Tennisverband Schleswig-Holstein

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Tennisverband Schleswig-Holstein

TENNIS

10I09

AUSGABE 18

live online

Offizielles Verbandsorgan

des Tennisverbandes Schleswig-Holstein

Profis:

Julia Görges

Julia Görges ist in Bad Oldesloe aufgewachsen

und lernte beim dortigen THC den Umgang

mit Schläger und Ball. Nach ihrem Schulabschluss

machte sie sich auf, die Welt der Profispielerinnen

zu erobern und tut dies erfolgreich

mit stetigem Aufwärtstrend. Seite 3

Foto: www.julia-görges.de

Tag des Sports

LSV-Präsident Dr. Ekkehard Wienholtz zog für

den „Tag des Sports“ nach acht Programm-

Stunden zufrieden Bilanz: „Der Tag des Sports

war wieder generationenübergreifend, wir

freuen uns über den guten Zuspruch.“ Und

dabei war auch wieder der Tennisverband mit

dem Angebot, „auf der Straße“ am Tennis zu

schnuppern. Seite 15

Schleswig-

Holstein

Team 2009

Es war der Tennis-Hattrick

des Jahres, dass die Landesauswahl

des Tennisverbandes

Schleswig-Holstein

mit Torben Beltz, Sebastian

Schulz, Matthias Kolbe, Julian

Reister, Tobias Kamke,

Jan Greve, Maik Schürbesmann,

Verbandssportwart

Ali Landt (oben v. li.) und

den Damen Julia Paetow,

Mara Nowak Mona Barthel

und Lydia Steinbach (unten

v. li.) zum dritten Mal in Folge

die Deutschen Meisterschaft

der Verbandsmannschaften

gewann. Seite 5

THC Ahrensburg

Etliche Tennisvereinigungen des Landes haben

sich Schultennisprojekte auf ihre Fahnen geschrieben

und betreiben mit ihren Trainern

erfolgreich Tennis in benachbarten Schulen.

So auch der THC Ahrensburg, der sich seit

Jahren in der Aalfangschule präsentiert und

bei den Mädchen und Jungen die Begeisterung

für den Tennissport weckt. Seite 18

Foto: CBS


Liebe Leserinnen,

liebe Leser,

in der letzten Drucksache von TENNIS live haben wir Ihnen angekündigt, dass

TENNIS live online die Drucksache in Zukunft ersetzen und in einem neuen Gewand

erscheinen wird. Das neue Kleid bezieht sich nicht nur auf das Erscheinungsbild.

Weil wir jetzt ausschließlich auf diesem Wege über die Ereignisse im schleswigholsteinischen

Tennis und auch darüber hinaus in Wort und Bild berichten werden,

erscheint TENNIS live in etwa vierzehntägigem Rhythmus natürlich sehr viel ausführlicher

in einer vorzeigbaren Qualität, die auch ausgedruckt in ihrem Clubhaus

ein gutes Bild machen könnte. Darüber hinaus werden wir Sie in naher Zukunft

auch per E-Mail in einem Newsletter auf die Themen von TENNIS live online und

wichtige Neuigkeiten unserer Internetseite www.tennis.sh hinweisen.

Während wir uns in Schleswig-Holstein so langsam auf die Hallensaison einrichten

und vorbereiten und einen vorwiegend schönen und erfolgreichen Sommer Revue

passieren lassen, brodelt es im Deutschen Tennis Bund (DTB). Acht der insgesamt

18 Landesverbände fordern einen Rücktritt des DTB-Präsidiums mit Dr. Georg von

Waldenfels an der Spitze und die Gründung einer „Task Force“ angeregt, die „die

den DTB retten soll“. Das von mir zu kommentieren, wäre mehr als fahrlässig. Alle

Informationen hat man nur der Presse entnehmen können, die ausschließlich die

Meinung der „Rebellen“ veröffentlicht. Der DTB-Präsident hat in einem Rundbrief

an die Verbandspresseorgane lediglich mitgeteilt, dass er keinen Kommentar abgebe

und interne Meinungsverschiedenheiten nicht öffentlich austragen werde. Allerdings

hat er von „falschen verbreiteten Behauptungen“ gesprochen.

Mir gestatten Sie insoweit eine Bemerkung, als ich bisher nicht erkennen konnte,

was sich an den Tatsachen seit der Wiederwahl des DTB-Präsidiums für drei Jahre

im November letzten Jahres geändert haben soll. Die kommende DTB-Mitgliederversammlung

im November in Warnemünde wird vielleicht Aufklärung bringen, der

Präsident des Tennisverbandes Schleswig-Holstein, der Plöner Rechtsanwalt Wolfgang

Raudszus, wird sich auch erst zu gegebenen Zeit zur Sache öffentlich äußern.

Einstweilen wünsche ich Ihnen - wie auch der DTB-Präsident in seinem Rundbrief

- für den Start in die Hallensaison alles Gute und viel Erfolg.

Ihre

Guda Baldus

Referat Öffentlichkeitsarbeit im TV Schleswig-Holstein

Redaktion:

Guda Baldus (Referat Öffentlichkeitsarbeit TV SH)

Julia Chiandone (Grafik)

Für unverlangt eingesandte Manuskripte, Fotos und Illustrationen wird keine Haftung übernommen. Alle Abbildungen

und Beiträge sind urheberrechtlich geschützt. Abdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des

Herausgebers.

2

02. 10. 09

INHALT

Editoral Seite 2

Kurzinfos Seite 3

- Julia Goerges

- Julian Reister und

Tobias Kamke

- Bernd und

Michael Karbacher/

ProAm Charity

- Mona Barthel

- Angelique Kerber

- Marlen Hacke

- Roger Federer

Große Spiele Seite 5

Turniere Seite 7

- Future Challenge Wahlstedt

- Bezirksmeisterschaften Ost

- Orion Cup Flensburger TC

- Lübecker Stadtmeisterschaften

- Tigerenten-Turnier

Henstedt-Ulzburg

- Phönix Junior Open

- Rauter Cup TG Düsterbbrook

- sky cup junior Wankendorf

Jugend im Einsatz Seite 13

- LMM Jugend

- Verbands-Jüngsten-

Turnier Oldesloe

- Jugend trainiert für Olympia

Breitensport Seite 15

- Tag des Sports

- Hobbyrunde Bezirk West

Aus den Vereinen Seite 16

- TC Siek

- Schleswiger TC

- Trittauer TC

- TV Trappenkamp

- FC Voran Ohe

- TC Barsbüttel

- THC Ahrensburg

- TV Grundhof

- TC Prisdorf

- TSV Eggstedt

Impressum:

Herausgeber:

Tennisverband Schleswig-Holstein e.V.

Winterbeker Weg 49, 24114 Kiel

Telefon: (0431) 64 86 123

www.tennis.sh


Julia Görges beendet

erfolgreiche USA/Kanada-Serie

Nach fast vierwöchigem Aufenthalt flog Julia zurück

nach Deutschland. Fazit dieser langen Spielund

Trainingszeit war ein Halbfinale in New York

(Bronx) und ein WTA-Halbfinale in Quebec City.

Lohn der Mühe sind 210 Weltranglistenpunke

und ein Weltranglistenplatz um die 80. Dies wird

dann auch die bisher höchste Platzierung ihrer

Karriere werden. Das Finale in Quebec hat Julia

leider nicht erreicht. Sie verlor gegen Lucie Safaraova

hat mit 6:3 und 6:2 . Ins Halbfinale kam sie

mit Siegen über die Amerikanerin Lilia Osterloh,

die Kanadadierin Rebecca Marino und die Schwedin

Sofia Arvidsson. Julia Görges war bei dem mit

220.000 US-Dollar dotierten WTA-Turnier in Position

8 gesetzt.

Die Oldesloerin Julia Görges am Quebec River

„Wir sind dankbar für jeden Tropfen

Schweiß, der für die Kinder geflossen

ist und glücklich über Ihre großzügige

Unterstützung“, so Felicitas Hanne, Geschäftsführerin

des Kinderhaus Atem-

Reich, nach dem gelungenen Pro/Am

Charity Cup 2009 auf der Anlage des

MTTC Iphitos in München. 50.000 Euro

haben Profis und Amateure eingespielt,

die Frau Hanne und Prinzessin Beatrice

von Bayern, die die Schirmherrschaft für

das Kinderhaus AtemReich übernom-

KURZINFOS

Foto: www.julia-görges.de

Julian Reister und

Tobias Kamke on Tour

Gemeinsam bestritten Julian Reister und

Tobias Kamke Turniere im ehemaligen Jugoslawien. Julian Reister durfte sich

bei der Sandplatzveranstaltung der ATP Challenger Tour in Bosnien und Herzegowina

über einen erfolgreichen Auftritt freuen. Als Nummer sechs der

Setzliste schaffte der 23-Jährige mit Erfolgen über Jan Minar aus Tschechien,

Simon Stadler, Goran Tosic aus Mazedonien und den Tschechen Dusan Lojda

den Einzug in das Endspiel, wo die Siegesserie des Schleswig-Holsteiners dann

jedoch endete. Mit 4:6, 1:6 unterlag Reister dem topgesetzten Spanier Daniel

Gimeno-Traver, der in der Runde der letzten Vier bereits Tobias Kamke mit

6:2, 6:3 bezwungen hatte. Mit der Finalteilnahme beim Challenger-Turnier in

Banja Luka hat sich Julian Reister 3.600 Euro Preisgeld und 48 Weltranglistenpunkten

verdient, die ihm mit Position149 die Platzierung seiner Karriere

bescherten. Beim anschließenden Turnier in Trnava (Slvakia, 64.000,-- US

Dollar) kamen Julian Reister und Tobias Kamke in Runde 2 und trafen dann

aufeinander. Das Duell der Freunde gewinn dieses Mal Tobias in drei Sätzen.

Für ihn war aber im Viertelfinale Endstation gegen den gesetzten Ukrainer

Sergey Stakhovskys in drei Sätzen Endstation.

Stars und die Brüder Karbacher lassen Kinderaugen leuchten

men hat, voller Freude entgegen nehmen

konnten. In diesem Haus werden Kinder

betreut und gefördert, denen das normalste

im Leben nicht möglich ist: das

Atmen. Viele ehemalige Tennis-Profis und

engagierte Amateure haben am Pro/Am

Charity Cup, der insgesamt schon zum

sechsten Mal ausgespielt wurde, teilgenommen.

