Untersuchungen zur Vitrifikation von immaturen und In-vitro ...

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Untersuchungen zur Vitrifikation von immaturen und In-vitro ...

31die Verkürzung der Äquilibrierungszeiten, dabei sicherte das DMSO die Aufrechterhaltung derstabilen Glasphase (VAJTA et al. 1998a). Oozyten werden in Abhängigkeit der Kühlraten meist mitjeweils 20% EG+20% DMSO vitrifiziert (VAJTA et al. 1997a, 1998a, MAVRIDES u.MORROLL 2002, MEN et al. 2002). Für Schweineeizellen erwies sich dieses Medium als ebensogut geeignet wie EG (FUJIHIRA et al. 2004). CHIAN et al. (2004) erhielten nach Anwendung von15% EG+15% DMSO zur Vitrifikation bei Rindereizellen hohe Teilungsraten von 70%, dieBlastozystenraten von 1,7% blieben jedoch enttäuschend. Die mit DE-Vitrifikationsmedienerzielten Ergebnisse sind gleichwertig oder besser als durch konventionelle Kryokonservierung vonIVP-Embryonen und Embryonen erhaltene, besonders haben sie sich aber bei der Vitrifikation vonbovinen Oozyten (BR: 25%) bewährt (ISHIMORI et al. 1993, VAJTA et al. 1998a, BERTHELOTet al. 2000, DHALI et al. 2000, KONG et al. 2000, ISACHENKO et al. 2001a, 2005,LIEBERMANN u. TUCKER 2002 , MAVRIDES u. MORROLL 2002, VIEIRA et al. 2002,MUKAIDA et al. 2003, BAGIS et al. 2004, DATTENA et al. 2004). Den Zusatz eines weiterennicht-penetrierenden CPAs (PROH) ins Vitrifikationsmedium sahen PUGH et al. (2000) alsförderlich zur Entwicklung nach Vitrifikation. 20% EG+20% DMSO+10% PROH erwiesen sicheiner Kombination aus DMSO und EG überlegen.Kombinationen aus EG und anderen penetrierenden CPAs haben sich als weniger gutgeeignet für die Vitrifikation erwiesen. Die Verwendung einer Kombination mit GLY zurVitrifikation von Schafembryonen ergab gute Ergebnisse (Schlüpfrate, SR: 80-88%) und wurdezum Konservieren boviner Blastozysten angewendet (ALI u. SHELTON 1993c, DONNAY etal. 1998, KAIDI et al. 1999). Die Penetrationsrate von Glyzerin für Oozyten liegt weit unter deranderer CPAs, und für die Vitrifikation boviner immaturer und maturer Oozyten erwies es sich alsnicht geeignet. (LE GAL u. MASSIP 1999). Die Verwendung eines Mediums aus EG und PROH,das im Unterschied zu GLY ein sehr guter Glasbildner ist, erwies sich als sinnvoll. In ihrerUntersuchung erhielten CHIAN et al. (2004) mit dieser Kombination die besten Ergebnisse(TR: 69,8%, BR: 7,4%) beim Vitrifizieren von maturen Rindereizellen. In Anlehnung an dieVitrifikationsmedien von MASSIP et al. (1986) und SCHEFFEN et al. (1986) bei Rinder- undMäuseblastozysten, die PROH und GLY miteinander kombinierten, verwendeten KUWAYAMA etal. (1994) diese CPAs für Rinderembryonen. Trotz hoher Überlebensraten (> 80%) erwiesen sichdiese Protokolle als unpraktikabel.2.4.1.3 ÄquilibrierungWährend der Äquilibrierung wird das biologische Material dehydriert, die intrazelluläre Flüssigkeitwird konzentriert und penetrierende CPAs passieren die Zellmembran (RALL u. FAHY 1985a,

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