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sich WIR-Herausgeber

Michael Schleidt, der

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beantwortet. Sie erreichen ihn und das

WIR-Team unter Tel. 06152-51163 oder

per e-Mail info@wir-in-gg.de. Ihre Briefe

oder Anzeigenvorlagen richten Sie bitte ab

Dez. 2009 an unsere neue Postanschrift:

Claudiusstraße 27, 64521 Groß-Gerau.

Impressum

Wir. Das kostenlose Monatsmagazin

im Gerauer Land: Informationen aus Kultur, Politik,

Gewerbe und Vereins leben. Erscheint für alle

Haushalte in Groß-Gerau, Berkach, Dornheim,

Waller städten, Büttelborn, Klein-Gerau, Worfelden,

Trebur und Nauheim (teilw.).

Herausgeber: Michael Schleidt, W. Chr. Schmitt

Verlag: Michael Schleidt Medienverlag,

Wiesenstr. 60a, 64331 Weiterstadt.

Gesamtauflage: 21.000 Expl.

Redaktion & Konzeption:

W. Christian Schmitt, Tel.: 06152-806124,

wcschmitt@wir-in-gg.de

Layoutsatz, Herstellung und Vertrieb:

Werbewerkstatt M. Schleidt, Im Pfützgarten 7,

64572 Büttelborn, Tel: 06152-51163

Anzeigen: (anzeigen@wir-in-gg.de)

Guiseppina Contino: 0151-58964877,

Kerstin Leicht: 0171-4462450 und 06152-51163

Mitarbeit: Tina Jung, Kerstin Leicht, E. Menger

Fotos: Tina Jung, W. Chr. Schmitt, Privat,

Landratsamt, Gem. Büttelborn, Wir- Archiv,

Hans Welzenbach, Michael Schleidt

Redaktionsanschrift:

c/o. Schmitt‘s Redaktionsstube,

Mörfelder Straße 1a, 64521 Groß-Gerau

Internet: www.wir-in-gg.de

Die nächste Ausgabe erscheint am 12.12.2009

Anzeigenschluß: 03.12.2009,

Redaktionsschluß: 27.11.2009 (per e-Mail)

Nachdruck, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher

Genehmigung des Verlages.

aus der Redaktion

Tabus plus

Meinungsfreiheit:

Wie passt das?

W. Christian Schmitt ist der für

Redaktion und Konzeption zuständige

Herausgeber des Wir-Magazins.

e-Mail: wcschmitt@wir-in-gg.de

Können Sie polynesisch? Nö? Wenn Sie allerdings ab und an das

Wörtchen „tabu“ benutzen, dann sind Sie schon halb ein Eingeborener

jenes Inselreichs. Denn aus dem dortigen Sprachgebrauch wurde Anfang

des 19. Jahrhunderts (im Englischen) dieser kultische Begriff entlehnt. Tabu,

das hieß im übertragenen Sinne zunächst, dass es um eine „heilige, unberührbare

Sache“ ging. Später dann, dass über ganz bestimmte Dinge nicht

geredet werden darf.

In unserem Land gibt es Interessengruppen, meist aus nur wenigen, durchaus

einflussreichen Personen bestehend, die dem Rest der Republik sog. Denk-

und Sprechverbote auferlegen wollen. Wer sich früher dem widersetzte, dem

drohten Acht und Bann. Heute ist es die zwangsweise politische Verortung irgendwo

am Rande unseres politischen Systems. Anstelle des „gesunden Menschenverstands“

ist eine so genannte „political correctness“ getreten. Wer immer

solcherlei in Gang setzt, mit Meinungs freiheit hat dies nichts zu tun. Aber

es sind nicht nur all die hausgemachten „Tabus“, denen wir Tag für Tag in den

Medien begegnen. Es gibt außerdem allerlei importierte, wobei das Thema

„Karikaturenstreit“ nur eines von vielen ist.

Warum steht dies hier in diesem Magazin an dieser Stelle? Weil ich der Meinung

bin, dass Tabus und Meinungsfreiheit sich im Grunde gegenseitig ausschließen.

Meinungsfreiheit und vor allem deren Erhalt gehören zu den Bereichen,

für die Journalisten auch in diesem Lande eigentlich kämpfen sollten.

Egal, ob sie im Fernsehen, im Rundfunk oder in Printmedien engagiert sind –

irgendwo in der Republik oder direkt hier bei uns im Gerauer Land. Denn bei

allen Meinungsunterschieden, die es bei nahezu jedem Thema durchaus geben

kann, dürfen Denk- und Sprechverbote nicht zum Regelfall werden.

Ich wünsche Ihnen dennoch eine angenehme Lektüre und eine gute Zeit.


Worüber die Leute reden

Gegen Alltagsgrau,

Fehlerteufel und Wegschweiger

Von W. Christian Schmitt, wcschmitt@wir-in-gg.de

Überlandwerk Groß-Gerau (ÜWG) lässt aus Trafostationen

Kunstwerke werden. Beate Koslowski, Malerin

aus Nauheim (www.koslowski.ws), Inhaberin einer Malschule

und seit kurzem zudem Organisationsmitglied

des Groß-Gerauer Kulturstammtischs, war die Erste,

die Hand anlegen durfte, um Farbe in das Alltagsgrau

zu bringen. Ort des Geschehens: eine Trafostation in

der Nauheimer Bachgasse/Ecke Kirchgasse. Dort setzte

Beate Koslowski, unterstützt von zwölf ihrer Malschülerinnen,

in fünf Tagen das künstlerisch um, was sie sich

mit Blick auf das ÜWG-Jubiläum im kommenden Jahr

unter „Gemeindeverschönerung“ vorstellt (unser Foto).

Walldorfer Autor und Liedermacher legt neuen Prosaband

vor. Wer seinen Namen nennt, rennt vielerorts

offene Türen ein. Siggi Liersch, den kennen wir doch

noch aus der „Startbahn West“-Zeit, sagen die einen.

Das ist doch der mit seiner „Kreativen Schreibwerkstatt“

unter dem Dach der Kreisvolkshochschule,

meinen andere. Ja, ja, das ist er, der 1954 in Frankfurt

geboren wurde, u.a. schon Pressetexter in einem

Verlag war, als Disponent in einem Tonstudio arbeitete,

sich als Redakteur und „Ausbildungstrainer für Agents

in einem Call-Center“ versuchte usw. usw. Seit vergangenem

Jahr ist der studierte Germanist und Pädago-

4 Das Wir-Magazin • 167 • November 2009

Demnächst in „Wir“...

Für die Dezember-Ausgabe u.a.

vorgesehen: Die WIR-Jahresumfrage:

Was haben Sie sich für 2010

alles vorgenommen?

ge nun Lehrer an einer Integrierten Gesamtschule. Aber

ruhiger geworden ist er dadurch nicht. Jetzt ist sein

neuestes Buch „Köttelbug, ich & andere“ erschienen

(ISBN-13: 978 383 912 1795). Der 160-Seiten-Spaß

kostet 13,- Euro.

Worüber ganz Dornheim tagelang redete. Der achte

Buchstabe im Alphabet hat vergangenen Monat den

Groß-Gerauer Stadtteil in helle Aufregung versetzt: ein

„H“, mit dem wir aus dem HGV-Vorsitzenden Werner

Appel einen Werner Happel gemacht haben. Und das

auch noch auf unserem Oktober-Titelbild. Wir bitten

um Absolution. Ein Fehler, der – solange Menschen und

nicht Roboter eine Zeitschrift machen – nicht vorkommen

sollte, aber immer wieder einmal passieren kann.

Also nochmals: Entschuldigung!

Hat die Lokalzeitung etwas gegen das WIR-Magazin

und seine Leser? Oder wie steht es um die Informations-Gewohnheiten

der örtlichen Presse? Der Anlass

dies zu fragen: Seit März 2008 hat die Volksbank

Groß-Gerau gemeinsam mit dem WIR-Magazin und

dem Kreisstadt-Bürgermeister als Schirmherrn die

erfolgreiche Veranstaltungsreihe „Dichterlesungen in

der Kreisstadt“ installiert. Im vergangenen Monat hat

nun der siebte Leseabend in der Volksbank wieder


14. Nov. bis 11. Dez. 2009

ein „volles Haus“ beschert, worüber wir

in diesem Magazin gerne unsere Leser informieren.

Auch die Lokalpresse hat über

diese Ereignisse berichtet, mit denen das

kulturelle Angebot in dieser Stadt erweitert

wird. Erstaunlich für Besucher ist allerdings

nur, dass in der Berichterstattung bislang

noch nie der Mitveranstalter WIR-Magazin

Erwähnung gefunden hat. Das mag Beobachter

nachdenklich stimmen und sich

fragen lassen: Berichtet die Lokalpresse

auch über andere Veranstaltungen nach

diesem Schema, indem sie das, was alle

Besucher der Abende wahrnehmen, einfach

wegzuschweigen versucht? Nach der

Oktober-Lesung stellten sich dem Fotografen

(v.l.): Volksbank-Vorstand Jörg Lindemann,

die Autoren Dr. Klaus-Peter Sawinski und

Gert Heidenreich sowie Moderator und WIR-

Herausgeber W. Christian Schmitt.

Kurse zum Besuchsdienst im Krankenhaus.

Unter dem Motto „Ich war krank und du

hast mich besucht“ bietet das Ev. Dekanat

Groß-Gerau Kurse zum Besuchsdienst im

Krankenhaus an. Vermittelt werden Gesprächsführung,

Situation der Kranken,

familiendynamische Beobachtungen und

spirituelle Fragen. Geleitet wird dieser Ausbildungskurs,

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Das Wir-Magazin • 167 • November 2009

5


6 Das Wir-Magazin • 167 • November 2009

Nachgefragt (138)

Ohne Vereine wäre es um die

Demokratie schlecht bestellt

Er ist sowohl Vorsitzender

des Sängerkreises

Groß-Gerau als

auch der Arbeitsgemeinschaftkulturtreibender

Vereine (AKV)

– Philipp Schmidt aus

Dornheim. Das WIR-

Magazin hat ihn besucht

und nach seinen

vielfältigen Aufgaben

befragt.

Herr Schmidt, Sie sind also wohl der

Experte Nr. 1 in Sachen Kultur hier bei

uns? Wo liegen denn Ihre besonderen

Vorlieben?

Philipp Schmidt: Richtigerweise

gesagt, bin ich zum Einen der 1.

Vorsitzende des Sängerkreises

Groß-Gerau und zum Zweiten

der 1. Sprecher der Arbeitsgemeinschaft

Kulturtreibender

Vereine (AKV) Groß-Gerau.

Die AKV Groß-Gerau ist ein

loser Zusammenschluss von

Groß-Gerauer Vereinen. Die

AKV genießt keinen Vereinsstatus.

Ob man mich deswegen

zum Experten Nr. 1 in Sachen

Kultur machen kann, ist aus

meiner Sicht sicherlich zu weit

gesprungen. Aber aufgrund

meiner langjährigen Tätigkeit

als Vorstandmitglied in einem

Gesangverein – seit 1970 und

seit 1978 Erster Vorsitzender der

Chorgemeinschaft 1844 Dornheim

und darüber hinaus in

verschiedenen Dachorganisationen

wie u.a. dem Vereinsring

Dornheim – kann ich sicherlich

in vielen vereinsrelevanten Dingen

ein „Wörtchen“ mitreden.

Fangen wir einmal mit der AKV an. Wie

entstand diese Arbeitsgemeinschaft

und wer alles ist unter dem AKV-Dach

versammelt? Wer kommt mit welchen

Ideen, Wünschen, Vorschlägen zu Ihnen?

Und über was alles können Sie,

haben Sie zu entscheiden?

Philipp Schmidt: Die AKV Groß-

Gerau wurde 1976 als Gegenstück

zur Sport AG auf Initiative

des damaligen Bürgermeisters

Lankau gegründet. Dieser Dachorganisation

in Groß-Gerau gehören

heute 40 Vereine an, die

sich in sechs Partnergruppen

gliedern. Die Bandbreite der

Mitglieder erstreckt sich z.B.

von den Briefmarkensammlern

bis hin zum Odenwald

Club, von der Stadtkapelle bis

hin zum Kleintierzuchtverein,

vom Gesangverein bis hin zum

Heimat- und Geschichtsverein

und vom Landfrauenverein

bis hin zum Angelsportverein.

Man sieht also ein Sammelsurium

von sehr unterschiedlichen

Vereinen und Interessen. Der

wichtigste Entscheidungsauftrag

liegt in der Verteilung der

jährlichen Vereinsfördermittel

der Stadt.

Welche Rolle spielen Kulturtreibende mit

Migrantenhintergrund in Ihrer Vereinsarbeit?

Und welche sollten sie in einer sich

wandelnden Gesellschaft spielen?

Philipp Schmidt: Kulturtreibende

Vereine mit Migranten-


hintergrund spielen z. Zt. nur

eine untergeordnete Rolle in

der AKV. Es sind nur der Italienische

Familienverein und der

Verein Generation X in der AKV

integriert. Wenn aber weitere

Gruppen auf uns zukommen

sollten, werden wir diese selbstverständlich

aufnehmen.

Für Groß-Gerau ist die AKV sicher der

maßgebliche Partner, wenn es um kulturelle

Belange geht. Woran liegt es, dass

die AKV bei der Schaffung eines „kulturellen

Images“ in der Kreisstadt dennoch

nur bedingt in Erscheinung tritt?

Philipp Schmidt: Wir sehen uns

als Partner und Berater des

städtischen Kulturamtes, wenn

in der Vergangenheit von dort

Fragen an uns herangetragen

worden sind, wurden diese

immer einvernehmlich bearbeitet,

und ich denke auch dabei

ein für alle Seiten respektables

Ergebnis erzielt zu haben. Es

liegt wohl auch in der Natur

der Personen, die die AKV maßgeblich

führten bzw. führen,

dies war zum Einen Helmut

Schaffner und ist zum Zweiten

meine Person, dass wir uns

GROSS-GERAU

bei AKV-Sprecher Philipp Schmidt

nicht zu „Jammerorgien“ über

die Kürzungen der Vereinszuschüsse

hinreißen ließen. Als

Verein sollte man schon entsprechende

eigene Aktivitäten

entwickeln, die das Budget der

Vereinsarbeit in Balance halten.

Zur Frage nach einem „kulturellen

Image“ der AKV: Dies

kann die AKV aus meiner Sicht

und Erfahrung nur schwerlich

aufbauen, denn dann müssten

sicherlich vereinseigene Interessen

zurück gestellt werden.

Vielfach scheitert ein solches

Vorhaben auch schon daran,

einen gemeinsamen Termin zu

finden. Dies kann sich, da ja

nun die Stadt über eine eigene

Stadthalle verfügt, aber in der

Zukunft ändern, und es können

z.B. wieder gemeinsame Liederoder

Musikabende, die es in den

Anfangsjahren der AKV gab,

durchgeführt werden. Für ein

solches Vorhaben könnte ich

mich schon begeistern.

Gesprächspartner:

W. Christian Schmitt.

Philipp Schmidts Antworten in Sachen

Sängerkreis Groß-Gerau folgen

in der nächsten Ausgabe.

Zur Frage nach einem „kulturellen Image“ der AKV:

Dies kann die AKV aus meiner Sicht und Erfahrung

nur schwerlich aufbauen, denn dann müssten

sicherlich vereinseigene Interessen zurück gestellt werden.

Vielfach scheitert ein solches Vorhaben auch schon daran,

einen gemeinsamen Termin zu finden.

Das Wir-Magazin • 167 • November 2009

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8 Das Wir-Magazin • 167 • November 2009

Nachgefragt (139) bei Dekan Tankred Bühler

Aber immer im Respekt

vor der Meinung anderer

Das Thema „Stolpersteine“ auch

hier bei uns präsentierte das

WIR-Magazin erstmals einer

breiten Öffentlichkeit im September

2008. Dies mit einem

Beitrag (der den Titel trug:

„Stolpersteine auch in der Kreisstadt?“)

aus der Feder von Jürgen

Ziegler. Seitdem hat es –

vor allem in der Lokalpresse –

heftig anmutende Auseinandersetzungen

gegeben von solchen,

die diese Art einer „Gedenkkultur“

als die einzig richtige ansehen,

und anderen, die ein Gedenken

nicht auf die Verlegung

von Stolpersteinen verkürzt sehen

wollen. Im Mittelpunkt

steht das ev. Dekanat mit Dekan

Tankred Bühler an der Spitze.

Das WIR-Magazin hat ihn befragt,

ob und wie eine gemeinsame

Lösung aussehen könnte.

Herr Bühler, das ev. Dekanat hat jetzt in

Zusammenarbeit mit der Förderverein

Jüdische Geschichte und Kultur unter

dem Titel „Orte der Erinnerung“ einen

lobenswerten „Stadtplan mit Stätten

jüdischen Lebens in Groß-Gerau“ vorgelegt.

Allerdings ganz ohne Beteiligung

des kreisstädtischen Kulturamts. War –

nachdem die „Stolperstein“-Diskussion

für erheblichen publizistischen Wirbel

gesorgt hatte - nicht mit dem Bürgermeister

vereinbart, dass man in Sachen

„Gedenkkultur“ ein gemeinsames Konzept

erarbeiten wolle?

Dekan Bühler: Das Evangelische

Dekanat arbeitet in diesem

wichtigen Themenbereich

zusammen mit dem Förderverein

schon seit über 20 Jahren

sowohl eigenständig als auch

in Kooperation mit der Stadt

Groß-Gerau. Ich erinnere einerseits

an die beiden Hefte „Juden

in Groß-Gerau“ und den Internet-Auftritt

unter www.erinnerung.org,

beides verantwortet

von Hans-Georg Vorndran und

Jürgen Ziegler, für die wir allein

zeichnen, und an die würdigen

Gedenkveranstaltungen zum

9. November, die wir – auch in

diesem Jahr wieder – gemeinsam

mit dem Magistrat durchgeführt

haben. Ich denke, genau

so werden wir es auch in

Zukunft halten: Zusammenarbeit,

wo immer möglich und

sinnvoll, ohne auf eigene Ideen

zu verzichten. Die Gremien der

Stadt praktizieren das übrigens

ebenso.

Durchaus interessierte Bürger hier in

unserer Kreisstadt könnten den Eindruck

gewinnen, dem Dekanat gehe es weniger

um einen Dialog (geschweige denn um

einen wie immer formulierten „Kompromiss“),

sondern einzig um die Eins-zu-

Eins-Umsetzung seiner „Stolperstein“-

Auffassung. Kann das im Sinne eines

guten, christlichen Miteinanders sein?

Dekan Bühler: Wenn in einer

so zentralen Frage, wie der der

„Stolpersteine“ die eine Seite

dafür und die andere Seite dagegen

ist, wie stellen Sie sich

dann einen Kompromiss vor?

Solange eine Mehrheit der

Stadtverordnetenversammlung

eine Verlegung ablehnt, werden

auch wir in Groß-Gerau keine

Stolpersteine haben. Aber wir

werden uns weiter für diese

Idee einsetzen und uns mittelfristig

um eine politische Mehrheit

dafür bemühen. Dass diese

wichtige und sensible Frage in

Groß-Gerau in die Mühlen der

Parteipolitik geraten ist, bedauert

niemand mehr als wir. Wie

zahlreiche Beispiele in anderen


Kommunen zeigen, konnte das

dort meist vermieden werden.

Es gibt z.B. zahlreiche bekannte

und hochrangige CDU-Politiker

– wie auch CDU-Mitglieder

und Sympathisanten hier in

Groß-Gerau -, die eine Verlegung

von Stolpersteinen unbedingt

befürworten. Ihre Frage

nach dem „guten christlichen

Miteinander“ verrät übrigens

ein verbreitetes Missverständnis:

„Allen wohl und niemand

weh“ ist sicher keine christliche

Haltung, denn Christen vertreten

durchaus deutlich auch

unbequeme – und oft nicht

mehrheitsfähige – Positionen,

aber immer im Respekt vor der

Meinung anderer.

Wie soll denn eine künftige „Gesprächskultur“

zwischen Ihnen und den Entscheidungsgremien

der Kreisstadt

aussehen, wenn das Dekanat schon vor

Beginn auf Deutungshoheit besteht und

offenbar unverrückbare Fakten vorgibt?

Dekan Bühler: Ich sehe da gar

kein Problem. Wie ich oben

schon ausgeführt habe, werden

wir auch künftig eine Gesprächskultur

gegenseitigen

Respekts praktizieren. Demokratie

lebt auf allen Ebenen

GERAUER LAND

vom Diskurs, vom ständigen

Austausch unterschiedlicher

Meinungen und Positionen. Wir

vertrauen darauf, dass immer

mehr Bürgerinnen und Bürger

die Idee der Stolpersteine unterstützen

und dass es auch in der

Stadtverordnetenversammlung

früher oder später eine Mehrheit

dafür geben wird. Auch

der Magistrat hatte ja bereits

im April 2008 unseren Antrag

mit großer Mehrheit befürwortet.

Übrigens: die ehemalige

Groß-Gerauer Jüdin, Renata

Schwarz, die bis zur Stadtverordnetensitzung

im Mai immer

als Gegnerin der Stolpersteine

genannt wurde, hat uns inzwischen

geschrieben, dass sie

nach genaueren Informationen

nunmehr die Stolpersteine unbedingt

befürwortet und sich so

schnell wie möglich eine Verlegung

vor ihrem früheren Wohnhaus

und in ganz Groß-Gerau

wünscht. Insofern bestehen

wir nicht auf einer „Deutungshoheit“

in dieser Frage, setzen

aber darauf, dass Meinungen

und Einstellungen sich ändern

können – und Mehrheiten in

Parlamenten auch.

Gesprächspartner: W. Chr. Schmitt.

Das Wir-Magazin • 167 • November 2009

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Dr. Henning Müller

ist Zugführer beim

THW Groß-Gerau,

info@thw-gg.de

„Tsunami trifft auf Sumatra.

Informationen

über Schäden und Opfer

liegen noch nicht vor.“

Während Meldungen wie

diese über die Nachrichtenticker

laufen, beginnt

im Verborgenen zumeist

ein Einsatz des Technischen

Hilfswerks

(THW). Dabei sind immer

auch Helfer aus

Groß-Gerau.

und das THW (3)

Aus Groß-Gerau kommt

stets eine helfende Hand

Sitzen Sie betroffen vor

dem Fernseher, wenn Meldungen

über ein Erdbeben

als „Breaking News“ über den

Bildschirm huschen? Sicher

reagieren Sie mitfühlend, vielleicht

leisten Sie auch dringend

benötigte Spenden an Hilfsorganisationen,

um die Not vor

Ort zu lindern. Während Sie

sich hierüber Gedanken machen,

sind die ehrenamtlichen

Helfer des THW Groß-

Gerau schon auf dem

Weg in ihre Dienststelle

in der Nähe der Groß-

Gerauer Kläranlage, um

einen „Leitungs- und Koordinierungsstab“

zu bilden und

die Logistik eines möglichen

Auslandseinsatzes zu planen.

Schnelleinsatzeinheit Logistikabwicklung

im Lufttransportfall

(kurz „SEElift“) heißt

diese Spezialeinheit, die es nur

in Groß-Gerau gibt. Bis zu 72

Stunden lang bestehen nach

einem Erdbeben regelmäßig

noch gute Chancen, vermisste

und verschüttete Personen lebend

retten zu können. Das

heißt, dass die Zeit drängt, um

Helfer vor Ort zu bekommen.

Hauptuntersuchung (HU) 57

Abgasuntersuchung (AU) ab 24

Änderungs-, Anbauabnahmen ab 31

Und deshalb liefen die Telefone

in Groß-Gerau auch unlängst

wieder heiß, um den Einsatz des

THW im Hintergrund mit zu

organisieren; Absprachen wurden

getroffen, mit dem Flughafen

und Airlines telefoniert,

eine Helferplanung wurde

ausgearbeitet. Selbst Rettungshunde

aus Groß-Gerau standen

schon abmarschbereit für den

Einsatz in Südostasien zur Ver-

Selbst Rettungshunde aus Groß-Gerau

standen schon abmarschbereit für den

Einsatz in Südostasien zur Verfügung.

fügung. Und schließlich musste

dann pragmatisch, wenn auch

schweren Herzens, entschieden

werden, keinen Bergungseinsatz

durchzuführen. Zu lange

hätte die Anreise gedauert, zu

gering wären die Chancen, effektiv

helfen zu können gewesen.

Die Hilfe aus Groß-Gerau

ist oft unspektakulär und findet

im Hintergrund statt; aber

egal, wo eine Katastrophe auf

der Welt geschieht: Aus Groß-

Gerau kommt stets eine helfende

Hand.


aus dem Landtag (8)

Dank für die

Unterstützung

Die letzten beiden Monate des Jahres

2009 sind angebrochen und das Jahr

geht mit großen Schritten zu Ende.

Landtagswahl, Europa- und Bundestagswahl

liegen hinter uns. Für die Politik

sind die letzten Wochen eines Jahres sehr

arbeitsreich. Auf allen Ebenen stehen die

Haushaltsberatungen für das Jahr 2010 an.

Mit den Beratungen werden die Weichen

für das gestellt, was im Jahr 2010 umgesetzt

werden soll; so auch im Land Hessen.

Nachdem die Landesregierung den

Entwurf eingebracht

hat, werden die Zahlen

und Pläne in den Fraktionen

und in den Facharbeitskreisen

beraten und

über Änderungen und zusätzliche Wünsche

nachgedacht, die dann wiederum in

Antragsform gebracht werden müssen.

Im Haushaltsauschuss, dem ich angehöre,

laufen dann alle Anträge zusammen. Dort

werden sie abschließend beraten und eine

Empfehlung für den Landtag beschlossen.

Bei diesen Beratungen kommen dann leicht

mehrere Dutzend Änderungsanträge zusammen,

so dass der Haushaltsausschuss

ein intensives und auch zeitaufwendiges

Programm vor sich hat. Im Dezember wird

der Haushalt dann endgültig beschlossen.

Wir in der CDU-Fraktion haben gemeinsam

mit unserem Koalitionspartner

Schwerpunkte gesetzt: Für die Schulen

stehen im neuen

Haushalt 650 weitere

Stellen zur Verfügung,

um unseren

Kindern eine gute

Bildung gewähren

zu können. Darüber

hinaus versuchen

wir alle Programme

aufrecht zu erhalten

Für die Schulen stehen im neuen

Haushalt 650 weitere Stellen

Günter Schork ist

Landtagsabgeordneter

der CDU;

guenter_schork@yahoo.de

und zu finanzieren, die wir begonnen

haben. Dazu gehören alle Maßnahmen

zur Sicherstellung und

Verbesserung der Infrastruktur,

also Straßenbau,

öffentlicher Personennahverkehr

u.a.

Auch die Programme, die den Kommunen

zugute kommen, werden weitergeführt,

z.B. das Dorferneuerungsprogramm und

das Programm „einfache Stadterneuerung“.

Daneben gibt es eine Vielzahl von

Einzelmaßnahmen in allen Bereichen, beispielhaft

will ich hier nur die Vereinsförderung

und den Sportstättenbau nennen.

Da dies meine letzte Kolumne im Jahr

2009 ist, darf ich Ihnen, auch wenn es noch

etwas früh ist, eine besinnliche Adventszeit

und einen guten Jahresabschluss 2009

wünschen. Damit verbinde ich meinen

Dank für die Unterstützung und zahlreiche

Anregungen und Ideen, die ich von

Ihnen erhalte habe.


1212 Das Wir-Magazin • 167 • November 2009

Portrait (5)

Aus der Geschichte

Geschichtchen gemacht

Von Walter Keber, wkeber@t-online.de

Anlässlich des 175jährigen

Kreisjubiläums veröffentlichte

der Rüsselsheimer Journalist

Walter Keber, der von 1970

bis 2006 als Redakteur und

Korrespondent für die „Frankfurter

Rundschau“ in Wort und

Bild über den Kreis Groß-Gerau

berichtet hat, eine Sammlung

von 123 Porträts. Das Buch ist

– mit Unterstützung der Kreissparkasse

Groß-Gerau, unter

dem Titel „Gesichter & Geschichten

aus dem Kreis Groß-

Gerau“ im Welzenbach Verlag,

Groß-Gerau, erschienen (263

Seiten, 19,80 Euro) und im

Buchhandel sowie den Sparkassen-Geschäftsstellen

erhältlich. Mit freundlicher Genehmigung

des Autors druckt

das WIR-Magazin daraus einen

Beitrag über Franz Flach, den

2005 verstorbenen ehemaligen

Ehrenstadtarchivar der Kreisstadt.

Er zierte übrigens das

erste Titelblatt, mit dem das

Groß-Gerauer WIR-Magazin im

August 2001 in der Kreisstadt

startete.

Ich liebe diese Stadt und

ihre Menschen – und ich

wollte die Zeugnisse ihrer

Geschichte nicht nur zusammentragen,

ordnen und im Aktenschrank

ablegen, sondern

auch publik machen.“ Genau

dieses selbst gesteckte Ziel hat

der 2005 verstorbene Franz

Flach verwirklicht, der rund 50

Jahre lang Stadtarchivar Groß-

Geraus war. Von 1952 bis 2002,

19 Jahre übers Eintreten in den

Ruhestand hinaus, nahm Flach

diese Aufgabe wahr. Die Liebe

zur Heimat schlug sich im

dienstlichen Alltag und im privaten

Leben nieder. Fest war er

seinem „Gere“ verbunden und

verstand diese Begeisterung auf

andere zu übertragen. Immer

wieder gelang es ihm, Historie

über trockene Datensammlung

hinaus zum Leben zu erwecken,

aus Geschichte im besten

Sinne Geschichtchen und somit

nachvollziehbar zu machen. So

schuf er eine Chronik über das

Leben der kleinen Leute, mit

sicheren Gespür für heimische

Mundart aufbereitet – oft von

ihm selbst gekonnt vorgetragen.

Er hat über 14 Bücher verfasst,

die fester Bestandteil des

lokalen Literaturgeschehens


sind. Lächelnd brachte Flach alles auf den

Punkt: „Die wirkliche Stadtgeschichte

ist viel schöner als das, was in den Akten

steht.“ 1921 kam Franz Flach in Groß-Gerau

zur Welt. Nach der Realschule begann

er als Verwaltungslehrling bei der Stadt.

Nach dem Dienstanfängerlehrgang 1939

endete seine berufliche Karriere abrupt,

er musste zum Militär. Weil für Segelfliegerei

begeistert, landete er bei der Luftwaffe.

Mit Bitterkeit sagte er später: „Ich

habe geholfen, Europa kaputtzumachen.“

Doch die schrecklichen Erlebnisse und die

Einsicht, dass Kriege letztlich Verbrechen

seien, hatten Folgen. Aus französischer

Gefangenschaft zurück, engagierte sich

Flach für Europas Einigung und Aussöhnung.

Zeit seines Lebens war er Vorkämpfer

für Städtepartnerschaften. So hatte er

wesentlich Anteil daran, dass Groß-Gerau

sich früh mit dem französischen Brignoles,

italienischen Bruneck und belgischen Tielt

verschwisterte. Das alles spiegelt sich in

seinem 1989 herausgegebenen Buch „Vier

Städte in Europa“ wider. Seine Begeisterung

über solche Mosaiksteine auf lokaler

Ebene für Ländergrenzen übergreifendes

friedliches Zusammenrücken nach Jahrhunderten

des gegenseitigen Totschlagens

wurde in seiner Schilderung über die Besiegelung

der Städteverschwisterung am

11. Juli 1959 deutlich. „An jenem Tage nämlich

bekundeten die gewählten Vertreter

von vier Städten aus vier verschiedenen

Nationen den Willen ihrer Bürgerschaft,

mit einer die nationalen Grenzen überschreitenden

Partnerschaft einen Beitrag

zur Schaffung eines geeinten Europas zu

leisten. Das klingt zwar etwas theatralisch,

wird aber in dieser Formulierung am eindeutigsten

dem inneren Gehalt des Vorganges

gerecht.“

GERAUER LAND

Franz Flach

Für Franz Flach geschah dies alles

keineswegs abgehoben, Partnerschaften

mussten mit Leben erfüllt und nicht nur

bei Europa-Tagen der vier Verschwisterten

in Reden beschworen werden. Die Begegnung

zwischen den Menschen aus den

vier Kommunen, zu denen sich später das

polnische Szamotuly gesellte, war ihm ein

Herzensanliegen. Doch auch fürs friedliche

Zusammenleben am Ort zwischen

Deutschen und Nichtdeutschen machte

sich Flach stark, unter anderem mit dem

lokalen Europa-Komitee. Das verabschiedete

schon am 9. April 1962 einstimmig

eine Resolution: Es betrachte als eine seiner

besonderen Aufgaben, „Ressentiments

gegen Gastarbeiter in der Bevölkerung energisch

entgegenzutreten.“

All dem fühlte sich Franz Flach Zeit

seines Lebens verpflichtet, dafür wirkte

er unermüdlich. Die Breitenwirkung solchen

Engagements des populären Mannes

war enorm, ging weit über seine offiziösen

Aufgaben wie die eines Amtsrats der Stadtverwaltung

und Stadtarchivars hinaus.

Er zählte fest zur örtlichen Vereinsszene,

war als Musikfreund über 60 Jahre beim

Handharmonika-Spielring dabei, agierte

als beliebter Büttenredner beim Carnevalverein

und blieb als Ehrenvorsitzender

dem friedlichen Segelfliegen bis ins hohe

Alter verbunden.

Im Stadthaus war er eine Institution.

Dort durchlief er nach Wiedereinstellung

1948 die klassische Verwaltungskarriere,

war – unterm Strich gesehen – länger als

fünf Groß-Gerauer Bürgermeister Teil der

Verwaltung.

Sie können weiterlesen auf Seite 42/43 in Walter

Kebers Buch „Gesichter & Geschichten aus dem

Kreis Groß-Gerau“, erschienen im Welzenbach

Verlag, Groß-Gerau.

Das Wir-Magazin • 167 • November 2009

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1414 Das Wir-Magazin • 167 • November 2009

in der Moschee (3)

Wie Sie alle wissen, ist,

außer gegen das Altern,

fast gegen alles ein Kraut

gewachsen. So gemahnte uns

unser Prophet dereinst, Maßnahmen

zu treffen, um unsere

Gesundheit zu wahren bzw.

diese wieder zu erlangen, als er

sagte: “Allah gab keine Krankheit,

ohne auch ein Mittel dagegen

zu schaffen.” Oder auch:

“Gegen jede Krankheit gibt es

ohne Zweifel ein Mittel.”

So sollten wir uns, ganz

im Sinne dieser Ermahnungen

unseres Propheten, so schnell

wie möglich behandeln lassen,

wenn uns irgendeine Krankheit

trifft und dabei auch gleichzeitig

Allah um Genesung bitten.

Eine Behandlung erfolgt hier

natürlich durch die Hände von

Ärzten und anderen Fachleuten

und nicht etwa durch Kartenleger,

Magier und Geistaustreiber,

sowie andere dubiose

Menschen, die nur unsere Religion

missbrauchen, wenn sie

behaupten, sie könnten Heil

wirken.

Ohne Zweifel zählt die Gesundheit

nach dem Glauben zu

den bedeutendsten Gaben, die

Allah seinen Geschöpfen und

Dienern geschenkt hat. Am

anschaulichsten wird uns die

*) heißt übersetzt: Unsere Gesundheit

Bedeutung dessen vor Augen

geführt in folgenden Prophetensprüchen:

“Zwei Gaben gibt

es, bei denen sich die meisten

Menschen irren. Die eine ist die

Gesundheit und die andere die

freie Zeit.” “Es wird die Gabe

der Gesundheit sein, nach der

die Menschen beim Jüngsten

Gericht zuerst befragt werden.”

Allah setzte uns mit dem,

was er erlaubt und verboten

hat, ein Maß, um uns damit im

Dies- wie im Jenseits zum Glück

zu verhelfen. Die Geschichte

hat uns eines gelehrt: seit jeher

ereilen Menschen, die den

Geboten Gottes den Rücken

zukehren, Heimsuchungen

und Krankheiten. Diese Heimsuchungen

können manchmal

als Prüfung gedacht sein, ein

anderes Mal wiederum als Warnung

und Lehre. So sehen wir

uns heutzutage aufgrund der

Zerstörung des ökologischen

Gleichgewichts immer neuen

Krankheiten ausgesetzt. In der

Vergangenheit war es vielleicht

die Pest, dann Aids, Rinderwahn,

die Vogelgrippe usw.

und aktuell die Schweinegrippe.

Und morgen wird es vielleicht

etwas anderes sein.

Wir sollten alle den Geboten

Gottes folgen, fünfmal am


Metin Arçaklıoglu ist Vorbeter

der türkisch-islamischen

Gemeinde in Groß-Gerau;

metinarcakli@hotmail.com

Tag unsere rituelle Waschung

vornehmen, keine verbotenen

Lebensmittel zu uns nehmen,

uns von Handlungen und Beziehungen

fern halten, die nach

islamischer Rechtsauffassung

verboten sind und uns somit vor

einer ganzen Reihe von Krankheiten,

allen voran der Schweinegrippe,

schützen. Dazu raten

uns heute auch Mediziner und

Wissenschaftler, genauso wie

uns Allah schon seit den Zeiten

des Propheten Adam immer

wieder durch seine Propheten

mitgeteilt hat, dass wir uns

vor allen möglichen Krankheiten

schützen müssen. Ein

jeder sollte sich, damit wir alle

gesund, sowie in Frieden und

Eintracht leben können, an die

Gebote Gottes halten, sowie

diejenigen ermahnen und aufrütteln,

die dies nicht tun.

Ich beende meine Predigt

mit Vers 8, Sure “Tekasur”: “An

diesem Tage werdet ihr dann

gefragt werden, was ihr aus

den Gaben des Lebens gemacht

habt”.

GROSS-GERAU

Lyrik-Ecke (18)

Fingersatz

Von Dr. Dittmar Werner

Das WIR-Magazin hat eine Lyrik-

Ecke eingerichtet, in der wir in

lockerer Folge Gedichte veröffentlichen,

die von Autoren aus

dem Gerauer Land stammen.

Heute ein Gedicht von Dr. Dittmar

Werner, Lehrer an der Prälat-Diehl-Schule

und wohnhaft

in Groß-Gerau.

Wohin konnte ich mich entfernen

mit Harmonien

deren Ziel unbekannt war

In welche Richtung

klang der Anschlag

als der Takt

im Tempo di Valse

nicht gelingen wollte

Ich hätte lieber

draußen

den geschnäbelten Oktaven

zugehört

wie sie an den Himmel

flüchteten

als für Zukünftiges

zu üben

dessen Vorzeichen

die Harmonien hoben oder senkten

Vielleicht

werde ich mich eines Tages

daran erinnern

wo der Fingersatz lag

in den Liedern

die ich als Kind aus verwunschenen

Partituren spielte

SieMatic

SieMatic

BeauxArts.

BeauxArts.

Die

Die

neue

neue

Komposition

Komposition

der

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Wir als Spezialisten wissen, was es alles gibt,

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Das Wir-Magazin • 167 • November 2009

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Fordern Sie uns.

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15


1616 Das Wir-Magazin • 167 • November 2009

Bankertipp

Wie Hackern Paroli

geboten wird

Es ist eine bekannte und

notwendige Tatsache,

dass eine verlässliche

Sicherheit beim Online-

Banking mehr denn je von

den Kunden gefragt ist. Die

Kreissparkasse Groß-Gerau

stellt das neue „chipTAN-

Verfahren“ vor, eine Variante

die den Kunden viel

Nutzen stiftet. Ein wichtiger

Grund für die Einführung

des neuen Verfahrens ist vor

allem damit begründet, weil

allgemein Hacker-Angriffe

verstärkt zunehmen. So genannte

Trojanische Pferde

spionieren die PCs nach

Zugangsdaten zu Online-

Shops, Auktionshäusern und teilweise

auch Online-Banking aus. Die Sparkassen

handeln vor dem Hintergrund dieser

Gefahren als

erste Instituts-

gruppeweltweit, indem sie

ihren Kunden

eine Weiterentwicklung

des

gegenwärtigen

iTAN–Verfahrens, das „chipTAN comfort–

Verfahren“, anbieten.

An Stelle der vom Online–Kunden

gewohnten TAN–Liste in Papierform,

werden sogenannte TAN–Generatoren

Oliver Lohr ist Leiter

Electronic-Banking bei

der Kreissparkasse Groß-

Gerau;

oliver.lohr@kskgrossgerau.de

Das „chipTAN–Verfahren“ verbindet

eine hohe Sicherheit mit einer hohen

Benutzerfreundlichkeit für den Kunden.

und die dazugehörige SparkassenCard

eingesetzt. Damit

kann jeder Kunde an

jedem Ort seine jeweilige

Transaktionsnummer selbst

erzeugen. Die TAN wird bei

dem neuen Verfahren mithilfe

eines sicheren Verfahrens

aus auftragsbezogenen

Daten errechnet. Bei einer

Überweisung sind dies die

jeweilige Kontonummer des

Zahlungsempfängers und

der Überweisungsbetrag.

Diese individuellen Daten

gibt der Sparkassenkunde

über die Tastatur seines

TAN-Generators ein. Dieser

wird übrigens zum Selbstkostenpreis

von 15,70 EUR im Sparkassen-

Shop (www.kskgrossgerau.de) angeboten.

