Bericht - Orgelbau Walcker-Mayer

walcker.at
  • Keine Tags gefunden...

Bericht - Orgelbau Walcker-Mayer

Die Alois Hörbiger Orgel der Kath. Pfarrkirche in 8480 MureckWindanlage : Einfacher Faltenbalg mit Schöpfer als Hauptbalg im Manualuntergehäuse,einfacher Faltenbalg im Pedalgehäuse, Rollventilnur für Hauptbalg, Pedalbalg ist nur ein Stoßfängerbalg,Orgelventilator Type Laukhuff 380 Volt, 8 CBM (in der Mittezwischen den beiden Orgelkästen aufgestellt).Winddruck : 63 mm WSTonhöhe : 447 Hz / 18° CErbaut von : Alois Hörbiger im Jahre 1852Seite 4


Die Alois Hörbiger Orgel der Kath. Pfarrkirche in 8480 MureckDie Betätigung der Registerzüge ist teils schwer teils leichtgängig. Die Lagerungen an denSchwertern und Winkel haben zuviel Spiel.Im Spieltisch haben die Tasten der Manualklaviatur seitliches Spiel. Bei 15 Untertasten istder Knochenbelag ausgespielt bzw. ausgebrochen. 1964 dürften die Obertasten schwarzgefärbelt worden sein. Aber auch diese Tasten sind ausgespielt und die Farbe ist bereitswieder weg. An der Pedalklaviatur wurden die Tasten sowie der Tastenbelag verändert(Untertasten verschiedene Längen, bei Obertasten nachträgliche Schnittstellen an derStirnseite, Tasten an Rückseite mit Eisenplatten am Rahmen befestigt). Die Fußleiste an derKlaviatur wurde verbreitert, so daß jetzt die Halbtöne an dieser Leiste anschlagen. Die Winkelder Manualtraktur dürften 1964 erneuert worden sein (Holzlager geschraubt mitMetallwinkel) Die Stecher von der Taste zum Winkelraster mit den Reguliermuttern sindsehr schön gearbeitet. Im Pedal sind die nicht orginalen Holzstecher im Bereich der Führungsehr abgenützt. Die Stecher haben zuviel Spiel.Am Spieltischdeckel ist die Furnier beschädigt. Auch der linke Klaviaturbacken istbeschädigt. Der Kasten mit dem Motorschalter an der linken Seite sollte entfernt werden, derSchalter durch einen heute üblichen Drucktaster ersetzt werden.Am Orgelgehäuse sind einige Füllungen zu locker. Die Vorsatzbretter bei den Prospektpfeifenpassen nicht richtig, das übrige Gehäuse ist in Ordnung.An den Windladen sowie an den Holzpfeifen wurde Holzwurmbefall festgestellt.AbschlussberichtDas Instrument ist gut und auch schön gearbeitet, jedoch ist durch früheren Holzwurmbefallerheblicher Schaden entstanden, der bei der Restaurierung beseitigt werden mußte. An denWindladen haben sich Spunde verzogen bzw. in den Kanzellen gelöst (durch Trockenheit,sowie durch früheren starken Wurmbefall). Bei der Hauptwerkslade war auch der Rahmendurch Wurmbefall sehr beschädigt, so daß dieser erneuert wurde.Die Holzpfeifen wurden vermutlich bei der Sanierung 1964 mit Polusfarbe überstrichen.Darunter bzw. in den Pfeifen war noch früherer Wurmbefall ersichtlich. Großteils mußten dieHolzpfeifen ausgeleimt werden.Die Spielart der Traktur konnte leichtgängiger und druckpunktbetonter einreguliert werden,insbesonders im Manual waren die Ventilfedern extrem stark reguliert. Auch durch dieSanierung der Wellenbretter hat sich die Spielart erheblich verbessert.Die Orgel ist kaum windstößig, jedoch war der vorhandene Orgelventilator zu klein bemessenund mußte daher ersetzt werden.Klanglich ist das Instrument sehr sanft und füllig. Die 1964 durchgeführten Veränderungenam Spieltisch wurden bis auf die Rückversetzung des Spieltisches beibehalten. DasRegisterschild Forte wurde wie ursprünglich vorhanden durch ein neues Schild Voce umana8' ersetzt.Seite 6


