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19065 · 57. Jahrgang · Einzelpreis 19,00 € · www.iee-online.de03/2012Elektrische Automatisierung + AntriebstechnikNew Energy HusumAlle erneuerbarenEnergien im BlickSeite 18CNC-BewegungsabläufeMit einer Micro-SPSkonfigurierenSeite 44ÜberstromschutzFür Verpackungsmaschinen:Im schnellen Takt verpacktSeite 58Uwe Scharf, RittalRessourceneffizienter nutzenSPEZIALRobotik PRAXIS + HandlingAutomatisierung heute unentbehrlich für dieIntralogistikSeite 97Seite 68


AUSSUCHEN.ANKLICKEN.AUSPACKEN.Ob Onlineshop oder Katalog:Wir liefern deutschlandweit innerhalb von24 h – ohne Mindermengenzuschlag.Lieferung ab 1 Stück.www.distrelec.de› AKTIVE BAUELEMENTE› PASSIVE BAUELEMENTE› ELEKTROTECHNIK› MESSTECHNIK› AUTOMATION› LÖTTECHNIK› INDUSTRIELLE IT› FACHSEMINARE ZU AKTUELLENTHEMEN, BUNDESWEITwww.distrelec.deBestellhotline 0180 5223435** 14 Ct./Min. aus dem Festnetz der Dt. Telekom AG,Mobilfunk kann abweichenGRATIS!Katalog-App füriPhone & AndroidSmartphone.www.koehler-partner.deUnsere Referenz sind europaweit 250.000 zufriedene Kunden. Die Distrelec-Gruppe:Ihr Partner für elektronische Bauelemente, Automation, industrielle IT und Zubehör.


MÄRKTE + UNTERNEHMEN Top 5TOPHier präsentiert Ihnen die IEE jeden Monat die Top 5 Artikel, News undProdukte von unserer Internetseite www.all-electronics.de.Unsere Leser haben diese Inhalte in den letzten vier Wochen am häufigstengelesen. Interessieren Sie sich für spezielle Informationen, gehen Sie aufwww.all-electronics.deund geben die infoDirect-Kennziffer (Beispiel:790iee0210) in das Suchfeld ein. Übrigens finden Sie auf unserer Internetseitealle Ausgaben der IEE seit 1999. Um immer auf dem Laufenden zu sein,abonnieren Sie unseren Newsletter unter www.all-electronics.de.Artikel51Neigungssensor fürPhotovoltaik-Anlagen763iee0112TWK-Elektronik2RFID für den unteren bis mittlerenLeistungsbereich776iee0112Siemens3ARM oder x86?782iee0112Kontron4Interview mit Christian Lelonek, Distrelec757iee0112Redaktion IEENEWS5Einsatzgebiete für die Blech- undUmformtechnik750iee0112Redaktion IEE1Design Award 2011936iee0312B&R2Plexus übernimmt Modulfertigungvon Kontron933iee0312Plexus/Kontron3Verfahrenstechnik online lernen928iee0112Endress+Hauser4Neuer Vertriebsleiter bei Procentec926iee0112Procentec5Neue Geschäftsleitung bei Ormazabal915iee0112OrmazabalPRODUKTE1Vorratsdatenspeicher fürein Jahr507iee01112E+E Elektronik23Servomotoren458iee0112Doppeldrucktaste654iee0112GefranSchlegel4Box-PC404iee0112Bressner5Füllstandsschalter554iee0112Baumer6 IEE · 3 2012


MÄRKTE + UNTERNEHMEN AktuellKollmorgenWechsel in derFührungsspitzeEndress+HauserEngagement imNahen OstenPlexus CorporationÜbernahme vonKontron-TochterBildquelle: KollmorgenUdo Panenka und Udo Aull übernehmen neue Aufgabenbei Kollmorgen.Bildquelle: Endress+HauserDer Schweizer Firmensitz von Endress+Hauser inReinach.Bildquelle: Plexus CorporationDie Produktionsanlagen von Plexus in Penang,Malaysia.Udo Panenka wird Vice President und GeneralManager Europe. Sein Vorgänger Udo Aull wirdPresident von Danaher Sensors & Controls, Kollmorgenund Thomson, in Asien. Udo Panenkaübernimmt als Vice President Global Marketingvon Kollmorgen Industrial Automation die höchsteKollmorgen-Position in Europa: Als Vice Presidentund General Manager verantwortet er abDezember 2011 das komplette Europageschäftmit Motion-Control- und Automationslösungen.Endress+Hauser hat ein Joint-Venture in Saudi-Arabien gegründet. Die VertriebsgesellschaftEndress+Hauser Arabia LLC ist ein gemeinsamesUnternehmen der Endress+Hauser-Gruppe undder lokalen Firma Anasia. Die Zentrale befindetsich in Al Khobar, Büros in Riad und in Jeddah. InJubail ist ein Servicestützpunkt angesiedelt. Geschäftsführerdes Unternehmens ist Craig Horan,der bisherige Leiter des Saudi-Arabien-Geschäftsdes Messtechnik-Spezialisten.Die Plexus Corporation übernimmt die KontronDesign Manufacturing Services aus Penang, Malaysia,ein Tochterunternehmen von Kontron unddamit die Modul-Fertigung des Konzerns. DieÜbernahme hat ein Gesamtvolumen von 35,2 MillionenUS-Dollar. Plexus will damit seine Positionim Bereich der kleinen und mittleren Losgrößenvon komplexen Kundenlösungen ausbauen. DasUnternehmen übernimmt neben dem Fertigungsequipmentauch die etwa 800 Mitarbeiter.infoDIREKT910iee0312infoDIREKT923iee0312infoDIREKT933iee0312Welche Antriebs- und Mobilitätstechnologienwerden sichbehaupten?Die MobiliTec bietet Ihnen denkompletten Marktüberblick:THINK TECH,ENGINEERSUCCESSNew technologiesNew solutionsNew networksInnovative hybride, elektrischeund alternative AntriebstechnologienNeueste Entwicklungen imBereich der Speichertechno logienund StrominfrastrukturDialog im Anwenderforum sowieLive-Demonstration innerhalbdes TestparcoursBesuchen Sie das weltweitwichtigste Technologieereignis.Mehr unter hannovermesse.de23.–27. April 2012Weitere Informationen erhalten Sie unter Tel. +49 511 89-0, hannovermessemesse.deNEW TECHNOLOGY FIRST23.–27. April 2012 Hannover Germany


MÄRKTE + UNTERNEHMEN AktuellPersonenEnergieeffiziente FabrikplanungBeim Planen im Fluss bleibenBildquelle: RollonFrank Thomasist neuer Vertriebsleiterbei Rollon für den Bereicheinbaufertiger Linearachsen undMehrfachsysteme.Maßnahmen, die zu einer effizienteren Energienutzungführen, stehen bei der Fabrikplanunghäufig im Widerspruch zu anderen Zielgrößen,insbesondere der Effizienz des Materialflusses.Gegenwärtig fehlen allerdings die notwendigenInstrumente, um einen diesen Konflikt zu lösen.In einem neuen Forschungsprojekt des IPH –Institut für Integrierte Produktion Hannover sollEnergieeffizienz als Ziel bei der Planung von Produktionsstätteneinbezogen werden. In Zusammenarbeitmit dem Institut für Bauphysik (IFBP)der Leibniz Universität Hannover und dem DepartmentBaukonstruktion der FachhochschuleMünster, Münster School of Architecture (MSA)sollen dazu die Wechselwirkungen zwischen Ar-chitektur, Bauphysik und Logistik berücksichtigtwerden. Entstehen soll ein Bewertungsinstrument,mit dem die Energie- und Materialflusseffizienzeiner Produktionsstätte beurteilt werdenkann. Für das Projekt werden die unterschiedlichenarchitektonischen, bauphysikalischen undlogistischen Anforderungen zusammengetragen,die bei Unternehmen typischen energieintensivenBereiche werden identifiziert. Auf Grundlage derWechselwirkungen zwischen diesen Faktorenwerden Empfehlungen zur energie- und materialflussorientiertenStrukturierung und synergetischenGestaltung von Fabriken gewonnen.infoDIREKT901iee0312Peter Bollingerist neuer Chief Operations Officerund trägt damit bei der ItacSoftware die Verantwortung fürVertrieb und Service.Tobias Gutjahrist der neue Vertriebsleitervon Procentec.Bildquelle: Itac SoftwareBildquelle: Hy-Line Bildquelle: ProcentecGuido Brüningist neuer, zusätzlicherGeschäftsführer bei Hy-LineComputer Components.UnternehmenspartnerschaftNeue Partner unterstützen Smartwire-DTEaton unterzeichnete auf der auf der SPS/IPC/Drives in Nürnberg jeweils mit Hilscher und Wöhnereinen Kooperationsvertrag, in dem beideUnternehmen erklären, das Verbindungs- undKommunikationssystem Smartwire-DT von Eatonin ihren Produkten integrieren zu wollen. Bereitszur Hannover Messe 2011 gaben Eaton undPhoenix Contact ihre Kooperation zum elektronischenContractron-Motorstarter mit Smartwire-DT bekannt.infoDIREKT912iee0312UnternehmensführungBerner&Mattner ordnet Geschäftsleitung neuDr. Klaus Eder wird CEO. Der Firmenmitgründerund bisherige CEO, Hans Berner, widmet sich demAufbau der Assystem-Organisation in Deutschland.Nachdem das Unternehmen zu Beginn desJahres 2011 durch den Verkauf aller GeschäftsanteileMitglied der Assystem Group mit weltweitrund 10 000 Mitarbeitern geworden ist, wirktHans Berner an der Integration und dem Aufbauder Assystem in Deutschland mit. Um sich ganzdieser Aufgabe widmen zu können, hat er zumJahreswechsel den Vorsitz der Geschäftsleitungan Dr. Klaus Eder übergeben, der daneben weiterhinVertrieb, Marketing, Produktentwicklungsowie das gesamte Dienstleistungsangebot verantwortet.Seine Aufgabe ist es, die Marktanteilevon Berner&Mattner sowohl in bereits erschlossenenMärkten als auch in weiteren Sparten ausdem Umfeld Industrial Embedded Systems weiterBildquelle: EatonBildquelle: Berner & MattnerEaton kooperiert mit verschiedenen Unternehmen,die sowohl eine Smartwire-DT-Master- alsauch eine Slave-Anschaltung ihrer Produkte ermöglicht.Dr. Klaus Eder ist derneue VorstandsvorsitzendevonBerner&Mattner.auszubauen. Der neue CEO Dr. Klaus Eder kommentiertseinen Wechsel an der Unternehmensspitze:„Wir haben die Aufgabenschwerpunkteverschoben, um die Führung von Berner&Mattnereffektiv und zukunftsorientiert zu gestalten unddaneben den Aufbau der Assystem Group inDeutschland noch besser zu unterstützen.“infoDIREKT929iee031212 IEE · 3 2012


all for youKomponentenSystemeApplikationenBesuchen Sie die neue www.all-electronics.deHüthig GmbHIm Weiher HeidelbergTel. /-Fax: /-www.all-electronics.de


MÄRKTE + UNTERNEHMEN AktuellDie drei Tage desAutomatisierungstreffssind vollgepacktmit Workshopsund Seminaren.Bildquelle: Pressmaste – Fotolia.comAutomatisierungstreff 2012Workshops & Co.Vom 20. bis 22. März 2012 dreht sich auf dem Automatisierungstreff in Böblingen wiederalles um die Automation in der Fertigungsindustrie und der Gebäudetechnik. Nochdeutlicher als in den letzten Jahren liegt der Fokus auf dem voll gepackten WorkshopundSeminarprogramm.Von 9 bis 18 Uhr öffnet der Automatisierungstreffan den drei Veranstaltungstagenseine Tore. Vonmorgens bis abends können sich die Besucherin Workshops und Seminare überneue Technologien und Lösungsansätzeaus der Automatisierung informieren.Diesen Veranstaltungsansatz bewertetRainer Hönle, Geschäftsführer bei DeltalogicAutomatisierungstechnik, positiv:„Dieses Schema hin zum interaktiven Erfahrungsaustauschmit gut aufbereitetenInformationen aus der Praxis ist im Kommenund wird meiner Ansicht nach auchimmer mehr von Fachbesuchern geschätztund angenommen werden.“ Auch DirkHartmann, Produktmarketing Managerbei Beijer Electronics, gibt dem KonzeptZuspruch: „Wir sehen durch die Teilnahmein erster Linie eine gute Gelegenheitunsere Kunden aus dem näheren Umkreiszu treffen. Und wenn sie konkrete Projektanfragenmitbringen, nehmen wir uns dieZeit, sie ausführlich durchzugehen.“Das Spektrum der Vortragsthemen reichtvon Antriebstechnik über industrielleKommunikation bis hin zur Leitebene.Hier liegt in diesem Jahr der Schwerpunkt.Denn am 20. März 2012 steht dasThema MES von 9 bis 17:30 Uhr unterdem Slogan ‚Marktüberblick und Branchenbeispielevon der Automations- biszur ERP-Ebene‘ auf dem Programm. Beispieleaus der Praxis der Automobilzulieferer,der Automobilproduktion selbstoder dem Schiffsbau sollen zeigen, wiesich ein MES in Produktionssysteme integrierenlässt und welche Vorteile es bringenkann. Die Vorträge kommen vomMES Dach Verband, dem Zulieferer Continentaloder auch dem MES-UnternehmenMPDV. AutorinMelanie Feldmann,ist Redakteurin der IEE.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Automatisierungstreff➜783iee031214 IEE · 3 2012


MÄRKTE + UNTERNEHMEN AktuellDatum/Uhrzeit Thema Veranstalter20. März 201209:30 bis 12:30 Uhr All in One netHMI – Steuerung, Visualisierung, HilscherKommunikation09:30 bis 16:30 Uhr Fernwartung mit Mehrwert MB Connect Line09:30 bis 16:30 Uhr Ethernet im Maschinenbau Sercos09:30 bis 17:00 Uhr EMV-gerechter Busaufbau Göhringer10:00 bis 14:00 Uhr Maschinensicherheit von ANN? Sicher. ABB10:00 bis 15:30 Uhr Vision meets Motion via Ethercat Omron10:00 bis 16:30 Uhr Benutzungsfreundliche HMI-Projektierung Beijer Electronics10:00 bis 16:30 Uhr Atvise – Die nächste Generation Web-HMIVidec(Intensiv-Workshop)10:00 bis 17:00 Uhr Fernwartung und Betriebsdatenerfassung HMS14:00 bis 17:00 Uhr All in One netHMI – Steuerung, Visualisierung, HilscherKommunikation21. März 201209:30 Uhr In vier Schritten zur betriebssicheren Anlage (Seminar) Danfoss09:30 Uhr In vier Schritten zur betriebssicherenDanfossAnlage (Seminar + Workshop)09:30 bis 12:30 Uhr OPC-Seminar – Interoperabilitäts-OPC FoundationStandard OPC UA09:30 bis 13 Uhr Mit Breitbandtechnik fit für die Zukunft Insys Icom09:30 bis 16:30 Uhr Fernwartung mit Mehrwert MB Connect Line09:30 bis 16:30 Uhr Der schnelle Weg zu Sercos (Entwicklerseminar) Sercos09:30 bis 17:00 Uhr Energie Control Pack: Energiemanagement mit System Mitsubishi Electric10:00 bis 12:30 Uhr Profibus: Worauf Sie achten sollten Procentec10:00 bis 15:00 Uhr Einfache Umsetzung der neuenBihl+WiedemannMRL mit dem Safety Basis Monitor10:00 bis 15:30 Uhr Vision meets Motion via Ethercat Omron10:00 bis 17:30 Uhr FDT Technologie – Der Standard für… FDT Group14:00 Uhr In vier Schritten zur betriebssicherenDanfossAnlage (Workshop)14:00 bis 16:30 Uhr Profibus: Vorgehen bei großen Anlagen Procentec14:00 bis 17:00 Uhr OPC-Seminar – Interoperabilitäts-Standard OPC UA OPC Foundation14:00 bis 17:30 Uhr Mit Breitbandtechnik fit für die Zukunft Insys Icom22. März 201209:00 bis 11:30 Uhr Ganzheitliche Fehlersuche am Profibus Göhringer09:30 bis 12:30 Uhr Antriebe für die Automatisierung Maxon Motor09:30 bis 16:00 Uhr Durch Simulation zu effizienterenCadfemAutomatisierungskomponenten09:30 bis 16:30 Uhr So steuert man einen Schrittmotor!Phytec, SigmaIdee – Treiber – Applikation09:30 bis 17:00 Uhr EMV-gerechter Busaufbau Göhringer09:30 bis 17:00 Uhr Roboterapplikationen Mitsubishi Electric10:00 Uhr Piezocontrol – Maximale Qualität &UnidorSicherheit zum minimalen Preis10:00 bis 12:30 Uhr Energiemonitoring mit Acron Videc10:00 bis 15:00 Uhr Fernwartung via Internet planen und konfigurieren Helmholz10:00 bis 15:00 Uhr Einfache Umsetzung der neuen MRLBihl+Wiedemannmit dem Safety Basis Monitor10:00 bis 17:00 Uhr Next Generation HMI Design – Design und Technik aus Inosoft, Ergosigneiner Hand12:30 bis 15:00 Uhr Ganzheitliche Fehlersuche am Profibus Göhringer13:30 bis 16:30 Uhr Atvise – Die nächste Generation Web-HMI (Basic- VidecWorkshop)13:30 bis 17:00 Uhr Epos2 Anwenderseminar Maxon Motor14:00 Uhr Piezocontrol – Maximale Qualität &UnidorSicherheit zum minimalen Preis15:30 bis 18:00 Uhr Ganzheitliche Fehlersuche am Profibus GöhringerBesuchen Sie auch unseren Workshop am 20.03.2012 während des Automatisierungstreff in BöblingenSpart Zeit, spart Energie, spart RessourcenKomplettlösung für dieFernwartungXXFernwartung von Geräten viaInternet und StandardbrowserXXFernzugriff auf Anlagen im Feldfür vorausschauende WartungXXDatenportal-Nutzung inklusiveXXBetriebsdaten aus der Ferneprotokollieren und analysierenXXEreignisgesteuerte Alarme perSMS oder E-MailTypische EinsatzgebieteXXHeizung/Klima/LüftungXXWasser/AbwasserXXErneuerbare EnergienXXBlockheizkraftwerkeinfo@hms-networks.de+49 (0) 721 / 989 777 000ALARMwww.netbiter.de


MÄRKTE + UNTERNEHMEN AktuellADL Embedded SolutionsDer Name ist (wieder) ProgrammMartin Kristof ist Geschäftsführervon ADL Embedded Solutions.Advanced Digital Logic benennt sichin ADL Embedded Solutions um. DasUnternehmen will mit dem neuenFirmennamen seine Tätigkeit alsAnbieter für Single-Board-Computerbetonen. Daneben bietet derEmbedded-Spezialist seinen Kundenweiterhin Systemlösungen undBildquelle: ADL Embedded SolutionsIntegrationsdienstleistungen. Dazugehören Housing, thermische Lösungenund Value-Added-Servicesfür Embedded-Kunden. Martin Kristof,Geschäftsführer der ADL EmbeddedSolutions, kommentiert:„Wir werden diesen Bereich weiterausbauen und ein breites Spektruman Embedded-Produkten undDienstleistungen anbieten, die vonStandard- und modifizierten SBCsbis zu schlüsselfertigen Hochleistungssystemenfür raue Umgebungenreichen.“infoDIREKT925iee0312KooperationIsagraf entwickelt mit Wind Riversichere Steuerungssystemetätslevel (SIL) 3 anbietet. Im Rahmender Partnerschaft werden dieIsagraf-Flexisafe-Lösung in WindRivers Vxworks-Cert-Plattform integriert.infoDIREKT927iee0312CC-LinkSicherheitsprotokoll kommt hinzuDas flexible Sicherheits-Feature von CC-Link IE Field entspricht den Anforderungenvieler Applikationen, unabhängig vom jeweiligen Risikolevel.Bildquelle: CLPADie CLPA hat eine Erweiterung vonCC-Link IE Field angekündigt: DasNetzwerk wird um ein komplettesIEC 61508 SIL 3 konformes Sicherheitsprotokollergänzt. Das NetzwerkCC-Link IE Field ermöglicht dieDatenübertragung zwischen Steuerungs-und Feldgeräten im Giga-Die beiden Unternehmen entwickelngemeinsam validierte undgetestete modulare Sicherheits-Steuerungssysteme. Durch die strategischePartnerschaft ist Wind Riverder erste Hersteller eines zertifiziertenBetriebssystems, der eineLösung nach Sicherheits-Integribit-Bereich,wie zwischen I/O-Geräten,Umrichtern, HMIs und anderenAnlagenkomponenten. So könnenneben regulären Steuerungenauch Sicherheitssteuerungen mitCC-Link IE Field integriert werden.infoDIREKT934iee0312MKU_IEE.indd 116 IEE · 3 201209.02.2012 8:27:43 Uhr


MÄRKTE + UNTERNEHMEN AktuellWeb-Seminare von Endress+HauserVerfahrenstechnik online lernenUmsatzzahlenIDS wächst zweistelligBildquelle: Endress+HauserEndress+Hauser bietet unter demNamen My-E-Campus Web-basierteTrainingsprogramme für die industrielleVerfahrenstechnik an.Verfahrenstechnik lässt sich beiE+H jetzt online lernen.Jede Einheit der Online-Seminareist so ausgelegt, dass ein Teilnehmersie in maximal einer Stundeabsolvieren kann. Ein Test inklusiveZertifikat schließt jede Einheit ab.Das mehrsprachige Trainingsprogrammbeginnt mit acht technischenGrundlagenthemen. Die ersteLerneinheit ist kostenlos.infoDIREKT928iee0112Bildquelle: IDS Imaging Development SystemsDer Industriekamera-Hersteller hatim Geschäftsjahr 2011 den Gesamtumsatzauf 25,9 MillionenEuro gesteigert. Im Vergleich zumDer Firmensitz von IDS in ObersulmVorjahr entspricht das einem Plusvon 26 %. Auch die Umsatzentwicklungder Niederlassungen in Japan,in den USA sowie in Frankreich verliefpositiv. In Japan konnte derUmsatz innerhalb eines Jahresmehr als verdoppelt werden, in denUSA und Frankreich war ein Umsatzplusvon 21 beziehungsweise24 % zu verzeichnen.infoDIREKT931iee0312KooperationIpetronik mit GantnerDesign-PreisKHS und B&R erhalten AwardDer Hersteller mobiler MesstechnikIpetronik und der Anbieter vonMesssystemen Gantner vertreibendie Mess- und AuswertesoftwareIpemotion gemeinsam. Mit Einführungder neuen GerätefamilieQ.series mit dem Controller Q.stationim Laufe dieses Jahres bietetGantner Instruments somit einMesssystem inklusive Software an.So können Anwender der Q.- undE.series künftig ihre Geräte zusammenmit der Messsoftware Ipemo-tion nutzen. Gantner Instrumentswird für die Software auch denFirst-Level-Support übernehmen.Werner Ganahl, Geschäftsführer vonGantner Instruments, kommentiertdie Zusammenarbeit: „Wir habenuns für Ipemotion entschieden, weildas Konzept der hardwareunabhängigenMessdatenerfassung sichsehr gut auf unsere verschiedenenMesssysteme anwenden lässt.“infoDIREKT932iee0312Unter rund 900 Produkten wurdedas von KHS und B6R gemeinsamentwickelte HMI-System von derJury mit dem IF Gold Award ausgezeichnet.Das intuitive Bedienkonzeptmit klarer Symbolik stellt denBenutzer in den Mittelpunkt undkonnte im Rahmen des IF CommunicationDesign Award 2011 überzeugen.Ausgeführt im Flatscreen-Design, erfüllt das Bedienpanel diestrengen Hygienevorschriften derLebensmittel- und Verpackungs-branche. Ein resisistiver Touchscreenim 4:3-Format kombiniertmit den B&R-Leuchtringtasten mitMulticolor LEDs sorgen für Bedienkomfort.Farbige Abbildungen, Iconsund interaktive Handlungsanweisungentragen darüber hinaus zureinfachen Parametereingabe bei.Ein integriertes RFID-System unterstütztbei der Benutzerverwaltung.infoDIREKT936iee0312


MÄRKTE + UNTERNEHMEN AktuellMessevorschau New Energy Husum 2012Alle erneuerbarenEnergien im BlickDie New Energy Husum hat sich als Schaubühne für die dezentrale Energieerzeugungauf Basis erneuerbarer Energien einen Namen gemacht. Die Messeinhalte reichen vonKleinwind-Anlagen, über Biogas, feste Biomasse, Solarthermie, Photovoltaik bis hin zuroberflächennahen Geothermie. Auch Energiespeicher und das energieeffiziente Bauensowie der Betrieb von Mini-BHKWs sind ein Thema vom 15. bis 18. März 2012.Eine prominentere Rolle wirdauch das Nachbarland Dänemarkmit Vorträgen und einem vergrößertenGemeinschaftsstand spielen.Husum genießt einen hervorragendenRuf zum Thema Windenergie.Seit über 20 Jahrentrifft sich die Industrie an diesem windreichenOrt an der nordfriesischen Küste,um sich auf der Messe Husum Windenergyüber die neuesten Entwicklungen,Trends und Techniken auszutauschen.Der Standort verkörpert wie kein andererden Aufbruch in eine neue, klimafreundlichereEnergieära und das schon lange bevorder Atomausstieg beschlossene Sachewar. So hat der Veranstalter Husum &Congress, vorausschauend und parallelzur weltgrößten Windmesse, die AusstellungNew Energy zusammen mit einemKongress aufgebaut.Bildquelle: Husum & CongressForum für die ‚Energiewende von unten‘Etwa 300 Hersteller, Entwickler, Installateure,Anlagenbetreiber sowie Planer, Projektiererund Finanzierer präsentieren invier Hallen ihre Leistungspalette und bieteneine Orientierung rund um die wichtigstenTechniken im Bereich der erneuerbarenEnergien. Zusätzlich bieten sieUnternehmen, Kommunen und PrivathaushaltenKonzepte und Entscheidungshilfenfür den Einstieg in die dezentraleEnergieerzeugung. Das Spektrum derNew Energy 2012 erstreckt sich von derPhotovoltaik über Solarthermie und Wärmepumpen,Biogas, Stückholz- und Pelletheizungenbis hin zu Elektroautos, E-Bikes und Kleinwind-Anlagen. Darüberhinaus komplettieren die Themen Blockheizkraftwerke,Energieberatung undEnergieeffizienz, energiesparendes Bauensowie Finanzierungsberatung die Bandbreite.Auch der World Summit of Small Wind,der 2012 bereits das dritte Mal stattfin­18 IEE · 3 2012


