Ausgabe 01/2010 - Evangelische Kirche Wien

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Ausgabe 01/2010 - Evangelische Kirche Wien

EvangelischesWienMagazin für Spiritualität, Kirche und GesellschaftAusgabe 01 | 2010›Interview‹Multikulturelles WienHeinz Fassmann, Experte für Migrationsgeschichte›Gemeindeportrait‹die »jüngste«gemeinde wiensPfarrgemeinde Wien – DonaustadtGegen Rassismusund AngstmacheKirchen setzen sich für die Rechte von MigrantInnenund Flüchtlingen einPublikation der Evangelischen Diözese A.B. Wien


E D I TO R I A LEvangelischesGymnasium DonaustadtWiener Mittelschule Ab dem Schuljahr 2010/11Bildung mit Verantwortung für Gesellschaft und UmweltAb dem Schuljahr 2010/11 nimmt die neue Schule ihren Betrieb in der (U-1 Station Aderklaaer Straße) auf. Miteinem pädagogisch innovativen Konzept möchten wir unseren Schülerinnenund Schülern hervorragende Bildung bieten und sie optimal aufdie vielfältigen Herausforderungen des 21. Jahrhunderts vorbereiten.Informationen unter: Anmeldungen für die 1. Klasse ab sofort möglichDamit ihr Hoffnung habt.2.Ökumenischer KirchentagMünchen 12.–16. Mai 2010Ein Fest des Glaubens und der Begegnung, einForum zur Verantwortung in Gesellschaft undWelt: Wir laden Sie herzlich nach München ein.Alois GlückKatholischer PräsidentProf. Dr. Dr. Eckhard NagelEvangelischer Präsident»Where are you from? Woher kommen Sie?«Ich komme aus Kärnten. Er kommt ausOberösterreich. Sie kommt aus Budapest.Andere aus Siebenbürgen. Wieder andereaus deutschen Landen. Manche aus Finnland.Einige aus Afrika. Doch auch Japan,Schweden, USA und sonstige Staatenwerden genannt, wenn ich Evangelische inWien nach ihrer Herkunft frage.Wir alle sind hierher gezogen – um da zu leben und zu bleiben,in dieser schönen Stadt. Mitten im Herzen von Europa. Wir sind»zugewandert« in diesen Schmelztiegel einer multikulturellen undmultiethnischen Metropole. Wie wurde die Monarchie seinerzeitdoch genannt: Vielvölkerstaat. Die Vielfalt ist es also, die Lebenund Zukunft bringt, und nicht die Monokultur – wie dies in derökologischen Land- und Forstwirtschaft weltweit längst erkanntist. Diversität heißt der moderne Fachbegriff – Vielfältigkeit. (DasGegenteil ist wohl die Einfältigkeit!)»Ja, aber«... höre ich einwenden, »es gibt schon zu viele Ausländerbei uns und es werden immer mehr. Da und dort hört man keindeutsches Wort mehr. Es reicht. Und außerdem sind die meistenMoslems und keine Christen!«Da vermischt sich einiges an persönlichem Empfinden, an Wahrnehmung,an Ängsten, geschürtem Hass, populistischer ausländer-feindlicherPolitik. Als Kirche müssen wir uns damit auseinandersetzen!Auch die Sorgen und Erfahrungen der Menschen inghetto-ähnlichen Bezirken in Wien ernstnehmen.Migration ist freilich kein lokales Phänomen der überschaubarenösterreichischen Bundeshauptstadt, sondern ein weltweites. Darumist es notwendig und sinnvoll, dass wir uns als Evangelische Kircheim Jahr 2010 dieses Thema zum Schwerpunkt gesetzt haben. Ich erwartemir einiges davon – zum Wohle der Stadt und der Menschenaus aller Welt, die hier gemeinsam leben.Durchs Reden kommen die Leut’ z’samm’Ausländern, Migranten, oder auf gut Wienerisch»Zuagrasten«, wie Prinz Eugen von Savoyen,Gottfried Semper, August Sicard von Sicardsburg,verdanken wir viele Wiener Prachtbauten;Charlotte Wolter, Gerd Voss, Leo Slezak, EditaGruberova, Joan Holender, Sandra Pires prägtenund prägen das Leben auf Wiener Bühnen,Beethoven und Mozart zählen als Wiener, ebensoSportler wie mit Korkmaz und Mirna Jucik.Frittatensuppe, Krenfleisch, Gulasch, Buchteln, Risipisi & Co., allestypische Wiener Speisen, verdanken wir eingewanderten Köchenund Köchinnen aus Italien, Böhmen, Ungarn, Mähren. Heute sindes Pizza, gefüllte Weinblätter oder Kebap, die wir gerne verspeisen.Aber reden wir auch mit jenen, die sie für uns kochen? Wie viel hättensie oft zu erzählen, etwa warum ihnen ihre Familie so wichtigist, sie ihre Kinder so zärtlich