Konzert für Orgel und Gesang, Philipp Mathmann - Soprano, Thomas Schmitz - Orgel

Chortermine

28. März Palmsonntag 10.30 Uhr Familiengottesdienst mit JuBaCho

1. April Gründonnerstag 20.00 Uhr Gottesdienst mit Chor St. Nikolaus

23.00 Uhr Anbetungsstunde mit JuBaCho

3. April Feier der Osternacht 21.30 Uhr mit der Choralschola

4. April Ostersonntag 8.30 Uhr mit dem Chor St. Nikolaus in Kooperation mit

dem Chor St. Ida/Gremmendorf

Alan Wilson: „Mass of all saints“

für Chor und Orgel

27


28 Die Glocke von St. Nikolaus

Ferien für Kinder und Jugendliche

Eine Woche Taizé

Taizé ist ein kleines Wunder: Der Ort ist

chaotisch, die Unterkünfte sind ebenso karg

wie die Verpflegung und dennoch zieht Taizé

die Massen an! Seit über 40 Jahren fahren

Woche für Woche Tausende Jugendliche aus

Europa und der Welt in das kleine Dorf im

französischen Burgund, um mit den Brüdern

von Taizé zu beten, zu singen und zu leben.

Die ökumenische Brüdergemeinschaft lädt

die Jugendlichen zum Gebet und zur Begegnung

ein.

In diesem Jahr fährt St. Nikolaus gemeinsam

mit der evangelischen Gemeinde Wolbeck

nach Taizé. Jugendliche zwischen 15

und 28 Jahren können vom 18. bis 25. Juli

gemeinsam mit Pastoralassistent Klaus Nelißen

und Pfarrerin Helga Wemhöner mitfahren.

Die Kosten für die Fahrt betragen

ca. 160 Euro, übernachtet wird in selbst mitgebrachten

Zelten. Anmeldeflyer gibt es im

Pfarrbüro. Für weitere Informationen steht

Klaus Nelißen gerne zur Verfügung: nelissen@st-nikolaus-wolbeck.de

Ferienspaß in St. Nikolaus

Auch in diesem Jahr findet in den Sommerferien

der Ferienspaß für Kinder im Alter

von sechs bis zwölf Jahren statt. Jeweils

montags bis freitags in der Zeit von 8:00 bis

16:00 Uhr können Kinder mit Spiel, Spaß

und Kreativität im und um das Pfarrheim

St. Nikolaus rechnen. Betreut werden die

Kinder von Jugendlichen und jungen Erwachsenen

aus unserer Gemeinde. Kinder

können für die Woche vom 26. bis 30. Juli

und / oder vom 2. bis 6. August angemeldet

werden. Eine Anmeldung für einzelne Tage

ist nicht möglich. Ab Montag, 15. März bis

Freitag, 23. April liegen Anmeldeunterlagen

In Pfarrheim, Kirche und Pfarrbüro aus.

Der Unkostenbeitrag für eine Woche steht

noch nicht genau fest, er wird sich zwischen

35 und 45 Euro bewegen. Darin enthalten

sind Frühstück, Mittagessen, Materialien

und weitere Auslagen. Die Teilnehmerzahl

für die Aktion ist auf 30 Kinder begrenzt.

Rechtzeitig vor Anmeldebeginn werden weitere

Informationen über Publikandum und

Presse bekanntgegeben.

Ferien an Hollands Küste

Spiel, Spaß, und jede Menge Meer: Die Gemeinde

St. Agatha lädt Kinder zwischen

neun und 15 Jahren zum Ferienlager am Ijsselmeer

ein. Vom 8. bis 22. August können

insgesamt 30 Kinder und Jugendliche ab 320

Euro nach Ermelo fahren. Die Übernachtung

findet in einem großen Gruppenhaus

mit Mehrbettzimmern statt. Die Fahrräder

werden mitgenommen, um Strecken in

umliegende Städte bzw. Bademöglichkeiten

zurücklegen zu können. Weitere Informationen

geben :

Christina Ossenkopp (02506/6348) oder

Tobias Lewe (0163/6976269).

E-Mail an: ferienlager@st-agatha.de


Wallfahrt nach Telgte

Unsere diesjährige Wallfahrt nach Telgte

ist wegen des Wigbold-Jubiläums verlegt

worden und findet am 27. Juni statt.

Die Fußpilger starten um 6.00 Uhr an

der Kirche. Der Gottesdienst in Telgte

findet um 9.00 Uhr in Telgte statt. Anschließend

besteht die Möglichkeit zum

gemeinsamen Kreuzweg. Der Gottesdienst

um 8.30 Uhr in St. Nikolaus entfällt.

Wallfahrt zur „Jungfrau der Armen“ nach Banneux

Pilgerfahrten

Vom 3. bis 4. Mai 2010 findet auch in diesem Jahr eine Wallfahrt nach Banneux statt. Die Kosten

betragen 115,00 Euro pro Person für die Fahrt und die Übernachtung im Doppelzimmer

mit Vollpension. Anmeldungen bitte bis 1. April bei Hedwig Horstrup, Tel.: 02506/7761.

Dreiländer-Reise mit „Aktiv im Alter“

Vom 1. bis 7. Mai reisen wir in Deutschlands östliche Dreiländerregion Deutschland-Polen-

Tschechien. Unser Standort wird die Europastadt Görlitz/Zgorzelec sein, wir wohnen im

Hotel Mercure, Haltepunkte auf unserer „Entdeckungstour“ werden dabei markante Städte,

Kirchen/Klöster und geographische Besonderheiten sein. Diese historisch und kulturell sehr

interessante Region wurde im Mittelalter entscheidend geprägt von der „via regia“ und der

„via sacra“, zwei Straßen, die durch Handel, Politik und Religion charakterisiert sind. Von

unserem Standort Görlitz aus werden wir anhand dieser zwei Straßen die Grenzregion erkunden.

Wir besuchen neben Görlitz Bautzen, Herrnhut, Löbau, Cunewalde, Ostritz, Zittau,

Oybin, in Tschechien: Frydlant, Haindorf und Liberec und in Polen: Hirschberg, Lomnitz,

Grüssau und Jaur. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!

Anmeldungen bei: Alfons Gerwing, Tel. 02506/7448.

Was glaubst denn Du . . .

Für mich ist der Glaube viel wert. Mit meinen Alltagssorgen kann ich zu

meinem Helfer, Schöpfer und Vater gehen. Ich habe da großes Vertrauen.

Und irgendwie merke ich immer wieder, dass jemand das erhört, worum

ich bitte.

Eva Schwegmann

29


30 Die Glocke von St. Nikolaus

Das lesenswerte Buch

Gott, Pfannkuchen und eine Hütte voll Leid

William Paul Youngs Bestseller „Die Hütte“ stellt an Gott die großen Fragen

Ein solcher Roman kann derzeit nur in Amerika

entstehen: „Die Hütte“ von William

Paul Young stand wochenlang auf Platz eins

der US-Bestsellerlisten - und findet auch in

Deutschland immer mehr Freunde. Dabei

birgt die Handlung schwere religiöse Kost:

Es geht um ein „Wochenende mit Gott“, so

der Untertitel.

Gott als Romanfigur? – kritischen Geistern

beschert so etwas Stirnrunzeln. Keine

Frage: Man muss sich auf „Die Hütte“ einlassen,

den Kitsch ebenso hinnehmen wie

so manche theologisch anfragbare Passage

– erst dann entdeckt man ein absolut lesenwertes

wie einnehmendes Buch.

Worum geht es? Die Geschichte von Protagonist

Mack ist die eines liebenden Familienvaters,

dem das erdenklich Schlimmste

widerfährt: Seine Tochter wird Opfer eines

Triebtäters. Den Verlust der Tochter und die

Selbstzweifel Macks beschreibt Autor Young,

für den „Die Hütte“ das Erstlingswerk war,

mit großer Sprachmacht: „Die große Traurigkeit

schien, als wären seine Arme in schwarze

Falten der Verzweiflung eingenäht. Er aß, arbeitete,

liebte und träumte in einem Gewand,

das wie ein Bademantel aus Blei an ihm zerrte.“

Mack denkt an Selbstmord. Dann erhält

er einen Brief. Der Absender: Gott. Dieser

lädt Mack zu einer Begegnung ein – ausgerechnet

in der Hütte, in der seine Tochter

Missy ums Leben kam. Ein Wochenende

verbringt Mack, dieser US-amerikanische

Hiob, in der Hütte im Nirgendwo, und er

stellt Gott all die Fragen, die jedem gläubigen

Menschen auf der Seele brennen.

Autor Young lässt einen Menschen leibhaftig

auf den dreifaltigen Gott treffen. Die

Trinität von Gott, Sohn und Heiligem Geist

stellt er mit viel Chuzpe dar. So kommt Gott

keineswegs langbärtig und überväterlich daher.

Er offenbart sich dem verdutzten Mack

als dickhüftige Südstaaten-„Mom“, mit einer

Schwäche für Kochen – am liebsten Fettiges,

wie Speck und Pfannkuchen.

Stück für Stück kommen in der Hütte

Macks Gefühle, Zweifel und Wut zur Sprache.

Zu den Stärken des Buches gehören diese

wahrhaftigen Gespräche, die die drängenden

Fragen nach Gott im Angesicht des Leides

auf den Tisch bringen. Diese Gespräche mit

Gott, die Autor Young ursprünglich für seine

Kinder aufgeschrieben hatte, lassen die Leser

nicht kalt - „Die Hütte“ ist eine Provokation:

Entweder rührt das Buch etwas an, das tief als

Frage schon bei den Lesern sitzt oder es regt

Widerspruch gegen die tiefe Religiösität des

Autors. Um das rauszufinden, muss man das

Buch lesen - Es lohnt sich! Wer es nicht gleich

kaufen will, kann es in der KÖB Wolbeck natürlich

ausleihen.

Die Hütte. Ein

Wochenende mit

Gott, von William

Paul Young. Berlin

2009. 300 S., 16,90 €.


Bücherei St. Nikolaus

Die Bücherei freut sich auf den ersten größeren Einkauf im Jahr nach der Leipziger

Buchmesse (18.-21.März). Sobald die neuen Medien zur Verfügung stehen, werden

wir die Leser informieren.

In den Osterferien ist die Bücherei immer dienstags von 9.30 bis 11.30 Uhr geöffnet.

Das Bücherei-Team wünscht allen Lesern eine gesegnete Osterzeit.

Was glaubst denn Du? Regina Schmick

Meine Hände

wagen nicht

zu beten.

Die Lippen

flüstern nur

- ein Seufzen-

Lauf auf und ab

wie eine

verwundete Wölfin.

Was hatte ich doch

Wunderbares

an mir selbst,

so angefüllt mit

Urvertrauen.

Und jetzt?

Dein Vater

hat auch

keine Antwort

für dich.

Ich will

heimgehen.

Hier war

mein Leben

nur Folter.

Plötzlich

fällt Schnee.

Gott taucht die Erde

in Kristalle.

Engel flüstern mir leise

über die Schulter zu:

„Du kannst nie tiefer fallen

als in Gottes Hand“

und:

„Wer sich selbst erniedrigt,

wird erhöht werden“

Eine

umgekehrte Welt.

Nicht nur

äußerlich. Januar 2010

Was glaubst denn Du . . .

Ich glaube, dass jeder Mensch einzigartig ist.

Gott sucht für uns alle die richtige Aufgabe.

Er kennt uns und weiß, wo wir hingehören.