MÄRKTE + UNTERNEHMEN Aktuell[1][1] Kleine Windkraft-Anlagen sollen in Zukunftmit anderen alternativen Energiequellen zu autarkenSystemen zusammengeschlossen werden.det, wird in diesem Jahr nicht nur in deutscherund englischer Sprache zu verfolgensein. Eine prominente Rolle wird auchdas Nachbarland Dänemark spielen. DasEnergie Projekt Furgy (Future RenewableEnergy) wird am 16. März 2012 deutschdänischeKooperationsprojekte und Best-Practise-Beispiele präsentieren. Die zahlreichenFachvorträge zu den ThemenKleinwind, Bio- und Solarenergie, Energieeffizienzsowie Geothermie werdenvon renommierten internationalen Referentengrößtenteils mit einer deutschdänischenSimultanübersetzung angebotenund dänische, deutsche sowie internationalePerspektiven aufzeigen. Auch aufder Messe wird sich die Präsenz desNachbarlandes deutlich vergrößern: DieFläche des dänischen Gemeinschaftstandeswird sich 2012 verdoppeln. Das Programmzum parallel laufenden Kongresshat den Fokus auf praxisbezogenen Informationsveranstaltungenvon Genehmigungsverfahrenüber Finanzierungsmöglichkeitenbis hin zu Gewinnspannen.Auch das heiße Eisen Akzeptanz von erneuerbarenEnergien und Netzausbau,wird ein Thema sein, bei welchem sichBärbel Höhn von Bündnis 90/Die Grünender Diskussion stellt. Im UN-Jahr für‚Nachhaltige Energie für alle‘ leistet dieMesse mit ihrem Kongressprogramm einenBeitrag dazu, dass Menschen dieChance wahrnehmen, Energie aus nachhaltigenRessourcen zu beziehen. DieKongressthemen drehen sich um technischeNeuheiten – vorgestellt unter anderemvom renommierten Fraunhofer InstitutSolare Energiesysteme ISE oder EONHanse –, Ratgeberinformationen zur dezentralenEnergieproduktion (zum Beispielvon EWS oder vom BundesverbandKleinwindanlagen BVKW) aber auchenergiepolitisch brisante Debatten.Die Fragen, die am dritten Weltgipfel derKleinwindkraft diskutiert werden, sindzwar mehr technischer als politischer Natur,entscheiden aber dennoch über dieZukunft kleiner Windkraft-Anlagen undüber die Entwicklung der erneuerbarenEnergie im Allgemeinen. Denn die Expertenaus aller Welt tauschen sich über verbindlichetechnische Standards aus, dieweitere Innovationssprünge begünstigenwerden. Unter anderem soll der Zusammenschlussvon Windkraft-Anlagen mitanderen alternativen Energiequellen zuautarken Systemen vereinfacht werden.Am Kongressprogramm können alle Besucherder New Energy Husum teilnehmen.AutorHarald Wollstadt,ist Chefredakteur der IEE.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zur MesseMesse im DetailNew Energy Husum 2012Veranstaltungsort:Messe Husum & CongressAdresse fürs Navi:Messe Husum & CongressAm Messeplatz 12-1825813 HusumTermin:15. bis 18. März 2012Öffnungszeiten:Donnerstag bis SonntagEintrittspreise:Tageskarte inkl. MessekatalogSchüler, Studenten inkl. MessekatalogDauerkarte➜799iee031210 bis 18 Uhr10 Euro6 Euro30 EuroWindows ist eine eingetragene Marke der Microsoft Corporation.Step5, Step7 sind eingetragene Warenzeichen der Siemens AG.S5 / S7 für Windows ®mit Oszilloskop-Funktion• Frei konfigurierbare Bedienoberfläche• STEP ® 5- und STEP ® 7-Projekte können direkt(ohne Im- / Export) bearbeitet werden• Onlinezugriffe über alle S5 / S7 Schnittstellen• Integrierte S5- und S7-Simulation• Baugruppenbezogener Querverweis• Automatische Störungsdiagnose• Archivierungs- und Wiederherstellungsfunktionenfür SPS-Steuerungen• Archivierung / Dearchivierung von STEP ® 7-Projekten• Rückverfolgung von Signalen (Operanden)Turmstraße 77 | D-64743 Beerfelden | Hotline (06068) 3001 | Verkauf (06068) 3002 | Fax (06068) 3074 | info@IBHsoftec.de | www.IBHsoftec.de


TECHNIK Leitebene[1] Sylvio Lauerbach, Leiter Abteilung Prozessbei Nikolaus Sorg, hat gute Erfahrungen mit demRemote Service über VPN gemacht.[1]Teleservice per VPNRund um den GlobusDer Anlagenbauer Nikolaus Sorg hat gute Erfahrungen mit Teleservice-Verbindungenüber VPN gemacht. Sie sind schneller, sicherer und einfach administrierbar. Deshalbwerden alle ausgelieferten Maschinen nur noch mit dieser modernen Teleservice-Lösung ausgestattet.Bereits als der Einsatz von Computernals Visualisierungssystemfür Maschinen begann, nutztedas Unternehmen Nikolaus Sorg erstmalsModems für den Fernzugriff auf seineGlasschmelzöfen und Glaskonditionierungs-Systeme.Ohne die Nutzung des Teleserviceswäre der weltweite wirtschaftlicheService der Anlagen nicht mehr möglich.Die Kunden erwarten jederzeit Unterstützungfür den optimalen Betrieb derMaschinen und Anlagen oder zur schnellenBehebung einer Störung. Dabei mussder Teleservice zuverlässig funktionierenund hohen Sicherheitsanforderungen gerechtwerden. Heute sind weltweit 100Maschinen für den Teleservice ausgestattet,40 davon bereits mit VPN-Verbindungen.Denn mit den steigenden Datenmengenund Sicherheitsanforderungen istder Einsatz von analogen oder ISDN-Modemsnicht mehr ausreichend.Die VPN-Technologie (Virtual PrivateNetwork) sorgt für die Sicherheit der Teleservice-Verbindung.Dabei wird perVPN ein sicherer Tunnel im öffentlichenÜbertragungsnetz gebildet. Ein solcherTunnel von außen nicht eingesehen werdenkann und sämtliche Netzwerkpaketeverschlüsselt sind. Zum Einsatz kommenwahlweise eine Hardware-beschleunigteDES-, 3DES- oder AES-Verschlüsselungund das standardisierte IPsec-Protokoll.Support per TeleserviceNach einer Serviceanforderung durch denKunden kann der Kundensupport perTeleservice überprüfen, ob eine Anlagestabil läuft oder der Betrieb verbessertwerden muss. Um den Istzustand zu überprüfen,Trenddaten zu ermitteln und eineKundenempfehlung auszusprechen, istder Zugriff auf die Betriebsdaten notwendig.Früher reichte dafür noch ein Fax mitden wichtigsten Daten, heute schaltet sichder Supportmitarbeiter per VNC (VirtualNetwork Computing) direkt in die Live-Umgebung. Ähnlich ist die Situation beieiner Maschinenstörung. Hier ist derschnelle Fernzugriff auf die SPS oder dasLeitsystem entscheidend, weil sich diemeisten Störungen bereits online ermittelnund beheben lassen.Sicherer verbinden mit VPNDie Qualität von Modemverbindungenist in vielen Ländern schlechter geworden.Geringe Übertragungsraten und Verbindungsabbrüchesind an der Tagesordnung.Demgegenüber ist eine IP-Verbindungheute fast überall in guter Qualitätverfügbar. Der Anlagenbauer hat sichbeim Übergang von der Modemtechnikzu breitbandigen, sicheren VPN-Verbindungenfür die Mguard-Technologie vonInnominate entschieden. Nach den Erfahrungendes Anlagenbauers sind die Teleservice-Verbindungenüber VPN sicherer,leistungsfähiger und leichter zu administrieren.Die Mguard-Technologie hat den Vorteil,durch ein integriertes Analog- oder ISDN-Modem universell einsetzbar zu sein. VorhandeneWählleitungen lassen sich bei einerStörung des Internet-Zugangs alsFall-Back-Lösung nutzen. Diese Optionermöglicht auch eine einfache Migrationder Anlagen von der traditionellen Modem-basiertenzu einer modernen Fernwartungvia Internet.Der Zugriff muss erlaubt seinDie Kunden achten sehr genau darauf,dass sie die Kontrolle über den Zugriffvon außen behalten. Mit der Mguard-Technologie fällt es leicht, die IT-Abteilungenvon der Funktionalität und Sicherheitder Lösung zu überzeugen. Ohne eineausdrückliche Genehmigung kann niemandvon außen auf die Anlage zu- ➜20 IEE · 3 2012


TECHNIK LeitebeneEngineering-ToolTime-to-MarketverkürzenB&R: Das Engineering Tool AutomationStudio 4 ermöglicht die Untergliederungjedes einzelnen Projektes für das gleichzeitigeBearbeiten durch mehrere Entwickler.Für Sicherheit und Konsistenzsorgt dabei die Versionskontrolle. DieHardwarekonfiguration ist oft der ersteSchritt der Systementwicklung. Dieseerfolgt im System Designer der Softwaredurch Anordnen der Komponenten infotorealistischer Darstellung. Das selbsttätigeNachziehen der benötigten Konfigurationsparameterspart einen Großteilder bisher aufgewendeten Zeit undlässt Fehler erst gar nicht entstehen.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Unternehmen703iee0312ProduktionsplanungRealisierbare ProduktionspläneGE Intelligent Platforms: Das ProficyFinite Capacity Schedulingnimmt den APS-Plan als Grundlageund berechnet die Auswirkungen,die die momentanen Materialverfügbarkeiten,Anlagenkapazitäten,Personalressourcen undLieferzeiten darauf haben. Produktionsplanerbenötigen für dasEinplanen von Aufträgen für vorhandeneAnlagen ein visuelles,interaktives Tool. Mit dem Schedulerfallen somit Lieferzusagenan Kunden und deren Kunden zuverlässigerund zugleich auchkostengünstiger aus. Der ProficyScheduler vereinfacht komplexe,vielteilige Arbeitsschritte undmacht sie sichtbar. Vorteile für dieKunden werden deutlich: Auftragslaufzeitenreduzieren sichum 30 %, die Effizienz steigertsich um 20 %, der Planungszeitaufwandverringert sich um 50 %,Reaktionszeiten verkürzten sichvon Tagen auf Minuten.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Produkt701iee0312SystemdesignsoftwareZur Prognose undÜberwachungBildquelle: National InstrumentsNational Instruments: Das Unternehmenerweitert die Funktionalität der SystemdesignsoftwareNI Labview mit demWatchdog Agent Prognostics. Das Toolkitentstand während der Zusammenarbeitmit einem Forschungszentrum derNational Science Foundation und eignetsich zum Überwachen der Zustände vonMaschinen, Bauwerken, Komponentenund Systemen sowie die Berichterstellung.Ingenieuren steht damit eine soforteinsatzfähige Prognoselösung zur Verfügung,die zu Effizienz beim Entwickelnvon Anwendungen im Bereich der Prognoseund Überwachung von Maschinenzuständenführt.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Unternehmen706iee0312


TECHNIK LeitebeneBildquelle: alle Bilder Stiebel EltronEin Blick in die Wärmepumpenproduktionzeigt den hohen Personalaufwand,der gemanagtewerden muss.MES in der BlechfertigungBesser planen,besser produzierenSaisonhochs und unterschiedliche Produkte sind die Herausforderungen der Blechfertigungvon Stiebel Eltron, einem Spezialisten für Haus- und Systemtechnik – vomDurchlauferhitzer über den Wärmespeicher bis zum Photovoltaik-Modul. Um die Personalplanungund die Produktionsprozesse zu verbessern, führte das Unternehmen eineMES-Lösung ein.Die Blechfertigung von StiebelEltron als zentraler Vorfertigungsbereichbeliefert alle Endmontagenmit Blechteilen – beispielsweisedie der Wärmepumpen, Lüftungsgeräteoder Warmwasserspeicher. Die Herausforderungendes MES im Bereich der Fertigungsplanungfasst der Leiter Blechfertigungbei Stiebel Eltron, Ulrich Babenschneider,zusammen: „Wir fertigen circa2 000 Artikel mit etwa 700 möglichen Bearbeitungsschrittenin den unterschiedlichstenFertigungstechnologien. Alleindiese Zahlen zeigen, wie hoch die Komplexitätunserer Blechfertigung ist.“ Eineweitere Herausforderung ist, dass die einzelnenProdukte unterschiedliche Saisonkurvenhaben. Deswegen kommt der Vorfertigungeine ganz besondere Bedeutungzu, was das Einhalten von Terminen unddie Verfügbarkeit betrifft.Mit der Einführung des MES Cronetworkvon Industrie Informatik versprach sichdas Unternehmen eine verbesserte Kapazitätsplanung,sprich Personalsteuerung.Denn neben vollautomatisierten Anlagenstehen in den Hallen auch Pressen, an deneneine 1:1-Beziehung Mensch zu Maschinebesteht. Diese Stellen müssen, beientsprechender Auslastung, entweder zusätzlichesLeihpersonal oder geeignetesFachpersonal aus dem eigenen Haus besetzenund steuern. Das heißt, die Personalplanungmuss rechtzeitig wissen, wannzusätzliches Personal benötigt wird.Die Basis mitnehmenDie Implementierung und die Übernahmeder Altdaten aus den anderen Systemenverliefen unproblematisch. Vor der Implementierungjedes Moduls wurden Ein- bisZwei-Tages-Workshops mit den Beraternvon Industrie Informatik durchgeführt, indenen die Anforderungen und die Funktionalitätenbesprochen wurden. „Neben26 IEE · 3 2012


TECHNIK Leitebene[1] Ein Warmwasser-Standspeicher ist einesder vielen Produkte,dessen Produktionmit dem MES gesteuertwird.[2] Der Stiebel EltronHauptsitz in Holzminden[1] [2]meiner Person waren ein Hardware-Spezialist,zwei Fertigungssteuerer und vierSchichtleiter im Projektteam“, erläutertBabenschneider. Die Idee dahinter: DieSchichtleiter als Stellvertreter der Basissollten sich von Anfang an mit dem Projektund dem System auseinandersetzen,um sich damit identifizieren zu könnenund ihre Akzeptanz an die Mitarbeiterweitergeben zu können. Nach knapp einemJahr lief die MES-Software inklusivealler Auswertungen und Kennzahlen. DieModule BDE (Betriebsdatenerfassung),MDE (Maschinendatenerfassung), Feinplanung,Arbeitsplatzmonitor, KPI (KeyPerformance Indicator), Produktionsinfound das Dashboard (Kennzahlen-Cockpit)kommen zum Einsatz.Eine Herausforderung für die Maschinendaten-Erfassungwaren die Trumpf Stanz-Nibbelmaschinen. Diese Maschinen bearbeitenein Blech und stanzen daraus unterschiedlicheTeile. Dabei werden verschiedeneTeile und damit verschiedeneAufträge so auf ein Blech verteilt, dassmöglichst wenig Verschnitt erzeugt undso der Materialverbrauch verringert wird.Die Maschine teilt dem MES die unterschiedlichenAufträge auf dem Blech mit.Zusätzlich übergibt sie den Stückfaktorpro Blech, das heißt, wie viele Teile proBlech pro Auftrag anfallen. Dieser Vollautomatismuserreicht, dass dieser Sta- ➜BERNSTEIN AS-i Safety at Work ProgrammDie innovative Lösung im Bereich der Verkabelung von SicherheitskomponentenBesuchen Sie uns auf demGemeinschaftsstand derAS-International AssociationHalle 9, Stand D06BERNSTEIN AGTieloser Weg 6 . 32457 Porta WestfalicaFon +49 571 793-0 . Fax +49 571 793-555info@de.bernstein.eu . www.bernstein.eu HANNOVER MESSE Industrial Automation 23.-27. April 2012


TECHNIK Leitebene+++ Eilmeldung +++Das Energie-Schlaraffenlandwurde heute wegen aufgebrauchterfossiler Rohenergiengeschlossen!Vortrag von Dr. Franz Hein:Überlegungen zu Grundsätzenund zur Ethik einer neu gestaltetenEnergieversorgung20.03.2012 • 14:30 UhrZusammenfassung:Das Energiesystem ist im Umbruch. Generelles Ziel ist dieständige und hochzuverlässige Versorgung der Menschenmit einer für die Aufrechterhaltung ihrer Lebensqualitätimmer ausreichenden Menge an Energie aus ausschließlicherneuerbaren Quellen. Leistungsstarke InformationsundKommunikationsysteme werden dabei allgemein alsSchlüsselfaktor angesehen, um eine optimierte Steuerungder Energieflüsse innerhalb der physikalischen Grenzenzu realisieren.Diskussionsrunde:Die Diskussionsrunde finden um 17:30 Uhr – im Rahmender VDE-Verband Trend-Session statt.Teilnahme:Die Teilnahme am Seminar/Forum ist kostenfrei. Die Teilnehmererhalten Seminarunterlagen und Erfrischungsgetränke.Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.Dr.-Ing. Franz Heinmpc management project coachingEhrenmitglied der EDNA-Initiative e.VFHEIN_ES@web.deAnmeldung unter:www.automatisierungstreff.com/seminarmpcpel von Aufträgen automatisch an- undabgemeldet wird – inklusive dem Verbuchender korrekten Produktionszeit und-menge. Dies ist zum einen notwendig, dadie Maschinen aufgrund der Verbindung‚Auftragsplanung’ im MES mit der Lagersoftwareauch komplett mannlos überStunden laufen können, aber auch, weildas einzelne Rückmelden der verschiedenenAufträge pro Blech zu viel Aufwandbedeuten würde.So nutzen heute 90 Mitarbeiter die MES-Lösung in den Bereichen BDE und MDE,um Fertigungsdaten zu erfassen, Störungen-und Ausschuss zu analysieren sowieum die Anlagenverfügbarkeit zu überwachenund zu verbessern. Der Arbeitsplatzmonitorin den Schichtleiterbüros zeigtdas aktuelle Werkstattgeschehen, das ModulProduktionsinfo sorgt für die Auswertungen.Der Einsatz der KPIs und desDashboards ist für die erste Jahreshälfte2012 vorgesehen. Fertigungsleiter Babenschneiderschätzt das neue System: „Wirhaben mit Cronetwork ein aussagekräftigesKennzahlensystem geschaffen, dasuns Soll/Ist-Vergleiche, Nacharbeiten,Gemeinkostenfaktor-Controlling, Störungs-und Ausschussanalyse, Anlagenverfügbarkeitsowie Fertigungsleitstandund Feinplanung ermöglicht.“ Dazu habeman eine verlässliche Auftragsfeinplanungauf Basis von Ist-Kapazitäten undder aktuellen Anlagenverfügbarkeit.Anwender im DetailStiebel EltronWartung und InstandhaltungFür fertigungssensible Störungen hat dasUnternehmen bei einer verketteten Anlageüber 120 Störgründe hinterlegt, welchedie Mitarbeiter einfach über Barcode erfassenkönnen. Dadurch lässt sich beispielsweisedie Verfügbarkeit einzelnerAnlagenbestandteile genau ermitteln. ImSinne eines Total Productive Managements(TPM) sind konstruktive Änderungenjederzeit möglich. Gerade beim ThemaGruppenarbeit und KVP (KontinuierlicherVerbesserungsprozess) oder dervorbeugenden Instandhaltung – als Bausteinder Gruppenarbeit – helfen Methodenwie TPM bei der Identifizierung vonIneffizienzen, die sich dann durch dasMES gestützt beheben lassen. Daran angekoppeltist das Vorschlagssystem desUnternehmens, wo Mitarbeiter Verbesserungsvorschlägeeinreichen können.Positive ErgebnisseDer Einsatz des MES steigert die Produktion,verringert die Kosten und spart Zart.Ulrich Babenschneider weiß, warum:„Insgesamt haben wir seit der Einführungeine Optimierung aller Arbeitsabläufe erreicht.Die Stichworte sind hier Störungsanalyseund Soll/Ist-Vergleiche. Dazukommen die Senkung von Maschinenstillstands-und -ausfallzeiten, eine Verringerungder Durchlaufzeit sowie eine wesentlichbessere Termin- und Kapazitätsplanung.“Fehlteile, Terminverzüge undProbleme bei der Kapazitätsplanung gehörender Vergangenheit an. Außerdemwürden neben der guten SAP-Integrationder webbasierten MES-Lösung auch diefrei parametrierbaren Terminals überzeugen,die für jedermann einfach zu bedienensind. Aufgrund der positiven Ergebnisseist die Entscheidung gefallen, 2012das MES auch in weiteren Bereichen einzusetzen.AutorTino Böhler,ist freier Journalist in Dresden.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum MESLink zum Anwender➜788iee0312Das Unternehmen Stiebel Eltron wurde 1924 inBerlin-Kreuzberg von Dr. Theodor Stiebel gegründete.Seinerzeit hatte man Konvektionsöfen, Bügelmaschinen,Elektroheizungen im Angebot.Heute lässt sich das Geschäft des Unternehmensunter den Begriffen Haustechnik und ErneuerbareEnergien zusammenfassen – vom Durchlauferhitzerbis zur Photovoltaik-Anlage reicht das Portfolio.Mit fünf nationalen und internationalen Produktionsstätten,weltweit 15 Tochtergesellschaftensowie Vertriebsorganisationen und Vertretungenin über 120 Ländern ist das Unternehmenglobal aufgestellt. Über 40 % des Umsatzes entfallenauf den Export. Die Unternehmens-Gruppeerwirtschaftete im Jahr 2011 mit weltweit 3 000Beschäftigten – davon 2 000 in Deutschland –einen Gesamtumsatz von knapp 470 MillionenEuro.


TECHNIK LeitebeneRemote-Control-PlattformWeb-basiertePortaloberflächeBusiness Intelligence SoftwareUnterstützt Performance-Initiativen in derProduktionBeck IPC: Eine Anbindung von Anlagenund Maschinen an eine Web-basiertePortaloberfläche ist ein Trend, der großenNutzen bringt. Das Unternehmenbietet daher als Ergänzung zu seinenCom.tom open Gateways einen, bei allenGeräten bereits vorkonfigurierten, Zugangauf die weltweit verfügbare Remote-Control-Plattform– das Com.tomPortal. Eine globale Verfügbarkeit aufAnlagen, Systeme und Prozesse im Feldist damit gegeben. Es können nicht nurProzessdaten in Echtzeit eingesehenwerden, sondern auch mit kurzer ReaktionszeitProzessdaten im Feld geschriebenwerden.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Unternehmen700iee0312PLM-SoftwareErgonomischereProdukteSiemens: Die neue Version des Simulations-und Modellierungswerkzeugs fürErgonomiestudien, Tecnomatix Jack 7.1,enthält neben den Datenbanken mitmenschlichen Standardmaßen weitereneue Features. Mit der Software könnenproduzierende Unternehmen präzisereErgonomiestudien in kürzerer Zeit erstellen.Das macht eine höhere Produktqualitätmöglich. Einige Vorteile sinddie Analyse möglicher Körperhaltungenbei sitzenden Tätigkeiten, die Gestaltdatenbankenfür koreanische und japanischeAnthropomorphien, das Modul füreinzelne Hände, das die einfache Analysevon Handgriffsräumen ermöglichtund das verbesserte Messwerkzeug, mitdem Anwender schnell Objekte am Arbeitsplatzvermessen und platzierenkönnen. Verletzungsrisiko, Benutzerkomfort,Erreichbarkeit, Sichtfelder,Energieausgaben, Ermüdungsgrenzenund andere wichtige Parameter werdenberücksichtigt.More than safety.Rockwell: Das Unternehmen stelltmit Factorytalk Vantagepoint 4.0die neue Version seiner BusinessIntelligence Software mit direkterIntegration in Microsoft Sharepoint2010 vor. Das Einbindenzusätzlicher Datenquellen, dieIntegration innerhalb der Produktfamilieund erweiterte Konfigurations-und Reporting-Tools kennzeichnendie Version. So lassensich Zeit- und Kostenaufwandsowie Komplexität bei der Entwicklungaussagekräftiger Reports,der Visualisierung und Analysevon FertigungsprozessenSicherheitstechnik für den Maschinenbaureduzieren und die Leistungvon Manufacturing-Intelligence-Anwendungen verbessern.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Produktwww.euchner.deEKSElectronic-Key-System704iee0312Universell einsetzbareZu griffsverwaltungEinsatz in sicherheitsrelevanten AnwendungenPersönlicher elektronischerSchlüssel zur IdentifikationKompaktes und robus tesDesignVielfältige SchnittstellenanbindungeninfoDIREKT702iee0312www.all-electronics.deLink zum ProduktEUCHNER GMBH + CO. KG I 70771 LEINFELDEN-ECHTERDINGEN I 0711-7597-0 I INFO@EUCHNER.DEIEE · 3 201229


Die Premiere des Jahres:Themenpark „Power Electronics andManufacturing for E-Mobility“Besuchen Sie den Themenpark „Power Electronics and Manufacturing forE-Mobility“ auf der PCIM und SMT/Hybrid/Packaging in NürnbergDas Thema Elektromobilität stellt die Unternehmen vorviele neue Herausforderungen. Im Bereich der Elektronikfertigung,in der Leistungselektronik, dem Energiemanagementund der Antriebstechnik sind neue, innovativeLösungen gefragt.Im Rahmen der in diesem Jahr zeitgleich stattfindendenMessen PCIM und SMT/Hybrid/Packaging in Nürnberg(vom .. bis ..), wird der Hüthig-Verlag inKooperation mit dem Messeveranstalter Mesago erstmalseinen Themenpark unter dem Motto „Power Electronicsand Manufacturing for E-Mobility“ veranstalten.


Ihr kostenlosesTicket unterwww.all-electronics.de/ticketsBilder: www.nuernbergmesse.de/de/presse/nm/mediacenter/fotos;Marcus Kretschmar/fotolia.comCa. Aussteller erwarten Sie mit neuen Trends rundum das Thema „Power Electronics and Manufacturingfor E-Mobility“.Besuchen Sie den Themenpark! Ihr persönliches,kostenloses Eintrittsticket erhalten Sie unterwww.all-electronics.de/ticketsHüthig GmbHIm Weiher 10D-69121 HeidelbergTel. +49 (0) 6221 489-0Fax +49 (0) 6221 489-481www.huethig.de


TECHNIK Prozessebene[1] Die mit der ProgrammieroberflächeSafetyprog erstellten Prozessdatenlassen sich problemlos in dieEngineering-Umgebung PC Worxübertragen.Bildquelle: Phoenix Contact[1]SicherheitssteuerungSpricht vieleSprachenKomplexe Sicherheits-Anwendungen, die durch eine Vielzahl an sicheren I/Osgekennzeichnet sind, erfordern den Einsatz einer klassischen Sicherheitssteuerung.Denn diese vereinfacht mit den IEC-Programmiersprachen und den verschiedenenSchnittstellen, inklusive der unterstützten Protokolle, Projektierung, Kommunikationund Fehlersuche.Die RFC 470S PN 3TX ist wie alleSicherheitssteuerungen vonPhoenix Contact auf Grundlageder EN ISO 61508 entwickelt. Die für dieMontage im Schaltschrank konzipierteSteuerung erfüllt außerdem die SchutzartIP20. Die Hardware-seitig entkoppelte,zweikanalige Profisafe-Sicherheitssteuerungsorgt für die unabhängige Prüfungder Safety-Logik auf Konsistenz undRichtigkeit, bevor ein sicherer Ausganggesetzt wird. Die Anwender projektierendie Steuerung mit der Engineering-SoftwarePC Worx, wobei sie zwischen einerder fünf Programmiersprachen der NormIEC 61131 wählen können: Anweisungsliste(AWL), Funktionsplandiagramm(FPD), Kontaktplan (KOP), Ablaufsprache(AS) oder Strukturierter Text (ST).Mit der Software Safetyprog programmiertder Anwender die sichere Logik– bei Bedarf direkt über die PC Worxumgebung.Die Nutzer greifen beim Erstellender Programme im Sicherheitsbereichauf die IEC-61131-Sprachen FPDund KOP zurück. Der Simulationsmodusder beiden Software-Tools ermöglicht dieStandard- und Safety-Logik zu testen, ehedas Programm auf die Hardware kopiertwird.Vielfältig kommunizierenIn die Sicherheitssteuerung sind EthernetundInterbus-Schnittstellen integriert. Anwenderkönnen, wenn sie das Ethernet-Interface nutzen, das Profinet-/Profisafe-Protokoll verwenden. Aufgrund ihrerFunktion als Profinet-IO-Controller/Devicearbeitet die Steuerung je nach Bedarfentweder als überlagerte Profisafe-SPS ineinem Profinet-Netzwerk oder als Profinet-IO-Devicemit einer überlagertenProfinet-fähigenSteuerung. Die Sicherheitssteuerungentspricht dabei einem modularenProfinet-IO-Controller der KonformitätsklasseB mit Performance-Klasse RT.Kommt die Interbus-Schnittstelle zumEinsatz, unterstützt die Sicherheitssteuerungdie Funktion eines Interbus-Masters.Fungiert sie als Profisafe-SPS, lassen sichje nach Telegrammlänge der Teilnehmerbis zu 170 Geräte ankoppeln.Fehler- und Diagnosemeldungenkostengünstig visualisierenDas in die Sicherheitssteuerung eingebauteDiagnose-Display zeigt den Zustandder einzelnen Betriebsmodi sowie FehlerundDiagnosemeldungen in Klartext an.Mit der Software Diag+, die entweder Bestandteilder Engineering-Software PCWorx ist oder als eigenständiges Toolfunktioniert, lässt sich ein umfangreichesDiagnosekonzept auf dem PC visualisieren.Das Programm unterstützt alle gängigenBussysteme und Netzwerke. Der indie Sicherheitssteuerung integrierte Webserverermöglicht zudem die Installationeiner eigenständigen Visualisierung. ➜32 IEE · 3 2012


TECHNIK ProzessebeneDie SicherheitssteuerungRFC470S PN 3TXerfüllt die höchstenSicherheitskategorien:SIL 3 (ENISO 61508), SIL CL3 (EN ISO 62061),PL e/Kat. 4 (EN ISO13849) und Kat. 4(EN 954).Bildquelle: alle Bilder Phoenix ContactIEE · 3 201233


TECHNIK ProzessebenePraxis-WorkshopMit Breitbandtechnikfit für die ZukunftWorkshop 1:21.03.2012 9:30 Uhr bis 13:00 UhrWorkshop 2:21.03.2012 14:00 Uhr bis 17:30 Uhr[2]Schnelligkeit - heute ein entscheidenderVorteil.Gerade im Servicebereich derAutomatisierungstechnik sind schnelleReaktionszeiten und ständig aktuelleAnlagenwerte besonders wichtig.Themen des Workshops:Technische Grundlagen zu Mobilfunktechnik,ADSL, SDSL undPowerlineIntegration und Anbindung vonBreitbandtechnikEinfache Anbindung über denINSYS icom Connectivity Servicewww.insys-icom.deDie Teilnehmerzahl ist auf 14 Personen proTermin begrenzt.Teilnahmegebühr: 79€/Person zzgl. MwSt.In dieser Gebühr sind enthalten: Teilnahmeam Workshop, Tagungsunterlagen und Erfrischungenwährend der Pausen.Anmeldung zum Praxis-Workshopin der Kongresshalle in Böblingen:Frau Gallert E-Mail: bgallert@insys-tec.deTelefon: 0 941-58 692 17[2] Safetyprog ist eine Programmierumgebung fürsicherheitsgerichtete Anwendungen.Deren Seiten erstellt der Anwender mitdem Software-Tool Webvisit, das wie PCWorx Bestandteil der Automation WorxSoftware Suite ist. Bei Webvisit handelt essich um ein auf Java-Applets basierendesgrafisches Tool, um Oberflächen zu entwickeln,mit dem sich dynamische Visualisierungenaufbauen lassen. Hat der Anwenderdie grafische Oberfläche gezeichnet,verknüpft er die Variablen der dynamischenObjekte mit den Variablen desSteuerungsprogramms. Die VisualisierungTECHNIK Prozessebenewird dann direkt auf der Sicherheitssteuerunggespeichert und vom Webservergeladen. Dieses Verfahren spart Laufzeitlizenzenein und somit nicht nur Zeit,sondern auch Geld.AutorHenning Drakeist Mitarbeiter im Marketing Systemtechnik bei derPhoenix Contact GmbH & Co. KG in Bad PyrmontinfoDIREKTwww.all-electronics.deLink zu Phoenix Contact➜781iee0312SignalsäulenserienSignalsäule mit USB-Schnittstelle ansteuernWerma: Signalsäulen mit dem PC anzusteuern istnun mit dem Anschlusselement mit USB-Schnittstellemöglich, das vor allem für die Serien Kombisign71 und Kompakt 71 konzipiert ist. Pro PClassen sich bis zu fünf Signalsäulen mit maximalje fünf Signalelementen anschließen – und zwarblinkend oder permanent. Demnach signalisierteine Signalsäule bis zu zehn verschiedene Betriebszustände.Für das Anschlusselement mitUSB-Schnittstelle ist weder eine separate Stromversorgungnoch eine zusätzliche Hardware nötig.Die Einbindung in die kundenspezifischeSoftware klappt problemlos.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Produkt301iee0312oder Anmeldung unter:www.automatisierungstreff.com/workshops


TECHNIK ProzessebenePanel-PCsEinbauen nachWunschFramegrabber und MotorsteuerungÜberwachungs- undSteuerungslösungenInfrarotkamerasKleine UnterschiedeerfassenBildquelle: SpectraBildquelle: National InstrumentsBildquelle: Micro EpsilonSpectra: Mit den Open-Frame Panel-PCs derOPPC-Serie ist die Gestaltung eines intelligentenMensch-Maschine-Interfaces in kundenspezifischenDesigns kostengünstig und einfach zurealisieren. Die lüfterlosen Panel-PCs sind miteinem 15- oder 17“-TFT-Monitor mit resistivemTouchscreen ausgestattet und mit dem Dual-Core-Atom-Prozessor D525 bestückt. Dazu kommenzwei Gigabit-LAN-Ports, vier USB-2.0- undzwei RS232/485-Schnittstellen, ein VGA-Ausgangfür ein zweites Display, Audio-In/out und zweiMini-PCIe-Erweiterungssteckplätze. Optionalsind ein 2,5“-Festplattenlaufwerk sowie einWifi-Modul erhältlich. Ein CF-Steckplatz ermöglichtdie Integration einer SSD-Festplatte nachIDE-Standard.National Instruments: Mit dem Cameralink-Framegrabber PCIe-1473R und dem MotorsteuerungsmodulNI 9502 hat sich die Compactrio-Plattform vergrößert. Beim Framegrabber handeltes sich um eine PC-basierte Embedded-Bildverarbeitungskarte,die FPGAs mit einem Cameralink-Buskombiniert, der eine Bandbreite von850 MBit/s bietet. Die Karte unterstützt damitCameralink-Konfigurationen von bis zu 10 Tapsund 80 Bit. Sie verfügt zudem über eine Unterstützungfür Power over Camera Link (PoCL) Mitder Motorsteuerung der C-Serie lassen sich bürstenloseoder bürstenbehaftete Servomotorensowie Schrittmotoren antreiben. Sie bietet bis zu4 A Strom, 8 A Spitzenstrom und mehrere Umschaltmodi.Micro Epsilon: Besonderes Kennzeichen der InfrarotkamerasThermo-Imager 400 und 450 istdie hohe optische Auflösung von 382 x 288 Pixel.Der Einsatz eines Detektors sorgt für eine thermischeEmpfindlichkeit von maximal 80 bzw.40 mK. Erhältlich sind vier Modelle mit Temperaturbereichenzwischen -20 und 1 500 °C. DieObjektive bieten Bildwinkel von 30 bzw. 13°. Auchsehr kleine Objekte von 0,8 mm² lassen sichzuverlässig erkennen. TIM 400 im IP67-geschütztenGehäuse misst 46 x 56 x 88 mm und integriertein Prozessinterface zur Aus- und Eingabe analogerund digitaler Signale. Die 80-Hz-Bildfrequenzermöglicht eine Infrarot-Aufnahme inEchtzeit, z.B. laufende Prozesse zu überwachen.infoDIREKT304iee0312infoDIREKT202iee0312infoDIREKT200iee0312www.all-electronics.deDatenblattwww.all-electronics.deLink zum Produktwww.all-electronics.deLink zum Unternehmenwww.insevis.deIhr innovatives Steuerungskonzeptist nur einen TOUCH entfernt!kompakt S7-kompatibel wirtschaftlichINSEVIS – Ihr Systemanbieter für S7-kompatibleSteuerungstechnik und Visualisierung.INSEVIS vereint Qualität, Technologie, Design und Wirtschaftlichkeit zu innovativenProdukten für kleinere und mittlere Anwendungen. Die vielen, einfach zu verstehendenund leicht anwendbaren Funktionen verleihen Ihrem Produkt einen Marktvorsprung undverbessern Ihre Kalkulation. Und der Clou ist: Sie müssen dabei nicht auf Ihre gewohnteSTEP7-Umgebung und Erfahrung verzichten.IEE · 3 201235STEP ist ein eingetragenes Warenzeichen der SIEMENS AG


TECHNIK ProzessebeneDer Code einerSteuerung mussvor unbefugtemZugriff geschütztwerden.Bildquelle: alle Bilder Wibu-SystemsVerschlüsselung für SPS und VxWorksZugriff verweigertSPS-Programmierungen oder Echtzeitbetriebssysteme sind oft Herz und Seele einerMaschine. Dort liegt das gebündelte Know-how, das die Maschine präziser, effizienteroder schneller macht. Um dieses Know-how zu schützen, lässt sich der traditionelleKopierschutz auf die speziellen, industriellen Wünsche erweitern.Automatisierungshersteller könnenihre Steuerungssoftware abder EntwicklungsumgebungCodesys V3.5 mit der Security-TechnologieCodemeter von Wibu-Systems schützen,da diese Technologie fest in diese SPSintegriert wurde. Sobald ein Herstellerseinen Code erzeugt hat, kann er ihn vordem Transfer auf die Steuerung verschlüsselnund somit verschlüsselt auf einen Datenträgerübertragen. Danach lässt sichder Code nur mit passender Lizenz entschlüsselnund nutzen. Diese Lizenz befindetsich im Cmdongle. Den Donglegibt es in den Bauformen Cmstick für dieUSB-Schnittstelle oder als EinsteckkarteCmcard für die SD-, MicroSD- oder CF-Schnittstelle. Sie sind für den harten Fabrikalltagmit Staub, Feuchtigkeit oderstarken elektrischen und magnetischenFeldern geeignet und funktionieren beiextremen Temperaturen. Die CodesysRuntime im Speicher der Steuerung entschlüsseltautomatisch die Automatisierungssoftware.Durch die Ver- und Entschlüsselungmit Schlüsselvergabe ist dieseSoftware sicher vor Reverse-Engineeringund unautorisiertem Vervielfältigen.Dafür kann der Anwender zwei verschiedeneSchutzstufen wählen: die ‚einfacheVerschlüsselung‘ oder die ‚Verschlüsselungmit Lizenzmanagement‘. Für Herstellerbietet der Anbieter von Codesys,der Firma 3S-Smart Software Solutions,vorprogrammierte Cmdongles, die zusammenmit dem verschlüsselten Code anden Maschinen- oder Anlagenbauer geliefertwerden. Da jede Maschine oder Anlagemit genau einem passenden Dongle36 IEE · 3 2012


TECHNIK ProzessebeneBildquelle: PatliteBildquelle: Pfannenberg[1] [2] [3] [4]Bildquelle: Schneider ElectricBildquelle: WermaFünf Fragen an Hersteller von Warn- und SignalgerätenEs blitzt und blinktBeim Thema Human Machine Interface stehen zurzeit vor allem die angesagtenTouchdisplays im Vordergrund. Im Gegensatz zu diesem Trendthema geht es in dieserUmfrage ganz klassisch um die Situation und Trends der Warn- und Signalgeräte. Redeund Antwort standen Experten der Firmen Patlite, Pfannenberg, Schneider Electric undWerma.Glühbirnen spielenaber in Schwellenländernwie Indiennoch eine wichtigeRolle.Peter Michel,Schneider ElectricIm Zeitalter der LED – in welchen Einsatzfällen brauchen Anwenderüberhaupt noch Glühlampen?Udo Will, Patlite: Vor allem kleinere Hersteller von Signaltechnikverwenden noch Glühbirnen als kostengünstige Variante. LED-Leuchten verbrauchen allerdings über 90 % weniger Energie,langfristig gesehen sind sie also kostengünstiger und natürlichviel umweltfreundlicher.Volker Matthies, Pfannenberg: Die optischeSignaltechnologie muss verschiedeneApplikationen in den dreiBereichen Informieren, Warnen undAlarmieren abdecken, in denen unterschiedlicheAnforderungen, wieverschiedene Leuchtbilder, an dieProdukte gestellt werden. Währenddie positiven Eigenschaften derLED-Technik in dem Bereich Informierenzu nahezu 100 % zum Tragenkommen, steht für den BereichAlarmieren die gute Wahrnehmbarkeit im Vordergrund, um demBetrachter die Dringlichkeit der Alarmierung zu vermitteln. Hiersollte auf Geräte gesetzt werden, die auf Xenon-Technologie basieren.Peter Michel, Schneider Electric: In Europa spielt die Glühlampentechniknur eine untergeordnete Rolle. Schneider Electric setztbei Warn-, Befehls- und Signalgeräten fast nur auf LEDs. Glühbirnenliefern wir nur noch als Ersatzteile aus. Sie spielen aber inSchwellenländern wie Indien noch eine wichtige Rolle. Denndort besitzen Unternehmen vorwiegend veraltete Anlageninfrastrukturen,die für die LED-Technologie noch nicht ausgereiftsind.Armin Vogelsang, Werma: Leistungsstarke LEDs können tatsächlichin vielen Anwendungsfeldern die konventionellen Leuchtmittelersetzen und durch ihre Langlebigkeit und geringe StromaufnahmeVorteile bieten. Viele unserer Neuentwicklungen sinddeshalb ausschließlich in LED-Technik ausgeführt. Dennoch habenHalogenlampen und Xenon-Blitzröhren als Leuchtmittelmit hoher Lichtstärke bei gleichzeitig gutem Preis-Leistungs-Verhältnisnoch immer ihre Daseinsberechtigung.Für die BereicheAlarmierung undWarnung ist in derRegel das akustischeSignal als dasPrimäre anzusehen.Volker Matthies,PfannenbergWofür eignet sich die Kombination von akustischen und optischenSignalen am besten?Udo Will, Patlite: Um sicherzustellen, dass die Information auf jedenFall zeitnah wahrgenommen wird, selbst wenn der Anlagenverantwortlichedas Lichtsignal übersehen sollte. Ein gutes Beispielfür optisch-akustische Signalkombinationfindet man im Alltag:Wenn ein vor der Ampel wartenderAutofahrer bei Grün nicht reagiert,wird er spätestens dann losfahren,wenn die anderen Fahrer anfangenzu hupen!Volker Matthies, Pfannenberg: Fürdie Bereiche Alarmierung und Warnungist in der Regel das akustischeSignal als das Primäre anzusehen.Dieses kann/muss in verschiedenenAnwendungen durch ein optisches Signal ergänzt werden,wie es in vielen Normen für Maschinensicherheit gefordert wird.Eine optische/akustische Alarmierung wird zum Beispiel immerdort eingesetzt, wo der sogenannte Störschallpegel, also der Umgebungsgeräuschpegel,bereits sehr hoch ist und die sichereWahrnehmung des Signals nicht immer gegeben ist. Ein weiteresEinsatzgebiet von Kombinationsgeräten sind Arbeitsplätze, andenen das Tragen eines Gehörschutzes vorgeschrieben ist. Hiermüssen definitiv beide Alarmierungsarten angewendet wer- ➜40 IEE · 3 2012


TECHNIK Prozessebene[1] Udo Will ist Geschäftsführer der Patlite Europe.[2] Volker Matthies ist Global Product Manager Signaling Technology beiPfannenberg.[3] Peter Michel ist Offer Marketing Executive in der Business Unit Industryvon Schneider Electric.[4] Armin Vogelsang ist Leiter des Produktmanagements bei Werma.Von LED bisSicherheitslevel –auch an den klassischenWarn-undSignalgeräten gehenTrends nichtvorbei.Bildquelle: Patlite, Pfanneberg, Schneider Electric, WermaIEE · 3 201241


TECHNIK ProzessebeneFünf Fragen an Hersteller von Warn- und Signalgerätenden, damit die Erkennung gewährleistet ist. Dort, wo die Gefährdungsbeseitigungeinige Zeit in Anspruch nimmt, warnenKombigeräte mit beiden Signalisierungsarten solange parallel,bis die verantwortliche Person das akustische Signal quittiert.Peter Michel, Schneider Electric: Typischer Anwendungsbereich fürdie Kombination von optischen und akustischen Signalgerätensind Maschinenhallen. Durch die hohe Umgebungslautstärkewerden rein akustische Alarme nurEine Überwachungder Leuchten ist nurAusnahmefällen notwendig.Armin Vogelsang,Wermaschwer wahrgenommen. Daher ergänzenoptische Geräte wie Blitzeoder Blinklichter die akustischen Signale.So ist immer erkennbar, wennsich der Status einer Maschine verändert.Armin Vogelsang, Werma: Besondersbei automatisierter Fertigung werdenhäufig große Anlagen von wenigenPersonen betreut. Das führt dazu,dass die optischen Signale nichtimmer im Blickfeld des Maschinenbedieners liegen. Hier alarmiertdann das zusätzliche akustische Signal. Umgekehrt kannein akustisches Warnsignal in Bereichen mit hoher Umgebungslautstärkeuntergehen. Hier greift dann die zusätzliche optischeAlarmierung.Inwiefern ist Manipulationsschutz bei Ihnen ein Thema?Udo Will, Patlite: Viele unserer Signaltürme besitzen eine Zentralschraube,die unerlaubte Zugriffe erschwert und schnell nachweisbarmacht. Unsere netzwerkfähigen Geräte können perPasswort geschützt werden.Volker Matthies, Pfannenberg: Bei Schallgebern, bei denen über eininternes Potenziometer die Lautstärke reduziert werden kann,kann Manipulation nicht von außen erkannt werden. Aus diesemGrunde bietet Pfannenberg einen sogenannten Plombierstopfen,der einfach in die Verschlusselemente des Schallgebersgedrückt wird. Damit wird zwar nicht komplett verhindert, dassUnbefugte das Gerät öffnen, aber es ist definitiv von außen ersichtlich,dass es geöffnet wurde, da die Plombe nicht zerstörungsfreientnommen werden kann.Peter Michel, Schneider Electric: Manipulationsschutz bedeutet,dass alle Warn- und Signalgeräte an der Anlage unzugänglichangebracht werden. Für uns als Komponentenlieferant ist daskein Thema, denn im Endeffekt entscheidet der Maschinenherstellerbei der Anlagenkonzeption, wie Warn- und Signalgerätesicher installiert werden. Zudem sind Anwendungen mit unabdingbaremManipulationsschutz sehr spezialisiert. Dazu zählenbeispielsweise Durchgangskontrollen im öffentlichen Bereichwie in U-Bahnhöfen. Daher sind wir hier als industrieller Lösungsanbieternicht aktiv.Armin Vogelsang, Werma: Manipulationsschutz ist vor allem inAnwendungen in der Gebäudetechnik und in Bereichen mit Publikumsverkehrein wichtiges Thema. Werma bietet deshalb eineReihe von Signalgeräten an, die sich nicht ohne Werkzeug öffnenoder demontieren lassen. Gleichzeitig sind etliche Leuchtenschlagfest bis zu 20 J und somit auch ohne zusätzlichen Schutzkorbrobust.Bei größeren Anlagen reicht eine optische Warnung oft nicht aus.Wie stellen Sie sicher, dass ein defektes Signalgerät direkt erkanntwird?Udo Will, Patlite: Bei den meisten Produkten können mögliche Defektedurch Überwachung der Stromaufnahme festgestellt werden.Darüber hinaus bietet Patlite im Bereich PersonensicherheitLeuchten mit sicherem Ausgang, zum Beispiel Muting-Leuchtenfür Sicherheitslichtgitter.Volker Matthies, Pfannenberg: Um ein fehlerhaftes Signalgerät zuerkennen, bietet Pfannenberg dem Geräte, die neben dem Funktionskanalüber einen Diagnosekanal verfügen. Der Ausgang desDiagnosekanals, üblicherweise ein potenzialfreier Schaltkontakt,kann in die übergeordnete Steuerungeingelesen werden, die entsprechendeweitere Schritte undMaßnahmen einleiten kann. In derMaschinen- und Anlagentechnikkann das Ergebnis einer Risikobeurteilungenauch mit sich bringen,dass Signalgeräte als sicherheitsgerichteteEinrichtungen zu sehensind und gemäß der funktionalenSicherheit in den sogenannten Safety-Loopseinzubinden sind. DazuEine Rückmeldungder Aktivierung desSignalgerätes zurLeitebene ist beizeitgemäßen Anlagennicht notwendig.Volker Matthies,Pfannenbergwerden Geräte benötigt, die gemäß Safety Integrity Level oderPerformance Level Anforderungen entwickelt und zertifiziertwurden.Peter Michel, Schneider Electric: Über eine Muting-Funktion könnenAnwender feststellen, ob ein Signalgerät defekt ist. Hier geltendie gleichen Voraussetzungen wie beim Manipulationsschutz:Muting-Funktionen werden auch nur bei spezialisierten Anwendungenwie Röntgenapparaturen verwendet. Das heißt, hier redenwir von einem kleinen Markt, der für uns als industriellerAnbieter nicht relevant ist.Armin Vogelsang, Werma: Durch den Einsatz der wartungsfreienLED-Technik und der damit verbundenen hohen Lebensdauer,ist eine Überwachung der Leuchten nur Ausnahmefällen notwendig.Für den Einsatz in sicherheitsrelevanten Anwendungenbieten wir eine Reihe von Leuchten mit integrierter Überwachungselektronikan, die nach der Sicherheitsnorm EN ISO13849-1 zertifiziert sind. Sollte ein Fehler auftreten, wird dieserzuverlässig erkannt und rückgemeldet.Bildquelle: Alterfalter – Fotolia.com42 IEE · 3 2012


TECHNIK ProzessebenePraxisseminarDie durchgängige, einfache Verbindung hoch zur Leitebene wird fürdie Prozessoptimierung immer wichtiger. Inwiefern spielen auch Signalgerätedabei eine Rolle und wie wird die Verbindung hergestellt?Udo Will, Patlite: Patlite befasst sich schon seit langem mit diesemThema und hat in seinem Sortiment mehrere Produkte, die mittelsRS232, Ethernet, USB oder Wlan Maschineninformationenan die Prozessvisualisierung weiterleiten. Des Weiteren bietenwir seit über zwei Jahren für unsere Standard-Signalleuchten optionaleinen Transmitter als Aufsatz-Modul an. Dies ist eine kostengünstigeLösung, um einen bestehenden Maschinenparknachträglich per Wlan zu vernetzen und die Maschinenverfügbarkeitzu visualisieren.Volker Matthies, Pfannenberg: Signalgeräte sind das Sprachrohrder Maschine oder Anlage und damit in erster Linie ein Mensch-Maschinen-Interface. Sie agieren als Aktuator der Maschineoder der Leitebene und nicht als Sensor. Damit werden sie vonder Steuerungsebene aktiviert, eine Rückmeldung der Aktivierungdes Signalgerätes zur Leitebene ist bei zeitgemäßen Anlagennicht notwendig. Im Gegensatz zu Sensoren können sie der Leitebenekeine zusätzlichen Informationen zur Verfügung stellen.Die Rückmeldung zur Leitebene ist nur dann sinnvoll wenn eszum Beispiel um die Funktionsüberwachung der Geräte geht.Peter Michel, Schneider Electric: Die Verbindung von Signalgerätenmit der Leitebene erfolgt über ein Bus-System. Wir haben derartigeLösungen schon kundenspezifisch realisiert und besitzen dasnötige Know-how, bieten aber Signalgeräte mit Bus-Anbindungnoch nicht als Serienprodukt an. Die Gründe liegen auf derHand: Signalgeräte mit Bus-Anbindung haben sich im industriellenBereich noch nicht etabliert. Zudem gibt es viele unterschiedlicheBus-Systeme und die Branche hat sich noch nicht auf eineneinheitlichen Standard geeinigt.Armin Vogelsang, Werma: Seit einiger Zeit bieten wir mit ‚WermaWIN‘ unseren Kunden die Möglichkeit, nicht nur unterschiedlicheMaschinenzustände anzuzeigen, sondern diese auch zentralauf einem PC darzustellen und auszuwerten. Hierzu werden indie Signalsäule Kombisign Funksender integriert, die dann drahtlosden Maschinenzustand an den PC übertragen. In der WINSoftware kann der Anwender sich dann die unterschiedlichenMaschinenzustände anzeigen lassen und Auswertungen über einfrei definierbares Zeitfenster durchführen. Dies hilft dabei, Prozessezu optimieren, Maschinenstillstand zu minimieren undletztendlich die Produktivität zu steigern. WIN eignet sich durchseine Einfachheit und die Montage mit wenigen Handgriffenauch zur Integration in bestehenden Anlagen. AutorinMelanie Feldmann,ist Redakteurin der IEE.➜PolierenSie IhreOberflächeauf!Die Gestaltung von Bedienoberflächen ist fürMaschinen- und Anlagenbauer von wesentlicherBedeutung. Benutzungsfreundlichkeit wirdimmer mehr zum Erfolgsfaktor, mit dem sichUnternehmen vom Wettbewerb abheben. Hinzukommt, dass dadurch die Produktion effizienterwird, Fehlbedienungen zurückgehen und derSchulungsaufwand sich reduziert. Steigen Sie jetztein in die Welt der „Usability“ und besuchen Siedas Praxisseminar „Benutzungsfreundliche HMI-Projektierung“.Weitere Infos unter:www.oberflaechenpolierer.deinfoDIREKTwww.all-electronics.deLink zu PatliteLink zu PfannenbergLink zu Schneider ElectricLink zu Werma769iee0312Praxisseminar: Jetzt buchen!