„Mit Tennis Kinder helfen“

lautet das Motto des Doppel-Turniers,

das vom ehemaligen Davis Cup-Sieger

Bernd Karbacher und seinem Bruder

Die Teilnehmer beim Pro/Am Charity Cup 2009 auf der Anlage des MTTC Iphitos in München

3

Michael organisiert wird. Schirmherrin

der Aktion war erneut die Stadtsparkasse

München, die mit vier Teams antrat.

Unter den Teilnehmern auch Bayerns

First Lady Karin Seehofer, die gekonnt

den Schläger schwang, und Harald Strötgen,

Vorstandsvorsitzender der Stadtsparkasse,

der es sich nicht nehmen lies

bei der gelungenen Abendveranstaltung

gleich auch noch die Fortsetzung seines

Engagements für das nächste Jahr anzukündigen.

Vom Pro/Am Charity Cup der

Gebrüder Karbacher profitierten bislang

unter anderem schon die Haunersche

Kinderklinik, die „KlinikClowns“

oder die Kinderonkologie im Klinikum

Schwabing – über 300.000 Euro sind

in den letzten sechs Jahren schon zusammen

gekommen. Turniersieger 2009

wurde das Team WSH–Deutsche Vermögenstreuhand

mit Dr. Christian Vinck als

Top-Spieler. Auf Platz zwei landete das

Team Juwelier Hilscher/Tag Heuer vor

Team Kerkhoff Consulting.


Post

widmet

Tennis-

Star eine

Briefmarke

Roger Federer bekommt eine eigene

Briefmarke. Die Österreichische Post

ehrt den überragenden Tennisspieler

der vergangenen Jahre mit einer eigenen

Sonderbriefmarke, die Anfang nächsten

Jahres herausgegeben wird. Die Auflage

wird 400.000 Stück betragen, entworfen

wird die Briefmarke von der renommierten

österreichischen Briefmarkenkünstlerin

Renate Gruber. Das Bild auf

der Briefmarke zeigt Roger Federer bei

seinem Grand-Slam-Sieg 2009 in Roland

Garros/Paris. Federer und seine Familie

suchten dieses Foto selbst aus.

Mona Barthels Sprung in der Weltrangliste

Die Neumünsteranerin Mona Barthel (TC Rot-Weiß Wahlstedt) ist beim ITF-Turnier

in Shrewsbury ins Halbfinale gekommen. Die 19-Jährige war als Ungesetzte

in das mit 75.000 US-Dollar dotierte Hartplatzturnier in England gestartet und

hatte gleich zum Hauptfeldstart für eine Riesenüberraschung gesorgt, indem sie die

topgesetzte Tschechin Lucie Hradecka aus dem Wettbewerb beförderte. Dem 6:4,

3:6, 6:3 gegen die Weltranglisten-61. aus Tschechien ließ Barthel einen Zweisatzsieg

gegen die Britin Jade Curtis folgen und zog anschließend mit einem 2:6, 6:1, 6:2-

Erfolg über Lina Stanciute aus Litauen in das Halbfinale ein. Dort musste sich die

Rechtshänderin Katie O-Brien aus Großbritannien mit 4:6, 2:6 beugen, durfte sich

aber anschließend über einen großen Sprung in der Weltrangliste freuen. Mona

Barthel verbesserte sich um 167 Plätze von Rang 525 auf Position 358.

Marlen Hacke vom TG A-Henstedt-

Ulzburg und Philipp Seifert vom TC

Großhesselohe sind die Gewinner der

beim 1. TC Hiltrup ausgetragenen Nachwuchsmeisterschaften

um den Sport-

Scholarships.com-Cup 2009. 131 Damen

und Herren aus ganz Deutschland hatten

sich für das offizielle U21-Ranglistenturnier

gemeldet. Im Vordergrund stand für

die Teilnehmer weniger das Preisgeld als

vielmehr die Empfehlung für ein Tennis-

Stipendium an einer Hochschule in den

USA. Das Tennisturnier bot den Rahmen

für die Sichtung durch sieben Trainer

US-amerikanischer Universitäten, die

während der Turniertage potentielle

Kandidaten für ihre College-Teams beobachteten.

Besonders empfehlen konnte

sich bei den Damen Marlen Hacke. Die

Nummer 17 der deutschen Juniorinnen-

Rangliste U18 gab auf dem Weg in das Finale

nur neun Spiele ab und sicherte sich

KURZINFOS

Angelique Kerber

überlegt, die Nation zu

wechseln

Die Kielerin Angelique Kerber zieht in

Betracht, demnächst für Polen aufzuschlagen.

Die Tochter polnischer Emigranten

hat eine Fed Cup-Nominierung

abgelehnt. "Die Entscheidung ist noch

nicht gefallen", versichert die Nummer

91 der aktuellen Weltrangliste im per-

Erfolgreiche Premiere des Sport-Scholarships.com-Cup

den Titel mit einem souveränen 6:1, 6:1-

Sieg gegen Margarete Pelster vom TC

Union Münster durch. Bei den Herren

war Philipp Seifert der Beste von insgesamt

87 Teilnehmern. Der 18-Jährige

war als Nummer sieben der Setzliste

Beim Sport-Scholarships.com-Cup (v. li.): Philipp Seifert, Marlen Hacke, Margarete

Pelster, Benedikt Eger

4

fekten polnisch gegenüber interia.

pl. Kerber hat sowohl die deutsche

als auch die polnische Staatsangehörigkeit.

Bisweilen spielte die 21-

Jährige für den deutschen Tennis

Bund. Doch mit Polen verbindet sie

viel. Ihr Großvater hat für seine Enkeltochter

in Puszczykowie in der

Nähe von Posen eine eigene Tennishalle

gebaut. Diese taufte der Opa

auf den Namen "Angie". "Ich mag das

Land. Ich bin gerne in Zakopane oder

Krakau. Dass ich über einen Nationenwechsel

nachdenke, ist kein Geheimnis.

Jedoch muss ich noch ein halbes Jahr

warten. Dann wird sich alles zeigen", will

die Kielerin zunächst die 24-monatige

"Wechselfrist" ablaufen lassen. Um für

Polen aufschlagen zu dürfen, müsste die

gebürtige Bremerin zwei Jahre im Fed-

Cup Team pausiert haben.

in das Turnier gestartet und räumte bis

zum Finale unter anderem den Topgesetzten

Carlo Bückmann vom Tennisclub

66 Wolbeck aus dem Weg. Im Endspiel

besiegte Seifert Benedikt Egert vom TC

Blau-Weiß Halle 6:4, 7:5.


Schleswig-Holstein-Mannschaften

im nationalen Vergleich

Regelmäßig im September gilt

es im Deutschen Tennis Bund,

die Nationalen Meister der Verbandsmannschaftenverschiedenen

Altersklassen zu ermitteln.

Die Damen und Herren

spielen gemeinsam bei den

Großen Poensgen- und Medenspielen,

die in diesem Jahr beim

vorjährigen Vizemeister TV Niederrhein

in Essen/ETUF stattfanden.

Die Jugendlichen fuhren

mit zwei Zweiermannschaften

der Juniorinnen und Junioren

nach Berlin, und schließlich war

Schleswig-Holstein bei den SeniorInnen

in den Altersklassen

50 und 60 vertreten.

Zum dritten Mal in

Folge Meisterschaft für

Damen und Herren

Mit einem 5:1-Endspielerfolg über den

Bayerischen Tennisverband wurde die

Auswahl Schleswig-Holsteins mit Lydia

Steinbach, Mona Barthel, Julia Paetow,

Mara Nowak, Julian Reister, Tobias Kamke,

Jan Greve, Matthias Kolbe, Sebastian

Schulz und den Betreuern Torben Beltz,

GROSSE SPIELE

Maik Schürbesmann und Verbandssportwart

Ali Landt zum dritten Mal in Folge

Deutschen Mannschaftsmeister der Verbände

bei den Damen/Herren und sorgte

damit erneut für die Überraschung, dass

auch kleinere Verbände im Konzert der

5

Die mit Seewasser getauften Deutschen

Meister mit dem Pokal (v. li.): Julia

Paetow, Ali Landt, Maik Schürbesmann,

Torben Beltz, Julian Reister, Tobias

Kamke, Matthias Kolbe und Jan Greve.

Der Rest des Teams blieb an Land oder

ist auf dem Foto versteckt.

Großen mehr als nur mitspielen können.

DTB-Sportwart Heinz Wagner brachte

es bei der Siegerehrung dann auch auf

den Punkt: „Das Team kann nicht nur

Tennis spielen, es ist im gesamten Auftreten

für alle teilnehmenden Verbände

ein leuchtendes Vorbild.“

Und so bewiesen die Schleswig-Holsteiner

schon bei ihren Gruppenspielen

gegen die Verbände Berlin-Brandenburg,

Hamburg und Baden ihre mannschaftliche

Geschlossenheit mit deutlichen

Siegen. Das Halbfinale gegen den Württembergischen

TB war ebenso eindeutig.

Bei dem 5:1 verlor Schleswig-Holstein

lediglich einen Punkt, weil Spitzenspielerin

Lydia Steinbach sich im Einzel gegen

Carmen Klaschka bereits beim 1:2 im

ersten Satz eine Bänderdehnung zuzog

und nach verlorenem ersten Satz (4:6)

schließlich aufgeben musste. Und auch

im Finale gegen den großen Bayerischen

TV reichten den Schleswig-Holsteinern

das Spielen der Einzel, weil Mona Bar-

Verbandssportwart Ali Landt musste nach dem Erfolg in den Baldeneysee, der Pokal

blieb vorsichtshalber an Land.


thel, Julia Paetow, Tobias Kamke und Julian

Reister ihre Spiele alle in zwei Sätzen

gewannen. Das Bad im Baldeneysee wurde

wieder einmal genossen, dieses Mal

allerdings mit der Prämisse, dass auch

Verbandssportwart Ali Landt ins Wasser

musste. Er tat das gerne, weil (O-Ton)

„die Hoffnung auf den Hattrick war gering,

aber unser Teamgeist versetzt jedes

Jahr wieder Berge“.

„Oldie-Team“ steigt

auf in die Gruppe A

Die „Oldies“ des Verbandes, die Damen

und Herren 60, feierten in der Zusammensetzung

Monika Capell, Elfriede

Grewsmühl, Gesa Klütmann, Renate

Schröder, Hans-Werner Bandelmann,

Ernst-Günther Ehmke, Klaus Krüger und

Gunnar Ziesenitz beim Hamburger TV

auf der Anlage des TSV DUWO 08 einen

großen Erfolg. Obwohl sie nach der Setzung

in der Gruppe B erst die Nummer

3 waren, stiegen sie nach Siegen über

den Badischen TV und im Aufstiegsspiel

gegen den Württembergischen TB in die

Gruppe A 2010 auf, in der der Deutsche

Meister für die Altersklasse ausgespielt

wird. Entscheidend für den Sieg gegen

die Württemberger waren die Doppel,

denn nach den Einzeln (3 Damen und 3

Herren) stand es für die Süddeutschen

4:2. Lediglich Gunnar Ziesenitz (TV Bad

Bramstedt) und Klaus Krüger (MTSV

Olympia Neumünster) hatten ihre Einzel

gewonnen. Bei der Doppelaufstellung

hatte Teamcaptain Dieter Capell

das richtige „Händchen“. Monika Capell/

Renate Schröder (beide MTSV Olympia

Neumünster) und Gunnar Ziesenitz/

Klaus Krüger gewannen ihre Matches in

zwei Sätzen, während das Mixed Elfriede

GROSSE SPIELE

Grewsmühl/Hans-Werner Bandelmann

(MTSV Olympia Neumünster/LTC Elmshorn)

es spannend machten und vor

allem die Nerven behielten. Sie holten

unter großem Jubel den fünften Punkt

und den Aufstieg für Schleswig-Holstein

im Match-Tiebreak des dritten Satzes

mit 10:6.

Den Heinvorteil beim THC Ahrensburg

nutzten die Damen/Herren 50 insoweit,

als sie den Abstieg aus der Gruppe C

mit einem 5:4 gegen den Westfälischen

TV verhinderten. Im ersten Spiel verloren

Dagmar Hellwegen, Anke Richter,

Dagmar von Glan Witte (alle MTSV

Olympia Neumünster), Sönke Klang (TC

Lütjenburg), Christian Kobela und Reinhard

Schiewe (beide TV Bad Bramstedt)

mit einem knappen 5:4. Im Abstiegsspiel

gegen den Westfälischen TV machten

nach einem 3:3-Einzelzwischenstand die

Doppel Sönke Klang/Christian Kobela

und Dagmar von Glan-Witte/Reinhard

Schiewe die entscheidenden Punkte.

6

Die erfolgreichen 60er (v. li.): Hans-

Werner Bandelmann, Elfriede Grewsmühl,

Renate Schröder, Gesa Klütmann,

„Ernie“ Ehmke, Klaus Krüger, Gunnar

Ziesenitz und Monika Capell

Foto: Dr. Jens Bartels

Juniorinnenmannschaften

in Berlin

im Halbfinale

Bei den erstmals in Berlin ausgetragenen

Großen Cilly Aussem- und Henner

Henkel-Spielen haben sich die Mädchen

aus Niedersachsen und die Jungen aus

Westfalen in die Siegerliste eingetragen.

Beide Teams konnten sich bereits nach

den Einzeln über den Gewinn der Deutschen

Mannschaftsmeisterschaft (U15)

freuen.

Die Juniorinnen des TV Schleswig-Holstein

mit Amelie und Luise Intert vom

TC Rot-Weiß Wahlstedt und der Glinderin

Carolin Schmidt kämpften sich

mit Siegen über den Westfälischen TV

(2:1), den TV Nordwest (3:0) und den

Hessischen TV (2:1) bis ins Halbfinale,

in dem sie den starken Juniorinnen aus

Niedersachsen mit 0:2 unterlagen. Die

Junioren mit Tim Wrede (TC am Falkenberg),

Joshua Schramm (TC Blau-Weiß

Brunsbüttel) und Leonard von Hindte

(TuS Lübeck 93) verloren dagegen alle

ihre Gruppenspiele und hatten keine

Chance auf ein Weiterkommen. Sie verloren

mit 0:3 gegen den TV Rheinland-

Pfalz, mit 0:3 gegen den Hessischen TV

und 1:2 gegen den gastgebenden TV

Berlin-Brandenburg.

Das Juniorinnen-Team in Berlin (v. li.):

Amelie Intert, Luise Intert und Carolin

Schmidt


Sophia Intert

überlegene Siegerin beim

Future Challenge in Wahlstedt

60 Jungen und Mädchen aus ganz Norddeutschland

ermitteln beim Future Challenge

Cup by Wilson ihre Altersklassen-

Sieger. Das Ranglistenturnier gehört zu

einer bundesweiten Turnierserie der Firma

Wilson. Mirco Westphal, Sven Jaeppelt

und Arne Pagel standen für die Tur-

TURNIERE

nierleitung und hatten den Ablauf fest im

Griff. Der Nachwuchs bot beim Future

Challenge Cup packende Matches.

In den fünf Altersklassen gewannen vier

Schleswig-Holsteiner, während die Altersklasse

Junioren U 12 der Württemberger

Lenny Bueckle

von TC Lauffen am

Neckar gewann. Überlegene

Siegerin bei den

Juniorinnen U 12 wurde

Lokalmatadorin Sophia

Intert. Sie gab kaum

Spiele ab und besiegte

im Finale die Glinderin

Greta Gereke ohne

Spielverlust. Die weiteren

Titel gingen an

Lena Plettenberg (Jui U

14/TG A-Henstedt-Ulzburg),

Joshua Schramm

(Ju U 16/TC Blau-Weiß

Brunsbüttel) und Nico

Hadeler (Ju U 14/TuS

Lübeck 76).

Sophia Intert nutzte

ihren Heimvorteil und

gewann die Konkurrenz

Juniorinnen U 12

beim Future Challenge

Wahlstedt mit nur wenigen

Spielverlusten.

ERGEBNISSE AB HALBFINALE

Junioren U 16 (nach Gruppenspielen)

HF: Schramm, Joshua (BW Brunsbüttel) – Munkel, Yannik (TC an der Schirnau) 6:1, 6:0

Franke, Alexander (Pinneberger TC) – Böhnke, Vincent (Pinneberger TC) o. Sp.

F: Schramm – Franke 6:0, 6:1

Juniorinnen U 14 (nach Gruppenspielen)

HF: Schinkel, Louisa (TC Mürwik) – Gerber, Nadja (TC Prisdorf) o. Sp.

Plettenberg, Lena (TG A-Henstedt-Ulzburg) – Brocks, Celine (TG A-Henstedt-Ulzburg) o. Sp.

F: Plettenberg – Schinkel 7:6, 6:2

Junioren U 14 (nach Gruppenspielen)

HF: Sommerwerck, Anton (NTSV Strand 08) – Boerma, Pelle (TF Ahrensfelde) 6:3, 6:1

Hadeler, Nico (Lübeck 76) – Behringer, Magnus (BG Eckerförde) 6:3, 6:3

F: Hadeler – Sommerwerck 7:6, 6:3

Juniorinnen U 12 (nach Gruppenspielen)

HF: Intert, Sophia (RW Wahlstedt) – Höhne, Carlotta (THC Ahrensburg) 6:2, 6:2

Gereke, Greta (TSV Glinde) – Effenberg, Janita (THC Ahrensburg) 6:3, 6:1

F: Intert – Gereke 6:0, 6:0

Junioren U 12

HF: Schulz, Niklas Christopher (TC Schönkirchen) – Müller, Thore (Schwartauer TV) 6:3, 7:5

Bueckle, Lenny (TC Lauffen) – Schultner, Philip (Schwartauer TV) 6:1, 6:3

F: Bueckle – Schulz 6:3, 6:2

7

OST

Preetzer

Stadtmeisterschaften

erstmalig als

Bezirksmeisterschaft

Ost

ausgeschrieben

Erstmals nach vielen Jahren

musste die Preetzer

TG eine verregnete

Stadt- und in diesem Jahr

auch der 1. Bezirksmeisterschaft Ost

hinnehmen. Jede Menge starke Regenschauer

zwangen die Spieler zu vielen

Spielpausen. Trotzdem hatte die Turnierleitung

die geplanten Spiele der 75

gemeldeten Teilnehmer fest im Griff.

Dank der Hallenplätze, der Tennisplätze

des Nachbarvereins FT und der Tennishalle

in Raisdorf konnten alle Spiele

stattfinden.

Die Stimmung war gut, und in den Regenpausen

wurden zwischen den Teilnehmern

und Mitgliedern der PTG viele

freundschaftliche Beziehungen gepflegt

bzw. aufgebaut.

Karina Marquardt vom TC Wankendorf

(Damen 30 Einzel) musste den Titel

in diesem Jahr an Katinka Henke (TC

Wankendorf) abgeben, konnte aber mit

Vereinskameradin Christin Eickstädt

den Titel im Doppel der Damen 30 holen.

Gunda Haake vom 1. Kieler HTC

(Damen 45/50 Einzel) verteidigte im

Einzel Ihren Titel vom letzten Jahr und

holte mit Vereinskameradin Aenne Höckendorf

ebenfalls den Titel beim Doppel

der Damen 40/50.

Bei den Herren siegten Christoph

Schuppan vom Heikendorfer TC, Christian

Roth vom TC Grün-Weiß Eutin

bei den Herren 30, Harald Fleig bei den

Herren 40 und Kai-Uwe Hill bei den

Herren 50. Im Doppel der Herren 40/50

verteidigten Andreas Petermann vom

TSV Altenholz und

Marius Wiecanowski

den Titel vom

letzten Jahr und im

Doppel Herren

30 gewannen Torben

Sörensen und

Christoph Schuppan

(beide Heikendorfer

TC).


„Schleispinner“

erstmals Sieger beim ORION–Cup

Erstmals konnten sich bei der bereits 7.

Auflage des ORION–Cups die „Schleispinner“

aus Schleswig in die Siegerliste

des im Altersklassenbereich allseits beliebten

Turniers eintragen. Der gastgebende

Flensburger Tennisclub freute sich

dagegen über den hauchdünnen Gewinn

der B- Gruppe durch sein Team „Wilder

Norden“, das sich damit im kommenden

Jahr mit den besten Teams der Region in

der A- Gruppe messen kann.

Bezeichnend für den hohen Stellenwert

des ORION–Cups im Tennis-Norden

ist die Tatsache, dass das Gros der 16

teilnehmenden Teams schon seit Jahren

immer wieder dabei ist und sich die ca.

80 Teilnehmer als große harmonische

Familie verstehen. So konnten auch die

widrigen Witterungsbedingungen die

Laune der Akteure nicht verdrießen.

Im Gegenteil: hatte man doch endlich

mal Zeit für viele gute Gespräche und

die reichlich angebotenen kulinarischen

Köstlichkeiten.

Gespielt und gekämpft wurde dann aber

doch. Etwas überraschend gelang es den

Neumünsteraner Teams, die von 2004 –

2007 den Sieger immer unter sich ausmachen

konnten, wie schon im Vorjahr

nicht, die Endrunde in der A–Gruppe

zu erreichen. Dort fanden sich am Ende

die gleichen Teams wie 2008 wieder,

diesmal jedoch auf den ersten drei Plätzen

in anderer Reihenfolge. Souveräner

Sieger mit einem glatten 3:0 Erfolg im

Finale wurden die „Schleispinner“ aus

Die Teilnehmer am 7. ORION-Cup im Flensburger TC

TURNIERE

Schleswig mit Conny Claussen, Sibylle

Lubinsky, Bernd Jordt und Wolfgang Jess

gegen den Titelverteidiger „Oktopus“

aus Flensburg. Ebenso deutlich gewannen

die „Flitzer“ mit den Flensburger

Herren Hauke Schröder, Detlef Wörmer

Sieger der A- Gruppe mit (v.li.): Bernd

Jordt, Conny Claussen, Sibylle Lubinsky

und Wolfgang Jess

8

und Hannes Fuhrig sowie den Itzehoer

Damen Kerrin Kühne und Claudia Körner

das kleine Finale um Platz 3 gegen

die Mürwiker „Lucky Loosers“.

Unabhängig von ihrer abschließenden

Platzierung hatten wieder alle Akteure

viel Spaß an dem geselligen und auch

sportlich attraktiven Turnier und verließen

nach zwei harmonischen, aber

auch anstrengenden Tagen ausgestattet

mit einer kleinen Aufmerksamkeit des

Sponsors die Anlage des FTC, nicht

ohne sich zuvor bereits für die Teilnahme

am 8. ORION–Cup am traditionell

letzten Wochenende im August 2010 bei

den maßgeblichen Organisatoren Guido

Neumann und Hannes Fuhrig angemeldet

zu haben. Hannes Fuhrig

Turnierleiter Hannes Fuhrig mit den Siegern der B–Gruppe „Wilder Norden“ mit

Bernd Mader, Britt Henningsen, Bärbel Deitmaring und Karsten Thies


Die 32. Lübecker Stadtmeisterschaften,

zu deren Attraktivität insbesondere

die „offenen“ Klassen für Damen und

Herren nicht unerheblich beitragen,

wurden in diesen „offenen“ Klassen von

den Favoriten Julia Paetow (RW Wahlstedt)

und dem Hannoveraner Stefan

Seifert gewonnen.

Die Wahlstedterin machte von Begin an

deutlich, dass sie ihre Topsetzung bei den

Damen bestätigen will und verlor keinen

Satz. Auch Finale konnte ihr Jennifer

Woyke (Der Club an der Alster) nicht

TURNIERE

Favoriten gewinnen bestens besetzte

Lübecker

Stadtmeisterschaften

Ohne Satzverlust gewann die Wahlstedterin

Julia Paetow die offene

Damenkonkurrenz bei den 32. Lübecker

Stadtmeisterschaften des LBV Phönix.

gefährlich werden. Julia Paetow machte

beim 6:2, 6:2 fast zu kurzen Prozess mit

der Hamburgerin.

Das volle 64er Feld der offenen Herrenkonkurrenz

war mit durchaus respektablen

und bekannten Namen gespickt,

aber am Ende war es doch der topgesetzte

Favorit Stefan Seifert aus Hannover,

der die „Nase vorn“ behielt. Er

benötigte allerdings drei Sätze, um den

schleswig-holsteinischen Nachwuchsprofi

Matthias Kolbe in drei Sätzen zu

schlagen. Kolbe allerdings war „erst“

der 3 Gesetzte. Die Nummer 2, der

Hamburger Sebastian Schlüter vom Uhlenhorster

HC, leistete sich im Viertelfinale

ein 3:6, 6:3, 3:6 gegen die Nummer

5, den Oldenburger Michel Dornbusch,

der seinerseits im Halbfinale gegen Kolbe

in drei knappen Sätzen verlor. Favorit

Seifert hatte im Halbfinale dagegen

leichtes Spiel, weil der für den TC Logopak

startende Kieler Jan Greve beim 0:5

aufgab. Die Konkurrenz Herren-Doppel

gewannen Florian Barth/Florian Berwing

(TC am Falkenberg/TSV Glinde) gegen

die Lokalmatadoren Thomas Döbbert/

Nyls-Arne Patsernak mit 6:0, 6:3.

ERGEBNISSE EINZEL AB HALBFINALE

Damen offen

HF: Paetow, Julia (RW Wahlstedt) – Zeppernick, Maike (TG A-Henstedt-Ulzburg) 6:2, 6:3

Woyke, Jennifer (Der Club an der Alster) – Loebel, Sarah (SV Blankenese) 7:5, 6:1

F: Paetow – Woyke 6:2, 6:2

Herren offen

HF: Seifert, Stefan (Hannoverscher TV) – Greve, Jan (TC Logopak) 5:0 ret.

Kolbe, Matthias (TC Logopak) – Dornbusch, Michel (Oldenburger TeV) 7:5, 3:6, 7:5

F: Seifert – Kolbe 7:5, 3:6, 6:2

Damen-Einzel A

HF: Grimm, Anna (TC an der Schirnau) – Schunkert, Elisa (LBV Phönix) 6:2, 6:0

Fassbinder, Eva – Lau. Greta (LBV Phönix) 6:1, 6:2

F: Grimm – Fassbinder 6:0, 6:3

Herren A

HF: Engewald, Sven (TuS Lübeck 93) – Wolff, Volker (LBV Phönix) 6:1, 6:1

Wolff, Matthias (LBV Phönix) – Raabe, Sven (LBV Phönix) 6:0, 6:1

F: Wolff, M. – Engewald 6:4, 6:4

Herren 30/40

HF: Kroll, Thorsten (TC an der Schirnau) – Engewald, Sven (TuS Lübeck 93) 3:6, 6:4, 6:3

Wustlich, Welf (Schweriner TC) – Roloks, Dennis (LBV Phönix) 2:6, 6:3, 1:0 ret.

F: Wustlich – Kroll 7:6, 6:2

9

„Tigerenten“

brachten Stimmung auf die

Anlage am Bürgerpark in

Henstedt-Ulzburg

Ende August war es wieder so weit, dass

die kleinsten Tennisspieler im Lande sich

beim SVHU in Henstedt-Ulzburg einfanden,

und Traute Schellen, die Jugendwartin,

hatte zur 12. Auflage wieder einmal

alles vorbereitet und mit ihren Helfern

für ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm

gesorgt. Zum Renner des 12.

Tigerenten-Tennis-Turniers wurde das

Enten-Angeln für Groß und Klein. Alle

hatten einen Riesenspaß, die kleinen

wackeligen, gelben Plastik-Entchen, die

im Swimming-Pool ruhelos hin und her

schwammen, an die Angel zu bekommen.

Bei der „Ballon-Sause“ war der Bär los.

Alle, Kinder und Erwachsene, schauten

gespannt der Fluglinie der Ballons nach,

und man spekulierte darüber, wo wohl

dieser oder jener Ballon landen würde.

Aber Tennis wurde auch gespielt, schließlich

war das eigentlich die Hauptsache

des 12. Tigerenten-Tennis-Turniers am

Bürgerpark in Henstedt-Ulzburg. Aus

den Spielen, bei denen bis zum Schluss

kein Kind ausschied, ergaben sich folgende

PLATZIERUNGEN

Kastenfrösche A (Jahrgänge 96 – 98)

1. Thorsten Münck (TV Uetersen)

2. Maxim Ballerstedt

(TC an der Schirnau)

3. Marianne Kronsberg (Ellerauer TC)

Kastenfrösche B (Jahrgänge 00 – 01)

1. Maren Kronsberg (Ellerauer TC)

2. Luke Joujan (Hamburg)

3. Lina Gutsmann (TC Hasloh)

g


Die

„Tigerenten“

2009

Papa Löwe (Jahrgang 02)

1. Laurenz Baese (TSV Holm)

2. Johanna Eichhorn (Norderstedt)

3. Ben Morgenstern (TC Quickborn)

Little Tiger (Jahrgang 03)

1. Moritz Luther (Hamburg)

2. Ramiro Dudeck

3. Mattys Pohlmann (TC Hoisdorf)

Tigerenten-Küken (Jahgänge 04 – 05)

1. Ben Westphal (TC Neu Strelitz)

2. Marius Probst (SVHU)

3. Jannes Gutsmann (TC Hasloh)

4. Steve Seemann (SVHU)

Franziska Heinschke und Dennis Matic gewinnen Nachwuchskonkurrenzen bei den

Phönix Junior Open

Fast zeitgleich mit den 32. Lübecker

Stadtmeisterschaften hatten die rührigen

Phönixer Turnierveranstalter auch

zum 4. Phönix Junior Cup im Rahmen

der „DUNLOP Junior Series“ gerufen

und schon allein deshalb damit großen

Erfolg, weil nicht nur die Schleswig-

Holsteiner diesem Ruf folgten. Sie bekammen

auch ausreichend Gelegenheit,

sich mit Jugendlichen anderer Verbände

im Deutschen Tennis Bund zu messen.

Besonders erfolgreich waren dabei die

TURNIERE

beiden NachwuchsspielerInnen Franziska

Heinschke (TuS Lübeck 93) und

Dennis Matic (TG A-Henstedt-Ulzburg).

Die Lübeckerin setzte sich dabei in ihren

Gruppenspielen vor Spielerinnen

aus Schleswig-Holstein, Hamburg und

Niedersachsen durch, während sich der

Henstedt-Ulzburger in dem 32er-Feld

mit vier Siegen behauptete und dabei

nacheinander im Halbfinale und Finale

die Hamburger Zwillingsbrüder Brüggenwerth

besiegte.

ERGEBNISSE AB HALBFINALE

Damen U 21 (1 Gruppe à 5 Spielerinnen)

1. Franziska Heinschke (TuS Lübeck 93)

2. Böhnke, Benja (THC Bad Oldesloe)

Herren U 21

HF: Matic, Dennis (TG A-Henstedt-Ulzburg) – Brüggenwerth, Nicolai (Der Club an der Alster) 3:6, 6:1, 6:1

Brüggenwerth, Alexander (Der Club an der Alster) – Lang, Phillip (TSV Reinbek) 4:6, 6:2, 6:3

F: Matic – Brüggenwerth, A. 6:3, 7:6

Junioren U 16

HF: Petersen, Julius Michael (SV Arnum) – Homann, Matthias (MTV Wolfenbüttel) 6:2, 6:3

Schneider, Yannik (LBV Phönix) – Feise, Kostantin (TC Westerland) 6:4, 7:5

F: Petersen – Schneider 7:6, 6:1

Juniorinnen U 14 (1 Gruppe à 4 Spielerinnen)

1. Alice Violet (THC Ahrensburg)

2. Johanna Silva (Der Club an der Alster)

Junioren U 14

HF: Bednarik, Martin (TC Bad Sooden-Allendorf) – Pfeifer, Tim (TK Mölln) 6:0, 6:3

Kaufmann, Arne (TC Geesthacht) – Grimm, Niklas (LBV Phönix) 6:0, 3:0 ret.

F: Bednarik – Kaufmann 6:4, 7:6

Juniorinnen U 12

HF: von Loeper, Leonie (BW Ratzeburg) - Israelan, Iweta (TuS Lübeck 93) 5:7, 7:6, 10:6

Gezorreck, Amina (TV Frohnau) - Prehn, Paula (TuS Lübeck 93) 6:4, 6:2

F: Gezorreck - von Loeper 6:2, 6:2

Junioren U 12

HF: Bueckle, Lenny (TC Lauffen) - von Loeper, Moritz (BW Ratzeburg) 6:1, 6:0

Schmidt, Kevin (TK Mölln) - Funke, Konstantin (TC Hösel) 6:3, 6:4

F: Bueckle – Schmidt 4:6, 6:1, 6:1

10

Dennis Matic, der

Mittlere der drei

Tennisbrüder

aus Henstedt-

Ulzburg, holte

sich beim

Phönix den

Nachwuchstitel.


Düsternbrooker

Rauter Cup

ertrank im Regen

Unter einem guten Stern, zumindest

was das Wetter betrifft, stand der 12.

Rauter Cup der TG Düsternbrook

wahrlich nicht. Für viele Spiele und den

gesamten Finaltag musste der gesamte

Tross vom Kieler Karolinenweg in die

Halle im Sportpark Wellsee umziehen,

weil wahre Regengüsse die Außenplätze

so unter Wasser stellten, dass auch die

immer wieder herauskommende Sonne

die Plätze nicht mehr spielfähig machen

konnten. Zu allem Überfluss hielt auch

das Hallendach im Sportpark Wellsee

dem von heftigen Winden begleiteten

Regen nicht statt, so dass auch vereinzelte

Hallenplätze ausfielen. Alles das

erschütterte aber Hella Rathje und ihr

Team nicht. Das Turnier wurde ordnungsgemäß

bis zum Ende gespielt, und

selbst der Fotograf mit seinem Sofortservice

für gerahmte Fotos war in der

Halle zur Stelle.

Mit Interesse begutachten Robin Riegraf (TSV Glinde,

li.) und Timm Schaffner (Großflottbeker THGC) ihre

Preise bei den Junioren U 16.

Till Berger (re., TF Ahrensfelde) gewann die Konkurrenz

Junioren U 14 als ungesetzte Spieler und besiegte

im Finale auch den Pinneberger Jonas Zimmermann

(li.).

TURNIER

Überraschungen gab es wenige, aber der

Ahrensfelder Till Berger sorgte dann

doch für den nicht erwarteten Sieger.

Ungesetzt war er in der Konkurrenz Junioren

U 14 an den Start gegangen und

begann mit einem Paukenschlag, indem

er den an Position 2 gesetzten Spieler

Christoph Andresen (TC Meldorf) mit

6:2, 6:4 ausschaltete. Den Prisdorfer

Lennart Schumacher überwand er dann

mit einem glücklichen Abbruchsieg (6:4,

4:6, 5:3 ret.), um dann in jeweils zwei Sätzen

das Halbfinale und das Endspiel zu

gewinnen.

Trotz der Wetterunbillen waren Teilnehmer

und Eltern am Ende zufrieden und

bedankten sich mit dem Versprechen, im

nächsten Jahr wiederkommen zu wollen.

Was für ein Wunder, hatte die TG Düsternbrook

neben der exzellenten Turnierleistung

doch für so manches Extra

gesorgt. Die Erlöse der reich bestückten

ERGEBNISSE AB HALBFINALE

Juniorinnen U 16

HF: Chikhi, Marie (TC Prisdorf) – Ibrahimovic, Denisa (TG A-Henstedt-Ulzburg) 6:2, 6:3

Utech, Kirsa (SV Louisenlund) – Papke, Cinta (TC Lauffen) 6:0, 6:4

F: Utech – Chikhi 6:4, 6:1

Junioren U 16

HF: Riegraf, Robin (TSV Glinde) – Franke, Alexander (Pinnebergr TC) o. Sp.

Schaffner, Timm (Großflottbeker THGC) – Peters, Melf (Husumer TC) 6:3, 6:2

F: Riegraf – Schaffner 6:2, 6:2

Juniorinnen U 14

HF: Kirst, Celine (RW Wahlstedt) – Schinkl, Luisa (TC Mürwik) 2:6, 6:3, 6:2

Riegraf, Valerie (TSV Glinde) – Gerber, Nadine (TC Prisdorf) 2:6, 6:4, 7:5

F: Kirst – Riegraf 6:1, 6:2

Junioren U 14

HF: Zimmermann, Jonas (Pinneberger TC) – Goudschaal, Finn (TG Düsternbrook) 6:1, 6:3

Berger, Till (TF Ahrensfelde) - Schamrowski, Jasper (TC Lütjenburg) 6:2, 6:3

F: Berger – Zimmermann 6:3, 6:4

Junioren U 12

HF: Schümann, Tobias (THC Bad Oldesloe) – Müller, Thore (Schwartauer TV) 6:4, 7:6

Nasridinov, Valerij (SC Rönnau) – Schulz, Christopher Niklas (TC Schönkirchen) 6:4, 6:3

F: Schümann – Nasridinov 6:1, 6:1

Juniorinnen U 12 (Finale nach Gruppenspielen)

F: Kurberg, Lydia (TC Gettorf) – Ehlrs, Anna-Lena (TG Raisdorf) 6:2, 6:0

11

Strahlende Siegerin Junioriorinnen U 16,

die Louisenlunderin Kirsa Utech

Sieger bei den Junioren U 12, der

Oldesloer Lukas Schümann

Tombola kommen übrigens dem Rollstuhltennis

in der TG Düsternbrook

zugute.

So sah es an dem Rauter Cup-Wochenende in Kiel auf den Tennisplätzen

vorwiegend aus, obwohl auch stundenweise die Sonne schien.


Ohne die angekündigte Regenunterbrechung

konnten die 8. Champions-

Days, zu denen knapp 70 Teilnehmer in

neun Konkurrenzen gemeldet hatten,

reibungslos durchgeführt werden. Mit

der Teilnehmerzahl, die über denen der

Vorjahre lag, war man von der Veranstaltungsseite

zufrieden, zumal man mit

parallel stattfindenden Landesmannschaftsmeisterschaften

der Jugendlichen

in Eckernförde und verschiedenen vereinsinternen

Events in Düsternbrook

und Raisdorf konkurrieren musste. Bei

den 8. Champion-Days konnten sich Akteure

aus Bad Schwartau, Kiel, Neumünster,

Gettorf, Laboe und

Klausdorf in die Siegerliste

eintragen, mit Annabelle

Pape und Karl-Moritz

Pape aber auch zwei

Wankendorfer.

Insgesamt war es wieder

ein tolles Tenniswochenende

mit einer ausgezeichneten

Werbung für

das Jugend-Tennis. Zu

danken ist am Ende einer

solchen Veranstaltung

nicht nur den Gästen,

wobei neben den Kids

die (meistens) geduldigen

Eltern nicht vergessen

werden dürfen, sondern

Die Neumünsteranerin Johanna

Fesser

TURNIER

Die Preise der Wankendorfer

„Champion-Days“

gehen in alle Himmelsrichtungen

auch den vielen fleißigen Helfern vor,

während und nach dem Turnier, ohne

die eine solche Veranstaltung gar nicht

durchführbar wäre. Da der TC Wankendorf

alle Veranstaltungen ohne professionelle

Bewirtung bewältigt, gelingt es,

eigenes Flair und Charakter eines solchen

Turniers zu äußerst günstigen Preisen

anzubieten. Nicht vergessen werden

bei dem Danke darf natürlich nicht der

Hauptsponsor und Namensgeber, der

lokale sky-Verbraucher-Markt, der bei

der Ausstattung der Preistafel umfangreich

seinen Anteil beiträgt.

Rüdiger Heisch

12

Sieger und Platzierte der 8. Champion-

Days in Wankendorf mit Turnierleiterin

Verena Lehmann

Der Düsternbrooker Finn Goudschal

FINALSPIELE

Damen U 21

Annabelle Pap (TCW) - Sarah-Lena Heisch (TCW) 6:4, 6:1

Herren U 21

Karl-Moritz Pape (TCW) - Timo Bobzien 6:3, 6:2

Junioren U 16

Joseph Defant (TC Klausdorf) - Maximilian Schulte (TCW) 0:6, 7:6, 6:2

Juniorinnen U 14

Johanna Fesser (THC Neumünster) - Antonia Höpfner (TV Schulensee) 6:3, 7:6

Junioren U 14

Finn Goudschaal (TG Düsternbrook) - Dau Garang Ring Lual (TSV Glinde) 6:2, 7:6

Juniorinnen U 12

Lydia Kurberg (TC Gettorf) - Charlotta Höpfner (TV Schulensee) 6:2, 6:3

Junioren U 12

Andre Möller (Schwartauer TV) - Janik Schamerowski (TC Lütjenburg) 6:3, 6:2

Juniorinnen U 10 (Gruppenspiele)

1. Marie Lynn Tiedemann (1. KHTC Kiel)

2. Melina Erichsen (Preetzer TG)

Junioren U 10

Nick Niehaus (TC Laboe) - Martino Meyer (TCW) 3:6, 6:3, 6:3


Bei den Landes-Mannschaftsmeisterschaften

der Jugendmannschaften, die

in diesem Jahr in Eckerförde austragen

wurden, gab es in sechs Konkurrenzen

sechs Meister aus sechs verschiedenen

Vereinen. Bei den „Großen“, den JuniorInnen-Mannschaften

gingen die Titel in

den Norden und den Westen. Bei den

Juniorinnen wurde der TC Mürwik mit

Kim-Christin Haberl, Nelli Koch, Eline

Gessler und Meghan Grünewald zum

Meister „am grünen Tisch“. Eigentlich

stand es gegen Finalgegner TSV Glinde

3:3, 6:6 und 55, und es hätte eine wie

auch immer geartete Entscheidung gespielt

werden müssen. Da jedoch die Juniorinnen

nicht mehr alle zur Verfügung

standen, wurden die Mürwikerinnen

wegen des Gewinns des ersten Doppels

zum Meister erklärt. Auch bei den

Junioren gab es im Finale des Flensburger

TC gegen den Itzehoer TV ein 3:3.

Hier aber hatten die Itzehoer mit Leon

Schütt, Jakob Poensgen, Flemming Peters,

Lennart Schmidt und Moritz Parr das

bessere Ende für sich, weil sie insgesamt

10 Spiele mehr auf ihrem Konto hatten.

Und auch mit einem 3:3 im Finale wurden

die Knaben des Geesthacht Meister gegen

die des TC Prisdorf. Arne Kaufmann,

Nick Kalmann, Andre Kaufmann und Tim

Holert gewannen die Meisterschaft mit

ganzen fünf gewonnen Spielen mehr als

JUGEND

Jugendmannschaftstitel

gingen an sechs verschiedene Vereine

Die Landesmeister Nick Kalman,

André Kaufmann, Arne Kaufmann

und Tim Holert vom TC Gesthacht mit

ihrem Cheftrainer Holger Prehn

die Prisdorfer. Glatt und ohne „Wenn

und Aber“ gewannen die Mädchen des

TC Rot-Weiß Wahlstedt mit Kimberly

Körner und Celine Kirst gegen die SG

Mürwik/Grunghof, die Bambinas des TC

Alsterquelle mit Lisa Matviyenko, Lena

Plettenberg und Tizia Brocks gegen den

Schwartauer TV, und bei den Bambinos

der THC Bad Oldesloe mit Tobias und

Lukas Schümann gegen den TC Schönkirchen.

Celine Kirst (li.)

und Kimberly

Körner, die

Wahlstedterinnen,

die

den Mädchen-

Mannschaftstitelüberzeugend

gewannen.

13

Mit Glück Landesmannschaftsmeisterinnen

2009, die Juniorinnen des

TC Mürwik mit Eline Gessler, Meghan

Grünewald, Nelli Koch und Kim-Christin

Haberl

Knapp verloren, die Knaben des TC

Prisdorf (v. li.): Lennart Schumacher;

Dustin Siggelkow, Jan Regenbogen und

Levin Baake.


1969 hatte Henri Nannen, Herausgeber

und Chefredakteur der renommierten

Illustrierten „Stern“, eine Vision. Im Zeichen

des allgemeinen Aufbruchs wollte

der Star-Journalist den Schulsport vom

Muff der Jahrhunderte befreien und zugleich

Talente für die Olympischen Spiele

1972 sichten. Der Wettbewerb Jugend

trainiert für Olympia (JtfO) war geboren.

Gingen in den ersten Jahren nur

Leichtathleten, Schwimmer und Turner

an den Start, treten heute bei den Bundesfinals

jährlich rund 8.000 Jugendliche

in 16 Sportarten an. Inklusive aller Vorausscheidungen

stellen sich bundesweit

etwa 800.000 Mädchen und Jungen dem

Wettbewerb. „JftO“ ist damit zur größ-

JUGEND

Sachsenwaldschule Reinbek

und Theodor-Heuss-Schule

Pinneberg

in Berlin

ten Schulsportveranstaltung der Welt

geworden.

Das Herbstfinale 2009 endete mit einer

rauschenden Abschlussveranstaltung, bei

der über 3.500 TeilnehmerInnen in der

Berliner Max-Schmeling-Halle feierten.

Zuvor hatten die TennisspielerInnen ihre

Meister auf der Anlage des TC Blau-Weiß

Berlin ermittelt. Mit dabei aus Schleswig-

Holstein waren die Mädchen der Sachsenwaldschule

Reinbek und die Jungen

der Theodor-Heuss-Schule Pinneberg.

Die Reinbeker Mädchen belegten nach

einer Niederlage im Viertelfinale gegen

das Reichenbach-Gymnasium Ennepetal

in Nordrhein-Westfalen in der Qualifikationsrunde

um die

Plätze 5 bis 8 nach einer

Niederlage gegen

das Anna-Essinger-

Gymnasium in Ulm

einen beachtenswerten

6. Platz unter

16 teilnehmenden

Mannschaften. Die

Pinneberger Jungen

landeten in der

Qualifikationsrunde

um die Plätze 9 bis

16 auf dem 9. Platz

nach einem abschließenden

Sieg gegen

das Einstein-Gymnasium

Neuenhagen in

Barndenburg.

14

5

Jüngsten-Team

aus Schleswig-

Holstein in

Bad Oldesloe auf

Platz 5

PLATZ

Der Jüngsten-Mehrkampf in Bad

Oldesloe, behaftet mit einer langen Tradition,

ist eine Domäne der Niedersachsen.

Ganz selten konnte u. a. auch die

Mannschaft des TV Schleswig-Holstein

in diese Domäne eindringen, im letzten

Jahr waren es die Kinder aus Berlin-

Brandenburg, die den „sturmfesten und

erdverwachsenen“ Niedersachsen die

Stirn boten, aber in diesem Jahr ließen

sich die Niedersachsen den Sieg wieder

einmal nicht nehmen.

Die Mannschaft aus Schleswig-Holstein

mit Greta von Peschke, Tizia Brocks,

Svea Crohn, Hendrik Behringer, Luca

Baumert und Florian Kraus verlor in

der ersten Hauptrunde gleich gegen

die zweite Vertretung der starken Niedersachsen,

setzte dann aber in den

Spielen um die Plätze 5 bis 8 nur noch

auf Sieg. Nach einem 44,5:15,5

gegen die „Nordwestler“ gewann

sie das „kleine Finale“

gegen die Sachsen mit 56:4. Das

war in der Tat deutlich, weil

die Schleswig-Holsteiner alle

Tennisspiele gewannen und in

fast allen Mehrkampfübungen

einschließlich des Mannschaftsspiels

(Hockey) überlegen waren.

Lediglich in der Konkurrenz

„Schlusssprung“ konnten die

Sachsen punkten.

JÜNGSTEN-TEAM


Das Wetter war nicht optimal -

dennoch entpuppte sich der Tag

des Sports des Landessportverbandes

einmal mehr als Anziehungspunkt

besonders für Familien.

Rund um das Haus des

Sports in der Landeshauptstadt

präsentierte der LSV mit seinen Vereinen

und Verbänden wieder die große

Vielfalt des Sports - kostenlos gab es

120 Sportangebote.

Der Tag des Sports gilt als das größte

Breitensport-Festival im nördlichsten

Bundesland und fand in diesem Jahr

zum 13. Mal statt. Exotische und weniger

exotische Sportarten präsentierten

sich der Öffentlichkeit. Die Bandbreite

reichte von Aikido, Bollywood-Tanzen,

Hip Hop, Cheerleading über klassische

Sportarten wie Karate oder Fußball bis

hin zu „Zumba Fitness“. Natürlich war

auch der Tennisverband Schleswig-Holstein

dabei mit Street-Tennis, das nach

Vorbereitung durch den Glücksburger

Sommer organisiert und von Jugendlichen

des Suchsdorfer SV hervorragand

vorgestellt wurde. Mann hatte einfach

das Gefühl, dass es Ihnen offenbar Spaß

BREITENSPORT

Street-Tennis beim

Tag des

Sports in Kiel

brachte, dem breiten Publikum ihren

Sport vorzustellen. Ihr Versprechen, im

nächsten Jahr wieder dabei sein zu wollen,

durfte man durchaus Ernst nehmen.

LSV-Präsident Dr. Ekkehard Wienholtz

zog nach acht Programm-Stunden zufrieden

Bilanz: „Der Tag des Sports war

wieder generationenübergreifend, wir

freuen uns über den guten Zuspruch.“

Und der im LSV-Vorstand für die Organisation

des Tag des Sports verantwortliche

Vizepräsident Heinz Jacobsen hob

die Unterstützung durch die Partner

und Förderer sowie den großen Einsatz

von 1000 ehrenamtlichen Helfer hervor.

„Ohne diese Arbeit und die Leistung

der hauptamtlichen Mitarbeiter des LSV

könnten wir diese Veranstaltung nicht

Jahr für Jahr in diesem Umfang und mit

dieser Bandbreite durchführen.“

15

„Wilde Feger“

gewinnen

Abschlussturnier

Bei strahlendem Wetter kamen Anfang

September 54 wohlgestimmt Damen

aus 11 Vereinen auf die Anlage des SVHU

in Henstedt-Ulzburg, um nach der „offiziellen“

Hobby-Runde West ihr Abschlussturnier

zu spielen. Im Gegensatz

zur Sommerrunde, in der Vereinsmannschaften

ihr Können bewiesen, hatte

Organisatorin Traute Schellen zum Abschlussturnier

die Karten neu gemischt

und in Spielgruppen aus verschiedenen

Vereinen eingeteilt. Es spielten Naschkatzen,

Sterne-Köchinnen, Klatsch-Basen,

Verzauberte Engel, Rennmäuse, Dream-

Team und Wilde Feger gegeneinander.

Am besten schlugen sich Elke Ostermann,

Lore Richter, Beate Bothstede,

Adelheid Kwee, Christa Tagge, Renate

Hinze, Bianca Riccobono und Helga Abraham,

die unter dem Namen „Wilde

Feger“ die meisten Punkte einheimsten

und vor den „Klatsch-Basen“ mit Ulla

Meyer, Viviane Kreitz, Elke Fischer, Gerda

Bösner, Margret Janke, Christl Spahn,

Petra Hohmann und Hilde Schmidt Platz

1 belegten.

Aus der „offiziellen“ Sommer-Hobby-

Runde ergaben sich folgende

Platzierungen:

Damen- und Senioren-Runde

1. TC Egenbüttel

2. 2. NSV Norderstedt

3. TSV Oldendorf

Damen-Doppel A

1. TuS Appen

2. FC Union Ulzburg I

3. TSV Holm

Damen-Doppel B

1. TSC Glashütte

2. Bönningstedter TC

3. FC Union Ulzburg II

Herren-Doppel

1. SV Heidgraben

2. TSV Tangstedt

3. SV Norderstedt

Die Mannschaft des TuS Appen gewann

die Sommer-Hobby-Runde Damen-

Doppel A


Sieger und Platzierte der Schleswiger Jugendclubmeisterschaften

Clubmeisterschaften

des Schleswiger TC

Der Schleswiger Tennisclub trug Ende September seine Jugendclubmeisterschaften

sowie die Offenen Stadtmeisterschaften

(CMS Erwachsene) aus. Das Wetter meinte es an beiden Wochenenden

gut und so konnte jeweils bei angenehmen Temperaturen

ohne jegliche Unterbrechungen gespielt werden. Zu

den Clubmeisterschaften der Kinder und Jugendlichen hatten

sich insgesamt 29 Jugendliche angemeldet, die unter Leitung von

Jugendwart Arne Hofmann in fünf verschiedenen Alterklassen

antraten. Oliver Dumstrei (Nachwuchs), Christoph Napirata

(AK I Junioren), Max Weikamp (AK IV JuniorInnen), Leo Knütel

(AK V Junioren) und Nele Lorenz (Minis) heißen die Meister.

Eine Woche später fanden die Titelkämpfe im Erwachsenenbereich

unter der Leitung von STC Sportwartin Sabine Bleifuß-

Rohde statt. Bei den ältesten Teilnehmern setzte sich der Vorjahressieger

und Vereinsvorsitzende Hans Carsten Nissen in

einem anschaulichen Sandplatz-Duell gegen Peter Henningsen

durch. Der mehrfache Clubmeister Wolfgang Jeß konnte auch

in diesem Jahr in der AK Herren 30/40 den Titel holen. Dass

sie die gelbe Filzkugel immer noch mehr beschleunigen können,

bewiesen im Endspiel der Herren einmal mehr die Vorjahresfinalisten

Arne Hofmann und Jens Sander. In einem kräftezehrenden

packenden Dreisatzmatch behielt schließlich Trainer

und Jugendwart des Vereins Arne Hofmann die Oberhand. Bei

den Damen spielte Jede gegen Jede. Clubmeisterin wurde Cornelia

Claussen vor Kirsten Johnsen und Evi Rollin. cc

Der Vorsitzende des Trittauer Tennis-

Clubs, Hans-Werner Mesch, ist wegen

Meinungsverschiedenheiten im Vorstand

zurückgetreten. Mesch hätte sich gewünscht,

dass der Vorstand nach dem

monatelangen Verhandlungsmarathon

mit der Firma Procom die Vereinbarung

über einen Umzug des Clubs zum

TSV Trittau endlich unterzeichnet hätte.

Stattdessen würden sich die Kollegen

nun wegen des neuen Clubhauses mit

VEREINE

16

Der

TC Siek

feierte

40. Geburtstag

Tittauer Vorsitzender tritt zurück

dem Investor streiten. "Wir sollten die

Kirche im Dorf lassen und aus dem,

was uns jetzt geboten wird, das Beste

machen", sagt Mesch. Der Umzug sei

schließlich einstimmig beschlossen worden.

Der Investor habe angeboten, den

alten Platz kostenfrei zurückzubauen,

und er bezahle auch das neue Clubhaus.

Procom braucht das Gelände, das

der TTC bis 2020 gepachtet hat, für die

Verlegung des Schützenplatzes und den

Die

Geburtstagstorte

Der im Jahre 1969 gegründete TC Siek feierte

seinen 40. Club-Geburtstag. Begonnen wurde

die Festwoche mit den Clubmeisterschaften. Der Sportwart

Andreas Schult war eine Woche lang gut beschäftigt,

bevor die Clubmeister 2009 geehrt werden konnten. Im Rahmen

eines Clubfestes gab es die Pokale und vor allem viel Spaß

im mit den Vereinsfarben Grün-Weiß dekorierten Clubhaus.

Am Folgetag wurde das 40. Gründungsjahr mit den Ehrengästen

gefeiert. Bernd Barkmeyer konnte nicht nur die Mitglieder

sondern auch die kommunalen Repräsentanten, den örtlichen

Sportverein SV Siek und den Bezirksvorsitzenden Otmar Ringel

begrüßen. Er betonte „Der TC Siek ist stolz auf die Entwicklung

in den vergangenen 40 Jahren und freut sich über

die positive Zusammenarbeit im Verein und mit der Kommune.

Durch die große Unterstützung seitens der Gemeinde und das

persönliche Engagement vieler Mitglieder konnte der TCS in

den letzten Jahren optimale Bedingungen für den Tennissport

schaffen, was auch der Zuwachs an Mitgliedern bestätigt. Dafür

gilt allen ein großes Dankeschön.“ Den Gästen und Mitgliedern

wurde neben dem offiziellen Teil auch das spannende Endspiel

im Mixed sowie ein sportlicher Querschnitt vom Jugendtraining

über Leistungstennis bis Seniorentennis demonstriert. Im

Rahmen der Festlichkeiten wurde Rita Schult, als letztem noch

aktivem Gründungs-mitglied, für ihren langjährigen Einsatz zum

Wohle des Vereins die Ehrenmitgliedschaft verliehen. OR/TC Siek

Der Vorsitzender Bernd Barkmeyer (li.) und Helge Schmidt

mit Ehrenmitglied Rita Schult.

Bau eines Einkaufszentrums. Mesch sagt:

"Wenn wir jetzt gehen, droht uns weder

eine Pachtzinserhöhung noch müssen

wir die Kosten für den Rückbau übernehmen."

Ein weiterer Knackpunkt ist

die Fusion mit den Tennisspielern des

TSV. Für Hans-Werner Mesch wäre das

eine "einmalige Chance, aus zwei schwächelnden

Vereinen einen starken großen

Verein zu machen".


Famila-Cup

2009

beim TV Trappenkamp

Die Traditionsveranstaltung „Famila-

Cup“ stand in diesem Jahr unter keinem

so günstigen Stern. Zeitgleich fanden für

die gleiche Zielgruppe Turniere in Preetz

und Klein Rönnau statt, was sich auf die

Anmeldezahlen auswirkte. Trotzdem

fanden sich 12 Herren-Paarungen und

8 Damenmannschaften zu dem von der

Firma Famila gesponserten Turnier ein.

Zudem konnte Petrus kein Tennisfreund

gewesen sein, denn seine Niederschläge

brachten den Turnierplan gehörig durcheinander.

Spieler aus Kaltenkirchen,

Kisdorf, Boostedt, Husberg, Fockbek,

Neumünster, Wankendorf, Bornhöved

und natürlich Trappenkamp waren am

Start. Die Regenunterbrechungen des

Wochenendes konnten in der Hauptrunde

aufgefangen werden, sodass die

Endspiele programmgemäß stattfinden

konnten. Leidtragende waren die Spielerinnen

und Spieler, die in die Nebenrunde

geraten waren. Irgendwann wurde es

zuviel mit dem Regen, man fand einen

Modus, die jeweiligen Sieger zu ermitteln.

Dank ging bei den wegen der Wetterlage

zersplitterten Siegerehrungen an die Teilnehmer,

die trotzdem ausgeharrt hatten,

die Firma Famila aus Trappenkamp als

Hauptsponsor, die Firma Racket-Shop

aus Kiel, die mit einem Stand vertreten

war und die Organisatoren. Dazu gehörten

auch die Herren 30 des gastgebenden

Vereins, die am Turniersonntag

mit frischen Brötchen und Eiern in allen

Variationen nicht nur für gute Stimmung

sorgten. Gert Pechbrenner

Ergebnisse Hauptrunden

Damen

1. Kerstin Krausnick/Marion Gebetsberger

(Kaltenkirchener TS)

2. Grit Hartkopf/Christel Schüler

(SV Fockbek)

3. Claudia Bahr/Silvia Westendorff

(TV Trappenkamp)

Herren

1. André Habeck/Mike Walkovs

(nach Abbruch)

2. Stephan Henning/Helmut Holstermann

(TC an der Schirnau)

3. Norbert Steiner/Jens Bollin

(TC Boostedt/Husberg)

4. Rolf Gundlach/Rüdiger Heisch

(TC Wankendorf)

VEREINE

Jugend Reinbek-Pokal

beim FC Voran Ohe geht an TSV Reinbek

Anfang September fand beim FC Voran

Ohe der diesjährige Jugend Reinbek-

Pokal statt. Die talentiertesten Spielerinnen

und Spieler der Vereine TSV

Reinbek, TC Schönningstedt und FC Voran

Ohe tragen jedes Jahr dieses Turnier

aus. Ausrichter ist jeweils einer der drei

Vereine, dieses Mal Ohe. Es traten alle

Jugend-Altersklassen gegeneinander an:

die Jüngsten (Jahrgänge 1999 und jünger,

Bambinas und Bambinos (Jg. 1997/98),

Mädchen und Knaben (Jg.1995/96) und

Juniorinnen und Junioren (Jg. 1991-94).

Glück für den Veranstalter, der über

keine eigene Halle verfügt: nach der Begrüßung

der jungen Tenniscracks, Eltern

und Begleiter in strömendem Regen

klarte auf einmal der Himmel auf und

die Sonne erlaubte einen Start im Freien

mit nur kleiner Verzögerung und damit

einen super Ablauf der insgesamt 52

Matches, die an einem Tag auf 6 Plätzen

ausgetragen wurden. Die begeisterten

Zuschauer sahen echten Spitzensport.

Die Vereine stellten ihre professionelle

Jugendarbeit unter Beweis. Es gab absolut

spannende Spiele, und eine nette

Atmosphäre bei Tennisspielern, ihren

Begleitern und zahlreichen Gästen auf

der Anlage des FC Voran Ohe. Das von

zahlreichen Oher Helfern zusammengestellte

leckere Buffet sorgte zusätzlich

für gute Laune und positive Energie. Bis

zu den letzten Spielen war es ein Kopf an

Kopf Rennen zwischen dem TSV Reinbek

und dem FC Voran Ohe. Der glückliche

17

aber verdiente Sieger des Turniers hieß

am Ende TSV Reinbek mit 23 Punkten

vor Ohe (19) und Schönningstedt (12).

Dieses Turnier ist ohne Zweifel ein Highlight

im Lokalsport und hat wieder viele

Außenstehende für Tennis interessiert.

Die Kinder und Jugendlichen waren sich

einig: „Tennis ist cool“. Ulrich Wesolowski


Christian Rudolphy und Nils Böhme stoßen mit Rolf

Niemann und Manfred Struve auf die Clubmeisterschaft

im Herren-Doppel an

Unter der Regie von Turnierleiter Bernd

Mader, zahlreichen Helfern und einem

wohlgesonnenen Wettergott veranstaltete

die Tennisabteilung des TV Grundhof

den über die Tennisgrenzen weit bekannten

„Grundhof Cup“. Bereits zum

8. Mal trafen sich 76 Teilnehmer von der

Bezirks- bis zur Landesliga am ersten

Sonntag im September und ermittelten

in der Doppelkonkurrenz über spannende

Gruppenspiele und anschließende

Platzierungsspiele nach dem KO-System

ihre jeweiligen Meister.

VEREINE

Christian Rudolphy

ist Clubmeister aller Klassen in Barsbüttel

Im September wurden die Clubmeisterschaften im Tennisclub Barsbüttel

in den Disziplinen Einzel und Doppel ausgetragen. Hierbei schaffte es

Christian Rudolphy (27), Cheftrainer im TCB, seinen insgesamt dritten

Clubmeistertitel des Jahres zu erringen. Im Einzel hatte er sich nach der

Gruppenphase im Kampf um die ersten drei Plätze souverän gegen Timo

Dwielies und Philipp Kolbe, der den dritten Platz erreichte, jeweils mit 6:0,

6:0 durchgesetzt und erreichte damit den ersten Platz. Auch in den beiden

Vorrundenspielen hatte er nur ein Spiel abgegeben. Zwei Wochen zuvor

besiegte er an der Seite von Nils Böhme im Doppelfinale Manfred Struve

und Rolf Niemann in einem Langsatz mit 9:5. Den dritten Platz belegten

Frank Warias und Manfred Isler. Somit trägt Rudolphy alle Vereinstitel der

endenden Sommersaison, da er ebenfalls die Mixed-Meisterschaften vor

den Sommerferien gewonnen hatte. Christian van den Boom

Unsere weiblichen „Frischlinge“ aus der

Grundschule am Aalfang: Shari Streich,

Josephine Voß, Carolin Bleckmann, Sophie

Pruß (oben v. li.) sowie Linnea Hannemann

und Mathilda Kastien (unten v. li.)

Dies sind die männlichen Exemplare: Perry Schleifenbaum und Jakob Wagner (oben

v. li.), Luca Goslar, Artur Suksdorf, Luis Weichert und Finn Wolters (unten v. li)

Grundhof Cup 2009 mit Teilnehmerrekord

Nach einer hart umkämpften Vorrunde

konnten sich folgende Teams in die

Siegerlisten eintragen und mit einem

der zahlreichen Preise – gesponsert

von „Sport- und Freizeitmoden Klaus

Schuhmacher“ aus Glücksburg – die

zufriedene Heimreise, mit dem Versprechen

das nächste Jahr wiederzukommen,

antreten.

Platzierungen Damen

1. A. Schmidt/K. Kühne

2. B. Andresen/U. Seemund

3. D. Bergemann/U. Petersen

18

Platzierungen Herren

1. V. Plewe /H. Schröder

2. L. Meyer/D. Neumann

3. A. Rolinski/B. Mader

THC Ahrensburg

mit der Grundschule

„Am Aalfang“

Der THC Ahrensburg präsentiert sich

seit mehreren Jahren regelmäßig in der

Aalfangschule und lädt im Anschluss

tennisinteressierte Kinder ein, im Club

am Tennistraining teilzunehmen. In diesem

Jahr sind etwa 25 Kinder der Einladung

gefolgt. Mittlerweile können wir

zum gerade begonnenen Wintertraining

16 neue Mitglieder begrüßen. „Herzlich

Willkommen“ und viele schöne Erlebnisse

in unserem Club wünschen die

Jugendwartin Hannchen Knüppel und

Carsten Berger. CBS

Die Damen-Siegerinnen beim Grundhof

Cup (v. li.): Anke Schmidt und Kerrin

Kühne


Eltern-Kind-Turnier beim TC Prisdorf

VEREINE

Für das beliebte und schon beinahe traditionelle Eltern-Kind Turnier

warb in diesem Jahr eine ausführliche und appetitanregende

Einladung. Eine bewährte, straffe Organisation war ebenso versprochen

wie auch eine leckere Versorgung mit Speis und Trank. Der

verantwortliche „Herren 40“-Papa und Sportwart Rolf Gerber

zählte zum Start zwar eine stattliche Zahl zur Einteilung in „turniererprobte

und weniger geübte“ Paarungen, aber mehr hätten

es schon sein können. Dem Spaß der aufgeregten und hoch motivierten

Mädels und Jungen hat das aber keinen Abbruch getan. Für

Mama und Papa war dann allerdings die Aufgabe, den Ball „im Spiel“

zu halten, Herausforderung genug. Die Mädchen und Jungen sollten

doch die Punkte machen. Mit der Siegerehrung, einer freien Auswahl

am reich gedeckten Geschenketisch, einem großem Dankeschön an

die Eltern für leckeren Kuchen, Torten und sonstiger Naschereien

und dem verdienten Beifall für die souveräne Spielregie durch Rolf

Gerber klang ein angenehmer Tag aus. Die TCP Jugendwarte

Sieger und Platzierte bei den Clubmeisterschaften Jugend des THC

Ahrensburg

Zu einem Aktionstag am 21. September 2009 hatte die Tennissparte vom

TSV Eggstedt gleich beide Gruppen vom Kindergarten aus dem Nachbardorf

Süderhastedt eingeladen. Bei strahlendem Sonnenschein wurden

28 Kinder im Alter von 3 – 6 Jahren in kleinen Gruppen mit ersten

Ballübungen von dem erfahrenen Tennistrainer Roger Helbing-Becker

(trainiert 1 x pro Woche 2 Jugendgruppen im TSV) spielerisch an die

Sache herangeführt. Die Begeisterung der Kleinen war deutlich zu sehen

und zu hören. Nach den jeweils halbstündigen Übungen der 4 Gruppen

waren die Kinder manchmal nur mit „gutem Zureden“ vom Tennisplatz

zu bewegen. Für alle Beteiligten war es ein erlebnisvoller Vormittag auf

der Sportanlage vom TSV Eggstedt, wo neben 2 Tennisplätzen ein Bolsplatz,

ein Beachvolleyballfeld, eine Tischtennisplatte, ein großer Sportplatz

und neben dem Vereinsheim auch ein Sandkasten mit Spielgeräten für

viel Unterhaltung sorgte. Alles in Allem ein gelungener Aktionstag auf der

Tennisanlage in Eggstedt, der sicherlich wiederholt wird. Rainer Schuldt

19

Fröhliche Teilnehmer des Eltern-Kind-Turnier beim TC

Prisdorf

Mehr als 70 begeisterte Teilnehmer bei den Jugendclubmeisterschaften des

Kindergarten auf der Tennisanlage vom TSV Eggstedt

THC Ahrensburg

Beim THC Ahrensburg konnten sich die Turnierleiterinnen

Hannchen Knüppel und Karin Noak in diesem Jahr über

die Meldung von über 70 Kindern und Jugendlichen zu den

Clubmeisterschaften freuen. Eine derartig große Teilnehmeranzahl

bedeutet natürlich auch eine große Anzahl von

Spielen. Da es der Wettergott jedoch gut mit den Veranstaltern

meinte, konnte die Siegerehrung am Sonntag gegen

15.00 Uhr durchgeführt werden. Jeder Teilnehmer des Clubturniers

erhielt ein hochwertiges Kapuzen-Sweatshirt mit

dem Logo des THCA. Darüber hinaus wurden zahlreiche

Pokale an das Kind bzw. den Jugendlichen gebracht. CBS

CLUBMEISTER THC AHRENSBURG

Juniorinnen: Julia Dittmer

Junioren: Per Lühmann

Mädchen: Insa Zankel

Knaben: Finn Tryggvasson

Bambina: Carlotta Höhne

Bambino: Wilhelm Alexander Schreiber

Jungen Jahrg. 2000: Georg Zankel

Jungen Jahrg. 2001 – 2004: Jannek Oelschlägel

Mädchen Jahrg. 99 und jünger: Valerie Brockhausen

Der „Kindergarten-Tag“ beim TSV Eddstdt mit (v.

li.) Jugendwart Rainer Schuldt, Tennistrainer Roger

Helbing-Becker, zwi Betreuerinnen vom Kindergarten,

Eggstedts Vorsitzender Andreas Holm und davor die

kleinen Tennis-Kids

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