Sandra Klein

Bücher

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32 Die Glocke von St. Nikolaus

Erfolgsgeschichte Hungertuch

Wie Misereor eine alte Tradition wiederbelebte

1976 war das Jahr, als das katholische Hilfswerk

Misereor eine alte Tradition zu neuem

Leben erweckte. Den Begriff „Hungertuch“

kannte man damals mehr aus der

Redensart „Am Hungertuch nagen“ als aus

dem über tausend Jahre alten Brauch, mit

einem aufwendig gestickten oder gewebten

Hungertuch in der Fastenzeit das Geschehen

am Altar zu verhüllen.

Die Misereor-Hungertuchaktionen haben

zu einer Renaissance dieser Form der

Andachtsbilder geführt. Seit nun knapp 35

Jahren bringt Misereor jedes zweite Jahr ein

großformatiges Tuch heraus, das zur Meditation

und zur Auseinandersetzung mit

ÖWK-Info

Am Abend des 20. Februar nimmt der

Künstler des diesjährigen Hungertuchs,

Anthony Nwachukwu, auf Einladung des

ÖWK St. Nikolaus am 18-Uhr-Gottesdienst

teil.

Themen der Entwicklungszusammenarbeit

einlädt. Die Misereor-Hungertücher wollen

eine „Botschaft von draußen“ vermitteln.

Von gläubigen Christen aus Afrika, Asien

und Lateinamerika gemalt, ermöglichen sie

eine Begegnung mit dem Leben und Glauben

von Menschen und Christen anderer

Kulturen. In zahlreichen Gemeinden finden

sich heutzutage Misereor-Hungertücher

- auch in Wolbeck entdeckt man das Hungertuch

von 1980 in der Alten Sakristei von

Sankt Nikolaus.

Zu den Hungertüchern gesellte sich ab

1986 eine weitere Tradition. Damals stand

die große Fasten-Spendenaktion unter dem

Motto „Gemeinsam den Weg der Hoffnung

gehen“, und Hildesheimer Katholiken kamen

auf die Idee, in einer Nachtwallfahrt

das Hungertuch von Hildesheim nach Hannover

zu tragen. Die Hungertuchwallfahrt

fand im folgenden Jahr gleich Nachahmer,

und seitdem wird das Hungertuch als Verbindung

zwischen dem Eröffnungsort der

Misereor-Fastenaktion aus dem Vorjahr mit

dem Ort der Eröffnung aus dem aktuellen

Jahr fortgetragen. In der Regel ist es immer

eine Gruppe von 50 bis 60 Gläubigen,

die in der ersten Fastenwoche die mehrere

hundert Kilometer lange Fußwallfahrt auf

sich nimmt. So ist die Hungertuchwallfahrt

in den letzten 20 Jahren durch viele Diözesen

von Deutschland gekommen und hat

in vielen Gemeinden auf die Anliegen der

Länder in Afrika, Asien und Lateinamerika

aufmerksam gemacht.

Das Hungertuch kommt nach Wolbeck

Am 20. Februar machen die Hungertuchwallfahrer

um 3.45 Uhr Station auf ihrem

350 km langen Weg von Stuttgart nach

Münster. Nach einer liturgischen Feier und

einem Frühstück macht sich die Gruppe

über Telgte auf nach Münster, wo im Dom

der feierliche Eröffnungsgottesdienst der

Misereor- Fastenaktion 2010 gefeiert wird.

Der ÖWK St. Nikolaus konnte den Maler

Anthony Nwachukwu für eine Ausstellung

seiner Werke gewinnen. Die Vernissage der

Kunstschau „Christlicher Glaube und afrikanische

Visionen der Welt“ ist am 20. Februar

um 19.30 Uhr im Kunsthaus Angelmodde.