TECHNIK ProzessebeneEin Drehzahlprofil für ein Wasserspielist ein Beispiel dafür, wokonfigurierbare Bewegungsprofiledas Programmieren vereinfachen.Bildquelle: Svort – Fotolia.comBewegungsabläufe mit einer Micro-SPS konfigurierenZwei Weltenfließen zusammenMotion-Control-Funktionalitäten lassen sich entweder direkt auf einer CNC oder mitStandard-IEC-Sprachen auf einer SPS programmieren. Oft wäre es jedoch von Vorteil,wenn der Programmierer neben dem IEC-Sprachumfang auch Elemente der CNC-Programmierungnutzen könnte. Ein Micro-SPS-Beispiel zeigt, wie das funktionieren kann.PLCopen-Motion-Control-Funktionsbausteine(FBs) haben sichmittlerweile für die Programmierungder Bewegungsführung auf vielenSPSen als Standard etabliert. Diese FBslassen sich in allen IEC-Programmiersprachen(FUP, KOP, SCL) und auf allen Ablaufebenensolcher Steuerungen einsetzen.Damit stehen sie dem Logik-Programmierergenauso zur Verfügung wie dem Technologen,der anspruchsvolle Algorithmenin SCL programmieren möchte.Die Stärke der PLCopen-FBs besteht einerseitsin ihrem Bekanntheitsgrad durchdie Standardisierung und andererseits inihrer Kombinierbarkeit. Die angebotenenFunktionen stellen die Grundelementeder Bewegungsführung dar und lassensich in beliebiger Weise kombinieren,überlagern und gegenseitig ablösen. Damitist es beispielsweise möglich, in Interrupt-Programmenschnell und definiert ineine laufende Bewegung einzugreifen.PLCopen-FBs eignen sich außerdem dazu,feste Abläufe zu implementieren. JederSchritt des Maschinenablaufs findet sichals Code-Sequenz im Anwenderprogramm.Dadurch werden Programmeaber oft sehr umfangreich, was das spätereAnpassen an Prozessveränderungen erschwert.Das Programmieren wird alsoumso aufwendiger, je mehr sich die Maschinenabläufeim Betrieb ändern können.Genau hier liegt der Vorteil der CNC-Programmierung. Denn bei Werkzeugmaschinenwerden die Abläufe an jedes Produktangepasst. Der Bediener gibt eineSequenz vor, die Steuerung führt sie nurnoch aus. Solche Anwendungen gibt esnicht nur in der High-End-Werkzeugmaschinen-Technik,sondern bereits im Bereichkleiner Maschinen mit wenigen Antriebsachsen.Die Eingabesprache G-Codeist für die meisten Anwendungen dabeinicht zwingend erforderlich. Die eigentlicheAnforderung besteht oft darin, dieMotion-Funktionen zur Laufzeit frei kon-44 IEE · 3 2012


TECHNIK Prozessebene[1]Bildquelle: alle Bilder Siemens[2]figurieren zu können und das bei möglichstgeringem Programmieraufwand.[1] Bewegungssequenzen lassen sich im Engineeringanhand von Tabellen mit Aufträgen undBewegungsdaten vorgeben, die später zur Laufzeitgeändert werden können.[2] Beispiel für das Erzeugen eines Geschwindigkeitsprofilsmit der zugehörigen Visualisierungzur Verifikation und Fehlersuche: Kritische Programmierschrittewerden farblich und mit Zusatzinformationenrückgemeldet.Konfigurierbare Bewegungssequenzen fürKompaktsteuerungenEine Micro-SPS wie die Simatic S7-1200wird meist zur Automatisierung einfacherMaschinenabläufe mit ein oder zwei Antriebsachsenverwendet. Da ist die Frageberechtigt, welche konfigurierbaren Bewegungssequenzenin diesem Bereich anfallen.Das einfachste hier zu nennendeBeispiel ist das Erzeugen eines Drehzahlprofils,also die Vorgabe eines zeitabhängigenDrehzahl-Verlaufs. Die Aufgabebesteht beispielsweise darin, Wasserspielezu erzeugen. Dazu werden Springbrunnen-Pumpenüber verschiedene Drehzahlprofileangesteuert. Über die Drehzahllässt sich die Höhe der Fontäne verändern.Um etwas Abwechslung in die Wasserspielezu bringen, sollen die Profile gelegentlichvariieren. Dazu möchte der Betreiberaber weder ins Programm eingreifenmüssen, noch in der Anzahl und Artder verfügbaren Operationen eingeschränktsein.Dies erreicht der Anwender durch dieKonfigurierbarkeit der Bewegungssequenzauf der Micro-SPS. Die Konfigurierbarkeitwird dadurch erreicht, dassalle relevanten Informationen in Tabellenhinterlegt werden. Dazu zählen sowohldie Art des Bewegungsauftrags als auchalle zugehörigen Parameter. Der Bedienerkann diese Werte jederzeit von einem Bediengerätaus verändern. Bei der S7-1200sind Bewegungssequenzen in Form einerAuftragstabelle implementiert. Zur Laufzeitverhält sich eine Auftragstabelle wieein Datenbereich, der aus dem Anwenderprogrammheraus oder von Bediengerätenmodifiziert werden kann. Im Engineeringwerden Auftragstabellen als spezielleObjekte behandelt, um den Anwenderbei der Erstellung zu unterstützen. Erwählt in der Tabelle zeilenweise zunächstden gewünschten Auftragstyp aus und ergänztdanach die zugehörigen Parameter.Positionieraufträge lassen sich bei Be- ➜


TECHNIK Prozessebene[3] Das Abarbeiten einerAuftragstabelle erfordertnur einenFunktionsbaustein ausder Anweisungslisteder Micro-SPS im Anwenderprogramm.[3]darf fließend miteinander verketten, ohnedie Achse an der Zielposition anzuhalten.Geschwindigkeitsaufträge haben einevorgegebene Dauer und bringen die Achseauf die angegebene Geschwindigkeit.Diese Geschwindigkeit wird auch nachAblauf der Auftragsdauer beibehaltenund dient als Startgeschwindigkeit fürden Folgeauftrag. Damit ist es möglich,Auftragstabellen untereinander oder mitPLCopen-Bewegungsaufträgen zu verketten,ohne die Achse zwischenzeitlich anzuhalten.Resultierende BewegungsabläufevisualisierenBewegungsabläufe werden üblicherweisean der laufenden, realen Maschine verbessert.Erst dann werden die Details derVorgänge sichtbar und messbar. Darunterfallen Aspekte wie die gesamte Dauer derSequenz, der Einfluss der Ruckbegrenzungauf die Übergänge oder auch dieTatsache, dass die Achse bei dem eingestelltenVerzögerungswert über ein Zwischenzielhinausschießen würde. Um solcheErkenntnisse schon im Engineeringzu ermöglichen, besitzt die Auftragstabelleeine grafische Darstellung des Positions-und Geschwindigkeitsverlaufs,quasi eine Simulation der Bewegungssequenz.Sie verdeutlicht dem Anwender dieAuswirkung der Tabellenaufträge auf dieVerläufe.Nebenläufige Prozesse steuernEine Auftragstabelle steuert nicht nur dieBewegung einer Achse, sondern koordiniertauch gleichzeitig die synchron dazuanfallenden Prozessaktivitäten. So könntewährend der gesamten Tabellenbearbeitungeine steuerungsinterne Freigabe erteiltwerden. Im dritten Bearbeitungs-schritt kann beispielsweise ein Ventil geöffnetund im letzten Schritt eine mechanischeKlappe betätigt werden. Um solcheschrittrelevanten Funktionen zu spezifizieren,hat jede Tabellenzeile einen Wert‚Schrittcode‘. Während der Bearbeitungder Tabelle wird der aktuelle Schrittcodeausgegeben. Der Wert besteht aus 16 Bits,von denen jedes eine eigene Steuerungsfunktionübernehmen kann.Auftragstabelle in Anwenderprogramm einbauenDas Abarbeiten der Bewegungssequenzenerfolgt durch den Funktionsbaustein‚MC_CommandTable‘, der sich wie eineErweiterung der PLCopen-Bausteine darstellt.Er verhält sich wie andere Motion-FBs, löst beim Aufruf die laufende Bewegungab und kann genauso durch andereMotion-FBs abgebrochen werden. EineAuftragstabelle kann bis zu 32 Aufträgeenthalten. Was davon abgearbeitet wird,entscheidet der Anwender durch Angabedes Ausgabebereiches (StartStep...EndStep). Folglich kann eine Auftragstabellemehrere unabhängige Auftragssequenzenenthalten. Der Index des aktuellbearbeiteten Schritts und der Schrittcodewerden bei der Abarbeitung an den Ausgängen‚CurrentStep‘ und ‚StepCode‘ausgegeben. Diese Signale können imProgramm weiterverwendet oder auf Peripherieausgängegeschaltet werden.AutorGünter Neumann,ist Produktmanager für Simatic-Technologie-CPUsund Motion Control bei der Siemens AG in Nürnberg.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zur Micro-SPS➜787iee0312


TECHNIK ProzessebeneTouchpanelSchlagfest undmultitouchfähigHummel: Die Touchpanels sind mitdurchgängigen Glasfronten ausgestattetund ermöglichen so eine kratz- undschlagfeste Bedienoberfläche. Durch dieintegrierte PCT-Technik sind sie auchmit Handschuhen zu bedienen. Mit demlüfterlosen 1,6 GHz-Atom-Prozessorsteht ausreichend Rechenleistung zurVerfügung. RFID- oder Barcode-Leserlassen sich integrieren. Kabelverschraubungenund Rundsteckverbinder erlaubenDichtheitsklassen von IP67/IP69K.Als Standardgrößen sind derzeit 19 und22“ erhältlich.infoDIREKTwww.all-electronics.deBroschüre305iee0312Bildquelle: BressnerBox-PCMit PCIe- und PCI-Slot statt USBBressner: Während sich viele Box-PCs nur über USB mit anwenderspezifischenFunktionen erweiternlassen, ist mit dem ARB BT-EPC-2030 ein lüfterloser Box-PCmit drei PCIe- bzw. PCI-Steckplätzenerhältlich. Dieser lässt sich mitSteckkarten für die Messtechnikoder Prozesssteuerung erweitern.Neben den RS232/422/485-Portsfinden sich zwei weitere RS232-Anschlüsse sowie vier USB 2.0- undzwei GigE-Schnittstellen. Für dieRechenleistung sorgen Intels Atom-Prozessor D525 und ein 2 GBDDR3-SDRAM-Speicher.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum ProduktnetHMIDas Vernetzungs-MultitalentEin Terminal – 1000 Anwendungen404iee0312SicherheitssensorÜberwachtverschleißfreiBernstein: Mit dem CSMS (ContactlessSafety Monitoring Switch) lassen sichReihenschaltungen von bis zu 32 Sensorenmit Performance-Level e undSafety-Integrity-Level 3 realisieren. DasGerät überwacht Türen, Abdeckungenund Hauben verschleißfrei und erfüllt dieManipulationssicherheit der kommendenDIN EN ISO 14119, welche die EN1088 ablösen wird. Überdies können dieGeräte leistungsschaltende Schützedirekt ansteuern und überwachen. Hierdurchentfällt der Einsatz einer zusätzlichenAuswerteelektronik. Neben derAuswertung des Rückführkreises bestehtdie Möglichkeit, einen Starttastermit in das Sicherheitssystem einzubinden.Damit lassen sich auch komplexeSicherheitsanwendungen mit manuellemund automatischem Start lösen.Verdrahtungsfehler werden ausgeschlossen,da die Steckverbindungenverpolungssicher sind. Es ist möglich,geöffnete Schutzeinrichtungen oder imGrenzbereich befindliche Betätiger bishin zu Systemfehlern zu lokalisieren.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Produkt256iee0312netHMI – Produkt-Highlights• HMI mit Visualisierung und Soft-SPS• Einfach anzupassende Hard- und Software Architektur• Äußerst kompakter Aufbau• RS232/485-Feldbus-Ethernet-Gateway• Für alle Feldbus und Real-Time-Ethernet Protokolleals Master oder Slave• Brandlabel und Custom Solution Service• 10 Jahre LiefergarantieHILSCHERINNOVATIONMehr Infos erhalten Sie unter www.hilscher.com oderauf dem Automatisierungstreff 2012 sowie aufder Hannover Messe 2012 in Halle 9, Stand D63.2012bedienen, steuern,visualisieren undkommunizierenSteuerung Gateway Anzeige Intelligenter Slave


TITELSTORY FeldebeneInterview mit Uwe Scharf, Leiter Produktmanagement bei RittalZukunftsfaktorRessourceneffizienzEffizienz ist ein Thema, das seit Jahren schon durch alle Medien gereicht wird. Meistensist es jedoch nur mit dem Thema Energie verknüpft. Doch hinter dem BegriffEffizienz verbirgt sich mehr. Im Interview mit der IEE erklärte Uwe Scharf, Leiter Produktmanagementbei Rittal, dass Unternehmen dieses Thema ganzheitlich betrachtenmüssen – vom Engineering bis zur Produktion.Die technischen Entwicklungenin der ITkommen der Industriezugute.Herr Scharf, das Thema Effizienz kann man unterschiedlich auslegen.Wie definieren Sie es als Person und wie definiert es Rittal?Der Begriff Effizienz steht für mich für Wirtschaftlichkeit. Dieöffentliche Diskussion und die Wahrnehmung in privaten Haushaltendurch steigende Energiekosten und die Diskussion umGlühbirnen hat aus meiner Sicht die Begrifflichkeit in den letztenJahren stark geprägt. Es verwundert deswegen auch nicht, wennüber die grüne Maschine, das grüne Schiff oder das grüne Rechenzentrumgesprochen wird. Den Begriff Effizienz definiertRittal allerdings viel umfassender. Wir verstehen darunter nichtnur den effizienten Umgang mitEnergie, sondern auch den effizientenEinsatz von Material und Zeitin Form effizienterer Montageverfahrenund durchgängiger Engineeringlösungen.Gibt es beim Thema Energieeffizienzeinen Unterschied zwischen der Industrieund dem IT-Bereich?Die Packungsdichte bei Schranklösungenist in der IT signifikant höherals im Industriebereich. Schauen sie sich nur moderne Server-Infrastrukturen an: Hier findet man Server oder Rechner in einemeinzelnen Schrank, die Verlustleistungen in Größenordnungenvon 20 bis 30 kW produzieren, vergleichbar mit derHitzeentwicklung von 4 bis 5 Saunaöfen. Das ist eine große Herausforderungfür die Kühltechnik, da die Server mit konstantmit 22 °C Lufttemperatur betrieben werden müssen. Im Industriebereichist die Anforderung in der Regel um den Faktor 10niedriger. Wir sprechen hier von typischen Verlustleistungen von1 bis 2 kW. Es geht aber auch um bestimmte Soll-Temperaturen.Während man im IT-Bereich mit konstant 22° C vor den Servernkühlt, ist die optimale Temperatur im industriellen Schaltschrankbei 35° C. Das ist auch die wirtschaftlichste Grenze, da eine nochhöhere Kühlung zulasten der Energiekosten geht. Lässt man allerdingshöhere Temperaturen zu, reduziert sich die Lebensdauerder im Schaltschrank installierten elektronischen Bauteile. Rittalbietet für beide Bereiche, effiziente Klimalösungen an und hat inden letzten Jahren signifikante Energieeinsparungen sowie Verbesserungender Wirkungsgrade erzielt.Bietet Rittal verschiedene Klimakonzepte an?Das Dimensionieren der Kühllasten und die Auswahl der geeignetenKühlmodule müssen selbstverständlich im Projekt erfolgen,den Rest erledigt die Regelungstechnik mit einstellbarenSollwerten. Wir unterscheiden prinzipiell zwischen drei Kühlverfahren.Man kann zum einen mit Umgebungsluft klimatisieren.Dazu reichen im einfachsten Fall Filterlüfter oder Luft-Luft-Wärmetauscher aus, aber nur solange man sicherstellen kann,dass die Temperatur außerhalb des Schaltschranks kühler ist alsdie gewünschte Innentemperatur (35°C). Sobald das nicht mehrder Fall ist, sollte eine aktive Kühlung, üblicherweise mit Kompressorgerätenoder bei höheren Leistungen eine Wasserkühlung,zum Einsatz kommen. Und gerade bei flüssigkeitsbasierten Kühltechnologienergeben sich Synergien zwischen IT und Industrie.Das Kühlen mit Wasser hat sich in der IT in den letzten Jahrenweiter entwickelt, weil sich durch herkömmliche Kühlverfahrennicht genügend Wärme abtransportieren lässt. Und diese technischenEntwicklungen kommen jetzt mit unserem LCP-Industrieauch der Industrie zugute.Jetzt sind wir in der Diskussion doch schon wieder bei der Energieeffizienz.Ein genauso wichtiger Aspekt ist die Materialeffizienz.Ja, auch bei der Materialeffizienz kommen Konstruktionsprinzipienzum Einsatz, die etwas mit Ressourceneffizienz zu tun haben.So trägt die 16fach-Profilierung des TS 8 Anreihschaltschranksoder auch die des neuen SE 8 Einzelschranks signifikantzur Stabilität bei – bei gleichzeitig optimiertem Materialeinsatz.Die Stabilität kommt dabei durch das Konstruktionsprinzipund nicht durch große Materialmengen. Das ist ein wesentlicherAspekt im Bereich der Ressourceneffizienz. Darüber hinaus sindaber noch andere Aspekte von Bedeutung. Ein wichtiger Faktorfür Effizienz ist auch die Vernetzung mit Partnern. Wir müssenheute wissen, welche Geräte und welche Server- und Schaltgeräte-Generationenmorgen auf den Markt kommen, damit wirzeitgenau die entsprechende Infrastruktur bereitstellen können.Der Kunde kann nicht warten. Er erhält einen neuen Server oderein neues Schaltgerät, und benötigt dazu die passende Infrastrukturlösung.Dafür zu sorgen, dass Komponenten und Module,die unsere Kunden für eine optimale Lösung benötigen, miteinanderharmonieren, hat mit Effizienz zutun. Und das ist derAnsatz, den wir mit unserem Programm ‚Rittal – Das System‘ ➜48 IEE · 3 2012


TITELSTORY FeldebeneDie steigenden Energiekostenund dieDiskussionen umGlühbirnen hat dieBegrifflichkeit inden letzten Jahrenstark geprägt.IEE · 3 201249


TITELSTORY FeldebeneInterview mit Uwe Scharf, Leiter Produktmanagement bei RittalImmer wichtigerwird die Frage, wieUnternehmen durchStandardisierungensowie einheitlichePlattformen und Abwicklungeneffizientagieren können.verfolgen. Das heißt: Jeder Trend muss sich auch in unsererSchaltschrank-Infrastruktur abbilden lassen. Um Effizienzen sicherzustellen,sind intelligente Partnerschaften wichtig. Deshalbkooperiert Rittal auf der IT-Seite mit den großen Serverherstellernund im Industriebereich mit den führenden Markenherstellern,wo wir Lösungen oder Applikationender Zukunft vordenken.Wir lassen den Kunden nicht alleinmit der Komplexität, mit der er zukünftigkonfrontiert wird.Inwiefern kommt der Kunde mit demZiel ‚Effizienz‘ zu Ihnen?Häufig kommt der Kunde, um einzelneKomponenten zu kaufen. DasThema Lebenszykluskosten, welchein Verbindung mit der Effizienzbetrachtungzu sehen ist, ist noch nicht überall angekommen. Aberdie Tendenz ist, dass mehr und mehr in Systemen gedacht wird.Und wenn wir aufzeigen können, wie Rittal durch das Zusammenspieleinzelner Komponenten Kosten senken kann, ist daseine fruchtbare Diskussion mit unseren Kunden. Das ist aberauch von Branche zu Branche unterschiedlich. Im Maschinenbauund in der Automobilindustrie, aber auch bei den erneuerbarenEnergien ist der Kostendruck so groß, dass man sich vermehrtdarüber Gedanken macht und systematische Lösungensucht. Immer wichtiger wird die Frage, wie Unternehmen durchStandardisierungen sowie weltweit einheitliche Plattformen undAbwicklungen effizient am Weltmarkt agieren können.Wir haben soeben die Produktion des neuen SE 8 Einzelschaltschranksgesehen. Hier fließt viel Know-how in die Produktionseffizienz ein. Inwieferninteressiert das den Kunden, beziehungsweise bezahlt derKunde dafür?Unsere Kunden haben eine funktionale Anforderung und dieheißt: Der Schaltschrank muss stabil und dicht sein, die Elektronikschützen und internationale Anforderungen und Approbationenerfüllen. Zudem muss er weltweit verfügbar sein und vielesmehr. Wie Rittal das realisiert, interessiert den Kunden meist weniger.Er will für eine definierte Funktion nur einen bestimmtenPreis bezahlen. Es liegt somit an Rittal, ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis zu bieten. Da wir die Materialkosten nicht beeinflussenkönnen, müssen wir natürlich versuchen, möglichst intelligenteKonstruktions- und Produktionsverfahren einzusetzen.Für den Kunden ist wichtig, dass sich seine Montagekosten inVerbindung mit unseren Produkten deutlich reduzieren. Wennsich die Montage in wenigen Minuten bewerkstelligen lässt, istdas genauso wertig wie Material- oder Energieeffizienz.Zeit ist ein wichtiger Faktor. Gerade hier in Europa, wo wir relativhohe Lohnkosten haben, ist Zeit ein entscheidender Faktorund birgt viel Potenzial. Auch hier setzt unsere Effizienzbetrachtungan.Lassen Sie uns das Thema Effizienz doch nochmal am Beispiel ihrerProduktion vertiefen.Unsere Produktion hat, ähnlich wie das vermutlich in allen Industriebetriebenist, klare Vorgaben, die Produktivität von Jahrzu Jahr um einen entsprechenden Prozentsatz zu steigern. Unddas heißt letztendlich, entweder Taktraten zu erhöhen oder dieEffizienz in anderen Bereichen zu steigern. Unsere Produktion inRittershausen – wie auch in den anderen Werken weltweit – habenhöchste Qualitäts-, Umwelt- und Nachhaltigkeitsstandards.Für die Wirksamkeit der Effizienzmaßnahmen bei Rittal sprechenAnerkennungen von unabhängiger Seite wie die Auszeichnung‚Bestes Energieeffizienz-Projekt 2010‘ für Energieoptimierungenbei der Lackieranlage im Werk Rittershausen.Können Sie kurz die verschiedenen Möglichkeiten der Effizienz zusammenfassen,die sich hinter Ihrem Programm ‚Rittal – Das System‘verbergen?Es besteht aus mehreren Komponenten, zum einen aus dem BereichMechanik. Hier kommen die Faktoren Zeitersparnis in derMontage, das Beherrschen von Komplexität sowie permanenteInnovationen zum Tragen. Unseren montagefreundlichen EinzelschrankSE 8 haben Sie gerade gesehen. Wie man die Montagevon Sockeln deutlich effizienter macht, belegen wir mit unseremneuen Sockelsystem Flex-Block. Liegt die Montagezeit für einenkonventionellen Sockel bei etwa 10 Minuten, lässt sich der neueSockel innerhalb von nur einer Minute montieren. Wir sind hierüber recycelfähige Kunststoffmaterialien mit einem neuen Konstruktionsprinzipzu einem ganz neuen Ansatz gekommen.Im Bereich Stromverteilung geht es im Wesentlichen um Materialeffizienz.Gerade bei den aktuellen Kupferpreisen ist das einThema. Die Herausforderung ist: Wie kann man eine Kupfer-50 IEE · 3 2012


TITELSTORY Feldebeneschiene so optimieren, dass dort, wo in der Realität kein Stromfließt, (Stichwort Skineffekt) auch kein Material vorhanden ist.Hier haben wir unterschiedliche Konzepte umgesetzt, um mitweniger Material die gleiche Stromtragfähigkeit bereitzustellen.Im Bereich Klima sind es die Faktoren der Energieeffizienz durchmoderne Lüftermotoren und eine intelligente Regelungstechnik.In allen Bereichen ist eine stärkere Standardisierung notwendig,und auch hier sehen wir, dass unsere standardisierten Komponentensignifikant zur Effizienz beitragen. Zuletzt muss allessoftwaregestützt ablaufen. Das ist die nächste große Herausforderung.Es geht darum, dem Anwender das Arbeiten zu erleichternund ihn möglichst effizient zu unterstützen, sodass er immerdie richtigen Komponenten für die richtige Applikation einsetzt.Eine der größten Verschwendungen ist zum Beispiel die Überdimensionierungbei der Auswahl von Klimageräten. Gerade imSchaltschrankbau ist dies in der Vergangenheit praktiziert worden.Ein Klimagerät, das einmal überdimensioniert eingesetztwurde, kostet nicht einmalig etwas mehr, sondern es verbrauchtüber den ganzen Lebenszyklus mehr Energiekosten. Falsch ausgelegteInfrastrukturen sind somit über den kompletten Lebenszyklusdes Produktes ein Kostenfresser.Wie bringen Sie das an den Kunden heran? Das erfordert schon einUmdenken, das in den Konstruktionsabteilungen beginnen muss.Dieses Umdenken findet auch beim Kunden statt. Dabei habenwir es zusätzlich zu dem Einkauf auch verstärkt mit den Konstruktionsabteilungenzutun. Durch das Software-UnternehmenEplan, eine Schwestergesellschaft von Rittal, haben wir den Zugangin die Engineeringwelt und in die Konstruktionsabteilungen.Im Eplan Data Portal finden sie zum Beispiel alle notwendigenKonstruktionsunterlagen. Über unsere Engineeringtools bietenwir den Konstruktionsabteilungen die Möglichkeit, die passendenKomponenten zu finden und auszuwählen, die für diejeweilige Applikation am besten sind.Wie eng arbeiten Sie mit Ihren Kunden zusammen?Sehr eng. Wir sind mit unseren Vertriebsmitarbeitern flächendeckendjeden Tag beim Kunden. Für Spezialprodukte haben wirnoch unterstützend Fachspezialisten, die Detaildiskussionen führenkönnen. Zusätzlich laden wir unsere Kunden regelmäßig zuuns in die Unternehmenszentrale nach Herborn ein. Wir habenKundenbeiräte für den Bereich Automotive und Klimatisierungstechnik.Aktuell hat Rittal im Bereich der Schaltanlagentechnikeinen Kundenbeirat installiert. Aber genauso wichtig wie dieKunden, die den aktuellen Stand der Technik in der Regel beurteilen,sind für uns die Technologietreiber im Markt. Denn wirmüssen ein ständiges Technologie-Screening betreiben. Im IT-Bereich fällt uns das leicht, da die großen OEMs wie HP, IBMund Dell fast alle Schranksystemeinklusive der Kühllösung bei uns beziehen.Das heißt, wir entwickelngemeinsam die modernen Kühllösungenfür die nächste Servergeneration.Wenn Sie so nah an den Technologietreibernsind, können Sie mir bestimmtauch einen kleinen Ausblick geben:Was erwartet uns bei der DiskussionEffizienz in fünf Jahren?Da brauchen wir uns nur die Roadmaps anzuschauen, die wiraus der öffentlichen Diskussion kennen. Energie- und Rohstoffdiskussionenwerden uns noch viele Jahre begleiten, insbesondereda viele Rohstoffe, die wir heute einsetzen, knapper werden.Ebenso werden die unterschiedlichsten Materialien und Konstruktionsprinzipiendie Themen der Zukunft sein. Es gibt heutedurchaus noch Hindernisse, die verhindern, das technisch Möglichein die Märkte zu bringen. So gibt es zum Beispiel gerade fürdie USA technische Regelwerke, die nicht mehr dem aktuellenStand der Technik entsprechen. Und hier wird es sicherlich einUmdenken geben müssen. Auch werden zukünftig andere Kältemittelund Kühlmethoden mit noch höheren Wirkungsgradenzum Einsatz kommen. Dabei werden sich Effizienzbetrachtungenzunehmend von der Komponenten- hin zu Systembetrachtungenentwickeln. Wenn die Komponenten optimiert sind, unddas ist an vielen Stellen schon geschehen, ist der nächste Schritt,die Systeme zu optimieren.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum UnternehmenDieses Umdenkenfindet auch beimKunden statt. Dabeihaben wir es zusätzlichzu dem Einkaufauch verstärkt mitden Konstruktionsabteilungenzutun.➜Das Interview führte Harald Wollstadt,Chefredakteur der IEE797iee0312IEE · 3 201251


TITELSTORY FeldebeneApplikation zur TitelstoryVerbrauchkühl geregeltMaßnahmen zum Einsparen von Energie in der Produktion müssen nicht immer mitgroßen Investitionen verbunden sein. Der Automobilhersteller BMW entwickeltegemeinsam mit Rittal eine neue Regelungstechnik für Schaltschrank-Kühlgeräte. Mitder Umrüstung erzielte man nun erhebliche Energie- und Kosteneinsparungen.Der ProjektauftragBereits im niedrigen Prozentbereich führen heute Verbesserungender Energieeffizienz zu Kostenersparnissen. Ein Beispiel, wiesich dies realisieren lässt, ist die effiziente Kühlung von Schaltschränken.So startete BMW mit Rittal die Entwicklung einerneuen Energiespar-Lösung für Kühlgeräte, mit dem Ziel, deutlicheDrosselung der Ausgaben bei über 200 Schaltschrank-Kühlgerätenzu erreichen, ohne auf eine komplett neue Gerätetechnikumzusteigen. Am Anfang stand die Frage: Wie lässt sich derEnergieverbrauch reduzieren, wenn die Geräte nicht im Kühlbetriebsind? Herkömmlich arbeiten diese nach folgendem Prinzip:Nach dem Einschalten der Stromversorgung laufen die Verdampfer-Ventilatoren(Innenlüfter) kontinuierlich durch undwälzen damit die Schrank-Innenluft permanent um – auch dann,wenn die Kompressorkühlung zeitweise temperaturbedingt nichtim Betrieb ist. Allein das Öffnen der Schaltschranktür sorgt fürein punktuelles Abschalten der Kühlgeräte. Die Anforderung bestandnun darin, eine intelligente Steuerungslösung für ein bedarfsgerechtes,energiesparendes Abschalten der Kühlgeräte-Innenlüfter zu entwickeln, und gleichzeitig eine ausreichendeKühlung der Schaltschränke weiterhin sicherzustellen.Die ProjektdurchführungAls Lösung kam eine Eco-Mode-Regelung zum Einsatz, die denLüfter des Kühlgerätes bedarfsgerecht in Abhängigkeit von der[1] Die Ergebnisse der Verbrauchsmessung von November 2009 bis November2010 zeigen die Energieeinsparung.Temperatur im Schaltschrank aus- beziehungsweise anschaltet.Ist ein Dauerbetrieb des Innenlüfters nicht nötig, erfolgt automatischdessen Abschaltung. Dahinter steht folgende Logik: Liegtdie Innentemperatur um 10 °C unter der eingestellten Temperatur– in der Regel bei 35 °C – schaltet der Lüfter ab. Um die effektiveSchaltschrank-Innentemperatur zu messen, schaltet dieRegelung den Lüfter alle zehn Minuten für 30 Sekunden ein undsorgt so für eine Zirkulation der Luft im Schaltschrank. DieserZyklus wiederholt sich so oft, bis wieder eine Innentemperaturerreicht ist, die um 5 °C unter der Solltemperatur liegt. Der Lüfterläuft dann solange im Dauerbetrieb, bis wieder eine Innentemperaturum 10 °C unter der Solltemperatur erreicht ist. Damitverbunden ist auch die Funktion des Ausschaltens über denTürendschalter, sobald die Schaltschranktür geöffnet wird. Ferndiagnoseund ein Master-Slave-Betrieb mehrerer Kühlgeräte sindebenfalls möglich. Damit wird auch dafür gesorgt, dass die Kühlungin einer ganzen Schaltschrank-Reihe möglichst effizient abläuft.Außerdem lassen sich alle Lüfter gleichzeitig abschalten,wenn eine Tür in der Schaltschrank-Reihe geöffnet wird.Aufschlussreiche Erkenntnisse, ob sich die Erwartungen derNeuentwicklung auch in der Praxis bestätigen, zeigte ein zwölfMonate dauernder Energieverbrauchstest im Montage-Werk 1.Hierbei wurden drei Gerätevarianten von Rittal jeweils mitComfort-Regelung verglichen – unter identischen UmgebungsundEinbaubedingungen mit Frequenzumrichtern und mit auf35 °C eingestellter Sollwerttemperatur.Die Ergebnisse der Verbrauchsmessungen überraschten, wie dieGrafik zeigt. Das über vier Jahre alte Kühlgerät ohne Abschaltungdes Innenlüfters – mit alter Platine – verzeichnete einen Jahresverbrauchvon 719 kWh. Demgegenüber bewies ein vergleichbaraltes Gerät mit neuer Eco-Mode-Steuerung – neue Platine –einen niedrigeren Verbrauch von insgesamt 302 kWh. Das bedeuteteine Energieersparnis von 417 kWh zwischen zweivergleichbaren Kühlgeräten mit unterschiedlicher Software.Durch eine einfache Umrüstung der Platinen ließen sich dieStromkosten pro Kühlgerät um insgesamt 57 % reduzieren. Beieiner noch höheren Auslastung der Testgeräte wäre der Unterschiednoch größer gewesen. Ein komplettes Umstellen auf Neugerätehätte eine Ersparnis von 63 % zur Folge.52 IEE · 3 2012


TITELSTORY FeldebeneBildquelle: RittalDie neue Kühlgeräte-Generation verfügtüber die neue Eco-Mode-Regelungstechnik,die Energieeinsparungenermöglicht.Bildquelle: BMWDas ProjektfazitDas Umrüsten auf die Eco-Mode-Steuerung konnte im Montage-Werk1 bei 167 Kühlgeräten durchgeführt werden, da diesebereits über das notwendige Comfort-Regelungskonzept vonRittal verfügten. Allein durch den Austausch von Platinen spartder Automobilhersteller nach einem Jahr knapp 70 000 kWhStrom ein, das bedeutet eine Kostenreduzierung von insgesamt7 682 Euro und eine CO 2-Reduzierung von circa 42 t. Bei einerAusstattung mit neuer Gerätetechnik liegen die Einsparungennoch höher: bei 8 395 Euro und circa 45 t CO 2im Jahr. Mittlerweilewurde im Montage-Werk 1 die Hälfte der bestehendenGeräte auf die neue Eco-Mode-Steuerung erfolgreich umgerüstet.Alle Beteiligten sind über das Ergebnis der Test zufrieden undüberzeugt, eine ökonomische Lösung gefunden zu haben. Indreilerei Hinsicht: Erstens wurden mit einer preisgünstigen Lösungältere Kühlgeräte auf eine höhere Effizienz getrimmt, zweitensneue Geräte auf Herz und Nieren getestet und drittens technischeVerbesserungen für Rittal aufgezeigt. So haben nun dieneue Eco-Mode-Steuerung sowie die Optimierungen bei derKondensatverdunstung in die Serienproduktion Eingang gefunden.AutorenMichael Scholl,ist Key Account Manager Automotive bei Rittal in Herborn.Ralf Schneider,ist Leiter Business Development Climatisation bei Rittal in Herborn.Hans-Robert Koch,ist in der Presse- und Öffentlichkeitsarbeit bei Rittal in Herborn tätig.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum AutomobilherstellerLink zur Eco-Mode-Steuerung➜797iee0312IEE · 3 201253


TECHNIK FeldebeneDrehgeberZeitbasis frei programmierenServomotorenAnpassen nach WunschBildquelle: TWKTWK: Der TÜV-zertifizierte DrehgeberCRD/S3 ersetzt vorhandeneStandard-Profibus-Drehgeber odermehrere Initiatoren. Das Gerät beherrschtden Profisafe-V2-Modeund eignet sich für Drehzahlen bis2 500 min -1 . Zusätzlich lässt sich dieZeitbasis (Torzeit) der Geschwindig­keitserfassung im Bereich 1 bis255 ms frei programmieren, um dieAuflösung des Geschwindigkeitssignalsoptimal an die Anwendunganzupassen. Weitere einstellbareParameter sind Codeverlauf, Auflösung,Gesamtschrittzahl und Referenzwert.infoDIREKTwww.all-electronics.deDatenblatt456iee0312Bildquelle: HeidolphHeidolph: HMP04 und der HMP06,die kleinsten Baugrößen der ServomotorenbaureiheHeimotion Premium,sind kompakte Servoantriebeim Leistungsbereich von 50 bis550 W. Verschiedene Standardoptionenund die Möglichkeit kundenspezifischerLösungen ermöglichendas Anpassen an die Anwendung.Die Standardgeräte decken ein Stillstandsmomentvon 0,18 bis 1,5 Nmab und der Drehzahlbereich liegtzwischen 3 000 und 9 000 min -1 . DieMotoren haben einen zweipoligenResolver und lassen sich mit Gebersystemenwie Hallsensoren, Inkrementalgebernoder Absolutwertgebernausrüsten.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Produkt459iee0312Bildquelle: Data TranslationTemperaturmessgerätVöllig ungestörtData Translation: DT8875 undDT8876 heißen die Neuzugänge derMeasurepoint-Baureihe. Die Thermometerbieten eine galvanischeIsolation von Kanal zu Kanal undzum Schutzleiter von ±1 400 und±3 500 V beziehungsweise 5 000 Vfür Transienten. Sie verfügen über24-Bit-A/D-Auflösung, ISO-Channel-Technologie,die Rauschen undTransienten vom Messsignal fernhältsowie Ethernet-Anschluss. DieMessgeräte lassen sich mit bis zu20 beziehungsweise 40 Analogeingängenfür den Anschluss vonSpannungen, Thermoelementen,Widerstandsthermometern oderProzessströmen ausstatten.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Produkt506iee0312Bildquelle: HartingSteckverbinderUms EckHarting: Die abgewinkelten Harflex-Steckverbinderergänzen dieSerie aus geraden und Flachkabelsteckverbindernfür Board-to-Boardund Board-to-Cable Anwendungen.Alle Versionen lassen sich untereinanderfrei kombinieren und passensich dem Gehäuse an. Damit eignensie sich auch für Leiterplatten-Anwendungen, die eine platzsparendeVerbindung benötigen, beispielsweisein mobilen Geräten.Alle Versionen sind frei kombinierbarund passen sich dem Gehäusean. Außerdem sind sie mit GigabitEthernet und PCI Express kompatibel,was Datenraten bis zu 3 125 GBermöglicht.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Produkt653iee0312LED-StromversorgungDoppelt hält besserServomotorenIndividuell ausgestattetBildquelle: Emtron ElectronicEmtron Electronic: Die Zuleitungskabelder LED-StromversorgungenPCD-16, PCD-25 und PLD-25 vonMean Well sind jetzt zweifach isoliert.Die PCD-Reihe weist allerdingsnur in den Ausführungen B die dickereIsolierung auf. Die noch aufLager liegenden Standardausführungenwerden innerhalb einerÜbergangszeit aktualisiert. Zu beachtenist, dass sich durch die Umstellungder Durchmesser des Zuleitungskabelsvergrößert. Möglicherweiseist damit eine Konstruktionsänderungder Kabelzuleitungan Geräten erforderlich, die die betroffenenNetzteile verwenden.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Unternehmen655iee0312Bildquelle: GefranGefran: Kleiner Drehmomentrippel,guter Rundlauf und gute Wärmeübertragungkennzeichnen die SerieSR, universell einzusetzendeServomotoren. Temperaturschalterin jeder der drei Statorwicklungendienen dem Übertemperaturschutz.Neben dem Standardprogramm mitNennströmen von 1 bis 5 A sowieNenndrehzahlen von 1 000 bis3 000 min -1 sind individuelle Merkmalewie Sonderwicklungen, Haltebremsen,kundenspezifische Steckeroder Lackierungen in RAL-Farben möglich. Damit bietet sichder Einsatz in anspruchsvollen Applikationenunter rauen Umgebungsbedingungenan.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zur Produktübersicht458iee031254 IEE · 3 2012


TECHNIK FeldebeneNäherungsschalterAußerhalb der GefahrenzoneIO-LinkKonformität prüfenContrinex: Die Sensoren der Serie500 haben einen bis zu vierfachgrößeren Schaltabstand, als dieNorm vorgibt. Der Condist genannteOszillator macht dies möglich, daer besser gegen Umwelteinflüsse– insbesondere Temperaturen – geschütztist als konventionelleSchwingkreis-Oszillatoren. Durchden größeren Abstand zu möglichenGefahrenquellen sinkt das Risikomechanischer Beschädigungen. Diebegrenzte Anzahl von Bauteilensenkt das Ausfallrisiko zusätzlich.Dadurch sind die Näherungsschalterfür Intralogistik-Anlagen gutgeeignet. Auch in Windkraft-Anlagenkommen sie zum Einsatz.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Produkt556iee0312Mesco Systems: IO-Link MasterTester und IO-Link EMC Tester heißendie zwei neuen Testsysteme fürI/O-Link-Konformität. Ersteres kannalle gemäß der IO-Link-Spezifikationengeforderten Testfälle prüfenund auf verschiedene Feldbus-Schnittstellen angepasst werden.Als erste Feldbus-Variante wird ProfibusDP unterstützt. Der IO-Link-EMC-Tester wird für EMV-Prüfungenvon IO-Link-Geräten benötigt. Andas Handgerät können verschiedeneIO-Link-Endstufen (SDCI-Interfaces)angeschlossen werden. EinLCD-Display zeigt Betriebszustand,Fehlerzähler und Baudraten an.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Produkt607iee0312BW_Safety_Pilz_210x103_IEE_03_SAT2012.indd 2 06.02.12 12:01DMS-ModulErfässt vier DehnungsstreifenDatenloggerVorratsdatenspeicher für ein JahrMicrocontrol: Das vierkanaligeDMS-Modul µCAN.4.sg-BOX mitCAN-Schnittstelle kann bis zu vierDehnungsmessstreifen bzw. Widerstandsbrückenpräzise erfassen.Dabei erfolgt die Speisung der Brückeaus dem Messmodul. Die analogenSignale werden mit einerAuflösung von 16-Bit oder 24-Bitdigitalisiert. Zuverlässigen Schutzvor Schmutz und Wasser bietet dasZuführen der Signale über wasserdichteKabelverschraubungen. Überdas CANopen-Protokoll lässt sichdas Gerät flexibel parametrierenund etwa das Eingangssignal ineine beliebige physikalische Größekonvertieren.infoDIREKTwww.all-electronics.deDatenblatt504iee0312Bildquelle: E+E ElektronikE+E Elektronik: Der DatenloggerHumlog 20 überwacht und speichertLuftfeuchtigkeit, Temperatur,CO 2und Luftdruck. Die Batteriesorgt mindestens ein Jahr für einelückenlose Datenaufzeichnung, derSpeicher fasst bis zu 3,2 MillionenMesswerte. Durch die Ethernet-Schnittstelle stehen alle Daten auchim Netzwerk zur Verfügung.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Produkt507iee0312IEE · 3 201255


TECHNIK FeldebeneLinearantriebeIP65 oder einraumvarianteFeldbus-I/O-ModuleDisplay vereinfacht IdentifikationBildquelle: KMLKML: Alle Baugrößen des LinearmotorsystemsLMS E2 sind optionalmit einem Längenmesssystem aus-gestattet, das sofortiges Wiederhochfahrenerlaubt. Die Geräte ersetzenZahnriemen- und Kugelgewindeantriebsachsen.Varianten mitGrundplatte ermöglichen auch Ausführungenin Schutzklasse IP65oder als Reinraumvariante.infoDIREKTwww.all-ectronics.deLink zum Produkt461iee0312Balluff: Erstmals mit beleuchtetemLC-Display ausgestattet sind dieseFeldbus-I/O-Module mit SchutzartIP67. Das vereinfacht nicht nur dieAdressierung im Netzwerk, sondernliefert auch eine Reihe von Zusatzfunktionenwie Lock-Bit, Searchand Rescue und Geräteidentifikation.Die Module sind für CC-Link,Ethernet/IP und Profinet sowiedemnächst für die anderen gängi-gen Feldbussysteme erhältlich.Weitere Merkmale der Module sindbis zu 32 Ein- und Ausgänge, robustesVollmantel-Zinkdruckgehäuse,flaches Profil sowie Befestigungsmöglichkeitüber zwei Montagepunkte.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Produkt604iee0312Network Processing BoardErstes Board mit Xilinx 7ServoreglerSicher unter KontrolleBW_Safety_Pilz_210x103_IEE_03_SAT2012.indd 3 06.02.12 12:01GBM: Das PCIe-278N ist laut Herstellerangabendas erste, serienfertigeNetwork Processing Board, dasmit FPGAs der Xilinx-7-Serie ausgestattetist. Zwei Kintek-7-FPGAsstehen für Nutzeranwendungen zurVerfügung. Sie sind direkt mit vierSFP+-Ports verbunden, die 1 und10 GB Datentransfer unterstützen.Jeder FPGA verfügt über unabhängigeSpeicherbänke mit QDR-II+-SRam und DDR3-SDRam. Ein dritterFPGA (Virtex-6) dient zur Bereitstellungeines 8-Lane-PCI-Express-2.0-Host-Interfaces und ermöglichtDatenraten bis zu 5 GB/s. Das Boardist kompatibel mit High-Density-Servern und Blade-Center-Plattformen.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Produkt608iee0312Bildquelle: BaumüllerBaumüller: Der für Kleinantriebeausgelegte Servoregler B Maxx3400 besitzt die SicherheitsfunktionSTO (Safe Torque Off). Außerdemerfüllt er die Richtlinien EN ISO13849 und EN 62061 durch integrierteSicherheit bis SIL 3 und PL e.Wie der Vorgänger B Maxx 3400 istauch das aktuelle Modell mit einerLageregelung für den Leistungsbereichbis 5 kW konzipiert.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Unternehmen450iee031256 IEE · 3 2012


TECHNIK FeldebeneM12-SteckverbinderDaten-Strom-HybrideGehäuseklimatisierungWasser im SchrankBildquelle: MolexMolex: Das M12-SteckersystemBrad-Micro-Change in Hybrid-Rundstecker-Bauweise vereintÜbertragungsgeschwindigkeiten inKategorie 5e und die Leistungsversorgung.Das Steckersystem bietetzwei geschirmte Twisted-Pair-Datenleitungender Kategorie 5e undzwei oder vier Kontakte, die bis zu10 A pro Kontakt ausgelegt sind.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Unternehmen651iee0312Bildquelle: RittalRittal: Das Liquid Cooling Package(LCP) ist jetzt auch für Industrie-Schaltschränke mit einer Leistungvon 10 kW – optional bis 20 kW –verfügbar. Der Wasserkreislauf istvon den elektronischen Komponentenvollständig getrennt. Da dasTS-8-Gehäuse als Basis dient, isteine Integration in bestehende Systemumgebungenmöglich.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Unternehmen650iee0312Der Safety Basis Monitor+ Bei 22,5 mm Baubreite 2 (4) sichere elektronische Ausgänge,8 / 4 sichere Eingänge oder 8 Standard-Eingänge und8 Meldeausgänge+ Konfigurierbar mit PC-Software ASIMON 3 G2 über eineUSB-Schnittstelle, Chipkarte für einfachen Gerätetausch+ Universell erweiterbar mit Safety E/A Modulen + StandardE/A Modulen in IP20 oder IP67, Drehzahlwächtern für biszu 40 Achsen, Safety RelaisausgangsmodulenBesuchen Sie uns inHalle 9 – Stand H01SwitchesRobust, aber lichtempfindlichGeräte-Server-SwitchVerbindet jung und altBW_Safety_Pilz_210x103_IEE_03_SAT2012.indd 4 06.02.12 12:02Belden: Drei unmanaged Switchesder Spider-Familie erweitern dasAngebot an Hirschmann-Produkten.Die Switches, die Fast Ethernet(10/100 Mbit/s) unterstützen, habenentweder fünf Twisted-Pair-Anschlüsseoder einen Twisted-Pairundeinen Lichtwellenleiter-Anschlussfür Multi- oder Singlemode-Kabel. Zu den weiteren Merkmalengehören die Schutzart IP30, ein Metallgehäuseund ein Temperaturbe-reich von -40 bis 70 °C. Da sichalle Varianten mittels Power overEthernet mit Spannung versorgen,sind weder ein separates Netzteilnoch eine Steckdose erforderlich.Die optischen Ports sind jeweils fürSC- und die Twisted-Pair-Anschlüssefür RJ45-Stecker ausgelegt.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Unternehmen605iee0312Bildquelle: WestermoWestermo: Der Geräte-Server-Switch LynxDSS ist ab sofort inneuer Version erhältlich. Der Switchunterstützt zwei serielle Netzwerkemit Modem-Ersatz-Funktionalitätund Modbus-Gateways. Ältere Gerätelassen sich über eine RS232-Schnittstelle oder eine zweite, fürRS232 oder RS422/485 konfigurierbareSchnittstelle, anschließen.Der Switch ist zwischen -40 bis70 °C einsatzfähig.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Unternehmen602iee0312IEE · 3 201257


TECHNIK Feldebene[1] [2]Überstromschutz in VerpackungsmaschinenIm schnellen Takt verpacktModerne Verpackungsmaschinen müssen flexibel sein, um mit den schnellen Produktwechselnmithalten zu können. Für Überstromschutz-Geräte bedeutet dies, dass sie inder DC-24-V-Ebene oft auch motorisch angetriebene Verbraucher und deren Regelelektronikenschützen müssen.Bildquelle: alle Bilder ETAFür die Stromversorgung der DC-24-V-Steuerungs- und Feldebenekommen üblicherweise primär getakteteSchaltnetzteile mit Nennströmenvon 10, 20 oder 40 A zum Einsatz. DieAutomatisierungskomponenten wie SPS,Busmodule, Ventilbaugruppen, Sensorenund auch die Sicherheitsschaltgeräte werdenin vielen Maschinen über elektronischeSicherungsautomaten wie denDer ElektronischeSicherungsautomatschützt auchmotorisch angetriebeneVerbraucherund derenRegelelektroniken.ESX10-T von ETA abgesichert. Im Gegensatzzur Absicherung mit normalenLeitungsschutzschaltern mit B- oder C-Charakteristik sorgt dieser dafür, dass beiÜberlast oder Kurzschluss in einem Lastkreisdie rückwirkungsfreie Selektivitätder Stromkreise beibehalten wird. Dieelektronischen Schutzschalter begrenzenden Kurzschlussstrom auf das 1,8-facheund schalten nach 100 ms die fehlerhaftenStromkreise ab. Die Steuerung erhältzusätzlich ein entsprechendes Meldesignal.Das ermöglicht es, den Fehler zielgerichtetzu beheben. Der zeitnahe Neuanlaufder Produktion wird unverzögerteingeleitet, denn die DC-24-V-Ausgangsspannungder Schaltnetzteile ist trotz Fehlerim Lastkreis stabil geblieben.Motoren schützenWenn nun auch motorisch angetriebeneVerbraucher und deren Regelelektronikenvor Überlastung geschützt werden müssen,muss der Elektrokonstrukteur nebenden Nenndaten des Motors und seinemEinschalt- und Betriebsverhalten auch die58 IEE · 3 2012


TECHNIK Feldebene[1] Anlauf- und Regelverhaltendes DC-Motors[2] Betriebsstrom desDC-Motors bei Belastung[3][3] Zwei motorischeVerbraucher an einemSchutzschalterEinbindung in das Gesamtsystem berücksichtigen.Dies lässt sich bei einem bürstenlosenGleichstrom-Motor mit integrierterRegelelektronik – in diesem Beispielein Dunker-Motor Typ BG65x50Si– anschaulich darstellen. Dessen Oszillogrammmit Zeitbasis 100 ms/ Div zeigtdas Anlauf- und Regelverhalten (sieheBild 1).Der Eingangs-Elko der Regelelektronikbewirkt normalerweise einen hohen Einschalt-Stromstoß(1), den die integrierteStrombegrenzung des elektronischenSchutzschalters limitiert. Die interne Regelelektronikdes Motors wird gestartet(2), anschließend wird der Motorstromauf seinen Drehzahl-Sollwert gebracht (3)und erreicht dann seinen Betriebsstrom(4), abhängig von der mechanischen Belastungdes Motors. Die Kurve (5) zeigtzusätzlich den Verlauf der Motorspannungbei den verschiedenen Betriebszuständen.Der Motorstrom bei Belastungbeträgt in diesem Fall rund 5 A (effektiv)und ist mit einem hohen Wechselanteilvon 4 A (Spitze-Spitze) überlagert (sieheBild 2, Zeitbasis 1 ms/Div).Bei dieser Konfiguration ist neben einerberechenbaren und selektiven Auslegungdes Überstromschutzes auch die Kenntnisdes Einschalt- und Überlastverhaltens beiden vorliegenden Belastungszuständenwichtig. Es wurde hier ein elektronischerSicherungsautomat mit 6 A Nennstromausgewählt, damit bei einer maximal zulässigenLast von etwa 5,6 A nicht abgeschaltetwird. Der Einschaltstrom wirdauf rund 11 A begrenzt, dies entsprichtdem typisch 1,8-fachen des Nennstromes.Ab dem 1,1-fachen des Nennstromeswird innerhalb von 3 s abgeschaltet. Diesschützt den Motor, die integrierte Regelelektroniksowie die Zuleitungen beiÜberlastung.Lüfter schützenEine weitere Anwendung ergibt sich beider Absicherung von Diagonallüftern –hier ein Ebm Papst Typ DV4140N – imZusammenspiel mit motorisch angetriebenenSchaltschrank-Klappen eines Maschinenmoduls.Die beiden unterschiedlichenVerbraucher werden wechselseitigbetrieben (siehe Bild 3), sind aber gemeinsamüber einen elektronischen Sicherungsautomatenabgesichert. Neben dertheoretischen Berechnung des Gesamtsystems,bei dem neben der Auslastung desSchaltnetzteils auch die Leitungsdämpfungmit berücksichtigt wird, ist auch dasmesstechnische Erfassen der unterschiedlichenBetriebszustände beim Testlauf derMaschinen sinnvoll.Die eingebaute Lüfter-Baugruppe einesVerpackungsmoduls ist normalerweisepermanent in Betrieb, um in der Maschinefür gleichbleibende klimatische Bedingungenzu sorgen. Der Betriebsstrom derLüfterbaugruppe (1) ist auch bei diesemDC-Motor mit einem hohen Wechselanteilüberlagert. Wenn die Schaltschrank-Klappe betätigt wird (2) und anschließendmotorisch öffnet, werden sofort die Lüftermotorendieses Maschinenmoduls ➜


TECHNIK Feldebeneabgeschaltet. Nach dem Schließen derKlappe werden die Lüfter sofort wiederzugeschaltet. Dieser Betriebszustand wirdim Testlauf permanent wiederholt, um fürdie Funktionsfähigkeit einer häufigen Sequenzauch im laufenden Betrieb zu sorgen.Kurzer Stopp erwünschtIm Bereich Etikettiertechnik von Getränke-Abfüllanlagenkommen ebenfalls DC-Motoren zum Einsatz, welche die Beschriftungsetikettenüber eine Vorrichtungzuführen. Bei Überlast oder beim Blockierendes Motors muss dieser relativ schnellabgeschaltet werden, da sonst der Seilzugfür den Antrieb herausspringt. Denn es istdurchaus nicht ungewöhnlich, dass sichdie Etiketten in der Zuführung verklemmen.Der Motor ist blockiert und derSchutzschalter trennt den Stromkreis. DerMaschinenbediener kann die verklemmtenEtiketten zügig entfernen und die Maschineschnell wieder für den Neustartvorbereiten. Allerdings ist er nicht befugt,den Schaltschrank zu öffnen. Er muss einenBetriebselektriker oder Instandhalterhinzuziehen, der den ausgelösten Schutzschalterwieder einschalten darf. Damitoffensichtliche Fehler nicht zu einem längerenMaschinenstillstand führen, kommenin solchen Anwendungen elektronischeSchutzschalter vom Typ ESS20-124zum Einsatz, die über einen elektronischenReset-Eingang verfügen. Damitkönnen Steuerstromkreise, welche dieElektrokonstruktion vorher festlegen,über einen Reset-Taster an der Maschineoder im Touchscreen des Bedientableausschnell wieder flott gemacht werden.Denn Zeit ist Geld bei den hohen Taktratender Verpackungsindustrie.AutorErich Fischer,ist Leiter der Sparte Industry, Energy & Equipment beider E-T-A Elektrotechnische Apparate GmbH in Altdorf.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Sicherungsautomaten➜794iee0312TECHNIK FeldebeneCAD-BibliothekMehr ist mehrGatewayVermittelt jetzt auch Ethernetlos herunterladen. Die Auswahl vonProdukten, die in der Bibliothek zurVerfügung steht, ermöglicht jetztZugriff auf über 30 000 zertifizierte3D-CAD-Modelle elektronischerund mechanischer Komponenten.RS Components: Der Distributorerweitert seine Online-Bibliothekum zusätzliche, kostenlose 3D-CAD-Produktmodelle. Das Updateenthält mehr als 2 000 Modelle vonMolex, einem Hersteller von Steckverbindern,und Omron, einem Herstellerelektronischer Komponenten.Interessenten können die 3D-CAD-Modelle beider Lieferanten kosteninfoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Unternehmen652iee0312Eaton: Das Smartwire-DT-Gatewayverbindet Befehls- und Schaltgerätemit Steuerungen nun auchin Ethernet/IP- oder Modbus-TCP-Netzwerken über das Verdrahtungs-und KommunikationssystemSmartwire-DT. Das Gateway verfügtüber einen integrierten 10/100-MBit-Switch und eine Diagnoseschnittstelle.Zur Projektierung dient dasPlanungs- und Inbetriebnahme-Programm SWD-Assist. Die Anwenderkönnen alle Ein-/Ausgänge derNetzwerk-Teilnehmer exportierenund im Steuerungskonfigurator dereingesetzten SPS verwenden.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Unternehmen654iee0312Wir stellen aus: Hannover Messe Halle 11, Stand C1460 IEE · 3 2012