Dieser TAN–Generator ist fast vier Jahre

ohne Batteriewechselein-

setzbar. Als zusätzlichenNutzen

zeigt der

Generator auch

das Geldkartenguthaben

des Kunden auf. Die Anwendung zur Ermittlung

der Transaktionsnummer befindet

sich auf dem Chip der SparkassenCard

des jeweiligen Kunden – daher auch die

Bezeichnung „chipTAN“.


Während beim manuellen „chipTAN–

Verfahren“ die auftragsbezogenen Daten

über die Tastatur des TAN–Generators

eingegeben werden, entfällt beim neuen

„chipTAN comfort-Verfahren“ diese Eingabe.

Die für die Generierung der TAN

erforderlichen Auftragsdaten, werden

mittels optischer Signale auf dem PC–Bildschirm

des Kunden auf den TAN–Generator

übertragen. Zu dieser Funktion ist der

Generator mit optischen Sensoren ausgestattet.

Die Richtigkeit der im Display des

TAN–Generators aufgezeigten Daten muss

vom Kunden überprüft und mit der Taste

„OK“ bestätigt werden. Nach Eingabe der

somit generierten TAN, wird der Auftrag

sicher an das Rechenzentrum übermittelt.

Das „chipTAN–Verfahren“ verbindet eine

hohe Sicherheit mit einer hohen Benutzerfreundlichkeit

für den Kunden.

GERAUER LAND

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aus dem Stadtparlament

Zwischen Zwietracht

und Konsens

Die weltweite Finanzkrise

wird den Steuerzahler

Billionen Euro kosten, in

Deutschland allein zig Milliarden,

einen jedenfalls dreistelligen

Betrag, wie man weiß.

Wie viele Milliarden genau,

wird man sehen. Denn auch

der Bund fährt in der Krise auf

Sicht. Der Gerauer Stadtverordnete

weiß seit kurzem – der

Haushalt wurde eingebracht –,

wie sich die Finanzkrise ganz

konkret auf die Kreisstadt auswirkt.

Der Haushalt schreibt

notgedrungen tiefrote Zahlen.

Es fehlt Geld, da die Steuereinnahmen

dramatisch eingebrochen

sind und weiter einbrechen.

Für 2009 rechnet man mit

Mindereinnahmen von viereinhalb

Millionen, das heißt: rund

jeder zehnte Euro fehlt.

2010 wird sich die Situation

weiter verschärfen. Das Ergebnishauhaltsvolumen

sinkt

dann unter vierzig Millionen.

Insgesamt wird mit einem Defizit

von rund sechs Millionen

Euro zu rechnen sein. Was 2011

folgt, weiß niemand. Jedenfalls

aber wird der Aufschwung

RESTAURANT & CATERING

Zeit brauchen, so dass viele

und keineswegs pessimistisch

gestimmte Zeitgenossen auch

das Jahr 2011 bereits verloren

geben.

Nun gibt es in Groß-Gerau

die Situation, dass große und

unverzichtbare Investitionen

auf die Zustimmung aller Parteien

rechnen dürfen. Dies gilt

für den Neubau des Feuerwehrstützpunkts

ebenso wie für die

Modernisierung des Dornberger

Bahnhofs. Auch in Sachen

Stadthalle, ehemals TV-Halle,

ist man einig geworden, Millionen

in die Hand zu nehmen,

um nicht Stückwerk zusammenzupfuschen.

Dass sich die

ursprüngliche Wunschvorstellung,

die Stadthalle mit ganz

kleinem Geld aufzurüsten,

nicht erfüllen konnte, war der

SPD-Fraktion frühzeitig klar.

Hier haben wir leider Recht behalten.

Wer sich die Reden von

Altbürgermeister Kinkel, CDU

und Kombi in Erinnerung ruft,

muss hier zusammenzucken.

Aber wie auch immer, Stadthallen,

die den Namen verdienen,

kosten eben viel Geld. Und da-

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rüber, dass die Straßen instandgesetzt

werden müssen und wir

mehr in die Instandhaltung unserer

Gebäude investieren, gibt

es ebenfalls keinen Streit. Woher

auch? Was muss, das muss. Und

darüber, dass es die Altstadt vor

rücksichtlosen Bauprojekten

besser zu schützen gilt, ist man

einig geworden, nach einigem

Zögern und nachdenken bei

CDU und Kombi. Ja, selbst über

die Zukunft des FAGRO-Geländes

ist man einig, die Chance

beim Schopfe packen zu wollen.

Soweit – der Konsens.

Nun aber, da die Mittel

ausgehen – es steht natürlich

grundsätzlich fest, dass gespart

werden muss –, weil die

Finanzkrise die kommunalen

Kassen plündert, wird es politisch

interessant. Denn natürlich

lässt sich mit vollen Kassen

leicht Politik machen, bei leeren

aber wird es kompliziert und

schwierig, da ohnehin geringe

Spielräume bestehen. Denn das

meiste Geld gibt sich ohne die

Politik aus, einfach so für Personal,

Ausstattungen, Gebäude

und vieles weitere mehr. Und

jedes Projekt, das aus dem Ruder

läuft, tut umso mehr weh

und reißt an anderer Stelle Löcher.

Groß-Gerau lebt normalerweise

nicht über seine Verhältnisse.

Dafür sind wir stets

eingetreten, zuletzt mit dem

Kämmerer Henner Bertisch an

Jürgen Martin ist SPD-

Fraktionsvorsitzender in der

Kreisstadt Groß-Gerau;

jmartin@i-consult.name

der Spitze. Wir können mit Fug

und Recht behaupten, ein – wie

es im Gesetz heißt – „außergewöhnliches

Ereignis“ bringt

den Haushalt durcheinander.

Dass wir mit keinem Konsolidierungsprogramm

der Welt

ersparen können, was unter

dem Strich fehlt, steht fest. Das

vorliegende Programm des Magistrats

bringt für die nächsten

drei Jahre eben 1,4 Millionen

Euro zusammen, das heißt weniger

als ein Zehntel der Summe,

die voraussichtlich fehlen

wird.

Und dennoch wird dieses

Konsolidierungsprogramm –

und weitere, die notwendig

folgen werden – die politischen

Geister gehörig entzweien. Einig

wird man allein in einem

Punkte werden, dem nämlich,

dass zusätzliche Anträge und

Initiativen der Fraktionen nur

dann Sinn machen, wenn gleichzeitig

durch entsprechende

Einsparung die Finanzierung


sichergestellt wird. Alles andere

ist politisch offen. Man könnte

auch sagen, eine spannende

Zeit voller Herausforderungen

komme auf die Stadtverordneten,

den Bürgermeister und den

Magistrat zu.

Wer bezahlt die Zeche, die

das Prinzip Gier der modernen

Bankenwelt der Kreisstadt

eingetragen hat? Und – wird

überhaupt grundsätzlich nachgedacht,

wie man auch über

den Tag hinaus besser über die

Runden kommen könnte, statt

bloß Kleinstbeträge einzusparen,

die aber Vereine, Kinderbetreuung

oder den einzelnen

Bürger im Service empfindlich

treffen? Mit anderen Worten,

denkt man über die Großstrukturen

kommunaler Leistung

nach? Im Haushalt und darüber

hinaus, das heißt bei den Stadtwerken

und kommunalen Unternehmen.

Verfügen wir über

frei veräußerbare Grundstücke.

Und wenn ja, über wie viele?

Hier ist der Magistrat gefragt.

Er gibt vor, welche Münze den

Stadtverordneten ausgegeben

wird. Für die SPD-Fraktion lässt

das vorliegende Konsolidierungsprogramm

das Schlimmste

befürchten. Das Gros der

Einsparungen sollen die Kindertagesstätten

erbringen.

Spielplätze sollen wegfallen,

Vereine, Kultur und Bildung,

Alten– und Integrationsarbeit

getroffen werden. Auch an die

von Jürgen Martin

Einschränkung des Bürgerservice

in den Stadtteilen wurde

gedacht. Das ist harter Tobak.

Wir hoffen, dabei bleibt es nicht.

Dafür werden wir kämpfen.

Dabei – und hier ließen wir

uns beim Wort nehmen – geht

es auch anders. Nur müssten die

Parteien dann über ihren kleinkarierten

Schatten springen

und dem Bürger – womöglich

gemeinsam? - reinen Wein einschenken,

dass wir fundamentale

Strukturveränderungen

vornehmen müssen, weg von

Leistungen, die jährlich Hunderttausende

verschlingen. Und

natürlich müssten wir, gerade

auch nach der Krise, bei einer

Ausgabenpolitik bleiben, bei der

Ausgabe und Ertrag in einem

gesunden Verhältnis zueinander

stehen. Für die Folgen der

Finanzkrise kann niemand in

Groß-Gerau etwas, wohl aber für

die politischen Konsequenzen,

die daraus gezogen werden. Es

wird spannend werden – und

unangenehm zwieträchtig, wie

zu befürchten steht. Oder auch

ganz anders ausgehen, sofern

man der Krise die Aufforderung

abgewinnt, das Richtige zu tun.

Hier ist nach unserer Auffassung

zuerst der Magistrat am Zuge,

der uns nun alle zu einer Konsolidierungskommission

lädt, und

uns leider die versprochene Eröffnungsbilanz

und eine belastbare

mittelfristige Finanzplanung

schuldig geblieben ist.


2020 Das Wir-Magazin • 167 • November 2009

Nachgefragt (140)

Astheimer und ich ziehen

am gleichen Strang

Mitte des Jahres

wurde bekannt, dass

Thomas Will, 1. Kreisbeigeordneter

und

Bewerber um das Amt

des Landrats bei der

Wahl am 7. Februar

2010, auf Wunsch

von Enno Siehr, zu

seiner bisherigen arbeitsintensivenTätigkeit

auch noch das

Amt des Aufsichtsratsvorsitzenden

der Riedwerke

übernommen

hat. Das WIR-Magazin

hat Thomas Will an

seinem Arbeitsplatz

besucht und nach Hintergründen

befragt.

Herr Will, warum war denn eine Neubesetzung dieses

Postens notwendig?

Thomas Will: Als Dezernent u.a. für Regionalentwicklung

und Umwelt gibt es in vielen

Punkten Überschneidungen zwischen

meinen Aufgaben in der Kreisverwaltung

und dem Tätigkeitsfeld der Riedwerke.

Insofern ist diese Aufgabenübertragung

schlüssig und für mich auch zeitlich gut

zu verkraften.

In der sog. „freien Wirtschaft“ ist mit einer solchen

Position in der Regel auch eine hohe persönliche Verantwortung

für ein Unternehmen verbunden. Wie hat

man sich dies bei den Riedwerken vorzustellen?

Thomas Will: Privatfirmen und öffentlich

getragene Unternehmen unterscheiden

sich in ihrer wirtschaftlichen Zielsetzung

und ihrer Rechtsverfassung ganz beträchtlich.

Insofern ist es nicht ganz einfach, hier

einen wirklich passenden Vergleich anzustellen.

Als Aufsichtsratsvorsitzender der

Riedwerke trage ich aber durchaus auch

persönliche Verantwortung für das Unternehmen.

Dies geht schon aus der Satzung

der Riedwerke hervor, die festlegt, dass

der Aufsichtsrat den Vorstand bestellt,

überwacht und kontrolliert.

In einer Pressemeldung zu Ihrem zusätzlichen Amt

war zu lesen, dass Sie „den Kreis Groß-Gerau zum

Musterkreis in Sachen regenerativer Energien“ machen

wollen. Was gibt es da bereits Vorzeigbares? Und

was steht auf Ihrer diesbezüglichen Agenda?

Thomas Will: Der Vorstand der Riedwerke

arbeitet derzeit an der Umsetzung dieser


ei Thomas Will

politischen Zielvorgabe. Ich gehe davon

aus, dass wir noch in diesem Jahr erste konkrete

Planungen vorstellen können. Zum

bereits Erreichten darf ich nur darauf verweisen,

dass wir in vielen Schulen bereits

großflächige Photovoltaik-Anlagen installiert

haben. Die Riedwerke-Tochterfirma

ETEC wird weitere Anlagen installieren.

Denken Sie aber auch an die Planungen

zur Gewinnung von Energie aus Tiefengeothermie.

Hier haben die Riedwerke

und insbesondere das Vorstandsmitglied

Walter Astheimer alle Beteiligten erstmals

bei einem „Runden Tisch“ miteinander ins

Gespräch gebracht.

Als Aufsichtsratsvorsitzender

der Riedwerke trage ich aber

durchaus auch persönliche Verantwortung

für das Unternehmen.

Dies geht schon aus der Satzung

der Riedwerke hervor

Aber ist der Bereich „regenerative Energien“ nicht

eigentlich jenes Feld, auf dem das neue Vorstandsmitglied

Walter Astheimer reüssieren wollte?

Thomas Will: Ich sehe hier keinen Widerspruch.

Bei den Riedwerken besteht, wie

eben schon angedeutet, eine klare Trennung

zwischen dem operativen Geschäft,

das vom Vorstand verantwortet wird, und

der strategischen Positionierung, die dem

Aufsichtsrat obliegt. Insofern agieren Herr

Astheimer und ich hier auf verschiedenen

Ebenen, ziehen aber inhaltlich natürlich

am gleichen Strang.

Gesprächspartner:

W. Christian Schmitt.

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GERAUER LAND

Das Wir-Magazin • 167 • November 2009

21


in vielen Geschmacksrichtungen

Verkehrsverbindung (3)

Fahrplanwechsel am

13. Dezember

Mit dem neuen Fahrplan

2010 setzt die Lokale Nahverkehrsgesellschaft

mbH

des Kreises Groß-Gerau (LNVG)

zahlreiche Inhalte des Nahverkehrsplans

um und sorgt dabei

innerstädtisch für grundlegende

Veränderungen am ÖPNV-Angebot.

