Untersuchungen zur Vitrifikation von immaturen und In-vitro ...

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Untersuchungen zur Vitrifikation von immaturen und In-vitro ...

76Blastozysten, die sich morphologisch nicht von Kontrollen unterschieden, beobachtet werden. TRund BR waren jedoch statistisch signifikant niedriger als bei den Kontrolloozyten.Die Entwicklungsraten (WR, ÜR, TR, BR) von maturen Kumulus-Oozyten-Komplexen (KOKs),partiell denudierten maturen Oozyten (MII Oozyten) und GV-Oozyten nach aseptischerVitrifikation sowie der Kontrollen zeigt Tab. 19.Tab. 19: IVF und Kultur nach aseptischer Vitrifikation in Medium D+E undTitrationsausverdünnung verschiedener EizellstadienStadien N WR (%) ÜR (%) TR (%) BR (%)MII Oozyten 6* 91,7 a 77,2 a 52,3 c 4,3 bKOKs 3* 87,7 a 67,1 b 25,2 b 0,7 bGV Oozyten 3* 91,0 a 82,1 a 16,7 b 0,0 cKontrolle 12* 79,6 a 38,9 a*pro Versuch mind. drei Durchgänge mit je ≥ 50 OozytenDie Teilungsrate nach Vitrifikation von GV-Oozyten war am niedrigsten von allen untersuchtenEizellstadien. Sie war signifikant geringer als bei den Kontrollen und ebenfalls signifikant geringerals bei maturen, partiell denudierten Oozyten. Statistisch unterschied sie sich jedoch nicht vonTeilungsraten, die unter Verwendung von KOKs erzielt werden konnten. Blastozysten konnten beiVerwendung partiell denudierter Oozyten bzw. auch nach Vitrifikation von KOKs erreicht werden,wobei die erzielten Blastozystenraten bei beiden Stadien weit unter den Kontrollen lagen, sichjedoch innerhalb der beiden Vitrifikationsgruppen statistisch nicht signifikant verschieden zeigten.Es gelang in dieser Arbeit nicht, nach Vitrifikation von immaturen Eizellen die Entwicklung zurBlastozyste zu vollziehen. Die Wiederfindungsrate von 87,7% und Überlebensrate von 67,1%waren in der KOK-Gruppe geringer als bei partiell denudierten Oozyten und GV-Stadien im selbenVerfahren. Verantwortlich dafür schien die Klebrigkeit der bereits expandierten Kumuluszellennach Vitrifikation zu sein, die KOKs blieben dadurch vermehrt in der Pipette und in den OPShängen. Die Handhabung von partiell denudierten Oozyten war einfacher, durch den geringerenAnteil an Kumuluszellen im Verband. Die Oozyten klebten weniger in den Pipetten, und dieKumuluszellen blieben auch nach Vitrifikation größtenteils fest an die Oozyten gebunden.

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