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Aus dem Inhalt:Seite Einladung Mitgliederversammlung 1 Geplante Satzungsänderung 3 Der Aufsichtsrat 4 Bericht über das Geschäftsjahr 2008 6 Betriebskostenabrechnung 2008 10info@wbw-wittlich.deMitglieder-Info Nr. 15 - 04/09seit 2002Einladung zurMitgliederversammlungAm Freitag, den 26. Juni 2009, findet um18.00 Uhr im Jugendheim St. Bernhard,Auf´m Geifen 12 in Wittlich, die ordentlicheMitgliederversammlung 2008 derGemeinnützigenBaugenossenschaftWittlich e.G.statt, zu der alle Mitglieder eingeladensind.Tagesordnung siehe Seite 2- 1 -


Einladungzur Mitgliederversammlungam 26. Juni 2009Tagesordnung:1. Begrüßung der Mitgliederdurch den Aufsichtsratsvorsitzenden2. Vorlage des Jahresabschlussesfür das Geschäftsjahr20083. Bericht des Aufsichtsrates fürdas Geschäftsjahr 20084. Vorstellung und Besprechungdes Prüfungsberichtes desVerbandes rheinischer undwestfälischer Wohnungsunternehmene. V. für das Geschäftsjahr20075. Beschlussfassung über ...5.1 den Jahresabschluss 2008und dessen Feststellung5.2 die Verwendung des Bilanzgewinnes6. Beschlussfassung über dieEntlastung für das Geschäftsjahr20086.1 des Aufsichtsrates6.2 des Vorstandes7. Wahlen zum Aufsichtsrat – Eswird der komplette Aufsichtsratneu gewählt.8. Satzungsänderung9. Verschiedenes - Es könnenallgemeine Fragen erörtertwerden.Der Jahresabschluss mit dem Lageberichtder Genossenschaft und der Berichtdes Aufsichtsrates für das Geschäftsjahr2008 liegen vom 18.6.2009bis einschließlich 25.6.2009 in der Geschäftsstelleder Genossenschaft, Römerstraße14, 54516 Wittlich, währendder Geschäftszeiten für die Mitgliederzur Einsichtnahme offen.Zutritt zur Mitgliederversammlung habennur Mitglieder der GemeinnützigenBaugenossenschaft Wittlich e. G. .Der Personalausweis ist zur Legitimationmitzubringen. Die Vertretung einesMitgliedes bedarf gemäß § 30 derSatzung einer schriftlichen Vollmacht.Wittlich, im Mai 2009gez.Der Vorsitzende des AufsichtsratesTheo OstermeierVerbandsprüfungWie auch schonim letzten Jahrfindet die ordentlicheMitgliederversammlungnach Jahrenwieder gemäßSatzungund Gesetz „ in den ersten sechsMonaten des Geschäftsjahresstatt.“Da der Verband der rheinischwestfälischenWohnungsunternehmenim ersten Halbjahr ausschließlichKapitalgesellschaften prüft,wird die diesjährige Verbandsprüfungab dem 31. August 2009. DiePrüfung wird voraussichtlich 2 Wochendauern.- 2 -


Geplante SatzungsänderungSie haben es in der vorstehendenEinladung zur Mitgliederversammlungsicher schon gelesen. Die Satzungsoll wieder mal geändertwerden. Was und vor allem warumsoll geändert werden?Bislang heißt es im §43, Nr. 3 unsererSatzung: „Die Genossenschaftist Mitglied des Verbandes rheinisch-westfälischerWohnungsunternehmene. V. Düsseldorf. Sie wirdvon diesem Prüfungsverband geprüft.Zukünftig soll es heißen: „Die Genossenschaftwird von einem Prüfungsverbandgeprüft, dem Sie angehört.“Außerdem soll in §43 einneuer Passus eingefügt werden,welcher regelt, welches Organ überden Beitritt bzw. die Beendigungeiner Mitgliedschaft in einem Prüfungsverbandentscheidet. „DerVorstand und der Aufsichtsrat entscheidengemeinsam über den Beitrittbzw. die Beendigung einerMitgliedschaft in einem Prüfungsverband.“Darüber hinaus soll der §43 wiefolgt ergänzt werden: „Der Vorstandund der Aufsichtsrat entscheidengemeinsam über die Zuordnungdes Prüfungsrechts im Falleeiner Mitgliedschaft zu 2 Prüfungsverbänden.“Mit der alten Regelung waren wirfest an den einen Verband gebunden.In letzter Zeit hat sich jedochein weiterer Verband gegründet,der auch die Prüfung unserer Genossenschaftvornehmen könnte.Da Wettbewerb immer gut ist, sollteauch unsere Genossenschaftgrundsätzlich beim Prüfungsverbandeine Wahl haben.Als Autofahrer hat man ja seit einpaar Jahren auch die Wahl zwischenTÜV und DEKRA. Damit diesgrundsätzlich auch für unsere Genossenschaftmöglich wird, solltendie Mitglieder dieser Änderung zustimmen.Ob dann tatsächlich ein andererPrüfungsverband gewählt wirdsteht auf einem völlig anderen Blatt.Sollte es Abends oder am Wochenendezu einem Notfall kommen,rufen Sie bitte unsere Service-Nummer 0172/6871770 an undsprechen Sie Ihr Anliegen und dieTelefonnummer unter der Sie zu erreichensind auf die Mailbox.Wir setzen uns dann mit Ihnen inVerbindung. Bitte haben Sie Verständnisdafür, dass über dieseNummer wirklich nur Notfälle abgewickeltwerden.- 3 -


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Theo Ostermeier und Lothar Teuschläuft aus.Um einen einheitlichen3-jährigen Wahlturnusdes Aufsichtsrateszu erreichen,wirdder Aufsichtsratkomplett neugewählt.„Die Genossenschaft wird von einemPrüfungsverband geprüft, demsie angehört“.Zusätzlich sollen zwei neue Absätzein § 43 eingeführt werden:Sie als Mitglied haben das Recht,den Aufsichtsrat mit Personen IhresVertrauens zu besetzen. Von diesemRecht sollten Sie Gebrauchmachen! Sie haben Vorschlags- undWahlrecht!Die Mitgliedschaft in einem „Verein“beinhaltet auch eine Pflicht,„seine Rechte“ wahrzunehmen.Zum Antrag auf Satzungsänderung:Der Antrag auf Satzungsänderungerfolgt auf einen gemeinsamen Beschlussdes Aufsichtsrates und desVorstandes.Der Antrag betrifft § 43, Abs. 3 derSatzung. Hier heißt es:„Die Genossenschaft ist Mitglieddes Verbandes rheinischwestfälischerWohnungsunternehmene. V. Düsseldorf. Sie wird vondiesem Prüfungsverband geprüft.“Der gemeinsamer Änderungsantragvon AR/Vorstand; es soll heißen:Absatz 3a:„Der Vorstand und der Aufsichtsratentscheiden gemeinsam über denBeitritt, bzw. die Beendigung einerMitgliedschaft in einem Prüfungsverband.“Absatz 3b:„Der Vorstand und der Aufsichtsratentscheiden gemeinsam über dieZuordnung des Prüfungsrechts imFalle einer Mitgliedschaft zu 2 Prüfungsverbänden.“Die beabsichtigte Änderung beinhaltetdie Vergabe der Bilanzprüfung.- 5 -


Wir wären hierdurch in der Lage, finanzielleAspekte zu berücksichtigenu. ggfs. Sparpotentiale nutzenzu können.AR und Vorstand bitten um Ihre Zustimmung.In der Mitgliederversammlung liegtder Antrag als Tischvorlage mitsynoptischem Vergleich alt-neu aus.Mitteilungen: In der gemeinsamen Sitzung vonAufsichtsrat und Vorstand dergemeinnützigen BaugenossenschaftWittlich e.G. wurde ein Finanzausschussgebildet. Die AR-Mitglieder Theo Ostermeier undWerner Kemmer wurden einstimmigin dieses Gremium gewählt. Der Vorstand hat Kontakt zumStadtteilbüro in Bombogen aufgenommen.Ziel ist es den Kontaktzu den Mietern mit Migrationshintergrundzu intensivierenund eventuell vorhandene Berührungsängsteabzubauen. Die Dämmarbeiten in den Häusernder Sternbergstraße werdentermingerecht zu Beginn derneuen Heizperiode abgeschlossensein.Die Entwicklung unserer Genossenschaftmacht weiter Fortschritte,wenn auch in kleinen Schritten.Aufsichtsrat und Vorstand arbeitenoffen und zielgerichtet an dieserAufgabe. Dabei wird die finanzielleSituation der beiden Firmen weiterim Mittelpunkt stehen. Ich weisenochmal auf den Termin der Mitgliederversammlunghin.Es würde mich freuen, Sie als Mitglied/Mieterbegrüßen zu können.Für den AufsichtsratTheo OstermeierVorsitzenderBericht über das Geschäftsjahr2008Entwicklung der Mitglieder555 Mitglieder war die Anzahl derMitglieder Anfang 2008; mit 548Mitgliedern endete das Geschäftsjahr2008, somit hat sich die Zahlder Mitglieder um 1,3% (Vorjahr:2,7%) reduziert. Bei einer konstantenAnzahl an Wohnungen erhöhtsich die Quote der Genossenschaftsmitgliederkontinuierlich.2008 wohnten ca. 71% unserer Mittgliederauch in Genossenschaftswohnungen.Bilanz / Gewinn- u. VerlustrechnungIm abgelaufenen Geschäftsjahrwurden verstärkt Arbeiten durchge-- 6 -


führt, die komplett als Aufwand gebuchtwurden.So stellt zwar z. B. die Erneuerungeiner Heizungsanlage unzweifelhafteine Wertverbesserung für das Objektdar, die Kosten hierfür dürfenjedoch nicht werterhöhend auf denbilanziellen Restwert des Gebäudesgebucht werden, sondern im Jahrder Ausführung komplett abgeschriebenwerden.Aus diesen Gründen konnte im abgelaufenenJahr kein Jahresüberschusserwirtschaftet werden. DieGewinn- und Verlustrechnungschließt mit einem Jahresfehlbetragin Höhe von 59.283,66 €.Im laufenden Jahr (2009) wird wiederein angemessener Jahresüberschusserwirtschaftet werden können.Wie auch schon in den Vorjahrenwurde auch in 2008 lediglich imKerngeschäft „Vermietung & Verpachtung“erzielt.Die Leerstandsquote ist im abgelaufenenJahr auf fast unglaubliche0,86% gesunken! Lediglich Erlösschmälerungenin Höhe von 7,3TEUR (Vorjahr: 12,1 TEUR) waren- 7 -hier zu verbuchen. Ein besonderesDankeschön gilt unserem Team inder Geschäftsstelle, die sehr bemühtsind Leerstände zu vermeiden.Ein Wert, der sich in 2009 nicht wiederholenlassen wird.Die Bilanz 2008 weist ein Eigenkapitalin Höhe von 2.597 TEUR (Vorjahr:2.674 TEUR) aus, die Eigenkapitalquoteliegt nun bei 17,1% gegenüber17,3% im Vorjahr.Für die Hausbewirtschaftung wurdeninsgesamt ca. 1.005 TEUR (Vorjahr:740 TEUR) aufgewendet.Hiervon entfallen im Geschäftsjahr435 TEUR auf die Instandhaltung imVorjahr waren dies 216 TEUR. Zusammenmit den aktivierungsfähigenBaumaßnahmen wurden in2008 insgesamt fast 575.000,-- Euroin den Gebäudebestand der Baugenossenschaftinvestiert!!! – EinBeweis dafür, dass der Bestand derBaugenossenschaft gut in Schussgehalten wird.2007 wurden für Modernisierungund Instandhaltungen zusammen„nur“ ca. 454 TEUR aufgewendet.Im laufenden Jahr sollen ca. 400 T€hierfür aufgewendet werden.Insgesamt wurde in 2008 ca. 320TEUR an Tilgungen erbracht.Die Höhe der Verbindlichkeiten gegenüberKreditinstituten beläuft sichnunmehr auf 11,79 Mio. EUR gegenüber12,02 Mio. EUR im Vorjahr.Die Aufwendungen für Zinsen beliefensich auf ca. 373 TEUR und reduziertensich um 33,4 TEUR gegenüberdem Vorjahr.


Die Bilanzsumme in Höhe von15.203 TEUR hat sich gegenüberdem Vorjahr um ca. 218 TEUR reduziert.Vorschlag für die Verwendung des BilanzgewinnesDa in 2008 kein Jahresüberschusserwirtschaftet wurde, erübrigt sichauch die Frage, ob Dividendenausgeschüttet werden oder nicht,den derartige Zahlungen könntennur aus einem Jahresüberschuss erfolgen.Die vorhandenen Mittel sollen weiterin den Bestand der Genossenschaftfließen und auf diese Weiseden Mitgliedern zu Gute kommen.GremienRuth Fatter, Theo Ostermeier (Vorsitzender),Hans-Dieter Günther(Stellvertretender Vorsitzender), LotharTeusch, Stefan Kaspari undWerner Kemmer bilden den Aufsichtsrat.Im Laufe des vergangenen Jahreshat der Aufsichtsrat einen Finanzausschussgebildet um flexibleragieren zu können. Hierzu wurdenTheo Ostermeier und Werner Kemmereinstimmig ernannt.Die Amtszeit aller Aufsichtsratsmitgliederendet mit der diesjährigenMitgliederversammlung.Bei der kommenden Mitgliederversammlungmuss also neu gewähltwerden. Überlegen Sie sich docheinmal, ob Sie kein Interesse an einerMitarbeit im Aufsichtsrat haben!„Wir beißen nicht“ und würden unsüber Ihre Teilnahme freuenDer Vorstand besteht unverändertaus Franz-Leo Simon und HubertWeinand.Vorschlag für die Verwendung desBilanzgewinnesDer Vorstand schlägt der Mitgliederversammlungvor, den Bilanzgewinnin Höhe von 63.563,31 €, dersich aus dem Gewinnvortrag aus2007 in Höhe von 122.846,97 € unddem Jahresfehlbetrag aus 2008 inHöhe von 59.283,66 € zusammensetztauf neue Rechnung vorzutragen.WBW Wohnbau Wittlich GmbHLeider war für die WBW zum Redaktionsschlussunserer Mitgliederzeitungder Jahresabschluss noch nichtkomplett erstellt.Anlässlich der Mitgliederversammlungwird jedoch wie gewohnt auchüber den Geschäftsverlauf derGmbH berichtet werden.Da auch im abgelaufenen Jahr keineWohnung veräußert werdenkonnte, ist davon auszugehen, dass- 8 -


