derinews 01 / 2013 - Raiffeisen

derinet.ch

derinews 01 / 2013 - Raiffeisen

2derinews Januar 2013Inhaltsverzeichnis3 Editorial4 MarktberichtAktuelle Entwicklungen aufdem Weltmarkt6 MarktfokusPerspektiven 2013 –Impulse für das neue Jahr8 InterviewMit Christophe Bernard undPanagiotis Spiliopoulos10 ThemenrückblickSchiefergasvorkommen drückendie Erdgaspreise11 Schweizer AktienmarktOC Oerlikon und Swiss Re dank klarerStrategie im Aufwind12 Know-howRenditekick mit Multi Defender VONTIsmit Partizipation14 InvestmentideeComeback der europäischen Banken?16 Rohstoff-KolumneRohstoffe: Wenig Bewegungim Dezember17 Antworten auf Ihre FragenWelchen Einfluss haben Backwardationund Contango auf die Produkt konditioneneines Defender VONTIs?18 Wussten Sie, dass …19 News und Tipps«Die Konjunktur dürfte 2013 weltweitleicht anziehen, vor allem dank derSchwellenmärkte.»Christophe Bernard, Chefstratege der Vontobel-Gruppe


4derinews Januar 2013MarktberichtAktuelle Entwicklungen auf dem WeltmarktAktienmärkteSwiss Market Index (SMI ® )EURO STOXX 50 ®MSCI Emerging Markets IndexIndexpunkte70006800660064006200600058005600Dez 11Dez 12Indexpunkte27002600250024002300220021002000Dez 11Dez 12Indexpunkte110010501000950900850Dez 11Dez 12Swiss Market Index (SMI ® )EURO STOXX 50 ®MSCI Emerging Markets IndexUSA 1Nachdem die US-Konjunktur trotz Anzeichen einer Besserung auchim Dezember noch nicht recht vom Fleck kommen wollte, hat dieUS-Notenbank zu drastischen Massnahmen gegriffen. Beibehaltenwird die faktische Nullzinspolitik, bis die Arbeitslosigkeit unter 6.5%sinkt. Hinzu kommt die Strategie, monatlich 45 Milliarden US-Dollar inStaatsanleihen zu investieren – so lange, bis sich der US-Arbeitsmarktnachhaltig erholt hat. Trotz dieser geldpolitischen Geschenke vorWeihnachten blieben die Anleger jedoch vorsichtig: Der Nasdaq 100bewegte sich volatil seitwärts. Der S&P fuhr im Monatsverlauf einmoderates Plus ein. Nennenswerte Zugewinne von rund 300 Punktenverbuchte der Dow Jones. Hintergrund des Abwartens der Anlegerwar die drohende Fiskalklippe – sie sieht Etatkürzungen und Steuererhöhungenim Umfang von 600 Milliarden US-Dollar vor. US-PräsidentBarack Obama zeigte sich optimistisch über das Zustandekommeneines möglichen Kompromisses mit John Boehner, dem republikanischenSprecher des Repräsentantenhauses. Zum Berichtszeitpunkt konntenoch keine Einigung erzielt werden. Angesichts des Hoffens auf einEnde des Haushaltsstreits konnten selbst überraschend schwacheUS-Konjunkturdaten die Anleger nicht schrecken.Schweiz 2Der Schweizer Aktienmarkt setzte den Aufwärtstrend im Berichtszeitraum mitgeringen Volumen fort. Die Konjunkturdaten aus der Eurozone (Stabili sierung,Deutschland mit Anzeichen einer Verbesserung), China (Tiefpunkt im Septemberdurchschritten, langsame Beschleunigung von Produktion und Wachstum) sowieden USA (sinkende Arbeitslosenrate) blieben die Haupt impulsgeber. Die aus denQE-Programmen der Zentralbanken üppig vorhandene Liquidität liess die Investorengenügend Mut fassen, um vermehrt in qualitativ hochwertige Aktien mit soliderDividendenrendite zu investieren. Als Folge davon sanken die Renditen vonSpanien und Italien deutlich. In der Berichtssaison zum dritten Quartal vermochtenRichemont und auch UBS Glanzpunkte zu setzen, letztere mit der Ankündigungder Rücktransformation in eine vorwiegend auf die Vermögensverwaltung fokussierteBank. Die Investoren belohnen starke Bilanzen, eine solide Cashgenerierungund attraktive Dividenden. Nach entsprechenden Anpassungen erscheinen dieGewinn schätzungen der Analysten für 2013 realistisch. Eine anhaltende Reduktionder implizierten Risikoprämie sowie die ansteigende Zuversicht für den Zeitraum abdem zweiten Quartal 2013 dürften weiterhin Treibstoff für die Märkte liefern.1Beitrag von GodmodeTrader(www.godmode-trader.de)2Beitrag von Vontobel ResearchInvestment Banking3Beitrag Vontobel ResearchAsset Management


