Was tun - KiB Children Care

kib.or.at

Was tun - KiB Children Care

GRATIS

für Sie zum Mitnehmen

Vereinszeitung 03/05

Verein für Begleitung und

Betreuung erkrankter Kinder

www.kib.or.at

0 664 / 6 20 30 40

CHILDREN CARE

Ich sehe anders


Weitblick ist gefragt!

Die Sparmaßnahmen der Krankenkas-

sen fangen an zu greifen. So zahlt die

Wiener GKK keine Therapieaufenthalte

mehr für Kinder. Für erkrankte Kinder

bedeuten einige Wochen Therapie eine

gesundheitliche Besserung, weniger

Arztbesuche, weniger Medikamente.

Und für ihre Eltern weniger Pflegefrei-

stellung. Sind die Kleinen erst zu chro-

nisch kranken Erwachsenen geworden,

werden sie der Krankenversicherung

ein Vielfaches kosten. Gesunde Kinder

sind die Zukunft unserer Gesellschaft

- hier den Sparstift anzusetzen, ist mehr

als kurzsichtig. KiB als Sprachrohr der

betroffenen Eltern fordert Weitblick von

den Entscheidungsträgern. „Man sieht

nur mit dem Herzen gut!“ sagt Antoine de

Saint-Exupery im Buch „Der kleine Prinz“.

Fehlt das Herz für kranke Kinder?

Geschäftsführung

2

E d i t o r i a l

Liebe Leserinnen und Leser!

Die Augen sind unser wichtigstes Sin-

nesorgan und bestimmen einen großen

Teil unserer Wahrnehmung. Vorsorge ist

hier besonders wichtig, und die beginnt

bereits im Kleinkindalter. Unsere Augen

sind mehr als nur unser optischer Sinn.

Traurigkeit, Kummer und Freude kann

man in ihnen sehen, sind sie doch ein

Fenster zur Seele. Und nichts lässt mein

Herz mehr aufgehen, als ein Blick in ein

paar strahlende Kinderaugen.

Redaktion


IMPRESSUM

Medieninhaber

und Verleger

KiB children care

A-4841 Ungenach 51

Tel. +43(0)7672/84 84

Fax +43(0)7672/84 84-25

E-Mail: verein@kib.or.at

www.kib.or.at

Geschäftsführung

Elisabeth Schausberger

Redaktion

Eva Gruber

Titelbild

®

DIDYMOS

Artdirektion/Layout

broinger farbkommunikation

www.broinger.at

Litho

Medientechnik Mayrhofer, Linz

Druck

Denkmayr Landesverlag, Linz

Auflage

50.000 Stk.

Hinweis

Alle Informationen wurden

mit größtmöglicher Sorgfalt

ausgewählt – eine Gewähr für

ihre Richtigkeit kann dennoch

nicht übernommen werden.

6 - 7

Sieht mein

Kind richtig?

11

Kinderseite

I n h a l t

2

4

8

10

13

Editorial

Krankes Kind

Perspektiven

Tipps

Familienservice

9

Emma Plank

12

Pflegegeld

I n h a l t s v e r z e i c h n i s

3


© Bilderbox

Krankes Kind –

Was tun ?

4 D a b e i s e i n

Kinder brauchen Liebe, Wärme, Geborgenheit und

die Nähe der Eltern, umso mehr, wenn sie krank sind,

oder sogar ins Krankenhaus müssen!

KiB children care - Verein für Begleitung und Betreuung erkrankter Kinder


KiB schafft die

Rahmenbedingungen

Mutter und Kind im Krankenhaus

Mama/Papa sind unverzichtbare Medizin

Betreuung für Zuhause

Sie brauchen Unterstützung? – KiB organisiert

Information und Hilfe

Tag und Nacht persönlich erreichbar: 0 664 / 6 20 30 40

Solidarität und Vorsorge für € 9,80 im Monat/Familie

CHILDREN CARE

ab 1. Jänner 2006 € 11,-

Ausführliche Informationen auf Seite 14

D a b e i s e i n

5


Auge – Wunder

des Sehens

Sieht mein Kind

richtig?

Fast 80 % unserer Informationen über die

Umwelt erhalten wir von unseren Augen,

von unserem optischen Sinn.

Gutes Sehen und auch gutes beidäugiges

Sehen ist eine wesentliche Voraussetzung

für eine normale Entwicklung.

Sehen motiviert

Visuell interessante Dinge führen dazu,

dass das Kind den Kopf hebt. Das Sehen

motiviert das Kind, sich aus der liegenden

Position aufzusetzen, um damit die Um-

gebung betrachten zu können. Schließ-

lich ist das Sehen die treibende Kraft für

die Eigenbewegung, für`s Krabbeln und

für`s Laufenlernen, um auch entferntere

Dinge zu erreichen.

Die motorische Entwicklung, sowohl

grob- wie feinmotorische Fertigkeiten,

hängen daher ganz wesentlich von

den visuellen Eindrücken ab. Dafür ist

einerseits scharfes Sehen, gutes Farb-

und Kontrastsehen, andererseits aber

auch gutes dreidimensionales Sehen

erforderlich.

