gesundes kaernten-I-2007 - Kärntner Gebietskrankenkasse

kgkk.at

gesundes kaernten-I-2007 - Kärntner Gebietskrankenkasse

Gesunde Ernährung

FRÜHSTÜCK GUT,

ALLES GUT

Akne

KAMPF GEGEN

DIE PICKEL

Medikamentenpass

EIN PASS

FÜR ALLE FÄLLE

gesundes

kärnten

Information der Kärntner Gebietskrankenkasse

1/2007

Postentgelt bar bezahlt

www.gesundeskaernten.at

Gastritis, Reflux & Co

WENN DER MAGEN

SAUER WIRD

Heraustrennen und sammeln: Wellness-Info-Karten


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inhaltsverzeichnis

4Wenn der Magen sauer wird

3 Editorial

Vorwort GKK-Obmann Helmut Pansi

4 Wenn der Magen sauer wird

Gastritis, Reflux & Co

6 GKK-News

Leitwort GKK-Direktor

Mag. Dr. Alfred Wurzer

7 Täglich ein gesunder Tipp

Neues GKK-Service

8 Ein Pass für alle Fälle

Medikamentenpass

8 Kampf gegen die Pickel

Akne

Internet-Tipps

10 Die Kasse zahlt viel, aber nicht alles

11 Wellness-Info-Karten

zum Heraustrennen und Sammeln

14 Auch die e-card braucht Pflege

15 Frühstück gut, alles gut

Gesunde Ernährung

16 Eine Idee bewegt

heimische Unternehmen

Betriebliche Gesundheitsförderung

9Kampf gegen

die Pickel

18 Ungetrübter Urlaubsspaß

auch bei Inkontinenz

19 Babys herzlich willkommen

Hebammen in Kärnten

Selbsthilfe: Lungenkrebs und

Chorea Huntington

20 Gewinnspiel

Neue Preise und GewinnerInnen

21 Rauchen Sie noch?

GKK-Raucherberatung

gut,

15Frühstück

alles gut

Neue Vertragspartner

22 Leistungen der Kärntner

Gebietskrankenkasse

GKK Service für Anfragen

und Auskünfte

23 Rezept

Erdäpfelpuffer mit Rucola

und Rohschinken

Vorbehaltlich Irrtümer und Druckfehler.

Sprachliche Gleichbehandlung: Soweit im Folgenden personenbezogene

Bezeichnungen nur in männlicher Form angeführt sind,

beziehen sie sich auf Frauen und Männer in gleicher Weise.

Sie möchten ein Inserat schalten?

gesundes kärnten

– die Kundenzeitschrift der

Kärntner Gebietskrankenkasse

ist das ideale Medium für Ihre Anzeige.

Sie erreichen damit alle Kärntner Haushalte

(Auflage: 220.000 Exemplare)

Erscheinungsweise: 4x jährlich.

Anzeigenbetreuung, Redaktion, Gestaltung,

Abwicklung: Werbeagentur TOPTEAM

9500 Villach, Tel. 04242/24454, Fax DW 83,

e-mail: villach@topteam.at, www.topteam.at

Impressum

Medieninhaber und Herausgeber: Kärntner Gebietskrankenkasse

Redaktion: Direktor Mag. Dr. Alfred Wurzer

(beide 9021 Klagenfurt, Kempfstraße 8)

Offenlegung gem. § 25 Mediengesetz:

Medieninhaber ist die Kärntner Gebietskrankenkasse

9021 Klagenfurt, Kempfstraße 8

Grundlegende Richtung des periodischen Mediums:

Information für Versicherte und Dienstgeber über

Gesundheitsvorsorge und Belange der Sozialversicherung

Konzeption, Layout & Satz:

Topteam Werbeagentur, www.topteam.at, Klagenfurt

Druck: GUSTO/Theresa Schrems, Mauritius, Kärntenwerbung (S. 6)

Archiv Topteam, Archiv GKK

Titelfoto: Mauritius


„Die Anhebung

der Krankenversicherungsbeiträge

um

0,15 Prozent

kann die

Finanzierungsprobleme

der GKK

nicht lösen.”

Liebe Leserinnen!

Liebe Leser!

Die Eckpunkte des Regierungsprogramms

beinhalten Fortführungen festgelegter

Schwerpunkte und werden auch die gesetzliche

Krankenversicherung mit mehreren Projekten

betreffen.

Die aktuelle Diskussion thematisiert insbesondere

die Finanzierbarkeit der Gebietskrankenkassen.

Dabei führte die beschlossene –

bescheidene – Anhebung der Krankenversicherungsbeiträge

um 0,15 Prozent (Null

Komma Fünfzehn) mancherorts zur Meinung,

ein Geldregen sei über jede GKK

gefallen. Tatsächlich handelt es sich jedoch

um eine wahrlich geringe Beitragserhöhung.

Diese kann keinesfalls die Finanzierungsprobleme

der Kärntner Gebietskrankenkasse

lösen! Daher ist auf den umfassenden Solidaritäts-

und Leistungsauftrag der Kärntner

Kasse zu verweisen. Jährlich werden tausenden

Familien von Heiligenblut bis Lavamünd

Belastungen erspart und der Zugang zu

modernen Medikamenten und ärztlicher

Versorgung ermöglicht. Es geht also schlicht

und einfach um Solidarität für Pensionisten,

Familienangehörige, Kinder und besonders

auch für chronisch Kranke.

Durch die steigende Anzahl von Teilzeitkräften

erhöht sich die Zahl der Versicherten mit

reduzierter Beitragsleistung. Die Politik muss

auf diese Tatsache hingewiesen werden.

Helmut Pansi

Obmann der Kärntner

Gebietskrankenkasse

editorial

vorwort

Ebenso auf Belastungen, die der Gesetzgeber

in den letzten Jahren herbei geführt hat. Dazu

zählen u. a. die „Pauschalierungen für

Arbeitslose“ sowie die „Lehrlingsförderung“.

Derartige Gesetze belasten die Kärntner Kasse

mit etwa 16 Millionen Euro im Jahr.

Mit einer entsprechenden finanziellen

Ausstattung könnte der Ausgleichsfonds im

Hauptverband den unverschuldet in das

Defizit geratenen GKKs wirksam helfen.

Das sind Realitäten, die uns in den nächsten

Monaten sicher begleiten werden und denen

sich die Selbstverwaltung der Kärntner Kasse

aktiv zu stellen hat.

Ihr GKK-Obmann

Helmut Pansi

3


44

vorsorge

Gastritis, Reflux & Co

Wenn der Magen sauer wird

Der Magen: unendliche Tiefen!

Wir schreiben das Jahr 28 nach

Entdeckung des Helicobacter

pylori. Ach, bei diesem Thema

vergeht Ihnen der Appetit?

Keine Sorge: Primarius Ewald

Binter von der Privatklinik

Althofen weiß, was zu tun ist,

wenn die Gastritis an die

Magenpforte klopft.

Was ist das? Es brennt, pickst, drückt

oder zieht, und jeder hat’s schon mal

erlebt? Genau: Ungute Empfindungen

im Oberbauch – ein Phänomen, das ebenso

verbreitet scheint, wie die Vorliebe für Germknödel

und Schweinsbraten. Auch Google gibt

sich großzügig und spuckt bei der Kombination

„Magen + Schmerzen“ immerhin 1.370.000

Fundstellen aus. Eine Frage kann allerdings auch

die größte Suchmaschine der Welt nicht beantworten:

Wann handelt es sich um harmlose

Alltagsbeschwerden? Und wann sollte man

einen Arzt konsultieren? Primarius Dr. Ewald

Binter, Vorstand der Inneren Abteilung an der

Privatklinik Althofen ist - salopp formuliert - der

Fachmann für innere Werte. Er meint: „Zum

Arzt sollte man dann, wenn die Schmerzen

länger als zwei Tage andauern.“ Gemäß dem

Motto: Lieber einmal zu oft kontrollieren, als

einmal was übersehen… Und: Ab dem fünfzigsten

Lebensjahr sollte der Magen grundsätzlich

kontrolliert werden – auch ohne Beschwerden.

Gastritis: häufiges Leiden

Eine Magenverstimmung ist beileibe keine

Seltenheit. „Einmal was Schlechtes gegessen,

und schon ist die Gastritis da.“ Und auch

andere Dinge schlagen sich auch auf den

Magen, wie wir alle wissen: Liebeskummer,

Stress oder Angst beeinflussen das parasympathische

Nervensystem, das die Magenbewegungen

und die Sekretion der Magensäure

steuert. Sie kennen bestimmt die Redewendungen,

die diese Verknüpfung illustrieren:

Ein Streit „schlägt sich auf den

Magen“, es kommt „einem die Galle hoch“,

„bis zum Erbrechen“ hatte man die

Argumente wiederholt – da „vergeht einem

der Appetit“ …

Wahr ist auch: „Gastritis“ dient gerne als

Verlegenheitsdiagnose. Denn streng genommen

kann eine Entzündung der Magenschleimhaut

ausschließlich mittels Gastroskopie

(im Volksmund: „Schlauch schlucken“)

festgestellt werden.