in 2008 kein ausgeglichenes Ergebniserzielt werden konnte.Allgemeine Einschätzung der Ertrags-Vermögens- und Finanzlage2008 konnte die Genossenschaft infolgeaußergewöhnlich hoher erforderlicherInvestitionen in den Gebäudebestandkeinen Jahresüberschusserwirtschaften.Da alle diese Maßnahmen (Dämmungder Speicherdecken, Einbauenergiesparender Heizkessel, usw.)aus bilanzrechtlichen Gründen nichtaktiviert werden konnten und deshalbvoll auf das Ergebnis durchgeschlagensind.Das Ziel, alle Aufwendungen ausdem operativen Geschäft abdeckenzu können, haben wir nicht ausden Augen verloren, in 2008 war esaber leider nicht möglich.Die in der Bilanz ausgewiesenenlangfristigen Vermögenswerte, insbesondereSachanlagen sinddurch die Einlagen der Mitglieder,Eigenkapital und langfristigesFremdkapital abgedeckt.Oberste Prämisse ist nach wie vordie Sicherung und Verbesserungder Liquidität. Deshalb ist für 2009Sparen angesagt.Es werden nur dringend erforderlicheArbeiten durchgeführt werdenkönnen.Mit den Anfang 2009 durchgeführtenMieterhöhungen ist ein wichtigerSchritt getan worden um weiterhinausreichende Erlöse zu erwirtschaftenum für die kommendenAufgaben gerüstet zu sein.AusblickHatten wir letztes Jahr an dieserStelle noch darüber sinniert, wannder Aufschwung endlich in unsererRegion ankommt, ist inzwischen ausdem Aufschwung eine massive Rezessiongeworden.Gott sei Dank spüren wir die Folgendieses wirtschaftlichen Abschwungesbislang noch nicht so deutlich.Es bleibt die Hoffnung, dass sichder konjunkturelle Horizont möglichstschnell wieder aufhellt. EinigeExperten sagen ab der zweitenHälfte 2010 eine Erholung voraus.Die Nachfrage nach preiswertemWohnraum hat nochmals zugenommen,es ist Zeichen dafür, dass- 9 -


viele den Gürtel enger schnallenmüssen.Die Mittel für Renovierung und Modernisierungsollen wie auch schonim Vorjahr in diesem Jahr wiederaus eigenen Mitteln aufgebrachtwerden.Es sollen wieder angemessene Jahresüberschüsseerwirtschaftet werdenum für zukünftige Aufgaben gerüstetzu sein. Die Liste der Dingedie abgearbeitet werden müssenist nach wie vor lang.So müssen z. B. bis Juni 2011 sämtlichebestehenden Wohnungen mitRauchmeldern ausgestattet sein.Alle Schlafräumeund die Fluremüssen bisdahin mit Meldernausgestattetsein, es ergibtsich einGesamtvolumenvon ca. 2.000Rauchmeldernfür alle LiegenschaftenderGenossenschaft.Gemeinsam mit dem Aufsichtsratarbeitet der Vorstand kontinuierlichan der Bewältigung dieser Aufgabenund wird weiterhin für die Wahrungder berechtigten Interessender Mitglieder einstehen.Wittlich, im Juni 2009Der VorstandFranz-Leo SimonHubert WeinandBetriebskosten 2008Nachdem der Winter in den letztenJahren öfter ausgefallen war, gabes in diesem Jahr ein außergewöhnlichlanges und hartnäckigesGastspiel. Dies führt unweigerlichdazu, dass die Heizkosten gegenüberdem Vorjahr erheblich gestiegensind. Zusätzlich „angeheizt“wird dieser Effekt durch stark gestiegeneEnergiekosten.In der Gesamtsumme sind die Betriebskostenauf nunmehr fast602.000 EUR (Vorjahr: 548.000 EUR)um 54.000 EUR gestiegen. Der Anstiegvon fast 10% gegenüber demVorjahr liegt vor allem an den gestiegenenEnergiekosten.Da wir dem Vorsichtsprinzipfolgenddie Betriebskostenabschlägegenügend hochberechnet hatten,fielen die Nachzahlungendennochmoderat aus. Den Nachzahlungenin Höhe von ca. 34.500,--EUR stehen Guthaben von fast30.000,-- EUR gegenüber.Um auch für 2009 hohe Nachzahlungenzu vermeiden, sind wir beider Berechnung der neuen Abschlägevon einer Kostensteigerungvon 5% über alles ausgegangen.Dies mag angesichts fallenderEnergiepreise verwundern, jedochhatten wir zum Einen für unsereVerhältnisse langen und „strengen“Winter, zum Anderen wird wegen- 10 -


des FIFO-Verfahrens 1 das wirklichteure Öl erst in 2009 verfeuert.An dieser Stelle soll nur auf diewichtigsten Änderungen eingegangenwerden. Die Kosten für denHauswart sind um 5,6% auf nunmehrca. 63.000 EUR gestiegen.Dies liegt zum Einen an den gestiegenenEnergiekosten, zum Anderenwurden in diesem Jahr vermehrtArbeiten durchgeführt, die nicht regelmäßigzur Ausführung kommen.Das Kabelfernsehen ist um 10,9%teurer geworden. Dies liegt zum geringerenTeil an gestiegenen Vergütungen,zum größeren Teil jedochdaran, dass nun zusätzliche Wohnungenmit Kabel versorgt werden.Das Netz wurde modernisiert, nunmehrist es in allen Häusern derGBG möglich über Kabel Deutsch-1 : FIFO kommt aus dem Englischen undmeint „First in – first out“. Das bedeutet,dass immer zuerst das zuerst getankteHeizöl auch zuerst verbraucht wird. Sokommen Preissteigerungen beim Öl u. U.beim Mieter mit gewisser Verspätung an.- 11 -land Telefonie und Internet zu beziehen.Die Heizkosten sind zwar um ca.45.000 EUR gestiegen, in der Relationzu den Energiekosten ist das jedochnoch viel zu wenig.Manche unserer Mieter übertreibenihre Sparmaßnahmen jedoch undhandeln sich so zusätzliche Problemeein, wie Schimmel, Stockflecken,Nässe usw. Es muss nochmalwiederholt werden – Sie wohnen inder Wohnung und nicht der Vorstand!Wie sich die Kosten 2009 entwickelnlässt sich noch nicht genau sagen.Allgemein wird davon ausgegangen,dass die Energiekosten im laufendenJahr signifikant steigenwerden.BürgermeisterwahlWir gratulieren Herrn Joachim Rodenkirchzur Wahl zum WittlicherBürgermeister und wünschen ihmfür die kommenden Aufgaben allesGute und eine glückliche Hand.Er wird sein Amtvoraussichtlich AnfangJuli 2009 antreten.Er hatte sich in derWahl vom 7.6.2009im ersten Wahlgangmit 59,4%der abgebebenenStimmen gegen seine 5 Mitbewerberdurchgesetzt.


Kostenvergleich Betriebskosten 2007 -2008Kostenart 2007 2008 Veränderung[Euro] [EURO] [EURO] [%]Grundsteuer: 38.377,41 38.377,41 0,00 0,0Straßenreinigung: 2.961,92 2.961,92 0,00 0,0Müllabfuhr: 46.532,42 47.167,89 +439,47 +0,9Hausmeister: 59.723,60 63.068,38 +3.344,78 +5,6Versicherungen: 27.513,56 28.776,88 +1.263,32 +4,6Allgemeinstrom: 7.402,49 7.635,42 +232,93 +3,1Kabelfernsehen: 19.096,22 21.183,70 2.087,48 +10,9Aufzugswartung: 1.479,31 1.061,67 -417,64 -28,2Reinigung: 1.116,00 1.116,00 0,00 0,0Oberflächenwasser: 8.693,44 8.661,44 -32,00 -0,4Trinkwasser: 88.771,24 89.333,71 +562,47 +0,6Heizung: 247.815,30 292.673,89 +44.858,59 +18,1Summe BK 549.076,51 602.018,31 +52.941,80 +9,9- 12 -

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