Linie L1 Groß-Gerau – Nauheim

– Rüsselsheim. Die Busse

der Linie L1 fahren künftig in

Fahrtrichtung Innenstadt über

die Haltestelle „Stadtmitte“ zum

Marktplatz. Mit der Verlängerung

der Busse zum Wohnquartier

„Auf Esch“ werden auch das

Behörden- und Gesundheitszentrum

direkt angebunden. Die

stündlichen Grundtaktfahrten

enden an allen Wochentagen

an der Haltestelle „Altenwohnheim“.

Linie L2 NEU: Linie 22

Groß-Gerau – Wallerstädten -

Geinsheim (– Trebur – Astheim

- Rüsselsheim). Das Fahrplanangebot

zwischen Groß-Gerau und

Rüsselsheim erhält aufgrund

verlängerter Fahrzeiten und

angepasster Bahn-Anschlüsse

eine neue Systematik. An allen

Tagen wird ein durchgängiger

Stundentakt angeboten, der im

Abschnitt Geinsheim – Wallerstädten

- Groß-Gerau werktags

zum 30-Minuten-Takt verdichtet

wird. In Groß-Gerau erhalten

die Busse Anschluss zu den Regionalbahnen

in/aus Richtung

Darmstadt sowie zur S-Bahn-

Linie S7 in/aus Richtung Frankfurt.

Die Linie 22 wird überdies

in Groß-Gerau über den Dornberger

Bahnhof hinaus bis zur

neuen Endstelle „Kreiskrankenhaus“

und damit zum Behörden-

und Gesundheitszentrum

der Kreisstadt geführt.

Linie L9 NEU: Linie 41

Groß-Gerau – Dornheim – Leeheim

– Erfelden – Goddelau

– Crumstadt. Die „neue“ Linie

41 ist das Resultat einer Zusammenfassung

der ehemaligen

Linien L9 und 41. In diesem

Zusammenhang verkehren alle

Fahrten über „Auf Esch“ und

sorgen somit für eine deutlich

verbesserte ÖPNV-Anbindung.

Der Stadtteil Dornberg wird

nicht mehr durchfahren, erhält

aber eine attraktive Anbindung

über die Haltestelle „Pforte“. Das

Fahrplanangebot wird in/aus

Richtung Dornheim am Bahnhof

Groß-Gerau auf die stündlichen

Regionalbahnen nach/

aus Mainz/Wiesbaden ausgerichtet.

Darüber hinaus werden

Anschlüsse am Bahnhof Dornberg

zur S-Bahn in/aus Rich-

Das Wir-Magazin • 167 • November 2009


Christian Sommer ist

Geschäftsführer der Lokalen

Nahverkehrsgesellschaft

(LNVG) des Kreises Gr.-Gerau;

Tel. 06152-93950

tung Frankfurt geschaffen. Die

ehemalige Endhaltestelle der Linie

L9 am Altenwohnheim wird

künftig von der Linie L1 angefahren.

Darüber hinaus verkehren

einzelne Fahrten der Linie

41 zwischen Groß-Gerau Nord

und Altenwohnheim. Aus dem

Groß-Gerauer Norden werden

werktags am Bahnhof Groß-Gerau

günstige Anschlüsse zu den

Zügen in/aus Richtung Mainz/

Wiesbaden und am Bahnhof

Dornberg die S-Bahnen in/aus

Richtung Frankfurt erreicht.

Linie 42 Groß-Gerau –

Dornheim – Wolfskehlen –

Goddelau. Die Linie 42 wird

verstärkt auf die Schülerbeförderung

ausgerichtet. Darüber hinaus

ermöglicht die Linie in der

Hauptverkehrszeit günstige Anschlüsse

am Bahnhof Dornberg

zu den RegionalExpress-Zügen

in/aus Richtung Frankfurt und

am Bahnhof Groß-Gerau zu den

Regionalbahnen in/aus Richtung

Darmstadt. Die Bedienung

der Haltestellen im Bereich der

Breslauer Straße und des Wasserwegs

wird mangels ausreichender

Nachfrage eingestellt.

Richtung

Trebur

GERAUER LAND

Richtung Nauheim /

Rüsselsheim

Liniennetz

Groß-Gerau

gültig ab 13.12.2009

Tielter

Str.

Friedhof

L1

Hans-Böckler-Str.

Groß-Gerau - Nauheim -

Rüsselsheim

L5

Groß-Gerau - Büttelborn -

Mörfelden

22

Groß-Gerau - Trebur -

Rüsselsheim

23

Groß-Gerau - Trebur -

Bauschheim

41

Groß-Gerau - Leeheim -

Goddelau - Crumstadt

42

Haltestelle

mit Bezeichnung

Strecke wird nur

in Pfeilrichtung

bedient

23

Richtung Trebur /

Rüsselsheim

Groß-Gerau - Wolfskehlen -

Goddelau

5506

Groß-Gerau - Weiterstadt -

Darmstadt

Nordring

L1 R L1

22

Arbeitsamt

22

Luise-

Martin-Buber- Büchner

Schule Schule

Martin-Buber-

Schule

R5506

RL5 R22

Europaring

Gartenstr.

Claudius

L1

Luxemburger Str.

Genfer

Carl-v.-Ossietsky-

41

Nordring

Schiller

Ring

a

.

Kreiskrankenhaus

Landratsamt

Tielter

Str.

Str.

Elisabeth-

Langgässer-Str.

Auf Esch III

Tielter

Str. Straßb.

42

Stadtmitte

Stadtwerke

Goetheschule

Schillerschule

R41

straß e

straße

Am Römerhof

Altenwohnheim

Weg

Fabrikstraß e

Schützenstr.

Goethe

L1

L5

Friedhof

Hallenbad

Europaring

Brüsseler Ring

Römerkastell

B 44

Richtung Dornheim/

Riedstadt

Europakreisel

Mobilitätszentrale

Auf

Esch

Tierpark

5506

Amtsgericht

Finanzamt

Gernsheimer Straß e

Berufs-

Freibad schule

Das Wir-Magazin • 167 • November 2009

22

41

Römerkreisel

A.d.

Kapelle

Darmstädter Str.

Marktplatz

AOK/Post

23

Kirche

41

42

Pforte

Bahnhof

.

Jakob-Hess

Frankfurter Straß e

Straße

Jugendheim

Schloß Dornberg

Münchener

Str.

R23 R42

Grüner

Weg

Darmstädter Str.

Ludwigstraße

Berkach

Heimstättensiedlung

22

Prälat-

Diehl-

Schule

L5

Odenwaldstr.

Mittelweg

Neuweg

23

Dorfgemeinschaftshaus

R41

Siedlerheim

Heimstättenstraß e

Breslauer Straß e

Wasserweg

Hermann-

Löns-Str.

Sudetenring

Klein-

Gerauer Str.

Dornberg

Bf.

Dornberg

Mörfelder Str.

Am Höfchen

Wasserturm

Musikschule

Volkshochschule

Prälat-Diehl-Schule

Sek. II

Kreisberufsschule

L5

5506

Mörfelder Str.

Zur Knopsmühle

Am Hammelsberg

Am

Atzelberg

Helvetia

Parc

Richtung Büttelborn

23


Kurz & bündig

Vom Flughafen,

Stiftern und Kitas

Zusammengestellt von W. Christian Schmitt

Kreisstadt. Noch bis 27. November

ist die Ausstellung „47

Gesichter und 3 überlebensgroße

Frauen“ in der Galerie am Sandböhl

zu sehen, bei der sich die

beiden Künstler Matthias Maaß

(re.) und Mohammad Massoudi

zusammen mit Kuratorin Kristina

Hofmann dem Fotografen stellten.

Kreisstadt. Herta Schmidt und

Jutta Schmitt wurden „als verdiente

Persönlichkeiten“ mit dem

Ehrenbrief des Landes Hessen

ausgezeichnet.

Kreisstadt. Die von der Stiftung

„Hoffnung für Kinder“ der Groß-

Gerauer Volksbank gespendete

Erstversorgungseinheit für Neugeborene

wurde im Kreiskrankenhaus

in Betrieb genommen,

unser Foto zeigt (v.l.) Oberarzt

Alexander Ispas, Krankenhausdirektor

Wolfgang Wilhelm, Volksbank-

und Stiftungs-Vorstand

Hans-Peter Born und Stiftungsbeauftragte

Petra Raiss.

Kreisstadt. Das Überlandwerk

Groß-Gerau hat mit (v.l.) Horst

Barthel (Geschäftsführer Relax

Fitness & Wellnessclub, Groß-

Gerau), Günther Koch (Betriebsratsvorsitzender

ÜWG) und

Heribert Braun (Geschäftsführer

ÜWG) ein neues Gesundheitsprogramm

gestartet.

Kreisstadt. Begeisterte Zuhörer

fanden die Sänger des „ZDF-

Chors“ im Georg-Büchner-

Saal des Landratsamtes, mit

dem Sparkassen-Stiftung und

Kreis Groß-Gerau die Saison

2009/2010 der „Groß-Gerauer

Abendkonzerte“ eröffneten.

Büttelborn. Bei der Verabschiedung

des Wehrführers der Freiwilligen

Feuerwehr Büttelborn,

Michael Maul, bedankte sich

Das Wir-Magazin • 167 • November 2009


Bürgermeister Horst Gölzenleuchter

(re.) für die geleistete Arbeit

mit dem Wunsch, dass er der

Feuerwehr nicht ganz den Rücken

kehre; diesen Wünschen schloss

sich auch Gemeindebrandinspektor

Erich Köth (li.) an.

Büttelborn. Im Rahmen der

Dekanatssynode, die im Ev. Gemeindehaus

mit Gästen der Partnerpropstei

Gwangju in Südkorea

tagte, nahm Pfarrer Nam-Ho Kim

(re., stehend) aus der Hand von

Pröpstin Gabriele Scherle eine

Spende über 2.200 Euro für Tafelprojekte

in seinen Gemeinden

entgegen.

Kreisstadt. Christian Halbig,

Dipl.-Ing. für Raum- und Umweltplanung,

ist neuer „Wirtschaftsförderer“

unter dem Dach

der Stadtverwaltung.

Büttelborn. Marc André Glöckner

(Mitte), Unternehmenssprecher

GERAUER LAND

des Überlandwerks Groß-Gerau,

konnte jetzt den F-Junioren der

SKV einen neuen Satz Trikots mit

ÜWG-Aufschrift übergeben.

Kreisstadt. In der kath. Kirche

St. Walburga fand mit dem

Büttelborner Blasorchester ein

Benefizkonzert zugunsten der

„Lebenshilfe Groß-Gerau“ statt.

Büttelborn. Im Außengelände

des Kindergartens Platanenstraße

steht ab sofort ein Bauwagen zur

Verfügung, damit – so die Pressestelle

– „die Kinder dort in der

Erde graben und den Umgang

mit Baumaterialien wie Holz

erlernen können“.

Wolfskehlen. Willi Blodt, Landrat

a.D., als „Gestalter des modernen

Kreises“ vielfach gewürdigt,

ist 80 Jahre alt geworden.

Büttelborn. In der Kita Regenbogen

wurde bei der jüngsten

Elternversammlung der Elternbeirat

des Kindergartenjahres

2008/2009 von Bürgermeister

Horst Gölzenleuchter (3.v.r.) und

Leiter Frank Noack (2.v.l.) offiziell

verabschiedet: Antje Woddow,

Regina Berger, Pia Barthel,

Nadja Behrens, Manuela Kreller,

Eliv Arslan Öztürk und Elternbeirats-Vorsitzende

Tanja Knöß nahmen

den Dank entgegen (nicht

im Bild: Silke Kitzmann, Laura

Münch und Nicole Schilder).

Kreisstadt. Das Kindermusical

„Zachäus“ fand bei seiner Aufführung

in der ev. Stadtkirche

große Zustimmung.

Kreis Gross-Gerau. Das ambivalente

Verhältnis des Kreises

zum Frankfurter Flughafen führte

die von Walter Keber (re., beim

Rundgang mit Landrat Enno

Siehr) zusammengestellte Fotoausstellung

„Alle 25 Jahre im

Wald!“ im Foyer des Landratsamtes

vor Augen.

Kreisstadt. Unter dem Motto

„Was lange währt, wird endlich

gut“ fand in der Kindertagesstätte

Mühlbach ein Spielenachmittag

mit Zauneinweihung statt.

Das Wir-Magazin • 167 • November 2009

www.wir-in-gg.de

25


Ausgehtipps

Fotoausstellung zum Thema

„Tod und Begleitung“

Am Wochenende vom 21.

bis 22. November findet im

Rathaus Büttelborn eine

Foto-Ausstellung statt. Der örtliche

Bildjournalist Dieter Gölzenleuchter

hat eine ganze Reihe

von Fotografien zum Thema

„Tod und Begleitung“ zusam-

Die zahlreichen Fotografien von

Dieter Gölzenleuchter machen aus

unterschiedlichen Blickwinkeln das

Thema „Tod“ sichtbar

mengetragen und präsentiert

sie samstags und sonntags jeweils

von 14 bis 19 Uhr erstmals

der Öffentlichkeit.

Die Eröffnung, die musikalisch

umrahmt wird, beginnt

am 1. Öffnungstag um 14 Uhr.

Im Rahmen der Ausstellung

findet am Totensonntag um

15 Uhr im Rathausfoyer eine,

vom HR4-Journalist Ingo Lü-

Claudia Weller

ist Fachdienstleiterin Kultur

der Gemeinde Büttelborn;

c.weller@buettelborn.de

cke moderierte Gesprächsrunde

zu den Themen Begegnung

mit aufbewahrten Toten, Begleitung

von Todkranken und

Sterbenden, Abschied nehmen

in Würde statt. Die zahlreichen

Fotografien von Dieter Gölzenleuchter

machen aus unterschiedlichen

Blickwinkeln

das Thema „Tod“ sichtbar und

tragen somit dazu bei, dass die

Thematik nicht verdrängt wird.

Die Gemeinde Büttelborn lädt

gemeinsam mit dem Fotografen

alle Bürgerinnen und Bürger

sowie überörtlich interessierte

Menschen ein, die Ausstellung

zu besuchen und bietet Gelegenheit,

sich ganz gezielt und

mit kompetenter Unterstützung

mit dem Thema auseinanderzusetzen.

Die 8. „Dichterlesung“ wird

kein idyllischer Adventsabend

Barbara Maria Kloss wird am

Mittwoch, 2. Dez., in der

Groß-Gerauer Volksbank

aus ihrem Lyrikband „Fossile

Infanten“ lesen, für den sie 2008

den „Christine-Lavant-Preis” erhielt.

Die gebürtige Darmstädterin

lebt mittlerweile als Lyrikerin

und Publizistin in Köln. Neben

mehreren Gedichtbänden (u.

a. „Solo”, „Die Tage waren wie

Ballons”) finden sich Veröffentlichungen

in unterschiedlichen

Medien. In ihren aktuellen Texten

beschäftigt sich die Autorin

unter anderem mit der deutschen

Geschichte und wie sich

diese in einzelnen Familienbiographien

spiegelt. Auch einige

Gedichte aus ihrem Lyrikband

„Venussonde” wird sie zum Besten

geben. Eines hat sie vorab

schon verraten: ein idyllischer

Adventsabend sei wohl nicht zu

erwarten – dafür aber ein Abend

voller Wortkunst, Artistik, Zauber

und Spaß an der Lyrik.

Jörg Lindemann

Mitglied des Vorstands der

Groß-Gerauer Volksbank;

vorstand@voba-gg.de

Als Literat der Region wird

Hans-Werner Brun aus seinem

Repertoire singen und lesen.

Seine Poesie begleitet er mit

seiner Gitarre, seine Melodien

unterstreichen die Geschichten,

laden zum Träumen, zum Mitswingen,

aber auch zum Nachdenken

ein. Der Gernsheimer

hat bereits zwei CDs aufgenommen,

1999 erschien: „wieder zu

hause“, 2006 „Feuer alter Zeit“.

Eine kurze Einführung zu

den Lesungen wird W. Christian

Schmitt, der Initiator der

Dichterlesungen in der Kreisstadt,

geben. Wir freuen uns auf

Ihr Kommen und bitten um eine

unverbindliche Anmeldung per

e-Mail kommunikation@vobagg.de

oder telefonisch unter

06152-714407.


Chronist der

kleinen Dinge

Am Mittwoch, 25. November,

19.00 Uhr, ist Karl-Horst

Passet zu Gast im „Groß-

Gerauer Kulturkabinett“ (Stadtmuseum,

Am Marktplatz 3); Eintritt

frei. 1935 ist er geboren und

„üwer de Bahn“ aufgewachsen

in Groß-Gerau Nord, der Künstler

Karl-Horst Passet, ganz nah

am Niederwald mit seinen alten

Bäumen und dem Apfelbach. Er

sagt, er habe viel Glück gehabt,

der Vater schenkte ihm die Liebe

zur Malerei, und später im

Gymnasium förderte ein guter

Kunsterzieher, Erwin Bartussek,

seinen begabten Schüler

so, dass aus ihm etwas wurde:

ein erfolgreicher Grafiker, Illustrator

und Maler. Einer, der

spannend über seinen Werdegang

erzählen kann und dabei

auch ein Stück Stadtgeschichte

lebendig werden lässt. In sieben

Semestern hat er im benachbarten

Mainz an der Landeskunstschule

freie und angewandte

Kristina Hofmann

ist Kuratorin der kreisstädtischen

Galerie am Sandböhl

und Mitorganisatorin des Groß-

Gerauer Kulturstammtischs;

kristina.hofmann@spv-gg.de

Weihnachtsmarkt

in Rüsselsheim

3. bis 6. Dezember 2009

auf Löwen- und Marktplatz

mit Kutschfahrten und

Eisenbahnfahrt für Kinder

Grafik studiert, mit 16 Jahren

schon (Glück gehabt) ohne Auf-

�������������������������������������������������

nahmeprüfung ins laufende

Semester gerutscht. Nicht ganz

nebenbei, sondern zwischendurch

absolvierte der Student

als Lehrling in Groß-Gerau eine

Schriftsetzerlehre im Druckhaus

Philipp Ludwig Fink, dem

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Sudan. Karl-Horst Passet arbeitete

zehn Jahre lang als Grafik-

Designer bei Wella, von 1970

bis 1990 war er Abteilungsleiter

beim Darmstädter Echo, danach

Artdirektor und Kreativdirektor

für grafische Produktion bei einer

Frankfurter Agentur. Heute

bezeichnet sich der Künstler als

Chronist der kleinen Dinge.

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Regelmäßige Termine ...

Terminkalender

Das Wir-Magazin veröffentlicht an dieser Stelle kostenlos

Termine von Verbänden, Institutionen, Kunst und Kultur.

Zuschriften bitte an: Wir-Magazin, Im Pfützgarten 7,

64572 Büttelborn, Fax 06152-52429

finden Sie auch im Veranstaltungskalender

der Kreisstadt, erhältlich

im Stadthaus Groß-Gerau oder unter

www.gross-gerau.de

Dauerausstellung

im Stadtmuseum Groß-Gerau

Mi. u. Sa. 10–12 Uhr,

Do. 14–17 Uhr u. So. 11–17 Uhr

Römerzeit und Stadtgeschichte

1920-1990 im Stadtmuseum GG,

Am Marktplatz 3, Info-Tel. 716295

bis 27. November

Bilderausstellung von Matthias

Maaß und Mohammad Massoudi in

der Galerie am Sandböhl, Schulstr. 5,

Info-Tel. 06152-9276480

bis 30. November

Ausstellung: „Farbton“ Airbrush-Arbeiten

von Roland Detamore in der

Groß-Gerauer Volksbank, Am Sandböhl.

Info-Tel. 714406

bis 24. Januar 2010

tägl. 10–18 Uhr, Mi. 10–21 Uhr

Natalja Gontscharowa 1881–1962

Zwischen russischer Tradi tion und

europäischer Moderne in Koop. mit

der Staatl. Tretjakow Galerie, Moskau.

Natalja Gontscharowa zählt zu den

2828 Das Wir-Magazin • 167 • November 2009

schillerndsten Figuren der russischen

Avantgarde. Die Opelvillen präsentieren

nun rund 70 Werke. Gezeigt werden

vor allem Arbeiten in Öl und einige

Zeichnungen. Bitte beachten Sie

die Begleitveranstaltungen zur Ausstellung

unter www.opelvillen.de,

Info-Tel. 06142-835907

17. November

20.00 Uhr

Molly Alone im Café Extra in Büttelborn.

Info: www.molly-alone.de

18., 21. und 22. November

Mi. u. Sa., 15-19 Uhr, So. 11-14 Uhr

Ausstellung: „Wunden die der Krieg

geschlagen“ vom Heimat- und

Geschichtsverein Dornheim, in der

Ev. Kirche Dornheim. Tel. 59513

20. November

16.00 Uhr

Kindertheater: „Das

tapfere Schneiderlein“

nach den Gebrüdern Grimm mit

dem Theater Mimikri aus Büdingen

für Kinder ab 5 Jahre in Astheim,

Jakob-Roos-Halle (Bürgerhaus),

Berliner Straße 7. Veranstalter:

Gemeinde Trebur, Kulturbüro.

Info-Tel. 06147-20816

20.00 Uhr

Sportler-Party des TV-GG

in der Stadthalle Groß-Gerau,

Jahnstr. 14 mit den Flying Toreros

und Sportlerehrung. Eintritt frei.

Info-Tel. 179462, www. tvgg.de

termine@wir-in-gg.de

zusammengestellt von Kerstin Leicht.

e-Mail: termine@wir-in-gg.de

Angaben ohne Gewähr

20. November

20.00 Uhr

Die Mundart Rebellen: Weiherer &

Olli Bopp. Bayern meets Hessen im

Kulturcafé GG. www.ollibopp.de,

Tel. 06152-53551

20. November bis 30. Januar

Mi. u. So. 10-12 Uhr

Do. 14-17 Uhr, So. 11-17 Uhr

Ausstellung: Valeria Heisenberg

Präsentiert von der Initiative GG

im Stadtmuseum Groß-Gerau,

Am Marktplatz, Tel. 06152-715295

21. November

10.00 – 16.00 Uhr

Testtag im LOS Groß-Gerau

Kostenloser Test der Lese- u. Rechtschreibleistung

ihres Kindes in der

Adolf-Kolping-Str. 38. Anmeldung

unter Tel. 06152-712902

20.00 Uhr

Kabarett im Rathaus Trebur mit den

„Hengstmann Brüder“, Gewinner des

Satirelöwen 2008, Sparte Ensemblekabarett,

mit ihrem Programm

„Gegensätze“ Veranstalter: Verein

Treburer Theater Tage. www.tttage.de,

Tel. 06147-20835

20.00 Uhr

Jahreskonzert „SAVAS“, Kulturcafé

GG, Tel. 06152-83308 od. 7160

21. und 22. November

14.00 – 19.00 Uhr

Fotoausstellung: „Tod und Begleitung“

von Dieter Gölzenleuchter

(Bildjournalist), Rathaus Büttelborn.

Veranst.: Fachdienst Kultur der Gem.

Büttelborn, Tel. 178843 (siehe S. 26)

21. und 28. November

19.00 Uhr

Jugendtreff „front door“

für Jugendliche ab 15 Jahren in der

Ev. Freikirche Groß-Gerau, Schützenstr.

29, Info-Tel. 06152-40739,

www. freikirchegg.de


22. November

10.00 – 18.00 Uhr

Kreativmarkt Dornheim, Riedhalle.

Veranst.: Kreativgem. Dornheim.

11.00 – 17.00 Uhr

KRE-HO-MA Kreativer Hofmarkt in

Nauheim, Wilhelm-Leuschner-Str. 5.

Infos unter: res.viering@online.de

17.0O Uhr

Konzert: Heike Matthiesen

„Aranjuez ma pensée“. Hommage

an Rodrigo, Albeniz und Tarrega.

Virtuosität, bezaubernde Klänge und

das Charisma einer der führenden

deutschen Gitarristinnen in der

Berkacher Kirche, präsentiert von

„Groß-Gerauer-Akzente“. Tel. 7160

25. November

19.00 Uhr

Groß-Gerauer Kulturkabinett:

„Ganz einfach? Punkt, Punkt,

Komma, Strich...“. Karl-Horst Passet

(Gr.-Gerauer Illustrator u. Karikaturist)

zur Gast im Stadtmuseum GG

(Kabinett, 1. OG) Am Marktplatz 3.

Präsentiert von der Sparkassen-

Stiftung. Eintritt frei.

26. November

15.30 Uhr

Bücherwurm-Treff für

Kinder ab 5 Jahre in

der Stadtbücherei GG,

Gernsheimer-Str. 5. Ein kleiner Hase

verliert im Wald seine Eltern und

macht sich auf die Suche nach neuen.

Das ist gar nicht so einfach und

auch nicht ungefährlich. Aus dem

Buch „Katervaterhasensohn“ von

Marlies Scharff-Kniemeyer. Gebastelt

wird auch wieder. Tel. 716250.

20.00 Uhr

Vortrag: Kinder und Jugendliche

2009. Was ist hier eigentlich los?

Was bewegt Kinder u. Jugendl., was

geht in ihnen vor, was können wir tun,

um wieder ein offeneres „gesünderes“

Miteinander zu schaffen. Mobbing,

Jugendkriminalität und Amokläufe

sind ein Spiegelbild der Gesellschaft.

Sandra Schuster-Böckler im

Kulturcafé GG. Info: 06152-53551,

www.diestimmenunsererkinder.de

Gesichtsbehandlung 29,-€

zum Kennenlernen

27. November

20.00 Uhr

Konduettina „Diven Alarm“

Auch in der Oper herrscht Finanznot.

Die drei Diven – Martina Schmerr,

Kerstin Kuschik und Bettina Hackenspiel

machen sich mit ihrem Opernmobil

auf den Weg und präsentieren

das Opern-Genre „einzig und kein

bisschen artig“. Präsentiert aus der

Reihe „Groß-Gerauer Akzente“ im

Stadtmuseum Groß-Gerau, Am

Marktplatz 3, Info-Tel. 06152-7160

20.00 Uhr

Café Extra unterwegs:

Ein Abend mit Wilhelm Busch

Lieder, Gedichte, Prosa. Eine Veranst.

der Reihe „Bücher und mehr“

Burkhard Engel vom Theater Cantaton

rezitiert, singt und spielt Gitarre.

Bücherei Worfelden, Hist. Rat haus,

Oberdorf 2, Info-Tel. 06152-178845

28. November

20.00 Uhr

Die Nacht der Trommeln mit dem

Percussions-Ensemble „Drum Tam

Tam“ afrikanischen und lateinamerikanischen

Rhytmen im Kulturcafé

Groß-Gerau, Info-Tel. 06152-53551

20.30 Uhr

Orange Box. Eigenheim Trebur, Astheimer

Str. 55. Veranst.: Kulturbüro

u. Ortsvereine. Tel. 06147-20816

28. und 29. November

Sa. 15 - 21 Uhr, So. 15 – 20 Uhr

Weihnachtsmarkt Büttelborn auf

dem Rathausplatz, Mainzer Straße.

Veranst.: Unser kleiner Weihnachtsmarkt

e.V mit der Gem. Büttelborn

30. November

19.00 Uhr

Kulturstammtisch im Stadtmuseum

GG, Am Marktplatz 3. Veranst.: Wir-

Magazin, wir@wcschmitt.de oder

dittmarwerner@aol.de

1. Dezember bis 24. Januar

Mo.-Fr. 10-18 Uhr, Sa. 10-14 Uhr

Kunstmarkt zu Weihnachten und

Neujahr in der Galerie am Sandböhl,

Schulstr. 5, Gr.-Gerau, Tel. 9276480

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GERAUER LAND

17. November bis 12. Dezember 2009

2. Dezember

19.00 Uhr

Dichterlesung in der Groß-Gerauer

Volksbank, Am Sandböhl. Mit

Barbara Maria Kloos und Hans-

Werner Brun. Veranst.: Volksbank

GG und Wir-Magazin. Info u. Platzreservierung

Tel. 06152-714403

(siehe auch Seite 26)

3. bis 6. Dezember

Weihnachtsmarkt Rüsselsheim rund

um den Löwen-, Markt und Friedensplatz.

Veranst.: Treffpunkt Innenstadt.

4. bis 6. Dezember

Weihnachtsmarkt Groß-Gerau rund

um den Sandböhlplatz. Veranst.:

Gewerbeverein Groß-Gerau

5. Dezember

14.00 Uhr

Seniorenweihnachtsfeier Gr.-Gerau,

Stadthalle GG, Jahnstr. 14. Veranst.:

Städt. Seniorenarbeit, Info-Tel. 4611

20.00 Uhr

Kabarett „Je stiller die Nacht ...“

mit Bettina Koch und Jürgen Reitz

im Kulturcafé GG, Info-Tel. 53551

7. Dezember

19.30 Uhr

Gerauer Abendkonzerte:

André Cezanne & Ronny Rickfelder

(Gitarre u. Bariton) im Landratsamt

GG, Georg-Büchner-Saal, Wilhelm-

Seipp-Str. 4. „Dolce mi parve un Di“

Lieder der Romantik aus Italien,

Österreich und Deutschland. Werke

von Schubert, Rossini, Giuliani u.a.,

Info-Tel. 06152-713530, www.kskgrossgerau.de/veranstaltungen.

10. Dezember

20.00 Uhr

Weihnachtskonzert in der Stadthalle

Groß-Gerau, Jahnstraße. Festliches

Konzert mit einigen Highlights des

Barock, dargeboten von der Philharmonie

Merck. Info-Tel. 06152-7160

12. Dezember

15.00 Uhr

Kindermusical „Hexe Lilli und der

Weihnachtszauber“ mit dem Theater

auf Tour für Kinder ab 4 Jahre. Stadthalle

Groß-Gerau, Jahnstr. Veranst.:

Amt für Sport und Kultur der Kreisstadt.

Info-Tel. 06152-7160

17.30 Uhr

„Dosenrock“ zugunsten der Groß-

Gerauer Tafel. Fünf Bands rocken für

den guten Zweck, Eintritt: Eine oder

mehrere Konservendosen. Kulturcafé

GG, Info-Tel. 06152-53551

12. und 13. Dezember

Weihnachtsmarkt Dornheim an der

Ev. Kirche. Veranst.: Vereinsring

Dornheim. Info-Tel. 940306

Weihnachtsmarkt Wallerstädten

rund um den Jugendtreff.

Veranst.: Wallerstädter Ortsvereine

Das Wir-Magazin • 167 • November 2009

Anzeige:

Der Gewerbeverein Büttelborn

überlegt, ob nächstes Jahr eine

Gewerbeschau organisiert werden

kann. Diese Frage soll am 15.12.

entschieden werden. Wer Interesse

am Mitmachen hat, kann sich

bis dahin bei Michael Herrlich

melden: Tel. 0613 5383888.

29


Odlo-Day

in Büttelborn

Schaufenster

Im Oktober gab Odlo, der Spezialist

für funktionelle Sportbekleidung,

einen Einblick in die

aktuelle Winter-Kollektion. Im

Sporttreff präsentierte Odlo die Vorteile der Hightech-Funktionsmaterialien.

Dazu gab es eine tolle

Geschenkaktion. „Eine echt

super gelungene Veranstaltung

mit fast 200 Kunden, die

das Angebot wahrgenommen

haben. Wir waren ganz happy”,

so Martina und Michael

Herrlich vom Sporttreff Büttelborn

in der Mainzer Str 5.

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Hautbilds; insbeson dere

auch bei Haut problemen

wie Haut unreinheiten/

Rötungen, Couperose/

mangelnder Spannkraft,

trockener, schuppiger,

spröder und empfindlicher

Haut. Dies wird

durch das neue Biotech-

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mit Wirksamkeitsgarantie

ermöglicht. Hier werden mehrschalige Liposomen

eingesetzt, die gezielt Wirkstoffe gegen

einzelne Hautprobleme in tiefere Hautschichten

transportieren können. Die Haut wird sichtbar

schöner und ihre Eigenfunktionen werden optimal

unterstützt. Ein weiterer Vorteil ist der Verzicht auf

Parfüm, Mineralöl und Silikon. Dafür sind hochwirksame

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und pflegende Naturöle enthalten.

Gutes Aussehen ist nicht eine Frage des Alters,

sondern des Anspruchs. „Bereit sein, etwas Gutes

für sich zu tun, gibt auch Problemhaut die Möglichkeit

der Regeneration“, so das Motto von

Gaby Schuck. Dazu gibt es ein günstiges Angebot

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Pflege beratung. Gerne nimmt Gabi Schuck Ihre

Terminwünsche entgegen: Tel. 06152-955774

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3030 Das Wir-Magazin • 167 • November 2009

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ihrer Fenster – weder in funktioneller, praktischer

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einen Nähservice und Gardinenpflege. Dekostyle

ist auch die richtige Adresse für Eventgestaltung,

Schaufenster- und Messedekoration. Michaela

Schneiker ist gelernte Raumgestalterin und führt

seit 13 Jahren ihr eigenes Geschäft, seit 2 Jahren

in der Mainzer Straße. Sie berät Sie gerne umfassend

und führt ihren Auftrag fachgerecht aus,

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Kopfhautbedürfnissen gerecht wird. Dank der

neuen SP-Infusion-Kollektion kann der spezifische

Pflegeeffekt einer SP-Mask mit einer ausgewählten

SP-Infusion um einen zweiten, zusätzlichen

Pflegeeffekt ergänzt werden.

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ohne Kompromisse, so individuell, wie Sie es sich

schon immer gewünscht haben.“ Das Team vom

Salon HAARWELT informiert rund um den neuen

SP-Pflegeelixier-Service und freut sich auf einen

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Volksbank beschäftigt

28 Auszubildende

Schulabgänger schätzen Volksbanken

und Raiffeisenbanken als Arbeitgeber

Die Groß-Gerauer Volksbank zählt gemeinsam

mit allen Volksbanken und Raiffeisenbanken bei

Schulabgängern zu den attraktivsten Arbeitgebern

in Deutschland. Das bestätigt erneut die deutschlandweit

durchgeführte und repräsentative Umfrage

des Berliner trendence Instituts „Das Deutsche

Schülerbarometer 2008/2009“, an der sich über

11.500 Schüler beteiligten. Die Groß-Gerauer

Volksbank gehört damit zu den Trägern des

Qualitätssiegels „Top-Arbeitgeber 2008/09“.

Das Schülerbarometer wird jährlich unter Gymnasiasten,

Real- und Gesamtschülern der Klassen

acht bis 13 durchgeführt, um die Arbeitgeberattraktivität

von Unternehmen zu analysieren und

Informationen über Einstellungen der Schüler zu

ihrer Studien- und Berufswahl sowie zu Beruf und

Karriere zu erhalten.

„Wir freuen uns sehr über die Auszeichnung“, so

Hans-Peter Born, Vorstandsvorsitzender der Groß-

Gerauer Volksbank. „Das Studienergebnis bestätigt

die Bedeutung, die Volksbanken Raiffeisenbanken

der gezielten Ausbildung von jungen

Menschen beimessen. Mit einer Ausbildungsquote

von 7,2 Prozent in 2007 liegt die Ausbildungsleistung

des genossenschaftlichen FinanzVerbunds

deutlich über denen anderer Wirtschaftsbereiche.

Damit tragen wir einen fundamentalen Teil zur

Investition in die Zukunft bei. Dieses Engagement

sehen wir als regional verankertes, mittelständisches

Unternehmen als Teil unserer verantwortlichen

Geschäftspolitik und unseres genossenschaftlichen

Selbstverständnisses.“

Aktuell beschäftigt die Groß-Gerauer Volksbank

23 Auszubildende, die die klassische Banklehre

absolvieren, aber auch im dualen Studiengang

zum bachelor of arts werden fünf junge Leute

ausgebildet. Derzeit sind für 2010 acht Ausbildungsstellen

Bankkaufmann/-frau und eine Stelle

bachelor of arts bei der Groß-Gerauer Volksbank

offen. Eine Banklehre dauert drei Jahre (mit Realschulabschluss),

bzw. 2,5 Jahre (setzt Abitur voraus).

Das duale Studium zum bachelor of arts an

der DHBW Mannheim dauert grundsätzlich drei

Jahre und setzt ein sehr gutes Abitur voraus. Auszubildende,

die einen guten Abschluss vorweisen,

Spaß am Umgang mit Menschen haben und

Teamplayer sind, haben große Chancen auf einen

dauerhaften Job bei der Groß-Gerauer Volksbank.

47,9 Prozent der Mitarbeiter der Groß-Gerauer

Volksbank – wie auch deren Vorstandsvorsitzender

Herr Hans-Peter Born – haben in diesem

Haus einmal als Auszubildende angefangen.

Schulabgänger mit Interesse an einer Bankausbildung

ab 2010 können sich jetzt bei Julia Ernst

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3232 Das Wir-Magazin • 167 • November 2009

Ulrike Thurau ist

nicht nur Fachbuchautorin,

sie hat in

Groß-Gerau auch

eine Trainings- und

Be ratungsstelle für

Menschen und ihre

Hunde. Das WIR-

Magazin hat sie

besucht und nachgefragt.

Nachgefragt (141)

Wo Mensch & Hund

Freude haben

Frau Thurau, was können

Hundebesitzer bei Ihnen

alles lernen, erfahren?

Ulrike Thurau: Ein wesentlicher

Grundstein

liegt im Aufbau einer

Beziehung zwischen

Mensch und Hund,

die geprägt ist von gegenseitigemVertrauen

und Respekt. Sowohl

die Bedürfnisse

des Menschen wie

auch die des Hundes

sind in optimalen Einklang zu bringen.

Dies wiederum bedingt das gegenseitige

Verstehen. Nicht selten liegt eine vom

Menschen unerwünschte Verhaltensweise

seines Vierbeiners schlicht und ergreifend

in einem Missverständnis zwischen

beiden begründet. Oftmals kann bereits

durch wenige Verhaltensänderungen des

Menschen das gewünschte Ergebnis erzielt

werden. Und wie dies effektiv und

gleichzeitig ent spannt im täglichen Leben

umgesetzt wird, erfahren die Menschen

innerhalb des Trainings und in unseren

Theorie-Veranstaltungen.

Und was würde meinem Hund bei Ihnen alles beigebracht?

Ulrike Thurau: Das ist wohl das Erstaunliche

– den Hunden wird bei uns ausschließlich

durch ihre Besitzer etwas beigebracht.

Schließlich sind sie es, die mit ihren Hunden

den Alltag verbringen. Ganz gleich, ob

es darum geht, dass der Hund Artgenos-


ei Ulrike Thurau

sen künftig gelassener begegnet, Besucher

freundlicher empfängt, auf Zuruf kommt

oder an durchhängender Leine läuft. Ob

der Vierbeiner sicherer in der Umwelt

werden soll oder seine Futterschüssel

nicht mehr mit dem Einsatz seiner Zähne

verteidigt. Dabei ist es nicht das Ziel, dass

wir als Trainerinnen den Hunden etwas

beibringen, sondern, dass wir unsere Kunden

anleiten, wie sie effektiv und authentisch

zum gewünschten Ziel kommen und

dabei Mensch & Hund Freude und jeweils

Erfolgserlebnisse haben.

Im Internet findet man unter www.mensch-hund-zeit.

de schon einiges über Sie und Ihre Arbeit. Erzählen

Sie unseren Lesern etwas mehr über Ihre ganz besondere

Unternehmens-Philosophie.

Ulrike Thurau: Das Wichtigste für uns bei

der Arbeit mit Menschen und ihren Hunden

ist es, auf ihre speziellen Lebensumstände,

d. h. individuell auf jedes einzelne

Mensch-Hund-Team einzugehen. Denn

nur die gezielte Beratung und das exakt auf

das jeweilige Team abgestimmte Training

führen letztendlich zum Erfolg. Menschen

und ihre Hunde lassen sich nun mal nicht

in eine Erziehungs-Schablone drücken.

Sie arbeiten an einem neuen Buch und bereiten u.a.

einen Intensiv-Workshop vor. Was alles darf man

demnächst von Ihnen noch erwarten?

Ulrike Thurau: Unser Team vergrößert sich.

Dadurch können wir in Kürze eine weitere

Serviceleistung anbieten: wenn Frauchen

& Herrchen einmal verhindert sind, wird

ihr Hund von unserem Team, unter den gewohnten

und uns bekannten Bedingungen,

zum Spaziergang abgeholt und während

dessen, je nach Trainingsstand, beschäftigt.

Zusätzlich werde ich weiterhin als Autorin

von Fachbeiträgen für Tierschutzorganisationen

ehrenamtlich tätig sein.

Gesprächspartner: W. Christian Schmitt.

GROSS-GERAU

Das Wir-Magazin • 167 • November 2009

33


3434 Das Wir-Magazin • 167 • November 2009

im Wortlaut

Marcel Reich-Ranicki

scheint allgegenwärtig

Publikumsmagnet Ulla Hahn (re.)

Innerhalb unserer Rubrik „Im

Wortlaut“ veröffentlichen wir

die leicht gekürzte Einleitung

zur seinerzeit 2. Veranstaltung

im Rahmen der Reihe „Dichterlesungen

in der Kreisstadt“, die

im Zusammenwirken von Groß-

Gerauer Volksbank, Kreisstadt

und dem WIR-Magazin entstanden

ist. Die Einleitungen (eins

bis sechs) zu den Veranstaltungen

2008/2009 finden Sie

unter www.wcschmitt.de/page/

lesereihe.html

Sie kennen das sicher auch – Sie sind

(zumeist samstags) wieder einmal zur

Entspannung und zum Stöbern im

Antiquariat gelandet. Sie suchen nichts

Bestimmtes, hoffen aber dennoch, etwas

zu finden. In meinem Falle Gedichtbände.

Und es ist schon erstaunlich, wie oft man

da fündig werden kann. Freude mal für

mal, auch wenn die häuslichen Bücherregale

überzuquellen drohen.

Aber so ist das mit den besonderen

Leidenschaften – ab einem gewissen

Punkt kann man nur schwerlich noch davon

lassen. Dabei stellt sich im Bereich Lyrik

zwangsläufig auch mir immer wieder

die Frage: Wozu eigentlich Lyrik? Adorno

meinte einst, nach Auschwitz sei Lyrik

weder denkbar noch machbar. Was viele

widerlegten. Von Nelly Sachs über Paul

Celan, Rose Ausländer, Erich Fried, Hilde

Domin und etliche andere.

Dennoch: die Frage nach dem Warum

hat Dichter immer wieder beschäftigt.

So hat z.B. Wolfgang Weyrauch – Lyrik-

Freunde wissen es – in einem 64 Seiten

dünnen Bändchen versucht, die Frage „Ein

Gedicht – was ist das?“ zu beantworten.

Von Bertolt Brecht gab es in der legendären

edition suhrkamp einst Nachhaltiges

zu lesen „Über Lyrik“. Walter Höllerer veröffentlichte

1968 nicht nur eine „Gedichte“

genannte Sammlung von Texten, sondern

auch gleich dazu den Essay „Wie entsteht

ein Gedicht“. … Auch Otto Heinrich

Kühner legte 1983 bei Ullstein das Bändchen

„Wozu noch Gedichte?“ auf – lieferte


darin dem interessierten Leser zwar keine

Antworten, dafür aber 121 eigene Gedichte.

Solle doch der Leser entscheiden. So auch

heute Abend, wenn es um die Texte von

zwei Autorinnen geht, die – wenn sie es

vielleicht auch noch nicht wissen – etwas

Besonderes verbindet. Doch dazu später.

Ulla Hahn, im

Sauerland geboren,

lebt und arbeitet

heute in Hamburg.

Sie hat Literaturwissenschaft,Geschichte

und Soziologie studiert, zum Thema

„Operative Literatur in der BRD“ promoviert,

war Lehrbeauftragte an diversen

Universitäten, Literaturredakteurin bei

Radio Bremen und ist mit Hamburgs ehemaligen

Ersten Bürgermeister Klaus von

Dohnanyi verheiratet. Mit einer ganzen

Reihe von Buch-Veröffentlichungen – Lyriksammlungen

wie Romanen – ist sie ins

Bewusstsein von Kritik wie Leserschaft

gerückt. Hermann Kinder hat sie im Rahmen

einer Vorlesungsreihe an der Uni

Konstanz gar als „die wohl bekannteste

deutsche Dichterin der Gegenwart“ vorgestellt.

… In Gymnasien republikweit

gehören Interpretationen von Ulla Hahns

Gedichten längst zum Unterrichtsstandard.

Was sich auch auf zum Teil recht

unterhaltsamen Internetseiten nachlesen

lässt. Dort finden sich solch zwingende

Schüler-Sätze wie: „…bei Ulla Hahn haben

wir slanghaft-umgangssprachlich die

Erlösung des reimenden und strophisch

und metaphorisch vorwärts dichtenden

Weibes aus den Klauen der Zwangslyrik

mit ihren geschlechtstypischen Gefühls-

Mustern für Männlein und Weiblein“.

Das kann, muss und wird man selbst sicher

ein wenig anders sehen. Aber daraus

GROSS-GERAU

Wozu eigentlich Lyrik? Adorno meinte

einst, nach Auschwitz sei Lyrik weder

denkbar noch machbar.

von W. Christian Schmitt

könnte durchaus mal ein Literaturkritiker

werden. Und ein solcher spielte im Leben

der Autorin eine besondere Rolle – Marcel

Reich-Ranicki. Er war es, der die 1981 mit

dem Gedichtbändchen „Herz über Kopf“

debütierende Jung-Lyrikerin über Nacht

mit einer ganzseitigen, überschwänglichen

Kritik in der Frank-

furter Allgemeinen

Zeitung bundesweit

bekannt machte.

… Aber bevor

Ulla Hahn uns mitnimmt

auf ihre Reise durch die Poesie, ist

eine Künstlerin und Autorin hier aus Groß-

Gerau anzukündigen – Tanja Leonhardt.

Sie hat an der Johannes-Gutenberg-Universität

in Mainz studiert, dort ihr Diplom

im Hauptfach Schriftkunst erworben und

ist seitdem als freischaffende Kalligrafin

mit eigenem Atelier in der Kreisstadt tätig.

Und genau hier gibt es die Verbindung zu

Ulla Hahn. Genauer: die zu Marcel Reich-

Ranicki.

2002 erhielt Marcel Reich-Ranicki

in der Paulskirche den Goethepreis der

Stadt Frankfurt. Und die Urkunde dazu

stammt - aus der Feder der Kalligrafin

Tanja Leonhardt. Auch die Gestaltung des

Programms zu dieser Veranstaltungsreihe,

dessen Titelseite ein Gedicht von Paul

Celan schmückt, lag bei Tanja Leonhardt,

einer vielfach talentierten Künstlerin. …

Die Veranstaltungsreihe „Dichterlesungen

in der Kreisstadt“ findet mit

der 8. Veranstaltung am Mittwoch,

2. Dezember, 19.00 Uhr, in der Groß-

Gerauer Volksbank ihren Abschluss. Es

treten an diesem Abend auf: Barbara

Maria Kloos (Köln) und Hans-Werner

Brun (Gernsheim).

BAYERN

Die MundArt meets

HESSEN

Rebellen

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Doppelkonzert

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ARIEL-VERLAG Concerts präsentiert:

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20.11.09, 20 Uhr

Kulturcafé, Groß-Gerau

Abendkasse: 8,- Euro Vorverkauf: 7,- Euro

Vorverkaufsstellen:

Riedstadt, Buchhandlung Faktotum

Groß-Gerau, Buchhandlung Calliebe

Groß-Gerau, Kultur-Rock-Café (Theke)

Weiherer

&

Olli Bopp

In Zusammenarbeit

mit dem Verein

Kulturcafé Groß-Gerau

www.wir-in-gg.de

35


e-Mail aus Thailand (1)

Mein dritter

Lebensabschnitt

Nach einem erfüllten Arbeitsleben in

den Ruhestand zu gehen, ist für viele

Menschen ganz offensichtlich mit

der Vorstellung verbunden, danach zum

alten Eisen zu gehören und nicht mehr so

recht zu wissen, was mit der plötzlich vorhandenen

freien Zeit anzufangen ist. Langeweile

und Tristesse sind vorprogrammiert.

Krampfhaft wird nach Beschäfti-

Glücklich ist, wer Hobbys hat ...

gungstherapien gesucht, die einem das

Leben im Ruhestand lebenswert machen

sollen. Glücklich ist, wer Hobbys hat, die

nun endlich intensiver betrieben werden

können, und wer für das Alter rechtzeitig

in finanzieller Hinsicht vorgesorgt hat, so

dass die häufig nicht allzu üppige Rente

etwas aufgebessert werden kann.

Bevor ich Mitte des Jahres 2006 mit

knapp 65 Jahren in den Ruhestand ging,

wurde ich von besorgten Kunden häufiger

gefragt, wie ich denn die dann zur Verfügung

stehende Zeit nutzen würde und ob

ich die vielen Kontakte und Verbindungen

mit Mitgliedern, Kunden und Geschäftsfreunden

in der Zukunft nicht vermissen

würde. Meine Antwort war regelmäßig:

“Ich glaube, dass ich mit dem dritten Lebensabschnitt

keine Probleme haben

werde, soweit es mir gesundheitlich nicht

schlechter geht als jetzt.“

Heiner J. Conrad, ehemals

Vorstands-Vorsitzender der

Groß-Gerauer Volksbank und

Ich hatte heute Reiseveranstalter im thai-

nämlich vorländischen Hua Hin, berichtet

gesorgt: Als von seinem Rentner dasein;

der Golfclub in stt.huahingolfreisen@email.de

Gernsheim seine

Pforten öffnete, hatte mir irgendjemand

einen Golfschnupperkurs geschenkt. Obwohl

ich bis dahin nichts von diesem „dekadenten“

Sport hielt, schnupperte ich mit

und stellte fest, dass man beim Golf spielen

nette Leute kennenlernt und jedes Mal

etwa vier bis fünf Stunden an der frischen

Luft ist. Zugegeben, mein Golftalent hält

sich in engen Grenzen. Ich tröste mich aber

regelmäßig nach jeder Golfrunde, dass es

noch schlimmer hätte kommen können.

Neben der für mich neuen zeitintensiven

Tätigkeit „Golf spielen“ entdeckte ich auch

rechtzeitig vor der Pensionierung die im

wahrsten Sinne des Wortes „grenzenlosen“

Möglichkeiten, die das Internet und

das e-Mailverfahren bieten. Rückblickend

wäre es sicherlich besser gewesen, eine

vernünftige VHS-Interneteinführung in

Anspruch zu nehmen, als sich von Anfang

an mühsam bei Kollegen, Mitarbeitern

(z.B. bei meiner Sekretärin), Bekannten

und Freunden sowie nicht zuletzt bei Sohn

und Tochter schlau zu machen.

Wenn ich mindestens zwei-/dreimal

monatlich meinen Sohn bei Karlsruhe

anrufe, meldet er sich regelmäßig mit den

Worten: „Na, Vadder, was hast Du denn

jetzt wieder für ein Computerproblem?“


Mir Gerer (98)

Wers glaabt, wärd selisch!

Werner Hofmann,

Tel.: 06152-7045

Die Verbundenheit eines Ma ga zins

mit dem Gerauer Land, in dem es

erscheint und über das es berichtet,

zeigt sich am allerbesten,

wenn man „den Leuten aufs Maul“

schaut. Genau dies soll mit der

Kolumne „Mir Gerer“ geschehen.

Autor des „Gebabbels“ ist Werner

Hofmann, Gerer aus Passion.

Aiern

Hofmaonns-Werner

Es gibt in unserer Schbrooch

en Haufe Schbrisch, die mit

„isch glaab...“ oofaonge. Wobai

märr des Wärtsche „glaab“

nett unbedingt mit „glauben“

festmache därf. Fielmehr iss

oft der Begriff „dengge“ odder

„maone“ dodemit gemaont.

Denn „glaawe“ haaßt doch sofiel

wie „iwwerzoischt soi“ funn

ebbes.

Wenn aoner seegt: „Isch

glaab, misch knutscht en Elsch“

iss er doch nett wärklisch defoo

iwwerzoischt, dass er funn eme

Elsch geknutscht wärd. Er hott

nur des Gefiehl dodefoo. Wail

em waos bassiert iss odder er

waos geheert hott, waos aobsolut

nett schdimme kaonn, waos

sozusaoche „unglaublisch“ iss.

Odder wenn’s haaßt: „Des

glaabst awwer nur du!“, daonn

schdeht der aonnere wahrschoinlisch

ellao mit soiner

Moinung unn kaoner wills ihm

glaawe.

Gaonz waos aonnersder

iss do de Glauwe aon e Relischion.

Do muss märr aofach

glaawe, waos aom forgerädt

unn oigedärmt worrn iss. Wie

haaßts schunn in de Bibel: „Selisch

sinn die, die nett säje unn

doch glaawe“. Unn in de Gerer

Schbrooch gibt’s den scheene

Ausdruck: „Wers glaabt, wärd

selisch!“ Unn des iss doch fast

genau es sälwe.

Doch de religièse Glauwe

iss äbbes, wo fiele Moinunge ausenaonnergehn.

Nämmt doch

nur es Middelalder: do honn

die dumme Mensche doch

tatsäschlisch geglaabt, wenn

se aon die Kärsch bezaohle,

werrnen ihr Sinde färgäwwe.

Uff die Idee keem hait kaoner

meh. Die Lait sinn hait e bissje

uffgeklärder. Aa die Inkwisizionsgerischde

waarn fest dodefoo

iwwerzoischt, sie honn

geglaabt, dass des, waos sie mache,

es rischdische iss. Do sinn

Mensche färloimt unn gefoldert

worrn, oft sogar zum Doot fär-

urtailt, nur, wail se oogeblisch

falsch geglaabt honn. Dodefoo

aobgesäje: Wiefiel honn schdur

aon de Adolf geglaabt, bis se gemerkt

honn, dass es falsch war.

Awwer es gibt aa noch den

„Aberglauwe“. Aischentlisch

haaßt des „Aber“ jo „schlescht.“

Also iss Aberglauwe en schläschde

Glauwe.

„Achdung, e schwarz Katz

funn links“ iss so en Schbruch.

Wenn e schwarz odder waiss

Katz iwwer die Gass will, muss

se halt laafe. Egal, ob des Audo

funn links odder funn räschts

kimmt. Awwer wehe, wenn der

Audofahrer funn räschts kimmt,

daonn kimmt die schwarz Katz

nemlisch funn links. Unn des

bedait Uuglick. Als wenn die

Katz waos defir kennt, sie wollt

doch blos owwer die Gass.

Odder „Fraidaoch, de 13.“

Do blaiwe fiel Lait im Haus unn

gehen nett eraus. Denn Fraidaoch,

de 13. iss en Uuglicksdaoch.

So en Bleedsinn.

Wie isch emol moi Oma

gefroocht hobb, aon waos sie

glaabt, hott se nur gesaot: „Isch

glaab, dass e Pund Rindfleisch e

gut Supp gibt.“ Aa e Aontwort

unn des glaabt se aa.


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Das Wir-Magazin • 167 • November 2009

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