Untersuchungen zur Vitrifikation von immaturen und In-vitro ...

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Untersuchungen zur Vitrifikation von immaturen und In-vitro ...

44unbefriedigend (HONG et al. 1999, KULESHOVA et al. 1999a, YOON et al. 2000,LIEBERMANN u. TUCKER 2002, ZECH et al. 2002). Die Permeabilitätsparameter für immature(GVBD) und mature humane Oozyten bei 24°C beschrieben PAYNTER et al. (1999b) alsvergleichbar, sie waren höher als für Mäuseoozyten. Die Permeabilität für Wasser und CPAshumaner Blastozysten ist geringer als die boviner und oviner Stadien, eine direkte Rehydrierunghumaner Pronuklearstadien wurde nicht toleriert (ISACHENKO et al. 2004). Die Ausbildung desBlastozoels machten VANDERZWALMEN et al. (2002) für die schlechterenVitrifikationsergebnisse expandierter Blastozysten verantwortlich. Ihre Methode der Punktion undanschließendem Schrumpfen vor Konservierung resultierte in hohen ÜR nach Erwärmen. DurchVerwendung von cryoloop-Verfahren konnten MUKAIDA et al. (2003) trotz niedrigerKonzentration an CPAs in der Vitrifikationslösung hohe ÜR (80%) und 37% Schwangerschaftenerzielen. Da es in einigen Ländern gesetzliche und ethische Einschränkungen gibt, die dieKryokonservierung von humanen Eizellen nach Vorkernfusion verbieten, wurden Untersuchungenzur Vitrifikation von Vorkernstadien vorangetrieben (PARK et al. 2000, LIEBERMANN etal. 2002b, SELMAN u. EL-DANASOURI 2002, ISACHENKO et al. 2004, 2005).2.4.5 Vitrifikation bei landwirtschaftlichen Nutztieren und PferdBeim Schwein erwiesen sich konventionelle Tiefgefrierverfahren bisher als unzureichend. NachEntfernen der intrazytoplasmatischen Lipide, die Ursache für die extreme Kältesensibilität dieserSpezies sind, konnten NAGASHIMA et al. (1994, 1995) zwar von Geburten nach Gefrieren vonBlastozysten berichten, die Ergebnisse blieben jedoch unbefriedigend (BR: 30%). Die Vitrifikationerwies sich als vielversprechender (BR: ~60%, so dass Ferkel aus vitrifizierten, expandierten undgeschlüpften Blastozystenstadien produziert werden konnten (YOSHINO et al. 1993,NAGASHIMA et al. 1996, DOBRINSKY et al. 2000). Die Verwendung von OPS und damithöheren Kühlraten wirkte sich positiv auf die Entwicklungsfähigkeit nach Erwärmen aus (ÜR: 85%,71% Schlüpfrate), jedoch konnten frühe Embryonalstadien bisher nicht kryokonserviert werden,und es zeigten sich starke genotypische Variationen zwischen den einzelnen Schweinerassen(VAJTA et al. 1997b, BERTHELOT et al. 2000, CUELLO et al. 2004). Bei der Vitrifikation vonSchweineeizellen stellt der intrazelluläre Lipidgehalt ein großes Problem dar. Die Entnahme derLipidvesikel und Zusatz von zytoskelettstabilisierenden Substanzen brachte zwar Verbesserungenin der Gefrierfähigkeit von porcinen Oozyten, Überlebens- und Entwicklungsraten blieben jedochgering (NAGASHIMA et al. 1996, FUJIHIRA et al. 2004, PARK et al. 2005).Die Basis früher Vitrifikationsmedien beim Schaf war Glyzerin (ALI u. SHELTON 1993c,SZELL u. WINDSOR 1994). Für Schafmorulae erwies sich die Verwendung von EG als alleiniges,

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