Untersuchungen zur Vitrifikation von immaturen und In-vitro ...

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Untersuchungen zur Vitrifikation von immaturen und In-vitro ...

77Tab. 20: IVF und Kultur (WR, ÜR, TR, BR) nach aseptischer Vitrifikation maturer Rindereizellenin Medium D+E, Ausverdünnung in Einzelschritten (0,5mol Sukrose, 0,25mol Sukrose, 0,125molSukrose und 0,06mol Sukrose für jeweils 2 Minuten) und Titrationsmethode sowie der KontrollenN WR (%) ÜR (%) TR (%) BR (%)DilutionsmethodeTitrationsmethode6* 91,7 a 77,2 a 52,3 c 4,3 cstufenweisesAusverdünnen 6* 96,6 a 74,6 a 33,4 b 1,1 bKontrolle 6* 81,9 a 37,4 a*pro Versuch sechs Durchgänge mit je ≥ 50 OozytenSowohl Teilungsraten als auch Blastozystenraten waren bei Titrationsausverdünnung signifikanthöher als nach Vitrifikation und stufenweiser Ausverdünnung. Die Entwicklungsraten beiderVerfahren zeigten sich signifikant niedriger als bei den Kontrollen. Keinen Unterschied gab eszwischen den Wiederfindungs- und Überlebensraten nach Vitrifikation.Tab. 21: IVF und Kultur (WR, ÜR, TR, BR) nach Vitrifikation maturer Rindereizellen mit 3-stufiger Äquilibrierung unter Verwendung hoher (OPS) und niedriger (aseptisch) Kühlraten.sowie der KontrollenKühlrate N WR (%) ÜR (%) TR (%) BR (%)aseptisch 6* 91,7 a 77,2 a 52,3 c 4,3 bOPS 4* 94,4 a 77,4 a 40,0 b 5,6 bKontrolle 10* 81,8 a 37,4 a*pro Versuch mind. vier Durchgänge mit je ≥ 50 OozytenDie WR und ÜR nach Vitrifikation mit hohen und niedrigen Kühlraten unterschied sich nicht.Beide Verfahren wirkten sich negativ im Vergleich zur Kontrolle auf die Entwicklungkompetenzin-vitro aus, TR und BR waren statistisch signifikant niedriger. Bei Verwendung des aseptischenVerfahrens mit niedriger Kühlrate teilten sich signifikant mehr Oozyten nach IVF als beiVerwendung hoher Kühlraten. Kein Unterschied zeigte sich jedoch in der Blastozystenratezwischen den beiden Kühlverfahren.

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