Normale Sehentwicklung

Ob ein Kind gut sieht, vor allem, ob es mit

beiden Augen gut sieht, ist für Eltern in

den ersten Lebensmonaten und Lebens-

jahren nicht leicht festzustellen. Schlech-

tes Sehen eines Kleinkindes fällt erst auf,

wenn die Sehschärfe 10 % oder weniger

beträgt. Die Eltern berichten, dass sie kei-

nen Blickkontakt zu ihrem Kind herstellen

können, dass das Kind nicht lächelt, dass

6 G e s u n d h e i t

sie unkoordinierte Augenbewegungen

beobachten, oder dass das Kind Spiel-

sachen nicht betrachtet.

Bei der normalen Sehentwicklung kön-

nen schon in der 2. Lebenswoche Folge-

bewegungen beobachtet werden.

Bewegt die Mutter ihren Kopf über

dem Bett des Kindes hin und her, kann

sie schon sehr früh horizontale und im

2. Lebensmonat vertikale Blickbewe-

gungen auslösen. Das Gesicht, vor allem

das der Mutter, ist das interessanteste

Betrachtungsobjekt in den ersten

Lebenswochen.

Augenkontakt

Mit 6 – 8 Wochen haben Babys schon

einen guten Augenkontakt zu ihren

Eltern und reagieren mit einem Lächeln. In

diesem Alter dürfen Babys noch schielen

– die Schielphasen müssen aber mit Paral-

lelstandsphasen wechseln. Eine ständige

Schielabweichung oder Auffälligkeiten im

visuellen Verhalten müssen bereits von

augenärztlicher Seite abgeklärt werden.

Sehen und Greifen

Vom 3. – 6. Lebensmonat beginnt das

Baby seine Hände zu betrachten, sie in

der Mitte zusammenzuführen und den

eigenen Bewegungen zuzusehen. Das

dreidimensionale Sehen, nur vorhanden

bei gutem beidäugigen Sehen, ermög-

licht das Abschätzen von Tiefe und ist

Voraussetzung für das Greifen, dh. für

die Auge-Hand-Koordination. Schielen

darf das Kind nur mehr bei Müdigkeit.

Ständiges Schielen muss vom Augenarzt

untersucht werden.

Kontrolle

In der 2. Hälfte des 1. Lebensjahres

lernt das Kind, seine Umgebung mit

allen Sinnen zu erfassen. Gegenstände

und Spielsachen werden betastet, be-

trachtet, geschüttelt und in den Mund

gesteckt. Es ist auch die wichtigste Zeit

für die motorische Entwicklung. Da

Sehbeeinträchtigungen oftmals zu spät

erkannt und behandelt werden, sollten

Eltern ihre Kinder gut beobachten und

auch bei Unauffälligkeit unbedingt zu

den vorgesehenen Mutter-Kind-Pass-

Untersuchungen vom 10. – 14. und vom

22. – 26. Lebensmonat kommen.

Fehlsichtigkeit im

Kindesalter

Weitsichtigkeit (Hypermetropie)

Das kindliche Auge ist zumeist ein weit-

sichtiges. Durch das Wachstum errei-

chen die Kinder erst im Volksschulalter

die Normalsichtigkeit. Die Kinder sehen

gut, da die Akkommodation (Scharfstel-

lung auf unterschiedliche Entfernungen

= Zoom-Objektiv-Funktion) geringe

Weitsichtigkeiten ausgleicht. Höhere

Weitsichtigkeiten behindern die Seh-

entwicklung oder lösen Schielen aus.

Kurzsichtigkeit (Myopie)

Die Kurzsichtigkeit kann vom Auge oder

vom Gehirn nicht kompensiert werden.

Kurzsichtige Kinder haben aber den Vor-

teil, dass sie in der Nähe ohne Brille gut

sehen und nur die Ferne verschwommen

erscheint. Durch das Längenwachstum

nimmt die Kurzsichtigkeit oft im Schul-

alter zu.


Hornhautverkrümmung

(Astigmatismus)

Die Hornhaut ist das „Fenster“ unseres

Auges und ist wie ein Uhrglas in die

weiße Lederhaut eingesetzt. Im perfek-

ten Fall ist das Zentrum der Hornhaut

wie ein Schnitt von einer Kugel. Bei der

Hornhautverkrümmung kann man das

Hornhautzentrum mit dem Schnitt von

einem Ei vergleichen, dh. es gibt eine fla-

cher und eine stärker gebogene Krüm-

mung. Dadurch entsteht eine unscharfe

Abbildung.

Schwachsichtigkeit (Amblyopie)

In geringem Maß sind Fehlsichtigkeiten

normal. Sie werden vom Auge bzw. vom

Gehirn kompensiert. Höhere Fehlsichtig-

keiten sind nicht mehr ausgleichbar, sie

führen zu unscharfen Bildern.

Da Kinder vor der Verordnung ihrer ersten

Brille keinen Vergleich zwischen scharf

und unscharf haben, empfinden sie ihr

Sehen immer als normal. Sie entwickeln

sich im Vorschulalter bei einer geringen

Sehbehinderung weitgehend unauffällig.

Erst eine Reduktion der Sehschärfe auf

ca. 10 – 30 % wird für die Eltern merk-

bar. Im Schulalter sind Kinder schon

mit einer Sehschärfe zwischen 40-70 %

auffällig – je höher die Sehanforderung

wird, zB. beim Geometrischen Zeichnen,

desto größer wird das Handicap und die

schlechtere schulische Leistung folgt.

Augentropfen

Feststellbar sind Fehlsichtigkeiten beim

Kind nur mit Hilfe von Augentropfen

beim Augenarzt. Diese Augentropfen

schalten vorübergehend die Akkommo-

dation (Scharfstellung) aus und die exak-

te Höhe von Hypermetropie, Myopie oder

Astigmatismus kann gemessen werden.

Ungleiche Fehlsichtigkeiten

(Anisometropien).

Heimtückisch sind ungleiche Fehlsich-

tigkeiten. Wenn ein Auge gering und

das andere stark fehlsichtig ist, wird das

Kind immer mit dem gering fehlsichtigen

Auge schauen und am anderen Auge

entwickelt sich eine Schwachsichtigkeit.

Diese Kinder können überhaupt nur bei

einer objektiven Untersuchung entdeckt

werden.

In der Schule

führen nicht korrigierte Fehlsichtigkeiten

oder ein verborgenes Schielen zu Lese-,

Schreib- und Lernschwierigkeiten, die

mit einer Legasthenie verwechselt wer-

den können.

Liegt eine Legasthenie oder eine Augen-

bedingte Lesestörung vor, müssen auch

geringe Fehlsichtigkeiten mit Brille kor-

rigiert werden, da die Energie des Kindes

nicht zur Kompensation seiner Fehlsich-

tigkeit, sondern zum Lernen verwendet

werden soll. Auch bei scheinbar „guten

Augen“ sollten alle Kinder jährlich, vor

allem vor dem Schulbeginn, dem Au-

genarzt vorgestellt werden.

Gibt es angeborene Augenerkrankungen

in der Familie, sind regelmäßige, augen-

ärztliche Kontrollen empfohlen, da sich

die Augen in den ersten Lebensjahren

stark ändern und die Sehentwicklung

im Gehirn bis zum 12. Lebensjahr reicht.

Nach dem Motto: „Was Hänschen nicht

lernt, lernt Hans nimmermehr“ müssen

im Kindesalter optimale Voraussetzungen

für die Sehentwicklung vorhanden sein.

Dr. Hildegard

Gruber

Zur Autorin:

Studium der Medizin an der Universität

Wien • Ausbildung zur Fachärztin für

Augenheilkunde und Optometrie

• Psychotherapeutische Ausbildung

• Oberärztin am Landesklinikum

St. Pölten • Augenärztliche Wahlarztpraxis

in St. Pölten • Schulärztin des

Bundes-Blindenerziehungsinstitutes Wien

• Lehrbeauftragte in der Ausbildung

für Sonderkindergärtnerinnen, Sehbehinderten-

und BlindenlehrerInnen und

Frühförderinnen • Lehrauftrag an der

Universität Wien

G e s u n d h e i t

7


Die Welt

aus einer

anderen

Perspektive

sehen

Das sieht dir ähnlich! – Sieht gut

aus! – Lass` dich einmal anschauen!

Wenn das mal nicht ins Auge geht, so

blauäugig wie der ist! – Das war sehr

kurzsichtig.

Ständig werden wir von Reizen und

Informationen bombardiert. Diese Reize

nehmen wir zu 80 % über die Augen

wahr. Aber was wir sehen, ist nicht was

wir denken! Denn jeder sieht anders!

Kinder schauen langsamer, sie können

aus den unzähligen Reizen nicht so

schnell selektieren, was wichtig ist und

was nicht. Sie laufen blindlings dem Ball

nach – auch auf die Straße!

Jeder sieht uns anders

Als Dr. Fabian Fascherl besuche ich mit

meinem Kollegen Dr. Sommer Sprossi das

Krankenhaus. „Schau` mal, CliniClowns!“

ruft eine Mutter und ihre Augen leuchten.

Und ihr Kind sieht uns nicht, es schaut

durch uns hindurch.

Der Kleine sieht uns nicht, weil wir seiner

persönlichen Vorstellung nicht entsprechen.

Wir haben weiße Mäntel an, die etwas

verziert sind, und so kann man uns

schon mal mit Ärzten verwechseln – was

wir als Anspielung ja auch wollen.

Zwei Minuten später kommt Primar Greiff

auf uns zu. „Kennen Sie den Chirurgenwitz?“

Die Kindergärtnerin Tante Andrea

spricht mich zwischen zwei Zimmern an:

8

L e b e n s k u l t u r

„Du, Uwe, ich

brauche wiederSchaum-

stoffnasen!“ Unser Auftreten

und unser Kostüm hat sich nicht verändert

und doch sieht uns jeder anders.

So wie wir wahrgenommen werden, so

wirken wir!

Eine andere Perspektive

Als Clowns sehen wir die Welt aus einer

anderen Perspektive.

Manchmal krabbeln wir in ein Zimmer.

Damit erlebt das Kind einen Perspektivenwechsel.

Denn nun kann es von oben

herab auf die Ärzte schauen.

Wir lassen uns von den

Kindern anstecken

Der Fußbodenbelag im Zimmer ist blau

gesprenkelt mit Kreisen und Dreiecken

in verschiedenen Farben. Ein 7-jähriges

Mädchen springt von Dreieck zu Dreieck.

Das inspiriert uns, diese Formen als Inseln

im Wasser zu sehen. Auf unser: „Achtung,

Herr Doktor, Sie gehen im Wasser“, beginnt

dieser sogar mit Schwimmbewegungen.

Den Blick der Schwestern am

Gang hätten Sie sehen sollen!

Als Clowns wollen wir

manches nicht einsehen

• Abläufe, die schon immer so waren

• Verhältnisse, die nicht hinterfragt

werden

• Abfolgen, die niemand unter die Lupe

nimmt

Manches Mal ecken wir mit unserem

Spiel an! Hier hilft dann die Naivität der

Figuren. Die Spiel- und Gesprächspartner

der Clowns erkennen die Ehrlichkeit, und

die Aufrichtigkeit. Clowns meinen es nie

böse und wollen

niemanden bloßstellen.

Als Clowns sind wir

neugierig, stellen Fragen und

schauen genau hin. Unsere Perspektive

ist eine andere, weil wir das System

von außen sehen.

Hörbilder

Manchmal begegnen wir blinden Kindern.

Auch hier gilt es für uns Bilder

zu gestalten: Hörbilder! Denn Bilder

beeindrucken am leichtesten. Mit Musik

und Geräuschen schaffen wir die

gewünschte Ablenkung für die jungen

Patienten. Wenn es passt, verabschieden

wir uns auch bei diesen Kindern mit „Auf

Wiedersehen!“

Eine andere Sicht der Dinge

Wenn wir ein Glas halb mit Wasser gefüllt

sehen, ist es für uns halbvoll und nicht

halbleer. Diese Einstellung und die damit

verbundene Atmosphäre versuchen wir

im Spital zu versprühen. Nicht nur für

das Personal, vor allem für die Eltern in

oft verzweifelten Momenten – damit

immer ein Licht am Ende des Tunnels

gesehen werden kann. Wo eine andere

Sicht der eigenen Situation hilft, liegen

unsere Stärken.

Zum Autor

Uwe Marschner ist seit 2000 als Dr. Fascherl

bei den CliniClowns OÖ. Seit November

2000 leitet er diesen Bereich im Verein für

Prophylaktische Gesundheitsarbeit (PGA).


Den Rhythmus

von Leben und

Wachstum nicht

unterbrechen

Emma K. Plank – Pionierin auf dem

Gebiet der Betreuung von kranken

Kindern im Spital

Hilfen für Kinder im

Krankenhaus

„Wenn ein Kind in ein Krankenhaus eingewiesen

wird, muss dieses Aufgaben

übernehmen, die über seine heilende

Funktion hinausgehen, damit der Rhythmus

von Leben und Wachstum nicht

unterbrochen wird. Das normale Leben

eines Kindes schließt die Beziehung

zu anderen Kindern und Erwachsenen,

zum Spielen und Lernen ein. Diese für

die kindliche Entwicklung wichtigen

Tätigkeiten müssen in den Tagesablauf

im Krankenhaus eingeplant werden, der

mit diagnostischen und therapeutischen

Maßnahmen ausgefüllt ist.“

Mit diesem Absatz beginnt Emma K.

Plank ihr erstmals 1962 (!) in den USA

publiziertes Buch „Working with Children

in Hospitals“. Aus der persönlichen

Entwicklung von Emma Plank wird

diese, ihre liebende Fürsorge („Compassion“)

verständlich. In Österreich ist

ihre Pioniertätigkeit auf dem Gebiet

der Betreuung von kranken Kindern im

Spital weitgehend unbekannt. Als ich

die 82-jährige, ungemein vitale Emma

Plank 1987 kennenlernen durfte, gab es

in Österreichs Kinderspitälern streng geregelte

Besuchszeiten und nahezu keine

Möglichkeiten für Eltern, rund um die Uhr

bei ihrem Kind zu sein.

Auch in einem zum Positiven geänderten

Umgang mit Kindern im Krankenhaus

sollte ihr Wirken und Denken Anregung

zu noch mehr Refl exion sein.

Den ungekürzten Artikel über das Leben

und Wirken von Emma K. Plank fi nden Sie

auf: www.kib.or.at

© Vita

Univ. Doz. Dr. Wolfgang Pumberger, Leiter

der Abteilung für Kinder- und Jugendchirurgie

in der Landes- Frauen- und Kinderklinik

Linz schrieb diesen Artikel als Würdigung

von Emma Plank

Wie Kinder lernen

Internationale Tagung in Salzburg

Kreativität, Spiel, Beziehung &

Intelligenzentwicklung

27. – 30.Oktober 2005

(Do ab 16.00 bis So 12.00 Uhr)

Informationen erhalten Sie bei:

Mit Kindern wachsen e.V.

Tel.: +49 (0)761/47 99 540

info@mit-kindern-wachsen.de

Vita

Emma Karoline Spira wurde am 11. November

1905 als erstes Kind assimilierter

jüdischer Eltern in Wien geboren. Nach

dem Lyzeum arbeitete sie als Volontärin

im „Haus des Kindes“ nach den pädagogischen

Prinzipien Maria Montessorris.

Nach Matura und absolvierter Lehrerbildungsanstalt

sowie Kursen in Amsterdam

und Berlin war sie als Lehrerin in Wien tätig,

wo sie auch Kontakte zu Anna Freud

pfl egte. 1932 heiratete sie Robert Plank,

einen in der sozialistischen Bewegung

engagierten Juristen.

Im Juli 1938 emigrierten beide über

England nach San Francisco, wo sie bis

Ende 1947 als Leiterin einer Schule lebte.

1948/50 kehrte sie nach Wien zurück,

allerdings bewogen sie die schlechten

Entwicklungsmöglichkeiten wieder in die

USA zurückzukehren.

Als „Assistant Professor“ an der Universität

(1955-1972) entwickelte und

leitete sie Programme zur psychischen

Betreuung von Kindern im Krankenhaus

am Metropolitan General Hospital in

Cleveland. Gemeinsam mit dem Leiter der

Kinderklinik und Nobelpreisträger F.C.

Robbins konnte sie dieses Programm an

vielen weiteren Kinderkliniken initiieren.

Aus ihrer psychoanalytischen Sichtweise

ist der Wunsch, den Kindern möglichst

große Autonomie sowie Gestaltungs- und

Entwicklungsfreiräume zu gewähren,

verständlich.

1972 wurde sie als Professorin emeritiert

und kehrte 1984 nach dem Tod ihres

Mannes nach Wien zurück, wo sie der

wiedererstehenden Montessori-Pädagogik

wichtige Impulse gab. Im März 1990

ist Emma Plank in Wien verstorben.

W i s s e n s w e r t e s

9


Die Sprache

der Iris

Die Augen sind der Spiegel der Seele, besagt

ein altes Sprichwort. Die Irisdiagnostik geht

davon aus, dass das Auge auch ein Spiegel des

Körpers ist.

Die Irisdiagnostik ist ein bewährtes Mittel, um

störanfällige, geschwächte oder geschädigte

Organe zu erkennen, des weiteren Erbanlagen,

oder Neigungen wie Allergien, die zum Ausbruch

kommen könnten.

Besonders für Kinder ist diese Diagnoseform

hervorragend geeignet. Der

Irisdiagnostiker betrachtet die Iris des Patienten

mit Hilfe einer Lupe oder mit dem Augenmikroskop.

Je nach Vorhandensein von Flecken,

Farbe und Beschaffenheit der Iris kann er so

Erkenntnisse über den Zustand der Organe des

Patienten gewinnen. Auch lassen sich Hinweise

auf frühere Erkrankungen und auf gegenwärtige

Störungen im Stoffwechsel ersehen. Da die Iris

mit zahlreichen Nerven in Verbindung steht, wird

auf eine Verbindung mit dem ganzen Körper geschlossen.

Die Augenfarbe

Es gibt in der Irisdiagnostik auch eine Typologie

in Bezug auf Augenfarbe: Braune Augen

bedeuten die Disposition für einen schwachen

Stoffwechsel, blaue Augen weisen auf eine

Anfälligkeit für Arthritis hin und mischfarbige

Augen spiegeln ein schwaches Verdauungssystem

wieder.

Ein seriöser Iris-Diagnostiker verlässt sich niemals

allein auf den Blick ins Auge, sondern klärt alle

Krankheitshinweise aus der Iris durch weitere

Untersuchungen, ab.

Links zum

Thema Auge:

www.engelaufpfoten.at

www.audiomagazine.de

www.happykids.at

www.contrast.or.at

www.gesundesleben.at

www.schloss-klinik.de/Publikationen/Irisdiagnostik/

body_irisdiagnostik.html

www.evahelle.de/moeglichkeiten-irisdiagnostik.html

www.lebensform.net/naturheilverfahren/24.htm

Elternselbsthilfe sehgeschädigter Kinder – www.esh.at

10 T i p p s

Tipps . . .

Buntes Gemüse stärkt

die Augen

Gelbe, rote und grüne Gemüsepaprika,

Karotten sowie sattgrünes Blattgemüse

liefern die wichtigsten augenschützenden

Carotinoide. Die meisten Carotinoide,

wertvolle Vitalstoffe, sind sehr fest in den

Pfl anzenteilen gebunden.

Daher sollten nicht nur Grünkohl, Spinat

und Brokkoli, sondern auch Karotten

schonend mit wenig Wasser gedünstet

und eventuell anschließend püriert

werden. Fügen Sie einige Tropfen eines

hochwertigen kalt gepressten Pfl anzenöls

hinzu, da Fett die Aufnahme dieser

Vitalstoffe im Darm verbessert.

Verlag: I. Hanreich

ISBN: 3-901518-02-9

Preis: € 15,-

© Bilderbox

Rezepte und

Tipps für

Babys Beikost

Die praktische Anleitung zur Zubereitung

von Beikostbreien, mit speziellen

Tipps bei erhöhtem Allergierisiko und

vegetarischer Ernährung

Rezept: Bio Ernte Austria

Abwechslung bei der

Schuljause

Weizen - Dinkel - Weckerl

60 dag Weizen, frisch gemahlen

60 dag Dinkel, frisch gemahlen

6 dag Germ

5 dag Butter

2 dag Salz

5 dag Honig

1 dag Koriander, gemahlen

0,7 l Wasser

25 Minuten gehen lassen, zusammenstoßen

und Weckerl formen. Bei 180 Grad ca.

20 Minuten backen (Heißluftherd).

Nett gestaltete Gutscheine

als Geschenk!

Verschenken Sie eine KiB-Mitgliedschaft

Informationen erhalten Sie unter:

0 7672 / 8484

Ich sehe anders

Dr. Hildegard Gruber

Dr. Andrea Hammer

edition bentheim

ISBN 3-934471-13-7

Medizinische, psychologische und pädagogische

Grundlagen der Blindheit und

Sehbehinderung bei Kindern erhältlich bei:

Dr. Hildegard Gruber, Tel. 02742 / 311332

andrea.hammer1@utanet.at


Kinderseite

Sternenspiel

1

2

3

Wie viele Sterne siehst du?

17, 21, 23

Zwei Sterne sind ganz gleich.

Finde sie!

Im Bild ist eine Rose versteckt,

siehst du Sie?

Vielen herzlichen Dank allen fl eißigen

Füße-MalerInnen für die tollen Gemälde.

Die Preise sind in den nächsten

Tagen unterwegs zu euch!

K i n d e r

11


Berufung nicht zulässig?

Fordern Sie Ihr Recht bei einem ungerechtfertigten Bescheid!

Bei der 4-jährigen Shirin wird im Jänner

2004 Diabetes mel. Typ I festgestellt.

Ein stationärer Krankenhausaufenthalt

folgt, um die notwendige Insulingabe

einzustellen. Die Organisation der Familie

während des Krankenhausaufenthaltes,

sowie nach der Entlassung mit drei weiteren

Kindern ist schwierig. Shirins extrem

schwankende Zuckerwerte müssen alle

1 bis 2 Stunden gemessen werden. Außerdem

muss Shirin auf die Minute genau,

alle 3 Stunden auf sie abgestimmte

Broteinheiten zu sich nehmen.

Insulin im Kindergarten

Erschwerend kommt hinzu, dass im

Kindergarten das Insulin nicht gespritzt

und die Zuckerwerte nicht gemessen

werden dürfen. Das muss von einem

Elternteil oder einer Kinderkrankenschwester

durchgeführt werden. Der

Vater beansprucht Pfl egefreistellung

und wird prompt gekündigt. Er über-

12

L o b b y a r b e i t

nimmt das Messen und Spritzen im Kin-

dergarten. Die Eltern stellen einen Antrag

auf Pfl egegeld, da ihr Kind rund um die

Uhr intensiv betreut werden muss, im

Gegensatz zu einem „gesunden“ Kind

ihres Alters. Nach langer Zeit kommt der

Bescheid: Pfl egegeldstufe 1! Der tatsäch-

liche Pfl egeaufwand ist bei weitem mehr

als 75 Stunden im Monat. Das bedeutet

Anspruch auf Pfl egegeld der Stufe 2.

Rechtsmittelbelehrung

Gegen diesen Bescheid ist eine Berufung

nicht zulässig. Es besteht jedoch die Mög-

lichkeit nach § 23a eine Klage beim zu-

ständigen Gerichtshof einzubringen.

Nach Rücksprache mit der KiB-Lan-

deskoordinatorin bringt die Familie

eine Klage ein. Mit Erfolg! Die Familie

bekommt für Shirin das dem außerge-

wöhnlichen Pfl egeaufwand entsprechen-

de Pfl egegeld der Stufe 2.

Engagierter Rechtsanwalt in Sachen Pfl e-

gegeldeinstufung

KiB-Koordinatorinnen für Ihr Bundesland -

immer ein offenes Ohr für Ihre Anliegen!

Daniela Gruber-

Andreatta

0 664 / 6 20 30 25

VLBG | T | SBG | KTN

Dr. Stephan Messner,

mit der jüngsten

seiner 3 Töchter

Elke Lehner

0 664 / 6 20 30 24


Wie bekomme ich Pflegegeld?

Wenn Sie einen Antrag auf Pfl egegeld

stellen, nehmen Sie sich zum Ausfüllen

genug Zeit. Je ausführlicher und genauer

Sie die Situation beschreiben, umso wahrscheinlicher

ist eine richtige Einstufung.

Legen Sie alle Befunde bei.

Anspruch auf Pfl egegeld besteht, wenn

der erhöhte Pfl egeaufwand mindestens

6 Monate andauert.

Wenn Sie glauben, dass Ihr Antrag auf

Pfl egegeld zu Unrecht abgewiesen wurde,

oder dass die Einstufung zu niedrig ist,

haben Sie die Möglichkeit die getroffene

Einstufung überprüfen zu lassen.

Wichtig ist, dass Sie die Klage innerhalb

von drei Monaten ab Zustellung

des Bescheides einbringen.

Interessante Links:

http://www.help.gv.at

/Content.Node36Seite.360510.html

http://www.behinderte-kinder.de

/pfl ege/pfl eg.htm

http://www.service4u.at/blickkontakt

/pfl ege.html

Manuela Schalek

0 664 / 6 20 30 21

STMK | NÖ | W | BGLD


Berufstätig – Kind krank –

was tun?

Sonntag Abend, Ihr Sprössling hat gla-

sige Augen und eine heiße Stirn. Sie

haben einen wichtigen Termin oder

müssen Montag morgens zur Arbeit.

Oma, Freunde und Bekannte gehen

selber arbeiten. Was tun? Gerade für be-

rufstätige Eltern bedeutet das eine große,

organisatorische Herausforderung. Das

Familienleben kann in dieser Situation

gehörig ins Chaos stürzen.

Unterstützung im Ernstfall

Frau Baumgartner schreibt: Als ich nach

der Karenz wieder arbeiten gehen wollte,

wurde mir von vielen Seiten angeboten,

die Betreuung meines Sohnes, speziell im

Krankheitsfall zu übernehmen.

Zwei Dinge haben sich schnell gezeigt:

Mein Sohn Simon schien jeden nur mög-

lichen Bazillus förmlich aufzusaugen und

die Unterstützung aus meinem Umfeld

war im Ernstfall selten möglich. Nachdem

meine Kollegin kein Verständnis zeigte,

war ich nach ca. 1,5 Jahren kurz vor dem

Aufgeben und wollte kündigen. Genau

da habe ich KiB gefunden. Seitdem rufe

ich einfach dort an, wenn Simon krank ist,

und habe jedes Mal innerhalb weniger

Stunden eine positive Zusage, und eine

Betreuungsperson kommt.

Familien stärken. Zukunft sichern.

Anruf genügt, Sie erhalten rasch

und unbürokratisch:

• eine Betreuungsperson für Ihr

erkranktes Kind.

• eine Betreuungsperson für gesunde

Geschwisterkinder, wenn Sie ein Kind

im Krankenhaus begleiten oder mit

einem erkrankten Kind zum Arzt müssen.

• zu jeder Tages- und Nachtzeit, auch an

Sonn- und Feiertagen Unterstützung.

Tag und Nacht

für Sie persönlich

erreichbar:

0664 / 6 20 30 40

F a m i l i e n s e r v i c e

13

© Bilderbox


Gute Gründe, bei KiB zu sein

KiB bietet

finanzielle Absicherung

Kein Kind sollte aus finanziellen Gründen auf die

bestmögliche Pflege und Fürsorge verzichten

müssen!

+43 (0) 664/6 20 30 40

KiB bietet Tag und

Nacht rasche Hilfe

Kinder brauchen genug Zeit zum Gesundwerden

- für berufstätige Eltern bedeutet das eine große

organisatorische Herausforderung. KiB vermittelt

schnellstmöglich eine Betreuungsperson für Ihr

Kind.

Sprachrohr

und Lobby

KiB ist Sprachrohr für Familien mit erkrankten

Kindern, setzt sich für deren Anliegen ein und ist

auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung von

Kindern und Jugendlichen in der Öffentlichkeit

bewusstseinsbildend tätig.

Dabei sein – Ihr Vorteil

monatlich € 9,80

ab 1.1.2006 € 11,-

KiB-Mitgliedsfamilien sind finanziell abgesichert

und erhalten Tag und Nacht Unterstützung in Form

von Hilfestellung, Beratung und Information.

KiB ist ein Selbsthilfeverein und es besteht daher

kein Rechtsanspruch auf die Leistungen.

Nach Maßgabe der vorhandenen Mittel übernimmt

KiB ausschließlich jene Kosten, die nicht von der

öffentlichen Hand oder einer gemeinnützigen

Einrichtung getragen werden. Der Verein unterstützt

Familien im Zusammenhang mit einem erkrankten

Kind bis zum vollendeten 18. Lebensjahr und solange

erhöhte Familienbeihilfe gewährt wird.

















KiB children care gibt den Familien die

Sicherheit einer Großfamilie und erfüllt

damit eine wertvolle Aufgabe mit hoher

Sinngebung und gesellschaftlicher

Bedeutung.

Für einen Mitgliedsbeitrag von nur € 9,80 monatlich (ab 1.1.06 € 11,-)

ist Ihre Familie abgesichert und zusätzlich unterstützen Sie damit

auch die ideelle Tätigkeit des Vereines.

KiB berät Sie, informiert Sie und sorgt dafür, dass

Ihre Kosten durch die Krankheit eines Kindes so

gering wie möglich gehalten werden bei:

Begleitung im Krankenhaus

Begleitung bei einem Kuraufenthalt

Begleitung bei einem Therapieaufenthalt

Nächtigung in der Nähe des Krankenhauses

Selbstbehalt für das Kind

Hauskrankenpflege

Betreuung für das kranke Kind zu Hause

Betreuung für die gesunden Geschwisterkinder

Stillberatung

Rufbereitschaft eines Arztes

Sofortige und unbegrenzte Unterstützung

Als Mitglied erhalten Sie zusätzlich:

Mitspracherecht im Rahmen der Generalversammlung

Vereinszeitung

Unterstützung aus dem Sozialfonds

Hilfe bei der Mitaufnahme im Krankenhaus

Prüfung auf gesetzeskonforme Abrechnung

Detaillierte Infos:

www.kib.or.at | verein@kib.or.at oder unter 0 664 / 6 20 30 40

Hinweis für KiB-Mitglieder

Da in den letzten fünf Jahren die Kosten für Krankenhausaufenthalte

von Kindern kontinuierlich erhöht wurden, beträgt der monatliche

Mitgliedsbeitrag ab 1.1. 2006 €�11,- pro Familie!

Genauere Informationen erhalten Sie in der nächsten Ausgabe

der KiB-Zeitung und unter: 0 7672 / 84 84


BEITRITTSERKLÄRUNG

Ja, ich trete ab sofort KiB CHILDREN CARE bei !

Mutter / Vater Vor- und Nachname Geburtsdatum

Ehegatte(in) / Lebensgefährte(in) Geburtsdatum

Straße / Hausnummer / Tür

Postleitzahl / Ort

Telefon am besten erreichbar

E-mail

Im gemeinsamen Haushalt lebende Kinder:

Name / Vorname Geburtsdatum

Name / Vorname Geburtsdatum

Name / Vorname Geburtsdatum

Name / Vorname Geburtsdatum

Datum Unterschrift

Bankinstitut und Ort

Lautet auf den Namen

Straße / Hausnummer

Datum

Tag und Nacht erreichbar: +43(0)664 / 6 20 30 40

A-4841 Ungenach 51, Tel. +43 (0) 76 72/84 84

Fax Dw. 25, E-Mail: verein@kib.or.at, www.kib.or.at

Ich bezahle:

monatlich € 9,80 mit Einziehungsauftrag

jährlich € 117,60

mit Einziehungsauftrag

mit Zahlschein

Einmalige Aufnahmegebühr € 18,-

(Fällig mit der 1. Einzahlung)

Ich nehme KiB-Leistungen innerhalb der

nächsten zwei Monate in Anspruch

In diesem Fall erhalte ich 50% der entstehenden Kosten

ab Beitrittsdatum. (Ausnahme Neugeborenenregelung=100%)

Von KiB erfahren habe ich durch:

Freunde

KiB-Zeitung

Krankenhaus oder

Arzt

Ich bitte um kostenlose Zusendung von

Infomaterial zur Weitergabe

Bitte informieren Sie mich über die

Möglichkeit einer Mitarbeit bei KiB

Bis auf Widerruf ermächtige ich KiB children care den Mitgliedsbeitrag von meinem Konto einzuziehen. Einziehungsauftrag

BLZ Kontonummer

Postleitzahl / Ort

Unterschrift

ab 1.1.06 € 11,-


„Wie wir mit den Kindern

heute umgehen,

das wird die Welt von

morgen prägen.“

Hans Jonas, Philosoph

Wir danken den

KiB children care

Förderern

Unsere Sponsoren leisten einen wesentlichen

Beitrag in Bezug auf Gesellschaft, Familie und

erkrankte Kinder.

fördert KiB children care

Farbkommunikation

Farbberatung für Lebensräume

Farb(energie)bilder

0 664 / 31 04 133 | www.broinger.at

Weltgedenktag für alle

verstorbenen Kinder

Jedes Jahr am 2. Sonntag im

Dezember stellen Betroffene rund

um die ganze Welt um 19.00 Uhr

brennende Kerzen in die Fenster.

Während die Kerzen in einer Zeitzone

erlöschen, werden sie in der

nächsten entzündet. So wandert das

Kerzenleuchten um die ganze Welt.

Österreichische Post AG/Sponsoring Post

Benachrichtigungspostamt 4840 Vöcklabruck

02Z032849 S, KiB children care, 4841 Ungenach

Engelsymbole

für Kinder

„Nein, ich ziehe mich nicht an!“, kreischt

die fünfjährige Elena. Es ist 8 Uhr morgens,

längst sollte das Mädchen im Kindergarten

sein. Gut zureden hilft wenig, also her mit

den Engelsymbolen für Kinder. Sobald diese

mit der Rückseite nach oben vor Elena liegen,

greift der kleine Trotzkopf intuitiv nach einer der

kleinen runden Scheiben und betrachtet neugierig

das gewählte Symbol. Elenas Mama liest vor: „Der

Engel Lahsiel möchte dir sagen: Gehe liebevoll mit

anderen um!“ Elena nickt und lauscht andächtig

der zum Symbol passenden Geschichte.

Danach zieht sie sich ohne zu murren an.

Zufall? „Keineswegs,“ ist Marlene Damblon überzeugt.

Die deutsche Pädagogin arbeitet seit Jahren erfolgreich mit den Engelsymbolen

1-49 von Ingrid Auer und nun auch mit den jüngst erschienenen Engel-Symbolen für

Kinder 1-21. Damblon: „Bei immer mehr Kindern versagen herkömmliche

medizinische Therapien und psychologische Maßnahmen.“ Vor allem Kinder,

die nach 1998 das Licht der Welt erblickten, stellen gänzlich neue Anforderungen

an Medizin und Pädagogik. Marlene Damblon: „Diese sogenannten „Indigo-Kinder“

weisen uns „verkopften“ Erwachsenen den Weg in ein neues Zeitalter.“

Schlafprobleme sanft lösen

Häufi g laborieren die „neuen Kinder“ an großen, meist karmisch bedingten,

Ängsten. Äußern können sich diese unter anderem durch massive Schlafprobleme.

Nacht für Nacht mehrmals aufzustehen um auf Geheiß des Nachwuchses imaginäre

Monster aus dem Kinderzimmer zu verbannen, gehört für viele Eltern zum leidvollen

Pfl ichtprogramm. Abhilfe schaffen hier die Kinder-Engelsymbole. „Das Kind ein Symbol

ziehen lassen und dieses für einige Zeit nachts unter den Kopfpolster des Kindes

legen,“ rät Marlene Damblon. Resultat: Kinder schlafen problemlos durch - und die

Eltern ebenfalls.

Informationen über Vorträge, Workshops und Seminare für Eltern, ErzieherInnen,

KindergartenpädagogInnen und LehrerInnen erhalten Sie bei:

Ingrid Auer, Engelsymbole u. Engelöle, www.engelsymbole.com

Artikel von Katja Beran

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