Jahresbericht 2009 - Handwerkskammer Dortmund

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Jahresbericht 2009 - Handwerkskammer Dortmund

Handwerk

Bildung

Beratung

Jahresbericht 2009


„Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.“

Das ist unser Motto für die größte Image-Kampagne

in der Geschichte des deutschen Handwerks. Anfang

diesen Jahres wurde sie überaus erfolgreich in unserem

Kammerbezirk gestartet. Gemeinsam mit den

sechs Kreishandwerkerschaften zeigen wir der breiten

Öffentlichkeit, dass das heimische Handwerk ein unverzichtbarer

Partner im östlichen Ruhrgebiet ist. In Zahlen

gefasst heißt das: In unseren 20.000 Mitgliedsbetrieben

sind nahezu 157.000 Menschen beschäftigt. In der

Regel dauerhaft, denn im Handwerk wird real gewirtschaftet

und nicht spekuliert. Unsere Meister wissen

genau, wie man einen Betrieb solide führt und auch in

unruhigen Fahrwassern nicht vom Kurs abkommt. Sie

tun das mit großem Engagement. Im Vertrauen auf das

eigene Können und das ihrer Mitarbeiter. Und immer

auch in der Verantwortung für die Gesellschaft – ganz

besonders dann, wenn es um die Ausbildung junger

Menschen geht.

Genau deshalb müssen wir im Rückblick auf 2009 keine

Hiobsbotschaften verkünden, sondern können für das

Handwerk in unserer Region eine akzeptable Bilanz

ziehen. So gab es weder beim Unternehmensbestand

größere Einbrüche noch dramatische Rückgänge beim

Abschluss neuer Lehrverträge. Das ist vor dem Hintergrund

der weltweiten Finanzmarktkrise, die ja Vieles

ins Wanken und leider auch zu Fall gebracht hat,

ein respektables Ergebnis.

Vorwort

Das Handwerk. Die Wirtschaftsmacht. Von nebenan.

Otto Kentzler

Handwerkspräsident

Wir sind eine Grundfeste der deutschen Wirtschaft. Das

soll unseren Betrieben die Aufmerksamkeit verschaffen,

die sie verdienen. Mit der Image-Kampagne, die auf

insgesamt fünf Jahre angelegt ist, bewegen wir uns in

genau diese Richtung. In Zeitungen, Spots für Fernsehen

und Kino, via Internet und auf Plakaten nutzen wir

nunmehr jede Gelegenheit, dem modernen, innovativen

und leistungsstarken Handwerk werbewirksame

Plattformen zu verschaffen.

Wir rühren aber auch deshalb die Werbetrommel, um

möglichst viele junge Talente für einen der 151 Handwerksberufe

zu begeistern. Und, wann immer möglich,

auch für die spätere Gründung oder Übernahme

eines Unternehmens. Unsere Betriebe brauchen sie

dringend, die Fachkräfte von morgen. Deshalb müssen

wir im Wettbewerb um die besten Köpfe und Hände,

der wegen des demographischen Wandels weiter

an Dynamik gewinnt, möglichst dauerhaft einen

Schritt voraus sein.

Die Handwerkskammer Dortmund ist dafür gerüstet,

erster Dienstleister und Interessenvertreter für alle

Mitgliedsunternehmen zu sein. Wir bieten den Betrieben

ein breit gefächertes Leistungsspektrum und sind

erster Ansprechpartner für alle Handwerker rund um

Beratung, Betreuung und Bildung. Das wollen und das

werden wir in 2010 mit unserer Arbeit weiter unter

Beweis stellen.

Klaus Yongden Tillmann

Hauptgeschäftsführer

3


4 Vollversammlung

Präsident Otto Kentzler wurde im Amt bestätigt

14 neue Mitglieder in die HWK-Vollversammlung gewählt

Otto Kentzler ist bei der Konstituierenden Sitzung

der Vollversammlung der Handwerkskammer (HWK)

Dortmund Anfang November 2009 im Amt des Kammer-Präsidenten

bestätigt worden. Damit steht der

Dortmunder Unternehmer erneut für fünf Jahre an der

Spitze des Präsidiums; es wird seine vierte Amtsperiode

sein. Seit 2005 ist der 68-Jährige außerdem Präsident

des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH).

Neuer Vizepräsident (Arbeitgeberseite) ist Berthold

Schröder aus Hamm. Der 49-jährige Zimmerermeister

ist seit 2004 Mitglied der Vollversammlung und des

Vorstands. Er folgt dem Lippstädter Unternehmer Ernst

Fischer, der das Amt seit 1999 innehatte. Die Arbeitnehmerseite

wird weiterhin der 60-jährige Kraftfahrzeugelektrikermeister

Klaus Feuler aus Fröndenberg

repräsentieren. Er ist bereits seit 25 Jahren Vizepräsident

der HWK und vertritt seit 2005 als Vizepräsident des

Deutschen Handwerkskammertags auch bundesweit

die Arbeitnehmer-Interessen.

Neu in den Vorstand der HWK Dortmund gewählt

wurden drei Arbeitgebervertreter: Elektroinstallateurmeister

Joachim Beinhold aus Hagen, Maler- und

Lackierermeister Erwin Simon aus Unna sowie Gas- und

Wasserinstallateurmeister Thomas Vieth aus Bochum.

Als Vorstandsmitglieder bestätigt wurden auf Betriebs-

inhaberseite Dachdeckermeister Gerhard Steveling

(Witten), auf Gesellenseite Maler und Lackierer Ingo

Keppner (Herne) sowie Elektromeister Dieter Viets

(Dortmund).

Insgesamt sind bei der Konstituierenden Sitzung

14 Handwerker neu in das Kammer-Parlament gewählt

worden, davon zehn auf Arbeitgeberseite (insge-

samt 34) und vier auf Arbeitnehmerseite (insgesamt 17).

In seiner Rede vor der Vollversammlung blickte Kentzler

auf die vergangenen fünf Jahre zurück, in denen sich

die HWK zum Beispiel mit der Einführung eines Qualitätsmanagement-Systems,

klarerer Strukturen und

neuer Beratungsangebote weiter als erste Adresse für

ihre Mitgliedsbetriebe etabliert hat. „Auch in Zukunft

werden wir unsere Strukturen regelmäßig überprüfen,

um Abläufe zu straffen und Synergien noch stärker zu

nutzen“, so Kentzler. Politisch betrachtet sei das Handwerk

in den vergangenen Jahren deutlich in den Mittelpunkt

gerückt. „Unsere hohen Qualitätsstandards und

unsere enorme Ausbildungs- und Innovationsleistung

werden endlich von der Politik anerkannt. Wir haben

mit dem großen Engagement unserer Betriebe, unserer

Unternehmenskultur und unserer konstruktiven

Interessenvertretung überzeugt – auf regionaler Ebene,

aber auch bundesweit.“

Der neue Vorstand der HWK Dortmund (v.l.): Joachim Beinhold, Vizepräsident Klaus Feuler, Präsident Otto Kentzler, Vizepräsident Berthold Schröder,

Thomas Vieth, Ingo Keppner, Erwin Simon und Gerhard Steveling.


„Handwerk ist unverzichtbar für Deutschland“

Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zu Gast bei der HWK Dortmund

Besser geht’s nicht: Zur Meisterfeier 2009 kam Bundeskanzlerin

Dr. Angela Merkel nach Dortmund. Gern war

sie der Einladung von Handwerkspräsident Otto Kentzler

gefolgt, den sie seit Jahren als obersten Vertreter des

deutschen Handwerks aus Berlin gut kennt. Gemeinsam

gratulierten sie den 428 Frauen und Männern, die ihre

Meisterprüfung im Jahr zuvor erfolgreich abgelegt hatten.

Merkel bezeichnete das Handwerk als „starke Säule der

deutschen Wirtschaft“ und „Herzstück des Mittelstandes“,

das unverzichtbar für die Ausbildungs- und Unternehmenskultur

in Deutschland sei. Sie lobte das Handwerk,

weil es auch in Krisenzeiten keine Panik mache, sondern

weitsichtig, in besonderem Maße verlässlich und anständig

handle. „Handwerk denkt in Generationen und

nicht in Quartalen.“

An die Jungmeister gerichtet sagte die Bundeskanzlerin,

dass sie nun Teil eines Kreises seien, der

Wertarbeit verkörpere: „Der Meisterbrief ist ein

Ausweis allerhöchster Qualität und genießt auch in

Europa hohe Anerkennung.“

Meisterfeier

5


6 Handwerksrolle

Trotz Krise: Zuwächse beim Unternehmensbestand

Plus bei Gebäudereinigern, Raumausstattern und Fotografen

Der Unternehmensbestand der Handwerkskammer

Dortmund hat sich im vergangenen Jahr um 107 auf

19.550 Unternehmen erhöht. Dieser Zuwachs resultiert

zum einen aus dem Anstieg der Zahl zulassungsfreier

Handwerksunternehmen (+221 Betriebe), zum anderen

aus dem Rückgang zulassungspflichtiger Handwerks-

(-32 Betriebe) und handwerksähnlicher Unternehmen

(-82 Betriebe). Der Rückgang der zulassungs-

pflichtigen Handwerksunternehmen ist mit 0,26 %

in Anbetracht des gesamtwirtschaftlichen Umfeldes

insgesamt moderat ausgefallen, wobei die Entwicklung

in den Gewerbegruppen uneinheitlich ist. Während

der Bestand an Unternehmen des Bau- und Ausbau-

gewerbes (-26 Betriebe = -0,8 %) und des Elektro- und

Metallgewerbes (-29 Betriebe = -0,6 %) zurückgegangen

ist, weisen die konsumnahen Gewerbegruppen

insgesamt eher einen stabilen bis steigenden

Mitgliederbestand aus. Die gilt insbesondere für die

Unternehmen der Gruppe „Gesundheits- und Körper-

pflege sowie chemische und Reinigungsgewerbe“

(+23 Betriebe = +0,9 %).

Bemerkenswert im Vergleich zur Entwicklung der

Vorjahre ist, dass der Bestand in den zulassungs-

pflichtigen Nahrungsmittelhandwerken (Bäcker,

Konditoren, Fleischer) mit nunmehr 583 Unternehmen

Bestandsentwicklung der Mitgliedsunternehmen 2009

Bestand Mitgliedsunternehmen 01.01.2009 31.12.2009 Veränderung +/-

zulassungspflichtige Handwerke 12.241 12.209 -32

zulassungsfreie Handwerke 3.203 3.424 +221

handwerksähnliche Gewerbe 3.999 3.917 -82

Gesamt 19.443 19.550 +107

Besondere strukturelle Veränderungen der letzten 10 Jahre

nahezu unverändert ist (-2 Betriebe = -0,34 %). Dies

dürfte ein Indiz dafür sein, dass der Konzentrationsprozess

in diesen Handwerken nach Jahrzehnten des

Bestandsrückgangs nunmehr abgeschlossen ist.

Besondere strukturelle Veränderungen innerhalb der

letzten zehn Jahre sind in den zulassungspflichtigen

Handwerken Maurer und Betonbauer, Straßenbauer,

Informationstechniker, Klempner, Bäcker und Konditoren

zu verzeichnen (siehe auch Tabelle).

Einen Bestandszuwachs um 221 weisen erneut die zulassungsfreien

Handwerke auf. Damit hat sich diese Gruppe

seit ihrer „Überführung“ in die Anlage B zur HwO

durch die in 2004 in Kraft getretene Novelle der Handwerksordnung

von 1.513 um 1.911 auf insgesamt 3.424

mehr als verdoppelt. Allein die Zahl der Unternehmen

des Fliesen-, Platten- und Mosaiklegerhandwerks hat sich

seither von 299 um 1.041 auf aktuell 1.340 erhöht. Hohe

Zuwächse sind im Berichtsjahr darüber hinaus erneut

im Gebäudereinigerhandwerk (+59 Betriebe), im Raumausstatterhandwerk

(+20 Betriebe) und im Fotografenhandwerk

(+42 Betriebe) zu verzeichnen. Der Anstieg bei

diesen vier zulassungsfreien Handwerken innerhalb von

fünf Jahren entspricht rund 95 % des Gesamtzuwachses

aller zulassungsfreien Handwerksunternehmen.

Unternehmensbestand zulassungspflichtiger Handwerke 01.01.2000 31.12.2009 Veränderung +/-

Maurer und Betonbauer 898 714 -184

Straßenbauer 151 192 +41

Informationstechniker 343 212 -131

Klempner 173 80 -93

Bäcker 372 246 -126

Konditoren 112 71 -41


Sonderbewilligungen: Testphase ist abgeschlossen

Größere Transparenz bei Verfahrensabläufen

Drei Jahre dauerte die „Testphase“ – Ende 2009 wurde

sie mit Bravour von den Fachleuten der Kammern in

Nordrhein-Westfalen abgeschlossen. Auch und gerade

in Dortmund. Gemeint ist die von der Landesregierung

auf die Handwerkskammern übertragene Zuständigkeit

für sämtliche Sonderbewilligungsverfahren. Angesichts

des positiven Verlaufs ist im Düsseldorfer Landtag eine

nunmehr fünfjährige Fortführung beschlossen worden.

In 2009 gingen bei der Dortmunder Handwerkskammer

277 Neuanträge ein; neun abgelaufene befristete

Ausnahmebewilligungen wurden wieder aufgegriffen.

Spitzenreiter waren nach wie vor die Friseure (64), Maler

und Lackierer (32) sowie Maurer und Betonbauer (25).

Aber auch die KFZ-Techniker (19), Installateure und

Heizungsbauer (18), Elektrotechniker (18) und Metallbauer

(13). Insgesamt wurden 201 bewilligende Bescheide

(im Vorjahr: 198) erteilt. Damit ist die Zahl der mit

einem positiven Ergebnis abgeschlossenen Verfahren

im Wesentlichen gleich geblieben. Einen deutlichen

Rückgang gab es bei den Ablehnungsbescheiden

(13 – im Vorjahr: 19) und bei den Antragsrücknahmen

(73 – im Vorjahr: 81). Hier zahlen sich offenbar die

umfangreichen Beratungsleistungen von Kammerseite

aus. Denn: Möglichst viele Antragsteller sollen

in einem Vorgespräch über die Voraussetzungen der

einzelnen Bewilligungsverfahren und die Erfolgsaussichten

des konkreten Falles informiert werden.

Damit wird zum einen eine größere Transparenz

des Verfahrensablaufs erzielt, zum anderen können

Anträge, die keine Erfolgsaussicht haben, von vornherein

vermieden und sinnvolle Alternativen für den Schritt in

die Selbstständigkeit gefunden werden.

Die Handwerkskammer hat gerade in den Fällen einer

erleichterten Verselbstständigung die Qualität hand-

werklicher Dienstleistungen sicherzustellen. In diesem

Sinne wurden im vergangenen Jahr insgesamt 103 Überprüfungen

durch Sachverständige zum Nachweis der erforderlichen

Kenntnisse und Fertigkeiten durchgeführt.

Ferner gab es fünf Klageverfahren gegen ablehnende

Bescheide. In einem der Fälle wurde die Klage abgewiesen;

Handwerksrolle

in den restlichen Fällen nahm der Kläger sein Rechtsmittel

auf Anraten des Verwaltungsgerichts wegen fehlender

Erfolgsaussichten zurück. Auch hieran ist zu erkennen,

dass die Handwerkskammer ihre Entscheidungspraxis in

der bewährten Tradition der Bezirksregierung fortführt

und sich an der geltenden Rechtsprechung orientiert.

7


8 Berufsbildung

4.377 neue Lehrverhältnisse wurden abgeschlossen

Immer mehr weibliche Auszubildende im Handwerk

Fast jeder vierte Lehrling ist weiblich – Tendenz steigend.

4.377 neue Berufsausbildungsverhältnisse verzeichnete

die Lehrlingsrolle der Handwerkskammer Dortmund zum

Jahresende 2009. Das entspricht einem Minus von

4,54 Prozent (2008: 4.585) bei den neu abgeschlossenen

Lehrverhältnissen. Angesichts der deutlich stärkeren

Einbrüche in vielen anderen Wirtschaftsbereichen und

Regionen kann das Ergebnis gleichwohl als zufriedenstellend

gewertet werden. Krisenbedingt verzeichneten

die Elektro- und Metallhandwerke deutliche Rückgänge:

In den kraftfahrzeugtechnischen Berufen, im Metallbau

und in den elektrotechnischen Berufen wurden

jeweils etwa 50 Ausbildungsverhältnisse weniger abge-

schlossen als im Jahr zuvor. In einigen Bau- und Ausbau-

berufen konnten demgegenüber die Verluste des

Vorjahres teilweise aufgeholt werden; so geschehen

bei den Dachdeckern, Zimmerern sowie Malern und

Lackierern. Leichte Zuwächse gab es auch bei den

Gebäudereinigern und den Fachverkäuferinnen im

Lebensmittelhandwerk – eine besonders erfreuliche

Entwicklung, denn seit Jahren haben just diese Gewerke

Probleme, ihre Ausbildungsstellen zu besetzen.

Der Gesamtbestand an Ausbildungsverhältnissen betrug

zum Jahresende 12.991 (2008: 13.102). Fast jeder vierte

Lehrling ist mittlerweile weiblich (24,5 %). Ihr Anteil

wächst stetig, durchaus auch in den eigentlich männlich

dominierten Berufen der Bau- und Ausbaugewerbe

sowie der Elektro- und Metallgewerbe. Ebenso in denen

der Holzgewerbe: Hier verzeichneten sie in 2009 mit

165 weiblichen Auszubildenden einen Anteil von 6 Prozent.

Eine erfreuliche Zunahme weist darüber hinaus die

Quote der Auszubildenden mit ausländischer Staatsan-

gehörigkeit auf. Mit summa summarum 969 Ausbildungsverhältnissen

liegt ihr Anteil im Kammerbezirk

Dortmund nun bei beachtlichen 8,06 Prozent gegenüber

7,19 Prozent im Vorjahr.


Gute Ausbildung

entscheidend für

gute Integration

„Mehr Ausbildungsplätze für Jugendliche mit Migrationshintergrund“

war ein Runder Tisch überschrieben,

der auf Initiative von Handwerkspräsident Otto Kentzler

zusammenkam. Vertreter von Verbänden und Institutionen,

vor allem aus Dortmund, folgten seiner Einladung

Anfang März in die Handwerkskammer. Prominenteste

Teilnehmerin war Prof. Dr. Maria Böhmer, Beauftragte

der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und

Integration, die eigens aus Berlin angereist war.

Hintergrund des Gesprächs war, dass leider immer noch

zu viele Jugendliche mit Zuwanderungshintergrund aus

eigener Kraft den Weg aus der Schule in die Ausbildung

nicht bewältigen können. Doch genau den müssten sie

gehen, weil gute Bildung und Ausbildung nun einmal

die wichtigsten Voraussetzungen für gelebte Integration

und Erfolg in der Arbeitswelt sind.

Die Veranstaltungsteilnehmer waren sich einig in ihrem

Appell an Unternehmer, künftig doch bitte mehr Jugendliche

aus Zuwandererfamilien auszubilden. Denn: Man

kann sehr wohl profitieren von deren Mehrsprachigkeit

und interkultureller Kompetenz. Gleichermaßen wurde

es als notwendig erkannt, Jugendlichen aus Zuwandererfamilien

und ihren Eltern die große Bedeutung einer

qualifizierten Berufsausbildung aufzuzeigen und ihnen

persönliche Beratung und Hilfestellung anzubieten.

Übrigens: Die Fachleute von der Handwerkskammer

haben dann im weiteren Jahresverlauf Gespräche mit

Vertretern der Regionalen Arbeitsstelle zur Förderung

Jugendlicher aus Zuwandererfamilien sowie Migrantenselbstorganisationen

geführt und Beratungsleistungen

angeboten. Im Herbst fanden schließlich erste Informationsveranstaltungen

in einem Jugendzentrum und

einer Migrantenorganisation in Dortmund statt. Das

Engagement wird im Jahr 2010 konsequent fortgeführt.

Seminarreihe für

neu gewählte

Ehrenamtsträger

Berufsbildung

Die Amtsperiode der neu besetzten Gesellen- und

Abschlussprüfungsausschüsse im Bezirk der Handwerkskammer

Dortmund hat am 1. September 2009

begonnen. Zum Start der bis August 2014 laufenden

Amtszeit hat der Geschäftsbereich Berufsbildung eine

Seminarreihe in allen Kreishandwerkerschaftsbezirken

für neu gewählte Ehrenamtsträger durchgeführt.

Von September bis November sind sieben Veranstaltungen

in den Bezirken der Kreishandwerkerschaften

Dortmund, Bochum, Hagen, Hamm, Hellweg, Herne

und Ennepe-Ruhr mit insgesamt über 500 Teilnehmern

durchgeführt worden. „Wir waren sehr erfreut über

das große Interesse der Prüfungsausschussmitglieder

und die rege Teilnahme an den Seminaren“, so Abteilungsleiterin

Katja Höckmann. Im Fokus der Prüferschulung

stand das Gesellenprüfungsverfahren von A wie

Anmeldung bis W wie Wiederholungsprüfung. Allen

Teilnehmern wurden die Gesellenprüfungsordnungen

der Handwerkskammer Dortmund sowie weitere Infomaterialien

übergeben. „Die Abteilung Berufsbildung

sieht sich als Dienstleister für die ehrenamtlichen Prüfer

und wird das Engagement dieser auch zukünftig durch

interessante Seminarveranstaltungen unterstützen

und als Ansprechpartner in allen Fragen zur Verfügung

stehen“, unterstreicht Höckmann. Die hohe Qualität

der Gesellenprüfung ist ein Garant dafür, dass der

Wirtschaft auch in Zukunft geeignete Fach- und

Führungskräfte zur Verfügung stehen.

9


10 Berufsbildung

Junge Talente aus 83 Berufen in Dortmund gefeiert

Bestplatzierte des landesweiten Wettbewerbs ausgezeichnet

Mit einer gelungenen Festveranstaltung in dem stilvollen

Ambiente der Zeche Hansemann feierte das nordrhein-

westfälische Handwerk am 31. Oktober seine jungen

Talente. Die Erstplatzierten aus insgesamt 83 Berufen

nahmen ihre Urkunden und Präsente unter großem

Applaus ihrer Angehörigen und Ausbilder sowie der zahlreichen

Gäste aus Wirtschaft und Politik entgegen.

Auf der Bühne wurden sie geehrt durch die Ministerin

für Wirtschaft, Mittelstand und Energie des Landes NRW,

Christa Thoben, den Präsidenten des Westdeutschen

Handwerkskammertags, Franz-Josef Knieps, sowie durch

den Handwerkspräsidenten Otto Kentzler und Vizepräsidenten

Klaus Feuler, der gleichzeitig Vizepräsident des

WHKT und DHKT ist.

Die Gesellenstücke der Bestplatzierten aus den sieben

Kammerbezirken des Landes wurden in Dortmund

erneut bewertet. In Handwerken, in denen keine Gesellen-

stücke angefertigt werden, mussten die Kammersieger

wieder Arbeitsproben anfertigen. Diese Wettbewerbe

wurden zum Teil in benachbarten Kammerbezirken

durchgeführt.

Für den Dortmunder Kammerbezirk fiel die Bilanz sehr

erfreulich aus: Es gab sechs erste Landessieger sowie je

sieben Zweit- und Drittplatzierte. Als Dokument ihrer

Leistungsfähigkeit und ihres Engagements erhielten sie

eine Urkunde; ebenso wie ihre Ausbildungsbetriebe, die

zweifellos erheblichen Anteil an den herausragenden

Leistungen ihrer ehemaligen Auszubildenden haben.

Im abschließenden Bundeswettbewerb in Halle konnte

sich der junge Martin Rickert aus Schwelm gegen die

Konkurrenz durchsetzen und wurde bester Steinmetz

und Steinbildhauergeselle des Jahres 2009.

Die 1. Landessieger aus dem Kammerbezirk Dortmund mit Vizepräsident Klaus Feuler (l.), NRW-Wirtschaftsministerin Christa Thoben (2.v.l.),

Präsident Otto Kentzler (5.v.l.) und WHKT-Präsident Franz-Josef Knieps (r.).


Bildungszentren setzen neue Maßstäbe

Zahl der Meisterprüfungen um mehr als 10 Prozent gestiegen

Die beiden Bildungszentren der Handwerkskammer

Dortmund können für das Jahr 2009 eine hervorragende

Bilanz aufweisen. Insgesamt nahmen 12.452 Teilnehmer

an den Lehrgängen teil, die sich auf die vier zentralen

Bildungsbereiche wie folgt verteilen:

Fort- und Weiterbildung 2009 Teilnehmerzahl

Meisterkurse

Fort- und Weiterbildung

Überbetriebliche Lehrlingsunterweisung

2.008

3.493

6.815

Umschulungen und Anpassungen 136

Die Zahl der abgelegten Meisterprüfungen ist im Vergleich

zum Vorjahr um 10,4 Prozent gestiegen, so dass

von einer sehr positiven Entwicklung gesprochen werden

kann. 574 Frauen und Männer legten im vergangenen

Jahr ihre Prüfung vor den Meisterprüfungsausschüssen

der Handwerkskammer Dortmund ab. Die Vorbereitungslehrgänge

für angehende Meister orientieren sich

konsequent an der betrieblichen Praxis und den dortigen

Arbeitsprozessen. Die Umstellung auf handlungsorientierte

Unterrichtskonzepte wird seit mehreren

Jahren intensiv vorangetrieben. Und genau das wirkt

sich nachhaltig positiv auf die Qualität der Lehrgänge

und Teilnehmerzahlen aus.

Auch die Anzahl der abgelegten Fortbildungsprüfungen

ist im Vergleich zu 2008 gestiegen. Genau gesagt um

6,7 Prozent. In den beiden Bildungszentren der Dortmunder

Kammer arbeiten Experten ständig daran, neue

Lehrgänge zu konzipieren. Diese sollen Handwerksunternehmer

und ihre Mitarbeiter optimal im Betriebsalltag

und beim Wettbewerb um Kunden unterstützen.

Neue erfolgreiche Lehrgänge mit Fortbildungsprüfungsabschluss

sind beispielsweise die „Fachkraft für Beratung

und Verkauf Seniorenwirtschaft“, der „UnternehmensManager

(HWK)“ und der „Baukoordinator im

Schornsteinfeger-Handwerk“. Die Handwerkskammer

Dortmund ist darüber hinaus bundesweit aktiv an der

Bildungszentren

Entwicklung innovativer Lehrgangskonzepte im Rahmen

der „Bildungsinitiative Handwerk (BiH)“ und dem Projekt

„Innovative Qualifizierung (InnoQua)“ beteiligt.

Im Rahmen von Demografieberatungen wurden im vergangenen

Jahr rund 500 Betriebe besucht, informiert

und beraten. Fast 50 Arbeitsplätze wurden zudem für

ältere Arbeitslose akquiriert. Die Erfahrungen aus diesen

Beratungen wurden unmittelbar genutzt, um neue

Schulungs- und Maßnahmenkonzepte zu entwickeln.

Besonders erfolgreich war hier die im Juli 2009 begonnene

Maßnahme „BüroOffensive Handwerk (BOH)“.

Ein Konzept zur passgenauen Qualifizierung von Bürokräften

für Handwerksunternehmen, das bei den Job-

Centern und ARGEN höchste Anerkennung fand und zu

Folgeaufträgen im Jahr 2010 führen wird.

Das zukünftige Kompetenzzentrum „Bürokaufleute online“

zeichnet sich durch ein modernes Qualifizierungs-

und Informationsangebot für Bürokaufleute aus. Im

Vordergrund stehen dabei die Vermittlung und der Erhalt

beruflicher Handlungskompetenz für Auszubildende in

Handwerksunternehmen. Dazu gehört zum einen die

Vermittlung von aktuellem Fachwissen für die betriebliche

Praxis, zum anderen die Förderung von Schlüsselqualifikationen,

wie der sichere Umgang mit Informations-

und Kommunikationstechniken und die Fähigkeit

zum selbstgesteuerten lebensbegleitenden Lernen. Zu

diesem Zweck sind bereits umfassende handlungsorientierte

Konzepte entwickelt worden, die die Ausbildungsqualität

verbessern. Im Vordergrund steht dabei

die Erhöhung der inhaltlichen und methodisch-didak-

tischen Qualität der Überbetrieblichen Ausbildung durch

die Anpassung an aktuelle berufliche Anforderungen.

Hier haben die Bildungszentren der Handwerkskammer

Dortmund bundesweit Maßstäbe gesetzt.

11


12 Bildungszentren

Selbst gesteuertes Lernen steht im Focus

Neue Qualität der Wissensaneignung im Kompetenzzentrum

Die Handwerkskammer Dortmund strebt an, im

Frühjahr 2010 Kompetenzzentrum für die Über-

betriebliche Lehrlingsunterweisung der Bürokaufleute

im Handwerk zu werden. Dafür wurden in 2009 nahezu

alle Lernmodule fertiggestellt und evaluiert. Und das

Projektteam hat mit der Vermarktung der Lernmodule

an andere Bildungsträger begonnen.

Kompetenz fällt nicht vom Himmel

Das zukünftige Kompetenzzentrum „Bürokaufleute

online“ zeichnet sich durch ein modernes Qualifizierungs-

und Informationsangebot aus.

Im Vordergrund stehen dabei die Vermittlung und der

Erhalt beruflicher Handlungskompetenz für Auszubildende

in Handwerksunternehmen. Dazu gehört zum

einen die Vermittlung von aktuellem Fachwissen für

die betriebliche Praxis, zum anderen die Förderung von

Schlüsselqualifikationen, wie der sichere Umgang mit

Informations- und Kommunikationstechniken und die

Fähigkeit zum selbstgesteuerten lebensbegleitenden

Lernen.

Zu diesem Zweck sind bereits umfassende handlungsorientierte

Konzepte entwickelt worden, die die Ausbildungsqualität

verbessern. Im Vordergrund steht

dabei die Erhöhung der inhaltlichen und methodischdidaktischen

Qualität der Überbetrieblichen Ausbildung

durch die Anpassung an aktuelle berufliche Anfor-

derungen. Darüber hinaus wird mehr Flexibilität für

Dozenten/Ausbilder und Auszubildende erreicht, zum

Beispiel durch die Eröffnung individueller Lernwege.

Kompetenzzentrum

Bürokaufleute Online

der Handwerkskammer

Dortmund

hwk-do.de

Grundlage des Qualifizierungs- und Informations-

angebots sind modular einsetzbare Online-Lernbau-

steine, die so konzipiert sind, dass sie in unterschied-

lichen Lehr- und Lernsituationen zum Einsatz kommen,

etwa integriert in die Überbetriebliche Ausbildung oder

als Hilfestellung bei der Arbeit im Betrieb.

Die Online-Lernbausteine sollen die drei Lernorte

Betrieb, Berufsschule und Überbetriebliche Bildungs-

stätte besser verzahnen und mehr eigenverantwort-

liches Lernen ermöglichen.


Lernen als ganzheitlicher Prozess

Im Laufe der Kurse vom ersten bis zum dritten Ausbildungsjahr

erwerben die Teilnehmer eine wachsende

Methodenkompetenz. Die Überbetriebliche Unterweisung

versetzt die Auszubildenden somit in die Lage, ihre

Herangehensweise selbst zu bestimmen. Dazu gehört

auch, ihre Informations-, Kommunikations- und Präsentationstechniken

selbst zu wählen und umzusetzen.

So lernen die Teilnehmer, allein und in Teams zunehmend

selbstverantwortlich und selbstgesteuert zu arbeiten.

Die Online-Lehr- und Lernarrangements setzen genau

hier an. Mit folgenden Zielen:

Hilfe zum Selbstlernen, entsprechende Techniken

sollen geübt, vertieft und überprüft werden

Vorschlagen vielfältiger Erprobungs- und Handlungs-

möglichkeiten

Differenzierung durch das Ansetzen an das

individu elle Vorwissen

individuelle Förderung durch Berücksichtigung der

verschiedenen Lernstrategien

Ausbau von Methodenkompetenz durch stufen-

weises Heranführen an Praxisaufgaben

Förderung der Intention zum „lebenslangen Lernen“

Der Lernort der Auszubildenden bleibt die Überbetriebliche

Bildungsstätte. Dort soll gleichwohl verstärkt

online-unterstütztes Lernen stattfinden. Damit grenzt

sich dieses Lernkonzept von E-Learning- oder Blended-

Learning-Konzepten deutlich ab.

Umfangreiche didaktische

Hilfen für den Unterricht

Die Ausbilder erhalten komplett ausgearbeitete und

evaluierte Online-Kurse mit allen zugehörigen Materialien.

Dazu gehören auch umfangreiche didaktische

und methodische Umsetzungshilfen für den Einsatz im

Unterricht. Das Ziel ist es, die Auszubildenden auf dem

Weg von passiven Lernkonsumenten zu aktiven Lerngestaltern

zu begleiten. Der Ausbilder übernimmt dabei

die Rolle eines Lerncoaches.

Bildungszentren 13

Lernmodule sind u. a. zu den folgenden Themen-

gebieten entwickelt worden:

Arbeits- und Sozialrecht mit Entgeltabrechnung

Finanzbuchhaltung

Kalkulation und Kostenrechnung

Marketing

Büroorganisation (inkl. Schriftverkehr)

Verhalten im Unternehmen/Umgang mit Kunden

Präsentationstechniken

Auf Grund der Ende 2009 gestarteten Marketing-

aktivitäten wurden bereits mit zwei Handwerks-

kammern Verträge über den Kauf der Lernskripte

abgeschlossen. Ein weiterer Vertrag über die Nutzung

der Internetplattform steht kurz vor dem Abschluss.

Selbst namenhafte Verlage haben großes Interesse an

einer Kooperation gezeigt.

Weitere Infos gibt es unter www.komzet.hwk-do.de


14 Bildungszentren

Demografischer Wandel schon jetzt bemerkbar

Veränderungsprozesse betreffen auch Handwerksunternehmen

Die Geburtenrate sinkt, die Lebenserwartung steigt:

Deutschland wird älter und der Begriff „Demografischer

Wandel“ ist in aller Munde. Auch Handwerksbetriebe

bleiben von diesen Veränderungsprozessen nicht verschont

und haben bereits mit ersten Auswirkungen zu

kämpfen. Viele Betriebsinhaber beklagen schon heute

Nachwuchsprobleme, Fachkräftemangel oder einen

erhöhten Krankenstand älterer Mitarbeiter.

„Diese Entwicklung wird sich in den nächsten Jahren

fortsetzen und auch verstärken“, sagt Detlef Schönberger,

Hauptabteilungsleiter bei der Handwerkskammer

Dortmund. Für viele Betriebe stellte sich angesichts

dieser Entwicklungen die Frage, wie die künftigen

Herausforderungen mit einem wachsenden Anteil

älterer Beschäftigter bewältigt werden können. Um

Betriebe dabei zu unterstützen, hat die HWK Dortmund

mit den Kooperationspartnern JobAgentur EN,

ARGE Kreis Unna und Kommunales JobCenter Hamm im

September 2008 das Projekt „Demografieberatung 50+“

ins Leben gerufen. Das Ziel: Mit Demografieberatungen

und Informationsgesprächen regionale Handwerksbetriebe

für den demografischen Wandel fit zu machen

und für die Einstellung älterer Mitarbeiter zu gewinnen.

So erfuhren Unternehmer im Beratungsschwerpunkt

„Einstellungssache“ nicht nur, dass ältere Arbeitnehmer

im Betrieb perfekte Ansprechpartner für die wachsende

und kaufkräftige Zielgruppe 50+ sind, sondern auch,

welche Fördermöglichkeiten sie bei der Einstellung

älterer Arbeitsloser nutzen können. Passend für den

jeweiligen Betrieb erstellten die beiden Demografie-

berater der Kammer, Dr. Martina Althaus und Marc

Lindart, maßgeschneiderte Stellenprofile und beglei-

teten bei Bedarf die Einstellungsverfahren.

Rund 500 Betriebe wurden im vergangenen Jahr von den

beiden besucht, informiert und beraten. Auch konnten

fast 50 Arbeitsplätze für ältere Arbeitslose akquiriert

werden. Zudem wurden mit verschiedenen Kooperationspartnern

zwei Workshops für Handwerksbetriebe durchgeführt.

Schwerpunktthemen waren Gesundheits-

förderung und Fachkräftesicherung.

„Alles in Allem haben die Veranstaltungen und Beratungs-

gespräche gezeigt, dass die meisten Betriebe insbesondere

in den Bereichen Gesundheitsmanagement,

Arbeitsplatzgestaltung, Weiterbildung und Sicherung

des Fachkräftebedarfs noch viel tun müssen, wenn sie

auch in Zukunft wettbewerbsfähig bleiben wollen“, so

das Resümee der beiden Demografieberater.

Das Projekt wird übrigens in 2010 für Betriebe im Kreis

Unna und der Stadt Hamm fortgesetzt und von der

HWK-Mitarbeiterin Doreen Wandelt betreut.


Bildungszentren 15

UnternehmensManager haben Ziele klarer im Blick

Absolventen des zweijährigen Lehrgangs sehr zufrieden

Mit zukunftsweisenden betriebswirtschaftlichen Konzepten

für ihr eigenes Unternehmen haben die ersten UnternehmensManager

(HWK) bei der Prüfung geglänzt.

Anfang September 2009 haben sie mit Erfolg diese neue

Qualifikation nach zwei Jahren abgeschlossen.

Und das Fazit? Ist einstimmig: Sie nehmen ihren Betrieb

heute ganz anders wahr als noch zu Lehrgangsbeginn.

Und sie nutzen bei wichtigen Entscheidungen im Unternehmen

nun auch den „Blickwinkel“ ihrer Mitarbeiter,

Kunden und Kollegen. Ziele und Unternehmensstrukturen

seien viel klarer geworden, sagen sie. Die zweijährige

Begleitung der Lehrgangsteilnehmer hat unmittelbar

dazu beigetragen, dass zentrale Inhalte in den Unternehmen

realisiert wurden. Beispielsweise die Vertiefung der

Controlling-Kenntnisse und die Einführung dynamischer

Planung. „Klare Ziele und Konzepte sowie regelmäßige

praxisnahe Weiterbildung sind wichtig, um den Mitbewerbern

immer einen Schritt voraus zu sein. Der Lehrgang

hat sich so gesehen schon nach wenigen Wochen

bezahlt gemacht“, meint ein Teilnehmer.

Seit zwei Jahren wird der Lehrgang „Unternehmens-

Manager (HWK)“ in Kooperation mit fünf Fachverbänden

und der Unternehmer Akademie Chiemsee angeboten.

Angesprochen sind in erster Linie zukunfts- und erfolgsorientierte

Betriebsinhaber, Nachfolger und Führungskräfte

sowie deren Partner. Die Teilnehmer lernen

erprobte Führungswerkzeuge kennen und zielgerichtet

für das eigene Unternehmen einzusetzen. In praxis-

erprobten Kursen werden ihnen dazu wirkungsvolle Werkzeuge

für eine effektive Unternehmensführung an die

Hand gegeben. Eine Besonderheit des Lehrgangs ist die

individuelle Begleitung bei der Umsetzung dieser Werkzeuge

im Betrieb. Ein weiteres großes Plus: Der regelmäßige

Erfahrungsaustausch in einer festen Gruppe.

Dadurch können die Teilnehmer ihr Unternehmen aus

einem ganz anderen Blickwinkel kennen lernen und

ein unmittelbares Feedback zu ihrem unterneh-

merischen Handeln erhalten.

Flankiert wird dies durch Mitarbeiter- und Kundenbefragungen.

Wie sehr gerade der Erfahrungsaustausch

geschätzt wird, wurde am letzten Unterrichtstag des

ersten Lehrgangs deutlich: Die Teilnehmer beschlossen,

sich auch in Zukunft regelmäßig in den einzelnen Unternehmen

zu treffen.


16 Unternehmensberatung

Innovationsfreude ist Garant für Unternehmenserfolg

Zusammenarbeit mit den Hochschulen aus der Region

Die Integration neuer Technologien in Betriebsabläufe

und Innovationsaktivitäten sind zwei zentrale Felder der

Technologieberatung. Die Unterstützungsangebote in

diesem Bereich sind vielfältig – und erfolgbringend.

Denn immer wieder gibt es Mitgliedsbetriebe der Dortmunder

Kammer, die bei verschiedenen Wettbewerben

nominiert werden und auch gewinnen. Im vorigen Jahr

war es die Wolfram Ungermann System-Kälte GmbH und

Co. KG aus Wetter, die mit dem bundesweit ausgeschriebenen

Adalbert-Seifriz-Preis ausgezeichnet wurde.

Kältespezialist Wolfram Ungermann (r.) mit HWK-Technologieberater

Wolfgang Diebke vor dem Gärvollautomaten.

Orientiert an den Kundenwünschen konzentriert sich Kälte-

techniker Ungermann auf die technologische Weiter-

entwicklung von ihm produzierter Vollautomaten für

Bäckereien. Eine Innovation ist der Gär-Vollautomat.

Ursprünglich wollte der Geschäftsführer mit der Neuentwicklung

Energiekosten senken. „Dann haben wir

aber festgestellt, dass sich dabei auch der Teig verändert

hat – und zwar zum Positiven.“

Ein feiner Nebel, die von Ungermann patentierte Micro-

Tec-Befeuchtung, wurde dann zum Schlüssel für das neuartige

Gär-Verfahren. Mithilfe von Ultraschall wird dabei

in einer Kammer – dem Gär-Vollautomaten – ein Nebel

erzeugt, dessen Tropfen tausendmal kleiner sind als ein

herkömmlicher Wassertropfen. Mit dieser Methode wird

der Energieverbrauch deutlich gesenkt. Der zweite Effekt:

Die Backwaren schmecken besser und bleiben nach dem

Erhitzen länger frisch.

Zusätzlich zu den Beratungsaktivitäten gibt es den „Innovationskreis

Handwerk“, der vor zehn Jahren gegründet

wurde. Dort hat man es sich zum Ziel gesetzt, innovationsorientierte

Betriebe aus unterschiedlichen Gewerken

zusammenzuführen. Die Mitglieder treffen sich regelmäßig,

um über aktuelle Technologie-Themen, wie

spannende Fertigung, Mikrosystemtechnik und Nanotechnologie

zu diskutieren.

Natürlich spielt auch die Zusammenarbeit mit den

Hochschulen aus der Region eine wesentliche Rolle im

Rahmen der Technologieberatung. So wurde zwecks

Intensivierung des Austauschs zwischen Wissenschaft

und Wirtschaft das Netzwerk „Der Innovationsstandort“

gegründet. Hochschulen, Kammern, Wirtschaftsförderungseinrichtungen

und Unternehmen der Region haben

sich zusammengeschlossen, um die Wettbewerbsfähigkeit

kleiner und mittlerer Unternehmen zu stärken. Das

geschieht primär durch die Entwicklung innovativer

Projekte und Produkte. Ebenso über den Austausch

von Personen aus Unternehmen und Wissenschaft, der

Förderung der Weiterbildung, durch die Koordination

internationaler Projekte und Förderberatung.


Kontakte nach China und Malaysia geknüpft

Gespräche zur Markterschließung bei Kooperationsbörsen

Ein außenwirtschaftlicher Schwerpunkt des vorigen Jahres

lag auf einer Unternehmerreise mit Kooperationsbörsen

in Xian (China) und Kuala Lumpur (Malaysia). Unter der

Leitung der Handwerkskammer Dortmund wurde sie

im Juni mit Partnern aus Nordrhein-Westfalen, Ungarn,

Spanien, China, Malaysia und Tschechien durchgeführt.

Den Rahmen dafür bot das von der Europäischen Union

geförderte ASIA Invest Projekt „PEACE“.

Im Vorfeld der Reise fanden neben Informationsveranstaltungen

und Workshops natürlich auch individuelle

Beratungen statt. Insgesamt 14 Handwerksunternehmer

machten sich dann schließlich auf den Weg nach China

und Malaysia, um dort neue Geschäftskontakte zu finden,

im Speziellen aus den Bereichen energieeffizientes Bauen

und alternative Energien.

Auf den Kooperationsbörsen in Xian (China) und Kuala

Lumpur (Malaysia) führten die Unternehmer jeweils mit

acht potenziellen Kooperationspartnern Gespräche zur

Markterschließung. Besichtigungen von Baustellen und

diverse Veranstaltungen mit Vertretern von Ministerien,

Kommunen, Kammern und Verbänden vermittelten

Unternehmensberatung 17

darüber hinaus einen ersten Eindruck von der Bau-

branche in Fernost.

Einige Monate später, im Oktober 2009, reiste dann eine

ausgewählte Gruppe europäischer Unternehmer erneut

nach China und Malaysia, um die geknüpften Kontakte

zu vertiefen. Zwei von ihnen haben danach beschlossen,

eine Kooperation in Malaysia einzugehen. Ein weiteres

Unternehmen hat im Bereich der Photovoltaik mit

einer Firma aus Malaysia einen Vertrag abgeschlossen.

Außerdem haben drei Firmen zwischenzeitlich eine

Kooperation in China gebildet.

Über den Asien-Schwerpunkt und die individuellen Beratungen

hinaus, die hier vor Ort erbracht wurden, stand

das Thema Bauen im Mittelpunkt – hier im Besonderen

mit Blick auf die Nachbarländer Niederlande, Belgien

und Luxemburg; bei der Zahntechnik hingegen war es

Großbritannien. Ebenso wurden Markterkundungs-

reisen nach Dubai und Abu Dhabi, zur Baumesse

„Interbuild“ in Großbritannien, zum Dentalkongress

nach Glasgow sowie eine Baustellenbesichtigung in den

Niederlanden unternommen.


18 Unternehmensberatung

Aktionstage zeigten

Gründern gute

Startchancen auf

Die 13. Aktionstage Existenzgründung/Unternehmenssicherung

sollten Mut zur Selbstständigkeit machen.

Das hatten sich die Veranstalter, die Handwerkskammer

Dortmund und die IHK zu Dortmund auf die Fahnen

geschrieben. Und so standen die Experten beider Häuser

den angehenden Unternehmern mit Rat und Tat zur

Seite. Nahezu 200 Besucher informierten sich in Kurz-

seminaren und Vorträgen über die verschiedenen Aspekte

von Existenzgründung und Unternehmensführung.

Dazu gehörten beispielsweise rechtliche Besonder-

heiten, soziale Absicherung, Finanzierung und Fördermittel.

Aber auch Marketing, Controlling oder Unternehmenswachstum

wurden angesprochen. Einschließlich

der Thematik Unternehmensnachfolge, die in der Handwerkswirtschaft

einen größeren Stellenwert einnimmt.

Im Rahmen der zweitägigen Veranstaltung, die im Mai

stattfand, wurden an drei hervorragende Unternehmen

aus dem Dortmunder Kammerbezirk „Gründerpreise“

verliehen. Für das Handwerk wurden Dachdeckermeister

Markus Jankowiak, Malermeister Dirk Tobinski sowie

Orthopädieschuhmachermeister Alexander Steinicke

ausgezeichnet. An ihrem Beispiel ließ sich klar erkennen,

wie sehr sich der Schritt in die Selbstständigkeit lohnen

kann, wenn er denn gut vorbereitet ist.

Die Teilnehmer der Gründertage nutzten die Gunst der

Stunde, sich von den Fachleuten der beiden Kammern

so viele Tipps und Hilfestellungen wie möglich zu holen.

Ebenso informierten sie sich bei den Kooperations-

partnern der Aktionstage; dazu gehörten neben der

Wirtschaftsförderung und den Technologiezentren auch

das Finanzamt, Banken und Sparkassen, die Agentur für

Arbeit sowie Sozialversicherungsträger.

„Zukunftsinitiative“

hilft beim Erschließen

neuer Märkte

Die Marktlage ist komplizierter geworden: Das haben

Handwerksunternehmer im vergangenen Jahr deutlich

zu spüren bekommen. Nicht nur die Kunden stellen

immer höhere Ansprüche an die Leistungen, die von

Handwerkern erbracht werden, auch der Wettbewerb

hat sich verschärft und Trends sind kurzlebiger.

Vor diesem Hintergrund ist das Landesprojekt „Zukunfts-

initiative Handwerk NRW“ ins Leben gerufen worden.

Mit Mitteln von Land und EU startete es im Juni 2009.

Im Verlauf von drei Jahren soll den Handwerksbetrieben

hilfreiche Unterstützung in puncto Innovationen und

Wettbewerb zu geben. Flankierend dazu sollen verschiedenste

Informationen aus der Marketing- und Außenwirtschaftsberatung

dazu beitragen, neue Märkte im

In- und Ausland zu erschließen.

Bei der Kreishandwerkerschaft Hagen stand im Herbst das

Thema „Alleinstellungsmerkmale“ auf dem Programm.

Das Modeatelier Szoltesyk aus Hagen und Brillenwelt

Optik Urul aus Dortmund zeigten dabei ihren Weg

zu guter Werbewirksamkeit, der Etablierung einer

Corporate Identity und Unternehmenskultur sowie zu

bestem Service.

Beim Workshop „Aktives Verkaufen“ erarbeiteten die

Teilnehmer wichtige Grundlagen für die Klassifizierung

verschiedener Kundentypen, die Schaffung eines an-

genehmen Gesprächsklimas und die Erkundung von

Kundenwünschen. Gleichwohl standen auch der Umgang

mit Reklamationen sowie Preisverhandlungen und

Verkaufsabschlüsse auf dem Programm.


Stete Fortbildung als Garant für hohes Niveau

HWK-Sachverständige sind überdurchschnittlich qualifiziert

Als überdurchschnittlich qualifizierte Fachleute sind

die von der Handwerkskammer Dortmund öffentlich

bestellten und vereidigten Sachverständigen tätig. Sie

bilden sich ständig fort und bieten damit eine sichere

Gewähr dafür, dass die fachliche Qualität dauerhaft

auf hohem Niveau gehalten wird. Im vergangenen Jahr

ist für diese Experten, initiiert durch den WHKT- Arbeits-

kreis Sachverständigenwesen, eine strukturierte Fortbil-

dung auf Bundesebene eingeführt worden. Dieses an der

Dauer der Fortbildung orientierte Punktesystem soll die

Aufrechterhaltung des fachlichen Niveaus der Sachverständigen

zukünftig auf eine noch solidere Basis stellen.

Darüber hinaus sind im WHKT-Arbeitskreis Sachver-

ständigenwesen unter Federführung der HWK Dortmund

verschiedenste Themenbereiche, zum Beispiel die Alters-

grenze oder die Vergütung von Sachverständigen,

diskutiert worden. Der durch Vertreter der nordrhein-

westfälischen Handwerkskammern gebildete Arbeits-

kreis zielt in seiner Arbeit darauf ab, landeseinheitliche

Vorgehensweisen und Verfahren im Bereich des Sach-

verständigenwesens abzustimmen und umzusetzen.

Für 2009 kann folgende Bilanz gezogen werden:

Handwerk 19

Sachverständigenwesen 2009

Sachverständige 126

Neuvereidigungen 2

Bestellungsgebiete 43

erstellte Gutachten ca. 2.500

Auftraggeber der Gutachten

Amtsgerichte 327

Landgerichte 188

Oberlandesgerichte 31

Private Auftraggeber 1.947

Verteilung auf die Gewerke

Dachdecker-Handwerk 24 %

Kraftfahrzeugtechniker-Handwerk 16 %

Maurer- und Betonbauer-Handwerk 13 %

Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk 8 %

Sonstige 39 %


20 Highlights 2009

Die Highlights des Jahres 2009

Stv. Hauptgeschäftsführer Ernst Wölke (2.v.r.) gratulierte

den Sachverständigen.

Die Bühne gehörte dem talentierten Handwerksnachwuchs.

Die Bundeskanzlerin beglückwünschte 428 Meister zur Prüfung.

Januar

Zwei Sachverständige vereidigt, zwei ausgezeichnet

Nicht immer sind sich Handwerker und Kunden über

die Qualität der erbrachten Leistungen einig. Bei einem

Streit, vielleicht sogar vor Gericht, ist eine unabhängige

und verlässliche Expertenmeinung unabdingbar. Die

zwei neuen, bei der HWK öffentlich bestellten und vereidigten

Sachverständigen, bringen genau die nötige

Fachkunde und Unabhängigkeit mit, um fachliche

Beanstandungen fundiert zu belegen. Sie stehen mit

vielen anderen privaten Auftraggebern oder Gerichten

als Gutachter zur Klärung von Fragen zu Handwerkerleistungen

zur Verfügung.

Februar

Leistung lohnt sich – HWK ehrt 46 Junghandwerker

Sie gehören zur Spitze der Handwerksjugend: 46 Gesellinnen

und Gesellen aus dem Kammerbezirk, die beim

Leistungswettbewerb des Deutschen Handwerks als Sieger

in ihrem Gewerk auf Kammerebene hervorgingen. 19

von ihnen schafften es sogar beim landesweiten Wettbewerb

in Arnsberg aufs Siegertreppchen.

März

Bundeskanzlerin Merkel bei der Meisterfeier

Ein Stargast für die Stars im Handwerk: Bundeskanzlerin

Angela Merkel war Festrednerin bei der Meisterfeier. Den

insgesamt 428 Meisterinnen und Meistern, die erfolgreich

ihre Prüfung bei der HWK abgelegt hatten, sprach

sie im Dortmunder Konzerthaus ihre Glückwünsche aus.

Den 21 Bestmeistern gratulierte sie sogar persönlich auf

der Bühne. In ihrer Rede bezeichnete die Bundeskanzlerin

das Handwerk als „starke Säule der Wirtschaft“ und

„Herzstück des Mittelstands“.


April

Konjunktur im Handwerk nicht so düster

Die Konjunktur hatte sich im Frühjahr eingetrübt. Trotzdem

berichteten zwei Drittel (63 %) aller Handwerks-

betriebe von einer gegenwärtig guten bis zufriedenstellenden

Geschäftslage. Die Ergebnisse der Frühjahrsumfrage

der HWK, die Handwerkspräsident Otto Kentzler

vorstellte, spiegelten jedoch die Schreckensmeldungen

nicht wider. „So düster ist die Lage jedenfalls nicht bei

uns im Handwerk“, erklärte er. 71 Prozent der Betriebe im

Nahrungsmittelhandwerk und 69 Prozent im Ausbau-

bzw. 63 Prozent im Bauhauptgewerbe berichteten von

einer guten bis zufriedenstellenden Geschäftslage.

Mai

HWK-Vizepräsident Klaus Feuler wurde 60

Bessere Zukunftschancen durch qualifizierte Aus- und

Weiterbildung im Handwerk: Dieses Thema liegt Vizepräsident

Klaus Feuler besonders am Herzen. Feuler ist

führender Arbeitnehmervertreter innerhalb des Handwerks

– auf regionaler Ebene ebenso wie landes- und

bundesweit. Der in Fröndenberg lebende Kraftfahrzeug-

Elektrikermeister ist seit 25 Jahren Vizepräsident der

HWK, seit 1989 in gleicher Funktion im Vorstand des

Westdeutschen Handwerkskammertages und seit 2005

auch Vizepräsident des Deutschen Handwerkskammertages.

Er vertritt damit nicht nur die Interessen von rund

157.000 Arbeitnehmern im Kammerbezirk, sondern setzt

sich auch bundesweit für 4,8 Millionen Beschäftigte ein.

Juni

Türen auf zum „Tag der Technik“!

Einen ganzen Tag lang lernten rund 300 Schüler aus

Dortmund und Lünen Schüler von allgemeinbildenden

Schulen im Bildungszentrum Ardeystraße Handwerksberufe

aus nächster Nähe kennen. Es gab Führungen

in den Werkstätten der KFZ-Technik, Augenoptik, Zahntechnik,

Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, Maler

und Lackierer, Elektrotechnik sowie Führungen durch das

Kompetenzzentrum Bürokaufleute. Wer seinen Wunschberuf

hingegen schon gefunden hatte, bekam Tipps zur

Erstellung von Bewerbungsunterlagen und zum Ablauf

von Bewerbungsgesprächen.

Highlights 2009 21

Trotz anhaltender Hiobsbotschaften blickten die Unternehmer des

Ausbauhandwerks relativ positiv in die Zukunft.

Der Jubilar: Klaus Feuler engagiert sich vor allem für die qualifizierte

Ausbildung Jugendlicher und die Weiterbildung von Arbeitnehmern.

In der Werkstatt von HWK-Ausbilder Bernd Techau bekamen

die Schüler einen Einblick in das Kraftfahrzeug-Handwerk.


22 Highlights 2009

Betriebsberaterin Dr. Martina Althaus zur nächsten Runde.

Viele junge Besucher kamen ins HWK-Bildungszentrum.

Juli

Andy J. J. Hens ist „Qualified European Photographer“

Fotografenmeister und Ausbilder Andy J. J. Hens wurde

als „Qualified European Photographer“ (QEP) ausgezeichnet.

Er erhielt dieses europaweit begehrte Gütesiegel im

Bereich Art Photography für eine zwölfteilige Serie von

Polaroid-Bildern SX 70. Die Unikate überzeugten die Jury

aus internationalen Profi-Fotografen vor allem durch ihre

außergewöhnliche Gestaltung und besondere Aufnahme-

technik: Die Fotografien sind unter Wasser und durch

Doppelbelichtung entstanden. Die Auszeichnung wird

von der „Federation of European Professional Photo-

graphers“ (FEP) seit 1999 zweimal im Jahr vergeben.

Hens, der als einziger Teilnehmer für Deutschland gewählt

wurde, gehört damit zu den europaweit etwa 300 Top-

Fotografen, die den Titel tragen dürfen. Seit 1996 ist er

als Ausbilder im Bereich Meistervorbereitung und Überbetriebliche

Lehrlingsunterweisung bei der HWK tätig.

August

Job-Speed-Dating bei der „BüroOffensive Handwerk“

Zum „Job-Speed-Dating“ trafen sich Unternehmer und

Arbeitssuchende im Rahmen der „BüroOffensive Handwerk“

im Bildungszentrum Ardeystraße. Die Teilnehmer

hatten 15 Minuten Zeit, sich im besten Licht zu präsentieren.

Mit dieser Offensive bietet die Dortmunder Kammer

zusammen mit der JobAgentur EN im Rahmen der „Job-

Offensive 50+“ Unternehmen konkrete Unterstützung

auf dem Weg zur erfolgreichen Büroorganisation an.

September

Arbeitssicherheit als Top-Thema für die Neuen

Die KFZ-Innung Dortmund und Lünen lud mit der

HWK Dortmund, der Maschinenbau- und Metall-

Berufsgenossenschaft und dem Leopold-Hoesch-

Berufskolleg der Stadt Dortmund die gewerblichen

Lehrlinge des Ausbildungsjahres 2009 zu einer Informationsveranstaltung.

Das Motto: „Sicherer Start in

die KFZ-Ausbildung“. Rund 90 Lehrlinge kamen ins

HWK-Bildungszentrum Ardeystraße und lernten alles

Wichtige rund ums Thema „Arbeitssicherheit“.


Oktober

Der Mensch ohne das Handwerk? Ein Unding!

Rund 300 Obermeisterinnen und Obermeister sowie

zahlreiche Repräsentanten aus Politik und Verwaltung

kamen auf Einladung von Handwerkspräsident Otto

Kentzler zum „Treffpunkt Handwerk“. Prälat Dr. Peter

Klasvogt vom Sozialinstitut Kommende Dortmund

hielt die Gastrede des Abends. „Wer heute den Zeitgeist

heiratet, ist morgen schon ein Witwer.“ Dieses Zitat

des Schweizer Theologen Urs von Balthasar war der

rote Faden, der sich durch Klasvogts gesamten Vortrag

zog. Unsere Gesellschaft wirtschafte schlicht über ihre

Verhältnisse. „Wir leben auf Pump“, lautete seine nüchterne

Feststellung. Die Dortmunder Kabarettistin Uta

Rotermund, alias Dr. Irmgard Töbel-Schleierkraut, sorgte

mit maßgeschneiderter Satire für beste Unterhaltung.

November

Stutenkerle für kleine Nachwuchsbäcker

Einen Riesen-Stutenkerl brachte Präsident Otto Kentzler

zu den Mädchen und Jungen des St. Bonifatius-Kindergartens

in Dortmund. „Wenn ich die Kinder sehe, kann

ich mir gut vorstellen, dass der eine oder die andere

später einmal selbst das Bäckerhandwerk erlernen und

so den Brauch des Stutenkerl-Backens in die nächste

Generation mitnehmen wird.“

Dezember

Weihnachtskonzert mit Echo-Klassik-Preisträgern

Ein volles Haus gab es am ersten Advent bei der Kammer.

Rund 200 Gäste hatten sich auf Einladung von HWK und

Dortmunder Volksbank im Reinoldisaal eingefunden, um

sich auf eine besinnliche Weihnachtszeit einstimmen zu

lassen. Besonders freuen konnten sich die Musikfreunde

über die zwei Echo-Klassik-Preisträger Anette Maiburg

(Flöte) und Professor Joaquin Clerch (Gitarre).

Präsident Otto Kentzler (l.) mit Kabarettistin Uta Rotermund

und Prälat Dr. Peter Klasvogt beim „Treffpunkt Handwerk“.

So einen großen Stutenkerl haben die Kinder des St. Bonifatius-

Kindergartens noch nicht gesehen.

Highlights 2009 23

Besinnliche Stimmung herrschte am ersten Advent im Reinoldisaal.


24 Vollversammlung

Vollversammlung der HWK Dortmund (2009-2014)

Arbeitgebervertreter

Ordentliches Mitglied Stellvertreter Ordentliches Mitglied Stellvertreter

Günter Becker

Bäckermeister,

Schwerte

Matthias Behr-Rama

Maler- und Lackierermeister,

Dortmund

Joachim Beinhold

Elektroinstallateurmeister,

Hagen

Thomas Bigge

Elektroinstallateurmeister,

Möhnesee

Reinhard Blesken

Friseurmeister,

Soest

Peter Burmann

Dachdeckermeister,

Dortmund

Franz Cerne

Maler- und Lackierermeister,

Herne

Jörg Dehne

Zentralheizungs- und Lüftungsbauermeister,

Gas- und Wasserinstallateurmeister,

Witten

Walter Derwald

Dipl.-Kfm.,

Dortmund

Klaus-Dieter Eicher

Maurermeister,

Hagen

Frank Flörecke

Dipl.-Ing.,

Witten

Dirk Goebel

Tischlermeister,

Dortmund

Ulrich Grommes

Dipl.-Ing. für Versorgungstechnik,

Hamm

Josef Christiani

Bäckermeister,

Lippetal

Frank Kolberg

Maler- und Lackierermeister,

Bochum

Michael Römer

Elektrotechnikermeister,

Hagen

Walter Ritzel

Kraftfahrzeugmechanikermeister,

Lippstadt

Wolfgang Mikeleit

Friseurmeister,

Unna

Martin Höhler

Dipl.-Ing.,

Dortmund

Roland Kram

Dachdeckermeister,

Herne

Hans Jürgen Brocke

Dipl.-Ing.,

Schwelm

Alexander Möckel

Dipl.-Ing.,

Dortmund

Klaus Plohmann

Zimmerermeister,

Hagen

Carsten Schaldach

Elektroinstallateurmeister,

Sprockhövel

Ulrich John

Tischlermeister,

Dortmund

Thomas Lüke

Schlossermeister,

Hamm

Alfons Große-Bley

Dipl.-Ing.,

Bochum

Adam Gungl

Gas- und Wasserinstallateurmeister,

Dortmund

Hans Hausherr

Schweißingenieur,

Herne

Otto Kentzler

Dipl.-Ing.,

Dortmund

Christoph Knepper

Dipl.-Ing.,

Bergkamen

Clemens Koch

Rohr- und Kanalreiniger,

Lippstadt

Richard Kordt

Bestatter,

Bochum

Frank Kulig

Friseurmeister,

Dortmund

Kai-Gerhard Kullik

Gebäudereinigermeister,

Dortmund

Ingo Lanowski

Friseurmeister,

Hamm

Michael Müller

Fleischermeister,

Hattingen

Norbert Neuhaus

Zahntechnikermeister,

Bochum

Helmut Neuhoff

Bestatter,

Kamen

Markus Schmidt

Maurermeister,

Bochum

Christian Sprenger

Dipl.-Ing.,

Dortmund

Wolfgang Straht

Elektroinstallateurmeister,

Herne

Hans-Martin Eckey

KFZ-Mechanikermeister,

Dortmund

Heino Szallnaß

Gas- und Wasserinstallateurmeister,

Zentralheizungs- und

Lüftungsbauermeister, Kamen

Hubert Severin

Bestatter,

Fröndenberg

Christian Sternemann

Bestatter,

Bochum

Bernward Freericks

Glasermeister,

Hamm

Gerd Pruschke

Modellbauermeister,

Dortmund

Stefan Ahlers

Friseurmeister,

Hamm

Jürgen Ranft

Fleischermeister,

Schwelm

Rolf Stein

Friseurmeister,

Wetter

Uwe Schäfer

Bestatter,

Bergkamen


Arbeitgebervertreter

Ordentliches Mitglied Stellvertreter Ordentliches Mitglied Stellvertreter

Edgar Pferner

Friseurmeister,

Witten

Johann Philipps

Gas- und Wasserinstallateurmeister,Zentralheizungsund

Lüftungsbauermeister,

Klempnermeister, Bochum

Berthold Schröder

Zimmerermeister,

Hamm

Erwin Simon

Maler- und Lackierermeister,

Unna

Arbeitnehmervertreter

Peter Legsding

Friseurmeister,

Bochum

Günter Beller

Gas- und Wasserinstallateurmeister,Zentralheizungsund

Lüftungsbauermeister,

Klempnermeister, Bochum

Andreas Schwienhorst

Tischlermeister,

Hamm

Friedrich Korte

Zimmerermeister,

Hamm

Ordentliches Mitglied Stellvertreter

Wolfgang Breer

Thomas Koßmann

Maler und Lackierer, Dortmund Maler und Lackierer, Hagen

Jan Brune

Maria Krämer

Augenoptiker, Unna

Augenoptikerin, Unna

Ingo Einhaus,

Marc Giering

Bau- und Gerätetischler/Werk- Werkpolier,

polier, Dortmund

Datteln

Klaus Feuler

Uwe Schmälter

KFZ-Elektrikermeister,

KFZ-Schlosser,

Fröndenberg

Dortmund

Ralf Gövert

Rainer Bölling

Zentralheizungs- und Lüftungs- Gas- und Wasserinstallateur,

bauer, Herne

Recklinghausen

Barbara Hartmann

Helga Vaupel

Kfm. Angestellte,

Kfm. Angestellte,

Schwelm

Ennepetal

Gritta Huhn

Dipl.-Oec., Bestatterin,

Dortmund

Werner Keiber

Rohrinstallateur, Hamm

Ingo Keppner

Maler,

Herne

Helga Vollmer

Einzelhandelskauffrau,

Dortmund

Torsten Sieke

Industriemechaniker, Soest

Frank Wiciss

Straßenbauer,

Dortmund

Bernhard Steinbrink

Schuhmacher,

Ahlen

Gerhard Steveling

Dipl.-Oec.,

Dachdeckermeister,

Witten

Thomas Vieth

Gas- und Wasserinstallateurmeister,

Bochum

Franz Wapelhorst

Fliesenleger,

Möhnesee

Clemens Köhler jun.

Raumausstatter,

Ense

Udo Vaupel

Dipl.-Ing.,

Ennepetal

Peter Samsel

Schlossermeister,

Bochum

Markus Mies

Fliesenleger,

Anröchte

Ordentliches Mitglied Stellvertreter

Meinolf Menzel

Tischlermeister,

Unna

Rainer Neudenberger

Schuhmacher,

Dortmund

Cornelia Paetzel

Raumausstatterin,

Kamen

Jörg Pieper

Goldschmiedemeister,

Lüdinghausen

Joachim Rexhäuser

KFZ-Mechaniker,

Witten

Frank Schultze

Polier,

Dortmund

Martin Stöter

Bäckermeister,

Witten

Dieter Viets

Elektromeister,

Dortmund

Sebastian Sudhoff

Tischler,

Hamm

Ondrej Last

Orthopädieschuhmacher,

Kamen

Martin Meyer

Raumausstatter,

Dortmund

Marina Frielinghaus

Goldschmiedin,

Witten

Peter Hain

KFZ-Mechaniker,

Bönen

Joachim Warzynski

Maurer,

Castrop-Rauxel

Udo Hopmann

Bäcker,

Castrop-Rauxel

Erhard Schurmann

Schlossermeister,

Olfen

Vollversammlung 25


26 Organisationsplan

Organisationsplan der Handwerkskammer Dortmund

Vollversammlung • Vorstand • Präsidium

Stab Finanzen

Zentrale Dienste

Hauptgeschäftsführer

Klaus Yongden Tillmann

Rechtsaufsicht/

Außenrevision

Kooperation BZ

im Kammer bezirk

PR/Medien

Veranstaltungsmanagement/

Referent des HGF

Organisationsentwicklung/

Qualitätsmanagement

Controlling

Internationale Kontakte/

Partnerschaften

Regionale Strukturpolitik

Beauftragtenwesen

Stv. Hauptgeschäftsführer

Ernst Wölke

Hauptgeschäftsführung

GB 1 GB 2 GB 3

Buchhaltung/Kasse

Dokumentenmanagement

Beitrag

Hausdienstleistungen/

Gebäudemanagement

Investitionen/Einkauf

Ausbildungsbeitrag/

Zuschusswesen/Projekte

Personal

EDV

Sachverständigenwesen

Recht

Berufsbildung

Geschäftsführerin

Angelika Weies

Handwerksrolle/Handelsregisterangelegenheiten/

Handwerksrecht

Ausnahmebewilligung

Wettbewerbsrecht/

Vertragsrecht/

Bauschlichtung

Grundsätze der

Berufsausbildung/

Lehrlingsrolle/

Ausbildungs beratung

Prüfungswesen/

allgemeine Rechtsfragen/

Ausländer- und Wehr-

pflichtangelegenheiten

Wirtschaftsförderung

Bildungszentren

Geschäftsführer

Wilhelm Hicking

Betriebswirtschaftliche

und technische Unternehmensberatung/

Existenzgründung/

Außenwirtschaft /

Marketing

Technologie- und

Umwelt beratung

Bildungsmarketing

Lehrgangsplanung/

Lehrgangsverwaltung

Weiterbildungsberatung

und Teilnehmerbetreuung

( inkl. Lehrgangsförderungs-

beratung)

Meister- und

Fortbildungs prüfung

Meistervorbereitung/

EDV- Schulungen/

kaufmännische Fort-

und Weiterbildung/

Kompetenzzentrum

Bürokaufleute online

Akademie für

Unternehmensführung

Technische Aus- und

Weiterbildung

Aus- und Weiterbildung

für Metall- und

Kunststofftechnik/

Verbindungs- und

Versorgungstechnik

Gerüstbau/Korrosions-

schutz

Internate


Kreishandwerkerschaften

Neue Aufteilung:

Fusion der KH Hellweg

mit der KH Hamm

In dem Kammerbezirk

Dortmund sind seit Jahres-

beginn sechs Kreishandwerkerschaften

ansässig.

Der Grund: Zum 1. Januar

2010 fusionierte die

Kreishandwerkerschaft

Hamm mit der Kreishandwerkerschaft

Hellweg.

Zusammen gehören sie

zur KH Hellweg-Lippe,

der größten Kreishandwerkerschaft

im Bezirk

der HWK Dortmund.

Bochum Hagen

Geschäftsstelle:

Springorumallee 10

44795 Bochum

Telefon: 0234 3240-0

Telefax: 0234 3240-100

www.handwerk-bochum.de

info@handwerk-bochum.de

Kreishandwerksmeister:

Klempner-, Gas- und Wasserinstallateurmeister,Zentralheizungs-

und Lüftungs-

bauermeister

Johann Philipps

Rombacher Hütte 2

44795 Bochum

Geschäftsführer:

Ass. Johannes Motz

Herne

Bochum

Ennepe-

Ruhr

Dortmund und Lünen

Geschäftsstelle:

Lange Reihe 62

44143 Dortmund

Telefon: 0231 5177-0

Telefax: 0231 5177-199

www.handwerk-dortmund.de

info@handwerk-dortmund.de

Kreishandwerksmeister:

Dachdeckermeister

Peter Burmann

Germaniastraße 63

44379 Dortmund

Hauptgeschäftsführer:

Ass. Günter Reichel

Stv. Hauptgeschäftsführer:

Dipl.-Betriebswirt

Helmut Klasen

Geschäftsstelle:

Handwerkerstraße 11

58135 Hagen

Telefon: 02331 62468-0

Telefax: 02331 62468-66

www.kh-hagen.de

info@kh-hagen.de

Kreishandwerksmeister:

Elektrotechnikermeister

Joachim Beinhold

Weißensteinstraße 37

58093 Hagen

Geschäftsführer:

Dr. Michael Plohmann

Dortmund

und Lünen

Hagen

Herne

Geschäftsstelle

Hamm

Geschäftsstelle

Unna

Geschäftsstelle:

Hermann-Löns-Straße 46

44623 Herne

Telefon: 02323 9541-0

Telefax: 02323 18822

www.kreishandwerkerschaftherne.deinfo@kreishandwerkerschaftherne.de

Kreishandwerksmeister:

Hans Hausherr

Eickeler Straße 29

44651 Herne

Geschäftsführer:

Dieter Mrowald

Ennepe-Ruhr

Geschäftsstelle:

Kurt-Schumacher-Straße 18

58452 Witten

Telefon: 02302 28273-0

Telefax: 02302 81206

www.kh-ennepe.de

info@kh-ennepe.de

Kreishandwerksmeister:

Dipl.-Ing.

Frank Flörecke

Wittener Straße 142a

58456 Witten

Geschäftsführerin:

Ass. Claudia Franke

Hellweg-Lippe

Kreishandwerkerschaften 27

Geschäftsstelle

Soest

Hellweg-Lippe

Geschäftsstelle Soest:

Am Handwerk 4

59494 Soest

Telefon: 02921 892-0

Telefax: 02921 892-212

Geschäftsstelle Hamm:

Sedanstraße 13

59065 Hamm

Telefon: 02381 92160-0

Telefax: 02381 92160-47

Geschäftsstelle Unna:

Nordring 12

59423 Unna

Telefon: 02303 25054-0

Telefax: 02303 25054-99

www.handwerk-hellweglippe.de

info@kh-hellweg-lippe.de

Kreishandwerksmeister:

Maler- und Lackierermeister

Erwin Simon

Bussardstraße 45

59425 Unna

Hauptgeschäftsführer:

Werner Bastin


Impressum

Verantwortlich für den Inhalt:

Klaus Yongden Tillmann

Hauptgeschäftsführer

Handwerkskammer Dortmund

Reinoldistraße 7 – 9

44135 Dortmund

Telefon: 0231 54 93-0

Telefax: 0231 54 93-116

E-Mail: info@hwk-do.de

www.hwk-do.de

Redaktion:

Jana C. Mielke

PR/Medien

Handwerkskammer Dortmund

Gestaltung & Realisation:

WDD 3C, Werbeagentur GWA

Dortmund

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