lieben.Wie oft liest und hört man, dass MigrantInnen nicht gut Deutschsprechen, eine andere Lebensweise haben. Einwurzeln in einer neuenHeimat ist nicht leicht, besonders dann, wenn man gerade nur dasAllernötigste verdient. Helfen wir ihnen dabei? Reden wir mit Ihnen?Wir schätzen die slowakische Pflegerin des Großvaters und beziehensie ins Gespräch mit ein. Aber wer weiß schon, dass die gebürtigeBosnierin oder Türkin, die Tag für Tag das Büro sauber hält,Sorgen mit ihrem Kind hat oder sich aus Angst um den – schlechtbezahlten – Arbeitsplatz nicht traut in den Krankenstand zu gehen?Da hört man eher Klagen, dass sie so schlecht Deutsch spricht. Wiesoll sie es auch verbessern, wenn kaum eine/r fragt, wie es ihr geht?Selten genug war ich schon vor acht Uhr im Büro, konnte ihr sagen,wie dankbar ich bin, dass sie alles so ordentlich macht. Und da erzähltesie dann, während sie weiter putzte, manches aus ihrem Alltag,von ihren Kindern und deren Schulerfolgen. Und nach jedemGespräch war ihr Wortschatz etwas größer. Ja, sie war lernbegierigund hörte sehr genau zu! Und sie wusste viel Interessantes zu sagen!www.oekt.deMag. Hansjörg LeinSuperintendentUniv.-Prof. i. R. Dr. Inge TrochSuperintendential-Kuratorin03


I N H A LTK U R Z G E M E L D E T10/11Multikulturelles WienUnabhängige Experten und Expertinnenaus diversen Institutionenhaben insgesamt 28 Empfehlungenfür die Stadt Wien erarbeitet, dieals Leitfaden für die Gestaltungder Migrationspolitik innerhalb dernächsten zehn Jahre dienen sollen.Evangelisches Wien hat mit einemder Autoren gesprochen.Kurz gemeldetGeriatriereferat bietet Schulungen und Hilfe 5Bischof visitiert Diözese 5Im BlickpunktGegen Rassismus und Angstmache 6/7Migration in Österreich und EuropaIch bin anders – und du auch! 8Interkultureller Kindergarten OttakringIch bin besorgt 9Interview mit Pfarrer Timothy Annoh aus GhanaMultikulturelles Wien 10/11Interview mit Heinz Fassmann, Experte für MigrationsforschungChristen und Muslime an einem Tisch 12Dritter christlich-muslimischer Nachmittag in LiesingInterreligiöse Lerngruppen 12Frauen aus fünf Ländern lernen miteinanderPaulus, ein religiöser Migrant 13Ein Reisender zwischen den WeltenHilfe für Haiti 13Zelte für operierte KinderGemeindenDie »jüngste« Gemeinde Wiens 14/15Wien – DonaustadtJugend redet mit 164. Kinder- und Jugendsynode in Wien-HetzendorfStadtdiakonieNot nimmt dramatisch zu 17MigrantInnen-Betreuung im Evang. Sozialzentrum WienWärme und Licht – ein Luxus? 17Stadtdiakonie verlängert Aktion »Wärmequell«Infos und TippsDeutschlernende fördern 18Mit Puppen über alles sprechen 19Armut ersparen – Mikrokredite finanzieren 19Geriatriereferat bietet Schulungen und HilfeMit einem eigenen Geriatriereferat unter der Leitungvon Gabriele Menzl will die Superintendenz Wien dembesonderen Bedürfnis der Senioren- und Altenarbeitin den Pfarrgemeinden nachkommen. Viele haupt- undehrenamtliche MitarbeiterInnen sind hier im Einsatzund brauchen bei der seelsorgerlichen Betreuung vonalten und dementen Menschen fachkundige Unterstützung.Gleichzeitig gibt es aufgrund der geplantenGeriatriezentren der Stadt Wien zusätzlichen Bedarf anehrenamtlichen MitarbeiterInnen in diesem Bereich.Aufgrund des Klientels in den Geriatriezentren ist eswichtig, Begleitende bestmöglich durch Supervisionsowie Aus- und Fortbildungen zu unterstützen, damitIn eigener SacheMit dem Relaunch des Magazins Evangelisches Wien undder Website www.evang-wien.at geht die SuperintendenzWien neue Wege in der Öffentlichkeitsarbeit.Mit dem neuen »Look & Feel« des Magazins sollen besondersEntscheidungsträgerInnen und Multiplikatoreninnerhalb und außerhalb der Evangelischen Kirche erreichtwerden. Durch die Einbindung unterschiedlicher Autor-Innen wird die Vielfalt des Evangelischen Lebens in Wiendargestellt. Sie greifen gesellschaftliche, politische und spirituelleThemen mit Fokus auf Wien auf und kommentierensie aus evangelischer Sicht. Das Magazin erscheint