LinearantriebeEisenlose GleichläuferTECHNIK FeldebeneServoantriebeDas Beste für EuropaEFFICIENTPOWERSUPPLIESvon• DC/DC-Wandler• medizinischeNetzteileBildquelle: KMLBildquelle: HeidolphKML: Immer mehr Antriebstechnik-Anwendungenverlangen eine Gleichlaufgüte, die mit der Präzisionhandelsüblicher Linearmotorsysteme nichtzu erreichen ist. Die Linearmotor-Serie LMS 2.ILerreicht durch die eisenlose Motorwicklung einenzehnfach höheren Gleichlauf als die gleichlaufoptimierten,eisenbehafteten Mitglieder der selbenProduktfamilie. Gleichzeitig reduzieren dieverwendeten, in Großserie produzierten Gleichteileaus der Ursprungsserie LMS 2 die Herstellungskosten.Die neuen Linearmotoren sind inzahlreichen Bauvarianten mit unterschiedlichenWegmess-Systemen erhältlich. Durch den gleichenFormfaktor der eisenbehafteten und dereisenlosen Ausführung lassen sich beide ohnekonstruktive Änderungen gegenseitig austauschen.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Unternehmen451iee0312Heidolph: Heimotion Premium heißt die neueBaureihe der Servomotoren. Sie umfasst insgesamtfünf Baugrößen von 40 bis 130 mm, inklusiveder beiden neuen Baugrößen 40 und 100 mmmit europäischen Abmaßen, und verfügt überStillstandsmomente von 0,2 bis 20 Nm. Die AC-Servomotoren sind mit den Stecksystemen Y-Tecoder M23 ausgestattet. Drehzahlbereiche bis9 000 min -1 und Versorgungsspannungen mit48 V DC und 230 beziehungsweise 400 V AC sowieein integrierter KTY-Sensor kennzeichnen dieBaureihe. Außerdem erfüllen alle Motoren dieSchutzart IP65 und das UL-Isolationssystem. DasBaukastenssystem der Motorenfamilie ermöglichtkundenspezifische Ausführungen. Diesereichen von speziellen Wicklungsauslegungenüber alternative Gebersyteme bis hin zur Integrationvon Reglern.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Unternehmen453iee0312Distributed byLechwiesenstr. 9 · 86899 Landsberg/LechTelefon 08191-911 720cincon@fortecag.de · www.fortecag.dePRÄZISEERFASSENSICHERVERBINDENPERFEKTÜBERTRAGENEFFIZIENTAUTOMATISIERENwww.turck.comÜber diesen Codegelangen Siedirekt in die TURCK-ProduktdatenbankSense it!Connect it!Bus it!Solve it!Hans Turck GmbH & Co. KGWitzlebenstraße 745472 Mülheim an der RuhrTel. +49 (0) 208 4952-0, Fax -264E-Mail more@turck.com


TECHNIK FeldebeneIn einem Hafenkran müssen dieDrehgeber Wind und Wetterstandhalten.Bildquelle: alle Bilder Jocab/Baumer HübnerKabelverschraubungenDrehgeberseetauglich machenFür eine hohe Signalzuverlässigkeit verlegt Baumer Hübner die Digitalisierung und dieAuswertung zunehmend direkt in seine Drehgeber. Denn bei so wichtiger Elektronikmüssen die Geräte vor Umwelteinflüssen geschützt werden. Damit die Kabeldurchführungnicht zur Schadquelle wird, werden Kabelverschraubungen verwendet, die denIP-Schutzgrad der Geräte erhalten und eine verlässliche EMV-Schirmung ermöglichen.Multiturn- und Singleturn-Absolutwertgeber von BaumerHübner arbeiten auchunter widrigen Bedingungen zuverlässigim Dauerbetrieb. Vor allem das raue Seeklimamit seiner salzhaltigen Atmosphäre,extremen Temperaturen, hoher Luftfeuchtigkeitsowie die starken mechanischenBelastungen am Hafenkran erfordern widerstandsfähigeKomponenten. IndustrietauglicheStandard-Drehgeber würdenhier schnell versagen. Da die Verfahrgenauigkeitbei Krananwendungen besonderswichtig ist, müssten die Anlagenbis zu einer Reparatur oder einem Austauschstillgelegt werden. Wo aber rundum die Uhr gearbeitet wird und jede Minutezählt, sind Wartungsauszeiten undStillstände keine Option. Darum werdenan Hafenkränen ausfallsichere Heavy-Duty-Drehgeber eingesetzt. An Hubwerkstrommeln,Fahr- und Katzantrieben undLaufrädern bestimmen sie Geschwindigkeitenund Positionen und tragen so zumschnellen Güterumschlag bei.Die jüngsten Generationen optischer Encoderliefern im Singleturn-Bereich Auflösungenvon 18 Bit, also 262 144 Positionswerte.In Kombination mit hochauflösendenMultiturn-Gebern lassen sich36 Bit Gesamtauflösung erreichen. Fürmechanische Beständigkeit setzt BaumerHübner auf robuste Kugellager, die große62 IEE · 3 2012


TECHNIK FeldebeneKabelkonfektion &Electronic Distribution[1] [2]axiale und radiale Belastungen aufnehmen.Die Elektronik wird schock- undvibrationsfest eingebaut. Die Gehäuse bestehenaus Leichtmetall mit Oberflächenbeschichtung.Schutz vor Wind und WetterDrehgeber, egal welcher Ausführung, habenzwei erste Angriffsflächen für schädlicheUmwelteinwirkungen, die Achsseiteund die Anschlussseite. Wo der Encoderauf die Welle montiert wird, besteht üblicherweisenur ein Schutz bis IP54. DerSchutzgrad lässt sich aber leicht erhöhen,indem das Gehäuse auf die überwachteMaschine aufgeschraubt wird. Dabei verbleibtaber eine Schwachstelle – die Spannungs-und Datenleitungs-Verbindung.Durch den Einsatz von Perfect-Kabelverschraubungenvon Jacob erreicht BaumerHübner IP66-Schutz für das gesamte Gerät.Kai-Hans Otto, Konstruktionsleiterbei Baumer Hübner, erklärt: „Wir habendie Kabelverschraubungen von Jacob miteiner Auswahl von Wettbewerberproduktenverglichen. Sie waren die einzigen, dieden Spritzwassertest bestanden haben.“Die Verschraubungen aus galvanisch vernickeltemMessing sind beständig gegenKorrosion, aggressive Salzlösungen undAnwender im DetailBaumer Hübner[1] Hohlwellen-Drehgeber mit eingekapselterElektronik werden wahlweise mit direktem Kabelabgang,radialer Flanschdose oder mit einemum 180° drehbaren Klemmenkasten ausgeführt.[2] Der Drehgeber widerstehen auch widrigenUmweltbedingungen. Sie sind für den Einsatz bei-40 bis 100 °C geeignet und weisen die SchutzklasseIP66 auf.Verschleiß. Jacob liefert sie mit Staubschutzscheibe– diese kann bis zum elektrischenAnschluss in der Verschraubungbleiben und schützt so jene Encoder, dieohne Kabel ausgeliefert werden, auch beiTransport und Lagerung.Baumer Hübner hat außerdem eine Möglichkeitentwickelt, Drehgeber zum Einsatzin technikfeindlichen Umgebungenauch während der Montage zu schützen.Die Elektronik der robusten optischenDrehgeber der HOG-86-Familie wird imWerk verkapselt und die Anschlüsse werdendurch einen Anschlussdeckel geführt.Darüber liegt eine zweite Gehäuseschicht.Nur die Kammer mit den Anschlüssenmuss zur Montage zugänglich sein. Auchwenn dabei etwas Staub eindringt, kanndie Elektronik im Geräteinneren nicht geschädigtwerden.➜Die Berliner Firma Baumer Hübner ist ein Unternehmender Baumer-Gruppe mit Hauptsitz inFrauenfeld (Schweiz) mit weltweit etwa 2 500 Beschäftigten,davon circa 200 bei Baumer Hübner.Das in zweiter Generation geführte FamilienunternehmenBaumer ist einer der führenden Sensorikhersteller.Rund 12 % aller Mitarbeiter sind inForschung und Entwicklung tätig. Der Konzerngliedert seine Geschäftsaktivitäten in fünf Bereiche:Sensor Solutions, Motion Control, Vision Technologies,Process Instrumentation und GluingSystems. Baumer Hübner nahm 1934 mit einemneuen Prinzip für vollgeflutete Unterwassermotorenden Betrieb auf. In der Folge entwickelte dasUnternehmen Tachogeneratoren. Seit mehr als 20Jahren hat es sich auf Drehgeber spezialisiert undsich damit einen Namen als Lieferant von Heavy-Duty-Geräten gemacht. Jüngere Entwicklungsschrittegehen in die Richtung anspruchsvollerSignalverarbeitungs- und Auswertungselektronik.STARK!Kein MindestauftragswertKeine Mindestmengebei LagerwareKeine VerpackungseinheitenbeiStandardteilenVersand per Paketdienst,bis 18 Uhrmöglich40 Jahre VertriebserfahrungkundenindividuelleBevorratungkostenlosetechnische BeratungKostenloserFax-Anschluß unterTel.: 0800 / 2 63 77 44NEU:onlineBestandabrufenBörsig GmbHSiegmund-Loewe-Str. 574172 NeckarsulmTel.: 071 32 / 93 93-0Fax: 07132 / 93 93-93www.boersig.cominfo@boersig.com


TECHNIK Feldebene[3] Der Leitungsschirm wird mit einem integriertenZwischenstutzen fest verpresst. Das sorgt fürstabile Kontaktierung bei gleichzeitig gutemSchutz gegen widrige Umgebungsbedingungen.[4] Der Außenmantel wird partiell entfernt, um dieSchirmung freizulegen. Eine Metallfeder kontaktiertden Leitungsschirm mit dem Gehäusepotenzial.Die Schirmung kann so bis kurz vor dieKlemmstelle geführt werden.[3] [4]EMV-Abschirmung inklusiveNeben Dichtigkeit ist die Festigkeit derLeitungsverbindung ein ausschlaggebendesKriterium für die Kabelverschraubungen– sie integrieren Zugentlastung undVerdrehschutz. Und eine weitere Spezifikationist für Baumer Hübner wichtig:Bestellt wurden die Verschraubungen inEMV-Ausführung. Das Unternehmenempfiehlt die Verwendung von abgeschirmtenLeitungen, damit die Drehgebersignaleauch über längere Distanzsauber übertragen werden. EMV-Kabelverschraubungenermöglichen eine lückenloseund durchgängige Kontaktierung.Der freigelegte Leitungsschirm lässtsich fest mit einem integrierten Zwischenstutzenverpressen. Dadurch entsteht einguter und vor Umwelteinflüssen geschütztermetallischer Kontaktbereich, der füreine dauerhafte Verbindung mit dem Gehäusepotenzialsorgt. Autor➜Alexander Tech,ist Vertriebs- und Marketingleiter bei der Jacob GmbHin Kernen.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zur KabelverschraubungLink zum Anwender795iee0312TECHNIK FeldebeneSehen Sie wie einfach es ist – im Filmauf www.universal-robots.comKontaktieren Sie uns füreine Vorführung in IhremUnternehmenMachen Sie Ihre Produktionnoch effektiverJetzt können Sie Ihre Produktion mit innovativen Robotern vonUniversal Robots automatisieren. Die in Dänemark entwickeltenRoboterarme werden bereits in einer Vielzahl von Unternehmenin Europa, Asien und Afrika in der Produktion eingesetzt, inden Bereichen Metall-, Kunststoff-, Nahrungsmittel-, Textil-,Medizin- und Automobil-Industrie.Benutzerfreundlich: In 20 Minuten lernenIhre Mitarbeiter, den Roboter zu bedienen.Flexibel: Wiegt knapp 18 kg und darf ohneAbschirmung arbeiten.Kostengünstig: Schnelle Amortisierung beieinem unverbindlichen Preis von € 22.000.Greifen Sie den Roboterund zeigen ihm dieBewegungen. Somit ister für eine neue AufgabeprogrammiertMobilfunkrouterJederzeit ortenInsys Icom: Die High-Speed-Mobilfunkrouterder Serie MLR wurdenum mehrere Features erweitert.Neu ist unter anderem die GPS-Funktion, die es ermöglicht, mobileMaschinen jederzeit zu orten. Dieserleichtert die Überwachung, wasBildquelle: Insys Icomsich besonders bei Leasing-Gerätenals vorteilhaft erweist. Eine integrierteLinux-Plattform (Sandbox)erlaubt es zudem, auch individuelleApplikationsprogramme zu speichern– beispielsweise Routenpläne,die im Falle einer Abweichungeinen Alarm generieren, oder einSkript, das aus den Positionsdateneinen Google-Maps-Link erzeugt.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Produkt612iee0312PLC-SystemLeistungsstark und flexibelPräzisionsarbeitenArbeitsradius 85 cmUniversal Robots ApsSvendborgvej 102, 5260 Odense S, DänemarkTel. +45 89 93 89 89Pick and Place AufgabenBetreiben Sie den Roboter über den Touchscreen mit einereinfachen grafischen Benutzeroberfläche. Wird komplett mitSteuerung/Schaltschrank, Touchscreen und Software geliefertFinden Sie unsereVertriebspartner unterwww.universal-robots.comAMC: Die Programmierung des modularenApax-5000-PLC-Systemserfolgt mit der IEC61131-3 SoftwareMultiprog KW in den ProgrammiersprachenLD, ST, FBD, IL undSFC. Der Aufbau des Systems lässtsich mit einem PLC/PAC-Controllermit integrierter Datenverarbeitungund einer Dual-Controller-Architektursowie den I/O-Modulen realisieren.Die Controller verfügen übereine Celeron-M-CPU.infoDIREKTwww.all-electronics.deDatenblatt411iee031264 IEE · 3 2012


TECHNIK FeldebeneServoantriebeKompaktes für FortgeschritteneBildquelle: Bosch RexrothBosch Rexroth: Die Kompaktantriebs-BaureiheIndradrive Cs istjetzt in Advanced-Ausführung erhältlich.Die darin integrierteMotion-Logic nach IEC 61131-3regelt über eine Sercos-Master-Schnittstelle bis zu neun weitereAchsen. Die Multi-Ethernet- undeine zusätzliche Feldbusschnittstellevereinfachen die Integration invorhandene Konzepte. Mit den zertifiziertenSicherheitsfunktionenSafe Torque Off und Bremsansteuerungenerreichen die KleinantriebeKat 4 PL e gemäß EN ISO 13849-1und SIL 3 gemäß EN 62061.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Unternehmen452iee0312FrequenzumrichterSicher staubfrei umrichtenBildquelle: YaskawaYaskawa: Geräte mit der SchutzartIP54 erweitern die Umrichter-SerieA1000. Damit lassen sich die Geräteohne zusätzliche Schaltschränkeantriebsnah installieren und betreiben.Sie lassen sich mit AsynchronundPermanent-Magnet-Synchronmaschinenmit oder ohne Geber-Rückführung betreiben. Die Gerätesind im Leistungsbereich zwischen18,5 und 90 kW erhältlich. Alle Umrichterverfügen über Safety TorqueOff (STO) gemäß EN ISO 13849-1PLd und IEC EN 61508 SiL2 undstimmen relevante Parameterselbsttätig auf den Motor ab.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Unternehmen454iee0312OberflächenmesstechnikGenau hinschauenBildquelle: OGP MesstechnikOGP Messtechnik: Das digitale, bildgestützteMesssystem Snap vermisstBauteile optisch. Es berücksichtigtdabei automatisch dieAusrichtung und reguliert die Schärfentiefealler Bauteile, die im Bildfeldvon maximal 78 mm liegen. Dietelezentrische Optik gepaart mitdem um 75 mm höhenverstellbarenMesstisch gestattet Messungen vonBauteilen mit einer Höhe von 35 bis100 mm. Grüne und rote LEDs beleuchtendas Motiv, ohne das Gerätaufzuheizen. Außerdem kann dasSystem bis zur Auflösung von 50 nmin sechs Stufen digital vergrößern.infoDIREKT 500iee0312www.all-electronics.deLink zum UnternehmenRemote I/OJedem Kanal sein eigenes LichtBildquelle: Pepperl+FuchsPepperl+Fuchs: Die neuen Remote-I/O-Module haben bis zu vier analogeEin- und Ausgänge auf einerBaubreite von 20 statt bisher40 mm. Außerdem verfügen sie jeweilsüber eine Diagnose-LED proEin- und Ausgang. Die kleinereBaugröße verdoppelt die Packungsdichteund ermöglicht günstigereRemote-I/O-Stationen. Durch eineangepasste Energieverwaltungsinkt die Verlustleistung, was dieWärmeentwicklung begrenzt. Dieneuen Module können ohne Änderungder Konfiguration die altenModule ersetzen.infoDIREKT 606iee0312www.all-electronics.deLink zum Unternehmen


TECHNIK Leser fragenLeser fragen, Unternehmen antwortenNochFragen ?Liebe Leser,herzlich willkommen in unserer Rubrik ‚Leserfragen - Unternehmen antworten‘! Wirmöchten Ihnen diesen Service bieten, dauns hin und wieder Anfragen zu verschiedenenThemen erreichen. Zur Verfügungstehen uns kompetente und erfahreneTechniker aus verschiedenen Unternehmen.Selbstverständlich bleiben Sie anonym.Nutzen Sie diese Gelegenheit undmailen Sie Ihre Fragen an:harald.wollstadt@huethig.deHallo,wir programmieren mit PC Worx Express vonPhoenix Contact und setzen die Phoenix ContactILC 170 ETH 2TX ein. Die Visualisierung wurde mitWebvisit erstellt und funktioniert auch soweit.Jetzt meine Frage.Kann auf die Visualisierung mit Webvisit verzichtet werden und eineeigene Homepage (vornehmlich in HTML) geschrieben werden?Ja, das ist möglich. Um an die Prozessdaten zu gelangen, mussein entsprechender CGI-Aufruf an den Webserver gesendet werden.Anschließend kann der Anwender die Prozessdaten per Java-Scriptoder HTML in selbstgebaute Web-Seiten einbinden.Phoenix Contact GmbH & Co. KGHallo,meine Frage:Ich habe eine Mitsubishi FX48MR in einer Kälteanlageund müsste von dieser SPS die Pufferbatteriewechseln, vorher wollte ich mir das Programm sichern!Welche Kabel und Software benötige ichdazu?Zur Programmsicherung einer FX-Serien-SPS benötigt man dasSC09-Kabel und den GX-Developer FX. Das ProgrammierkabelSC-09 ist das Standard-Programmierkabel für alle FX-Serienund verbindet diese mit der RS232-Schnittstelle eines PCs. BeiPCs, die ausschließlich USB-Schnittstellen besitzen, benötigt manzusätzlich den Adapter UC232A USB-RS232. Die ProgrammiersoftwareGX Developer FX ist die Programmierumgebung füralle FX-Serien (von FX bis zur aktuellen FX3-Familie), mit dersich jedes Programm der FX-Serie sichern lässt.Harald Voigt ist Produktmanager Steuerungstechnik und Industrie-Automationbei Mitsubishi Electric.Hallo,ich steuere mittels einer NI-6211 über ein PWM-Signal einen Digitalservo an. Die Ansteuerung zurjeweiligen Position klappt einwandfrei. Jedochmöchte ich auch den Servo in der Geschwindigkeitsteuern.Daher nun meine Frage. Wie kann ich einen Servo im PWM-Signalauch in der Geschwindigkeit steuern?Die Position eines Servos wird durch die Pulsbreite definiert, dasheißt, der Bereich, den das Servo abfahren kann, definiert sichüber die minimale bis maximale Pulsbreite. Da die maximaleVerstellgeschwindigkeit als Eigenschaft des Servos vom Herstellerfür den jeweiligen Servo-Typ immer fest vorgegeben ist, kannman die Positioniergeschwindigkeit nur dadurch beeinflussen,indem man den Bereich von Start- zu End-Position (Start-Pulsbreitezu End-Pulsbreite) in für den Servo sinnvoll auflösbareInkremente unterteilt und diese mittels einer zeitgesteuertenWhile-Schleife abfährt. Dabei gilt, je kleiner die Servo-Inkrementeund je länger die Verzögerungszeit der While-Schleife, umsolänger dauert der Fahrweg von Servo-Start- zur Servo-Endposition,umso langsamer ist die Verstellgeschwindigkeit.Heiner Illig ist Apllications Engineering ManagerCentral Europe bei National Instruments.➜66 IEE · 3 2012


TECHNIK Feldebenewww.escha.deÜberspannungsschutzBewahrt vor zu viel SpannungBildquelle: Dehn+SöhneDehn+Söhne: Die neuen Kombi-Blitzableiter Dehnshield eignen sichvor allem für kompakte und einfachausgestattete Elektroinstallationenmit reduzierten technischen Anfor-derungen. Die Geräte übernehmengleichzeitig den Blitzschutzpotenzialausgleichund den Überspannungsschutz.Alle Familienmitgliederhaben ein Ableitvermögen von50 kA (10/350 µs) und verwendendie sogenannte Wellenbrecherfunktion,die die Blitzenergie derart reduziert,dass nachfolgende Schutzstufenoder Endgeräte dieser widerstehenkönnen.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Unternehmen657iee0312Ethernet-ModemHält die VerbindungBildquelle: DeditecDigicomm: Das Ethernet-ModemMini-SHDTU-08-i ermöglicht Übertragungsgeschwindigkeitenbis zu5,7 beziehungsweise 11,4 Mbit/szur direkten Ethernet-Netzwerkkopplungüber vorhandene ungeschirmte,verdrillte Zwei- oder Vier-Draht-Kupferleitungen. Für einenstörungsfreien Betrieb passt dasGerät die Übertragungsgeschwindigkeitautomatisch oder manuellan die Qualität der Leitung an. Dietatsächliche Übertragungsentfernungund Geschwindigkeit hängenDrehgeberVergisst nichtDeditec: Das Inkrementalgeber-Modul RO-ETH-CNT/IGR2 verfügtüber zwei Eingänge und über ein10/100-MBit-Ethernet-Interface.vom Leitungsquerschnitt, der Anzahlder parallel geführten G.SH-DSL-Strecken und Störgrößen ab.Bei einer Distanz von 20 km lassensich noch Geschwindigkeiten von320 kBit/s erreichen. Nutzer könnendas Modem auch in einer Bus-Schaltung betreiben, wobei fürZwei-Draht-Anwendungen nur einGerät pro Station nötig ist.infoDIREKT 610iee0312www.all-electronics.deLink zum UnternehmenDurch die sogenannten Endlagenschalterdes Moduls lassen sichReferenzfahrten einstellen, wodurcheine genaue Kalibrierung des Drehgeberserfolgt. Der Vorteil ist, dassauf diese Weise die absolute Position,auch nach dem Neustarten desModuls, erkannt wird. Außerdembietet das Modul drei Differenzialeingängefür Drehgeber.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Unternehmen552iee03128-polig, X-codiertM12x1 für Industrial EthernetÜbertragungsraten bis 10GBit/shöchste Schutzart (IP67, IP69K)sichere Kontaktierungkompakte Bauformdurchgängige 360° SchirmungAlle Informationen zum IE-ProgrammESCHA Bauelemente GmbH | 58553 HalverElberfelder Str. 32 | Telefon + 49 2353 708 - 800


PRAXIS Intralogistik[1] Das Autostore eignet sich sowohl für kleinereLager als auch für größere, da jedes Unternehmendie Anzahl der eingesetzten Transportfahrzeugeindividuell bestimmen kann.Bildquelle: AM-Automation[1]Fahrerlose TransportsystemeMit Teamwork undIntelligenz zum ZielFahrerlose Transportsysteme (FTS) agieren mit jedem Entwicklungsschritt unabhängigerund vielseitiger. Oftmals setzt aber die Frage der Energieversorgung der Umsetzungneuer Ideen enge Grenzen. Doch die Ingenieure liefern vielversprechende Antwortenauf diese und andere Herausforderungen.Viele dieser Herausforderungenlassen sich unter dem StichwortEffizienz versammeln: wenigerEnergieverbrauch, geringere Betriebskosten,bessere Verzahnung aller Elementeder Intralogistik, kürzere Umrüstzeiten –um nur einige zu nennen. Dabei bietet vorallem der Energieverbrauch großes Sparpotenzial:24 % der Energie für die gesamteLieferkette, von der Rohstoffgewinnungbis zum Verkauf im Handel, beanspruchtdie Intralogistik. Die Hälftedavon benötigen Fördertechnik, Lagerund Kommissionierung. Zudem sind dieEnergiepreise der Industrie zwischen Januar2002 und Ende 2011 um 76 % gestiegen.Kein Wunder also, dass das ThemaEnergieeffizienz omnipräsent ist.Energie sinnvoll einsetzenEin Beispiel für Energiesparen bei AutomatischenKleinteilelagern (AKL) ist ‚Autostore‘von Jakob Hatteland Computer,in Deutschland vertrieben von AM-Automation.Der Hersteller verspricht einenum bis zu 95 % geringeren Stromkonsumim Vergleich zu anderen AKL. Der Kerndes Systems ist ein Aluminium-Raster, dasdie einzelnen Lagerplätze in Vierecke unterteiltund auf dessen Oberseite sichSchienen befinden. Auf diesen fahren inX- und Y-Richtung Akku-betriebene Bedienfahrzeuge,so genannte Robots. Wirdvon einem der angeschlossenen Arbeitsplätzeaus ein Kommissionierauftrag erteilt,führt ihn der nächstgelegene Robotaus. Die beiden großen Vorteile der Anlagesind, dass sie nur dann Energie benötigt,wenn Kommissionieraufträge bearbeitetwerden und dass sie fast beliebigerweiterbar ist. Zudem kann jeder Anwenderdie Anzahl der eingesetzten Robotsseinem Bedarf entsprechend festlegen– und jederzeit anpassen. Das warenauch für die Jury der Logimat 2011 überzeugendeArgumente, die das System zumbesten Produkt der Messe in der Rubrik‚Lagern‘ kürte.Bei allen Vorteilen, die autonome Logistiksystemewie der Autostore vorweisenkönnen, haben sie doch eine Schwachstelle:den Akkumulator. Dessen Kapazität istbegrenzt, der vollständige Ladevorgangdauert lange und die Wartung ist relativaufwendig. Das wiederum sind alles ➜68 IEE · 3 2012


PRAXIS IntralogistikBildquelle: violetkaipa – Fotolia.comDie Natur als Vorbild: Wie Ameisensollen in der Intralogistik zukünftigdie einzelnen Transporteinheitenintelligent, also der jeweiligenSituation entsprechend,zusammenarbeiten.IEE · 3 201269