Formen der Gastritis

Gastritis ist auch nicht gleich Gastritis:

Zunächst gibt’s die „Autoimmungastritis“:

Der Körper richtet sich gegen körpereigene

Zellen. Eine seltene angeborene Störung, die

rund 5 Prozent aller Gastritis-Fälle ausmacht.

Das Gros der Gastritiden (mehr als 80

Prozent) sind vom Typ B – ausgelöst, durch

einen fiesen Keim namens Helicobacter Pylori.

Die Typ C Gastritis wiederum ist chemischtoxisch

bedingt (etwa durch Medikamente

wie z.B. Aspirin) und macht etwa 10 % aller

Gastritiden aus. Die chronische Gastritis ist in

der Bevölkerung weit verbreitet und nimmt

mit dem Alter zu. Etwa 50 % der 50-Jährigen

weisen histologisch (feingeweblich) eine

Gastritis – zumeist vom Typ B – auf.

Es ist erwiesen, dass sehr viele Menschen im

Laufe ihres Lebens mit dem Helicobacter-

Keim in Berührung kommen, jedoch nur


wenige erkranken. Erwiesen ist auch, dass der

Helicobacter 80 Prozent aller Magen – und

100 Prozent aller Zwölffingerdarmgeschwüre

auslöst.

Diagnose

Diagnostiziert werden kann der Keim mittels

Atemtest (wobei ein Abbauprodukt des

Bakteriums nachgewiesen werden kann –

allerdings weiß man damit noch nichts über

den Zustand der Magenschleimhaut, deshalb

kann der Atemtest die Gastroskopie nicht

ersparen) und mittels Urease-Schnelltest im

Rahmen einer Gastroskopie. Weshalb

„Schnelltest“? Weil bereits eine Stunde nach

der Untersuchung ein Ergebnis vorliegt und

die Therapie eingeleitet werden kann.

Therapie

Standard ist heute die so genannte „Triple-

Therapie“: zwei Antibiotika und ein

Säurehämmer! Die Erfolgsrate nach einer

Behandlungsdauer von sieben, gelegentlich

auch 14 Tagen, liegt bei 90 Prozent. Wobei

genau abzuwägen ist, ob eine Therapie

wirklich notwendig ist, gibt Dr. Binter zu

bedenken. Fraglich ist die Sinnhaftigkeit einer

Behandlung vor allem dann, wenn kein

Geschwür vorhanden ist.

Reflux-Erkrankung

Eine weitere prominente Symptomatik im

Magenbereich stößt den Betroffenen buchstäblich

sauer auf: Reflux. Gemeint ist damit

der Rückfluss des säurehaltigen Mageninhalts

in die Speiseröhre. Gelegentliches Sodbrennen

(etwa in der Schwangerschaft) ist

unbedenklich. Von einer veritablen Krankheit

spricht man dann, wenn Beschwerden oder

Schäden an der Speiseröhrenschleimhaut

festgestellt werden. Die Symptome können

gerade im Liegen so schwerwiegend sein, dass

manche Patienten nur mehr sitzend schlafen

können. Binter: „Da ist dann die Lebensqualität

klar beeinträchtigt.“ Chronischer Reflux

ist zudem nicht ungefährlich. Die ständige

Reizung der Speiseröhre durch die Magensäure

kann auf Dauer zu narbigen Verengungen

der Speiseröhre führen oder zum sogenannten

„Barrett-Ösophagus“, aus dem sich bei etwa

einem Drittel der Patienten ein Karzinom entwickelt.

Aber wie lässt sich der Reflux in den

Griff bekommen? Bei Übergewicht rät Primari-

Magenfreundliche Ernährung entspricht grundsätzlich

den Richtlinien für gesunde Ernährung

allgemein: weniger Fleisch, mehr Gemüse, Obst

sollte wegen der nächtlichen Gärung nicht zu spät

verzehrt werden. Empfehlenswert ist es auch, auf

kohlensäurehaltige Getränke zu verzichten, nur

kleine Mengen Alkohol zu trinken und weniger

Scharfes, Würziges, Süßes oder Fettes zu essen.

Bei chronischen Magenbeschwerden versuche ich

us Binter zu einer Gewichtsabnahme. Außerdem

sollte auf Magensäure bildende Nahrungsmittel

verzichtet werden: Kohlensäure,

Kaffee, Nikotin, Alkohol, scharfe, würzige oder

saure Speisen. Daneben sei es empfehlenswert,

den Säurepegel mittels Basenpulver oder

Basentee zu senken. „Oft bemerkt man dann

schon eine deutliche Besserung“, sagt Binter.

Grundsätzlich gilt: „Jeder, der öfter Sodbrennen

hat, sollte sich einer Gastroskopie unterziehen

– unabhängig vom Alter.“

Übrigens: Dass eine Magenspiegelung nicht

einmal halb so schlimm ist wie viele befürchten,

kann ebenfalls im Internet nachgelesen

werden: Bei 192.000 Treffern ist mit Sicherheit

auch die passende Information für Sie dabei.

KOMMENTAR

Primarius Dr. Ewald Binter

Vorstand Interne Abteilung,

Privatklinik Althofen

immer auch herauszufinden, ob eine psychosomatische Ursache dahintersteckt.

Wann treten die Schmerzen auf? Bei Stress? Nach einem Streit?

Als Internist ist man ja immer auch Ganzheitsmediziner.

5


6

leit

wort

Geschätzte Leserinnen!

Geschätzte Leser!

Die vorliegende Ausgabe der Zeitschrift „gesundes kärnten“

vermittelt Ihnen wieder viele Informationen zu Gesundheitsthemen,

aber auch zu aktuellen Fragen hinsichtlich Krankenversicherung.

Ein neues Produkt ist der „Medikamentenpass“, der in den

nächsten Wochen in den Ordinationen zur Verfügung stehen

wird. Er wurde im Zuge des neuen Vertrages mit der Ärztekammer

vereinbart und verwirklicht. Dieser Medikamentenpass soll eine

Hilfestellung für die Patienten, besonders aber auch für die

behandelnden Ärzte sein – insbesondere wenn es um Wirksamkeits-

und Verträglichkeitsfragen geht. Er ist auch ein Signal für

einen ökonomischen Umgang mit Heilmitteln, welche in den

letzten Jahren eine enorme Kostensteigerung erfahren haben.

Die Kärntner Gebietskrankenkasse ist bemüht, gemeinsam mit

Ärzten und Patienten, vertretbare Sparprojekte umzusetzen. Hier

gilt der Grundsatz, dass es einerseits kein Einsparen auf Kosten der

Patienten gibt, andererseits alle eingesparten Geldmittel letztendlich

der Versichertengemeinschaft direkt zugutekommen.

Mag. Dr. Alfred Wurzer

Direktor der Kärntner Gebietskrankenkasse

Vorsorge: Kärnten ist Spitze

Kärnten ist das einzige Bundesland, in dem 2005 die Zahl der Vorsorgeuntersuchungen

leicht gestiegen ist: 96.307 Menschen unterzogen sich einem

Gesundheits-Check. 95.991 waren es im Jahr zuvor. Ziel des Vorsorgeprogramms

ist es, Krankheiten schnell zu erkennen, um bessere Heilungschancen

zu erreichen. Neben den 310 Vertragsärzten der GKK sind auch

220 Wahlärzte mit einem Vertrag für die Vorsorgeuntersuchung ausgestattet.

Silber für GKK

news

Die Antenne Kärnten vergab heuer erstmals einen Werbepreis für regionale

Hörfunkspots. 200 Einreichungen in fünf Kategorien wurden bewertet.

Erfreulich: Der „Antenne Kärnten Award“ in Silber im Bereich „Kampagne“

ging an die Kärntner Gebietskrankenkasse. Gold gab’s für das Rote Kreuz.

Gegen

den

Zahn

der Zeit

Zähne müssen eine Menge aushalten! Zum Beispiel 90.000 Mahlzeiten im

Laufe eines Menschenlebens. Über 20.000 Tonnen feste Nahrung werden

gekaut, rund 40 Tonnen Getränke „hinuntergespült“. Wer will, dass

Zähne und Zahnapparat solchen Belastungen stand halten, pflegt sie gut

und achtet auf die Mundgesundheit.


Wir können so viel für unsere

Gesundheit tun. Das Problem?

Wir wissen nicht immer, was!

Wertvolle Anregungen

kommen nun von der

Kärntner Gebietskrankenkasse

– in Form eines täglichen

Gesundheitstipps.

Unser Alltag besteht aus Ritualen. Tag für

Tag wiederholen sich bestimmte Handlungen.

Vom Aufstehen bis zum Schlafengehen.

Warum nicht auch einen „gesunden

Gedanken“ einbauen? Den Anstoß dazu liefert

die GKK auf „Antenne Kärnten“. Dort ist

täglich ein Gesundheitstipp zu hören. Die

Themen, die dabei angesprochen werden,

sind vielfältig und reichen von Zahnpflege

und Mundhygiene, Ernährung und Rauchen

bzw. Rauchentwöhnung bis zu Diabetes- oder

Bluthochdruck-Vorsorge. Hier kommen einige

Beispiele.