Weitere Informationen unter:

www.ewk-wolbeck.de


Kolpingsfamilie

Liebe Hildegard Schmiech,

für Euren vorbildlichen Einsatz beim Sammeln

von gut erhaltenem Spielzeug für unsere

Nikolausfeier im Stadthotel, möchte ich

mich im Namen der Kolpingsfamilie Münster-Zentral

bei Dir und der Kolpingsfamilie

Wolbeck recht herzlich bedanken. Gebt diesen

Dank bitte auch an die weiter, die alle so

großzügig gespendet haben. Ihr habt Euch

unbürokratisch an unserer Nikolausfeier am

6. Dezember beteiligt. Durch Eure Hilfe

konnten wir eine große Anzahl von in Not

geratenen Familien das Licht der Geburt

Christi nahe bringen.

Im Namen des Vorstandes dafür nochmals

herzlichen Dank.

Manfred Fiener, Schriftführer der Kolpingsfamilie

Münster-Zentral

Ein Dank den Sternsingern

Als ich um 15 Uhr losfahren

wollte, bogen die Sternsinger

gerade um die Ecke. Auf meine

Frage, ob sie auch zu mir

kommen würden, antwortete

die Begleiterin der Sternsinger:

„Wenn Sie es gerne möchten“. Und ich bejahte,

denn mir bedeutet ein Segen für das

Haus sehr viel.

Ich fand es bewunderungswürdig und

ermutigend, wie sich die jungen Sternsinger

von morgens bis nachmittags durch Kälte

und Schneetreiben kämpften, um für andere

Kinder in der Welt Spenden zu sammeln.

Dabei kam die stolze Summe von 4.473,76 €

heraus. Dafür sage ich von Herzen danke!

Vroni Artmann

Personalwechsel bei der Glocke

Mit der Weihnachtsausgabe der Glocke

Ende letzten Jahres hat Dorothea Erhardt

sich aus der Redaktion unseres Pfarrbriefes

verabschiedet. Ihr noch einmal herzlichen

Dank für die großartige Arbeit, die sie ehrenamtlich

in den letzten Jahren geleistet

hat. Dass Sie, liebe Leser und Leserinnen,

auch zu Beginn der Fastenzeit wieder eine

Glocke in Händen halten, ist nicht zuletzt

Friedhelm Hoppe zu verdanken, der neu

in der Glockeredaktion mitarbeitet und die

Aufgabe übernommen hat, unseren Pfarrbrief

zu setzen.

Mit Maria Ritter (Mitglied im Pfarrgemeinderat)

und Klaus Nelißen (Pastoralassistent

in unserer Gemeinde) sind in den

letzten Monaten zwei weitere neue Gesichter

zur Glocke-Redaktion hinzugestoßen. Klaus

Nelißen wird in Zukunft auch die Begleitung

und Unterstützung der Glockeredaktion von

Seiten des Seelsorgeteams übernehmen.

Mit der jetzigen Ausgabe endet daher

meine Mitarbeit in der Glockeredaktion. Ich

möchte mich besonders bei Andreas Glahn

und Reinhard Kantner bedanken, die ihre

fruchtreiche Arbeit weiter tun werden.

Der „neuen“ Glocke-Redaktion wünsche

ich gutes Gelingen und allen LeserInnen viel

Freude beim Durchstöbern aller künftigen

Glocke-Ausgaben.

Ihr Richard Schu-Schätter

(Pastoralreferent)

Lob und Dank

„Keine Schuld ist dringender

als die, Dank zu sagen.”

Cicero

33


34 Ansprechpartner Die Glocke von St. NikolausOrt

Öffnungszeit

Beate Brigitte

Schneider-Berning

Pfarrsekretärinnen

Schniedertüns

Pfarrbüro

Sakristan und Kirchenmusiker

Thorsten Schwarte

Herrenstraße 18 Tel.: 30 36 53

schwarte@st-nikolaus-wolbeck.de

Herrenstraße 15 Montag: 9:00 – 12.00 Uhr

Tel.: 810 11 0 Dienstag: 9:00 – 12.00 Uhr

Fax: 810 11 20 Dienstag: 15:00 – 17.30 Uhr

Mittwoch: 9:00 – 12.00 Uhr

Donnerstag: 15:00 – 18.30 Uhr

E-Mail: Freitag: 9:00 – 12.00 Uhr

buero@st-nikolaus-wolbeck.de

Christel Roer Caritasbüro Dienstag: 16:00 – 17.00 Uhr

Tel.: 25 44 Herrenstraße 15

Leonie Dierkes in den Räumen des Pfarrbüros

Tel.: 1323

Karin Geschwinde Bücherei St. Nikolaus Montag: 15:30 – 17.30 Uhr

Tel.: 489 Herrenstraße 17, im Pfarrheim Mittwoch: 15:30 – 17.30 Uhr

Tel.: 810 11 13 Freitag: 15:30 – 17.30 Uhr

(während der Öffnungszeiten) Dienstag: 9:30 – 11.30 Uhr

Nicolas „Café Maulbeerbaum“ Donnerstag: 19:00 – 22.00 Uhr

Steinschulte (FSJ) Herrenstraße 17, im Pfarrheim

Tel.: 810 11 15

steinschulte@st-nikolaus-wolbeck.de

Karoline Epke Wolbecker Weltladen Dienstag: 10:00 – 11.30 Uhr

Tel.: 30 20 18 Herrenstraße 18, Freitag: 10:00 – 11.30 Uhr

Karlheinz Kleintje im Treff am Turm Sonntag: 9:15 – 9.45 Uhr

Tel.: 25 07 11:15 – 12.15 Uhr

Anni Echterhölter Kleiderkammer Kleiderannahme

Tel.: 30 89 24 Am Hohen Ufer 111 a Montag von: 15:30 – 17.30 Uhr

Anneliese (Bus Linie 8) Kleiderausgabe

Hoffmann Tel.: 02 51 / 135 55 60 Mittwoch: 15:00 – 17.30 Uhr

(während der Öffnungszeiten)

Aktuelle Informationen im Publicandum, das jeden Sonntag in der Kirche ausliegt.

Internet: http://www.st-nikolaus-wolbeck.de


Pfarrer Tel.: 810 11 11

Seelsorgeteam und Gottesdienste

Franz Westerkamp westerkamp@st-nikolaus-wolbeck.de

Pastoralreferent Tel.: 810 11 12

Richard Schu-Schätter schu-schaetter@st-nikolaus-wolbeck.de

Vikarius Cooperator Tel.: 3126

Theo Vogelpoth msc vogelpoth@st-nikolaus-wolbeck.de

Ständiger Diakon Tel.: 3744

Johannes Gröger groeger@st-nikolaus-wolbeck.de

Pastoralassistent Tel.: 3 06 90 67

Klaus Nelißen nelissen@st-nikolaus-wolbeck.de

Gottesdienste

Sonntags am Vorabend 18:00 Uhr

am Sonntag 8:30 Uhr

11:00 Uhr

Werktags Montag, Freitag 8:15 Uhr

Dienstag, Donnerstag 19:15 Uhr

Mittwoch im Achatius Haus 9:30 Uhr

Familiengottesdienste Sonntag, jeweils nach Ankündigung 11:00 Uhr

Kinderwortgottesdienste Sonntag, während der Gottesdienste 11:00 Uhr

Mini-Gottesdienste an jedem ersten Freitag im Monat,

abwechselnd in der Christuskirche und

der Nikolauskirche

17:00 Uhr

Tauffeiern an jedem zweiten Sonntag im Monat 12:15 Uhr

an jedem letzten Samstag im Monat 14:30 Uhr

Herz-Jesu-Freitag Heilige Messe, besonders für die älteren

Gemeindemitglieder

9:00 Uhr

Rosenkranzgebet jeden Donnerstag 16:30 Uhr

Gemeinschaftsmessen der

Frauengemeinschaft

einmal im Monat, jeweils nach Ankündigung

Jugendgottesdienste jeweils nach Ankündigung

35


36 Die Glocke von St. Nikolaus

Bibeltag: „Schlafende Jünger“

Jugendkartage: „Mut tut gut!“

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