Leben & Freude 2/2009

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Leben & Freude 2/2009

Baumeistermit HerzEcht!Ein WienerOriginalBis in die Haarwurzeln ist Karl Ebinger stolzerWiener. Der Liebe zu seiner Heimatstadt hat erbereits 1944 das Heft „Unser Wien“ gewidmet, dasmit heiteren Geschichten und Liedern begeisterte.Karl Ebinger, Jahrgang 1922, ist ein unkonventioneller Mensch. Nach seinerBeziehung zu Wien gefragt, singt er mit einem Lächeln auf den Lippen„Hör’ i a Weanaliad“. Wien und der Herr Baumeister, das ist halt eine besondereLiebe und mehr als nur ein Lippenbekenntnis. So schrieb er 1944mit Gleichgesinnten ein Heft, das der Lebenslust gerecht wurde. „UnserWien“, das leider über die erste Ausgabe nicht hinauskam, enthielt unterhaltsameGeschichten über Johann Strauß und Fanny Elßler, zutiefst wienerischeDialoge und das Wienerlied „Mir Weaner san Lamperln“. „Ichhabe mir damals gedacht, in der Tristesse des Krieges brauchen die Wienerinnenund Wiener eine kleine Aufheiterung. Und ich kann sagen, den Leutenhat das Heft gefallen.“ Spaßige Anekdoten hat er auch heute immernoch parat. Was ihm den Rüffel seiner Frau einbrachte, ein Dampfplaudererzu sein. Natürlich ein sympathischer, sonst wäre sie nicht schon seit54 Jahren glücklich mit ihm verheiratet.GRATIS INTERNETKURSSelbstständig surfenTelekom-Austria-Lehrlingebegleiten SeniorInnen einenTag lang bei den erstenSchritten ins World WideWeb. Der praxisorientierteEinzelunterricht ist gratis.Dabei lernt man nützlicheAnwendungen wie etwaden E-MailVersand oderdas Suchen im Internet.Anmeldungen: „Erste Schritte insInternet!“, Tel. 01/535 05 25-10,26. 6., vier Termine: 9–10.30,11–12.30, 13-14.30, 15-16.30Uhr, Ort: Telekom Austria,2, Lassallestraße 9 (!, ")Am Nachmittag gemeinsamhinaus ins GrüneGünstige Gelegenheiten für SeniorInnen,um in Naherholungsgebiete zu fahren.Halbtagsausflüge bietet im Sommer wieder dasKuratorium Wiener Pensionisten-Wohnhäuseran. Mit dem Bus geht es z. B. ins Helenental,nach Laxenburg und Gumpoldskirchen. EineFahrt kostet 4 Euro. Alle Ausflüge finden vonMontag bis Donnerstag,jeweils von 13–18 Uhr,statt.Eine Anmeldungist nicht erforderlich. Es reicht, rechtzeitig bei der angegebenenAbfahrtsstelle zu sein.Noch bis September bietet die StadtWien allen SeniorInnen, die einen Sozial- bzw. Mobilpass haben,die Möglichkeit, günstig Urlaub in Österreich zu machen.Info: Klubdirektion des Kuratoriums Wiener Pensionisten-Wohnhäuser,Telefon 01/313 99-444, www.willkommen-im-klub.atFILMSTADT WIENNeuer Sisi-Film wirdin Wien gedrehtMehr als 50 Jahre nach denSisi-Filmen mit RomySchneider wird die Lebensgeschichteder Kaiserin neuverfilmt. Regisseur XaverSchwarzenberg will Sisials freiheitsliebende Frauzeigen. Gedreht wird bisJuli in Triest, Venedig undWien. 2008 wurde in Wiendie Vienna Film Commissiongegründet. Sie soll alsService- und BeratungsstelleFilmproduktionsfirmenDreharbeiten inunserer Stadt erleichtern.


06Kurz notiert Leben & FreudeGARTENTIPPWas Ihre Rosen liebenRosenpflege istnicht kompliziert.Im Juli sollman diePflanzen bis aufdas erste vollständigentwickelteBlatt zurückschneiden.Lästigsind Rosenkrankheitenund Schädlinge.Gegen dieBlattlaus helfen etwaSchmierseifenpräparate und einSud aus überbrühtem Knoblauchoder Zwiebeln. Bei Mehltaubefallsind Blattdünger und „Bittersalzplus“ probate Mittel. AproposDüngen: Zu viel Stickstoff führt zuweichen Trieben und weniger Blüten.Zu wenig Dünger begünstigtPilz- und Schädlingsbefall.Tipp: „Grüne Urlaubstage“, BlumengärtenHirschstetten mit Florarium, Rosarium unddem Palmenhaus. Bis Mitte Oktober Do–So,10–18 Uhr, Eintritt frei, Tel. 01/40 00-42110, 22., Spargelfeldstraße 75 (23A)Historieaus derStadtJUBILÄUMEin Klub fürFrauen45 Jahre: So langeschon gibt es den„Klub für Mütter“an der VolkshochschuleFavoriten.Aus den jungenMüttern wurdenFrauen mit großerLebenserfahrung,die sich nach wievor jeden Donnerstag zum Erfahrungsaustausch und zur Weiterbildungauf verschiedenen Wissensgebieten treffen. Gelegentlichstehen dabei auch Ausflüge wie ein Besuch bei BürgermeisterMichael Häupl und Nationalratspräsidentin Barbara Prammeroder eine Bezirksrundfahrt auf dem Programm. Karin Schmidt,SP-Bezirksrätin von Favoriten, betreut ehrenamtlich die wöchentlichenTreffs. Am 25. Juni, um 18 Uhr, wird das 45-Jahre-Jubiläumausgiebig gefeiert. Gäste sind herzlich willkommen!Klub der Mütter: VHS Favoriten, 10., Arthaberplatz 18 (67, 7A), donnerstags15.30–17 Uhr, Telefon 01/893 00 83, www.vhs.at/favoritenPromi-TippFotos: Christopher Klettermayer (1), Getty Images (1), ORF/Ali Schafler (1)Bio muss es seinBarbara Karlich ist eine TV-Ikone. Seit zehn Jahrenmoderiert sie fast täglich um 16 Uhr ihre Talkshow.Fürs Kochen bleibt ihr nur wenig Zeit. Schließlichbraucht auch ihre erst einjährige Tochter Gloria viel Aufmerksamkeit.Barbara Karlich „Ich esse besser, als ichkoche, aber ich bin sehr engagiert – beim Essen!“ Undes sollte bio sein! „Ich bin der größte Fan und Käuferinvon Bio-Produkten und lege beim Einkaufen allergrößtenWert darauf.“ Die TV-Talkerin isst gerne italienisch.Ihr Lieblingsrestaurant ist das „Sebastiano“. Ein sehrromantisches italienisches Restaurant im ältestenBiedermeierhaus auf der Wieden.Lokal-Tipp: Sebastiano, 4., Mayerhofgasse 22 (!, 1), Mo–Fr, 12–14.30& 18–24 Uhr, Sa 18–24 Uhr, Tel. 01/505 41 17, www.sebastiano.at


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14 Meine Stadt Leben & FreudeSo sichert die Stadt unseDie öffentlichen Dienstleistungen Wiens sind ausgezeichnet und Teil derhohen Lebensqualität. Das bestätigen auch immer wieder internationaleStudien. Hohe Versorgungssicherheit und nachhaltige Entwicklung stattProfitstreben müssen im Interesse der Bevölkerung erhalten bleiben.Bestes Quellwasser, umweltfreundlicheAbwasserentsorgung, eine verlässlicheMüllentsorgung, ein funktionierendesKanalsystem, ein dichtesöffentliches Verkehrsnetz. Wasnoch? Leistbare Gesundheits- undSozialeinrichtungen sowie ein Bildungsangebot,das an der Zukunftunserer Kinder nicht spart: Unterdem Begriff „Daseinsvorsorge“ werdenviele Services des alltäglichen Lebensin der Stadt zusammengefasst.Der hohe Standard dieser von Unternehmenund Abteilungen der StadtWien – etwa Wien Energie, WienerLinien und MA 48 – erbrachten Leistungenträgt maßgeblich zur hohenLebensqualität in unserer Stadt bei.Dahinter steckt viel Arbeit, Energieund Geld der Wiener Stadtverwaltung– und schlussendlich der SteuerzahlerInnen.Dies bestätigt auchdie internationale Studie des renommiertenBeratungsunternehmens„Mercer“ aus dem Jahr2008, der gemäß Wien die EU-Metropolemit der höchsten Lebensqualitätist.Ziel der Stadt Wien ist es, dieseServices weiterhin bürgerInnennah,zuverlässig, qualitativ hochwertigund sozial verträglich anzubieten.Daher ist die Aufrechterhaltung derwirtschaftlichen Wahlfreiheit beider Erbringung öffentlicher Dienstleistungenein wichtiges Anliegen:Jede Stadt soll selbst entscheidenkönnen, in welcher Form sie diesefür die BürgerInnen wichtigen Leistungenerbringt.LIBERALISIERUNG UNDDASEINSVORSORGESeit den 1980er-Jahren versuchtdie Europäische Kommission, denWettbewerb in einzelnen Sektorender Daseinsvorsorge zu forcieren.So wurden in der Zwischenzeit dieBereiche Telekommunikation undEnergie für den Markt geöffnet.War die Liberalisierung für die Bevölkerungdort von Vorteil, folgtdaraus nicht, dass eine Liberalisierungdes Wassers bzw. der Abfallwirtschaftebenso erfolgreich ist.Denn was auf den ersten Blick positiverscheint, zieht oft schwerwiegende Folgen nach sich: DerGedanke des Gemeinwohls müssteder am Gewinn orientierten Unternehmenskulturweichen.Das Wiener Wasser kommt aus den Alpen. Um die Qualität sicherzustellen und auch für künftige Generationen zuerhalten, investiert die Stadt Wien jährlich rund 50 Millionen Euro.


Leben & Freude Meine Stadt 15re LebensqualitätFotos: Buenos Dias (1), www.foto-julius.at (1)DIENSTLEISTUNGSRICHTLINIEIm Dezember 2006 trat die so genannteDienstleistungsrichtlinie derEuropäischen Union in Kraft. Damitkönnen Unternehmen aus Mitgliedstaatenab Ende Dezember 2009 ihreServices in allen Ländern innerhalbder Union anbieten und ausüben.Die Dienstleistungsrichtlinie hatin Europa zu heftigen Diskussionengeführt, da bei der Erbringung derDienstleistungen in erster Linie dieVorschriften des Heimatlandes desUnternehmens gelten. So kann dieEinhaltung nationaler Bestimmungennur eingefordert werden, wenndie öffentliche Ordnung, Sicherheit,Gesundheit oder der Umweltschutzgefährdet sind.DIENSTE SICHERSTELLENGemeinsam mit vielen anderen europäischenKommunen hat sich dieStadt Wien dafür stark gemacht,dass Leistungen der Daseinsvorsorgevon der neuen Dienstleistungsrichtliniegenerell ausgenommen bleiben.Wien konnte sich mit seiner Forderungnur teilweise durchsetzen. Imverabschiedeten Richtlinientext sinddie Bereiche Gesundheit und Teilesozialer Dienstleistungen vom Anwendungsbereichausgenommen.Andere Bereiche wie z. B. Wasserversorgungoder Müllabfuhr werdenvon der Richtlinie erfasst.Wien und den anderen Kommunenist es allerdings gelungen, für alleDienste der Daseinsvorsorge diewirtschaftliche Wahlfreiheit aufrechtzuerhalten.Das bedeutet, dassdie Stadt auch weiterhin entscheidenkann, ob sie etwa Dienste der Wasserversorgungoder der Müllabfuhrselbst erbringt oder durch Dritte erbringenlässt.JA ZUM QUALITÄTSWETTBEWERBDamit Dienstleistungen erschwinglichund verfügbar bleiben, ist es wesentlich,sie weiterhin im Verantwortungsbereichder Stadt zu belassen.Denn städtische Dienstleister orientierensich an den Bedürfnissen derMenschen ihrer Gemeinde und nichtan den Zahlen des nächsten Quartals,wie private Konzerne dies tun.So weit will es die Stadtverwaltungim Sinne aller WienerInnen nichtkommen lassen.Viele europäische Städte habenaufgrund negativer Erfahrungen bereitseinige Services der Daseinsvorsorgein den Bereich der Kommunezurückgeholt. So haben rund 100deutsche Städte wie Hannover dieMüllabfuhr wieder in die Stadtverwaltungeingegliedert. Nach Problemenmit privaten Firmen reinigt inFreiburg und Dortmund wieder dieStadtverwaltung die öffentlichenSchulen, Kindergärten und Sportstätten.IHRE STIMME ZÄHLTWien setzt alles daran, die hohe Qualitätdieser Dienstleistungen zu bewahrenund auszubauen. Daherwird sich die Wiener Stadtverwaltungim Sinne aller WienerInnenauch künftig dafür stark machen,dass Services aus dem Bereich derDaseinsvorsorge in kommunalerHand bleiben. Dafür bedarf es einersoliden Vertretung der Interessen derösterreichischen Städte im EuropäischenParlament in Brüssel. Mit derTeilnahme an der Europawahl am 7.Juni 2009 können die WienerInnenaktiv dazu beitragen, die StimmeWiens in der EU zu stärken.MEHR ZUM THEMADASEINSVORSORGEerfahren Sie bei einemBlick hinter die Kulissender Stadt ver waltung von23.–24. Mai auf demRathaus platz.Unterhaltsam und abwechslungsreichpräsentierensich die einzelnenMagistratsabteilun genmit einem buntenProgramm.


16 Meine Stadt Leben & FreudeIn Wien lässt es sichDas ist Lebensqualität: Bestes Trinkwasser aus derLeitung, saubere Straßen, günstige Öffis, bestemedizinische Versorgung auf Krankenschein, vieleAngebote für sozial Schwächere und zahlreicheKultur- und Freizeitmöglichkeiten.DURSTIG? EINFACH DEN HAHN AUFDREHEN UND DAS HOCHQUELLWASSER GENIESSEN.Für die Wiene rIn nen ist das selbstverständlich. Andere beneiden uns darum. Unser Wasserkommt von Rax, Schneeberg, Hochschwab und Schneealpe. Wien investiert 50 MillionenEuro jährlich, um die Wasserqualität auch für künftige Generationen zu sichern. Übrigens:Wien hat als erste Stadt der Welt, das Trinkwasser unter Verfassungsschutz gestellt. Damitsoll Wasser für alle leistbar bleiben und die Versorgung auch in Zukunft gesichert sein.www.wienerwasser.atUMWELTMUSTERSTADT WIEN.2.300 Kilometer, oder von Wien nach Paris und retour. Diese Streckekönnte man mit dem Wiener Kanalnetz überbrücken. Und nicht nur das.Denn eine halbe Milliarde Liter Abwasser werden täglich zu Europasmodernster Kläranlage transportiert. Damit kein Tropfen verloren geht,dafür sorgen die MitarbeiterInnen von Wien Kanal. 24 Stunden amTag und 365 Tage im Jahr. www.kanal.wien.atBARRIEREFREI DURCH DIE STADT.Schnell, verlässlich und barrierefreidurch die ganze Stadt – für SeniorInnennoch dazu zu besonders günstigenTarifen. Wien investiert in den öffentlichenVerkehr. Das Angebot wird laufenderweitert. So fährt die U2 ab 2010 bisAspern. www.wienerlinien.atFotos: Ingo Derschmidt (1), Getty Images (1), Picturedesk (1), Roland Dreger (1),Manfred Seidl (1), Bubu Dujmic (1), Stadt Wien Marketing (1)


Leben & Freude Meine Stadt 17gut lebenDO YOU SPEAK ENGLISH? Sie sprechen nicht Englisch? Sie könnten es aber lernen.Denn die Wiener Volkshochschulen bieten spezielle Sprach- wie auch andere Kursefür SeniorInnen. Das Lerntempo ist an die Bedürfnisse der KursteilnehmerInnen angepasst.Bücher und auch andere Lernmedien wie CDs kann man günstig in denBüchereien Wien ausborgen. www.vhs.at, www.buechereien.wien.atTIPP: Wer zuhause kein Internet hat, kann hier auch kostenlos surfen.„In Wien wird so viel für dieBetreuung von Seniorinnen undSenioren getan wie nirgendwosonst.“ Birgit Sarata, SängerinMEDIZINISCHE VERSORGUNG, AUF DIE MANSICH VERLASSEN KANN. Spitzenmedizin für alleist in Wien nicht nur ein Schlagwort. Unabhängigvon Einkommen, Herkunft, Alter und Geschlechtbekommt man jede notwendige Operation aufKrankenschein. Ein Beispiel ist Alfred Proksch.Der 100-jährige begeisterte Sportler konnte sichnur noch mit starken Schmerzen bewegen. Er bekamein neues Kniegelenk und wurde wieder fit.www.wienkav.atSoziale StadtGerade in schwierigen Zeiten können sich dieWienerInnen auf ihre Stadt verlassen. Wien investiertheuer mehr als eine Milliarde Euro, umsozial Schwächeren unter die Arme zu greifen.Information: http://soziales.wien.at undSozialRuf Wien des Fonds Soziales Wien unterTelefon 01/533 77 77.SAUBERE STADT.80 Prozent der WienerInnen sind mit der Arbeitder MA 48 sehr zufrieden. Das ergab eine aktuelleUm frage. Die orange Truppe entsorgt mehr alseine Million Tonnen Mist pro Jahr. Da gutnie genug ist, gibt es laufendVerbesserungen. Seit einem Jahrsind z. B. die „Waste Watcher“– eine mobile Einsatz truppeauf der Jagd nach Müllsün -derInnen – unterwegs.Ausreden gibt es keine, esstehen 15.000 Müll eimer,19 Mist plätze und 53 Prob -lem stoff sammel stellen zurVer fügung. Dazu kommen186.863 Sammelbehälter fürPapier, Kunststoff und Glas.Rund 195 Kilogramm Altstoffesammelt jede Wienerin bzw.jeder Wiener im Jahr.


18 Meine Stadt Leben & FreudeDie Europäische Union:Die Europäische Union ist ein Staatenverbund von derzeit 27 Mitgliedstaaten.Damit das Zusammenleben gut funktioniert, gibt es Rechtsvorschriften, die vomEuropäischen Parlament, dem Rat der Europäischen Union und der EuropäischenKommission erarbeitet werden.Das Europaparlament ist die europäische Volksvertretung:Seit 1979 werden die Abgeordnetenvon den EU-BürgerInnen direkt gewählt. DieWahl findet alle fünf Jahre statt – in Österreichheuer am 7. Juni.Dem Europäischen Parlament gehören ins -gesamt 785 Abgeordnete aus den 27 Mitgliedstaatenan. Sie vertreten die Interessen von fasteiner halben Milliarde Menschen in Europa. DieEuropa-Abgeordneten schließen sich in Fraktionenzusammen, von denen es derzeit sieben gibt.Sie decken das gesamte Meinungsspektrum zupolitischen Themen ab.Drei wesentliche Aufgaben. Seit der ersten Direktwahlim Jahr 1979 sind die Befugnisse desParlaments Schritt für Schritt erweitert worden.Heute teilt sich das Parlament die Gesetzgebungsfunktionmit dem Rat der Europäischen Union –auch Ministerrat. In den meisten Fällen gilt das sogenannte Mitentscheidungsverfahren.Dabei sind Parlament und Rat gleich be rech -tigt. Weiters übt das Parlament die Kontrolle überalle Organe der EU und insbesondere über dieEuropäische Kommission aus. Es entscheidetunter anderem über die Benennung der Kommissionsmitgliederund kann auch Untersuchungsausschüsseeinrichten.Die dritte wichtige Aufgabe ist die Budge -tierung des EU-Haushalts gemeinsam mit demMinisterrat. Sitz des Europaparlaments ist Straßburg.Dort finden jährlich zwölf Plenartagungenstatt. Die Ausschüsse und Fraktionen tagen inBrüssel. In Luxemburg hat das Generalsekretariatseinen Sitz.Neue Sitzverteilung. Da vor der kommendenEuropawahl am 7. Juni 2009 der Reformvertragvon Lissabon nicht rechtzeitig in Kraft sein wird,gilt übrigens der Vertrag von Nizza. Diesersieht im Parlament eine Reduktion der Sitze von785 auf 736 vor. Demnach ist Österreich statt mit18 Abgeordneten künftig mit 17 vertreten. ImFalle einer Ratifi zierung des Lissabon-Vertragsvor der Europa wahl 2014 würde Österreich19 Mitglieder stellen. www.europarl.at


Leben & Freude Meine Stadt 19Wer macht was?KOMMISSION WAHRT INTERESSEN: Sie ist von den nationalenRegierungen unabhängig: Die Europäische Kommissionvertritt und wahrt die Interessen der gesamten EU. Sie erarbeitetVorschläge für neue Rechtsvorschriften, die dem Parlamentund dem Rat vorgelegt werden. Vieles davon beeinflusstmaßgeblich den Alltag der BürgerInnen in Europa.Die Kommission ist auch die Exekutive der EU und somit für dieUmsetzung der politischen Maßnahmen, die Durchführung derbeschlossenen Programme und die Verwaltung der Finanz -mittel verantwortlich. Darüber hinaus ist sie die „Hüterinder Verträge“ und sorgt gemeinsam mit dem EuropäischenGerichtshof für die Einhaltung des EU-Rechts in den Mitgliedstaaten.Auf internationaler Ebene ist die Kommission dasSprachrohr der EU, zum Beispiel bei den Verhandlungen überein Klimaschutzabkommen (Kyoto-Protokoll).EIN MITGLIED JE STAAT. Die Europäische Kommission hat ihrenSitz in Brüssel und besteht derzeit aus 27 KommissarInnen– je eine/-r aus jedem Mitgliedstaat der EU. Ihre Ernennungerfolgt für jeweils fünf Jahre. Die Leitung der Kommission liegtbeim Kommissionspräsidenten.http://ec.europa.eu/austriaFotos: Europäisches Parlament (1), European Communities, 2009 (2)DER EUROPÄISCHE RAT.Der Europäische Rat setzt sich aus den Staats- und Regierungschefsder 27 Mitgliedsländer, deren AußenministerInnen sowiedem Präsidenten der Kommission zusammen. Diese Einrichtungtagt vier Mal im Jahr und legt die politischen Leitlinien der EU fest.MINISTER TREFFEN EINANDER IM RATDER EUROPÄISCHEN UNION.Die Präsidentschaft des Rates wird am 1. Juli vonSchweden übernommen. Der Rat der EuropäischenUnion – auch Ministerrat genannt – ist neben dem Parlamentdas wichtigste Entscheidungsgremium der EU.Er setzt sich aus den MinisterInnen der Mitgliedstaatenzusammen. Je nach Thema kommen die VertreterInnenunterschiedlicher Ressorts (wie etwa Verkehr oderUmwelt) zusammen. Die Ratspräsidentschaft wird fürdie Dauer von sechs Monaten abwechselnd von denMitgliedstaaten wahrgenommen. Am 1. Juli 2009 übernimmtSchweden den Vorsitz von Tschechien.www.consilium.europa.euDER AUSSCHUSS DER REGIONEN.Der Ausschuss der Regionen ist ein beratendes Organder EU. Er besteht aus VertreterInnen der regionalen undkommunalen Gebietskörperschaften Europas und mussin Bereichen, die die lokale Verwaltung betreffen, angehörtwerden, bevor Maßnahmen auf EU-Ebene ergriffenwerden. Von den 344 Mitgliedern stammen zwölf ausÖsterreich – neun VertreterInnen der Bundesländer unddrei der Kommunen. www.cor.europa.eu


20 Meine Stadt Leben & FreudeEuropawahl 2009:Alle Infos auf einen BlickWer darf bei der Europawahl 2009 am 7. Juni wählen? Wo beantragt manWahlkarten? Wo kann man sich über die EU aus erster Hand informieren? Dasund vieles mehr zu EU und Europawahl weiß das Stadtinformationszentrum.Bei der Europawahl 2009 in Wien dürfenalle ÖsterreicherInnen und alle in der Europa-Wählerevidenz eingetragenen nichtösterreichischenEU-BürgerInnen wählen, die spätestensam Wahltag 16 Jahre alt sind und am31. März 2009 ihren Hauptwohnsitz in Wienhatten. Die MitarbeiterInnen des Stadtinformationszentrumssind auf alle Fragen rundum die Europawahl bestens vorbereitet undgeben gerne Auskunft.Das Stadtinformationszentrum im Rathaus istam Wahlsonntag geöffnet.Wenn Sie am Wahlsonntagnicht wissen sollten, wo Ihr Wahllokalist und wie Sie am besten hinkommen,kann man Ihnen hier mit der richtigen Adresseweiterhelfen. Die MitarbeiterInnen haben einVerzeichnis der Wahllokale griffbereit undgeben Auskunft.Mehr Infos: Stadtinformationszentrum,1., Rathaus, Eingang Friedrich-Schmidt-Platz 1,Telefon 01/525 50, Mo–Fr 8–18 Uhr, telefonischeAuskunft auch Sa 9–14 Uhr, am Wahlsonntag7–17 Uhr, www.wahlen.wien.atWolfgang Hiller, Leiter des Informationsbüros desEuropäischen Parlaments für ÖsterreichEUROPÄISCHES PARLAMENT IN WIEN. Im Informationsbürodes Europäischen Parlaments sind Sie mit Ihren Fragen willkommen.Was ist der Unterschied zwischen dem „Europarat“und dem „Europäischen Rat“? Wie heißt die Europahymne?Gibt es eine einheitliche Amtssprache in der EU, die allelernen müssen? – Das sind typische Fragen, die die Mit -arbeiterInnen im österreichischen Informationsbüro desEuropäischen Parlaments zu hören bekommen und die siebereitwillig beantworten. Darüber hinaus helfen sie beiRecherchen über die EU, erstellen Publikationen über dieArbeit des Europäischen Parlaments und organisierenVeranstaltungen zu europäischen Themen.Alle wichtigen Fakten lassen sich übrigens auch im Internetfinden. Dort kann man sich über die aktuellen Schwerpunktthemendes Europäischen Parlaments informieren und diezwölf jährlichen Plenarsitzungen aus Straßburg live amBildschirm mitverfolgen. www.europainfo.atIHR DIREKTER KONTAKT NACH EUROPA.Die EuropeDirect-Informationsstelle am Wiener Rathausplatzhilft bei Anliegen jeder Art. Sie benötigenEU-Broschüren, brauchen Informationen über die Umsetzungeiner EU-Rechtsvorschrift oder interessierensich für Fördermöglichkeiten? Haben Sie Fragen zur Verfassungoder zu den Aufenthaltsbedingungen in einemanderen Mitgliedsland? Die EuropeDirect-Informationsstellenhelfen Ihnen gerne weiter.EuropeDirect-Informationsstelle Wien1., Rathausplatz 2, Tel. 01/40 00-86183,Mo–Do 9–17, Fr 9–15 Uhr,www.europainfo.atFotos: Lena Kammerer (1), Sylvia Göttinger/WWFF (1)


HeimnotrufHilfe rund um die UhrVerlässliche Hilfe auf Knopfdruckbei Notfällen in den eigenen vier WändenDirekter Sprechkontakt zur EinsatzzentraleTel.: +43 (1) 89 145 - 161www.heimnotruf.atWERBUNG WERBUNG


22 Kinderbetreuung Leben & FreudeBeste Betreuungfür unsere EnkelNicht nur Eltern, auch Omas und Opas freuen sich über den neuenbeitragsfreien Kindergarten. Denn dadurch bleibt den Familienmehr Geld – und den Großeltern mehr Zeit für eigene Hobbys.Foto: Bubu Dujmic


Leben & Freude Kinderbetreuung23Wenn Agnes Thinschmidt das Fenster öffnet, hört sie dieMädchen und Buben aus dem Kindergarten lachen. Denndie städtische Betreuungseinrichtung liegt gleichgegenüber ihrer Wohnung. Auch Thinschmidts EnkelDominik besucht den Kindergarten in der Pappenheimgasseim 20. Bezirk. „Dominik ist seit zweieinhalb Jahrendort“, erzählt die Großmutter, „und es gefällt ihm sehrgut. Er hat viele Freundinnen und Freunde und mag seinePädagoginnen sehr.“ Der Kindergarten hat einen Garten,in dem die Kinder herumtoben, Neues entdecken underforschen können. Denn die Kindergärten sind mehr alsnur Spielstätten. Das weiß auch Agnes Thinschmidt: „Voreiniger Zeit gab es im Kindergarten ein Projekt überDinosaurier. Ich war erstaunt, wie viel Dominik darübergelernt hat – angefangen bei der Zeit, in der sie gelebthaben, bis zu den Namen, die er sich gemerkt und richtigausgesprochen hat.“ In der Pappenheimgasse gibt es auchdas Projekt „Swing – Englisch im Kindergarten“. Dabeilernen die Kinder die Sprache kennen: Sie singen englischeLieder, betrachten Bilderbücher, lernen Sprüche odertrinken englischen Tee. Will ein Kind gerade nichts mitEnglisch zu tun haben, sucht es sich ein anderes Spiel.„Unsere Pädagoginnen und Pädagogen unterstützen dieKinder beim Lernen und fördern ihre Talente. Der Kindergartenist die erste Bildungseinrichtung im Leben einesMenschen und eine optimale Vorbereitung für die Schule– mit viel Freiheit für Kreativität und Bewegung, aberauch klaren Regeln“, sagt Sylvia Minich, pädagogischeLeiterin der MA 10 – Wiener Kindergärten.„Unser Enkel ist im Kindergarten sehr gutaufgehoben. Die Pädagoginnen sind engagiert,besuchen mit den Kindern Museen, machenAusflüge und organisieren Feste. Es freut uns,dass dieses Angebot ab Herbst beitragsfrei ist.“Agnes ThinschmidtDass die Wiener Kindergärten ab Herbst beitragsfreisind, freut Familie Thinschmidt. „Dadurch ersparen sichmeine Kinder im Monat rund 230 Euro – also wirklichviel Geld.“ Die Eltern von Dominik sind beide berufstätig,der Vierjährige ist ganztägig und auch im Sommerim Kindergarten. Im Gegensatz zu den anderen Bundesländernhaben die Wiener Betreuungseinrichtungen imSommer nicht geschlossen. „Wir sind immer für Dominikda, wenn er beispielsweise krank ist. Aber er freutsich auch jedes Mal wieder auf seine Freundinnen undFreunde im Kindergarten. Mein Mann und ich wissen,dass er gut aufgehoben ist, und wir haben die Möglichkeit,unseren Hobbys nachzugehen. Und davon habenwir viele.“ Beispielsweise ist Agnes Thinschmidt Hobbydichterin.Und sie besucht selbst einen Kindergarten: EinMal die Woche ist sie als ehrenamtliche Mitarbeiterin imKinderfreunde-Kindergarten am Handelskai zu Gastund liest den Mädchen und Buben Geschichten vor. „Zuerstbekommt sie aber meist Dominik zu hören. Nur wasihm gut gefällt, lese ich den anderen Kindern vor.“ ●Mehr Informationen: Kindergarten-Telefon 01/277 55 55


24 Gesundheit Leben & Freude„Spitzenmedizin kommt in Wienallen Menschen zugute – unabhängigvon Einkommen und Alter.“Gesundheitsstadträtin Sonja WehselyGesundheitsstadträtin Mag. a Sonja Wehsely, WalterWeiss, AKH-Direktor Dr. Reinhard Krepler24 Jahre miteinem neuen HerzWien ist bei Herztransplantationen weltweit spitzeund kann auf 25 Jahre Erfahrung zurückblicken. DieErfolgsquote ist hoch: Die meisten PatientInnen lebenmit ihrem neuen Herz länger als zehn Jahre.Mehr Infosdazu unterwww.lebenfreude.at„Ich war damals im AKH der Fünfte, der einneues Herz bekommen hatte“, erinnert sichWalter Weiss, 65. Damals, das war der 8. April1985, Ostermontag. „Es war wie ein neuesLeben! Ich konnte wieder alles tun: schwimmen,radeln, Haus bauen.“ Weiss hatte eineHerzmuskelschwäche, ausgelöst durch eineübergangene Grippe, und bekam keine Luftmehr. Bei einer Routineuntersuchung im AKHerlitt er einen Herzstillstand. 14 Tage späterwurde ihm ein SpenderInnenherz implantiert –auf Krankenschein. In den USA kostet eineHerztransplantation übrigens rund 700.000 $(ca. 530.000 Euro) – vom Einfliegen des Organsbis zu den Nachuntersuchungen. GesundheitsstadträtinSonja Wehsely: „Spitzenmedizinkommt in Wien allen Menschen zugute –unabhängig von Einkommen und Alter.“Jährlich werden im AKH Wien 30 bis 50Herztransplantationen durchgeführt. DasTeam rund um Herzchirurg Andreas Zuckermannzählt zur internationalen Weltspitze.Zuckermann: „In den letzten 25 Jahren gabes enorme Fortschritte – etwa im Bereich derchirurgischen Technik, der postoperativen,langfristigen Betreuung und beiden immunsuppresiven Medikamenten,die die Abstoßung desOrgans verhindern.“ 70 Prozentder PatientInnen leben mit ihremneuen Herz länger als zehn Jahre.Eine Abstoßung des Organskommt praktisch nicht mehr vor.Aber damit gibt sich die MedizinischeUniversität nicht zufrieden:Geforscht wird an der Minimierungvon Langzeitkomplikationenund der Optimierung der immunsuppresivenMedikamente. Da dasVersagensrisiko im ersten Monatnach dem Eingriff am höchsten ist,wird daran geforscht, die Frühfunktiondes SpenderInnenherzeszu verbessern. Zuckermann: „Wirhaben enorme Fortschritte erzielt.Wir können inzwischen auchMenschen über 65 Jahren, dienicht mehr gesund sind, ein längeresund besseres Leben mit einemSpenderherz ermöglichen.“Infos: www.meduniwien.ac.at/htx● Gratis-VeranstaltungenWissenswertes• Die neuesten RaucherInnentherapienWie man es schafft, sich von der Sucht zubefreien – ohne an Gewicht zuzulegen.Vortrag am 18. 6., um 19 Uhr, von ExpertInnenaus dem Kaiser-Franz-Josef-Spital und demKrankenhaus Hietzing.9., Billrothhaus, Frankgasse 8 (43, 44),Tel. 0810/08 10 60, www.minimed.at• Krebs: Vorträge im WilhelminenspitalJeden 1. Mittwoch im Monat (19 Uhr) bietetder Verein „knospe“ KrebspatientInnen undAngehörigen einen Vortrag und Beratung.16., Wilhelminenspital, Tel. 01/49150-4708• Krebs: Vorträge in der RudolfstiftungAuch die Initiative „m.a.l.v.e.“ informiertBetroffene. Nächste Termine: 8. Juni,Diagnose Krebs – was nun?,7. September: Kehlkopfkrebs,13.30–15 Uhr, 3., Krankenanstalt Rudolfstiftung,Tel. 01/711 65-4715Fotos: PID/Votava (1), Mauritius (1), Bubu Dujmic (1), Corbis (2)


So wird man nacheinem Bruch wieder fitWichtig nach einem Bruch: Ursache erkennen,Osteoporose behandeln und die richtige Bewegung.Leben & Freude Gesundheit25Physiotherapie ist nur eine von vielen Möglichkeiten, wieder fit zu werden.Viele ältere Menschen haben Angst, sich etwas zu brechen – und danachnicht mehr fit zu werden. Zum Glück gibt es in sechs städtischen Spitälernhoch spezialisierte Abteilungen für Akutgeriatrie und Remobilisation.Vorreiter dafür war das Team rund um Physikalistin Dr. KatharinaPils vom Sophienspital. Pils: „Für die optimale Behandlung nach einemBruch arbeiten alle zusammen.“ Etwa ÄrztInnen, Pflegepersonen,PhysiotherapeutInnen, PhysikalistInnen, ErgotherapeutInnen, LogopädInnen,MasseurInnen sowie medizinisch-technische Fachkräfte.Die wichtigsten Schritte dieses Teams: 1. Medizinische Abklärung derUrsache (z. B. Schwindel, Bluthochdruck, Diabetes, Mangelernährung,Demenz), um weitere Stürze zu vermeiden. 2. Behandlung der Osteoporose(Knochenschwund), etwa mit Vitamin D und regelmäßigemTraining. 3. Heilgymnastik. 4. Ein gutes Entlassungsmanagement imSpital, das dafür sorgt, dass die Betroffenen auch zuhause den Alltagwieder gut bewältigen können.Mehr Infos dazu im Internet: www.leben-freude.atNach einem Spitalsaufenthalt wird dieVersorgung besonders gut bewertet.Bestnoten für dasGesundheitssystem86 Prozent der WienerInnen sindmit der medizinischen Versorgungin unserer Stadt zufrieden bis sehrzufrieden. Das ist das erfreulicheErgebnis einer aktuellen Umfrage.Außerdem sprechen die Befragtender Stadt in puncto Gesundheitspolitikund -versorgung österreichweiteine Vorreiterrolle zu.Die Erfahrungen sind sogar nochbesser als die Erwartungen: Werbereits einmal in einem städtischenKrankenhaus war, bewertetdie Versorgung besonders gut.www.wienkav.atBei Fisolen gibt es zumGlück fast nur mehrfadenlose Züchtungen.Jetzt knackig frisch: FisolenAb Mai stammen die grünen Stangen aus Freilandernte. FrischeFisolen haben feste Hülsen und sollten knacken, wenn man siebricht – die Bruchstelle muss grün und saftig sein. Wennsich die Samen abzeichnen, wurden sie lange gelagert.Nach dem Einkauf flott verarbeiten – in ein feuchtes Tuchgeschlagen halten sie sich gekühlt maximal zwei Tage.Achtung: Fisolen nie roh essen! Sie enthalten roh einen Stoff,der zu Erbrechen und Durchfall führt.Gut beraten – Wiener Lebensmittelservice, Telefon 01/40 00-8038


26 Pflege Leben & FreudeEin Haus zumWohlfühlenIm Herbst wird in der Brigittenau ein Hauseröffnet, das menschliche Wärme, fachlicheKompetenz und modernes Ambiente vereint.So wird das Seniorenschlössl Brigittenau aussehen.In Gesellschaft netter Menschen, liebevoll umsorgt,in den eigenen vier Wänden: So möchtendie meisten Menschen gerne ihren Lebensabendverbringen. Für die, die das nicht wollen odereine Betreuung zuhause nicht mehr sinnvoll ist,ermöglicht die Stadt Wien ein neues Zuhause.„Wie daham“ fühlen kann man sich etwa indem neuen Pflegezentrum „Seniorenschlössl“ inder Brigittenau. Eröffnet wird im September, dieVorbereitungen dafür laufen derzeit auf Hochtouren.Dass sich die Investitionen von 18,2 MillionenEuro lohnen, zeigen die neu gesetztenMaßstäbe in Qualität, Architektur, Ausstattungund Ambiente. Anders formuliert: Den 200künftigen BewohnerInnen steht alles zur Verfügung,was sie zum Wohlfühlen brauchen. Angebotenwerden fast durchwegs Einzelzimmer, fürEhepaare gibt es einige Doppelzimmer. Der Betreibervon „Wie daham“ macht dabei vor allem,was Komfort und Gemütlichkeit angeht, seinemNamen alle Ehre: Die Möbel, wie zum Beispieldie elektrisch bedienbaren Betten, sind komfortabel,die Atmosphäre im Wohnbereich und inden Gemeinschaftsräumen heimelig. Zu jedemWohnzimmer gehört außerdem ein eigenes Badezimmer,das barrierefrei zugänglich ist. DickesPlus der Anlage: ein 9.000 Quadratmeter großerPark, in dem sich so mancher gemütliche Nachmittagmit BesucherInnen verbringen lässt.All das ist aber nur Beiwerk zur eigentlichenAufgabe des „Seniorenschlössl Brigittenau“ –der professionellen Versorgung von pflegebedürftigenMenschen. Die gute Ausbildung sowiedie ständige Weiterbildung des Betreuungspersonalswird dabei großgeschrieben. Im Mittelpunktsteht die maßgeschneiderte Begleitung derBewohnerInnen in einer schwierigen Lebensphase– und zwar nach den neuesten pflegewissenschaftlichenErkenntnissen. Platz bietet das„Seniorenschlössl Brigittenau“ unter anderemfür Menschen, die Pflegegeld der Stufe 3 bis 7 beziehen,pflegebedürftige Seniorinnen und Seniorenohne familiäre Betreuung sowie an DemenzFotos: Corbis (1), Gasparin & Meier Architekten (1)


Mehr Infosdazu unterwww.lebenfreude.aterkrankte Menschen. Individuelle Betreuungwird aber nicht nur stationärangeboten.Im Erdgeschoß des Pflegeheims befindetsich ein vom Fonds SozialesWien geführtes Tageszentrum, in demsich qualifiziertes Fachpersonal tagsüberum SeniorInnen, die nicht mehralleine den Alltag bestreiten können,professionell kümmert. Dazu gehörtdas Trainieren des Gedächtnissesebenso wie die Unterstützung bei derKörperpflege. Gemeinsame Unternehmungenbeugen der Vereinsamungvor. Die Abholung und das Heimbringenkann bei Bedarf über einen Fahrtendienstorganisiert werden. Eine derVoraussetzungen für einen Betreuungsplatz:Die betreffende Person darfnicht bettlägrig sein. Das neue Heimwird für die Versorgung der Brigittenaumit stationären Pflegeplätzen einewichtige Rolle spielen.Aber auch im übrigen Wien entstehtbis 2015 ein dichtes Netz anneuen und modernst ausgestattetenHäusern. Insgesamt gibt es dann10.000 bedarfsgerechte Wohnplätzefür Menschen mit Pflegebedarf. In derLeopoldstadt, in Favoriten, in Meidlingund in Liesing sind die Bauarbeitenvoll im Gange. Insgesamt gibt dieStadt jährlich mehr als 700 MillionenEuro für stationäre und ambulantePflege aus. ●Seniorenschlössl Brigittenau20., Winarskystraße 15,Anmeldungen bei „Wie daham“,Telefon 01/865 52 88-604 od. 0664/834 92 05,www.wiedaham.atEINRICHTUNGEN DERSTADT WIEN• SeniorInnenwohngemeinschaftenIdeal für ältere Menschen, dienicht alleine leben könnenoder wollen. Soziale Dienstekönnen in Anspruch genommenwerden, es gibt jedochkeine Betreuung in der Nacht.Voraussetzung: Wohnsitz inWien, Pflegestufe 1 bis 7• Appartements/Häuser zum LebenErmöglichen ein eigenständigesLeben mit umfangreichemFreizeitangebot. Verschiedenesoziale Dienste können inAnspruch genommen werden.Voraussetzung: EineAnmeldung ist ab dem vollendeten60. Lebensjahr möglich.• Geriatriezentren/LangzeitpflegeSeniorInnen, bei denen dieBetreuungsmöglichkeiten zuhausenicht mehr ausreichen,werden hier rund um die Uhrbetreut.Voraussetzungen: Einverständniszur Aufnahme,Betreuung durch ambulanteDienste nicht ausreichend,Pflegestufe 3 und höher,österreichische Staatsbürgerschaftoder Gleichstellung,Hauptwohnsitz und tatsächlicherAufenthalt in Wien.Auch eine vorübergehendeAufnahme (Kurzzeitpflegenach Spitalsaufenthalt,Urlaubsbetreuung) ist unterbestimmten Voraussetzungenmöglich.• Auskünfte imBeratungszentrum„Pflege und Betreuungzu Hause“Regionale Einrichtungen desFonds Soziales Wien mit individuellerBeratung. WelchesZentrum für Ihren Bezirk zuständigist, erfahren Sie beimSozialRufWien unter Telefon01/533 77 77 (8–20 Uhr)


Leben & Freude Bleiben Sie in Form29SPORT IM SOMMERFreizeitspaß für alle300 Sanduhren nennt Richard Kotnauer sein Eigen.Haben Sie einungewöhnlichesHobby?SchreibenSie uns!Wie die Zeit verrinntSeit 700 Jahren werden Sanduhren in Kirchen als„Predigtstopper“ oder in der Seefahrt benutzt.Richard Kotnauer zeigt uns sein Privatmuseum.Angefangen hat alles mit einem Erbstück: Von seinen Großeltern hat RichardKotnauer (59) eine Sanduhr bekommen. „Das Sammeln liegt mir im Blut.Ich habe auch alte Glockenwecker und Benzinfeuerzeuge daheim. Aber dassammeln so viele! Meines Wissens nach bin ich in Österreich mit Sanduhrender Einzige.“ Leicht zu haben sind die Zeitmesser aber trotzdem nicht– vor allem alte Originale sind begehrt. Herr Kotnauer besitzt rund300 Stück, manche stammen sogar aus dem Biedermeier. Andere Sanduhrensind zum Beispiel in einem Kugelschreiber versteckt oder als Manschettenknöpfegetarnt. Interessant ist eine bayerische Sanduhr: Der Sand läuftvon unten nach oben. „Das ist ein Trick: Der ,Sand‘ ist eigentlich Öl, dasdurch das leichtere Wasser nach oben fließt“, erklärt der Experte. WeitereGlanzstücke seiner Sammlung: eine chinesische Uhr aus Knochen, ein Stückaus Ägypten und eine Sanduhr aus Muranoglas.Wer glaubt, eine Sanduhr kann nicht falsch gehen, der irrt: „Die Körnchenwerden feiner und die Öffnung zwischen den Glasbehältern wird abgeschliffen.Der Sand rinnt schneller.“ Das erklärt, warum so manche „Glase“(Wache) in der Seefahrt kürzer als die offiziellen 30 Minuten dauerte.Konzentration und Abschlag:Minigolf ist der idealeSport, um Körper und Geistfit zu halten. Außerdem ister gesellig und macht vielSpaß. Wer den Sport kennenlernen möchte, kommt zurAnlage in der Franz-Koci-Straße 3 im 10. Bezirk. Derschöne Platz ist Heimat desMinigolf-Vereins „Rot-Gold“.Treffen jeden Mittwoch von16 bis 19 Uhr. Gäste sindwillkommen und erhaltengerne kostenlose Tipps.KONTAKT: Tel. 0699/81 37 90 07,www.rotgold.atKURSENützen Sie die Kraftder KräuterMit Wildkräutern heilenoder aus BienenproduktenKosmetik herstellen: Beiden Workshops mit„Kräuterfee“ ElisabethMayer oder ImkermeisterErnst Wilhelm kann mandie Natur ganz neu kennenlernen. Die Kurse (z. B. 7. 6.,5. 7., 2. 8., 13. 9.) finden amNaturlehrpfad desLandguts Cobenzl statt.Landgut Cobenzl: Anmeldungunter Telefon 01/328 94 04-20,www.landgutcobenzl.atHaben Sie auch ein tolles Hobby? Schreiben Sie uns: wien.at, Kennwort „Hobby“,Leberstraße 122, 1110 Wien, oder E-Mail: office@leben-freude.at


30 Rätsel Leben & FreudeZAHLENRÄTSELDie Zahlen sind durch Buchstaben zuersetzen. Dabei bedeuten gleiche Zahlengleiche Buchstaben. Bei richtiger Lösungergeben die ersten und die vierten Buchstaben– jeweils von unten nach obengelesen – ein Zitat von Gottfried Keller.Ganzschönknifflig!Alle Auflösungen finden Sie auf Seite 35.


Leben & Freude Service31Hallo! Wie kann ich helfen?Bei den Telefon-Services der Stadt Wien erhalten Sie aufjede Frage eine prompte Antwort. Vom SozialRuf bis zumSeniorInnen-Telefon steht Wien seinen BürgerInnen mitRat und Tat zur Seite. Hier eine Auswahlder wichtigsten Rufnummern.SozialRuf Wien01/533 77 77Täglich 8–20 UhrBeratung zu Pflege, Betreuungdaheim, Partnerschaft,Unterhalt undLeben mit BehinderungBürgerdienst-Hotline01/502 55Mo–Fr 8–18 UhrInformiert zur Stadtverwaltungund nimmt Meldungenvon Verunreinigungenentgegen.SeniorInnen-Telefon01/40 00-8580Mo–Fr 8–16 UhrDas SeniorInnenbüro derStadt Wien berät bei allenAngelegenheiten, dieSeniorInnen betreffen.Frauentelefon01/408 70 66Mo–Mi 8–12 UhrDo u. Fr 12–16 UhrAntworten auf Fragen zu Familienrechtund Vermittlungvon Beratung in Gewaltfällen„die umweltberatung“01/803 32 32Mo–Do 9–16 UhrFr 9–13 UhrTipps zu Ernährung,Abfall, Garten, Reinigungund Energie sparenFoto: Corbis, Illustration: Markus MurlasitsTECHNIK-ABCKonsole: Eine Konsole,kurz für Spielkonsole,ist ein computerähnlichesGerät, dasin erster Linie zumSpielen von Videospielenbenutzt wird. StationäreKonsolen werdenan einen Fernseherangeschlossen, tragbareKonsolen haben eineneigenen Bildschirm.LCD: Die Abkürzungsteht für LiquidCrystal Display undbedeutet Flüssigkristallbildschirm.BeiFlachbild-Fernsehernkonkurriert diese Technikmit jener der Plasmabildschirme.LCDsfinden sich aber auchz. B. auf der Rückseitevon Digitalkameras.Mauspad: Dabeihandelt es sichum eine spezielle Unterlage,um die Arbeitmit der Computermauszu erleichtern. ErgonomischePads haben eineflexible, erhöhte Handauflage.Die soll einenatürliche, gelenkschonendeHandhaltungermöglichen.


32 Termine Leben & FreudeVolles ProgrammTermine, die Sie nicht versäumen, Bücher, die Sie unbedingtlesen, und Veranstaltungen, die Sie besuchen sollten!RATHAUSPLATZHochkarätige MusikfilmeAuf Sternstunden mit Haydn, Händel undMendelssohn-Bartholdy können sich MusikfreundInnenbeim Film Festival freuen. So läuftHändels Oper „Semele“ aus der Zürcher Opermit Cecilia Bartoli. Außerdem werden Konzertevon Klassik bis Jazz, wie das Neujahrskonzertder Wiener Philharmoniker oder ein Konzertdes Saxophonisten Sonny Rollins, gezeigt.Film Festival, 27. 6.–30. 8., Filmbeginn tägl. bei Einbruchder Dunkelheit, Gastronomie: 11 bis 24 Uhr, Eintritt frei,Programmfolder in der Stadtinfo od. www.wien-event.atFilmFestivalFotos: Christian Pichler (1), WLSPH/DeSt (1), Dolesch (1), Serge Kadoch (1), Haus der Musik (1), Ingo Derschmidt (1)WIENER LUSTSPIELHAUS/AM HOFSo ein Theater„Der Impressario von Schmierna“, einStück von Franzobel frei nach CarloGoldoni, wird heuer im Lustspielhausgezeigt. Die Komödie bringtwienerische Klänge auf die Bühne.Am 26. 8. präsentiert Erika Pluharihr Programm „Es war einmal“.16. 7.–6. 9., jeweils Do, Fr, Sa, 1., Am Hof("), Karten: ab 12. 6. an der Tageskassaoder Tel. 01/588 85 (zzgl. Gebühr),EUR 10–32, www.wienerlustspielhaus.atRATHAUSWiener Weinpreis 2009Die besten Wiener Weine zumVerkosten: Im Arkadenhof präsentierendie GoldmedaillenträgerInnen2009 ihr reichhaltiges Sortimentfeinster Tropfen. Von WienerHaubenköchen kommen dazupassendekulinarische Schmankerln.24.–26. 6., Arkadenhof ("), Eintritt frei!CAFÉ SCHOPENHAUERTraining mit KartenSie spielen gerne Karten, habenaber keine Gelegenheit dazu? OderSie haben früher oft gespielt undwissen nicht mehr, wie’s geht? Inungezwungener Atmosphäre könnenSie Großtarock nach WienerArt lernen bzw. auffrischen.18., Staudgasse 1 (&, 41, 40), jeden Diund Do, 10–17 Uhr, mit Betreuung, Telefon01/334 90 67 oder ku.do@aon.atRONACHERTanz im BananenröckchenEine Tänzerin, nur mit einem Bananengürtelbekleidet, verzaubertedie Welt: Josephine Baker. Einecharmante Revue erinnert an dieAusnahmekünstlerin und skizziertdie Geschichte des Jazz. Mit ihrem„Urwaldtanz“ begeisterte Baker1932 auch im damaligen Ronacher.1., Seilerstätte 9 (1, 2), 6.–27. 6., tgl.außer Mi, EUR 5,60–84, Tageskassa:Ronacher Mo–Sa 10–13, 14–18 Uhr, So14–18 Uhr; wien-Ticket 01/588 85 (zzgl.Bearbeitungsgebühr), www.musicalvienna.atBei gekennzeichneten Veranstaltungen gibt es Vorteile für Clubmitglieder. Infos: 01/277 55 22 oder www.clubwien.at


Haydn-Jahr 2009Zum 200. Todestag von Joseph Haydn gibt es in Wienzahlreiche Ausstellungen und Veranstaltungen.Auf die Spuren des Komponisten begibt sich die Haydn-Ausstellung im Haus der Musik (1., Seilerstätte 30,täglich 10–22 Uhr). Die Schau zeichnet das Leben desKomponisten nach, in einem Raum ist Musik von JosephHaydn zu hören. Im Innenhof ist bis 1. 10. die Installation„Eine Haydn-Arbeit“ zu sehen. Sie gibt Einblicke in seinmusikalisches Schaffen und sein enormes Arbeitspensum(Eintritt frei!). Von Juni bis August gibt es samstags, von15 bis 16 Uhr, gratis Haydn-Konzerte.Eine neue Ausstellung zeigt das Wien Museum Haydnhaus(6., Haydngasse 19, §, EUR 3–4), in dem er seineletzten zwölf Lebensjahre verbracht hat. Schwerpunktesind Haydns Musik, seine Lebensweise sowie sein Älterwerden.Im Stephansdom gibt es Haydn-Konzerte. Am 10. 7.führen das Domorchester St. Stephan und der Singmit! Festival Chor die Theresienmesse auf undam 11. 7. die Paukenmesse. (Beginn jeweils20.30 Uhr, EUR 15–45, wien.at-Clubmitglieder–10 %, Karten-Telefon 01/581 86 40)Haydn-Jahr2009KOLUMNEFriedrich GrundeiSeniorInnenbeauftragterder Stadt WienWer verfügt über mich?Seit zwei Jahren gibt es neue Regelungen, umfür die Wahrnehmung der eigenen Rechte inder Zukunft vorzusorgen. Da geht es umVertretungsbefugnis, Vertrauensperson-Nominierung, Sachwalterschaftsvorsorge,PatientInnenverfügung, Bankvollmacht,Bestattungswunsch und mehr. So kompliziert,wie das klingt, ist die Umsetzung: seitenlangeFormulare und Erläuterungen, nur fürJuristInnen lesbare Texte, ÄrztInnenbesuch,RechtsanwältInnen-/NotarInnenbesuch,Eintragungskosten, Beratungskosten und sofort. Aus vielen Reaktionen heraus weiß ich,dass viele gerne eine Person ihres Vertrauensbestimmen würden. Dann aber höre ich, dassdas nur sehr umständlich umzusetzen ist, undviele es daher lieber sein lassen. Sollten Sieselbst schon daran gedacht haben, solch eine„Vorsorge“ anzugehen, lade ich Sie ein, michüber Ihre Erfahrungen damit zu informieren.Gemeinsam mit dem Wiener PatientInnenanwaltversuche ich derzeit, eine einfacheRegelung zu entwickeln: ein Vertrauenspersonenregister.Sie können das schon ausprobieren:Sprechen Sie mit einer (besserzwei) Person(-en) ihres Vertrauens, ob diesevon Ihnen als Vertrauensperson genannt werdenwill. Wenn ja, reden Sie mit dieser überIhre Wünsche, Vorstellungen, aber auch IhreÄngste, die eigene Zukunft betreffend. Dannein Kärtchen in das Geldbörsel stecken, aufdem steht: „Sollte ich nicht selbst ansprechbarsein, verständigen Sie bitte Herrn/Frau …,Wohnort, Telefon, Handy … Er/Sie ist übermeine Wünsche und Interessen informiert.“ –Das ist zumindest ein erster und zielführenderSchritt.BücherSACHBUCHElfriede Faber, RobertKaldy: WienerVergnügungsstättenSutton Verlag, EUR 18,90180 historische Fotos, Sticheund Programme erinnernan legendäre Vergnügungsetablissementswie das „Elysium“ oderden „Apollo“-Saal, in dem Stars wieJosephine Baker aufgetreten sind.BIOGRAFIEGennadi E. Kagan: Sietanzte ihre Schönheit:Die Legende vom Lebender russischen BallerinaVera Karalli 1889–1972,Böhlau, EUR 30,80Vera Karalli musste während desBürgerkriegs Russland verlassenund wurde zum gefeierten Ballettstar.Sie starb einsam in Wien.SACHBUCHSimon Singh, EdzardErnst: Gesund ohnePillen, Hanser, EUR 22,10Die Alternativmedizinauf dem Prüfstand: DieAutoren zeigen auf,welche Naturheilmethoden helfen,welche nicht helfen und welcheschaden. Anhang mit Informationenzu 37 alternativen Heilverfahren.


34 Termine Leben & Freude200. GEBURTSTAGWas macht Darwin im Ersten?„Eine Reise mit Charles Darwin“ heißt dieAusstellung, die die BetrachterInnen durchdas Leben des berühmten Evolutionstheoretikersführt – zu Fuß eine Runde durch dieWiener Innenstadt. Im Darwin-Jahr wird der200. Geburtstag des Wissenschafters unddas 150-Jahre-Jubiläum seines Hauptwerks„Die Entstehung der Arten“ gefeiert. AlsHöhepunkt erzählen insgesamt 21 Stationen– Litfaßsäulen, City-Light-Vitrinen und City-Terminals – von seinem Schaffen, seinerlegendären Schiffsreise auf der „Beagle“ undseinen für damalige Verhältnisse revolutionärenThesen. Bilder, Zitate und Hörbeiträgelassen BefürworterInnen wie KritikerInnenvon Darwins Theorien zu Wort kommen.Ab Anfang Juni, Ausstellung im öffentlichen Raum,Stationen: Naturhistorisches Museum – Ring –Schottentor – Freyung – Am Hof – Kohlmarkt –Michaelerplatz – Hofburg, www.charles-darwin-jahr.atCharles-Darwin-JahrEchte Schwindler. Homes-Fey.Antispiritisten aus Wien-Meidling“.12., Längenfeldgasse 13–15, bis 24. 6.,So 10–12 Uhr, Mi 9–12 u. 16–18 Uhr,Eintritt frei, www.bezirksmuseum.atHERMESVILLAStrizzis und BürgerlicheDie Ausstellung „Josef Engelhart,Vorstadt und Salon“ zeigt Gemäldeeines der erfolgreichsten österreichischenMalers um 1900. Als Motivewählte Engelhart Menschenvon der Straße genauso wie dieGesellschaft der noblen Salons.Bis 26. 10., Di–So 10–18 Uhr, 13., LainzerTiergarten, Lainzer Tor (60B, 56B, 156B),SeniorInnen EUR 3,50 (So EUR 2,50),Tel. 01/505 87 47-0, www.wienmuseum.atBEZIRKSMUSEUM MEIDLINGÜbernatürliche KräfteMit übersinnlichen Fähigkeitenund ZauberkünstlerInnen beschäftigtsich die Schau „Falsche Medien.DONAUINSELFESTDie größte Party WiensZwischen Western-Insel und Radio-Wien-Bühne verwandelt sich dieDonauinsel drei Tage lang in eineFestarena. Kabarett-Höhepunkte imÖ1-Kulturzelt: Alfred Dorfer, JoesiProkopetz, Gunkl und Alf Poier.26.–28. 6., Donauinsel (!, &), Eintritt frei,www.donauinselfest.atTECHNISCHES MUSEUM100 Stunden für 100 JahreMit einem 100-stündigen „OpenMuseum“ feiert das TechnischeMuseum sein 100-jähriges Bestehen.Tagsüber gibt es Veranstaltungen,nachts Spiele und Kunstdarbietungen.Den Abschluss bildetein Fest mit Musik und Häppchen.17. 6., 18 Uhr, bis 21. 6., 22 Uhr, 14.,Mariahilfer Straße 212 (§, $, 10A, 52,58), SeniorInnen EUR 7 (9–18 Uhr), EUR 5(18–9 Uhr), Telefon 01/899 98-6000,www.tmw.atHAUS MARGARETENWiener MusikmischungMusik und Humor bringen am15. Juni Fredi Hartl, Jörg MariaBerg und Prof. Fritz Beyer. Am 20.Juni präsentieren Silke Schiemannund die Wiener OperettensterneOperettenmelodien und Wienerlieder.Musik aus Oper, Operettesowie Tänze lassen Vita Activa undEwald Halda erklingen. Am 13. Juliunterhalten Oskar Kainz undEnsemble mit ihrem Programm„Wenn die Musi spielt“.5., Arbeitergasse 45 (13A), 15 Uhr, Tel. 01/545 42 11, www.haeuser-zum-leben.comFotos: Corbis (1), VBK Wien 2009 (1), Christian Pichler (1), Wien Nord (1), MA 49 Forstamt der Stadt Wien (1), www.webelli.at (1)


Leben & Freude Termine35THEATER AN DER WIENKultur im Sommer: Flotte Oper„Il Turco in Italia“ ist eine vergnüglich-satirischeOper über die Liebschaft zwischen der lebenslustigen,aber verheirateten Fiorilla und dem reichenTürken Selim, der in Italien erotische Zerstreuungsucht. Zum humorvollen Libretto – inklusivezahlreicher Verwechslungen und Verwicklungen– komponierte Gioacchino Rossini seine temporeicheMusik. Kultur passend zum Sommer.2., 4., 9. 7., 19 Uhr, 6., Linke Wienzeile 6 (!, $),EUR 18–130, Telefon 01/588 85, www.theater-wien.atSPEKTAKELVerliebt, verlobt,im KabarettIn „Webelli – Der Klick zumGlück“ spielt die KabarettistinElli Colditz zweieinander fremde Frauen, diegemeinsam am FlughafenWien-Schwechat auf ihrenverspäteten Abflug warten. Die eine redet unaufhörlichvon ihrer vermeintlich glücklichen Ehe,was die andere extrem nervt. Bis sich herausstellt,dass die zwei mehr gemeinsam haben, als siezuerst dachten. Ein unterhaltsamesKleinkunststück über die Suche nach demMärchenprinzen – wenn nötig im Internet.12. 6., 20 Uhr, 5., Hamburgerstraße 14 ($), EUR 14,Telefon 01/587 06 53, www.spektakel.atPENSIONISTEN-WOHNHÄUSERRatespaß für SeniorInnenBeim „Seniorenquiz“ können Ratefüchse ab 55 ihrWissen unter Beweis stellen. Unter der Moderationvon Günter Tolar gibt’s zahlreiche Preisezu gewinnen – auch für das Publikum. Und dieBesten qualifizieren sich für das große Finale.10. 6., Pensionisten-Wohnhaus Hohe Warte, 19., Hohe Warte 8(37, 10A, 39A), 17. 6., PWH Margareten, 5., Arbeiterg. 45 (6,18, 59A), 24. 6., PWH Gustav Klimt, 14., Felbigerg. 81 (49, 52,47A), jew. 16–18 Uhr, Teilnahme gratis, Anm. per Tel. 01/89174-310 od. E-Mail: michaela.schubert@vhs.at, www.vhs.atNATIONALPARKHAUS WIEN-LOBAUDas Tor in die Auen-WeltDas „nationalparkhaus wien-lobAU“am Eingang zum Wiener Teil desNationalparks Donau-Auen führt in einerMulti-Media-Schau durch die faszinierende Welt derAu-Landschaft. Zusätzlich kann man in der Audio-Ausstellung „tonAU“ Töne und Geräusche der Au alsHörproben erleben und in der Ausstellung „Eisvogel –Vogel des Jahres 2009“ alles über das Wappentier desNationalparks erfahren. Zu weiteren Themen bietet dasInformationszentrum Führungen an.bis 26. 10., Mi–So, 10–18 Uhr, 22., Dechantweg 8 (91A, 92A, 93A),Eintritt frei, Führungen: EUR 10/EUR 5 (Kinder 6–15 Jahre),Anmeldung: Telefon 01/40 00-49495, www.nph-lobau.wien.atOTTAKRINGWas ist los in Ottakring?Saison isteröffnetIm Rahmen des Fests „Wir in Ottakring“ präsentierensich 60 Ottakringer Vereine – von Kultur- über Sportbishin zum Sozialverein. Mit Live-Musik und Kinderanimation.Es moderiert die Jazz Gitti.6. 6., Endstation § – Ottakring, 14–21 Uhr, Eintritt frei!AUFLÖSUNGEN (VON SEITE 30)WabenrätselFESTWOCHENDie Wiener Bezirke feiernDas „Festival der Bezirke“ bietet Straßentheaterim Park, klassische Musik in der Einkaufsstraße,Kunstausstellungen im Spital, Kindertheater imSchulhof, Jazz im Café und Kabarett im Festsaal.Als Höhepunkte veranstalten die Bezirke einBezirksfest. Und zwar immer an jenem Tag, derdem jeweiligen Bezirk entspricht.Bis 23. 6., in allen Wiener Bezirken, Eintritt frei,Telefon 01/982 24 61, www.basiskultur.atZahlenrätsel1. PLAGEN, 2. ENDURO,3. RUEGEN, 4. REPORT,5. RUDERN, 6. URAHNE,7. MINUTE, 8. RAHMEN,9. GARAGE, 10. SIPPEN,11. SAPPHO, 12. MANGOS


Clubtelefon01/277 55 22oderwww.clubwien.atMeisterwerke der Malerei im Kunsthistorischen Museum,moderne Oper in der Kammeroper oder Entspannen amDonaukanal. Anmelden, mitspielen und dabei sein.Bedeutendes Werk derKunstgeschichte:Pieter Bruegel d. Ä.:BauernhochzeitAnrufen und mitmachen:Der Club wien.at lädt ein!Fotos: Kunsthistorisches Museum Wien 1), Christian Husar (1), Corbis (1)Mit Club wien.at ins Kunsthistorische Museum. DasMuseum wurde unter Kaiser Franz Joseph für dieimperialen Sammlungen errichtet und zählt mit seinenatemberaubenden Kunstschätzen zu den bedeutendstenMuseen der Welt. Die wien.at-Clubaktionführt in die Gemäldegalerie des Museums. Diesegeht auf die rege Sammlertätigkeit der Habsburgerim 16. und 17. Jahrhundert zurück. Im 18. Jahrhundertwar die Sammlung im Wesentlichen abgeschlossen.Einzigartige Hauptwerke von Rubens, Rembrandt,Raffael, Vermeer, Velázquez, Tizian undDürer sowie die größte Bruegel-Sammlung weltweitlassen den Besuch zu einem unvergesslichen Erlebniswerden. 1781 hatten erstmals BesucherInnen Gelegenheit,sie zu sehen. Kaiserin Maria Theresia hattedie Gemälde am damaligen Standort Schloss Belvederenach einem neuen System aufstellen lassen undmachte sie für das Publikum zugänglich: ein wichtigerMoment in der Geschichte des modernen Kunstmuseums.Zur Eröffnung der Galerie erscheint erstmalsauch ein nach wissenschaftlichen Kriterien erarbeiteterPublikumskatalog. Übrigens: Purer Kunstgenussist auch der Bilderzyklus im imposantenTreppenhaus, an dem Gustav Klimt mitgewirkt hat.Wir verlosen 20 x 2 Karten für eine Führung am 25. 6., um 16 Uhr,durch die Gemäldegalerie des Kunsthistorischen Museums . Danachkönnen Sie bis 21 Uhr im Museum verweilen! Öffnungszeiten: Di–So10–18 Uhr, Do 10–21 Uhr. Eintritt: EUR 10, SeniorInnen ab 65 JahrenEUR 7,50, www.khm.at. Anmeldung für die Clubaktion bis 15. Juni beimClubtelefon 01/277 55 22 oder unter www.clubwien.at.


Leben & Freude wien.at für Sie37Eindringliche Operfür den FriedenMit dem Club wien.at in die Kammeroper. DieBenjamin-Britten-Oper „Owen Wingrave“ feierteim Mai in der Kammeroper österreichische Erstaufführung.Sie ist neben „War Requiem“ Brittenseindringlichstes Bekenntnis zur gewaltfreienKonfliktlösung. Die Oper entstand in den Jahren1969/70 vor dem Hintergrund der weltweitenProteste gegen den Vietnamkrieg. Britten zeigteindrucksvoll die Schrecken des Kriegs, und wieTraditionen ihn begünstigen. Der Inhalt: Owen willim Gegensatz zu seinen männlichen Vorfahren keinemilitärische Laufbahn einschlagen. Seine Weigerungruft Unverständnis bei Familie und FreundInnenhervor. Nicola Raab inszenierte, die musikalischeLeitung liegt bei Daniel Hoyem-Cavazza.Wir verlosen 5 x 2 Karten für den 18. Juni. 1., Fleischmarkt 24, 6., 9., 11., 13., 16. 6.,EUR 5–48, Kassa Mo–Fr 12–18 Uhr, Tel. 01/512 01 00-77, www.wienerkammeroper.at,Anmeldung für die Clubaktion bis 13. 6. unter 01/277 55 22 oder unter www.clubwien.atDie Britten-Oper „OwenWingrave“ ist erstmals inÖsterreich zu sehen.Tel Aviv bringt Superstrand nach WienYoga ist geistiges und körperlichesTraining, das in jedem Alter ausgeführtwerden kann.Mit dem Club wien.at zum Tel-Aviv-Strand. Tel Aviv feiert2009 sein 100-jähriges Bestehen. Zu diesem Anlass lädt dieisraelische Botschaft zum „Tel-Aviv-Beach“ an den Donaukanal.Dieser soll den WienerInnen das Lebensgefühl, das amStrand von Tel Aviv herrscht, vermitteln. Neben Strand – auf1.000 m 2 wird Sand aufgeschüttet – sorgen Liegestühle undein Kiosk mit Speisen und Getränken, von Haya Molchos„NENI“, für Ferienstimmung. Täglich gibt es wechselndesProgramm, am Wochenende wird ein Brunch für dieganze Familie angeboten. Für wien.at-Clubmitglieder hat derClub eine spezielle Veranstaltung geplant. Sie lernen bei einerentspannenden Schnupperstunde Yoga kennen, anschließendwartet eine kulinarische Erfrischung und Stärkung.Wir laden 7 x 2 Clubmitglieder am 7. Juli, 10 Uhr, zu Yoga und Imbiss.„Tel-Aviv-Beach“ am Donaukanal, U2/U4-Station Schottenring, geöffnet bisOktober, www.telavivbeach.at. Anmeldung für die Clubaktion bis 15. Juni beimClubtelefon 01/277 55 22 oder unter www.clubwien.atCLUB WIEN.ATSo können Sie mitspielen!Voraussetzung für die Teilnahme an unseren Aktionen ist, dass Sie Club-wien.at-Mitglied sind oder werden.Rufen Sie einfach bei unserem Clubtelefon 01/277 55 22 an oder melden Sie sich auf www.clubwien.at an.Nach der Anmeldung können Sie sofort mitspielen. Die Mitgliedschaft ist kostenlos und unverbindlich.


Nr. 02/2009 P. b. b. Erscheinungsort: Wien – Verlagspostamt 1110 Wien, 06Z036637, DVR 0000191www.forschen-entdecken.atGratis-Abobestellen beimLeserInnentelefonwien.at01/277 55Kinder & CoDas Elternmagazin mit Tipps für Null- bis Zehnjährige.Nr. 01/2009 P. b. b. Erscheinungsort: Wien – Verlagspostamt 1110 Wien, 06Z036635, DVR: 0000191Forschen& EntdeckenDas Magazin für kluge Köpfe.www.kinder-co.atwww.kinder-co.atAn der QuelleWie Wiener ForscherInnenunsere Wasserreserven sichern.38Schlusspunkt Leben & FreudeSuper SacheKindergarten ab Herbst beitragsfreiDas neue Wiener Campus-Modell:toll für Kinder und ElternDer Club wien.at lädt ein:Urlaub in Österreich für dieganze Familie zu gewinnen!BestellkuponDie wien.at-Reihebietet Ihnen Infos zu allenLebenslagen. Einfach dieGratis-Magazine ankreuzenund einsenden an:■ kostenlose wien.at-Clubkarte■ Leben & Freude (Magazin 60+)■ Forschen & Entdecken(Wissensmagazin)■ Kinder & Co (Familienmagazin)■ City & Life (Jugendmagazin)■ FrauVor- und NachnameStraße/Nr.PLZ/OrtE-Mail■ HerrMit Ihrer Bestellung erhalten Sie vier Mal jährlichdie neueste(n) Ausgabe(n) Ihrer Wahl. Die vonIhnen bekannt gegebenen Daten werden zumZweck der Abonnentenverwaltung elektronischgespeichert. Das kostenlose Magazin-Abo kannjederzeit telefonisch beim LeserInnentelefonwien.at 01/277 55 sowie unter Angabe der entsprechendenMagazintitel per E-Mail (leserservice@redaktion-wien.at) oder mittels Brief an dieRedaktion wien.at, Postfach 7000, 1110 Wien,Kennwort „Abo“, gekündigt werden. Weiters stimmenSie zu, dass Ihre oben angeführten personenbezogenenDaten auch dafür verwendet werden,Ihnen weitere Informationen über andere Aktionender wien.at-Medienfamilie (wie z. B. wien.at-Events, Service-Angebote) zuzusenden. DieseZustimmung können Sie jederzeit telefonisch beimLeserInnentelefon wien.at 01/277 55 sowie perE-Mail (leserservice@redaktion-wien.at) oder mittelsBrief an die Redaktion wien.at, Postfach 7000,1110 Wien, widerrufen.www.kinder-co.atRedaktion wien.atPostfach 7000, 1110 WienKennwort: Abo-BestellungInternet: www.clubwien.at/aboDOLORES SCHMIDINGERTage des ZornsSie plätschert, sie zirpt, sie dudelt, sie dröhnt, sie stampft – die allgegenwärtigeGeräuschkulisse, die einem überall auflauert, der man nichtentrinnen kann.Man geht einkaufen: Beim Bipa empfängt einen die fröhliche Stimme derSprecherin von „Radio Max“, beim Billa geht es dann weiter mit seichtenSchlagern, in der Blumenhandlung tönt es türkisch, nur in der Apothekeist es still. Oh, könnte man doch den ganzen Tag Aspirin kaufen!Dann trifft man sich in einem Lokal zu einer Besprechung: Reggae undnochmals Reggae und viel zu laut, mit der Besprechung wird es wohlnichts. Man fährt in einem Aufzug – es dudelt pseudoklassisch, man ruftdie Auskunft an oder eine Service-Hotline, aus dem Hörer klingt eineunermüdliche Dadadada-Schleife, die auch noch kostenpflichtig ist. Alle,alle wollen sie einen unterhalten, erfreuen und im Grunde – zwangsbeglücken.Dabei gibt es da auch kleine Hoppalas. Im Anton Proksch Institutin Kalksburg, wo Alkoholikerinnen und Alkoholiker behandelt werden,erklingt als Warteschleife eine Polka, zu der es auch einen Text gibt. Erlautet: „I hob amal a Schwipserl g’habt.“ Den Verantwortlichen ist dasoffensichtlich nicht bekannt.Abends geh’ ich ins Fitness-Studio.Die Meistenhaben ihren iPodmit und lauschen entrücktden Klängen, dienur sie hören können.Aber für die Übrigen,die sich nicht der Eigenbeschallunghingeben:gedämpfte, elektronischeDiscoklänge, dieso enervieren, geradeweil sie gedämpft sind.Ich fasse mir ein Herz und gehe zur Rezeption.„Könnt ihr bitte etwas Anderes spielen als diese schlechte Technomusik?“„Welche Musik?“, fragt die Rezeptionistin. „Ach so die! Ich hör’ da garnicht mehr hin. Was willst du? Irgendwas zum Chillen?“„Chillen“ ist Jugendsprache und meint „entspannen“. Sie spielt mir alsowas zum Chillen, wobei ich gar nicht chillen kann, sondern noch rabiaterwerde. Es bleibt mir also nichts übrig, als es so zu machen wie die Rezeptionistin:gar nicht mehr hinhören.Ich sitze im Auto, Stau – von links dröhnen Bässe aus dem geöffnetenAutofenster. Jetzt kommt meine Rache. Ich lege eine CD ein. Das Verdi-Requiem mit seinem „Dies Irae“. Und „Dies Irae“ heißt: Tage des Zorns.Das beginnt ganz leise und wird dann sehr, sehr laut. Bombastisch laut.Der junge Mann, der mit seinem Sportwagen in der Spur neben mir steht,erschrickt zu Tode. Von seinen Bässen ist nicht mehr viel zu hören, ich binlauter, ätsch! Tja, Tage des Zorns!Foto: Lukas Beck, Illustration: Markus Murlasits


Kostenlose ZustellungRiesige Auswahl an Speisen inunserer erweiterten MenüpaletteKulinarische Genüsseschon ab 3,40 EURInformieren Sie sich jetzt unter:Tel.: +43 (1) 89 145 - 173www.menueservices.atWERBUNGPatienteninformationderSPEZIALISTEN FÜR IMPLANTOLOGIE UND ZAHNÄRZTLICHE CHIRURGIEIMPLANTATEImplantate sind neben rein ästhetischen oder sozialen Gründen,welche für schöne, festsitzende Zähne sprechen, in manchenSituationen geradezu unverzichtbar:• Um Fehlbelastungen des Kiefergelenkes zu korrigieren,erfordert es eine exakte Bisslage. Herausnehmbare „mobile“Prothesen können dies nicht gewährleisten.Implantate sind die anspruchsvolle Lösung für jeden Patientenmit einer der folgenden Ausgangssituationen:• Fehlen eines einzelnen Zahnes• Fehlen von mehreren Zähnen in einer Zahnreihe• Zahnloser KieferAuch wenn sich der Kieferknochen aufgrund längerer Zahnlosigkeitbereits zurückgebildet hat, ist meist eine erfolgreicheImplantation möglich. Innovative Methoden des Knochenaufbaussowie erprobte Verfahren zur Beschleunigung derKnochenbildung lassen auch hier den Traum von festsitzenden,ästhetisch anspruchsvollen Zähnen wahr werden.Fragen Sie den Spezialisten, er berät Sie gerne!... nächste Ausgabe: IMPLANTATGETRAGENE PROTHETIK1220 Wien, Erzherzog-Karl-Straße 7ATelefon: 01/202 69 69Öffnungszeiten: Mo.–Fr. 9–20 UhrIn unserem Haus haben folgende Ärzte ihre Ordination:Univ. Prof. Dr. Dritan TURHANIFA für Mund-, Kiefer-, GesichtschirurgieImplantologieUniv. Doz. DDr. Felix WANSCHITZFA für Zahn-, Mund-, KieferheilkundeFA für Mund-, Kiefer-, GesichtschirurgieImplantologeDr. Waldemar FESTENBURGOralchirurg, ZahnarztImplantologeDr. Kostyrka, Dr. Merhaut,Dr. Festenburg, Doz.DDr.Wanschitz, Prof. Dr. TurhaniDr. Hadzijusufovic, Dr. ListDDr. Apich, Dr. QuidenusDr. Thomas MERHAUTFA für Zahn-, Mund-, KieferheilkundeImplantologeDDr. Sonja APICHZahnärztinDr. Ursula LISTZahnärztinDr. Andreas QUIDENUSZahnarztDr. Adalberta SOLTYKIEWICZFA für Zahn-, Mund-, Kieferheilkunde, OralchirurginDr. Sadmila HADZIJUSUFOVICZahnärztinDr. René SENDERZahnarzt, KieferorthopädeDr. Georg KOSTYRKAFA für Anästhesie und Intensivmedizinoffice@aekd.atwww.aekd.atWERBUNG


Ist diskretganz beim KaffeeklatschperfektSitztSpaziergang nicht auf beim WanderschaftGehtStunden durchTraviata“ „La 3 auch Hältder auf auch ParkbankKarte weg?Gratis-Muster anfordern unter 08 10 / 30 01 11(0,02 €/Minute – Anrufe nur aus Österreich möglich)TENA Pants DiscreetTENA Pants.Immer sicher bei Blasenschwäche.Was immer Sie auch vorhaben – TENA Pants ist Ihr sicherer Begleiter.Denn die TENA Pants schmiegt sich bequem und dabei körpernahan – Sie fühlen den Komfort und die Diskretion von ganz normalerUnterwäsche. Der spezielle Saugkern nimmt zuverlässig Flüssigkeitund Geruch auf, und Sie fühlen sich sicher und frisch.TENA Pants gibt es in 3 Saugstärken in bis zu 5 Größen.Erhältlich bei Bandagisten und in Apotheken sowie in Supermärkten.Testen Sie die TENA Pants mit FeelDry:Einfach Coupon einsenden!Teilnahme bei IhremBandagisten*, überTENA Hotline und aufwww.TENA.atFür Gratis-Muster oder bei Fragen:TENA Hotline 08 10 / 30 01 11(0,02 €/Minute – Anrufe nur aus Österreich möglich)www.TENA.at(Bitte beachten Sie: FeelDry ist nicht für TENA Pants Discreet und TENA Pants Plus XS erhältlich.)* Bei allen teilnehmenden Bandagisten und Apotheken.WERBUNG

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