Mundhygiene mit Gefühl

TIPP: Warten Sie nach dem Genuss säurehaltiger

Lebensmittel wie Salat, Zitrusfrüchten

(speziell Ananas) oder Fruchtsaftgetränken

mindestens eine halbe bis zu einer Stunde mit

Neues GKK Service

Täglich ein

gesunder Tipp

ihrer Zahnpflege. Erst in dieser Zeit ist der

Speichel in der Lage, die Säure im Mund zu

verdünnen. Danach können die Zahnbeläge

mit der Zahnbürste entfernt werden, ohne

dass der Zahnschmelz geschädigt wird.

TIPP: Bevor Sie zu chemischen Mundspülungen

greifen, versuchen Sie es doch einmal mit

Kräutern, wie zum Beispiel Kamille, Minze,

Rosmarin, Salbei oder Melisse. Rosmarin hat

eine antiseptische Wirkung und steigert die

Durchblutung des Zahnfleisches. Die ätherischen

Öle der Minze sorgen für ein frisches

und belebendes Gefühl im Mund und wirken

bei Zahnschmerzen und Entzündungen

lindernd und heilend.

Abnehmen ohne Verbote

TIPP: Ihr Kind soll abnehmen? Die schlimmsten

Fehler, die Sie dabei machen können:

Eine „Diät“ beginnen / Ihrem Kind Süßes und

Speisen, die „dick“ machen, verbieten / Das

Kind ständig an sein Dicksein erinnern / Das

Kind ständig wiegen und es zwingen, vor

Ihren Augen auf die Waage zu steigen. Ihr

Kind darf Süßes oder eine fettreiche Speise

essen - aber mit Maß! Verbieten Sie nichts,

denn was verboten ist, reizt umso mehr.

Hinweis: Der „Tägliche Gesundheitstipp

der GKK“ auf Antenne Kärnten

MO 7.25 Uhr, DI – DO 17.25

FR zwischen 13 und 14 Uhr

Vorsorgen mit der

Prämienpension

Erich Obertautsch, Landesdirektor

Wiener Städtische Kärnten/Osttirol:

„Die Prämienpension ist in Österreich zu

einem der beliebtesten Vorsorgeinstrumente

für die Absicherung des Lebensstandards im

Ruhestand geworden.“

Seit Jänner 2003 gibt es die Möglichkeit,

eine staatlich geförderte Zusatzpension

anzusparen. Die Wiener Städtische hat die

staatlich geförderte Zukunftsvorsorge, die

Prämienpension, als erster Versicherer mit

großem Erfolg auf dem heimischen Markt

angeboten. Immer mehr Österreicherinnen

und Österreicher haben sich bereits für die

Prämienpension der Wiener Städtischen

entschieden, die mit staatlicher Förderung

und Steuervorteilen punktet. Der Zusatz

Family Plus garantiert die Prämienzahlung

bei Arbeitsunfähigkeit infolge schwerer

Erkrankung oder Unfall für den Zeitraum

der Inanspruchnahme der gesetzlichen

Baby- oder Hospizkarenz.

Wer die Höchstsumme von 2.115 Euro in

die Prämienpension der Wiener Städtischen

einzahlt, erhält vom Staat eine Förderung

von 9 Prozent. Sprich: bis zu 190 Euro für

das Jahr 2007.

Die Prämienpension kann man auch

in Form einer Überbrückungsrente ab dem

50. Lebensjahr in Anspruch nehmen.

Dabei kann auf das gesamte angesparte

Kapital über den Zeitraum bis zum Bezug

der gesetzlichen Alterspension, mindestens

aber über drei Jahre, zugegriffen werden.

Nähere Informationen erhalten Sie direkt

bei den BeraterInnen der Wiener

Städtischen oder unter der Tel.Nr.

050 350 – 44203.

Landesdirektion Kärnten/Osttirol

St. Veiter Ring 13

9020 Klagenfurt

ld-ktn@staedtische.co.at

www.wienerstaedtische.at

Bezahlte Anzeige

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8

internet

tipp

www.meine-gesundheit.de

Umfassender Gesundheitsratgeber mit

medizinischen Informationen von A wie

Akne bis Z wie Zahnschmerzen. Beiträge

rund um Naturheilverfahren, Reisemedizin,

Ernährung u. v. m.

www.enjoyliving.at

Wellness-Portal für alle, die an einem

bewussten Lebensstil interessiert sind.

Infos und Tipps zu verschiedensten

Gesundheitsthemen, Alternativmedizin,

Beauty und Fitness. Neue Trends und

altes Wissen. Interaktiv: Berechnung

von Biorhythmus und Body-Maß-Index,

Fruchtbarkeitsrechner etc.

www.handicapnet.com

Site für Menschen mit einem „Handicap“.

Informiert über barrierefreie Urlaubsmöglichkeiten

(z.B. mit Rollstuhl). Mit genauer

Unterkunftsbeschreibung und Hinweisen

zu rollstuhlgerechten Transfers,

rollstuhlgeeigneten Ausflugszielen usw.

www.magenspezial.de

Homepage zum Thema Magenerkrankungen:

Vom Sodbrennen und Reflux bis

zu Erkrankungen der Speiseröhre. Mit

Fallbeispielen und Krankheitsgeschichten

Betroffener.

Medikamentenpass

Ein Pass für alle Fälle

Eine Tablette morgens? Zwei

Kapseln mittags? Und welches

Pulverchen abends? Im „Medikamentenpass“

steht genau, was,

wann und wie etwas eingenommen

werden muss. Er hilft PatientInnen

und ÄrztInnen, den

Überblick zu bewahren.

Der Medikamentenpass ist ein gemeinsames

Projekt der Kärntner Gebietskrankenkasse

und der Kärntner Ärztekammer. 2004

wurde er erstmals erfolgreich in der Praxis

getestet – im Bezirk St.Veit/Glan. Die dahinterstehende

Idee? Der handliche kleine Pass

soll eine wichtige Informationsquelle für Arzt

und Patient sein. Er gibt Auskunft über alle

verordneten Arzneimittel und ist vor allem für

Patientinnen und Patienten interessant, die

auf Dauermedikamente angewiesen sind –

also für Menschen, die unter Diabetes, Bluthochdruck,

Asthma etc. leiden.

Alles schwarz auf weiß

Und so geht’s! Arzt oder Ärztin vermerken im

Medikamentenpass, welche Arznei verordnet

wurde, wie diese einzunehmen ist oder

auch – wann sie wieder abzusetzen ist. Der

Vorteil: bei Behandlung durch verschiedene

Spezialisten entfällt das „Rätselraten“

rund um die vom Patienten eingenommenen

Medikamente. Der Pass ermöglicht eine

laufende Dokumentation und erleichtert die

Kommunikation an den Schnittstellen zwischen

Arzt und Arzt bzw. Krankenhaus und

Arzt. Warum es so wichtig ist, dass alle

Beteiligten über die verordneten Medika-

mente Bescheid wissen? Nun, zum einen ist

bekannt, dass bei Einnahme mehrerer unterschiedlicher

Arzneien Wechsel- und Nebenwirkungen

wahrscheinlicher werden. Zum

anderen verlieren die Patienten mit der Anzahl

der eingenommenen Medikamente die

Bereitschaft, die ärztlichen Verordnungen zu

befolgen. Beides soll durch den Medikamentenpass

verhindert werden.

Breite Zustimmung

Repräsentative Umfragen nach der Erprobungsphase

brachten ein erfreuliches

Ergebnis: Ein Großteil der Ärzteschaft hält die

Idee des Medikamentenpasses für „sehr gut“

und ist überzeugt, dass dieser die individuelle

Arzneimittel-Sicherheit erhöht und die

Anamnese erleichtert.

Ausgegeben wird der Medikamentenpass in

der Arztpraxis. Die PatientInnen tragen

persönliche Daten, aber auch bekannte Allergien

ein. Arzt oder Ärztin vermerken die

jeweils notwendigen Dauermedikamente. In

der Folge sollte der Medikamentenpass bei

jedem Arztbesuch mitgebracht werden, um

die Eintragungen bei Bedarf zu aktualisieren.

Für alle, die ständig Medikamente

einnehmen

müssen: Der neue

Medikamentenpass

dient Ihrer Sicherheit

und Gesundheit.


Akne

Kampf gegen

die Pickel

Niemand braucht sie. Trotzdem

kommen sie in der Pubertät wie

das Amen im Gebet – die lästigen

Mitesser und Pickel. Rund 80 bis

90 Prozent aller Jugendlichen

leiden unter einer mehr oder weniger

schweren Form von Akne.

Akne ist nicht ansteckend und auch nicht

gefährlich. Sie kann aber für die Betroffenen

psychisch sehr belastend sein.

Allein der Blick in den Spiegel genügt, um

Ich werde immer wieder gefragt, ob die Ernährung

einen Einfluss auf Akne hat. Tatsache ist, dass sich die

Akne leider nur äußerst selten durch Diätmaßnahmen

verbessern lässt. Eine gesunde ausgewogene

Ernährungsweise ist natürlich generell zu empfehlen. Es

gibt aber viele andere Faktoren, die der Haut schaden

und eine Akne verschlechtern können: Stress, Zigarettenkonsum,

der lange Aufenthalt in verrauchten

Räumen, falsche Kosmetikmittel, wenig Schlaf u.s.w.

