Aufrufe
vor 2 Jahren

Kinkel: Motivation 2/3

Kinkel: Motivation 2/3

22Während der

22Während der PLATEAU-Phase wird ein maximales (jedoch variierendes!) Erregungsniveauerreicht. Pulsrate, Atemfrequenz und Blutdruck erhöhen sich schnell, auch steigt die Abgabevon Drüsensekreten sowie die Muskelspannung der willkürlichen und der unwillkürlichenMuskulatur des gesamten Körpers! Die Menge an Vaginalflüssigkeit steigt, und die Brüsteschwellen an. .Während der ORGASMUS-Phase empfinden MÄNNER und FRAUEN ein intensives, abgenehmesGefuhl der Befreiung von der sexuellen Spannung, die sich aufgebaut hatte Ein"Orgasmus" ist gekennzeichnet durch rhythmische Kontraktionen, die etwa alle 0,8 sec. imGenitalbereich auftreten. Atemfrequenz und Blutdruck erreichen sowohl bei Frauen als auchbei Männem ein sehr hohes Niveau, der Puls kann sich verdoppeln Bei MÄNNERN führenpochende Kontraktionen zur ,,Ejakulation", einer .Explosion" der Samenflüssigkeit.Während der RÜCKBILDUNGS-Phase kehrt der Körper allmählich auf das Erregungsniveauvor der Erregungsphase zurück. Nach einem "Orgasmus" gelangen MÄNNER ineine .Refraktärphase" (absolute ,,Brechung" der vorhergehenden Spannung!), die zwischenwenigen Minuten und mehreren Stunden andauern kann und während der kein weiterer Orgasmusmöglich ist. Bei anhaltender Erregung sind manche FRAUEN zu mehreren Orgasmenin ziemlich kurzen Zeitabständen fähig!Obwohl sich die Forschung von MASTERS und JOHNSON auf die ,,Physiologie" sexuellerReaktionen konzentrierte, ist ihre vielleicht wichtigste Entdeckung die zentrale Bedeutung:PSYCHISCHER Prozessesowohl für die ,,Erregung" als auch für die ,,Befriedigung".Sie wiesen nach, dass Probleme im Bereich sexueller Reaktionen oft eher psychische alskörperliche Ursachen haben, die durch eine Therapie verändert oder überwunden werdenkönnen.Von spezieller Bedeutung ist die Unfähigkeit, den:Reaktionszyklus zu beenden undzur Befriedigung zu gelangen!Oft liegt die Quelle dieser Unfähigkeit in der Belastung durch:- persönliche Probleme,- Angst vor den Folgen der sexuellen Handlung,Angst vor der Bewertung der sexuellen Leistungsfähigkeitdurch den Pasrtner,unbewusste Schuldgefühle oder negative Gedanlen.Wir haben nun einen Überblick über die KÖRPERLICHEN Aspekte menschlicher Sexualitätund menschlicher Erregung gegeben. Wir haben jedoch noch nicht jene Kräfte betrachtet, diezur Entstehung unterschiedlicher sexueller AUSDRUCKS-Fonnen beitragen.Wir beginnen mit der Annahme, dass das ZIEL der FORTPFLANZUNGsexuelle Verhaltensmuster bei MÄNNERN und FRAUEN bedingt!!unterschiedliche9.3.2 Die EVOLUTION des SexualverhaltensBei TlEREN wurde das "sexuelle Verhaltensmuster" weitgehend durch die ,,Evolution"bestimmt! Das Hauptziel ist die Fortpflanzung (,,Arterhaltung") und das Sexuelverhalten

23ist in starkem Maße: R I T U ALl SIE R T und S T E RE 0 TYP I SIE R TKann das Gleiche von den allgemeinen sexuellen Verhaltensmuster der MENSCHENbehauptet werden??EVOLUTIONS-Psychologen haben die Vorstellung untersucht, dass dem Sexualverhaltenvon MÄNNERN und FRAUEN evolutionsbedingt unterschiedliche "Strategien" zugrundeliegen (BUSS, 1999). Um diese Strategien zu beschreiben, wollen wir uns zunächst einigeGegebenheiten der menschlichen Fortpflanzung ins Gedächtnis zurückrufen:~ MÄNNERkönnten sich hunderte Male pro Jahr fortpflanzen,sofern sie nur genügend bereite Partner fmden.Um ein Kind zu zeugen, benötigen sie nicht mehr als einen Teelöffelvoll Samenflüssigkeit und ein paar Minuten Geschlechtsververkehr.~ FRAUEN können sich höchstens ungefähr einmal pro Jahr fortpflanzen,und jedes Kind benötigt dann in hohem Maße .Zeit" und .Energie",Wenn demnach die ,,Fortpflanzung" das Ziel ist, sind die Eier die begrenzte Ressource, undMÄNNER konkurrieren um Gelegenheit, sie zu befruchten zu dürfen.Das größte Problem, dem ein männliches Lebewesen gegenübersteht,besteht darin, die Anzahl seiner Nachkommenschaft zu maximieren,indem es sich mit der größtmöglichen Anzahl an Weibchen paart.Das größte Problem eines weiblichen Lebewesens ist jedoch, ein qualitativhochwertiges Männchen zu finden, das den besten, gesündesten Nachwuchsaus ihrem begrenzten Eiervorrat garantiert!Zusätzlich brauchen menschliche Nachkommen so lange, um sich zu entwickeln,und sind in dieser Zeit so hilflos, dass ein erhebliches Maß:ELTERLICHER Für s 0 r g enotwendig ist!FRAUEN haben dementsprechend das Problem, nicht nur:den größten, stärksten, schönsten, aufregendstenMANN mit dem höchsten S tat u s auszuwählen,sondern ebenso:den treuesten, engagiertesten Partner, der ihnen beimGroßziehen ihrer Kinder hilft!!David BUSS (1999) geht davon aus, dass FRAUEN und MÄNNER unterschiedliche:Strategien, Gefühle und Motivationenfür kurzfristige und langfristige PAAR-Bindungen entwickelten:Die MÄNNLICHE Strategie des .Verführens" und des "Verlassens", d.h.zuerst "Treue" und ,,Hingabe" zeigen unddann verschwinden,ist eine kur z fr ist i ge Strategie!Die männlicheStrategie, eine Beziehung mit einer FRAU einzugehen und in den Nachwuchs

Kapitel 4: Zerspanen - Kinkele
Unser Produkt hat viele Namen - Kinkele
Herausforderung Motivation
PDF herunterladen - SKS Kinkel Elektronik GmbH
Was ist Motivation? - Lundbeck
2 3 - Sozialtherapeutikum Steiermark
3, 2, 1 – da! - Scania
Entscheiden Sie Sich Zwischen 2 Rücken- Und 3
Katalog 2010 - Kinkele GmbH & Co. KG
Serie DS 2010 - SKS Kinkel Elektronik GmbH
Bewerbung als Zulieferer – Maschinen-Liste 2011/2012 ... - Kinkele
Download: 2637katalog.pdf - Kinkele GmbH & Co. KG
Warum Motivation so schwierig ist
Motivation lernen. - FunQuadrat
1 2 3 1 1 2 3 1 2 3 1 2 3 1 2 3 1 2 1 2 3 1 2 3 1 2 3 1 1 2 3 1 2 3 1 2 3 ...