Die Alois Hörbiger Orgel der Kath. Pfarrkirche in 8480 MureckBericht von Prof. Mag. Dr. Karl Schütz (Wien 10.04.1999)Seite 7


Die Alois Hörbiger Orgel der Kath. Pfarrkirche in 8480 MureckSeite 8


Die Alois Hörbiger Orgel der Kath. Pfarrkirche in 8480 MureckDie GeneralsanierungAbbau der OrgelBeim Abbau der Orgel im September 1999 wurden keine weiteren Veränderungen gegenüberder vorstehenden Beschreibung festgestellt. Sämtliche Teile wurden beschriftet undfotografiert.Der Winddruck wurde abgenommen und die Tonhöhe gemessen. Alle Pfeifenmensuren undMaterialien wurden aufgenommen.Durch Mithilfe von engagierten Gemeindemitgliedern konnten die schweren Teile mit demsogenannten „römischen Seilzug“ (Seilwinde mit Traktor) über die Empore gehoben werden.Danach wurden die Teile verpackt und bis auf das Orgelgehäuse sowie größere Pfeifen vomoffenen Subbass 16' in die Werkstätte nach Guntramsdorf transportiert.Reinigung der OrgelteileAnschließend an den Abbau wurden die Teile, welche in der Kirche belassen wurde(Orgelgehäuse und Subbass Pfeifen) gereinigt. Alle übrigen Teile wurden im Zuge derSanierung in der Werkstätte geputzt und die Metallpfeifen gewaschen.Pfeifenwerk,Intonation und StimmungDer Winddruck und die Tonhöhe welche beim Abbau gemessen wurden, sind unverändert.Winddruck = 63 mm WS, Tonhöhe bei 18°C = 447 Hz, Stimmungsart gleichschwebend.Die Metallpfeifen sowie dessen Stimmvorrichtungen waren sehr stark beschädigt. An denRegistern Principal 4', Quint 2 2/3', Octav 2', Mixtur 1 1/3' mußten einzelne Pfeifen angelängtwerden, da diese zu kurz abgeschnitten waren. Bei Principal 4' mußten einige Pfeifenkörpererneuert werden, da das Material zu dünn und entsprechend ausgebrochen war.Seite 9


Die Alois Hörbiger Orgel der Kath. Pfarrkirche in 8480 MureckEinzelpfeifen sind in Bauart und Mensur in allen Metallregistern bereits 1964 erneuertworden. Die Metallpfeifen vom Register Salicional 8' wurden 1964 komplett erneuert.Zusammensetzung der Mixtur wurde ,wie original vorhanden, nach dem Pfeifenstock undBohrungen im Rasterbrett zusammengestellt, die Pfeifen im Chor vom 2 2/3' -f'- h'- inErbauerart neu hergestellt.Die übrigen verbeulten Pfeifen wurden ausrundiert, alle Lötnähte überprüft, geplatzte Stellennachgelötet, gerissene Kerne, Kernspalten und Aufschnitte wurden korrigiert. Die Deckel dergedeckten Pfeifen wurden aufgepasst und neu beledert, die Stimmvorrichtungen in Ordnunggebracht.Seite 10


Die Alois Hörbiger Orgel der Kath. Pfarrkirche in 8480 MureckBei den Holzpfeifen wurden offene Fugen verleimt und abgedichtet, der feste Sitz derVorschläge wurde überprüft und gerichtet (großteils mußten diese neu aufgeleimt werden).Gerissene Kerne, Labien und Aufschnitte wurden dabei saniert. Alle Stöpsel wurden neubeledert, eingepasst und abgedichtet. Bei den offenen Pfeifen wurden die fehlendenStimmplatten ergänzt. Insbesonders an den Pfeifen der Register Principal 8' und Bordunflöte8' mußten etliche Stimmplatten erneuert werden, da diese zu klein waren und für dieStimmung nicht ausgereicht haben. Viele Holzpfeifen wurden mit Leim ausgestrichen bzw.ausgegossen. Einige Holzpfeifen, welche bei früheren Stimmarbeiten zu kurz abgeschnittenwurden, sind angelängt worden.Sämtliche Holzpfeifen wurden gegen weiteren Wurmbefall mit Xylamon HolzwurmtodbehandeltProspektpfeifenDie Prospektpfeifen wurden lt. Absprache mit Hr. Ing. Walther Brauneis, Hr. Prof. Dr. KarlSchütz sowie Hr. Mag. Karl Dornegger in Bauart, Mensur und Material neu angefertigt.Nachforschungen vorhanderner Hörbiger Orgeln und dessen Prospektpfeifen ergaben keinedefinitive Aussage, wie die Abläufe der Pfeifen für diese Orgel sein könnten. Herr GottfriedAllmer wie auch Dr. Edo Skulj (Ljubljana) haben etliche Unterlagen hierüber bereit gestellt.Seite 11


Die Alois Hörbiger Orgel der Kath. Pfarrkirche in 8480 MureckDie alten Prospektpfeifen hatten eine viel zu weite Mensur, standen dicht nebeneinander undberührten sich zum Teil. Die vorhandene Prospektraster konnten daher für die neuen Pfeifennicht wiederverwendet werden, da diese zu groß ausgeschnitten waren.Die äußeren Prospektpfeifen werden durch die Gehäusepilastern zur Hälfte verdeckt. Diesmußte beibehalten werden, da nach Untersuchung und Auftrennung der Prospektstöcke dieVerfräsungen ergaben, daß keine Veränderung durchgeführt wurde. Die Pilaster wurdenwahrscheinlich nachträglich am Gehäuse angebracht.Seite 12


Die Alois Hörbiger Orgel der Kath. Pfarrkirche in 8480 MureckWindladenDie Windladen wurden saniert wie im Kostenvoranschlag vom 07.09.1998 beschrieben.Dabei wurden größtenteils die Pfeifenstöcke mit Planatol ausgegossen, die Schleifenbettenwurden neu beledert und die Schleifen eingepaßt. Zwischen Pfeifenstock, Schleife undWindladen wurden Dichtungsringe aus Filz eingebaut. Die Dämme um die Filzstärke erhöht.Die Windladenrohlinge wurden mit Planatol ausgegossen, die vorhandenen Risseausgespundet und abgedichtet. Insbesonders wurden dabei die Spunde eingepasst und neuverleimt. Die nachträglich eingebohrten Löcher in den Kanzellen wurden geschlosssen, dieLaden mit dem Handhobel abgerichtet. Beim Manual wurde der Windkastenrahmen erneuert.Die Windkästen wurden abgedichtet und die Spunddeckel neu beledert. Alle Spielventile neudoppelt beledert und aufgepaßt. Dabei wurden auch die Anhängevorrichtungen inMessingdraht erneuert. Die Ventilfläche wurde lt. Besprechung mit Hr. Prof. Schütz und Hr.Mag. Dornegger vom 18.11.1999 papiert. Die Ventilfedern sind bis auf einigewiederverwendet worden. Die Ventilleitstifte wurden aus verzinnten Messingdraht erneuert.Die Abzugdrähte der Ventile wurden durch einen etwas dickeren Messingdraht ersetzt.Seite 13


Die Alois Hörbiger Orgel der Kath. Pfarrkirche in 8480 MureckAn den Windkastenböden wurden für den Durchgang der Abzugsdrähte die Metallplättchenlt. Absprache mit Hr. Prof. Dr. Schütz und Hr. Mag. Dornegger beibehalten. Ursprünglichwaren Lederpulpeten vorhanden, was am Beutelbrett sichtbar ist.Alle Rasterbretter, Stützen und Haltevorrichtungen wurden nachgearbeitet, bzw. ergänzt.Alle Holzteile an den Windladen wurden gegen Holzwurm mit Xylamon Holzwurmtodbehandelt.Seite 14