quartalsweisein einer Auflage von 3.000 Stück.Die neue Website www.evang-wien.atist als zentrale Informationsplattformder Evangelischen in Wien geplant.Bei der Präsentation der Inhalte, derStruktur und dem Design steht die Anwenderfreundlichkeitim Vordergrund.Die neue Website wird Ostern 2010online gehen.Bischof visitiert Diözesedie gute Betreuung der alten, hochbetagten und zumTeil dementen Menschen auch wirklich gewährleistetist. Dadurch werden auch Pfarrerinnen und Pfarrer indiesem Bereich spürbar entlastet.2010 bietet Gabriele Menzl mehrere Schulungen fürInteressierte an. Durch die Einrichtung von Selbsthilfegruppebietet sie auch Angehörigen von pflegebedürftigenMenschen Hilfe an.Informationen bei Gabriele Menzl unter derGeriatrie-Seelsorge-Hotline: 0699/111 232 908(Mo. bis Fr. 9-18.00 Uhr)Interesse an ehrenamtlicherKrankenhaus- undGeriatrieseelsorge?Sie haben Interesse an einer sinnstiftenden ehrenamtlichen Tätigkeit?Und sind lebenserfahren, lernfreudig und psychisch belastbar?Sie wollen Ihre Fähigkeiten einbringen, Menschen begegnen und sichmit Themen wie Krankheit, Altwerden und Sterben auseinandersetzen?Im Juni 2010 startet ein neuer Lehrgang für ehrenamtlicheKrankenhaus- und Geriatrieseelsorge.Informationsabend für alle Interessierten:Evang. Superintendentur A.B. · Hamburgerstraße 321. April 2010 · 18.00 Uhr · Infos u. Anfragen:Lehrgangsleitung: Pfarrerin Mag. a Claudia SchröderMobil: 0699-18877899 oder claudia.schroeder@aon.atImpressumMedieninhaber, Herausgeber: Evangelische Superintendentur A.B. Wien · Für den Inhalt verantwortlich: Sen. Pfarrerin Mag. a Gabriele Lang-CzedikRedaktion: Mag. a Tanja Dietrich-Hübner, MAS · Alle: 1050 Wien, Hamburgerstraße 3 · E-Mail: wien@evang.at · www.evang-wien.at · Inhaltliche Linie: EvangelischesWien dient der Verbreitung von Informationen und Meinungen der Evangelischen Diözese Wien A.B. Die einzelnen, namentlich gekennzeichneten Beiträge gebendie Meinung der Autoren wieder, die nicht mit der Ansicht oder offiziellen Stellungnahmen kirchenleitender Personen oder Gremien übereinstimmen muss.Produktion: be connected, Kaiserstraße 50/10, 1070 Wien, www.beconnected.at · Grafik: Heidrun Pirker, Hohlweggasse 28/1/16, 1030 Wien, www.heidrunpirker.atDruck: Europrint · Erscheinungsort: 1050 Wien · Auflage: 3.000 StückBischof Dr. Michael Bünker und sein Team visitieren imApril die Superintendentialgemeinde Wien, wirtschaftlicheAspekte, Erfolge, Probleme und Besonderheiten desevangelischen Wien sind Themen. Treffen mit Pfarrer-Innen und KuratorInnen, mit LektorInnen, Gesprächemit Verantwortlichen von übergemeindlichen Arbeitsfeldernund Institutionen, Gottesdienste, der evangelischeBall, Kontakte mit Vertretern anderer Kirchen undGlaubensgemeinschaften sowie der Stadtpolitik und einGespräch mit dem Superintendentialausschuss sollenzu einem lebendigen Bild der vielfältigen Aktivitätenführen, über das der Bischof am 24. April 2010 im Rahmender Superintendentialversammlung (im Festsaaldes Pensionistenheimes Wieden) berichten wird.0405


I M B L I C K P U N K TK O LU M N EGegen Rassismusund AngstmacheDie Konferenz Europäischer Kirchen hat für das Jahr 2010»Migration« zum Schwerpunktthema gewählt: Migration findet statt.Weltweit, europaweit, auch von und nach Österreich.TEXT_Michael BubikMigration findet statt. Weltweit, europaweit,auch von und nach Österreich. Die Kirchentreten europaweit für eine gastfreundlicheAufnahme der MigrantInnen, für die Wahrungund Stärkung ihrer Rechte sowie dieWahrung des Flüchtlingsschutzes ein. Impolitischen Feld mahnen sie eine sachlicheDiskussion ein und sprechen sich gegenAngstmache und Rassismus aus.So haben auch die Kirchen lutherischen undreformierten Bekenntnisses im November2009 in einer Erklärung der gemeinsamenSynode eine Politik eingefordert, »die Migrant-Innen, ethnische Minderheiten und Flüchtlingenicht benachteiligt und ausgrenzt, sondern sieeinschließt und ihre Integration durch gleichberechtigteTeilnahme am gesellschaftlichenLeben fördert 1 «. Konkretere Forderungen derSynode betreffen ein eigenes Integrationsressortin der Bundesregierung, ein generellesBleiberecht nach 5 Jahren legalem Aufenthalt,einen großzügigeren Umgang mit der Gewährungdes humanitären Bleiberechtes sowie diekürzest mögliche Verhängung von Schubhaftnur in den allernotwendigsten Fällen.Zahlen und FaktenDie Zahl der MigrantInnen, die sichaußerhalb ihres Heimatlandes befinden,wird weltweit auf ca. 214 Millionengeschätzt 2 . Ca. 25 Millionen haben keinenlegalen Aufenthaltsstatus, ca. 16 Millionensind Flüchtlinge. Hinzu kommen ca. 26Millionen gewaltsam innerhalb der jeweiligenLandesgrenzen Vertriebene.MigrantInnen in Europa: 69,8 Mio/9,5%MigrantInnen in Nordamerika: 50 Mio/14,2%Woher kommen die meistenMigrantInnen weltweitChinaIndienPhilippinen35 Mio20 Mio7 MioDie Herkunftsländer der meistenMigrantInnen in Österreich 4Deutschland ca. 131.000Serbien 111.490Türkei 97.949Bosnien 84.661Kroatien 53.7093Die meisten anerkannten Flüchtlinge 5Russland/Tschetschenien 15.400Serbien/Kosovo 6.300Afghanistan 5.900Aus diesen drei Regionen kamen auch 2009die meisten AsylantragsstellerInnen. ZumJahresende 2009 lebten in Österreich 446.556Menschen (5,3% der Bevölkerung) 6 aus Nicht-EU/EWR-Ländern (Drittstaatsangehörige)mit aufrechtem Aufenthalt. Weitere 350.000(4,2%) 7 dürften aus den EU/EWR-Ländernstammen. Derzeit wohnen in Österreich rund40.000 anerkannte Flüchtlinge bzw. Personenmit subsidiärem Schutz (0,5% der Bevölkerung)8 sowie rund 25.000 Asylsuchende (0,3%der Bevölkerung) 9 , über deren Antrag nochnicht entschieden wurde.DIe Kirche ist für alle daFür die Kirchen bedeutet Migrationauch eine Veränderung der religiösenLandschaft. So gehörendie meisten zugewandertenSerbInnen der serbisch-orthodoxenKirche an, aus der Türkeiund Bosnien kommen überwiegendMuslime. KleinereZuwanderungsgruppenaus Afrika bringen eineVielzahl christlicher Orientierungen mitund in Österreich entstehen neue, teils buntzusammengesetzte christliche Gemeinden.Interkonfessioneller und interreligiöser Dialogwird dabei immer wichtiger. Innerhalbder eigenen Konfessionsfamilie erhebt sichz.B. die Frage, ob Zugewanderte ihre eigenen(ethnischen) Gemeinden gründen oder sichin die bestehenden Gemeinden integrierenkönnen.Spezialisierte Einrichtungen der DiakonieAusgehend von der 1989 gegründetenFlüchtlingsberatungsstelle der EvangelischenKirche in Traiskirchen betreibt der DiakonieFlüchtlingsdienst heute Rechtsberatungseinrichtungenin Wien, NÖ, Kärnten und Tirol,Unterkünfte für Asylsuchende in Wien undfür Jugendliche in NÖ, Integrationsprojekte inWien, NÖ und Salzburg sowie Psychotherapieangebotein NÖ und Tirol. Insgesamt sindca. 185 hauptamtliche MitarbeiterInnen undmehr als hundert Ehrenamtliche in diesemTätigkeitsfeld der Evangelischen Kirchen inÖsterreich tätig. Sie brauchen dazu die finanzielleUnterstützung derer, die ihre Arbeit fürwesentlich und sinnvoll halten, derzeit insbesondersfür die Rechtsberatung von Flüchtlingen,deren Finanzierung das Innenministeriummit August 2009 eingestellt hat.MMag. Michael Bubik ist Geschäftsführerder »Diakonie-Eine Welt«Spenden werden erbeten auf das Kontodes Diakonie Flüchtlingsdienstes bei derPSK 90006423. Vielen Dank!1Resolution der Generalsynode der Evangelischen Kirche A.u.H.B.im November 2009 (ZI.SYN 01; 2523/2009 vom 12.11.09)2Homepage der Internationalen Organisation für Migration (IOM)3Prozentsatz der Gesamtbevölkerung4Die Zahlen stammen aus der BMI-AusländerInnenstatistikDezember 2009 bzw. für Deutschland geschätzt aus denDaten der Statistik Austria zum 1.1.09: 130.684.5Aus der UNHCR-Weltstatistik zu 2008 sowie denAnerkennungen 2009 (BMI-Statistik) errechnet.6BMI-AusländerInnenstatistik Detember 20097Hochgerechnet aus den Daten der Statistik Austriavom 1.1.09: 325.385 Personen aus EU/EWR-Ländern8UNHCR gibt die Zahl der Personen, für die es zuständig ist(anerkannte Flüchtlinge und subsidiär Schutzberechtigte)mit Ende 2008 mit 37.557 an. Hinzu kommen 3.151 weitereAnerkannte und 1.478 subsidiär Schutzberechtigte im Jahr2009, die Zahl der eingebürgerten Flüchtlinge 2009 ist nochnicht veröffentlicht (2008 waren es 381).9Das BMI gibt die Zahl der offenen Asylverfahren mit Ende2009 mit 27.466 an, 21.858 befanden sich mit 1.12.09 inBundesbetreuung.Waltraut KovacicFür ein besseresMiteinanderHaben Sie schon miterlebt, dassjemand in der U-Bahn ausländerfeindlicheSprüche von sich gibt,oder in Ihrer Gegenwart antisemitischeWitze erzählt werden? Odersind Sie womöglich schon einmaldazu gekommen, wie jemand gewalttätigangegriffen wird?Ich war in solchen Situationen und allzu ofthatte ich Angst oder war hilflos, habe nichtsoder das Falsche gesagt. Im Argumentationstraininggegen rassistische Äußerungen,welches die Evangelische Akademie Wienvor kurzem veranstaltet hat, haben dieTrainerInnen vom Verein Zara (Zivilcourageund Anti-Rassismus Arbeit) gemeinsam mitden Teilnehmenden Strategien erarbeitetund ausprobiert, wie man sich in solchen Situationen,wie den beschriebenen, vielleichtanders als bisher verhalten kann.Schnell wurde uns klar, dass mit »intellektuellem«Argumentieren nichts zu erreichen ist.Was aber hilft ist: unterbrechen, ablenkenoder so paradox intervenieren wie z.B.einen Mann, der eine Frau schlägt, zu fragen:»Kann ich Ihnen helfen?« oder: »Darf ichauch einmal?«Mag. a Waltraut Kovacic ist Direktorin derEvangelischen Akademie Wien.Wenn Sie es auch lernen möchten: DasTraining wird im Frühsommer wiederholt.Näheres zeitgerecht unter:www.evang-akademie.at06 07


G E M E I N D E A K T U E L LS TA DT D I A K O N I ENot nimmtdramatisch zuMigrantInnen-Betreuung imEvang. Sozialzentrum WienTEXT_Claudia RöthyJugend redet mitDie Pfarrgemeinde Wien-Hetzendorf lädt am Sonntag, 27. Juni,zur 4. Kinder- und Jugendsynode ein.TEXT_Ingrid VogelEntstanden ist die Idee 2003. Wir machtenuns Gedanken zum kinderoffenen Abendmahl.Wir wollten die theologische Kompetenzder Kinder und Jugendlichen ernstnehmenund mit ihnen gemeinsam nicht nurdie Theologie sondern auch das praktischeHandling im Gemeindealltag erarbeiten– und es war ein toller Erfolg.Im Jahr der »Kirche mit Kindern« 2006bearbeiteten wir das Thema »Gottesdienst«miteinander. Die praktische Auswirkungwar, dass wir unsere Gottesdienst-Beginnzeitauf 9:30 verschoben haben. 2009 wardas Thema »Kirchen(t)raum – Traumkirche«.Es war grandios, wie die jungen Menschenuns ganz gezielt gesagt haben, wie ein zukünftigerKirchenraum in Erlaa aussehensoll. Dieses Projekt der Gemeinde umfasstden Bau eines Hauses für spezielle diakonischeNutzung mit einem Kirchenraum.Dort soll unsere derzeitige Predigtstationihre Heimat finden. Die Ergebnisse der Synodehaben seither alle Besprechungen mitBauträgern, Architekten usw. bestimmt.2010 nun steht bei uns eine große thermischeSanierung an. Dazu gehören Fenstertausch,ggf. ein Umstieg auf umweltschonende Heizquellen,insgesamt viele nachhaltige Renovierungen.Wir trauen den jungen Menschenzu, dass sie auch zu dem Thema »GottesSchöpfung bewahren – damit alle leben können«eine theologisch und ethisch fundierteMeinung haben und wollen das Ergebnis fürunsere Arbeit ernst nehmen.Wie läuft das Ganze ab?Dank der großartigen Unterstützung durchdie Religionslehrenden werden die jungenMenschen in der Schule mit dem Themaeingehend konfrontiert. Sie erfahren Hintergründe,Theologie, und natürlich immerauch praktische Aspekte des Themas. Ichals Pfarrerin bitte im Vorfeld einige Jugendliche,sich als Präsidium zur Verfügung zustellen, das eine ordnende und moderierendeFunktion hat.Am Synodentag beginnen wir mit einemGottesdienst. Danach tritt die Synode in derKirche zusammen. Das Präsidium präsentiertdie Fragestellung und gibt erste Impulse.Dann ist die Diskussion freigegeben, bisdie Sache entscheidungsreif ist. Abstimmendürfen nur die Jungen.Wir verbinden diese Synoden immer miteinem Fest. 2008 durften die Kinder