Weltuntergangsstimmung zu erzeugen.

Verzweifeln muss trotzdem niemand. Denn es

gibt wirksame Mittel und Therapien. Der

Klagenfurter Dermatologe Dr. Michael

Adamitsch sprach mit uns über Ursachen und

Behandlungsmöglichkeiten von Akne.

Wie entsteht Akne?

Akne ist eine Erkrankung der Talgdrüsen der

Haut. Sie kann bereits ab dem 10. bis 12.

Lebensjahr auftreten und hat etwas mit den

hormonellen Umstellungen des Körpers zu

tun. Durch die überschießende Produktion

KOMMENTAR

Dr. Michael Adamitsch,

Hautfacharzt

männlicher Sexualhormone (Androgene) in

der Pubertät kommt es zu einer erhöhten

Aktivität der Talgdrüsen und zur vermehrten

Bildung von Hautfett (Talg). Staut sich dieser

Talg durch Verhornung der Talgdrüsen-

Ausführungsgänge, entwickeln sich Mitesser

(Komedone), die oft an der Spitze einen

schwarzen Punkt haben. Ausgelöst durch

Akne-Bakterien können sich rote Knötchen

(Papeln) bilden, die zu eitrigen Pusteln

werden. Dr. Adamitsch rät den Betroffenen:

„Auch wenn es noch so schwer ist - Hände

weg und nicht selbst herumdoktern! Denn das

mechanische Einwirken und Quetschen kann

zur Entzündung des umliegenden Gewebes

führen.“

Wird Akne vererbt?

Bei der Entstehung von Akne spielen vermutlich

genetische Faktoren eine Rolle. Wenn die

Eltern eine starke Akne hatten, sind höchstwahrscheinlich

auch deren Kinder davon

betroffen. Aber nicht nur Jugendliche – auch

Erwachsene können unter Akne-Problemen

leiden. Mögliche Auslöser: Hormone, Medikamente,

Stress, Chemikalien, Kosmetika etc.

Was hilft gegen Akne?

Der erste Schritt in der Akne-Behandlung ist

immer die Gesichtsreinigung. Die Haut sollte

entfettet werden. Wichtig: nicht zu aggressive

und scharfe Mittel verwenden. Wer unsicher

ist, lässt sich in der Apotheke beraten.

Den Hautfacharzt sucht man am besten auf,

wenn sich die Akne noch im Anfangsstadium

befindet. Spätestens aber, wenn große,

schmerzende Pickel auftreten oder Narben

sichtbar werden. Gegen leichtere Akne-Formen

hilft meist eine örtliche Behandlung mit

Cremen, Gels oder Tinkturen, die Azelainsäure,

Benzoylperoxid oder Retinoide enthalten.

Sie sind zum Teil antibakteriell und sorgen für

eine Art „Schäleffekt“. Schwere entzündliche

Verläufe der Akne werden über mehrere

Wochen hinweg mit Antibiotika behandelt.

Alternative für Mädchen: Eine spezielle Form

der Pille, die Anti-Androgene enthält. Last-butnot-least:

Wenn durch andere Therapien keine

zufriedenstellende Wirkung erzielt werden

kann, verschreibt der Arzt ein Medikament mit

dem Wirkstoff Isotretinoin. Dieses hat zwar

einige unangenehme Nebenwirkungen wie

trockene Lippen und Schleimhäute – es hilft

aber in 85 bis 90 Prozent aller Fälle.

9


10

vorsorge

Die Kasse zahlt viel,

aber nicht alles

Es gibt unendlich viele Gesundheitsprodukte,

die heutzutage

angepriesen werden - vom

hautfreundlichen Badezusatz

bis zum stärkenden Medizinalwein.

Die Frage, die sich Versicherte

immer wieder stellen:

Zahlt das die Krankenkasse?

Können Sie sich vorstellen, dass eine

Schönheitsoperation – zum Beispiel

eine Gesichtsstraffung – auf Krankenkassenkosten

durchgeführt wird? Auf Kosten

der Allgemeinheit? Wohl kaum. Anfragen wie

diese erreichen die Kärntner Gebietskrankenkasse

aber immer wieder. Isabella Pfisterer von

der KGKK: „Einmal wollte jemand wissen, ob

wir sein Mineralwasser bezahlen, weil es sehr

gesund’ sei.“ Derartige Wünsche sind leider

unerfüllbar. Die Kasse ist verpflichtet, mit dem

Geld der Versicherten hauszuhalten und

sorgfältig damit umzugehen. Besonders in

Zeiten, in denen jeder Euro zweimal

„umgedreht“ werden muss. Allein im Vorjahr

wurden von der GKK insgesamt 127,4 Millio-

nen Euro für notwendige Medikamente

ausgegeben. Mag. Bernadette Kessler: „Der

Kostenaufwand in diesem Bereich ist in

Kärnten von 2005 auf 2006 um rund zehn

Prozent gestiegen.“ Verständlich, dass

Medikamente oder Anwendungen, deren

therapeutische Wirkung „offensichtlich nicht

nachweisbar ist“, abgelehnt werden müssen.

Leider-Nein-Kategorie

Für welche Produkte müssen Sie nun in die

eigene Tasche greifen? Artikel, die der körperlichen

Hygiene dienen – also Reinigung und

Pflege von Haut, Haaren, Nägeln und Zähnen

– fallen ebenso in die „Leider-nein-Kategorie“,

wie andere Wellness- und Pflegeprodukte“.

Selbst aufkommen müssen Sie auch für

Nahrungsergänzungsmittel – wie zum Beispiel

Eiweißpräparate oder „Dopingmittel“, die im

Fitness- und Sportbereich boomen. Auch

Appetitzügler und Diätpräparate, die das

Abnehmen unterstützen sollen, können – aus

rechtlichen Gründen – keine Kassenleistungen

sein.

Wer gerne in fremde Länder reist und vorbeugende

Impfungen gegen Malaria oder Hepatitis

und Ähnliches benötigt, wird Verständnis

dafür haben, dass diese nicht von der

Krankenkasse bezahlt werden können. Und

auch das Geld für „die Pille“ – für die Empfängnisverhütung

oder für eine „Nikotin-Entwöhnung“

– kann nicht aus dem „Topf“ der

Allgemeinheit kommen.

Krankenkasse in Nöten

Viele Menschen pochen auf bestimmte Leistungen

seitens der Kasse. Ein häufiges Argument:

„Ich zahl eh so viel Sozialversicherung“.

Was aber die wenigsten wissen: nur ein kleiner

Teil des Sozialversicherungsbeitrages verbleibt

der Krankenkasse. Konkret sind es nur 19 Euro

von 100 Euro, die der Kasse bleiben. Zum

Vergleich: 58 Euro gehen an die Pensionsversicherung,

z.B. für die Altersvorsorge!

Hilfeleistung ist sicher

Wer in Österreich Hilfe benötigt, bekommt

diese auch. Das gilt nicht nur für die 296.000

Versicherten der GKK Kärnten, sondern auch

für die rund 117.000 Angehörigen, die beitragsfrei

mitversichert sind. Ihre medizinische

Versorgung ist gesichert. Spitalsaufenthalte,

ärztliche Hilfe, Medikamente und Krankentransporte

sind nur ein Teil dessen, was im

Krankheitsfall von der Gebietskrankenkasse

bezahlt wird.


H e r a u s t r e n n e n u n d s a m m e l n : W e l l n e s s - I n f o - K a r t e n


STILLE ZEIT

STRAFFE HAUT

GESUNDES BLUT GUTE WORTE

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STRAFFE HAUT

Eiweiß-Maske

Eine straffende und erfrischende Maske für jeden Hauttyp

erhalten Sie, wenn Sie ein Eiweiß zu festem Schnee schlagen.

Einen Kaffeelöffel Schlagobers unterrühren. Den

Ei-Schaum mit einem breiten Pinsel dick auf Gesicht, Hals

und Dekollete auftragen. 20 Minuten einwirken lassen und

anschließend mit warmem Wasser abwaschen.

Quelle: Rundum wohlfühlen, Verlag Bieche & Partner

GUTE WORTE

Auf die Formulierung kommt es an! Entscheiden Sie sich für

eine positive Sprache. Sie weckt Zuversicht und erzeugt bei

Ihnen selbst und anderen eine bessere Stimmung, mehr

Motivation und Energie. Hier einige Beispiele:

Sagen Sie statt...

ich muss... ich will... ich möchte... ich werde...

ich versuche... ich arbeite daran... ich will alles tun...

vielleicht schaffe ich es... ich setze alles daran, es zu schaffen...

das gibt bestimmt ich sehe eine Menge neuer Aufgaben,

Probleme... mit denen wir uns beschäftigen werden...

du bist ja immer noch du hast ja schon die Hälfte fertig –

nicht fertig... der Rest ist sicher auch gleich erledigt!

Quelle: energy, Gräfe und Unzer Verlag

STILLE ZEIT

Im Alltag finden sich kaum noch lärmfreie Zonen. Wir werden

von allen Seiten „beschallt“: Im Kaufhaus, im Lokal,

auf der Skipiste, im Fitnessstudio, zu Hause. Ständiger Lärm

verursacht Konzentrations- und Schlagstörungen und kann

sich negativ auf Herz und Kreislauf auswirken.

Tipps

• Machen Sie von Zeit zu Zeit einen Ausflug in die Stille,

zum Beispiel indem Sie Computer, Handy, Fernseher

oder Radio abschalten.

• Hören Sie, wie der Morgen klingt! Lassen Sie beim

Aufwachen die Augen geschlossen und hören Sie

einfach hin.

• Hören Sie einmal bewusst auf den Regen am Fenster,

das Zischen der Kaffeemaschine, das Klingeln des

Telefons. Welche Gefühle weckt das in Ihnen?

• Hören Sie zu, wenn Menschen sprechen.

Quelle: Salto vitale, Gräfe und Unzer Verlag

GESUNDES BLUT

Brennnessel-Kur

Die Brennnessel zählt zu den besten Blutreinigungsmitteln

unter den Heilpflanzen. Sie verbessert die Durchblutung und

hilft bei Eisenmangel, Verschlackungen, rheumatischen

Erkrankungen, Ekzemen, Allergien und Haarwuchsstörungen,

bei Nieren- und Ausscheidungsproblemen.

Zubereitung und Anwendung: 2 Esslöffel frische Brennnessel-

Kräuter klein schneiden und mit 1 Liter kochendem Wasser

übergießen. 30 Sekunden ziehen lassen. 1,5 bis 2 Liter dieses

Tees über den Tag verteilt in kleinen Schlucken trinken –

die erste Tasse gleich morgens auf nüchternen Magen.

Die Kur sollte mindestens einen Monat,

optimal über zwei Monate erfolgen.

Quelle: Kräuterkuren von A bis Z, Verlag Bieche & Partner

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med. Infrarot-Kurzwellenstrahlern*

Nur die med. Infrarot-Kurzwellen von

780-1400 Nanometer haben die Eigenschaft,

in den Körper einzudringen und

von innen zu erwärmen (heilsamer

Fiebereffekt)

NUR JETZT!

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aktiviert das Immunsystem - fördert die Durchblutung, hilft bei

Bluthochdruck, Herpes, Rheuma, Gelenks- und Rückenschmerzen,

Ohren- und Stirnhöhlenentzündungen und bei der

schnellen Heilung von Wunden und Infektionen

Österr. Erzeugnis aus heimischem Fichtenholz / passt in jeden

Raum / braucht nur eine einfache Steckdose

*950 Nanometer Wellenlänge Garantie mit Prüfungszeugnis

der staatl. Forschungsanstalt Seibersdorf; CE geprüft

Infomappe anfordern:

Infra Med HEV GmbH A-9300 St. Veit/Glan, Unterer Platz 4-5

Tel. 04212-2362-33 Fax-DW 62 , mobil 0676-84971410

www.infrarotkabinen.at

Auch die

e-card

braucht

Pflege

Normalerweise ist eine e-card sehr robust und

langlebig. Man muss sie nur gut behandeln

und einige Dinge beachten.

Hitze und direkte Sonnenbestrahlung macht die e-card weich. Auch

Chemikalien und Magnetfelder schaden ihr. Das Knicken der Karte

sollte man vermeiden und darauf setzen sollte man sich möglichst auch

nicht! Am besten trocken, sauber und immer griffbereit aufbewahren –

in der Brieftasche oder Handtasche. Was tun, wenn man die e-card verliert?

Verlust bei der Kärntner GKK melden unter Telefon 050 5855 oder

unter Serviceline 050 124 33 11 (Montag bis Freitag von 7 bis 19 Uhr)

österreichweit zum Ortstarif. Die Karte wird dann gesperrt. Eine neue

erhalten Sie innerhalb von 14 Tagen. Informationen über die e-card

auch unter www.chipkarte.at.


Gesunde Ernährung

Frühstück gut,

alles gut

Jedes dritte bis vierte österreichische

Schulkind verlässt das Haus

morgens ohne Frühstück. Ein

denkbar schlechter Start in den Tag!

Der kürzlich durchgeführte „Tag der gesunden

Ernährung“ in der Kärntner Gebietskrankenkasse

stand ganz im Zeichen der

optimalen Ernährung von Schulkindern und

Jugendlichen. Der ernste Hintergrund?

Beinahe jedes 4. Kind ist übergewichtig. Viele

Schülerinnen und Schüler haben bereits im

Alter von 11 bis 13 Jahren erste Diäterfahrungen

hinter sich.

Sag mir, wie Du isst?

Unter dem Motto „Hey, ich ess okay! Du

auch?“ wurde vor allem auf die Wichtigkeit

von Frühstück, Jause und Getränken hingewiesen.

Das Frühstück ist für Waltraud Eisner, Diätologin

der GKK, ein „Sprungbrett in den Tag“.

Leider entfällt es immer öfter. Aus Zeitmangel,

wie betont wird. Dabei würde eine

Viertelstunde früher aufstehen reichen, um

eine kleine gesunde Mahlzeit vorzubereiten.

Getreideflocken mit Trockenfrüchten und

Nüssen, vermischt mit einem Milchprodukt

und etwas frischem Obst ohne Zuckerzusatz,

ergeben ein ideales Muntermacher-Müsli. Ein

Tipp für Eltern, deren Kind ein absoluter Frühstücksmuffel

ist: Zumindest auf ein warmes

Getränk wie Tee, Milch oder Kakao bestehen!

Und unbedingt darauf achten, dass in diesem

Fall die Vormittagsjause größer ausfällt.

Apropos Jause! Pausen-Snacks helfen,

Leistungstiefs zu überbrücken. Mittlerweile

bieten sogar Supermärkte schon fertige

Jausen-Pakete an. Man sollte nur darauf

achten, was drin ist: Vollkorn-Weckerl, Apfel

und Mineralwasser wären durchaus o.k.!

Getränk nicht vergessen

Der Schluck aus der Wasserflasche während

des Unterrichts ist leider noch immer nicht in

allen Schulen erlaubt. Zu unrecht! Denn eine

ausreichende Flüssigkeitszufuhr ist für unsere

Leistungsfähigkeit wichtig. Lehrkräfte könnten

da mit gutem Beispiel vorangehen, indem

sie eine Trinkflasche gut sichtbar am Pult vor

sich hin stellen und auch regelmäßig daraus

trinken.

Fünf Mahlzeiten pro Tag

Kinder wie Erwachsene sollten mindestens

fünf Mahlzeiten pro Tag zu sich nehmen.

Waltraud Eisner: „Zwei Drittel der Energiemenge,

die wir dem Körper in Form von Essen

und Trinken zuführen, sollten spätestens nach

dem Mittagessen konsumiert sein. Der Rest

kann sich auf den Nachmittag und Abend

verteilen.“

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16

Betriebliche Gesundheitsförderung

Eine Idee bewegt

heimische

Unternehmen

Wirf einen Stein ins Wasser

und er wird Kreise ziehen.

Nach diesem Prinzip

funktioniert auch die Idee

der „Betrieblichen Gesundheitsförderung“,

die eine

immer größere Anhängerschaft

findet.

Immer mehr Unternehmen setzen sich für

das Wohl ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter

ein. Die GKK Kärnten als Regionalstelle

des Österreichischen Netzwerks für Betriebliche

Gesundheitsförderung unterstützt sie

dabei – mit qualitätsgeprüften Angeboten,

Seminaren und Workshops.

„MitarbeiterInnen bewegen MitarbeiterInnen“

wendet sich speziell an Menschen,

die einen sitzenden Beruf haben. Eine

oder mehrere Personen eines Betriebes werden

zu „Experten“ ausgebildet. Als MultiplikatorInnen

vermitteln sie das Erlernte (z.B.

Ausgleichsübungen) an ihre Kolleginnen und

Kollegen weiter.

„Gestalten und Bewegen“ ist ein

Angebot, das speziell für Beschäftigte entwickelt

wurde, die starken körperlichen Belastungen

ausgesetzt sind (Baubranche, Pflegeberufe

etc.) TrainerInnen zeigen im Betrieb

direkt vor Ort, wie Arbeitsabläufe weniger

belastend gestaltet werden können.

„Gemeinsam gut essen“ hat die

Verpflegung und gesunde Ernährung von

ArbeitnehmerInnen zum Ziel. Betriebsküchen

werden auf Wunsch professionell bei der

Umstellung begleitet. Vor Ort oder anhand

von Workshops und Handbüchern.

Information: GKK Kärnten:

Regionalstelle BGF, Claudia Stumpfl

Tel. 050 5855 2122, E-Mail:

gesundheitsfoerderung@kgkk.at


Vortragsreihe 2007

Pflege für zu Hause – von Profis lernen

Gemeinde/Straße Thema Termin Referent(in)

AFRITZ, Schulstraße 2 Lebens-,Trauer-Sterbebegleitung 8.5. Mag. Renate Kreutzer

Schlaganfall - was nun 11.9. Dr.Yasin Masri, Mag. Hermi Golja

BLEIBERG, Bad Bleiberg 49 Offener Fuß und Wundliegen 18.4. Dr. Walter Fehringer, Andreas Sidorenko

Kommunikation mit Hilfe von Validation 16.5. Renate Bierbaumer

Wenn die Pflege zur Belastung wird, DSA Irmtraut Jungbauer,

soziale Angebote zur Entlastung nützen 19.9. Mag. (FH) Franz Bergmann

Erste Hilfe 17.10. Andreas Sidorenko

EBENTAL, Miegerer Straße 30 Umgang mit verwirrten alten Menschen 17.4. Gerlinde Wobak

Hilfsmitteleinsatz in der Pflege

Wenn die Pflege zur Belastung wird,

15.11. Alexandra Huber

soziale Angebote zur Entlastung nützen 17.10. DSA Eva Setz, Mag. Monika Maier

Offener Fuß und Wundliegen 23.5. Elisabeth Juri, Dr. Helmuth Brandl

FERLACH, Kirchgasse 5 Kommunikation mit Hilfe der Validation 16.4. Maria Hoppe

Hilfsmitteleinsatz in der Pflege 21.5. Alexandra Huber

Offener Fuß und Wundliegen 17.9. Elisabeth Juri

Lebens- Sterbe- und Trauerbegleitung 15.10. Mag. Barbara Brandtner

Unwillkürlicher Harnverlust 12.11. Elvira Habermann

Wenn die Pflege zur Belastung wird, 18.6.2007

soziale Angebote zur Entlastung nützen jeweils 19.30 DSA Eva Setz, Mag. Monika Maier

GALLIZIEN, Gallizien 27 Sturzvermeidung im Alter 23.4. Rosemarie Kollmitzer

Unwillkürlicher Harnverlust 18.9. Elvira Habermann

GMÜND, Hauptplatz 20 Umgang mit verwirrten alten Menschen 21.11. Gerhard Spreitzer

GURK, Dr. Schnerich Str. 12 Schlaganfall - was nun? 7.5./19.30 Uhr DDr. Harald Regensburger, Rosemarie Kollmitzer

Umgang mit verwirrten alten Menschen 12.4. Franz Maria Hammer

KLAGENFURT, Bahnhofstraße 35 Wenn die Pflege zur Belastung wird,

soziale Angebote zur Entlastung nützen 29.3. DSA Andrea Schöninger Dr. Michaela Miklautz

KLEIN ST. PAUL, Marktstraße 17 Umgang mit verwirrten alten Menschen 19.11. Gerlinde Wobak

Hilfsmitteleinsatz in der Pflege

Wenn die Pflege zur Belastung wird,

10.9. Alexandra Huber

soziale Angebote zur Entlastung nützen 11.4. DSA Eva Setz, Mag. Monika Maier

Schlaganfall was nun? 24.4. Dr. Bachiesl, Rosemarie Kollmitzer

MALLNITZ, Mallnitz 195 Wenn die Pflege zur Belastung wird, DSA Irmtraut Jungbauer,

soziale Angebote zur Entlastung nützen 18.4. Mag. (FH) Franz Bergmann

MILLSTATT, Marktplatz 8 Umgang mit verwirrten alten Menschen 10.9. Franz Maria Hammer

Hilfsmitteleinsatz in der Pflege 30.4. Mag. Sonja Haubitzer

Schlaganfall - was nun? 23.5. Hubert Schweisgut, Dr. Seeberg-Elverfeld

NÖTSCH, Nötsch 222 Schlaganfall - was nun? 10.5. Hubert Schweisgut, Dr. Klaus Napokoj

Erste-Hilfe Maßnahmen 19.4. DGKP Andreas Sidorenko

PATERNION, Hauptstraße 83 Umgang mit verwirrten alten Menschen 3.9. Gerhard Spreitzer

Wenn die Pflege zur Belastung wird, DSA Irmtraut Jungbauer,

soziale Angebote zur Entlastung nützen 25.4. Mag. (FH) Franz Bergmann

SCHIEFLING/SEE, Wenn die Pflege zur Belastung wird, DSA Irmtraut Jungbauer,

Pyramidenkogelstraße 150 soziale Angebote zur Entlastung nützen 21.5. Mag. (FH) Franz Bergmann

Hilfsmitteleinsatz in der Pflege 24.9. Alexandra Huber

ST. KANZIAN, Klopeinerstraße 5 Umgang mit verwirrten alten Menschen 24.4. Gerlinde Wobak

Kommunikation mit Hilfe der Validation 9.5. DGKS Renate Bierbaumer

Schlaganfall - was nun 12.6. Dr. Josefine Drobesch, Rosemarie Kollmitzer

Unwillkürlicher Harnverlust 22.11. Elvira Habermann

ST. PAUL/LAV., Hauptstraße 10 Lebens-Sterbe-Trauerbegleitung

Wenn die Pflege zur Belastung wird,

5.11. Mag. Barbara Brandtner

soziale Angebote zur Entlastung nützen 1.10. DSA Eva Setz, Mag. Monika Maier

STEINFELD, Hauptplatz 1 Offener Fuß und Wundliegen 18.4. Dr. Homolar, Hubert Schweissgut

Schlaganfall - was nun? 2.10. Dr. Homolar, Hubert Schweissgut

Wenn die Pflege zur Belastung wird, DSA Irmtraut Jungbauer,

soziale Angebote zur Entlastung nützen 4.9. Mag. (FH) Franz Bergmann

VILLACH, Rathaus Umgang mir verwirrten, alten Menschen 4.6. Mag. Hermi Golja

Lebens-, Sterbe- und Trauerbegleitung 8.10. Mag. Renate Kreutzer

WEITENSFELD, Weitensfeld 202 Schlaganfall - was nun? 8.6. Dr. Schmoliner, Mag. Hermi Golja

Wenn die Pflege zur Belastung wird, DSA Irmtraut Jungbauer,

soziale Angebote zur Entlastung nützen 27.3. Mag. (FH) Franz Bergmann

Eine Initiative von Sozialreferentin Gaby Schaunig

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Verreisen, andere Länder

kennen lernen - ein unerfüllbarer

Wunsch für Menschen,

die an Inkontinenz leiden?

Keineswegs! Wer Lust auf

Urlaub hat, sollte sich trotz

Inkontinenz nicht davon

abhalten lassen.

Inkontinenz ist kein Grund, auf die schönen

Seiten des Lebens zu verzichten. Wichtig für

einen stressfreien Urlaub ist allerdings eine

gute Vorbereitung. Zunächst sollten Sie

wissen, dass die e-card als „Europäische

Krankenversicherungskarte“ gilt. Mit diesem

Anspruchsnachweis erhalten Sie Leistungen,

die sich während eines Urlaubs in einem

EU-Mitgliedstaat als medizinisch notwendig

erweisen. Nehmen Sie Bestätigungen über

die Art Ihrer Erkrankung und über die

benötigten Therapien in das Urlaubsland mit.

Das ist besonders dann hilfreich, wenn

Probleme einen Arzt- bzw. Krankenhausbesuch

notwendig machen.

Versorgung sicherstellen

Überprüfen Sie bereits zu Hause, ob am

Ferienort eine Versorgung mit Medikamenten

und Inkontinenz-Hilfsmitteln, seien es

Vorlagen, Windeln, Katheter oder Reinigungstücher,

möglich ist. Bei Kauf von Hilfsmitteln

über Bandagisten im Urlaubsland

müssen diese zunächst bar bezahlt werden.

Die Kosten werden auf Antrag bei der

Krankenkasse nach Abzug eines Selbstbehalts

rückerstattet. Tipp für Kurzurlaube: sämtliche

Hilfsmittel mitnehmen!

Auf Nummer sicher gehen

Bei Flugreisen ist es sinnvoll, Medikamente

und Inkontinenz-Hilfsmittel auf verschiedene

Ein Bericht von Dr. Gabriele Himmer-Perschak

Ungetrübter Urlaubsspaß

auch bei Inkontinenz

Gepäckstücke zu verteilen, um keine Überraschungen

bei Verlust des Koffers zu

erleben. Eine Reserve im Handgepäck, sowie

der Gebrauch von stärker saugenden Einlagen

während der An- und Rückreise helfen

unangenehme Situationen bei Verspätungen

zu vermeiden. Die Möglichkeit eines Sitzplatzes

in der Nähe der Toilette kann beim

Einchecken angesprochen werden. Apropos

Toiletten: viele Städte haben eigene Toiletten-Stadtpläne,

in denen öffentliche Toiletten

eingezeichnet sind. In Ländern mit schlechteren

Hygienestandards ist es sinnvoll, eine

Toilette in einem Hotel oder Restaurant

aufzusuchen. Um Infektionen zu vermeiden,

können antibakterielle Reinigungstücher

mitgeführt werden.

Viel trinken

Viele Reisende mit Inkontinenzproblemen

vermindern unterwegs drastisch ihre Flüssigkeitszufuhr

um häufigen Blasenentleerungen

vorzubeugen. Dieser Flüssigkeitsmangel

sollte unbedingt nach Ankunft am Reiseziel

aufgeholt werden.

Wie Sie sehen, ist eine Blasen- oder Darmschwäche

kein Grund für einen Urlaub auf

„Balkonien“ und auch kein Grund sich von

gesellschaftlichen Zusammenkünften zu

isolieren.

GKK Kärnten bietet

kostenlose Beratung

In einer kostenlosen Beratungsstelle bietet die

Kärntner Gebietskrankenkasse in Zusammenarbeit

mit der Medizinischen Kontinenzgesellschaft

Betroffenen zu allen Fragen rund

um das Thema Inkontinenz Hilfe an. Zwei

speziell ausgebildete Kontinenz- und

Stomaberaterinnen stehen jeden ersten

Dienstag im Monat für eine persönliche

Beratung zur Verfügung. Anmeldungen

sind unter Telefon 050 5855 2595

österreichweit zum Ortstarif möglich.


Hebammen in Kärnten

Babys

herzlich

willkommen

Rund 4.800 Kinder kommen

jährlich in Kärnten zur Welt.

Jedes einzelne von ihnen wird

von den sicheren und liebevollen

Händen einer Hebamme

willkommen geheißen.

Wussten Sie, dass in Österreich die Anwesenheit

einer Hebamme bei der Geburt

sogar gesetzlich verankert ist? Ein Arzt kann –

eine Hebamme muss dabei sein!

Allein in Kärnten sind 140 Hebammen tätig.

Sie haben eine hoch spezialisierte medizinischen

Ausbildung. Ihre Arbeit beginnt schon

sehr früh in der Schwangerschaft. In der

Geburtsvorbereitung geht es ihnen darum,

dass die zukünftige Mutter ein vertrauensvolles

Verhältnis zur Geburt entwickelt und diese

aktiv und selbstbestimmt erlebt. Während der

Geburt selbst ist die Hebamme an der Seite

der Gebärenden. Auch die Überwachung des

Ungeborenen zählt zu ihren Aufgaben.

Unmittelbar nach der Geburt beurteilt die

Hebamme Lebenszeichen und Lebensfunktionen

beim Neugeborenen. Dann folgt die

Wochenbettpflege, zu der Beratung und praktische

Anleitungen zur Pflege des Säuglings

ebenso dazu gehören, wie Tipps zum Stillen

und zur Ernährung im ersten Lebensjahr.

Wo arbeiten Hebammen?

Bis vor einigen Jahren konnte man Hebammen

hauptsächlich in Krankenhäusern mit

Geburtshilfe-Abteilung antreffen – und zwar

im Kreißsaal. Daran hat sich viel geändert. Es

ist zwar nach wie vor die Hebamme, die der

werdenden Mutter im Kreißzimmer beisteht,

aber darüber hinaus arbeiten auch viele Hebammen

in der freien Praxis, eröffnen Hebammenordinationen

oder leiten Entbindungsheime.

Knapp zwei Prozent aller Babys werden

in Österreich zu Hause geboren.

Ein Tipp für Frauen, die sich für eine Hausgeburt

entscheiden: Unbedingt an die

rechtzeitige Organisation der Hebammenbetreuung

denken! Zwei weitere wichtige

Voraussetzungen für eine Geburt in den

eigenen vier Wänden: Die werdende Mutter

muss gesund sein und die Schwangerschaft

normal verlaufen.

Wie kommen Sie zu einer Hebamme?

Adressen und Kontakte erhalten Sie über das

Internet www.hebammen.at

Informationsbroschüren liegen auch bei Fachärzten

auf oder sind direkt beim Hebammengremium

zu bestellen: Telefon 01 595 45 37

E-Mail: broschüre@hebammen.at

kooperation

Gründung neuer

Selbsthilfegruppen

Lungenkrebs und

Chorea Huntington

Lungenkrebsforum

Die Diagnose Lungenkrebs betrifft

in Österreich jährlich rund 3000

Menschen. Im September 2006

wurde deshalb in Wien die

Selbsthilfegruppe Lungenkrebsforum

Austria (www.lungenkrebsforum.austria.at)

gegründet.

Diese will nun ihre Aktivitäten

auch auf Kärnten ausweiten.

Interessenten melden sich bei

Gabriele Bittner

Tel. 0680 211 35 38

E-Mail: bittner82@hotmail.com

Huntington-Hilfe

Die Huntingtonsche-Krankheit ist

eine in der Öffentlichkeit wenig

bekannte Erbkrankheit, die das

menschliche Nervensystem betrifft.

Nun soll – nach Tirol – auch in

Kärnten eine Huntington-Selbsthilfegruppe

ins Leben gerufen

werden. Bei Interesse wenden

sich Betroffene und Angehörige an

Ulrike Forstner

Tel. 0650 55 56 175

(Mo.-Fr. 17-20 Uhr)

E-Mail: HHT@gmx.at

Internet: www.huntington-hilfe-tirol.at

Nähere Informationen

auch im Büro der

Selbsthilfe Kärnten

(Dachverband)

Tel. 0463 504871

E-Mail:

selbsthilfe.kaernten@aon.at

www.selbsthilfe-kaernten.at

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20

gewinn

spiel

Mitmachen und „gesunde” Preise gewinnen!

Gewinnspiel

Gewinnen Sie

1. Preis:

Wellness-Wochenende für 2 Personen im 1. Almwellness-Hotel Tuffbad****superior, Lesachtal,

2 Übernachtungen inkl. Verwöhnpension und Eintritt in die Wellness-Landschaft

2. Preis:

Ein Blutdruckmessgerät „Hartmann Tensoval mobil“ –

vollautomatische Blutdruckuhr zur präzisen Messung am Handgelenk,

zur Verfügung gestellt von „Hudelist“ – Ihr Bandagist.

3. bis 10. Preis:

jeweils 2 Karten für die Reisseck-Bergbahnen,

zur Verfügung gestellt von Tauern Touristik GmbH

So geht es: So geht es: Beantworten Sie bitte die Gewinnfrage auf der Postkarte

und senden Sie diese bis 15. Mai 2007 ein.

Bitte haben Sie Verständnis, dass nur richtig frankierte Einsendungen an der Verlosung teilnehmen können.

MitarbeiterInnen der Kärntner Gebietskrankenkasse sind vom Gewinnspiel ausgeschlossen.

Wien, Wien, nur Du allein ...

Anita Obersteiner (rechts) freut sich auf zwei Tage in Wien – und einen Ausflug in den Tiergarten Schönbrunn.

GKK-Obmann Helmut Pansi und Christina Legner vom Verkehrsbüro (links im Bild) überreichten den Hauptpreis.

Weil ihre Kinder in Wien studieren, wollte die

Klagenfurterin Anita Obersteiner demnächst

nach Wien fahren. Jetzt kann sie den Besuch

mit einem Kurzurlaub verbinden. Denn als

Gewinnerin des Hauptpreises wird sie mit ihrem

Mann zwei Nächte in einem AUSTRIA TREND

Städtehotel in Wien verbringen. Ein wunderbarer

Hauptpreis, der vom Österreichischen

Verkehrsbüro zur Verfügung gestellt wurde.

Wir gratulieren herzlich!

Lösungswort aus

gesundes kärnten“,

Ausgabe 4/2006:

ZITTERN

Die GewinnerInnen:

1. und Hauptpreis:

Ein Wochenende, 2 x Nächtigung mit Frühstück,

in einem „AUSTRIA TREND Städtehotel“

in Wien, für 2 Personen, zur Verfügung

gestellt vom Österreichischen Verkehrsbüro

• Anita Obersteiner, Klagenfurt

2. Preis:

ÖAMTC-Fahrsicherheitstraining, Intensivkurs

wochentags, eintägig, für PKW oder

Motorrad

• Waltraud Salzmann, Wölfnitz

3. Preis bis 10. Preis:

je eine Maut-Karte für die Malta-

Hochalmstraße/ Kölnbreinsperre,

für einen PKW, zur Verfügung gestellt von

Tauern Touristik GmbH

• Maria Brunner, Schiefling/See

• Theresia Unterluggauer, Dellach/Gailtal

• Edith Stromberger, Maria Saal

• Margarete Haimburger, Krumpendorf

• Christine Kreuzer, Bad St. Leonhard/Lav.

• Susanne Berg, Klagenfurt

• Dagmar Domnik, Klagenfurt

• Ferdinand Winkler, St. Magdalen/Villach


PR

Den ganzen Tag auf den Beinen.

Stundenlang hinter dem Kundenpult

stehend in Bank oder Post. Unzählige

Schritte zwischen den Supermarktregalen.

Dauernd hin und her

und stets um das Wohl der Kunden

bemüht in Handel, Gewerbe,

Gastronomie oder im Sozial- und

Pflegedienst.

Und die eigene Gesundheit?

Rückenschmerzen, typisches

„Kreuzweh“, Verspannungen,

schmerzende Beine sind die unangenehmen

Folgen der Belastungen.

Was tun?

Fitness im Job – aber wie?

Die Lösung heißt MBT - physiological

footwear! Schuhwerk, das auf

den ganzen Körper positiv wirkt.

MBT Schuhe erzeugen ein völlig

neues Geh- und Stehgefühl.

Fuß- und Beinmuskulatur

werden angeregt,

bei jedem

einzelnen

Schritt intuitiv

kleinen Aus-gleichsbewegungen

durchzuführen. Eine

Vielzahl vernach-lässig-ter Muskeln

wird trainiert. Die Folge? Gelenks-

und Rücken-schmerzen werden

reduziert, der gesamte Bewegungsapparat

gestärkt, Knochengerüst

und Gelenke bei jedem Schritt messbar

um mindestens 19% entlastet.

Bein-, Bauch- und Gesäßmuskulatur

werden ge-strafft, der Stoffwechsel

angeregt, Gang und Haltung

ver-bessert, die Arbeit der

Venen unterstützt. Und das

alles ohne zusätzlichen

Zeitaufwand! Einfach während

der Arbeit, im Alltag! Tausende

zufriedene MBT Träger können das

bestätigen!

Testen Sie MBT-Schuhe bei uns und erleben Sie den Unterschied.

Inh. Richard Gladitsch

Hermagor, 10. Oktoberstr. 13

Tel. 04282/2114-0

www.kristler.at

• Klagenfurt · Fleischmarkt 5

Tel. 0463/512051 · www.schuhhaus.at

• Wolfsberg · Herrengasse 3

Tel. 04352/51148

• Griffen

• Eberndorf

• Bad Eisenkappel

Rauchen Sie noch?

Sie wollen Ihren Körper zur „rauchfreien

Zum Thema Nikotin-Entwöhnung

Zone“ machen? Dem Nikotin für immer

stehen auch zwei Informationsfolder

ade sagen? Die Kärntner Gebietskrankenkasse

zur Verfügung

unterstützt Sie bei diesem Vorhaben und bietet

eine kostenlose Raucherberatung an – in

Anmeldung zur

Form von Einzel- oder Gruppenberatungen. In

Raucherberatung:

Ergänzung dazu können Ernährungsberatung,

Tel.: 050 5855 5400

Zahngesundheitsberatung und Vorsorgeuntersuchungen

der GKK ebenfalls kostenlos in

Anspruch genommen werden.

NEUE VERTRAGSPARTNER

ab 01.10.2006 Dr. Brigitte Hoi Fachärztin für Zahn-, Koschatstraße 15, 9400 Wolfsberg

Mund- und Kieferheilkunde Tel. 04352 35 812

ab 01.10.2006 Dr. Doris Eberhart-Riha Fachärztin für Zahn-, Griffner Straße 13, 9100 Völkermarkt

Mund- und Kieferheilkunde Tel. 04232 22 32

ab 19.03.2007 Dr. Andrea Kornberger Fachärztin für Zahn-, Hauptplatz 1, 9341 Straßburg

Mund- und Kieferheilkunde Tel. 04266 2036

5 x in Kärnten

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Leistungen der Kärntner Gebietskrankenkasse

Worauf Sie sich

verlassen können …

Nichts liegt der GKK mehr

am Herzen, als das Wohl

der Versicherten.

Eine soeben erschienene Broschüre informiert

über das gesamte Leistungsangebot

und alle Serviceeinrichtungen der Kärntner

Gebietskrankenkasse: Von der Ernährungsberatung

bis zu den Diabetiker-Typ 2-Schulungen,

von der Betrieblichen Gesundheitsförderung

bis zur Inkontinenzversorgung u. v. m.

Erhältlich ist die neue Leistungsinformation

GKK-Hauptverwaltung

Kempfstraße 8, A 9021 Klagenfurt

Telefon 050 58 55 1000, Fax: 050 5855 2539

e-mail: kaerntner.gkk@kgkk.sozvers.at

www.kgkk.at , www.gesundeskaernten.at

Abteilung Telefon Fax

Zahnambulatorium 050 5855 5050 050 5855 5060

Röntgenambulatorium 050 5855 5300 050 5855 5315

Internes Ambulatourium 050 5855 5400 050 5855 5415

Gynäkolog. Ambulatorium und

Service für Anfragen & Auskünfte

Teenie-Ambulanz 050 5855 5500 050 5855 5505

Gesundenuntersuchung 050 5855 5440 050 5855 5415

Jugendlichenuntersuchung 050 5855 5000 050 5855 5415

Ernährungsberatung 050 5855 5430 050 5855 5415

Zahngesundheitsberatung 050 5855 5066 050 5855 5415

Diabetikerversorgung 050 5855 5530 050 5855 5425

Ärztlicher Dienst und Beratung

in medizinischen Fragen 050 5855 2890 050 5855 2898

Meldewesen 050 5855 2700 050 5855 2782

Leistungswesen (Vermittlung) 050 5855 1000 050 5855 83000

Wirtschaftswesen 050 5855 2500 050 5855 82500

Beitragseinbringung 050 5855 2900 050 5855 2960

Vertragspartner-Angelegenheiten 050 5855 2200 050 5855 82200

Gesundheitsökonomie 050 5855 2300 050 5855 2360

der GKK in allen Servicestellen der Kärntner

Gebietskrankenkasse. Bestellungen sind auch

telefonisch unter 050 5855 2120 und 2121

oder per E-Mail möglich unter

oeffentlichkeitsarbeit@kgkk.at

Klein aber fein

Die „Kurzinformation 2007“ der Gebietskrankenkasse

in handlichem Format passt in jede

Brieftasche und gibt in aller Kürze Auskunft

über die wichtigsten Angebote und Leistungen

der GKK.

GKK Außenstellen

9800 Spittal/Drau

Ortenburger Straße 4

Telefon 050 5855 4200

Fax 050 5855 4240

e-mail: vwst.spittal@kgkk.sozvers.at

Ärztlicher Dienst

Tel. 050 5855 4290

Zahnambulatorium und

Zahngesundheitsberatung

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Ernährungsberatung

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9620 Hermagor

Egger Straße 7

Telefon 050 5855 4300

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Ärztlicher Dienst

Tel. 050 5855 4390

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Widmanngasse 28

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Ärztlicher Dienst

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Fax 050 5855 4495

Zahnambulatorium

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Ernährungsberatung

Telefon 050 5855 5435

Zahngesundheitsberatung

Telefon 050 5855 5114

9560 Feldkirchen

Paracelsus Straße 12

Telefon 050 5855 4500

Fax 050 5855 4540

e-mail: vwst.feldkirchen@kgkk.sozvers.at

Ärztlicher Dienst

Tel. 050 5855 4590

9300 St. Veit/Glan

Platz am Graben 4

Telefon 050 5855 4600

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9100 Völkermarkt

Herzog-Bernhard-Platz 11

Telefon 050 5855 4700

Fax 050 5855 4740

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Ärztlicher Dienst

Tel. 050 5855 4790

Zahnambulatorium

Telefon 050 5855 5200

9400 Wolfsberg

Wiener Straße 4

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Ärztlicher Dienst

Tel. 050 5855 4890

Zahnambulatorium und

Zahngesundheitsberatung

Telefon 050 5855 5250


Erdäpfelpuffer

mit Rucola und

Rohschinken

2 Portionen,

Zubereitung ca. 25 Minuten

8 TK-Erdäpfelpuffer

125 g Mozzarella

Garnitur:

50 g Rucola

100 g Rohschinken

(dünn geschnitten)

8 Kapernbeeren mit Stiel

3 EL Olivenöl

1 EL Balsamico

Salz, Pfeffer

1

Rohr auf 200 °C vorheizen.

Blech mit Backpapier belegen.

2

Mozzarella abtropfen lassen, in kleine Stücke

schneiden oder raspeln, salzen und pfeffern.

Rucola putzen und grob schneiden.

3

Erdäpfelpuffer auf das Blech legen und im

Rohr (mittlere Schiene) 8 Minuten backen.

Wenden, mit Mozzarella bestreuen und

weitere 8 Minuten backen.

4

Erdäpfelpuffer mit Rucola bestreuen,

mit Schinken belegen und mit Kapern

garnieren. Vor dem Servieren mit Olivenöl

und Essig beträufeln.

NÄHRWERT :

pro Portion

578 kcal; 27 g EW; 36 g Fett;

35 g KH; 2,8 BE; 80 mg Chol.

Guten Appetit!

rezept

GUSTO / Theresa Schrems

23


1. Preis: Ein Wellness-Wochenende für 2 Personen

im 1. Almwellness-Hotel Tuffbad****superior

Gewinnspiel


Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Absender: Name: ...............................................................................

...........................................................................................................................

Straße: .........................................................................................................

PLZ/Ort: ......................................................................................................

Telefon (tagsüber erreichbar): ......................................................

Gewinnfrage

Wie lautet der Fachausdruck für die Entzündung der

Magenschleimhaut?

Lösung:

G a s t . i . i s

Bitte fehlende Buchstaben ergänzen!

Wer die Seiten 4 und 5 aufmerksam durchliest, kennt

auch die Lösung!

Einsendeschluss ist der 15. Mai 2007

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