PRAXIS IntralogistikBildquelle: Intralogistik-Netzwerk in Baden-WürttembergBildquelle: Karlsruher Institut für Technologie (KIT)[2][2] Das Maximalgewicht der Stadardkisten beträgt60 kg. Tragen könnte das Karis derzeit biszu 80 kg. Mit der nächsten Ausbaustufe wird dieTragkraft auf 250 kg erhöht.Punkte, bei denen die berührungsloseEnergieübertragung auftrumpfen kann.Diese Technik ist seit etwa 20 Jahren Teilvon industriellen Intralogistiklösungen inzahlreichen Branchen. Sie nutzt das Prinzipder Induktion, wobei sich der aus einerSpule bestehende Primärkreis aufoder im Boden befindet und der Sekundärkreisim Fahrzeug installiert ist. Dieelektromagnetische Kopplung erlaubt einenAbstand zwischen Leiter und Verbrauchervon maximal 2 cm.Seit 2003 bietet auch SEW mit Movitransein System zur kontaktlosen Energieübertragungan und kombiniert diese je nachBedarf des Kunden mit verschiedenenFahrerlosen Transportsystemen (FTS).Diese eignen sich vor allem für TransportoderMontagelinien, die besonders flexibelsein müssen, etwa aufgrund häufigerModellwechsel. Der LandmaschinenherstellerJohn Deere beispielsweise hat sichin der Traktor-Montage-Halle in seinemMannheimer Werk für ein spurgeführtesFTS entschieden. Dabei dient die Spurgleichzeitig als Führungslinie und Energieversorgung.Ohne durch Lade- oderhäufige Wartungsvorgänge unterbrochenzu werden, ziehen die Fahrerlosen Transportfahrzeuge(FTF) mit dem langsamentstehenden Traktor auf dem Rücken ihreKreise um den Montagerundkurs. Undsollte die Fahrstrecke einmal geändertwerden müssen, ist das natürlich ebenfallsmöglich. Gunthart Mau, Referent fürFachpresse bei SEW, verrät: „Die Stromschleifewird an einem Wochenende montiert.“Dazu wird der Hallenboden aufgefräst,die zwei Linienleiter parallel zueinanderhineingelegt, anschließend wiederalles mit Vergussmasse verfüllt, fertig.Daimler wollte noch etwas mehr: DieFTFs sollten die Stromschleife zumindestkurzzeitig verlassen können, um beispielsweisein einem Nebengang Material aufzunehmen.Das sollte die Flexibilität derIntralogistik-Prozesse noch weiter erhöhen.Zusammen mit SEW entwickelte derStuttgarter Automobilkonzern deshalbdas so genannte Hybrid-FTS. Dieses unterscheidetsich von anderen spurgeführtenIntralogistik-Systemen aber nicht nurdurch den Powercap (Kondensator), derdas Fahrzeug auf seinem Ausflug mitEnergie versorgt und der sich danach ander Stromschleife automatisch wiederauflädt. Nach dem Verlassen der Stromschleifefehlt dem FTS neben der Energieversorgungauch eine Orientierungsmöglichkeit.An dieser Stelle hilft eine optischeSpurführung aus. Jeweils ein LaserscannerS300 der Firma Sick an Heck und Bugdes FTS, der ein Schutzfeld im 2-m-Umkreisabsichert und gleichzeitig 8 m rundum das Fahrzeug überwacht, hilft demHybrid-FTS immer auf dem Laufendendarüber zu sein, was um es herum passiert.Autonome RudelbildungEin besonderer Vertreter der autonomenFTS, die völlig ohne Spurführung arbeiten,ist das kleinteilige autonome redundanteIntralogistiksystem, kurz ‚Karis‘. Esist ein Gemeinschaftsprojekt des KarlsruherInstituts für Technologie (KIT), derUniversität Freiburg, der HochschulenEsslingen und Ravensburg sowie der ArbeitsgemeinschaftTechnik Intralogistik,einem Verbund von einem DutzendBaden-Württembergischer Unternehmenwie Sick, SEW und Hima. Alle bringen ihrKnow-how ein, um kleine, umherwuselnderote Würfel, mit Kantenlängen von 50mal 50 mal 40 cm zu bauen, die wie dieUrahnen von R2D2 erscheinen, der vorlautenReparatureinheit aus der Star-Wars-Saga. Das Karis vereint viel bekannteTechnik in sich und kombiniert sie zuetwas Neuem – maximale Flexibilität lautetdas Ziel. Da die Roboter nicht aus teurenSpezialanfertigungen, sondern ausbereits erhältlichen Komponenten der beteiligtenHersteller bestehen, sind sie zudemrelativ günstig.Mit seinem Förderantrieb auf dem Dachlädt Karis Materialkisten bis zu einemGewicht von 80 kg auf und ab. Auch hierkommen die gelben Drehstrahlsensorenvom Typ S300 von Sick zum Einsatz. Siebefinden sich an der vorderen rechtenund hinteren linken Ecke des Fahrzeugs.Die Sensoren überwachen einen Radiusvon 20 bis 25 m rund um das Karis undmelden einerseits Hindernisse und dienengleichzeitig zur Navigation. Damit dasTransportfahrzeug mit den Informationen,die der Sensor liefert, seine Positionbestimmen kann, vergleicht er diese mitdem zuvor in seinem Speicher abgelegtenMusterscan des Einsatzgebietes. Mithilfeeines Drehgebers und zusätzlichenAlgorithmen, die auch die zurückgelegte[3] [3] Auch der Ingenieursnachwuchs interessiertsich für das Karis.70 IEE · 3 2012


PRAXIS IntralogistikStrecke berücksichtigen, kann das Fahrzeugseine Position mit 99 %iger Sicherheitbestimmen und entsprechend seinenKurs festlegen. Dieses Verfahren macht esmöglich, dass beliebig viele der einzelnenTransporter völlig autonom auf demWerksgelände unterwegs sind, ohne dasseine übergeordnete Steuerungsinstanzdies koordinieren muss.Ein weiteres Stückchen in RichtungUnabhängigkeit gehen die Transportermithilfe des Energiespeichers. Dieser istein Nickel-Metallhydrid-Akku mit ausreichendEnergie für vier Stunden Dauerbetrieb.Die Kombination mit der kontaktlosenEnergieübertragungstechnikvon SEW ermöglicht dennoch den Dauereinsatz:Etwa 3 mm dicke Ladungsmattendienen als Energiespender. Sie werden imIdealfall an allen Auf- und Abladestationenausgelegt. Bei jeder Materialübergabelädt dann der Akku per Induktion einwenig auf.Selbst denken, um zu kooperierenDie Künstliche Intelligenz (KI) des Karisist sozusagen das Bindeglied zwischen allenKomponenten. Mehrere Karis-Einheitenkönnen aufeinander abgestimmt, zielgerichtetzusammenarbeiten, bleiben aberweiterhin autonome Einheiten. Frei nachdem Motto, das Ganze ist mehr als dieSumme seiner Teile, bildet sich dadurchdie sogenannte Schwarmintelligenz. Siesorgt dafür, dass sich die FTFs miteinanderabstimmen, um so vorhandene Lieferaufträgemöglichst effizient, also schnellund energiesparend, auszuführen, ähnlichwie Ameisen. Mittels Schwarmintelligenzübernimmt automatisch der demAuftragsort nächstgelegene, freie Transporter.Im Juli dieses Jahres soll die nächste Ausbaustufedes Karis fertig sein. Dann könnensich vier Roboter zu einem Unstetigfördererzusammenschließen. Mit derebenfalls in dieser Stufe erhöhten maximalenTragkraft von 250 kg kann derVerbund eine Europalette bis zu einemGewicht von 1 t tragen. Wie genau sichdie einzelnen Transporter miteinanderabstimmen, ist derzeit aber noch unklar.„Wahrscheinlich läuft es auf ein Master/Slave-Modus hinaus“, meint ChristophNobbe, Projektleiter des Karis-Projektsund Mitarbeiter des Instituts für Fördertechnikund Logistiksysteme der TechnischenUniversität Karlsruhe. Im Prinzipfunktioniert das auch schon. „Kritisch istimmer, das Ganze personensicher zu machen,“erklärt Nobbe. Jeder Roboter,auch im Verbund, muss in jeder Situationund absolut zuverlässig erkennen, wennein Mensch seinen Weg kreuzt und wennnötig anhalten oder ausweichen. Aproposausweichen: Ebenfalls in der nächstenAusbaustufe ist eine ‚Freund-Feind-Erkennung‘, wie Nobbe es nennt, integriert.Durch diese kann das Fahrzeug unterscheiden,ob ihm ein Schwester-Fahrzeugentgegenkommt oder ob es einMensch ist, der den Transporter vielleichtnicht gesehen hat. Im ersten Fall wird dasKaris seine Geschwindigkeit beibehalten,im zweiten abbremsen. Die Entwicklerversprechen sich davon eine insgesamtschnellere Auftragsbewältigung. EugenWilczek, Technology Field ManagerTransport & Logististics bei SEW, gehtdavon aus, „dass wir in etwa zwei Jahrendas Karis bis zur Marktreife entwickelthaben werden.“AutorDavid Löhist Volontär der IEE.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum AutostoreLink zum Hybrid-FTSLink zum LaserscannerLink zum Karis➜782iee0312PRAXIS IntralogistikVision-SensorenMit integriertem BlitzcontrollerSicherheitssteuerungKleiner, schneller, produktiverBildquelle: BaumerBaumer: Die Vision-Sensoren derVerisens-XC-Serie haben einen integriertenBlitzcontroller und könnenAuflösungen von bis zu 2 Megapixelbieten. Durch dasC-Mount-Design eröffnet sich dievolle Freiheit der Objektivwahl. Mitbis zu 48 V und 4 A ist es möglichexterne Beleuchtungen zu blitzen,wobei deren Konfiguration in derintuitiven Software der Vision-Sensorendirekt hinterlegt ist. Ein Einarbeitenin die Programmierungfremder Blitzcontroller entfällt damit.CCD-Sensoren mit drei verschiedenenAuflösungen – von VGAbis 2 Megapixel – kommen hierbeizum Einsatz.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Produkt204iee0312Bildquelle: HimaHima: Die SicherheitssteuerungHimatrix F10 PCI hat ein Updateerfahren: Die PCI-Karte ist nur nochhalb so groß wie ihre Vorgängerin,verfügt über zwei mit jeweils405 MHz getaktete Prozessorenund wird mit Silworx programmiertund projektiert. Die Rückwirkungsfreiheitfür die Sicherheitssteuerungwird durch ein eigenes Betriebssystemund eine separate Stromversorgungerreicht. Weitere Vorteilesind ein geringerer Wartungsaufwand,der leichte Kartenaustauschund eine hohe Investitionssicherheit,da der Anwender nicht voneinem bestimmten PC-System abhängigist.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zur Produktgruppe251iee0312IEE · 3 201271


PRAXIS IntralogistikZum zehnten Mal trifft sich dieIntralogistikbranche auf derMesse in Stuttgart. Auch diesesMal gibt es einiges zu sehen,diskutieren und fotografieren.Bildquelle: alle Bilder EuroexpoMessevorschau Logimat 2012Vom Förderband zumFachvortragDer Veranstalter Euroexpo lädt vom 13. bis 15. März 2012 das Fachpublikum der Intralogistikbranchein die Hallen der Stuttgarter Messe. Neben den präsentierten Neuheitenbieten 19 Fachforen zusätzlichen geistigen Input.In diesem Jahr findet die InternationaleFachmesse für Distribution, MaterialundInformationsfluss zum zehntenMal statt. Auch diesmal trifft sich die Intralogistikbrancheauf dem Gelände derMesse Stuttgart, in Rufweite von Flughafenund Echterdinger Ei, wo sich A8 undB27 kreuzen. Zum ersten Mal gehört nebenden Hallen 1, 3, 5 und 7 auch Halle 9zur Logimat. Damit belegt sie den gesamtenNordflügel des Messegeländes underweitert die Ausstellungsfläche um 20 %auf 65 000 m 2 . Die Veranstalter erwartenmehr als 900 Aussteller aus 26 Ländern,zu denen erstmals auch Spanien, die Türkei,Kanada, Australien und die USA gehören.Auf die Gäste warten insgesamt 19Fachforen und zahlreiche Präsentationender Aussteller. Die Messeveranstalterrechnen mit 25 000 Besuchern. Alle Zahlenzusammengenommen ergeben die indiesem Jahr größte Logistikmesse inEuropa. Peter Kazander, Messeleiter derLogimat, erläutert: „Der Mix aus aktuellenProduktentwicklungen, Hintergrundinformationenund der Möglichkeit, aufüberschaubarer Fläche Kontakte zu allenwichtigen Herstellern und Anbietern derIntralogistik aufnehmen zu können, hatdie Logimat in der vergangenen Dekadezum Vernetzungstreffpunkt der Branchegemacht.“ In der neu hinzugekommenenHalle 9 stellen 30 Staplermarken ihreProdukte vor. Der Maschinen- und Anlagenbauerhält in diesem Jahr mit Halle 1und 3 zum ersten Mal gleich zwei eigeneRäume. Zusätzlich bekommen sie2 000 m 2 Ausstellungsfläche im EingangsbereichOst. In den Hallen 5 und 7 findendie Besucher Firmen und Neuigkeiten zuden Themen Auto-ID, Verpacken, Wiegenund Vermessen sowie die Branchensegmenteder Software- und Kommissioniersysteme.Viel los in allen HallenDas Unternehmen Kardex-Stow beispielsweisezeigt in Halle 1 sein halbautomati-72 IEE · 3 2012


PRAXIS Intralogistik[1]sches Kanallager ‚Stow Atlas‘, dessenRegalfahrzeug programmierbar ist undselbstständig Paletten aufnehmen undzum nächsten Transportfahrzeug weitergebenkann. In Halle 3 stellt die FirmaKnapp das ‚Low Complexity Warehouse‘vor. Damit fasst der Hersteller unteranderem ein Shuttlesystem für automatischeKleinteile-Lager sowie eine Lager-Management-Software zusammen. In dergleichen Halle ist der Portalroboter‚PR‘ mit integrierter Werkstückvermessungvon Möhringer Handlingsystems zusehen. Knüppel Verpackung, zu finden inHalle 5, bringt drei Produkte mit nachStuttgart: Die variable Granby-Gefahrgut-Boxaus Sperrholz, einen Hubwagenmit integrierter Stretcherfunktion namensKV Rotator und das Schaum-VerpackungssystemFlashpacker. In Halle 7stellt der Software-Hersteller C-Informationssystemesein Ressourcenplanungs-Messe im DetailLogimat 2012Veranstaltungsort:Neue Messe StuttgartAdresse fürs Navi:Flughafenrandstraße70629 StuttgartTermin:13. bis 15. März 2012Öffnungszeiten:9.00 bis 17.00 UhrEintrittskarten:TageskarteDauerkarteKatalog28 Euro35 Euro10 EuroSchüler und Studenten erhalten 50 % Ermäßigung.Die ermäßigten Karten sind ausschließlichan der Tageskasse erhältlich.[1] Die 19 Vorträgedecken ein breitesThemenspektrum ab.Programm vor, das die operative Dispositionum eine strategische Wochenplanungergänzt. Außerdem ermittelt der enthalteneCO 2-Rechner die Emmissionswerteund teilt diese dem Auftraggeber mit.Initions stellt ebenfalls in Halle 7 die aufdem Betriebssystem Android basierendeVersion seiner Telematik-SoftwareOpheo-Mobile vor. Damit können Nutzerprofessionelle Telemantik-Anwendungenauch mit ihren Smartphones ausführen.In Halle 9 präsentiert MT Robot das‚Unitr‘, ein Fahrerloses Transportsystem,das sich schnell auf neue Fahrtstreckenund Funktionen umstellen lässt.Fachvorträge: Für jeden was dabeiAuf insgesamt fünf Forenflächen haltenExperten aus Wissenschaft und Wirtschaftinsgesamt 19 Fachvorträge. Zu denangebotenen Themen gehören beispielsweise‚Logistik Software aus der Wolke:Ist die Theorie serviceorientierter Softwareentwicklungwirklich praxistauglich?‘oder ‚Karriere in der Logistik– Chancen und Hürden: Eine Zwischenbilanzzur Bologna-Reform aus Sicht vonStudenten, Hochschulen und der Industrie‘oder ‚Grüne (Logistik-) Immobilien:Nachhaltigkeit im Hallenbau und-betrieb‘. Die Referenten kommen ausFachinstituten wie der Dualen HochschuleBaden-Württemberg Lörrach, demInstitut für Fördertechnik und Logistikder Universität Stuttgart oder dem Fraunhofer-Institutfür Materialfluss und Logistik.Die Vorträge sind jeweils auf eineinhalbStunden ausgelegt und beinhaltentragfähige Zahlen und Daten der Intralogistikbranche.„Damit bietet die LogimatInformationsaustausch auf Kongressniveau“,verspricht Messechef Kazander.Überdies ist der Besuch der Vorträge imEintrittspreis enthalten.Wem das noch nicht reicht, der freut sichvielleicht über die vier Live-Veranstaltun-gen, die während der drei Messetagedurchgehend stattfinden: In Halle 3 befindetsich der sogenannte Park der Innovationen,der sich mit der Zukunft derAutomatisierung in Kommissionierungund Verpackung beschäftigt. Ebenfalls indieser Halle können sich die Besucherüber das Thema Ladungssicherung informieren.Das Tracking-und-Tracing-Theaterin Halle 5 zeigt Live-Szenarien modernerProzessketten. In Halle 7 ist auf120 m 2 ‚Effizientes Warehousing‘ angesagt.AutorDavid Löhist Volontär der IEEinfoDIREKTwww.all-electronics.deLink zur Logimat 2012Link zur Messe StuttgartLink zu Euroexpo➜785iee0312


PRAXIS IntralogistikDie Herstellungvon Zigaretten istim Gegensatz zumanch einer kubanischenZigarreschon lange keineHandarbeit mehr.Bildquelle: Shock – Fotolia.comBarcode-Label in der AntriebstechnikLogistik-BeschleunigerLabels mit aufgedruckten Barcodes, vereinfachen die richtige Zuordnung der Komponentenund sparen so wertvolle Zeit im Wareneingang, im Lager oder bei Montageprozessen.Darüber hinaus benötigt man weniger Lagerkapazität. Ein neues Label-Konzeptvon SEW unterstützt die Automatisierung des Warenflusses.Die Firmengruppe InternationalTobacco Machinery, zu der InternationalTobacco MachineryPoland gehört, ist ein global agierenderAnbieter von Maschinen für die Tabakindustrie.Die Produkte umfassen den gesamtenVerarbeitungsprozess der Tabakerzeugnisse.Die ITM Group entwickeltLösungen zum Optimieren der Qualität,der Rückverfolgbarkeit und das Reduzierenvon Abfällen bei Tabakproduktensowie das Flexibilisieren des Produktionsprozesses.Die Automatisierung im Wareneingangführt zu einer geringeren Fehlerrateund verkürzt die Durchlaufzeitenim Wareneingang. Deshalb hat sich ITMPoland entschlossen die bestellten Komponentenim Wareneingang zu scannenund somit schneller und fehlerfrei zuzuordnen.Voraussetzung dafür sind sogenannteBarcode-Labels, bei SEW auchDrivetag-Labels genannt. „Viele Anwenderbenutzen eigene Materialbezeichnungenoder Sachnummern für unsere Produkteund die der unterschiedlichenHersteller. Diese können bereits bei derAuswahl angegeben und somit in nachfolgendenProzessen durchgängig verwendetwerden“, erläutert Marek Marciniak,Geschäftsführer von SEW-Eurodrivein Polen. „Der Nutzen durch Drivetagvon SEW entsteht dem Anwender alsonicht erst im Wareneingang. Auch demEinkäufer hilft es, wenn die für Drivetagbenötigten Daten wie die Materialnummerschon im Angebot vermerkt sind. ImIdealfall werden diese Daten bereits elektronischübertragen.“ Der Nutzen dieserLabels zeigt sich auch im gesamten weite-74 IEE · 3 2012


PRAXIS IntralogistikDer Nutzen entsteht nicht erst im Wareneingang.Auch dem Einkäufer hilft es, wenn die benötigtenDaten schon im Angebot von SEW vermerktsind.Marek Marciniak, Geschäftsführer von SEW-Eurodrive Polskaren innerbetrieblichen Materialflussprozess,denn die mehrfach erforderlicheIdentifikation lässt sich dadurch automatisieren.Durchgängig optimiertAufgrund seiner positiven Erfahrungenmit den Barcode-Labels startete InternationalTobacco Machinery Poland eindurchgängiges Optimierungsprojekt fürseinen Materialfluss. Fortan versehen alleLieferanten des Unternehmens ihre Produktemit einem Barcode. ProjektkoordinatorJacek Lewandowski, Supply ChainManager bei ITM Poland, erläutert: „DieKennzeichnung direkt am Produkt unterstütztdie dynamische Lagerhaltung.Durch das Verwenden von Barcode-Labels auf allen an uns gelieferten Produkten– einschließlich der Produkte vonSEW – konnten wir etwa 30 % unsererLagerkapazität vor Ort einsparen.“ DieWerker können jetzt anhand der Materialnummerschneller die Getriebemotorenzum richtigen Lagerplatz, dem richtigenAnwender im DetailInternational-Tobacco-MachineryDie Wurzeln der International-Tobacco-Machinery-Gruppereichen bis 1897 zurück, als das niederländischeFamilienunternehmen Van der Sluisin Kampen begann, Zigarren zu produzieren. Späterverlagerte sich der Schwerpunkt der Geschäftstätigkeitin Richtung Tabakhandel und Retrofitvon Maschinen. 1967 wurde die SchwestergesellschaftInternational Tobacco Machinery mitFokus auf die Zigarettenindustrie gegründet. Esfolgten der Bau einer Maschinenfabrik in Lossersowie eines Unternehmens zur Überholung vonMaschinen in Eindhoven. In den 1980er Jahrenwurde eine Produktionsstätte für Verpackungslinienin Großbritannien gegründet und 1991 ein Fertigungsstandortin Polen eröffnet. Heute bestehtdie Unternehmensgruppe aus Produktionsstätten,Niederlassungen und Servicezentren mit 700 Mitarbeiternweltweit. Der ITM-Hauptsitz befindetsich im niederländischen Kampen, EntwicklungsundProduktionsstandorte in Polen, Großbritannienund Deutschland sowie Verkaufs- und Servicebürosin den USA, Russland und Malaysia.Projekt oder der einzubauenden Maschinezuordnen.Mittlerweile sind alle Produkte, die daspolnische Unternehmen von SEW kauft,mit damit ausgestattet. So wurden seitNovember 2010 bereits rund 700 Labelsan Produkten und Packstücken angebracht.Drivetag kann übrigens nicht nurmaschinenlesbare Information enthalten,sondern auch Klarschrift. Das ist ein großerVorteil, wenn ein Kunde zum Beispielgerade keinen Scanner zur Verfügung hat.Der Nutzen entsteht für Anwender, dieeine automatisierte Wareneingangserkennunghaben, Barcodes mit Scannern auslesenund ihr Material in einem ERP-System automatisch verbuchen.Der Prozessbaustein Drivetag steht seit2010 zur Verfügung und wird europaweitangeboten. Er eignet sich insbesonderefür umfangreiche Projektgeschäfte undzur Optimierung der Lieferkette. Darüberhinaus plant SEW die Ausweitung seinesMehrwertportfolios mit weiteren Aktivitätenin den Bereichen Engineering undAuswahl sowie Bestellung und Beschaffungslogistik.➜Bildquelle: alle Bilder SEW[1][1] Ein Barcode-Label enthält nicht nur maschinenlesbare Information, sondern auch Klarschrift. Das istvon Vorteil, wenn man schnell eine Bestellnummer ablesen will.AutorMichaela Flindt,ist im Business Process Integration bei SEW-Eurodrivein Bruchsal tätig.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zur Materialfluss-LösungLink zum Anwender751iee0312IEE · 3 201275


PRAXIS IntralogistikBildquelle: alle Bilder LenzeMehr als 600 000 Hosennimmt das Logistikzentrumauf – und hat dabei auf zweiweiteren Etagen noch Platzreservenfür 400 000 weitere.Energieeffiziente IntralogistikAntriebe, die sitzenBei Brax in Herford sitzt vor allem erstmal eines – die Hose. Damit dies so bleibt, investiertdas hinter dem Label Brax stehende Unternehmen Leineweber in effiziente Prozessketten.Ein Beispiel dafür ist die im Sommer 2011 in Betrieb genommene Kommissionierungsanlagevon Dürrkopp Fördertechnik. Mit ihr ist es gelungen, hohe Materialflussleistungauf engem Raum zu erreichen – und dies besonders energieeffizient.Mehr als 600 000 Hosen nimmtdas Lager von Brax heute aufdrei Etagen auf. „Die Hosenautomatisch reinfahren ohne feste Lagerplätze,um sie anschließend nach Auftragkommissioniert wieder zu entnehmen –5 000 Stück pro Stunde. Die gleiche Anzahlbeim Einlagern. Das war die Aufgabenstellung“,fasst Dirk Sieksmeier, Entwicklungsleiterbei Dürkopp, die Eckpunktedes Projekts knapp zusammen.Rund sieben Millionen Euro hat das Unternehmenin die neue Kommissionierungsanlageinvestiert. „Das Fertigwarenlagerfür 600 000 Hosen basiert auf demPickspeichersystem, einer Weiterentwicklungder existierenden Rolladaptertechnikvon Dürkopp“, erläutert Sieksmeier.Mithilfe eines neu entwickelten Speicherkonzeptsmit verminderten Teileabständenerreicht die Anlage eine hohe Lagerdichte.Obendrein machen die verwendetenAdapter die Anlage bügeltolerant. Dasheißt, auch auf unterschiedlichen Bügelnlassen sich Kleidungsstücke sicher einlagern.Die Rolladapter sind zur Identifizierungmit RFID-Transpondern ausgestattet,die für hohe Lesesicherheit und Transparenzsorgen. Informationen wie Mengeund aktueller Lagerplatz einzelner Artikellassen sich so jederzeit abrufen.Energiesparsame Fahrt auf 288 AchsenFür das Antriebskonzept sind nur kleineAntriebseinheiten nötig, um die kugelgelagertenRollen der Adapter zu bewegen.„Wir reduzieren im Vergleich zu herkömmlichenLösungen mit Gleitschienenund entsprechend hohen Reibwiderstän-76 IEE · 3 2012


PRAXIS Intralogistik[1] [2]den den Energieverbrauch drastisch“,stellt der Entwicklungsleiter fest. Aufgrundder Auslegung durch den ProjektpartnerLenze benötigen die neuen, energieeffizienterenAntriebseinheiten mit geringerDrehzahl im niedrigen Drehmomentennur 300 W. Drei Achsen sindnotwendig, um die Module zum Einpuffern,den Kettenspeicher mit fixer Ketteund den unabhängigen Kettenspeicheranzutreiben. Jeder Speicher kann maximal7 000 Hosen aufnehmen. Von diesenSpeichern gibt es 32 auf jeder der dreiEbenen – bei drei Achsen pro Speicher benötigtdas Antriebskonzept also insgesamt288 Achsen. „Für uns kam für dieseAufgabe nur eine Umrichterlösung inFrage. Wir brauchen variable Drehzahlsollwerteund das möglichst preiswert“,erläutert Dirk Sieksmeier.Gemeinsam mit Lenze entstand eine Lösungaus Inverter Drives 8400 in der AusbaustufeStateline zusammen mit effizientenKegelradgetriebemotoren vom selbenHersteller. Die Umrichter der neuen L-force-Generation wurden in der Anlagezu Einheiten von 16 Antrieben in kompaktenSchaltschränken dezentral so verteilt,dass die geschirmten Motorleitungenmöglichst kurz waren. Die Kommunikationzur übergeordneten Soft-SPS habendie Ingenieure elegant gelöst. Sieksmeiererläutert: „CAN eignet sich im Feld nichtso gut und andere Protokolle wären fürdiesen Einsatz zu teuer gewesen.“ Die Lösung:Kommunikation innerhalb desSchaltschranks per CAN über den serienmäßigan Bord der Frequenzumrichterbefindlichen Systembus – und von dortper Switch weiter mit Ethercat zur übergeordnetenSoft-SPS.D-831-ReadyCable 188x65_D-831-ReadyCable 188x65 19.10.10 10:23 Seite 1[1] Die Frequenzumrichter sind zu räumlichen Inselnzusammengefasst.[2] In Reihe montiert: Die Kegelradgetriebemotorenempfehlen sich im Vergleich zu Schneckengetriebenvor allem durch ihren guten Wirkungsgrad.5 000 Hosen pro Stunde auf die richtigeReihe gebrachtIn der täglichen Praxis werden die Bekleidungsstückeauftragsbezogen aus denSpeichern entnommen. „Die durchschnittlicheBestellmenge liegt in Webshops zumBeispiel bei 2,7 Teilen“, erklärt der Entwicklungsleiter.5 000 schafft die Anlagepro Stunde – nicht zuletzt aufgrund derintelligenten Entnahme aus den Lagerspeichernund des anschließenden In-dierichtige-Reihenfolge-Bringensüber dreistufigeMatrixsortierer. Hier übernehmenebenfalls L-force-Frequenzumrichter denAntrieb – allerdings auf dezentrale Weise.Aufgrund der räumlichen Verteilung derAntriebe fiel die Wahl hier auf einbaufertigedezentrale Lenze Drive Packages, einerTechnik, die auch bei den Hauptförderstreckenim Brax-Materialfluss imEinsatz ist. Die Drive Packages bestehenaus einem Asynchronmotor mit Kegelradgetriebeund einem direkt angebautenFrequenzumrichter der Reihe 8400 Motec.Ein Vorteil dieser Antriebslösung resultiertaus dem Konstruktionsprinzip derMotoren und dem Betrieb mit 120 Hz:Die neuen Drehstrommotoren MF ➜Konfektionierte Antriebsleitungen ab 24h.1335 definierte Standardleitungen für Antriebssysteme! Nach Lenze, Rexroth, SEW, Fanuc, Siemens, Heidenhain, ELAU, Danaher Motion, B&R .../readycable... Keine Mindestbestellwerte ... Keine Zuschläge für Kleinmengen ... KeineSchnittkosten ... Jede Wunschlänge ... Verpackung kostenlosLeistungs-, Servo-, Geber-, Signal-, Motorleitungen ... kleinste Biegeradien ab 7,5xd ... Tel. 02203-9649-842 ... Mo.-Fr. 8 bis 20h Sa. bis 12hBesuchen Sie uns: LogiMAT - Halle 3 Stand 409; Hannover Messe - Halle 17 Stand H04IEE · 3 201277


PRAXIS Intralogistik[3] Thomas Rattay von Lenze, Dirk Sieksmeiervon Dürkopp und Heinrich Gallus von Brax (vonlinks) sind stolz auf ihre Intralogistiklösung.[3]können um bis zu zwei Baugrößen kleinerausfallen als herkömmliche Asynchronmaschinengleicher Leistung. Wegen derhöheren Drehzahl der Motoren reichtbeispielsweise für 1,5 kW Nennleistungdie Baugröße 71 aus – ein herkömmlicherDrehstrommotor verlangt hierfür Baugröße90. Die mehr als doppelt so hoheDrehzahl der Motoren kompensiert derMotor mit einer entsprechend höherenGetriebeübersetzung. Diese ist ohne zusätzlicheStufe möglich, weil das Getriebeeingangsritzelper Kegelpressverbandkraftschlüssig in die Motorausgangswellegepresst wird.Passform und Imagegewinndurch EnergieeffizienzEin weiteres technisches Detail sticht heraus,weil es für Energieeffizienz und Kostenreduzierungsteht: der Modus ‚VFCeco‘. Mit diesem arbeiten bei dieser Intralogistikanwendungsowohl der 8400 Motecals auch das Schaltschrankpendant,die Inverter Drives 8400 Stateline. DieFunktion ist darauf ausgelegt, den Magnetisierungsstromeines Asynchronmotorszu verringern. Dazu wird automatisch derEigenbedarf des Motors ermittelt und derjeweils notwendige Magnetisierungsstroman die Belastung angepasst. Geradebei Teillast von Drehstrommotoren liegtdieser in der gängigen Praxis höher, als esdie Betriebsbedingungen eigentlich erfordern.Mit dem Energiesparmodus sinkenim Teillastbereich die sonst üblichen Verlusteum bis zu 30 %.Neben Aspekten wie Ausfallsicherheitund den generellen Vorteilen des Rolladapterszählte vor allem die Energieeffizienzzu den maßgeblichen Kriterien beider Systemauswahl. „Wir haben im Vorfeldzum Beispiel die Anschlussleistungenals wesentliche Kenngröße bei einzelnenAnbietern abgefragt, damit wir wissen,worüber wir überhaupt sprechen“, stelltHeinrich Gallus, Leiter Logistiksystemebei Brax/Leinweber, fest. Denn er ist davonüberzeugt, dass die Energiekostenweiter steigen werden. Im gleichen Zugewachse die Erwartungshaltung der Konsumentenan die Industrie, energiesparenderzu produzieren. „Die grüne Logistikwird hier Thema sein“, sagt Gallus undist davon überzeugt, dass die Energieeffizienzmittelfristig auch zum festen Teil einesMarkenimages aufsteigt. AutorThomas Rattay,ist Key Account Manager bei der Lenze SE.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum FrequenzumrichterLink zum Anwender➜750iee0312PRAXIS IntralogistikGigabit-Ethernet-KamerasTreiberpaket inklusiveAS-iSafety-FamilieBasler: Kameras der Scout-light-Serie sind nun in vier Modellen jeweilsals Monochrom- und Farbvariantemit Gigabit-Ethernet-Schnittstelleund unterschiedlichen CCD-Sensoren erhältlich. Die GeräteSlA640-74gm/gc, SlA780-54gm/gc, SlA1390-17gm/gc und SlA1400-17gm/gc liefern nützliche Features.Ein kostenloses Pylon-Treiberpaketund ein System-Development-Kitermöglichen einfache Systemintegrationund Kamerahandhabung.Dazu kommt ein breites Angebot anpassendem Kamerazubehör.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Produkt205iee0312Bernstein: Das AS-Interface-Portfoliofür Safety-at-Work reicht vonSicherheits-Slaves wie Verriegelungsschaltermit und ohne Zuhaltung,Scharnier- und Seilzugschalterbis zu berührungslosen Sicherheitsschaltern.Durch diese Schnittstelleist kein zusätzliches I/O-Modulnötig, um das Interface mit einemSensor oder Aktor zu verbinden. ZurProduktfamilie gehört ein Bedienfeldsowie ein Not-Halt-Taster fürSchutzzaunprofile mit 40 mm Breite.Den Status des Tasters zeigt einzweifarbiges Display im Druckknopfan.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Unternehmen611iee031278 IEE · 3 2012


PRAXIS IntralogistikTouch-BedienterminalsSchafft 100 Meter mit LeichtigkeitFrequenzumrichterLeistet mehrBildquelle: SigmatekEthernet-Kabel übertragen. Nebender RJ45-Schnittstelle haben diePanels standardmäßig front- undrückseitig je einen USB-2.0-Anschluss. Optional lassen sichChipkarten- oder RFID-Leser integrieren.Das hochstehende Panelmisst 360 x 462 x 57 mm und besitztein 19“-TFT-Farb-Touchdisplaymit LED-Hintergrundbeleuchtung.Eine 15“-Version ist geplant. DieGeräte benötigen keinen eigenenProzessor.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Produkt306iee0312Bildquelle: RockwellSigmatek: Distanzen bis zu 100 müberbrücken diese BetriebssystemunabhängigenBedienpanels, diesämtliche Signale zum abgesetztenDisplay über ein einziges Standard-Rockwell: Das neue Modell derFrequenzumrichter-Serie Allen-Bradley Powerflex 755 verfügt übereinen erhöhten Leistungsbereichbis 900 kW und 600/690 V Betriebs-spannung. Der Umrichter stellt eineerweiterte Fehlerdiagnose und DC-Bus-Optionen zur Verfügung. Durchdiese Optionen können Anwenderden Frequenzumrichter mit anderenApplikationen im selben Zwischenkreisbetreiben, um bei verschiedenenAntriebsprofilen Energie einzusparen.Wie alle Frequenzumrichterder Serie bietet dieser einen eingebautenEthernet-Anschluss und fünfoptionale Steckplätze.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Unternehmen455iee0312ImpressumREDAKTIONDipl.-Ing. Harald Wollstadt (hw), Chefredakteur (v. i. S. d. P.),Tel. +49 (0) 6221489-308, Fax +49 (0) 6221489-482E-Mail: harald.wollstadt@huethig.deDipl.-Journalistin (FH) Melanie Feldmann (mf) Tel. -463E-Mail: melanie.feldmann@huethig.deDavid Löh (dl), M.A., Volontär, Tel. -377E-Mail: david.loeh@huethig.deKlaus Heyer (Assistenz), Tel. -345E-Mail: klaus.heyer@huethig.deANZEIGENAnzeigenleitung:Anja Breuer, Tel.: +49 (0) 6221489-326E-Mail: anja.breuer@huethig.deMediaberater:Hagen Reichhoff, Tel.: -304E-Mail: hagen.reichhoff@huethig.deSonderdruckservice:Klaus Heyer, Tel. -345E-Mail: klaus.heyer@huethig.deAnzeigendisposition:Martina Probst, Tel. -248E-Mail: iee-dispo@huethig.deZurzeit gilt Anzeigenpreisliste Nr. 50 vom 01.10.2011VERLAGwww.all-electronics.de57. JahrgangISSN 1434-2898Hüthig GmbH, Im Weiher 10, 69121 Heidelberg,Tel.: 06221/489–0, Fax: 06221/489–481, www.huethig.deHandelsregister-Nr. 703044Geschäftsführung: Fabian MüllerVerlagsleitung: Rainer SimonVertrieb: Stefanie GanserProduktmanager Online: Philip FischerLeser-Service:E-Mail: leserservice@huethig.deTel.: 06123/9238–257, Fax: 06123/9238–258Abonnement-Service:E-Mail: aboservice@huethig.deTel.: 06123/9238–257, Fax: 06123/9238–258IHRE KONTAKTE:Redaktion: Telefon: 062 21/489–308, Fax:–482Anzeigen: Telefon: 06221/489–363, Fax:–481Abonnement- und Leser-Service:Telefon: 06123 /9238–257, Fax: –258Leitung Herstellung: Horst AlthammerArt Director: Jürgen ClausLayout: Karin KöhlerDruck: Vogel Druck und Medienservice GmbH & Co. KG,Leibnizstr. 5, 97204 HöchbergErscheinungsweise: 10 Ausgaben jährlichBezugsbedingungen/Bezugspreise 2012(unverbindliche Preisempfehlung):Jahresabonnement (inkl. Versandkosten)Inland €179,00; Ausland €188,00;Einzelheft €19,00 zzgl. Versandkosten.Der Studentenrabatt beträgt 35%. Kündigungsfrist:Jederzeit mit einer Frist von 4 Wochen zum Monatsende.Alle Preise verstehen sich inkl. MwSt.© Copyright Hüthig GmbH 2012, Heidelberg. Eine Haftung für dieRichtigkeit der Veröffentlichung kann trotz sorgfältiger Prüfung durchdie Redaktion, vom Verleger und Herausgeber nicht übernommenwerden. Die Zeitschrift und alle in ihr enthaltenen Beiträge und Abbildungensind urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung außerhalbder engen Grenzen des Urheberrechtsgesetzes ist ohne Zustimmungdes Verlages unzulässig und strafbar. Das gilt insbesonderefür Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und dieEinspeicherung und Bearbeitung in elektronischen Systemen. Mitder Annahme des Manuskriptes und seiner Veröffentlichung in dieserZeitschrift geht das volle Verlagsrecht für alle Sprachen und Ländereinschließlich des Rechts zur Übersetzung, zur Vergabe vonNachdruckrechten, zur Einspeicherung und Bearbeitung in elektronischenSystemen, zur Veröffentlichung in Datennetzen sowie Datenträgernjedweder Art, namentlich der Darstellung im Rahmen von Internet-und Online-Dienstleistungen, zur Herstellung von Sonderdrucken,Vervielfältigungen und Mikroverfilmungen an den Verlag über.Dies gilt auch für die auszugsweise Wiedergabe sowie den Nachdruckvon Abbildungen. Die Wiedergabe von Gebrauchsnamen, Handelsnamen,Warenbezeichnungen und dgl. in dieser Zeitschrift berechtigtauch ohne besondere Kennzeichnung nicht zu der Annahme,dass solche Namen im Sinne der Warenzeichen- und Markenschutz-Gesetzgebung als frei zu betrachten wären und daher von jedemannbenutzt werden dürfen.Für unverlangt eingesandte Manuskripte wird keine Haftung übernommen.Mit Namen oder Zeichen des Verfassers gekennzeichneteBeiträge stellen nicht unbedingt die Meinung der Redaktion dar. Esgelten die Allgemeinen Geschäftsbedingungen für Autorenbeiträge.AUSLANDSVERTETUNGENFrankreich, Belgien:SL REGIESophie Lallonder12, allée des CrétellesF-37300 Joué-Lès-ToursTel.: +33/2/47 38 24 60, Fax: +33/2/90 80 12 22E-Mail: sophie.lallonder@wanadoo.frGroßbritannien, Irland, Kanada, USA:Marion Taylor-Hauser,Max-Böhm-Ring 3D-95488 EckersdorfTel.: +49/921/31663, Fax: +49/921/32875E-Mail: taylor.m@t-online.deAngeschlossen der Informationsgemeinschaftzur Feststellung der Verbreitungvon Werbeträgern (IVW), (Printed in Germany)Datenschutzhinweis:Ihre Angaben werden von uns für die Vertragsabwicklungund für interne Marktforschung gespeichert, verarbeitetund genutzt und um von uns und per Post von unseren Kooperationspartnernüber Produkte und Dienstleistungen informiertzu werden. Wenn Sie dies nicht mehr wünschenkönnen Sie dem jederzeit mit Wirkung für die Zukunft unterleserservice@huethig.de widersprechen.IEE · 3 201279


PRAXIS IntralogistikFeldbus/Sensor-GatewayEinfach anschließenways verbinden Sensoren mitRS232 Schnittstelle, beispielsweiseODSL 9, ODS 96B oder ODSL 30,über ein Schnittstellenkabel mitM12-Anschluss. All diese Verbindungsmöglichkeitenmachen sie zumodularen Anschlusseinheiten, dieLeuze : Die MA-200i-Gateways verfügenab sofort über zusätzlicheSchnittstellenkabel und modulareAnschlüsse, die es ermöglichen,optische Distanzsensoren des Herstellersin Ethernet- und Feldbusnetzwerkeeinzubinden. Die Gateeineneinfachen Zugang zu Ethernet-,Profibus- und Profinet-Netzwerkenermöglichen.infoDIREKTwww.all-electronics.deLink zum Produkt600iee0312Bildquelle: LeuzeHuman MachineInterface (HMI)ProzessebeneSafety & SecurityHöchste Sicherheitfür alle Fälle – bis IP69KHier entsteht unser Anbieterverzeichnis „Markt & Kontakt“,wo sich Einkäufer und Lieferanten suchen und finden.Als Anbieter können Sie Einkäufer ganzjährig kostengünstigauf Ihre Produkte aufmerksam machen undIhren Katalog anbieten.Sichern Sie sich einen Platz in Ihrer Wunschrubik einfachper Fax-Coupon, Telefon oder E-Mail.www.contrinex.deWeitere Infos unter:+49 (0) 6221 / 489-304 oderhagen.reichhoff@huethig.de❏ JA, ich buche Markt & Kontakt*❏ Unterbreiten Sie mir ein unverbindliches AngebotAnzeigenformat:Breite: 41mm (1spaltig)Höhe: _______ mm Mindesthöhe 20mmFarbe: ❑ farbig ❑ s/w(4,25 € pro mm Höhe) (€ 2,80 pro mm Höhe)Rubrik 1) : ______________________________________Online-Eintrag in Kombination:❑ PLUS-Eintrag ❑ PROFI-Eintrag€ 100,- / Jahr € 250,- / Jahr* Bedingungen: Der Auftrag erstreckt sich über 12 Kalendermonate, danach läuft er bis auf Widerruf. Kündigungensind mit sechswöchiger Frist zum Ende der Laufzeit möglich.Datenschutzhinweis: Ihre freiwilligen Angaben werden zusammen mit den für die Vertragsabwicklungerforderlichen Bestellangaben von uns und den Unternehmen der Süddeutscher Verlag Mediengruppe,unseren Dienstleistern sowie anderen ausgewählten Unternehmen verarbeitet und genutzt, um Sie überProdukte und Dienstleistungen zu informieren. Wenn Sie dies nicht mehr wünschen, schreiben Sie bitte an:hagen.reichhoff@huethig.deFirma:Abteilung (mit interner Kurzbezeichn.):Name, Vorname:Firmenanschrift (Straße, HsNr.):Firmenanschrift (Land, PLZ, Ort):Tel.*:E-Mail*:Datum/Unterschrift:*freiwillige AngabenFAX +49 (0) 6221 489-4821)Rubriken zur Auswahl:Leitebene❏ Prozessvisualisierung❏ Fernwartung –Fernwirktechnik❏ Condition-Monitoring❏ SCADA / MES-Systeme❏ Engineering Tools (PLM/CAx)Prozessebene❏ Human Machine Interface (HMI)❏ Bildverarbeitung❏ Industrie-PC❏ Steuerungen❏ Safety & SecurityFeldebene❏ Antriebstechnik(mechanisch / elektrisch)❏ optische / dimensionelleMesstechnik❏ industrielle Kommunikation❏ Kabel & Stecker, Interfaces,Schaltschränke, Gehäuse80 IEE · 3 2012


TECHNIK Medien für TechnikerDie IEE Redaktion besprichtNachgeschautTV-Kritik➜ NanoIn dieser Folge des Wissensmagazins stellt derModarator Ingolf Baur unter anderem einen Beitragüber unsere Abhängigkeit von elektrischerEnergie vor. Dabei zeigt der Bericht, welche Gefahrendrohen, wenn der Strom tatsächlich einmalfür eine ganze Woche ausfallen würde. Deranschließende Beitrag wagt einen Blick in dieZukunft und erklärt, wie ein stabiles Stromnetzohne Großkraftwerke aussehen könnte.Mi., 17. Februar 2012, 18:30 Uhr, 3SatVerkehrsunfälle ereignen sich im ganzen Land,die elektronische Kommunikation fällt aus, keinFahrstuhl, keine U-Bahn fährt mehr. Selbst Bargeldwird knapp, weil die Bankautomaten streiken.Das wären die unmittelbaren Folgen einesplötzlichen, landesweiten Zusammenbruchs derStromnetze. Die wichtigsten Netzteilnehmer wieAtomkraftwerke oder Krankenhäuser besitzenzwar eigene Stromgeneratoren. Doch die sindnur für einen 48-stündigen Notbetrieb ausgelegtund Außerdem auf Diesel angewiesen, dessenNachschub nicht gesichert ist.Bildquelle: Tryfonov - Fotolia.comDieses Horrorszenario konjugiert der Bericht systematischdurch: Verkehr, Kommunikation, Produktion,Nahrungsmittelversorgung, bis hin zuröffentlichen Ordnung. Alles bricht zusammen. Dazubekommt der Zuschauer eindrückliche Bildervon Verkehrsunfällen, ausfallenden Zapfsäulenoder langen Schlangen vor Supermärkten präsentiert.Es ist klar, Endzeitstimmung ist angesagt.Dieses Szenario könnte ein intelligentes Stromnetzverhindern: Sogenannte Smartmeter vertei-len die (regenerative) Energie aus dezentralenKraftwerken. Sie schalten bei Produktionsspitzen,etwa bei starkem Wind, elektrischeGeräte wie Waschmaschinen oder Ladegeräteein. Bei Verbrauchsspitzen trennen sie sie vomNetz. Flexible Strompreise sollen den Verbrauchzusätzlich regulieren und so für ein stabilesStromnetz sorgen. Der Bericht zeigt demZuschauer hier anstelle des Weltuntergangs beiStromausfall eine schöne Science-Fiction-Utopie. Grafiken und Computeranimationenunterstreichen diese Stimmung.IEE-Fazit: Spannend ist das Thema Energie aufjeden Fall. Ein wenig Tiefe bekommt die Sendungals der Moderator Baur die Gelegenheitnutzt, auf die Rolle der Stromhändler bei Spannungsschwankungenim Netz hinzuweisen– sehr löblich. Dagegen bleiben die beiden Berichteleider sehr oberflächlich. Anknüpfungspunktean die aktuellen Entwicklungen, geradein Bezug auf die Förderung der regenerativenEnergien, bleiben praktisch aus. Dafür gibt’s insgesamt3 von 6 IEE-Punkte.Die IEE Redaktion empfiehltTechnik fürs SofaTV-VorschauSa., 10. März 2012➜ Der Luxusflieger – Ein Edeljet wird gebautWenn es um den Aus- und Umbau von VIP-Flugzeugengeht, ist eine Flugzeugwerft aus Hamburgdie Nummer eins. Die mehr als 400 Handwerker,Designer und Ingenieure richten sichganz nach den Wünschen des Kunden.9:20 Uhr, N24➜ Geheimnisse des Weltalls: RaumsondenWeltraumsonden zeichnen Bilder auf, analysierenGesteinsproben und können sogar riechen– gesteuert durch Funksignale, die Millionen vonKilometern zurücklegen. Dutzende dieser Hightech-Kundschaftersind in den letzten Jahrzehntengestartet und haben Planeten, Asteroidenund Kometen erforscht.1:45 Uhr (Nacht auf Sonntag), N24Mo., 12. März 2012➜ Moderne Wunder:Leonardo Da Vinci – Der ErfinderFast 500 Jahre nach seinem Tod fasziniert unsLeonardo da Vinci noch immer. Doch während diemeisten Menschen Leonardo als großartigenKünstler kennen, war er auch ein bemerkenswerterWissenschaftler und Erfinder.19:30 Uhr, ZDFinfoFr., 23. März 2012➜ Hitec: Bolivien im Lithium-Rausch – Das neueGold der AndenLithium gilt als Schlüsselrohstoff der nächstenJahrzehnte. Das leichteste Metall der Erde, das inHandys und Laptops steckt, soll Bolivien reich machen.15:15 Uhr, ZDFinfoSa., 24. März 2012➜ Future Weapons – Keine DeckungFerngesteuerte Roboter, hoch sensible Radargeräteund Waffensysteme, die den Gegner mittelsakustischer Signale außer Gefecht setzen. DieSendung beschäftigt sich mit den neuesten Errungenschaftenauf dem Gebiet der Militär-Technik.23:15 Uhr, DMAXSo., 1. April 2012➜ Hitec: Weltraumtourismus – Die Öffnungdes AllsInzwischen werden Milliarden in die Entwicklungneuer, günstigerer Weltraumflieger gesteckt.Das könnte der Anfang eines neuen Weltraumtourismuswerden. Mitten in der WüsteNew Mexicos (USA) wird gegenwärtig mitSpaceport America der erste Weltraumflughafennur für Touristen gebaut.15:30 Uhr, 3satBildquelle: fotolia.comIEE · 3 201281


VORSCHAU FirmenverzeichnisVorschau auf IEE 04/12Bildquelle: Hannover MesseHannover Messe 2012Vom 23. bis 27. April 2012 tritt die Industrie inHannover wieder zum alljährlichen Show-Laufenan. Mit dabei ist diesmal als Partnerland China,das schon in den vergangenen Jahren immerstärker mit ausstellenden Firmen vertreten war.Die acht Messen stehen unter dem Motto ‚greentelligence‘.Das Trendthema Energieeffizienzbeziehungsweise Effizienz an sich, steht wiederim Mittelpunkt.InserentenBildquelle: BerghofLeistungsfähige I/Os auf kleinem RaumI/O-Erweiterungskarten für die DisplaysteuerungDC 1000 von Berghof helfen, die Niet-Steuerungender Werner Krayer Systemtechnik leistungsfähigerzu gestalten. Mit dem System lässt sichdie Zahl des Ausschusses, der Nieten im Prozess,senken. Und das, ohne mehr Platz in der Maschineund im Schaltschrank einzunehmen. Denn dieKarten sind nur 108 mm breit und 56,6 mmhoch.Bildquelle: Messe DüsseldorfPraxis: DruckmaschinenDie Druckmaschinen sind zurzeit eine schwergebeutelte Branche – beispielhaft gab Manrolandim Januar die Insolvenz bekannt, HeidelbergerDruck entlässt weltweit 2 000 Mitarbeiter. Um dieProbleme der Druckmaschinen-Hersteller undeventuelle Lösungsansätze geht es im Praxis-Schwerpunkt ‚Automatisierung für Druckmaschinen‘.Autem4.USBeckhoff 11Beijer Electronics 43Bernstein 27Bihl+Wiedemann 55, 56, 57Börsig 63Deutsche Messe 7Di-Soric 59Distrelec Schuricht2.USEmba-Protec3.USEmtron 61, 73Escha 67UnternehmenABB 8, 15ADL Embedded Solutions 16AM-Automation 68AMC 64B&R 17, 25Balluff 56Basler 78Baumer 71Baumüller 56Beck IPC 29Beijer Electronics 15Belden 57Berner&Mattner 12Bernstein 47, 78Bihl+Wiedemann 15Bosch Rexroth 65Bressner 47Cadfem 15CLPA 16Comp-Mall 39Contrinex 55Danfoss 15Data Translation 54Deditec 39, 67Dehn+Söhne 67Digicomm 67E+E Elektronik 55Eaton 12, 60Emtron Electronic 54Endress+Hauser 7, 17Ergosign 15E-T-A 58FDT Group 15Gantner 17GBM 56Gefran 54GE Intelligent Platforms 25Euchner 29Hilscher 47HMS 15IBH Softec 19Icotek 65Igus 77Insevis 35Kienzle 46Lohmeier 37MB Connect Line 17Micro-Epsilon 3MKU 16Göhringer 15Harting 54Heidolph 54, 61Helmholz 15Hilscher 12, 15Hima 68, 71HMS 15Hummel 47Husum & Congress 18Hy-Line Computer Components 12IDS 17Industrie Informatik 26Innominate 20Inosoft 15Institut für Integrierte Produktion Hannover 12Insys Icom 15, 64Ipetronik 17Isagraf 16Itac Software 12Jacob 62Jakob Hatteland Computer 68Karlsruher Instituts für Technologie 68KHS 17KML 56, 61Kollmorgen 7Kontron 7Lenze 48, 76Leuze 80Lyconsys 24Maxon Motor 15MB Connect Line 15, 24Memex 8Mesco Systems 55Microcontrol 55Micro-Epsilon 35Mitsubishi Electric 15, 66Molex 57Pilz 5Renesas 23RittalTitelseiteSchlegel 60SSV 45Strobl 22, 28, 34Systeme Helmholz 25Turck 61TR Systems 38, 39Universal Robots 64Zuken 24MSC 39National Instruments 25, 35, 66OGP Messtechnik 65Omron 15OPC Foundation 15Patlite 40Pepperl+Fuchs 65Pfannenberg 40Phoenix Contact 32, 66Phytec 15Plexus 7Procentec 12, 15Prodynamics 24Rittal 48, 52, 57Rockwell 29, 79Rollon 12RS Components 60Schneider Electric 40Sercos 15SEW-Eurodrive 68, 74Sick 68Siemens 29, 44Sigma 15Sigmatek 79Spectra 35TWK 54Unidor 15Universität Freiburg 68Videc 15Werma 34, 40Westermo 57Wibu-Systems 36Wind River 16Wöhner 12Yaskawa 65


„Profitieren und gleichzeitig einenBeitrag für die Umwelt leisten.“Schutzverpackungen mit Verstandmüssen sich „flexibel“ den ändernden Prozessendes globalen Wirtschaftsmarktes anpassen.- Kein zusätzliches Füllmaterial (z.B. Schaum, etc.)- Umweltfreundlich, da ungetrennt zum Altpapier- Wiederverwendbar- Dadurch niedrigerer CO 2-Fußabdruck- Reduzierung der Verpackungsvielfalt um bis zu 90%- Extrem schneller Verpackungsvorgang- Höchster Schutz für sensible Produkte- Präzise Kalkulation der ProzesskostenJetzt informieren und mit unseren VerpackungenCO 2und Prozesskosten reduzieren.www.emba-protec.deEmba-Protec GmbH & Co. KGTelefon +49 (0) 57 33 881 97-0info@emba-protec.de®


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