10derinews Januar 2013ThemenrückblickSchiefergasvorkommen drücken die ErdgaspreiseSymbol Valor Basiswert Verfall Währung Aktueller Preis* Performance seitLancierung*Performance1 Monat*VZSOE 1257 1962 Solar Energy III 15.04.2013 CHF 21.35 – 79.0 % 17.3 %KLIMA 2961 429 Vontobel Klimaschutz-Index Open End CHF 22.75 – 77.6 % 9.4 %VZGST 4623 043 Vontobel Global Steel TRI Open End CHF 131.10 29.2 % 7.9 %VZZHS 2674 847 Zürichsee-Basket Open End CHF 114.25 12.6 % 5.5 %VZRUC 1257 2257 Selected Russian-Basket 22.07.2013 CHF 83.00 – 16.3 % 4.8 %VZCAC 1132 8691 Solactive China Automobile Performance-Index Open End CHF 78.42 – 22.7 % 4.7 %VZTUR 1208 8064 Türkei-Basket 21.03.2013 CHF 87.00 – 10.1 % 4.6 %……VZGIU 1056 7772 Vontobel Natural- Gas-Strategy Index Open End USD 133.80 31.8 % 3.3 %……WOMEN 1257 2114 «Top Executive Women»-Basket Open End CHF 111.15 12.8 % 1.0 %VZOPL 3694 273 Platinum (Troy Ounce) Open End USD 15.25 – 3.3 % – 3.5 %ETCPMC 1208 7916 JPMCCI – Precious Metals TRI Open End q CHF 109.40 8.5 % – 4.3 %VZOSI 3694 272 Silver (Troy Ounce) Open End USD 29.925 81.4 % – 10.0 %VZXAG 1069 9583 Silver Spot CHF / kg 30.10.2014 CHF 879.00 63.4 % – 11.4 %VZSIL 1132 8840 Silver Mining Basket 17.12.2012 CHF – – 100.0 % – 100.0 %VZSTB 1132 8809 Strombasket IV 03.12.2012 CHF – – 100.0 % – 100.0 %*Stand am 21.12.2012. Hinweis: Bei einer Investition in ein VONCERT [SVSP-Produkttyp Tracker-Zertifikat (1300)] sind weitgehend die gleichen Risiken wie bei einer Direktanlagein den Basiswert zu beachten, insbesondere die entsprechenden Fremdwährungs-, Markt- und Kursrisiken. VONCERTs erbringen keine laufenden Erträge und verfügenüber keinen Kapitalschutz.Kommentar von unserem Vontobel Research Investment BankingTürkei-BasketDie Türkei zeichnet sich durch ein solides wirtschaftlichesFundament, eine steigende Industrieproduktion,eine geringe Verschuldung(28 % des BIP) und eine vorteilhafte Demografieaus. Trotz globaler Rezessionsängstewird für 2013 ein gesundes Wirtschaftswachstumerwartet. Die fortschreitendeIndustrialisierung (Agrarwirtschaft 30 % desBIP) und die geringe Sparquote einer wachsendenMittelschicht stellen eine gute Ausgangslagefür binnenmarktorientierte Unternehmendar. Die Türkei verfügt über eingesundes Finanzsystem (keine Bankenkrise)und eine disziplinierte Fiskalpolitik. Nachstarkem Jahresbeginn führten Inflationsängstezu einer Seitwärtsbewegung seit Jahresmitte.Die sehr starke Jahresperformance von + 34 %verdankt der Basket einer deutlichen Kurssteigerungdes Finanzwerts Türkiye Is Bankasi.Vontobel Natural-Gas-Strategy IndexMit – 18 % liegt Natural Gas im hinteren Teilder Jahresperformanceliste: 1) Im Unterschiedzu Rohöl sind die bekannten Reserven an konventionellemErdgas weitaus höher und lassenauf absehbare Zeit keine Angebotsknappheiterkennen; 2) die traditionelle Kopplung vonRohöl und Erdgas spielt aufgrund der in denletzten 12 Monaten massiv ausgebauten undneu entdeckten Schiefergasvorkommen (ShaleGas) nicht mehr. Die Schiefergasvorkommenin den USA haben in Erwartung eines massivenAngebotsüberhangs die Preise gedrückt. Dadie USA Energie aus Schiefergas als strategischenorm wichtig erachten und die Abhängigkeitvom Ausland reduzieren wollen, ist inabsehbarer Zeit mit einer Stabilisierung oderhöchstens einer leichten Erholung der Preise zurechnen. Doch die Exportaktivitäten dürftennicht vor 2016 beginnen.«Top Executive Women»-BasketFrauen als Top-Manager führen mindestensgenauso gut wie Männer, vielleicht sogar besser.Männer gehen grössere Risiken ein und tätigenhäufiger Transaktionen als Frauen. Deshalbverbuchen sie auch grössere Verluste bzw.geringere Gewinne. Übermässiges Selbstvertrauen,ausgedrückt in höherem Handelsvolumen,erhöht vor allem die Transaktionskosten.Das Engagement eines weib lichenCEOs spricht somit für die Rentabilität einesUnternehmens. Gerade während der Finanzkriseliess sich beobachten, dass Unternehmen,die von Frauen geleitet werden, vielrisikobewusster agieren, was sich in einertieferen Volatilität der Gewinnentwicklungäussert. Mit einer YTD-Performance von über14 % und tiefer Volatilität überzeugt der«Top Executive Women»-Basket.Panagiotis Spiliopoulos, Leiter Research, Vontobel Investment BankingDas Vontobel-Aktien-Research betreut weltweit die wichtigsten Investorenund ist in den entscheidenden Finanzzentren präsent. Rund 150 Schweizer und20 internationale Unternehmen deckt das Research ab. Mit einem sehr breitenKnow-how im Bereich der kleinen und mittelgrossen Unternehmen könnenKundenwünsche rasch und kompetent umgesetzt werden.


13derinews Januar 2013Know-howIllustration anhand eines BeispielproduktsAnhand eines fiktiven Produkts mit denBasiswerten Nestlé, Roche (GS) und ZurichFinancial Services sowie einer Laufzeit vondrei Jahren soll der Auszahlungsmecha nis musverdeutlicht werden.Die folgende Grafik zeigt die prozentualeWertentwicklung der drei Basiswerte: Nestlé(+ 19.56 %), Roche GS (+ 6.61 %), ZurichFinancial Services (+ 10.47 %). In der Grafiksind auch zwei Barrieren ersichtlich (Barriere 1bei 65 % und Barriere 2 bei 70 %).Wertentwicklung Beispielprodukt*Wertentwicklung (in %)130 %120 %110 %100 %90 %80 %70 %60 %50 %Dez 09NestléRoche (GS)Zurich Financial ServicesBarriere 1Barriere 2Quelle: Bloomberg, Stand am 19.12.2012* Frühere Wertentwicklungen und Simulationensind kein verlässlicher Indikator für die künftigeWertentwicklung. Steuern und allfällige Gebührenwirken sich negativ auf die Rendite aus.Dez 12Beispiel mit Barriere 65 %Hätte man in ein Produkt mit den erwähntenBasiswerten und einer Barriere von 65 %investiert, so wäre die Barriere in den vergangenendrei Jahren niemals berührt worden.Somit würde Szenario 1b zutreffen und derAnleger erhielte gemäss obiger Auszahlungsformel100 % des Nennwertes plus die durchschnittlichePerformance der Basiswerte, also112.21 % des Nennwertes ausbezahlt.Beispiel mit Barriere 70 %Hätte man allerdings ein Produkt mit einerBarriere bei 70 % abgeschlossen, so wäredie Barriere durch die Basiswerte Roche undZurich Financial Services berührt worden.Zum Verfallszeitpunkt hat sich der Basiswertmit der schlechtesten Performance – Roche –aber wieder erholt und notiert bei 106.61 %.Somit trifft das Szenario 2b zu. In diesemFall partizipiert der Investor also voll an derPerfor mance von Roche und die Auszahlungwürde 106.61 % des Nennwertes betragen.Hätte sich der Basiswert mit der schlechtestenWertentwicklung nicht wie im eben beschriebenenFall auf über 100 % erholt, sondern nurbis beispielsweise 80 %, dann würde Szenario2a zutreffen. Der Anleger erhielte dann eineRückzahlung von 80 % des Nennwertes.Die Hauptvorteile von Multi DefenderVONTIs mit PartizipationIm Gegensatz zu herkömmlichen MultiDefender VONTIs hat der Anleger mit diesenProdukten die Möglichkeit, an einer positivenWertentwicklung der Basiswerte zu partizipieren.Um dem Anleger diese Möglichkeitzu bieten, fallen beim Emittenten zusätzlicheKosten an. Im Vergleich zu einem konventionellenMulti Defender VONTI fällt der garantierteCoupon bei diesen Produkten daheretwas niedriger aus. Die Verzinsung ist imVergleich zur Marktverzinsung aber dennochsehr attraktiv.RisikenJe tiefer der Schlusskurs des Basiswertes mitder schlechtesten Wertentwicklung bei Verfallunter seinem Ausübungspreis notiert, destogrösser ist der erlittene Verlust. Der Maximalverlustkann im Extremfall (bei einem Schlusskursdes Basiswertes von null) zu einem Verlustdes Nennwertes führen. Der Couponhingegen ist garantiert. Der Anleger trägtzusätzlich das Emittentenrisiko. Im Falle einerZahlungsunfähigkeit des Emittenten würdeder Kunde ebenfalls den Coupon verlieren.Es gilt zu beachten, dass der Wert des Produkts– selbst bei einer positiven Kursentwicklungder Basiswerte und ohne Barrierenverletzung– während der Laufzeit deutlich unterdem Emissionspreis notieren kann. Investorensollten beachten, dass sich nicht nur Kursveränderungender Basiswerte, sondern auchandere Faktoren negativ auf den Wert vonstrukturierten Produkten auswirken können.In der Rubrik Know-how erfahren Sie Neues über dieFunktionsweisen unserer Produktstrukturen.Tipps für Anleger:Wie finden Sie Ihr strukturiertes Produkt?Bei einer Investition in strukturierte Produkte könnenSie Ihre ganz persönliche Markterwartung durch dieDefinition der entsprechenden Parameter gezieltumsetzen. Folgende Elemente führen zu Ihremstrukturierten Produkt:• Klar definierte und fundierte Markt- undRenditeerwartung• Identifizierung attraktiver Basiswerte• Auswahl der geeigneten Produktstruktur:Die SVSP Swiss Derivative Map© kann Ihnenhelfen, die passende Produktstruktur zu finden.• Verstehen des Produkts:Verstehen Sie alle möglichen Auszahlungsszenarien?Ist Ihnen bewusst, wie sich die Bewertungdes Produkts während der Produktlaufzeit imSekundärmarkt verändern kann?• Definition der Parameter und Prüfung desTermsheets:Entsprechen alle Produktmerkmale IhrenErwartungen? Haben Sie alle Informationsquellenberücksichtigt?• Anlageentscheid und Abschluss des ProduktsSollten Sie Fragen bezüglich der obigen Punktehaben, dann zögern Sie nicht und kontaktieren Sieunser Advisory-Team. Gerne unterstützen wir Sie beider Erstellung Ihres massgeschneiderten strukturiertenProdukts.KompaktSie erwarten eine moderat positive Entwicklung. Kursrückschläge können Sie aber nicht ausschliessen.Dann sind Multi Defender VONTIs mit Partizipation geeignete Anlage instrumentefür Sie. Diese Produkte bieten nebst einem Risikopuffer auch die Möglichkeit der Partizipationan der positiven Entwicklung des Baskets bestehend aus den einzelnen Basis werten. DieGewinnchance ist daher potenziell unbegrenzt. Sollte aber die Barriere mindestens eines Basiswertesverletzt worden sein, so partizipiert der Anleger am Basiswert mit der schlechtestenWertentwicklung. In jedem Fall erhält der Anleger den garantierten Coupon ausbezahlt.


14derinews Januar 2013InvestmentideeComeback der europäischen Banken?Mit den jüngsten Anstrengungen der Europäischen Zentralbank und der nationalen Regierungenkonnten die Risiken der Eurozone vorerst reduziert werden. Dabei scheint auch das Vertrauen in dieeuropäischen Banken wieder zurückzukehren.Wie geht es mit der Eurozone weiter? DieseFrage war 2012 allgegenwärtig und beschäftigtePolitik und Wirtschaft. Für 2013 sinddie Aussichten aktuell nicht mehr so dunkel.Eine «leichte Entspannung» will Mario Draghi,Chef der Europäischen Zentralbank (EZB),jüngst ausgemacht haben. Seiner Einschätzungzufolge sei allmählich wieder mit zurückkehrendemVertrauen in die Eurozone zurechnen. Dabei bekräftigte er die Bereitschaftder EZB, notfalls unbegrenzt Anleihen vonKrisenstaaten wie Spanien, Portugal und Italienzu kaufen, um die Lage weiter zu stabilisieren.In der jüngeren Wirtschaftsgeschichte gibt eskeine vergleichbaren Fälle von unbegrenztenLiquiditätsspritzen, weshalb man die langfristigenFolgen dieser Interventionen nurschwer abschätzen kann. Die fiskalpolitischenMassnahmen der Zentralbanken trugen zwarzu einer Erholung der Finanzmärkte seit derheftigen Krise 2008 bei, man ist sich jedochbewusst, dass es sich dabei grösstenteils umSymptombekämpfung handelt. Um nachhaltigeLösungen zu finden, so appellierteauch Draghi, seien die Regierungen gefordert,Reformen weiter voranzutreiben (Quelle:Handels zeitung).Als Teilerfolg solcher Reformen kann sicherlichdie jüngste Einigung auf eine europäischeBankenaufsicht betrachtet werden. Daraufkonnten sich die EU-Finanzminister in einemnächtlichen Verhandlungsmarathon einigen.Mit dem Ergebnis, dass die EZB von 2014an mindestens 150 der grössten Kreditinstitutein der Eurozone überwachen soll. Beiersten Anzeichen von Problemen soll sieauch bei kleineren Finanzinstituten ein greifenkönnen. Es ist beabsichtigt, dass die EZBschrittweise mit den nationalen Aufsehernzusammenarbeitet. Die Bundeskanzlerin AngelaMerkel ergänzte, dass die Einigung nicht«hoch genug» einzuschätzen sei. In gemeinsamerAufsicht könnten nun Gefahren aufnationaler Ebene erkannt werden, bevor siedie gesamte Eurozone ins Wanken bringenkönnten (Quelle: NZZ).Griechenland-Einigung als positives ZeichenFür eine Entspannung und ein erstes Greifender Reformen sprechen sicherlich die gesunkenenRisikoprämien der Staatsanleihen europäischerPeripherieländer wie Spanien oderItalien. Diese konnten in den letzten Monateneine Rally hinlegen, nachdem sich GriechenlandsGläubiger auf die Reduktion der Schuldeneinigen konnten (vgl. Grafik «Renditen10-jähriger europäischer Staatsanleihen»).Wie fragil die Lage allerdings ist, zeigte sichjüngst in Italien, wo die Rücktrittsankündigungdes derzeitigen RegierungschefsMario Monti die italienischen Staatsanleihensogleich unter Druck geraten liess.Renditen 10-jähriger europäischerStaatsanleihen*40 %35 %30 %25 %20 %15 %10 %5 %02008 2009 2010 2011 2012DeutschlandGriechenlandSpanienPortugalItalienQuelle: Bloomberg, Stand am 21.12.2012* Frühere Wertentwicklungen und Simulationensind kein verlässlicher Indikator für die künftigeWertentwicklung. Steuern und allfällige Gebührenwirken sich negativ auf die Rendite aus.Vertrauen in Banken kommt zurückAls positiv sind auch die deutlich reduziertenRisikoprämien für den europäischen Finanzsektorzu werten, welcher in der Vergangenheitüberdurchschnittlich stark gelitten hat.Die eingeleiteten Hilfsmassnahmen undRegulierungsfortschritte lassen die Wahrscheinlichkeitvon Extremszenarien sinkenund europäische Finanztitel zunehmend inden Fokus der Anleger geraten. So konnte derSektor Index STOXX Europe 600 Banks seitJahresbeginn 2012 über 30 % zulegen (Standam 21.12.2012); vgl. Grafik STOXX Europe600 Banks Index). Das Interesse der Anlegerist durchaus begründet. Noch immer sindviele europäische Banken, welche im grossenUmfang Staatsanleihen der Krisenstaaten halten,niedrig bewertet und könnten von einerweiteren positiven Entwicklung der Eurozone,insbesondere deren Peripherie, profitieren.STOXX Europe 600 Banks Index*Indexpunkte170160150140130120Jan 12STOXX Europe 600 Banks IndexQuelle: Bloomberg, Stand am 21.12.2012Dez 12Fest steht, dass die Europäer allmählich wiederVertrauen in ihre Bankensysteme fassen.Herrschte im Sommer noch grosse Unsicherheitund Kapitalflucht, steigen die Einlagender betroffenen Bankensysteme nun wieder(Quelle: FAZ). Vor allem im spanischen Bankensektormehren sich die Anzeichen, dass sichdie Lage wieder zum Positiven wendet unddie Kapitalisierung und Restrukturierung derspanischen Banken wieder zu grösserem Vertrauender spanischen Bankkunden führt.Auch in Griechenland scheint der Kapitalfluchtfürs Erste Einhalt geboten zu sein. ImOktober legten die Einlagen auf 155.25 MilliardenEuro zu. Damit lagen sie noch ca. 12 %unter dem Vorjahreswert. Im Sommer betrugdiese Kennzahl noch gut 20 %. Ein Zeichen,dass die griechische Kapitalflucht möglicherweiseausgestanden sein könnte. In Irlandstabi lisierte sich die Lage im Laufe des Sommersebenfalls. Im Gegensatz zu Portugal, wo inden letzten Monaten kontinuierlich Einlagenabflossen: Erst im Oktober konnten wiederleichte Zuflüsse von 0.9 Milliarden Euro verzeichnetwerden. In Deutschland hingegen


16derinews Januar 2013Rohstoff-KolumneRohstoffe: Wenig Bewegung im DezemberEdelmetalleEine lockere Geldpolitik der weltweiten Zentral -banken sowie niedrige Realzinsen könntenim neuen Jahr zu festen Notierungen beimGold führen. Dies, obwohl der vergangeneVierwochenzeitraum vorerst eine Seitwärtsbewegungim Preis des gelben Edelmetalls mitsich brachte, das sich zuvor seit dem Sommerum rund 20 % verteuert hatte. Auch Silberbewegte sich seitwärts. Der Silbermarktkönnte sich auch im neuen Jahr eng an denPreis bewegungen des Goldes orientieren, derSilberpreis reagiert jedoch zusätzlich empfindlichauf Veränderungen der Risikobereitschaftder Anleger. Gehen diese Anleger ins Risiko,beginnt Silber oft schneller zu steigen als Gold.Eine zunehmende Verknappung des auf demWeltmarkt verfügbaren Angebots half demPalladiumpreis auf die Sprünge. Der britischeChemiekonzern Johnson Matthey befürchtet,dass es im Gesamtjahr 2012 so wenigPalladium gegeben hat wie seit zehn Jahrennicht mehr. Das lockt auch Käufer an, die mitphysisch besicherten ETFs auf steigendePalladiumpreise setzen, was das Angebotzusätzlich verknappt.IndustriemetalleKupfer verteuerte sich auf Monatsfrist um5.5 %. Das Industriemetall reagierte positivauf die Stabilisierung chinesischer Einkaufsmanagerindizes– immerhin stammen 40 %der weltweiten Nachfrage nach Kupfer vondort. Aber auch die allgemeine Stimmungsaufhellungim Zuge einer weiteren Lockerungder Geldpolitik durch die US-Notenbanksowie eine freundliche Tendenz an denAktien märkten beflügelten den Kupferpreis.EnergierohstoffeDer Preis für ein Barrel Brent-Öl schwanktezwischen USD 111 auf der Oberseite undUSD 106 auf der Unterseite, blieb aber aufMonatsfrist unverändert bei USD 108. BeiUSD 100 pro Barrel gilt der Preis für Brent-Crude-Rohöl als gut abgesichert, da die OPECwiederholt betonte, bei grösseren Preiskorrekturenunter dieses Niveau mit einer Senkungder Fördermengen reagieren zu wollen.AgrarrohstoffeDa auch der Winter keine nennenswertenNiederschläge in das Getreideanbaugebietder Great Plains in den Vereinigten Staatenbrachte, sorgen sich erste Landwirte schonum die Ernte im nächsten Jahr. Sie muss gutausfallen, denn in den Silos lagern weitausweniger Mais und Soja als in den vergangenenJahren. Das macht den Markt anfälligfür unvermittelt neue Preisspitzen, solltesich irgendwo auf der Welt eine schlechteErnte abzeichnen. Mais bewegte sich aufVierwochen frist um 1 % aufwärts, währendSojabohnen um 6 % teurer wurden.Die Preise für Arabica-Kaffee sind in New Yorkauf Vierwochenfrist um 5 % gesunken. Eineüberraschend gute brasilianische Kaffeeerntewird laut dem internationalen KaffeeverbandICO in der im Oktober gestarteten Saison2012/13 für einen Anstieg des Arabica-Angebotsauf dem Weltmarkt um 9 % gegenüberdem Vorjahr sorgen. Damit wäre ein neuerRekordwert erreicht, was erklärt, warum diePreise für Kaffee sich auch nach einer Korrekturum 50 % nicht von ihren Verlusten erholen könnenund auf niedrigem Niveau seitwärts laufen.Am Kakaomarkt sind Angebot und Nachfragederzeit ausgeglichen, aber die Hoffnungenauf eine Rekordernte in der Elfenbeinküste,dem weltgrössten Kakaoanbauland, wurdenim Jahr 2012 enttäuscht. Damit wurden neueJahrestiefs vermieden und Kakao verteuertesich seit Jahresbeginn um ein Fünftel. Wegeneiner schwächeren Schokoladennachfragein den Hauptabnehmerregionen Europa undNordamerika konnte Kakao seine Jahreshochs,die im September erreicht wurden,jedoch nicht halten und notierte zuletzt 11 %darunter.Wie bei Kaffee konnte Brasilien im Jahr 2012auch bei Zucker eine sehr gute Ernte einfahren,was zu fallenden Preisen des süssen Rohstoffsführte. Der Preis fiel im Dezember auf das niedrigsteNiveau seit neun Quartalen. Die durchschnittlichenweltweiten Produktionskostenbei Zucker liegen bei 19 US-Cent pro Pfundund damit auf dem aktuellen Preis niveau.Ein Überangebot an raffiniertem Zucker aufdem Weltmarkt im ersten Quartal, wie esvon verschiedenen Marktbeobachtern angesichtsder guten brasilianischen Zuckerrohrernteerwartet wird, könnte dazu führen, dasseinige Produzenten mit Verlust verkaufenmüssen, um ihre Ware am Markt loszuschlagen.Dies könnte zu weiter fallenden Zuckerpreisenim neuen Jahr führen.Bestellen Sie kostenlos unseren regelmässigenRohstoff-Newsletter unter www.derinet.ch.Weitere Informationen zu Chancen und Risiken derProdukte finden Sie unter www.derinet.ch.ProdukteckdatenEmittentin / Garantin Vontobel Financial Products Ltd., DIFC Dubai / Vontobel Holding AG, Zürich (S&P A; Moody’s A2)SVSP-Bezeichnung Tracker-Zertifikat (1300)Basiswert JPMCCI – Industrial Metals TRI 1 JPMCCI – Energy TRI 1 JPMCCI – Precious Metals TRI 1 JPMCCI – Copper TRI 1EmissionspreisUSD 100.80 (inkl. Ausgabeaufschlagvon USD 0.80)USD 100.80 (inkl. Ausgabeaufschlagvon USD 0.80)USD 100.80 (inkl. Ausgabeaufschlagvon USD 0.80)USD 100.80 (inkl. Ausgabeaufschlagvon USD 0.80)Valor / Symbol 1208 7910 / ETCIMU 1208 7908 / ETCENU 1208 7911 / ETCPMU 1208 8056 / ETCCLUAnfangsfixierung / Laufzeit 21.01.2011 / Open End 21.01.2011 / Open End 21.01.2011 / Open End 04.03.2011 / Open EndManagementgebühr max. 2.0 % p. a. 2.0 % p. a. 2.0 % p. a. 2.0 % p. a.Aktueller Briefkurs* USD 81.60 USD 98.60 USD 116.20 USD 81.701Weitere Produkte sind als pfandbesicherte Produkte (COSI) sowie in Quanto CHF bzw. USD und Quanto EUR (währungsgesichert) erhältlich. Bei quanto-währungsgesichertenProdukten wird die entsprechende Quanto-Gebühr in den Zertifikatspreis eingerechnet. Die Termsheets mit den rechtlich verbindlichen Angaben sowie weitereInformationen sind unter www.derinet.ch jederzeit abrufbar. Bei nicht quanto-gesicherten Produkten besteht das entsprechende Währungs risiko. Siehe Seite 10 für weitereRisikohinweise. *Stand am 07.01.2013


17derinews Januar 2013Antworten auf Ihre FragenWelchen Einfluss haben Backwardation und Contango aufdie Produktkonditionen eines Defender VONTIs?Welchen Einfluss haben Backwardation undContango auf die Produktkonditionen?Von einer Backwardation bei Rohstoffenspricht man, wenn langfristige Futures günstigersind als kurzfristige Futures. Bei einerContango-Situation ist es umgekehrt.Für die Konditionen eines Defender VONTIsauf Rohstoffe gilt: Je stärker die Backwardation,desto höher ist der Coupon bzw. destotiefer die Barriere. Eine starke Backwardationbei Rohstoffen hat somit einen ähnlichenEinfluss auf die Konditionen eines DefenderVONTIs wie eine hohe Dividende bei Aktien.Bei der Contango-Situation gilt: Je stärker dieContango-Situation, desto tiefer ist der Couponbzw. desto höher die Barriere.Was ist der VIX?VIX steht für den Chicago Board OptionsExchange (CBOE) Volatility Index, der dieMarkterwartung für die 30-tägige Volatilitätwiderspiegelt. Er wird unter Berücksichtigungder impliziten Volatilität einer Vielzahl vonS&P-500-Indexoptionen berechnet. Dabeiwerden sowohl Calls als auch Puts für dieBerechnung herangezogen. Er wird in den USAoft als «investor fear gauge» bezeichnet, er istalso ein Mass für die Angst der Investoren.Ich interessiere mich für frühere Ausgabenvon derinews. Sind diese noch verfügbar?Selbstverständlich sind auch die früheren Ausgabenvon derinews verfügbar. Diese findenSie auf unserer Website www.derinet.ch unterdem Menüpunkt Services in der Rubrik Publikationen.Diese Seite bietet Ihnen Zugangzum Archiv bis zu den derinews-Anfängen imJahr 2005, wobei sämtliche Ausgaben als PDFzur Verfügung stehen.Neben derinews finden Sie dort auch weiterePublikation wie Broschüren oder Flyer zudiversen Themen.Wir freuen uns auf Ihre Fragen rund um dasThema strukturierte Produkte. Senden Sie unsein E-Mail an zertifikate@vontobel.choder rufen Sie uns an.Unsere Spezialisten geben Ihnen gerne Antwort auf Ihre Fragen zustrukturierten Produkten. Täglich teilen unsere Experten ihr Know-howmit Ihnen via Telefon von 8.00 bis 18.00 Uhr oder per E-Mail unterzertifikate@vontobel.ch.Ihr «Advisory Financial Products»-Team in ZürichDreikönigstrasse 37, 8022 ZürichTelefon + 41 58 283 78 88, Telefax + 41 58 283 57 67zertifikate@vontobel.ch


19derinews Januar 2013News und TippsVote & Win – Ihre Stimme zählt!Einmal mehr wird an den Swiss DerivativeAwards 2013 die Auszeichnung «Top Service»verliehen. Die Beratung und Unterstützungunserer Kunden auf Produkt- und Know-how-Ebene ist uns ein grosses Anliegen. Um soerfreulicher ist es, dass die Bank Vontobel diesewichtige Auszeichnung bereits mehrere Malehintereinander in Empfang nehmen durfte.Sind Sie mit dem Vontobel-Service zufrieden?Dann machen Sie beim Voting mit und gebenSie uns Ihre Stimme! Zum Voting gelangenSie unter:www.swiss-derivative-awards.chDie Abstimmung läuft abMontag, 7. Januar und dauertbis zum 15. Februar 2013.Auch für den diesjährigen «Top Service»-Awardbewerten aktive Anlegerinnen und Anlegeraufgrund ihrer Erfahrungswerte, welcheBanken den besten Kunden-Service imBereich Derivate bieten, sei es am Telefon, imNetz oder mit übersichtlichem Informationsmaterial.Entscheiden Sie mit Ihrer Stimme mit,ob die Bank Vontobel auch künftig das Prädikat«Top Service» tragen darf.Nehmen Sie jetzt am Public Voting zu denSwiss Derivative Awards 2013 teil und gewinnenSie strukturierte Produkte im Gesamtwertvon CHF 2000.00, offeriert von der SwissquoteBank.1. Preis: CHF 1000.00in strukturierten Produkten2. Preis: CHF 500.00in strukturierten Produkten3. Preis: CHF 500.00in strukturierten ProduktenRechtlicher HinweisDie vorliegende Publikation dient lediglich der Information und stellt keine Anlageempfehlung oder Anlageberatung dar und ersetztnicht die vor jeder Kaufentscheidung notwendige qualifizierte Beratung, insbesondere auch bezüglich aller damit verbundenen Risiken.In der Vergangenheit erzielte Performance darf nicht als Hinweis oder Garantie einer zukünftigen Performance verstanden werden. Alleinmassgeblich sind die in den jeweiligen Prospekten enthaltenen vollständigen Bedingungen, die bei der Bank Vontobel AG, FinancialProducts, CH-8022 Zürich, unter Tel. + 41 (0)58 283 78 88, kostenlos erhältlich sind. Weiter verweisen wir auf die Broschüre «BesondereRisiken im Effektenhandel», die Sie bei uns bestellen können. Strukturierte Produkte gelten nicht als kollektive Kapitalanlagen im Sinnedes Bundesgesetzes über die kollektiven Kapitalanlagen (KAG) und unterstehen deshalb nicht der Bewilligung und der Aufsicht derEidgenössischen Finanzmarktaufsicht FINMA. Die Werthaltigkeit von strukturierten Produkten kann nicht nur von der Entwicklung desBasiswertes, sondern auch von der Bonität des Emittenten abhängen. Der Anleger ist dem Ausfallrisiko des Emittenten/Garantiegebersausgesetzt. Diese Publikation und die darin dargestellten Finanzprodukte sind nicht für Personen bestimmt, die einem Gerichtsstandunterstehen, der den Vertrieb der Finanzprodukte oder die Verbreitung dieser Publikation bzw. der darin enthaltenen Informationeneinschränkt oder untersagt. Alle Angaben erfolgen ohne Gewähr. Januar 2013. © Bank Vontobel AG. Alle Rechte vorbehalten.LizenzhinweisDie Wertpapiere werden von J.P. Morgan Securities Ltd. nicht gesponsert, gefördert, verkauft oder unterstützt. J.P. Morgan bietet denWertpapierinhabern oder sonstigen Personen keine ausdrückliche oder stillschweigende Garantie oder Zusicherung, weder hinsichtlichder Zweckmässigkeit, allgemein in Wertpapiere oder speziell in diese Wertpapiere zu investieren, noch hinsichtlich der Fähigkeit desJPMorgan Commodity Curve Index, ein festgelegtes Ziel zu erreichen. J.P. Morgan hat der Bank Vontobel AG («Lizenznehmerin») eineLizenz zur Nutzung des JPMorgan Commodity Curve Index in Zusammenhang mit den Wertpapieren erteilt. J.P. Morgan ist nicht verantwortlichfür die Ausgabe, Verwaltung, das Marketing oder den Handel der Wertpapiere und übernimmt in dieser Hinsicht keinerleiVerpflichtungen oder Haftung. J.P. Morgan ist der Marketingname für JPMorgan Chase & Co. und deren Tochter- und Beteiligungsgesellschaftenweltweit.COSI ® Collateral Secured Instruments – Investor Protection engineered by SIX.ImpressumHerausgeberin: Bank Vontobel AG,Financial Products, Dreikönigstrasse 37, 8022 ZürichRedaktion: Jessica Tresch, Adrian Kwasnitza,Daniel EllersiekMarketing: Katia Bezzola Bussinger,Sandra ChattopadhyayWussten Sie, dass … : Swisscontent Corp.Erscheinungsweise: monatlichAuflage: 7051 ExemplareGestaltung: Kovikom Werbeagentur AG ASW,Zweierstrasse 35, 8004 Zürich, www. kovikom.chBestellen Sie via:E-Mail: derinews@vontobel.chInternet: www.derinet.choder schreiben Sie an: Bank Vontobel AG,Financial Products, Marketing,Dreikönigstrasse 37, 8022 Zürich


Bank Vontobel AGFinancial ProductsGotthardstrasse 43CH-8022 ZürichTelefon + 41 (0)58 283 78 88Telefax + 41 (0)58 283 57 67www.vontobel.comwww.derinet.ch01/13 7051 DESC2013010203

Weitere Magazine dieses Users
Ähnliche Magazine