Jänner 13 - Votivkino

votivkino.at
  • Keine Tags gefunden...

Jänner 13 - Votivkino

SPECIALSSo 06.01.12.00 Großer Saal DEIN WEG12.15 votiv3 6 X VENEDIG12.30 Studio OH BOYFILMFRÜHSTÜCKSo 13.01.12.00 Großer Saal SILVER LININGS12.15 votiv3 DEIN WEG12.30 Studio NATHALIE KÜSSTSo 20.01.12.00 Großer Saal DER AUFSTEIGER12.15 votiv3 DAS SCHWEIN VON GAZA12.30 Studio DER FALL WILHELM REICHSo 27.01.12.00 Großer Saal QUARTETT12.15 votiv3 DER FALL WILHELM REICH12.30 Studio DER AUFSTEIGERSo 03.02.12.00 Großer Saal ANLEITUNG ZUM UNGLÜCKLICHSEIN12.15 votiv3 WOODY ALLEN: A DOCUMENTARY12.30 Studio QUARTETTDi 08.01., 11.00Di 08.01., 11.15Di 08.01., 11.15Di 22.02., 11.00Di 22.01., 11.15BABYKINOEin Treffpunkt für Eltern mit BabysANGELS’ SHAREDIE KÖCHIN UND DER PRÄSIDENT7 PSYCHOSSILVER LININGSDER FALL WILHELM REICHDER FALL WILHELM REICH


DER FALL WILHELM REICH„Ein in seiner unspektakulären, doch engagierten Sichtschöner und notwendiger Film.“ Viennaleab 18. JännerEin Film von Antonin SvobodaDrehbuchAntonin SvobodaKameraMartin GschlachtSchnittOliver NeumannMusikBernd JungmaierMitKlaus Maria BrandauerJulia JentschJeanette HainBirgit MinichmayrJamie SivesShaun AylwardMarkus SchleinzerDavid RascheGary Lewisu. a.Verleih in ÖsterreichFilmladen, der Verleihdes VOTIV KINOSÖsterreich 2012110 Minuten, FarbeOmU„Ein gelungenes Beispiel dafür, dass österreichischesKino in der Gestaltung den Rahmen der Kleinproduktionsprengen und internationales Flair versprühen kann.“Kleine ZeitungVisionär, Aufklärer, Rebell, Sexguru . . . dem österreichisch-amerikanischenPsychiater Wilhelm Reich wurdenzu Lebzeiten und nach seinem Tod viele Bezeichnungenzuteil. Als Pionier des ganzheitlichen Denkens akzeptierteer weder Dogmen noch Denkverbote, und er musste zweiMal mit ansehen, wie seine Bücher verbrannt wurden:1933 von den Nationalsozialisten, 1956 von der amerikanischenGesundheitsbehörde. Seine Schriften zur Sexualitätund zum Faschismus gelten heute als wegweisend, undReich wurde zu einer intellektuellen Leitfigur der 1968er-Generation.Antonin Svobodas Spielfilm konzentriert sich auf die letztenJahre Wilhelm Reichs im amerikanischen Exil, setztmit einer Gerichtsverhandlung 1956 ein und erzählt inmehreren Rückblenden die spannende und bewegendeGeschichte eines Denkers und seiner Auseinandersetzungmit etablierten Institutionen und Meinungen. Danebensieht sich Reich auch mit Veränderungen in seinem Privatlebenkonfrontiert: Während die Wiederbegegnung mit„Wilhelm Reichhat einigefaszinierendeErkenntnissegewonnen, er hatder sexuellenRevolution weitvorgegriffen – undvor allem ist erwesentlichenFragen nachgegangen,die garnicht so überraschendsind,aber viel zu weniggestellt werden:Was ist Leben?Warum sind wirhier? Wie könnenwir die Welt, wiesie ist, begreifen?“Antonin Svobodaseiner Tochter Eva aus erster Ehe sein Leben und seineArbeit bereichert, bedeutet die Trennung von seiner zweitenFrau Ilse, die auch den gemeinsamen Sohn mitnimmt,einen schweren Schlag.Besonders in der Darstellung der privaten Konflikte zeigtsich die große Qualität des Films, der sich wohltuend vonFilmbiografien amerikanischer Prägung abhebt. DER FALLWILHELM REICH bleibt konsequent bei seiner von KlausMaria Brandauer überragend dargestellten Hauptfigur undverdichtet die letzten Lebensjahre Reichs zu einer emotionalen,aber nie sentimentalen Geschichte eines außergewöhnlichenWissenschaftlers und seines vergeblichenKampfs gegen die Borniertheit von Kollegen und Behörden.Im Erzählduktus folgt der Film dabei seinem Protagonisten– einem trotz aller Widrigkeiten gelassenen Menschen.So macht DER FALL WILHELM REICH neugierigauf Leben und Werk dieses lange Zeit verkannten undverfemten Denkers.


ab 25. JännerQUARTETTQUARTETEin Film von Dustin Hoffman„Selbst wenn man der Oper wenig abgewinnen kann,wird man das Kino mit einem verschmitzten Lächelnverlassen.“ cinetasticDrehbuchRonald HarwoodKameraJohn de BormanSchnittBarney PillingMusikDario MarianelliMitMaggie SmithPauline CollinsMichael GambonTom CourtenayBilly ConnollySheridan SmithTrevor PeacockDavid RyallLuke Newberryu. a.Verleih in ÖsterreichFilmladen, der Verleihdes VOTIV KINOSGroßbritannien 201298 Minuten, FarbeOmUVerleih gefördert vomMedia-Programm derEuropäischen Union„Dass man Menschen in ihrem letzten Lebensviertel zuProtagonisten einer romantischen Komödie machen kannund dass es nie zu spät ist, um noch etwas Neues auszuprobieren,zeigt der 75-jährige Star-Schauspieler DustinHoffman in seinem Regiedebüt sehr überzeugend.“filmstarts.de„Becoming old is not for sissies“ stellt ein Altersheimbewohnerin Dustin Hoffmans QUARTETT lakonisch fest, alsein Mitbewohner über die Gebrechen des Alterns klagt.Wobei „Altersheim“ keine zutreffende Bezeichnung füreine sehr luxuriöse Villa ist, in der betagte MusikerInnenund ehemalige Opernstars ihren rüstigen Lebensabendverbringen. Pflegebedürftig oder dement ist hier kaumjemand, und es fehlt weder an gutem Essen noch anGesprächsstoff oder Betätigungsmöglichkeiten im weitläufigenPark oder einem der verschiedenen Salons.Dustin Hoffmans Regiedebüt basiert auf dem gleichnamigenBühnenstück von Ronald Harwood (der auch dasDrehbuch schrieb) und das seinerseits auf Daniel Schmidslegendären Dokumentarfilm „Il Bacio di Tosca“ über dasvon Giuseppe Verdi gegründete Künstler-Altersheim „Casadi Riposo per Musicisti“ in Mailand zurückgeht; ein heiteresEnsemblestück, das sich um die alljährliche Aufführung„Es war wundervollfür mich, voneinem Schauspieler,den ich so vieleJahre bewunderthabe, in Szene gesetztzu werden –von jemandem,der fühlt, wie wirSchauspieler fühlen.Ich werde fürdiese außergewöhnlicheErfahrung immerdankbar sein.“Maggie Smitheiner Benefiz-Gala zu Ehren von Verdis Geburtstag dreht,um die Allüren des eitlen Impresarios (Michael Gambon),um das öffentliche Auftreten einer ehemaligen Opern-Legende (Maggie Smith) und um Freundschaft, enttäuschteLiebe und Versöhnung. Hoffmans Verfilmungkonzentriert sich mit großem Feingefühl darauf, seineSchauspielerkollegInnen mit witzigen Dialogen und einemWechselspiel aus leisen Momenten und primadonnenhaftemPathos glänzen zu lassen. Mit populären Verdi-Nummern auf der Tonspur erfreut dieses wunderbareKinomärchen auch die Ohren des Publikums. Wenn manschon vor der Zumutung, dereinst alt und allein sein zumüssen, nicht verschont bleibt, dann, bitteschön, in einersolchen Umgebung!„Eine der schönsten Komödien der letzten Jahre! Nur sehrselten geschieht es, dass man im Kino sitzt und sich mitwohligem Seufzen wünscht, dieser wunderbare Film davorne auf der Leinwand würde nie zu Ende gehen.QUARTETT ist so ein Ausnahmefilm mit vielen magischenMomenten und mit einer Geschichte, die wie geschaffenist für eine Komödie.“ (Programmkino.de)


DIE NACHT DER PROGRAMMKINOSANLEITUNG ZUM UNGLÜCKLICHSEIN25. JännerPREMIEREN UND SONDERVERANSTALTUNGENab 1. FebruarEin Film von Sherry HormannEintritt frei!Kartenabholung jeweils1 Stunde vor Filmbeginnan der Abendkassa.Maximal 2 Tickets proPerson.Die Mitglieder der IG sind:Cinema Paradiso(St. Pölten); Cinematograph/LeoKino(Innsbruck); City-Kino/Moviemento (Linz);Filmcasino (Wien);Das Kino (Salzburg);Gartenbaukino (Wien);KIZ RoyalKino (Graz);Volkskino (Klagenfurt);Stadtkino/Filmhaus Kino(Wien); VOTIV KINO/DE FRANCE (Wien)Eine Nacht der „offenen Tür“ in all jenen Kinos, die seitvielen Jahren dafür sorgen, dass die Reichhaltigkeit desheimischen Filmprogramms erhalten bleibt: Am 25. Jänner2013 präsentieren die Programmkinos in ganz Österreich,was es heißt, für Autorenkino und gegen den ewiggleichenMainstream anzutreten.Programm im VOTIV KINO und im DE FRANCEFr 25.01.20.00 Großer Saal QUARTET22.00 Großer Saal Überraschungsfilm00.00 Großer Saal SIGHTSEERS20.30 votiv3 WHAT PRICE GOOFYanschließend: RIFF RAFF23.00 votiv3 DIE FAMILIE MIT DEMUMGEKEHRTEN DÜSENANTRIEB21.00 Studio Preview: HANNAH ARENDT23.15 Studio KURZFILMPROGRAMM20.00 DE FRANCE 1 WER HAT ANGST VORWILHELM REICH?21.45 DE FRANCE 1 DER FALL WILHELM REICH20.30 DE FRANCE 2 Preview: NO22.30 DE FRANCE 2 OH BOYwww.votivkino.at/nacht/DrehbuchSherry Hormannfrei nach dem Buchvon Paul WatzlawickKameraWojciech SzepelSchnittSandy SaffeelsClara FabryMitJohanna WokalekIris BerbenRichy MüllerDavid KrossBenjamin SadlerMichael GwisdekRüdiger Vogleru. a.Verleih in ÖsterreichFilmladen, der Verleihdes VOTIV KINOSDeutschland 201288 Minuten, FarbeCinemascope/DolbyVerleih gefördert vomMedia-Programm derEuropäischen Union„Unglücklich sein kann jeder; sich unglücklich machenaber will gelernt sein.“ Paul WatzlawickTiffany Blechschmid ist unscheinbar, ein bisschen abergläubischund Single: Und obwohl es in ihrem Feinkostgeschäftselbstgebackene Glückskekse gibt, misstraut sieselbst dem Glück zutiefst. Ist doch bisher jedem Erfolg inihrem Leben eine Katastrophe gefolgt. Tiffany steht sicheinfach immer selbst im Weg. Doch dann zieht ihr Klavierlehreraus Kindheitstagen gegenüber ein und weckt Erinnerungenan alte Zeiten; ein draufgängerischer Polizistmacht ihr ernsthafte Avancen, und auch der junge FotografThomas weckt ihr Interesse. Wenn da nur nichtTiffanys tote Mutter wäre, die ihr in den unpassendstenMomenten erscheint und sie mit ihren Ratschlägen quält.Und obwohl Tiffany davon überzeugt ist, das Unglückmagisch anzuziehen, stolpert sie dabei am Ende über dasganz große Glück.Mütterliche Ratschläge aus dem Jenseits, verrutschteKüsse und ein schmerzliches Geheimnis: Frei nach demgleichnamigen Bestseller von Paul Watzlawick erzähltSherry Hormann mit zärtlicher Fantasie und überraschendemWitz eine beschwingte Liebeskomödie voll melancholischerZwischentöne.


VERLÄNGERUNG DES FOLDER-ABONNEMENTSSollten Sie unseren Programmfolder monatlich weiterhin in der Postsowie die Matinee-Programme und die Informationen über unsere Filmreihenund Filmwochen zugeschickt haben wollen, ersuchen wir Sie, dieAbonnement-Gebühr für 2013 von 14,– Euro auf unser KontoBANK AUSTRIA, BLZ 12000Kto Nr. 10510 427 700zu bezahlen.Sie können die Abonnement-Gebühr auch an den Kassen desVOTIV KINOS und des DE FRANCE einzahlen.BesitzerInnen einer gültigen VOTIVcard erhalten unsere Zusendungenweiterhin kostenlos mit der Post.Info FilmladenNummer 628, Jänner 2013.P. b. b. Verlagspostamt 1070 Wien,GZ 02Z031228 M.Impressum: Herausgeber, Medieninhaber:filmladen, 1070 Wien, Tel. 523 43 62-0.Filmtexte: Michael Roth, Michael Stejskal.Grafisches Konzept: alessandridesignSatz: Laudenbach, 1070 Wien.Druck: REMAprint, 1160 Wien. DVR 0640085Offenlegung gem. Mediengesetz § 25 (2): Verbreitung anspruchsvollerFilme für Kino und nichtgewerbliche Spielstellenarbeit,Herausgabe von Publikationen und Materialien zurMedienarbeit, Durchführung und Unterstützung filmkulturellerVeranstaltungen.nach § 25 (4): Verbreitung von Informationen im Bereich praxisbezogenerMedienarbeit, speziell des Films.www.votivkino.at1090 Wien, Währinger Straße 12T 317 35 71www.defrance.at1010 Wien, Schottenring 5T 317 52 36ab 25. Jännerim DE FRANCEINDIAN DREAMSEin Film von Walter Größbauer und Claudia PöchlauerÖsterreich 201290 Minuten, Farbe, OmUWie im Wandeln zwischen Traum und hemmungsloserRealität folgt der Film dem Phänomen Indien. Eine Zugfahrtvom Norden in den Süden, weitab von bizarrenKlischees, wird zu einer Reise durch die indischeGesellschaft. Durch eine Nation, die im Begriff ist, zumbevölkerungsreichsten Land der Erde zu werden und zurWirtschaftsgroßmacht aufzusteigen. Getragen von Menschenund ihrem tiefen Glauben an ein unabänderlichesSchicksal.

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine