Ausgabe 2006: Sept / Okt / Nov - Kirchengemeinde Westercelle

kirchengemeinde.westercelle.de

Ausgabe 2006: Sept / Okt / Nov - Kirchengemeinde Westercelle

CHRISTUSKIRCHE

WESTERCELLE

www.kirchengemeinde-westercelle.de

Unsere Kirchengemeinde im Internet:

Gemeindebrief

September/Oktober/November 2006


ANSCHRIFTEN

Christuskirche Westercelle

Pastor Jens Heger

An der Christuskirche 3, 29227 Celle,

Telefon (0 5141) 8 24 60

Sprechzeiten: nach Vereinbarung

Pastorin Anke Heger

An der Christuskirche 3, 29227 Celle,

Telefon (0 5141) 900604

Sprechzeiten: nach Vereinbarung

Kirchenmusikerin Almut Ziesmann

Borchmannstraße 22, 29221 Celle,

Büro: An der Christuskirche 1

Telefon (0 5141) 98 0176 Fax 9 80 70 91

Küster Peter Renner

Breliestraße 6, 29227 Celle,

Telefon 0170 - 5 6165 53

2

THEMEN

UND

RUBRIKEN

IN DIESER

AUSGABE

Auf ein Wort . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .3

Aus dem Kirchenvorstand . . . . . . . . . . . . . . . . . .4

Auswertung zur KV-Wahl . . . . . . . . . . . . . . . . .6-7

Bericht vom „Hoya-Abschluss“ . . . . . . . . . . . . .8

Erfolgreiches Kindermusical . . . . . . . . . . .10-11

Gemeindebasar wartet auf Besucher . . . . .12

Sommerfest „Am Poggenpaul“ . . . . . . . . . . .13

Die Kirchengemeinde „online“ . . . . . . . . . . . .14

Spielstubenflohmarkt . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .15

50 Jahre Kirchenchor Westercelle . . . . .18-20

Einladung zum Gospelworkshop . . . . . . . . . .21

Gottesdienste September-November . .22-23

Treffpunkt Gemeinde . . . . . . . . . . . . . . . 24-25

Einweihungsfeier KiTa „Christuskirche . . . .25

„Mittelalter“ wird 10 Jahre alt . . . . . . . .28-29

Partnerschaftssonntag . . . . . . . . . . . . . . . . . .30

Seniorenteam verabschiedet . . . . . . . . . . . . .31

Bericht des Baubeauftragten . . . . . . . . .32-33

Chöre auf Freizeit . . . . . . . . . . . . . . . . . . . . .35-36

2. Männersonntag wird vorbereitet . . .38-39

Gemeindepraktikant bei uns . . . . . . . . . . . . .42

KIRCHENVORSTAND:

1. Vorsitzender: Horst Teichert

Maschweg 2, 29227 Celle, Telefon privat

(0 5141) 405 634, dienstlich 405 623

2. Vorsitzende: Pastor Jens Heger

An der Christuskirche 3,

29227 Celle, Telefon (0 5141) 8 24 60

Kirchenbüro An der Christuskirche 3,

Bürozeiten: mittwochs 16-18 Uhr,

freitags 9-11 Uhr, Telefon (0 5141) 88 28 25

Fax (0 5141) 9 80 70 90

Kindergarten I An der Christuskirche 1

Telefon (0 5141) 8 38 60, Leitung: Sabine Meyer

Kindergarten II Am Poggenpaul 10-12

Telefon (0 5141) 8 3103, Leitung: Edelgard Groß

Die Kirchengemeinde Westercelle hat folgendes

Konto: Sparkasse Celle (BLZ 257500 01),

Spenden-Konto-Nr. 2410 - „Stichwort KG Westercelle

- Geschäftskonto-Nr. 1313 -


Auf ein Wort . . .

Liebe Gemeinde,

wann haben Sie das letzte Mal ein Lied

gesungen? Heute morgen im Badezimmer,

vor einigen Wochen bei der Fußballweltmeisterschaft,

auf einer Geburtstagsfeier

oder bei der Arbeit? Und worum ging es in

dem Lied? Um „Schwarz und weiß, wir stehen

auf eurer Seite", oder natürlich um die

Liebe, hatten sie ein Kinderlied im Ohr,

oder vielleicht ein Lied, das im letzten

Gottesdienst gesungen wurde?

Es gibt viele Gelegenheiten zum Singen.

Oft tun wir es für uns alleine, manchmal

auch mit anderen zusammen. Immer bringt

der Gesang in uns etwas Besonderes zum

Schwingen. Körper, Seele und Geist kommen

zusammen, wir erleben die Einheit der

Bereiche unseres Menschseins, die sonst oft

voneinander getrennt werden.

Singen ist eine besondere Form der

Kommunikation, oft eine höherwertige. Ein

Geburtstagskanon berührt mehr als 100

Glückwünsche. Ein Lied im Gottesdienst

gibt mir oft mehr als 100 richtige Sätze in

der Predigt.

Mit Singen kann ich Freude und auch

Trauer tiefer ausdrücken. Singen entspannt

und im gemeinsamen Singen kann ich eine

tiefe Gemeinschaft auch mit denen erleben,

mit denen mich sonst wenig verbindet.

Die Bibel berichtet an vielen Stellen, wie

Menschen in besonderen Situationen zu singen

beginnen. Miriam nach dem Durchzug

durch das Rote Meer, Deborah nach dem

Gewinnen einer Schlacht, David als er die

Bundeslade nach Jerusalem holt, Maria als

ihr die Geburt Jesu angekündigt wird und,

und, und...

Ein ganzes Buch der Bibel, der Psalter, ist

ein Liederbuch. Hier wird oft zum Singen

aufgefordert und das Singen selbst gelobt.

Meistens drehen

sich die Lieder um

das Lob Gottes.

Zum Beispiel im

92. Psalm lauten

die ersten Verse:

„Das ist ein köstlich

Ding, dem

HERRN danken

und lobsingen deinem

Namen, du

Höchster, des

Morgens deine

Gnade und des Nachts deine Wahrheit verkündigen

auf dem Psalter mit zehn Saiten,

mit Spielen auf der Harfe. Denn, HERR, du

lässest mich fröhlich singen von deinen

Werken, und ich rühme die Taten deiner

Hände."

Ich selber kann mir unsere Kirche ohne

Gesang überhaupt nicht vorstellen. Dem

Glauben würde dann irgendwie ein großes

Stück Leibhaftiges fehlen. Es ist schön

Mitglied einer Gemeinde zu sein, in der so

viel und gerne gesungen wird. Seit 50 Jahren

treffen sich Menschen im Chor unserer

Gemeinde, um gemeinsam Gott mit ihrem

Gesang zu loben. Ich finde, das ist ein

Grund zum Danken ....und zum Singen.

Ihr Jens Heger, Pastor

Sammlung des Kirchgeldes beginnt

In diesen Tagen beginnen wir mit der

Sammlung des freiwilligen Kirchgeldes. Die

Spender der letzten Jahre wurden schon mit

einem Brief angeschrieben. Für alle anderen

haben wir in der Mitte des Gemeindebriefes

unseren Spendenaufruf eingeheftet. Ich

möchte unsere Leserinnen und Leser um

freundliche Beachtung bitten.

Jens Heger, Pastor

3


Aus dem Kirchenvorstand

Mit einem feierlichen Gottesdienst am 25.

Juni endete die alte und begann die neue

Legislaturperiode des Kirchenvorstandes.

Aus dem Kirchenvorstand verabschiedet

wurden Susanne Freytag, Gudrun Hasselblatt,

Christine Petersen, Annegret Post,

Bernd Schulz, Irmtraud Stäudinger-Schreiber

und Dr. Hilmer von der Wense.

Pastorin Heger fand anerkennende Wort

für die engagierte ehrenamtliche Arbeit und

drückte den Dank von Landeskirche und

Gemeinde mit der Übergabe einer Urkunde

der Landesbischöfin und einem Abschiedsgeschenk

aus. Herr Dr. von der Wense bekam

als dienstältestes Mitglied des Kirchenvorstandes

für 36 Jahre Mitarbeit im Kirchenvorstand

zusätzlich einen Edelstein überrreicht.

Auch Erika Böker und Dr. Fritz Spering,

die während der Legislaturperiode aus dem

Kirchenvorstand ausgeschieden waren, und

Herr Brockmann, der Vorsitzende des

Gemeindebeirates, bekamen ein Geschenk

überreicht.

Danach folgte die Einführung der Mitglieder

des neuen Kirchenvorstandes. Nach der

Verpflichtungsfrage wurden Sigrid Conrad,

Birgit Hahnraths, Antje Höhl, Egbert v.

Meding, Harald Prange, Gisela Rühmann,

Torsten Siemann, Dr. Marion Sieme, Horst

Teichert, und Armin Ziesmann mit Gebet

und Segnung unter Handauflegung in ihr

Amt eingeführt. Die traditionelle Bitte an die

Gemeinde „Achtet den Dienst eurer Kirchenvorsteher

und Kirchenvorsteherinnen,

damit sie ihr Amt mit Freude führen und

nicht müde werden.“ beendete den Ritus.

Nach dem Gottesdienst gab es auf einem

Empfang Gelegenheit zur Begegnung.

*

In seinen ersten Sitzungen befasste sich der

Kirchenvorstand vor allen Dingen mit der

Neuorganisation der Kirchenvorstandsarbeit.

So wurde Horst Teichtert zum Vorsitzenden

4

des Kirchenvorstandes gewählt. Pastor Jens

Heger wurde sein Stellvertreter. Es wurden

Ausschüsse gebildet und Beauftragungen ausgesprochen.

Im Kirchenkreistag wird die

Gemeinde durch Horst Teichert, Pastorin

Anke Heger und Christine Wachau vertreten.

Frau Wachau hat als Kirchenkreistagsmitglied

das Recht an den Kirchenvorstandssitzungen

teilzunehmen, ist hier aber nicht

stimmberechtigt.

Eine genaue Auflistung der Besetzung der

Ausschüsse und der Beauftragungen finden

unsere Leserinnen und Leser an anderer Stellle

in diesem Gemeindebrief.

Die Weichen für die inhaltliche Gestaltung

der Gemeindearbeit werden auf einer Klausurtagung

des Kirchenvorstandes, die vom

25. bis 27. August in der Akademie Loccum

stattfindet, gestellt. Hierüber wird dann im

nächsten Gemeindebrief berichtet.

Pastor Jens Heger

...es ist

kaum zu glauben:

35 % der Einbrecher

kommen durchs Fenster!


Kirchenvorstand der Westerceller Kirchengemeinde

Vorsitzender des Kirchenvorstandes: Horst Teichert, Stellv. Vorsitzender: P. Jens Heger

Weitere Mitglieder des KV: Sigrid Conrad, Birgit Hahnraths, Antje Höhl, Egbert v. Meding,

Harald Prange, Gisela Rühmann, Torsten Siemann, Dr. Marion Sieme, Armin Ziesmann

Kindergartenausschuss – Vorsitzende: Gisela Rühmann - Mitglieder: Birgit Hahnraths,

Gudrun Hasselblatt, Torsten Siemann, Horst Teichert, Edelgard Groß, Sabine Meyer

Finanzausschuss – Vorsitzender: Harald Prange

Mitglieder: Sönke Brockmann, Susanne Freytag, Egbert v. Meding, Torsten Siemann

Baubeauftragter: Armin Ziesmann

V. l. n. r.: Armin Ziesmann, Egbert von Meding, Birgit Hahnraths, Gisela Rühmann, Dr. Marion Sieme, Pastorin

Anke Heger, Torsten Siemann, Antje Höhl, Harald Prange, Sigrid Conrad, Horst Teichert, Pastor Jens Heger.

Beauftragte für die Öffentlichkeitsarbeit: Antje Höhl

Beauftragte für Kinder- und Jugendarbeit: Dr. Marion Sieme

Beauftragter für Seniorenarbeit: Pastor Jens Heger

Beauftragter für den Gemeindebrief: Pastor Jens Heger

Kirchenkreistagsabgeordnete: Pastorin Anke Heger, Horst Teichert, Christine Wachau

Schaukästen: Armin Ziesmann – Redaktionsteam Gemeindebrief:

Pastor Jens Heger, Antje Höhl, Thomas Röttmer, Bernd Schulz, Armin Ziesmann

Praxisgemeinschaft für Sprachtherapie

Dipl.-Päd. Sabine Bögershausen

Susanne Landmesser-Roßmann

Dipl.-Päd. Kathrin Schöning

Westerceller Straße 1, 29227 Celle-Westercelle

Telefonische Terminabsprache / Hausbesuche möglich

Telefon 0 5141/981724

5


„Kirche lebt durch Mitmachen“ - Ergebnisüberblick

zur Mitgliederbefragung in unserer Gemeinde

Am 26. März dieses Jahres fand die Kirchenvorstandswahl

2006 statt. Parallel dazu

hatten die Gemeindeglieder vor Ort bzw.

niedersachsenweit Gelegenheit, mittels Fragebogen

sich zu ihrem Gemeindeleben zu

äußern.

Ob nun repräsentativ oder nicht: die 301

abgegebenen, ausgefüllten Bogen aus der

Kirchengemeinde Westercelle (über 3000

Gemeindeglieder) wurden vom Sozialwissenschaftlichen

Institut der Evangelischen

Kirche Deutschlands (EKD) ausgewertet.

Sinn und Zweck der Befragung, die in

eine Zeit der Diskussion über zukünftige

Ausrichtungen der kirchlichen Arbeit fällt

und Leistungen und Angebote in Anbetracht

geringerer finanzieller Mittel auf den

Prüfstand stellt, war:

– wie können wir die verfügbaren Mittel

in Zukunft angegemessen einsetzen

– wo gilt es, neue Kräfte zu gewinnen

– wo u. wie müssen wir uns einschränken

– welche Ziele verfolgt unter anderem

unsere Westerceller Kirchengemeinde?

– usw.

Wollten wir die Befragung in unserer

Westerceller Kirchengemeinde hier detailliert

– also auch soziodemographisch gegliedert

– schildern, würde dieses den Rahmen

sprengen. So sollen an dieser Stelle nur stichpunktartig

besonders die Dinge herausgestellt

werden, die unsere „stadteingebundene“

Kirchengemeinde mit dem „dörflichen“

Charakter vom repräsentativen Landesdurchschnitt

kontrastiert.

Zu Frage 1: Wo haben Sie in den letzten

6

vier Wochen unsere Kirchengemeinde

wahrgenommen? Hier fällt auf, dass besonders

die Teilnahme an Gottesdienst und/

oder Veranstaltungen sowie der Gemeindebrief

sich vom Landestrend abheben.

Zu Frage 2: Von den Räumlichkeiten

unserer Kirchengemeinde haben die 301

Befragten überwiegend einen „guten“ bis

„sehr guten“ Eindruck – was auch den

Friedhof (nicht in kirchlicher Trägerschaft

befindlich) mit einschließt –, der jedoch bei

28 Prozent der Befragten „unbekannt“ ist

bzw. wurden keine Angaben gemacht).

Zu Frage 3: Wie unsere befragten

Gemeindeglieder „rein gefühlsmäßig“ mit

ihrer Kirchengemeinde verbunden sind,

zeigt untenstehende Grafik im Vergleich.

Westercelle Landesdurchschnitt

„Ziemlich“ und „sehr“ verbunden fühlen

sich immerhin 54 Prozent im Gegensatz

zum Trend (34 Prozent).

Zu Frage 4: Wie gut kennen Sie die Mitarbeiterinnen

und Mitarbeiter der Kirchengemeinde?

Landesweit „kennen“ 56 Prozent

ihren Pastor/ihre Pastorin. In Westercelle

beträgt die Zahl „nur“ 46 Prozent. Mit

Sandweg 8

29227 Celle

Telefon: (0 5141)

88 02 50

Fax: 88 02 51


einem Augenzwinkern: 47 Prozent „kennen“

hier Küster Peter Renner, der dem

Landestrend 13 Punkte voraus ist...! Allerdings

„kennt“ man in Westercelle den Kirchenvorstand

viel zu wenig (34 %) im

Gegensatz zu 43 Prozent (Niedersachsen).

Zu Frage 5:Was hören Sie über die Veranstaltungen

in unserer Kirchengemeinde?

Herausragend das Angebot an Kirchenkonzerten

(48 % zu 26 % landesweit). Nachholbedarf

scheinen aber Gesprächskreise zu

haben (7 % zu 15 %). Dafür stehen die

Angebote für Senioren deutlich im Plus.

Während die Befragten vom Angebot für

Kinder in Westercelle zu 58 Prozent

„Gutes“ sowie „sehr Gutes“ hören, liegt

man somit im Landestrend (55 %). Das

Angebot für Jugendliche bewerten Niedersachsens

Gemeindeglieder mit nur acht(!)

Prozent für „gut“ bzw. „sehr gut“. Westercelle

hat hier mit immerhin 31 Prozent

mehr zu bieten – was zumindest die 301

Befragten meinen.

Zu Frage 7: Bei welchen Aktivitäten in

der Kirchengemeinde sind Sie selbst ehrenamtlich

engagiert, wo würden Sie sich gerne

Tischlermeister

� Treppen � Haustüren � Fenster � Möbel nach Maß

HARTUNG BESTATTUNGEN

engagieren? Ob nun in Westercelle oder im

Bundesland: zum großen Teil besteht „kein

Interesse“ an Mitarbeit.

Immerhin zeigen sich in Westercelle rund

zehn Prozent der bislang nicht ehrenamtlich

Tätigen an vielfältiger Mitarbeit interessiert!

Die untenstehende zweite Grafik gibt

Antwort auf Frage 8 „Nehmen Sie Angebote

außerhalb unserer Kirchengemeinde

wahr?“

Westercelle Landesdurchschnitt

Wer die umfangreiche Auswertung des

sozialwissenschaftlichen Instituts der EKD

genauer studieren will, kann im Pfarrbüro

Einblick in die Unterlagen nehmen.

T. Röttmer

Gewerbestraße 9

29353 Ahnsbeck

Telefon (0 5145) 2 84-3 10

Fax (0 5145) 2 84-3 11

Bahnhofstr. 19, 29221 Celle

Telefon 55 06 88

Trauer sollte nicht den Blick auf die Preise trüben. Deshalb bieten wir die üblichen Leistungen

eines modernen Bestattungsinstitutes zu günstigen Festpreisen:

Erdbestattung: Kategorie A: 750,- r

Kategorie B: 900,- r

Kategorie C: 1100,- r

Kategorie D: 1300,- r

Kategorie E: 1500,- r

Feuerbestattung: Kategorie A: 690,- r

Kategorie B: 750,- r

Kategorie C: 900,- r

Kategorie D: 1100,- r

Kategorie E: 1300,- r

Die einzelnen Kategorien unterscheiden sich durch die verwendeten Särge und Urnen. Alle Preise beinhalten Beratung im Büro oder Trauerhaus, Sarg, ggf. Urne, Bestattungswäsche,

Überführung in Celle, Beurkundung beim Standesamt Celle, Erledigung der üblichen Formalitäten, Organisation der Trauerfeier, Betreuung auf den Friedhöfen.

Zu unseren Festpreisen kommen Kosten für Fremdleistungen und kommunale Gebühren hinzu. Auf diese haben wir keinen Einfluss, aber wir beraten Sie gerne über

deren Höhe. Haben Sie Fragen zu Vorsorgeregelungen oder zur finanziellen Absicherung einer Bestattung? - Wir informieren Sie kostenlos u. unverbindlich.

7


Hoya-Abschlussgottesdienst rund um den Fußball

Die Fußball-

WM bewegte in

diesem Sommer

die Gemüter und

so beschäftigte sie

uns auch in den

letzten Stunden

des Hoyaunterrichtes.

Wir dachten miteinander nach über

Unterschiede und Ähnlichkeiten von Glauben

und Fußball. Dabei fanden die Hoyakinder

unter anderem folgende Aussagen:

„Im Fußball ist Teamgeist wichtig - im

Glauben auch."

„Im Fußball muss man bis zur letzten

Minute kämpfen und nie die Hoffnung aufgeben!

Genauso im Leben. Es können immer

Wunder geschehen." „Bei Gott und in der

Gemeinde braucht niemand auf der Ersatzbank

zu sitzen." „Der Schiedsrichter vergibt

nichts, aber bei Gott gibt es Vergebung und

für jeden eine zweite Chance." „Es ist gut zu

wissen, dass Gott im Spiel meines Lebens

dabei ist."

Dann kam der Abschlussgottesdienst des

Hoyajahres - am Tag des Finales und die Statements

wurden vorgetragen und an eine

große Pinnwand rund um einen Fußball

befestigt. Wir sangen das Lied „Play and pray

- den Glauben als Volltreffer erleben" und aus

„Hallelu-, hallelu-, halleluja" wurde ein

Laola für Gott. Mit viel Mühe hatten die

Hoya- Kinder je einen Fußball aus Pappe

8

gebastelt, der als Spendendose für Brot für

die Welt diente und uns daran erinnerte, dass

Kinder und Jugendliche überall auf der Erde

gerne Fußball spielen, oft aber so arm sind,

dass sie auf unsere Hilfe und Verbundenheit

angewiesen sind.

Dank der fleißigen Sammlerinnen und

Sammler konnten wir in diesem Gottesdienst

360 Euro für die Aktion „Fair play for fair

life" zusammentragen. Vielen Dank!

Hannoversche Heerstr. 99, 29227 Celle, Tel. 05141-93 38 33


„Mit Mann & Maus waren wir 13...“

Eine bunte Truppe hat sich für unsere Gemeinde

am 17. Juni beim Aktionstag ins Zeug gelegt. Dass es

auch lustig zuging, davon zeugen die lachenden

Gesichter der Teilnehmer/innen. In Anbetracht der

kleinen Schar (das italienische Menü hätte ich gern für

mehr Personen serviert) haben wir Stattliches geleistet.

Dafür möchte ich allen Helfern und Helferinnen an

dieser Stelle nochmals herzlich danken. Durch die eigene

Terminvorgabe auf dem Jahresplan bin ich gehalten,

bereits den nächsten Aktionstag anzukündigen:

Am 11. 11. 06 findet der 2. Aktionstag in

diesem Jahr statt, an dem erfahrungsgemäß der

Garten winterfest gemacht wird. Abhängig von der

Teilnehmerschar könnten noch verschiedene andere

Arbeiten in Angriff genommen werden. Es ist für die

Planung dieses Tages wichtig, dass Sie sich bitte vorher

bei mir anmelden (Tel: 0177-172 48 42 oder 98 3164)!

Am 11. November heißt es in Abwandlung eines Pop-

Songs jedenfalls wieder: „Ja, ja, ja, jetzt wird wieder in

die Hände gespuckt, wir steigern das Gemeindesozialprodukt“

In Vorfreude auf diesen Tag, Armin Ziesmann

05141-

88 88 90

ZÄUNE

+TORE

etallideen GmbH

An der Koppel 1 A 29227 Celle (Nähe BMW)

www.metallideen.com

9


10

Das „Goldene Kalb“...

...Musical voller

Aktualität!

Ein biblischer Inhalt, aufgearbeitet als flottes

Kinder-Musical mit viel spritziger und

schöner Musik: Die Aufführung des Musicals

„Das goldene Kalb“ von Gerd-Peter

Münden begeisterte Kinder und Erwachsene

am 15. und 17. Juli 2006 in der Christuskirche

gleichermaßen. In der uralten

und noch immer aktuellen alttestamentlichen

Geschichte von Moses und seinem

Bruder Aaron erhält das Volk Israel von

Gott die zehn Gebote. Sie sind so klar formuliert,

dass alle zuversichtlich strahlend

singen „Danke Gott in Ewigkeit“. Die

Begeisterung lässt aber rasch nach und die

Abwesenheit Moses lässt das Volk nach

einem sichtbaren Gott verlangen, eben dem

goldenen Kalb.


Den auf- und abwogenden Tanz ums Goldene

Kalb zerschlägt der zurückkehrende

Moses ebenso wie seine Gesetzestafeln und

die Stimme des Herrn erklingt furchterregend.

Moses Fürsprache bei Gott für das

von ihm geliebte Volk gibt den Geläuterten

noch einmal eine Chance. Finkenchor, Kinderchor

und ein Instrumentalensemble

unter der Gesamtleitung von Almut Ziesmann

ließen die Zuhörer/innen das

Geschehen zu einem echten Erlebnis werden.

Armin Ziesmann

Reiner Schmidt Dienstleistungen

Nadelberg 8, 29227 Celle

Service für Senioren

● entlastet Menschen in der hauswirtschaftlichen Versorgung

● gibt Hilfe bei schriftlichen Angelegenheiten ● reinigt und repariert

● pflegt Ihre Grünanlagen, auch Grabpflege ● Winterdienst

● kümmert sich in Ihrem Urlaub um Alles, was zu Hause bleiben muss

Telefon (0 51 41) 880 870 oder 0160 313 44 66

11


Samstag, 4. Nov. 2006

Vorschau: 10.00 bis 12.00 Uhr

Verkauf : 14.00 bis 18.00 Uhr

12

Sonntag, 5. Nov. 2006

Verkauf: 11.00 bis 12.00 Uhr

14.00 bis 17.00 Uhr

Gemeindehaus An der Christuskirche

Die Hobby-Damen haben schöne Dinge gebastelt und hoffen auf

viele Käufer. Zum Angebot gehören auch ein abwechslungsreiches

Kuchenbüfett und eine Tombola.

Der Erlös des Gemeinde-Basars ist für eine moderne

Ausgestaltung des Gemeindesaales (zum Beispiel

mit Leinwand, Beamer usw.) bestimmt.


Haben Haben dies dies

die Comedian Comedian

Harmonists

Harmonists

...Jedenfalls feierten viele Kin-

wirklich wirklich so gesungen? gesungen?

der mit Eltern, Verwandten,

„Wochenend „Wochenend und und Sonnenschein

Sonnenschein Bekannten und Freunden des

und und dann dann im im Poggenpaul Poggenpaul zu zu sein, sein, Kindergartens „Am Poggenpaul“

am 13. Juli 06 ein gelungenes

weiter weiter brauch brauch ich ich nichts nichts

Sommerfest. Liebevolle Stände

zum zum Glücklichsein...

Glücklichsein...

waren mit den verschiedensten

Wochenend Wochenend und und

Spielemöglichkeiten aufgebaut.

Sonnenschein!“

Sonnenschein!“

Selbstgebasteltes konnte erworben

werden und unter schützenden

Sonnenschirmen Kaffee und

Kuchen geschlemmert werden.

Dies war zwar ein Donnerstag

und noch nicht Wochenende,

aber die Ferien lagen so greifbar

nahe, dass obiger Evergreen mir

für diesen Anlass spontan einfiel.

A. Ziesmann

Ihr 3-Sterne-Küchenpartner

3 Sterne für Qualität, Kompetenz und

Service - verliehen von unseren Kunden.

Neue Kochkurse in 2006

Fordern Sie unsere Informationsbroschüre

unverbindlich an.

www.schiefelbein-kuechenideen.de

info@schiefelbein-kuechenideen.de

13


Eigener Internetauftritt

unserer Kirchengemeinde

Seit Mai dieses Jahres sind auch wir im

Internet präsent. Unter der Webadresse

www.kirchengemeinde-westercelle.de

können Sie sich über unser Gemeindeleben

noch intensiver informieren.

Nach Aufruf unserer Homepage erhalten

Sie die folgende Startseite:

In der Bildlaufleiste finden Sie die aktuellsten

Kurzinfos aus unserem Gemeindeleben.

Näheres erfahren Sie unter dem Punkt

„Aktuelles“. Unser Baubeauftragter Armin

Ziesmann hat unter dem Punkt „Rund um

die Kirche“ anhand von vielen Fotos alles

über die Entstehung unserer Kirche und

Gemeindehäuser zusammengetragen. Dabei

ist das Informationsmaterial so reichhaltig

geworden, dass er sogar eine eigene Homepage

erstellt hat, die Sie über den Button

„Links“ aufrufen können

Sie suchen Ihren Ansprechpartner eines

Gemeindekreises, an dem Sie teilnehmen

möchten? Über den Button „Treffpunkt

Gemeinde“ erfahren Sie alles Nähere.

14

Sie haben noch keinen Gemeindebrief erhalten?

Über den Button „Gemeindebrief“

können Sie ihn online aufrufen und schon

können Sie alle für Sie interessanten Artikel

lesen.

Voraussetzung ist das Vorhandensein des

Programms „Adobe Acrobat Reader“, den Sie

jederzeit kostenlos aus dem Internet herunterladen

können.

In unserem „Gästebuch“ können Sie

ihre Kritik oder Anregungen jeder Art eintragen

und uns auf diese Weise aktiv an unserem

Gemeindeleben teilnehmen.

Außerdem erfahren Sie noch alles

über kirchenmusikalische Veranstaltungen,

Gottesdienste, Tauftermine und eine Reihe

von Anschriften unter dem Punkt

„Anschriften“.

Viel Spaß beim Besuch unserer Homepage

wünscht Ihnen Bernd Schulz


Flohmarkt

für Kinderbekleidung

& Spielsachen

Informationen: Georgette Bärsch,

Telefon 8 39 98 (AB wird abgehört).

Samstag, 23. 9.

14 bis 16.30 Uhr

im Gemeindesaal

der Christuskirche

Westercelle

Der Erlös des Flohmarktes kommt dem

Verein zur Förderung der Straßenkinder in

Bolivien e. V., Rottweil (ARCO IRIS) zugute

Anmeldung ab 28. August

Kaffee & Kuchen stehen

in der Caféteria bereit!

15


Wir stellen unsere neuen Kirchenvorstandsmitglieder

vor

Egbert v. Meding

GB: Herr von Meding, würden Sie sich

bitte unseren Leserinnen und Lesern kurz

vorstellen?

Herr v. Meding: Ich wurde am 5. Dezember

1940 in Hannover als zweites von sechs

Kindern geboren. Nach dem Abitur habe ich

in Göttingen und Bonn Jura studiert. Dies hat

mir auch meine aus Bonn-Mehlem stammende

Frau eingebracht, sowie uns beiden den

Berufs- und Familienstart in Krefeld. Ich bin

Vater von drei Kindern und Opa von drei

Enkeln.

Im Mai 1976 war ich als Kirchenvorsteher

in Krefeld-Fischeln tätig und war ab Mai 1977

stellvertretender Vorsitzender des Schlichtungsausschusses

der ev. Kirche im Rheinland.

Aus den kirchlichen Aufgaben bin ich zum

ersten Januar 1978 ausgeschieden, weil ich aus

Nordrhein-Westfalen in den richterlichen

Dienst in Niedersachsen wechselte.

1982 wurde ich zum Richter am Oberlandesgericht

Celle berufen, dem sich 1984 der

Umzug nach Celle anschloss. Seit dem 1.

Januar 1997 war ich stellvertetendes Mitglied

Hannoversche Heerstr. 99, 29227 Celle, Tel. 05141-93 38 33

16

der Disziplinarkammer

der LandeskirchenHannover

und

Braunschweig.

Ein Amt, aus

dem ich mit

meiner Pensionierung

zum

31. Dezember

2005 aber ausgeschieden

bin.

Seit März 2005 war ich berufener Kirchenvorsteher

in Westercelle, seit dem Juni 2006

gehöre ich diesem Gremium als gewähltes

Mitglied an. In meiner Freizeit interessiere ich

mich für klassische Musik (aktiver Chorsänger),

Literatur und Malerei, theologische Themen

(Mitglied des Bibelkreises), (Familien-)

Geschichte und Reisen (bevorzugt nach Griechenland).

GB: Was hat Sie bewogen, für den

Kirchenvorstand zu kandidieren?

Herr v. Meding: Ich möchte nicht nur konsumieren,

sondern auch an verantwortlicher

Stelle mitgestalten.

GB: Was bedeutet Kirche für Sie?

Herr v. Meding: Ich stamme aus einem

kirchlich geprägten Elternhaus. Zugehörigkeit

zur Kirche – nicht nur auf dem Papier – ist für

mich ganz selbstverständlich von Jugend an.

Kirche ist für mich ein wichtiger Ort, um

Kraft für den Alltag zu gewinnen.

GB: Was möchten Sie für die Kirchengemeinde

Westercelle erreichen?

Herr v. Meding: Unsere Kirchengemeinde

soll eine vom Glauben geprägte Gemeinschaft

quer durch die Generationen sein und ausstrahlen

in das öffentliche Leben. Z. B. durch

Kirchenmusik und Besuchskreise.


Sigrid Conrad

GB: Frau Conrad, würden Sie sich der

Gemeinde vorstellen?

Sigrid Conrad: Mein Name ist Sigrid

Conrad. Ich bin Studienrätin für die

Fächer Mathematik und Musik am Kaiserin-Auguste-Victoria-Gymnasium

und

ledig. In meiner Freizeit wandere ich,

beschäftige mich mit meinem Garten,

handarbeite und musiziere gerne.

GB: Was hat Sie bewogen, für den

Kirchenvorstand zu kandidieren?

Sigrid Conrad: Bei meiner Berufung habe

ich den Wunsch geäußert, mich in der

Gottesdienstarbeit und in der Kirchenmusik

in besonderer Weise zu betätigen. Darüber

hinaus möchte ich aktiv am Gemeindeleben

teilnehmen.

GB: Was

bedeutet Kirche

für Sie?

Sigrid

Conrad: In

der Kirche

suche ich die

Gemeinschaft,

das

Gespräch,

die Andacht

und Geborgenheit.

GB: Was möchten Sie für die Kirchengemeinde

in Westercelle erreichen?

Sigrid Conrad: Für die Gestaltung besonderer

Gottesdienste möchte ich mich einsetzen.

Die Kirche sollte für Kinder und

Jugendliche noch ansprechbarer werden,

z.B. durch Tauferinnerungsfeste.

17


Unser Kirchenchor Westercelle feiert sein

Erste Zusammenkünfte in der

Westerceller Volksschule 1956

Man glaubt es kaum - der Westerceller

Kirchenchor wird 50 Jahre alt!

Im Jahre 1956 fing es ganz

bescheiden an: Ein Häuflein

sangesfreudiger Frauen traf sich

im Hause Langelotz zum Singen

unter der Leitung von Frau

Albert. Die Kirchengemeinde

Westercelle war noch der Stadtkirche

angegliedert und die

Gottesdienste fanden in der Friedhofskapelle

statt. Die Organistin

Gertraude Hentschel (kleines

Foto) übernahm diesen kleinen

Frauenchor, dem sich nach und

nach ein Bass und zwei Tenöre

anschlossen. Mit Unterstützung

von Kantoreisängern konnte dann

18

auch vierstimmig gesungen werden.

Nachdem die Kirchengemeinde Westercelle

am 1. Januar 1960 selbständig

wurde, fanden die Gottesdienste in der

Aula der Realschule statt. Nach Vollendung

des Kirchbaus 1962 sang der

Chor zur Einweihung der „Christuskirche"

seine erste kleine Kantate von

Dietrich Buxtehude „Nun lasst uns

Gott dem Herren". Frau Hentschel

gab 1969 wegen Mutterschaft ihr Amt

auf; nach einer Zeit der Vakanz erklärte

sich Herr Sänger, der Vikar, im Jahr

1972 bereit, den Chor - jetzt „Westerceller

Singkreis" genannt - zu übernehmen.

Zu den traditionellen

JUBILÄUMSKONZERT

JUBILÄUMSKONZERT

Joseph Haydn – Missa in Angustiis

(Nelsonmesse) Eintritt frei

(Nelsonmesse)

Westerceller Kirchenchor unter Leitung von Herrn Sänger 1972

CHRISTUSKIRCHE WESTERCELLE


50-jähriges Bestehen mit Jubiläumskonzert

Frau Düweke 1983

Chor 1982

Aktivitäten des

Chores, dem

Singen in Gottesdiensten

und natürlich

zu hohen

Feiertagen,

führte er die

alljährliche

Westerceller

Kirchenmusik"

ein, deren

Aufführungen

vorwiegend

geistliche

Musik alter

Meister beinhalteten.

Nach Herrn Sängers Weggang aus Celle

übernahm Frau Katharina Düweke 1976

die Chorleitung. Ihre gute fachliche Ausbildung

bewirkte eine stimmliche Weiterbildung

des Chores und befähigte ihn,

neue und anspruchsvolle Chorwerke aufzuführen.

Im Juni 1986 wurde Frau

Düweke zur Kirchenkreiskantorin

ernannt. Daraus folgte zum Beispiel auch

die Zusammenarbeit mit anderen Chören

aus dem Kirchenkreis und der Kontakt mit

dem Streicherensemble unter Leitung von

Frau Dorothee Knauer, mit dem der Chor

bis heute bestens zusammenarbeitet. Der

Chor umfasste zu der Zeit 55 Mitglieder, die

bisher höchste Zahl.

Als Frau Düweke 1991 Celle verließ, weil

ihr Mann nach Bremervörde versetzt wurde,

kam nach einer kurzen Vakanzzeit, die

Chor auf Reisen

Samstag, 16. September, 17.00 Uhr

Mitwirkende: Sandra Graß (Sopran), Viola Kremzow (Alt), Hans-Georg

Hormann (Tenor), Dietmar Sander (Bass), Streicherensemble Celle (Leitung

Dorothee Knauer), Kirchenchor Westercelle (Leitung Almut Ziesmann)

50 JAHRE KIRCHENCHOR

19


Frau Almut Ziesmann übernahm, 1992 Herr

Mathias Michaely als erster hauptamtlicher

Kirchenkreiskantor nach Westercelle. Er führte

die Tradition des Chores mit bestem Erfolg

getreulich fort, verließ Celle aber 1994, um in

Helmstedt eine seltene A-Stelle anzutreten.

Wieder überbrückte Frau Ziesmann die

Vakanzzeit, bis am 1. Februar 1995 Herr

Matthias Ihrig das Zepter übernahm. Immer

lernte der Chor etwas Neues dazu, auch in der

Stimmbildung, die jeder Kantor anders handhabte.

Unter Herrn Ihrig wurden auch einige

sehr schöne Liedsätze gesungen, die dessen

Vater Dietrich Kurth komponiert hatte.

Fassungslos mussten wir am 20. Juli 1998

nach einem tödlichen Autounfall von ihm

Abschied nehmen.

Sein Nachfolger,

der jüngste in der

Reihe, wurde Herr

Matthias Schmelmer,

auch wie die

anderen ein hochbegabter

Organist

und Chorleiter.

Er folgte der Tradition,

außerdem

führte er das

unter Herrn

Michaely gegründete

Vokal-

Almut Ziesmann und

Matthias Schmelmer

20

Chor mit Mathias Michaely (auch kleines Foto).

Nachfolger Matthias Ihrig (kleines Foto rechts)

wurde 1995 sein Nachfolger

Ensemble erfolgreich

fort. Herr

Schmelmer verließ

Celle 2003

und ging wieder nach

Berlin, seiner Wahlheimat, zurück. Nun freute

sich der Chor auf ein bekanntes Gesicht:

Frau Ziesmann wurde neue Kirchenkreiskantorin

und leitet den Chor bis heute sehr engagiert

und erfolgreich. Der Chor hat heute, wie

vor 30 Jahren, wieder gut 50 Mitglieder, zum

Teil auch aus anderen Gemeinden sowie ehemalige

Kantoreisänger. Alle Stimmen, bis auf

den Tenor, sind recht gut vertreten.

Unter den Konzerten seien einige besonders

zu erwähnen: Zahlreiche Bach-Kantaten,

Vivaldis „Gloria", Haydns „Missa brevis",

Saint Saëns’ „Weihnachtsoratorium", Herzogenbergs

„Weihnachtsoratorium", Mendelssohn-Bartholdys

„90. Psalm", Rheinbergers

„Missa brevis", Mozarts „Missa brevis" und

„Krönungsmesse", Durantes „Magnificat",

Schuberts „Messe in B-dur" und Rheinbergers

„Stabat mater".

Der Chor nahm an drei Sprengel-Chortreffen

in Walsrode, Lüneburg und Celle teil. Die

vielfachen Ausflüge gingen nach Rodewald,

Bennebostel, Quickborn, Diesdorf, Fischerhude,

Stade und Bremervörde, Königslutter und

Riddagshausen, zum Dümmer, per Rad nach

Wienhausen und nach Berlin zu Herrn

Schmelmer.

Der Chor kann auf 50 Jahre kontinuierliche,

fruchtbare und erfolgreiche Arbeit

zurückblicken. Das ist nicht nur dem fortwährenden

Engagement der Chorleiter, sondern

vor allem auch der langjährigen, treuen

und begeisterten Mitarbeit der Sängerinnen

und Sänger zu verdanken. S. Altmann


September 2006

Oktober 2006

November 2006

Westerceller Kirchenmusik

Herzliche Einladung

an alle, die gern ein Wochenende mit anderen zusammen Spirituals, Gospels

und neue geistliche Lieder singen möchten. Am Sonntag im Gottesdienst in der

Christuskirche werden die geprobten Lieder zur Aufführung kommen. Ein zweiter

Aufführungstermin ist für Sonntag, 19. November 2006, 18 Uhr, in der

Stadtkirche geplant, wo der Chor Lieder aus dem Programm in der

„Thomasmesse“ singen könnte. Probenzeiten und Anmeldung siehe unten

Gospelworkshop

6. bis 8. Oktober 2006

Wir singen Gospels, Spirituals und anderes und proben im Gemeindesaal der

Christuskirche am Freitag, 6. 10., 19 bis 21 Uhr, Samstag, 7. 10., 10 bis 16.30 Uhr und

am Sonntag, 8. 10., 10.00 Uhr.

Aufführung der geprobten Lieder im Gottesdienst der Christuskirche

Anmeldung bei Almut Ziesmann, Telefon 980176, Fax 9807091

oder E-Mail: almut.ziesmann@gmx.de

Herzliche Einladung an alle, die gern singen:

Alle Chöre freuen sich über neue

Sängerinnen und Sänger!

Die Chöre proben an folgenden Tagen:

Finkenchor

donnerstags von 14.45 bis 15.30 Uhr.

Kinder im Alter von 5 bis 7 Jahren.

Leitung: Almut Ziesmann

Kinderchor

donnerstags von 15.30 bis 16.15 Uhr.

Kinder/Jugendliche ab 8 Jahren.

Leitung: Almut Ziesmann

Kirchenchor

mittwochs von 19.30 bis 21.30 Uhr.

Leitung: Almut Ziesmann

21


22

Gottesdienste in der Christuskirche

Sonntag, 3. September 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl -

12. So. n. Trinitatis Pastorin Heger; Kindergottesdienst

Sonntag, 10. September 10.00 Uhr Gottesdienst zum Diakoniesonntag -

13. So. n. Trinitatis Pastor Heger und

Christliches Jugenddorf;

Kindergottesdienst

Sonntag, 17. September 10.00 Uhr Gottesdienst zum 50-jährigen

14. So. n. Trinitatis Jubiläum des Kirchenchores -

Pastor Heger;

musikalische Gestaltung: Kirchenchor;

Kindergottesdienst

Sonntag, 24. September 10.00 Uhr Gottesdienst zum Südafrikasonntag -

15. So. n. Trinitatis Pastorin Heger,

musikalische Gestaltung: Jugendband

und Chor „Illuminate“;

Kindergottesdienst

Sonntag, 1. Okober 11.00 Uhr Familiengottesdienst mit

Erntedankfest Abendmahl - Pastorin Heger

- anschließend gemeinsames

Mittagessen

Sonntag, 8. Oktober 10.00 Uhr Abschlussgottesdienst zum

17. So. n. Trinitatis Gospelworkshop - Pastor Heger,

musikalische Gestaltung:

Teilnehmer des Gospelworkshops;

Kindergottesdienst

Sonntag, 15. Oktober 10.00 Uhr Photo-Gottesdienst - Pastor Schridde

18. So. n. Trinitatis und Team

Sonntag, 22. Oktober 10.00 Uhr Gottesdienst - N. N.

19. So. n. Trinitatis

Sonntag, 29. Oktober 10.00 Uhr Gottesdienst - Lektorin Metzler

20. So. n. Trinitatis

Sonntag, 5. November 10.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl -

21. So. n. Trinitatis Pastorin Heger;

Kindergottesdienst


Gottesdienste in der Christuskirche

Sonntag, 12. November 10.00 Uhr Gottesdienst zum Männersonntag -

drittletzter Sonntag des Kirchenjahres Pastor Heger und Vorbereitungsteam;

Kindergottesdienst

Sonntag, 19. November 10.00 Uhr Gottesdienst zum Volkstrauertag -

vorletzter Sonntag des Kirchenjahres Pastor Heger; Kindergottesdienst

Mittwoch, 22. November 15.00 Uhr Gottesdienst mit Abendmahl -

Buß- und Bettag Pastor Heger

Sonntag, 26. November 10.00 Uhr Gottesdienst zum Gedenktag der

letzter Sonntag des Kirchenjahres Entschlafenen mit Abendmahl -

Pastorin Heger; musikalische Gestaltung:

Kirchenchor; Kindergottesdienst

Sonntag, 3. Dezember 11.00 Uhr Familiengottesdienst - Pastorin Heger

1. Advent und Kindergärten

Mögliche Tauftermine

Samstag um 18.00 Uhr: 30. September, 4. November, 2. Dezember

Sonntag um 11.30 Uhr 10. + 17. September, 8. + 15. Oktober,

12. + 19. November, 10. + 17. Dezember

Sonntag, 10 Uhr

im Hauptgottesdienst 24. September, 22. Oktober

KIRCHENKAFFEE

Herzliche Einladung . . .

Haben Sie nicht auch das Bedürfnis zu einem

ungezwungenen „Klönschnack“ nach dem Gottesdienst?

Dann sagen Sie doch ganz spontan JA!

Impressum: Der „Gemeindebrief“ der Christuskirchengemeinde Westercelle erscheint viermal im Jahr: Anfang

Dezember, März, Juni und September. Eingesandte Beiträge müssen nicht die Meinung der Redaktion bzw. des

Kirchenvorstandes oder Gemeindebeirates widerspiegeln. Die Redaktion behält sich vor, aus Platzgründen eingesandte

Artikel zu kürzen. Redaktion: Pastor Jens Heger (verantwortl.), Antje Höhl, Thomas Röttmer, Bernd Schulz, Armin Ziesmann.

Redaktionsschluss ist jeweils der 15. vor dem Erscheinungsmonat. Druck: Gemeindebriefdruckerei Groß Oesingen, Auflage:

ca. 3300. Der „Gemeindebrief“ wird kostenlos an alle erreichbaren Haushalte des Ortsteils Westercelle verteilt

Telefonseelsorge Telefon 0800 - 111 0111

Kinder-/Jugendtelefon Telefon 08 00- 111 03 33

Haus-Notruf-Dienst Telefon (0 5141) 77 50

23


24

Treffpunkt Gemeindehaus

Veranstaltungen für Senioren

Seniorennachmittag mittwochs, 15 Uhr, verantwortl.: Wilma Stammwitz, Tel. 8 26 09

PROGRAMM DER SENIOREN-NACHMITTAGE

06. 09. Ernstes und Heiteres aus seinen Büchern - mit H. L. Marhenke

13. 09. Grillnachmittag

20. 09. Vom Frauenhaus Celle. Frauen- + Kinderschutzhaus mitten unter uns.

Frau Schmand-Rommel

27. 09. Gedanken zum Erntedank mit Besuch von den Senioren aus

Altenhagen mit Pastor Prüwer - Pastor Heger

04. 10. Dia-Vortrag Südafrika - Frau Gunda Haeber

11. 10. Dr. Kühling vom Weißen Ring referiert über Kriminalitätsopfer

18. 10. Wir fahren zur Modenschau nach Oberlübbe bei Minden.

Abfahrt Neues Land 9.45 Uhr, An der Christuskirche 10.00 Uhr.

Gäste willkommen.

25. 10. Dia-Vortrag Fuerteventura + Lanzarote - Sonne und Vulkane - Herr Kock

01. 11. Liebenswerter Fläming - Wälder, Städte und Burgen im weithin

unbekannten Land Mark Brandenburg - Pastor i. R. Neunert

08. 11. Frau Döpke (Pro Senior) referiert über Wundpflege, Rheuma,

Magen und Gehirn

15. 11. „Nun danket alle Gott“ - Eindrücke von der Greifswalder

Bachwoche - Frau Walbaum

22. 11. Buß- und Bettag, kein Seniorennachmittag

29. 11. Pastor Reske spricht über Nikolaus Graf von Zintzendorf und

die Entstehung der Brüdergemeine

Geburtstagskaffee am Mittwoch, 6. Sept., 4. Okt., 1. Nov. und 29. Nov. 2006, von

14.30 bis 16.30 Uhr im Gemeindehaus. Alle Gemeindeglieder, die in den vier Wochen vor

dem aktuellen Gemeindekaffee 70 Jahre oder älter werden, laden wir ganz herzlich ein.

Jugendgruppen

Christl. Pfadfinder Mädchen: Montag + Donnerstag. Jungen: Dienstag, Mittwoch

+ Donnerstag. Siedlungsführer: Lukas Zimmermann, Ringelhorst, Telefon 8 42 36

Finkenchor donnerstags von 14.45 bis 15.30 Uhr. Kinder im Alter von fünf bis

sieben Jahren, Leitung: Almut Ziesmann

Kinderchor donnerstags von 15.30 bis 16.15 Uhr. Kinder/Jugendliche im Alter von

8 bis 14 Jahren. Leitung: Almut Ziesmann

Jugendchor Illuminate Probe jeden Freitag ab 17.30 Uhr, ab 18 Uhr Probe der

Band. Kontakt: Viola und Georg Schäfer, Telefon 95 13 47

KiGo-Team dienstags um 19.30 Uhr.


Gemeindekreise für jung und alt

Bibelkreis jeden zweiten und vierten Donnerstag im Monat, 20.00 Uhr

14. und 28. September, 12. und 26. Oktober, 9. und 23. November 2006

Chor mittwochs, 19.30 Uhr, Leitung: Almut Ziesmann

Eltern-Kind-Gruppen (Kinder von 1 bis 3 Jahre)

Verantwortlich: Gisela Rühmann, Telefon 8 31 69

Rote Kirchenmäuse: dienstags, 10-11.30 Uhr, Birgit Hahnraths,

Claudia Sander, Cornelia Exter

Grüne Kirchenmäuse: mittwochs, 9.45-11.15 Uhr, Ilona Becker,

Birgit Klockzien-Schülzke, Heike May

Blaue Kirchenmäuse: donnerstags, 10-11.30 Uhr, Katharina Kornetzke,

Gisela Rühmann, Anja Siemann

Folklore-Tanzgruppe dienstags, 17.00 bis 18.30 Uhr (14-tägig),

Leitung: Hadwig Haastert, Tel. 8 33 44.

Freie u. gemeinsame Selbsthilfegruppe für Menschen mit Alkoholproblemen

+ Angehörige. Dienstags 19.45 Uhr. Kontakttel.: 4 26 16 od. 40 56 36

Gemeindebrief-Red.-Team Treffen eine Woche vor und nach dem

Redaktionsschluss (15. des Vormonats der aktuellen Ausgabe), montags, 19 Uhr,

im Pfarramt

Gesprächskreis für das Mittelalter jeden ersten Dienstag im Monat,

20.00 Uhr, Leitung: Susanne Freytag, Annegret Post

05. 09. 2006 Einstimmung auf unsere Fahrt nach Nordstrand mit Texten,

Bildern und Musik - Wiebke Brenne, Annegret Post

07./08. 10. Wochenende auf Nordstrand

07. 11. 2006 Wir stellen unser Lieblingsbuch vor - Christine Petersen,

Irmtraut Stäudinger, Gudrun Hasselblatt,

Hobbykreis montags, 19.30 Uhr, Leitung: Paula Rüdebusch

Nicht jung - nicht alt jeden 3. Donnerstag des Monats, 19.30 Uhr,

Leitung: Wilma Stammwitz, Telefon 8 26 09

Kirchenvorstand: jeden 2. Montag im Monat:

11. September 2006, 9. Oktober 2006, 13. November, 11. Dezember 2006

25


Es wurde getauft am:

18. 06. 2006 Lara Luft, Mondhagen 68

09. 07. 2006 Lena Moraitis, Südfeld 11

23. 07. 2006 Juliano Mix, Am Brückhorst 30

30. 07. 2006 Jonathan Michallek, Görlitzer Str. 5

05. 08. 2006 Max Hoppenstedt, Zimmereistraße 4a

05. 08. 2006 Julie Richter, Hamburg

13. 08. 2006 Denise Consoir, Schmiedestr. 2

13. 08. 2006 Laura Marie Maschler, Schmiedestraße 2

13. 08. 2006 Pia Sophie Maschler, Schmiedestraße 2

20. 08. 2006 Natascha Claasen, Hagenstraße 6

20. 08. 2006 Manjana Claasen, Hagenstraße 6

20. 08. 2006 Anjali Claasen, Hagenstraße 6

20. 08. 2006 Lenja Biesterfeld, Sandfeld 8

20. 08. 2006 Viktoria Lipodat, Wederweg 37

Es wurden kirchlich getraut am:

22. 07. 2006 Oliver Rogge und Heike Würfel -Rogge geb. Würfel,

Gerstenweg 13 in Winsen

12. 08. 2006 Frank Hoffmann und Jennifer Hoffmann geb. Biesterfeld,

Neues Land 9

Es wurden kirchlich bestattet am:

02. 06. 2006 Leandro Dettmer, Immenweg 43, verstarb im Mutterleib

16. 06. 2006 Hertha Höner zu Guntenhausen, Fischerglacies 23,

Minden, im Alter von 87 Jahren

26. 06. 2006 Ellen Schmandt geb. Heyn, Ernst-Wiechert-Weg 2,

im Alter von 82 Jahren

05. 07. 2006 Waldemar Ernst, Am Poggenpaul 13, im Alter von 70 Jahren

13. 07. 2006 Gisela Zimmermann geb. Wirsch, Neues Land 152,

im Alter von 71 Jahren

21. 07. 2006 Hans -Jürgen Classow, Hann. Heerstr. 106, im Alter von 66 Jahren

21. 07. 2006 Martha Erhardt geb. Schmallhorn, Dehwinkelstr. 14,

im Alter von 100 Jahren

25. 07. 2006 Ruth Wilhelm geb. May, früher In den Hörsten 3,

im Alter von 93 Jahren

16. 08. 2006 Horst Rothermund, Ohlhorststr. 2, im Alter von 62 Jahren.

23. 08. 2006 Elly Götz, Südfeld 3, im Alter von 84 Jahren

26

Freud und Leid in unserer Gemeinde


Fröhliche Feierstunde an der KiTa „Christuskirche“

Am 15. Juni 2006 wurde die offizielle

Einweihung der beiden neuen Pavillons

des erweiterten Außengeländes und ein

Tag der offenen Tür in der KiTa „An der

Christuskirche“ gefeiert.

Der Einladung waren Vertreter von

Stadt und Landkreis, Kirchenkreis und

Handwerkerschaft und weitere Ehrengäste

gefolgt. Der Architekt Herr Simon,

Ortsbürgermeister Herr Schwarz, Pastor

i. R. Braun und weitere dem Kindergarten

verbundene Personen komplettierten

die Besucherschar.

Die Kinder der KiTa bildeten den äußeren

Rahmen der Feierstunde. Sie begrüßten die

Gäste bei der von Pastor Heger gehaltenen

gemeinsamen Andacht in der Kirche und

geleiteten die Erwachsenen dann zu „ihrer“

Kindertagesstätte. Grußworte, ein

kleiner Imbiss, das gemeinsame Anstoßen

mit einem Gläschen Sekt und viele

Gespräche ließen bei Sonnenschein eine

harmonische Stunde schnell vergehen.

Armin Ziesmann

27


10 Jahre gemeinsam auf dem Weg - Gesprächskreis

für das „Mittelalter“ feiert Jubiläum

Nordstrand - wo liegt denn das? Was hat

dieser Ort mit dem Gesprächskreis zu tun?

Ganz einfach, es ist die Heimat von Wiebke

Brenne im Norden Schleswig-Holsteins.

Von ihr kam der Vorschlag, in unserem Jubiläumsjahr

ein Wochenende ihre alte Heimat

zu erkunden.

So werden sich am 7./8. Oktober 2006

sechzehn Frauen auf den Weg machen,

Inselleben und Halligwelten kennen zu lernen.

Nach zehn Jahren gemeinsamer Arbeit in

unserer Kirchengemeinde werfen wir einen

Blick zurück ins Jahr 1996. Es gab eine sehr

engagierte Vikarin, Alexandra Eimterbäumer,

und einen Kreis aktiver Frauen, die

zum großen Teil ehemalige „Hoya-Mütter"

waren.

Beide suchten nach einer Möglichkeit,

sich in Glaubens- und Lebensfragen auszutauschen.

Im Oktober war es dann so weit -

das erste Programm stand und die Einladungen

konnten verschickt werden.

Susanne Freytag, Marita Kanne (Knipper)

und Annegret Post zeichneten verantwortlich

für den Kreis.

Unser erstes Thema war: „Mein Weg mit

der Kirche - meine persönlichen Erfahrun-

28

gen in Kirche und Gemeinde".

1997 schied Marita Kanne aus und Annedore

Ziesmann kam in das Organisationsteam.

Sie ist uns mit ihrem reichen Schatz

an Erfahrung und Ideen ein wahrer Segen.

Seit 2000 radelt der gesamte Gesprächskreis

im Juli „auf Programmsuche", das

heißt das Programm für das kommende Jahr

wird zusammengestellt.

Immer seltener wurden im Laufe der Jahre

die Einladungen von Referenten/Referentinnen.

Viel spannender finden wir es, wenn

sich einzelne oder ein Team aus unserer

Gruppe mit einem Thema auseinandersetzen

und einen Abend vorbereiten.

Inzwischen hat sich auch schon eine feste

Themenfolge ergeben, die sich wiederholt.

Im September planen wir einen Samstagsausflug.

Unsere erste Tagestour führte uns auf die

Spuren der Romanik in und um

Salzwedel. Besondere Erfahrungen sammelten

wir im „Dialog im Dunkeln" in der

Hamburger Speicherstadt oder in Worpswede

auf den Spuren von Paula Becker-Modersohn.

Im Januar ist die neue Jahreslosung

unser Thema. Im Februar steht in der Regel

ein besonderer Film mit anschließender


Diskussion auf dem Programm, wie zum

Beispiel „Knockin’ on heavens door", „Jenseits

der Stille" oder „Brot und Tulpen".

In der Passionszeit feiern wir gemeinsam

das Agapemahl. Im Mai besuchen wir in der

Regel eine Nachbargemeinde, wie die ev.

ref. Kirche, oder lernen eine Religionsgemeinschaft

kennen.

In diesem Jahr wollen wir aus aktuellem

Anlass die Moschee in Nienhagen kennen

lernen.

Wir freuen uns, wenn ein Thema nicht

Station in Westercelle...

machten am 13. 7. 2006 um 10.00 Uhr die

Bediensteten des Kirchenkreisamtes während

ihres Betriebsausfluges. Viele betraten

erstmals unsere Kirche und so war es hilfreich,

dass Pastor Heger den Durchreisenden

einige Infos zu unserer Gemeinde und

über die Räumlichkeiten gab.

Nach einer Stippvisite in der Kindertagessstätte

An der Christuskirche machte sich die

bunte Schar mit ihren Drahteseln auf den

nur uns, sondern einen größeren Kreis

unserer Gemeinde anspricht. „Das Kopftuchverbot

aus christlicher Sicht" gehörte zu

dieser Reihe oder "Patientenverfügung -

eine Absicherung auch für mich?".

Wir wissen es aber auch zu schätzen,

wenn wir uns in vertrauter Runde zu sehr

persönlichen Lebensbereichen öffnen können.

Wir sind dankbar für Gottes Begleitung

und Segen in den vergangenen zehn

Jahren und freuen uns auf das neue Programm

2006/07. Annegret Post

�„O Tannebaum!“ - ...gesucht!!

Die Christuskirchengemeinde sucht schon jetzt für

das Fest einen Weihnachtsbaum mit einer Höhe von

zirka sechs Metern. Sie könnten einen entbehren

oder wüssten, wo...? Küster Peter Renner freut sich

über Ihren Anruf (0170-5616553).

Weg zum nächsten Programmpunkt: Einer

Führung durch die Hengstprüfungsanstalt

in Adelheidsdorf.

*

Nach langjähriger Tätigkeit als Leiter des

Kirchenkreisamtes Celle wird Herr Habermann

am 6. Oktober 2006 um 16 Uhr mit

einem Gottesdienst in der Stadtkirche in

den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet.

Sein Nachfolger wird Herr Kleinke

(bisherige Stellv.) sein.

29


Südafrika-Partnerschaftssonntag steht vor der Tür

Am Sonntag, dem 24. September, ab 10

Uhr feiern wir wieder gleichzeitig mit unseren

Partnern aus dem Free State (Südafrika)

den Partnerschaftsgottesdienst. Das Thema

lautet diesmal: „Verändern und verändert

werden." Die Predigt zum Thema über Lukas

24,13-35 ist von Pastor Dr. phil. Lutz Meyer

geschrieben worden. Lutz Meyer ist seit kurzem

Mitglied unseres Pfarrkonvents in Celle.

Er ist seit Mai 05 Partnerschaftsreferent beim

Ev.-luth. Missionswerk in Hermannsburg.

Dort ist es seine besondere Aufgabe, in den

Landeskirchen Hannover, Braunschweig und

Schaumburg-Lippe die ökumenischen Partnerschaften

zu Kirchenkreisen in Übersee zu

begleiten. Lutz Meyer (42) lebte selber zehn

Jahre lang mit seiner Familie in Pietermaritzburg

(Südafrika). Er war dort Pastor einer

zulu- und englischsprachigen Gemeinde und

Dozent in der Pastoren-Ausbildung Südafrikas.

In seiner Dissertation hat er sich mit den

charismatischen Kirchen Südafrikas beschäftigt.Dean

Bodila hat kurzfristig sein Amt als

Superintendent niedergelegt und die Berufung

als Pastor in eine Kirchengemeinde im

Norden Südafrika angenommen. Partnerschaftspastor

Stephen Ntshabele hat massive

gesundheitliche und familiäre Probleme.





Nachruf für Ruth Wilhelm

Kurz nach ihrem 93. Geburtstag ist Frau

Ruth Wilhelm gestorben. Sie gehörte seit

Beginn der Seniorenarbeit 25 Jahre lang zum

Senioren-Team. Eine zeitlang gab sie ihre

Kenntnisse in seniorengerechter Gymnastik

und Tanz, die sie in der Reha-Klinik gelernt

hatte, an die Seniorengruppe mit Erfolg wei-

30

Rosen

in Riesen-Auswahl

z. B. Englische Rosen

Baumrosen

Edel- und

Polyanther-Rosen

Bodendeckerrosen

Rosen-Hochstämme

Stauden-, Laub-

und Nadelgehölze

Obstgehölze

Beerensträucher

Weinreben

Seit 1926

Baumschule

J. Pirwitz

Hannov. Heerstraße 65

29227 Celle

Telefon (0 5141) 8 25 29

Partnerschaftsarbeit ist somit im Kirchenkreis

Free State erst einmal Nebensache.

Bestimmt wird im nächsten Jahr alles

schon wieder viel besser aussehen. B. Schulz

Krippenspiel - vielleicht mal mit Erwachsenen?

Wer ist kein Kind mehr und möchte dennoch gerne einmal im Leben ein Hirte, Engel oder

König sein - vielleicht sogar Maria oder Josef - und so im Weihnachtsgottesdienst ganz

nah bei der Krippe stehen? Wir suchen Mitspielerinnen und Mitspieler für das Krippenspiel,

das am Heiligabend vom Kinderchor musikalisch gestaltet wird. Bei Interesse melden

Sie sich bitte bei Pastorin Anke Heger oder Kreiskantorin Almut Ziesmann.





ter. Frau Wilhelm war auch eine engagierte

Mitarbeiterin im Hobbykreis und bei dessen

Basaren stets beteiligt. Ihr Umzug ins

Johanniterheim beendete diese ehrenamtlichen

Tätigkeiten. In der letzten Zeit machte

ihr ihre Gesundheit sehr zu schaffen. Wir

Senioren/innen werden sie in guter Erinnerung

behalten. Für den Seniorenkreis

Lieselotte Allner


Seniorenbetreuungsteam wurde verabschiedet

Die Damen (v. l.) Franke, Koch, Groth, Haastert, Allner und Scheller wurden mit einem

Gottesdienst von Pastor Heger verabschiedet. Es fehlt Frau Wächter

Während des Gottesdienstes am 16.7.2006

wurden die Mitarbeiterinnen des Seniorenbetreuungsteams

mit herzlichem Dank für

ihre ehrenamtliche Tätigkeit von Pastor

Heger verabschiedet. In den vergangenen 13

Jahren hat sich das Team an mehr als 500

Vormittagen engagiert für die Betreuung der

Spengler- und

Dachdeckermeister

Fachbetrieb für Kupfer- und Zinkfalzdächer . Bedachungen aller Art

Wer gut geht -

dem geht’s gut!

Olav

Orthopädie-Schuhtechnik - Schuhreparatur

Westerceller Straße 10, 29227 Celle

Telefon (0 5141) 88 04 30, Fax 88 04 32

Senioren eingesetzt. Gleichzeitig wurde der

Freitag Vormittag von vielen pflegenden

Angehörigen genutzt, um Wichtiges zu erledigen

oder einfach mal Durchatmen zu

können. Eine segensreiche diakonische

Arbeit in unserer Gemeinde endet mit diesem

Dienst. A. Z.

Maschweg 13a

29227 Celle-Westercelle

Telefon (0 51 41) 8 16 26

Fax (0 51 41) 8 49 35

www.DachdeckerBecker.de

Mail: Florian-Becker@t-online.de

orthopädisches

Maßschuhwerk

Einlagen nach Maß

und Gipsabdruck

orthopädische

Zurichtung an

Konfektionsschuhen

med. Kompressionsstrümpfe

31


Trockenheit und

optische Gestaltung -

Herausforderungen

dieses Sommers!

Juli 2006! Endlich Ferien! Endlich

Urlaub! Dazu traumhaftes Wetter! Es ist

so richtig S o m m e r ! Während in unserer

Kirchengemeinde und den Kindertagesstättten

fast alle Hauptamtlichen in den ersehnten

und wohlverdienten Urlaub starteten,

wurde mit den zwei verbliebenden Kräften

die Herausforderung an die Pflege sämtlicher

Außenanlagen bravourös gemeistert. Besonderes

Augenmerk legten wir dabei auf die

ständige Bewässerung des frisch verlegten

Rollrasens in der Kindertagesstätte „Am

Poggenpaul“ und des neu gesäten Rasens auf

sämtlichen Außenflächen in der Kindertagesstätte

„An der Christuskirche“. Über längeren

Zeitraum anhaltend hohe Tempera-

32

Idyllische Pension mit Garten

Das neue Tor an der Kindertagesstätte

An der Christuskirche

turen um 34° C zwangen uns dazu. Und es

ist uns gelungen!

Leuchtendes Grün und blühende Blumen

erwartete die in Betrieb gehenden Kindertagesstätten.

Damit wurde deutlich, welches Gewicht

Die Fotos zeigen die Rollrasenverlegung an der Kindergartentagesstätte Am Poggenpaul

der Pflege bei der Baubetreuung zukommt.

Nicht umsonst gehören ständige Kontrolle

der Fassaden, der Fensteranstriche, Dachflächen,

Spielgerüste und ganz allgemein des

optischen Eindrucks zu den Aufgaben eines

Baubeauftragten.

Rechtzeitiges Handeln ist hier fast immer

verbunden mit erheblichen Kosteneinspa-

Pension Stricker

Ohlhorststr. 12, 29227 Celle-Westercelle, An der B3 Rtg. Hannover

Tel. (0 5141) 8 49 47 - Mobil (01 73) 604 11 51 - Fax: 93 33 34

Doppel- und Einzelzimmer mit Frühstück

Internet: www.pension-stricker.de - E-Mail: info@pension-stricker.de


ungen. Und deshalb wurden

in den vergangenen Wochen

außerdem noch Fenster in der

KiTa „Christuskirche“ gestrichen,

der Kirchgarten eingemulcht und

der Kompost in der KiTa Am

Poggenpaul entfernt.

Eine zentrale Gartenabfallsammelstelle

für Kirche und Kindertagesstätten

wurde mittels eines

dauerhaft installierten Deckelcontainers

im Randbereich des Geländes

der KiTa „Christuskirche“

geschaffen.

Hier finden ausschließlich Rasenmaat

und Strauchschnitt ihren Platz

und werden bei Bedarf abgefahren.

Um diesen Stellplatz fast

anfahrtsfrei zu gestalten, wurde ein

neues Tor zur Straße Am Spielplatz

hin errichtet (siehe Foto am Kopf

vorheriger Seite).

Außerdem musste der Rundweg

für die Kinder etwas verlegt werden.

Weiterhin kann ich Ihnen noch

mitteilen, dass in der KiTa Am

Poggenpaul im Parkplatzbereich

eine Zaunerneuerung stattfand.

Diese Maßnahme war durch eine

Erhöhung des Zaunes von bisher

0,80 m auf 1,40 m unabwendbar.

Zum Schluss gilt mein Dank allen,

die mir mit Rat und Tat zur Seite

standen und auch jenen, mit denen

im Gespräch neue Impulse gesetzt

oder Ideen geboren wurden.

Armin Ziesmann, Baubeauftragter

Elektro-Schwarzenberger

Ihr Partner für sämtliche Elektroarbeiten

Reparaturen . ISDN . Hausgeräte-Service

Vogelberg 41 . 29227 Celle . Telefon 98 18 11 . Fax 98 18 12

Neuer Zaun „Am Poggenpaul“

33


„Und wieder ist ein Jahr vorbei“ – fröhlicher

Abschluss des Praktikums „Am „Poggenpaul“

Am 29. Juni 2006 feierten die drei Jahrespraktikanten Henning Knels, Isabell Karl, Kim

Renner und die Erzieherin Vera Jung ihren Abschied. An diesem Tag verlor der Kindergarten

Poggenpaul seine „besten" Mitarbeiter für das Jahr 2006. Die vier organisierten

zur Freude der Kinder und allen anderen einen feuchtfröhlichen Badespaß. Dazu wurde

aus dem Jugendtreff Wietzenbruch ein Pool ausgeliehen und in der Sandkiste aufgebaut.

– Im Rahmen der schulischen Ausbildung zum Sozialassistentin/Sozialassistenten

an den Schulen Lobetal und der BBS 3 besuchen wir seit Schulbeginn 2005 den Kindergarten

Poggenpaul. Wir waren dreimal die Woche bei den Kindern; montags und

dienstags drückten wir die Schulbank.Während dieser Zeit konnten wir dank der Kinder

und Mitarbeiter wertvolle Erfahrungen sammeln. In diesem Zusammenhang möchten

wir uns recht herzlich für alles bedanken. K. Renner

34


Chorfreizeiten: viel Spaß für Jung und Alt

Kinderchorfreizeit 16.-18.Juni 2006

Fröhlich und aufgeregt machten sich 32

Kinder und Jugendliche mit 4 Erwachsenen

E-Check-Überprüfung

Planung und Ausführung

von Elektro-Installationen

aller Art

Alarmanlagen

Erstellen von Datennetzen

Kundendienst

75 Jahre Ihr Fachgeschäft

in Westercelle

Elektro

Hannoversche Heerstraße 119

Telefon (0 5141) 8 18 48 u. 88 11 68

Telefax (0 5141) 8 18 42

auf den Weg in die Jugendherberge

Müden/Örtze, um drei Tage lang gemeinsam

das Musical "Das goldene Kalb" vorzubereiten.

Nach dem In-Besitz-Nehmen unserer

Zimmer gab es viel zu tun: Schatzsuche, Szenen

proben, Texte auswendig lernen, Sologesangsproben,

Basteln von Requisiten und

natürlich gemeinsame Chorproben, um alle

Lieder gut und klangschön auswendig singen

zu können.

Abends gab's natürlich eine Gute-Nacht-

Geschichte und Abendlieder klangen durch

die Jugendherberge trotz der Fußball-WM-

Spiele.

Samstag Nachmittag besuchten wir das

Familienkonzert in der Müdener Grundschule

mit Fritz Baltruweit und abends

kämpften beim „Bunten Abend" die verschiedenen

Wettkampfgruppen lautstark und

mit großer Anstrengung, um die Goldmedaille

der Mini-Olympiade zu erringen.

Am Sonntag zeigten sich nach einer

gemeinsamen Andacht die verschiedenen

Schauspielergruppen, was sie erarbeitet hattten

und es gab eine erste Zusammenfassung

des Musicals.

35


Toll: Alle Schauspieler konnten nach dieser

Freizeit ihre Texte auswendig! Die Lieder

sangen alle Sängerinnen und Sänger sowieso

schon ohne Noten! Ziemlich müde, aber

voller Erlebnisse und Lieder konnten wir alle,

an der Christuskirche angekommen, nur singen:

"Singen macht Spaß, singen tut gut…".

Ein herzlicher Dank an die Helferinnen Stefanie

Holler-Schwandt, Natascha Grasztat

und Viola Schäfer! Almut Ziesmann

Erwachsenenfreizeit (9. bis 11. Juni)

Bei herrlichem Sonnenschein fuhren wir

am Freitag gegen 16 Uhr in Fahrgemeinschaften

von der Christuskirche ab Richtung

Hermannsburg.

In der Heimvolkshochschule angekommmen,

bekamen wir schon auf dem Weg zu

unseren Zimmern in verschiedenen Häusern

einen Einblick von dem herrlichen Gelände:

Neben Rasenflächen, eingesäumt von Blumenrabatten,

luden Gartenstühle zum Verweilen

unter schattigen Bäumen ein. Aber

wir wollten ja an der Nelsonmesse von Joseph

Haydn arbeiten und unseren gemeinsamen

Chorklang verbessern, also ging`s gleich mit

dem Üben los! Dabei probierten wir auch

Ungewohntes: Alle standen in einem großen

Kreis, nicht nach Stimmlagen getrennt, sangen

die eigene Stimme und hörten besonders

auf die Sänger rechts und links von uns!

Oder: Jeder sang eine selbst gewählte Zeile

eines Kanons und es klang tatsächlich! Diese

Klangerfahrungen wirkten sich natürlich

36

sofort auf den gesamten Chorklang aus, was

wir beim Proben der Messe hören konnten.

Nach solchen Anstrengungen brauchte der

Körper Nahrung: Die Verpflegung war hervorragend

und die Gruppentische wurden

von immer wieder anderen Chormitgliedern

besetzt. Morgens konnten wir an einer kleinen

Andacht teilnehmen und nach den

abendlichen Proben trafen wir uns im Bauernhaus

zum gemütlichen Beisammensein,

am Samstag sogar mit einem bunten Programm:

Volkstanz, Spiel, Sketch, Gitarrenmusik,

Märchen... Hermannsburg liegt in

der Nähe von Backebergs Mühle in Weesen,

und so machten wir uns am Samstagnachmittag

zu Fuß oder auch mit dem Auto zu

einer der letzten Korbimkereien auf.

Dank des kalten Frühlingswetters hatten

wir das Glück, zu diesem Zeitpunkt neben

dem interessanten Vortrag auch das Schwärmen

eines Bienenvolkes zu sehen.

Der Imker fing die Bienen in einem Gazeschlauch

auf, um sie dann später in einen

neuen Korb zu bringen. Und natürlich durften

wir im "Waldcafe" auch herrliche Rosinensemmel

mit Honig und dazu Met probieren.

Nach einer gemeinsam Andacht,

einer abschließenden Probe, dem Mittagessen

und einem Ständchen zum Dank für das

Küchenpersonal traten wir am Sonntag die

Heimreise an: Ein wenig erschöpft, aber

voller Melodien und dankbar für viele interessante

Gespräche. Alexa Kollakowski


Erntedankgaben werden am 29. Sept. gesammelt

Am Freitag, 29. September, sammeln unsere

Vorkonfirmanden- Hoya- Kinder in der Zeit von 15 bis

18 Uhr Erntegaben ein. Sie gehen von Haustür zu

Haustür und bitten um Gaben aus dem eigenen

Garten oder auch aus den Vorräten in Keller und

Küchenschrank. Geldspenden und Blumen sind ebenfalls

willkommen.

Die Gaben schmücken zum Erntedankgottesdienst

die Kirche, später kommen sie zu einem kleinen Teil

unseren Kindergärten, zu einem großen Teil der

Essenszeit in Celle zugute. Wer sicher sein möchte,

dass die Kinder vorbeikommen und bereit liegende

Gaben auch abholen, melde sich bitte bis zum 29. 9.

um 13 Uhr bei Pastorin Heger, Tel: 900604. Am

Samstag besteht von 10 bis 13 Uhr die Möglichkeit,

Erntegaben in der Kirche abzugeben. Wir danken

jetzt schon allen, die etwas von dem, was sie geerntet

oder auch eingekauft haben, teilen.

Erntedank-Familiengottesdienst mit Mittagessen

In diesem Jahr begehen wir das Erntedankfest

mit einem Familiengottesdienst.

Der Gottesdienst beginnt eine Stunde später

als üblich, um 11 Uhr. Nach dem Gottesdienst

gibt es die Möglichkeit, an einem ge-

meinsamen Mittagessen teilzunehmen.

Hierzu wird ein Kostenbeitrag von 3 EUR p.

P. erbeten. Kinder bis 12 Jahre essen gratis.

Im Preis enthalten sind auch Wasser +

Apfelsaft. Andere Getränke kosten extra.

Platz für Anzeigen im Gemeindebrief wird ab

der nächsten Ausgabe neu vergeben

Das Red.-Team will ab der nächsten Ausgabe den Platz für Inserate im

Gemeindebrief - für die Dauer eines Jahres = vier Ausgaben - neu

vergeben und wird in den nächsten Wochen unsere bisherigen Inserenten

fragen, ob sie uns auch weiterhin unterstützen wollen. Darüber hinaus freuen

wir uns aber auch auf Anfragen von Firmen, die im Gemeindebrief Anzeigen

schalten möchten. Für eine erste Kontaktaufnahme steht Pastor Jens Heger

unter der Telefonnummer (0 5141) 8 24 60 gern zur Verfügung.

29339 Wathlingen

Tel. (05144) 56166

oder 0172-5104341

Garten- + Landschaftsbau/-pflege - Herstellen von Sickerschächten + Schmutzwasseranschlüssen - sämtliche

Erdarbeiten - Baumfällungen, Beregnungsanlagen - Natur-, Klinker- und Betonsteinpflasterungen

37


„ ...werden Ströme lebendigen Wassers fließen” (Joh 7,38)

Wo Glaube und Freiheit wachsen – Wort zum

Männersonntag 2006 der Männerarbeit der EKD

Das Jahr 2006 ist für die Männerarbeit der

Evangelischen Kirche in Deutschland ein

Jubiläumsjahr.

Vor 60 Jahren trafen sich Vertreter der

evangelischen Landeskirchen in dem kleinen

oberhessischen Ort Echzell, um über einen

Neuanfang der Männerarbeit nach dem zweiten

Weltkrieg zu beraten. Das Ergebnis

waren die „Echzeller Richtlinien“ als Grundlage

künftiger kirchlicher Männerarbeit,

zugespitzt in der dreifachen Losung: „Sammlung

der Männer unter dem Wort – Ausrüstung

der Männer mit dem Wort – Sendung

der Männer durch das Wort.“

Das also war die Antwort auf die mystische

Überhöhung der Männlichkeit während des

Nationalsozialismus und den Zusammenbruch

mit dem Ende des zweiten Weltkrieges:

Die Einbindung der Männer in den misssionarischen

Zusammenhang der Verkündigung

des Wortes Gottes und ihre Beheimatung

in der Gemeinde.

Wie sieht die Situation 60 Jahre später aus?

Welche Erfahrungen prägen das Männerleben?

Im Zeitalter der Globalisierung und fortschreitenden

Technologisierung erleben

Männer (und Frauen) eine grundlegende

Veränderung der Arbeitswelt. Arbeitsprozessse

werden in verschiedene Produktionsstufen

zerlegt und die einzelnen Produktionsteile

38

Jutta kleine Bornhorst

staatl. gepr. Krankenschwester, med. Fußpflege

- in schonender Nasstechnik

- bei Ihnen zu Hause

- Termin nach Vereinbarung

am günstigsten Ort gefertigt. Der technologische

Fortschritt wird oft als Jobkiller wahrgenommen.

Die Anforderungen an die Flexibilität

steigen. Lebenslanges Lernen wird

die Regel.

Die Berufs- und Arbeitswelt als nach wie

vor wichtiger Faktor männlicher Identität gilt

nicht mehr als verlässliche Grundlage wie

früher. Überlieferte Rollenbilder von Männnern

und Frauen haben ihre Orientierungsfunktion

verloren. Gefühle der Angst und

Unsicherheit stehen neben der Bereitschaft

zu Innovationen.

„... werden Ströme lebendigen

Wassers fließen“ (Joh. 7,38)

Wo Glaube und Freiheit wachsen

Das neue Jahresthema der Männerarbeit

nimmt die Frage nach gelingendem und

gegründetem Leben angesichts der Veränderungen

mit einem Bild aus dem Johannes-

Evangelium auf. Es ist das lebendige Wasser

als Lebensgrundlage. Allerdings verweist dieses

Bild nicht an romantische Naturerfahrungen,

sondern an eine Person. Menschen

müssen ihre Lebensgrundlage nicht selber

produzieren. Sie finden sie, indem sie Jesus

Christus und seinem Wort vertrauen. Daran

kontinuierlich und öffentlich zu erinnern

ist Kernaufgabe von Mission, vor 60

Jahren wie heute. Dabei unterstreicht der

Evangelist Johannes vor allem das Gegenüber

Burgvogteistr. 3a

29227 Celle

Tel. (05141) 881347

Fax (05141) 880557

Mobil: (0179) 4855314


Sonntag, 12. November, 10 Uhr

Männersonntag

zur Welt. Daraus folgt: Mission und Verkündigung

lassen sich nicht instrumentalisieren

– weder für politische und wirtschaftliche

Interessen noch für eine allgemeine Wertedebatte.

Mission und Verkündigung laden zum

Glauben ein, damit Freiheit wächst. Es ist

jene Freiheit, die politische und wirtschaftliche

Entwicklungen daraufhin befragt, wem

sie zugute kommen und wen sie ausschlie-

ßen. Es ist jene Freiheit, die

überlieferte Orientierungen

und Rollen auf den Prüfstand

stellt, wenn sie Leben ein-

engen und nicht zur Entfaltung

kommen lassen.

Es ist jene Freiheit, die Männer (und Frauen)

befähigt, für eine menschlichere und

gerechtere Welt zu leben.

Einladung zur Vorbereitung und Feier des

Männersonntags.

Zum Jahresthema der Männerarbeit „...

werden Ströme lebendigen Wassers fließen

(Joh. 7,38) - Wo Glaube und Freiheit wachsen“

wollen wir in diesem Jahr am

12. November um 10 Uhr den zweiten

Männersonntag in Westercelle feiern.

An drei Abenden nähern wir uns den

Themen Wasser als christliches Symbol,

Männer und Freiheit, Männer und Glaube

an und bereiten den Gottesdienst zum

Männersonntag vor. Natürlich gehört auch

die Vorbereitung des Frühschoppens nach

dem Gottesdienst zum Programm.

Wir treffen uns am 2., 7. und 9. November

ab 20 Uhr im Gemeindehaus. Alle

Männer sind zur Vorbereitung herzlich eingeladen.

Beim Gottesdienst freuen wir uns

besonders auch über die Teilnahme unserer

weiblichen Gemeindeglieder.

Nähere Informationen gibt es bei Pastor

Jens Heger.

39


Es sind die letzten Stunden der Fußballweltmeisterschaft,

in denen ich diese Zeilen

zu Papier bringe. Wer mithilfe derTelevision,

also medial vermittelt, zugeschaut hat, hat

sicherlich andere Erfahrungen gemacht als

jene Privilegierten, die im Stadion dabei

gewesen sind, also unmittelbar zuschauen

konnten und nicht zuletzt auch deshalb Privilegierte

genannt zu werden verdienen, weil

sie nicht hören mussten, was den Fernsehzuschauerinnen

und -Zuschauern von den

Kommentatoren zugemutet wurde.

Ab und an gab es zwar auch vorbildliche

Kommentare. Das waren diejenigen, die sich

darauf beschränkten, mit kargen, aber pointensicheren

Bemerkungen zu erklären, was

der Erklärung bedurfte, um das Spielgeschehen

besser mitvollziehen zu können. Dazu

gehörten auch die Hinweise auf das hochemotionale

Verhalten derer, die unmittelbar

dabei gewesen sind: auf die Äußerungen ihrer

ekstatischen Freude und auf die Äußerungen

ihrer Enttäuschung. Und warum soll ein

Kommentator nicht auch seine eigenen

Gefühle offenbaren? So weit, so gut.

Doch solche Kommentatoren waren die

Ausnahme. In der Regel musste man sich

anhören, was der Redende aufgrund seiner

Fußballkompetenz alles wusste und erzählen

zu müssen meinte, obwohl es in diesem

Augenblick keinen Menschen interessierte

und auch niemanden interessieren musste.

Kurzum: Sie lenkten ab. Sie lenkten ab von

dem, was sich auf dem Spielfeld gerade ereignete.

Sie lenkten die Aufmerksamkeit auf sich

selbst. Eben deshalb nervten sie.

Der Apostel Paulus liebte Gleichnisse aus

40

Mit Herz und Leidenschaft -

„Über geschwätzige Kommentatoren“

Eberhard Jüngel,

Theologieprofessor

an der Universität

Tübingen und Mitherausgeber

der Zeitschrift Zeitzeichen

der Welt des Sports. Er

kannte den Siegeswillen derer,

die um die Wette laufen. Und er knüpfte

daran an, zum Beispiel wenn er beteuert, er

wolle nicht vergeblich laufen (Galater 2,2)

und nicht ziellos gelaufen sein (Philipper

2,16). Der Apostel setzt auf Sieg.

Das ermutigt uns, auch die Fußballweltmeisterschaft

und ihre mediale Übertragung

als eine Art Gleichnis für das zu verstehen,

was die christliche Kirche den Kindern dieser

Welt zu vermitteln hat.

Wer unter den geschwätzigen Kommentatoren

der Fußballweltmeisterschaft gelitten

hat, der begreift sofort, dass die Kirche keine

anderes Amt als das eines bescheidenen

Kommentators hat, der mit kargen, aber

pointensicheren Worten nicht etwa auf sich

selber, sondern auf das Ereignis aufmerksam

zu machen hat, in dem Gott sich selbst ins

Spiel gebracht hat. Die unerlässliche mediale

Vermittlung dessen, was sich auf dem Spielfeld

und darum herum ereignet, hat diesem

Ereignis nichts hinzuzufügen. Sie hat uns nur

die Augen zu schärfen für das, was da

geschieht. Ja, und dann kann sie uns auch

noch dazu ermutigen, Flagge zu zeigen, um

zu bekennen, dass wir mit Herzen und großer

Leidenschaft dabei sind.

Westerceller

Dorfmarkt

9. Sept. 2006

auf dem Freibadgelände

... Ihre Kirchengemeinde

ist auch dabei...!






Krippenspiel - vielleicht

mal mit Erwachsenen?

Wer ist kein Kind mehr und möchte dennoch gerne einmal

im Leben ein Hirte, Engel oder König sein - vielleicht

sogar Maria oder Josef - und so im Weihnachtsgottesdienst

ganz nah bei der Krippe stehen? Wir suchen Mitspielerinnen

und Mitspieler für das Krippenspiel, das am

Heiligabend vom Kinderchor musikalisch gestaltet wird.

Bei Interesse melden Sie sich bitte bei Pastorin Anke

Heger oder Kreiskantorin Almut Ziesmann.






41


„Wenn Krankheit Mauern baut“ - Woche der Diakonie

wird in Westercelle mit Gottesdienst begangen

Die Woche der Diakonie findet in der Zeit

vom 3. bis zum 10. September 2006 statt. In

ihr machen die Diakonischen Werke der

niedersächsischen evangelischen Landeskir-

chen auf ihre Arbeit aufmerksam und werben

um Unterstützung.

Die Woche steht unter dem Motto: „Wenn

Krankheit Mauern baut." Diakonie will dazu

beitragen, diese Mauern abzubauen und am

besten erst gar nicht entstehen zu lassen.

Das hat seinen Grund darin, dass die

christliche Botschaft durchdrungen ist von

einem Thema: Jesus macht heil. Umfassend.

Die Kirche, die sich in seiner Nachfolge sieht,

handelt diakonisch.

Krankheit wird behandelt: in den Gemeinden,

in der Seelsorge, im Gebet, in der

(Selbsthilfe-)Gruppe, im Gottesdienst, in diakonischen

Einrichtungen, in der Beratungssstelle,

dem Krankenhaus oder dem Pflegeheim.

In Niedersachsen sind 50.000 Menschen

in der Diakonie tätig, um anderen zu helfen.

25.000 engagieren sich ehrenamtlich.

In Westercelle wird aus diesem Anlass

der Gottesdienst am 10. September

2006 um 10 Uhr mit Mitarbeitern und

Auszubildenden des Christlichen

Jugenddorfes gefeiert.

Gemeinde-Praktikant verweilt derzeit bei uns

Hallo! Mein Name ist Hendrik Meyer. Ich studiere

ev. Theologie, um einmal Pfarrer einer Kirchengemeinde

zu werden. Deshalb absolviere ich zur

Zeit hier in Westercelle vom 20. 8. bis zum 17. 9.

2006 ein Gemeindepraktikum. Aufgewachsen bin

ich in Kahlstorf (Landkreis Uelzen). Meine bisherigen

Studienorte sind Erlangen und momentan

Greifswald. Außerdem habe ich zwischen August

05 u. April 06 an einem deutschsprachigenökumenischen

Studienprogramm in Jerusalem

teilgenommen.

42


Meine Reise auf den Spuren Jesu im Heiligen Land

Während meines achtmonatigen Studienaufenthaltes

in Israel sind fast 3000 Fotos von

Eindrücken und Landschaften entstanden.

Aus Anlass meines Gemeindepraktikums hier

in der Kirchengemeinde möchte ich Sie recht

herzlich einladen, am 7. Sept., 20.00 Uhr

Kleidersammlung für

in das Gemeindehaus zu kommen, um

einige dieser festgehaltenen Erlebnisse mit

mir zu teilen. Bei diesem Foto-Vortrag

werden Sie Bilder von Orten und Stätten

sehen, die ihnen aus den Evangelienberichten

bekannt sind. Außerdem gibt es

Bilder von kirchlichen Festtagen, die an

Begebenheiten aus dem Leben Jesu erinnnern

wie Palmsonntag oder Ostersonntag.

Bei dieser Gelegenheit können Sie auch

erfahren, warum jemand unbedingt in

Israel studiert, wie Falafeln schmecken und

was Sie ansonsten immer schon einmal über

Israel wissen wollten. Ich würde mich freuen,

Sie zahlreich an diesem Abend begrüßen zu

dürfen. Ihr Hendrik Meyer

durch die KG Westercelle vom 6. bis 10. Nov. 2006

Was kann in die Kleidersammlung?

Gut erhaltene Kleidung und Wäsche,

Schuhe, Handtaschen, Plüschtiere, Pelze

und Federbetten - jeweils gut verpackt

(Schuhe bitte paarweise bündeln).

Nicht hinein gehören: Lumpen, nasse,

stark verschmutzte oder stark beschädigte

Kleidung und Wäsche, Textilreste,

abgetragene Schuhe, Einzel-schuhe,

Gummistiefel, Skischuhe, Klein- und

Elektrogeräte.

Beutel liegen bereit!

Abgabestelle: Gemeindehaus, An der Christuskirche 1

29227 Celle, jeweils von 8 bis 17 Uhr

43

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine