Untersuchungen zur Vitrifikation von immaturen und In-vitro ...

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Untersuchungen zur Vitrifikation von immaturen und In-vitro ...

93Abb. 15: Konzentrationsverlauf im Vergleich zweier unterschiedlicher DilutionsmethodenDer Zeitrahmen der Erwärmung und Ausverdünnung war bei der Titrationsmethode an die Literaturangepasst und dauerte insgesamt 6 Minuten, inklusive der nachfolgenden Waschungen inKulturmedium 11 Minuten. Die Möglichkeit der zeitlichen Kontrolle des Zulaufes vonHoldingmedium via Kontrolle der Tropfgeschwindigkeit durch den Drehregler desSchlauchsystems (Infusionsbesteck) gewährleistete auch hier den reproduzierbaren Ablauf und dieEinhaltung aller Zeitschemata. Zum Vergleich war der Zeitumfang bei Erwärmung undAusverdünnung in vier Konzentrationsstufen 13 Minuten inklusive Waschen. Vom technischenArbeitsablauf her wurde die Titrationsmethode als deutlich einfacher und unkomplizierterempfunden als die stufenweise Methode. Es waren weniger Pipettierschritte nötig, und der Ablaufauf dem geheizten Rüttler ermöglichte das Beibehalten physiologischer Temperaturen während desgesamten Vorganges, auch war es möglich bis zu sechs Proben (30 Eizellen) gleichzeitig zubearbeiten. Das Titrationssystem ist technisch einfach gehalten. Tropfständer und handelsüblichesInfusionsbesteck können im Einmalgebrauch verwendet werden und sind in jedem Laborvorhanden, was diese Methode allgemein praktisch anwendbar macht.Sowohl Teilungsraten als auch Blastozystenraten der vitrifizierten Oozyten nachTitrationsausverdünnung waren in dieser Arbeit signifikant höher als bei stufenweiser Dilution. Dadie Eizellen zuvor mit derselben Methode (aseptisch) und demselben Medium kryokonserviertworden waren, wird die bessere Entwicklungsfähigkeit alleine der osmotisch schonenderenDilutionsmethode zugerechnet. Die im Vergleich zu Untersuchungen aus der Literatur und zu den

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