Die Alois Hörbiger Orgel der Kath. Pfarrkirche in 8480 MureckWind und Balganlage, OrgelventilatorDer Doppelfaltenbalg mit Schöpferbalg, sowie der einfache Faltenbalg wurden neu beledert,ebenso das Leder an allen Balgventilen. Die Balgkästen wurde ausgespundet und abgedichtet.Das Rollventil wurde ebenfalls saniert und alle Lederteile daran erneuert. Die Windkanälewurden sorgfältig abgedichtet und beledert.Ein neues Orgelgebläse sowie ein neuer Motorkasten wurden hinter dem Spieltisch, seitlichneben dem Manualuntergehäuse eingebaut (Type LK 13 CBM/WS 105, 230 - 400 V). Einneuer Holzkanal wurde angefertigt und zwischen Motor und Rollventil eingebaut.Seite 15


Die Alois Hörbiger Orgel der Kath. Pfarrkirche in 8480 MureckSpieltrakturDie Eisenwellen der Wellenbretter wurden mit Rostumwandler behandelt. Großteils wurdendie Lagerungen (abgewinkelter Messingdraht, im Wellenbrett eingeschlagen) erneuert. Unterden Wellen am Wellenbrett, wurden Lederscheiben aufgeleimt, um die Anschlaggeräuschezu mildern. Die verbogenen Wellenärmchen wurden gerichtet und die ovalen Bohrungenaufgebohrt. Bei den Kreuzrastern wurden die liegenden Winkel an deren Achsen überholt.Die Lederösen für die Anhängungen der Abstrakten wurden großteils erneuert. DieAbstraktenführungen wurden überholt und ergänzt.Die Abstrakten und deren Anhängungen sowie die Reguliervorrichtungen wurdenüberarbeitet. Einzelne Abstrakten mußten erneuert werden. Alle Abstraktendrähte wurdendurch dickeren Messingdraht ersetzt. Die Abstrakten vom Kreuzraster zum Spieltisch wurdenverkürzt, um den Spieltisch auf dessen Originalstandplatz aufstellen zu können.Die gesamte Spieltraktur wurde nach diesen Arbeiten neu einreguliert.RegistertrakturSämtliche Wippen, Wellen und Schubstangen sowie die Lagerungen wurden saniert, dabei anden Registerschwertern und an den Verbindungsstangen die Achsen ausgedübelt und auf einneues Maß aufgebohrt.Alle Winkelverbindungen wurden überholt und die Eisenwinkel mit Rostumwandler undanschließend mit Zaponlack gestrichen, alle Achsschrauben daran erneuert (ungleicheBohrungen in den Winkeln). Ebenso wurden die ovalen Löcher für die Achsstifte aufgebohrtund alle Achsstifte für die Verbindungsstangen erneuert. Der gezinkte Holzrahmen für dieLagerungen der Winkel wurde wegen starkem Holzwurmbefall nach Vorhandenem erneuert.Durch die Rückversetzung des Spieltisches auf den ursprünglichen Standplatz wurden dieSchubstangen zum Spieltisch wieder entsprechend verkürzt.Die Holzteile wurde mit Xylamon Holzwurmtod behandelt.Seite 16


Die Alois Hörbiger Orgel der Kath. Pfarrkirche in 8480 MureckSpieltischAlle Tasten der Manualklaviatur wurden neu eingepasst, großteils die Bohrungen der AchsundFührungsstifte ausgedübelt und neu gebohrt. Bei 18 Untertasten wurde der Knochenbelagerneuert. Ein Halbton wurde aus Birnenholz erneuert und alle Halbtöne mit Schellacknachgefärbt.Die Pedalklaviatur wurde lt. Muster (Welsche Kirche Graz) saniert. Alle Tastenbelägewurden aus Eichenholz erneuert. Die Tasten und der Klaviaturrahmen wurden saniert. Ebensowurden die Blattfedern belassen. An den Tastenenden wurden Augenfedern montiert. DieAnschlagfilze sowie Leder wurden erneuert. Die Stecher wurden, da diese abgespielt waren,erneuert und die Mechanik neu einreguliert.Das 1964 abgeänderte Fußtravers wurde so verändert, daß die Halbtöne nicht mehranschlagen. Im Mittelbereich wurde ein Teil ausgeschnitten, so daß bei Betätigung der Tastenmehr Fußfreiheit vorhanden ist.Die Winkelbalken von Manual und Pedal wurden überholt. Die Manualstecher wurden neueingepasst, Einzelne wurden dabei erneuert. Außerdem wurden die Reguliervorrichtungendaran gerichtet bzw. die Ledermuttern erneuert.Die Achsen an den Registerschwertern wurden zugedübelt und neu gebohrt. Die Registerzügewurden beibehalten und neu eingepaßt. Das Registerschild Forte wurde entfernt unddurch ein neues Schild mit Voce umana 8' ersetzt. (ursprüngliche Bezeichnung)Der beschädigte Klaviaturbacken sowie die schadhafte Furnier am Spieltischdeckel wurderepariert. Außerdem wurde die Registerstaffelei sowie alle Registerknöpfe und Züge, dieKlaviaturbegrenzungsleiste, der Spieltischdeckel und das Notenpult mit Schellack poliert.Seite 17


Die Alois Hörbiger Orgel der Kath. Pfarrkirche in 8480 MureckRückversetzen des SpieltischesDer Spieltisch wurde auf den ursprünglichen Standplatz zurückversetzt, die Spiel- undRegistertraktur dementsprechend verkürzt.Gehäuse und HolzwurmbehandlungAlle Holzteile wurden, einschließlich dem Orgelgehäuse mit dem Holzschutzmittel XylamonHolztod gegen den Wurmbefall behandelt. Sämtliche Füllungen und dessen Verriegelungenwurden in Ordnung gebracht. Abgebrochene Ecken u.a. wurden wieder ergänztDie Gehäusefüllungen sowie die Vorsatzbretter sind neu eingepaßt worden. Beim Manualobergehäusewurde eine fehlende Rückwandfüllung nach Vorbild neu hergestellt undeingebaut. Unnötige Nägel oder Bretter wurden entfernt.Die Fassung vom Orgelgehäuse wurde durch Restaurator Himmelreich erneuert. AlsGrundlage galt die freigelegte Farbgebung .Seite 18


Die Alois Hörbiger Orgel der Kath. Pfarrkirche in 8480 MureckWiederaufbau, Intonation und StimmungNachdem die Generalsanierung der Orgelteile in der Werkstatt im Februar 2000abgeschlossen wurde, konnten alle Teile verpackt und in die Kirche transportiert werden.Beim Transport der Orgelteile auf die Orgelempore hatten wieder mehrere Mitglieder derPfarrgemeinde geholfen. Alle Teile wurden wieder zusammengebaut. Windanlage, Spieltischund Trakturen montiert.Im März wurden die Pfeifen eingebaut und die Intonation sowie Vorstimmung durchgeführt.Der nachträglich bestellte neue Orgelventilator wurde im Mai 2000 eingebaut. Mit derHauptstimmung Ende Mai wurde die Generalsanierung abgeschlossen.Seite 19


Die Alois Hörbiger Orgel der Kath. Pfarrkirche in 8480 MureckEinige Anmerkungen zur Intonation bzw. zur KlanggebungI. Manual, 54 Töne, C – f 301. Principal 8' Ansprache sehr promt, sehr sanfter weicher fülligerKlang, auch im Diskant nicht zu kräftig02. Bordunflöte 8' weich und füllig, leicht spuckend und nicht zukräftig; sehr lieblicher Klang, mischt sich gut mitPrinzipal und Gamba03. Salicional 8' sehr zartes Register, feiner Strich, mischt sich gut mitBordunflöte04. Gamba 8' Ansprache sehr präzis und weich streichend, mischtsich im Zusammenspiel mit Principal 8' und Bordunflöte05. Voce umana 8' sehr weiche Principalschwebung06. Principal 4' weicher fülliger und hellerer Klang als Principal 8', fügtsich sehr schön im Principalchor ein07. Rohrflöte 4' heller, weicher und sehr obertöniger Klang, mischt sichsehr gut mit Bordunflöte, auch im Prinzipalchor färbt essehr gut08. Quint 2 2/3' weicher Klang aber gut tragend und füllig09. Octav 2' heller weicherer Klang, gut in der Principalreihe, aberauch gut verwendbar für die Flötenstimmen10. Mixtur 1 1/3' Zusammensetzung Rückführung in Originalzustand:C – h° 1' - 1 1/3'c'- e' 2' - 1 1/3'f'- h' 2 2/3' - 2'c''-f''' 4' - 2 2/3'sehr angenehmer weicher Klang, Übergängeverschmelzen sehr schön, kommt in der Principalreiheund im Pleno gut durchPedal, 22 Töne, C – a11. Subbass 16' im Bass sehr sanft und sonor, zum Diskant hinansteigend etwas kräftiger (offener 16')12. Principalbass 8' weicher fülliger Klang, zum Diskant ansteigend13. Violonbass 8' sehr weich und wenig Strich, klingt mehr wie Octavbass14. Quintbass 5 1/3' runder hellerer weicher Klang, sehr obertönig15. Octavbass 4' weicher hellerer Klang als PrincipalbassSeite 20


Die Alois Hörbiger Orgel der Kath. Pfarrkirche in 8480 MureckPfeifen - MensurenSeite 21


Die Alois Hörbiger Orgel der Kath. Pfarrkirche in 8480 MureckKollaudierungDie Kollaudierung durch das Kirchenmusikreferat der Erzdiözese Graz Seckau, vertretendurch Hr. Mag. Karl Dornegger sowie der Orgelbauwerkstätte M. Walcker Mayer, vertretendurch Hr. OBM Michael Walcker-Mayer erfolgte am 03.06.2000.Seite 22


Die Alois Hörbiger Orgel der Kath. Pfarrkirche in 8480 MureckMitarbeiterFür die Überwachung der Generalsanierung war Herr Orgelbaumeister Wilhelm Reichholdzuständig, welcher auch die Nachintonation durchführte. Die Bearbeitung der Windladensowie der Holzpfeifen wurde durch Herrn Orgelbauer Hartig sowie Herrn OrgelbauerSauerzapf vorgenommen. Die Renovierung der Metallpfeifen sowie die Anfertigung derneuen Prospektpfeifen wurde durch Herrn Pfeifenmacher Peter Povazan mit Mithilfe vonHerrn Wingert und Herrn Rott vorgenommen. Sanierung der Trakturteile sowieHolzimprägnierungen erfolgte durch den Lehrling Christoph Mitter sowie Martin Fasching.Die Montage in der Kirche wurde durch Herrn Orgelbauer Rauscher sowie Herrn Sauerzapfausgeführt. Der Transport der Orgelteile von und auf die Orgelempore wurde durch tatkräftigeHelfer der Gemeinde durchgeführt.Herzlichen Dank an ALLE – die in irgendeiner Weise an diesem Projekt beteiligt waren unddazu beigetragen haben, daß dieses Instrument wieder seinen Dienst zur vollen Zufriedenheitder Organisten und der Zuhörer tätigen kann.Seite 23


Die Alois Hörbiger Orgel der Kath. Pfarrkirche in 8480 MureckSeite 24


Die Alois Hörbiger Orgel der Kath. Pfarrkirche in 8480 MureckVentilschlitze und Bohrungen in der WindladeSeite 25

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine