c h r i e n s e r p f a d i z i i t i g - Pfadi Kriens

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TO TEMTO TEMc h r i e n s e r p f a d i z i i t i g3 - 2013


pfadihotel: der erfolg einer formel80 JOHRWenn ich mir die Bilder vom Pfadi-Hotelanschaue und zurückdenke wie viel Leidenschaft,Zeit und Energie in diesesProjekt von einem freiwilligen Teaminvestiert wurde, frage ich mich, ob eseine Geheimformel hinter dem Konzept„Pfadi“ gibt? Warum investieren passionierteRover,engagierte Leiter und talentierteVenner für die Vorbereitung unddie Durchführung solcher Projekte einengrossen Teil ihrer Freizeit und Ferien umandere begeistern zu können?Auchnach dem Durchforsten von „Scout-owiki“(Wikipedia der Pfadi) oder demThilo wurde mir diese Frage nicht beantwortet.Darum habe ich versuchtanhand vom Pfadi-Hotel eine kleine Formelaufzustellen (siehe unten) : (Dankean alle Mathematik- und Physikstudentendie diese Fromel nicht auf ihre Richtigkeitprüfen!)Persönliche Motivation: das Planungsteambestand mehrheitlich aus Roverdie nicht mehr ganz so aktive im Pfadi-Alltag dabei sind. Obwohl man einigevon Ihnen bereits mit „Sie“ an der Rover-Weihnacht anspricht, haben sie sich fürdas Hotel-Projekt begeistern können umden Austausch mit den aktiven Pfadernzu stärken. Es war toll mit anzusehen,wie Pfader verschiedener Generationensich am Hotel-Projekt beteiligten und ihrWissen von Bauten, Planung mit eCamp,etc. ausgetauscht haben. Jede/r warmotiviert ein Teil des ersten KrienserPfadi-Hotels zu sein; sei es bei der Planungoder der Durchführung.Teamwork: Eigentlich hätten wir dasProjekt gerne noch viel weiter getrieben.Während den Vorbereitungen kamenimmer mehr Ideen auf was noch zu einemHotel gehört: Telefon zwischen denZelten und Küchen für Room-Service,Seilbahn quer über das Gelände, einen„Infinity-Pool“ und auch die Programmblöckewurden immer verrückter. Dochmussten wir als Team auch realistischbleiben da die Umsetzung meist etwasanders und aufwendiger ausfällt als geplant.Es brauchte ein starkes und motiviertesTeam das sich auch nicht davorscheute 6x die Woche Älplermaggronenzu essen. Als gemeinsamer Teiler von„Persönlicher Motivation“ und„Teamwork“ steht „Freude etwas zuBewegen“. Vielleicht war es bei einigender Ausgleich zum lernen für die Prüfungenoder dem Bürojob. Oder vielleichtwar es einfach nur die Freude wiedereinmal etwas pfadimässiges auf die Beinezu stellen. Jedenfalls hat es nicht langegedauert bis sich ein6


Tag 2Das Gerücht machte schon einige Zeitdie Runde, dass in der Nähe unsererneuen Inkastadt die SagenumwobeneStadt „El Dorado“ versteckt liegt, in deralles aus Gold bestehen soll. Natürlichmussten wir diesem Gerücht nachgehen.So trafen wir uns spät abends um ebendiesen Schatz zu bergen.Nachdem wir einen finsterenWald mit unserenFackeln durchquerthatten, fanden wir denWächter des Schatzes.Dieser lud uns ein an seinemFeuer zu sitzen undGeschichten auszutauschen.Wenig später sandteuns Quetzalquatl derGott der Inkas ein Zeichen in Form einesbrennenden Pfeiles. Wir folgten derRichtung, in die der Pfeil zeigte und fandeneine goldene Pyramide und einenBerg Schoggibananen. Am Feuer desWächters wärmten wir die Schoggibananenund verzehrten diese dann mit Genuss.Danach kehrten wir mit unserenFackeln zurück insPfadiheim. Dort angekommen konntensich alle am Feuer aufwärmen und danacheine tolle Diashow vom letztenLager geniessen.« Wir folgten dem brennendenPfeil und fandeneinen BergSchoggibananen »11


Tag 3Unser Schatz wurde bedroht. Die spanischenKonquistadoren hatten gehört,dass wir die sagenumwobene Stadt „ElDorado“ gefunden haben und wollenjetzt unser Gold stehlen. Aber wir wissenuns zu verteidigen. Mit der Hilfe von 17mutigen Wölfen, haben wir einenSchlachtplan entwickelt, um die Spanieraufzuhalten. Den ganzen Jungel habenwir mit Fallen gespickt. Alle Durchgängezugemauert und unsere Soldaten gutbewaffnet. Wir waren bereit. Am Schlusserreichten die Spanier nie unsere schöneStadt Tenochtitlan. Wir behielten unserenSchatz und werden noch lange Zeitvon diesem heroischen Tag sprechen.« Ein Dank an alle Wölfe, dieso toll mitgeholfen haben,das Inkareich zu neuer Grössezu verschaffen. »12


2. WocheAm Sonntag wollten wir unsere Magiebei den Indianern Testen. Doch sie versagteauf ganzer Linie. Irgendwas stimmtenicht. Wir müssen sofort zurück nachAtlantis. In Atlantis angekommen,herrschte eine riesige Unordnung imHaus. Wir rannten sofort in die Grotte.Die drei Monde waren weg. Dafür schienein heller Roter Mond in der Grotte. MitDonner und Blitz erscheinte eine Gestaltan der Wand.Er sprach zu uns. Er lachte uns aus, dasswir auf eine Alte Sage herein gefallensind. Es Existierten nie drei Götter. Sondernvor langer Zeit wurde er, der böseGott in drei Teile geteilt und in drei Mumienverbannt. Wir befreiten ihn ausden Mumien. Ein fataler Fehler!Wir müssen ihn besiegen. Am Montagspinnte unsere Küche. Sie vertauschtendie Mahlzeiten und es gab das Mittagessenzum Frühstück. Die Leiter benahmensich komisch. Sie hatten sich komischgekleidet und waren völlig durchgeknallt.Auch alle Messer und Gabeln waren verschwunden.Es gab für den Rest derWoche nur noch Löffel zum Essen.Wir mussten die Macht des BösenGottes besiegen. Es gab drei Kruxe, welchewir zerstören mussten. Mit jedemKrux, viel ein Fluch ab. Die Leiter wurdenwieder normal etc.Am Ende haben wir alle Kruxe zerstörtund konnten den bösen Gott wieder indie Mumien verbannen.Wir feierten ein riesiges Fest mit Feuerwerk.Wir kehrten ohne die Götter wiedernach Hause, dafür hatten wir ein unglaublichesAbenteuer hinter uns.An dieser Stelle danken wir allen Eltern,welche das Gepäck der Kinder transportierthaben.Wir danken für euren Einsatz und dasVertrauen der Eltern.Auch ein riesiges Dankeschön an unsereKüche. Ihr wart Spitze!jan%Sale16


Man munkelt dass…… mer quer im Bett schloft… ehr alles Schlabis send… Samuel + Melissa =


Feindliche Leuchtfeuer erhellten dieNacht und uns war bewusst, dass wirnicht mehr alleine waren. Am folgendenTag begannen wir uns gegen einen drohendenKrieg zu rüsten. Denn immermehr Späher, die offensichtlich den sonstfriedlichen Ostindianer angehörten, wurdengesichtet. So mischten wir uns unsereeigene Kriegsbemalung,basteltenKriegstrommeln,übten uns im Nahkampfund spanntenPfeil und Bogen.Der grosseLehrmeister der Bogenschützen, der fürGerechtigkeit kämpfende und durch dieWälder streifende Onkel Titus gab unsNachhilfe in der fast vergessenen Kriegstechnik,die wir über all die friedlichenJahre zuvor kaum beanspruchten. Bärenund Dachsen erlegten wir en masse. DieOstindianer konnten also kommen, wennsie wollten. Am Abend wurde vom TribunalVanridammsyl dann auch bereits zumersten Mal Anklage erhoben. Offenbarwussten sich einige Schlingel noch nicht« Feindliche Leuchtfeuer erhelltendie Nacht und uns war bewusst,dass wir nicht mehr alleinewaren. »an die von uns erlassenen Regeln zu halten.Doch auch die Kompetenzen derLeiter wurden in Frage gestellt, so dassdiese mit einem sofortigen Abbruch desLagers drohten, falls die Klage nicht zurückgezogenwürde. Ein Machtspruch dersass. Fortan war das friedliche Leben inunserem Dorf gewährleistet. Die beobachtendenAugender ostindianischenSpäher kamen überdie Nacht immer näher.Ein Angriff standoffenbar kurz bevor.Da sich im Stamm desVanridammsyl drei Fäpas um die Machtstritten, mussten wir uns zuerst vereinen,damit die Hierarchien im Krieg auch klarverteilt waren. Mit reichlich Farbe undverschiedenen „Waffen“ wurden die anderenFäpas bekleckert. Nachdem wirunsere stammführende Fäpa erkorenhatten, hörten wir auch schon die Kriegstrommelnder Ostindianer. Jedes Fäpahatte die Aufgabe einen der drei Zugang-Canyons zu unserem Tipidorf zu verteidigen.AURORA — APOLLO — BUPFI — MAPFI19


Unsere liebenswerte Küche hing da, gelyncht.Ihre Körper hingen da, als hätteVanridammsyl bereits alles Leben ausihnen geblasen. Wir stellten uns denUnbekannten und erfuhren, dass sie sich„Cowboys“ nannten.« unsere(nahrungsbedingte) Existenzwar für eine längereZeit gesichert »Sie hätten bereits die Ostindianer in dieFlucht geschlagen, nun sollten auch wirihnen weichen, auch wenn wir früheroder später ausgerottet würden. DieSiegesfreude vom Vorabend wandeltesich in eine unglaubliche Wut und mitallem möglichen schlugen wir die Cowboysin die Flucht. Die überfordertenCowboys kamen mit dem für sie unbekanntenGelände nicht zurecht. Promptlandeten vier von ihnen in unseren Fallen.Da wir etwas mehr über die neueBedrohung in Erfahrungbringen wolltenund ohnehineine neue Küchebenötigten entschlossenwir uns,die vier Cowboysam Leben zu lassen. Ein wichtig zu scheinendesDokument, das ein Cowboy währendder Schlacht verloren hat, konntenoder wollten sie uns aber nicht entschlüsseln.Schnell stellte sich heraus,dass sie über Kochkünste verfügten, vondenen wir nicht zu träumen wagten. Siewaren froh noch zu leben, wir warenfroh wieder verköstigt zu werden: Win-Win Situation. Schon bald gingen unsaber die Vorräte aus, da die Neulingeunserer Agrarwirtschaft nicht vertrautwaren. Wir mussten also Geld auftreiben,damit unsere neue Küche von denCowboys Nahrungsmittel beziehen konnten.Wir machten uns auf die Suche nachden Cowboys und trafen bereits in umgehenderNähe eine neu errichteteBank. Wir kidnappten kurzerhand dieFrau des Direktors, die sich stolz als die„Miss Prärie“ ausgab. Für ne schöneStange Geld kaufte der Direktor seinePrinzessin frei und unsere(nahrungsbedingte) Existenz war für einelängere Zeit gesichert. Da sich unserevier gefangenen Köche für unsere Kulturzu interessieren begannen, entschlossenwir sie für einmal zu bekochen. DieFäpas gaben ihr Bestes und zaubertenfeine indianische Spezialitäten auf dieTeller. Mit vollen Bäuchen legten wir unsschlafen…03:01 Uhr, der Tag begann. Wir wurdenmit ohrenbetäubendemLärm und Geschreigeweckt. Aufihrem allnächtlichenToilettengang hatteChili eine abgehackteHand eines Cowboysgefunden, die er wohlwährend der legendären Schlacht in derNacht zuvor verloren haben muss. Aufder Hand befand sich ein eintätowierterEntschlüsselungscode, mit dem wir dengefundenen Brief der Cowboys entschlüsselnkonnten. Im Brief stand nichtviel Erfreuliches. „Die Cowboys hätten imInteresse von ganz Europa die Aufgabeden amerikanischen Kontinent zu erobernund alle Feinde zu vernichten.“Mithilfe des Schlüssels konnten wirebenfalls den Standort der Cowboys ausfindigmachen. Mit der Küche als Geiselnkonnten die Cowboys uns nicht viel antun.21


22Deshalb packten wir unsere sieben Sachenund machten uns auf, um uns einBild über die Stärke unseres Gegners zuverschaffen. Die ganze Nacht hatte esStrömen geregnet und alles war„pflotschnass“. Mit Mühe und im Halbschlaffassten wir unseren Lunch und wirmachten uns auf den Weg Richtung Einsiedelnmit Bogen über den hiesigenBerg Raten. Da wir so extrem hoch waren,hatten wir eine fabulöse Aussichtund wir sahen einen der romantischstenSonnenaufgänge der Geschichte. DiesenSonnenaufgang mussten wir natürlichbegrüssen, mit einem guten alten Sonnengruss(Yänu’s Yoga Lesson). Guter Dingewanderten wir weiter und redetenüber die Problemen dieser Welt und wiewir die Cowboys wohl besiegen könnten.Wir machten gelegentlich ein paar Pausenmit kurzen Powernap’s. Nach gefühlten13 Stunden erreichten wir mit Mühund Not das Fort der Cowboys in Einsiedeln.Da diese unsere grössten Feindewaren, mussten wir die Stadt erkunden.Um ihre Stärke sehen zu können, musstenwir ihre riesen Bauten fotografierenum diese Fotografien in unserem fotografischenGedächtnis fotografisch zuspeichern und später fotografisch wiederzugeben.Nach getaner Arbeit, gab esdie legendären HotDog’s des Easydors’sund seinen Anhängern. Wir lernten denersten national anerkannten Parkwartder Schweiz kennen, wie er uns mit Stolzerklärte. Mit der Postkutsche reisten wirnach Samstagern an den Hüttnersee.Dort mussten wir den Schnürügürügöngöngpacken und mit ihm ein bisschenFreund spielen. Dort gelang uns leiderGottes noch ein kleines Unglück und wirversenkten den Steg, der auf den Seehinaus führte. Nach gefühlten 10 Stundenschlichen wir uns, wie es Indianer somachen, unbemerkt aus der Badi. Endlichgab es eine Verstärkung. Das Essenwurde extra aus der Türkei eingeflogen.Es gab nämlich Dönerbox. Ein paar Tagevorher hatte leider ein HuhnSchnürügürügöngöngs geliebtes Rezeptfür den Zaubertrank gegessen undes lag nun an uns herauszufinden welchesHuhn dies war. Mit letzter Kraft undim Klang der zirpenden Stromleitung,konnten wir auch diese Aufgaben ohneProbleme lösen. Jetzt ging es an die letzteEtappe des unendlich langen Tages.Wir machten uns auf den Weg zurück indie Canyon Schlucht. Nach gefühlten 22Stunden kamen wir endlich an und wirgingen alle todmüde schlafen. (Zu kleinenAnmerkung: dieser Tag dauertenicht gefühlte 45 Stunden sondern lediglichgelebte 24 Stunden)Top ausgeschlafen standen wir auf. Wiralle merkten, irgendetwas stimmte mitder Luft nicht. Es lag nämlich Liebe darin.


Um den Tag mit viel Freude zu beginnen,gab es ein paar wilde Fahrten auf derCanyon-Wasserrutsche. Um unsere„Lagerpönggt“ zu erhöhen gab es einpaar Games, mit dem wir dies tun konnten.Um ein paar Beispiele zu nennen,gab es ein Blache-Volley oder ein Wer-kann-die-längste-Kette-aus-allen-Kleidern-am-Körper« Alle bekamen einen Schluck-Game. Am Vortagmussten wir dasZaubertrankrezeptvom Huhn retten.Da wir dieses Rezeptnun hatten,taten wir uns auch gleich daran diesenzu brauen. Alle bekamen einen Schluckab und wir merkten dass er wirklich Zauberkräftebesass. Wir drehten völligdurch und wurden extrem Crazy. Umdiese Crazyness zu bändigen musstenwir ein bisschen Luft schnuppern wieoben angesprochen. Die sogenannteLiebes-Luft (Love-Game). Wir machtenein paar „Gschpörschmigames“ um unsereEnergie zu bändigen. Die grossenAbstauber des Abends waren Till undSina. Sie gewannen ein Candle Light Dinner.Alle Päärchen konnten abends nochdie einen oder anderen Zärtlichkeiten(oder Tätlichkeiten?) miteinander austauschenund gingen mit Schmetterlingenim Bauch schlafen. Die Pio’s musstenaber noch ein paar weitere Stundenwach sein, um mit den Göttern in Kontakttreten zu können und ihre Botschaftenzu erhalten. Sie forderten einenGabentempel, den wir zu ihrer Gunst zuopfern hätten. Keine leichte Aufgabe, dadie Ansprüche der Götter stets gestiegensind.ab und wir merkten dass erwirklich Zauberkräfte besass. »Top ausgeschlafen bestritten wir denChnöpflimorgen. Das auch Indianer irgendwannNachwuchs bekommen würden,war ja jedem klar. „Nicht vergessen,am Vortag wurde heiss geflirtet“. DiesenNachwuchs brüteten die Indianerkinderin einem lustigen Game der OFG’s aus.Den Nachmittag verbrachten die Bupfi’sund Mapfi’s getrennt.Die Bupfiverbrachte ein paarStunden daran ihreBräune auf den neustenStand zu bringen,in dem sie Magicspielten oder eine Runde auf Traumreisengingen. Die Mapfi besuchte hingegeneine Käsefabrik von der sie alle hellbegeistertwieder zurückkamen. Am Abendgab es dann das zweite Sportturnier, daswie immer die Leiter klar gewannen. Inder Nacht auf Samstag gab es die ersteTaufe, die alle mit Bravour meisterten.Der grosse Tag vor dem Besucheransturm.Die Wölfleiter wurden extra ausLucerne Down Town eingeflogen, um mituns zu kriegen. Denn vor kurzem wurdedie heilige Friedenspfeife gestohlen unddazu wurde extra der mächtige Klappstuhl(Kriegsbeil) ausgegraben. Es gabeine gigantisch fabulöse Farbschlacht inder kein Zentimeter der Kleidung verschontwurde. Plötzlich kamen die Stammesältestenauf den Platz gerannt underklären uns, dass die Friedenspfeifenicht gestohlen wurde, sondern lediglichauf dem Morgenspaziergang verlorengegangen sein musste. Somit wurde allesgeklärt und wir rauchten alle friedlich ander Friedenspfeife.23


24Da ein paar von uns vergiftet wurdenmussten wir möglichst schnell ein Gegenmittelbrauen. Alle machten sichschleunigst auf die Suche nach Zutaten,die der Schamane zum Gegenmittelbraute. Er war überglücklich und schreitewie wild um sich. Die vergifteten probiertendas Gegenmittel und alle wurdenwieder gesund. Und so gingen alle beruhigtschlafen.Da nun der grosse Besuchstag anstandmussten wir natürlich den Lagerplatzzum glänzen bringen. Wir bereitetenalles vor und die Küche briet, dämpfte,kochte, und dünstete viele tolle Gerichte.Mehr gibt es zum Besuchstag eigentlichnichts zu sagen. Am Nachmittagmachten sich die Fähnli und Patteren aufum ein bisschen die Zivilisation zu bestaunen(2 Täger). Diese bekamen alleein Rübli mit auf den Weg, dass sie tauschenmussten, um den ertauschtenGegenstand den Göttern zu opfern. Geplantwar auch eine Crazy Challenge diejede Gruppe durchführen musste.Auf dem 2 Täger passierte so einiges: Einpaar machten einen Ringe Marathon,andere schauten romantische Sonnenuntergänge.Wieder andere hatten den„Pläsche“ sich in Brunnen zu setzen oderdie Bussard Arena einzuweihen. Es wurdenaber auch Weihnachtsbräten verspiesenoder Yoga Stunden verschenkt.Am Dienstag kamen wir alle zurück inden Canyon und wir präsentierten unsgegenseitig die Opfergaben und erzähltenvon unseren erlebten Geschichten.Vor dem Abendessen, gab es das dritteund letzte Sportturnier. Das natürlichwieder klar die Leiter gewannen. Überdie vergangenen zwei Tagen hatten wirvöllig vergessen unseren Nachwuchs zuernähren. Dazu mussten wir Land kaufenund auf diesem eine Pyromania-Anlagebauen. Mit viel Geschick Zockten wir imCasino, und so konnten wir Land kaufen.Zum Schluss zündeten wir alle die Pyromania-Anlagean. Da wir jetzt aber nochnichts bepflanzen konnten, gingen wirschlafen damit die Felder sich erholenkonnten.Plötzlich wurden wir in der Nacht voneinem Lauten knall geweckt. Denn dergrosse Vulkan war ausgebrochen. Möglichstschnell mussten wir eine Mauerum den Vulkan bauen um zu verhindern,dass unsere Felder zerstört wurden.Aber es war unmöglich. Die Mauer konntenwir bauen, aber die Felder wurdenalle zerstört. Schlecht gelaunt gingen wirwieder ins Bett. Am nächsten Morgen,dann die böse aber auch positive Überraschung.Da der Vulkan alle Lebensmittelvorrätezerstört hatte und nicht nur wir,sondern auch die Europäer geschwächtwaren, war dies eine gute Gelegenheitsie zu attackieren. Mit einem knurrendenMagen, aber ausgerüstet mit hippenIndianer-Säckli machten wir uns auf, umunsere Verbündeten zusammen zu ziehen.In verschiedenen Tipidörfern lehrtenwir sie, sich zu verteidigen oder zukämpfen, wir zeigten ihnen aber auchunsere Geografischen Kenntnissen undwie diese im Kampf zu gebrauchen waren.Top vorbereitet auf den grossenKampf kamen wir alle auf den Platz zurück.Am Abend wurde noch um dieGunst der Götter geworben.


Wir verbrannten die Opfergaben die wirauf dem 2 Täger besorgt hatten. So verkrochenwir uns mit einer grossen PortionHoffnung in unsere Schlafsäcke undverfluchten die Cowboys auf ihren baldigenUntergang.Als wir aufstanden fühlten wir uns prächtig.Die geopferten Gaben schienen dieGötter zu beglücken. Der Zeit für einenGegenangriff war gekommen. Auch dieSonne schien am Kampf teilnehmen zuwollen und verwandelte die Prärie ineinen Glutofen. Definitiv ein Vorteil füruns, da sich die Bleichgesichter entwederdie Haut verbrannten oder den heissenTemperaturen nicht standhielten.Wir schnappten Pfeil und Bogen undmachten uns auf, um die Cowboys gegenOsten ans Meer zu treiben. Um denKampf zu finanzieren, gruben unsereindianischen Ingenieure immer tiefer inden Stollen hinein, bis sie auf funkelndeEdelsteine trafen. Diese verkauften wirdann westlichen Händlern, die uns mitNahrung und Waffen eindeckten. DieEdelsteine nützten den Cowboys imKrieg gegen uns Indianer relativ wenig.Deshalb versuchten die Cowboys auchden Edelsteintransport zu unterbinden.Dies taten sie, indem sie einen müdenSheriff namens Panda in das betroffeneGebiet schickten. Dieser verbrachte 90 %seiner Zeit mit Schlafen und Essen. Währendder restlichen Zeit kontrollierte errelativ erfolglos unsere indianischenSchmuggler. Unsere Kämpfer drangenimmer weiter nach Osten vor. Durchheimtückische Attacken der Cowboyswurden wir aber immer wieder zurückgeworfen.Glücklicherweise fiel niemandin das schwarze Loch, was wäre blosspassiert? Als wir dann das östliche Meererblickten wussten wir, dass wir nichtmehr weit davon entfernt waren dieCowboys endgültig zu vertreiben.Mit der Kraft Vanridammsyl’s in uns,bliesen wir zum Sturm auf das letzte Fortder Cowboys. Es sollte eine verlustreicheSchlacht werden. Im umliegenden Gebietdes Forts hatten sich die letztenCowboys gesammelt, ein beachtlicherHaufen.25


26« Unter dem Schutz von Vanridammsylkonnten wir bisheute ein friedliches Lebenführen. »Wir entschieden das Fort von drei Seitenher anzugreifen. Das Fäpa, dass als erstesdas Fort erklommen haben sollte,möge auf ewige Zeit verehrt werden.Motivation genug, um die letzten Cowboyswegzufegen. Zu leicht sollte es abernicht werden. Je mehr wir uns dem Fortnäherten, des härter wurden die Gefechte.Der tapfere Krieger Titeuf trat im Gefechtauf eine goldene Erbse und wurdedadurch kampfesunfähig. Ein harterSchlag. Zudem kam dazu, dass kurz vordem Ziel die Fäpasbegannen sich gegenseitigauszutricksen,indem siefeindliche Batailloneauf andereFäpas hetzten umselber schnellerans Ziel zu gelangen.Und auch dieGötter, die nun immer höhere Ansprüchestellten, waren nicht mehr in famoserLaune. Die einten wurden grantig,einer sogar „fochtüfuusweld“. Fleissigbauten wir Tempel und kleine Paläste fürunsere Götter und bald schon waren siewieder „tschöuig“. So vermochte sichunsere Tapferkeit und Kampfeslustschlussendlich durchzusetzen. Selbst Ictiskämpfte mit einem verbrannten Hinterntapfer gegen die Bleichgesichter. Als wirvor den Mauern des Forts standen,hatten wir eine zündende Idee. Wir befestigtenRosshaar an unsere Pfeilspitzen,tränkten diese im Feuerwasser, entzündetensie und schossen damit auf diemächtigen Holzwälle des Forts. Angefachtdurch die Winde, die Vanridammsylvom Himmel blies, verwandeltesich das Fort in ein Flammenmeer.Nur noch eine Handvoll Cowboys konntesich auf ein Schiff retten und segelte zügiggegen Osten. Zu langsam aber fürunsere Meisterschützten, die auch dasSchiff mit brennenden Pfeilen beschossen.Mit lautem Getöse und Gezischeversanken die letzten Cowboys im Ozean,welch eine Freude. Wir zogen vondannen und verbreiteten die Nachrichtim ganzen Lande. Zurück im Paducah-Canyon bereiteten wir die Feierlichkeitenvor, an denenauch das Kriegsbeilvergraben werdensollte, hoffentlich fürimmer. Nach einerkurzen aber intensivenNacht machtenwir uns daran unserExil-Tipidorf abzubauen.So sehr wir unsauf unsere Heimat freuten, so weh tates, unsere idyllische Oase zu verlassen.Die Postkutschen, die wir von den vertriebenenCowboys übernahmen, brachtenuns sicher auf die Mazatzal-Hochebene zurück. So endete der letzteKrieg für den Stamm des Vanridammsyl.Unter dem Schutz von Vanridammsylkonnten wir bis heute ein friedlichesLeben führen. Es hat viiiieeel Spass gemacht!Hough!Timo % Sero undLinus % Fame


ENERGY! Mer i sandwichläde nor banane chanchaufe D V-Zug cool esch S lager asi esch Rönnnnnniganiganiga Es d simone gärn met poppene triibt De coach för gueti stemmig sorgt De n-buur en huso esch aber 2 höbschitöchtere hed Du domme hond Nndddddrea – kartongg Mer voll hipster send Mer gärn badis zerstöred Es de party-diktator oft guet gmeint hed En rechtig faire herte jass, das bruuchsch D pios ned gärn fraueförz hend Im Vanridammsyl sine name scho nocool esch Kei mönsch uf dere wält weiss das Es uf dommi froge au dommi antworteged Alli froge domm send Mer emmer guet wätter idreid hend imdoodle Gwössi gärn i polizeiautos metfahred De thierry es weichei esch 15erle sech bewährt De Bobo regiert Das d vera d hose ned chan alegge Wo esch d migros? Deeeet esch dmigros Touchdown Baumstamm Das de äändi en geile siech esch Das de morris en teppich hedMan munkelt, dass… Tasche, rosche, sposche, küsche ... Gwössi besser ehri eggzähn wörded sueche Das de S.H. us O. ned chan charte läse Zo gwösse ziite nackti gstalte öbere platzfletzed Mer hend die ganz nacht döregmacht Im Birbo sine volley aschlag brutal krassesch Das mer de Kantonalbank sött vord hötteschisse Es en FKK nomitag ghä hed Powernap Das d leiter onbesiegbar send Das männer besser chönd ordnig macheas fraue Flättere verteilt wärded bes es blüetet Das mobbing erscht nochemne halbejohr esch Das d leiter MPG send Es in der nacht einmal blitzte, aber nichtdonnerte Das d mapfi gärn chääsfabreke ahluegt. D isa gar nüt tscheggt, ehri muetter aberscho De linus i niemerdem trout Mer scho chli cooler als d jubla send D Isa lascchtwäge liebt27


ghost busters auf dem sonnenbergMAPFIWir kamen an eben diesem Samstagzusammen, da wir erfahren hatten, dassalle Geister der GhostRiderAchterbahnSonnenberg entflohen waren. Das heisstdie Gespenstlein trieben ihr Unwesen inganz Kriens. Unsere Mission war es also,alle diese Geister wieder einzufangen.Nach getaner Mission erfreuten wir unseiner superleckeren Kürbissuppe. Demromantischen Sonnenuntergang entgegenwanderten wir zurück nach Kriens.Um den Tatsachenbestand zu prüfenmachten wir gleich zu Beginn eine Fahrtmit eben diesem GhostRiderAchterbahn– und tatsächlich war dieser Trip wedergruselig noch schreckenserregend. Wirfühlte uns in unserer Vermutung bewiesenund machten uns auf den Weg dieGeister einzufangen um sie zur Geister« Wir fanden einige Geisterkonzentriert an einem Baumhängen »bahn zurückzubringen. Diese waren sehrungeschickt und verloren einander zumTeil schon auf der Flucht. Diese nahmenwir mit und folgten so der Geisterspur.Unterwegs machten wir einige Spiele umdie Geister davon zu überzeugen mit unsmitzukommen. Plötzlich verlor sich unsereSpur und wir fanden einige Geisterkonzentriert an einem Baum hängen.Hier hatten wir die Chance die restlichenGespenstlein einzufangen, indem wir sievom Baum herunterschossen, sie einfingenund sie vorübergehend in ein selbstgebautesGefängnis steckten.28


efördern durften. Wir brachten kurz inErfahrung wie lange es noch zu dennächsten olympischen Sommerspielendauert und probten auch das kalte Wasserdes Genfersees. Resultat: Negativ.Wer dachte, dass das Übel seinen Ursprungim Welschland hatte, lag alsofalsch. Da es bereits langsam ein dunkelte,blieb uns nur noch eine Möglichkeitübrig. Die Fahrt in die Hölle des TeufelsBären: Bern! Bei Dunkelheit und Nebelkamen wir an. Unauffällig verschafftenwir uns auf der Grossen Schanze einenEindruck über die Stadt und das weitereVorgehen. Nach einer turbulenten Liftfahrtmarschierten wir Richtung Bärengraben.Standen etwa die haarigen BernerBären hinter dem Vorfall? Leiderwaren die Bären zur späten Stunde garnicht mehr auf den Beinen, so dass wirkaum Neuigkeiten in Erfahrung bringenkonnten. Was nun? Beim Herr Bundespräsidentan die Tür klopfen? Warumnicht? Je näher wir uns dem Bundeshausnäherten, desto dichter wurden dieMenschenschaaren, so dass wir nur mitMüh und Not auf den völlig überfülltenBundesplatz vordringen konnten. Dortangekommen spielte sich ein wahresSpektakel ab. Helvetia, die Wächterindes Bundeshauses lud zum Theater ein.Ihr Uhrmacher war verschwunden unddie Zeit blieb still. Helvetia weinte inStrömen. Die Ströme flossen das Bundeshaushinunter und setzten den ganzenBundesplatz unter Wasser. Die Geschichtenahm doch noch ein Happy Endund Helvetia stand schlussendlich wiederglücklich auf dem Giebel des Bundeshauses.Alle waren glücklich bis auf die Piosder Pfadi Kriens. Wir entnahmen demWasser, das Helvetia ausgeheult hatte,eine Probe. Und prompt verfärbte sichdas Wasser nach Zugabe des Indikatorsin eine gelbe Brühe. Ein kurzer Blick aufdie Skala des Indikators zeigte ein erschreckendesResultat: Lebensgefahr füralle, die mit dem Wasser in Kontakt kamen.Wir traten nun die endgültigeHeimreise nach Luzern an und plantendabei unser weiteres Vorgehen. Washatte es mit den Tränen der Helvetia aufsich? Wer steckt dahinter? Wir wissen esnicht. Aber dass wir alle in Gefahr sind,das ist die Realität.Sonne, Schnee, Kälte, herrliche Zugfahrten,drei Landesprachen, Italien, Globikasettli,Zugreservationen und ein Lichtspektakel.Was wir nicht alles erlebendurften.Wir freuen uns auf weiter tolle Events!Linus % Fame31


luzern—locarno - domodossola—lausanne—bern32


PIOS33


udapest-kulturreiseROVERDie Rotte Jungmmanschaft beschlosssich für die tolle Arbeit im Jahr 2013zu belohnen, dafür wollten wir einlängeres Wochenende in Budapestverbringen. Da wir die bemerkenswertesteRotte sind, konnten wir uns aufdas Wochenende über den 1. Novembereinigen, und es hat tatsächlichallen gepasst.« Budapest zeichnet sich aberauch durch die atraktiven undgünstigen Feier-Möglichkeiten aus,von denen die Jungmannschaftnicht abgeneigt war. »Wir traffen uns zur späten Stunde amZürcher Hauptbahnhof um mit demNachtzug von Zürich über Wien nachBudapest zu gelangen. Gleich zu Beginnbemerkten wir, dass Zürich keineschöne Stadt ist, denn eine Dose(Calanda!!) Bier kostet hier 7 Fr (zummitnehmen).äusserst froh, mit Vital die Fleischplattegeteilt zu haben, denn ansonstenwäre es für Ihn peinlich geworden.Budapest zeichnet sich aber auchdurch die atraktiven und günstigenFeier-Möglichkeiten aus, von denendie Jungmannschaft nicht abgeneigtwar. So mussten wir am Sonntag vorder Abreise die berühmten Termenvon Budapest besuchen, damit unsunsere Familienmitglieder, Chefs oderWG-Genossen am Montag überhauptwieder erkennen würden.Nach einer weiteren Nacht im luxuriösenSchlafzug sind wir dann wieder inZürich angekommen.Nochmals danke für die geile Reise,wir sind die besten!! Tobi % Rambo34Nach einer kurzen Nacht bei welchermehr oder weniger gut geschlafenwurde, kamen wir in Budapest an. Wirwaren bereits zu Beginn von dieserStadt begeistert. In Budapest gibt esvermutlich keine Vegetarier, denn dieKüche ist vor allem für Fleisch-Liebhaber ausgelegt. So assen einigevon uns zuerst eine Fleischplatte (fürzwei Personen, reicht aber locker fürvier) Der Autor dieses Beitrags war


Distanzen messen, knifflige Fragen zur Seilkunde beantworten, Kartensignaturenzeichnen, zahlreiche Knoten richtig anwenden, Begriffeder Kartenkunde erklären, Fragen zum schweizerischen Koordinatensystembeantworten, einen Kartenausschnitt beschreiben, Koordinatenlesen...das alles und noch vieles mehr.Absolut kein Problem für:Jasmin Stemmler % Tinkerbell,gratulation!Lisa Sidler % Anduna,Carlo Tschopp % Indy,Jannic Oostenbrug % Determinato,Morris Emmenegger % Birbo,Thierry Emmenegger % Titeuf,und Timo Hess % SeroWir sind stolz auf euch!Die Pfadi Kriens gratuliert euch ganz herzlich zum bestandenenAufnahmetest und wünscht euch schon jetzt unvergesslicheLeiterkurse!(Die Totemredaktion freut sich bereits auf die Nach-Leiterkurs-Interviews miteuch :)).37


pfAgendaPfadisilvester für alleLeiter31. Dezember—1.Januar38


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Impressu mTotem—Pfadizeitung derAbteilung St. Gallus Kriens Ausgabe 03/2013Auflage 375Erscheint 3 mal jährlichRedaktion Laura Saputelli, Milena Rast, Fabian Bucher Adressänderungentotem@pfadi-kriens.ch;Pfadi Kriens, Laura Saputelli, Sonnefeld 37, 6012 ObernauInserate totem@pfadi-kriens.chDruck Brunner AG, Druck und Medien

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