undJugendlichen als besonderes Projekt dieRückwand unserer Kirche unter Anleitungeiner Künstlerin bemalen – ein ganzes Jahrwar das Kunstwerk dann zu sehen.Unserer Gemeinde liegt insgesamt ganz viel anVeranstaltungen, die generationen-verbindendsind. Immer am 3. Sonntag im Monat feiernwir z.B. einen zusätzlichen Gottesdienst derGenerationen. Wir fahren auf gemeinsameFreizeiten und Urlaube und auch beim Weihnachtsspielmachen Große und Kleine mit.Dr. Ingrid Vogel ist Pfarrerin in Hetzendorf4. Österreichische Kinder- undJugendsynode, Sonntag, 27. Juni 2010,10.00 - 12.30 Uhr, »Kirche am Wege«,Biedermanngasse 11-13, 1120 Wien.Nähere Infos unter www.hetzendorf.at.ttWenn wir über Betreuung von MigrantInnensprechen, so verstehen wir – die StadtdiakonieWien/das Evangelische Sozialzentrum Wien– Zweierlei darunter:Zum einen betreuen wir Flüchtlinge, diebereits über einen gültigen Aufenthaltstitelin Österreich verfügen (meist sogenannte»anerkannte Konventionsflüchtlinge«).Häufig besteht unsere Aufgabe darin, dieseMenschen zu begleiten und zu unterstützen,damit sie ihren Alltag meistern können.Überwiegend helfen wir Menschen mit»migrantischem Hintergrund«, d.h. Menschen,die in erster oder zweiter Generationin Österreich leben. Manche sind österreichischeStaatsbürger, andere nicht.Teure StaatsbürgerschaftLeider erhalten Menschen, die in Österreichgeboren werden, nicht »automatisch« dieösterreichische Staatsbürgerschaft. Das bedeutet,dass in regelmäßigen Abständen neueVisa auch für die Kinder beantragt werdenmüssen. Es sind vor allem die enorm hohen(Visa-) Gebühren – meist an den »Heimatstaat«– die für viele Familien fast nichtmehr leistbar sind. Oft müssen die Anträgeauch noch im »Heimatland« eingereichtwerden, wodurch zusätzlich Reisekosten entstehen.Für diese große finanzielle Belastunggibt es kaum Unterstützung. Wird das Geldfür die Visa nicht aufgebracht, so wird z.B.bei Familien der Anspruch auf Kinderbeihilfeausgesetzt. Auch der Antrag auf österreichischeStaatsbürgerschaft ist sehr kostspieligund daher für viele keine Alternative.Zunehmend ist aber auch zu bemerken, dassMigrantInnen stärker psychisch/physischbelastet sind. Wir führen das zum Teil aufdie Zerrissenheit zwischen den Kulturenbzw. Traditionen und den Ansprüchen derFamilien zurück. Zu den »Klassikern« in der»Hitliste« der Probleme zählen leider auchimmer noch Sprachschwierigkeiten sowieschlechte (Schul-)Ausbildung.Gelang es den Eltern noch, sich als »Hilfsarbeiter«ohne Ausbildung ein halbwegsangenehmes Leben zu schaffen, so bleibt derzweiten Generation dieser Weg verschlossen.Eine Verbesserung der Situation kann aus unsererSicht nur dann erreicht werden, wenn esgelingt, diese Menschen gut auszubilden undsie in den Arbeitsmarkt zu integrieren.LSB Claudia Röthy ist Geschäftsführerin derStadtdiakonie WienWärme und Lichtein Luxus?Stadtdiakonie verlängert Aktion»Wärmequell«Seit vielen Jahren unterstützt der »Wärmequell«– eine Aktion der Stadtdiakonie Wien– Menschen, die unverschuldet in die Armutgerutscht sind. Es sind vor allem die immerhöher werdenden Miet- und Energiekosten,die für viele kaum noch leistbar sind. Davonsind besonders Familien mit mehreren Kindern,AlleinerzieherInnen und alte Menschenbetroffen. Wir bemerken aber auch einen Anstiegjener Menschen, die trotz ganzjährigerErwerbstätigkeit in der Armutsfalle landen,sogenannte »Working Poor«.Aufgrund des langen und vor allem sehrkalten Winters in diesem Jahr hat sich dieStadtdiakonie Wien entschlossen, die Aktion»Wärmequell« noch bis Ende März 2010 weiterzu führen und Spenden dafür zu sammeln.Mit Ihrer Spende helfen Sie den betroffenenMenschen nicht nur nicht nur, ihren Alltagzu meistern sondern Sie schenken ihnen damitauch Wärme und ein Stück Zuversicht!Spendenkonto 20-7477.417RLB NÖ-Wien, BLZ 320001617


Deutschlernende fördern»Mit der Forderung allein, dass alle Menschen, die in Österreichleben wollen, Deutsch lernen sollen, ist es nicht getan.«TEXT_Waltraut KovacicDie Evangelische Akademie Wien bietet seitsechs Jahren Deutschkurse für MigrantInnenund AsylwerberInnen an. Für viele von ihnengibt es keine Unterstützung der öffentlichenHand. Sie leben zumeist in Einrichtungen vonDiakonie oder Caritas.Rätselralley fürKonfirmandInnenWoran würdest du diese Pfarrgemeindewiedererkennen? Suche anhand einesPuzzles das »Pfarrgemeinde-Kuscheltier«.Diese und andere knifflige Fragen gilt esbei der ersten Wiener Konfi-Puzzle-Tourzu beantworten. Bei der Ralley werden mitzwei Bussen der Wiener Linien elf Pfarrgemeindenbesucht. Veranstaltet wird dieerste Wiener Konfi-Puzzle-Tour von derEvangelischen Jugend Wien. »Wir möchtenAusgebildete Lehrer und Lehrerinnenbereiten mit großem Engagement die TeilnehmerInnenmit modernen Unterrichtsmethodenauf alltägliche sprachliche Herausforderungenvor, bringen ihnen Grammatikbei sowie die wesentlichen Fakten österreichischerLandeskunde und Geschichte. Etlicheaber müssen zunächst einmal Schreiben undLesen lernen, da sie entweder nie eine Schulebesucht oder eine ganz andere Schrift (wieetwa Farsi) benutzt haben.die Konfirmandinnen und Konfirmandenzu einem Blick über den Zaun der eigenenPfarrgemeinde motivieren«, erklärt JosefFessler, Wiener Diözesanjugendreferent.»Dabei werden die Jugendlichen u.a. feststellen,dass trotz unseres »Minderheiten-Daseins« es viel mehr evangelische Jugendlichegibt, als sie bisher geglaubt haben«.Gespräche mit MitarbeiterInnen vor Ortsollen den jungen Leuten einen Einblick indas vielfältige Gemeindeleben der WienerPfarrgemeinden geben. Verbunden ist dasmit viel Action und Spaß. Bei der Tour werdenFotos geschossen, Rätsel gelöst und Kontaktezu Konfi-Gruppen aus anderen Gemeinden>>Taqi F (geflüchtet aus Afghanistan): »Ich wünschemir, dass ich gut Deutsch lerne und dann in dieHauptschule gehe und einen Beruf lerne.«>>Nasir M.(geflüchtet aus Somalia): »Ich hätte gerneeine gute Zukunft und ein besseres Leben. MeinLehrer hilft mir, gut zu sprechen.«Da die Evangelische Akademie Wien mehrsein will als ein »normales« Sprachinstitut,möchte sie auch AsylwerberInnen oder minderjährigenunbegleiteten Flüchtlingen dieTeilnahme an einem Alphabetisierungs-,Deutsch- oder Integrationskurs zu ermäßigtenPreisen ermöglichen. Die finanziellenRessourcen sind jedoch sehr begrenzt.Daher bitten wir Sie:Übernehmen Sie die Patenschaft für eineoder einen Deutschlernende/n.Die realen Kosten eines Kursplatzes betragen€ 260,–, aber jede Spende in jeder Höheist hoch willkommen. Sie können gerneauch – nach vorheriger Anmeldung – einmaleine Kurseinheit besuchen! Danke!geknüpft. Der Startschuss fällt in der EvangelischenPfarrgemeinde Ottakring. Ziel ist dieSuperintendentur, wo nach einem Puzzle-Rätsel-Spieldas Sieger-Team ausgezeichnet wird.»Die Gemeinschaft, das neugewonnene Wissenund die Eindrücke aus den verschiedenenGemeinden sollen dazu beitragen, dass dieJugendlichen in ihrer evangelischen Identitätgestärkt werden«, fasst Josef Fessler das Anliegenzusammen.1. Wiener Konfi-Puzzle-TourSamstag, 20. März 2010.Nähere Infos unter www.ejw.ejoe.atMit Puppenüber allessprechenSeminar »Puppenspielerei undFigurentheater im Ki-GO« am17. April 2010Fridolin ist bei den Kindern beliebt. Er istziemlich mutig und manchmal auch ein bisschenfrech. Zum Beispiel traut er sich, denErwachsenen zu widersprechen. Manchmalredet Fridolin im Kindergottesdienst auchdazwischen. Er darf das. Denn Fridolin isteine Puppe. Er gehört Eli Fröhlich, einer Mitarbeiterindes KIGO-Teams der PfarrgemeindeWien-Alsergrund. »Die Puppenspielereimacht uns allen nicht nur viel Spaß, sondernPfingsten derKünstlerInnen28. Mai 2010, ab 15.00 Uhrin der AuferstehungskircheLindengasse 44, 1070 Wien.Nähere Infors bei Pfarrerin Ingrid Vogel:spiritualitaet@evang.at28.05.10LANGE NACHTDER KIRCHENW W W . L A N G E N A C H T D E R K I R C H E N . A T»Pfingsten der KünstlerInnen« - zum 3. Mal feiernim Rahmen der »Langen der Nacht der Kirchen«KünstlerInnen und BesucherInnen die Begegnungvon Kunst und Kirche im Zeichen desHeiligen Geistes.hilft den Kindern auch, sich mitzuteilen.Mit einer Puppe zu reden fällt ihnen leichterals mit einem Erwachsenen«, erklärt EliFröhlich.Fridolin entstand bei einem Seminar derEvangelischen Jugend Wien für KIGO-MitarbeiterInnen.Bei diesem Seminar basteln dieTeilnehmerInnen ihre eigenen Stabpuppenund lernen die »Basics« der Puppenspielerei.Dazu bekommen sie wertvolle Anregungen,wie man die Puppen im Kindergottesdiensteinsetzen kann. »Die Kommunikation mit denKindern wird so spielerisch und spannend.Wichtige Inhalte des Glaubens können mitden sprechenden oder schweigenden Puppenkindgerecht und lustvoll vermittelt werden«,erklärt Veranstalter Josef Fessler. Der Erfolgdes ersten Seminars « Puppenspielerei –Figurentheaterim Ki-GO« hat den Wiener Diözesanjugendreferentenmotiviert, im April dasnächste Seminar anzubieten. »Wir konntendafür wieder Bernd Henseler gewinnen. Er istnicht nur ein ausgezeichneter Puppenspieler,sondern auch ein erfahrener Sozialpädagoge«.Übrigens: auch ungeübte Bastlerinnen undBastler sind willkommen. Denn eine Stabpuppezu machen, ist einfacher als man denkt:Drei Seiten Papier zerknüllen und diese ineine vierte Seite wickeln, die Strumpfhosenfüßedrüber stülpen. Fertig ist der Kopf.Puppenspielerei – Figurentheaterim Ki-GO, 17.April 2010Nähere Infos unter www.ejw.ejoe.atArmut »ersparen« –Mikrokredite finanzierenEine Geldanlage bei Oikocredit ermöglicht Mikrokredite weltweitDie Idee von Friedensnobelpreisträger MuhammadYunus, in Armut lebenden Menschendurch sog. »Mikrokredite« zu unterstützen,ist zweifellos eine außergewöhnliche Sache. Essind Kredite, die auf der Basis von Vertrauen,ohne materielle Sicherheiten, vergeben werdenund aus bedürftigen Menschen ohne Perspektive»kleine UnternehmerInnen« machen. Dennin Ländern wie Indien, Bolivien oder Ghanabedeutet ein Mikrokredit von 100 Dollar Geldzu haben, für den Kauf einer Kuh, einer Nähmaschineoder eines Marktstandes. Die vomökumenischen Rat der Kirchen gegründeteInitiative »Oikocredit« re-finanziert Mikrokreditprogrammein 70 Ländern weltweit. Das Kapitaldafür kommt von 30.000 Privatpersonenund Institutionen aus dem »globalen Norden«,Govindammal produziert und verkauftgeflochtene Körbe. Ein Mikrokredit ermöglichteihr Unabhängigkeit von Zwischenhändlern.die ihr Erspartes bei Oikocredit veranlagen.Auch in Österreich wird diese Form derethischen Geldanlage immer beliebter. Rund1.700 Personen haben hier mittlerweile über 15Millionen Euro veranlagt.Dass Mikrokredite Realwirtschaft im ursprünglichstenSinn des Wortes darstellen,zeigt sich nicht zuletzt dadurch, dass dieFinanzkrise die Rückzahlungsquoten kaumbeeinträchtigt hat.Infos unter: www.oikocredit.at18


EVANGELISCHERFRÜHLINGSBALLSamstag, 10. April 2010PALAIS AuerspergAuerspergstrasse 1 · 1080 WienFestliche Eröffnung um 20.00 UhrTanzschule IMMERVOLLEhrenschutzMusikBischof Dr. Michael Bünker, Bürgermeister Dr. Michael HäuplAbracadabra · DISCO mit ClauDJane und Dufi DJTaxitänzer für TanzbegeisterteMitternachtsquadrilleKarten 35.- im Vorverkauf (Abendkasse 40.-) 17.- für SchülerInnen, StudentInnen, Präsenz- und ZivildienerTischreservierung im Preis inkludiert!Vorverkauf und Tischreservierung: bader@evang.at · T (01) 5874688Coverbild: Julia StraussEs gibt genau einen Weg, mehraus Ihrem Geld zu machen.Wir bieten Ihnen maßgeschneiderte Finanzdienstleistungen undberaten Sie gerne unabhängig von Ort und Zeit!Raiffeisen Beratungsbüro MauerMag. Roland NetzerMaurer Hauptplatz 7/Top 12, 1230 WienTel.: 05 1700 61213Mobil.: 0664 627 15 74E-Mail: roland.netzer@raiffeisenbank.atP.b.b. Österr. Post AG / Sponsoring Post, 02Z031618 MErscheinungsort und Verlagspostamt: 1050 WienWenn unzustellbar, bitte mit neuer Anschrift zurück an:Evang. Superintendentur, 1050 Wien, Hamburgerstraße 3raiff_beratungsbüro_210x148_270709.indd 126.08.2009 12:08:20 Uhr

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